View Full Version : Was sind die 5 wichtigsten Städte Deutschlands??


Desven
September 28th, 2004, 09:14 PM
Also.ich würde sagen

1.Frankfurt:Bankenmetropole,Deutsche Börse,wichtigiste Drehscheibe des europ. Kontinents,Messestadt
2.Berlin:Politisches Zentrum Deutschlands,3 Flughäfen,Sitz einiger Unternehmen(DB),Partymetropole,Touristenziel,Chemieindustrie
3.München:Sitz großer Versicherungen(Allianz,Münchner Rück),HypVer.Bank,zweitgrößter deutscher Flughafen,Autoindustrie,Touristenziel
4.Hamburg:größter deutsch. Hafen,Seefahrtindustrie,Flugfahrtindustrie
5.mhhhh...Essen oder Düsseldorf??!

Sigma
September 28th, 2004, 09:22 PM
Essen oder Düsseldorf der Witz war gut http://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gif
Stuttgart gehört eindeutig zu den Top 5 Adressen in Deutschland die Gründe müssen wir ja nicht alle aufzählen sind wohl längst bekannt.

Max BGF
September 28th, 2004, 10:44 PM
Nur 5 Städte macht keinen Sinn:

1. Frankfurt
2. Frankfurt
3. Wiesbaden
4. Hanau
5. Darmstadt
6. Friedberg
7. Michelstadt (Odenwald)
8. Michelbach (Odenwald)
9. Leider Offenbach
10. Kommunalverband Wetterau

Manu84
September 28th, 2004, 11:12 PM
1.Wipperfürth (1. Stadt in Kneipen pro Einwohner = meine Stadt)
2. Frankfurt (Banken)
3.Berlin (Hauptstadt)
4.München (Vorzeigestadt)
5.Hamburg (Tor zur Welt)

sebastian c
September 28th, 2004, 11:34 PM
Essen oder Düsseldorf der Witz war gut http://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gifhttp://www.gesundheit-mein-job.at/fun/bilder/reiter_b_witze.gif
Stuttgart gehört eindeutig zu den Top 5 Adressen in Deutschland die Gründe müssen wir ja nicht alle aufzählen sind wohl längst bekannt.

Och, da wär ich mir ned so sicher...fang doch mal an..

@MGF: Ja, das war auch meine ungefähre Vorstellung! :cheers:
Wobei natürlich die Stadt mit dem grünsten Wald und den schlechtesten Straßen noch irgendwo eingeordnet werden muss...ist ja auch ned weit von der hesslichen Grenze entfernt. :laugh:

Max BGF
September 28th, 2004, 11:48 PM
1.Frankfurt:Bankenmetropole,Deutsche Börse,wichtigiste Drehscheibe des europ. Kontinents,MessestadtBankenmetropole
Eine wunderschöne Skyline für europ. Verhältnisse. das hat aber nichts mit "wichtig" zu tun. Was den Finanz-DL-Sektor insgesamt angeht, hat München beinahe aufgeschlossen:
- größere Landesbank
- Hypovereinsbank (2. Platz)
- weltgrößter Rückversicherer: Münchner Rück
- Allianz-Versicherung, welche die Frankfurter Dresdner Bank übernommen hat.

Mit etwas Gehässigkeit könnte man sagen:
Frankfurt hat 3 große Banken:
- eine, die zu schlecht ist, andere zu übernehmen
- eine, die so schlecht ist, daß sie übernommen wurde
- und eine, die so schlecht ist, daß sie niemenad übernehmen möchte
:D :laugh: :D

=> Ergo: Frankfurt ist nicht DER Finanzplatz in D und dahinter kommt lange nichts. Allerdings hat Ffm für mich noch den ersten Platz, da auch EZB und gewachsene Finanzinfrastruktur.

Drehscheibe
Wenn Du Verkehrsdrehscheibe meinst:
Was ist daran wichtig, solange es Alternativen gibt? Gar nichts.
Es gibt Dörfer, die haben eine Monopolfunktion, was die Trinkwasserversorgung von Mio von Menschen betrifft. Das ist wichtig.
Ist der Ort Hahn wichtig? Nein.
Jeder Passagier, der Ffm-Airport als Hub nutzt, für den ist dieser Flughafen bzw. das Unternehmen Fraport im Moment der Benutzung im gewissen Sinn wichtig. Aber die Stadt Frankfurt ist dabei so unwichtig wie noch was. Und sie wird auch nicht wichtiger, wenn die Verkehrsbelastung des Nordwestkreuzes um 10.000 Fahrzeuge pro Tag zunimmt.

Wobei es sein kann, daß wenn Ffm wichtiger wird, die Verkehrsbelastung zunimmt. Nichts gegen diese umgekehrte und plausible Kausalität.

Poldi
September 29th, 2004, 12:05 AM
Drehscheibe
Wenn Du Verkehrsdrehscheibe meinst:
Was ist daran wichtig, solange es Alternativen gibt? Gar nichts.
Es gibt Dörfer, die haben eine Monopolfunktion, was die Trinkwasserversorgung von Mio von Menschen betrifft. Das ist wichtig.
Ist der Ort Hahn wichtig? Nein.
Jeder Passagier, der Ffm-Airport als Hub nutzt, für den ist dieser Flughafen bzw. das Unternehmen Fraport im Moment der Benutzung im gewissen Sinn wichtig. Aber die Stadt Frankfurt ist dabei so unwichtig wie noch was. Und sie wird auch nicht wichtiger, wenn die Verkehrsbelastung des Nordwestkreuzes um 10.000 Fahrzeuge pro Tag zunimmt.

