View Full Version : Hannover | Ihme Zentrum - Zukunft: Abriss, Sanierung, Umbau?
GuruHacker November 15th, 2009, 02:37 PM Hallo, ich will ein altes Thema neu erwecken.
Was passiert mit der wohl größten Bauruine Hannovers (wohl norddeutschlands)?
Gibt es irgendwelche neuigkeiten?
Was wird/soll/sollte geplannt werden?
Sind keine neuen Investoren gefunden? Wie sieht die Finanzlage aus?
Könnte man nicht irgendwie einfach alles abreißen? Oder wieso steht das da so rum? Bleibt das so jetzt die ewigkeit?
Mein Wunsch einfach: 1.) Abreißen, 2.) einen guten Investor finden, der dort was gutes hinbaut, modern, durchdacht, für die "ewigkeit"!
Ich wollte das mal eben ansprechen, da mir gerade durch den Kopf gegangen ist: Was ist da jetzt los? Der Ami-Investor ist ja glaube insolvent gegangen.
Habe mir aber die Lindenpark seite gesehen, was die da geplannt haben hätte auch irgendwie keine Zukunft.
devilsadvocate November 15th, 2009, 03:32 PM Das ganze Zentrum sollte mit Spiegelglas verglast werden.
Dann sähe es schick aus. Anders ist das Ding kaum zu retten! Eine Katastrophe dieser Bau!
Bob! November 15th, 2009, 03:53 PM Verglasen ist 'ne gute Idee ;)
Ich fänd's aber ehrlich gesagt schade, wenn alles abgerissen werden würde. Der enercity-Büroturm gefällt mir eigentlich ganz gut - dann lieber das Bredero kaputt machen! ^^
Angesichts der 550 Wohnungseigentümer, 2.400 Mieter und 1.500 Beschäftigten, die zum Teil sehr an dem IZ hängen, erscheint mir ein Abriss allerdings eh unwahrscheinlich.
telemaxx November 15th, 2009, 04:50 PM Im Moment wird ja versucht die Eigentümerstrukturen zu vereinfachen.
Die Carlyle Group (unter Zwangsverwaltung) besitzt schon etwa 77% des Ihme-Zentrums.
Aber bevor nicht alles einem Eigentümer gehört, werden sich da keine Investoren für interessieren.
Und ich hoffe auch, dass das Umbaukonzept ganz neu bearbeitet wird, ich glaube das ursprüngliche Konzept war ziemlich veraltet.
gstolze November 15th, 2009, 06:28 PM Soweit ich weiß sollen aber nicht unbedingt die Eigentumsverhältnisse geklärt werden, sondern nur die Verantwortungsteilung für die allgemeinen Flächen.
Eigentlich sollten diese ja in öffentliocher Hand sein, aber die Stadt hat sich nach dem Bau geweigert, den Bau entsprechend abzunehmen und in Verantwortung zu treten. Da haben die Politiker die Leute im Regen stehen gelassen. Deshalb kann ja alles immer recht teuer für die Wohnungseigentümer werden, da sie an allen Kosten für Investionen im öffentlichen Bereich beteiligt sind.
Meiner Meinung nach ist das Zentrum durchaus erhaltenswert, aber mit deutlicher architektonischer Aufwertung. Wenn an vielen Stellen anstelle von den Beton-Balkonbrüstungen normale Geländer angebrach würden, wäre das schon ein Fortschritt. Dann sollte das Zentrum auf Straßenniveau an mehreren Stellen durchbrochen werden, so dass man direkt das Ihmeufer erreichen kann. Vielleicht solle der ganze Einkaufsbereich eine Etage tiefer gelegt und verkleinert werden. Totale Verglasungen würde ich hier nicht empfehlen, aber durchaus an einigen Stellen.
matheking November 15th, 2009, 08:35 PM Vielleicht solle der ganze Einkaufsbereich eine Etage tiefer gelegt und verkleinert werden. Totale Verglasungen würde ich hier nicht empfehlen, aber durchaus an einigen Stellen.
Total verglast werden sollte das Ihmezentrum nicht, wer will das schon bezahlen. An der Blumenauer Straße fast am Schwarzen Bär hängt ein Muster dessen wie das verschönert werden soll. Das hatte ich hier auch schon vor rund einem Jahr mal reingestellt.
Das mit dem Tieferlegen war ja in der Tat der Weg wie es dem Originalinvestor Engels gelang Finanziers für den Umbau zu bekommen. Im EG ein Fachmarktzentrum, im OG eine Mall.
matheking November 15th, 2009, 08:56 PM ...
matheking November 15th, 2009, 09:05 PM Was ich so gefunde habe:
Neues von der Wasserstadt und vom Ihmezentrum:
Wasserstadt-Limmer:
"Zwei Meter Erde gegen das Gift
Es ist ein gigantisches Projekt: Fast eine halbe Million Kubikmeter Erdreich müssen auf der Halbinsel in Limmer aufgeschüttet werden, um das ehemalige Fabrikgelände tauglich für eine Wohnbebauung zu machen.
Wo fast ein Jahrhundert lang Reifen und andere Gummiprodukte hergestellt wurden, sind die Böden derart stark belastet, dass eine dicke Schutzschicht nötig ist. Die Stadt hat jetzt mit der Wasserstadt Limmer GmbH von Bauunternehmer Günter Papenburg eine Vereinbarung über die Bodensanierung ausgehandelt, der die Ratsgremien noch zustimmen müssen.
Etwa 500 Wohnhäuser sollen auf dem 230.000 Quadratmeter großen Gelände einmal entstehen. Es dürfte eine idyllische Lage werden, denn die künftige Wasserstadt wird auf der einen Seite umspielt vom Leineabstiegskanal und auf der anderen vom Stichkanal Limmer. Wohnen am Wasser ist begehrt, doch bevor der erste Grundstein gelegt wird, muss den Bauarbeitern zunächst der Weg geebnet werden – im Wortsinne. Die Ingenieurgesellschaft Burmeier hat einen umfangreichen Bodensanierungsplan erarbeitet, der ein düsteres Bild von der Belastung des einstigen Fabrikgeländes zeichnet.
Demnach ist nahezu die gesamte Fläche bis zu 3,3 Meter stark mit Auffüllmaterial bedeckt, unter anderem Bauschutt, in dem überall Gummiabfälle, aber auch Kraftwerksasche eingestreut sind. Zusätzlich finden sich leichtflüchtige Chlorkohlenwasserstoffe (LCKW) und Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW) im Boden, insbesondere die Belastungen mit Triperchlorethen gelten als zu hoch. Da das Grundwasser nicht gefährdet ist, bestehe akut kein Handlungsbedarf, folgern die Gutachter – Menschen dürften jedoch nicht darauf wohnen.
Und so werden wohl bald weitere Lastwagenkolonnen nach Limmer rollen. Der Sanierungsplan sieht vor, das Gelände gegenüber dem derzeitigen Höhenniveau um 1,1 bis 2,5 Meter anzuheben. Nach dem Ausbaggern einiger besonders belasteter Bereiche müssen die Arbeiter eine 30 Zentimeter dicke Basisschicht aus Recyclingmaterial anlegen, die später als „Signalschicht“ dient: Wenn künftige Generationen dort graben, signalisiert sie das Ende der „unbedenklichen Zone“.
Darüber entsteht – je nach Standort – eine 0,5 bis 1,9 Meter kräftige Aufbauschicht aus Füllboden, auf der wiederum eine 30 Zentimeter starke Kulturbodendecke ausgebreitet wird. Für die obersten 50 Zentimeter gelten strikte Sanierungswerte: Das Material muss vollständig unbelastet sein. Insgesamt werden 465 000 Kubikmeter Material für diese sogenannte Übererdung benötigt.
Ein „Aufbau, auf dem Familien später in Ruhe leben können“, nennt Jürgen Mineur (SPD) von der Sanierungskommission Limmer das Konzept. Das Gremium hat den Plan bereits einstimmig beschlossen, damit gilt auch die Zustimmung der Ratsgremien als sicher. In dem offenbar ebenfalls ausverhandelten, vertraulichen Vertrag mit der Wasserstadt GmbH hat das Unternehmen aber offenbar Federn lassen müssen, wie Geschäftsführer Ferdinand Kiekenap sagt. Die Lokalpolitik hatte nach Irritationen über angebliche Unregelmäßigkeiten bei den vorangegangenen Arbeiten strenge Kontrollen und intensive Öffentlichkeitsarbeit von dem Bauunternehmen gefordert.
Ein „deutlich sechsstelliger Euro-Betrag“ müsse jetzt für einen zweiten Kontrolleur bezahlt werden, der zur Sicherheit jede angelieferte Bodenmasse auf dem Gelände nach dem Vier-Augen-Prinzip erneut prüfen soll. „Wir haben nichts zu verbergen“, sagt Kiekenap, „aber ich hoffe, dass der spätere Grundstückspreis für die Einfamilienhäuser durch solche Auflagen nicht unvermarktbar wird.“
Wenn alle Ratsgremien zugestimmt haben, sollen 2008 die Abbrucharbeiten auf dem Gelände abgeschlossen sein. Wegen der starken Kontamination der Gebäude werden wohl im Kernbereich des riesigen Grundstücks keine Häuser mehr stehen bleiben, nur der markante Turm soll sich als Wahrzeichen über der künftigen Wasserstadt erheben. Realistisch sei, dass 2009 die ersten Wohnhäuser auf der Halbinsel in Limmer entstehen. Dann könnten dort, wo einst produziert wurde, Familien einziehen – auf hoffentlich dann gesundheitlich unbedenklichen Böden."
Ihmezentrum:
"tart der entscheidenden Revitalisierungsarbeiten
Hannover, 4. Oktober 2007 – In Hannover fiel am Donnerstag, dem 4. Oktober, der Startschuss für die entscheidenden Revitalisierungsarbeiten des Ihme-Zentrums und den Umbau zum Linden-Park. Im Rahmen eines Pressegesprächs gab der Investor und Miteigentümer, die Carlyle Group, bekannt, dass große Teile des Komplexes im Erdgeschoss bereits entkernt worden sind. Da seit 10 Tagen die Baugenehmigung für die Mall vorliegt, können die entscheidenden Arbeiten beginnen. Nach der Fertigstellung im vierten Quartal 2008 entsteht im Linden-Park auf zwei Etagen und einer Fläche von 35 000 Quadratmetern ein Einkaufszentrum mit rund 100 Fachmärkten, Shops und Gastronomiebetrieben.
„Der Umbau zum Linden-Park ist deutschlandweit eines der größten Revitalisierungsprojekte. Mit dem Linden-Park haben wir die Gelegenheit, einen 70er-Jahre-Komplex wieder in ein modernes Zentrum mit Büros, Einzelhandels- und Wohnflächen zu verwandeln“, so Matthias Heß, Projektleiter der Carlyle Group für den Linden-Park.
Die Carlyle Group investiert einen dreistelligen Millionenbetrag in dieses Projekt. Allein für die Entkernung des alten Gebäudekomplexes sowie die Planungsvorarbeiten wurden bislang rund acht Millionen Euro aufgewendet. „Die Rückbauarbeiten sind umfangreicher ausgefallen als wir ursprünglich angenommen hatten“, sagte Heß. „Der Zeitplan ist aber dennoch nicht gefährdet“, so der Projektleiter weiter. Der Linden-Park soll Ende 2008 fertiggestellt sein.
Die Arbeiten an der Blumenauer Straße und den neuen Zufahrten zum Parkhaus sind nahezu abgeschlossen. Die nächsten Schritte im Bauablauf sind die Sanierung der Fassade des Stadtwerke-Turms sowie der Rückbau der Dachüberhänge, Dacheinbauten und sonstigen Einbauten im Bereich der Mall. Im Anschluss daran wird die Dachkonstruktion installiert. Dadurch können viele Arbeiten wetterunabhängig voranschreiten.
Monika Großmann, Verwaltungsbeirätin der Eigentümergemeinschaft Ihme-Zentrum, bewertete den Start der Revitalisierungsarbeiten als positives Zeichen für alle Eigentümer. „Ich gehe davon aus, dass die Beeinträchtigungen durch die Baustelle von allen Bewohnern gelassen ertragen werden. Jeder weiß, dass die Belastungen durch Lärm und Staub ein vorübergehendes Stadium darstellen“, so die Beirätin und Bewohnerin des Ihme-Zentrums. Sie sei sich sicher, dass nach der Fertigstellung des Linden-Parks alle Eigentümer von einer deutlich verbesserten Wohn- und Lebensqualität profitieren werden.
Thomas Malezki, Geschäftsführer der Simchen Immobilien Management GmbH Hannover, sieht zukünftig veränderte Aufgaben auf seine Mitarbeiter zukommen. „Bislang betreiben wir reine Hausverwaltung, da nahezu der gesamte Einzelhandel abgewandert ist. Nach der Fertigstellung des Linden-Parks entsteht ein florierendes Einkaufszentrum mit deutlich erhöhtem Publikumsverkehr. Dieser Entwicklung sehen wir mit großer Freude entgegen“, so Malezki.
Der Linden-Park ist das erste Immobilienentwicklungsprojekt in Hannover, in das die Carlyle Group mit seinem zweiten Immobilienfonds, dem Carlyle Europe Real Estate Partners II, investiert. Das Unternehmen hatte im August 2006 das Einkaufszentrum in Hannover-Linden erworben. Der Gebäudekomplex an der Blumenauer Straße und Spinnereistraße beinhaltet auf insgesamt 113 000 Quadratmetern Büros, Fachmarkt-, Einzelhandels- und Wohnflächen."
http://img155.imageshack.us/img155/8814/lphegfassadexb9.th.jpg (http://img155.imageshack.us/my.php?image=lphegfassadexb9.jpg)
Ja danke, hat funktioniert und ich hab auch gleich eins reingestellt!
Das is der Linden-Park[ehemals das Ihme-Zentrum (Umbennung wahrscheinlich, um vom schlechtem Image wegzukommen)] wie er nach der Revitalisierung aussehen soll.
ein weiteres Update zum Thema Linden-Park, gesehen auf HAZ.de:
Polizei künftig im Ihme-Zentrum
Die Polizeiinspektion West wird im Juni 2009 mehr als 80 Räume im neu gestalteten Ihme- Zentrum beziehen. Das hat Polizeipräsident Uwe Binias bekannt gegeben. „Wir wollen das Ihme- Zentrum damit aufwerten“, sagte Polizeivizepräsident Rainer Langer.
Dementsprechend euphorisch zeigte man sich gestern auch vonseiten des Investors, des US-Fonds Carlyle Group. „Die Polizei wird dafür sorgen, dass sich die Menschen imLinden-Park sicherer fühlen werden“, sagt Projektleiter Matthias Heß, "zudem ist die Vertragsunterzeichnung ein wichtiges Signal für weitere Investoren.“
Bisher sind die meisten Beamten der Polizeiinspektion West in einem wunderschönen Gründerzeithaus in der Gartenallee untergebracht. „So schön das Gebäude dort auch ist“, sagte Langer gestern, „für die tägliche Arbeit der Polizei ist es nicht mehr geeignet.“ Zudem ist es viel zu klein: Von den 180 Beamten, die der Inspektion angehören, arbeiten schon heute mehr als ein Drittel in anderenPolizeigebäuden auf dem Hanomag-Gelände und in der Waterloostraße. „Die Abläufe werden künftig für die Bürger wie auch unsere Beamte wieder leichter werden“, sagt Binias, „zudem freuen wir uns, wenn wir das Ihme-Zentrum beleben und einen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit leisten können.“
[...]
Die Polizei wird am 1. Juni 2009 einen rund 3690 Quadratmeter großen Komplex in der Blumenauer Straße 4 anmieten. Im Erdgeschoss wird die Wache einziehen, in den oberen Etagen sollen 80 Räume bezogen werden. Die Wache wird rund um die Uhr besetzt sein. „Wie bisher haben wir eine zentrale Lage in Linden“, sagt Binias. Die Inspektion wird an der Westseite des neuen Linden-Parks, genau gegenüber des Gilde-Carrés einziehen. Der Mietvertrag ist auf 20 Jahre befristet.
gesehen auf HAZ.de:
„Es dauert länger als erwartet“
http://img207.imageshack.us/img207/9589/2134873080326hann03ajq1.jpg
Das Ihme-Zentrum ist zurzeit eine Großbaustelle – bis zum Herbst sollte der Komplex zum modernen Einkaufscenter werden. Doch der Zeitplan gerät ins Wanken.
Matthias Hess hat keine leichte Aufgabe. Große Flächen im Ihme-Zentrum sehen derzeit so aus, als würden sie sich von dem Angriff der Bagger und Abbruchbirnen nie wieder erholen – und Hess bleibt nichts anderes übrig, als auf die Vorstellungskraft der Baustellenbesucher zu setzen.
Er schildert ausführlich, wie die Szenerie aus eingerissenem Mauerwerk, nacktem Beton und Schuttcontainern künftig einer modernen, attraktiven Einkaufspassage mit gläsernen Fronten und glänzenden Böden weichen wird. Hess, der mit Anzug und blank geputzten Schuhen über die Baustelle läuft, ist Projektmanager im Ihme-Zentrum. Er ist verantwortlich dafür, dass der Zeitplan für den Umbau des Komplexes eingehalten wird. Doch inzwischen muss er zugeben: „Es dauert alles länger als erwartet.“
Ursprünglich sollten die Geschäftsflächen des in „Linden-Park“ umgetauften Ihme-Zentrums bereits in diesem Frühjahr fertig sein. Nachdem US-Investor Carlyle eingestiegen war, wurden die Pläne aber überarbeitet und die Eröffnung auf den Herbst dieses Jahres verschoben.
Nun steht eine zweite Terminkorrektur an: Vor dem ersten Quartal 2009 werde es wohl nichts mit dem Start des neuen Einkaufszentrums, sagt Hess. Er sagt es erst nach wiederholter Nachfrage. Wann genau eröffnet werden soll, lässt er offen. Noch liefen zwei Ausschreibungen, die entscheidend für die weitere Bauplanung seien.
Hess steht in seinem Büro und zeigt auf die Pläne an der Wand. Die gelb gekennzeichneten Flächen sind bereits fertig – alles, was Rot oder Grün ist, muss noch in Angriff genommen werden. Es dominieren diese beiden Farben. „Das Ihme-Zentrum ist unglaublich komplex – wir haben hier mehr als 200 einzelne Baustellen“, erklärt er.
Da es nur sehr unvollständige Pläne von dem Siebziger-Jahre-Bau gebe, sei die Arbeit für Architekten und Bauplaner extrem mühsam gewesen. Zudem hätten noch einige für den Umbau nötige Geschäftsflächen von unterschiedlichen Besitzern erworben werden müssen. All das habe die Abläufe in die Länge gezogen.
Ein gutes Jahr lang hat es allein gedauert, das Erdgeschoss zu entkernen und für den Umbau zu einem 14.000 Quadratmeter großen Fachmarktzentrum vorzubereiten. „Es gab ständig unvorhergesehene Überraschungen – der Ursprung jedes Kabels, das irgendwo auftauchte, musste erst erforscht werden.“ Das hat offenbar auch einen potenziellen Generalunternehmer abgeschreckt, der die Bauarbeiten aus einer Hand organisieren sollte.
Vier Monate habe man durch die erfolglose Suche nach einem zentralen Baumanagement verloren, gibt Hess zu. Darum seien die wichtigen Großaufträge für die Haustechnik und die Dachkonstruktion für die Ladenpassage im ersten Stock noch immer nicht an Fachfirmen vergeben worden.
Demnächst sollten die Ausschreibungen aber beendet seien – danach könnten die Arbeiten in deutlich schnellerem Tempo vorangehen, versichert er. Mutmaßungen, dem Investor Carlyle könnte das Geld ausgegangen sein, wie sie jüngst die Grünen im Bezirksrat angestellt hatten, weist der Projektmanager weit von sich: „Wir investieren hier jeden Monat einen siebenstelligen Betrag.“
Der „größte Schwung“ der Abbrucharbeiten sei erledigt, erklärt er. Auch in der leer stehenden Geschäftspassage, die auf 21.000 Quadratmetern zur überdachten Shopping-Mall werden soll, sind die Bagger derzeit zugange. Viele der Betonvorbauten, die in die Ladenzeile hineinragten, wurden abgerissen; die tragenden Säulen, auf die das Dach gesetzt werden sollen, sind weitgehend freigelegt.
Eigentlich sollte jedoch schon Ende Februar der mittlere Teil der Mall überdacht sein – und Ende Mai die gesamte Passage. Die Überdachung wiederum ist wichtig, um mit dem Innenausbau beginnen zu können.
Laut Hess arbeiten derzeit bis zu 100 Handwerker auf der Großbaustelle, um die 400 sollen es noch werden. Beim Rundgang trifft man allerdings nur vereinzelt auf Männer mit Arbeitsanzügen und Schutzhelmen. „Die sind überall verteilt, das verläuft sich hier“, meint Hess, während er an einer Gruppe im Erdgeschoss vorbeikommt, die gerade Beton schneidet.
Größere Bereiche auf dieser Ebene wie die Geschäftsfläche für den geplanten Edeka-Markt, die dazugehörigen ebenerdigen Parkplätze und die Anlieferzonen sind zumindest im Rohbau fertig. „Im nächsten Monat beginnt dann die Sanierung der Tiefgarage“, kündigt Hess an. Kurz darauf werde die neue südliche Zufahrt von der Spinnereistraße aus in Angriff genommen.
