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rec
January 4th, 2003, 02:32 AM
in Bau:


LVR-Turm (Triangle Tower) 103m (2005). Der Turm erhält eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform.

http://www.baunetz.de/upload/77762az.jpg

DKV Plus 55m (2005)

http://www.baunetz.de/upload/75906bz.jpg



geplant:


Messehochhäuser

1) Messeturm 120m (Baubeginn offen)

2) Messehotel 100m (Baubeginn offen)

3) Cologne One Tower 100m (2005 - 2007). Auf den L-förmigen Turm soll eine quadratische "Skybox" mit transparentem Boden gesetzt werden, die einen freien Blick auf den Dom ermöglicht. Der Entwurf von Architekt Helmut Jahn sieht 30.000 m² vermietbare Fläche vor. Die Baukosten werden etwa 150 Mio. € betragen.

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1064391837515l.jpg


Übersicht über das Gesamtprojekt ICE-Terminal Köln-Deutz:

http://www.baunetz.de/upload/75527bz.jpg
http://www.baunetz.de/upload/75527fz.jpg
http://www.baunetz.de/upload/75527fz.jpg
http://www.baunetz.de/upload/75527cz.jpg

Der runde Turm ist der LVR-Turm (Triangle Tower), anstelle des Doppelturms entsteht neben dem alten Bahnhofsgebäude der Cologne One Tower (neuer Entwurf von Helmut Jahn). Dazwischen das aufgestockte Ford-Hochhaus. Auf der anderen Seite der Gleise (ICE-Bahnhof) der Hotelturm und der schräg stehende Messeturm.


Kranhaus I-III je 55m. Mit dem Bau des ersten Kranhauses wird womöglich noch 2005 begonnen.

http://www.baunetz.de/upload/75561bz.jpg

Hochhaustor Gummersbacher Straße 100m. Auf dem früheren Gelände der Chemischen Fabrik Kalk (CFK) soll nördlich und südlich der Gummersbacher Straße jeweils ein etwa 100m hohes Gebäude entstehen.

Hochhaus Widdersdorfer Straße 20 Stockwerke. Neben dem neuen Mercedes-Center soll ein neuer Bürokomplex mit einem Hochhaus entstehen.



Realisierung unklar:


GEW Tower 100-120m. Auf Beschluss der schwarz-grünen Koalition im Rat wurde der Turm im Februar 2003 auf Eis gelegt.

Hochhaus Rudolfplatz 60m. Die Victoria Versicherung als Investor will höher hinaus, die Stadt beharrt auf maximal 60m; die Victoria hat daraufhin angedroht, unter diesen Umständen überhaupt nicht zu bauen.

Hochhaus Ehrenfeld 100m(?) - soll mit dem Hercules Hochhaus ein "Stadttor" bilden; für das Gelände gibt es offenbar bereits mehrere Interessen, deren Planungen aber noch nicht bekannt sind.

Aufstockung Fordhochhaus 100m (von 60m)

Arcor-Hochhaus 75m. Neben der 60m hohen ehemaligen KHD-Hauptverwaltung in Mühlheim soll ein 75m hoher Neubau entstehen.



letzte Aktualisierung: 18-2-2005

Ruhrgott
January 4th, 2003, 10:10 AM
wenn das so weitergeht so haben wir bald alle grösseren städte deutschlands hier versammelt!

Jau, die Liste wird immer besser! :okay: Danke euch beiden für die langersehnten, noch fehlenden Beiträge!
Auf den ersten Blick wirkt die Liste ja recht kurz für die Millionenstadt Köln, wenn aber erstmal Baurecht für das Messeviertel Deutz besteht: Respekt! Hoffentlich dauerts net mehr sooo lange, bis es los geht.

Tommy Casagrande
January 5th, 2003, 05:54 PM
in Bau:


ABC-Tower 65m (müßte bald fertig sein)

Kranhaus I-III je 60m

DKV II 55m

U-Bahn Ausbau: 8 Stationen, Fertig-2010; www.nord-sued-stadtbahn.de



on hold:


RZVK Turm 103m (Fundament ist bereits fertig, eigentlich sollte der Rest bis Ende 2003 folgen; es gibt meines Wissens noch keine endgültige Genehmigung, u.a. hatte die UNESCO Befürchtungen laut werden lassen, der Dom als Weltkulturerbe könnte in seiner Wirkung beeinträchtigt werden)



geplant:


Messehochhäuser (Baubeginn offen)

1) Messeturm 130m

2) Messehotel 100m

3) Hochhaus Ottoplatz 110m

GEW Tower 100-120m (nicht vor 2005)

Hochhaus Rudolfplatz 60m (die Victoria Versicherung als Investor will höher hinaus, die Stadt beharrt auf maximal 60m; die Victoria hat daraufhin angedroht, unter diesen Umständen überhaupt nicht zu bauen)



Vision:


Servicetower 100-120m(?) (soll im Norden der Messe gebaut werden, auch als Hochhaus Euroforum bekannt)

Hochhaus Ehrenfeld 100m(?) (soll mit dem Hercules Hochhaus ein "Stadttor" bilden)

Aufstockung Fordhochhaus 100m (von 60m)

cologne68
January 5th, 2003, 06:14 PM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by rec </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top>Jetzt mache ich mal eine Liste für Köln. Cologne68 kann gegebenenfalls korrigieren, ich bin bei manchen Sachen nicht ganz sicher.



in Bau:


ABC-Tower 65m (müßte bald fertig sein)

Kranhaus I-III je 60m

DKV II 55m



on hold:


RZVK Turm 103m (Fundament ist bereits fertig, eigentlich sollte der Rest bis Ende 2003 folgen; es gibt meines Wissens noch keine endgültige Genehmigung, u.a. hatte die UNESCO Befürchtungen laut werden lassen, der Dom als Weltkulturerbe könnte in seiner Wirkung beeinträchtigt werden)



geplant:


Messehochhäuser (Baubeginn offen)

1) Messeturm 130m

2) Messehotel 100m

3) Hochhaus Ottoplatz 110m

GEW Tower 100-120m (nicht vor 2005)

Hochhaus Rudolfplatz 60m (die Victoria Versicherung als Investor will höher hinaus, die Stadt beharrt auf maximal 60m; die Victoria hat daraufhin angedroht, unter diesen Umständen überhaupt nicht zu bauen)



Vision:


Servicetower 100-120m(?) (soll im Norden der Messe gebaut werden, auch als Hochhaus Euroforum bekannt)

Hochhaus Ehrenfeld 100m(?) (soll mit dem Hercules Hochhaus ein "Stadttor" bilden)

Aufstockung Fordhochhaus 100m (von 60m)</td></tr>
</table>

Das DKVII Hochhaus soll also 55m hoch werden...bislang wusste ich nur das es 14 Stockwerke hoch werden soll.
Der Baubeginn für sie Kranhäuser soll im kommenden Frühjahr erfolgen.
Der RZVK Turm (Triangle Tower) wird hoffentlich bald weitergebaut. Stadt und UNESCO haben sich ausgetauscht
und die prüfen das Projekt momentan.
Ob der GEW-Tower überhaupt gebaut wird sollte Ende02/Anfang03 entschieden werden. Allerdings gab es Vorträge über die Region Köln/Bonn wo über den Posttower und den geplante GEW-Tower berichtet wurde. Es sieht also nicht so schlecht aus.
Vom Hochhaus Rudolfplatz habe ich keinerlei Informationen.
Der Servicetower gehört zum Masterplan Messe 2010. Das Projekt Euroforum ist in Sachen Hochhausbau gestorben, dort will die Messe neue Hallen bauen.
Das Hochhaus Ehrenfeld könnte evtl. recht schnell kommen, da das Gelände kommenden April geräumt wird und anscheinend mehrere Investoren Interesse haben dieses Gelände zu bebauen(hoffentlich mit einem Hochhaus).

Jai-C
January 5th, 2003, 06:39 PM
Wieso prüft die UNESCO derartige Projekte eigentlich nich BEVOR
die in Bau gehen??? Wie sieht das denn rechtlich aus? Die Stadt
kann die Baugenehmigung doch nicht während der Bauphase ab-
ändern... oder etwa doch?

rec
January 5th, 2003, 11:08 PM
Das DKVII Hochhaus soll also 55m hoch werden...bislang wusste ich nur das es 14 Stockwerke hoch werden soll.

Ups, kam die Höhenangabe nicht von dir, oder wo habe ich die bloß her? :?

cologne68
January 6th, 2003, 01:50 AM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by Jai-C </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top>Wieso prüft die UNESCO derartige Projekte eigentlich nich BEVOR
die in Bau gehen??? Wie sieht das denn rechtlich aus? Die Stadt
kann die Baugenehmigung doch nicht während der Bauphase ab-
ändern... oder etwa doch?</td></tr>
</table>

Die Unesco wurde darüber nicht informiert. Allerdings gehört das Baugelände auch nicht zur direkten Domumgebung, also weiss ich auch nicht so ganz was das soll.
Obwohl mit dem Bau begonnen wurde soll es noch gar keine Baugenehmigung gegeben haben. So ganz durchgeblickt habe ich bei der ganzen Sache auch nicht.

cologne68
January 22nd, 2003, 11:41 PM
Hier noch einige Fotos mehr...

DKV Plus

http://www.baunetz.de/upload/75906bz.jpg

Kranhäuser

http://www.baunetz.de/upload/75561bz.jpg

http://www.moderneskoeln.de/RHEINAU02.htm

Triangle Tower

http://www.gatermann-schossig.de/inhalte/data/projects/30_office/322_rzvk_hoch/images/322_30_600.jpg

http://www.koelntriangle.de/getToHome_ie.htm

Dazu ein aktueller (31.01.) Bericht aus der Kölner Presse. An Lächerlichkeit ist das Ganze nicht mehr zu überbieten. Zukünftig wird es wahrscheinlich durch die grüne Beteiligung an der Koalition noch einige negative Überraschungen geben.

Am Deutzer Rheinufer droht eine Bauruine

VON MATTHIAS PESCH, 06:15h

Der Landschaftsverband erwartet, dass Beschlüsse eingehalten werden.
Der umstrittene Büroturm am Deutzer Rheinufer, den die Rheinische Zusatzversorgungskasse 103 Meter hoch bauen will, bleibt möglicherweise erst einmal ein Torso. Die schwarz-grüne Arbeitsgruppe für Stadtentwicklung hat sich im Zuge der Koalitionsverhandlungen dafür ausgesprochen, den Turm erst dann weiter zu bauen, wenn ein Hochhauskonzept für die Stadt entwickelt sei. Am heutigen Freitag wollen sich die Spitzen beider Parteien abschließend mit dem Thema befassen.

Genehmigt hat die Stadt bislang, den Turm bis auf 23 Meter zu bauen - so hoch wie die siebengeschossige Mantelbebauung nebenan. Was zurzeit auf dem Gelände zu sehen ist, ist nach Auskunft der Baufirma Züblin lediglich der Treppenhaus- und Aufzugsschacht für den Turm. Laut Dezernent Klaus-Otto Fruhner hat der Stadtentwicklungsausschuss die Höhe von 103 Metern beschlossen, derzeit kann der Bebauungsplan für Anregungen und Bedenken eingesehen werden. Voraussichtlich noch vor der Sommerpause, so der Dezernent, könne der Satzungsbeschluss den zuständigen Gremien vorgelegt werden. Ob die dann zustimmen, scheint nach den Koalitionsberatungen allerdings fraglich.

„Ein solch unwirtschaftliches Vorgehen kann ich mir gar nicht vorstellen“, sagte Fruhner auf Anfrage. Die Politik habe den Turm beschlossen, Bauherr und Baufirmen verließen sich auf das Votum. Das sieht auch der Landschaftsverband Rheinland so: „Wir gehen davon aus, dass der Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses verlässlich ist“, sagt Pressesprecher Achim Hermes.

Das geplante Bauprojekt hatte bereits im vorigen Jahr Kontroversen ausgelöst. Nachdem die Bauaufsicht den Bau der Mantelgebäude wegen Verstößen gegen die Genehmigung zeitweise stillgelegt hatte, schaltete sich mit Blick auf den Turmbau auch noch die Unesco ein: Sie fürchtet, durch den Turm könne die Sicht auf das Weltkulturerbe Kölner Dom beeinträchtigt werden. Die Stadt hat alle Unterlagen an die Unesco geschickt, aus Paris aber noch keine Antwort erhalten.


http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1043134761037l.jpg

rec
February 3rd, 2003, 03:30 PM
Dieses ganze Hickhack ist wirklich nur noch peinlich für die Stadt Köln. Wem nützt das eigentlich? Höchstens den Grünen, die eine Verhinderung des Turmes zur eigenen Profilierung benutzen wollen und jetzt auch gute Chancen haben, damit durchzukommen. Denn die regieren jetzt mit...:ohno:

Ruhrgott
February 4th, 2003, 07:14 PM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by cologne68 </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top> Die schwarz-grüne Arbeitsgruppe für Stadtentwicklung hat sich im Zuge der Koalitionsverhandlungen dafür ausgesprochen, den Turm erst dann weiter zu bauen, wenn ein Hochhauskonzept für die Stadt entwickelt sei. Am heutigen Freitag wollen sich die Spitzen beider Parteien abschließend mit dem Thema befassen.

Genehmigt hat die Stadt bislang, den Turm bis auf 23 Meter zu bauen - so hoch wie die siebengeschossige Mantelbebauung nebenan.

</td></tr>
</table>

Na das kann ja dann ewig dauern, bis der Plan geschmiedet ist, und wirft Köln um einiges in der Entwicklung zurück :(

Und zum zweiten Absatz: Was lässt sich denn da jetzt für uns festhalten? Dass Baurecht-Erteilung eigentlich Bedenkzeit-Erteilung heißen müsste und somit Investoren entweder gar nicht erst anfangen, bzw. innerhalb von einem Monat Türme dieser Größenordnung hochziehen müssen, in ständiger Angst, dass nicht doch irgendein Ortspolitiker ein paar Unterschriften gegen das Vorhaben sammelt und einen Baustopp bei 101m erwirkt :?

Also: Gebaut wird nur noch nach Erteilung des TOTALEN BAURECHTS nach §1 Abs.1 des DWF-Gesetzbuches ;)

rec
February 6th, 2003, 07:41 PM
Dann wollen wir mal schauen, was CDU und Grüne so vereinbart haben...


Pläne, die man fallen lässt

Der Ausbau des Godorfer Hafens wird „angesichts der kritischen Finanzsituation der Stadt Köln“ vorerst nicht weiter verfolgt.

Der Umbau der Eingangszone des Museum Ludwig wird gestoppt.

Die Stadt verzichtet auf die weitere Planung zur Verbreiterung der der Zoobrücke.

Die Pläne für den Ausbau des Niehler Gürtels werden bis zur Kommunalwahl eingefroren, eine endgültige Entscheidung ist damit aber nicht gefallen.

Auf die Verbreiterung der Rheinuferstraße zwischen der Straße Am Tauenzieher und der Severinsbrücke um eine Fahrspur wird verzichtet.

Die Planungen, die Nord-Süd-U-Bahn über die Marktstraße hinaus Richtung Bonner Verteiler unterirdisch zu führen, wird aufgegeben.

Der Wunsch des Versorgungsunternehmens GEW, am Parkgürtel ein Hochhaus als Verwaltungszentrale zu errichten, wird sich bis auf weiteres nicht erfüllen.

CDU und Grüne wollen sonntags „grundsätzlich keine weiteren Sonderöffnungszeiten“ genehmigen. Die Stadtverwaltung soll Geschäftsleute, Verbände, Gewerkschaften und Politiker kurzfristig zu einer „Kosensrunde“ einladen, „um für die Jahre 2003 und 2004 zu einer für alle tragfähigen Lösung zu kommen“.

Die Stadt soll das Flüchtlingsschiff am Deutzer Hafen aufgeben und dessen Bewohner anderswo unterbringen. In den Heimen soll es keine Gemeinschaftsverpflegung mehr geben.

Die städtischen Kliniken sollen nicht an einen privaten Betreiber verkauft werden. Geprüft wird lediglich eine neue Rechtsform.

(c) Kölner Stadtanzeiger


Triangle Tower gestoppt, GEW Hochhaus gestoppt, das lässt sich ja gut an :(

Monkey
February 6th, 2003, 07:54 PM
Mein tief empfundenes Mitgefuehl, Ihr Rheinlaender! :pet:

Aehnlich triste Nachrichten kommen auch aus Hamburg. Der idiotische Bausenator dort (der Mensch ist wirklich ein peinlicher Tropf, und dann heisst er auch noch Mario Mettbach :D) "versicherte" der Stadt juengst, dass man in Teilen des neu zu erschliessenden Hafencity-Gebiets auf Hochhaeuser "verzichten" werde.
:bash: :wallbash: :rant: :soapbox:

Private Joker
February 6th, 2003, 10:12 PM
Ich glaub, ich träume!
Das ist ja der Super-GAU für Köln, gibt es da auch Begründungen für? :ohno:
Die haben ja alles, was irgendwie nach Veränderung riecht, konsequent auf Eis gelegt. AUTSCH!

cologne68
February 7th, 2003, 12:19 AM
Zumindest im Rheinauhafen wird gebaut. Das die Gruenen auch gegen diese Bebauung waren versteht sich von selbst.
Das ICE-Terminal hat bei Schwarz/Grün "höchste Priorität"...was das genau heisst wird man ja sehen.
Beim Triangle Tower ist alles ziemlich verwirrend. Eigentlich sagt jeder etwas anderes zu diesem Thema. Es gibt da mehrere Varianten:
Weiterbau nach Verabschiedung eines Hochhauskonzeptes
Kompromiss(?) bis zu dessen Verabschiedung
Kein Weiterbau
Auch E-Mails zu diesem Thema werden von keiner Seite beantwortet.
Der LVR (Bauherr) macht allerdings langsam Druck. Die 7-stöckige Bebauung ist bald fertig...danach droht in Köln eine weitere Bauruine.
Der GEW Tower wird nicht gebaut weil diese mehr Geld an die Stadt abdrücken muss, somit gibt´s kein Geld mehr für den Hochhausbau.
Die Unfähigkeit eines grossen Teils der politisch Verantwortlichen
wird nicht nur im Bereich Stadtentwicklung immer deutlicher.

Bewacher
February 7th, 2003, 02:13 PM
Zumindest im Rheinauhafen wird gebaut. Das die Gruenen auch gegen diese Bebauung waren versteht sich von selbst.

Geht es um diese drei "Kranhäuser"? Ich glaube nicht, daß man am Rande der Altstadt - oder praktisch inmitten der Altstadt - Hochhäuser bauen sollte; Schade daß nur die Grünen es so gesehen haben.
Dafür könnte man sich in Deutz umsomehr "austoben". Das mit der Unterbrechung der Betonierung beim "Horion" ist heftig - eigentlich sollten monolithische Konstruktionen an einem Stück , ohne Unterbrechungen gegossen werden.

cologne68
February 7th, 2003, 02:40 PM
Die Kranhäuser (3x60m) werden übrigens südlich der Severinsbrücke gebaut. Das ist ein ganz schönes Stück von der Altstadt entfernt. Ich sehe bei der Bebauung absolut keine Probleme. Ausserdem ist die Höhe von 60m auch ziemlich begrenzt.

Bewacher
February 7th, 2003, 03:07 PM
Die Kranhäuser (3x60m) werden übrigens südlich der Severinsbrücke gebaut. Das ist ein ganz schönes Stück von der Altstadt entfernt.

Die eigentliche Altstadt reicht noch weiter nach Süden - bis zum Ubierring und Severinstor. Man kann die nicht nur auf diese paar Straßenblöcke mit Wirtschaften und etwas getreuer wiederhergestellten Fassaden um das alte Rathaus begrenzen! :D

Ausserdem ist die Höhe von 60m auch ziemlich begrenzt.

So oder so, sie sprengt die historischen Dimensionen. Besser in Deutz, dafür richtig ! :)

cologne68
February 7th, 2003, 03:54 PM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by Bewacher </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top>Die eigentliche Altstadt reicht noch weiter nach Süden - bis zum Ubierring und Severinstor. Man kann die nicht nur auf diese paar Straßenblöcke mit Wirtschaften und etwas getreuer wiederhergestellten Fassaden um das alte Rathaus begrenzen! :D



So oder so, sie sprengt die historischen Dimensionen. Besser in Deutz, dafür richtig ! :)</td></tr>
</table>

Das Gebiet rund um das Severinstor ist übrigens die Südstadt. Diese ist ein ganz normales Stadtviertel wo es nicht mehr oder weniger historische Gebäude gibt als anderswo auch.
Deshalb sehe ich auch im Bereich der Rheinauhafens kein Problem die Kranhäuser zu bauen. Aber jeder hat halt eine andere Meinung dazu...;)

Bewacher
February 7th, 2003, 04:03 PM
Das Gebiet rund um das Severinstor ist übrigens die Südstadt. Diese ist ein ganz normales Stadtviertel wo es nicht mehr oder weniger historische Gebäude gibt als anderswo auch.
Man sieht deutlich, daß das Gebiet bereits vor Jahrhunderten bebaut wurde. Es ist halt eine Schande, daß man in solchen Vierteln kaum was rekonstruiert hat, sondern sie mit Klötzen der 50-er und 60-er Jahre vollgestopft hat. Auch viele neuere Bauten könnten genausogut sonstwo stehen - so geht die Anziehungskraft verloren, die höhere Mieten der Innenstädte bezahlen lässt.
Das Ergebnis: Statt in ein Hochhaus in Deutz (in der Nähe) ziehen, kann man mit der Firma genausogut in irgend einem Gebiet abseits siedeln...

rec
February 7th, 2003, 06:38 PM
Man sieht deutlich, daß das Gebiet bereits vor Jahrhunderten bebaut wurde. Es ist halt eine Schande, daß man in solchen Vierteln kaum was rekonstruiert hat, sondern sie mit Klötzen der 50-er und 60-er Jahre vollgestopft hat.

Willkommen im Club! :okay: :D

rec
February 15th, 2003, 08:00 PM
Das DKVII Hochhaus soll also 55m hoch werden...bislang wusste ich nur das es 14 Stockwerke hoch werden soll.



Die DKV baut eine neue Zentrale

VON MICHAEL KRETZ, 14.12.01


1800 Mitarbeiter sollen vom Jahr 2005 an im Neubau der DKV an der Scheidtweilerstraße, auf dem ehemaligen Gelände des Möbelhauses Porta, ihre Büros beziehen.
Braunsfeld - Zurzeit verteilen sich die 3500 Beschäftigten der Hauptverwaltung der Deutschen Krankenversicherung (DKV) auf neun Standorte im Stadtgebiet, erzählte Christian Heinrich, Sprecher der Versicherung. Mit dem Neubau gegenüber dem „alten Hauptgebäude“ soll die Zentrale in drei Jahren komplett auf den Stadtteil Braunsfeld konzentriert werden. Insgesamt wäre dort dann Platz für 4100 Mitarbeiter.

Dazu soll in dem Gebiet zwischen Melatengürtel, Scheidtweilerstraße und dem Betriebshof der KVB ein Bürokomplex aus zwei Gebäuderiegeln und einem 14-stöckigen Turm entstehen. Bis Ende des Jahres dauern deshalb noch die Abbrucharbeiten an der Halle des Möbelmarktes. Wenn Anfang des nächsten Jahres die Wohnblocks entlang der Straße - die teilweise noch bewohnt sind - eingerissen sind, sollen die Tiefbauarbeiten auf dem Gelände beginnen, sagte Hans-Gerd Müller. Dabei müssen die Bauarbeiter sehr sorgfältig vorgehen, erklärte der Architekt, der bei der DKV für den Neubau verantwortlich ist, da auf dem Grundstück noch Blindgänger liegen könnten.

Nach den vorläufigen Plänen des Hamburger Architekturbüros Jan Störmer soll der westliche Riegel, der parallel zum KVB-Gelände liegt, eine - wahrscheinlich graue - Natursteinfassade bekommen. Um den Autolärm und die Sonneneinstrahlung in den fünf- bis siebengeschossigen Gebäudeteilen zu reduzieren, sollen so genannte Kastenfenster in die doppelwandige Fassade eingebaut werden. Der Riegel an der östlichen Seite mit seinem repräsentativen Eingang soll eine verglaste Außenhaut bekommen. Ebenfalls mit Glaselementen soll der Büroturm in einer „schuppenartigen Anordnung“ verkleidet werden. Mit seinen 55 Metern wird das Hochhaus rund 30 Meter niedriger werden als der inzwischen 18-stöckige Turm an der Aachener Straße.

In Höhe der ehemaligen Einfahrt zum Porta-Gelände soll sowohl der Zugang zur Tiefgarage mit 600 Plätzen liegen als auch ein Tunnel unter der Straße, der die Komplexe beiderseits der Straße verbinden soll. Die Kapazität an Stellplätzen würde die baurechtlichen Notwendigkeiten vollständig abdecken, betonte Müller. Für die derzeit 2300 Mitarbeiter an der Aachener Straße würden auch nur 600 Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die Dächer der beiden bis zu 29 Meter hohen Gebäuderiegel sollen begrünt werden, führte der DKV-Architekt aus. Weitere grüne Bereiche mit Wasserflächen und ein Palmengarten sollen in den Innenhöfen entstehen.

Im Moment steht die DKV noch in Verhandlungen mit dem Regent-Hotel an der Ecke Scheidtweiler- straße / Melatengürtel. Denn der neue Bebauungsplan lässt auch einen Neubau des angrenzenden Hotels zu, zu dem DKV-Sprecher Christian Heinrich zurzeit aber nichts sagen will (Anmerkung: mittlerweile ist entschieden, daß das Hotel erhalten bleibt. Es wird durch ein Boarding-House erweitert und modernisiert).


http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1008255894761l.jpg
Blick von der Scheidtweiler Straße auf den geplanten Bürokomplex der DKV. Rechts vorne auf dem Modell ist das Regent-Hotel am Melatengürtel zu sehen.

(c) Kölner Stadtanzeiger

cologne68
February 15th, 2003, 10:34 PM
Super...wo hast Du denn den Bericht noch ausgegraben? Auf der Onlineseite des Ksta ist der wohl nicht mehr, oder? Auf jeden Fall lagst Du mit den 55m richtig. Auf der Baustelle wird kräftig gebaut. Ich denke da entsteht ein wirklich gelungener Komplex.

rec
February 16th, 2003, 06:09 PM
Den Artikel habe ich aus dem Online-Archiv des Ksta. ;)

cologne68
February 16th, 2003, 08:02 PM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by rec </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top>Den Artikel habe ich aus dem Online-Archiv des Ksta. ;)</td></tr>
</table>

Mit der Umstellung der Seite haben die wohl auch das Archiv stark verbessert.
Früher konnte man dort nur die Artikel der letzten Wochen laden.

cologne68
February 17th, 2003, 01:26 PM
Aktuelle Berichte zum Thema Hochhausbau in Köln.


Hochhauskonzept bleibt leeres Blatt
Von KAI TENZER

16.02.2003 22:30 Uhr, aktualisiert 16.02.2003 22:50 Uhr


KÖLN. Wer in Köln in der Vergangenheit hoch bauen wollte, dem standen theoretisch alle Möglichkeiten offen. Die Genehmigungen waren Einzelentscheidungen, ein Gesamtkonzept gab es nicht. Ein Zustand, dem die schwarz-grüne Koalition im Rat jetzt einen Riegel vorschieben will. Kein Hochhaus ohne Konzept, legte man im Koalitionsvertrag fest und bestätigte so den Baustopp des LVR-Hochhauses in Deutz. Der allgemeinen Ratlosigkeit, die die Frage nach einem Hochhauskonzept derzeit umgibt, begegneten die Grünen jetzt mit einer Podiumsdiskussion, in der man von anderen Großstädten lernen wollte.
Passend zum Thema hatte man die Veranstaltung in das Horion-Haus unmittelbar neben die stillgelegte Baustelle des LVR-Hochhauses gelegt. Barbara Moritz, Fraktionsvorsitzende der Grünen, forderte, dass das Konzept nicht nur im Dienst der Wirtschaft stehen dürfe: „Der Wunsch, an der Stadtgestalt etwas zu ändern, ist da, er darf sich aber nicht nur nach den Investitionsinteressen richten.“ Die Frage sei, welche Elemente Kölns man in Zukunft betonen wolle. In jedem Fall müsse die Identität der Stadt gewahrt bleiben, auch im Zusammenhang mit dem Leitbildprozess.

