View Full Version : Die Schweiz und die Olympischen Spiele
U3065 March 1st, 2010, 02:02 PM Ist zwar vielleicht schon Off-topic, geht aber dennoch um Sportinfrastuktur...
Meiner Meinung nach wäre die Schweiz wieder mal reif für die Austragung der Olympischen (Winter)spiele. Doch heut zu Tage ist das so ne Sache Bei der Vergabe spielen versch. Dinge eine Rolle. (Machtspiele innerhalb des IOC's, Berücksichtigung der jeweiligen Kontinente, Image, Budget, ev. Schmierzahlungen, Distanz der jeweiligen Wettkampforte, etc.). Aus diesem Grunde dürfte es in Zukunft sehr schwer sein, diese Spiele wieder einmal in die Schweiz zu holen.
Nun hat der Tagesanzeiger jedoch einen interessanten Artikel veröffentlicht, welcher wieder ein wenig Hoffnung aufkeimen lässt...Dabei gilt es noch zu erwähnen, dass der ursprüngliche Artikel von der renommierten "New York Times" stammt!!!
Olympische Spiele für immer in der Schweiz?
In Vancouver ist Schluss mit olympischem Sport. Bleiben werden der Metropole die hohen Kosten. Diese und weitere negative Erfahrungen führen zu einem spektakulären Vorschlag in der «New York Times».
«1980 war ich mit meinem Ruderteam für die Olympischen Spiele in Moskau nominiert. Aber wie 466 andere amerikanische Athleten musste ich zu Hause bleiben. Hätte der Kongress eine Goldmedaille vergeben können, wir hätten sie für unsere Rolle im Boykott gegen die Russen erhalten. Aber ehrlich gesagt, auch 30 Jahre danach wäre mir noch immer die richtige Goldmedaille an den Spielen lieber gewesen.»
Was Charles Banks-Altekruse, ein ehemaliger amerikanischer Spitzenruderer in einem Gastbeitrag für die «New York Times» beschreibt, ist die Riesenenttäuschung über die Nichtteilnahme der USA an den Olympischen Spielen von 1980 in Moskau. Und die Schuld dafür gibt er indirekt dem System des alternierenden Austragungsortes. Dabei sind politisch motivierte Boykotte nach der Meinung Banks-Altekruses nur ein negativer Aspekt unter vielen. Überbordende Kosten, falsche Versprechungen gegenüber der Bevölkerung des Gastlandes und Terroranschläge. Das alles nennt der frühere Spitzensportler als Gegenargumente, für das System abwechselnder Austragungsorte. Und er bleibt treffende Beispiele nicht schuldig.
Athen leidet an den Spielen von 2004
Was das Budget/Kosten-Verhältnis betrifft, so hat Montreal 1976 den Vogel abgeschossen. Um ganze 400 Prozent überschoss die Endabrechnung der Sommerspiele den ursprünglichen Finanzplan. 30 Jahre lang hatte die kanadische Metropole daran zu nagen, sprich abzuzahlen. Nicht zu schweigen von den 14,4 Milliarden Dollar teuren Spielen in Athen von 2004. Es liegt auf der Hand, dass die Griechen der maroden Staatskasse damit keinen Gefallen taten.
Frieden durch gegenseitige Besuche. Das ist der Grundgedanke, welcher der Praxis zugrunde liegt, die Olympischen Spiele immer wieder an verschiedene Orte zu vergeben. Auch diesen Gedanken nennt Banks-Altekruse überbewertet. Einerseits hätten sich die Hoffnungen nicht erfüllt. Weder hätten die Spiele von Peking eine Verbesserung der Menschenrechtslage in China gebracht noch seien dadurch Terroristen abgehalten worden, 1972 in München israelische Athleten zu töten. Andererseits hält der Amerikaner den Austauschgedanken im Internetzeitalter für überholt.
Eine alte Idee
Und was folgert Banks-Altekruse aus alldem? Seine Lösung nennt er im Titel seines Beitrages: «Gebt den Olympischen Spielen ein Zuhause», genau genommen meint er ein festes Zuhause. Und die Idee ist nicht einmal neu. Schon mehrmals wurde diese Forderung aufgestellt. Erstmals Ende des 19. Jahrhunderts von Griechenland. Die Geburtsstätte sollte wie zu Zeiten der griechischen Hochkultur wieder zum festen Begegnungsort der Sportler aus aller Welt werden. Dem Wunsch wurde nicht nachgegeben, genauso wenig wie entsprechenden Forderungen nach den Boykotten von 1980 in Moskau und 1984 in Los Angeles.
Nun kommt der Vorschlag erneut. Dies nur wenige Stunden, nachdem in Vancouver die Athleten das olympische Dorf verlassen haben. Auch den Spielen in Kanada konnte Banks-Altekruse nicht viel Positives abgewinnen. Schlechtes Wetter, keinen Schnee, viel zu hohe Kosten und weite Wege. Diese und all die anderen negativen Aspekte wären nach Meinung von Banks-Altekruse mit der ständigen Austragung in der Schweiz behoben.