Zunächst setzt der Projektmanager weiter auf die Vorstellungskraft. Bald, sagt er, würden Musterfassaden für die künftige Optik des Ihme-Zentrums zu sehen sein. Und dann lässt sich vielleicht schon ein wenig erahnen, wie der Komplex nach dem Umbau aussehen wird.
Das Ihme-Zentrum :goodnight
... es bleibt häßlich und wird nie ein Linden-Park werden.
gesehen auf HAZ.de:
Linden: Baudreck weht durchs Ihme-Zentrum
http://i37.tinypic.com/2ui7o75.jpg
Die Abbrucharbeiten im Ihme-Zentrum nerven die Anwohner und die Angestellten in den umliegenden Büros. Der Baulärm und vor allem der Staub an trockenen Sommertagen führten jetzt zu einem Vorstoß der Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer.
Sie verlangen, dass die Stadt beim Investor Carlyle bessere Schutzmaßnahmen durchsetzt. Der Bezirksrat stimmte dem Antrag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu. „Ich glaube aber nicht, dass man an der Situation etwas ändern kann“, sagte ein betroffener Anwohner dem Stadt-Anzeiger. So wie er hoffen die meisten Menschen vor Ort darauf, dass die gröbsten Arbeiten bald vorbei sind.
„Fast 80 Prozent der Abbrucharbeiten sind geschafft“, versicherte Oliver Jung vom Immobilienmakler „Kemper’s“, der für Carlyle die Verwaltung des Gewerbezentrums „Linden Park“ übernommen hat. Dieses soll im nächsten Frühjahr fertig sein. Bis dahin muss aber noch viel Beton aus dem Ihme-Zentrum abgetragen werden. Die Folge: staubbedeckte Autos in der Tiefgarage und zuweilen riesige Staubfahnen, die über den gesamten Komplex wehen.
„Ich könnte täglich meinen Balkon fegen. Wenn ich meine Fenster putze, sind sie nach einem Tag wieder dreckig“, sagt ein Bewohner vom Haus Ihmeplatz 4. Die Putzarbeiten habe er vorerst aufgegeben. Aber Staub und Gestank von Abgasen der Baumaschinen gelangten auch in seine Wohnung, die direkt an der künftigen Shoppingmeile liegt. „Ich fliehe vor dem Lärm, wenn es zu schlimm wird“, sagt er. Die Angestellten in den umliegenden Büros haben diese Möglichkeit nicht. Auch die im Ihme-Zentrum tätigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung klagen über störenden Baulärm.
Über mangelnde Vorkehrungen seitens Carlyle beschweren sich die Bewohner indes kaum. Monika Großmann, Sprecherin der Bewohnergemeinschaft „Bürgerinitiative Linden Ihme-Zentrum“ (BLIZ), hat sogar eine ausgeprägte Gelassenheit bei vielen Anwohnern festgestellt. „Wir sehen ja, dass es vorwärts geht“, lobt sie. Dieser Eindruck mache den Ärger um staubbedeckte Autos im Parkdeck und den Baulärm wett, der auch sonnabends anhalte. „Wir sitzen das Rumpeln aus“, meint Großmann.
An manchen Tagen hätten riesige Staubfahnen über den Uferwegen an der Ihme gehangen, berichtet Rainer-Jörg Grube von den Grünen: „Es gab sogar die Überlegung, diese Wege für Fußgänger zu sperren.“ Auf jeden Fall müssten Lösungen für dieses Problem gefunden werden. Der Bauherr setzt derweil auf Entgegenkommen: Gleich neben der Baustelle des „Linden-Parks“, also mitten im Ihme-Zentrum, plant Carlyle für Sonnabend, 19. Juli, ein Straßenfest. Von 11 bis 22 Uhr sollen sich Anwohner und Bürger aus den benachbarten Wohnquartieren bei Essen und Musik vom Baufortschritt überzeugen können.
gesehen auf HAZ.de:
Operation Ihme-Zentrum
Das Ihme-Zentrum ist zurzeit eine Großbaustelle – und der Zeitplan ist eng gesteckt. Bis zum Frühjahr soll aus dem Betonkomplex ein modernes Einkaufscenter werden.
Peter Klasen kann so leicht nichts aus der Ruhe bringen. Bei der Weltausstellung im Jahr 2000 hat er in der Abteilung für Planen und Bauen gearbeitet. „Damals“, erinnert er sich, „haben auch alle gesagt, dass wir nicht pünktlich fertig werden.“ Und schließlich sei die Expo zum vereinbarten Termin eröffnet worden. Nun ist Klasen wieder für eine Großbaustelle in Hannover verantwortlich – und wieder scheint es so, als müssten die Bauarbeiter noch ordentlich Gas geben, um fristgerecht das Feld zu räumen. Doch Klasen bleibt gelassen. „Wir halten unseren Zeitplan ein“, sagt er. Im kommenden Frühjahr werde das Ihme-Zentrum fertig sein.
Ursprünglich sollte das in „Linden Park“ umgetaufte neue Einkaufszentrum mit fast 100 Geschäften in diesem Herbst eröffnen. Der Umbau des Siebzigerjahrebaus, in den US-Investor Carlyle mehr als 100 Millionen Euro investiert, stellte sich aber als komplizierter heraus. Das liege vor allem daran, dass dort rund 2000 Menschen wohnen und mehr als 1200 Personen arbeiten, sagt Projektkoordinator Klasen. „Wir bauen im Bestand, da können wir nicht einfach alles einreißen.“ Kollege Torsten Pilch bemüht einen fachfremden Vergleich, um die Lage zu verdeutlichen: „Ein Chirurg operiert unter Vollnarkose, wir behandeln ambulant.“
Bei jeder Mauer, die abgebrochen werde, müsse berücksichtigt werden, dass andernorts die Statik stabil bleibe, erklärt Klasen. Etliche Bereiche hätten nach dem Einsatz der Presslufthämmer zunächst abgestützt und dann bautechnisch neu berechnet werden müssen, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden konnten. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Verlegung der sieben alten Trafostationen im Erdgeschoss. „Die versorgen halb Linden“, sagt Hans-Ulrich Hübner, der für die Haustechnik verantwortlich ist. „Da können wir nur Schritt für Schritt vorgehen.“ Und äußerst vorsichtig: Durch die Hochspannungskabel laufen 10.000 Volt. Vieles lasse sich planen. Aber eben nicht alles. Das ziehe die Abläufe in die Länge.
Dennoch: Es geht voran. Der größte Teil der Abbrucharbeiten sei erledigt, sagt Klasen. Rund 3000 Container mit insgesamt gut 60.000 Kubikmeter Bauschutt sind bereits abtransportiert worden. Auch etwa 85 Prozent der Rohbauten seien inzwischen fertig, bilanziert der Projektkoordinator. Von außen dominiert an vielen Stellen zwar immer noch der Eindruck, als hätten vor allem Bagger und Abrissbirnen ganze Arbeit geleistet. Bei einem Rundgang durch das Innere des Ihme-Zentrums wächst aber langsam die Vorstellung davon, wie alles einmal aussehen könnte – auch wenn bisher Beton die Optik bestimmt.
Das 14.000 Quadratmeter große Fachmarktzentrum im Erdgeschoss ist in seinen Grundzügen bereits erkennbar – samt ebenerdigen Parkplätzen und Anlieferzonen. Auch in der Etage darüber, die auf 21.000 Quadratmetern zur Shopping-Mall werden soll, hat sich einiges getan. Sämtliche Betonvorbauten, die weit in die Ladenzeile hineinragten, sind beseitigt worden. Die Passage wurde begradigt, in mehreren Bereichen ist die alte Fassade zur Blumenauer Straße aufgebrochen. Sie werde bis Anfang 2009 rundherum durch eine neue Front ersetzt, sagt Torsten Pilch. Ein acht mal acht Meter großes Muster der Alu-Glas-Konstruktion hängt bereits in der Nähe des Schwarzen Bären.
Der nächste Baufortschritt steht am 1. August an: Dann wird der größte Teil der künftigen Shopping-Mall binnen vier Wochen überdacht. Derart wetterfest gemacht, könne der Innenausbau zügig starten, versichert Pilch. Dann werde auch die Zahl der Bauarbeiter von derzeit 100 schrittweise auf 400 wachsen. Beim Rundgang trifft man derzeit immer nur vereinzelt auf Männer mit Arbeitsanzügen und Schutzhelmen. „Die verteilen sich überall im Gebäude“, sagt Klasen.
Der Zeitplan ist eng: Im Dezember sollten die Flächen des ebenerdigen Fachmarktzentrums so weit abgeschlossen sein, dass die künftigen Mieter sie nach ihren Vorstellungen ausbauen können – dort ziehen unter anderem Edeka, Penny, Makro-Markt, C&A und Deichmann ein. Im Februar 2009 ist dann der Stichtag für die Fertigstellung der Tiefgarage mit 1500 Plätzen, die komplett saniert wird und neue Zufahrten erhält. Ebenfalls bis Februar sollen auch die Ladenlokale in der Shopping-Mall in der ersten Etage bautechnisch bereit zur Übergabe an die Mieter sein.
Welche Filialgeschäfte sich dort niederlassen, daraus macht der zuständige Center-Manager Oliver Jung nach wie vor ein Geheimnis. 75 Prozent der Flächen seien vermietet, sagt er nur. Und dass es Anfragen für weitere 40 Prozent gebe. Man wolle erst noch die Verhandlungen mit zwei Großmietern abschließen, bevor Namen genannt würden. Jung lässt sich zumindest entlocken, dass Ostern ein günstiger Termin für die offizielle Eröffnung des „Linden Parks“ sei.
Einen Ladeninhaber indes haben die Investoren bisher nicht in ihre Planungen einbeziehen können: Während rund um ihn herum das neue Ihme-Zentrum entsteht, hält Frank Sokoll in seinem angestammten Domizil die Stellung. Er betreibt dort ein kurios-chaotisches Geschäft für Briefmarken- und Münzensammler. Der Laden gehöre ihm, sagt Sokoll. Und noch habe der Investor ihm eben keinen akzeptablen Preis geboten.
gesehen auf HAZ.de:
Ihme-Zentrum: Viele Detailfragen bleiben noch offen
http://img293.imageshack.us/img293/5871/ihyq8.jpg
Die Abrissarbeiten sind zu 80 Prozent erledigt, sogar 85 Prozent der geplanten Neubauten sollen im Rohzustand fertiggestellt sein. Diese Etappe hat der Investor Carlyle, der das Ihme-Zentrum in Linden Park umtaufen wird, am vorigen Sonnabend mit einer Baustellenparty gefeiert.
Die Fete lief allerdings nur schleppend an, obwohl die feuchte Witterung einen Nachmittag lang freundlicherweise eine Regenpause einlegte. Das Ambiente zwischen Bauzäunen, Sichtschutzfolien und eingerissenem Beton war dennoch alles andere als ideal. Viele Partybesucher verließen den unwirtlichen Ihme-Platz nach einer kurzen Besichtigung wieder.
„Eine Party hatte ich mir etwas anders vorgestellt, das sieht ja wüst aus“, konstatiert Heiner Schlote, der aus der List gekommen ist. „Gruselig“ findet der Lindener Hartwig Sellmann die Atmosphäre. Dennoch bleiben beide ein Weilchen, um der Band Screen Club zuzuhören. Die reißt die Party mit souligem Jazz zumindest akustisch aus dem tristen Ambiente heraus. Während Kinder fröhlich in Pfützen herumspringen, Erwachsene hinter Baufolien in Betonlöcher lugen und der Wind wie stets durch das ungemütliche Zentrum fegt, diskutieren im ehemaligen Eckbäckerladen neben dem früheren Aldi Anwohner und die Projektsteuerung ESP (Expo Service und Projektmanagement) über Gegenwart und Zukunft im Linden Park.
„Die letzten zehn Prozent sind die schwierigsten“, erläutert Tobias Wunder von ESP den Anwesenden. Besonders kompliziert sei der Umbau der alten Trafohäuser im Erdgeschoss unter dem Zentrum. Auch die unzähligen Dehnungsfugen, die den Betonkomplex durchzögen, stellten die Planer ständig vor neue Probleme. Durch sie hindurch läuft immer wieder Wasser, sodass nicht nur die Parkdecks durchnässt sind. Das behindere die Arbeiten. „Wir haben das jetzt provisorisch abgedichtet“, sagt Wunder. Von den Dachkonstruktionen über der Shopping-Mall, die ein nächster Bauabschnitt sind, erhofft er sich bald noch mehr Trockenheit. Im Februar sollen auf jeden Fall die ersten Ladenflächen an die Pächter übergeben werden.
Die Bewohner, die zu der Infoveranstaltung gekommen sind, stellen vor allem Fragen zur Situation auf den Parkdecks, zu den Einfahrten, zu Fahrstühlen und Treppenaufgängen. Auch über die neuen Fassaden und die Öffnungen zum Stadtteil und zum Ihmeuferweg wollen sie so viel wie möglich wissen. Doch die erhofften Bilder vom künftigen Antlitz des Linden Parks kann Tobias Wunder nicht liefern, Computeranimationen oder Skizzen gibt es nicht zu sehen, manche Informationen wirken so improvisiert wie das Umfeld. Hans-Ulrich Hübner, zuständig für die Haustechnik, erläutert nur, dass die Stadt bei der Gestaltung zum Ihmeuferweg hin ein Mitspracherecht habe, die endgültige Gestaltung aber noch nicht feststehe.
Währenddessen trocknet die Sonne auf dem Ihmeplatz gnädig die Pfützenränder. Ein durch den starken Zug umgestürzter Bauzaun ist notdürftig wieder aufgestellt. Screen Club stimmen ihr letztes Stück an. Von Ferne naht eine schwarze Wolkenfront. Einige Partybesucher bringen sich vorsichtshalber in Sicherheit und verlassen den Betonkoloss über das durchlöcherte Parkdeck. Hier tropft es unablässig aus den Ritzen. Zumindest an diesem Tag wird das auch nicht mehr aufhören.
Ihme-Zentrum: Umbau verzögert sich
Die Eröffnung des neuen ShoppingCenters im Ihme-Zentrum verzögert sich offenbar ein weiteres Mal: Nun fällt der Startschuss für die Geschäfte im neuen „Linden-Park“ wohl erst im Herbst 2009.
weiter... (http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,731203)
Einkaufen und Arbeit (Büros) in einem Gebäudekomplex. Das ist eigentlich eine gute Idee. Während bei den Wohneigentümern eine positive Grundstimmung „Wir wohnen gerne hier“ vorherrschte, gab es von Anfang an Akzeptanzprobleme in den angrenzenden Stadtteilen.
Das lag nicht nur am Ihme-Zentrum selbst, das mit einigen Konzeptschwächen realisiert wurde, die im Zusammenhang stehen mit den vorherrschenden architektonischen Vorstellungen der 60er und 70er Jahre. Dazu gehören u.a. auch der kalte Baustil und die Ungemütlichkeit beim Aufenthalt in der Ladenpassage.
Es lag auch an einer veränderten gesellschaftlichen Stimmung. Zunehmend misstrauisch wurde Städtebaupolitik betrachtet, die alte Strukturen großflächig einriss, um dadurch Platz zu schaffen für „Betonburgen“ und breite Straßen. Das Sanieren alter gewachsener Strukturen war beim Städtebau damals nicht hoch im Kurs.
Das Ihme-Zentrum wurde schnell als Symbol „eines menschenfeindlichen 'kapitalistischen Städtebaus'" betrachtet und als Fremdkörper empfunden. Dieses Image wurde es bis heute nicht mehr ganz los.
Während in Hannover solche „Mixed-Used-Projekte“ bisher schwächelten, sind sie weltweit im Kommen und gelten als gute Investition. Carlyle wendet über 100 Mio € auf, um den Linden Park zu schaffen.
Der Linden Park unterscheidet sich in vielen Punkten vom „alten“ Ihme-Zentrum. Bewusst wird die Anbindung und Offenheit nach Linden gesucht. Die Besucher aus der weiteren Umgebung sollen auch in der näheren Umgebung (Limmerstraße, Lindener Markt, Schwarzer Bär, Deisterstr., etc.) einkaufen gehen und Unterhaltung suchen, während die Lindener ihrerseits den Linden Park als einen Teil ihres Stadtteils empfinden sollen.
Bei Aktivitäten des Linden Parks wird inzwischen auch die Lindener Kultur und Geschichte gepflegt. Der Centermanager Oliver Jung ist selbst in diesem Stadtteil aufgewachsen: “Als Kind war ich völlig begeistert von diesem gigantischen Projekt, bin jeden Tag von der Schule ´rüber gegangen, weil ich das damals toll fand, auf so kleinem Raum so viele Geschäfte zu finden. Ich fand den Verfall sehr schade und unverständlich.“
Derzeit laufen Gespräche über die Gestaltung der einzelnen Läden. Zur Eröffnung der Mall wird es 2009 ein Fest geben.
öl
Quelle: http://www.zehn-verlag.de/pdf_liz/LiZ_200810_150.pdf
Genau 20 Jahre nach der Ausstellung „Das Ihme-Zentrum - Ein ges(ch)ichtsloser Raum?“ haben sich Raimond Reiter und Michael Doege erneut mit dem Wohn- und Geschäftskomplex am Lindener Ihme-Ufer auseinandergesetzt. In ihrem neuen Projekt Ihme-Zentrum reanimieren? Oder: Ein Spaziergang im Linden-Park greifen die beiden Hobby-Fotografen die aktuelle Wirkung des Ihme-Zentrums in seiner Widersprüchlichkeit auf und verdichten diese zu einem Gesamteindruck, der die Gebäudeanlage in seiner Unterschiedlichkeit von Anspruch und Wirkung charakterisiert: Von einem städtebaulichen Vorzeigeobjekt zur Baustelle von heute - Zukunft ungewiss.
Vor allem die derzeitige Umbau- und Umbruchsituation hat Motive für die Ausstellung hervorgebracht, die ironisch auf die prekäre Lage des Ihme-Zentrums bezogen werden können. Die Natur hat hier - wie schon in der Ausstellung 1988 gezeigt wurde - keine eigenständige Bedeutung. Sie ist Beiwerk, Dekoration, die in Beton gepflanzt wurde. Bestimmend ist die funktionale Struktur, die oft grau eingefärbt ist und kühl wirkt‚ verwinkelt und unübersichtlich.
Die Ausstellung verbindet aktuelles Fotomaterial mit Aufnahmen der 88-er Ausstellung zu einem facettenreichen Bild vom Ihme-Zentrum.
29. September 2008 bis 26. März 2009 Im Bildungsverein Viktoriastraße 1, Hannover-Linden.
www.ihme-zentrum.de.vu
Quelle: http://www.zehn-verlag.de/pdf_liz/LiZ_200810_150.pdf
http://img373.imageshack.us/img373/7145/einladungskarte2ihmezenlk7.jpg (http://img373.imageshack.us/my.php?image=einladungskarte2ihmezenlk7.jpg)
HAZ.de:
US-Investor stoppt Umbau des Ihme-Zentrums
Täglich hatten die Anwohner des Ihme-Zentrums auf die entscheidende Nachricht gewartet. Ihre Hoffnungen hatten sie immer wieder auf die positiven Signale gesetzt, die seit Beginn des Baustopps vor fünf Wochen durchgesickert waren.
Am Montag kam stattdessen das vorläufige Aus all dieser Hoffnungen: US-Investor Carlyle hat für seine am Umbau des Komplexes beteiligten Projektgesellschaften Insolvenz beantragt. Wie es mit dem Ihme-Zentrum weitergeht, ist derzeit völlig ungewiss.
„Wir sind am Boden“, sagt Wohnungseigentümer Gerhard Baro, der seit vielen Jahren im Ihme-Zentrum lebt. Die Anwohner sorgen sich nun, allein auf den Kosten für den laufenden Betrieb sitzen zu bleiben. Sie haben einen Anwalt eingeschaltet, um ihre Ansprüche zu sichern. Carlyle, so heißt es, sei bereits mit zwei Monatszahlungen in Höhe von zusammen 400.000 Euro im Rückstand.
Noch Anfang des Monats hatte Baudezernent Uwe Bodemann vor Ratspolitikern verkündet, dass Investor Carlyle wohl bald alle ausstehenden Rechnungen begleichen werde und eine Lösung für das Projekt in Sicht sei. Auch Oberbürgermeister Stephan Weil hatte sich stets zuversichtlich zum Fortgang der Gespräche um den Kreditkonflikt zwischen Carlyle und Berliner Landesbank (LBB) geäußert.
Dass nun wohl bald ein Insolvenzverwalter die Geschicke in dem mitten im Umbau steckenden Komplex lenken soll, beunruhigt die Anwohnern sehr. „Eine jahrelange Insolvenzverwaltung wäre das Schlimmste, was passieren kann“, sagt Anwohnervertreterin Monika Großmann. „Wir alle hoffen, dass schnellstmöglich ein neuer Investor einsteigt.“ 2400 Menschen leben in dem Großkomplex, darunter rund 500 Wohnungseigentümer. Gemeinsam mit dem Verwalter Simchen Immobilien ist bereits ein Gespräch mit der Stadt vereinbart.
Im Rathaus wiederum hofft man auf das Gespräch mit Vertretern der Berliner Landesbank heute im Büro von Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD). Der Verwaltungschef dürfte auf die Macht des Faktischen setzen. Das war schon im Januar so, als der Baustopp am Ihme-Zentrum Schlimmeres befürchten ließ: Wer bereits mehr als 50 Millionen Euro in den „Linden Park“ investiert habe, dem sei daran gelegen, dieses Geld zu retten. Galt diese Erwartung vor ein paar Wochen noch Carlyle, hofft Weil nun auf die Landesbank Berlin, mit deren Krediten die Fondsgesellschaft Umbauten im Ihme-Zentrum finanzierte. Im Rathaus geht man davon aus, dass die Bank mit weiteren Millionen Carlyle schon beim Kauf des Betonblockes geholfen hat.