Diese Identität wird zu einem nicht geringen Teil durch den Dom gestiftet, der seit 1996 Weltkulturerbe ist. „Mit dieser Stellung geht auch eine Verpflichtung für die Stadt einher“, betonte Hans Caspary, ehemaliger Delegierter im Welterbekomitee der Unesco. Würden die bestehenden Hochhaus-Planungen realisiert, wären die rechtsrheinischen Blickachsen des Doms fast komplett verstellt. In diesem Fall läuft die Kathedrale Gefahr, von der Welterbeliste gestrichen zu werden. Das auch von den Grünen diskutierte Modell eines „Rheinhattan“ mit Hochhäusern in Deutz und Kalk und auch das LVR-Hochhaus müssten gestrichen werden, würde man diesen Kriterien folgen.

Dass der Verzicht auf innenstadtnahe Hochhäuser möglich ist, zeigt das Beispiel München. Dort wurden die Hochhäuser aus der Stadt verbannt und an den großen Ausfall- und Ringstraßen angesiedelt. „Bei uns bekommt jeder, der ein Hochhaus bauen will, eine Broschüre in die Hand, nach der er sich richten muss“, erklärte die Münchner Stadtbaurätin Christiane Thalgott. Nach Möglichkeit würden Abrissgrundstücke neu genutzt - ein Punkt, der in Deutz und Kalk realisierbar wäre, wären da nicht die Einwände der Unesco.

Unter dem Druck der Unesco steht auch Wien, dessen historische Innenstadt auf der Welterbeliste steht. In der Donaumetropole gibt es kein Hochhauskonzept, aber einen zentralen Bebauungsplan, der von Fall zu Fall geändert wird - mit wenig Rücksicht auf die Unesco. „Wir beginnen uns zu fragen, wie viel das Prädikat Welterbe überhaupt wert ist“, sagte Markus Tomaselli vom Wiener Institut für Städtebau. Erstaunt zeigte er sich darüber, dass in Köln anscheinend gar nicht geplant werde. „Ein Stadtentwicklungsplan ist doch gerade im Zuge der Europäisierung unerlässlich.“

Planungen und Überlegungen habe es in der Vergangenheit durchaus gegeben, meinte Baudezernent Béla Dören. Es habe nur an der politischen Kraft gefehlt, diese auch zu beschließen. Dieses Fazit zog auch Barbara Moritz: „Die Kriterien des Hochhauskonzeptes müssen konsensfähig sein und dürfen nicht von wechselnden politischen Mehrheiten abhängen.“ Die Einigkeit, die in diesem Punkt bestand, konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass man inhaltlich nicht weitergekommen war und das Hochhauskonzept weiterhin ein leeres Blatt Papier blieb.


Grüne fordern Hochhaus-Konzept für Köln


Nicht die Interessen der Investoren, sondern vor allem die Auswirkungen neuer Hochhäuser auf das Kölner Stadtbild sollen künftig Grundlage dafür sein, ob derartige Projekte genehmigt werden. Dazu fordern die Grünen Leitlinien. Sie wollen sich zum Beispiel an München orientieren, wo Hochhäuser erst vier Kilometer vom Stadtkern entfernt gebaut werden dürfen.

Bewacher
February 17th, 2003, 01:54 PM
"(...)Dass der Verzicht auf innenstadtnahe Hochhäuser möglich ist, zeigt das Beispiel München. Dort wurden die Hochhäuser aus der Stadt verbannt und an den großen Ausfall- und Ringstraßen angesiedelt.(...)

Grüne fordern Hochhaus-Konzept für Köln
Nicht die Interessen der Investoren, sondern vor allem die Auswirkungen neuer Hochhäuser auf das Kölner Stadtbild sollen künftig Grundlage dafür sein, ob derartige Projekte genehmigt werden. Dazu fordern die Grünen Leitlinien. Sie wollen sich zum Beispiel an München orientieren, wo Hochhäuser erst vier Kilometer vom Stadtkern entfernt gebaut werden dürfen."

Also mit dem PKW leicht erreichbar, aber mit dem ÖPNV/SPNV so gut wie gar nicht?? Die Grünen scheinen das mit der ÖPNV-Orientierung nur als einen Witz zu begreifen. Am Bahnhof Deutz halten fast so viele Regionalzüge wie am HBf, freie Flächen gibt es noch reichlich und die Altstadt ist ein gutes Stück weit entfernt!

S. auch dazu (u.a. der Artikel von Dieter Apel):

http://skyscrapercity.com/showthread.php?s=&threadid=25219

.

Jai-C
February 17th, 2003, 02:18 PM
Wie weit ist der Bf Deutz denn von der Altstadt (Dom) entfernt?

cologne68
February 17th, 2003, 04:34 PM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by Jai-C </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top>Wie weit ist der Bf Deutz denn von der Altstadt (Dom) entfernt?</td></tr>
</table>

Nach Angaben der Stadt sind es 1,2 Km. Die neue Koalition will ja an der Bebauung des ICE-Terminals festhalten, der Neubau der RZVK soll allerdings mit allen Mitteln verhindert werden. Der ist ca. 100m (!) vom geplanten Terminal entfernt. Jetzt hat die Koalition allerdings ein neues Problem...die UNESCO will gar keine Hochhäuser in diesem Bereich. Die Sichtachsen zum Dom würden verstellt, nach Angaben des Stadtentwicklungsdezernenten wurde dies jedoch bei den Planungen berücksichtigt und die Sichtachsen vom Bergischen Land seien frei.
Wem man hier glauben kann weiss ich auch nicht. Auf jeden Fall muss wohl mal eine Entscheidung getroffen werden. Diese ewige Hängepartie führt zu gar nichts.

Bewacher
February 17th, 2003, 05:09 PM
...und die Sichtachsen vom Bergischen Land seien frei.

Die vom Neumarkt aber nicht - müssen entsprechende Teile der Altstadt planiert werden? :D :D :D

Meine Meinung: Östlich vom Bf-Deutz beeinträchtigen sogar 100-130m hohe Hochhäuser die Altstadt weniger als 65m am Rheinauenhafen, praktisch direkt in der Altstadt. Dort ist der Dom kaum mehr als 1 Km entfernt und die romanische Kirche St. Maria von Lyskirchen nur wenige 100m.

Wie man es auch drehen möchte - die SPNV-Anbindung am BF-Deutz ist beinahe perfekt!

Noch ein Linktipp zum Thema im Forum der Bundes-Grünen: "ÖPNV/SPNV und Städtebau" (http://www.gruene-fraktion.de/jsp/community/gf_forum.jsp?ForumID=16) (es mag sein, daß der Thread von der ersten Übersichtsseite auf eine weitere rutscht).

Jai-C
February 17th, 2003, 05:20 PM
Also ich kenne die Situation in Köln jetzt nicht direkt, aber 1,2km
Abstand zur Altstadt halte ich für zu wenig. Man sollte in Köln für
Hochhäuser lieber Standorte wählen, die weniger umstritten sind.
München ist doch ein Paradebeispiel dafür wie sich die Akzeptanz
von Hochhäusern bei richtiger Standortwahl positiv verändern kann.

BMXican
February 17th, 2003, 05:30 PM
was hab ich verpasst? ein neues hochhaus in köln? dkv II?

Bewacher
February 17th, 2003, 05:32 PM
Man sollte in Köln für Hochhäuser lieber Standorte wählen, die weniger umstritten sind.

Welche konkret, wenn die ca. 200 Tsd. Einpendler Kölns diese Standorte mit einem RegionalExpress erreichen sollten? Köln-Mülheim? :D

In Frankfurt ist die Entfernung zur Altstadt geringer (bzw. diese wurde teilweise "angefressen") und der Rhein dient als eine deutliche Zäsur, die Deutz von der Altstadt trennt.

München... Wie erreichen die Einpendler der Region diese Standorte mit dem ÖPNV/SPNV?

Jai-C
February 17th, 2003, 05:35 PM
Ich kann dir keine konkreten Standorte nennen da ich die Situation in Köln eben nicht kenen.

München... Wie erreichen die Einpendler der Region diese Standorte mit dem ÖPNV/SPNV?
Vielleicht mit der U-/S-Bahn? Alle Münchner Hochhausstandorte befinden
sich in der Nähe einer U-/S-Bahn Station. Die Verlängerung der U1 war
sogar 'Bedingung' für den Bau von Uptown München.

Bewacher
February 17th, 2003, 05:44 PM
Vielleicht mit der U-/S-Bahn?

Was umfangreiches Umsteigen erfordert, wenn man zuerst mit einem Regionalzug aus XYZaching nach München kommt (in den Stadtgrenzen sind die Immobilienpreise ja astronomisch!). Sicher, am MUC-HBf könnte ich mir auch keine Skyline vorstellen - aber am DÜS-HBf oder Köln-Deutz sehr wohl, wobei in Deutz es ja sowieso bereits Hochhäuser gibt!

Lufthansa-Hochhaus (http://www.skyscrapers.com/deutsch/wm/bu/?id=109566)

Auch die KölnArena (http://www.skyscrapers.com/deutsch/wm/bu/?id=109572), 76m hoch, ist nicht gerade altstädtisch dimensioniert.

Jai-C
February 17th, 2003, 06:13 PM
Wie gesagt - ich kenne die spezifische Situation dort nicht...
aber wir sind uns ja darin einige, dass unumstrittene Bauplätze
solchen die auf Widerstand in der Bevölkerung stoßen vorzuzuziehen
sind.

Bewacher
February 17th, 2003, 06:23 PM
...dass unumstrittene Bauplätze solchen die auf Widerstand in der Bevölkerung stoßen vorzuzuziehen sind.

Erst mal: Unumstritten ist sowieso kein Standort. Zweitens - auch eine gute Frage, wie man eigentlich die zu fragende Bevölkerung definiert: Nur die unmittelbaren Anwohner, sondern auch die einige 100 Tsd. Einpendler der Metropole? (ca. 200 Tsd. in Kölle).

Gerade beim Rahmenplan Düsseldorf-Derendorf (s. den Thread dazu) hat einer der Vorstände der Architektenkammer NRW keine wichtigeren Sorgen im TV-Lokalprogramm gehabt als "Milieuschutz". Sollte wohl heissen: Am wichtigsten, alle drei Penner, die sich am Ex-Güterbahnhof (einen solchen gab es auch mal in Köln-Deutz) mit ihren Bierdosen treffen, fühlen sich gegausogut wie zuvor. Ob ein Normalbürger direkt vom Regionalzug aussteigen kann (statt noch 20-30 Minuten mit einem Bus oder einer Strab weiter zu fahren), das interessierte den Herrn nicht!

cologne68
February 17th, 2003, 07:37 PM
Es heisst immer " Das Weltkulturerbe Dom muss geschützt werden". Das ist ja auch richtig, allerdings sollten sich Stadt und UNESCO lieber um die direkte Domumgebung kümmern. Dort gibt es wirklich genug zu tun. Allerdings könnten diese geplanten Massnahmen im Zuge der Sparpolitik der neuen Koalition gestoppt werden.
Die Planungen für Deutz laufen seit einigen Jahren. Ich kann mir kaum vorstellen das jetzt alles gestoppt wird. Ausserdem ist das mit den 4 km Entfernung zur City ein Standpunkt der Grünen, mehr nicht.
Trotz allem bleibt die Frage ob sich potentielle Investoren überhaupt noch für diesen Standort interessieren. Für den RZVK-Bau gibt es immerhin einen Beschluss vom Stadtentwicklungsauschuss über die Höhe von 103m. Von Planugssicherheit für Investoren kann wohl keine Rede sein.

Bewacher
February 17th, 2003, 07:51 PM
Ausserdem ist das mit den 4 km Entfernung zur City ein Standpunkt der Grünen, mehr nicht.

Unter Koalitionsvertrag für Kölle (*.pdf) (http://www.cdu-koeln.de/ratsfraktion/downloads/2003-koalitionsvertrag-cdu-b90gruene.pdf) kann man genauer nachlesen, was die CDU und die Grünen vereinbart haben. Ich habe es gerade im Forum der Bundes-Grünen (http://www.gruene-fraktion.de/jsp/community/gf_forum.jsp?ForumID=16) umfangreich zitiert und kommentiert (Thread: "ÖPNV/SPNV und Städtebau" ).

:guns1:

Oder geht es sogar direkt?

ÖPNV/SPNV und Städtebau (http://213.148.144.39/cgi-bin/gr/wwf/wwf.cgi?_AKT=20&_ID=26931&x=879268917)

rec
February 18th, 2003, 12:48 AM
Ich kenne die Situation in Köln sehr gut und bin der Auffassung, daß der Standort in Deutz für Hochhäuser optimal ist. Das rechtsrheinsische Köln (Deutz, Mülheim, Kalk) kann man nicht unbedingt zu den Schokoladenseiten der Stadt zählen. Sie sind stark von Industrie, Bahn- und Hafenanlagen, Messegelände usw. geprägt. Seit Jahren gibt es Bestrebungen, brachliegende Flächen zu revitalisieren und die rechtsrheinischen Stadtteile aufzuwerten. Mit der Kölnarena und dem neuen Technischen Rathaus hat man bereits einen Anfang gemacht und dieser städtebauliche Wandel wird, sicher nicht ganz unbewußt, auch durch die markante Bogenkonstruktion der Kölnarena weithin sichtbar gemacht. Dieser Weg soll durch den Umbau des Deutzer Bahnhofs zu einem modernen ICE-Bahnhof und den Bau einiger Hochhäuser in unmittelbarer Nähe fortgestzt werden, was mir auch durchaus logisch und konsequent erscheint. Aufgrund der oben beschriebenen Prägung dieses Teils der Stadt scheint es mir auch unproblematisch zu sein, die Hochhäuser ins städtebauliche Umfeld zu integrieren. Außerdem sollte es leicht sein, Investoren für die Hochhäuser zu finden, sobald sich die wirtschaftliche Lage wieder bessert, sofern sie man nicht mit dem gegenwärtigen Hick-Hack verscheucht. Die Verkehrsanbindung ist optimal (Nah- und Fernzüge, Stadtbahn, Autobahnanschluß, Flughafennähe), zudem ist Innenstadtnähe und ein wunderbarer Ausblick auf den Dom und die Altstadt gegeben, ohne diese jedoch in erwähnenswerter Form zu beeinträchtigen. Die Bedenken, die diesbezüglich von den Grünen, der UNESCO oder wem auch immer vorgebracht werden, kann ich nicht nachvollziehen. Die Distanz zum Dom beträgt immerhin 1 - 1,2 km und der Rhein bildet - wie auch der Bewacher schon anmerkte - wirklich eine deutliche Zäsur. Außerdem hat man mit dem ebenfalls schon erwähnten Lufthansa-Hochhaus bereits ein knapp 100m hohes Gebäude, das sogar unmittelbar am Rhein steht (was die geplanten Hochhäuser nicht tuen werden) und zudem sehr massiv ist. Konsequenterweise müßten die Hochhausgegner auch dessen Abriss fordern. Angemerkt werden muß auch, daß der Kölnturm ebenfalls nur etwa 1,3 - 1,4 km vom Dom entfernt ist. Und was die "Sichtachse" vom Bergischen Land angeht, eine Sichtachse in dem Sinne gibt es nicht (höchstens eine Sichtbarkeit, aber von welchem Standort aus?) Insgesamt also eine peinliche, lächerliche Diskussion. Ich könnte mir vorstellen, daß eine kleine, feine Skyline im Rechtsrheinischen einen schönen Gegensatz zu Altstadt und Dom bilden kann, ohne diese zu beeinträchtigen. Im Interesse dieser Stadtteile und der Stadt Köln insgesamt sollte man die entsprechenden Planungen nicht weiter blockieren, sondern endlich umsetzten.

Jai-C
February 18th, 2003, 12:20 PM
@rec - Also so wie du das beschreibst ist der Standpunkt für Hochhäuser
geradezu prädestiniert. Beziehen sich die Einwänder der UNESCO
eigentlich nur auf das RZKV-Hochhaus oder auch alle anderen HH
am Bf Deutz? Was passiert wenn sich die UNESCO am Ende durch-
setzt? Gibt es denn keine Alternativen für HH (vor allem in der Nähe
anderer bereits bestehender Gebäude)?
Gibt es für Köln denn überhaupt etwas wie einen Hochhausmasterplan
oder wird hier einfach munter drauflosgebaut?

Gibt es vielleicht eine Karte auf der die aktuellen und geplanten Standorte
eingezeichnet sind... das wäre sehr aufschlussreich :)

cologne68
February 18th, 2003, 12:49 PM
Unter folgendem Link gibt es viele Informationen zum ICE-Terminal.

www.koelnarchitektur.de/koelndeutzmesse/index.html

Links der Dom/Hbf---rechts Deutz

http://www.koelnarchitektur.de/koelndeutzmesse/images/content/einleitung01.jpg


Hier der Blick vom Dom Richtung Deutz falls die Planungen verwirklicht werden sollten.

http://www.koelntriangle.de/content/Bildergalerie/img/bild9.jpg

Alternativen zum Standort Deutz gibt es keine. Alle Planungen der letzten Jahre bezogen sich auf Deutz.

Jai-C
February 18th, 2003, 01:06 PM
In Deutz könnte ja ein richtig netter kleiner Cluster entstehen :okay:

Wie hoch schätzt ihr denn die Chancen ein, dass diese Hochhäuser
gebaut werden und sich die UNESCO nicht durchsetzt?

Ist denn auch geplant den Standort (nach den Hochhäusern am Bf)
später noch weiter zu verdichten oder war's das dann?

rec
February 18th, 2003, 08:52 PM
Beziehen sich die Einwänder der UNESCO eigentlich nur auf das RZKV-Hochhaus oder auch alle anderen HH
am Bf Deutz?

So wie ich das verstanden habe steht die UNESCO allen geplanten Hochhäusern in Deutz kritisch gegenüber. Ich bin trotzdem recht optimistisch, lediglich um den Triangle Tower mache ich mir jetzt ernsthaft Sorgen (dabei könnte der längst stehen...).

Gibt es für Köln denn überhaupt etwas wie einen Hochhausmasterplan oder wird hier einfach munter drauflosgebaut?

Einen Hochhausplan gibt es noch nicht, dennoch gibt es einige Übereinkünfte. So werden im Linksrheinischen innerhalb der Ringe (Innenstadtbereich) keine Hochhäuser genehmigt, lediglich an den Plätzen entlang der Ringe sind Hochhäuser erwünscht. Am Ebertplatz, Friesenplatz und Barbarossaplatz gibt es bereits Hochhäuser, am Rudolfplatz könnte noch eins enstehen.

Ansonsten sind Hochhäuser weiter außerhalb an den Ring-/ und Ausfallstraßen möglich, zum Beispiel in Ehrenfeld.

Vor allem haben sich die Hochhausplanungen in Köln - wie Cologne68 schon anmerkte - in den letzten Jahren aber auf den Standort in Deutz konzentriert.


Ist denn auch geplant den Standort (nach den Hochhäusern am Bf) später noch weiter zu verdichten oder war's das dann?

Da ist noch dieser ominöse Servicetower, der im Rahmenplan der Messe enthalten ist, außerdem wären in Kalk vielleicht noch kleinere Hochhäuser möglich, allerdings mit dem Prädikat "sehr spekulativ". :)

cologne68
February 20th, 2003, 01:57 AM
Neuer Blickfang im Stadtbild

VON MATTHIAS PESCH, 06:21h

Architekten, Investoren, Bauträger und Immobilien-Dienstleister treffen sich zum „Standort-Dialog“.
Vom „Triangle-Tower“ in Deutz steht bislang nur ein 23 Meter hoher „Stumpf“. Die rund 70 Teilnehmer der Tagung „Köln - vom regionalen Markt zum internationalen Immobilienstandort?!“ bekamen gestern allerdings mit Hilfe einer Computeranimation einen Eindruck, wie sich der geplante 103 Meter hohe Büroturm in die Stadtsilhouette einfügen wird. Den Architekten, Bauträgern, Stadtplanern, Investoren und Immobiliendienstleistern, die sich zu einem zweitägigen „Standort-Dialog“ in Köln treffen, erläuterte Stadtentwicklungsdezernent Klaus-Otto Fruhner die aktuellen Planungen für die rechtsrheinische Stadtentwicklung mit ICE-Bahnhof, Messe, dem Turm und der Mantelbebauung der Rheinischen Versorgungs- und Zusatzversorgungskasse und andere Projekte.

Noch bis Freitag kann nach den Worten Fruhners der Bebauungsplan für den Büroturm - mit Aussichtsplattform - eingesehen, können Einwände geäußert werden. Nachdem schon im vorigen Jahr die Unesco Bedenken formuliert hatte, ob das Gebäude nicht die Sicht auf das Weltkulturerbe Kölner Dom beeinträchtigen könnte, sorgten kürzlich Äußerungen im Zuge der schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen für Irritationen. Die Grünen fordern, dass so lange kein neues Hochhaus gebaut wird, solange es kein Hochhauskonzept gibt. Der Stadtentwicklungsausschuss hatte den 103 Meter hohen Turm allerdings im vorigen Herbst beschlossen. „Wer Entwicklung im Rechtsrheinischen will, der muss den Turm bauen“, sagte Anton Neuberger von der Data Services GmbH, die die Projektsteuerung für den Vertrieb des Bauprojekts übernommen hat.

(KStA)

Deutz soll Investoren locken
Von KARL-HEINZ SCHMITZ

19.02.2003 22:31 Uhr


Gelassen sprach Anton Neuberger vom „dritten Bauabschnitt“ und meinte den im Rohbau in der siebten Etage gestoppten Büroturm der Rheinischen Zusatzversorgungskasse in Deutz - von dessen Realisierung er ausgeht. Vor Ort stellte der Projektmanager gestern das Projekt des „Triangel-Tower“ und der Mantelbebauung mit insgesamt rund 29 000 Quadratmetern einer Gruppe von 90 Immobilienexperten vor.
Die zum Teil international agierenden Investoren, Architekten, Immobilien- und Finanzdienstleister aus ganz Deutschland ließen sich von Wirtschafts- und Entwicklungsdezernent Klaus Otto Fruhner sowie mehreren Projektmanagern über die Entwicklungspotenziale von Deutz als „erweiterter Innenstadt“ informieren. Heute stehen Infos vor allem zum Rheinauhafen und zum Technologiepark Braunsfeld auf dem Programm. Ausgelotet werden sollen die Chancen Kölns, sich vom regionalen Markt zum internationalen Immobilienstandort aufschwingen zu können.

Experten beurteilen diese Frage positiv. Während andere Bürometropolen bei den Vermietungen einen Einbruch von 30 Prozent hinnehmen mussten, konnte Köln aktuell ein Plus von 14 Prozent verzeichnen. Außerdem sind die Leerstände in Köln unterdurchschnittlich. Schließlich konnte sich die Stadt beim jüngsten Immobilienranking der Zeitschrift Cash unter anderem nach den Kriterien Kaufkraft, Vermietung und Lebensqualität weit vor Frankfurt und Düsseldorf auf Platz 1 platzieren.

„Die Bedeutung des Kölner Marktes ist in den Köpfen vieler international aktiver Investoren noch nicht richtig bewusst“, stellte dazu Gitta Rometsch fest, deren Unternehmen den „Standort-Dialog“ organisierte. Mit dem Leitbild-Prozess gelte es, den Dialog zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu fördern, um die Stadt ins rechte Licht zu rücken - „Köln ist Spitze.“

Davon versuchte Fruhner die Immobilienexperten zu überzeugen, als er ihnen von der Höhe des Stadthauses aus die Verknüpfung von ICE-Terminal und Messe mit der „Technologie-Spange“ Acor / TÜV / FH und den kurzfristig zu nutzenden Büroarealen präsentierte: „Die Kompaktheit des Standortes liegt Ihnen zu Füßen.“

BMXican
February 20th, 2003, 08:49 AM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by rec </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top>



Einen Hochhausplan gibt es noch nicht, dennoch gibt es einige Übereinkünfte. So werden im Linksrheinischen innerhalb der Ringe (Innenstadtbereich) keine Hochhäuser genehmigt, lediglich an den Plätzen entlang der Ringe sind Hochhäuser erwünscht. Am Ebertplatz, Friesenplatz und Barbarossaplatz gibt es bereits Hochhäuser, am Rudolfplatz könnte noch eins enstehen.

Ansonsten sind Hochhäuser weiter außerhalb an den Ring-/ und Ausfallstraßen möglich, zum Beispiel in Ehrenfeld.

td></tr>
</table>



solch eine planung hat auch mal frankfurt verfolgt (hochhäuser an den ausfallstrassen, am ring, etc), aber das war vor 40 jahren (und dauerte bis in die 80ger an) - man hat aber gesehen, dass eine solche planung falsch ist - warum lernen andere deutsche städte nicht daraus (köln, münchen zum beispiel)?

Jai-C
February 20th, 2003, 01:06 PM
Ganz einfach deshalbt weil in München Hochhäuser in der Innen-
stadt überaus unpassend wären...

In München werden sich stattdessen mehrere Cluster entlang
des mittleren Ringes bilden - was ja auch nicht so schlecht ist.

Obwohl ich im Falles des Ostbahnhofes schon von einer echten
Verdichtung sprechen würde.

BMXican
February 20th, 2003, 08:38 PM
es spricht nix dagegen, ein custer ausserhalb der innenstadt zu bauen, aber die gebäude über das ganze stadtgebiet zu verteilen ist noch schlimmer, als ein hochhaus auf der kaufinger strasse zuzulassen - cluster...ja (egal ob in der innenstadt, oder so wie in paris ausserhalb) aber keine hochhäuser an ausfallstrassen verteilt über die ganze stadt (imo)

Ruhrgott
February 24th, 2003, 09:00 AM
Auch mir wäre es recht, in einigen Jahren bei der Zug-Einfahrt nach Köln zunächst "nur" das neue HH-Cluster in Deutz statt des Doms zu sehen! :) Aber uns wird man kaum fragen fürchte ich. Der Dom wird sowieso auf lange Sicht DAS herausragende Gebäude der Stadt bleiben, ein Hochhaus-Verbot im Innenstadt-Bereich ist dafür wichtig und richtig. Doch gerade der Bereich Deutz bietet mit seinen Infrastrukturellen Möglichkeiten beste Voraussetzungen für ein schickes Verwaltungsgebiet– und ist im Grunde auch "mitten in der Stadt". Es wäre eine Schande, wenn hier nichts passiert :(

Bewacher
February 26th, 2003, 09:00 PM
Wenn wir nicht gefragt werden, können wir doch die Entscheidungsträger selbst ansprechen! Gerade heute habe ich Mails u.a. an die CDU, Grüne und FDP in Kölle verschickt - mit Erklärungen, wie wichtig eine starke ÖPNV-Orientierung in Rhein-Ruhr (http://skyscrapercity.com/showthread.php?s=&threadid=25219) ist.

Das Beispiel ABC-Tower: (http://www.abc-tower.de) Auf einer Karte (http://www.abc-tower.de/lage03.html) sieht man deutlich, wie absurd die Lage ist: Gerade mal eine Buslinie im Gewerbegebiet, einige Haltestellen von der S-Bahn (keine RE-Züge!) entfernt. Dafür eine Autobahn vor der Haustür...
In Köln-Deutz wäre ein solches Hochhaus viel besser aufgehoben! :bash:

PS.: Wenn jemand mir nachmachen möchte:

CDU (ratsfraktion@cdu-koeln.de) oder CDU-Ratsfraktion (cdu-fraktion@stadt-koeln.de)

Grüne Ratsfrau Barbara Moritz (barbara.moritz@stadt-koeln.de)

FDP-Ratsfraktion (fdp-fraktion@stadt-koeln.de), Vorsitzender (ralph@sterck.de)

SPD-Ratsfraktion (fraktion@koelnspd.de)

cologne68
February 27th, 2003, 01:01 AM
<table cellpadding=4 cellspacing=0 width=98% class="quoteBox">
<td align=left valign=center> <smallfont> <b>Quote</B> <I>originally posted by Bewacher </i></b> </smallfont> </td>
<tr><td align=left valign=top>Wenn wir nicht gefragt werden, können wir doch die Entscheidungsträger selbst ansprechen! Gerade heute habe ich Mails u.a. an die CDU, Grüne und FDP in Kölle verschickt - mit Erklärungen, wie wichtig eine starke ÖPNV-Orientierung in Rhein-Ruhr (http://skyscrapercity.com/showthread.php?s=&threadid=25219) ist.