Warum die Schweiz ideal wäre
«Ich glaube, die beste Lösung, die olympische Verschwendung zu beenden, (politische) Stabilität zu garantieren und den Fokus wieder auf die Athleten zu bringen, wäre, all die olympischen Aktivitäten in der traditionell neutralen Schweiz anzusiedeln. Das Land hat die richtige Geographie, das nötige Wetter und die Erfahrung im Transportsystem, um die Winter- und Sommerspiele auszutragen.» Zu all den Vorteilen käme hinzu, dass die Anlagen nur einmal gebaut werden müssten. Das würde es erlauben, die Kosten in den Griff zu kriegen.
Schmeichelhaft, was da aus Übersee auf uns zukommt. Dies umso mehr, als unser Land derzeit international mit fast ausschliesslich negativen Attributen konfrontiert wird. Allein, ob der Wille in der Schweiz vorhanden wäre, muss bezweifelt werden. Zwar hat sich Sion in jüngster Zeit für die Winterspiele beworben. Zweimal wurde man bei der Vergabe allerdings nicht berücksichtigt. Auch in Zürich machte man sich Gedanken über eine Bewerbung für die Winterspiele. Für die Sommerspiele hält sich das Land aber offenbar nicht geeignet. In den letzten Jahrzehnten gab es keine Bewerbung dafür. Wer weiss, vielleicht weckt Banks-Altekruse entsprechende Träume. (cpm)
Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/sport/vancouver2010/rund-um-olympia/Olympische-Spiele-fuer-immer-in-der-Schweiz/story/13900715
chadw_ March 1st, 2010, 03:16 PM welcher wieder ein wenig Hoffnung aufkeimen lässt
nur weil irgendein ex-ruderer da eine geistige sternstunde hatte würd ich mir noch lange keine hoffnungen machen. die schweiz ist meiner meinung nach zu klein für olympische spiele wie sie heute ausgetragen werden. im sommer sowieso, im winter eher auch.
U3065 March 1st, 2010, 05:39 PM die schweiz ist meiner meinung nach zu klein für olympische spiele wie sie heute ausgetragen werden. im sommer sowieso, im winter eher auch.
Ja aber halt (zu klein) ist das nicht evtl. ein Vorteil? Oder wie meinst du das zu klein, flächenmässig zu klein ist ja ein riesiger Vorteil. Dies war ja an den letzten Olympischen Sommer- und Winterspielen ja immer der grosse Kritikpunkt. Die Wettkampfstätten sind zu weit voneinander entfernt. Zudem könnte man die Investitionen aufgrund der bereits grösstenteils vorhandenen Sport- und Verkehrsinfrastruktur vieeeel tiefer halten, als bei den letzten Bewerbern. Beispiel Salt Lake City, die mussten sogar den Flughafen vergrössern, da dieser in Bezug auf die Kapazität zu klein war. Auch Turin hatte dieses Problem. Die meisten Athleten und Fans mussten in Mailand Malpensa landen. Ich meine ich sehe vor allem für die Olympischen Winterspiele nur Vorteile, welche für die Schweiz sprechen:
- Neutralität
- Hohe Lebensqualität
- Zentrale Lage mitten in Europa
- Die Nähe zwischen den Städten und den Alpen
- Kurze Wege
- Grösster Teil der Infrastruktur bereits vorhanden (also geringer Bedarf an Investitionen)
- super Infrastruktur (ÖV und Autobahn)
- Seit über 60 Jahren keine Olympischen Spiele mehr durchgeführt
- Sitz der meisten internationalen Sportverbände, vor allem der renommierten und prestigeträchtigsten IIHF, UEFA & FIFA
- Sitz des IOC's
- Schneesicherheit (zumeist hoch gelegene Skigebiete und grösster internationaler Anteil an Gletschterskigebieten)
- keine extremen Wetterverhältnisse sowohl im Sommer, als auch im Winter, da in der gemässigten Zone gelegen (kein feuchtes Klima)
- ausgezeichnete Topographie um beide Spiele auszutragen (Winter- und Sommerspiele) viele Gewässer und grosse Seen (Ruder- und Segelwettbewerbe), Flachland und Bergketten (Jura und Alpen & Voralpen)
Nur schon für die Winterolympiade haben wir ja bereits ausgezeichnete Wettkampfstätten auf sehr kleinem Raum bereits vorhanden. Zudem was nützt dies, wenn man die Spiele alle vier Jahre an Länder vergibt, welche fast die gesamte Anzahl der Wettkampfstätten neu bauen müssen und diese nach der Olympiade verlottern? Siehe Lillehammer, siehe Albertville und teilweise auch Turin...