Stadt und Stadtwerke sind gemeinsam die größten Mieter im Ihme-Zentrum. Der Energieversorger, der dort 750 Angestellte beschäftigt, zahlt jedes Jahr mindestens 3,5 Millionen Euro, rund zwei Millionen bringt die Landeshauptstadt für 6000 Quadratmeter auf, dort arbeiten 600 Beschäftigte der Fachbereiche Jugend und Familie, Senioren sowie, ausgerechnet, dem Gebäudemanagement.
Weil die Tiefgarage nach dem Baustopp für Mitarbeiter nicht mehr zugänglich ist, minderte die Stadt bereits die Miete. „Sehr maßvoll“, sagte Weil, „aber wenn dort nichts passiert, werden wir deutlicher.“ Dabei würden Stadt und Stadtwerke wohl gemeinsam vorgehen, auch deren Beschäftigte etwa müssen in Nebenstraßen parken. Was das Unternehmen seit Langem sehr ärgert, ist die notgedrungen provisorische Außendarstellung des Versorgers: Gäste werden seit Jahren auf einer Baustelle empfangen.
Natürlich hat Weil Interesse daran, den Lindenpark zum guten Abschluss zu bringen. Bauliches Engagement der Stadt, etwa über die kommunale Wohnungsgesellschaft GBH, lehnte der Verwaltungschef aber ab. Die Stadt tue als Mieter schon sehr viel, „die Verantwortung für die Entwicklung einer Einkaufspassage übernehmen wir nicht“. In den nächsten Tagen geht es nicht nur um langfristige Perspektiven für den Siebziger-Jahre-Komplex, Fragen der Bausicherheit etwa müssen unverzüglich geklärt werden.
Firmen warten auf Millionen: Etliche der von dem Baustopp betroffenen rund 30 Betriebe müssen weiter auf ihre Bezahlung warten. Dem Vernehmen nach belaufen sich die Außenstände auf fünf bis acht Millionen Euro. Manche Firmen erwägen rechtliche Schritte, sie fühlen sich vom Investor getäuscht. „Von den Finanzierungsproblemen weiß Carlyle doch schon lange – trotzdem wurde uns bis kurz vor dem Baustopp immer wieder versprochen, dass wir unser Geld erhalten“, sagt ein Mitarbeiter eines Bauunternehmens, das nicht genannt werden möchte.
Neue Mieter warten ab: Die potenziellen Gewerbemieter, die in die neuen Ladenpassagen im „Linden Park“ einziehen wollen, geben sich vergleichsweise gelassen. „Das ist keine gute Nachricht. Wir haben aber die vage Hoffnung, dass schnell wieder ein neuer Investor einsteigt“, erklärte etwa Edeka-Sprecher Andreas Laubig. Auch die Polizeiinspektion West, die mit 200 Beamten Ende des Jahres ins Ihme-Zentrum ziehen wollte, ist vom Stillstand des Projekts betroffen. „Die Situation sei „außerordentlich misslich, aber nicht dramatisch“, sagte Sprecher Stefan Wittke. Der Mietvertrag in dem Gebäude in der Gartenallee, das aufgegeben werden sollte, könne um ein weiteres Jahr verlängert werden.
Krass...ich bin gespannt, wie lange da jetzt Stillstand herrscht.
Zweiter Versuch, hat beim ersten mal nicht geklappt.
Zur Einführung ein paar Bilder:
Ihme Zentrum "Linden-Park"
http://i30.tinypic.com/28uphyp.jpg
http://i32.tinypic.com/6st7vn.jpg
Wird gerade alles mit Holz vernagelt, tut sich wohl so schnell nix mehr.
erbse November 15th, 2009, 09:09 PM Danke für die Zusammenfassung. War schon kurz davor, einen Strang zusammenzukopieren ;)
Erbse sagt: Weg mit dem Schund. Gibt bestimmt einen schönen künstlichen Berg über der Ihme ab. Alles aufeinander schütten und Lift drauf bauen.
gstolze November 15th, 2009, 10:50 PM Total verglast werden sollte das Ihmezentrum nicht, wer will das schon bezahlen. An der Blumenauer Straße fast am Schwarzen Bär hängt ein Muster dessen wie das verschönert werden soll. Das hatte ich hier auch schon vor rund einem Jahr mal reingestellt.
Das mit dem Tieferlegen war ja in der Tat der Weg wie es dem Originalinvestor Engels gelang Finanziers für den Umbau zu bekommen. Im EG ein Fachmarktzentrum, im OG eine Mall.
Ja aber ich meinte es anders. Ich finde, dass es gar keine Mall im OG geben sollte und stattdessen diese Etage komplett nach unten durchgebrochen werden sollte. Dann nicht wie vorgesehen das Fachmarktzentrum mit Parkplätzen und Durchfahrten, sondern eine nanach oben offene Pasage mit vielen Durchgängen zur Straße und zur Ihme. Die dann entstehende zweite Etage könnte man wie in der Galerie Luise in jedem Geschäft einzeln erschließen.
CrayZD November 16th, 2009, 04:35 PM Ich denke auch mal, 'verglasen' ist etwas zu pauschal gedacht. Lassen wir es mal symbolisch für optische Aufwertung stehen. Aber bei der wäre Diversität wichtig. Eine einheiliche Gestaltung, egal wie hochwertig sie ausgeführt wird, könnte bei so einem Baukörper schon wieder erschlagend wirken.
Die verschiedenen Türme könnten z.B. individuell gestaltet werden. Die Stadtwerke würden sich vermutlich als Glasturm gut machen, andere Gebäude könnten z.B. mit hellem Naturstein oder rotem Ziegel verkleidet werden.
Gleichzeitig müsste sehr, sehr viel in den unteren Etagen getan werden. Wie hier schon besprochen wurde, müsste sich der Bau sowohl zur Blumenauer Straße bzw. zum Küchengarten als auch zur Ihme deutlich öffnen. Alles höchst problematisch umzusetzen, zumal dabei mit Sicherheit auch einige bauliche Riegel geknackt werden müssen. Dies wiederum ginge nicht ohne Entkernung und damit verbundener zumindest verübergehender Unbewohnbarkeit.
Schaut man sich andere Sanierungsprojekte z.B. von Plattenbau-Großsiedlungen an (die oft nicht mehr als die Qualität eines neuen Anstriches haben, wie er ja auch am Ihmezentrum schon oft genug erfolgt ist), bleibt ein ernüchterndes Fazit: das ganze wäre vermutlich so sündhaft teuer, dass selbst bei einer angemessenen Entschädigung der Eigentümer ein Abriss günstiger wäre. Um eine menschliche Komponente hinzuzufügen, könnte man neben der Auszahlung des Eigentums zu einem realistischen Preis ja auch den Umtausch in eine deutlich höherwertige Wohnimmobilie in einem dort neu zu schaffenden Wohngebiet 'Ihme-Park' anbieten - incl. einem Mietzuschuss für die Übergangswohnung bis zur Fertigstellung.
tetaro November 16th, 2009, 05:22 PM Ich denke mal, es ist schon ein Handlungskonzept da, auch wenn sich das nicht sofort erschließt: Einfach wegschimmeln lassen. So in 150 Jahren fällt es dann von selbst in sich ein.
GuruHacker November 16th, 2009, 08:06 PM @tetaro
Denke ehe nicht!!!
Aber ich denke das sinnvolle Umbauten sehr, sehr Teuer werden. Und nicht nur das:
Das Ihme-Zentrum wurde in Hannover in einer Zeit gebaut, wo "Baulicher Brutalismus" "Mode" war! Da müssten nicht nur die 0 Ebene (also Straßenebene) und +1 Ebene (wo die Geschäfte waren und so) komplett umgebaut werden, sprich die Ebene der Geschäfte auf die Ebene 0 zu verlagern/zu erweitern, sondern auf ebene +1 die Wege so umzubauen, das man sich nicht mehr Verirren kann! Und Abends ist ehe die Beleuchtung auf Ebene 0 und +1 zu niedrig, ecken manchmal kaum beleuchtet. Und dann fühlt man sich auf Ebene +1 von den hohen Häusern "unterdrückt" und die sonne kommt an einigen Ecken kaum durch!!! Und die Individualisierung der "Türme" sollte vorrangetrieben werden.
Einkaufspasagen sollten einfach Hell und Freundlich wirken, aber auch Modern und Frisch. Auch sollten die Ladenpassagen (oder Ebenen) so sein, das nicht das gleiche Spiel in 40 Jahren wieder anfängt! Die restlichen Verwinkelungen, wege, usw für Bewohner sollten auch umgebaut werden. So das das Ihme Zentrum ein Komplett Modernes Komplexx wird, alle sich Wohlfühlen, und das Ihmezentrum das "Bollwerk" Deutschlands wird.
Nur wie gesagt, das alles um zu bauen, zu modernisieren, dies und das, dauert nicht nur lange, sondern verschlingt UNMENGEN an GELD. Und ob sich solche Investoren finden, ist in meinen Augen fragewürdig. Auf jedenfall sollte das Gebäude nicht zu lange so stehen bleiben, da sic der "Alterungsprozess" durch die offenen Baustellen Beschleunigt, vieles Zerfellt, und Zukünftige Umbauten werden Teurer. aber auch sonst verliert das "ehemalige Wunderwerk Deutschlands, und das ehemalige größte Bauobjekt Westeuropas" den Wert allgemein. Leute die dort Wohnen, fühlen sich bestimmt nicht mehr Wohl. Verwinkelte eingänge, verschlechterung der Umgebung, Gesperrte Wege... Soziale Probleme sind auch im Spiel, es wird viel mit Graffity gesprayt, noch mehr kaputt gemacht u.s.w!
Und wenn sich so ein Trauminvestor (bzw eine Gruppe Investoren) findet, sollten die die untergeschosse (die Zumindest der Öffentlichkeit zugänglich sind) auch Modernisieren. Denn es soll auch verbesserte Parkmöglichkeiten geben, oder Parkmöglichkeiten erweitert werden. Traum: Genügend Parkplätze für Bewohner, und viele Parkplätze für Shoppinggäste. Aber wie gesagt, ob sich sowas jemals verwirklichen lässt, fraglich.
Falls das Ihme Zentrum nie einen Investor oder so findet, gibt es nur einen (besseren) ausweg: Alle Wohnungen abkaufen/enteignen/zwangsenteignen und einfach alles Abreißen, und was Ordentliches bauen, aber bitte richtig. So ein Problem braucht Hannover nicht, sozial als auch Finanziell!
matheking November 16th, 2009, 08:38 PM @tetaro
...
Und wenn sich so ein Trauminvestor (bzw eine Gruppe Investoren) findet, sollten die die untergeschosse (die Zumindest der Öffentlichkeit zugänglich sind) auch Modernisieren. Denn es soll auch verbesserte Parkmöglichkeiten geben, oder Parkmöglichkeiten erweitert werden. Traum: Genügend Parkplätze für Bewohner, und viele Parkplätze für Shoppinggäste. Aber wie gesagt, ob sich sowas jemals verwirklichen lässt, fraglich.
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Die Parkgarage ist doch als einziges fertiggestellt worden. Und das durchaus attraktiv. Weitere Parkplätze sollten im EG entstehen, so dass man direkt vor den Läden parken kann.
StoneRose November 16th, 2009, 08:42 PM Erbse sagt: Weg mit dem Schund. Gibt bestimmt einen schönen künstlichen Berg über der Ihme ab. Alles aufeinander schütten und Lift drauf bauen.
Ja, so wie das hier, das hätte was:
http://www.popsci.com/files/imagecache/article_image_large/files/articles/Berg%20image_1.jpg
http://www.popsci.com/technology/article/2009-11/german-architect-wants-build-worlds-largest-artificial-mountain
matheking November 16th, 2009, 08:46 PM Ein weiterer Kalimanscharo!
tetaro November 17th, 2009, 12:06 PM Ein weiterer Kalimanscharo!
Oder ein gut gewachsener Schimmelpilz....
Orito41 November 18th, 2009, 05:22 PM http://i46.tinypic.com/14xm885.jpg
http://i46.tinypic.com/21m4s4o.jpg
http://i50.tinypic.com/9r0sr4.jpg
http://i50.tinypic.com/1zh1wdu.jpg
Orito41 November 18th, 2009, 05:25 PM http://i50.tinypic.com/ranshz.jpg
http://i48.tinypic.com/lv87q.jpg
Die Mall im 1.OG:
http://i45.tinypic.com/28guy4n.jpg
http://i46.tinypic.com/117emvl.jpg
Orito41 November 18th, 2009, 05:28 PM Die Tiefgarage im Mittelteil wird bald fertig:
http://i46.tinypic.com/eqnfxt.jpg
Der schon fertige Teil der Tiefgarage im vorderen Bereich des IZ aus Richtung Schwarzer Bär:
http://i45.tinypic.com/142bonr.jpg
http://i49.tinypic.com/2vc8dwm.jpg
GuruHacker November 18th, 2009, 06:07 PM Na die neue Tiefgarage sieht Gut aus, und frisch... und das grische weiß :top: !!!
Aber dennoch - Das Ihme Zentrum ist in einem denkbar schlechten Zustand, und wird sich weiter Verschlechtern.
Da kann auch eine Super neue Tiefgarage nicht viel hoffnung bringen.
Aber, das hier:
http://i50.tinypic.com/ranshz.jpg
Ich würde dort alleine ehrlich gesagt Angst haben! :ohno:
Mal schauen, ich freue mich auf weitere Bilder!
P.S wie viel Zahlen die Einwohner für Ihro wohnungen? Viel oder nicht viel? Kann mir kaum Vorstellen, das die Wohnungen dort teuer sind!
matheking November 18th, 2009, 06:50 PM ...
http://i50.tinypic.com/ranshz.jpg
Ich würde dort alleine ehrlich gesagt Angst haben! :ohno:
Das ist glücklicherweise auch kein Weg den man benutzen muss. Da war früher die Anlieferzone und Tankstelle.
Mal schauen, ich freue mich auf weitere Bilder!
P.S wie viel Zahlen die Einwohner für Ihro wohnungen? Viel oder nicht viel? Kann mir kaum Vorstellen, das die Wohnungen dort teuer sind!
Die Wohnungen sind wegen der ungewissen Situation ziemlich unverkäuflich. Billig zu haben sind sie trotzdem nicht. Wenn man den Quadratmeterpreis mit dem anderer Wohnungen gleichen Standards vergleicht nimmt sich das nicht viel. => Immobilienscout24.de o.ä.
GuruHacker November 18th, 2009, 07:31 PM Komisch, Verkauf schleppend, aber dennoch Teuer. da gibt es in Hannover zu diesen Preisen Wohnungen in (deutlich-)besseren Umgebungen.
Also ich könnte da nicht Wohnen, wie sind dort eig. die Wohnungen? Groß, klein? Ausstattung? Sind die Wohnungen genau so schlecht? Sind von Insolventen Investor auch Wohnungen in Angriff genommen?
matheking November 18th, 2009, 08:00 PM Wie sind die Wohnungen? Hmm. Siebziger-Jahre-Wohnungen. Manche haben seitdem keine Renovierung erlebt. Andere, insbesondere die in den hohen Türmen mit Aussicht, haben dagegen eine regelrecht luxoriöse Ausstattung. Auch in der Größe variieren die. Da ist alles vorhanden.
Meines Wissens hat der Investor auch einen größeren Anteil Wohnungen gekauft. Dass er da im Inneren Modernisierungsarbeiten vorgenommen hat glaube ich aber nicht.
Ich könnte da wohnen. Manche der Häuser zur Ihme hin bestehen aus lediglich sechs Parteien, da gibt es durchaus enge nachbarschaftliche Bindungen. Aus anderen, höheren hat man einen unschlagbaren Ausblick und das in direkter Nachbarschaft der Lindener Urbanität.
Lediglich die zu erwartenden hohen Nebenkosten halten mich derzeit davon ab, dort einzuziehen. Ich suche nämlich was größeres und in Linden ist das schwer zu finden.
Dirk_Hartwig November 19th, 2009, 01:45 PM Hier mal ein Wohnbeispiel (http://www.immobilienscout24.de/37176147?) im Linden-Park.
Lefthandy November 19th, 2009, 01:58 PM Als Studi-WG würde ich mir das witzig vorstellen. Wohnen im Ihme-Zentrum, irgendwie total schräg.
Mit gesetzteren Ansprüchen erscheint mir das aber unvereinbar.
matheking November 19th, 2009, 01:58 PM Noch ein paar Beispiele zum Kaufen. Der Preis schwankt zwischen 880€/m2 und 2500€/m2, scheint aber grob gesehen um 1000€ für den Quadratmeter zu pendeln. Das ist für den Standard nicht außergewöhnlich billig.
http://www.immobilienscout24.de/52453538?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
http://www.immobilienscout24.de/51241689?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
http://www.immobilienscout24.de/51241685?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
http://www.immobilienscout24.de/50030238?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
matheking November 19th, 2009, 02:05 PM Als Studi-WG würde ich mir das witzig vorstellen. Wohnen im Ihme-Zentrum, irgendwie total schräg.
Mit gesetzteren Ansprüchen erscheint mir das aber unvereinbar.
Mal ehrlich, was ist denn am Wohnen im IZ schräg? Was für ein Bild habt Ihr denn mittlerweile von dem Komplex? Nur weil da im EG und 1.OG mittlerweile Stillstand herrscht ist doch nicht die ganze Wohnbebauung zum experimentellen Wohnen mutiert!
Wenn man Plattenbauten nicht mag (und das kann ich sehr gut verstehen) ist das ja das eine. Aber wenn das Wohnen im IZ schräg ist, dann auch das in Laatzen-Mitte, Mühlenber, Roderbruch etc. Und da ist die nähere Umgebung deutlich weniger reizvoll.
Lefthandy November 19th, 2009, 02:52 PM Meine Güte, schräg bedeutet doch nicht scheiße.
Das wohnen in Laatzen-Mitte, Mühlenberg, Roderbruch etc. will ich mir gar nicht vorstellen, vermutlich ist das ziemlich scheiße.
Mit schräg wollte ich andeuten, dass es irgendwie was besonderes wäre. Das Ihme-Zentrum ist heutzutage (auch schon vor der Transformation in eine Bauruine) ein Mysterium. Jeder kennt es, aber seine besseren Zeiten kennen jungen Leute nur noch aus Überlieferungen. Ich kannte auch nie jemanden, der dort tatsächlich drin wohnt. Insofern wäre es irgendwie ein extravagantes Statement dort einzuziehen, wo alle Welt nur darauf schimpft.
Und immerhin wohnt man superzentral und in Linden-Mitte.
Jetzt wo ich eher dauerhafte Bleiben suchen würde, käme es aber dennoch nicht in Frage, aus den bekannten Gründen: Vor dem Umbau vermodert und über weite Teile gruselig verödet, zur Zeit alles nur noch schlimmer weil Investruine. Wenn dort alles wieder erstrahlen würde und mit Leben gefüllt wäre, könnte ich mich durchaus damit anfreunden. Es hätte halt was spezielles. Definitiv was anderes als in einem normalen Haus oder gar Altbau zu leben.
Was Innenarchitektur und auch Einfamilienhäuser angeht, finde ich diesen 60er/70er Style nämlich überaus spannend. Nur städtebaulich hat man sich damals eben geweigert sich in irgendeiner Form anzupassen, deshalb entstanden überall diese Monster.
Die Grundrisse der verlinkten Wohnungen gefallen mir sehr gut.
Orbiter November 19th, 2009, 03:03 PM Einer der Türme ist bereits ein Studentenwohnheim.
Bob! November 19th, 2009, 03:07 PM Noch ein paar Beispiele zum Kaufen. Der Preis schwankt zwischen 880€/m2 und 2500€/m2, scheint aber grob gesehen um 1000€ für den Quadratmeter zu pendeln. Das ist für den Standard nicht außergewöhnlich billig.
http://www.immobilienscout24.de/52453538?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
http://www.immobilienscout24.de/51241689?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
http://www.immobilienscout24.de/51241685?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
http://www.immobilienscout24.de/50030238?navigationbarurl=/Suche/S-T/P-2/Wohnung-Kauf/Umkreissuche/hannover/30449/-19542/2490048/-/-/1
Hätte nicht gedacht, dass es da so nette Wohnungen gibt. Und dieser Ausblick... :drool:
Hier (http://www.flickr.com/photos/atomhirsch/sets/72157622640429826/) gibt's noch sehr schöne Fotos vom aktuellen Zustand.
matheking November 19th, 2009, 03:24 PM ... Jeder kennt es, aber seine besseren Zeiten kennen jungen Leute nur noch aus Überlieferungen. ...
Jaja, Meine Kindergarten- und Grundschulzeit. Da gabs da noch Kaufhof, Huma, Völkner und Co.
Leine1977 November 19th, 2009, 04:48 PM Verherrlicht Ihr hier etwa das - ich mags kaum aussprechen - Ihme-Zentrum? Unbestritten gibts oben schöne Wohnungen, aber die die dort nicht wohnen müssen leider den Gesamtkomplex ertragen. Von daher verteufele ich das Ding.
In Laatzen ist es ebenso schlimm, aber es ist in Laatzen und nicht an einem schönen Bächlein nahe der City. Nee, das Ding geht gar nicht.
