View Full Version : Magdeburg - Besser als der Ruf!


Elbröwer
July 12th, 2004, 11:31 PM
Wenn die meisten von Euch den Namen meiner Stadt hören,finden sie sicherlich keinerleo Verbindung und wenn doch,dann wohl meist Negatives aus dem TV.

Um einw enig "aufzuklären" beginn ich diesen Thread mit einem kurzen ZDF-Bericht über die Geschichte Magdeburgs:


Magdeburg war einst eine Machtzentrale für zahlreiche Kriegszüge gegen die heidnischen Slawen im Osten. Sagenhaft war die romanische Kaiserpfalz, die später zum Teil von der Kathedrale überbaut wurde. Wie durch ein Wunder hat sich das Kloster "Unser lieben Frauen" erhalten - und natürlich der Dom. Im 30-jährigen Krieg sank eine der schönsten Metropolen des deutschen Reiches in Schutt und Asche. Ein Trauma, von dem sich die Magdeburger lange nicht erholten. Umso prachtvoller wurde die Stadt im Stil des Barock wieder aufgebaut. Ende des 19. Jahrhunderts bauten reiche Bürger im Gründerzeitstil - und das frisch renovierte Viertel um die Hegelstraße zeugt heute noch davon. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts machte sich Baustadtrat Bruno Taut an die Arbeit. Der Architekt, der heute weltberühmt ist, tauchte alte Fassaden in glühende Farben - "shocking" für die Zeitgenossen. Er sorgte aber auch dafür, dass die Arbeiter in luftigen, grünen Siedlungen menschenwürdig leben konnten.

Und dann der 16. Januar 1945: alliierte Bombergeschwader zerstörten 80 Prozent der Magdeburger Altstadt. In den nächsten Jahrzehnten wurde die Stadt wie kaum eine andere in Ostdeutschland von den DDR-Baukolonnen geprägt. Eine sozialistische Musterstadt sollte entstehen. Repräsentativ fing es mit heute noch attraktiven Wohnbauten im Stalinstil an und endete mit riesigen Straßenschneisen, öden Plattenbauten und einer trostlosen Fußgängerzone. Dafür wurden auch kurzerhand noch erhaltene wertvolle Kirchen gesprengt.

Und heute, zehn Jahre nach der Vereinigung? Die Altbausubstanz ist liebevoll wieder saniert worden, doch die meisten Magdeburger können sich die edlen Wohnlagen bei fast 20 Prozent Arbeitslosigkeit kaum leisten. Dafür wurde die Stadt reichlich mit massigen Einkaufszentren überzogen. Kritiker sprechen von einem "betonierten Flurschaden". Und nun soll am Domplatz auch noch ein Entwurf des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser realisiert werden. Eine heiße Debatte beschäftigt die Bürger: Darf der Magdeburger Dom mit der bunt-kitschigen Märchenburg Hundertwassers zugestellt werden? Noch ist nichts endgültig entschieden. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts sucht erneut nach ihrer Identität - 1.000 Jahre nach Kaiser Otto dem Großen.

-->Link<-- (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/13/0,1872,2007053,00.html)


Nun folgen einige Bilder aus der Zeit vor de 16.Januar 1945.Was viele nicht wissen(die Medien beschränken sich in Kriegsdokumentationen lediglich auf Hamburg,Berlin,Dresden,Köln), Magdeburg hatte nach Dresden und Hamburg den größten Schaden.
Hässliche Stadt ohne Gesicht,ohne schöne(enge) Altstadt,aber der Grund warum dem nicht so ist vergessen dabei die meisten.
Hier nun Bilder aus der Vorkriegszeit(u.A. vom "Breiten Weg",der mit seinen Braock- und Gründerzeitbauten auf 5km Länge zu den schönsten und ältesten Straßen Europas zählte).

Die Türme der Ulrichskirche in einem Panorama über der Altstadt. Rechts die Johanniskirche und links die Katharinenkirche. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=kirch10&text=Die Türme der Ulrichskirche in einem Panorama über der Altstadt. Rechts die Johanniskirche und links die Katharinenkirche.&q=Gerhard Fleischmann&kat=kirch&qf=Stadtarchiv Magdeburg - mit freundlicher Genehmigung&qt=)

Alter Markt um 1938. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=am1938&text=Alter Markt um 1938.&q=Gerhard Gerhard Fleischmann&kat=altermarkt&qf=Stadtarchiv Magdeburg - mit freundlicher Genehmigung&qt=)


Geschäftiges Treiben auf dem Breiten Weg in den 30er Jahren. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=bwbuis&text=Geschäftiges Treiben auf dem Breiten Weg in den 30er Jahren.&q=Gerhard Fleischmann&kat=breiterweg&qf=&qt=)

Kaiser-Wilhelm-Platz (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=kwpvoll&text=Brunnen und Denkmal - Blick in nordwestlicher Richtung&q=Andrea Bimberg&kat=kwp&qf=&qt=)

Der Hassel mit Blick über dem Breiten Weg zum Dom (Richtung Norden) (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=ha1&text=Der Hassel mit Blick über dem Breiten Weg zum Dom (Richtung Norden)&q=Andrea Bimberg&kat=hassel&qf=&qt=)

Der Hasselbachplatz mit Blick in die Otto-von Guericke-Str. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=hasselovg&text=Der Hasselbachplatz mit Blick in die Otto-von Guericke-Str.&q=Eckehard Winning&kat=hassel&qf=&qt=)

Das Kaiser-Friedrich-Museum in der Kaiserstraße heute Otto-von-Guericke-Str. unweit vom Bahnhof (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=bhkfm&text=Das Kaiser-Friedrich-Museum in der Kaiserstraße heute Otto-von-Guericke-Str. unweit vom Bahnhof&q=Eckehard Winning&kat=bahnhof&qf=&qt=)

Der Justizpalast in der Halberstädter Str. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=sbjp1&text=Der Justizpalast in der Halberstädter Str.&q=Eckehard Winning&kat=sudenbg&qf=&qt=)

Parkrestaurant \"Herrenkrug\" aus der Luft gesehen. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=lokal12a&text=Parkrestaurant "Herrenkrug" aus der Luft gesehen.&q=Gerhard Fleischmann&kat=ausflug&qf=&qt=)

Der südliche Teil der Altstadt mit dem so genannten \'Plättbolzen\' am Hasselbachplatz (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=luft5&text=Der südliche Teil der Altstadt mit dem so genannten 'Plättbolzen' am Hasselbachplatz&q=Gerhard Fleischmann&kat=luft&qf=Stadtarchiv Magdeburg - mit freundlicher Genehmigung&qt=)

Das nördliche Ende des Breiten Weges mit Kaiser -Wilhelm-Platz. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=luft13&text=Das nördliche Ende des Breiten Weges mit Kaiser -Wilhelm-Platz.&q=Gerhard Fleischmann&kat=luft&qf=&qt=)

Als man vom Bahnhof bis zur Elbe gucken konnte - was nach Beseitigung der Trümmer auch wirklich möglich war. Auf diesem Bild wird dies deutlich. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=aufbau8&text=Als man vom Bahnhof bis zur Elbe gucken konnte - was nach Beseitigung der Trümmer auch wirklich möglich war. Auf diesem Bild wird dies deutlich.&q=Fleischmann&kat=ddr&qf=&qt=)

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3638386165633461.jpg
Die heilige Magdeburg.

Der Beleslav-Bierut-Platz am nördlichen Ende der Karl-Marx-Str in einer Aufnahme aus den 70er Jahren. Vor der Zerstörung war dies der Kaiser-Wilhelm-Platz. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=bierut&text=Der Beleslav-Bierut-Platz am nördlichen Ende der Karl-Marx-Str in einer Aufnahme aus den 70er Jahren. Vor der Zerstörung war dies der Kaiser-Wilhelm-Platz.&q=Eckehard Winning&kat=ddr&qf=&qt=)

Der Aufbau der Karl-Marx-Str. (Breiter Weg) - die Reste der imposanten Katharinenkirche mußten später dem sogenannten Haus des Lehrers weichen. (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=marx&text=Der Aufbau der Karl-Marx-Str. (Breiter Weg) - die Reste der imposanten Katharinenkirche mußten später dem sogenannten Haus des Lehrers weichen.&q=Bimberg&kat=ddr&qf=&qt=)

Kampflamm
July 12th, 2004, 11:38 PM
Gut das du die Bilder nicht so reingestellt hast, das hätte ja ewig gedauert mit dem laden.

Elbröwer
July 13th, 2004, 12:05 AM
Kommen wir nun von damals

http://www.altesmagdeburg.de/startbild01.jpg
Magdeburger Dom und Elbeschiffahrt

zu heute...