Ein allgemeiner Vorteil die Spiele permanent an ein einziges Land zu vergeben ist der: Man müsste nur alle 20-30 Jahre mal in die Anlagen investieren, welche dann jeweils alle 4 Jahre genutzt werden könnten und natürlich auch zwischendurch für Wettkämpfe und Weltmeisterschaften. Im kleineren Ausmass gibts dies ja auch schon: Beispiel 4-Schanzen-Tournee welche seit ihrer Gründung immer an denselben Orten stattfindet. Oder die Winter X-Games, vor allem für Snowboarder der wichtigste Event überhaupt neben den Olympischen Spielen, welche immer in Aspen (Colorado) durchgeführt werden.
railcity March 2nd, 2010, 11:25 AM Ich hatte früher auch mal die gleiche Idee im Zusammenhang mit einem anderen internationalen jährlich stattfindenden Event, in den ich involviert war, und habe diese Option damals auch in meinem Schlussbericht skizziert. Der Aufwand ist bei wechselnden Austragungsorten wirklich riesig und eine Beheimatung bringt viele Vorteile.
Würde diese Idee im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen wirklich umgesetzt, dann wäre die Schweiz aus den genannten Gründen tatsächlich ein sehr guter Kandidat. In diesem Falle wäre die Schweiz keineswegs zu klein. Die Basisinfrastrukturen sind auf jeden Fall gross genug. Das Problem der "Kleinheit" bezieht sich ja in erster Linie darauf, dass die Sportanlagen bei einem einmaligen Olympia-Event nachher nicht nachhaltig ausgelastet werden können. Dieses Problem haben im Prinzip alle Städte/Länder, aber bei kleinen Städten und Ländern ist es noch schwieriger zu lösen, als bei grossen. Bei einem alle vier Jahre wiederkehrenden Event wäre hingegen die Nachhaltigkeit gegeben.
Bleibt es allerdings bei wechselnden Standorten, bräuchte es schon ein äusserst innovatives Konzept in Zusammenbarbeit mit etablierten privaten Investoren, damit ein solcher Mega-Event für die Schweiz in Zukunft noch Sinn machen könnte. Ansonsten ist es besser, sich auf Welt- und Europameisterschaften in Einzeldisziplinen (ausser Fussball) zu fokussieren. Das ist immer möglich.
U3065 March 2nd, 2010, 12:37 PM Die Vergabe der Olympischen Spiele haben mich in den letzten 10 Jahren immer sehr enttäuscht, da man sich nie für die beste Kandidatur enschieden hat.
- Bei Salt Lake City stellte sich heraus, dass man Schmiergeldzahlungen an IOC-Mitglieder bezahlt hat.
- Athen musste zig Milliarden in Wettkampfstätten investieren, da praktisch keine einzige Sportinfrastruktur bereits bestand. Von diesen Investitionen leidet Griechenland bis heute. Der Staat ist pleite!
- Die Spiele in China waren zwar gut organisiert, aber ich sehe es als fragwürdig an, wenn man diese Spiele an ein kommunistisches Regime vergibt, welche Andersdenkende einsperrt, welche Minderheiten (Uiguren, Tibeter) unterdrückt und welche die freie Meinungsäusserung mit Füssen tritt (siehe auch Sperrung von Webseiten), die Spiele waren durch und durch eine einzige grosse Inszenierung
- Winterspiele an feuchte, niedrig gelegene Orte zu verlegen (wie jetzt in Vancouver, aber auch in vier Jahren in Sotchi) sind generell sehr fragwürdig.
- In Sotchi müssen praktisch 100% der Wettkampfstätten neu errichtet werden.
Diese TOP-Anlagen bestehen bereits in der Schweiz:
- Die Schweiz hingegen hat bereits die wohl geschichtsträchtigste Bob- und Rodelbahn in St. Moritz
- Eine wettkampferprobte Skisprungschanze in Engelberg, sowie 2 kleine, moderne Schanzen in Einsiedeln
- Moderne, grosse Eishockeyarenen (Hallenstadion, Postfinance-Arena, neues ZSC-Stadion)
- Moderne Stadien für die Eröffnungszeremonie (Letzigrund, Stade de Suisse, Stade de Geneve, St. Jakob Park)
- die wohl grösste Halfpipe der Welt in Laax
- wettkampferprobter Boardercross-Kurs in Leysin
- wettkampferprobte Langlaufloipen im Goms und in Davos
- moderne Curlinghallen, als Beispiel diejenige im Flims...
- wettkampferprobte, schwierige Skipisten (Kuonisbärgli Riesenslalom und Slalompiste), St. Moritz, Lauberhornabfahrt etc.
Die wohl beste Chance für eine Kandidatur hätte wohl Zürich/Graubünden oder aber Genf bzw. Lausanne / Wallis
eeee. March 2nd, 2010, 03:17 PM Der Reiz der Olympischen Spiele liegen m.E. darin, dass sie alle vier (resp. zwei) Jahre an einem anderen Ort stattfinden. Worin soll sich Sion 2030 von Sion 2042 unterscheiden? Das klingt doch langweilig...