Durchschnittskosten pro m² liegen in Hannover übrigens bei 1450 € wenn ich mich nicht irre (lt. LBS).
Lefthandy November 19th, 2009, 05:06 PM Städtebaulich ist das Ihme-Zentrum eine Katastrophe.
Deshalb kann es ja trotzdem ganz nett sein da drin zu wohnen. Stelle mir das ähnlich vor wie eine Kabine auf der Titanic.
Ähnliches, wenngleich weit weniger spektakulär, gilt für das benachbarte Gilde-Carree.
Frei nach dem Motto: In den hässlichsten Häusern muss man selber wohnen. Man sieht es ja nicht mehr, wenn man selber drin ist.
Von unserem städtebaulichen Idealismus aus gesehen, wäre sowas natürlich ziemlich opportunistisch.
Das selbe Problem gibt es mit Kleingärten. Ich hasse wie die Kolonien überall die geschlossene Bebauung zersetzen und einfach nur toter urbaner Raum sind. Es wäre aber trotzdem ganz nett seinen eigenen kleinen Garten gleich um die Ecke zu haben. Ehe man sich versieht ist man korrumpiert!
Eine wahrhafte Dialektik!
gstolze November 19th, 2009, 06:41 PM Ich finde nicht, dass das Ihmezentum eine Katastrophe ist. Sicherlich stören diese vielen Verwinkelungen, Überhänge und Vor- und Rücksprünge sowie teilweise die Betonschürzen. Aber mit relativ wenig Einsatz kann man da schon viel gewinnen. Insbesondere das Erdgeschoss und erstes OG müssten städtebaulich, mir geglätteten Fassaden, besser in die Umgebung integriert werden. Zusätzlich müssten die Beton-Balkongeländer beseitigt werden und durch die vielfach schon vorhandenen Glasgeländer o.ä. ersetzt werden. Dann wäre schon viel von diesem Trutzburg-Gefühl beseitigt.
matheking November 19th, 2009, 08:15 PM Und wenn man aus der Calenberger Neustadt kommend über die Leinert-Brücke nach Linden einfährt, gibt es keine bessere Torwirkung als links das Ihmezentrum und rechts das Heizkraftwerk. So urban wirkt Hannover sonst nur am Raschplatz.
Ich finde das IZ zugleich hässlich (im Vergleich mit der ansprechenden Blockrandbebauung die es in der Umgebung gibt) und aufregend (s.o.)!
tetaro November 20th, 2009, 11:54 AM Und wenn man aus der Calenberger Neustadt kommend über die Leinert-Brücke nach Linden einfährt, gibt es keine bessere Torwirkung als links das Ihmezentrum und rechts das Heizkraftwerk. So urban wirkt Hannover sonst nur am Raschplatz.
Ich finde das IZ zugleich hässlich (im Vergleich mit der ansprechenden Blockrandbebauung die es in der Umgebung gibt) und aufregend (s.o.)!
Dieses Verständnis von Urbanität kann ich nicht teilen. Das Ganze hat vielleicht den Charme eines Atomkraftwerkes oder einer NASA-Abschussrampe. Das gehört vielleicht in ein Industriegebiet, aber nicht an einen Ort wie das Ihme-Ufer...ein eigentlich schönes Eckchen, das durch diese Katastrophe total entwertet ist. Ich persönlich denke nicht, dass das Ihmezentrum mit angemessenem Aufwand ästhetisch irgendwie zu retten ist. Das Ganze entspreicht einer völlig anderen Philosophie als sie die meine ist, nämlich der Reduktion der menschlichen Umgebung auf reine Funktion.
matheking November 20th, 2009, 01:17 PM ...Das Ganze entspreicht einer völlig anderen Philosophie als sie die meine ist, nämlich der Reduktion der menschlichen Umgebung auf reine Funktion.
Reine Funktion /= Ästhetik.
Den Satz verstehe ich nicht im Zusammenhang mit Deiner Argumentation.
Squig November 20th, 2009, 02:17 PM @ tetaro
Die Frage wäre dann allerdings, ob Hannover die richtige Stadt ist für dich. Wenn ich dich richtig verstehe würde dein Verständnis von Urbanität viel besser nach Leipzig, Amasterdam oder Freiburg passen.
Hannover hat halt seid den 60er Jahren eine gewisse Zerrissenheit zwischen riesigen Bauten (leider in erster Linie im Zentrum) und 'urbaneren' Stadtteilen (Linden, List, Südstadt, Oststadt. Das macht Hannover doch aus, und für viele Leute hat es auch einen gewissen Charme (zugegebenermaßen für den Standardtouristen entschieden nicht).
Ich möchte zB die drei warmen Brüder nicht missen, und, zumindest von der Ferne, macht das Ihmezentrum irgendwie auch was her. Es ist nicht hübsch, aber wir sind halt auch nicht Heidelberg (eine Sanierung ist dennoch dringendst nötig, und auch das Nutzungskonzept gehört schleunigst überarbeitet).
Falls es denn abgerissen werden sollte fände ich es nicht schlimm, aber zB das Glockseegelände (Schule, Kindergarten und Tanzcafes), die 3 warmen Brüder und auch die Raschplatzhochbrücke sind Teile Hannovers, die ich nicht missen möchte.
Als ich vor einem Jahr mit Freunden, die wie ich Austauschstudenten in Amsterdam waren, Hannover besucht habe, haben sich alle unglaublich wohl gefühlt, und gemeint, dass sich Hannover viel mehr wie eine Großstadt anfühlen würde als Amsterdam (das war in erster Linie auf die Optik bezogen). Einige dieser Leute haben gemeint, dass dieser Ausflug einer der besten ihres Lebens war (ohne Witz). Klar, das lag natürlich auch in erster Linie an den Leuten, die mit waren, aber dennoch hat ihnen diese 'andere' Art Urbanität sehr zugesagt, und sie würden Hannover immer gerne wiederbesuchen.
tetaro November 20th, 2009, 02:30 PM Reine Funktion /= Ästhetik.
Den Satz verstehe ich nicht im Zusammenhang mit Deiner Argumentation.
Ich meinte gerade, dass es NICHT meine Philosophie ist, die Umgebung auf Funktion zu reduzieren.
tetaro November 20th, 2009, 02:44 PM @ tetaro
Die Frage wäre dann allerdings, ob Hannover die richtige Stadt ist für dich. Wenn ich dich richtig verstehe würde dein Verständnis von Urbanität viel besser nach Leipzig, Amasterdam oder Freiburg passen.
Nicht jeder ist so mobil, dass er sich seinen Wohnort beliebig aussuchen kann. In der Tat hat mir aber Hannover zu viele "kalte" Ecken, die ich emotional und körperlich als zugig empfinde. Mein Verhältnis zur Stadt ist aber durchaus positiv, wie man einen tapsigen Freund irgendwie mag, obwohl er sich nicht richtig kleiden kann und immer ein wenig unbeholfen aussieht.
Das Grundproblem, was ich in Hannover wahnehme: Es wird zu viel gemacht. Anstatt gewisse Bereich organisch wachsen zu lassen wird gern schnell umgeholzt und neu gepflanzt. Ganze Stadtteile werden im Stück aus dem Boden gestampft. Historische und funktionierende Eckchen werden fortwährend "verschönert". Deswegen gibt s nur "Kleines Gehölz" in Hannover. Zudem berücksichtigt man nicht die Lebensqualität der jetzigen Bewohner, die fortwährend auf Baustellen leben müssen. Wenn es nach mir ginge, würde ich Hannover für 10 Jahre Projektfreiheit verordnen, damit die Stadt mal wieder Luft bekommt.
tetaro November 20th, 2009, 02:56 PM M
Mit schräg wollte ich andeuten, dass es irgendwie was besonderes wäre. Das Ihme-Zentrum ist heutzutage (auch schon vor der Transformation in eine Bauruine) ein Mysterium. Jeder kennt es, aber seine besseren Zeiten kennen jungen Leute nur noch aus Überlieferungen.
Ich war ca. 11 Jahre, als das Ihmezentrum gebaut wurde, und bin seinerzeit jeden Tag auf dem Schulweg vorbeigefahren. Damals war ich durchaus noch guter Dinge. Irritierend fand ich bereits damals, dass ich das Ihmezentrum niemals als "fertig" empfunden habe, allein schon deshalb, dass man sich nicht für eine einheitliche Fassadenverkleidung entscheiden konnte. Ein Fehler aus meiner Sicht.
Dennoch war es am Anfang durchaus funktionabel, und ich war oft im Ihmezentrum als Einkaufslandschaft. Der Niedergang begann eindeutig mit dem Weggang von Huma/Allkauf und man hätte meiner Meinung nach ALLES tun müssen, um die Ecke wieder schnellstens zu beleben. Zudem war es vermutlich der Tod des Ihmezentrums, dass man es in 30 (?) Jahren nicht geschafft hat, den Schwarzen Bären zu einem angenehmen Verkehrsknotenpunkt umzubauen. Stattdessen ist er immer noch eine ewige Baustelle, und die Verlegung der Linien 3/7 hat der Ecke den Rest gegeben. Zusammen mit dem ewigen Provisorium der Situation am Küchengarten (Linie 10) kann man Linden Mitte/Nord mittlerweile wohl als die vergessenen Staddteile Hannovers bezeichnen, was das Ihmezentrum in den Abgrund gezogen hat.
Nun hat man noch die Hochbrücke abgerissen, nachdem schon lange sämtliche Rolltreppen abgeschaltet waren, der letzte (?) konsequente Schritt zur völligen Isolierung des Komplexes. Ich frage mich - warum wird das Zentrum nicht nur konsequent dem Verfall überlassen (was man noch als zufällige Nachlässigkeit interpretieren könnte), sondern warum wird es auch dermaßen konsequent vom Besucherverkehr isoliert? Was konkret stellt man sich denn vor, was mit dem Zentrum passieren soll? Ein großes Gefängnis, so wie Manhattan im Film "Die Klapperschlange"?
Squig November 20th, 2009, 03:41 PM Ich mag eine Ausnahme sein, aber ich gehe in Linden Mitte/Nord mit Abstand am liebsten weg in Hannover... zum Shoppen sind Innenstadt und Lister Meile wohl besser, trotz einiger Perlen in Linden.
Lefthandy November 20th, 2009, 04:53 PM Ich glaube tetaro meinte, Linden ist nur was die Stadtbahnerschließung angeht der vergessene Stadtteil Hannovers.
Es kommt mir nämlich auch so vor, als hegte man im Hannoverschen Rathaus immer noch Dünkel gegenüber Linden.
Ansonsten geht in Linden ohne Zweifel die Luzie ab. :lol:
Leine1977 November 20th, 2009, 06:33 PM Das Grundproblem, was ich in Hannover wahnehme: Es wird zu viel gemacht.
Hmm... eigentlich wird viel zu wenig in dieser Stadt gemacht. Hannover hat eine unterdurchschnittliche Stadtplanung seit dem Krieg erlebt (jedoch nicht ganz schlecht wie Köln oder Frankfurt), da bleibt m.E. immer noch viel zu tun.
Zugegeben, dass was gemacht worden ist - oft brachial - hält sich nicht und muss oft neu angefasst werden. Ich bin da immer gerne bei meinem Beispiel vom Kronsbergplatz. Von daher befürworte ich den planerischen Einbezug der lokalen Anwohner. Ein Erfolgsmodell in Hannover!
Ansonsten muss man historisch verstehen, warum in Hannover viele Stadtteile aus dem Nichts geschaffen worden sind: der soziale Wohnungsbau war leider nach dem Krieg bitter nötig. Ist zwar unschön, aber Wohnraum war ja sehr, sehr knapp in Hannover - und das bis in die frühen 70er. Trotzdem sind neuere Viertel - wie der Kronsberg positiv aus meiner Sicht. Ich habe da 8 Jahre gewohnt und finde den Stadtteil weit besser als sein Ruf!
tetaro November 23rd, 2009, 05:32 PM Ansonsten muss man historisch verstehen, warum in Hannover viele Stadtteile aus dem Nichts geschaffen worden sind: der soziale Wohnungsbau war leider nach dem Krieg bitter nötig. Ist zwar unschön, aber Wohnraum war ja sehr, sehr knapp in Hannover - und das bis in die frühen 70er. Trotzdem sind neuere Viertel - wie der Kronsberg positiv aus meiner Sicht. Ich habe da 8 Jahre gewohnt und finde den Stadtteil weit besser als sein Ruf!
Im Grunde waren ja die aus dem Boden gestampften Stadtteile nie so der Erfolg - ich denke so an Mühlenberg oder Vahrenheide -, daher finde ich verwunderlich, dass man das beim Kronsberg dann wieder so versucht hat.
Der Kronsberg war vielleicht positiv gedacht, hat sich jedoch nicht zum Yuppie-Stadtteil entwickelt, wie man das wohl gehofft hatte. Diese Zielgruppe zieht eben, wenn sie städtisch wohnt, das individuelle Leben in gewachsenen Stadtteilen vor
tetaro November 23rd, 2009, 05:41 PM Ich mag eine Ausnahme sein, aber ich gehe in Linden Mitte/Nord mit Abstand am liebsten weg in Hannover... zum Shoppen sind Innenstadt und Lister Meile wohl besser, trotz einiger Perlen in Linden.
Oststadt, Linden, Nordstadt, Altstadt, das ist das, was meist bei jüngeren Ortsfremden hängenbleibt. Aber wer würde schon zum Kronsberg und in diese ganzen künstlichen peripheren Stadtteile gehen, wenn er dort nicht wohnt. Wenn man mal in Berlin ist (schön, das ist eine andere Dimension, aber dennoch), merkt man, dass es eigentlich untypisch ist, dass Hannover, was die Attraktivität betrifft, so zentriert ist. In Berlin hat man an jeder Ecke irgendetwas Interessantes. In Hannover gibt es, abgesehen von der Altstadt, noch nicht mal in der City besonders viele Gelegenheiten, sich gemütlich im Freien hinzusetzen. Alles hetzt nur durch die Georg- und Bahhofstr., und abends streicht der Wind durch die leeren Asphaltwüsten.
CrayZD November 23rd, 2009, 06:08 PM Berlin und Hamburg sind in Sachen Dezentralität schon allein aufgrund ihrer Geschichte und Ausdehnung ein anderes Kaliber und somit nur sehr bedingt vergleichbar. Altona, Charlottenburg etc. haben ja schon die Großstadtgrenze erreicht, bevor sie eingemeindet wurden.
In Städten wie Hannover, aber meinetwegen auch München, Köln etc., war um den Stadtkern herum zunächst alles noch dörflich geprägt. Daraus haben sich dann reine Wohngebiete entwickelt.
Die übliche hannoversche Krankheit: sich mit Berlin vergleichen wollen und dann Minderwertigkeitskomplexe kriegen. Nürnberg, Bremen etc. sind ebenso 'zentralistisch' in ihrer kulturellen Entwicklung wie Hannover.
In Sachen aus dem Boden gestampfte Wohngebiete ist Hannover m.E. sogar noch glimpflich davongekommen. Und zum Thema Kronsberg: bei von Beginn an ausgiebiger Familienförderung (u.a. drei Kitas gleich zum Start) kann man wohl kaum davon ausgehen, dass 'Yuppies' die von der Stadt favorisierte Zielgruppe waren.
Schnitzelesser November 23rd, 2009, 09:19 PM Geschätzte 80% öffentlich geförderter Wohnungsbau sprechen dazu noch Bände bzgl. der Yuppieansiedlungstaktik.
tetaro November 24th, 2009, 01:39 PM Geschätzte 80% öffentlich geförderter Wohnungsbau sprechen dazu noch Bände bzgl. der Yuppieansiedlungstaktik.
Es gab aber Sonderregelungen für den Kronsberg, die dafür sorgen sollte, dass die Ecke eben kein soziales Ghetto wird. Die Einkommensgrenzen wurden m.W. anfangs deutlich angehoben.
Zumindest eine dicke Schicht Normalverdiener wollte man in der Ecke sehen.
tetaro November 24th, 2009, 01:45 PM Die übliche hannoversche Krankheit: sich mit Berlin vergleichen wollen und dann Minderwertigkeitskomplexe kriegen. Nürnberg, Bremen etc. sind ebenso 'zentralistisch' in ihrer kulturellen Entwicklung wie Hannover.
Der Vergleich mit Berlin ist vielleicht überzogen, aber mit einer gemütlichen Kleinstadt kann sich Hannover auch nicht vergleichen. Die Frage ist: Womit denn dann? Ein Messegelände mit etwas unterstützender Wohnbebeauung :rant:? Ich würde mir durchaus wünschen, dass Hannover davon absieht, den Supercities nachzueifern, aber dann müsste es in die andere Richtung gehen, statt urbane Metropolenträume, kompakte Heimeligkeit. Leider kann man sich weder für das Eine noch für das Andere entscheiden.
Squig November 24th, 2009, 02:54 PM Was für ein Unsinn. Hannover kann sich mit Städten in ähnlicher Größe vergleichen, also Bremen, Nürnberg, Straßburg, Utrecht, Breslau oder so. Und in den Vergleichen kommen wir imo nicht wirklich schlecht bei weg. Vergleiche zu HH, B, Freiburg oder Münster hingegen sind fehl am Platz.
CrayZD November 24th, 2009, 03:21 PM Richtig. Desweiteren hören es Bremer (ca. 30.000 Einwohner mehr als H) und Nürnberger (ca. 15.000 Einwohner weniger) vermutlich gar nicht gerne, wenn ihre Heimat als 'gemütliche Kleinstadt' bezeichnet wird. ;)
Hannoveraner bekommen irgendwie nur die Gratwanderung nicht hin zwischen 'Handlungsbedarf erkennen und umsetzen' und 'gesunden Lokalpatriotismus entwickeln'. Auf der einen Seite wird von vielen Bürgern völlig grundlos alles madig gemacht, auf der anderen Seite beweihräuchern sich die Stadtväter für jeden gewonnenen Investor selbst... auch wenn man städtebaulich kaum etwas gewinnt, wie etwa am Raschplatz oder im RQ.
devilsadvocate November 24th, 2009, 03:32 PM Also sich mit Brmen und Nürnberg zu vergleichen halte ich falsch.
HH, M, K, S, DD, D und F sind auf jeden Fall die Städte, mit denen sich Hannover vergleichen sollte und auch kann.
Sonst würde es ja langweilig werden...
tetaro November 24th, 2009, 03:35 PM Naja, wenn es für den einen oder anderen von euch so ok ist, freut mich das für ihn. Ich bin und bleibe jedoch unzufrieden damit, dass sowohl Megacities wie Berlin als auch kleinere Städte wie Celle oder Hildesheim eine deutlich heimeligere Atmosphäre haben.
Berlin etc. eben verteilt in viele Subzentren und Kleinstädte in einem einzigen organischen Bereich. In Hannover gibt es daggen diese eigenartige Durchmischung von gewachsenen Bereichen mit völlig unpassender Mega-Klotzbebauung und Nachkriegsgedenk-Bauten, die so schuttig aussehen, wie der Abraum, aus dem sie gemacht worden sind. Der Kröpcke nur als allgemein bekanntes Beispiel für einen Klotz am falschen Platz. Zudem ein Beispiel von vielen dafür, wie man über den Geist der jeweiligen Dekade nicht hinausgedacht hat.
Ich will auch gar nicht wissen, was man aus der Gegend Ihmeufer/Goetheplatz hätte machen können, wenn das nicht diese Rumpelkammer aus gammeligen Ihmezentrum und heruntergekommenem Dönerbudencharme wäre. In Hannover durchsetzt einfach eine Art lauwarme Urbanität vieles, was man der Stadt noch an Natürlichkeit abgewinnen könnte.
CrayZD November 24th, 2009, 04:39 PM Wird das hier nicht langsam ein bisschen OT? Immerhin soll es doch ums Ihmezentrum gehen. Sonst kommt die Hülsenfrucht wieder und löscht. :D
Zumal ich auch nicht glaube, dass der Versuch des Aufzeigens hannoverscher Schwächen anhand eines Vergleiches mit Berlin auf der einen und Hildesheim auf der anderen Seite in irgendeiner Art und Weise zu einem nennenswerten Diskussionsergebnis führt.
Bob! December 10th, 2009, 10:50 PM http://www.abload.de/img/izxwpa.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=izxwpa.jpg)
(HAZ, 11.12.09)
matheking December 10th, 2009, 11:01 PM Der Ausdruck "zu hochpreisiger Branchenmix für Linden" läßt nichts gutes für die kommenden Läden ahnen (Kik, Ernstings, Tedi, ABC, .....). Und da wird bei uns im Stadtteil auf all die zuziehenden Yuppies geschimpft!
Noch eine Anmerkung: Die Stadt ist schon jetzt bis 2022 und länger an das Ihmezentrum gebunden und soll ncoh verlängern! Wie unseriös ist das denn? Das hat doch schon über einen Zeitraum von 3 Jahren nicht funktioniert. Der Investor ist trotz der Mieteinahmen durch die Stadt bankrott gegangen. Das Investoren in Zeiträumen von 10 und mehr Jahren rechnen kann ich mir nicht vorstellen. Wie wäre es, wenn die Stadt die Bürogebäude einfach kauft, das käme deutlich günstiger! Wenn eh eine Trennung der Eigentumsrechte angestrebt wird sollte das auch kein Problem darstellen. Das die Stadtwerke ihr Hochhaus an die Investoren verkauft haben kann man rückblickend auch nur als Fehler sehen.