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3233326231333362.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6234643861636638.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6133616535613936.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6366316134333930.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3161336536306138.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3637323135366332.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3333613865366265.jpg

Alter Markt (http://people.freenet.de/jk_gallery/6.jpg)

Jahrtausendturm (http://www.petroservices.de/images/magdeburg.jpg)

hier gibts gestern&heute Pics nebenbeinander (http://www.das-alte-magdeburg.de/gestern.htm) <-- für Interessierte.

Plattenbaugebiete sind Olvenstedt und Nord.Während in Nord ca. 70% der Hochhäuser (10- und 16-Geschosser) saniert sind,gibt es in Olvenstedt noch viel zu tun.
In Magdeburg leben heut ca. 230.000 Einwohner.1990 waren es 290.000,1938 350.000.

Elbröwer
July 13th, 2004, 12:15 AM
Gut das du die Bilder nicht so reingestellt hast, das hätte ja ewig gedauert mit dem laden.


Hm,warum werdne die Bilder beim Aufrufen nicht vollständig angezeigt?

www.das-alte-magdeburg.de
www.altmagdeburg.de

dort gibts sie in normalgröße für alle,die ein bissel nostalgisch sind ;-)

sebastian c
July 13th, 2004, 12:45 AM
Genial, Kampflamm! *g*
Dennoch sehr interessanter Thread Elbröwer! Freue mich immer wenn ich eine mir unbekannte Region oder Stadt kennenlernen kann!

JinStuttgart
July 13th, 2004, 01:36 AM
Magdeburg wurde zweimal vollkommen zerstört, und ich befürchte, von der letzten Zerstörung wird sich die Stadt nicht mehr erholen.

Die Geschichte der Stadt ist schon sehr tragisch.

Welfe
July 13th, 2004, 01:24 PM
In Magdeburg war ich glaube ich noch nie. Wüsste auch gar nicht, was ich mit der Stadt verbinden soll. Irgendwie sehr unbekannt/unbedeutend.

Leider erkenn ich auf den Bildern nicht so viel, obwohl ich ja meine Kontaktlinsen auf hab :cheers:

Kampflamm
July 13th, 2004, 01:28 PM
Versuch's mal mit einer Lupe. :D

Nach der ersten Zerstörung hatte man ja noch Glück, dass man in einer guten Architekturepoche war, aber jetzt...und ist Hundertwasser nicht schon länger tod? Da braucht man so was denn auch nicht mehr zu realisieren.

Elbröwer
July 15th, 2004, 06:35 PM
Die Bilder sind jetzt in normaler Größe erkennbar!

larved
July 15th, 2004, 06:43 PM
Hallo Elbröwer

Kenn mich in Magdeburg zwar nicht aus, aber ich denke der Ruf von Magdeburg ist gar nicht so schlecht - zumindest ist es für seine Größe ziemlich bekannt. Aber sonderlich attraktiv scheint es seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr zu sein. Die Innenstadt soll Großteils von Plattenbauten und "schnell" geschaffenen Nachwendebauten geprägt sein...aber ich möchte mir auch kein vorschnelles Urteil erlauben, da ich selbst noch nie in Magdeburg war.

Beeindruckend übrigens diese Bauten..
http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6234643861636638.jpg
http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6133616535613936.jpg
http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6366316134333930.jpg
..von einer glanzvollen Geschichte zeugend.

Würde mich freuen, wenn Du mehr vom heutigen Magdeburg zeigen würdest...

Elbröwer
July 15th, 2004, 09:00 PM
Der Alte Markt heute (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_08.jpg)

Die Lukasklause,dort fand Tilly 1631 eine Schwachstelle zum Entern der Stadt (http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3738306231653864.jpg)

Ernst-Reuter-Allee,hier stand früher die Ulrichskirche (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_13.jpg)

Universitätsplatz,ehemals Kaiser-Wilhelm-Platz (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_07.jpg)
Hier wird im Moment ein Tunnel zur Entlastung des Kreisverkehrs gebaut

Nachtleben am Hasselbachplatz (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_11.jpg)

Springbrunnen am Ulrichshaus (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_19.jpg)

Petri-und Wallonerkirche am Elbufer (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_21.jpg)

Weihnachtsmarkt auf dem Alten Markt,rechts das Rathaus (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_04.jpg)

Johanneskirche (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_03.jpg)
...welche heute wieder den 2.Turm trägt.

Johanneskirche und Häusermeer damals (http://www.altmagdeburg.de/altmd/bilder/fenster.php?picn=luft4&text=Die Gegend um Johanniskirche und alten Markt&q=Gerhard Fleischmann&kat=luft&qf=&qt=)

Magdeburger Dom (http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_01.jpg)

Hegelstraße (http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6465363236343737.jpg)

Sitz des Ministerpräsidenten,Hegelstraße (http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3962333033323766.jpg)

Allee-Center und Ulrichshaus (http://www.volksstimme.de/VSOBilder/fotos/VSO_7_2004/14/md071513city.jpg)

Breiter Weg,Barockbauten (http://www.magdeburg-jk.de/barockhaeuser01.jpg)

Hauptpost,Breiter Weg (http://www.magdeburg-jk.de/hauptpost1aaa.jpg)

Breiter Weg,Nordabschnitt (http://www.magdeburg-jk.de/breiterweg09.JPG)

Hundertwasser-Die grüne Zitadelle von Magdeburg,Modell (http://www.magdeburg-jk.de/hundertwasser02.jpg)

Baustellenfoto (http://www.gruene-zitadelle.de//inc/inc/get_image.php?img=/kunden/scaramedia.com/hosting/7739/gruene-zitadelle.de/gruezi/..//images/baustelle/baustelle.jpg&new_x=220&new_y=&qual=100&text=&font_color=)

Remtergang (http://people.freenet.de/jk_gallery/71.jpg)


Partnerstädte sind Sarajevo,Braunschweig und Nashville(www.magdeburg-nashville.com).

Rudi Völler
July 15th, 2004, 09:02 PM
mach doch einfach die um deine bild-adressen, tu uns den gefallen

Elbröwer
July 15th, 2004, 09:06 PM
Dann haben einige längere Ladezeiten,somit kann es niemand nerven. Diejenigen,die es interessiert,klicken halt ;-)

Elbröwer
September 21st, 2004, 12:26 AM
Magdeburger Volksstimme,21.09.04 (http://www.volksstimme.de)

Stiftung lässt in den kommenden Jahren ein Inventarverzeichnis erarbeiten
Dom: Weltkulturerbe-Antrag vorerst kein Thema

http://www.volksstimme.de/VSOBilder/fotos/VSO_9_2004/20/md092113dom.jpg
Der Dom: Er wird auch weiterhin nicht den Titel "Weltkulturerbe" tragen. Erst wird er komplett "katalogisiert".


Magdeburg (lie) - Für Eberhard Burger, Vorsitzender der Europäischen Vereinigung der Dombaumeister, steht fest: Der Magdeburger Dom sollte in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen werden. "Wegen seiner baulichen Qualitäten und seines historisches Wertes für die Entwicklung Europas", so Burger, der übrigens Leiter des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche ist.
Otto der Große habe das Heilige römische Reich deutscher Nation geschaffen und der Dom als gotisches Bauwerk sei einzigartig, sagte er in der vergangenen Woche während einer Fachtagung in Magdeburg.

So sieht es der Dombaumeister. Die Unesco sah es vor rund fünf Jahren etwas anders. Die Domstiftung hatte das Magdeburger Wahrzeichen zur Bewerbung als Weltkulturerbe angemeldet und ein Unesco-Sachverständiger hatte sich die "erste gotische Kathedrale auf deutschen Boden" angesehen. Allerdings kam er zu dem Schluss, dass der Dom die strengen Kriterien der Weltkulturerbe nicht erfülle. "Wir haben damals die Bewerbung dann sofort zurückgezogen", sagte gestern Boje Schmuhl, Vorstand der Domstiftung. Denn, wenn ein Bauwerk von der Unesco abgelehnt werde, habe das grundsätzlichen Charakter. Soll heißen, es gibt keine zweite Chance.

Das war vor fünf Jahren. Damals hatte Schmuhl erklärt, die Stiftung werden das Antragsverfahren innerhalb von fünf Jahren nicht wieder aufnehmen. Die sind in diesem Jahr um. "Nein", sagte Boje Schmuhl gestern im Volksstimme-Gespräch, "augenblicklich wird nicht an einem erneuten Antrag gearbeitet." Und das aus gutem Grund. In diesen Wochen laufen die Planungen und Gespräche für die Erstellung eines Dom-Inventarverzeichnisses an. Das Verzeichnis soll etwa im Jahr 2009 fertig sein. Darin wird dann alles aufgelistet und beschrieben, was an Architektur, Plastiken, Kunstobjekten und Inventar im und am Dom zu finden ist. "Eine wissenschaftliche Aufgabe von großen Umfang", so Schmuhl, die mehrere Jahre in Anspruch nehmen werde. Die Domstiftung, das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie und die Universität Halle werden gemeinsam den Inventarband erstellen, erklärte der Stiftungs-Vorstand.