U3065 March 2nd, 2010, 09:07 PM Der Vorschlag, die Olympischen Spiele permanent in der Schweiz auszutragen, kommt gut an. Und ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, es liessen sich viele Sportstättenruinen vermeiden. Eine ragt heraus.
Sprungschanzen bei Olympischen Winterspielen kennen oft das gleiche Schicksal. Aufgebaut mit viel Geld, verlottern sie in der Regel, wenn die Athleten nach der Medaillenjagd wieder abgezogen sind. Von den 21 Winterspielen seit 1924 in Chamonix sind 4 stillgelegt und 3 verfallen. Wobei das nicht das ganze Ausmass des Übels zeigt. Weitere Anlagen werden zwar noch instand gehalten, allein es fehlt das Interesse für Veranstaltungen. So zum Beispiel die Anlage, die für die Olympischen Spiele in Turin von 2006 gebaut wurde. Umgerechnet 50 Millionen Franken investierten die Italiener in die Sportstätte von Pragelato. Heute wird sie bei einem jährlichen Aufwand von 2 Millionen Franken nur für wenige Veranstaltungen gebraucht. Das nahe gelegene Jumping Hotel mit 120 Betten ist schon vor einiger Zeit geschlossen worden. Klar, Italien ist traditionell keine Skisprungnation. Kritiker monierten, man hätte die Skisprung-Wettkämpfe im nahen Frankreich austragen können. Dort, wo schon solche Anlagen bestehen.
Aber nicht nur Sprungschanzen stehen auf der Abschussliste. Auch die Bobbahnen kriegen oft die Kurve nicht, wenn es darum geht, weitere angemessene Verwendung zu finden. Auch hier steht wieder die Anlage von Turin im schlechten Licht. Aufgebaut für rund 100 Millionen Franken steht Sansicario offenbar vor der Schliessung.
Abbaubare Anlagen als Lösung?
Mit dem Versprechen, nach den Spielen internationale Wettkämpfe an die neu aufgebauten Sportstätten zu holen, erhaschten sich die Promotoren von Turin die Zustimmung der Bevölkerung. Allein, die Hoffnungen erfüllten sich nicht. Nicht besser erging es dem Stadion, das für die Biathlon-Wettbewerbe errichtet wurde. Und wenn wir schon bei den Stadien sind: Für die gigantische Olympia-Arena von Montreal, die 1976 die Eröffnung und die Leichtathletik-Wettbewerbe beherbergte, soll es bis heute keine echte Verwendung geben. Der spektakuläre Bau ging als riesige Schuldenfalle in die Geschichte ein.
Immerhin hat man in Vancouver etwas von den Sündenfällen ihrer Vorgänger gelernt. Die Sprungschanzen zum Beispiel wurden so konzipiert, dass sie nach den Spielen relativ einfach wieder abgebaut werden können.
Der Letzigrund taugt nicht
«Gebt den Olympischen Spielen ein Zuhause», lautete gestern der Titel eines Artikels in der «New York Times». Es war ein Vorschlag, der genau darauf abzielte, dass sich solche Fälle mit olympischen Sportstättenruinen nicht wiederholen. Die Spiele sollten zwar immer noch alle vier Jahre, aber dafür immer an gleicher Stätte stattfinden. Als Ort immerwährender Austragung nannte der ehemalige Spitzenruderer Charles Banks-Altekruse die Schweiz.
Bei den Lesern von Tagesanzeiger.ch/Newsnetz löste das gemischte, tendenziell aber positive Reaktionen aus. «Super Idee. Also lieber Bundesrat, Ärmel hochkrempeln und los. Dafür würde sich ein Einsatz doch mal lohnen», heisst es in einem Kommentar. Andere glauben, dass in der Schweiz nur Winterspiele, nicht aber Sommerspiele ausgetragen werden sollten. «Wo fänden in Zürich die Wettkämpfe der Leichtathleten statt? Auf dem Sihlhölzli?», fragt ein anderer schalkhaft mit einem Seitenhieb gegen die Probleme mit dem Letzigrund-Stadion. Obwohl die Idee einer permanenten Austragungsstätte nicht neu ist – sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Griechenland propagiert und in den 80er-Jahren wegen der Boykotte erneut aufgewärmt – halten einige Leser die Idee für völlig utopisch. «Der Vorschlag ist ungefähr so unrealistisch wie wenn man in Zukunft das Eidgenössische Schwingfest international austragen würde.» Trotzdem darf darüber sinniert werden. Und in Anlehnung an die mit unseren östlichen Nachbarn ausgetragene Fussball-Europameisterschaft 2008 fordert ein Leser: «Wenn schon, dann Schweiz-Österreich, wie bei der EM.» Kein schlechter Vorschlag. So hätte Austria auch im Fall ausbleibenden Medaillensegens ein tolles Fest. (cpm)
Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/sport/wintersport/Olympische-Ruinen/story/19713875
johncreasy March 2nd, 2010, 11:51 PM Sorry das ich das schreiben muess: Das ist doch völliger mist!!!!
Klar das die New York Times das schreib!Gibt auch einen hintergrund dazu!