Wobei es sein kann, daß wenn Ffm wichtiger wird, die Verkehrsbelastung zunimmt. Nichts gegen diese umgekehrte und plausible Kausalität.
interessante trance-xsche argumentationsweise. erklär mir doch noch gleich, wie du argumentatorisch die kurve kriegst, warum der mercedes sitz in stuttgart die stadt dann ganz dolle wichtig macht

Max BGF
September 29th, 2004, 12:56 AM
interessante trance-xsche argumentationsweise. erklär mir doch noch gleich, wie du argumentatorisch die kurve kriegst, warum der mercedes sitz in stuttgart die stadt dann ganz dolle wichtig machtWieder gilt: Wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Ich habe gesagt, daß Mercedes und Porsche, bzw. das Automobil an sich, die BEKANNTESTEN Aushängeschilder der Stadt Stuttgart sind.
Für die Legastheniker im Board: bekannt<>wichtig
Mal sehen, wie oft ich das noch schreiben darf. Jedenfalls spaßig ist´s schon. :)

Das ist nur insofern wichtig als es insbes. Standortentscheidungnen oder Reiseentscheidungen beeinflussen könnte. Speziell der Mercedes-Sitz ist sehr wichtig für Stuttgart. Jedoch selbst dieser mit Abstand größte Konzern ist kein hinreichender Grund für mich, Stuttgart unter die Top 5 zu platzieren. Die größte und erfolgreichste Landesbank übrigens auch nicht. Genausowenig die größte GmbH Bosch, nur weil sie unter den deutschen Top 10 Unternehmen ist. Porsche, IBM und HP schon gar nicht. Von den schon fast legendären zahlreichen weltmarktführenden Mittelständlern ganz zu schweigen, wie auch davon, daß Stuttgart mehr ist, nämlich Zentrum eines großen Ballungsraumes. Auch nicht die permanent vorderen Ranking-Plätze oder die Tatsache, daß mit stark steigenden Gewerbesteuereinnahmen und den ca. 2 Mrd € auf der hohen Kante relativ optimistisch in die Zukunft geschaut werden darf.

Das alles ist wahrscheinlich deutlich wichtiger als ein Flughafen oder AB-Kreuz draußen auf der grünen Wiese, verleitet mich aber nicht dazu, Stuttgart sicher unter den Top 5 zu sehen, da Berlin, Hamburg und München wahrscheinlich schon 3 Plätze sicher wegschnappen und die verbleibenden 2 unter mindestens Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Stuttgart aufzuteilen sind.

Nach allem Geschriebenen und der mißlichen Lage, daß es sich in NRW etwas aufteilt, sehe ich BTW für Stuttgart recht gute Chancen.

Frankfurt hingegen muß etwas aufpassen, daß es nach AEG, Metallgesellschaft und Holzmann nicht den Ruf DER deutschen Pleitemetropole bekommt. Jetzt, wo Hoechst vollständig an Frankreich gegangen ist und schon wieder neues Ungemach bei OPEL aufzieht. Der schleichende Ausverkauf der renditeschwachen Frankfurter Bankenwelt könnte ein Übriges tun. Die Wichtigkeit dieser wichtigen Stadt wird es jedenfalls nicht beflügeln.
Schade, daß die Frankfurter IAA kleiner ist als der Pariser Autosalon. Fast eine nationale Schande. Wenn das so weitergeht, legen wir bald nichts mehr in Frankfurter Hände. ;)

Gibt es eigentlich Pläne, Frankfurt zur hessischen Landeshauptstadt zu machen?


---------------
@sebastian: Platz 11, okay?

Kampflamm
September 29th, 2004, 01:21 AM
D'dorf hat viele Japaner und ist die Landeshauptstadt des größten und wichtigstens Bundeslandes. Das reicht für Platz 6 (obwohl es nur ein Vorort von Köln (Nr. 5) ist)

Poldi
September 29th, 2004, 01:24 AM
Für die Legastheniker im Board: bekannt<>wichtig
richtig
Jedoch selbst dieser mit Abstand größte Konzern ist kein hinreichender Grund für mich, Stuttgart unter die Top 5 zu platzieren.
nee, isses es auch nicht.

Die größte und erfolgreichste Landesbank übrigens auch nicht. Genausowenig die größte GmbH Bosch, nur weil sie unter den deutschen Top 10 Unternehmen ist. Porsche, IBM und HP schon gar nicht.

nee, nee, gilts alles nicht. macht die stadt ja nur bekannt, nicht wichtig, weisst du noch...?
Auch nicht die permanent vorderen Ranking-Plätze
in der bundesliga-tabelle?


Das alles ist wahrscheinlich deutlich wichtiger als ein Flughafen oder AB-Kreuz draußen auf der grünen Wiese
die bundesliga? ja ja
verleitet mich aber nicht dazu, Stuttgart sicher unter den Top 5 zu sehen
wieder richtig

Max BGF
September 29th, 2004, 01:32 AM
D'dorf hat viele Japaner und ist die Landeshauptstadt des größten und wichtigstens Bundeslandes. Das reicht für Platz 6 (obwohl es nur ein Vorort von Köln (Nr. 5) ist):D
Dann wäre Ffm also auf 7 ?

Glückwunsch zur 3000. Bist auch wichtig.

Max BGF
September 29th, 2004, 01:35 AM
richtigGenau

nee, isses es auch nicht. Genau

nee, nee, gilts alles nicht. macht die stadt ja nur bekannt, nicht wichtig, weisst du noch...?Genau

in der bundesliga-tabelle?Genau

die bundesliga? ja jaGenau

wieder richtigGenau

Kampflamm
September 29th, 2004, 01:36 AM
FFM steht über allen dt. Städten, ist viel zu wichtig um bei so einem schnöden "ranking" mitzumachen.

Poldi
September 29th, 2004, 01:40 AM
jetzt mal butter bei die fische, gehen wir mal analytisch ran.
was heißt wichtig? ist so ziemlich das gegenteil von entbehrlich.
dann stellen wir uns mal vor, wir entbehren deutschland die zur debatte stehenden städte für eine gewisse zeit.
bei welcher stadt würde es am ehesten und das größte chaos geben?
das sach ich dir, ingo! so und jetzt kommst du!