Und mit dem dann vorliegenden Verzeichnis sei es natürlich etwas einfacher, einen erneuten Antrag bei der Unesco zu stellen. Wann das allerdings passieren könnte, dazu wollte Boje Schmuhl keine konkrete Zeitangabe machen. "Erst muss der Inventarband vorliegen."

chiccoplease
September 21st, 2004, 12:59 AM
Magdeburg ist vor allem eine Hochburg des Leistungssports in Deutschland, oder?

Elbröwer
September 21st, 2004, 12:33 PM
der sc magdeburg war der erfolgreichste deutsche verein bei den olympischen spielen 2004. aushängeschild des vereins sind die handballer und die kanuten. eine hochburg im osten 100%, auf bundesebene sicher unter den top ten.

Kampflamm
September 21st, 2004, 01:16 PM
Sieht sehr nach Ostblock aus:

http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_07.jpg

http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_13.jpg

Das Tier
September 21st, 2004, 03:42 PM
Sieht sehr nach Ostblock aus:

http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_07.jpg

http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_13.jpg

Da gibt es nun wahrlich schlimmeres.

Kampflamm
September 21st, 2004, 04:17 PM
Ich meinte nicht, dass es schlimm aussieht, sondern dass die beiden Bilder auch aus Kiew oder Warschau stammen könnten.

Max BGF
September 21st, 2004, 07:21 PM
Einige Bilder können sich wirklich sehen lassen. Danke.

Magdeburg hat schon allein durch den Hauptstadtstatus an Bekanntheit gewonnen. Ursprünglich waren noch Dessau (etwas bekannt durch bauhaus) und Halle als Hauptstadt Sachsen-Anhalts im Gespräch.

Wahrscheinlich war Halle ursprünglich noch etwas bekannter.
@Elbröwer, wie waren die Bekanntheitsverhältnisse in der DDR-Zeit?

Elbröwer
September 22nd, 2004, 12:24 AM
@ Kampflamm
Da Magdeburgs Innenstadt im 2.WK zu 90 % zerstört war,sollte MD eine sozialistische Musterstadt werden.
Hier einige Bilder vom Neuaufbau...
Bahnhofsgelände
http://mick.fanclub-niedersachsen.de/planung/busbahnhof.JPG

Breiter Weg
http://mick.fanclub-niedersachsen.de/planung/Karl_Marx_Strasse_03.jpg

Breiter Weg vor dem Krieg
http://mick.fanclub-niedersachsen.de/wiederaufbau/Breiter_Weg_27.jpg

Innenstadt
http://mick.fanclub-niedersachsen.de/planung/brunnen.JPG

Dein ersteres Bild ist der Universitätsplatz,der zur Zeit im Umbau ist.Ein Tunnel soll den Kreis/Verkehr(B1) entlasten.
Dazu aktuelle Bilder ->
http://www.movi.de/verkehr/verkehr_uniplatz.phtml


Leider mussten leicht zerstörte aber wiederaufbaubare Kirchen gesprengt werden,um den sozialistischen Planern nicht im Weg zu stehen...
http://mick.fanclub-niedersachsen.de/planung/ruinen.JPG

@ Max BGF

Magdeburg gewann den Entscheid um die Vergabe der Landeshauptstadt gegen Halle mit 51% - 49% !
Die zentrale Lage in S-A,die Verkehrsanbindungen,A2,B1,Wasserkreuz waren sicher die Hauptgründe.
Wer sich mit Geschichte befasst,dem sollte Magdeburg aufgrund seiner Stellung im Mittelalter bis 1631 :-( bekannter sein,als Dessau,Halle.

Bekanntheitsverhältnisse in der DDR...jede Stadt stand für eine Industrie,diese war ihr Markenzeichen,zudem spielten die Sportvereine eine Rolle.
Magdeburg war Standort für die Schwerindustrie(SKET- Schwermaschinenkombinat Ernst-Thälmann),hatte den "Beinamen" "Stadt des Schwermaschinenbaus", Halle hatte sein Image weg durch Leuna,Chemie. Dresden war Kulturhauptstadt, Leipzig als Messestadt bekannt,Berlin die Hauptstadtmetropole.
In Sachen Sport war Magdeburg durch Handball-Serienmeister SC Magdeburg(sicherte sich auch den EC der Landesmeister) und dem Fußballverein 1. FC Magdeburg( Rekordpokalsieger der DDR,7 Mal im Finale-7 Siege, 3 Mal DDR-Meister, 1974 Europapokalsieger der Pokalsieger) sehr gut "bestückt" und hatte sportlich im Raum S-A(früher Bezirke Halle und Magdeburg) immer die Nase vorn.

Infos über den Bezirk Magdeburg gibts hier -> http://www.ddr-zeitzeugen.de/ddr/Rubrik/Magdeburg/magdeburg.html

Das Tier
September 22nd, 2004, 04:04 AM
Ich meinte nicht, dass es schlimm aussieht, sondern dass die beiden Bilder auch aus Kiew oder Warschau stammen könnten.

Da magst Du recht haben, liegt meiner Meinung nach besonders an der Straßenbahn in Bild eins und nicht so sehr an den Häusern in Bild 2.

Das Tier
September 22nd, 2004, 04:06 AM
Breiter Weg
http://mick.fanclub-niedersachsen.de/planung/Karl_Marx_Strasse_03.jpg

Breiter Weg vor dem Krieg
http://mick.fanclub-niedersachsen.de/wiederaufbau/Breiter_Weg_27.jpg

Das kann einem ja die Tränen in die Augen treiben :cry:.

Kampflamm
September 22nd, 2004, 01:01 PM
Dank dem 30jährigen Krieg hatte man eine wunderschöne Barockstadt...und jetzt? :no:

trance-x
September 22nd, 2004, 03:27 PM
... jetzt sollte das wichtigste problem angegangen werden, das offenbar seit jahrhunderten verschoben worden ist: endlich den "breiten weg" in "breite strasse" umbenennen! ... :lol:

Elbröwer
November 25th, 2004, 03:19 PM
Magdeburg feiert im nächsten Jahr "12hundert Jahre Magdeburg".

-->Hier die 12 Veranstaltungs-Highlights des Jahres<-- (http://www.magdeburg.de/main_2.phtml?La=1&object=tx|37.4826.1)

larved
December 8th, 2004, 02:35 PM
http://sister-cities.de/Start/news/assets/images/pic_md_07.jpg
die szene hat was.

Elbröwer
January 19th, 2005, 11:24 PM
Magdeburg gedenkt seiner Zerstörung vor 60 Jahren

Magdeburg (AP) Mit zahlreichen Veranstaltungen haben die Magdeburger des 60. Jahrestages der Zerstörung ihrer Stadt im Zweiten Weltkrieg gedacht. Am Sonntag wurden Mahnwachen, Gottesdienste, Konzerte, eine Kranzniederlegung und ein Schweigemarsch abgehalten. Am Vortag hatten rund 1.000 aus dem gesamten Bundesgebiet angereiste Neonazis meist jüngeren Alters den Jahrestag für einen Aufmarsch mit schwarzen Fahnen genutzt.

Die Magedburger hatten dem eine Gegendemonstration mit ebenfalls rund 1.000 Teilnehmern sowie Veranstaltungen des «Bündnis gegen Rechts» aus demokratischen Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Theaterleuten und Vereinen entgegengesetzt.

Am 16. Januar 1945 flogen alliierte Bomber zum Angriff auf Magdeburg und legten mit ihrer tödlichen Last fast 80 Prozent der Innenstadt in Schutt und Asche. Tausende Menschen starben, eine genaue Zahl der Opfer gibt es nicht. 41.000 Wohnungen, 224 Gaststätten, 15 Kirchen, 23 Schulen und 24 Warenhäuser wurden zerstört. Historiker bezeichnen den «Feuersturm am 16. Januar 1945», der von 21.28 Uhr bis 22.07 Uhr dauerte, als zweite fast vollständige Zerstörung Magdeburgs nach der im 30-jährigen Krieg. In diesem Jahr feiert die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt ihr 1.200-jähriges Stadtjubiläum.

Bereits am Samstag folgten zahlreiche Magdeburger dem Aufruf eines «Bündnisses gegen Rechts» und setzten mit Veranstaltungen unter dem Motto «Augen auf Magdeburg! GeHdenken...» gegen den Aufmarsch der Neonazis. Es gab eine Mahnwache für die Opfer des Holocausts, ein Friedensgebet und ein Menschenkette vor dem Dom. Daran beteiligten sich auch zahlreiche Prominente wie Landtagspräsident Adolf Spotka, Ex-Ministerpräsident Reinhard Höppner und Finanzminister Karl-Heinz Paqué.