Ich habe mich seit längerem mit dem Ioc befasst und die Idee immer am gleichen ort die spiele ist nicht im sinne der Olympischen Spiele von Pierre de Coubertin oder der Heutigen zeit!
U3065 du schreibst wegen den Kosten ist es sinnvoll! Das stimmt ganz und gar nicht! Die länder die sich bewerben machen sich so hohe kosten weil es in der letzten zeit mode war Gigantismus und andere länder zu über trumpfen! Noch grösser noch moderner et.... Das ist nicht dem Ioc zuzuschreiben sondern den Bewerber! Jacques Rogge (President des IOC) setzt sich gegen den fortschreitenden Gigantismus bei Bauvorhaben und Kommerz ein.Da sich die länder selber in den ruin treiben wie jetzt die griechen sind sie selber schuld ! Gutes Bspl. Rio2016 die haben die sportstadion schon und müssen evtl. 2-4 renovieren und ein wasserkanal bauen !
In der Schweiz Olympia klar warum nicht bewerben aber für Winter und nicht für Sommer !Aber man hat die pleite gesehen für 2010 Bern ! Bern (Schweiz) zog seine Kandidatur zurück, nachdem sich die Bevölkerung in einem Referendum zu 80 % gegen die Ausrichtung der Spiele ausgesprochen hatte!!!
Und für die Sommer spiele sind wir zu klein !!! Der Letzi reicht bei weitem nicht aus nicht mal für die eröffnung!!! Da füllen alleine die Athleten das halbe stadion (siehe Peking 11.126 Athleten. Und mal erlich unser gutes ansehen nütz uns gar nichts.
Wir haben nicht die infrastruktur für solche Events!!! (Klar jetzt sagen ein paar doch) Nein ist leider so! Das Ioc will grüne spiele und kompakte! Das heisst alles in der nähe! Mann kann doch nicht das Olympsche dorf in Zürich das eishockey in bern und Bob in St.Moritz und die alpinen noch wo anders nein das geht nicht!Und wird nie eine Chance bekommen! Und die öv sind heut zutage auf manchen strecken schon jetzt überlastet.
Ich habe irgend wo hier noch gelesen wegen China: kommunistisches Regime !
Das Ioc ist nicht politisch sondern es geht ihnen um den sport! Genau so gibt es nämlich Boykotts wenn man den sport als politisch druck nimmt!
Das Ioc ruft immer wieder die waffen ruhen zulassen um den Olympischen gedanke zu rufen !!! In der Antike wurden kriege sogar gestopt für die Olympischen spiele!
Klar ist 1-2 Schmiergeld geflossen aber das war noch mit dem alten Presidenten Juan Antonio Samaranch der es wirklich nichts mehr im griff hatte!Heute sind die leute wo damit zu tun hatten nicht mehr dabei!Und das als vorwand zu nehmen und egoissmus auszuüben nur noch hier sollen sie statt finden ist wahrlich kein grund.Weil die olympschen spiele leben vom vielfalt der länder! Und so schliesst sich der kreis bei der New York Times geht es genau darum! Die Usa wollen die Olympia bei sich haben die sie 2016 nicht bekommen haben und die chance wieder zu bekommen sind ca. in 2024 oder sogar 2028! So ist der Turnus... Moskau 1980 | Los Angeles 1984 | Seoul 1988 | Barcelona 1992 | Atlanta 1996 | Sydney 2000 | Athen 2004 | Peking 2008 | London 2012 | Rio de Janeiro 2016 | Australien/Asien 2020 | Europa 2024 | Amerika 2028 |
Und wenn noch afrika dazu kommt wird es noch länger warte zeiten geben!
railcity March 5th, 2010, 07:01 PM Sorry das ich das schreiben muess: Das ist doch völliger mist!!!!
Klar das die New York Times das schreib!Gibt auch einen hintergrund dazu!
Ich habe mich seit längerem mit dem Ioc befasst und die Idee immer am gleichen ort die spiele ist nicht im sinne der Olympischen Spiele von Pierre de Coubertin oder der Heutigen zeit!
Es ist aber im Sinne der originalen Olympischen Spiele des Altertums. ;) Coubertin war vor mehr als hundert Jahren, und inwiefern wechselnde Standorte für dessen Ideen wirklich essentiell sind, ist durchaus diskutierbar. Und was der "heutigen Zeit" entspricht bestimmen ja schlussendlich wir, die heute leben.
U3065 du schreibst wegen den Kosten ist es sinnvoll! Das stimmt ganz und gar nicht! Die länder die sich bewerben machen sich so hohe kosten weil es in der letzten zeit mode war Gigantismus und andere länder zu über trumpfen! Noch grösser noch moderner et.... Das ist nicht dem Ioc zuzuschreiben sondern den Bewerber! Jacques Rogge (President des IOC) setzt sich gegen den fortschreitenden Gigantismus bei Bauvorhaben und Kommerz ein.Da sich die länder selber in den ruin treiben wie jetzt die griechen sind sie selber schuld ! Gutes Bspl. Rio2016 die haben die sportstadion schon und müssen evtl. 2-4 renovieren und ein wasserkanal bauen !