CrayZD December 11th, 2009, 10:31 AM Zumal da ja auch nach Carlyle-Konzept nicht gerade ein D&G-Store geplant war. Deichmann, C&A, Edeka und MediMax sind also für Linden 'zu hochpreisig'... wäre ich Lindener, würde ich das als mittelschwere Beleidigung empfinden.
Da befürchte ich dann auch eine Geschäfteauswahl wie von matheking prophezeit. Wobei ABC fast auch noch zu hochwertig ist. Ich tippe eher auf Takko und - ganz wichtig - Joker Outlet als Ankermieter.
Ob man so dem Betonkoloss neues Leben einhaucht? Zumal ja auch schon zugegeben wurde, dass alles mit Stadt und enercity steht und fällt. Und dort wird man sich spätestens nach zehn Jahren Ihmezentrum über die horrenden Energiekosten ärgern, mal ganz zu schweigen davon, dass die Stadtwerke mit gutem Beispiel vorangehen und einen Bürobau im Niedrigenergiestandard beziehen sollten.
matheking December 11th, 2009, 11:51 AM ... Deichmann, C&A, Edeka und MediMax sind also für Linden 'zu hochpreisig'... wäre ich Lindener, würde ich das als mittelschwere Beleidigung empfinden.
...
Tue ich auch! Als wenn in Linden nur Hartz 4 Empfänger rumlaufen würden...
Mal davon abgesehen wird sich das Ihmezentrum bei den riesigen Geschäftsflächen nicht nur durch die Lindener Kundschaft rentieren. Da müssen schon noch Leute aus anderen Vierteln angesprochen werden, insbesondere natürlich die aus dem Westen Hannovers die dann nicht in die Stadt durchfahren, sonder schon in Linden halt machen. Ob das mit einem Trash-Branchenmix gelingt wage ich doch sehr zu bezweifeln!
tetaro December 11th, 2009, 04:53 PM Mal davon abgesehen wird sich das Ihmezentrum bei den riesigen Geschäftsflächen nicht nur durch die Lindener Kundschaft rentieren. Da müssen schon noch Leute aus anderen Vierteln angesprochen werden, insbesondere natürlich die aus dem Westen Hannovers die dann nicht in die Stadt durchfahren, sonder schon in Linden halt machen. Ob das mit einem Trash-Branchenmix gelingt wage ich doch sehr zu bezweifeln!
Richtig, eine gigantische Tiefgarage, viel Auslauf, viele Gewerbeflächen, was will man mehr für ein überregionales Einkaufszentrum.
Immerhin gibt es im Westen in größerer Dimension ansonsten ja nicht so viel, mir fällt jetzt nur der Real-Komplex in Linden/Davenstedt ein.
Dirk_Hartwig December 11th, 2009, 06:43 PM Falls aus dem Kasten noch mal was werden sollte, wäre zur Bündelung der Kundenströme ein gemeinsamer U-Bahnhof für D-West und A-West genial, oder? Ja, ok, das ist unrealistisch, war aber mein erster Gedanke zur schnellstmöglichen Wiederbelebung.
matheking December 11th, 2009, 08:59 PM Attraktive Stationen wären schon mal ein Anfang!
Und genau zwischen zwei Linien zu liegen hat doch auch was: "Ihmezentrum Nord" und "Ihmezentrum Süd".
Schnitzelesser December 11th, 2009, 11:30 PM Was für ein Artikel ... Die Überschrift ist ja wohl der Hohn, wenn man nach 11 Monaten Baustopp meint, sich knappe 1,5 Jahre Zeit lassen zu wollen, bis man einen Investor gefunden hat, der dann ein neues Konzept umsetzt. Eröffnung Weihnachten 2012 wäre dann noch optimistisch, oder was? So ein Blödsinn. Als Bewohner würde ich mir auch veräppelt vorkommen.
Wenn die Stadtwerke ihr Haus verkauft haben, war das eine wirklich schlaue Entscheidung. So kommen sie einfach aus der Bruchbude raus. Die Energiekosten dürften sie allerdings nicht so interessieren. Das kostet ja nur den Einkaufspreis. :)
Dirk_Hartwig December 12th, 2009, 01:14 AM Attraktive Stationen wären schon mal ein Anfang!
Und genau zwischen zwei Linien zu liegen hat doch auch was: "Ihmezentrum Nord" und "Ihmezentrum Süd".
LOL Naja, wir machen eine Station daraus wie geplant unter dem Klotz und verpassen dem A-West-Tunnel einen kleinen Schlenker über die Station "Ihmezentrum" weiter bis zum Waterloo wie gehabt. Die paar Euro mehr für den Tunnel zahlt der neue Inestor bestimmt gerne, oder?
Die Station "Schwarzer Bär" wird dann nur noch so lange von der 17 bedient, bis die endlich auch über die Legionsspange fahren darf...
CrayZD December 12th, 2009, 12:21 PM Was für ein Artikel ... Die Überschrift ist ja wohl der Hohn, wenn man nach 11 Monaten Baustopp meint, sich knappe 1,5 Jahre Zeit lassen zu wollen, bis man einen Investor gefunden hat, der dann ein neues Konzept umsetzt. Eröffnung Weihnachten 2012 wäre dann noch optimistisch, oder was? So ein Blödsinn. Als Bewohner würde ich mir auch veräppelt vorkommen.
Die Änderung der Teilungserklärung einer großen Wohnanlage (in diesem Fall noch mit Mischnutzung) ist ein hochjuristisch-bürokratischer Prozess, der ja auch Auswirkungen aufs Grundbuch hat und alles in allem auch mit bestem Willen nicht unter einem Jahr zu machen ist!
Ich habe damit an anderer Stelle auch schon lustige Erfahrungen machen dürfen. Nach dem Kauf meiner Wohnung in einer frisch von Miet- in Eigentumswohnungen umgewandelten Wohnanlage habe ich sage und schreibe zweieinhalb Jahre auf meine Grundbucheintragung gewartet!
Eine gemeinsame U-Bahn-Station 'Ihmezentrum' würde indes nur Sinn machen, wenn Empelde - wie im U-Bahn-Thread schonmal besprochen - per Ausfädelung an den dann natürlich vollständig zu bauenden D-Tunnel angebunden wäre. Entweder per Rampe in der Blumenauer Straße, oder gleich per Anschlusstunnel bis Bernhard-Caspar-Straße. Natürlich wäre das toll, allerdings nicht gerade realistisch.
Dirk_Hartwig December 14th, 2009, 04:23 AM Eine gemeinsame U-Bahn-Station 'Ihmezentrum' würde indes nur Sinn machen, wenn Empelde - wie im U-Bahn-Thread schonmal besprochen - per Ausfädelung an den dann natürlich vollständig zu bauenden D-Tunnel angebunden wäre. Entweder per Rampe in der Blumenauer Straße, oder gleich per Anschlusstunnel bis Bernhard-Caspar-Straße. Natürlich wäre das toll, allerdings nicht gerade realistisch.
Ein Wunschtraum für das nächste Jahrhundert, wenn wirklich alle Strecken unterirdisch sind.
telemaxx February 4th, 2010, 06:02 PM So etwas ähnliches schwebt mir auch fürs Ihme-Zentrum vor:
Umbau des Forum Altona (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=32650098&postcount=1)
Ich finde das Konzept sehr interessant. Natürlich ist das Ihme-Zentrum etwa 5mal so groß, aber vom Prinzip her wäre das eine sehr gute Lösung.
matheking March 3rd, 2010, 12:51 PM Von Haz.de
US-Firma plant jetzt im Ihme-Zentrum
Auf der Suche nach einem Investor für das Ihme-Zentrum hat die Landesbank Berlin (LBB) jetzt einen weiteren Vorstoß unternommen: Sie setzt die Unternehmensgruppe Hinse als Projektentwickler für die brachliegenden Gewerbeflächen ein.
Die auf die Entwicklung von Gewerbeimmobilien spezialisierte international tätige US-Firmengruppe Hinse soll ein Konzept für die brachliegenden Einzelhandelsflächen in dem Lindener Großkomplex erarbeiten. Die deutsche Hinse-Zentrale in Berlin bestätigte am Dienstag gegenüber der HAZ, dass die Unternehmensgruppe von der LBB mit der Projektentwicklung des Ihme-Zentrums beauftragt wurde. Ziel sei es, die Immobilie für den Verkauf vorzubereiten, erklärte Hinse-Geschäftsführer Christoph Reschke. Ein Engagement der Firmengruppe als Investor schloss er aus.
„Wir haben viel Erfahrung mit Großprojekten“, sagte Reschke. In Deutschland habe die Firmengruppe seit Anfang der neunziger Jahre Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien mit einer Gesamtfläche von rund 400.000 Quadratmetern entwickelt – teils kombiniert mit Wohngebäuden. Zu den Projekten gehören etwa das Shopping-Zentrum „Die Mitte“ am Berliner Alexander Platz, der „Main Tower“ in Frankfurt oder das Düsseldorfer „Benrather Karree“. Das Ihme-Zentrum sei eine „besondere Herausforderung“. Im Januar 2009 waren die bereits begonnenen Umbauarbeiten in den rund 40.000 Quadratmeter umfassenden leerstehenden Ladenebenen gestoppt worden – der US-Investor Carlyle hatte sich aus dem Projekt zurückgezogen, weil seine Projektgesellschaften Insolvenz anmelden mussten. Seitdem leben die rund 2400 Bewohner des Ihme-Zentrums auf einer Bauruine.
Im Dezember 2009 hatte die LBB als Hauptgläubigerin angekündigt, einen Projektentwickler einzusetzen, der bis zum Frühjahr diesen Jahres ein Konzept präsentieren soll. Bei der Landesbank hieß es am Dienstag, man halte an dem Zeitplan fest. Im Laufe des Jahres sollen zudem die komplizierten Eigentumsrechte im Ihme-Zentrum verändert werden, dessen Sanierung vor der Insolvenz mit 200 Millionen Euro veranschlagt war. Die LBB plant, im Frühjahr 2011 den Umbau der Gewerbeflächen fortzusetzen.
Die Hinse-Gruppe mit weltweit rund 3550 Mitarbeitern in 17 Ländern ist international auch als Investor aktiv. Sie kontrolliert Gebäude und Finanzanlagen in Höhe von 25,8 Millionen US-Dollar.
[Juliane Kaune]
Orito41 March 3rd, 2010, 01:12 PM Auf ein Neues....:nuts::nuts:
Mal sehen was dieses mal dabei rauskommen soll?????
The never ending Story!
Lefthandy March 3rd, 2010, 03:04 PM Es dürfte jedenfalls feststehen, dass kein sog. großer Wurf mehr zu erwarten ist.
Das klingt alles nach dem letzten Notfallplan, Hinse soll doch im Prinzip nur als Makler für die Immobilie fungieren. Ein Investor muss erst noch gefunden werden. Und davon wird auch der "Plan" der LBB abhängen, im Frühjajr 2011 weiterzubauen, was ja immerhin auch noch 1 Jahr hin ist. Dieser Plan sieht nämlich bestimmt auch vor, dass jetzt in den nächsten paar Monaten ein Investor um die Ecke kommt. Und wie die Lage so aussieht, kommt eh keiner. Daher würde man über jeden drittklassigen Investor froh sein, bei dem erstens das Ausfallrisiko wiedermal beträchtlich und zweitens der Umbau billig und uninspiriert sein wird.
Orito41 March 10th, 2010, 08:21 AM Das Ihme Zentrum erhält seine neue Fassade :lol: :
http://i42.tinypic.com/4t0bde.jpg
http://i39.tinypic.com/se372t.jpg
devilsadvocate March 10th, 2010, 10:56 AM Was um Himmels Willen tun die da?
Element7 March 10th, 2010, 11:11 AM Das sieht aus wie eine überdimensionierte Tatortabsperrung der Polizei.
matheking March 10th, 2010, 11:41 AM ^^ habe ich auch schon bemerkt. Das soll wohl die bisher sichtbaren Rigipswände etwas verdecken und vielleicht auch vor der Witterung schützen. Kosmetik halt.
"Schön" ist auch das wechselnde Riesenwerbeplakat am Küchengarten.
ac303id March 10th, 2010, 01:32 PM ich weiß grad nicht ob ich mich totlachen soll, oder eine heulkrampf bekomme.
typ. hannover:ohno::ohno::ohno:
GuruHacker March 10th, 2010, 02:05 PM Eine überdimensionale Polizeiabsperrung/Krippo-Absperrung...
Das ist wohl das endgültige aus für das Ihmezentrum.... Ich fordere: Abriss und was gescheites hinbauen!
Squig March 10th, 2010, 02:29 PM Besser als vorher ists allemal. Solche bauten kann man nur 'retten (=dem Auge etwas erträglicher machen), wenn man sie mit grellen Farben die kontrastieren, zukleistert.
Schnitzelesser March 11th, 2010, 12:19 AM Vielleicht sollte man außen Gründerzeitler draufmalen mit blauem Himmel darüber. :)
Orito41 March 11th, 2010, 02:02 PM Vielleicht sollte man außen Gründerzeitler draufmalen mit blauem Himmel darüber. :)
Das ist doch mal ne klasse Idee :lol:
Wäre ich sofort dafür!!!
matheking April 13th, 2010, 07:52 PM Kein Fortschritt im Ihme-Zentrum
Die Wohnungseigentümer im Ihme-Zentrum brauchen viel Geduld: Vor August 2011 rechnet die Landesbank Berlin (LBB) nicht damit, einen Investor für die brachliegende Immobilie präsentieren zu können.
Stillstand am Ihme-Zentrum: Länger als ein Jahr liegen die Gewerbeflächen im Ihme-Zentrum schon brach. Aber der mit der Vermarktung der unter Zwangsverwaltung stehenden Geschäftspassagen beauftragte US-Projektentwickler Hinse werde anderthalb Jahre brauchen, um ein schlüssiges Konzept zu erarbeiten und Verträge mit verschiedenen Großmietern abzuschließen, teilte Institutszwangsverwalter Torsten Jaskulski am Montag rund 30 Vertretern der Wohnungsbesitzer mit.
Noch Ende vergangenen Jahres hatte die LBB, die Hauptgläubigerin im Ihme-Zentrum, das Ziel vorgegeben, im Frühjahr 2011 den Umbau der Gewerbeflächen fortzusetzen. Das Projekt sei äußerst komplex, begründete die Bank die Verzögerung. Es sei sehr aufwendig, die Besitzverhältnisse zu ändern – eine Voraussetzung, um die Immobilie für potenzielle Investoren attraktiv zu machen. Die Gemeinschaftsordnung bürdet allen Eignern von Gewerbe- und Wohnflächen eine gemeinsame Verantwortung auf.
Bis Ende Juni sollen nun unterschriftsreife Verträge vorliegen, um die Rechtslage zu ändern – diese müssen jedoch von jedem der rund 550 Einzeleigentümer verifiziert werden. Unter den Wohnungsbesitzern wächst die Unruhe. Sie rechnen nicht damit, dass die Bauarbeiten vor 2012 wieder aufgenommen werden: „Wir müssen jetzt weiter auf einer Bauruine leben“, sagte eine Betroffene. Zumindest die Tiefgarage soll bis Ende Mai dieses Jahres komplett fertiggestellt sein.
[Juliane Kaune]
Quelle: Haz.de
Wishman April 13th, 2010, 08:24 PM Hallo,
wer es verpaßt hat: Heute, 13.4.10, kam in 'Niedersachsen, Das Magazin', um 19.30 Uhr, auf NDR 3, ein kurzer Bericht über den aktuellen Status des Ihme-Zentrums, inkl. einiger Statements von Bewohnern und einem Politiker.
'Gefühlte Fertigstellung' der Renovierung des Gesamtkomplexes nach Meinung einer Bewohnerin: Ca. 10 Jahre!!!
Wiederhohlung der Sendung am 14.4. um 11.00 Uhr.
matheking April 13th, 2010, 08:43 PM Willkommen Wishman!
Wishman April 14th, 2010, 09:39 PM Also, mein Vorschlag für das Ihme-Zentrum: Bundeswehr und THW erstellen auf dem Waterloo-Platz eine riesige Zeltstadt für die Bewohner der Eigentumswohnungen, das Geb.-Management der Stadt Hannover, im Hochhaus Ihmeplatz 5, wird ins Bredero verfrachtet, anschließend erscheinen einige professionelle Abrissfirmen und beginnen mit ihrer Arbeit. Die dort ansässige Kung-Fu-Schule kann ja kräftig mit anpacken und einige Bruchtests produzieren. Vielleicht bezieht man die neue Reihenhaus-Siedlung, die aus städtebaulicher Sicht dort hinpasst, wie ein Kuhfladen auf den Pizzateller, mit ein.
Erst dann besteht die Möglichkeit, diese Bausünde aus Siebziger-Jahre-Waschbeton-Gotik, entgültig aus den Gedanken zu streichen und dort eine menschenwürdige Stadtentwicklung zu betreiben. Doch bei der Unentschlossenheit unserer Stadtoberen wartet man noch ein Jahr und ein weiteres und letztendlich trägt der Steuerzahler die finanziellen Lasten, weil sich kein Investor finden läßt, der diese Bauruine zu Ende saniert. Jedenfalls ist das meine Befürchtung. Ich hoffe, daß ich mich irre.
devilsadvocate April 15th, 2010, 10:13 AM Herrlich! Ich hoffe, dass der ganze Schund irgednwann dermaßen unrentabel wird, dass nur noch der Abriss am wirtschaftlichsten ist. Je länger es dauert, je mehr dort verrottet, desto besser...
Lefthandy April 15th, 2010, 11:24 AM Vielleicht bezieht man die neue Reihenhaus-Siedlung, die aus städtebaulicher Sicht dort hinpasst, wie ein Kuhfladen auf den Pizzateller, mit ein.
Meine Rede!
In einem war man hier schon immer außerordentlich mutig: etwas zu wagen, was "auf den ersten Blick" nicht passt.
Wishman April 15th, 2010, 12:25 PM Ich glaube, daß diese Siedlungsform auch bei genauerem Hinsehen dort nicht hingehört. Es ist jedoch einfacher und preisgünstiger, einen Reihenhaus-Grundriß, den jeder Architekt vermutlich fertig in der Schublade liegen hat, zu verwenden (nach dem D. Bohlen-Prinzip: Einmal erstellen, immer wieder kopieren), als sich Gedanken zu machen, eine abwechlungsreiche, geschlossene Bebauung zu planen, die homogen zu der vorhandenen Gebäudestruktur passt, ohne jedoch langweilig zu wirken.
Lefthandy April 15th, 2010, 02:20 PM Ich warte auch schon seit jAhren auf den zweiten Blick. Deshalb ja die Anführungszeichen. Ich wollte die Rethorik der Verantwortlichen übernhemen.
Bob! April 15th, 2010, 06:45 PM Hallo,
wer es verpaßt hat: Heute, 13.4.10, kam in 'Niedersachsen, Das Magazin', um 19.30 Uhr, auf NDR 3, ein kurzer Bericht über den aktuellen Status des Ihme-Zentrums, inkl. einiger Statements von Bewohnern und einem Politiker.
'Gefühlte Fertigstellung' der Renovierung des Gesamtkomplexes nach Meinung einer Bewohnerin: Ca. 10 Jahre!!!
Wiederhohlung der Sendung am 14.4. um 11.00 Uhr.
Danke für den Tipp, hab's mir gerade in der NDR Mediathek (http://www1.ndr.de/flash/mediathek/mediathek.html?broadcastid=1023) (unter Was wird aus dem Ihme-Zentrum?) angeschaut.
Interessant finde ich die Eindrücke aus der Bauzeit.
MartinT July 16th, 2010, 11:59 PM Habe heute mit der Kamera sehr schöne Motiv-Kontraste einfangen können...
http://www.videomartin.de/_tmp/ihmezentrum.jpg
Ich weiß gar nicht, was immer gemeckert wird - der Durchgang sieht doch absolut vertrauenswürdig aus. Oder? ;)
telemaxx July 17th, 2010, 12:12 AM Ironie: Fachbereich Gebäudemanagement
Orbiter July 17th, 2010, 11:32 AM Nachdem wir ja schon länger wissen, dass es unter dem Ihme-Zentrum ein keine geheime U-Bahnstation gibt, habe ich jetzt gelesen, es solle dort den Rohbau eines Bades (http://hannover.prinz.de/stadt/report/100-wahrheiten-ueber-hannover,529930,69,Gallery.html) geben, soweit jedenfalls die Prinz 100 Wahrheiten über Hannover (via Frontbumpersticker (http://frontbumpersticker.blogspot.com/2010/07/100-wahrheiten-uber-hannover.html)). Weiß jemand von euch dazu näheres?
Schnitzelesser July 17th, 2010, 04:00 PM Geplant für die "Edelplatte"?
CrayZD July 17th, 2010, 04:27 PM Hat man bei Edelplatten nicht eher den Pool auf dem Dach? ;)
Das mit dem 'Fachbereich Gebäudemanagement' ist in der Tat pure Ironie. Der flüchtige Beobachter wird denken: nicht gerade ein Aushängeschild für die Arbeit dieses Fachbereichs.
Das Aufbegehren der Bürger gegen die Ansiedlung von städtischen Einrichtungen mit Publikumsverkehr (Jugendamt, Kita) in dieser Sanierungsruine war neulich auch mal Thema eines NP-Artikels.