Künstler lasen Texte «Wider das Vergessen». Alle zehn Minuten läuteten die Domglocken. Mit diesem «bewussten Gegenleuten» wollte die Kirche nach Worten des Dompredigers Giselher Quast auf ihre Weise gegen die Neonazi-Kundgebung protestieren.

Quast erinnerte an die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Doch «diese Opfer waren Opfer des deutschen Faschismus», fügte er hinzu. Der Krieg wäre nicht auf Deutschland zurückgekommen, wenn er nicht von Deutschland ausgegangen wäre.

Der DGB-Landesvorsitzende Udo Gebhard forderte als einer der Mitorganisatoren des Bündnisses mehr Aufklärung. «Dieser braune Ungeist steckt inzwischen in den Hirnen vieler Menschen», sagte er auch mit Blick auf die letzte Landtagswahl in Sachsen. Die Kundgebung sei bundesweiter Auftakt rechter Aufmärsche anlässlich des 60. Jahrestages der Zerstörung deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg.

Nach Abmarsch der Rechtsextremisten nahmen zahlreiche Magdeburger eine «Kehraktion gegen den braunen Ungeist» in Angriff. Unter denen, die mit Besen bewaffnet den Domplatz säuberten, war auch Oberbürgermeister Lutz Trümper.

Ein Großaufgebot von mehreren Hundertschaften der Polizei aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen begleitete die Veranstaltungen, die laut Polizeisprecher weitgehend störungsfrei blieben. Weil Mitglieder der linken Szene die Straße blockierten, musste die Marschroute der Rechten verkürzt werden, wie es hieß. Unbekannte hätten Schaufensterscheiben mit Steinen zerstört sowie ein Auto beschädigt. Sechs Personen seien in Gewahrsam genommen worden.

Quelle: yahoo.de 16.01.05


Magdeburg
Gedenken an Zerstörung vor 60 Jahren

Mit Glockenläuten und Gedenkveranstaltungen hat Magdeburg am Sonntag an die Zerstörung der Stadt vor genau 60 Jahren erinnert. Rund 400 Menschen beteiligten sich an einem Schweigemarsch auf den Westfriedhof. Dort legten sie Blumen und Kränze am Mahnmal für die Opfer des Luftangriffs nieder. Oberbürgermeister Lutz Trümper rief die Menschen zu einem Miteinander in Frieden und zu gegenseitiger Achtung und Toleranz auf. Am Nachmittag traf er Trümmerfrauen, die nach dem Krieg mitgeholfen hatten, Magdeburg wieder aufzubauen.


Video (http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/1776819.html)
Bombennacht in Magdeburg - Zwei Zeitzeugen erinnern sich
Glocken erinnerten an Beginn des Angriffs

Die Rede auf der offiziellen Gedenkveranstaltung hielt Alt-Bischof Noack. Er sagte, der Überraschungsangriff habe verheerende Folgen gehabt. Binnen weniger Minuten sei der größte Teil der Altstadt in Schutt und Asche versunken. Viele Menschen hätten es nicht mehr geschafft, sich in die Luftschutzkeller zu retten und seien durch die Bomben oder die Gluthitze in den Straßen ums Leben gekommen. Am Abend gab es mehrere Gedenkkonzerte. Zum Zeitpunkt des damaligen Luftangriffs, um 21:28 Uhr, läuteten alle Kirchenglocken in Magdeburg für zehn Minuten.


http://www.mdr.de/I/1772863-high.jpg
Die Magdeburger Ullrichkirche 1945

Zehntausende Bomben in 39 Minuten

Alliierte Bomber hatten am 16. Januar 1945 innerhalb von 39 Minuten die Innenstadt nahezu zerstört. Sie warfen zehntausende Luftminen sowie Phosphor- und Sprengbomben ab. Auch angrenzende Stadtteile wurden schwer beschädigt. Die Zahl der Todesopfer ist bis heute ungeklärt. Es wird geschätzt, dass bis zu 16.000 Menschen starben.

Am Sonnabend hatten rund 1000 Neonazis den Jahrestag zu einem Aufmarsch genutzt. Vertreter von Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Theater riefen zu einer Gegendemonstration auf, zu der ebenfalls etwa 1000 Menschen kamen.

Quelle: mdr.de

Einzig positiv,dass die Presse die Aktivitäten der Stadt gegen den Nazi-Pseudogedenkmarsch erwähnt und nicht,um das rechte Image zu erhalten,ignoriert...

Alvar
February 8th, 2005, 01:19 PM
Hat Magdeburg nicht so eine gigantische Müllkippe ziemlich nah an der Stadt?

sebastian c
February 8th, 2005, 05:42 PM
Du meinst Halle? :runaway:

Alvar
February 9th, 2005, 07:36 AM
Du meinst Halle? :runaway:

Ich meine mich entsinnen zu können , dass als ich mal bein Handball war, ich so einen riesigen Haufen gesehen habe. Dann hat mir wer gesagt, dass das ne Müllkippe ist. Kann mich aber auch irren.

Elbröwer
March 23rd, 2005, 01:06 PM
Vor der Bundesgartenschau 1999 in MD war es eine Müllkippe. Diese wurde dann 1999 geschlossen,mit Erde aufgefüllt und Rasen angelegt. Ist jetzt also nur noch ein großer grüner Hügel.

http://www.der-gruene-faden.de/img/deponie.jpg
Während der Sanierung

Elbröwer
March 30th, 2005, 12:00 PM
www.willenbrock-derfilm.de

Film anschauen lohnt sich,nicht nur der Bilder aus Magdeburg wegen ;-)

Elbröwer
May 9th, 2005, 01:44 PM
Volksstimme 09.05.05
Rund 30 000 Zuschauer beim großen Jubiläums-Feuerwerk auf und am Domplatz
Regen, Regen, Regen: Petrus öffnete zur Himmelssinfonie alle Schleusen


http://www.volksstimme.de/VSOBilder/fotos/VSO_5_2005/9/MDX/Pc00710S.jpg
Feuerwerksraketen steigen vor dem Dom auf. Rund 30 000 Zuschauer erlebten am Sonnabend die „Magdeburger Himmelssinfonie“ von Lichtkünstler Gert Hof mit. Die Lichtschau war einer der Höhepunkte der Auftaktveranstaltung zum Stadtjubiläum. Foto: Viktoria Kühne

Zur Auftakt-Party für den Stadtgeburtstag zeigte sich Wettergott Petrus wenig kooperativ mit Magdeburg. Es regnete in Strömen. Dennoch waren Tausende dabei, als Lichtkünstler Gert Hof seine „Himmelssinfonie“ zündete.

[i]Magdeburg. Es hat geregnet, „junge Hunde“, wie der Volksmund sagt. Aber die Magdeburger und ihre Gäste waren standhaft. Nach Polizeiangaben sollen es rund 30 000 gewesen sein, die sich das große Geburstagsfeuerwerk auf dem Domplatz nicht entgehen lassen wollten. War das „Fest Kulturen 12“ am Nachmittag nur mäßig besucht, schuld daran war ausschließlich der Regen, so war es am Abend auf dem Domplatz richtig voll. Allerdings stellte sich der Großteil der Schaulustigen erst ab etwa 21 Uhr ein.

Ab 20. 30 Uhr standen dort die Künstler der Opernband „AMICI FOREVER“ auf der Bühne und sangen mit kräftigen Opernstimmen gegen den Regen an. Die Magdeburgische Philharmonie musste ihr Programm um rund 20 Minuten verkürzen. „Leider“, wie Generalmusikdirektor Gerd Schaller beim Publikum um Verständnis warb, aber der Regen wurde mittlerweile immer heftiger und die Musiker mussten ihre kostbaren Instrumente in Sicherheit bringen. Die 20-minütige Programmlücke wurde von MDRModerator Roman Knoblauch tapfer geschlossen, der mit diesem Live-Problem gekonnt zu jonglieren verstand.

„5, 4, 3, 2, 1 …“ pünktlich um 21. 55 Uhr drücke Lichtkünstler Gert Hof auf den Startknopf und ließ seine „Magdeburger Himmelssinfonie“ abbrennen. Die Zuschauer wurden fürs Ausharren im strömenden Regen reichlich mit optischen und akustischen Genüssen belohnt. Am Ende nach rund 15 Minuten hätten die Zuschauer sicherlich auch noch viel mehr Applaus gespendet, doch die „geöffneten Himmelsschleusen“ trieben die rund 30 000 Regenschirme nach dem Feuerwerk wieder heimwärts – und direkt ins Verkehr-Chaos, wie Polizeisprecher Frank Küssner berichtete. „Teilweise ging in der Innenstadt gar nichts mehr, weil Tausende gleichzeitig die Heimfahrt antraten. Unsere Beamten mussten den Verkehr zum Teil von Hand regeln.“ Zu Zwischenfällen aus Polizeisicht war es aber nicht gekommen.