Max BGF
September 29th, 2004, 01:53 AM
Also Deutschland ohne seinen starken Mittelstand samt immer noch wirkendem Made-In-Germany-Ruf ?

Da bliebe fast nur noch die derzeit noch 28.-größte Skyline und ein Flughafen, der wegen des Ausbleibens zahlungskräftiger Kundschaft aus Südwestdeutschland bald den Regionalflughafen macht. ;)

Alles Spaß.

Wahrscheinlich ist München am wichtigsten, bedenkt man, was der gemeine Ausländer mit Deutschland außer MadeInGermany verbindet: Auto, Gemütlichkeit, Bier, Alm. Wenn das plötzlich weg wäre. Nicht auszudenken.

DiggerD21
September 29th, 2004, 01:53 AM
Hamburg ist wichtiger als Berlin, denn ohne den Hamburger Hafen gäbe es keine Bananen in Berlin. :crazy:

Poldi
September 29th, 2004, 01:56 AM
frankfurt ist ne titanstadt. ne reine titanstadt!

Max BGF
September 29th, 2004, 01:58 AM
titanstadt!Sag ich doch: Metallgesellschaft

DiggerD21
September 29th, 2004, 02:30 AM
Folgendes macht Hamburg zu ner wichtigen Stadt für Deutschland:

- der Hafen
- ca. 50% (wenn diese Zahl noch stimmt) aller deutschen Zeitungen und Zeitschriften kommen aus Hamburg (bzw. deren Verlage und Redaktionen sitzen hier). Unter Journalistik-Studenten ist Hamburg deswegen das begehrteste Ziel
- das EADS-Werk in Finkenwerder, drittgrößter Flugzeugbau-Standort der Welt (nach Seattle und Toulouse)
- Die Werbebranche ist auch sehr stark hier vertreten
- Internetmetropole

Hamburgs ist zwar auch als Partystadt bekannt, aber das macht eine Stadt ja nicht gleich wichtig. ;)

Küsel
September 29th, 2004, 02:19 PM
Ich als Ausser-Deutscher (gibts den Begriff überhaupt nach neuer oder alter Rechtsschreibung? :) ) würde die folgende Liste erstellen:

1. Berlin - war ausser für kurze Zeit immer das politische Zentrum des Landes und grösste Gemeinde Deutschlands
2. Frankfurt - Hub und eine der wichtigsten finanziellen Drehscheiben der Welt
3. Hamburg - wichtigster Seehafen Deutschlands und Medienzentrum (aber letzteres gilt wohl auch für Köln)
4. Stuttgart - Industriemetropole mit iternationaler Ausstrahlung
5. München - reichste Stadt Deutschlands, Tourismus, Industrie

kind
September 29th, 2004, 05:29 PM
http://photos.heremy.com/rfoto/56655924709.jpg

kind
September 29th, 2004, 05:31 PM
Bankenmetropole
Eine wunderschöne Skyline für europ. Verhältnisse. das hat aber nichts mit "wichtig" zu tun. Was den Finanz-DL-Sektor insgesamt angeht, hat München beinahe aufgeschlossen:
- größere Landesbank
- Hypovereinsbank (2. Platz)
- weltgrößter Rückversicherer: Münchner Rück
- Allianz-Versicherung, welche die Frankfurter Dresdner Bank übernommen hat.

Mit etwas Gehässigkeit könnte man sagen:
Frankfurt hat 3 große Banken:
- eine, die zu schlecht ist, andere zu übernehmen
- eine, die so schlecht ist, daß sie übernommen wurde
- und eine, die so schlecht ist, daß sie niemenad übernehmen möchte
:D :laugh: :D

=> Ergo: Frankfurt ist nicht DER Finanzplatz in D und dahinter kommt lange nichts. Allerdings hat Ffm für mich noch den ersten Platz, da auch EZB und gewachsene Finanzinfrastruktur.

Drehscheibe
Wenn Du Verkehrsdrehscheibe meinst:
Was ist daran wichtig, solange es Alternativen gibt? Gar nichts.
Es gibt Dörfer, die haben eine Monopolfunktion, was die Trinkwasserversorgung von Mio von Menschen betrifft. Das ist wichtig.
Ist der Ort Hahn wichtig? Nein.
Jeder Passagier, der Ffm-Airport als Hub nutzt, für den ist dieser Flughafen bzw. das Unternehmen Fraport im Moment der Benutzung im gewissen Sinn wichtig. Aber die Stadt Frankfurt ist dabei so unwichtig wie noch was. Und sie wird auch nicht wichtiger, wenn die Verkehrsbelastung des Nordwestkreuzes um 10.000 Fahrzeuge pro Tag zunimmt.

Wobei es sein kann, daß wenn Ffm wichtiger wird, die Verkehrsbelastung zunimmt. Nichts gegen diese umgekehrte und plausible Kausalität.

lol

chiccoplease
September 29th, 2004, 07:40 PM
Nur 5 Städte macht keinen Sinn:

1. Frankfurt
2. Frankfurt
3. Wiesbaden
4. Hanau
5. Darmstadt
6. Friedberg
7. Michelstadt (Odenwald)
8. Michelbach (Odenwald)
9. Leider Offenbach
10. Kommunalverband Wetterau
Du hast Offenbach vergessen :D

lomolo
September 30th, 2004, 01:33 AM
Hallo, ab und zu treibt mich ja die Neugierde dazu, hier trotz allgemeinem Zeitmangel mal vorbeizuschauen.

Den Satz:

>1. Berlin - war ausser für k u r z e Zeit i m m e r das politische Zentrum

kann man allerdings so nicht stehen lassen, weil mit den historischen Realitäten nicht übereinstimmt.