Das Beispiel ABC-Tower: (http://www.abc-tower.de) Auf einer Karte (http://www.abc-tower.de/lage03.html) sieht man deutlich, wie absurd die Lage ist: Gerade mal eine Buslinie im Gewerbegebiet, einige Haltestellen von der S-Bahn (keine RE-Züge!) entfernt. Dafür eine Autobahn vor der Haustür...
In Köln-Deutz wäre ein solches Hochhaus viel besser aufgehoben! :bash:

PS.: Wenn jemand mir nachmachen möchte:

CDU (ratsfraktion@cdu-koeln.de) oder CDU-Ratsfraktion (cdu-fraktion@stadt-koeln.de)

Grüne Ratsfrau Barbara Moritz (barbara.moritz@stadt-koeln.de)

FDP-Ratsfraktion (fdp-fraktion@stadt-koeln.de), Vorsitzender (ralph@sterck.de)

SPD-Ratsfraktion (fraktion@koelnspd.de)</td></tr>
</table>

Das habe ich schon vor längerer Zeit gemacht. Die F.D.P. ist klar für den Hochhausbau in Deutz. Die Grünen (Moritz) sind klar gegen den RZVK Bau, der Rest in Deutz sei in Planung. Für meine Begriffe sind die Grünen klar gegen eine Hochhausbebauung. Die anderen haben sich nicht gemeldet. Bin mal gespannt wie die liebe Fr. Moritz reagiert. Ich glaube die denkt sie sei der Antihochhausanwalt aller Kölner. Dabei gibt es viele hier in Köln die für die Bauten in Deutz sind. Vielleicht merkt sie das dann auch mal. :)

Die Planungen scheinen aber zu laufen. Hier eine Information der Stadt. Jetzt sollten nur mal endlich die Arbeiten bei der RZVK wieder aufgenommen werden.
Donnerstag, 27. 02. 2003, 08:55 Uhr

Köln auf der MIPIM
Domstadt informiert über ICE-Bahnhofsareal und Rheinauhafen

Mit den Schwerpunktthemen ICE-Bahnhofsareal Deutz und Rheinauhafen präsentiert sich die Stadt Köln zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft erneut auf der MIPIM in Cannes, Europas bedeutendster Immobilenmesse, die in diesem Jahr vom 4.bis zum 7. März 2003 stattfindet. An dem Gemeinschaftsauftritt “Cologne + Partners” unter Regie der städtischen Wirtschaftsförderung beteiligen sich zahlreiche Immobilienunternehmen aus Köln, die im Bereich der Planung, Entwicklung, Finanzierung und Vermarktung von Großimmobilien engagiert sind.

So sind in diesem Jahr am Kölner Stand A0.02 im Palais des Festivals zusätzlich zur Stadt selbst mehr als ein Dutzend Partnerfirmen vertreten: Bauwens, Bothe Richter Teherani Architekten, Corpus Immobiliengruppe, ECE Consulting, Greif & Contzen, GSE Grundstücksentwicklungs-Gesellschaft, Hochtief Projektentwicklung, JSWD Architects, Kaspar Kraemer Architekten, Köster AG, LEG NRW, Pandion Projektentwicklung und Immobilienmanagement, Strabag Projektentwicklung, Vivico Real Estate. ZAWD Grundstücksgesellschaft.

ICE-Terminal Deutz/Messe einer der Schwerpunkte

Eine Attraktion am Kölner Stand und Präsentationsgrundlage der aktuellen Kölner Projekte dürfte wie schon bei der Immobilienmesse “Expo Real” in München im vergangenen Oktober das Kölner Stadtmodell sein, dessen Kernbereich zum ersten Mal auf der MIPIM ausgestellt wird. Das Modell illustriert dabei insbesondere sehr anschaulich eines der Hauptprojekte, das in Frankreich präsentiert wird: der Ausbau des Deutzer Bahnhofs zum ICE-Terminal Köln-Deutz/Messe. Mit dem Großprojekt entstehen in Köln der dritte ICE-Haltepunkt als Ergänzung zu den Schnellstreckenanbindungen am Hauptbahnhof und Flughafen, ein komplett neues Messe-Entrée und eine optimierte Anbindung der multifunktionalen Kölnarena. Das Gesamtprojekt bedeutet so zugleich eine zusätzliche Aufwertung des Rechtsrheinischen. Für die 150.000 Quadratmeter zu realisierende Bruttogeschossfläche sind neben den bahnbezogenen Einrichtungen in erster Linie Büro-, Hotel- und Kongressnutzungen geplant und sollen auf der MIPIM internationalen Investoren vorgestellt werden.

Die erste Bauphase für das Terminal ist abgeschlossen. Seit dem 15. Dezember wird die neue ICE-Linie fahrplanmäßig bedient, die Fahrzeit per Schiene zwischen Köln und Frankfurt hat sich auf nur wenig mehr als eine Stunde verkürzt. Bis 2005/2006 soll das Terminal komplett fertig gestellt sein. Mittelfristig wird Köln-Deutz sozusagen zu einem “zweiten Hauptbahnhof”.

Die Realisierung des neuen ICE-Terminals auf den Flächen des Deutzer Bahnhofs wird auch städtebaulich ein Highlight und eines der Schlüsselprojekte im rechtsrheinischen Köln insgesamt. Stahl und Glas werden bei der Gestaltung des neuen ICE-Terminals eine herausragende Rolle spielen. Der Entwurf des Kölner Büros JSWD Architekten, der als Sieger aus dem internationalen städtebaulichen Ideenwettbewerb für das Projekt hervorgegangen ist, sieht vor, die Bahnsteige mit einem 120 mal 120 Meter großen flachen Glasdach zu überspannen.

Vier Hochhäuser im Umfeld des historischen Bahnhofsgebäudes, unter anderem für ein Hotel und die neue Messe-Hauptverwaltung mit 60.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sind weitere Bausteine der zukünftigen, unverwechselbaren Silhouette des Plangebiets.

So ist das ICE-Terminal Köln-Deutz/Messe für die Stadt auch über das Thema Infrastruktur hinaus ein Schlüsselprojekt: Die KölnMesse kann vor dem Hintergrund der neuen Planungen zukünftig ihren besonderen Standortvorteil der zentralen Lage im Herzen der Großstadt noch besser ins Spiel bringen. Gleichzeitig sorgen die geplante Hochhausbebauung und die angestrebte hochwertige architektonische Qualität für ein markantes Profil und attraktives Nachtpanorama, die diese zentrale neue Top-Adresse maßgeblich prägen werden – ein weiteres Signal für die Aufbruchstimmung im Rechtsrheinischen insgesamt.

Das Ausbauprogramm der Messe sieht vor, dass zunächst ein Logistikzentrum sowie zwei neue Hallen und später noch einmal 50.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche errichtet werden. Das Platzangebot in der Endstufe wird damit auf rund 360.000 Quadratmeter ausgeweitet. Die neue Gestaltung der Osthallen - insbesondere auch der überdachte Messeboulevard, der vom neuen Foyer aus angelegt wird und zwischen den Hallen 12 und 13 Richtung Norden führt - bedeuten eine zusätzliche Steigerung der Attraktivität des Messestandortes.

Der neue “Rheinauhafen”

Mit dem Rheinauhafen wird ein weiteres Großprojekt des innerstädtischen Bereichs auf der Messe in Cannes vorgestellt. Rund 600 Millionen Euro werden in den Ausbau des früheren Hafengeländes investiert. Auf rund 235.000 Quadratmetern sollen Wohnungen (30 Prozent), Büros, Dienstleistungen, Einzelhandel und Gastronomie (40 Prozent) sowie kulturelle Einrichtungen entstehen. Die Arbeiten für die Hauptzufahrt zur Hafeninsel sollen im April beginnen, große Teile der Tiefgarage, die auf einer Gesamtlänge von 1,5 Kilometern entstehen, sind im Rohbau bereits fertig. Zentrale Bereiche der insgesamt 30 Baufelder sind bereits vergeben. So stehen etwa die Investoren für die drei gläsernen Kranhäuser, die nach Entwürfen von Hadi Teherani errichtet werden - der mit BRT Architekten auch als Partner auf dem Kölner Stand vertreten ist - fest.

Ausführlich präsentiert wird die Neunutzung des so genannten Siebengebirges, der 170 Meter langen Hafenspeichers aus den Jahren 1909/1910, für dessen Entwurf Hans Verbeck seinerzeit auf das Vorbild mittelalterlicher Giebelspeicherbauten zurückgriff.

Neuer Besitzer ist die Pandion GmbH, die sich deutschlandweit auf die Revitalisierung denkmalgeschützter Bausubstanz spezialisiert hat und ebenfalls mit Cologne & Partners in Cannes vertreten ist.

Die neue Planung, entworfen von den Kölner Architekten Professor Kister, Scheithauer, Gross bietet 11.000 Quadratmeter für Wohnungen, 8.000 für Büros, Geschäfte und Ausstellungsflächen. Hinzu kommen 110 Tiefgaragenplätze. Das Investitionsvolumen beträgt 50 Millionen Euro. Bis 2005 wird das neue “Siebengebirge” im Rheinauhafen Köln bezugsfertig sein. Die Pandion Projektentwicklung und Immobilienmanagement GmbH richtet das Angebot an private und institutionelle Kapitalanleger.

Unter Beibehaltung seines Charakters und Ambientes, insbesondere der Erhaltung der denkmalgeschützten Gebäude, wird so aus dem Rheinauhafen in den nächsten Jahren ein Stadtquartier mit hochwertiger Nutzungsstruktur entstehen.

Die weiteren Projekte

Für einen Neubeginn steht auch die Präsentation der Vivico Real Estate auf dem Kölner Gemeinschaftsstand: Das Hauptgebäude der ehemaligen Bahndirektion aus dem Jahr 1913 wird von der Vivico zu einer exklusiven Immobilie entwickelt. Für die Entwürfe zeichnen verantwortlich das Kölner Architekturbüro Van den Valentyn Harms & Partner. Direkt am Konrad-Adenauer-Ufer gelegen und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt sowie zur Messe bietet das Objekt ideale Voraussetzungen für eine hochwertige Nutzung. Im Moment wird geprüft, welche Zwecke – Bürostandort und/oder Luxushotel – das denkmalgeschützte Gebäude in Zukunft erfüllen soll.

Das Konzept des neben dem Hauptgebäude gelegenen “Bahnpräsidentenpalais” verbindet traditionsreiche Bausubstanz mit den Ansprüchen moderner Nutzung. Der vordere Gebäudeteil wird in historischen Strukturen wieder hergestellt, dahinter schließt sich ein mehrgeschossiger Neubau an. Für das Objekt existiert bereits ein tragfähiges Nutzungskonzept – auf 7.476 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen in unmittelbarer Nähe von Innenstadt und Messe hochwertige Büros.

Mit einem links- und einem rechtsrheinischen Bürostandort wartet die Strabag Projektentwicklung GmbH im Rahmen der Immobilienmesse bei Cologne + Partners auf. Das Colonius Carré, ein Bürohaus an der Inneren Kanalstraße gegenüber dem Fernsehturm Colonius in Köln-Ehrenfeld, bietet nach seiner Fertigstellung, die für 2004 geplant ist, 13.000 Quadratmeter Fläche. Architektin Nicole Mronz hat das Colonius Carré konzipiert.

An der Siegburger Straße schließlich plant die Strabag den Büro-Campus Deutz. Hier sind als Bestandsflächen bis zu 4.700 Quadratmeter sofort verfügbar. Hinzu kommen weitere 27.000 Quadratmeter Neubauflächen, bezugsfertig ab dem dritten Quartal 2004. Der Entwurf stammt vom Kölner Büro Schulte-Architekten.

Zusammen mit den Projekten, die von weiteren Partnern im Rahmen des Gemeinschaftsstandes der internationalen Fachweltpräsentiert werden, bietet Cologne + Partners erneut einen attraktiven und aktuellen Überblick zum Immobilienstandort Köln und unterstreicht so auch noch einmal die positive Entwicklung der Branche in den letzten Jahren.

Der Kölner Büroimmobilienmarkt bewies nach Spitzenvermietungsleistungen in 1999 und 2000 nicht nur auch 2001 Stabilität auf hohem Niveau, sondert konnte sich selbst im konjunkturell schwierigen letzten Jahr gegen den bundesweiten negativen Trend behaupten: Der Büromarkt in der Domstadt wächst, 2002 wurden sogar mehr Quadratmeter vermietet als im Jahr zuvor.

Rund 162.000 Quadratmeter wurden 2002 nach Angaben des Immobilienberaters Atis Real Müller umgesetzt; 2001 waren es 139.000. Damit nähert sich die Domstadt dem Rekordergebnis des Jahres 2000 mit 173.000 Quadratmetern – während in Frankfurt, München, Berlin oder Hamburg ein zum Teil dramatischer Rückgang in der Vermietungsleistung zu beobachten ist.

Damit unterstreicht die Entwicklung der letzten Jahre, dass der Kölner Büromarkt weiter aufschließt zu den sechs traditionell starken Immobilienzentren (München, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Stuttgart) bundesweit, dass er sich sozusagen einen Aufstiegsplatz in der Immobilienliga gesichert hat. Auch der Ausbau der Kölner MIPIM-Beteiligung, die sich vor allen Dingen im umfangreichen Engagement der Branche auf dem Gemeinschaftsstand niederschlägt, kann als Signal dafür gewertet werden, dass Köln verstärkt Anschluss an die Big Six der deutschen Immobilienlandschaft findet

Ruhrgott
February 28th, 2003, 10:43 AM
Danke für diesen interessanten Artikel, C68! Bleibt zu hoffen, dass sich das peinliche Geplänkel in den politischen Ebenen schon bald in Wohlgefallen auflöst und man gemeinsam einen Weg findet, das wichtigste und interessanteste Projekt in NRW voranzutreiben. Bei der Bedeutung dieser Entwicklungschancen für Stadt und Region wird ja wohl auch die Unesco einem überzeugten Konzept nichts in den Weg stellen.

Was hat es denn mit dem o.a. "Büro-Campus-Deutz" auf sich? Es wird ja scheinbar im nächsten Jahr mit 27000 neuen qm fertiggestellt. Gibt es Bilder?

cologne68
March 10th, 2003, 12:44 AM
Die unendliche Geschichte geht weiter.

Triangle”-Rohbau als Ruine?
Von KARL-HEINZ SCHMITZ

09.03.2003 20:44 Uhr


Nach dem Betonskelett des Weltstadthauses über der Nord-Süd-Fahrt droht der Stadt nun unter Umständen über Jahre hinweg eine weitere Rohbauruine - ausgerechnet im Vorzeigebereich der „neuen City Deutz“ mit dem ICE-Terminal. Die Zukunft des im Kern bis zum siebten Stockwerk bereits hochgezogenen „Triangle“-Hochhauses der Rheinischen Zusatz-Versorgungs-Kasse (RZVK) jedenfalls ist im Augenblick völlig ungewiss. Dieser Turmschaft an der Rampe der Hohenzollernbrücke blockiert zudem die Fertigstellung der angrenzenden Bereiche der Mantelbebauung, in die der gläserne Turm nahtlos integriert werden soll.
Das Dilemma begann, als mit der Mantelbebauung, dem „Deutzer Tor“, an Hermann-Pünder-Straße und Brückenrampe begonnen wurde, noch bevor der für den Turm notwendige geänderte Bebauungsplan vorlag - im Vertrauen darauf, dass die Baugenehmigung später erteilt würde. Doch die Bauherrin, die Versorgungskasse des Landschaftsverbandes, machte die Rechnung ohne den Wirt, sprich die Stadt. Die Baustelle wurde stillgelegt. Zwar hatten sich die Politiker nach monatelangem Gerangel um die Höhe des Büroturms schließlich auf 103,50 Meter geeinigt, nachdem anfänglich nur von 60 Metern die Rede war. Doch Baurecht bestand damit noch nicht. Trotzdem war bereits mit Fundamentierungsarbeiten begonnen wurden - bis in das angrenzende städtische Straßengrundstück hinein.

Parallel zur Offenlage des Bebauungsplanentwurfs für den Turm erhielt die RZVK vorab die Baugenehmigung bis zur Höhe der siebengeschossigen Mantelbebauung - „auf eigenes Risiko“, wie Baudezernent Professor Béla Dören betont. Es kam, was kommen musste - und sich schon vorher abgezeichnet hatte: Die Offenlage brachte eine ganze Reihe von Bedenken und Anregungen gegen das Projekt. Von der Fachhochschule über den Bund Deutscher Architekten bis zum Rheinischen Verein für Denkmalpflege und der Unesco gab es Einwendungen. Sie sahen unter anderem die Maßstäblichkeit mit den geplanten Hochhäusern rund um das ICE-Terminal nicht gewahrt und den Dom auf der anderen Rheinseite in seiner Dominanz als Weltkulturerbe der Unesco beeinträchtigt.

Derzeit prüft das Stadtplanungsamt die Bedenken und Anregungen - nicht nur unter stadtgestalterischen Aspekten. In welchem Umfang sie schließlich bei der Entscheidung im Rat berücksichtigt werden, dürfte allerdings nach Ansicht von Dören nicht nur eine Frage der Politik sein: „Es könnte sonst auch Klagen vor Gericht geben.“ Aber selbst die Politiker in der neuen schwarz-grünen Koalition sind sich bei diesem Projekt nicht einig. Zwar räumt Barbara Moritz von den Grünen ein, dass über die Einwendungen nun diskutiert werden könne, doch macht sie keinen Hehl daraus, dass sie am liebsten ein Hochhauskonzept als Grundlage für die Entscheidung sähe. Dagegen ist Karl-Jürgen Klipper von der CDU davon überzeugt, dass in einer der nächsten Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses die meisten Bedenken durch neue Computersimulationen ausgeräumt werden können und bis zum Sommer „die Kuh vom Eis“ ist.

Bewacher
May 11th, 2003, 01:30 PM
Ein Modell der Anlage kann man sehen unter:

http://www.skyscrapers.com/re/en/im/df/151647/

Als ich gestern in Deutz unterwegs war, habe ich gesehen, daß man dort langsam mit dem Buddeln anfängt. Es ist allerdings sehr bedauerlich, daß man so direkt am Bahnhof Deutz ( und doch eher weit vom Dom) nicht mehr Mut zu Höhe zeigt - gerade mal zwei Bauwerke mit 12 Etagen?
Im östlichen Teil der Anlage werden nur Flachbauten vorgesehen - 1-2 integrierte Hochhäuser, sogar 60-80m hoch, könnte ich mir sehr wohl vorstellen. Es ist geradezu absurd, daß man stattdessen sowas wie das ABC-Hochhaus in einem weit entfernten Gewerbegebiet baut!

cologne68
May 12th, 2003, 01:23 AM
Eigentlich sollten die Bauarbeiten im Sommer 2001(!) beginnen. Fast schon ein Wunder das sich dort überhaupt etwas tut. Ich meine es gab mal Pläne für ein Hochhaus, welche verworfen wurden. Wahrscheinlich haben die aus einem 24 zwei 12-geschossige gemacht.:D

Private Joker
July 31st, 2003, 09:38 PM
Alaf, den LVR-Turm könne ma dann ma von der Liste strichen.

http://www.baunetz.de/upload/77132az.jpg

Kein Blickfang für Deutz

Turmbau in Köln gescheitert

Das Hochhaus, das das Kölner Architekturbüro Gattermann Schossig für den Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Kölner Stadtteil Deutz geplant hatte, wird nun doch nicht gebaut.
Die Grünen, die zusammen mit der CDU in Köln regieren, möchten den Bau nicht genehmigen, bevor ein Symposium über Hochhausbau in Köln im Allgemeinen und damit auch über das Projekt in Deutz zum Jahresende stattgefunden hat.
Das ist dem Landschaftsverband als Bauherren des geplanten Hochhauses aber zu spät. Daher teilte er am 26. Juli 2003 mit, dass er das Hochhaus nun gar nicht bauen wolle. Er könne die Verzögerung von mindestens einem Jahr nicht in Kauf nehmen kann, denn schon Ende 2003 sollen die ersten Mieter in die siebengeschossigen Nebengebäude einziehen.

Auch die Unesco hat Bedenken bei den Hochhausplänen für Köln angemeldet. Sie sieht durch die rechtsrheinischen Bürotürme den Status des Doms als Weltkulturerbe gefährdet und ist gegen eine neue Hochhaus-Bebauung. Bisher war in Köln der 157 Meter hohe Dom das Maß aller Dinge gewesen. Der Köln-Turm im Media Park, das Colonia-Haus, die Deutschen Welle und die Lufthansa mit 148, 147, 138 und 95 Metern Höhe respektieren das.

BN, 31.07.2003


Lustiger fänd ichs, wenn die LVR ihr Projekt jetzt in Ddorf verwirklicht und ihr Personal auch gleich mitnimmt. Helau!

Bewacher
July 31st, 2003, 09:48 PM
Alaf, (...)
Lustiger fänd ichs, wenn die LVR ihr Projekt jetzt in Ddorf verwirklicht und ihr Personal auch gleich mitnimmt. Helau!

Erstens: Nicht Alaf, sondern Alaaf!

Quelle: http://www.karneval.de/

Zweitens: Gerade die CDU meint eigentlich, die Regierunngsbezirke wären genauso wie die Landschaftsverbände ganz überflüssig. Die SPD will, daß beide Behördenarten verschmelzen - Kölle war dann für den Sitz des RB/LV-Rheinland vorgesehen, Düsseldorfer OB Erwin hat bereits dagegen protestiert:

http://213.148.144.39/cgi-bin/gr/wwf/wwf.cgi?_AKT=20&_ID=44381

Ob der es schaffen könnte, die Behörde (die seine Parteifreunde abschaffen wollen) nach Düsseldorf zu ziehen?

Helau auch! :D

Ruhrgott
July 31st, 2003, 10:06 PM
Auch die Unesco hat Bedenken bei den Hochhausplänen für Köln angemeldet. Sie sieht durch die rechtsrheinischen Bürotürme den Status des Doms als Weltkulturerbe gefährdet und ist gegen eine neue Hochhaus-Bebauung.

Also DAS ist schonmal die Absage der *OléOlé* Unesco für jederlei Hochbau-Ambitionen in Deutz?? Na Hallo Ballet, das sind ja mal fantastische Signale :( :rant:

Dass man dieses Symposium "zum Jahresende" datiert, zeugt von Listigkeit und Selbstherrlichkeit gleichermaßen. Dieses Geplänkel wird die Entwicklung am Deutzer Terminal jetzt wohl erstmal zum stoppen bringen – hoffentlich entscheidet man sich nicht für einen Bebauungsplan, der langweilige und minderhohe Kamm-Ensembles vorsieht. :drool:

De Snor
October 12th, 2003, 06:41 PM
Im nächtste Monat soll OB Schramma das Leitbild 2020 für Köln presentieren.
Kennt jemand ein link oder wer has mehr info darüber ?

Patrick
October 12th, 2003, 07:56 PM
origonally posted by Cologne68, DAF
Hier das aktuellste zum Thema Hochhauskonzept ,welches wahrscheinlich im November verabschiedet wird.
Eine Passage eines längeren Beitrages aus dem KSTA mit Äusserungen des Kölner OB:


Was das Stadtbild betrifft, so plädiert Schramma dafür, „dass wir Hochhäuser zulassen, die auch höher sein dürfen als der Dom, allerdings diesen nicht tangieren.“ So sehe es das Kölner Hochhauskonzept vor, das auch der Unesco zugeleitet worden sei. Von einer Beeinträchtigung des Weltkulturerbes Kölner Dom könne keine Rede sein: „Wir haben denen dokumentiert, dass wir den geforderten Abstand einhalten.“ Und wenn die Unesco sich nicht überzeugen lässt? „Dann müsste die Politik entscheiden. Ich persönlich bin der Ansicht, dass wir das Risiko eingehen sollten: Der Dom ist und bleibt Weltkulturerbe - ob er nun den Stempel hat oder nicht.“
__________________

Es gab auch mal einen größeren Artikel mit Karten usw. was aber nach dem Hack verlorenging :(

cologne68
October 13th, 2003, 12:55 AM
Ich habe noch etwas im Online Archiv gefunden.

„Hochhäuser passen ins Stadtbild”

VON MATTHIAS PESCH, 19.09.03, 08:30h

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1063530501635l.jpg

Geplante und potenzielle Hochhausprojekte: Müllheimer Hafen (a), ICE-Terminal/Messe sowie der Turm der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (b), CFK-Gelände (c), die Kranhäuser im Rheinauhafen (d) sowie am Deutzer Hafen.

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1063530501633l.jpg

Blick von der Aussichtsplattform des Domes: So würde sich nach der Untersuchung der Münchner Architektren die Deutzer Silhoutte mit den gaplanten Hochhäusern darstellen.



Ausschuss nahm Verwaltungskonzept als „Diskussionsgrundlage“ zur Kenntnis.
Die geplanten Hochhäuser im Bereich ICE-Bahnhof Deutz / Messe sind „stadtbildverträglich“. Zu diesem Ergebnis jedenfalls kommt das Münchner Architektenbüro Peter Eisenlauer, Maier und Neuberger, das im Auftrag der Stadt für das noch zu erarbeitende Hochhauskonzept eine so genannte Sichtbildanalyse angefertigt hat. Die Gutachter stellten gestern im Stadtentwicklungsausschuss die Ergebnisse ihrer Untersuchung vor: Dabei hatten sie per Computersimulation vorhandene, geplante und mögliche neue Gebäude ins Stadtbild eingefügt und von acht verschiedenen Standorten innerhalb und außerhalb der Stadt begutachtet. Etwa von der Rodenkirchener Brücke und der Zoobrücke aus, vom Schloss Bensberg, vom Autobahnkreuz Merheim und der Aussichtsplattform des Domes. „Die Idee, mit den Hochhäusern ein zweites Zentrum in Deutz zu schaffen, ist städtebaulich gut begründet“, so die Architekten. Die Sicht auf den Dom, eines der entscheidenden Kriterien in der kontroversen Debatte, sei nicht gravierend eingeschränkt.

Die Verwaltung legte gestern bereits ein Hochhauskonzept vor - eine Überarbeitung ihres Papiers von Anfang der 90er Jahre -, das aus Sicht der Ausschuss-Mehrheit allerdings lediglich als „Diskussionsgrundlage“ für das geplante Symposium gewertet werden sollte. Danach ist nach Ansicht der Verwaltung der Bau weiterer Hochhäuser an mehreren Orten im Stadtgebiet denkbar: entlang des Mülheimer Hafens und des Deutzer Hafens (jeweils bis zu 120 Metern Höhe), aber auch an den Ringen, nämlich am Ebertplatz, Rudolfplatz und Barbarossaplatz (allerdings nur bis zu einer Höhe von 60 Metern).

Die Münchner Gutachter plädierten allerdings dafür, dass mögliche Hochhäuser am Deutzer und Mülheimer Hafen sehr viel niedriger als die Gebäude in Deutz sein sollten, damit dieser Bereich „deutlich als wichtiges zweites Stadtzentrum erkennbar bleibt“.

Das geplante Hochhaus-Symposium, bei dem die Leitlinien für künftige Planungen erarbeitet werden sollen, soll nach Vorschlag von Stadtentwicklungsdezernent Klaus Otto Fruhner am 14. / 15. November stattfinden. Er regt ein Experten-Gespräch mit rund 20 Teilnehmern an. Die Fraktionen wollen in den nächsten Tagen über den Vorschlag beraten.

Lediglich FDP-Fraktionschef Ralph Sterck wollte das Konzept, in das auch die Erfahrungen anderer Großstädte wie Wien, Innsbruck, Frankfurt oder Hamburg eingeflossen sind, gestern schon beschließen. Damit könnten „die endlosen Diskussionen beendet werden“, und Investoren hätten endlich Planungssicherheit. Allerdings plädierten auch alle anderen Fraktionen dafür, in der Debatte um das Hochhauskonzept möglichst schnell zu Entscheidungen zu kommen.