Das ist naiv. Der Gigantismus ist im System der wechselnden Standorte inhärent vorhanden. Olympische Spiele brauchen nun mal mehr Infrastruktur als die Zeit nach den Spielen. Das schläckt ä kei Geiss weg.
Dazu kommt die fehlende Erfahrung. Die Organisatoren sind an jedem Ort wieder andere Leute. Die involvierten Organisationskommittees und Politiker in den jeweiligen Austragungsstätten machen das immer jeweils zum ersten Mal und haben jeweils zu Beginn keine Ahnung von den Dimensionen und den Folgen. Die Euphorie ist immer gross. Das Wissen und die Erfahrungen klein. Sie wiederholen die gleichen Fehler, die schon die Vorgängerorte gemacht haben. Weil wirklich lernen tut man nur aus den eigenen Fehlern. So ist der Mensch nun mal.
In Rio wurde das Stadion für die Olympischen Spiele (&PanAmerican Games) gebaut. Die hatten das nicht bereits schon vorher. Die Kostenüberschreitung für das Stadion ist 600%!!! Und dies noch VOR der notwendigen Erweiterung des Stadions vor den Olympischen Spielen. Und der Fussballklub (Botafogo), der drin spielt, wird langfristig mit der Tartanbahn auch nicht happy sein und einen weiteren Umbau fordern!
Und für die Sommer spiele sind wir zu klein !!! Der Letzi reicht bei weitem nicht aus nicht mal für die eröffnung!!! Da füllen alleine die Athleten das halbe stadion (siehe Peking 11.126 Athleten. Und mal erlich unser gutes ansehen nütz uns gar nichts.
Wir haben nicht die infrastruktur für solche Events!!! (Klar jetzt sagen ein paar doch) Nein ist leider so!
Es geht darum, dass wir die GRUND-Infrastruktur haben. Das heisst Verkehrsmittel, Hotels etc.
Die nötige Sportinfrastruktur haben wir nicht. Aber wir diskutieren hier ja über die Option, dass die Spiele immer am gleichen Ort stattfinden würden. In diesem Fall wäre es kein Problem, irgendwo in der Schweiz ein Stadion für 100'000 Zuschauer zu bauen. Das Stadium würde ja immer wieder genutzt und wäre daher nachhaltig. Was für die Schweiz keinen Sinn macht, ist, eine EINZELNE Sommer-Olympiade durchzuführen. Das sind zwei völlig unterschiedliche Situationen.
Das Ioc will grüne spiele und kompakte! Das heisst alles in der nähe! Mann kann doch nicht das Olympsche dorf in Zürich das eishockey in bern und Bob in St.Moritz und die alpinen noch wo anders nein das geht nicht!Und wird nie eine Chance bekommen!
Das stimmt. Aber wie gesagt: wenn die Spiele immer am gleichen Ort stattfinden, könnte man die entsprechenden Anlagen bauen.
Und die öv sind heut zutage auf manchen strecken schon jetzt überlastet.
ÖV ist nun wirklich nicht das Problem. Im Vergleich mit so gut wie allen Alternativen weltweit sind die ÖV-Kapazitäten in der Schweiz sehr gut.
Es muss nicht unbedingt die Schweiz sein. Noch besser wäre vielleicht, die Olympischen Spiele immer in Griechenland auszutragen. Zumindest die Sommer-Olympiade.
Auf jeden Fall müsste es ein sehr verkehrsgünstig gelegener Ort sein. Es geht dabei auch darum, die Reisekosten und -zeiten für alle Teilnehmerländer zu minimieren. Nehmen wir einen Vergleich zwischen Paris und Santiago de Chile als Austragungsorte. Paris ist nicht nur schneller und billiger für die Europäer zu erreichen, sondern auch beispielsweise für die Afrikaner oder Asiaten. Und oftmals ist es sogar für Brasilianer (!!) billiger nach Paris zu fliegen, als nach Santiago de Chile.
Das gleiche gilt beispielsweise auch für Verbindungen innerhalb Afrikas. Extrem teuer und langwierig. Im Endeffekt kann sichs dann die Weltjugend schlicht nicht leisten, dabei zu sein (vor allem auch die Fans). Das kann ja auch nicht im Sinne von Coubertin sein.
johncreasy March 6th, 2010, 10:10 AM Es ist aber im Sinne der originalen Olympischen Spiele des Altertums. ;) Coubertin war vor mehr als hundert Jahren, und inwiefern wechselnde Standorte für dessen Ideen wirklich essentiell sind, ist durchaus diskutierbar. Und was der "heutigen Zeit" entspricht bestimmen ja schlussendlich wir, die heute leben.