Kuesel, vermutlich gehst du von der Zeit seit Gründung des 2. Reiches 1871 aus. Vorher gab das politische Zentrum Deutschlands nicht.

Berlin ist politisches Zentrum gewesen von 1871 bis 1945 und von Ende Ende 1999 bis heute = weniger als 80 Jahre

Von Kriegsende bis 1948 gab es kein politisches Zentrum

Von 1948 (verfassungsgebende Versammlung) bis Ende 1999 (Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin) war Bonn politisches Zentrum = über 50 Jahre

Wenn man natürlich Ost-Berlin "Hauptstadt der DDR" mitberücksichtigt, hättest du natürlich Recht. ;)

Küsel
September 30th, 2004, 01:50 AM
Hallo, ab und zu treibt mich ja die Neugierde dazu, hier trotz allgemeinem Zeitmangel mal vorbeizuschauen.

Den Satz:

>1. Berlin - war ausser für k u r z e Zeit i m m e r das politische Zentrum

kann man allerdings so nicht stehen lassen, weil mit den historischen Realitäten nicht übereinstimmt.

Kuesel, vermutlich gehst du von der Zeit seit Gründung des 2. Reiches 1871 aus. Vorher gab das politische Zentrum Deutschlands nicht.

Berlin ist politisches Zentrum gewesen von 1871 bis 1945 und von Ende Ende 1999 bis heute = weniger als 80 Jahre

Von Kriegsende bis 1948 gab es kein politisches Zentrum

Von 1948 (verfassungsgebende Versammlung) bis Ende 1999 (Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin) war Bonn politisches Zentrum = über 50 Jahre

Wenn man natürlich Ost-Berlin "Hauptstadt der DDR" mitberücksichtigt, hättest du natürlich Recht. ;)

Du hast natürlich recht. Ich kenne die deutsche Geschichte schon, aber irgendwie habe ich hier vereinfacht: natürlich müsste ich sagen: Preussische Hauptstadt, DDR-Hauptstadt, Weimarer Republik, Kaiserzeit etc., nicht "Deutschland" per se, das gibts als Nation ja nicht so lange. Aber ich wollte nur kurz und bündig damit sagen, dass die Bonn-Zeit in Anbetracht der Weltgeschichte ein kurzes Kapitel war. Sorry für die verwirrende Vereinfachung.

Max BGF
September 30th, 2004, 03:38 AM
@chiccoplease: Platz 9

@Kuesel: Wie sähe das in der Schweiz aus?, ich tippe
1. Zürich
2. Bern
3. Genf
4. Basel
Wobei Basel am dynamischsten/hypsten ist, oder?

@lomolo: Berlin war schon vor 1871 wg. der preuß. Vorherrschaft die wichtigste Stadt auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Kann jetzt aber nicht sagen, ob zu jener Zeit Wien noch wichtiger war.

Küsel
September 30th, 2004, 10:38 AM
@chiccoplease: Platz 9

@Kuesel: Wie sähe das in der Schweiz aus?, ich tippe
1. Zürich
2. Bern
3. Genf
4. Basel
Wobei Basel am dynamischsten/hypsten ist, oder?

@lomolo: Berlin war schon vor 1871 wg. der preuß. Vorherrschaft die wichtigste Stadt auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Kann jetzt aber nicht sagen, ob zu jener Zeit Wien noch wichtiger war.

Ja, das ist eine Frage - und ich nehme an, dass bald ein München-Kommentar aus dem Freistaat kommt... Europa im 19.Jh ist eine zu verzettelte Sache - in Italien wars ja genau gleich wie in Deutschland vor der Staatsgründung. Konfus, konfus...

Wegen den Schweizer Städten:
Zürich.... und dann lange nichts mehr, das ist die traurige Wahrheit - aber nur wirtschaftlich gesehen
Basel ist der wichtigste Importhafen und ist, wie du sagst, architektonisch, kulturell - und auch fussballerisch :) Zürich voraus, würde ich sagen
Genf - die international wohl bekannteste Stadt
Bern - das ist wie Bonn, wurde Mitte 19.Jh künstlich zur Hauptstadt erkoren, da es nicht weit von der Sprachgrenze liegt
Lausanne - Intern. Organisationen und Internate

Max BGF
September 30th, 2004, 10:55 AM
Zu Berlin:
Eher melden sich Wiener, sicher nicht ganz zu unrecht. Immerhin hieß das Weltneuordnungsverfahren nach Napoleon "Wiener Kongreß".

Zur Schweiz:
Für Eure Größe und die Gebirgstopographie finde ich seit Ihr ganz gut mit Städten gesegnet, die noch dazu gut verteilt liegen. Ein paar weitere:

Freiburg oder Fribourg?
hat ne recht gute Uni, ähnlich St.Gallen, die Metropole des Ostens :D
Und hinter den 7 Bergen ist nicht etwa Ende, sondern Lugano.

Wie groß ist eigentlich Bern.
Ist ja das Schmuckkästchen der Schweiz.

DiggerD21
September 30th, 2004, 11:01 AM
Wie groß ist eigentlich Bern.
Ist ja das Schmuckkästchen der Schweiz.

Einwohnerzahl August 2004: 127 318 (http://www.bern.ch/go.cfm?FR=C&ID=63&NA=M)

Küsel
September 30th, 2004, 12:18 PM
Zur Schweizer Städteverteilung - wäre auch ein topic für ein Schweizforum :)

Die nutzbare Fläche der Schweiz (ohne Gebirge, Gletscher und Gewässer) beträgt nur etwa 30% des Gesamtareals - also etwa 14'000 km2. Praktisch die geamte Bevölkerung von 7.5 mio ist darauf konzentriert (Mittelland zwischen Boden- und Genfersee, Region Basel, südliches Tessin, Walliser Haupttal), damit würde die Schweiz eigendlich zu einer der dichtbevölkersten Regionen Europas zählen (nach Benelux, Norditalien und Ruhrgebiet), das wir oft vergessen.