Schnitzelesser July 17th, 2010, 04:39 PM Der Pool auf dem Dach ist aber dann nur eingeschränkt nutzbar. Vielleicht mit verschließbarem Dach eine geniale Lösung.
matheking July 17th, 2010, 07:50 PM Das mit dem Schwimmbad haben mir meine Eltern auch schon in frühen Jahren erzählt. Das soll sich im dem Bereich befunden haben, wo seit vielen Jahren die Kampfsportschule ist.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde das auch in einem längeren Text über die U-Bahnhaltestelle Ihmezentrum besprochen. Ich glaube auf DSO war da ein Link gesetzt.
Eine Bowlingbahn hat es im Übrigen tatsächlich mal im IC gegeben!
MartinT July 17th, 2010, 09:21 PM Interessante Netzzitate:
Schwimmbad:
"...Eine andere Möglichkeit wäre je 1 Ankermarkt im Norden und im Süden, dazu im Bereich des bisherigen Möbelhauses ein großzügig ausgelegter Fitnessbereich für die ganze Familie, vergleichbar mit dem „Kaisercenter“. Dazu könnte das Schwimmbad reaktiviert werden." (Quelle: Seite der Bürgerinitiative BLIZ Hannover (http://www.bliz-ihmezentrum.de/), Revitalisierung, Eintrag vom 5.8.2001)
"Das Schwimmbad mit Sauna wurde unter dem Haus Ihmeplatz 8, in dem ich wohne gebaut, ist aber aus Kostengründen nie in Betrieb genommen. (Quelle: Info von Monika Großmann auf http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_58851&action=ubb_show&entryid=1093506515&mainid=1093506515&threadid=2)
U-Bahn-Station:
"...Das Baugelände ist an zwei direkt zur Innenstadt führende Hauptverkehrsstraßen angeschlossen, wird von mehreren Straßenbahn- und Buslinien berührt und erhält später einen unmittelbaren U-Bahn-Anschluss... (Quelle: Seite der Bürgerinitiative BLIZ Hannover (http://www.bliz-ihmezentrum.de/), Projektbeschreibung Ihmezentrum Hannover vom 21.12.1970)
"...Das lhmezentrum wurde von einem privaten Investor bzw. von den ihn finanzierenden Banken auf weitgehend brachgefallenem Lindener Industriegelände über einer geplanten U-Bahnstation errichtet..." (Quelle: Seite der Bürgerinitiative BLIZ Hannover (http://www.bliz-ihmezentrum.de/), Wissenswertes über das lhmezentrum (IZ), aufgeschrieben von Marianne Adrian)
"Die Grundlagen für eine U-Bahnstation wurden beim Bau des Ihmezentrums tatsächlich geschaffen, diese Bereiche sind allerdings mit Beton verfüllt und werden aus Kostengründen wohl nie aktiviert werden. Aber auch heute noch muss jeder Käufer einer Immobilie beim Notartermin sein Einverständnis mit einem eventuellen Ausbau und der Inbetriebnahme einer U-Bahnstation erklären..." (Quelle: Info von Monika Großmann auf http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_58851&action=ubb_show&entryid=1093506515&mainid=1093506515&threadid=2)
"...Die Verkehrsprobleme der Stadtteile Calenberger Neustadt und Linden könnten mit einem Tunnel gelöst werden. Die Tunnelstation unterhalb des Ihme-Zentrums ist vor mehr als 30 Jahren gebaut worden, sodass eine Weiterführung des Tunnels unproblematisch ist..." (Quelle: Jens Seidel, CDU Hannover, am 19.08.2007 http://www.cdu-hannover.de/bin/pdfs/pres0323.pdf)
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Vor einiger Zeit "geisterte" mal dieses Bild durch diverse Foren, welches (angeblich) den Stationsrohbau "Ihmezentrum" zeigt:
http://www.videomartin.de/_tmp/geisterstation_ihmezentrum_01.jpg
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Die Frage, ob das Ihmezentrum lediglich für eine Unterfahrung durch eine U-Bahn oder aber zudem für eine eigene Station vorbereitet worden ist, wird nach meinen Recherchen genau deshalb unterschiedlich beantwortet, weil leichtfertigerweise unterschiedliche Planungszeitpunkte durcheinandergewürfelt werden. So ist zum Beispiel die Grafik, die auf Wikipedia zum Stichwort "Ihmezentrum" (http://de.wikipedia.org/wiki/Ihmezentrum) zu sehen ist, eine unberechtigte Mischung der Planungen von 1969 bzw. 1972. 1969 war nämlich vom Bau eines Zentrums an der Ihme noch gar nicht die Rede, darum plante man eine später zu bauende U-Bahn-Station am Eingang der Limmerstraße. Als dann 1972 das Ihmezentrum konkret wurde, korrigierte man die Position der Station auf den Ort unter dem Nordplatz des Bauwerkes. Es wäre also folgerichtig, wenn dort entsprehende bauliche Vorleistungen existieren.
jp80 July 17th, 2010, 11:59 PM Auf der Seite der Bürgerinitiative BLIZ Hannover (http://www.bliz-ihmezentrum.de/) ist einiges über die vorbereitete U-Bahnstation sowie das Schwimmbad nachzulesen.
"...Das lhmezentrum wurde von einem privaten Investor bzw. von den ihn finanzierenden Banken auf weitgehend brachgefallenem Lindener Industriegelände über einer geplanten U-Bahnstation errichtet..." (Wissenswertes über das lhmezentrum (IZ), aufgeschrieben von Marianne Adrian)
Bevor hier irgendwelche falschen Vorstellungen entstehen: Es gibt unter dem Ihmezentrum keinerlei Tunnel-Rohbauten, erst Recht keine fertige Station oder sonst ähnliches! Eine Station unter dem Ihme-Zentrum war auch nie vorgesehen sondern wäre unter der Straßenkreuzung entstanden. Es gab diesbezüglich vor vielleicht drei Jahren eine ziemlich lange Diskussion bei DSO oder/und dem alten bahn-info-Forum (genau weiß ich das nicht mehr). Das Ergebnis war jeden falls folgendes: Das Gebäude wurde im Bereich des geplanten Streckenverlaufs - ähnlich wie die Station Marienstraße - auf eine spätere Unterfahrung vorbereitet in der Hinsicht, daß die Fundamente entsprechend tief gegründet wurden und die wirkenden Kräfte um den freigehaltenen Raum herum abgeleitet werden. Nicht mehr und nicht weniger. Alle anderslautenden Aussagen sind demnach entweder unglücklich formuliert oder schlichtweg falsch.
homann5 July 18th, 2010, 12:21 AM Der Tunnel würde/sollte unter der südöstlichen Kante von Haus Nr. 1 verlaufen, das kann man auf den Plänen von 1970 deutlich erkennen. Problematisch sind auf jeden Fall die vielen verschiedenen Aussagen und die ja quasi nicht vorhandenen Pläne des Gebäudes. Wüsste man, wo das ominöse Schwimmbad liegt, könnte man auf jeden Fall schon mal sagen, ob es nun Teil einer Vorleistung wäre oder nicht. fakt ist aber, dass die Tunnelpläne nach 1970 im Bereich Küchengarten - Goetheplatz nochmal geändert worden sind. Ob das nun einfach bedeutet, dass man den östlichen Zugang zur Station Küchengarten von der Spinnereistraße ins Ihmezentrum oder vielleicht sogar die ganze Station ein Stück Richtung Osten verschoben hat, kann ja niemand mehr sagen.
Auf jeden Fall ist im Wikipedia-Artikel die Zeichnung mit der geplanten Unterquerung falsch, der Tunnel verläuft einige Meter weiter nördlich, also nicht unter der "Hochhaus-freien Zone".
MartinT July 18th, 2010, 12:30 AM Es gibt unter dem Ihmezentrum keinerlei Tunnel-Rohbauten...
Sicherlich gibt es unter dem Ihmezentrum keine Tunnel-Rohbauten, sehr wohl aber ein recht tiefes Kellerbauwerk.
...erst Recht keine fertige Station...
Das denke ich auch. :)
Eine Station unter dem Ihme-Zentrum war auch nie vorgesehen sondern wäre unter der Straßenkreuzung entstanden.
Siehe mein vorangegangenes Posting.
...Das Gebäude wurde im Bereich des geplanten Streckenverlaufs - ähnlich wie die Station Marienstraße - auf eine spätere Unterfahrung vorbereitet in der Hinsicht, daß die Fundamente entsprechend tief gegründet wurden und die wirkenden Kräfte um den freigehaltenen Raum herum abgeleitet werden. Nicht mehr und nicht weniger.
Mit dem nicht unerheblichen Unterschied, dass unter der U-Station Marienstraße noch keine weitere Ebene abgetragen worden ist, unter dem Ihmezentrum aber sehr wohl (das Ihmezentrum hat vier Kellergeschosse). Das bedeutet zwar nicht, dass eine dieser weiteren Ebenen bereits einen "U-Bahn-Tunnel" besitzt, aber zumindest existiert dort seit 1975 kein Erdreich mehr. ;)
Schnitzelesser July 18th, 2010, 01:45 AM Meinst du denn, dass 4 Tiefgeschosse reichen nach einer Ihmequerung? Wie tief sind die 4 Geschosse in Metern? So tief wie am Kröpcke?
homann5 July 18th, 2010, 10:42 AM Ein paar Zahlen aus dem Bebauungsplan und den U-Bahnplanungen:
-der Grund der Ihme liegt auf Höhe des Ihmezentrums etwa bei 48,2 m NN
-die 0-Ebene um das Ihmezentrum herum liegt bei etwa 56 m NN
-der Tunnel soll in 43,75 m NN liegen, also etwa 12 m unter der Oberfläche
-auf Höhe der Ihme verläuft der Tunnel auf 36,93 m NN, also etwa 11 m unter der Ihme
-bis zur Glockseestraße hat der Tunnel wieder 42,2 m NN erreicht
Da die 0-Ebene schon das erste Tiefgeschoss des Ihmezentrums ist, sind es im Prinzip nur drei Kellergeschosse. Die Deckenhöhe in den Parkdecks müsste müsste meiner Erinnerung nach etwa 2,2 bis 2,5 m betragen, es sind also ca. 7 m plus Decken, also wohl in Summe irgendwas zwischen 10 und 11 m. Dann würde der Tunnel mitten durch das unterste Geschoss führen, die Höhenangaben beziehen sich ja auf die Bodenhöhe.
Edith meint:
Ich habe nochmal ein wenig in den unergründlichen Tiefen des Internets geforscht und bin dabei vermutlich auf die Diskussion/ den Bericht im Bahninfo-Forum (http://www.bahninfo-forum.de/read.php?24,83430,page=3) gestossen. Zu großen Teilen klingt der Bericht von trincerone auch sehr plausibel, er enthält aber doch etliche kleinere und größere Fehler, die ihm vermutlich nicht aufgefallen sind, bzw. hat er Annahmen mit Fakten gleichgesetzt. Er schreibt zum Beispiel, dass eine Rampe in der Goethestraße wohl nicht machbar sei (laut Akten), zu diesem zeitpunkt gab es aber schon konkrete Pläne für gleichlange Rampen in der Stadt. Und auch die Diskussion rund um die Art und Weise, wie man die Ihme unterqueren sollte, hat es so nie wirklich gegeben. es war von Anfang an vorgesehen die Unterquerung in geschlossener Bauweise zu errichten. Und was er als "Leiterrahmen" beschreibt, ist nichts anderes als eine an einigen Stellen veränderter Anordnung des 8x8-Rasters. Für den Tunnel hat man hier nämlich auf ein 8x12-Raster gesetzt, was man von Außen auch recht gut erkennen kann. Der größte Fehler, der die Glaubwürdigkeit des Berichts dann doch sehr in Frage stellt, ist die Thematik Waterloo. Hier war von Anfang an klar, dass die Rampe der 9 nur ein Provisorium und der Bereich westlich der Station für eine Verlängerung Richtung Nordwesten sowie eine Kehranlage vorgesehen ist.
matheking July 18th, 2010, 09:02 PM Ein paar Zahlen aus dem Bebauungsplan und den U-Bahnplanungen:
-der Grund der Ihme liegt auf Höhe des Ihmezentrums etwa bei 48,2 m NN
-die 0-Ebene um das Ihmezentrum herum liegt bei etwa 56 m NN
-der Tunnel soll in 43,75 m NN liegen, also etwa 12 m unter der Oberfläche
-auf Höhe der Ihme verläuft der Tunnel auf 36,93 m NN, also etwa 11 m unter der Ihme
-bis zur Glockseestraße hat der Tunnel wieder 42,2 m NN erreicht
Da die 0-Ebene schon das erste Tiefgeschoss des Ihmezentrums ist, sind es im Prinzip nur drei Kellergeschosse. Die Deckenhöhe in den Parkdecks müsste müsste meiner Erinnerung nach etwa 2,2 bis 2,5 m betragen, es sind also ca. 7 m plus Decken, also wohl in Summe irgendwas zwischen 10 und 11 m. Dann würde der Tunnel mitten durch das unterste Geschoss führen, die Höhenangaben beziehen sich ja auf die Bodenhöhe.
...
Laut Deinen Angaben liegt die 0-Ebene bei ~56 m. Der Tunnel soll bei ~37 m sein. Das ergibt eine Differenz von 19 m. Deine Addition der Geschosshöhe der UG kommt nur auf 11 m. Ergo müsste der Tunnel noch einiges unter dem tiefsten Geschoss verlaufen. Die 0-Ebene des IC liegt ja nicht auf der Höhe der Ihme, sondern einiges darüber. Im Übrigen ist ja die Anzahl der UG im IC nicht überall gleich. Drei UG gibt es m.W. nicht überall.
In Richtung Küchengarten wird die Tunnelstrecke wohl wieder ansteigen, so dass sich am Ihmeplatz 1 schon wieder eine andere Rechnung ergeben kann.
homann5 July 18th, 2010, 10:57 PM Der Tunnel verläuft von der Ihme kommend zwischen 37 m unter der Ihme bis 44 m unter dem Küchengarten. Die 0-Ebene verläuft wohl mehr oder weniger konstant bei 56 m, macht also zwischen 12 und 19 m "Luft". Selbst wenn nur das erste Untergeschoss, P1 genannt, unter dem gesamten Ihmezentrum verläuft, wären das ja mindestens 3,5 bis 4 m weniger. Und nicht vergessen, alle Angaben sind Bodenhöhen, beim Tunnel kommen da also noch locker 6 bis 7 m dazu bis zur Oberkante der Tunneldecke.
Wenn man sich die Südseite des Ihmezentrum anschaut, kann man auf der südlichen Seite von Nr. 1 die Veränderung im Säulenabstand erkennen, da sollte der Tunnel verlaufen. Wenn man jetzt mehr oder weniger genaue Angaben zur Position der Untergeschosse hätte, könnte man auch halbwegs präzise Aussagen treffen.
MartinT July 18th, 2010, 11:49 PM Ich habe nochmal ein wenig in den unergründlichen Tiefen des Internets geforscht und bin dabei vermutlich auf die Diskussion/ den Bericht im Bahninfo-Forum (http://www.bahninfo-forum.de/read.php?24,83430,page=3) gestossen.
Wouh - da hat der Autor offensichtlich sehr viel Arbeit für die Recherche investiert. Leider aber wohl nicht beim Schreiben, denn es fehlen gänzlich Quellenangaben, welche für mich notwendig wären, um Fakten und Deutungen auseinanderhalten zu können. Ist der Autor irgendwie noch zu erreichen? Und was ist mit den Grafiken / Fotos, die er erwähnt? Ein "echter Profi" hätte die doch längst in allen möglichen Foren gestreut.
Interessant wäre für mich außerdem, um welche "Akte des U-Bahnbauamts" er sich konkret handelt. Wo hat er die eingesehen? Beim Hochbauamt? Oder beim Stadtarchiv? - Wer weiß, welche Akte er meint?
Die Schlussfolgerung des Autors, eine U-Bahn-Station unter dem Ihmezentrum sei nie geplant gewesen, weil in den Akten keinerlei Anmerkungen vorhanden seien, klingt für mich zunächst schlüssig. Allerdings frage ich mich, warum dann auf der von mir erwähnten Webseite der Bürgerinitiative Ihmezentrum BLIZ an zwei unabhängigen Stellen sehr wohl von einer vorhandenen bzw. geplanten U-Bahn-Station gesprochen wird. Die Leute der BI werden "es" vermutlich ja etwas genauer wissen.
Vielleicht sollten wir mal die Sprecherin der BI (Monika Grossmann??) zu der Sache interviewen (im wahrsten Sinne - ich könnte mir gut vorstellen, eine kleine Doku für h1 zu drehen) - und so ganz nebenbei mal auf die Textstellen ihrer Website anzusprechen... ;)
Schnitzelesser July 19th, 2010, 12:34 AM Edith meint:
Ich habe nochmal ein wenig in den unergründlichen Tiefen des Internets geforscht und bin dabei vermutlich auf die Diskussion/ den Bericht im Bahninfo-Forum (http://www.bahninfo-forum.de/read.php?24,83430,page=3) gestossen. Zu großen Teilen klingt der Bericht von trincerone auch sehr plausibel, er enthält aber doch etliche kleinere und größere Fehler, die ihm vermutlich nicht aufgefallen sind, bzw. hat er Annahmen mit Fakten gleichgesetzt. Er schreibt zum Beispiel, dass eine Rampe in der Goethestraße wohl nicht machbar sei (laut Akten), zu diesem zeitpunkt gab es aber schon konkrete Pläne für gleichlange Rampen in der Stadt. Und auch die Diskussion rund um die Art und Weise, wie man die Ihme unterqueren sollte, hat es so nie wirklich gegeben. es war von Anfang an vorgesehen die Unterquerung in geschlossener Bauweise zu errichten. Und was er als "Leiterrahmen" beschreibt, ist nichts anderes als eine an einigen Stellen veränderter Anordnung des 8x8-Rasters. Für den Tunnel hat man hier nämlich auf ein 8x12-Raster gesetzt, was man von Außen auch recht gut erkennen kann. Der größte Fehler, der die Glaubwürdigkeit des Berichts dann doch sehr in Frage stellt, ist die Thematik Waterloo. Hier war von Anfang an klar, dass die Rampe der 9 nur ein Provisorium und der Bereich westlich der Station für eine Verlängerung Richtung Nordwesten sowie eine Kehranlage vorgesehen ist.
Deine Kritikpunkze kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Der Autor schreibt doch darauf bezogen lediglich, was er der Akte entnehmen konnte. Für mich klingt das alles schon ziemlich schlüssig. Die Rampe war laut Akte z. B. wohl nicht machbar nicht aufgrund der Länge an der Oberfläche in der Goethestr. sondern augrund der nötigen Steigung nach der Leinequerung. Interessant wäre jetzt, ob heute größere Steigungen möglich wären oder die Leine nicht so tief unterquert würde.
homann5 July 19th, 2010, 09:37 AM Deine Kritikpunkze kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Der Autor schreibt doch darauf bezogen lediglich, was er der Akte entnehmen konnte. Für mich klingt das alles schon ziemlich schlüssig. Die Rampe war laut Akte z. B. wohl nicht machbar nicht aufgrund der Länge an der Oberfläche in der Goethestr. sondern augrund der nötigen Steigung nach der Leinequerung. Interessant wäre jetzt, ob heute größere Steigungen möglich wären oder die Leine nicht so tief unterquert würde.
Nur stehen in Akten nicht unbedingt immer nur Fakten oder tatsächlich ausdiskutierte Dinge. Oftmals schreibt dann einer nur seine persönliche Meinung als Aktennotiz dazu oder es sind einfach nur Überlegungen oder Annahmen. In dem Punkt muss ich Martin vollkommen Recht geben, ohne direkte Quellenangabe kann man den Wahrheitsgehalt nicht wirklich überprüfen. Es wird ja sicherlich nicht nur eine Akte geben.
Zur Rampe in der Goethestraße: Die maximale "Steigfähigkeit" des 6000ers liegt bei 4%, eine solche Steigung gibt es nur zwischen der Station Waterloo und der Legionsbrücke. Und da reden wir wir von ganz anderen Höhenunterschieden als bei der Leine-Unterquerung. Die 4% müssen Ende der 60er schon bekannt gewesen sein, schließlich hat man sich da ja auch schon mit den Spezifikationen der Fahrzeuge für die U-Bahn beschäftigt. Vermutlich würde/wollte man die Querung in offener Bauweise wie am Landtag bauen, das ist günstiger und man muss nicht so weit nach unten.
MartinT July 23rd, 2010, 11:08 PM Ich habe gerade das hier im Netz gefunden:
http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_58851&action=ubb_show&entryid=1093506515&mainid=1093506515&threadid=2
Die Autoren haben sich offensichtlich ziemlich genau mit dem Thema befasst. Weiß jemand, aus welcher Redaktion / von welcher Agentur der Bericht stammt?
Schnitzelesser July 24th, 2010, 12:57 AM Der erste Bericht ist Humbug. Ein Hoax. Hat damals jem. mit einer gefakten Haz-Online-Seite ins Bahninfo-Forum gelinkt. Der besagte User Mönch47, wenn ich mich nicht irre.
MartinT July 24th, 2010, 01:08 AM Der erste Bericht ist Humbug. Ein Hoax. Hat damals jem. mit einer gefakten Haz-Online-Seite ins Bahninfo-Forum gelinkt. Der besagte User Mönch47, wenn ich mich nicht irre.
Aha. Sehr merkeigen. Bei DSO (http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?5,269992) ist der Pressetext übrigens ebenfalls zu finden, angeblich aus der HAZ vom 16.12.2005.
Ist das Posting von Monika Großmann (BLIZ) (http://www.forumromanum.de/member/forum/forum.php?USER=user_58851&action=ubb_show&entryid=1093506515&mainid=1093506515&threadid=2) etwa auch "gefaked"? Kann ich mir nicht so recht vorstellen...