Auf dem Domplatz ging das Party-Programm mit einigen hundert wetterfesten Zuschauern noch bis nach Mitternacht weiter.
Von Peter Ließmann


MZ 09.05.05
Magdeburg feiert das 1200-jährige Stadtjubiläum

Weizsäcker erhält Kaiser-Otto-Preis der Stadt - Tanzende Sterne über dem Dom

VON Stephanie Lettgen, 07.05.05, 18:10h, aktualisiert 09.05.05, 09:34h

http://www.mz-web.de/ks/images/mdsBild/1115202134238l.jpg
Blick in den Magdeburger Dom während des Festaktes zum 1200-jährigen Stadtjubiläum von Magdeburg. (Foto: dpa)


Magdeburg/dpa. In strömendem Regen standen Tausende auf dem Magdeburger Domplatz und starrten in den hell erleuchteten Himmel. Der erstrahlte in den Stadtfarben Rot und Grün. Dann wieder schien es, als tanzten unzählige, funkelnde Sterne über dem Dach des Doms. Nur Sekunden später schrieben Feuerwerkskörper die Zahl 1200 in die Dunkelheit. Zum 1200-jährigen Stadtjubiläum Magdeburgs zündete der Lichtkünstler Gert Hof am Samstagabend mehr als 2000 Feuerwerksbomben. Zuvor war dem früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker der Kaiser-Otto-Preis verliehen worden.
Den ganzen Tag über hatte es in Magdeburg geregnet. Das «Fest der Kulturen» rund um den Domplatz mit Tänzern, Sängern und Artisten aus vielen Nationen konnte deshalb nur wenige Besucher locken. Aber zum Feuerwerk wurde es voll. Fasziniert verfolgten 30 000 Menschen eine 15-minütige Lichtinszenierung, die von Musik von Hildegard von Bingen, Antonio Vivaldi, Giacomo Puccini und den «Scorpions» untermalt wurde. «Ich wollte auf jeden Fall dabei sein, egal bei welchem Wetter», sagte eine Frau, die wie fast alle Schutz unter einem Regenschirm suchte.

Am Vormittag war bei einem Festakt im Dom der Ersterwähnung der Siedlung «magadoburg» in einem Reichgesetz Karls des Großen im Jahre 805 gedacht worden. Während der zweieinhalbstündigen Feier erhielt das ehemalige Staatsoberhaupt den erstmals vergebenen Kaiser-Otto-Preis. Mit der undotierten Auszeichnung sollen künftig alle zwei Jahre Persönlichkeiten gewürdigt werden, die sich um die Förderung des europäischen Gedankens bemüht haben.

«Als Bundespräsident hat Weizsäcker für alle Deutschen Respekt und Sympathie in Europa gewonnen», sagte die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, Gesine Schwan, in ihrer Laudatio. «Für alle Deutschen, weil ihm von den damaligen DDR-Bürgern ganz offensichtlich ebenso viel Identifizierung entgegengekommen ist wie von den Westdeutschen.» Weizsäcker habe zudem früh die Bedeutung der deutsch-polnischen Nachbarschaft für ein gelingendes, friedliches Europa erkannt. Der heute 85-Jährige war zwischen 1984 und 1994 Präsident, also auch in den Jahren der Wende.

Am Nachmittag dann eröffnete Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) die Ausstellung «Magdeburg 1200 - Mittelalterliche Metropole, Preußische Festung, Landeshauptstadt» im Kulturhistorischen Museum. Die große Schau will mit Handschriften, Münzen und Gemälden die Geschichte Magdeburgs erzählen. In den kommenden Monaten sind noch zehn weitere Höhepunkte zum Stadtjubiläum geplant.

trance-x
May 10th, 2005, 06:42 AM
Bahnhof Magdeburg ...
http://www.railfaneurope.net/pix/de/station/misc_M-O/Magdeburg-a-mt.jpg

Elbröwer
July 14th, 2005, 01:01 PM
Das Rätsel unter dem Dom

Magdeburg feiert in diesem Jahr sein 1200. Jubiläum. Doch neue Grabungen lassen vermuten, daß die Stadt fast 300 Jahre älter ist

von Dankwart Guratzsch

Magdeburg, der Stadtname, wurde einst mit "Mädchenburg" übersetzt. Heute weiß man: Hier stand eine der Wiegen der deutschen Geschichte. Hier wurde, an der damaligen Ostgrenze des Reiches, vor tausend Jahren Weltgeschichte geschrieben. Hier begründet sich, was in vierzig Jahren deutscher Teilung fast vergessen worden ist: die Christianisierung Osteuropas und damit letztlich der Begriff Abendland.


Daß diese zweimal in der Geschichte praktisch ausradierte Stadt - nämlich zuerst im Dreißigjährigen Krieg und dann im Zweiten Weltkrieg - überhaupt noch Spuren dieser glanzvollen Vergangenheit birgt, grenzt an ein Wunder. Aber Millimeter für Millimeter werden sie unter dem Domplatz und in den Bereichen rund um den Dom zutage gefördert. Die jüngste Grabungskampagne der Archäologen begann 2002. In erstaunlich kurzer Zeit legen sie schon jetzt ihre Ergebnisse vor. Und es tauchen aus dem Nebel der ältesten Geschichte die vagen Umrisse großer Ereignisse auf. Bis zurück in die Völkerwanderungszeit, bis in die Zeiten des sagenumwobenen Reiches der Thüringer, das so früh und unerklärlich untergegangen ist, reichen die Spuren. Sie scheinen uns, neue Räume der Geschichte aufzustoßen.


In diesem Jahr feiert die Hauptstadt Sachsen-Anhalts ihr 1200jähriges Bestehen. 2006 wird sie die Reichsausstellung ausrichten. 2009 begeht sie das 800jährige Jubiläum ihres stolzen, weit über die Lande grüßenden gotischen Doms. Und nun wissen wir: Diese mächtige, so hohe, so schlanke Kirche war nicht der erste deutsche Bau auf dem Domfelsen hoch über der Elbe. Hier ragte vor tausend Jahren eine einzigartige kirchliche Anlage empor. Sie wurde nicht von einer Domkirche bekrönt, sondern von zwei für damalige Verhältnisse riesigen, dicht nebeneinander stehenden, parallel auf den Strom und nach Osten ausgerichteten Kirchen. Hatten sie Türme? Womöglich vier? Auf die Menschen in der Weite der Magdeburger Börde müßten sie in einer Zeit, in der man in Holzhäusern wohnte, wie ein Weltwunder, wie Hochhäuser und Eiffeltürme gewirkt haben. Bis tief in die Lande der Slawen hinein kündeten sie vom neuen Glauben.


Die letzte Gewißheit haben die Grabungen des Magdeburger Archäologen Rainer Kuhn gebracht, der davon im Sonderband 3 der "Archäologie in Sachsen-Anhalt" berichtet. "Aufgedeckt. Ein neuer ottonischer Kirchenbau am Magdeburger Domplatz" ist das Heft betitelt, und der Leser kommt von Seite zu Seite nicht aus dem Staunen heraus. Denn was man bisher für Legende gehalten hatte, das wird nun plötzlich greifbar. Auch jene wie ein Märchen anmutende Schilderung, die der Bischof Thietmar von Merseburg vor fast genau tausend Jahren von der Entstehung jener Kirchenanlage gab. Und da wir ihm das erst jetzt glauben können, wird auch der große Otto, der König, Kaiser und Kirchengründer, zu einem Menschen aus Fleisch und Blut.


"Am folgenden Tage," so heißt es da, "demütigte sich der König vor Gott, bekannte sich allein unter allen als schuldig und tat unter Tränen ein Gelübde: Wenn Christus ihm an diesem Tage in Gnaden Sieg und Leben gebe, wolle er (. . .) ihm seine große, jüngst begonnene Pfalz zur Kirche ausbauen lassen." Weiter unten erfahren wir, daß sich der Herrscher nach seinem Sieg auf dem Lechfeld an dieses Gelübde gebunden fühlte: "Alle Großen zogen ihm entgegen und empfingen ihn in höchster Begeisterung. Seine ehrwürdige Mutter umarmte den Langersehnten unter Freudentränen. Da sie seinen Entschluß lobten, errichtete der König in der Stadt Magdeburg eine Abtei und ließ an der Grabstätte der frommen Edith, neben der er selbst nach seinem Tode zu ruhen wünschte, einen prächtigen Kirchenbau beginnen."

Dieser Bau, so ist sich Kuhn nun sicher, stand neben dem heutigen Dom - und er gehörte mit 41 Meter Breite zu den größten Kirchen nördlich der Alpen. König Otto selbst ließ ihn auf das prachtvollste ausstatten. Mosaike, Marmorfragmente und Spuren von Antiken wurden gefunden. Aber er stand nicht allein. Gleichzeitig muß sich an jener Stelle, an der später der heutige Dom errichtet worden ist, eine zweite Kirche befunden haben, von der man bereits einige Mauern und Reste der Krypta kennt. Das Verblüffende daran: Auch sie scheint in gleicher Weise ausgestattet gewesen zu sein. Beide Kirchen zusammen bildeten ein einzigartiges Ensemble. Am ehesten erinnert möglicherweise der Dom von Trier mit seiner gewaltigen Steinfront an die Bautengruppe. Ihre Ausstattung, vermuten die Forscher, mag jener der großartigen Kirche San Lorenzo fuori le mura in Rom nahegekommen sein.