(KStA)

Patrick
October 13th, 2003, 07:36 AM
oh mann :) hoffentlich tut sich dann in Köln mal weider was, hochhaustechnisch :)

Ruhrgott
October 14th, 2003, 09:37 AM
Na, wenigstens mehren sich die Anzeichen, dass in Köln doch was geht.
Ich habe neulich aus Langeweile den Köln-Marathon im Fernsehen verfolgt, bei einer Luftsequenz aus nem Hubschrauber sagte der Kommentator: "Hier das typische Bild von Köln: Wenig Hochhäuser, der Dom ist und bleibt das herausragende Wahrzeichen der Stadt..." :drool: ;)
Ebenfalls im Bild war währenddessen dieses Monster von Uni-Center. Wieso hat das Ding eigentlich niemand gestoppt seinerzeit? Umso unverständlicher die Diskussionen um neue Hochhäuser...

cologne68
October 16th, 2003, 11:59 PM
Zweiter Turm für Deutz.

„KölnTower“ als gläserner Clou
Von KARL-HEINZ SCHMITZ

16.10.03 21:08 Uhr Kölnische Rundschau


Die Zielvorgaben waren hoch: Das Bürohochhaus in der neuen City-Deutz zwischen ICE-Terminal und Stadthaus sollte für internationale Nutzer attraktiv sein, einen Bezug zum Dom herstellen, von seiner Architektur her „einmalig auf der Welt“ sein und eine „vernünftige“ Miete ermöglichen. Heraus kam der Entwurf des „KölnTower“ von Stararchitekt Helmut Jahn.
Bei der Präsentation des Modells gestern im Stadtentwicklungsausschuss mit Dezernent Klaus Otto Fruhner zeigte sich der Berliner Projektentwickler Joachim Tenkhoff überzeugt, dass mit diesem „hochwertigen Produkt“ ein internationaler Bürostandort zu entwickeln sei, da sich durch Messe, ICE und RTL ohnehin eine zunehmende Internationalität entwickele.

Auf dem nur 1600 Quadratmeter großen Grundstück könnte nun ein 121 Meter hoher Bau entstehen, der den Anforderungen entsprechen soll. Helmut Jahn entwickelte dazu einen nach Süden hin offenen rechteckigen Winkel. In den Planskizzen verworfen wurden sowohl der Bau einer „Doppelscheibe“ als auch ein quadratischer Turm. Dabei gaben sowohl ästhetische wie auch finanzielle Aspekte den Ausschlag. „Eine Miete von 20 Euro wäre für Köln zu ambitioniert“, so Tenkhoff.

Clou des Turms, der das Bauwerk einmalig machen soll, ist der obere Abschluss, der als Quadrat auch den Freiraum zwischen den beiden Schenkeln des Winkels abdeckt. Der von Jahn favorisierte Baustoff Glas, der auch die Fassade bildet, soll von diesem „Dachgeschoss“ aus nicht nur den uneingeschränkten Blick nach oben und über Köln sowie zum Dom, sondern für den, ders mag, auch gut hundert Meter unter sich nach unten erlauben. Um den Blick auf den Dom und über den 103 Meter hohen „Triangel“-Turm des Landschaftsverbandes zu ermöglichen, stockte Jahn seinen „KölnTower“ von anfänglich 110 auf jetzt 121 Meter Höhe auf.

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1064391837515l.jpg

rec
October 29th, 2003, 09:26 PM
So, habe jetzt ein Update der Projekt-Liste gemacht. Vielleicht gibt es schon bald wieder positive Nachrichten zu vermelden.

PatrickV
October 29th, 2003, 10:58 PM
Danke fürs Update! Ich hoffe doch immer auf gute Nachrichten für Köln. :D

Bewacher
October 30th, 2003, 07:41 AM
von seiner Architektur her „einmalig auf der Welt“ sein
Diese versetzten Fenster sind aber keinesfalls einmalig, sondern vielmehr überall zu sehen... :bash:

cologne68
October 31st, 2003, 01:24 PM
Für den 184 Millionen Euro teuren Neubau an der Stolberger Straße feierte die DVK gestern Richtfest.

Die Deutsche Krankenversicherung feierte gestern in Braunsfeld Richtfest für den Erweiterungsbau ihrer Hauptverwaltung.
Braunsfeld - „Wie ein riesiger Katamaran liegt der Neubau mit seinen beiden Gebäuderiegeln und dem 55 Meter hohen Büroturm an der Scheidtweilerstraße“, beschrieb Jan Boetius, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenversicherung (DKV), den Neubau seines Unternehmens. Im Schatten des 85 Meter hohen Bürohochhauses an der Kreuzung Aachener Straße / Gürtel waren 500 Handwerker, DKV-Mitarbeiter und Gäste in der späteren Eingangshalle des Neubaukomplexes zum Richtfest zusammengekommen. Nach nur 14 Monaten - einen Monat früher als geplant - sei der Rohbau für den Erweiterungsbau mit einer Nutzfläche von 48 000 Quadratmetern fertig gestellt worden, freute sich Boetius.

Für ihn stelle sich der Neubau, in dem 1800 DKV-Mitarbeiter arbeiten werden, nicht als eine Einheit, sondern vielmehr als ein Ensemble dar, erklärte der Hamburger Architekt Jan Störmer. Im Zusammenspiel der drei Gebäude ergebe sich für ihn das Bild einer kleinen Stadt, so der Planer. Dieses Ensemble am Eingang von Braunsfeld soll noch durch den Neubau des Regent-Hotels am Melatengürtel ergänzt werden. Der Abbruch der Herberge soll in den nächsten Tagen beginnen.

Oberbürgermeister Fritz Schramma lobte die Aufwertung des ganzen Umfeldes durch den 184 Millionen Euro teuren Neubau. Er freue sich schon auf die Einweihung des Komplexes zu Beginn des Jahres 2005. Dann sollen sämtliche Mitarbeiter der DKV, die zurzeit noch auf neun Standorten im Stadtgebiet verteilt sind, ihre Büros in Braunsfeld beziehen. „Dadurch verringern wir die Produktivitätsverluste, die bei der Verteilung unserer Beschäftigten über die Stadt entstehen und fördern das Gemeinschaftsgefühl unter den Kollegen“, betonte Boetius. Die beiden fünf- bis siebengeschossigen Gebäuderiegel liegen in Nordsüd-Richtung parallel zum Gürtel. Während der westliche Zug eine Natursteinfassade bekommt, werden der östliche Riegel und der Eingangsbereich verglast. In der Mitte erhebt sich der 14-stöckige Büroturm.

(KStA)

http://www.city-skylines.de/dkvplus.JPG

Ruhrgott
October 31st, 2003, 07:47 PM
Im Schatten des 85 Meter hohen Bürohochhauses an der Kreuzung Aachener Straße / Gürtel

Was ist das für ein Hochhaus?

Wo etwa liegt denn der Stadtteil "Braunsfeld"?

Und warum nicht 7 Geschosse mehr für das neue Hochhaus? ;)

cologne68
November 1st, 2003, 01:15 AM
Originally posted by Ruhrgott

Was ist das für ein Hochhaus?

Wo etwa liegt denn der Stadtteil "Braunsfeld"?

Und warum nicht 7 Geschosse mehr für das neue Hochhaus? ;)

Gemeint ist das alte HH der DKV.

http://www.city-skylines.de/skyscraper/images/dkv.JPG

Braunsfeld liegt westlich der Innenstadt.

Warum 7, es könnten doch auch noch mehr sein. Das hätte dann allerdings die Grünen auf den Plan gerufen und es wäre wahrscheinlich nie gebaut worden. ;)

Ruhrgott
November 1st, 2003, 01:50 PM
Ah, danke für die Info und das Bild, Cologne68. :)

48.000qm neue Nutzfläche - da ist die Ausbeute mit nem 14-geschossigen HH ja wirklich etwas dürftig ausgefallen, der Backsteinriegel auf der linken Bildseite des renderings scheint dagegen 200m lang zu sein...
Vertikal aufrichten bitte!!! :D

Bewacher
November 2nd, 2003, 10:12 AM
Warum 7, es könnten doch auch noch mehr sein. Das hätte dann allerdings die Grünen auf den Plan gerufen und es wäre wahrscheinlich nie gebaut worden.
Ich war vor einigen Monaten in der Gegend - es liegt doch ungefähr 4 Km vom Dom entfernt - wie die Grünen es am liebsten hätten... :bash:
HH's im "Nirgendwo" rufen meist eher mich auf den Plan :D - persönlich hätte ich lieber diese 7 Etagen mehr irgendwo in Deutz... :cool:

Kölle
November 13th, 2003, 10:48 AM
„Mich reizt die Beziehung zum Dom“

erstellt 07:44h,_aktualisiert_07:45h


http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1067973446763l.jpg

Die geplante "Sky-Lobby" des Köln-Tower liegt immer noch rund 40 Meter über den Domspitzen.
Die Computer-Simulation verspricht einen beeindruckenden Blick über die Stadt.


Der Deutschamerikaner Helmut Jahn zählt zu den bekanntesten Architekten der Welt - und gilt als Spezialist für Hochhäuser. Sein jüngster Entwurf für Köln wurde vor einem Monat vorgestellt: der rund 120 Meter hohe „Köln-Tower“. Christian Hümmeler sprach in Berlin mit dem 63-Jährigen.

KÖLNER STADT-ANZEIGER: Herr Jahn, Sie haben einmal gesagt, Deutschland sei das letzte Experimentierfeld moderner Architektur.

HELMUT JAHN: Das hat sich bezogen vor allem auf die Projekte hier in Berlin, vor allem auch auf den Potsdamer Platz. Hier ist es wirklich gelungen, ein Stück neue Stadt zu bauen, das die Qualitäten einer traditionellen Stadt hat: Eine Stadt muss dicht sein, eine Stadt muss interessant sein, die einzelnen Teile müssen Identität haben - und hier sind, glaube ich, viele dieser Dinge da. Könnte es besser sein? Im besten Fall könnte es besser sein. Aber es könnte auch viel schlimmer sein.

Nicht nur hier in Berlin gibt es Stimmen, die statt neuer Architektur lieber alte Bauwerke rekonstruieren wollen - zerstörte, gesprengte, oft nur noch in der Erinnerung existierende Gebäude.

JAHN: Dass man die Frauenkirche in Dresden wieder aufbaut, ist gar keine Frage. Anders aber ist es beim Berliner Stadtschloss: Für mich ist das ein Zugeständnis, dass man nicht den Mut hat, diese wichtige bauliche Situation in einer zeitgenössischen Art und Weise zu lösen. Das ist, als würde man das Handtuch werfen.

Zeitgenössisches Bauen - das heißt, zumal in Großstädten, oft: Hochhäuser. Warum braucht man in den europäischen Städten, wo Baugrund nicht ganz so rar und teuer ist wie in den USA oder in den Metropolen Asiens, Hochhäuser?

JAHN: Das ist eine gute Frage. Hochhäuser werden eigentlich nur dann gebaut, wenn man sie braucht. Ein Hochhaus erlaubt mehr Fläche auf einem kleinen Grundstück. Es ist effizienter, bringt mehr Leben und mehr Dichte in eine Stadt. Eine Stadt kann nicht immer nur horizontal gebaut sein.

In Köln hätte man zumindest den Platz, um horizontal zu bauen - etwa auf den großen Freiflächen in Deutz, Kalk und Mülheim.

JAHN: In Chicago gibt es viel mehr Flächen, ganz nah in der Innenstadt, wo man auch niedriger bauen könnte - aber trotzdem werden Hochhäuser gebaut. Der Standort ist für die Identität eines Gebäudes - und dadurch auch der Mieter - sehr wichtig. In einer Stadt wie Köln, die einen sehr hohen Lebenswert hat - höher etwa als in Düsseldorf und Frankfurt -, kann man eine Miete bekommen, die man sonst nicht bekommen würde. Aber dazu muss ein Gebäude durch seine Größe, durch seine Architektur, durch das gesamte Erscheinungsbild eine gewisse Identität haben. Und eine gewisse Größe - es kann kein fünfgeschossiges Gebäude sein wie die Häuser drum herum.

Wie sehen Sie das Verhältnis zum Dom?

JAHN: Ich verstehe Köln natürlich: Der Dom bestimmt das Stadtbild wie in fast keiner anderen Stadt der Welt - doch das leidet ja nicht unter dem Köln-Tower. Zumal es ja schon einige Hochhäuser gibt, etwa den Turm im Media-Park. Was mich an dem Projekt sehr reizt, ist eben die Nähe zum Dom, die fast axiale Beziehung zum Dom. Es hat durchaus Einfluss auf das Gebäude gehabt, dass es mit dem Dom in eine gewisse Zwiesprache treten kann - und diese Zwiesprache hätte man an anderen Standorten nicht erreicht.

Wie soll ein solcher Dialog aussehen?

JAHN: Es gibt vor allem diese Gegensätze - der Dom ist sehr figürlich, das Gebäude ist sehr abstrakt. Der Dom ist aus Stein, das Gebäude ist aus Glas. Der Dom ist symmetrisch, das Gebäude ist asymmetrisch - die besten Beziehungen schafft man durch Gegensätze. Man sollte nicht versuchen, hier etwas Ähnliches zu bauen wie den Dom. Das ganze kommt übrigens ein bisschen daher, dass ich in Köln immer im Hyatt-Hotel abgestiegen bin und stets eine Suite hatte, die fast in der gleichen Achse liegt wie das neue Projekt. So war das etwas, über das ich schon Jahre nachgedacht habe.

Würden Sie denn mit einem Hochhaus noch näher an den Dom herangehen?

JAHN: Da stocke ich ein bisschen. Man soll da nichts sagen, was keinen Sinn macht. Ich bin oft gefragt worden, einen Entwurf zu machen, wenn jemand ein Hochhaus an einer bestimmten Stelle bauen wollte - ich habe dann auch oft gesagt, da gehört kein Hochhaus hin. Sicher, wenn man in die Nähe des Doms kommt, sind gewisse Sichtachsen wichtig. Da sollte man sich schon bewusst sein, wie weit man hier Beziehungen herstellt, die städtebaulich vertretbar sind.

Aber auch der jetzige Standort liegt genau in der Sichtachse zum Dom.

JAHN: Bei Hochhäusern geht es immer um Sichtachsen. Damit kann man alles beweisen, man kann aber auch gegenbeweisen. Wir machen etwa ein Hochhaus in München, das bewegt sich im Rahmen eines gebilligten städtischen Planes, eines Bebauungsplanes. Doch auch da gibt es Gegner von Hochhäusern, und plötzlich erscheint eine Fotomontage, auf der man von der Ludwigstraße im geheiligten Raum über dem Siegestor plötzlich die Spitze dieses Hochhauses sieht. Doch das gilt nur ein paar Meter: Wenn man dann ein paar Meter weiter fährt, sieht man es nicht mehr. Aber genau das ist eben die Dynamik einer Stadt - eine Stadt bleibt nie so, wie sie ist.

Eigentlich selbstverständlich, aber mancher wünscht sich das.

JAHN: Das sind Leute, die mehr in die Vergangenheit blicken als in die Zukunft. Eine Stadt, vor allem in einer globalisierten, internationalen Welt, muss sich einfach auch ändern können. Was ich von Köln gehört habe, spielt sich hier alles innerhalb der Stadt ab, Köln ist also sehr insular. Das ist ja eigentlich ganz gut, aber eine Stadt muss sich auch öffnen. In einer Welt, die sich mehr und mehr öffnet, kann es wahrscheinlich nicht schaden, wenn man auch sich selbst mehr öffnet. Das gilt im persönlichen Bereich, das gilt im beruflichen Bereich, das gilt im städtischen Bereich, das gilt für das ganze Land. Doch damit haben manche Leute ein Problem. Ja, früher hat es gar keine Hochhäuser gegeben. Und nun gibt es sie eben.

Mit der Höhe wächst auch das Recht der Öffentlichkeit auf qualitätvolle Architektur.

JAHN: Das ist doch eine andauernde Diskussion in jeder Stadt: Wie wird man dem Anspruch eines Gebäudes, das eben sehr hoch ist, gerecht? Dem Anspruch, dass es eben mehr ist als nur eine Anhäufung von Geschossen. Doch wenn nun nicht mehr ein politisches oder kirchliches Symbol die Spitze der Stadt ist, sondern ein kommerzielles - dann hat dieses kommerzielle Symbol auch eine architektonische Verantwortung.

Gerade kommerzielle Symbole machen oft durch auffällige Beleuchtung auf sich aufmerksam. Wie wichtig ist das Licht, die Beleuchtung bei ihren Häusern?

JAHN: Architektur funktioniert über Raum, Architektur funktioniert über Licht. Im Sony-Center hier in Berlin etwa kennzeichnet Licht einen öffentlichen Ort. Am Bonner Post-Tower ändert sich das Licht im Verlauf einer Nacht, manchmal ist es lebendiger, dann wieder weniger farbig. Das Ganze ist ein Zeitspiegel - wer das Gebäude sieht, weiß, welche Zeit es ist. Aber man soll nicht jedes Gebäude anleuchten.

Schon jetzt sind Ihre Fassaden zu großen Teilen durchscheinend, weil aus Glas.

JAHN: Es gibt kaum ein Material, das so viel Entwicklung zeigt und die Möglichkeit von Entwicklungen hat, wie Glas. Durch Beschichtungen, durch Einlagen im Glas - es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis man Glas macht, das nicht mehr zerbricht.

Wie kann man sich hinter einer gläsernen Fassade noch schützen? Gegen zu viel Öffentlichkeit, aber auch gegen die Witterung.

JAHN: Die Fassade des Gebäudes ist wie eine Haut. Und durch mechanische Vorrichtungen, etwa zum Sonnenschutz, versuchen wir, diese Haut zu regulieren. Das ideale Ziel wäre es, wenn die Haut eines Gebäudes wie die menschliche Haut wäre - nämlich anpassungsfähig durch ganz kleine Vorkehrungen: Man zieht eine Jacke aus, man zieht sie an, dadurch wärmt man sich oder kühlt sich ab. Man müsste also eine Fassade bauen können, die genauso anpassungsfähig ist - so, dass sie sich den äußeren Bedingungen anpasst und dann die idealen Bedingungen innen schafft. Der Punkt ist, dass man in diesem Fall Architektur auf einer wissenschaftlichen Basis verfolgt und nicht auf einer ästhetischen - und da scheiden sich eben die Geister.

Immerhin gilt Glas im Allgemeinen ästhetischer als etwa Beton.

JAHN: Es gibt auch schöne Betongebäude. Und schöne Steingebäude. Und eben schöne Glasgebäude. Es gibt aber von allem auch schlechte Beispiele. In der richtigen Hand wird alles gut geformt. Heute hat man eben die technischen Möglichkeiten. Den Dom hat man aus Stein gebaut, da hat man eben keinen Beton gehabt. Heute gibt es Kirchen von Richard Meier und Renzo Piano, die sind auch nicht mehr aus Stein - die sprechen von einer neuen Art, wie man Räume schafft für diese Zwecke.

Wie wird Architektur in 50 Jahren aussehen - wagen Sie eine Prognose?

JAHN: Anders. Anders. Anders. Wenn ich das wüsste. Ich maße mir nicht an, dass ich das wüsste. Man hat genug zu tun, wenn man sich mit den tagtäglichen Problemen herumschlägt.
(KStA)

Quelle: www.ksta.de

PatrickV
November 13th, 2003, 08:19 PM
Mir gefallen seine Gedankengänge zum Thema Städtebau sehr gut: "Eine Stadt muss dicht sein, eine Stadt muss interessant sein, die einzelnen Teile müssen Identität haben". Ob das unsere Stadtplaner schon begriffen haben?!?!?! Wir kennen die Antwort...

Auf der einen Seite schöne Worte, dafür aber auf der anderen ein eher... naja ich versuche neutral zu bleiben... nicht so schönes Hochhaus (puh, grad noch geklappt). Ich finde aber auch, daß das Bildchen mehr als mißglückt ist... diese Fehlfarben...
http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1064391837515l.jpg
Mit vernünftigen 3D Programmen ist es doch möglich einen realistischen Eindruck zu bekommen... das war hier wohl nicht das Ziel.

Bewacher
November 14th, 2003, 06:54 AM
Es gibt auch schöne Betongebäude. Und schöne Steingebäude. Und eben schöne Glasgebäude. Es gibt aber von allem auch schlechte Beispiele.
Mit Sichtbeton und Glas kann man besonders leicht viel Unsinn veranstalten...

In einer Stadt wie Köln, die einen sehr hohen Lebenswert hat - höher etwa als in Düsseldorf und Frankfurt -, kann man eine Miete bekommen, die man sonst nicht bekommen würde.
Wie ich bereits -> hier (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?s=&threadid=68031) zitiert habe - in Frankfurt kann man viel höhere, in Düsseldorf etwas höhere Büromieten bekommen. (Wobei es wundert, wieso dann gegenwärtig niemand Büro-HH mit 120-150m Höhe in Düsseldorf baut? :moods: )

... das die Qualitäten einer traditionellen Stadt hat: Eine Stadt muss dicht sein, eine Stadt muss interessant sein, die einzelnen Teile müssen Identität haben ...
Stimmt - wenn alle diese Aspekte gleichzeitig beachtet werden! :) :cool:

cologne68
November 15th, 2003, 12:46 AM
Hier Presseberichte zum am 14.11. durchgeführten Hochhaussymposium.

Türme als Selbstläufer

14.11.2003 22:31 Uhr


Mit der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses und der Dezember-Sitzung des Stadtrates soll das Thema vom Tisch sein: Der Bauherr für das Hochhaus an der Hermann-Pünder-Straße soll grünes Licht für den Weiterbau bekommen (siehe Interview). Der LVR-Turm soll 2005 als erster von vier Hochhäusern bezugsfertig sein, die nach dem Willen von Verwaltung, CDU, SPD und FDP aus Deutz einen Teil eines „bipolaren Stadtzentrums“ machen werden.
Planungsdezernent Klaus-Otto Fruhner versuchte die beim Hochhaussymposium geäußerte Befürchtung zu zerstreuen, dass ausgerechnet der umstrittene 103-Meter-Turm der einzige des gelobten Deutzer „Hochhaus-Clusters“ bleiben könnte.

Der Bau des 121 Meter hohen „Köln-Tower“ des Stararchitekten Helmut Jahn sei ebenso gesichert wie der Bau des Hochhauses an der Nordseite des Bahnhofs. Dort sollen ein Hotel mit 495 Zimmern, die Messeverwaltung und „zu 70 Prozent“ Nutzer einziehen, die heute noch außerhalb des Regierungsbezirks angesiedelt sind, sagte Fruhner am Rande des Symposiums. Beide Gebäude sollen 2006 bis 2009 fertig werden.

Fruhner sieht auch keine Probleme, den vierten geplanten Turm zu vermarkten, für den noch der Investor fehlt. Noch kein Baurecht besteht für einen möglichen fünften Turm gegenüber des Deutzer Bahnhofs. „Auch der wird sicher ein Selbstläufer.“ Er habe keinen Zweifel, dass alle Deutzer Hochhäuser im Jahre 2010 „fertig oder zumindest im Bau“ sind. (fra)

(KR)

Wie viele Hochhäuser verträgt Köln?
Von HELMUT FRANGENBERG

14.11.2003 20:34 Uhr


„Warum braucht Köln überhaupt Hochhäuser?“, fragten die Kritiker. Auch die These von CDU-Fraktionschef Karl-Jürgen Klipper, dass Hochhäuser „ein Symbol für wirtschaftlichen Aufbruch“ und „Instrumente zur Revitalisierung“ der Stadt seien, wollte nicht jeder unwidersprochen hinnehmen.
Gerade die grundsätzlichen Fragen, die die Experten gestern beim Hochhaussymposium im Rathaus stellten, machten die Diskussion mit Politikern, Verwaltungsmitarbeitern und einigen interessierten Bürgern spannend. Als man nach acht Stunden auseinander ging, waren sich fast alle einig: Die Veranstaltung, die die Grünen ihrem Koalitionspartner abgetrotzt hatten, kam Jahre zu spät. „Fast alle Beschlüsse sind doch längst gefasst“, bemängelte der Vorsitzende des Gestaltungsbeirats, Johannes Schilling. Die Bauten würden Köln mehr verändern, als es sich diejenigen, die darüber entscheiden, vorstellen könnten.

Dabei ging es den Kritikern keineswegs nur um das Stadtbild. „Hochhäuser sind sozial schlecht verträglich, ökologisch problematisch, nicht funktional und zu teuer“, sagte Gestaltungsratsmitglied Carl Fingerhuth. Er warnte davor, dass die geplanten Häuser zu „fremden Gästen in einem öden Territorium“ werden könnten, wenn man sich nicht genügend Gedanken über die öffentliche Nutzung der Häuser und ihres Umfelds mache. Reinhard Heinemann vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Joachim König vom Bund deutscher Architekten forderten strenge Kriterien für eine anspruchsvolle Architektur. Nicht nur die Fraktionschefin der Grünen, Barbara Moritz, hatte Zweifel, dass der umstrittene Turm des Landschaftsverbandes solch strengen Kriterien standhält.

Sie kritisierte den Konzeptvorschlag der Stadtverwaltung, verlangte größere Tabuzonen entlang der Rheinufer und Zurückhaltung an den Ringen, lehnte den LVR-Turm ab und forderte für die linksrheinische Innenstadt sogar den „Mut, gemachte Fehler zu korrigieren“. CDU, SPD und FDP stützten den Vorschlag der Verwaltung: Nur die linksrheinische Innenstadt innerhalb des Grüngürtels soll eine „Schutzzone“ sein, in der lediglich noch drei 60-Meter-Häuser an Barbarossa-, Ebert- und Rudolfplatz gebaut werden sollen. Im Deutzer und Mülheimer Hafen werden hohe Häuser zwar grundsätzlich möglich sein, einer Bebauung nach Vorbild des Rheinauhafens wird jedoch zur Zeit der Vorzug gegeben. In Deutz soll ein Hochhaus-Ensemble mit vier bis fünf Gebäuden entstehen. Hinzu kommen eventuell zwei Hochhäuser westlich des Kalker CFK-Geländes. „Hier haben wir die große Chance, den Standort strategisch zu nutzen.“ Planungsdezernent Klaus-Otto Fruhner ist sich sicher, so international tätige Firmen anlocken zu können. Die gute Erreichbarkeit und die Nähe zur Stadt, die andere so problematisch finden, seien unschlagbare Wettbewerbsvorteile. KOMMENTAR

(KR)

Patrick
November 15th, 2003, 12:57 PM
wie hoch soll den dieser Turm nördl des Bahnhofs werden?

Bewacher
November 16th, 2003, 12:30 PM
„Warum braucht Köln überhaupt Hochhäuser?“, fragten die Kritiker.
Die Antwort z.B. unter:

-> Städtebau und SPNV (http://www.f27.parsimony.net/forum67239/messages/120.htm)

„Hochhäuser sind sozial schlecht verträglich, ökologisch problematisch, nicht funktional und zu teuer“, sagte Gestaltungsratsmitglied Carl Fingerhuth.
Welch eine sinnlose Leier!
"sozial schlecht verträglich" - ??? Weiß er überhaupt, worüber er redet? :?
"ökologisch problematisch" - Sind endlose Gewerbegebiete und Blechlavinen dorthin dem Herrn lieber? :bash:
"nicht funktional und zu teuer" - Ist das nicht ausschliessliech ein Problem des Investors, der selber nachrechnen muß, was sich ihm kalkuliert? :bash:

cologne68
November 16th, 2003, 12:44 PM
Ich habe die Veranstaltung besucht, es war schon sehr erstaunlich was dort einige gefordert haben. So z.B. Hochhäuser an den Stadtrand und weiteren Schwachsinn. :ohno:

Bewacher
November 17th, 2003, 08:39 PM
Wollen wir das ganze Forum den Herren Fußball'isten überlassen? :baaa:

Die Kölsche Zeitung KSTA meldet:

-> "Der Turm kommt" (http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1066925902619&openMenu=992279212917&calledPageId=992279212917&listid=994347600516)

"Die Unesco hat ihre Bedenken zurückgestellt. Das Hochhaus in Deutz soll auch gegen den Willen der Grünen gebaut werden.
Oberbürgermeister Fritz Schramma hat angekündigt, dass der Landschaftsverband Rheinland (LVR) sein umstrittenes Hochhaus in Deutz errichten kann. „Die Argumente dafür sind überzeugend. Wir werden das Haus bauen“, sagte Schramma am Freitag am Rande einer Fachtagung über das Hochhauskonzept. Am 27. November soll der Ausschuss für Stadtentwicklung den Bebauungsplan für den 103-Meter hohen Büro-Palast an der Rampe zur Hohenzollernbrücke beschließen; am 18 Dezember soll der Rat dann seine Zustimmung erteilen und damit den Zwist beenden.