Geschichtlich ist anzumerken, dass schon im Mittelalter ein grosses Städtesystem bestand durch die Gründungen von Kyburgern, Zähringern, Habsburgern etc. im 13. Jh (viele dieser Städte existieren nicht einmal mehr). In den 40er Jahren gab die Regierung ein Raumplanungskonzept heraus, das sich an das älteste Europas lehnte, an das holländische. Das Ziel bestand in der sog. dezentralen Konzentration, d.h. wirtschaftliche Förderung aller Gebiete der Schweiz mit dem Schwerpunkt eines Urbankorridors von Genf bis St.Gallen. Das Ziel wurde nie so richtig erreicht und in den 50er und 60er Jahren wurde mehr Land zersiedelt als in allen Jahrhunderten zuvor... jetzt herrscht ein extremer Siedlungsbrei, wobei nur wenig eingemeindet wurde, so besitzt die Schweiz über 3000 Gemeinden von eta 17 bis 360'000 Einwohnern - das muss man sich mal vorstellen! In Lugano wurde zwar dieses Jahr endlich eine Fusion verschiedener Gemeinden angestrebt, aber das ist leider ein Einzelfall.

Die grössten Agglomerationen nach nationaler Statistik sind (die Flächen der Agglos sind etwa vergleichbar mit den Stadtkreisen in Deutschland):
Zürich 1.1 mio
Basel 480'000 (nur Schweizgebiet)
Genf 470'000 (dito)
Bern 350'000
Lausanne 310'000
Luzern 200'000
St.Gallen 150'000
Winterthur 130'000
Lugano 120'000
Baden 110'000
Olten 100'000
Ich habe in 2000 mal eine Aufstellung gemacht, für die die sich interessieren: http://www.socio.ch/poli/facts.htm

Im internationalen Vergleich muss man jedoch mich Metropolitanräumen rechnen, dann würde sich folgendes ergeben (def. nach Bundesamt für Statistik):

Zürich 1.7 mio - also etwas kleiner als Köln
Genf-Lausanne 1 mio (inkl F Vororte) - etwa Hannover aber mit zwei Zentren
Basel 0.8 mio (inkl D und F Vororte) - wie Wuppertal
Bern 0.66 mio - wie Dresden
hoffe, die deutschen Vergleiche stimmen... wenn man eine Karte dieser Metroräume betrachtet, wird jedoch offensichtlich, dass sie fliessend ineinander übergehen und dem ländlichen Raum nicht mehr viel Platz einräumen. Diese Zersiedelung der Landschaft ist hier nicht nur ein grosses raumplanerisches Problem, sondern auch ein verkehrstechnisches. Aber zum Glück gibts die Bahn. Mit der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke ist Bern von Zürich aus in weniger als einer Stunde erreichbar (ab Dez, wenn alles klappt), deshalb wird auch oft von der "Stadt Schweiz" gesprochen.

Max BGF
September 30th, 2004, 01:39 PM
Ah, Fribourg knapp unter 100.000.
Wird dort vorwiegend französisch gesprochen oder sagt man eher aus praktischen Gründen Fribourg, um es besser vom badischen Namensvetter unterscheiden zu können?

Was war vor Bern Hauptstadt, etwa Schwyz?

Meine Schweizer Lieblingsstadt ist irgendwie Luzern, ohne es groß zu kennen, frag mich bitte nicht warum.


Ihr habt übrigens einen Super-Branchen-Mix, am (welt)bekanntesten wohl:
- Chemie
- Banken
- Maschinenbau
- gehobener Tourismus

Wenn ich das mit Österreich vergleiche, obwohl es etwas größer ist...

Schade für Euch, daß die Swiss stark hat federn lassen müssen. Aber ich denke langfristig hätte sie selbständig ohnehin kaum mit den größten mithalten können.

Küsel
September 30th, 2004, 04:39 PM
Ah, Fribourg knapp unter 100.000.
Wird dort vorwiegend französisch gesprochen oder sagt man eher aus praktischen Gründen Fribourg, um es besser vom badischen Namensvetter unterscheiden zu können?

Was war vor Bern Hauptstadt, etwa Schwyz?

Meine Schweizer Lieblingsstadt ist irgendwie Luzern, ohne es groß zu kennen, frag mich bitte nicht warum.

Ihr habt übrigens einen Super-Branchen-Mix, am (welt)bekanntesten wohl:
- Chemie
- Banken
- Maschinenbau
- gehobener Tourismus

Wenn ich das mit Österreich vergleiche, obwohl es etwas größer ist...

Schade für Euch, daß die Swiss stark hat federn lassen müssen. Aber ich denke langfristig hätte sie selbständig ohnehin kaum mit den größten mithalten können.

Tja die Schweizer Wirtschaft ist seid Jahren am kränkeln - bin übrigens in ein paar Stunden auch arbeitslos... stimmt wirklich :). Jetzt hoffen sie auf die Chinesen als Tourismusfaktor (der macht etwa 15% des BIP aus) nachdem die Amis aus Angst for Terrorismus den Schwanz beim Reisen eingezogen haben (wusstest du, dass offiziell aus dem Foreign Ministry der US vor ein paar Jahren die Weisung für ihre Bürger kam, die Schweiz zu meiden, da sie für Amis dieselben Risiken birgt wie Afghanistan - vor dem Krieg). Da kommt natürlich immer die EU-Diskussion, wobei ich persönlich nicht glaube, dass die Schweiz in der EU besser dran wäre, aber das ist ein anderes Thema.

Vergiss übrigens nicht Nestle! Die hat ihren Sitz in Vevey und ist immer noch der grösste Konzern der Schweiz.