Und doch ist das Schicksal dieser imposanten Anlage noch in tiefes Dunkel gehüllt. Warum wurde sie zweihundert Jahre später wieder aufgegeben? Warum wurde jeder Mauerrest, jeder Stein aus der Erde herausgeklaubt und andernorts verwendet? Warum wanderten ihre herrlichen Ausstattungsstücke alsbald wie Treibgut durch Sachsen?


Das zweite Rätsel ist nicht weniger aufregend: Außer auf die Kirche, sind die Archäologen auch auf unerklärliche Befestigungsgräben gestoßen. Sie reichen noch viel tiefer in die Geschichte, bis ins Jahr 530 zurück und haben den heutigen Domplatz landseitig in weitem Bogen umfaßt. Wie Ausgräber Kuhn vermutet, schützten sie einen "zentralen Ort mit Siedlung".


War es schon "Magadoburg", die "Große Burg", wie der Namensforscher Jürgen Udolph seit 1999 den Ortsnamen übersetzt? Dann könnte das ehrwürdige Magdeburg 25 Jahre nach der 1200-Jahrfeier den 1500. Geburtstag feiern.


www.welt.de ,Artikel erschienen am Do, 14. Juli 2005

cello1974
July 19th, 2005, 01:26 AM
Magdeburg HBF: Pipi 50 Cent, Aa 1 Euro! Hände waschen auch noch mal 50 Cent! Frechheit!

Max BGF
July 20th, 2005, 12:26 PM
also ist man mit maximal 1€ dabei

Kampflamm
July 20th, 2005, 12:42 PM
In Köln bezahlt man 60cent für's pinkeln und € 1,10 für größere Geschäfte. Was macht man aber, wenn man vor dem Urinal steht und ein Grummeln im Magen verspürt?

Max BGF
July 20th, 2005, 01:53 PM
50 Cent oder 180 Grad

Kaene
July 20th, 2005, 05:19 PM
Fucking yanks and brits for ruining so many
beautiful german cities with their insane
bombing raids!
It really shouldn´t be forgiven at all.
It was so unnecessary.

Skyland
July 20th, 2005, 06:50 PM
Kaene: Well, thanks to the Americans, British, French, Russians and brave people from many other countries the worst genocide in worlds history was stopped and many Germans suffering from this dictatorship were freed. If somebody is to be blamed for the destruction of the beautiful cities it is the Nazis and their followers in Germany. They have ruined the country and its society. The destruction of the cities was a small price to be paid considering the holocaust. Therefore, we should not forgive the Nazi followers and leaders and make sure this country never ever is ruled or influenced by those people again. Never again!
Moreover, still today the Germans are hesitant about rebuilding their cities as they have an amibivalent relationship to their own history and roots after their values, their society and their reputation have been destroyed during WWII. If they had followed the Polish way of rebuilding the historic centers, many German cities would be a lot more beautiful today. Just compare Warsaw's historic center with Berlin, Wroclaw's historic center with Cologne or Gdansk's historic center with Hamburg. The German city planners missed this opportunity and some even destroyed the last valuable historic buildings after the war in order to "modernize" the cities. Thats why some of the bigger cities are faceless and consist of cheap architecture from the 1950ies. Fortunately there are still many very beautiful mid-sized cities left - particularly in the Eastern part of the country. For instance, you should visit Erfurt, Goerlitz, Stralsund, Potsdam, but also Regensburg, Limburg or Bamberg to enjoy well preserved historic centers.

cello1974
July 21st, 2005, 12:33 AM
In Köln bezahlt man 60cent für's pinkeln und € 1,10 für größere Geschäfte. Was macht man aber, wenn man vor dem Urinal steht und ein Grummeln im Magen verspürt?
Na, dann Hose runter und umdrehen! :)

cello1974
July 21st, 2005, 12:37 AM
@Keane
Actually, I think, freedom is more important than historic buildings. Many of them were reconstructed, others not. Frankfurt wouldn't have it's modern skyline today, Germany could still be a dictatorship and everyone from homosexuals, to Jews, Gypsies and communists would go to prison. They freed Germany from dictatorship - the price was high, but had to be paid!!! There were some things not very neatly done, but okay, human beings comit errors! The most important is that today the USA, Brits, German and French have become friends, the Russians are on the track to become good friends also! THIS is good!!!

Kaene
July 21st, 2005, 11:15 PM
Believe me when I say that I have nothing
but hate for what the damn nazis did.
But bombing all those cities to nothing but ruins and killing
huge amounts of innocent and defenseless women
and children, the way the allies did, was not
necessary by any means at all.
It was pure revenge in a much bigger scale
than what was brought upon their own
countries and a very nazistic
way of acting by them as
well for that matter.

Skyland
July 22nd, 2005, 06:16 AM
Believe me when I say that I have nothing
but hate for what the damn nazis did.
But bombing all those cities to nothing but ruins and killing
huge amounts of innocent and defenseless women
and children, the way the allies did, was not
necessary by any means at all.
It was pure revenge in a much bigger scale
than what was brought upon their own
countries and a very nazistic
way of acting by them as
well for that matter.
So I am sure you would have done it in a better and more humanistic way... This war was ugly, no question. However, the Americans did not hate Germany when they fought in the WWII, otherwise they would not have helped this country after the war (e.g. Berlin Airbridge, Marshallplan etc.). It was really difficult to stop the Nazi dictatorship. From today's perspective and especially from Swedish perspective it looks all so easy - however, if there had been less countries like Sweden (which was neutral/indifferent towards the holocaust) the war could have been stopped earlier ;).

Molinari
July 22nd, 2005, 08:20 AM
Many attacks on german cities made as much sense as an attack on Iraq in order to fight terrorism...
Sweden was far less neutral than people there like to admit: A majority supported the Nazis.

Skyland
July 22nd, 2005, 10:16 AM
Many attacks on german cities made as much sense as an attack on Iraq in order to fight terrorism...
Sweden was far less neutral than people there like to admit: A majority supported the Nazis.
The attacks on German cities were also partially meant to crush people's enthusiasm about this dictatorship. While the rest of Europe was suffering under the German occupation, many Germans had a good life in the beginning of the war. Some soldiers, particularly Russians, were shocked when they entered Germany and saw the well-fed people living in well-heated houses not knowing about the damage their army had brought to other countries particularly Poland and Russia. This ignorance is indeed shocking! Even today if you ask old people in Germany, they often pretend that they did not know anything about the genocide during the war. Well as if there was no "Reichskristallnacht", no trains full of Jews going through the country... This lack of awareness in that generation is disgusting. Some older people also often believe that the Nazi-army was a "honorable" army.
This is simply outrageous to me!
Considering this ignorance and the active collaboration of (too) many Germans with the dictatorship, the destruction of the cities was the right price to pay. I cannot believe that we even have to discuss this considering the victims of the Holocaust and even compare WWII with the war in Iraq. This is disrespectful to the victims of the holocaust. Considering what the German society caused 60 years ago, this country is really lucky to be as wealthy and respected as it is today. Not many countries were able to recover that fast. This was mainly due to American help, but also Germany's ability for reconciliation. So why complain about the armies that freed this country from its dictatorship? It simply opened the door to the great development that took place in the following decades - turning Germany into one of the wealthiest countries in the world. Indeed, a miracle.

Kaene
July 22nd, 2005, 10:47 AM
The huge bomb raids on Germany were the biggest
destruction in history and a total disgrace
in every way.
The allies knew it and we know it.
It was just as shameful crime as the holocaust.
It didn´t kill as many people but it
was completely unnecessary.
Strategic targets?
No.
Coldblooded revenge?
Yes.
The people responsible were just
as big cowards as the nazis.
"Bomber Harris" burns in hell.

Molinari
July 22nd, 2005, 11:35 AM
The huge bomb raids on Germany were the biggest
destruction in history and a total disgrace
in every way.
The allies knew it and we know it.
It was just as shameful crime as the holocaust.
It didn´t kill as many people but it
was completely unnecessary.
Strategic targets?
No.
Coldblooded revenge?
Yes.
The people responsible were just
as big cowards as the nazis.
"Bomber Harris" burns in hell.
To my mind the holocaust was more shameful.

It was predictable that the bomber attacks on german cities would not harm the perpetrators of the holocaust. Neither that was the intention given.
Besides: War crimes can even be commited upon war criminals. There is no contradiction.
For a considerable number of attacks ( i.e. Hamburg, Dresden) both a moral and a strategic justification cannot be given.