Für Schramma hat die Expertenrunde im Rathaus „noch einmal bekräftigt“, dass die Bedenken gegen die bereits beschlossene Hochhaus-Gruppe rund um den Deutzer Bahnhof und die Messe keinen Bestand haben. Der erst später geplante LVR-Turm sei „in dieses Paket zu integrieren“.

Zuvor hatte der Münchner Gutachter Peter Eisenlauer die Hochhaus-Planungen für Deutz als „stadtbildverträglich“ bezeichnet. Als Vertreter der Unesco wies Fernando Brugman auf die hohe Verantwortung hin, mit der die Stadt die Belange des Doms berücksichtigen müsse. Ihre Drohung, der Kathedrale den Status eines Weltkulturerbes abzuerkennen, hat die Unesco indes fallen gelassen.

Das LVR-Gebäude könnte 2005 bezogen werden. Der Dezernent für Stadtentwicklung, Klaus-Otto Fruhner, betonte, für zwei weitere Hochhäuser stünden die Investoren bereit: für den von dem Star-Architekten Helmut Jahn entworfenen „Köln-Tower“ und das Kongresszentrum der Messe samt Hotel.

Spitzenpolitiker der CDU, SPD und FDP sprachen sich ebenfalls für den LVR-Turm aus. (...) Einzig Grünen-Fraktionsvorsitzende Barbara Moritz, an deren Veto die Pläne bislang gescheitert sind, äußerte sich ablehnend. (...)"

Auch wenn die Grünen drohen:

-> S. HIER (http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1066925905279&openMenu=992279212917&calledPageId=992279212917&listid=994347600516)

"An diesem Dienstag wird sich der Koalitionsausschuss von CDU und Grünen mit der Hochhausplanung befassen.
Die Ankündigung von Oberbürgermeister Fritz Schramma, der Landschaftsverband Rheinland (LVR) könne sein umstrittenes Hochhaus in Deutz auf jeden Fall bauen, hat innerhalb der schwarz-grünen Koalition für Verärgerung gesorgt. „Der OB torpediert damit die Koalition“, sagte gestern Jörg Frank, stellvertretender Fraktionschef der Grünen. Schramma solle nicht versuchen, die Stadt „mit wechselnden Mehrheiten zu regieren“.

Der Oberbürgermeister sei ohne Not vorgeprescht, fügte Frank hinzu. Er verwies auf die Vereinbarung mit der CDU, nach der zunächst das Ergebnis der Hochhaus-Tagung abgewartet werden sollte. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die CDU-Fraktion mutwillig auf einen Bruch ankommen lässt“, sagte Frank dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Und: „Schramma nutzt auf ungeschickte Weise das Machtvakuum, das er in der CDU zu erkennen glaubt. Er sollte aber den Bogen nicht überspannen.“ Am Freitag hatte Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz erklärt, Schramma habe mit seiner Erklärung zum LVR-Hochhaus am Rande eines Expertengesprächs gleichsam „die Koalitionsfrage gestellt“. (...)"

Und ein -> Kommentar (http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1066925905012&openMenu=992279212917&calledPageId=992279212917&listid=994347600516) gibt es auch:

"(...) Die Wahl, die den Grünen offenkundig bleibt, ist die zwischen Pest und Cholera: Entweder verschrecken sie mit der Zustimmung zum Turm-Bau einen Teil ihrer Wähler, oder sie verabschieden sich mit einer Ablehnung aus der Koalition. Aber auch die Grünen müssen wissen, dass die Stadt potenzielle Investoren nicht dauerhaft verschrecken darf."

Interessant: Ich weiß längst, daß es bei den Grünen viele (oft paranoide) Autohasser gibt. Gibt es dort ÖPNV/SPNV-Hasser auch noch??? :bash:

PatrickV
November 17th, 2003, 08:53 PM
Bis jetzt fand ich die Rheinuferpromenade in Kölle eher etwas langweilig (im Vergleich zu D'dorf :colgate: ), aber mit dem Hochhauscluster auf der anderen Rheinseite kann das echt was werden... und den Schramma find ich sogar richtig sympatisch. Der war mal auf der Kö als unser OB "verhindert war", hatte aber alles nix genützt. Das ist jedoch eine andere Geschichte.

Bewacher
November 17th, 2003, 09:03 PM
Bis jetzt fand ich die Rheinuferpromenade in Kölle eher etwas langweilig
Auf keinen Fall "langweilig"! - die Kölner Altstadt ist faszinierend! :)
(Es dürfte übrigens bekannt sein, daß ich HH's im Altstadtbereich völlig deplaziert sehe - anders als in Deutz :cool: )

PatrickV
November 17th, 2003, 09:16 PM
Es dürfte übrigens bekannt sein, daß ich HH's im Altstadtbereich völlig deplaziert sehe - anders als in Deutz
Ich mein ja auch als Blickfang, auf der anderen Rheinseite in Deutz eben! Würde man in der Altstadt bauen, wäre das schlichtweg Doofheit.

Bewacher
November 18th, 2003, 07:46 AM
Ich mein ja auch als Blickfang, auf der anderen Rheinseite in Deutz eben! Würde man in der Altstadt bauen, wäre das schlichtweg Doofheit.
Ein paar gibt es leider - z.B. ein der IHK (?), mit ca. 13 Etagen, graue Sichtbetonfassade (!!!) - unweit des Overstolzenhauses (richtig, der Name?). Da könnte man in der Tat darauf "verzichten"... :cool:

Ruhrgott
November 22nd, 2003, 02:05 PM
"Braucht Köln überhaupt Hochhäuser?"

Was für eine Milchmädchenfrage! Soll eine dicht bebaute Millionenstadt wie Köln in Zukunft in Grüngürteln und Parks Kahlschlag betreiben, um Platz für neue langweilige Kammgebäude oder 6-geschossige Schukarton-wüsten zu schaffen? Oder tatsächlich den gesamten Stadtrand mit einer Kette aus 60m-Gebäuden umzingeln??
Gut, dass es scheinbar genug einflussreiche Persönlichkeiten im Kölner Umfeld gibt, die das anders sehen. Die Ausdehnung einer Stadt MUSS auch vertikal sein: Komisch, dass diese ja wohl selbstverständliche These bei vielen anderen Menschen überhaupt nicht anzukommen scheint.:?

Bewacher
November 26th, 2003, 07:33 PM
Hat jemand Infos, was eigentlich daraus geworden ist? :)

Ich finde z.B. solche News:

-> "Eine „Pufferzone“ für den Dom?" (http://www.rundschau-online.de/kr/page.jsp?ksArtikel.id=1069597290446&listID=1038816865446&openMenu=1038942868191&calledPageId=1038816864519)

"24.11.2003

Eine Schutzzone rund um den Dom, die Begrenzung des geplanten LVR-Turms auf 60 Meter und eine grundlegende Überarbeitung des Hochhauskonzeptes - das sind die wesentlichen Punkte der Resolution, die das Deutsche Komitee von Icomos (Internationaler Rat für Denkmalschutz) am Samstag formulierte. Der Beschluss erfolgte allerdings im Anschluss an eine Fachtagung, die sich mit dem Status des Doms als Weltkulturerbe und den Konsequenzen für die Stadtplanung befasste. Der Versuch, die Forderungen in einer von allen Teilnehmern getragenen Resolution festzuschreiben, war zuvor nach einer hitzigen Debatte gescheitert, nur intern konnte sich Icomos Deutschland auf einen Entwurf einigen.
(...)
Den möglichen Verlauf einer solchen „Pufferzone“ skizzierte Icomos-Vertreterin Barbara Precht von Taboritzki. Die Grenzen könnten „linksrheinisch entlang des inneren Grüngürtels und rechtsrheinisch zwischen Severins- und Zoobrücke, längs des Deutzer Rings und der Osthallenstraße verlaufen“"

cologne68
November 26th, 2003, 11:32 PM
Der LVR Turm wird nun doch gebaut (103m), der "Köln-Tower(110-120m?) ab 2005 und die Pläne für einen Hotelturm (100m) werden morgen im STEA vorgestellt.

Ruhrgott
November 27th, 2003, 09:15 AM
LVR, 103m:
Es war schon öfter die Rede davon, dass es schwierig sein würde, die geplante Höhe noch zu erreichen, weil der "Sockel" des Turms ja bereits fertiggegossen ist. Weiß jemand bescheid, wie man das Problem lösen kann?

Und ne Frage zur Namensgebung des Jahn´schen "Köln-Tower": Ist dies denn nicht schon der Name für den Turm im Mediapark? Oder gibts dann bald den Köln-Tower UND den Köln-Turm?? :?
Etwas mehr Einfallsreichtum wäre wohl nicht verkehrt, oder? ;)
Der nächste heißt dann wohl Cologne-Turm, und der vierte Cologne-Tower... :D

Bewacher
November 27th, 2003, 09:32 AM
Der nächste heißt dann wohl Cologne-Turm, und der vierte Cologne-Tower...
Ach, es gäbe noch mehr Möglichkeiten:
- Kölle-Turm
- Kölle-Tower
- CCAA-Turm
- CCAA-Tower... :D :D

Was die Frage nach dem LVR-Dingens angeht - man hat ja fest mit einer Genehmigung für 103m gerechnet und die Fundamentierung usw. darauf ausgelegt.

cologne68
November 28th, 2003, 12:48 PM
In „Deutz-City” geht's jetzt aufwärts
Von KARL-HEINZ SCHMITZ

07:21 Uhr

Einen Tag nach der Einigung der schwarz-grünen Ratskoalition über den Bau des 103 Meter hohen LVR-Turms gab gestern auch der Stadtentwicklungsausschuss nach kurzer Diskussion einstimmig grünes Licht für den Weiterbau des Projekts. Gleichfalls einstimmig wurden auch die Weichen gestellt für ein weiteres Hochhaus zwischen ICE-Terminal und Stadthaus. Damit es nach den Plänen von Stararchitekt Helmut Jahn mit einem gläsernen „Sky-Room“ an der Spitze in 110 Meter Höhe errichtet werden kann, soll nun der Bebauungsplan entsprechend geändert werden.
Es geht demnach im wahrsten Sinne des Wortes „aufwärts“ in der neuen City Deutz am ICE-Terminal Köln-Messe / Deutz - mit diesen beiden Hochhäusern. Dagegen blieb gestern noch offen, wie es mit dem Gesamtkomplex weitergeht, der den nahtlosen und großzügigen Übergang vom ICE-Terminal zum neuen Eingangsbereich der Messe mit Kongresszentrum und zwei weiteren flankierenden Hochhäusern für Messeverwaltung und weitere Büros sowie für ein Hotel umfasst.

Für diesen Gesamtkomplex präsentierte Entwicklungsdezernent Klaus-Otto Fruhner zwar ein Konsortium für Projektentwicklung und Finanzierung, doch konnte sich der Ausschuss noch nicht dazu durchringen, dieser Gruppe bereits eine Option für die weitere Konkretisierung der Pläne zu erteilen. „Wir wollen“, fasste Ausschussvorsitzender Karl Jürgen Klipper zwar die Stimmung in der Politik im Hinblick auf die Realisierung der Pläne zusammen. Doch bevor eine Option für die weitere Projektentwicklung erteilt werde, müsse die Verwaltung eine auch mit Bahn und Messe abgestimmte Finanzierungsplanung vorlegen.

Damit blieb die Frage von SPD-Fraktionsgeschäftsführer Michael Zimmermann, ob das Projekt ohne städtische Zuschüsse zu finanzieren sei, gestern unbeantwortet. Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz brachte dagegen bereits die offenbar vorherrschende Meinung der Politik auf den Punkt: Mit öffentlichen Zuschüssen sei „auf keinen Fall“ zu rechnen, nachdem im Vorfeld bereits von jährlich mehreren Millionen Euro Zuschuss die Rede war.

„Eine Lösung ist möglich“, zeigte sich Fruhner zuversichtlich. Dazu sei allerdings abzuwägen zwischen den zu erzielenden Grundstückspreisen und dem künftigen Nutzen. Gegenüberzustellen seien außerdem die Aufwendungen der Messe für ihre heutigen Kongresszentren und das neue Zentrum.

Auf jeden Fall drängt die Zeit, da mit dem Bau 2006 als Ersatz für die von RTL zu übernehmenden Rheinhallen und als Entree zum Messeboulevard zur Erschließung der neuen Messehallen begonnen werden muss. Das Konsortium unter Federführung der Feuring-Hotelconsulting aus Mainz mit Tochterunternehmen der Deutschen Bank und der WestLB sowie den Architekten Jaspert / Steffens / Matrin / Drehsen ist dazu bereit, den Investitionsanteil der Bahn auch vorzufinanzieren.

(KR)

Bewacher
December 2nd, 2003, 07:53 PM
-> HIER (http://forum.ksta.de/read.php?f=31&i=1523&t=1523) findet man einen Thread zum Thema des Hochhausbaus in Köln, bezeichnenderweise unter dem Titel: "Wozu häßliche Hochhäuser?"

Hochhäuser sind fast immer häßlich und "unmenschlich". - na ja, immer doch nicht, Gegenbeispiele gibt's ja - nur leider in der letzten Zeit wird fast nur noch Vollglas gebaut, was besonders kühl wirkt - dann kann man sich nicht wundern, wenn Bürger motzen... :bash:

Es fällt auch auf, daß zumindest der Autor des zweiten Postings wohl ein Stamm-Autofahrer ist, dem ein Bürohäuschen irgendwo in einem Gewerbegebiet mitsamt eines endloses Parkplatzes lieber wäre. :D

Bewacher
December 7th, 2003, 12:52 PM
Gefunden unter:

http://www.immobilien-zeitung.de//htm/news.php3?id=9249&rubrik=

"05.12.2003
Erster Spatenstich für Büro Campus Deutz

Mit dem ersten Spatenstich für den Büro Campus Deutz ging gestern der erste Bauabschnitt einer 27.000 qm Mietfläche umfassenden Gesamtentwicklung in die Realisierungsphase. Als erster Ankermieter wurde von der Bauherrinn, der Strabag Projektentwicklung GmbH, die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) gewonnen. Dieses Unternehmen wird in die oberen beiden Etagen des ersten, rund 7.500 qm großen, Gebäudes einziehen, das auf dem ehemaligen Betriebshof der Strabag an der rechtrheinisch gelegenen Siegburger Straße, Höhe Deutzer Hafen, entstehen wird. Der gesamte Büro Campus Deutz ist von Schultearchitekten, Köln, entworfen worden. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist für Januar 2005 terminiert. (...)"

Mehr zum Projekt konnte ich finden unter:

http://www.buero-campus-deutz.de/

Begeistert bin ich, offen gesagt, nicht: Das repräsentative Torhaus ist in der Wirklichkeit nichts als die übliche Bauhaus-Leier mit weißem Putz und langen Fensterbänden. Vielleicht könnte der Anlage ein integriertes Hochhaus etwas Dynamik verschaffen - es ist aber keins dabei.

Ruhrgott
December 8th, 2003, 02:09 PM
http://www.buero-campus-deutz.de/images/campus/frontalansicht.jpg

Pffff... *boring* :/
Bei der zentralen Lage hätte man sich tatsächlich etwas mehr wagen dürfen...und höher erst recht! :)

cologne68
December 8th, 2003, 06:50 PM
Wenn auch noch dort ein Hochhaus neben den fünf geplanten am Deutzer Bahnhof entstehen würde, gäbe es in Köln wohl Massenproteste. :D Da dieser absolut langweilige Komplex aber niedrig gebaut wird ist das für den normalen Kölner schon in Ordnung. :bash:

Ruhrgott
December 9th, 2003, 12:05 PM
Originally posted by cologne68

...Da dieser absolut langweilige Komplex aber niedrig gebaut wird ist das für den normalen Kölner schon in Ordnung. :bash:

:doh: !!! :D

cologne68
December 19th, 2003, 09:28 AM
Jetzt ist es amtlich, der Turm kommt.

Millionen-Investitionen für Bau-Projekt in Deutz

VON ANDREAS DAMM, 08:33h


http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1071656948955l.jpg

Im Stadtmodell ist sie schon zu sehen, die Vision für das Rechtsrheinische.


Für den Bau des LVR-Turmes und die Finanzierung neuer Messehallen fand sich eine breite Mehrheit.
Gestern Abend entschied der Rat über zwei Vorhaben, die für die Zukunft des Rechtsrheinischen von großer Bedeutung sind: über den Bau neuer Messehallen mit Hilfe eines privaten Investors und über die Genehmigung für den umstrittenen Büroturm des Landschaftsverbandes. Die Entscheidung für den Turm fand in nicht-öffentlicher Sitzung statt.

Die Modernisierung der Messe und den Bau vier neuer Hallen halten alle Fraktionen im Rat für unverzichtbar - dabei ist die Finanzierung mit Hilfe des Esch-Fonds nicht frei von Risiken für die öffentliche Kasse. Sollte die Messe vom Jahr 2012 an die jährliche Miete von mehr als 20 Millionen Euro nicht selber erwirtschaften können, muss die Stadt einspringen. „Dieses potenzielle Risiko kann nicht ausgeschlossen werden“, heißt es in der Beschlussvorlage des Kämmerers, über die der Rat gestern abzustimmen hatte.

Die Messegesellschaft mahnt zur Eile. Weil die denkmalgeschützten Rheinhallen für den Privatsender RTL hergerichtet werden müssen, gehen im Jahr 2006 rund 60 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verloren. Die neuen Hallen müssen spätestens im Dezember 2005 betriebsbereit sein, weil dann die Vorbereitungen für die Internationale Möbelmesse im darauf folgenden Januar beginnen.

Nach der Kölnarena, dem angrenzenden Stadthaus in Deutz und dem Coloneum in Ossendorf finanziert der Esch-Fonds ein weiteres Vorhaben von öffentlichem Interesse; denn aus eigener Kraft könne die Messe die Baukosten von 235 Millionen Euro nicht aufbringen. Deshalb ist ein Vertrag mit der GbR „Rheinhallen“ geplant, für die der Esch-Fonds private Investoren gewinnen will. Die Messe zahlt 30 Jahre lang Miete; anfangs 20,7 Millionen Euro im Jahr, später, angepasst an die allgemeine Preissteigerung, möglicherweise mehr.

Bis zum Jahr 2012 hält der Kämmerer die Miete für gesichert. Denn durch den Verkauf von Grundstücken und dreier nicht mehr benötigter Hallen sollen der Messe bis zu 170 Millionen Euro Kapital zufließen. Geschäftsführer Jochen Witt setze alles daran, das Jahresergebnis bis 2012 „so zu verbessern, dass die zusätzlichen Belastungen ohne städtischen Zuschuss aufgefangen werden kann“. Dank der vier neuen Hallen werde das Unternehmen vermehrt „Großmessen im Bereich der Investitionsgüter“ für Köln gewinnen können. Eine Garantie dafür will im Rathaus dennoch niemand geben, die Marktlage gilt nach wie vor als schwierig.

Ein Verzicht auf die Neubauten kommt für Soénius nicht in Frage. Ohne die zusätzlichen Flächen seien Großveranstaltungen wie Möbelmesse, Anuga und Photokina nicht zu halten. Dadurch würde sich die Bilanz derart verschlechtern, dass die Stadt und auch das Land als Mitgesellschafter die „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entstehenden Verluste übernehmen müssten“.

Am späten Abend stimmte der Rat gegen die Stimmen von PDS und Republikanern dem Bau des 103 hohen Bürogebäudes des Landschaftsverbandes zu. CDU und Grünen hatten sich nach langen Verhandlungen darauf verständigt, das Hochhaus an der Rampe zur Hohenzollernbrücke zu genehmigen. Die Kritiker, darunter der Internationale Rat für Denkmalpflege und Dom-Baumeisterin Barbara Schock-Werner, befürchten, dass der rund 900 Meter entfernte Dom an Wirkung einbüßen wird. Bekannte Architekten, Künstler und weitere Bürger riefen gestern in einer Zeitungsanzeige die Fraktionen dazu auf, den LVR-Turm abzulehnen.


(KStA)

Welfe
December 19th, 2003, 04:55 PM
Hmm, mal abgesehen davon, dass solche HHs die Wirkung des Doms wirklich beeinträchtigen würden ist es so, dass Köln die mit Abstand hässlichsten, langweiligsten und unnützesten Hochhäuser Deutschlands hat. Wie das neue Projekt aussieht weiss ich nicht, aber was ich bisher an geplantem gesehen habe wird Köln in Sachen HHs nur noch wiederwertiger machen, als es eh schon ist.
Hab mich immer schon gefragt, ob die Kölner nern Minderwertigkeitskomplex gegenüber D-Dorf haben und deswegen extra hoch bauen (egal wie wenig Geld dabei zur Verfügung steht). Naja, man muss sich ja vor seinem Konkurrenten abheben *rolleyes*....naja, ich habs schon vor langer Zeit aufgegeben, mich darüber aufzuregen.

Hmm, man sollte mal dem Dom symbolischerweise den Titel als Weltkulturerbe für ein paar Jahre entziehen....das würde die wahrscheinlich wachrütteln:angel1:

cologne68
December 19th, 2003, 05:40 PM
Originally posted by Welfe

Hmm, mal abgesehen davon, dass solche HHs die Wirkung des Doms wirklich beeinträchtigen würden ist es so, dass Köln die mit Abstand hässlichsten, langweiligsten und unnützesten Hochhäuser Deutschlands hat. Wie das neue Projekt aussieht weiss ich nicht, aber was ich bisher an geplantem gesehen habe wird Köln in Sachen HHs nur noch wiederwertiger machen, als es eh schon ist.
Hab mich immer schon gefragt, ob die Kölner nern Minderwertigkeitskomplex gegenüber D-Dorf haben und deswegen extra hoch bauen (egal wie wenig Geld dabei zur Verfügung steht). Naja, man muss sich ja vor seinem Konkurrenten abheben *rolleyes*....naja, ich habs schon vor langer Zeit aufgegeben, mich darüber aufzuregen.

Hmm, man sollte mal dem Dom symbolischerweise den Titel als Weltkulturerbe für ein paar Jahre entziehen....das würde die wahrscheinlich wachrütteln:angel1:

Köln hat viele HH aus den 60/70ern. Diese sind teilweise nicht besonders schön, aber welches ist unnütz??

Kleiner Tipp, schau einfach mal auf Seite 1, da kannst du sehen wie das Projekt und anderes aussehen soll.

Wo wurde in Köln in den letzten 20 Jahren bis auf den Kölnturm (2001) extrem hoch gebaut und was hat das mit den Finanzen der Stadt zu tun?

Dem Dom sollen die ruhig den Status des Weltkulturerbes entziehen, davon hat man nämlich absolut nichts! Es gibt keine finanzielle Unterstützng des Doms, selbst Mitarbeiter der Dombauhütte äusserten sich in diese Richtung.

Welfe
December 19th, 2003, 06:33 PM
Moment...das mit den Arbeitern da interessiert mich jetzt....warum haben die denn das gesagt? *erstaunt ist*:?

cologne68
December 19th, 2003, 10:34 PM
Die sind natürlich gegen die Hochhausbebauung, aber der Status des Weltkulturerbes wäre nicht so wichtig. Es gibt halt von der Unesco keinerlei Gelder und auch nicht ein Tourist würde bei Streichung von der Liste weniger kommen. Ausserdem gibt es wohl politische Bestrebungen innerhalb der Unesco von asiatisch/afrikanischer Seite ein Weltkulturerbe aus Europa zu streichen. Die sei allerdings noch nie geschehen und die Unesco hätte mehr vom Dom auf der Liste als die Stadt Köln vom Status des Weltkulturerbes. So etwa war es vor einiger Zeit in der Presse zu lesen.

Welfe
December 20th, 2003, 05:56 PM
Hmm, alle betroffenen europäischen Städte achten beim Städtebau doch immer so sorgfältig darauf, dass ihr Weltkulturerbe nicht angekratzt wird. Ich hätte mir echt gut vorstellen können, dass es da irgendwelche finanziellen Unterstützungen gebe.

Aber scheinbar ist dieser Titel nur wie ein Emmy. Schön, wenn man bei der Preisverleihung dabei ist, aber so wichtig wie ein fehlendes Streichholz :-| :colgate:

Bewacher
December 31st, 2003, 09:50 AM
Gefunden unter:

http://www.koeln.de/news/bereich1/artikel.php3/15829/artikel.html

"Neuer Bahnhofsvorplatz für Köln
(...)
Bereits im Februar sollen die ersten Abrissbirnen den Weg frei machen für eine 70 Meter breite Freitreppe zum Dom. Flankiert werden soll die Treppe im oberen, westlichen Bereich, durch eine sogenannte "Bastion". Diese beinhaltet den Aufzug, der nach Fertigstellung der Nord-Süd-Bahn bis direkt in die U-Bahn hinabführen soll.

Auf der anderen Seite der Treppe, Richtung "Alter Wartesaal", soll ein Pavillion die sechs Meter hohe Stützmauer der Domplatte auf dem Bahnhofsvorplatz verdecken.

(...)
Wenn alles nach Plan läuft, sollen die in mehreren Abschnitten durchgeführten Abbrucharbeiten bis zum Sommer abgeschlossen und der Rohbau bis Ende 2004 fertiggestellt sein.

Parallel zum Umbau der Domplatte wird in ebenfalls mehreren Abschnitten die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes vorgenommen. (...)
Die Gesamtkosten für den Umbau werden auf zwölf Millionen Euro geschätzt. Doch dafür soll der neue Bahnhofsvorplatz auch in einem Belag aus hellgrau geflammten Granitplatten und sieben bis zu neun Meter hohen Leuchtstelen erstrahlen.

(29.12.2003)"

Eine andere Quelle gibt an, daß man mit den Abbrucharbeiten nicht vor dem Rosenmontag (23.02.04) anfangen will.

Bewacher
January 14th, 2004, 05:34 PM
Na gut - da viele Leute die prepubertäre Seite nervt - versuchen wir doch, einige Projekte zu besprechen? :)

Gerade wird in Kölle das Einkaufszentrum Köln Arcaden von mfi gebaut - die offizielle Website zum Projekt:

http://www.mfi-online.de/objekte/arcaden/koeln-arcaden/

Dazu gibt es sogar eine -> Webcam (http://www.mfi-online.de/objekte/arcaden/koeln-arcaden/webcam.html)

Eine Website mit einigen Baustellenfotos:

http://www.schael-sick-online.de/koeln_arcaden.htm

(Sie befasst sich mit der rechtsrheinischen Seite der Stadt - Infos+Fotosammlungen vieler anderen Projekte, darunter der LVR-Turm, Koelnarena, KoelnTower gibt's auch!)