Fribourg wird übrigens bald über 100'000 haben, obwohl nicht gerade die stärkste Stadt wächst die Aggo ziemlich. Aber Thun und Zug werden wahrscheinlich vorher kommen, das sind reiche Zentren. Fribourg is zweisprachig wie Biel, d.h. es gibt im Zentrum Quartiere, in denen nur berndeutsch oder nur französisch gesprochen wird, aber alle beherrschen beide Sprachen. Die Uni ist auch zweisprachig (habe gehört, die einzige in Europa, aber da müsste ich wohl die Brüsseler noch fragen).

Luzern ist DIE Touristenstadt, voller Japaner, die in die Luxusuhren- und Schmuckschaufenster starren. Aber mir gefällt sie auch. Die Leute jedoch sind extrem konservativ katholisch und bei nationalen Diskussionen meist am Bremshebel.

trance-x
September 30th, 2004, 06:43 PM
ich wuerde mich mal von der falschen vorstellung verabschieden, dass bonn jemals eine gleichrangige hauptstadt gewesen sei. das war bonn nie.

gruende:
- es wurde insgesamt eher als provisorische uebergangsgeschichte eingefuehrt. waere es alleine das, wuerde das nichts weiter besagen. viele hauptstaedte entstanden nicht aus der reinen spass an der freud, wurden umhergeschoben, sind das produkt von gewoehnungen und werden mit der zeit durchaus "die hauptstadt" ... aber:
- manche institutionen wurden extra in berlin gehalten, um die offene frage der einheit und berlins zu symbolisieren und stellenwerte nicht aufzugeben, was ausdruck in dem viel wichtigern umstand fand, dass diese politik wurde auch zu grossen teilen weiter in berlin bestimmt/entschieden/festgelegt wurde ...
- vier-maechte-abkommen mit entsprechender rechtslage (auch wien war uebrigens fuer kurze zeit eine vier-sektoren-stadt).
- fuer einen teil der deutschen, naemlich fuer ostdeutschland, war berlin zudem in kontinuitaet hauptstadt ...
- das fehlen sonstiger strukturen eines umfeldes einer groesseren stadt, bei denen berlin ja zeigt, was in bonn alles nicht vorhanden war ...

insgesamt gilt also: das provisorische bonn hatte einfluss auf deutschland minus ddr minus zum grossen teil berlin minus dem teil, der machtpolitisch nicht in den haenden der deutschen politiker lag, minus zugang bestimmter sonstiger strukturen.

im klartext: einfach 50 jahre zu behaupten gehen an der realitaet vorbei ...

die eigentliche stellenwertsfrage ging erst los eben bei der hauptstadtfrage nach der wende. mit der entscheidung fuer berlin wurde bonn rein geschichtlich betrachtet zum provisorischen uebergangskonstrukt. berlin ist umgekehrt also kein ausgetauschtes bonn, sondern eine hauptstadt auch eines viel groesseren bereiches. ein provisorium ist ansonsten wohlgemerkt nicht nichts. im gegenteil: in der regel beinhalten provisorien die wichtigsten dinge um etwas zu regeln. insofern koennte in frankreich genauso gut lyon, hier in germany buxtehude, in oesterreich salzburg oder poznan in polen hauptstadt sein - wie wenn jemand eben auch sonst provisorisch lebt, sich einrichtet, etwas daran gewoehnt. das waere durchaus kein irrealer zustand und durchaus einer, den manche auch zur regel erheben. so aber ist der geschichtliche verlauf eben nicht.


max BGF ...
Zu Berlin:
[quote]Eher melden sich Wiener, sicher nicht ganz zu unrecht. Immerhin hieß das Weltneuordnungsverfahren nach Napoleon "Wiener Kongreß".
das spraeche dann auch gegen den stellenwert des seinerzeitigen paris oder london ...
ich wuerde das mal nicht so woertlich nehmen, der gruende gibt es viele ... das "schengener abkommen" in nem kaff in luxemburg macht schengen auch nicht zum nabel der welt ... ;)


Hamburg ist wichtiger als Berlin, denn ohne den Hamburger Hafen gäbe es keine Bananen in Berlin. :crazy:
dann kaemen die bananen nach einer kurzen stockung ueber andere transportwege ... entscheidend ueber kontinuitaet aber ist es auch, ob ueberhaupt welche bananen unter welchen bedingungen eingefuehrt werden duerfen, was wiederum unter anderem in berlin und bruessel bestimmt wird ... :okay:

DiggerD21
September 30th, 2004, 08:30 PM
dann kaemen die bananen nach einer kurzen stockung ueber andere transportwege ... entscheidend ueber kontinuitaet aber ist es auch, ob ueberhaupt welche bananen unter welchen bedingungen eingefuehrt werden duerfen, was wiederum unter anderem in berlin und bruessel bestimmt wird ... :okay:

Du hast aber schon gemerkt, dass mein Kommentar nicht ernstzunehmen war oder?

Max BGF
September 30th, 2004, 11:42 PM
Du hast aber schon gemerkt, dass mein Kommentar nicht ernstzunehmen war oder?
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;);););););););););););) Mich nimmt man auch immer ernst ;););););););););););)
;);););););););););) Besser als nicht ernst genommen zu werden ;););););););););)
;););););););););););) Man gibt also viel darauf, was ich sage ;);););););););););)
;););););););););););););););););) Recht so ;););););););););););););););););)
;);););););););););););););););););););););););););););););););););););););)
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trance-x
October 1st, 2004, 01:12 AM
digger ...

keine bange, ich spreche zu jenen, die es nicht verstanden haben und dergleichen oefter mal ernsthaft anschleppen .. :yes:


max BFG ...

das ist so die frage. nimmt beispielsweise ein hund, der in die ecke pinkelt, die ecke ernst? ... immerhin: einen zweck erfuellt sie jedenfalls... ;)

Max BGF
October 1st, 2004, 02:33 AM
@trance: Kognitivismus

@Kuesel: Glückwunsch zur neu gewonnenen Arbeitslosigkeit. Hast Du Pläne?