Kaene
July 22nd, 2005, 02:52 PM
There is hardly any honour in any war whatsoever.
The holocaust and the bomb raids are
the two worst crimes in history.
Together with Stalin´s terror and
Hiroshima and Nagasaki.
Why humanity why?
Humanity lacks humanity.

aaaaaa1
July 22nd, 2005, 04:30 PM
idealistic kaene!
just remember action makes reaction
this is very easy to question any sense of these bomb raids when you don't see real bombs, real death of your family and friends, when you don't stand on the brink of darkness and madness, but when your main target is to survive you should be better an animal because in otherways you will die
scared people shoot like they were completly blinded, I think that allies were really scared, germans too

and the second thing.
remember that germans had bagun to rebuild their cities long before II war, really huge districts of classical architecture had been distroyed and turned into "modern" ones, so maybe if not allies than germans would destroy it

Kaene
July 22nd, 2005, 04:57 PM
Yeah right.

Molinari
July 22nd, 2005, 05:46 PM
and the second thing.
remember that germans had bagun to rebuild their cities long before II war, really huge districts of classical architecture had been distroyed and turned into "modern" ones, so maybe if not allies than germans would destroy it
:no: :no: :no: Sure and maybe some of the victims of the London bombings wanted to commit suicide anyway. Think about it.

Max BGF
July 22nd, 2005, 06:11 PM
:no: :no: :no: Sure and maybe some of the victims of the London bombings wanted to commit suicide anyway. Think about it.der war gut :applause:

Mercutio
July 22nd, 2005, 07:36 PM
and the second thing.
remember that germans had bagun to rebuild their cities long before II war, really huge districts of classical architecture had been distroyed and turned into "modern" ones, so maybe if not allies than germans would destroy it

No offence aaaaaa1, but I think that your assumption has absolutely no base.

It is true, that after the end of WW1, Modernism had grown very popular in Germany but you clearly overestimate its impact. First of all, modernism was not equally popular in all cities – many cities were almost entirely spared from it (e.g. Munich). Second, even in places where it used to be very popular (e.g. in Berlin) it wasn’t as destructive as you make it out. Before Berlin was carpet bombed, the city still had retained a very dominating 18th century character. Almost all landmark buildings had survived until then. Last but not least, Modernism was only a temporary movement. It is very dubious in my opinion, that this movement would have prevailed long enough to cause the massive and widespread destruction you have predicted above.

Keep also in mind that Modernism was not only popular in Germany. In the Netherlands, Belgium and Sweden for instance Modernism was extremely popular as well. Now tell me, do you think that Amsterdam, Bruxelles or Stockholm have much in common with Cologne, Berlin or Hannover?

Kampflamm
July 22nd, 2005, 08:04 PM
Germany had it coming. If maniacs enslave most of Europe you shouldn't be surpised if your towns are in ruins.

aaaaaa1
July 22nd, 2005, 08:27 PM
No offence aaaaaa1, but I think that your assumption has absolutely no base.

It is true, that after the end of WW1, Modernism had grown very popular in Germany but you clearly overestimate its impact. First of all, modernism was not equally popular in all cities – many cities were almost entirely spared from it (e.g. Munich). Second, even in places where it used to be very popular (e.g. in Berlin) it wasn’t as destructive as you make it out. Before Berlin was carpet bombed, the city still had retained a very dominating 18th century character. Almost all landmark buildings had survived until then. Last but not least, Modernism was only a temporary movement. It is very dubious in my opinion, that this movement would have prevailed long enough to cause the massive and widespread destruction you have predicted above.

hm, have you been to Breslau, this city has a very beautiful old town market square which is surrounded with wonderful classical architecture but with one exeption this high building in the left upper corner
http://www.dolnoslaska.policja.gov.pl/www/kwpwroclaw/obrazy/rd_lp01.jpg
I always have thought that it was polish "great" idea to build that in this place, but in fact it was built before WWII. And than my uncle who lives in breslau showed me a book with old german projects. This beautiful market was to be surrounded with these rectangular buildings.
"Thanks to WWII",the idea had not been realized...except of the airstrip in the middle of the town (but it was only for military reasons)

I agree that radical thinking is that it was in whole country and only in Germany (we all know that it wasn't) but I wanted only accentuate that there were also other reasons (than WWII) of vanishing classical towns.

In my opinion these towns were annihilatet (only some of course) by radical (usually social) ideas.
I have a great pleusure to live in city which was poor enough not to built so many awful 60's buildings in the centre

Elbröwer
August 10th, 2005, 01:02 PM
blick vom jahrtausendturm(elbauenpark)
http://www.gemtek-server.de/fds/2005/magdeburg/fotos/fr-galerie4/images/DSC05126.jpg

Kampflamm
August 10th, 2005, 02:17 PM
Gibt es noch einige Gründerzeitbauten in Magdeburg?

bigbankmaster
August 10th, 2005, 04:05 PM
Ich erkenne ein paar auf den Bildern.

Elbröwer
August 10th, 2005, 07:52 PM
der hasselbachplatz mit umliegenden straßen ist eine schön erhaltene und sanierte örtlichkeit,wo es sie noch gibt

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6234643861636638.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6133616535613936.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6366316134333930.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6264373732623038.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_6465363236343737.jpg

http://www.arcor.de/palb/alben/15/3774315/400_3962333033323766.jpg

in den stadtteilen sudenburg und stadtfeld gibt es noch einige schöne häuserketten,die u.a. durch hausläden im erdgeschoss,als einkaufsfläche für die leute im stadtteil selbigen beleben.

cello1974
August 10th, 2005, 11:46 PM
Diese Bilder hier sind echt toll. Vom Bahnhof aus sieht Magdeburg eher scheußlich aus. Vielleicht sollte die Stadtverwaltung Wände mit solchen Bildern entlang der Trassen aufstellen...

Elbröwer
August 11th, 2005, 01:12 PM
Am etwas "scheußlichen" Nordabschnitt des Breiten Wegs,zwar saniert,aber trotzdem künstlich,gibt es solche Werbeplakate,die zeigen,wie der Breite Weg an den jeweiligen Stellen damals aussah.

Elbröwer
September 1st, 2005, 05:30 PM
das hundertwasserhaus "die grüne zitadelle" kurz vor vollendung...

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/15/3774315/1024_6666343435616633.jpg

Elbröwer
September 12th, 2005, 01:49 PM
ein blick vom dom...

http://www.volksstimme.de/VSOBilder/fotos/VSO_9_2005/12/MDX/Pc00912S.jpg

cello1974
September 13th, 2005, 01:01 AM
^^ Die grüne Zitadelle ist ganz schön rosa...

Elbröwer
September 13th, 2005, 01:23 AM
wenn man das hundertwasserhaus aus der luft betrachtet soll man wohl nur grün sehen,daher der name.

cello1974
September 13th, 2005, 01:36 AM
Ach so, ich dachte schon, ich hätte was an der Linse!

Elbröwer
December 10th, 2005, 07:46 PM
heute im mdr ab 22.45

- otto der große

23.30

- bomben auf magdeburg

00.00

- rund um magdeburg

00.45

- der verschwundene dom

01.45

- magdeburger himmelssinfonie

Kampflamm
December 10th, 2005, 08:49 PM
MDR einschalten ist mir zu gefährlich.

Der wahre Heino
December 10th, 2005, 11:18 PM
mdr einschalten ist unnötig. du bekommst morgen die zusammenfassung in tv total

Elbröwer
December 16th, 2005, 05:10 PM
md nord
http://foto.arcor-online.net/palb/alben/15/3774315/1024_3062653064383632.jpg

Elbröwer
April 5th, 2006, 12:31 PM
paar aktuelle bilder vom stadion...
http://www.stadion-magdeburg.de/9227/BilderMonatApril2006.htm


...und hochwasser

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/15/3774315/1024_3835656135333837.jpg

http://foto.arcor-online.net/palb/alben/15/3774315/1024_6436613435626365.jpg

Elbröwer
May 21st, 2006, 11:31 AM
nachher auf ARTE die wiederholung von gestern abend

Sonntag, 21. Mai 2006 um 14:00
VPS : 14.00

Die grossen Schlachten
Dokumentation, Deutschland 2006, WDR, Erstausstrahlung
Regie: Hannes Schuler, Anne Roerkohl


Im Jahr 1631 tobt in Deutschland der Dreißigjährige Krieg. Magdeburg, die reiche Stadt an der Elbe, wird schon seit Monaten belagert. Vor den Stadttoren wartet ein katholisches Söldnerheer darauf, dass die protestantische Hochburg endlich aufgibt und sich freikauft. In den frühen Morgenstunden des 20. Mai 1631 wird das Signal zum Angriff gegeben. Für die Magdeburger Bevölkerung bahnt sich eine Katastrophe an, die sich in das Gedächtnis Europas einbrennen wird und die bis zum Ersten Weltkrieg als das Symbol für die Schrecken des Krieges schlechthin gilt. Über 20.000 Menschen sterben eines grausamen Todes. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb der vierteiligen Dokumentationsreihe "Die großen Schlachten".