Klar im Sinne der Olympischen Spiele des Altertums.Aber Ich spreche von den Olympischen Spiele der Neuzeit weil es nicht ein Grieche wahr der die spiele wiederbelebte sondern Coubertin. Mann sollte die spiele nicht vergleichen! Ich denke auch nicht das der Olympische Eid der selbe ist , der erstmals 1920 geschworen wurde.Klar hat Coubertin das Rad nicht neu erfunden aber er hat angepasst an der Neuzeit!Und gerade heute ist das eine grosse Chance für viele Länder die Infrastruktur zu verbessern so wie auch für Sportler eine Infrastruktur zu bieten in denen sie Trainings abhalten können die sonst nicht wären.
Das ist naiv. Der Gigantismus ist im System der wechselnden Standorte inhärent vorhanden. Olympische Spiele brauchen nun mal mehr Infrastruktur als die Zeit nach den Spielen. Das schläckt ä kei Geiss weg.Dazu kommt die fehlende Erfahrung. Die Organisatoren sind an jedem Ort wieder andere Leute. Die involvierten Organisationskommittees und Politiker in den jeweiligen Austragungsstätten machen das immer jeweils zum ersten Mal und haben jeweils zu Beginn keine Ahnung von den Dimensionen und den Folgen. Die Euphorie ist immer gross. Das Wissen und die Erfahrungen klein. Sie wiederholen die gleichen Fehler, die schon die Vorgängerorte gemacht haben. Weil wirklich lernen tut man nur aus den eigenen Fehlern. So ist der Mensch nun mal.In Rio wurde das Stadion für die Olympischen Spiele (&PanAmerican Games) gebaut. Die hatten das nicht bereits schon vorher. Die Kostenüberschreitung für das Stadion ist 600%!!! Und dies noch VOR der notwendigen Erweiterung des Stadions vor den Olympischen Spielen. Und der Fussballklub (Botafogo), der drin spielt, wird langfristig mit der Tartanbahn auch nicht happy sein und einen weiteren Umbau fordern!.
Da gebe ich dir nicht recht! Klar das mit Rio war schlechtes beispiel. Trotzdemm hat Rio sich viel überlegt was das Stadion betrifft da es nicht nur für die PanAmerican Games wie auch der Olympische spiele sondern auch der Fussball WM einen nutzen hat!Du schreibst:
Das Wissen und die Erfahrungen klein. Sie wiederholen die gleichen Fehler, die schon die Vorgängerorte gemacht haben.
Ja das ist so wenn man die Aufgabe zu leicht nimmt! Siehe Sion die haben alles richtig gemacht die wahren Vorort und haben die positiven wie auch negative eindrücke der vorgänger angeschaut.
Heute gehört das zum Standart das Mann beim Vorgängerorte sich um sieht!Das Mann nicht alles umsetzten kann oder es nicht besser funktioniert ist die andere frage!Gerade bei Athen sieht man das die es bei der kosten frage und nutzen nicht im griff hatten.Wichtig wahr ihnen nur die spiele.Ganz anders London!
Die Wettkampforte bei den Olympischen Sommerspielen 2012 werden eine Kombination aus neu zu errichtenden, bereits bestehenden und temporären Anlagen sein. Einige davon sind sehr bekannt, wie z.B. der Hyde Park, Wimbledon und die Horse Guards Parade. Absicht der Organisatoren ist, dass die Anlagen nach den Spielen möglichst geringe Folgekosten nach sich ziehen sollen. So wird die Größe einiger Anlagen nach 2012 reduziert, während die meisten temporären Anlagen abgebrochen und an anderen Orten in Großbritannien wieder aufgebaut werden.
Zur antwort Gigantismus ist im System kann ich dir klar mit Nein anworten siehe London. Peking wollte ganz klar den Gigantismus und London nicht wie auch Rio.Da kommt es immer auf die Länder an!
Es geht darum, dass wir die GRUND-Infrastruktur haben. Das heisst Verkehrsmittel, Hotels etc..
Wie kommst du darauf das wir genug Hotels haben???? Nein haben wir nicht! Jetzt wirst du sagen doch bei der Euro 08 gings ja auch! KLAR!das wahr die ganze Schweiz! Bei den Olympischen Spiele geht es um 1 Stadt oder willst du den Leuten sagen sie sollen in Basel ein Hotel beziehen und in Bern finden die spiele statt!Da steigen die kosten für eine Familie hoch aus da kommen Zug und Tickets für den Event und noch das essen!Und ich rechne mit mehr Zuschauer als bei der Euro 08 !!
Und die Verkehrsmittel müssten wir natürlich auch nachbessern (SBB)
Das stimmt. Aber wie gesagt: wenn die Spiele immer am gleichen Ort stattfinden, könnte man die entsprechenden Anlagen bauen. .
Klar könnte man das, aber da kommt die frage auf warum die Fussball WM nicht immer am Ort dann müsste Mann nicht immer neue Stadion bauen! Da könnte man die USA nehmen die halten immer noch den Rekord an Zuschauer bei einer WM 3.570.000 Zuschauern und sie haben die Stadiums und Infrastruktur. Geht nicht weil es für uns Europäer undenkbar wäre! Das ist das Ego von uns! Typischer spruch :Wir sind die Wiege des Fussballes alle Top clubs sind bei uns!