Stimmt, Nestle, ganz vergessen. Bereichert den guten Branchenmix weiter. Nestle ist m.E. der größte Nahrungsmittelkonzern. Nahe welcher größeren Stadt liegt Vevey?

Ist die Swisscom noch selbständig?
Gar nicht selbstverständlich, denn fast alle Telecoms der kleineren Staaten sind in den letzten Jahren "geschluckt" worden.
debitel hat sie übrigens jüngst verkauft.

Küsel
October 1st, 2004, 03:03 AM
@trance: Kognitivismus

@Kuesel: Glückwunsch zur neu gewonnenen Arbeitslosigkeit. Hast Du Pläne?

Stimmt, Nestle, ganz vergessen. Bereichert den guten Branchenmix weiter. Nestle ist m.E. der größte Nahrungsmittelkonzern. Nahe welcher größeren Stadt liegt Vevey?

Ist die Swisscom noch selbständig?
Gar nicht selbstverständlich, denn fast alle Telecoms der kleineren Staaten sind in den letzten Jahren "geschluckt" worden.
debitel hat sie übrigens jüngst verkauft.

Jetzt kann ich momentan nicht gross diskutieren, muss doch den TV-Wahlkampf "the bad vs the ugly" analysieren :)

Meine Pläne: habe was im Medienbereich im Auge - falls es Aufträge reinschneit - Daumen drück...

Vevey ist mit Montreux zusammengewachsen - eine Stadtballung von etwa 80'000 EW am östlichen Ende des Genfersees.

Swisscom ist noch selbständig, wollte aber doch die österreichische Telecom (weiss den Namen nicht mehr) einkaufen oder so, aber das hat ja nicht geklappt. Sunrise und Orange sind auch sehr stark, es herrscht ein riesen Preiskampf - uns als Konsum-Enten freuts :)

So jetzt aber zu John Jason vs George Kruger...

trance-x
October 2nd, 2004, 11:18 AM
@trance: Kognitivismus
eher Behaviourismus ...

Desven
October 2nd, 2004, 07:28 PM
Mit etwas Gehässigkeit könnte man sagen:
Frankfurt hat 3 große Banken:


Sicherlich meinst du Commerzbank,Dresdner Bank und die Deutsche Bank!dazu kommen halt nur noch die Volksbank Raiffeisen AG(+Union Investment),Deka Investmentfonds der Sparkasse,Die Frankfurter Sparkasse,Hessische Landesbank,die Europa-Zentrale der American Express,Metzler Bank,DiBa,die BHF-Bank,SGZ Bank,Citibank,DIE DEUTSCHE BUNDESBANK und noch zig andre Niederlassungen ausländischer Banken+die auch schon von dir genannte EZB!und die ganzen versicherungen+die zentralen anderer großer unternehmen sollte man auch nicht vergessen!!

tigi
October 2nd, 2004, 08:13 PM
Ich als Ausser-Deutscher (gibts den Begriff überhaupt nach neuer oder alter Rechtsschreibung? :) ) würde die folgende Liste erstellen:

1. Berlin - war ausser für kurze Zeit immer das politische Zentrum des Landes und grösste Gemeinde Deutschlands
2. Frankfurt - Hub und eine der wichtigsten finanziellen Drehscheiben der Welt
3. Hamburg - wichtigster Seehafen Deutschlands und Medienzentrum (aber letzteres gilt wohl auch für Köln)
4. Stuttgart - Industriemetropole mit iternationaler Ausstrahlung
5. München - reichste Stadt Deutschlands, Tourismus, Industrie
Würde mich der Liste anschließen und nur Stuttgart mit köln austauschen (Medienstadt)

Max BGF
October 4th, 2004, 06:37 PM
Sunrise und Orange sind auch sehr stark, es herrscht ein riesen Preiskampf - uns als Konsum-Enten freutsIst Orange aus der Schweiz?
und gehört Orange noch zur France Telecom?
Sunrise kenne ich nicht, auch Telco?

-------------------
Sicherlich meinst du Commerzbank,Dresdner Bank und die Deutsche Bank!Genau die meinte ich als ich von Frankfurts 3 großen Banken sprach. Da Du Dich offensichtlich gut in der Frankfurter Bankenwelt auskennst, hast Du von meinen "3 großen Banken" richtig auf die "3 Großbanken" geschlossen.

dazu kommen halt nur noch die Volksbank Raiffeisen AG(+Union Investment),Deka Investmentfonds der Sparkasse,Die Frankfurter Sparkasse,Hessische Landesbank,die Europa-Zentrale der American Express,Metzler Bank,DiBa,die BHF-Bank,SGZ Bank,Citibank,DIE DEUTSCHE BUNDESBANK und noch zig andre Niederlassungen ausländischer Banken+die auch schon von dir genannte EZB!1.) Hättest Du mir nicht sagen brauchen, weiß ich alles und ich kann mich nicht erinnern, Frankfurt den Status der deutsche Bankenmetropole abgesprochen zu haben. Gäbe es Deine Beispiele nicht, läge unter Berücksichtigung nur der größten Unternehmen im Finanzdienstleistungsbereich München sogar vor Ffm:
Allianz > Dt. Bank
HVB > Dresdner (gehört nebenbei zu Allianz, München)
Münchner Rück > Commerzbank
Bayern-LB > HeLaBa

2.) Nochmals explizit: Es sind also genau die vielen Unternehmen aus der "zweiten Reihe" und die Börse/Zentralbank(en), welche Ffm den Status sichern :)

3.) Falsch hingegen ist das Wörtchen "dazu", wenn ich mal die Goldwaage anstrengen darf. Denn die von Dir gennanten Banken, Bänkchen und Niederlassungen kommen nicht zu den Großbanken dazu, sondern allenfalls daneben.