-> Kritische Infos einer Bürgerinitiative (http://www.koeln-vorort.de/koelnarcaden.html)

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Jetzt meine Meinung: Ob man gleich 1700 Parkplätze braucht, wenn die gute ÖPNV-Anbindung soooo gepriesen wird? :? Auf der Visualisierung springt geradezu ins Auge, wieviel vom Grundstück das riesige Parkhaus beansprucht.
Der Entwurf respektiert zumindest die klassische Stadtstruktur mit Strassenblöcken. Es ist gewiss kein Meisterwerk, aber auch kein Fast-Vollglas-Monstrum wie für Essen geplantes - eine besonders schöne Gestaltung kann man wohl von mfi eh nicht erwarten... :evil: :(

cologne68
January 15th, 2004, 07:47 AM
Die Kölner Messe erhält ein neues Gesicht
Von KARL-HEINZ SCHMITZ

KÖLN. Mit Superlativen wurde nicht gegeizt. Köln soll nicht nur das „attraktivste Messegelände Europas“ erhalten, sondern sich auch zur „führenden Kongress-Stadt“ entwickeln. Dazu werden in einer ersten Stufe mit einem Kraftakt innerhalb von nur zwei Jahren 260 Millionen Euro investiert. Messechef Jochen Witt und Oberbürgermeister Fritz Schramma als Aufsichtsratsvorsitzender präsentierten gestern den „Masterplan 2006“ für die Realisierung.
Mit dem Bau von vier neuen Hallen im Norden des bisherigen Messegeländes, die bereits ab 2006 genutzt werden, konzentriert sich das komplette Areal um eine Nord-Süd-Achse, da die bisherigen historischen Rheinhallen Ende 2005 aufgegeben werden, damit RTL diese nach Umbau ab 2008 nutzen kann. Die vier neuen Hallen kompensieren mit rund 80 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche das wegfallende Angebot der Rheinhallen und sichern den Status Kölns, mit 286 000 Quadratmetern das viertgrößte Messegelände der Welt zu bieten. Neu hinzu kommen außerdem rund 75 000 Quadratmeter Freigelände.

Betont wurde gestern die hohe Flexibilität, die die neuen Hallen für die Nutzung bieten. Eingeschossig und mit elf Meter hohen stützenfreien Innenräumen, großen Toren und hoher Belastbarkeit der Böden sollen sie eine einfache und schnelle Bestückung auch mit großen Exponaten etwa aus dem Industriegütersektor ermöglichen. Flexible Lichtgestaltung sowie eine engmaschige Ver- und Entsorgung mit Wasser, Energie, Druckluft und Kommunikationskanälen sollen kein Wünsche der Aussteller offen lassen. Gleichzeitig mit den Nordhallen entsteht ab 2006 ein neuer Eingangsbereich, der auch ein Presse- und ein Konferenzzentrum sowie einen VIP-Bereich umfasst.

Erschlossen wird das Areal mit den neuen Nord- und den bisherigen Osthallen, die nun zu Südhallen werden, durch einen zentralen Messeboulevard. Er wird nicht nur die Orientierung erleichtern, sondern auch das Gastronomie- und Serviceangebot mit Informationsbereichen, Ruhezonen und Dienstleistungen von der Autovermietung bis zur Zollabfertigung bündeln. Mit weiteren rund 40 Millionen Euro, die die Messe selbst erwirtschaften will, soll die Aufenthaltsqualität bei den Südhallen vor allem durch die Erweiterung des gastronomischen Spektrums aber auch durch eine Modernisierung der Sanitärbereiche gesteigert werden.

Der Boulevard erhält im Süden bis 2006 einen neuen Eingang, der bis 2009 mit dem Ausbau des ICE-Terminals „Köln Messe / Deutz“ einen direkten Anschluss an den Bahnhof erhält. Dort soll auch die „Messe-City“ mit einem Congress-Center für 5000 Besucher sowie einem Hotel entstehen.

Die Messe geht davon aus, dass diese Projekte wirtschaftlich nur als Einheit zu realisieren sind. Mit verschiedenen Projektentwicklern beziehungsweise Investoren wir verhandelt. Zudem hoffen Stadt und Messe auf einen baldigen Ausbau des ICE-Terminals durch die Bahn.

(KR)

Stadtrat kennt sein Risiko
Von KARL-HEINZ SCHMITZ

14.01.2004 07:22 Uhr


„Chancen und Risiken“ für die Stadt sah Messechef Jochen Witt bei der Vorstellung des „Masterplanes 2006“ zur Neuausrichtung der Messe in dem Finanzierungsplan zur Errichtung der vier neuen Messehallen für rund 260 Millionen Euro. Der Rat hatte diesem Konzept in seiner letzten Sitzung zugestimmt.
Bereits im Juli war die Aufgabe des Erbbaurechts für die Rheinhallen und deren Verkauf an die Stadtsparkasse beschlossen worden. Für diesen Verkauf erhält die Stadt rund 100 Millionen Euro, die sie an die Messe für die Aufgabe des Erbbaurechts weiterleitet. Zusätzlich erhält die Messe 70 Millionen von dem Esch-Fonds für die Grundstücke, auf denen dieser die neuen Hallen errichtet. Aus dem Topf von 170 Millionen Euro können bis 2012 auch die Mieten von jährlich 20,7 Millionen für die neuen Hallen bezahlt werden.

Hoffnung auf

boomenden Standort

Das Risiko des Vertrages für die Stadt besteht darin, dass es der Messe nicht wie erwartet gelingen könnte, mit Hilfe der neuen „modernsten Infrastruktur Europas“ zusätzliche Einnahmen in mindestens dieser Höhe zu erzielen. Für diesen Fall garantiert die Stadt, den Differenzbetrag zu den fälligen Mieten zu übernehmen. Die Chancen liegen umgekehrt in Einnahmen, die über diesem Betrag liegen und in einem dann auch insgesamt boomenden Messestandort Köln.

In jedem Fall soll dazu auch der Ausbau des ICE-Terminals und dessen direkte Verbindung zu dem neuen Messeboulevard beitragen. Bahnsprecher Manfred Pietschmann versicherte gestern, dass der Bahnhof für den zunehmenden ICE-Verkehr „voll funktionsfähig“ ausgebaut wird. Mit dem zweigleisigen Ausbau der Strecke bis Mülheim wird Mitte des Jahres begonnen. Über den Umfang der weiteren Baumaßnahmen und deren zeitlichem Finanzierungsrahmen wird ab Anfang Februar beraten. Pietschmann ließ allerdings keine Zweifel daran, dass für den Bau und die Unterhaltung des markanten, 120 mal 120 Meter großen Glasdachs im Moment keine Mittel bereit stehen. Auch der Bau der Messeverbindung sei Sache der Messe.

Die Messe bekräftigte, dass über den Bau des Congress-Centrums, des Hotels und der Bürohochhäuser weiter mit potenziellen Investoren, Projektentwicklern und -betreibern verhandelt wird - auch ohne direkte finanzielle Beteiligung der Stadt bei dem Congress-Centrum.

(KR)

Bewacher
January 27th, 2004, 07:17 PM
Unter -> Vivico-Pressemeldungen (http://www.vivico.de/deutsch/Presse/Pressemeldungen/index.php) finde ich eine vom 22.01.04:

"(...) Die Vivico Köln hat eine 3.400 m² große Bürofläche im künftigen Neubau „Konrad-Adenauer-Ufer 9" vermietet. Damit sind bereits jetzt 50 Prozent dieses Gebäudes vorvermietet. Mit dem Bauvorhaben Konrad-Adenauer-Ufer wird Anfang des 2. Quartals 2004 begonnen. Mit der Fertigstellung rechnet die Vivico für Ende 2005. (...)"

Schaun' wir nach:

http://www.vivico.de/deutsch/Immobilien/Objekte/Konrad_Adenauer_Ufer/Fotos_und_Plaene/index.php#

http://www.vivico.de/deutsch/Immobilien/Objekte/Konrad_Adenauer_Ufer/Ensemble_Konrad_Adenauer_Ufer_Koeln_Palais_und_Palais_Neubau/Projektbeschreibung/index.php

Ach ja... Das kommentiere ich lieber nicht mal... :no: :ohno: :toilet: :ancient:

goschio
January 27th, 2004, 09:37 PM
Gefällt mir ausgesprochen gut! Besonders das Gebäude ganz rechts!

cologne68
January 27th, 2004, 11:36 PM
Eine wirklich gute Nachricht. Mit einem so schnellen Beginn der Bauarbeiten hätte ich nicht gerechnet, da vor kurzem noch von Problemen der Nutzung/Vermarktung zu lesen war.

sebastian c
January 28th, 2004, 12:37 AM
Wieso nennt man sowas "Ensemble" wenn die Gebäude (vom Stil her) überhaupt nichts miteinander zu tun haben?:bash:

Bewacher
January 28th, 2004, 07:33 AM
Originally posted by sebastian c

Wieso nennt man sowas "Ensemble" wenn die Gebäude (vom Stil her) überhaupt nichts miteinander zu tun haben?:bash:
Eine gute Frage und auch das Emoticon finde ich passend - anders als die Neubauten...

Sollen wir uns jetzt alle freuen, daß nicht auch noch das alte Gebäude verunstaltet wird - wie es manch ein Investor tun würde? :?

cologne68
January 31st, 2004, 01:30 AM
Aktuelle Baunetz Meldung:

Meldung vom 30.01.2004

Turmvater Jahn
Helmut Jahn stellt neues Hochhaus in Köln vor

Östlich des Bahnhofs Köln-Deutz wird neben dem Ottoplatz ein von Helmut Jahn (Chicago) entworfenes, 110 Meter hohes Gebäude errichtet. Der Architekt stellte seine Pläne am 27. Januar 2004 in Köln vor.
Genau zwei Monate zuvor hatte sich der Ausschuss für Stadtentwicklung in Köln - trotz des sogenannten Kölner Hochhausstreits um den Status des Doms als UNESCO-Weltkulturerbe - einstimmig für den Bau von zwei weiteren Hochhäusern in Deutz entschieden (siehe auch BauNetz-Meldung vom 2.12.2003).

Mit seinem winkelförmigem Grundriss „öffnet es sich zum Kölner Dom und zur linksrheinischen Seite“, so der Architekt. Städtebaulich nimmt der „Cologne One Tower“ auf markante rechtsrheinische Gebäude wie die Kölnarena, das Technische Rathaus, Alt und Neu St. Heribert und die Messe Bezug.
Der gläserne Büroturm verfügt mit seinen 27 Stockwerken über eine Bruttogeschossfläche von 35.000 Quadratmetern. In hundert Metern Höhe befindet sich ein „Skyroom“ mit weitgehend transparentem Boden, der sich für repräsentative Feste eignet. „Von diesem Logenplatz mit Blick zum Dom aus liegt dem Betrachter die Stadt zu Füßen“, so Jahn. Vom Ottoplatz aus erreicht über einen südwestlich gelegenen Vorplatz mit Bäumen die großzügige und repräsentative Lobby mit Rezeption. Im Erdgeschoss liegen zwei dem Ottoplatz zugewandte Läden sowie ein sich zum Vorplatz öffnendes Café. Die Haupterschließung ist im östlichen Gebäudeteil mittig angeordnet. Die asymmetrische Stützenstruktur und der mittige Erschließungskern erlauben nach Angaben des Bauherren „Flexibilität und Flächeneffizienz“.

Jahn beschreibt den Entwurf so: „Dem steinernen Dom steht der gläserne Turm gegenüber. Das kommerzielle Zeichen konfrontiert das religiöse Symbol. Die Gegensätze gehen weiter: Anstatt Symmetrie die Aysmmetrie. Nicht Stil und Dekoration, sondern rationale Technik und Materialien bestimmen die Konstruktion. Die Nutzungen bieten maximalen Komfort mit minimaler Technik. Die Stadt Köln kann dabei viel gewinnen. Der Dialog mit dem Dom ist
interessant, verständlich und sicher bereichernd für das Stadtbild im 21. Jahrhundert und wird zum Zeichen für fortschrittliche Stadtpolitik.“

Bauherr ist die Firma Tenkhoff Properties. Die Firma will das Grundstück im März 2004 kaufen und den Turm im Jahr 2006 bauen. Ende 2007 soll das Hochhaus fertig sein.

Bewacher
January 31st, 2004, 02:24 PM
„Dem steinernen Dom steht der gläserne Turm gegenüber. Das kommerzielle Zeichen konfrontiert das religiöse Symbol. Die Gegensätze gehen weiter: Anstatt Symmetrie die Aysmmetrie. Nicht Stil und Dekoration, sondern rationale Technik und Materialien bestimmen die Konstruktion. Die Nutzungen bieten maximalen Komfort mit minimaler Technik. Die Stadt Köln kann dabei viel gewinnen. Der Dialog mit dem Dom ist
interessant, verständlich und sicher bereichernd für das Stadtbild im 21. Jahrhundert und wird zum Zeichen für fortschrittliche Stadtpolitik.“
Im -> APH-Forum (http://www.internetboom3.de/freeboard/board/index.php?userid=3224) wird oft die Frage des Architektenegos gestellt. Irgendwie eingebildet, die Worte darüber - als ob es zwei gleichwertige Bauwerke (darunter ein Weltkulturerbe) in Köln gäbe und sonst nix.
Genauso wie Herr Jahn könnte auch der Architekt des -> Köln-Turms (http://home.t-online.de/home/wleonhard/koelntrm.htm) sein HH beschreiben: "Asymmetrie, rationale Technik und Materialien bestimmen die Konstruktion, die Nutzungen bieten maximalen Komfort mit minimaler Technik." usw. Dies trifft eigentlich auf viele Gebäude zu. :bash:

Ruhrgott
February 1st, 2004, 07:27 AM
Thorben, 7 Jahre, aus Köln-Elberfeld hat dazu folgende Frage:

"Weil der Dom so schön ist, müssen dann alle hohen Häuser in Köln doof aussehen, Onkel Helmut?" :tongue4:

elero
February 2nd, 2004, 12:20 AM
Originally posted by cologne68

Die sind natürlich gegen die Hochhausbebauung, aber der Status des Weltkulturerbes wäre nicht so wichtig. Es gibt halt von der Unesco keinerlei Gelder und auch nicht ein Tourist würde bei Streichung von der Liste weniger kommen. Ausserdem gibt es wohl politische Bestrebungen innerhalb der Unesco von asiatisch/afrikanischer Seite ein Weltkulturerbe aus Europa zu streichen. Die sei allerdings noch nie geschehen und die Unesco hätte mehr vom Dom auf der Liste als die Stadt Köln vom Status des Weltkulturerbes. So etwa war es vor einiger Zeit in der Presse zu lesen.


hallo!
Ich war zwar noch nie in Köln, nicht einmal in Deutschland, möchte aber zur UNESCO was schreiben, weils ja hier dazupasst. Wien wird ja gleich 2mal von diesem Verein"geehrt", nämlich Schloss Schönbrunn und der ganze erste Bezirk. Im angrenzenden Dritten war ein Projekt mit 4, knapp 100 Meter hohen, Hochhäusern geplant. Die wollten uns tatsächlich ihr eigen verliehenes "Erbe" des 1.Bezirks wieder wegnehmen!!!! *loool* Das war eine Odyssee. Tja was daraus geworden ist kann man sich ja eh vorstellen. Das "Problem" wurde jetzt eigentlich "österreichisch" gelöst *g*, ein Turm mit knapp 90 Meter (bereits vom Justizmininsterium zu 100% bezogen), ein ca.70 m Türmchen und der Rest wird alles flach zubetoniert. Lustig ist auch dass letzte Woche wieder ein Stockwerk dazugeplant wurde! *lol*
Naja, will nicht zu sehr ins Deatail gehen, kann man eh alles im Internet checkn. Ich finde es nur interessant dass es auch Städte neben Wien gibt die Probleme habn mit diesn Seníorenverein arbeitsloser UNO Angestellten. Köln ist sicher eine schöne Stadt und wird es auch bleiben, so wie Wien, nur brauch ich keinen anderen Arsch dazu der mir vorschreibt, ich muss jetzt alles unter einen Glassturz stellen.

Bewacher
February 2nd, 2004, 07:36 AM
Originally posted by Ruhrgott

Thorben, 7 Jahre, aus Köln-Elberfeld hat dazu folgende Frage:

"Weil der Dom so schön ist, müssen dann alle hohen Häuser in Köln doof aussehen, Onkel Helmut?" :tongue4:
Per-fekt formuliert! :D :okay:

Leider lassen sich manche Stadtväter & Co allzuleicht einreden, ein 08/15-Standardentwurf wäre sooooo einmalig... Was mich im Falle von Kölle wundert, da den KölnTurm jeder kinderleicht sehen kann - und dann müsste ja bewußt werden, daß weitere Vollglas-Häuser bestenfalls fade Kopien sind... :bash:

Ruhrgott
February 4th, 2004, 08:37 PM
Zumal Jahn ja gar kein so unkreativer Vogel ist, wie u.a. der Messeturm eindrucksvoll beweist.

Am späten Abend stimmte der Rat gegen die Stimmen von PDS und Republikanern dem Bau des 103 hohen Bürogebäudes des Landschaftsverbandes zu. CDU und Grünen hatten sich nach langen Verhandlungen darauf verständigt, das Hochhaus an der Rampe zur Hohenzollernbrücke zu genehmigen. Die Kritiker, darunter der Internationale Rat für Denkmalpflege und Dom-Baumeisterin Barbara Schock-Werner, befürchten, dass der rund 900 Meter entfernte Dom an Wirkung einbüßen wird. Bekannte Architekten, Künstler und weitere Bürger riefen gestern in einer Zeitungsanzeige die Fraktionen dazu auf, den LVR-Turm abzulehnen.

Wir dürften uns also bei den folgenden Hochhausprojekten am ICE-Terminal des munteren Widerstands gewiss sein...
Damit es keine Missverständnisse gibt: Obwohl ich den Jahn-Tower nicht sonderlich mag, wäre mir lieber er würde gebaut, als dass sich hier eine weitere, langweilige Kamm-Wüste bildet... :drool:

cologne68
February 4th, 2004, 10:44 PM
Originally posted by Ruhrgott

Zumal Jahn ja gar kein so unkreativer Vogel ist, wie u.a. der Messeturm eindrucksvoll beweist.



Wir dürften uns also bei den folgenden Hochhausprojekten am ICE-Terminal des munteren Widerstands gewiss sein...
Damit es keine Missverständnisse gibt: Obwohl ich den Jahn-Tower nicht sonderlich mag, wäre mir lieber er würde gebaut, als dass sich hier eine weitere, langweilige Kamm-Wüste bildet... :drool:

Widerstand aus bestimmten Ecken wird es sicherlich geben, allerdings besteht für alle geplanten HH in Köln Baurecht. Dies war im Fall des LVR bis zum 18.12.03 nicht der Fall. Im Frühjahr soll ja auch endlich das Hochhauskonzept verabschiedet werden. :)

Bewacher
February 5th, 2004, 07:36 AM
Zumal Jahn ja gar kein so unkreativer Vogel ist, wie u.a. der Messeturm eindrucksvoll beweist.
Mir wäre es auch lieber, der Herr hätte den Messeturm für Köln-Deutz kopiert - und nicht die Glaskästchen... ;) :D :colgate:

Die langweiligen Kamm-Wüsten mag ich natürlich auch nicht.

Ein Linktipp bei der Gelegenheit: Ein neues Unterforum zur Architektur in der Zeitung KSTA:

-> "Die schlimmsten Bausünden in Köln?" (http://forum.ksta.de/read.php?f=31&i=5918&t=5918)

cologne68
February 16th, 2004, 10:47 PM
Quelle: koelnarchitektur.de

Neuerliche Höhenflüge


14.02.2004

Nach Plänen von Helmut Jahn soll am Ottoplatz ein 110 Meter hoher Büroturm entstehen.


Köln ist bekannt als Stadt, in der Politiker fröhlichen Pragmatismus und inhaltliche Flexibilität wahren. Auch das neue Kapitel der Hochhausdebatte kann unter dieser Prämisse gesehen werden.

Während die letzten Wogen um den Bau des LVR Hochhauses verebben und eine angemessene Schamfrist nach dem erst im November durchgeführten Symposium zum neuen Hochhauskonzept der Stadt Köln verstrichen ist, liegt schon das nächste Konzept auf dem Tisch. Über das Wohl und Wehe der Wolkenkratzer drehte sich noch im November die Diskussion um den Masterplan der Stadtgestaltung. Debattiert wurde über Stadtgestaltung, Planungstransparenz, Sicherheitsabstände zum Dom, Verbotszonen und vor allem die Qualität der Architektur - und wie sie denn zu erreichen sei.

Nahezu zeitgleich kam die Meldung, daß einer der den ICE-Terminal begleitenden Türme (städtebauliches Konzept: Jaspert + Steffens, Köln) vom deutschamerikanischen Architekten Helmut Jahn für den Projektentwickler und Investor Tenkhoff Properties GmbH, Berlin geplant werde. Planung und Baudurchführung des ca. 150 Millionen Euro teuren 'Cologne One Towers' wurden per Direktauftrag vergeben. Die Firma will das Grundstück im März 2004 kaufen und den Turm im Jahr 2006 bauen. Ende 2007 soll das Hochhaus fertig sein.

Spezialist für Glas und Stahl

Mit seinem Büro Murphy / Jahn hat sich der 63-jährige Architekt inzwischen auf Hochhäuser und Flughäfen spezialisiert. Stahl, vor allem aber Glas, zählen zu seinen bevorzugten Baustoffen. Sicher gehört Jahn zu den bekanntesten, vielbeschäftigsten und gefragtesten Architekten der Welt. Aber braucht Köln beste Architekten oder beste Architektur und wie ist die zu erreichen? Ein probates Mittel, noch dazu an solch exponierter Stelle, wäre sicherlich ein Wettbewerb gewesen, der mit exakt definierten Vorgaben, basierend auf einem gestalterischen und politischen Konsens die für diese Stelle beste Lösung gefunden hätte.

An vielen Orten strecken sich kühne und gelungene aber eben auch weniger gelungene Exemplare dieser Gebäudevisionen in die Höhe. Dies gilt sicher auch für Hochhäuser des in Chicago lebenden Architekten, der in Deutschland zum Beispiel den Frankfurter Messeturm, das Sonycenter am Potsdamer Platz und den Bonner Posttower baute. Betrachtet man die der Stadtplanung üblicherweise innewohnenden Dynamik hätte es schlimmer kommen können. Jahn wird ein Hochhaus bauen, das über die bloße Anhäufung von Geschossen hinausgeht. Dennoch, gerade bei einer Gebäudetypologie, die so sehr das Stadtbild prägt, muss es um das Prinzip des Konsenses gehen und dem Recht der Öffentlichkeit auf qualitätvolle Architektur.
Doch in diesem ungesunden, von persönlichen Vorlieben geprägten Kölner Klima, in dem die Entscheidungen im Rathaus vorbereitet werden, geht es vor allem um wirtschaftliche Interessen. Sie stehen hinter der Vergabe des Auftrages, denn Jahn ist auch der Wunschkandidat des Rates. Mit einem „Stararchitekten“ wie ihm erhofft man sich internationale Investoren anzulocken und damit den Standort KölnDeutzMesse internationale Bedeutung zukommen zu lassen. Ein neuerliches Indiz dafür, daß Kapital und marktkonforme Angelegenheiten Stadtplanung dominieren.

Beziehungen durch Gegensätze

Der Entwurf sieht einen winkelförmigem Grundriss vor, der sich zum Kölner Dom und zur linksrheinischen Seite öffnet. So bietet der gläserne Büroturm mit seinen 27 Stockwerken und einer Bruttogeschossfläche von 35.000 Quadratmetern möglichst viel vermietbare Fläche mit Domblick.

In der Spitze, in hundert Metern Höhe, ist als Highlight ein „Skyroom“ mit weitgehend transparentem Boden, der sich für repräsentative Feste eignet, geplant. „Von diesem Logenplatz mit Blick zum Dom aus liegt dem Betrachter die Stadt zu Füßen“, so Jahn. Vom Ottoplatz wird man über einen südwestlich gelegenen Vorplatz mit Bäumen die großzügige und repräsentative Lobby mit Rezeption erreichen. Im Erdgeschoss liegen zwei dem Ottoplatz zugewandte Läden sowie ein Café, das sich zum öffentlichen Stadtraum orientiert. Eine asymmetrische Stützenstruktur und der mittige Erschließungskern erlauben nach Angaben des Bauherren „Flexibilität und Flächeneffizienz“.

Gestalterisches Thema, so Jahn, seien die Gegensätze, den steinernen Türmen des Domes setzte er den gläsernen Turm entgegen. Dekoration und Stil auf der einen – Konstruktion und rationale Technik auf der anderen Rheinseite. Der „Cologne One Tower“ sollen in den Dialog mit seinem mächtigen Gegenüber treten - denn " die besten Beziehungen schafft man durch Gegensätze."

http://www.koelnarchitektur.de/media/images/200/cologne_one_tower__pers1.jpg

Bewacher
February 17th, 2004, 07:13 AM
Sicher gehört Jahn zu den bekanntesten, vielbeschäftigsten und gefragtesten Architekten der Welt. Aber braucht Köln beste Architekten oder beste Architektur und wie ist die zu erreichen?
Eine gute Frage! Zumal bekannte, vielbeschäftigte und gefragte nicht zwingend gute bedeuten müssen... :bash: Es reicht, quer durch die Medien zu tingeln, was ja auch Sladko, Daniel K. und einigen anderen ohne großes eigenes Zutun gelang... :D

Bewacher
February 19th, 2004, 06:01 PM
Schon erstaunlich - in der -> KSTA/Köln vom 19.02.2004 (http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1077029246930&openMenu=992279212917&calledPageId=992279212917&listid=994347600516) gibt es noch andere Themen ausser des Karnevals! ;) :D So wie ein Interview mit einem Architekten über die Gestaltung der Gegend rund um die Messe:

"(...)
WALTER VON LOM: (...) Die Messe mit ihrer einmaligen Positionierung zur Innenstadt und zum Fernbahnhof braucht ein Äquivalent in der baulichen Anbindung und Ausbildung. (...) So wie der Masterplan derzeit aussieht, droht ein Absacken in die Provinzialität, wie sie für Köln nicht untypisch ist.

Wo setzt Ihre Kritik an?

VON LOM: Grundsätzlich darf sich die Messe nicht als Stadt in der Stadt abschotten, sie ist Bestandteil einer Stadtumgebung. Deshalb sollte überlegt werden, ob nicht öffentliche Durchgänge über das Gelände bleiben können, auch wenn dies belastend für das eigentliche Messegeschäft wäre. Auch eine Öffnung zum Rheinpark hin wäre wichtig.

Und die Kritik im Einzelnen?

VON LOM: Fangen wir im Süden an. Wenn beim Ausbau des ICE-Bahnhofs kein Geld für das ursprünglich vorgesehene Glasdach da ist, dann muss man neue Überlegungen für die Platzgestaltung anstellen. Der öffentliche Raum muss so gestaltet werden, dass die geplanten Hochhäuser integraler Bestandteil eines neuen Zentrums sind. Die Messe braucht einen breiten, attraktiven Zugang, dieses Vorfeld ist sehr wichtig.

Der anschließende große Boulevard darf nach Ansicht der Messe nicht zu attraktiv sein, um die Kunden nicht von den Ausstellungshallen abzulenken.

VON LOM: Im Gegenteil, die Gestaltung des Boulevards muss höchste Priorität haben, er ist für den Erholungswert ausgesprochen wichtig. Auch die neuen Nordhallen sollten hohe architektonische Qualität haben. Es wäre gut, wenn damit nicht nur ein Architekt beauftragt, sondern ein gutachterlicher Alternativvorschlag gemacht worden wäre, den man öffentlich diskutieren könnte. (...)"

Na gut - den gigantischen Glasdach über dem Bf-Deutz vermisse ich nicht besonders... :cool: Schön auch, daß man in Kölle weniger gegen die Hochhäuser in Deutz wetteifert und mehr nachdenkt, wie man sie am besten ins neue Stadtzentrum integrieren könnte - und wie das Ganze auszusehen hat? :)

PS: Wann wird man die Arbeiten am LVR-Hochhaus fortsetzen?

cologne68
February 19th, 2004, 08:54 PM
Am LVR Hochhaus wird schon länger weitergebaut, allerdings geht es bislang kaum in Höhe. Ich denke die werden die bestehenden 7 Stockwerke vervollständigen und dann geht´s in die Höhe. Im Herbst soll der Rohbau stehen.

Private Joker
February 20th, 2004, 01:50 PM
Au weia, das war aber ne schwierige Geburt.
Wo ist eigentlich die Webcam abgeblieben?

cologne68
February 20th, 2004, 02:24 PM
http://www.rzvkcam.de/daten/webcam.jpg

Patrick
February 20th, 2004, 04:17 PM
wird Zeit, dass es mal in die Höhe geht ;)

derpappenheimer
February 20th, 2004, 05:47 PM
Ich glaub`ja mittlerweile, dass die GRÜNEN eine Unterabteilung der AKTIVEN BREMSER sind, denn EGAL um was es geht, die Grünen sind NATÜRLICH DAGEGEN...