Schnitzelesser July 24th, 2010, 01:32 AM Ja, der Typ hat das damals gestreut. Zu der Zeit war eine große D-Tunnel-Diskussion im Bahninfo-Forum aktiv (an der ich mich auch schon rege beteiligte :)). Die Bahninfo-Betreiber haben das dann gelöscht. Die verlinkte Seite sah aus wie die Original-Haz, war aber ein Fake auf einem anderen Server.
Der Großmann-Text ist wohl der BIIZ-Seite entnommen, meine ich.
Wessen Forum ist das denn da?
homann5 July 24th, 2010, 11:49 AM Problematisch sind auf jeden Fall die gegenteiligen Aussagen beider "Parteien". Die "HAZ" spricht davon, dass das Schwimmbad im südlichen Teil liegt, die BLIZ spricht vom nördlichen Teil (Ihmeplatz 8). Und mir soll mal einer erklären, wie man nach einem Halt unter dem Ihmezentrum noch eine Rampe in die Spinnereistraße setzen will.
Irgendwo gab es mal einen Bericht über eine mehr oder wenige Führung durch die Keller mit einem der Hausmeister. Da standen auf jeden Fall sehr interessante Dinge drin. Ich werde Frau Großmann mal in Namen des Vereins anschreiben, falls niemand was dagegen hat. Vielleicht hat sie ja noch Unterlagen oder Informationen.
Frontbumpersticker August 5th, 2010, 10:23 AM Es gibt eine Verschönerungsaktion für das Ihme-Zentrum: Hannoverliebe (http://www.hannoverliebe.de/).
Es werden Aussagen von möglichst vielen Hannoveranern gesammelt warum sie ihre Stadt lieben. Die Ergebnisse sollen dann in ein Wandgemälde einfließen, dass irgendwo im Komplex angebracht werden soll. Der Auslöser dieser Aktion war übrigens das hier:
http://www.hannoverliebe.de/wp-content/uploads/2010/07/message1.jpg
CrayZD September 2nd, 2010, 08:46 PM Die relativ junge HAZ-Serie 'Hannovers Schandflecken' widmet sich nun also jener Immobilie, für die dieser Begriff wohl erfunden werden müsste, wenn es ihn noch nicht gäbe.
Hannovers Schandflecken: Die Ödnis an der Ihme (http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannovers-Schandflecken-Die-Oednis-an-der-Ihme)
Dazu passend ein Blogfundstück vom Lindener Löwen (http://lindenloewe.de/):
http://lindenloewe.de/wp-content/uploads/2010/08/schade.thumbnail.jpg
Bob! November 10th, 2010, 11:37 PM http://www.abload.de/img/efrehe3b.jpg
Quelle: HAZ, 11.11.10
CrayZD November 23rd, 2010, 11:00 AM NP-Titelseite von heute:
http://www.abload.de/img/ihmezentrumddgd.jpg
Auf Seite 13 geht es allerdings vor allem um die Zukunftsplanung der Stadtwerke, nicht mehr um die Konsequenzen fürs Ihmezentrum.
Endlich, endlich, endlich! Ich hoffe, die Stadtwerke lassen sich nicht wieder von den Vertretern der Lokalpolitik im Aufsichtsrat 'überzeugen', doch in dem Betonbunker zu bleiben.
Hier noch ein Kommentar dazu:
http://www.abload.de/img/ihmezentrumpnzl.jpg
Damit rückt eine radikale Lösung fürs Ihmezentrum immer näher. Jetzt spricht immerhin auch schon die Lokalpresse offen vom 'Rückbau'.
matheking November 23rd, 2010, 11:59 AM Rückbau durch private Investoren halte ich für illusorisch. Rechnen tun sich all die Revitalisierungskonzepter immer nur bei einem Ausbau der Nutzfläche (Kröpcke Center, oder auch geplanter Umbau des Ihmezentrums). Wirklich zurückgebaut, wie bei den Plattenbausiedlungen im Osten Deutschland, wird doch nur mit Fördermitteln des Bundes. Die wird es aber nur geben, wenn klar ist, dass für die Gebäude kein Bedarf besteht. Dieser wird aber im Artikel ja grade belegt.
Was meiner Meinung nach wirklich gescheitert ist (und meine Tränen darum sind nur nostalgischer Art) ist das Einkaufszentrum.
Den einen oder anderen Supermarkt und vielleicht auch eine Elektronikmarkt für den Westen der Stadt und für mehr besteht kein Bedarf.
Wenn man sich das Ihmezentrum genauer anschaut, ist das Problem auch nur das EG und 1. OG mit den Ladenpassagen. Werden die dichtgemacht/umgebaut, ist das Ihmezentrum wieder in Schuss und die Stadtwerke haben keinen Grund mehr auszuziehen!
Sanshiro November 23rd, 2010, 02:17 PM Die Seite zur Ihme hin finde ich, bis auf die verpatzte Promenade ganz gelungen.
Wenn es nur irgendwie ne Möglichkeit gäbe, da etwas zu verbessern.
Die Bebauung an der Blumenauer Straße ist natürlich schrecklich.
CrayZD November 23rd, 2010, 03:36 PM Aus dem Bauchgefühl heraus würde ich auch behaupten wollen, dass hier die meisten Eigentümer wohnen. Weiß jemand dazu genaueres?
Das wäre doch mal eine Vision: den gesamten Ihmeplatz inkl. Stadtwerke sowie den Bürotrakt entlang der Blumenauer Straße einreißen. Uferbauten stehenlassen und aufwerten, evtl. sogar das Haus Ihmepassage 2 als Solitär. Die dann offenliegenden ersten beiden Etagen könnten als 'ganz normale' Einzelhandels- und Gastronomieflächen kultiviert werden.
Die Frage wäre nur: was macht man mit dem freiwerdenden Platz? Bis auf den Bereich Ihmeplatz könnte man die Nähe zum Ihmeufer wegen der 'Restbebauung' nicht ausspielen, die immer noch als Barriere wirkt.
Davon, dass das ganze Projekt ohne großzügige Fördergelder nicht wirtschaftlich wäre, mal ganz abgesehen.
matheking November 23rd, 2010, 03:45 PM Zur Blumenauer Straße hin gibt es ja nur wenig Wohngebäude. Im Norden der Ihmeplatz-Tower steht meines Wissen überwiegend unter Zwangsverwaltung. Die Gebäude zwischen Gartenallee und Schwarzem Bären dagegen sind in privater Hand.
Das Stadtwerkehochaus würde ich auch stehen lassen (von oben gesehen, stellt das übrigens das Stadtwerke-Logo dar!). Zwischen den Häusern zur Ihme hin gibt es ja immer wieder Lücken zur Erschließung. Diese aufzuweiten und, durch den von dir vorgeschlagenen Abriss der Büro- und Geschäftsbauten an der Blumenauer Straße, dadurch durchlässiger zu machen, wäre sicher ein Schritt.
Eine Brache wäre dann aber auch nicht das Allheilmittel für den abgerissenen Teil. Auch weil die darunter liegende Tiefgarage einen Deckel benötigt. Ich würde den wieder bebauen. Diesmal aber straßenbündig und mit Lücken, welche Druchgänge und -blicke zur Ihme ermöglichen.
gstolze November 23rd, 2010, 07:21 PM Ich denke auch, dass man durchaus zu netten Lösungen kommen könnte.
Ich würde auch die gesamte Einkaufspassage sowie die sowie die Gebäuderiegel zur Blumenauer Straße abreißen und durch eine Teilbebauung auf Straßenniveau ersetzen. Den Stadtwerketurm würde ich auch stehenlassen. Evtl. könnte man auch daraus Wohnungen machen. Sowas habe ich in den USA mal gesehen.
matheking November 24th, 2010, 09:53 AM Der Artikel steht auf neuepresse.de leider unvollständig.
Auszug aus Ihme-Zentrum: OB pfeift Stadtwerke zurück
Klare Worte: „Die Stadt lehnt einen Auszug der Stadtwerke aus dem Ihme-Zentrum ab.“ Das hat gestern OB Stephan Weil deutlich gemacht.
VON VERA KÖNIG
HANNOVER. Der Traum vom Auszug aus der Betonburg war nur von kurzer Dauer. Am Tag, als die NP berichtete, der Stadtwerke-Vorstand wolle im Jahr 2020, wahrscheinlich aber schon 2015 den Standort Ihmeplatz aufgeben, sprach Oberbürgermeister Stephan Weil ein Machtwort. Die Botschaft war unmissverständlich: Nein! Basta!
„Dem Vorstand ist in mehreren Gesprächen deutlich gemacht worden, dass ein solcher Schritt für die Stadt keine Option ist“, sagte Weil der NP. Für die Zukunft des Ihme-Zentrums seien die Stadtwerke als Ankermieter „unabdingbar“.
Im Aufsichtsrat des kommunalen Energieversorgers hatte der NP-Bericht heftigste Diskussionen ausgelöst. Obwohl alle Teilnehmer im vertraulichen Strategiepapier nachlesen konnten, dass die Aufgabe des Standortes laut Vorstand „aus wirtschaftlichen Gründen zu bevorzugen“ ist, behauptete Aufsichtsratschef Walter Meinhold, die Darstellung sei „nicht vollständig korrekt und inhaltlich aus dem Zusammenhang gerissen“.
„Wir machen nichts ohne und nichts gegen die Stadt“, beeilte sich Meinhold anschließend zu versichern. Die Drohung von Weil („Deshalb werde ich mich nötigenfalls nicht scheuen, den Rat zu bitten, in diesem Punkt von seinen Rechten als Eigentümer der Stadtwerke Gebrauch zu machen“) war bei ihm angekommen.
Thomas Hermann, Vize der SPD-Ratsfraktion, hatte schon morgens bezweifelt, dass der Auszug „eine weiterführende Idee“ sei. Von der Politik werde es keine Zustimmung geben, stellte er klar. Auch CDU-Ratschef Jens Seidel spricht sich eindeutig dagegen aus. „Bei allem Verständnis für das schwierige räumliche Umfeld“ hätten die Stadtwerke eine gesellschaftliche Verantwortung. Seidel ärgert sich, dass die Pläne bekannt wurden. Er spricht von „nicht tolerierbaren Vorfällen“ und „gezielter Indiskretion“.
Grünen-Vize Michael Dette kann die Kritik der Stadtwerke nachvollziehen. Sie bräuchten „ein adäquates Umfeld“. Vom Vorstand sei es „legitim, angesichts der Missstände über einen Auszug nachzudenken“, findet der FDP-Frak*tionsvorsitzende Wilfried Engelke, der dem Aufsichtsrat der Stadtwerke angehört. Die baulichen Missstände
CrayZD November 24th, 2010, 11:08 AM Ich hatte es befürchtet.
Viel kommt in dem Artikel nicht mehr. Weiß nicht, warum die NP-Seite hier so spinnt:
Grünen-Vize Michael Dette kann die Kritik der Stadtwerke nachvollziehen. Sie bräuchten „ein adäquates Umfeld“. Vom Vorstand sei es „legitim, angesichts der Missstände über einen Auszug nachzudenken“, findet der FDP-Fraktionsvorsitzende Wilfried Engelke, der dem Aufsichtsrat der Stadtwerke angehört. Die baulichen Missstände nennt er „unhaltbar“. Weil versichert, die Revitalisierung bleibe das Ziel – und zwar in Abstimmung mit dem Zwangsverwalter. Intensiv werde daran gearbeitet, den Einzelhandel wiederzubeleben. Der OB: „Wir sehen dabei trotz der schwierigen Lage Fortschritte.“
Klingt nach Durchhalteparolen. Wo sind denn bitte Streitereien zwischen den Eigentümern beim eh schon zähen Prozess einer neuen Teilungserklärung 'Fortschritte'?
Ich habe mir witzigerweise auch schonmal vorgestellt, wie das Ihmezentrum aussehen könnte wenn man richtig viel Geld reinsteckt. Sprich: nach und nach jedes Gebäude bis auf das Betonskelett entkernen und mit neuen Fassaden ausstatten... und dabei auf Vielfalt setzen. Den Stadtwerken würde z.B. eine vertikal gegliederte Klinker-Glas-Fassade à la Kollhoff gut stehen. Für die Wohnhäuser bietet sich eher so etwas wie Sandstein oder Terracotta an. Ein Wechselspiel zwischen Balkonen einerseits und verglasten Wintergärten andererseits, die für partiell flächige Fassaden sorgen, könnte Auflockerung schaffen.
Aber das ist wohl pure Utopie. Solange Großmieter auf Geheiß der Stadt brav weiter zahlen, warum sollte ein Investor da Hand anlegen?
Nachtrag: auch die HAZ berichtet heute auf der Hauptseite des Hannover-Teils (http://epaper02.niedersachsen.com/epaper/img/20101124html/Page/1124_HAZ_HP_15.jpg). Tendenziell ist Unverständnis über die Polterei von Weil zu spüren, vor allem im treffenden Kommentar 'Geiseln einer verfehlten Planung'. Auch wenn Madsack sonst gerne den Anschein eines Hofberichterstatters erweckt: hier ist der Gegenwind für die idealistisch-realitätsferne 'Wir-halten-alle-Händchen-für-ein-besseres-Ihmezentrum'-Politik der Ratsmehrheit zu spüren. Gut so!
matheking November 24th, 2010, 03:58 PM Der Vollständigkeit halber auch noch der Bericht von Haz.de
Ihme-Zentrum: Oberbürgermeister Weil droht Stadtwerken
Die Stadtwerke Hannover denken über einen Auszug aus dem Büroturm am Ihme-Zentrum nach – und werden dafür von Oberbürgermeister Stephan Weil zurechtgewiesen.
In der Diskussion um die Zukunft des Ihme-Zentrums ist es zu einem öffentlichen Konflikt zwischen Oberbürgermeister Stephan Weil und der Unternehmensführung des kommunalen Energieversorgers gekommen. Die Stadtwerke hatten Überlegungen angestellt, den Büroturm in dem brachliegenden Großkomplex vor Ablauf der Mietverträge im Jahr 2020 zu verlassen. Weil sprach am Dienstag ein Machtwort – und stellte unmissverständlich klar, dass die Stadt derartige Szenarien ablehnt. Der Verbleib der Stadtwerke und der städtischen Behörden sei für die Zukunft des Ihme-Zentrums unabdingbar, betonte er. Für den Fall, dass der Stadtwerke-Vorstand dies nicht akzeptiere, drohte Weil mit Konsequenzen: „Dann werde ich mich nötigenfalls nicht scheuen, den Rat der Landeshauptstadt zu bitten, in diesem Punkt von seinen Rechten als Eigentümer der Stadtwerke Gebrauch zu machen.“
Vor der gestrigen Aufsichtsratssitzung des Energieversorgers war bekannt geworden, dass der Vorstand in einem Strategiepapier Alternativen zum Ihme-Zentrum ins Gespräch gebracht hat. „Aus wirtschaftlichen Gründen“ sei eine Konzentration der vier zentralen Stadtwerke-Standorte auf die unternehmenseigenen Grundstücke in Ricklingen und an der Glocksee zu bevorzugen, heißt es in dem vertraulichen Papier. Dort ist aber auch zu lesen, dass es noch keine Konkretisierung der Pläne gibt. Das „aktuelle Standortportfolio“ solle daher „unter langfristigen Annahmen fortgeschrieben“ werden, wird etwas umständlich formuliert.
Der Verbleib der Stadtwerke im Ihme-Zentrum ist für die Wiederbelebung des Lindener Komplexes, in dem umfangreiche Bauarbeiten vor fast zwei Jahren abgebrochen wurden, von zentraler Bedeutung. Nach der Insolvenz der Fonds des US-Investors Carlyle leben dort rund 2400 Menschen inmitten einer Bauruine. Die Hauptgläubigerin, die Landesbank Berlin (LBB), arbeitet an einem Konzept, um einen neuen Investor zu finden. Ohne die Hauptmieter Stadtwerke und Stadtverwaltung gibt es aber kaum Aussicht auf Erfolg. 600 Stadtwerkebeschäftigte und 800 städtische Bedienstete arbeiten in dem Komplex.
Oberbürgermeister Stephan Weil hatte stets betont, dass die Stadt das Ihme-Zentrum mit ihren Behörden auf lange Sicht stärken werde – und das Gleiche von dem kommunalen Tochterunternehmen verlangt. Am Dienstag versicherten die Stadtwerke denn auch eilends, dass alle Zukunftsplanungen auf dem „langfristigen Verbleib“ des Unternehmens am Ihmeplatz basierten – offenbar nachdem das Konzeptionspapier im Rathaus für Wirbel gesorgt hatte. Es werde „Klarstellungen der Standortstrategie“ geben, teilte der Stadtwerke-Vorstand, an dessen Spitze Konzernchef Michael Feist steht, mit. Die Stadtwerke hatten in der Vergangenheit wiederholt erklärt, dass die Adresse am Ihmeplatz aufgrund der aktuellen Situation für das Image des Konzerns schädlich sei. Dem Vernehmen nach haben sie ihre Mietzahlungen von 230.000 Euro plus 47.000 Euro Betriebskosten wegen der Behinderungen durch die Baustelle um ein Drittel gekürzt.
Aufsichtsratschef Walter Meinhold (SPD) beeilte sich am Dienstag zu versichern, die Stadtwerke blieben mit langfristiger Perspektive im Ihme-Zentrum. „Das Unternehmen wird nicht gegen und nicht ohne, sondern nur mit der Stadt agieren“, betonte er. Meinhold sprach in Bezug auf das Ihme-Zentrum vom „Problemfall Nummer eins“ der Stadtpolitik. CDU-Ratsfraktionschef Jens Seidel erklärte, die Stadtwerke seien ihrem Hauptgesellschafter, der Stadt, ebenso verpflichtet wie der Stadtgesellschaft und müssten im Ihme-Zentrum bleiben.
„Wenn die Stadtwerke auszögen, wäre das ein Schlag ins Kontor“, sagte Anwohnerin Monika Großmann. Die Wohnungsbesitzer verhandeln mit der LBB über Änderungen der Eigentumsrechte. Die Bank hatte die Neustrukturierung der Besitzverhältnisse zwischen Wohn- und Gewerbeeigentum als einzig gangbaren Weg dargestellt, um die Immobilie für Investoren interessant zu machen. Bis zum Jahresende sollen alle 550 Wohnungseigner dem Konzept zustimmen.
Juliane Kaune
matheking November 25th, 2010, 10:12 AM Und wieder was neues aus der Haz zum Thema Stadtwerkeauszug
Ihme-Zentrum: Grüne geben Oberbürgermeister Weil Kontra
Ungewisse Zukunft: Um einen neuen Investor für das Ihme-Zentrum in Hannover zu finden, ist der Verbleib der Stadtwerke entscheidend. Die Grünen zeigten Verständnis für die Auszugspläne der Stadtwerke und geben Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) damit Kontra.
In der Diskussion um die Zukunft des Ihme-Zentrums haben die Rats-Grünen den Stadtwerken, die einen Auszug erwogen hatten, den Rücken gestärkt. „Wir können die Unzufriedenheit mit dem Zustand am derzeitigen Standort nachvollziehen“, erklärte Fraktionschef Lothar Schlieckau. „Deshalb widersprechen wir, dass an diesem Standort unter allen Umständen festgehalten werden muss.“ Damit nehmen die Bündnispartner in der rot-grünen Ratshauskoalition eine Gegenposition zu Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) ein. Der hatte zuvor energisch klargestellt, die Stadtwerke sollten ebenso wie die städtischen Ämter auf lange Sicht im Ihme-Zentrum verbleiben.
Die Stadt müsse alle Hebel in Bewegung setzen, um die Missstände in der brachliegenden Großimmobilie abzustellen, forderte Schlieckau. Vorderstes Ziel müsse sein, die Landesbank Berlin (LBB), die Hauptgläubigerin in dem brachliegenden Großkomplex ist, umgehend dazu zu bringen, einen finanziell und zeitlich abgestimmten Sanierungsplan vorzulegen. „Die Unannehmlichkeiten für die Mitarbeiter der Stadtwerke und der Stadtverwaltung, für die Kunden des Unternehmens und die Bürger sind nicht mehr lange hinnehmbar.“
Die FDP kritisierte, Weil wolle die Stadtwerke per Diktum davon abhalten, über einen Standortwechsel nachzudenken: „Diese Machtwort-Politik ist der falsche Weg“, sagte Fraktionschef Wilfried Engelke, Mitglied des Stadtwerke-Aufsichtsrats. Die CDU dagegen hatte erklärt, das Unternehmen habe eine gesellschaftliche Verpflichtung und müsse im Ihme-Zentrum bleiben. Der Verbleib des Energieversorgers ist für die Wiederbelebung des Komplexes von zentraler Bedeutung. Die LBB arbeitet an einem Konzept, um einen Investor zu finden – ohne die Hauptmieter Stadtwerke und Stadt gilt das als hoffnungslos.
Entscheidend für die Zukunft des Ihme-Zentrums ist auch in der Frage, wie schnell es gelingt, die Eigentumsverhältnisse zu ändern. Die LBB hatte die Neustrukturierung des Besitzes von Wohn- und Gewerbeeigentum als einzig gangbaren Weg dargestellt, um die Immobilie für Investoren interessant zu machen. Zurzeit bürdet die Rechtsordnung allen Eignern eine gemeinsame Verantwortung auf. Das bedeutet, dass für bauliche Änderungen in Gemeinschaftsflächen stets aufwendige Zustimmungsverfahren nötig sind, obwohl 83 Prozent der Grundstücke in der Hand des Institutszwangsverwalters sind.