Das gleiche gilt beispielsweise auch für Verbindungen innerhalb Afrikas. Extrem teuer und langwierig. Im Endeffekt kann sichs dann die Weltjugend schlicht nicht leisten, dabei zu sein (vor allem auch die Fans). Das kann ja auch nicht im Sinne von Coubertin sein.
Sorry das ist Wunschdenken! Es ist immer Teuer für jemanden! aber durch die Rotationn gibts für jede Generation die Chance die spiele zu sehen! Und ich hoffe sehr das Marokko 2024 die spiele erhält damit Afrika auch mal in den Genuss kommt!Wenn wir den grossen Fehler machen und die Sommer spiele nur noch ihn ahten veranstaltendan werden insbesondere die Afrikaner benachteiligt und das wäre nicht im Sinne von Coubertin und der neuen Olympischen Bewegung ! Weil wir in Europa können uns das eher leisten nach Afrika zu fliegen!
Klar Ist es für die meisten Asiaten – Amerikaner bequemer nach Europa zu fliegen aber was ist mit Ozeanen die zahlen sehr viel Geld für eine weite reise.Und die Afrikaner können vielleicht das Ticket für den Flug leisten aber das tickte für Event oder Hotel nicht.Darum bin ich strikt dagegen die Rotation abzuschaffen !Die Spiele gehört der Weltjugend und alle sollen eine Chance haben sie zu erleben!
johncreasy March 9th, 2010, 02:08 PM Es ist grundsätzlich richtig, den Hochleistungssport, anders als zum Beispiel in Deutschland, nicht zur staatspolitischen Aufgabe zu erklären. Es wäre aber fahrlässig, weiterhin der Idee nachzuhängen, irgendwann wieder Winterspiele in der Schweiz auszutragen, bevor die politische Diskussion über diesen Event von A bis Z geführt ist. Dass die Debatte wieder aufkommen wird, steht ausser Frage. Das hat nicht nur damit zu tun, dass sich vor allem Tourismuspromotoren von der Plattform verleiten lassen, die Olympia bietet – und zwar ohne Vor- und Nachteile abzuwägen (wie es im Fall der Euro 2008 erst hinterher gemacht wurde). Gleich mehrere Studien ergaben damals, dass vor allem die Emotionen überwogen, derweil die Impulse für die Wirtschaft klar überschätzt wurden. Auch der Sportdachverband Swiss Olympic vermeldete, ein nationales Strategiepapier erarbeiten zu wollen, das im Juni dieses Jahres dem Exekutivrat vorgelegt wird. Darin würden keinerlei Empfehlungen abgegeben, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Marco Blatter, der frühere Direktor von Swiss Olympic. Das Papier soll den Benchmark fixieren; es soll also offenlegen, was überhaupt benötigt wird, um einen solchen Anlass zu organisieren.
Das ist nicht wenig, wie die Zahlen der XXI. Spiele in Vancouver offenlegen. Die Sicherheitskosten belaufen sich gemäss Schätzungen gar auf eine Milliarde – das Fünffache dessen, was früher kommuniziert wurde. Die Grundlagenarbeit, die seit Jahren ihrer Erfüllung harrt, soll auch Klarheit darüber schaffen, wo in der Schweiz ein logistisch und organisatorisch hochkomplexes Konstrukt wie Olympia überhaupt noch denkbar wäre.
Noch schwieriger, als den Raum zu definieren, ist es, den politischen Prozess vorherzusehen. Die Erfahrung, die von der Euro 08 herrührt, zeigt, dass es nur schon diesbezüglich Hürden zu nehmen gilt, die unterschiedlich hoch gestellt werden – je nachdem, woher der Wind gerade weht. An der Tatsache, dass sich die Politik äusserst schwer damit tut, für Sicherheitskosten Milliarden auszugeben, ändert sich hingegen meist nichts. Das ist nicht verwerflich, nur gilt es dann konsequent zu sein – und davon Abstand zu nehmen, den olympischen Geist immer und immer wieder heraufzubeschwören. Winterspiele in der Schweiz sind fast unvorstellbar. Die Euphorie, die dieser Tage die politischen Zwiste verdrängt, ist ohnehin da. Und in Kanada ist diese günstiger «einzukaufen», als wenn sie hierzulande nicht nur angerichtet, sondern auch serviert werden müsste.
Quelle (NZZ)
Mal abgsehen das die allein schon Sicherheitskosten Milliarden kostet, müssen wir noch uns mit den Politik rumschlagen und den kosten der neuen Sportstätten !Wer soll das alles zahlen?So wie in Vancouver die Steuerzahler?? Bin ein sehr grosser fän von Olympischen Spiele aber man muss es realistisch sehen die chancen sind gerade bei uns bei einer Euphorie gerade mal 50% . :ohno:
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