Während des Dreißigjährigen Krieges wird auch das protestantische Magdeburg belagert. Etwa 30.000 Menschen sind in der Stadt eingeschlossen. Ihnen steht ein etwa gleich großes Heer gegenüber. Es besteht aus ungarischen, kroatischen, polnischen, italienischen, spanischen, französischen und deutschen Söldnern, die für den katholischen Kaiser kämpfen und seit Jahren nichts anderes mehr kennen als den Krieg. Sie sind nicht aus Überzeugung oder Frömmigkeit in diesen Glaubenskrieg gezogen, sondern um Beute zu machen. "Der Krieg ernährt den Krieg" heißt die Regel. Zahlen die besetzten Gebiete keine Kontribution, werden sie zur Plünderung freigegeben. Zurück bleiben zerstörte Landschaften, abgebrannte Höfe und Dörfer. In den frühen Morgenstunden des 20. Mai 1631 wird das Signal zum Angriff auf Magdeburg gegeben. In nur vier Tagen wird die stolze Hansestadt restlos vernichtet. 20.000 Einwohner werden von der anstürmenden Soldateska niedergemetzelt oder sterben einen qualvollen Tod in den Flammen einer sich ausbreitenden Feuersbrunst. Der zwölfjährige Daniel Friese, Sohn des Stadtschreibers, erlebt mit seiner Familie die Erstürmung seiner Heimatstadt. Auf der anderen Seite steht Georg Ackermann, 28 Jahre alt, Kapitän im angreifenden Söldnerheer. Er ist im ersten Sturm dabei und erlebt den erbitterten Widerstand der Magdeburger Bürgerschaft. Einige gießen siedendes Wasser aus den Fenstern in die engen Gassen, andere schießen aus Kellern auf die Feinde. Viele Angreifer erliegen dem Steinhagel der wütenden Bevölkerung. Die kaiserlichen Soldaten stürmen die Häuser und metzeln die Zivilisten nieder. Der katholische Feldherr Tilly erwidert auf das Flehen katholischer Offiziere, die Gräuel zu stoppen, nur knapp: "Der Soldat muss etwas haben für seine Gefahr und Mühsal." Für die katholische Seite wird es ein Sieg der verbrannten Erde, der "Magdeburger Asche", wie die Zeitgenossen es nennen. Mit dem Massaker von Magdeburg wird im Dreißigjährigen Krieg eine letzte moralische Grenze überschritten. Die Menschen in ganz Europa sind schockiert. Für Generationen wird die Erstürmung Magdeburgs zum Sinnbild für die Leiden der Zivilbevölkerung, für die Verrohung der Soldaten. So beispiellos ist das Geschehene, dass Zeitgenossen ein neues Wort dafür erfinden: "Magdeburgisieren" wird zum Begriff größtmöglichen Grauens.

Molinari
May 21st, 2006, 11:43 AM
Schreib mal was zum „Marietta-Quartier“. Im Magdeburger Einzelhandel tut sich offenbar was.

Elbröwer
March 10th, 2008, 06:35 PM
naja das ding steht,nichts weltbewegendes.

dafür gibts ein kleines bonbon seit kurzem..die bastion cleve.
http://www.photo-jk.de/cleve01.jpg

freigelegt bei bauarbeiten seit 2003
http://www.photo-jk.de/fuerstenwallfoerder01.jpg

foto aus der bastion heraus
http://www.magdeburg.de/media/custom/698_4010_1_m.JPG

http://s7.directupload.net/images/080310/98hsd79m.jpg


und ein foto aus dem hof des kloster unser lieben frauen
http://s5.directupload.net/images/080310/bpyb8yu7.jpg

7freedom7
May 20th, 2008, 01:18 PM
I'm very sad because I cannot see most of pics...WHY?

MORE PIX!!!!!!

Who_am_I
May 20th, 2008, 02:06 PM
I'm very sad because I cannot see most of pics...WHY?

MORE PIX!!!!!!

Some of the posts are from 2005 so the pics are already down.
But here (http://www.*****************/pc/pc/channel/3/cat/4442) you will find a large variety of pics of Magdeburg (and other german cities if you like)

7freedom7
May 20th, 2008, 04:42 PM
Some of the posts are from 2005 so the pics are already down.
But here (http://www.*****************/pc/pc/channel/3/cat/4442) you will find a large variety of pics of Magdeburg (and other german cities if you like)

Thanks a lot!

Elbröwer
January 27th, 2009, 12:09 AM
hello again ;)

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/6070474.html

Elbröwer
July 3rd, 2009, 04:05 PM
..

Dr.Mabuse
July 8th, 2009, 08:06 PM
very nice pics of Magedburg! :)

Elbröwer
July 17th, 2009, 09:11 PM
Nettes Video vom Projekt "Urbanpiraten"
http://www.youtube.com/watch?v=3_o80S5xxzI

Elbröwer
July 25th, 2009, 12:38 AM
Magdeburgs Triumph
http://www.youtube.com/watch?v=plSmfPTAGkc

Elbröwer
February 4th, 2010, 03:13 AM
Ottostadt Magdeburg ;-)
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/7058378.html

Mäulchen
February 5th, 2010, 08:41 AM
Ottostadt? Otto v. Guericke war zwar ganz interessabt, aber irgenwie sind solche Namenszusätze bei Städten eher peinlich. :lol:

erbse
February 5th, 2010, 11:29 AM
Magdeburg ist touristisch leider relativ uninteressant. Dabei war es einmal eine der wichtigsten und pittoreskesten Altstädte Mitteleuropas.


Warum ausgerechnet Ottostadt? Hat Magdeburg keine schlagenderen Prominenten zu bieten?
Und warum erhofft man sich davon einen Imagegewinn? In einer Kleinstadt mag so etwas ja noch funktionieren... Beispiel aus meiner Nachbarschaft: Reuterstadt Stavenhagen.

JValjean
February 5th, 2010, 01:37 PM
Nun Otto der Grosse ist schon "grosses" Kaliber, dazu noch Otto von Guericke. Also ich kann dass durchaus nachvollziehen.

DudyMako
August 9th, 2010, 12:40 AM
Magdeburg ist touristisch leider relativ uninteressant. Dabei war es einmal eine der wichtigsten und pittoreskesten Altstädte Mitteleuropas.


Warum ausgerechnet Ottostadt? Hat Magdeburg keine schlagenderen Prominenten zu bieten?
Und warum erhofft man sich davon einen Imagegewinn? In einer Kleinstadt mag so etwas ja noch funktionieren... Beispiel aus meiner Nachbarschaft: Reuterstadt Stavenhagen.

Alles geht um was du interessant findest, in Magdeburg gibt's viel Natur und auch interessante Architektur, man kann ja viel in Magdeburg tun ! ;)

DudyMako
August 9th, 2010, 01:13 AM
Hier habe ich ein paar Bilder von Magdeburg!

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000295471_881080471_6956275_6149914_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000300471_881080471_6956276_4578466_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs027.snc3/11438_187000290471_881080471_6956274_2140561_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000260471_881080471_6956268_1993688_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000265471_881080471_6956269_4217288_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000495471_881080471_6956306_4172435_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000335471_881080471_6956282_1828468_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000375471_881080471_6956287_7878856_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000395471_881080471_6956289_3230839_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000420471_881080471_6956293_6722283_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000450471_881080471_6956299_6001170_n.jpg

http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs027.snc3/11438_187000490471_881080471_6956305_2401668_n.jpg

miau
August 11th, 2010, 09:17 PM
http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc1/hs024.snc1/4262_187000450471_881080471_6956299_6001170_n.jpg

ich wusste gar nicht dass es dort auch einen Hundertwasser gibt :)

erbse
August 13th, 2010, 10:11 AM
War das nicht sogar Hundertwassers letzter Entwurf? Wurde ja erst nach seinem Tod gebaut, glaube ich.

DudyMako
August 13th, 2010, 08:17 PM
War das nicht sogar Hundertwassers letzter Entwurf? Wurde ja erst nach seinem Tod gebaut, glaube ich.

Genau :yes:

Elbröwer
October 8th, 2010, 06:39 PM
http://pilade.de/images/20101002003200_0086.jpg
http://pilade.de/images/20101008162719_0099.jpg
http://pilade.de/images/20101008162922_0102.jpg

Kampflamm
October 8th, 2010, 06:50 PM
Eigentlich eine interessante Kombi aus Mittelalter, Gründerzeit, "nationaler Tradition" und Plattenbau.

trance-x
February 2nd, 2012, 11:50 PM
ich kann schon verstehen, dass sich Magdeburg auf Otto bezieht ...