Die LBB will, dass alle 550 Wohnungsbesitzer der neuen Rechtsordnung bis zum Jahresende zustimmen. Grundsätzlich ist die Bereitschaft der Eigentümer, die Änderung der Gemeinschaftsordnung mitzutragen, offenbar vorhanden. Die Tücken stecken im Detail: Von Anwohnerseite heißt es, dass etliche Punkte in den vorgelegten Unterlagen noch nicht geklärt seien. Auch bei einer Versammlung gestern Abend im Capitol zeigte sich, dass es noch viele offene Fragen gibt. Ob der von der LBB vorgegebene Zeitplan einzuhalten ist, scheint fraglich. „Es bringt nichts, sich bei einem solch hochkomplexen Thema unter Druck setzen zu lassen“, sagte eine Wohnungsbesitzerin.
[Juliane Kaune]
matheking January 17th, 2011, 09:16 PM Lets go!
Für das Ihme Zentrum liegen Verträge vor
In einer sechsstündigen Sitzung werden am Dienstag die für die Neuverteilung zwischen Wohn- und Gewerbeeigentum notwendigen Klauseln im Ihme Zentrum in Hannover in einer sechsstündigen Sitzung im Capitol verlesen.
Das Ihme Zentrum soll attraktiv gemacht werden.
Die Verträge sind unterschriftsreif: Um die Eigentumsverhältnisse im Ihme-Zentrum zu ändern, beginnt am Dienstag um 9 Uhr ein aufwendiges Prozedere. Ein Notar wird die für die Neuverteilung zwischen Wohn- und Gewerbeeigentum notwendigen Klauseln in einer sechsstündigen Sitzung im Capitol verlesen. Auch ein Justitiar der Stadt ist dabei. Ebenfalls eingeladen sind die Wohnungsbesitzer, denen die Unterlagen schriftlich zugegangen sind.
Aller Voraussicht nach werden sie erst um 17 Uhr zu einer Versammlung kommen, bei der die ersten Unterschriften unter die Papiere eingesammelt werden sollen. Wie berichtet, ist die Signatur aller 550 Wohnungseigner erforderlich, um die Rechtsverhältnisse zu ändern.
Ziel ist es, die Immobilie wieder für Investoren attraktiv zu machen. In den folgenden Tagen gibt es weitere Unterschriftstermine, für auswärtige Eigentümer gelten Sonderregelungen. Die Hauptgläubigerin, die Landesbank Berlin, will im Februar einen Zwischenstand bekanntgeben.
[Juliane Kaune]
Quelle: Haz.de
matheking February 17th, 2011, 05:22 PM Im Außenbereich des Ihmezentrums an der Blumenauer Straße werden Verschönerungsarbeiten vorgenommen.
Ob man das nun als positiv (es wird was getan), oder negativ (der Ist-Zustand wird verfestigt) sieht, sei mal dahingestellt.
Der Zugang zum FB Senioren der LHH.
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Die Stadtwerke scheinen ihren Eingang von der Ladeebene an die Straße zu verlegen.
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MartinT April 2nd, 2011, 04:40 PM Heute gesichtet - was wird das?
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https://lh5.googleusercontent.com/_Fw9VgTno7I4/TZc0oHfluGI/AAAAAAAAA0w/9GKCwEZEzrg/s800/IMG_1059.JPG
matheking April 2nd, 2011, 05:50 PM Ich würde mal sagen, das wird ´ne Treppe.
Das es vom Küchengarten keinen Aufgang in die Verteilerebene gibt, ist ja nun kein Zustand. Derzeit gibt es ja nur den im Gebäudeinneren versteckten Fahrstuhl. Für einen Rettungsweg denkbar ungeeignet. Haben die Stadtwerke ihren Kundeneingang eigentlich noch im OG? Ich glaube auch den haben sie an die Blumenauer Straße umgelegt (meine vorangehenen Photos). Die brauchen die Treppe also nicht.
Leider läuft am Ihmecentrum alles auf eine Manifestierung des derzeitigen Zustandes hinaus. Nicht sehr erfreulich!
matheking June 30th, 2011, 09:35 PM Seit längerem sieht die Brücke jetzt so aus. Benutzem kann man sie jedoch noch nicht, denn die Bauzäune stehen immer noch.
http://img52.imageshack.us/img52/1286/foto699v.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/52/foto699v.jpg/)
http://img39.imageshack.us/img39/2165/foto698.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/39/foto698.jpg/)
Amarok July 1st, 2011, 07:24 AM Sehr schick, diese Treppe. Die ist aber nicht stabil dafür, wenn man die zwei Tonnen Sprengstoff anliefern möchte, um mal richtig aufzuräumen.
CrayZD July 1st, 2011, 08:39 AM Ein Anfang wäre gemacht, wenn sich das hier durchsetzt:
http://www.hannover-entdecken.de/content/view/18224/186/
Über den Sinn des Verkehrskonzeptes an sich lässt sich sicher streiten (wobei ich es gar nicht so schlecht finde). Bemerkenswert ist aber Punkt 5 und dessen Visualisierung in der Skizze. :D
Fraglich allerdings, ob man in diesen am Stück gegossenen Betonmonolithen mal eben so eine Schneise fräsen kann.
Amarok July 1st, 2011, 02:17 PM Bemerkenswert ist aber Punkt 5 und dessen Visualisierung in der Skizze. :D
Fraglich allerdings, ob man in diesen am Stück gegossenen Betonmonolithen mal eben so eine Schneise fräsen kann.
Das kann man bestimmt und das wäre gar nicht mal so übel, besonders für eine neue Verkehrsführung der Stadtbahn, die dort bestens Halt machen könnte und als Quasi-D-Tunnel-Bogen (wie ganz früh noch geplant) in Richtung Lenaustraße wegrauscht. Damit hätte man den Klotz etwas durchbrochen, das Hochhaus wäre etwas alleinstehend platziert und der Rest entwickelt sich zu einem zu 70% verkleinertem Einkaufspark, der nicht mehr mit Macht als großes gesamtes mit Mühe reanimiert werden muss. Je breiter die Schneise, um so besser. Man muss dem Ihme-Zentrum nehmen, was ihm unter Missachtung aller vernünftigen Proportionen während der Planungsphase hinzugedichtet hat, um daraus das Monster zu machen, das nun Problem-behaftet vor sich hin siecht.
Beste Grüße von
http://www.pielawa.de/bilder/jenssign.gif
matheking July 19th, 2011, 08:51 PM Wieder etwas Bewegung im Ihme-Zentrum
Von Juliane Kaune |
Auf der Großbaustelle Ihme-Zentrum herrscht weiter Stillstand, doch hinter den Kulissen gibt es offenbar Bewegung. Im August sollen ein paar Neuregelungen wieder Schwung in die Aufwertung des Komplexes bringen.
Hannover. Die im Januar gestartete Unterschriftensammlung, mit der die rund 540 Wohnungsbesitzer einer Änderung der Eigentumsverhältnisse zustimmen sollen, geht voran. Nach HAZ-Informationen soll ein Großteil der Signaturen inzwischen vorliegen – am Ende müssen aber alle Eigner unterzeichnet haben.
Ziel ist es, die Bereiche Wohnen und Gewerbe in dem Komplex rechtlich voneinander zu trennen, um die brachliegenden Geschäftsflächen wieder für Investoren interessant zu machen. Von der Hauptgläubigerin, der Landesbank Berlin (LBB), waren noch keine Details zu erfahren. Im August will die LBB über den weiteren Gang der Dinge informieren.
Bei der Sammlung der Unterschriften gibt es offenbar in Einzelfällen Probleme – etwa, wenn ein Wohnungsbesitzer auf einer längeren Reise oder unbekannt verzogen ist. Auch Erbschaftsangelegenheiten oder unklare Besitzverhältnisse verzögern die Abläufe. Grundsätzlich sei die Bereitschaft zur Unterschrift groß, heißt es seitens der Anwohner. Sollten einzelne sich ohne plausiblen Grund gegen das Prozedere sträuben, ist es dem Vernehmen nach möglich, diese zu verklagen.
Quelle: http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/Wieder-etwas-Bewegung-im-Ihme-Zentrum
matheking July 21st, 2011, 11:25 AM Passend zum Artikel noch mal ein Bild von den zukünftigen Laden- und Parkflächen im Erdgeschoss. Da existiert ein unglaubliches Volumen an Verkaufsfläche. Mal sehen wer da zukünftig rein soll. Vom Platz her gehen auch ohne weiteres Fachmärkte wie Baumärkte etc. Den Autoverkehr möchte ich dann aber nicht sehen.
Aufgenommen entlang der Blumenauer Straße. Linker Hand der Standort der ehemaligen Tankstelle. Ganz hinten das Stadtwerkehochhaus. Also der Teil, der bei den meisten von uns als Abrissfläche zur Disposition steht.
Wie man auch hier ansatzweise erkennen kann, waren die Arbeiten durchaus über den reinen Abriss des Altbestandes hinausgekommen. Lüftungsrohre, Sprinkleranlagen und Kabel waren bereit verlegt. Ich denken mal, dass rund die Hälfte des Investitionsvolumens bereits geflossen ist.
http://img801.imageshack.us/img801/3379/foto1005.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/801/foto1005.jpg/)
matheking July 21st, 2011, 11:33 AM Ach so, was mir gerade einfällt. Für die Fläche des alten Huma/Allkauf war in den letzten Plänen ja ein Medimaxmarkt geplant. Ich hätte ja immer einen Lebensmittelhändler vorgezogen, denn seit dem Weggang von Penny am Schwarzen Bären gibt es dort nichts mehr. Von einem Vollsortimentler ganz zu schweigen.
Vor wenigen Wochen ist Woolworth am Schwarzen Bären ausgezogen. In meinen Augen ein weiteres Zeugnis für den Niedergang der Ecke. Aber laut Baustellenschild zieht da jetzt ein Rewemarkt ein! Wenn ich auch die Monokultur der Lebensmittelhändler in Deutschland etwas kritische sehe, ein gutes Zeichen.
http://img845.imageshack.us/img845/825/foto1016.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/845/foto1016.jpg/)
CrayZD July 21st, 2011, 01:00 PM Da werden sich Back-Factory, die Salatbar usw. ja freuen. Nicht nur, dass die Station Schwarzer Bär künftig auf der BOB zu finden ist... nein, auf dem Weg von dort in die Falkenstraße zieht dann auch noch ein REWE die ganze Kaufkraft der Passanten ab.
An sich begrüße ich das aber natürlich auch. Wobei die Ladenfläche nur für einem REWE City reichen dürfte. Ich bin mal auf die Öffnungszeiten gespannt. Zweimal in relativer Nähe bis 24 Uhr dürfte ein bisschen zuviel des guten sein. Andererseits könnte man von Capitol & Co. bestimmt einiges abgreifen. ;)
homann5 July 21st, 2011, 01:54 PM Die Entwicklung am Schwarzen Bär ist echt traurig. Leider scheint es am Lindener Markt auch nicht mehr lange so gut wie bislang zu laufen, die Geschäfte ähneln sich auch immer mehr. Es ist sehr schade, dass es nur sehr wenige kleine und funktionierende Zentren in Hannover gibt. Auf Anhieb fällt mir da eigentlich nur der Fiederlerplatz und der Sallplatz ein, mit Abstrichen noch der Kantplatz.
CrayZD July 21st, 2011, 02:32 PM Stimmt leider, es ist ein Kreuz. Es wird immer über Gentrifizierung (in erster Linie auf Wohnimmobilien und deren Bewohner bezogen) gejammert... viel schlimmer finde ich die ähnliche Entwicklung bei Handelsflächen: die wenigen florierenden Lagen außerhalb der City rücken irgendwann ins Blickfeld der Filialisten, und die machen daraus eine 08/15-Shopping-Zone. Ziemlich weit fortgeschritten ist dieser Prozess z.B. auf der Lister Meile, da haben sich die wirklich individuellen Läden bereits in die Seitenstraßen zurückgezogen.
Lefthandy July 21st, 2011, 03:06 PM Ein ähnlicher Effekt auf niedrigerem Niveau ist bei Passerelle/Raschplatz zu beobachten. Das war zwar alles schmuddelig und bedurfte einer Rennovierung, da man jetzt aber weniger, größere und vor allem teurere Ladenflächen hat, ist die Attraktivität des ganzen trotzdem begrenzt. Sauber aber langweilig.
Am Raschplatz ist es am deutlichsten: der ist jetzt tot, weil die früher dort ansässigen Kleinstläden die neuen Flächen niemals anmieten können. Die die es könnten haben aber kein Interesse. Das Sahnestück des Platzes, wo früher der durchaus angesehene Italiener drin war, wird jetzt von der Polizei bewohnt. Toll. Die zieht nicht gerade Laufkundschaft an. Die alte Polizei ist jetzt eine weiße Wand. Na ja, wird alles O.T.
Schnitzelesser July 21st, 2011, 03:25 PM Solche kleinen "individuellen" Läden braucht eigentlich niemand: Schlechter Service, kurze Öffnungszeiten, nichts vorrätig, überhöhte Preise. Wäre dies nicht so, würde es sie ja noch geben.
homann5 July 21st, 2011, 04:17 PM Solche kleinen "individuellen" Läden braucht eigentlich niemand: Schlechter Service, kurze Öffnungszeiten, nichts vorrätig, überhöhte Preise. Wäre dies nicht so, würde es sie ja noch geben.
Wenn man das fortführt, landet man letztendlich bei der Frage, ob man überhaupt noch Ladengeschäfte irgendeiner Art benötigt. Denn im Internet gibt es keinen Ladenschluss, ich brauche nicht raus in den Regen und die Preise sind in der Regel niedriger.
Du siehst also, dass der Schuß ganz schnell nach hinten losgehen kann.
Natürlich benötigt man solche kleinen Geschäfte, denn dort bekommt oftmals Dinge, die man in keiner Filiale bekommt. Dass in Hannover sowas jedoch kaum eine Chance hat, liegt nicht zuletzt an dem gewollt monozentrischen Aufbau der Stadt. Durch die Quasi-Abhängung hat man dem Schwarzen Bär den Todesstoß verpasst. Dem Ihme Zentrum würde über kurz oder lang das gleiche Schicksal drohen, egal wie viel Geld man da reinsteckt. Denn solange ich als Konsument bei gleichem oder nur minimal höherem Zeitaufwand am Kröpcke bin, fahre ich doch lieber dort hin.
Und um mal den ganz großen Bogen zu schliessen: Mit dem D-Tunnel hätte man die Chance, den Raschplatz auf beiden Seiten der Hochstraße zu beleben. Denn damit erzeugt man dort ein wesentlich höhere Fußgängerfluktuation als heute.
Schnitzelesser July 21st, 2011, 04:32 PM Wie gesagt: Will ich etwas Spezielles, ist es sowieso nicht vorrätig. Da kann ich das auch gleich im Netz bestellen, ohne gezwungen zu sein, es auch ohne Begutachtung kaufen zu müssen. Dazu noch deutlich günstiger.
Der "Ladenschluss" ist im Netz durch die Lieferzeiten definiert, wodurch ich Nahrung etc. selbstredend nicht bestelle, wenn ich jetzt Hunger habe. Natürlich nicht im Tante-Emma-Laden, der nur Mo-Sa von 9 bis 12 und Mo, Di, Do von 15-18 Uhr geöffnet hat.
Die Spezialläden, die sich solche Servicewüstenöffnungszeiten aus den 80er Jahren wohl noch leisten können, sind Fahrradhändler.
matheking July 21st, 2011, 08:10 PM Die Entwicklung am Schwarzen Bär ist echt traurig. Leider scheint es am Lindener Markt auch nicht mehr lange so gut wie bislang zu laufen, die Geschäfte ähneln sich auch immer mehr. ...
Da bist Du mitten in meiner ehemalgen "homezone" gelandet. Was gabs denn da früher, was es jetzt nicht mehr gibt?? Die Exxon/DEA-Tankstelle in der Posthornstraße würde mir da einfallen.
homann5 July 22nd, 2011, 09:35 AM Da bist Du mitten in meiner ehemalgen "homezone" gelandet. Was gabs denn da früher, was es jetzt nicht mehr gibt?? Die Exxon/DEA-Tankstelle in der Posthornstraße würde mir da einfallen.
Was genau noch vor einem Jahr oder so dort vorhanden war, kann ich nicht mehr genua sagen. Aktuell findet man zwischen Marktplatz und Küchengarten aber im Prinzip nur noch Geschäfte für Home Accessoires oder Klamotten. Ein gesunder Mix sieht irgendwie anders aus.
matheking July 23rd, 2011, 08:15 PM Was genau noch vor einem Jahr oder so dort vorhanden war, kann ich nicht mehr genua sagen. Aktuell findet man zwischen Marktplatz und Küchengarten aber im Prinzip nur noch Geschäfte für Home Accessoires oder Klamotten. Ein gesunder Mix sieht irgendwie anders aus.
Ich bin jetzt von einem längeren Zeitraum ausgegangen!
Mit der Branchenbeschreibung hast Du recht. Das war aber in den letzten 20 Jahren auch nicht besser. Mir fällt jetzt nichts ein, was ort in den letzten Jahren zugemacht hat, um das zu trauern wäre.
Eigentlich ist die Entwicklung positiv, denn wer welche Ecke kann denn noch so viele inhabergeführte Läden mit ~4 Neugründungen/Jahr vorweisen?
Überdies ist der Branchenmix schon noch etwas weiter, auch wenn Mode/Accesoires domineren.
homann5 July 24th, 2011, 12:00 AM Interessant ist nicht, wie viele Neueröffnungen es gibt, sondern wie lange die jeweiligen Läden überleben. Denn bei einer gleichbleibenden Anzahl an verfügbaren Ladenflächen bedeuten Neueröffnungen im Umkehrschluss ja, dass vorher jemand schliessen muss. Für eine gesunde Entwicklung muss es aber eigentlich einen gesunden Mix geben. Das ist bisher aber nicht der Fall, was vermutlich nicht zuletzt an der Einwohnerstruktur liegen dürfte. Im Prinzip erlebt man zwischen Marktplatz und Küchengarten gerade das Erreichen des Zenits, bevor es wieder bergab geht. So ähnlich wird es demnächst auch in der Nordstadt aussehen.
Wishman August 16th, 2011, 11:57 AM Hi,
in der HAZ erschien heute ein weiterer Artikel zum Ihme-Zentrum. Leider auch nicts Konkretes.
http://www.haz.de/#tab1
Sanshiro August 16th, 2011, 07:52 PM Da kommt doch gefühlt jeden Monat ein neuer Artikel mit "Neue Hoffnung für das Ihme-Zentrum" als Überschrift. :D
Mal schauen, wer das 0815 Einkaufszentrum bauen will.
devilsadvocate August 17th, 2011, 09:37 AM Hoffe es verkommt zur ewigen Brache, wie es sich für eine derartige Bausünde gehört.
Und vielleicht, in 20-30 Jahren ist die Bausubstanz dermaßen marode, dass eventuell nur noch ein (Teil-) Abriss bleibt...
John_Hannover September 13th, 2011, 04:51 PM Und auch hier möchte ich mal meine Idee posten. Ich pläderie hier einfach dafür das Ihmezentrum zu schließen. Einfach alle öffungen und dunkele Ecken beseitigen. Die Gebäudehülle sollte sich einfach als Gebäude darstellen und nicht mehr als Bauruine. Und ich Glaube auch nicht das sich hiermals nur wieder ein Laden, denn geschweige ein Einkaufzentrum eröffnen wird.
Vielleicht ist es Euch ja auch schon aufgefallen. Im ehemaligen Woolworth am Schwarzen Bär eröffnet demnächst ein REWE.
weidetor September 13th, 2011, 05:39 PM eigentlich liegt das Ihme Zentrum ja sehr attraktiv in der Nähe von Linden, am Fluss, nicht allzu weit in die Stadt. Einigermassen hochwertige Wohnhäuser würden sicher Absatz finden. Aber der jetzige Bau kann nur noch gesprengt werden, hier ist nix mehr zu retten.
John_Hannover September 13th, 2011, 08:54 PM Dann versuch erst mal einen Investor zu finden der diesen Betonklotz in die Luft sprengt. Dies ist erstmal auf Grund der Große und der Lage auch nicht gerade leicht. Und wie willst Du das den ganzen Mietern bzw. Eigentümern klar machen das sie Ihre Wohnungen verlassen sollen? Abgesehen davon dürfe es wohl unmöglich werden jeden unter einem Hut zu bekommen. Das haben ja schon die vergangen Jahre gezeigt. Daher zumauern und das beste draus machen.
Das einzigste was ich mir in den leeren Betonräumen dann noch vorstellen können, währen irgendwelche Kunstausstellungen, eine Disco oder Fittnessstudios. Aber für alles andere ist denke der Zug abgefahren...
telemaxx December 27th, 2011, 02:17 PM Gute Idee, die wir hier auch schon hatten:
Durchbruch im Süden
Nach HAZ-Informationen ist im Südbereich in Höhe der Ida-Arenhold-Brücke ein Durchbruch durch das Ihme-Zentrum bis zur Blumenauer Straße geplant. So soll die Wegeführung für Radfahrer und Fußgänger erleichtert und dem Komplex etwas von seinem „Festungscharakter“ genommen werden. Der Zugang zu allen Wohnhäusern soll künftig zentral über den Ihme-Uferweg erfolgen.
Den ganzen Artikel findet ihr hier (http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/West/90-Unterschriften-fehlen-noch).
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