Den Wahlslogan "Grün wirkt" sollte man in "Grün blockiert" ändern... :colgate:

Beispiele gefällig? guckst Du:
www.gruene-fraktion-hessen.de/rsvgn/rs_rubrik/0,,2150,00.htm

www.gruene.landtag.nrw.de/themen/infrastruktur/material/Luftverkehr/Luftverkehrskonzeption.htm

oder hier ma was aus meiner Nähe mit Unterstützung der Grünen Arsc....:

www.bekoba-web.de/a1-baustopp/

Mein Gleichnis
Unsere Wirtschaftskriese, doch schuld ist nur der Grüne Riese

cologne68
March 8th, 2004, 10:53 PM
Neuer Impuls für die City in Deutz
Von KARL-HEINZ SCHMITZ

07:22 Uhr


Der riesige Kran ist wieder in Bewegung. Sichtbar geht es jetzt mit dem Weiterbau des 103 Meter hohen gläsernen LVR-Turms in Deutz voran. Angetan zeigte sich der Stadtentwicklungsausschuss am Tag nach der Einigung über den LVR-Turm von den extravaganten Plänen des deutsch-kanadischen Stararchitekten Helmut Jahn für einen 110 Meter hohen „Köln-Tower“ in unmittelbarer Nachbarschaft direkt neben dem ICE-Terminal.
Und auch dieser markante ebenfalls gläserne Turm soll bereits Ende 2007 fertig sein. Doch die neue City Deutz wird nicht nur von Hochhäusern geprägt. Nach neuesten Plänen verspricht auch der Bereich der Constantinstraße gleichfalls bereits bis 2007 größere Attraktivität.

Bebauung mit viel

Glas und Grün

Geprägt wird dieses Gebiet künftig durch eine sechsgeschossige Bebauung auf dem bisherigen Brachgelände zwischen Constantin- und Opladener Straße nach dem Konzept der Architekten Jaspert, Steffens, Watrin, Drehsen. Sie hatten auch den Wettbewerb für den gesamten Bereich ICE Terminal / Deutz Messe gewonnen. Der neue Komplex mit „hochwertiger Fassadengestaltung“ soll sich aufgelockert um zwei begrünte Innenhöfe an der Opladener Straße und einen Platz gegenüber dem Von-Sandt-Platz gliedern. Die Innenhöfe zur verkehrsreichen Opladener Straße hin sollen durch Glaswände abgeschirmt werden. Auf der gegenüberliegenden Seite soll parallel zur Bahn und der etwas südlich verlegten und begradigten Opladener Straße eine Baumreihe das Bild prägen. Genutzt werden sollen die rund 13 500 Quadratmeter Brutto-Geschossfläche durch Büros und etwa 3500 Quadratmeter Wohnungen sowie vor allem zur Constantinstraße hin im Erdgeschoss durch Läden und Gastronomie.

Der Erdgeschossbereich an der Opladener Straße ist für Parkplätze vorgesehen. Und zwar ergänzend zu der dreigeschossigen Tiefgarage, die unter dem Komplex entsteht und auch die für den Köln-Tower erforderlichen 350 Stellplätze aufnimmt. Die Verbindung zu dem Tower wird durch einen Tunnel unter der Opladener Straße hergestellt, der zusammen mit der Begradigung der Straße angelegt werden soll.

Nicht nur städtebaulich erscheint der Neubau als optimale Lösung. Mit ihm sind zugleich auch einige technische und damit finanzielle Probleme gelöst worden. Denn ursprünglich war auf dem Brachgelände nur der Bau der Tiefgarage vorgesehen, während der Bürokomplex parallel zur Bahn entstehen sollte. Doch beide Projekte jeweils für sich wären nicht wirtschaftlich zu realisieren gewesen.

Der Hochbau hätte wegen der darunter liegenden U-Bahn-Röhre und des U-Bahnhofs unverhältnismäßig hohe Gründungs- und Fundamentierungskosten erfordert, und die Tiefgarage hätte wegen der Auftriebskräfte bei Hochwasser ohne Aufbauten ebenfalls sehr aufwändig errichtet werden müssen. Köln-Tower und der Komplex an der Opladener Straße sind wegen des notwendigen Stellplatznachweises nun baurechtlich als Einheit zu sehen.

Dafür zeichnet sich eine enge Kooperation zwischen der Berliner Tenkhoff Properties GmbH als Projektentwickler und Investor des Köln-Tower und der Hochtief Projektentwicklung zur Realisierung des zweiten Komplexes ab.

Offiziell wurde das Projekt zwar wegen der Kurzfristigkeit der Vorlage im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss nicht beraten, doch signalisierten die Fraktionen zuvor im „Kleinen Stea“ bereits Zustimmung.

Jetzt hoffen alle darauf, dass Mitte des Monats bei einem Treffen von Bahn, Messe und Stadt der gordische Knoten für die Finanzierung des ICE-Terminals durchschlagen wird.

(KR)

Patrick
March 9th, 2004, 07:42 PM
dann gehts bald aufwärts, juhu! Hoffe, du kannst ab und zu das ein oder andere Baubild liefern ;) da wird wohl ein ganz nettes viertelchen in deutz entstehen, klingt vielversprechend :)

cologne68
March 9th, 2004, 10:55 PM
Originally posted by Patrick

dann gehts bald aufwärts, juhu! Hoffe, du kannst ab und zu das ein oder andere Baubild liefern ;) da wird wohl ein ganz nettes viertelchen in deutz entstehen, klingt vielversprechend :)

Das wird kein Problem sein. Langsam aber sicher entwickelt sich dort wirklich was. Am LVR Turm wird seit einigen Tagen rund um die Uhr gearbeitet und es geht endlich aufwärts.:)

Patrick
March 9th, 2004, 10:58 PM
huh, ist mir gerade erst aufgefallen, die Webcam da ist klasse, selbst bei Nacht super Bilder!

BlueTiger
March 16th, 2004, 01:48 PM
Es gab doch mal ein Projekt eines Bürohauses in Form eines Tores (wie in Düsseldorf) welches über der Stadtautobahn in Höhe des ehem. KHD-Gelände stehen sollte. Was ist daraus geworden ?

cologne68
March 16th, 2004, 04:14 PM
Originally posted by BlueTiger

Es gab doch mal ein Projekt eines Bürohauses in Form eines Tores (wie in Düsseldorf) welches über der Stadtautobahn in Höhe des ehem. KHD-Gelände stehen sollte. Was ist daraus geworden ?

War das evtl. mal beim Projekt Euroforum vorgesehen? Wird wohl nie kommen, da auch geplante HH nie gebaut wurden und jetzt dort Messehallen errichtet werden, da RTL 2008 in Teile der jetzigen Messe ziehen wird.

sebastian c
March 16th, 2004, 05:53 PM
Kann mir jemand den Link zur webcam geben? Bin gerade etwas blind..

Patrick
March 16th, 2004, 06:29 PM
http://www.rzvkcam.de/daten/webcam.jpg

sebastian c
March 16th, 2004, 06:34 PM
Ich dachte das wär ne live-Webcam? Das ist doch "nur" irgendein Foto?

Patrick
March 16th, 2004, 06:43 PM
dann ists halt ne Foto-Webcam ;) hab keine Ahnung in welchen Abständen das Bild aktualisiert wird

cologne68
March 17th, 2004, 12:48 AM
Normalerweise wird die alle 20 Minuten aktualisiert.

rec
May 23rd, 2004, 03:03 AM
Hat sich zwischenzeitlich einiges getan in Kölle, Projektliste ist wieder auf dem neuesten Stand.

CityHai
May 23rd, 2004, 04:13 PM
Weiter so Heimatstadt! Und NRW auch - Düsseldorf, Dortmund und natürlich Köln... Hier passiert wenigstens was. :drunk:
Wenns auch lange genug gedauert hat. :bash:

cologne68
May 23rd, 2004, 06:22 PM
Hat sich zwischenzeitlich einiges getan in Kölle, Projektliste ist wieder auf dem neuesten Stand.

Danke für das Update. Hast Du eigentlich Informationen zu diesem 75m Arcor Hochhaus? Davon weiss ich absolut nichts.

rec
May 24th, 2004, 01:13 AM
Danke für das Update. Hast Du eigentlich Informationen zu diesem 75m Arcor Hochhaus? Davon weiss ich absolut nichts.

Ursprünglich wollte o.tel.o dieses Hochhaus bauen, diese Meldung ging vor vielleicht vier Jahren groß durch die Presse. Als die Firma in Arcor aufging, bestand wohl kein Bedarf mehr dafür. Ich glaube mich aber zu erinnern, daß ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal in einem Artikel über die rechtsrheinischen Hochhausplanungen über dieses Hochhaus gelesen habe. Gut möglich allerdings, daß die Planungen mittlerweile ad acta gelegt wurden. Ich habe das Hochhaus vorerst in der Liste belassen. Vielleicht finde ich noch etwas darüber.

cologne68
May 29th, 2004, 01:16 AM
LVR Turm/Triangle Tower

http://www.skylines.mynetcologne.de/projekte%20003_resize.jpg

Hasselbeck
June 7th, 2004, 02:14 PM
Hallo zusammen.
Ich wollte fragen ob jemand weis was in Deutz neben dem Polizeipräsidium gebaut wird.
Habe schon überall gesucht aber keine antwort auf meine frage gefunden.
THX

cologne68
June 7th, 2004, 10:45 PM
Hallo zusammen.
Ich wollte fragen ob jemand weis was in Deutz neben dem Polizeipräsidium gebaut wird.
Habe schon überall gesucht aber keine antwort auf meine frage gefunden.
THX

Dort wird ein Einkaufszentrum gebaut, hier der Link: http://www.mfi-online.de/objekte/arcaden/koeln-arcaden/

rec
June 18th, 2004, 06:00 PM
@ cologne68

"Im rechtsrheinischen Euroforum Süd sieht der Bebauungsplan neben dem 60-Meter-Bau von Arcor, dem früheren KHD-Hauptgebäude, zwei weitere Häuser von 75 und 100 Metern Höhe vor."

Quelle: http://www.rundschau-online.de/kr/page.jsp?ksArtikel.id=1057765564564&calledPageId=1037365920648

Bei dem 100m-Turm handelt es sich offenbar um den Service-Tower. Der Bericht ist schon etwas älter, vom August 2003.

cologne68
June 19th, 2004, 01:07 AM
@ cologne68

"Im rechtsrheinischen Euroforum Süd sieht der Bebauungsplan neben dem 60-Meter-Bau von Arcor, dem früheren KHD-Hauptgebäude, zwei weitere Häuser von 75 und 100 Metern Höhe vor."

Quelle: http://www.rundschau-online.de/kr/page.jsp?ksArtikel.id=1057765564564&calledPageId=1037365920648

Bei dem 100m-Turm handelt es sich offenbar um den Service-Tower. Der Bericht ist schon etwas älter, vom August 2003.

Danke für den Artikel. Der Service Tower wird wohl nie gebaut und von einem 75m Turm weiss ich nichts.
Die 100m Türme auf dem CFK Gelände werden sehr wahrscheinlich, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren realisiert.

Private Joker
August 13th, 2004, 09:12 AM
Schlechte Nachrichten gestern auf WDR5!
Demnach hat sich die Stadt Köln mit der UNESCO geeinigt, den Cluster auf der dem Dom gegenüberliegenden Seite nicht zu genehmigen. Eine Überarbeitung der Pläne mit dem Ziel die Höhen der Gebäude deutlich zu reduzieren wurde gegen das Versprechen der UNESCO eingelöst, den Dom von der roten Liste zu nehmen.

Naja - der Kölsche Klüngel halt! :bash:

edit: Such noch nach schriftlichen Quellen, kam gestern in den 17:00h-Nachrichten des WDR5. Hoffentlich eine Ente!


12.08.04, Kölner Rundschau

Kölner Dom als Weltkulturerbe: Hochhausbauten werden überprüft

Der Status des Kölner Domes als UNESCO-Weltkulturerbe ist gefährdet.

Köln - Die wachsende öffentliche Kritik an mehreren geplanten Hochhäusern im Zusammenhang mit dem Erhalt des Kölner Doms als Weltkulturerbe hat zu ersten Konsequenzen geführt: Die Pläne für die umstrittenen Bauten auf der rechten Rheinseite gegenüber dem Dom sollen überprüft werden.
«Möglicherweise könnte dabei herauskommen, dass die Hochhäuser nicht oder in anderer oder abgespeckter Form gebaut werden», sagte am Donnerstag eine Sprecherin des nordrhein- westfälischen Städtebauministeriums in Düsseldorf. Weil die Hochhäuser die «Integrität» der Stätte in Frage stellten, hatte die UNESCO den Dom Anfang Juli auf die rote Liste der gefährdeten Weltkulturerbe-Stätten gesetzt.

In einem Bericht sollen, wie vom Welterbe-Komitee erbeten, Aussagen zur Gebäudeplanung der Stadt Köln gemacht werden. Dabei werde auch eine «Pufferzone» rund um den Dom definiert, in die laut Ministerium die Sichtachsen einbezogen werden sollen. In dem Bericht soll auch dargestellt werden, wie die unmittelbare Umgebung des Doms aufgewertet werden kann. Dazu zählen beispielsweise aktuelle Umbauten an der Domplatte sowie der neue Zugang vom Hauptbahnhof aus. Der Dom gehört seit 1996 zum Welterbe und wird als eines der europäischen Meisterwerke der gotischen Architektur eingestuft. (dpa)

cologne68
August 13th, 2004, 01:14 PM
Die Stadt bekräftigt an den Planungen nichts zu verändern. Ausserdem läuft schon die Vermarktung für den Cologne One Tower. Falls sich die Hirnis der Unesco doch durchsetzen kann Köln in Sachen Immobilienmarkt einpacken, welcher Investor macht solche Spielchen mit?

Hier ein Bericht aus dem KSTA:

Kölner Dom: Arbeitsgruppe soll UNESCO-Status sichern

erstellt 12.08.04, 07:03h, aktualisiert 12.08.04, 08:47h

Der Status des Kölner Doms als Weltkulturerbe soll gesichert werden.

Die Planungen für eine Pufferzone rund um den Dom werden vorgestellt.
Der nordrhein-westfälische Kultur- und Städtebauminister Michael Vesper (Grüne) will sich beim Welterbekomitee der Unesco dafür einsetzen, dass der Kölner Dom den Status des Weltkulturerbes behält. Ein detaillierter Bericht zu Fragen der Stadtplanung, des Denkmalschutzes und Überzeugungsarbeit beim Welterbekomitee solle dies garantieren. Das ist das Ergebnis eines Düsseldorfer Treffens von Vesper mit dem Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), Dompropst Norbert Feldhoff, Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner, Roland Bernecker von der Deutschen Unesco-Kommission sowie Birgitta Ringbeck als Delegierte der Kulturministerkonferenz beim Welterbekomitee. Die Welterbekommission der Unesco (WHC) hatte den Kölner Dom in ihrer Sitzung im chinesischen Suzhou am 5. Juli 2004 in die Liste des Welterbes in Gefahr („Rote Liste“) eingetragen.

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe, so eine Pressemitteilung der Stadt Köln, soll die Überzeugungsarbeit bei dem Welterbekomitee der Unesco koordinieren. „Der Kölner Dom hat eine herausragende Bedeutung nicht nur für die Stadt, sondern für ganz NRW und Deutschland“, betonte Vesper. Schramma begrüßte die Einsetzung dieser Arbeitsgruppe, die bis Dezember dieses Jahres ihre Untersuchungsergebnisse vorlegen soll. „Es wird bei der Unesco sicherlich hilfreich sein, sämtliche Vorkehrungen zum Schutz des Doms als breit angelegtes Konzept zu präsentieren. Auch mit der Darstellung dessen, womit wir den Dom bereits jetzt herausstellen und sein Umfeld im Hinblick auf verträgliche Veranstaltungen schützen, wollen wir deutlich machen, wie sensibel Köln mit seinem Wahrzeichen umgeht.“

Die Arbeitsgruppe wird bis Anfang Dezember einen umfassenden Bericht zum „Weltkulturerbe Kölner Dom“ entwerfen. Der Bericht soll sich - so heißt es - auf drei Themenfelder beziehen: 1. Aussagen zu den Gebäudeplanungen der Stadt Köln; 2. Planungen für eine Pufferzone rund um den Dom, in die auch die Sichtachsen einbezogen werden; 3. eine Studie zur visuellen Gefährdung, die von einem unabhängigen Gutachter erarbeitet werden soll. Dabei soll es aber nicht nur um Entgegnungen auf die vom WHC benannten Gefährdungen gehen, sondern auch darum, „ein positives Gesamtkonzept des Kölner Doms“ darzustellen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung seien die aktuellen Umbauarbeiten an der Domplatte und das veränderte Veranstaltungskonzept der Stadt, das nur noch „angemessene“ Veranstaltungen rund um den Dom erlaubt. Die Runde hat sich darauf verständigt, Mitglieder des WHC nach Köln einzuladen, damit sie sich vor Ort ein Bild machen können. (ksta)

trance-x
August 23rd, 2004, 01:51 PM
kein gutes engagement der UNESCO. fuer koeln waere es m.e. ziemlich sinnvoll rechtsrheinisch eine moderne und auch hoehere city aufzuhaeufen, auf der anderen seite altstadtflair, historie und mehr zu wuerdigen ... waere eine gute kombination ... in koeln ist vom kulturellen leben her und auch sonst durchaus potent ... das konsequenter in ein optisches gesamtprofil zu buendeln, wuerde cologne einen guten schub geben ...

larved
August 23rd, 2004, 02:50 PM
ist aber irgendwie schon eine eigenartige einstellung der unesco. der dom als bauwerk an sich ist doch trotz der hochäuser gegenüber (und auch wenn sie direkt an der domplatte gebaut werden würden) weiterhin schützenswert und verdient es mit dem titel weltkulurerbe gewürdigt zu werden..

PatrickV
November 30th, 2004, 04:02 PM
(naja, das ich mal diesen Thread retten werde...)

rec
February 18th, 2005, 05:33 PM
Habe die Liste wieder aktualisiert.

cologne68
February 18th, 2005, 11:10 PM
@rec: Danke für die Aktualisierung, hier scheint sich ja wieder etwas zu tun.

Manu84
March 14th, 2005, 08:10 PM
Hm wie sieht es aktuell mit der Deutzer-Hochhaus-Zone??

und wir der Bahnhof auch so umgebaut wie in der Übersicht???

ist n super proyekt die unesco sollte sich nicht so anstellen

cologne68
April 16th, 2005, 02:58 PM
Geplantes HH im Büropark Mercedes Allee.

http://laraviktoria.de.server174-han.de-nserver.de/typo3cms/hh-vision.de/typo3temp/pics/377b148c6a.jpg

Jai-C
April 17th, 2005, 01:29 AM
Geplantes HH im Büropark Mercedes Allee.

http://laraviktoria.de.server174-han.de-nserver.de/typo3cms/hh-vision.de/typo3temp/pics/377b148c6a.jpg
Nicht schlecht, gibt's genauere Infos zu Höhe, Baubeginn... ?

cologne68
April 17th, 2005, 02:20 PM
Nicht schlecht, gibt's genauere Infos zu Höhe, Baubeginn... ?

Genaue Termine gibt es wohl noch nicht, allerdings soll das ganze Areal ziemlich zeitnah nach Beendigung des MB Centers (Anfang 2006) bebaut werden. Das HH soll 20 Stockwerke hoch werden.

Dauerunreg
May 14th, 2005, 09:54 AM
Kurze Info aus einer gestrigen WDR3-Sendung: Stadt macht der UNESCO großzügige Zugeständnisse. Man habe eingesehen, daß die neuen HH (Zitat) aus jeder Richtung die Sicht auf den Dom beeinträchtigen werden. Für die restlichen 3 HH in Deutz will man restriktive Höhenbeschränkungen einführen und vermehrt auf Qualität achten.
Den Jahn-Turm wird man voraussichtlich nicht mehr verhindern können (Verträge), allerdings bemühe man sich in den nächsten Wochen um einen sofortigen Planungsstopp.

:wallbash:

magicks
May 14th, 2005, 08:35 PM
Das ist unfassbar! Was sind das für Leute?

cologne68
May 30th, 2005, 04:00 AM
Zwei HH sollen neu ausgeschrieben werden und für Cologne One (100m) soll wahrscheinlich noch in diesem Jahr Baubeginn sein. Evtl. soll dort die Lufthansa Hauptverwaltung 2007 einziehen.

Marcin
December 24th, 2005, 11:37 PM
Da sich die Stadt Köln komplett gegen den Bau von Hochhäusern in Deutz entschieden hat (so habe ich es im Radio aufgeschnappt), wird dies wohl wieder der einzige neue post in diesem thread für weitere 7 Monate sein ... Schade für Köln ... und was bringt das eigentlich auf so einer Unesco-Liste zu sein? Zahlen die wenigstens für die Dauerarbeiten am Dom? Wenn nicht, könnte man ja getrost darauf verzichten.

cologne68
December 25th, 2005, 10:22 PM
Die Unesco zahlt keinen Cent...

cologne68
March 22nd, 2006, 04:21 PM
Morgen wird im Stea über ein modernes Stadttor diskutiert, Höhe 60m.

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1142361629454l.jpg

Die Kranhäuser werden ab Herbst gebaut, für eins wurden die Verträge bereits unterschrieben.

PatrickV
March 23rd, 2006, 08:46 AM
lol, das Haus kenn' ich. Steht in Duesseldorf!

Molinari
March 23rd, 2006, 09:14 AM
Das selbe habe ich mir auch gedacht...

[schlechter Gesang]Mer losse de Stadttor in Düsseldorf....[\schlechter Gesang]

;) :D

FLD
April 13th, 2006, 03:25 PM
Hi, sorry my German is pretty crap! I'm in Cologne for a week from tomorrow, is it true that the Cologne TV tower is now closed to the public? Looking forward to visiting your fantastic city again!

FLD, Birmingham - England.

amagaldu
April 14th, 2006, 03:29 PM
sorry, don´t now man.. but the best way to find out, get a nice tram ride till there and check it.. :)

FLD
April 25th, 2006, 02:31 PM
sorry, don´t now man.. but the best way to find out, get a nice tram ride till there and check it.. :)

Thanks, had a great time in Cologne, didn't make it as far as the TV tower, spent too much time in the shops!! Loved your city, especially the Altstadt and the Dom areas.

The new Deutsche Post building in Bonn is superb! It reminded me in shape of the new Beetham Tower (Radisson SAS Hotel) in Birmingham, England.

Look forward to visiting your great country again soon.

IdleIdol
June 2nd, 2006, 11:46 AM
Thanks, had a great time in Cologne, didn't make it as far as the TV tower, spent too much time in the shops!! Loved your city, especially the Altstadt and the Dom areas.

The new Deutsche Post building in Bonn is superb! It reminded me in shape of the new Beetham Tower (Radisson SAS Hotel) in Birmingham, England.

Look forward to visiting your great country again soon.

Glad you had a good time, hope to see you again.

Oh btw, yes, the Colonius tower (TV tower) is closed to the public. Dunno, why that is. Just 4 years ago they used to have raves up there (if that is your thing).

Did you see the media park tower (Media Park Turm (http://www.promaco.lu/koeln.jpg))? That's probably the nicest tower in the entire state and probably in the top 10 in Europe, imho.

FLD
July 27th, 2006, 02:58 PM
Glad you had a good time, hope to see you again.

Oh btw, yes, the Colonius tower (TV tower) is closed to the public. Dunno, why that is. Just 4 years ago they used to have raves up there (if that is your thing).

Did you see the media park tower (Media Park Turm (http://www.promaco.lu/koeln.jpg))? That's probably the nicest tower in the entire state and probably in the top 10 in Europe, imho.


Thank you, will definately be visiting again, the kids loved Phantasialand!!

We travelled in from Cologne by tram most days from Dersdorf, & got some good views of the city skyline on the way in. Think I may have seen the Media Park Tower from a distance.

The residential tower by the zoo is very tall, is this one of the tallest residential towers in Germany?

amagaldu
July 29th, 2006, 11:05 PM
if you were in the city center you should have seen the Media Park Tower..

there is a lake in front of it and a big cinema beside..

The residential tower by the zoo is probably one of the tallest residential towers in Germany, I agree..

Patrick
July 30th, 2006, 02:29 AM
as far as i know, the res-tower near zoo (axa-hochhaus) is THE tallest residential building in germany (147m). the second highest (uni-hochhaus, 138m) is also located in köln

www.Rotterdam.nl
October 16th, 2006, 01:22 PM
Foto's von Köln auf Holland Hochbau Forum --> http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=400445

amagaldu
October 16th, 2006, 02:41 PM
dank je wel www..! :hi:

LuckyLuke
October 16th, 2006, 07:37 PM
Great pics... dank u!

www.Rotterdam.nl
October 16th, 2006, 09:57 PM
Mit kerst gehe ich wieder nach köln. Ist da eine turm who man kan besuchen (for a view over the city)?

(Ich spreche nicht sehr gut Deutsch.... entschuldigung).

ZZ-II
October 16th, 2006, 10:23 PM
kölner dom oder der fernsehturm colonius

Pølser Hawkins III
October 17th, 2006, 12:05 AM
Nette Bilder, rotterdam.nl. Eine Aussichtsplattform bietet seit Anfang September 2006 das KölnTriangle (103 Meter) in Köln-Deutz. Direkt am Rhein und vis-a-vis zum Dom, der Eintritt kostet 3 Euro. Es ist eine offene Plattform, du kannst aber nur durch Glasscheiben schauen und fotografieren. Info (http://www.blick-auf-koeln.de/).

www.Rotterdam.nl
October 17th, 2006, 03:48 PM
Vielen dank. Ich gehe das Köln Triangle besuchen mit kerst (Eintritt 3 euro fur dom und triangle, oder allein fur die dom?).

Pølser Hawkins III
October 17th, 2006, 05:11 PM
Gern geschehen. 3 Euro alleine für das KölnTriangle. Domturm kostet 2 Euro, soweit ich weiß.

amagaldu
October 18th, 2006, 03:49 PM
Vielen dank. Ich gehe das Köln Triangle besuchen mit kerst (Eintritt 3 euro fur dom und triangle, oder allein fur die dom?).
Weihnachten meinst du.. :)
das Triangle ist auf der anderen seite des Rheins. dann kanns du über die Brücke laufen und den Dom zu fuß besteigen, denn es gibt einen Aufzug, der ist aber nur für den Bischof und andere Persönlichkeiten..

Kampflamm
October 22nd, 2006, 07:34 PM
Wurde das hier schon erwähnt?

Dominium

http://www.hochtief-projektentwicklung.de/htp/img/popup/dominium_popup.jpg

http://www.ais-online.de/6/pdcnewsitem/00/63/66/domium.jpg

Nutzung: Büros, Gastronomie, Einzelhandel
Grundstücksfläche: 4 100 m²
BGF: 24 600 m²
Mietfläche: zirka 20 300 m²
Stellplätze: 240
Investitionsvolumen: 77 Mio. Euro
Ausführung: bis 2007

Architeken: Kollhoff und Timmermann, Berlin

Das Objekt befindet sich in bester Lage der Kölner Innenstadt. Dom und Hauptbahnhof sind fünf Gehminuten entfernt. Das direkte Umfeld wird bestimmt von den Repräsentanzen großer Banken und Versicherungen. Die Nord-Süd-Fahrt, Unter Sachsenhausen und Komödienstraße umgrenzen das Objekt und verbinden es mit Autobahn und Vororten. Die nahe gelegene U-Bahn-Station hat direkte Verbindung zum Flughafen. Ringsum gibt es ein großes Angebot an Hotels und Gastronomie von High Class bis gut bürgerlich.

Realisierung
Das architektonische Konzept ist einzigartig: Fünf Gebäude mit individuellem Charakter verschmelzen zu einem Gesamtobjekt. Das Spektrum reicht vom kernsanierten Traditionsbau bis zum modernsten Neubau. Entsprechend spannend ist das Zusammenspiel verschiedener Fassadenmaterialien, Gebäudehöhen und Formelemente.

http://www.ais-online.de/6/pdcnewsitem/00/63/66/index_6.html?origin=news

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1161273805983l.jpg

An die 1000 Lastwagen waren nötig, um Bauschutt und Erdaushub wegzubringen. Hinter dem Bauzaun an der Nord-Süd-Fahrt und der Komödienstraße ist eine gewaltige Grube entstanden, demnächst werden die Arbeiter das Fundament für das neue Bürogebäude legen. Auf dem ehemaligen Grundstück der Commerzbank entsteht im Bankenviertel das "Dominium", wie die Hochtief Projektentwicklung GmbH den Komplex nennt. Hierhin will die AMB Generali Gruppe als Eigentümer in zwei Jahren ihren Hauptsitz verlegen, der sich derzeit noch in Aachen findet.

"Wir werden Mitte 2008 mit dem Bau fertig sein", sagte Niederlassungsleiter Robert Bambach am Freitag. Den Großteil der Büros werde der Versicherungskonzern AMB belegen; lediglich 3000 der 20 000 Quadratmeter Nutzfläche seien noch zu vermieten.

Die denkmalgeschützte Fassade der Commerzbank bleibt erhalten. Sie wird Teil der neuen Front zur Komödienstraße. Von Stützen gesichert, wirkt das 140 Jahre alte Mauerwerk wie eine Filmkulisse. Das in mehrere Einheiten gegliederte neue Gebäude hat auf einer Grundfläche von 4100 Quadratmetern sechs bis zehn Geschosse. Es soll bis zu 33 Meter hoch werden und genügend Raum für 1000 Arbeitsplätze bieten. Im Tiefgeschoss entstehen 235 Parkplätze. Um die Umgebung des Gebäudes etwas freundlicher zu gestalten, will Hochtief den Bürgersteig an der Nord-Süd-Fahrt zwischen Unter Sachsenhausen und der Komödienstraße verbreitern - in Abstimmung mit der Stadtverwaltung, wie das Unternehmen versicherte.

Bei ihren Arbeiten hätten die Handwerker zahlreiche Überbleibsel aus der Vergangenheit Kölns ausgegraben, sagte Hochtief-Projektleiter Dominic Müller-Jaeger. Römische Vasen etwa, mittelalterliche Gefäße und andere Gegenstände des alltäglichen Lebens. Aufsehen erregende Funde habe es aber nicht gegeben - im Mittelalter diente das Gelände als Müllkippe.

http://www.ksta.de/html/artikel/1161361391638.shtml

Molinari
October 22nd, 2006, 07:45 PM
Sehr schön, typisch Kollhoff. Ist das nahe dieses WDR-Baus über einer Hauptstraße?

Kampflamm
October 22nd, 2006, 07:46 PM
Ja, den sieht man hier rechts im Bild:

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1161273805983l.jpg

Molinari
October 22nd, 2006, 07:48 PM
Ja, ich war mir nicht ganz sicher.

Kampflamm
October 22nd, 2006, 08:15 PM
Musst dich nicht entschuldigen. Das ganze ist aber wirklich ein sehr gutes Projekt, irgendwelche Glaskästen würden da nicht hinpassen.

Hier nochmal ein größeres Bild

http://www.kollhoff.de/images/pro/dom_2.jpg

Molinari
October 22nd, 2006, 08:41 PM
Musst dich nicht entschuldigen.
Genau aus diesem Grund habe ich mich nicht entschuldigt.

Das wird alles auf einen Schlag gebaut?

Kampflamm
October 22nd, 2006, 08:44 PM
Will ich mal hoffen und nehm ich an.

In der pdf-Datei sind noch 2 gute Ansichten: http://www.hochtief-projektentwicklung.de/htp/doc/pdf/Dominium_Koeln.pdf

bravoman
October 22nd, 2006, 09:01 PM
Danke f%u00FCr das Update.

Ich hab mich schon so oft gewundert, was da wohl hinkommt . Gibt ja leider kein Baustellenschild. Mir gef%u00E4llt besonders gut, dass die alte Fassade in das Geb%u00E4ude integriert wird.

amagaldu
October 23rd, 2006, 11:49 AM
hi Molinari, danke für deine vielen Beitrage, aber könntest du vielleicht erklären, was du mit deinem Custom User Title meinst..?

Pølser Hawkins III
October 23rd, 2006, 12:36 PM
Die polnischen Proteste gegen Molinaris Nutzertitel werden massiv:

Brückenkletterer wieder da

Frankfurt. Bereits zum zweiten Mal ist ein 33 Jahre alter Mann am Samstagmorgen auf einen Pfeiler der Flößerbrücke geklettert und hat die Polizei in Atem gehalten. Nachdem ein Verhandlungsteam der Polizei mit einem Korb in mehr als 20 Meter Höhe auf den Mann einredete, gab er auf und ließ sich mit den Beamten zusammen auf sicheren Boden bringen. Die Motive des aus Polen stammenden Mannes sind nach wie vor unklar, wie die Polizei mitteilte. Während der Rettungsaktion wurde der Autoverkehr umgeleitet, auch der Schiffsverkehr auf dem Main war beeinträchtigt. Bereits Anfang Oktober war der Mann auf den Brückenpfeiler geklettert. Auch damals musste die Polizei mehrere Stunden auf den Mann einreden.

Frankfurter Neue Presse, Printausgabe vom 23.10.2006

ZZ-II
October 23rd, 2006, 09:59 PM
:lol:

erbse
February 20th, 2007, 09:15 PM
Leute Leute, wo bleibt denn euer Enthusiasmus? Gibt's nicht eine einzige kleine Neuigkeit seit Oktober '06 für diese (fast) Millionenstadt?
Bin ja enttäuscht... :(

Dauerunreg
February 21st, 2007, 02:30 PM
Falsche Rheinseite.

ZZ-II
February 21st, 2007, 07:36 PM
Leute Leute, wo bleibt denn euer Enthusiasmus? Gibt's nicht eine einzige kleine Neuigkeit seit Oktober '06 für diese (fast) Millionenstadt?
Bin ja enttäuscht... :(

irgendwie glaub ich auch nicht daran das in köln in den nächsten jahren wieder ein nettes türmchen entsteht

Marcin
March 30th, 2007, 07:26 PM
Hat das schon jemand hier gepostet?

http://frankonia.webfactory.de/de/projekte/alle/Gerlingquartier/

morila
April 28th, 2007, 10:54 AM
Im Stadtanzeiger steht, das in der Kölner Innenstadt Gebäude in Zukunft höchstens 22.50m
hoch sein sollen und alles darüber hinaus mit strengen Auflagen belegt werden soll. SPD und Grüne wollen das wohl so beschließen.

Patrick
April 28th, 2007, 11:34 AM
magische brandschutzgrenze?

ZZ-II
April 28th, 2007, 12:27 PM
22.5m?? haben die den vollen schlag oder wie??

erbse
April 28th, 2007, 05:53 PM
^ Wohl eher Angst vor einem Schlag auf den Hinterkopf.

ZZ-II
April 28th, 2007, 08:01 PM
das is ja schlimmer als in münchen und die sind für mich schon total narrad mit ihren damischen 100m

Patrick
April 29th, 2007, 04:00 PM
gut im innenstadtbereich sollen halt dom, st. martin etc. (und das komische wdr-ungetüm) das stadtbild wahren, darum kann ich da jetzt nur wenig verwerfliches dran finden. hochhäuser in köln sind ja eh alle sowieso außerhalb dieses bereiches, von daher.

morila
June 14th, 2007, 12:58 AM
Microsoft Zentrale NRW

http://img227.imageshack.us/img227/7168/62microsoftrhein1pu3.jpg (http://imageshack.us)

http://img339.imageshack.us/img339/1408/1179818559168lwl4.jpg (http://imageshack.us)

Marthrax
June 14th, 2007, 04:32 PM
Wo in Köln soll die Microsoft-Zentrale denn entstehen?

morila
June 14th, 2007, 05:15 PM
Im Rheinauhafen neben der Severinsbrücke.


http://www.rheinauhafen-koeln.de/rheinauartoffice

ZZ-II
June 14th, 2007, 05:55 PM
sieht ja ganz nett aus

novaguy
October 5th, 2007, 02:00 PM
When I was in Koln a few weeks ago I noticed a few cranes just south of the city center,along the river.Does anyone have any info on these projects?

cologne68
October 7th, 2007, 11:43 AM
@novaguy

http://www.modernestadt.de/Rheinauhafen.htm

http://www.rheinauhafen-koeln.de/view.php?nid=0&page=1&switch_lid=4

novaguy
October 7th, 2007, 06:56 PM
thanks for the info.

railcity
October 9th, 2007, 03:00 PM
Microsoft Zentrale NRW

http://img227.imageshack.us/img227/7168/62microsoftrhein1pu3.jpg (http://imageshack.us)

http://img339.imageshack.us/img339/1408/1179818559168lwl4.jpg (http://imageshack.us)

Ganz unter dem Motto "Windows"... ;)

sosk
December 27th, 2007, 05:43 PM
in Bau:


LVR-Turm (Triangle Tower) 103m (2005). Der Turm erhält eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform.

http://www.baunetz.de/upload/77762az.jpg

DKV Plus 55m (2005)

http://www.baunetz.de/upload/75906bz.jpg



geplant:


Messehochhäuser

1) Messeturm 120m (Baubeginn offen)

2) Messehotel 100m (Baubeginn offen)

3) Cologne One Tower 100m (2005 - 2007). Auf den L-förmigen Turm soll eine quadratische "Skybox" mit transparentem Boden gesetzt werden, die einen freien Blick auf den Dom ermöglicht. Der Entwurf von Architekt Helmut Jahn sieht 30.000 m² vermietbare Fläche vor. Die Baukosten werden etwa 150 Mio. € betragen.

http://www.ksta.de/ks/images/mdsBild/1064391837515l.jpg


Übersicht über das Gesamtprojekt ICE-Terminal Köln-Deutz:

http://www.baunetz.de/upload/75527bz.jpg
http://www.baunetz.de/upload/75527fz.jpg
http://www.baunetz.de/upload/75527fz.jpg
http://www.baunetz.de/upload/75527cz.jpg

Der runde Turm ist der LVR-Turm (Triangle Tower), anstelle des Doppelturms entsteht neben dem alten Bahnhofsgebäude der Cologne One Tower (neuer Entwurf von Helmut Jahn). Dazwischen das aufgestockte Ford-Hochhaus. Auf der anderen Seite der Gleise (ICE-Bahnhof) der Hotelturm und der schräg stehende Messeturm.


Kranhaus I-III je 55m. Mit dem Bau des ersten Kranhauses wird womöglich noch 2005 begonnen.

http://www.baunetz.de/upload/75561bz.jpg

Hochhaustor Gummersbacher Straße 100m. Auf dem früheren Gelände der Chemischen Fabrik Kalk (CFK) soll nördlich und südlich der Gummersbacher Straße jeweils ein etwa 100m hohes Gebäude entstehen.

Hochhaus Widdersdorfer Straße 20 Stockwerke. Neben dem neuen Mercedes-Center soll ein neuer Bürokomplex mit einem Hochhaus entstehen.



Realisierung unklar:


GEW Tower 100-120m. Auf Beschluss der schwarz-grünen Koalition im Rat wurde der Turm im Februar 2003 auf Eis gelegt.

Hochhaus Rudolfplatz 60m. Die Victoria Versicherung als Investor will höher hinaus, die Stadt beharrt auf maximal 60m; die Victoria hat daraufhin angedroht, unter diesen Umständen überhaupt nicht zu bauen.

Hochhaus Ehrenfeld 100m(?) - soll mit dem Hercules Hochhaus ein "Stadttor" bilden; für das Gelände gibt es offenbar bereits mehrere Interessen, deren Planungen aber noch nicht bekannt sind.

Aufstockung Fordhochhaus 100m (von 60m)

Arcor-Hochhaus 75m. Neben der 60m hohen ehemaligen KHD-Hauptverwaltung in Mühlheim soll ein 75m hoher Neubau entstehen.



letzte Aktualisierung: 18-2-2005what great cocept of fantastic ideas and futhure construction.thumbs up from sheffield uk :banana:

Kampflamm
January 8th, 2008, 12:06 AM
Dominium:

http://i89.photobucket.com/albums/k217/Aviller71/CGN9.jpg

il fenomeno
January 8th, 2008, 12:12 AM
was ist das?

Kampflamm
January 8th, 2008, 12:23 AM
Ein Gebäude. (http://www.kollhoff.de/images/pro/dom_2.jpg)

Patrick
January 8th, 2008, 12:29 AM
das ist ein bürogebäude, welches von kolhoff entworfen wurde und von der hochtief gebaut wird, in der innenstadt

http://www.hochtief-projektentwicklung.de/htp/130.jhtml

erbse
January 8th, 2008, 02:05 PM
Geil. Kollhoff ist ein Genie. Wenn moderne Architektur überwiegend so ausschaute, gäb's nicht viel zu beanstanden. Leider gilt die schmuckbefreite Blankfassade im Schachtelformat noch durchweg als das Maß aller Dinge. Der Kölner Status quo kann das nicht leugnen.

Wo ist denn der Ottoplatz? Auf der Homepage ist etwas vom "Herzen der Stadt" zu lesen. Ich hoffe, dass das nicht mit einer 10-Minuten-Entfernung vom Stadtzentrum gleichgesetzt wird. Gerade die Gegend um den Dom hätte einen radikalen Umbau nötig.

Kampflamm
January 8th, 2008, 04:26 PM
Der Ottoplatz ist westlich vom Dom. Viel ist da nicht los und die Gegend mit ihren Bankenbauten ist eh nicht so schlimm.

cologne68
January 10th, 2008, 11:44 PM
Der Ottoplatz liegt in Deutz, das Dominium liegt ca. 2 Gehminuten vom Dom entfernt im Bankenviertel.

Kampflamm
January 10th, 2008, 11:46 PM
Oops. Die Adresse ist die von Hochtief, nicht vom Dominium. :D

novaguy
March 8th, 2008, 02:17 PM
No update for the last several months,someone in Koln needs to grab their camera and get out there.

JoKo65
March 14th, 2008, 09:54 PM
9. März 2008, 04:00 Uhr

Von Peter Lamprecht

Köln lockt mit neuer Architektur

Einer Untersuchung zufolge sind in Europa nur Helsinki und Madrid dynamischer. Selbstbewusst präsentiert sich die Stadt bei der Immobilienmesse "Mipim" in Cannes

[…]

http://www.welt.de/wams_print/article1778120/Koeln_lockt_mit_neuer_Architektur.html

Ein Artikel aus der WamS, den ich ganz interessant finde, Köln, früher das hässliche Entlein der deutschen Millionenstädte, macht sich. Man wundert sich, wie schnell sich diese Stadt verändert hat und weiter verändert.

Puntagorda
March 19th, 2008, 04:24 PM
^
Dafür ist ein kaum einer anderen deutschen Großstadt der städtebauliche Unterschied zwischen einigen wenigen Hochglanz-Projekten und unterdurchschnittlich schmuddeliger Masse so groß wie in Köln/Bonn...

JoKo65
March 21st, 2008, 01:47 PM
^
Dafür ist ein kaum einer anderen deutschen Großstadt der städtebauliche Unterschied zwischen einigen wenigen Hochglanz-Projekten und unterdurchschnittlich schmuddeliger Masse so groß wie in Köln/Bonn...


Naja, ich komme ursprünglich aus Berlin und habe eine zeitlang in Köln gelebt, bilde mir also ein, beide Städte ganz gut beurteilen zu können, den großen „Schmuddel-Unterschied“ sehe ich nicht.

SkyscraperFreak92
April 17th, 2008, 05:05 PM
Geil. Kollhoff ist ein Genie.

Na toll, dass merkt man bei uns in Berlin am Potsdamer Platz, wo das KOLLHOFF HAUS nach nicht einmal 10 Jahren so schrott ist, dass sie es jetzt für mehr als 25 Mio. € wieder zusammenflicken dürfen....

erbse
April 17th, 2008, 05:18 PM
Was man wohl eher den Statikern & Komparsen denn dem Architekten zurechnen muss.

SkyscraperFreak92
April 18th, 2008, 04:31 PM
stimmt auch wieder...

cello1974
May 19th, 2008, 07:32 PM
DAS sieht aber schick aus... Fügt sich gut in die Umgebung!

dakir2004
May 20th, 2008, 04:13 PM
Das Gebäude vom Kollhoff sieht wirklich verdammt genial aus :okay:

Find es richtig gut, dass in immer mehr Städten wieder historisch gebaut wird, ob es sich nun dabei um ein wirklich historisches Gebäude handelt oder es nachempfunden ist, spielt da eigentlich keine Rolle.

Oder stand dort damals schon mal das gleiche Gebäude?

erbse
March 22nd, 2009, 12:59 PM
Dominium ist inzwischen fertig, nehm ich an? Hast du Bilder, Kampflamm?
Oder jmd. anderes?

Schnitzel
March 22nd, 2009, 09:12 PM
War mal in aller Hastigkeit aufgebrochen ohne viel Zeit für Details zu haben. Aber für den kleinen Überblick hoffentlich genug:

http://img3.imageshack.us/img3/9586/dsc00007zsz.jpg (http://img3.imageshack.us/my.php?image=dsc00007zsz.jpg)
http://img256.imageshack.us/img256/719/dsc00010g.jpg (http://img256.imageshack.us/my.php?image=dsc00010g.jpg)
http://img24.imageshack.us/img24/7093/dsc00001hfy.jpg (http://img24.imageshack.us/my.php?image=dsc00001hfy.jpg)
http://img207.imageshack.us/img207/8338/dsc00002c.jpg (http://img207.imageshack.us/my.php?image=dsc00002c.jpg)
http://img525.imageshack.us/img525/5540/dsc00003fya.jpg (http://img525.imageshack.us/my.php?image=dsc00003fya.jpg)
http://img516.imageshack.us/img516/7210/dsc00004q.jpg (http://img516.imageshack.us/my.php?image=dsc00004q.jpg)
http://img24.imageshack.us/img24/7315/dsc00005cfi.jpg (http://img24.imageshack.us/my.php?image=dsc00005cfi.jpg)
http://img12.imageshack.us/img12/9943/dsc00006pzf.jpg (http://img12.imageshack.us/my.php?image=dsc00006pzf.jpg)
http://img27.imageshack.us/img27/2897/dsc00008qhm.jpg (http://img27.imageshack.us/my.php?image=dsc00008qhm.jpg)
http://img15.imageshack.us/img15/6594/dsc00009eme.jpg (http://img15.imageshack.us/my.php?image=dsc00009eme.jpg)

Bilder von heute, von mir.

novaguy
March 23rd, 2009, 02:22 PM
That for the Koln update, and yes, schnitzel is awesome.

Patrick
March 25th, 2009, 09:59 PM
Dank dem Welfen!
Das Dominium sieht wirklich klasse aus!
Guter Mann, der Kollhoff.

erbse
March 25th, 2009, 10:09 PM
Sensationell, hoheitliches Welfengeschlecht! :applause: Unter Einsatz eures Lebens präsentiert ihr uns hier ein herrschaftlich-nobles Gebäude der Extraklasse, vielen Dank dafür.

Das Dominium ist wirklich top geworden. Zumal durch die stilvollen Rundbögen das romanische Motiv, das man überall in Köln findet (vorallem an vielen Kirchen), wiederaufgenommen wird. Da hat Kollhoff wieder ganze Arbeit geleistet.


Etwas stutzig macht mich aber die sehr graue Farbe der höheren Eckbauten. War da nicht ursprünglich heller, beiger Sandstein vorgesehen? Auch ein paar Fassadendetails/Ornamente wurden offenbar wegrationalisiert, oder kommen die noch?

Hier ein Rendering von Hochtief (http://www.hochtief-projektentwicklung.de/htp/130.jhtml):
http://img511.imageshack.us/img511/512/dominiumpopup.jpghttp://www.hochtief-projektentwicklung.de/img/content/pro/bue/mark/dominium_fuss.jpg
Quelle: hochtief-projektentwicklung.de


Und das von der Kollhoff-Seite (http://www.kollhoff.de):
http://img511.imageshack.us/img511/1074/dom2r.jpg


Oder wird man die grauen Fassaden einfach noch streichen? Ein hellerer, beiger Farbton wäre etwas angenehmer (und klassischer), denke ich.

Tom_Green
July 14th, 2009, 06:55 AM
Ich war in Köln und hatte meine Kamera dabei.
http://img194.imageshack.us/img194/1214/img0248ybk.jpg

http://img197.imageshack.us/img197/7692/mg9020.jpg

http://img115.imageshack.us/img115/413/mg9024.jpg

http://img31.imageshack.us/img31/9774/mg9026.jpg

http://img404.imageshack.us/img404/3866/mg9050.jpg

erbse
July 14th, 2009, 11:22 AM
Danke! Hast du außer den Bauten im Rheinhafen noch mehr fotografiert?

Tom_Green
July 14th, 2009, 02:00 PM
Danke! Hast du außer den Bauten im Rheinhafen noch mehr fotografiert?

Leider nicht viel mehr, wenn man mit 3 Mädels an einem Tag durch Köln läuft, an denen die Geschäfte offen habe, kommt das eigene Hobby zu kurz.

Werd aber dennoch die nächsten Tage noch einen kleinen Fotobericht zusammenstellen.

erbse
July 18th, 2009, 02:11 PM
Habe ich ihm auch schon verklickert. Bin aber zu faul zum Briggen.

esseker
July 24th, 2009, 11:59 AM
http://www.hochtief-projektentwicklung.de/img/content/pro/bue/mark/dominium_fuss.jpg[/IMG]


ist das eine ganz neue gebeude? es ist sehr schon! das schaut dass neue gebeuden mussen nicht immer uber-modern sein :okay:

(PS. ich entschuldige mich fur mein Deutsch ;) )

erbse
July 24th, 2009, 12:07 PM
Completely new :) Du findest auch schon Bilder vom fertigen Gebäude hier im Thread. Einen Beitrag darüber.
It's by the architect Hans Kollhoff (http://www.kollhoff.de/) btw, who creates some sort of new urbanist or neohistorist architecture with some modern vita.


Apropos.. Kann mir nun jemand beantworten, ob das von Schnitzel gezeigte Fassadengrau die endgültige Farbe ist? Oder wird/wurde der Bau noch gestrichen/verkleidet?

esseker
July 25th, 2009, 11:05 AM
^^ hey! thanks for the link to the architects home page! I like the fact that he doesn't think that historical styles are a thing of the past and so he uses them as an inspiration for modern buildings.

Personally, I'd like that to happen in more towns in Croatia also which share the same central european architectual traditions as parts of Austria and Hungary :)

Viele grusse aus Osijek, alteste bier stadt Kroatiens :cheers1:

Schnitzel
July 25th, 2009, 02:32 PM
Apropos.. Kann mir nun jemand beantworten, ob das von Schnitzel gezeigte Fassadengrau die endgültige Farbe ist? Oder wird/wurde der Bau noch gestrichen/verkleidet?

Kann nichts versprechen, aber ich werde mal versuchen da heute oder morgen vorbeizuschauen. Leider ohne Kamera. Aber die Handykamera wird schon nicht schlechter sein als die furchtbar komprimierten Dinger von letztem mal.

Schnitzel
August 7th, 2009, 05:32 PM
Gebäude sind fertig und ja das grau bleibt. Von nahem sieht das ja ganz hochwertig aus, allerdings von etwas Entfernung schon einfach nur billiges Grau.
Positiv dagegen ist der farbliche Kontrast zu den gelungeneren beigen Fassaden.

http://img22.imageshack.us/img22/4836/xs73r3490.jpg (http://img22.imageshack.us/i/xs73r3490.jpg/)
http://img514.imageshack.us/img514/9391/xs73r3480.jpg (http://img514.imageshack.us/i/xs73r3480.jpg/)
http://img20.imageshack.us/img20/6424/xs73r3481.jpg (http://img20.imageshack.us/i/xs73r3481.jpg/)
http://img24.imageshack.us/img24/530/xs73r3482.jpg (http://img24.imageshack.us/i/xs73r3482.jpg/)
http://img24.imageshack.us/img24/925/xs73r3489.jpg (http://img24.imageshack.us/i/xs73r3489.jpg/)

erbse
August 7th, 2009, 06:16 PM
Vielen Dank Welfe!

Billig wirkt es auf mich gar nicht, eigentlich überraschend hochwertig & gelungen.
Das zuletzt deprimierende Wetter ließ die Fassaden wohl auch weniger schön erscheinen.

Ich hatte mich nur gewundert, dass die Visualisierungen sandsteinbeige Fassaden zeigten.
Vielleicht eine Option für eine künftige Aufwertung.

Rein architektonisch aber einen riesengroßen, donnernden :applause: für Herrn Kollhoff und sein Kompetenzteam!

erbse
September 7th, 2009, 04:06 PM
Now there finally is an English thread for Cologne stuff :)


COLOGNE | Projects & Construction (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=923442)

LtBk
September 15th, 2009, 07:59 PM
Is there a lot of construction in Cologne? For being the 4 largest city in Germany, there isn't much to report about construction.




Mod erbse says:

Thread closed now. / Thread ist jetzt geschlossen, hier geht es zum neuen:


Link zum neuen Thread | New Thread (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1081751)

Magnus Brage
June 7th, 2010, 07:33 PM
Weisst irgendjemand die adresse dieser beiden Fotos, Ich will sie auf die Panoramio-Karte ausgeben. Das erste Foto zeigt möglicherweise die Jakordenstrasse ?? oder ? Wie heisst die Kirche auf dem zweiten Foto ?

http://img22.imageshack.us/img22/6105/kln2kj.jpg
http://img39.imageshack.us/img39/9180/kln1t.jpg

erbse
June 7th, 2010, 07:39 PM
Hey Magnus :)

Lange nichts gehört, wie geht es dir?


Beim 1. Foto kann ich nichts genaueres sagen, aber im Hintergrund sieht man den KölnTurm (http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lnTurm), würde ich sagen.

Und das 2. Foto zeigt die barocke Kirche St. Mariä Himmelfahrt (http://de.wikipedia.org/wiki/St._Mari%C3%A4_Himmelfahrt_(K%C3%B6ln)) an der Marzellenstraße, das ist ein Katzensprung vom Dom entfernt.


Warum willst du das wissen? ;)

Magnus Brage
June 7th, 2010, 08:18 PM
Hey Magnus :)

Lange nichts gehört, wie geht es dir?


Beim 1. Foto kann ich nichts genaueres sagen, aber im Hintergrund sieht man den KölnTurm (http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lnTurm), würde ich sagen.

Und das 2. Foto zeigt die barocke Kirche St. Mariä Himmelfahrt (http://de.wikipedia.org/wiki/St._Mari%C3%A4_Himmelfahrt_(K%C3%B6ln)) an der Marzellenstraße, das ist ein Katzensprung vom Dom entfernt.


Warum willst du das wissen? ;)

Danke fur die Antwort!

die Kirche hat eine seltsame Name, Mariä mit Ä klingt merkwurdig.

Die Stadt Köln hat eine schöne Lage am Rhein entlang, aber Ich fand die Stadtmitte ziemlich uninteressant mit Ausnahme von der Domkirche. Die stärkste Eindruck war doch die ubervölkerte Strassen, besonders das Gebiet in der Nahe von der Domkriche. Es ist wirklich Schade dass die Stadt so viel vom zweiten Weltkrieg zerstört worden ist.

erbse
May 29th, 2011, 05:14 PM
http://i49.tinypic.com/v6p5af.jpg
fc (http://www.*****************/search?q=K%F6ln+Rheinufer&index=fotos&options=YToxOntzOjU6InN0YXJ0IjtzOjI6IjI0Ijt9&pos=28&display=16647326)



Ergo: Bringt den Rhein zum flammen!

iNotorious
May 31st, 2011, 01:45 AM
http://www.masterplan-koeln.de

hier kann man sich mal ansehen, was die Stadt in nächster Zeit alles plant.
u.a. soll der Barbarossaplatz unterirdisch verlaufen und der Ebertplatz auf Straßenhöhe.

ungewöhlicherweise gibt es auch Pläne für die B-Rheinseite mit Kalk und Mülheim im Fokus.

marbaer
June 11th, 2011, 09:22 PM
@ iNotorious: Warum ungewöhnlicherweise?!? Die rechte Rheinseite samt Deutz, Kalk und Mülheim befindet sich seit langem in großem Wandel...

iNotorious
June 11th, 2011, 11:55 PM
das große Geld fließt nach wie vor linksrhenisch