Zur Metzler Bank würde ich z.B. sagen "klein aber fein". Wie Du sogar darauf kommst, diese "dazu" zu zählen erschließt sich mir nicht ganz. Aber ich bin gerade nicht uptodate. Vielleicht haben Sie ja gestern als Höhepunkt der Einheitsfeierlichkeiten die Citibank übernommen ;)

Und just redet man davon, schon zeigt die m.E. Kölner Sal. Oppenheim mit der Übernahme der BHF-Bank wie eine Übernahme funktioniert.
Gut zugeschaut wenigstens, meine großen 3 ?

Noch ein abschließendes persönliches Wort zu den Frankfurter Großbanken: Ich bin mit ihrer Performance nicht zufrieden.


Hoffen wir bitte gemeinsam, daß meine Beobachtungen und Analysen nicht auch wieder im Fall Opel/Saab eintreten: Ich vermute nämlich, daß die Entwicklung in Rüsselsheim, dafür der Großteil der Fertigung in Schweden verbleibt. Die Schweden sind nette Leute, lieblich das Land. Doch Arbeitsplätze präferiere ich im Zweifel hierzulande. Recht behalten ist eine schöne Sache, aber Rechthaberei sollte nicht zum Selbstzweck werden, schon gar nicht auf Kosten tausender Arbeitsplätze !



und die ganzen versicherungen+die zentralen anderer großer unternehmen sollte man auch nicht vergessen!!Genau. Das wärs. Wenn man die nicht vergessen würde. Niemals und nirgendwo.

Küsel
October 4th, 2004, 08:29 PM
Orange ist englisch soviel ich weiss. Swisscom war ein Teil der ehemals staatlichen PTT, wurde zuerst Telecom genannt, dann Swisscom, Sunrise hiess vor ein paar Jahren noch Diax.

DiggerD21
October 4th, 2004, 08:53 PM
Wurde Orange nicht mal von D2 Mannesmann aufgekauft? Was dann mit Mannesmann passierte, wissen wir ja.

Fisch frisst Fisch frisst Fisch.

yvanh
October 7th, 2004, 08:05 PM
die 5 städte mit dieser gassen :
1 reperbahnstrasse
2 drosselgasse
3 ku'damm
4 die gasse mit heidi heidi deine welt sind die bê-erge !
5 sesamstrasse

ein bischen spass darf dabei sein !
nein um serious zu sein werde ich sagen :
1frankfurt ( Börse und Airport) 1berlin
3munchen
4hamburg
5köln
sind meine 5 städte in deutschland

Thunderflip
November 12th, 2004, 12:16 AM
1) BERLIN - Hauptstadt, Regierunssitz, politisches Zentrum, Ort des Geschehens
2) FRANKFURT - Finanzhauptstadt, die Drehscheibe Europas
3) HAMBURG - Deutschlands wichtigster Handelshafen
4) Köln - Medienstadt
5) Düsseldorf & München - beide wichtige Industriestädte mit viele Unternehemen

Aber ich glaube Bonn, Stuttgart, Essen, Hannover und Leipzig haben einen nennenswerten Anteil.

Wissmut
November 13th, 2004, 02:34 AM
Die wichtigsten und bedeutendsten ? Ich stell mal ein Ranking der kulturell und historisch unersetzlichsten Städte. Heutige Wirtschaftskraft hat damit nur wenig zu tun; die Frage ist nach der idiellen Bedeutsamkeit. Und die ist sehr viel schwerer zu beantworten. Es geht natürlich auch um Städte, deren idielle Bedeutung noch heute vorhanden ist, deshalb kommt die geschichtsbereinigte Bankenmetropole am Main nicht mit rein.


Nun, an erster Stelle, weit voran: Nürnberg.

Danach Hamburg und Köln, alte deutsches Handelszentren, Tore in die Welt; bis heute.

Hernach schließlich Wittenberg, Kernstadt der Reformation und

Jena, einst Heimatstadt der deutschen Nationalbewegung der Romantik, heute das SAALEcon Velley, neben Dresden die bedeutendste Computerschmiede der NBL.


Nun, warum die anderen nicht ?

Berlin, weil Berlin eine zu spät gekommene Hauptstadt ist. Mit seinem Universum an gesellschaftlichen und politischen Exzessen seit 1871 wohl kaum würdig, die Rolle einer echten deutschen Hauptstadt zu übernehmen. Die hätte von Anfang an Frankfurt/Main zufallen müssen. Wenn das alte Deutschland jemals zu etwas wie ein politisches Zentrum hatte, dann war es Frankfurt/Main. Nur leider wäre das heutige ein noch schlechteres Aushängeschild als Berlin, befurchte ich. Bonn - eine alte deutsche Gründung war das ganz sicher nicht, ebensowenig wie das slawische Fischerdorf Berlin. Die damalige (1949) andere Alternative Kassel wäre zentral im ursprünglichen Altdeutschland(zwischen Main, Sauerland und dem Thüringer Becken) gelegen und eine ausgezeichnete Wahl, wenn man sich schon unbedingt bescheiden mußte...

Max BGF
November 13th, 2004, 07:05 AM
:laugh::laugh::laugh:

Am allerbesten war der:
Kassel wäre zentral im ursprünglichen Altdeutschland(zwischen Main, Sauerland und dem Thüringer Becken) gelegenMist, schon wieder auf so was geantwortet.

guenter-napoleon
November 17th, 2004, 03:04 PM
Berlin ist (national)politisch die wichtigste Stadt. Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf+Köln (und der ganze Rhein-Ruhr-Raum) sind europaweit wichtige Wirtschaftszentren. Stuttgart ist auch wichtig aber nicht so wie die ersten fünf. Das muss man schon sehr Lokalpatriot sein, um das zu denken. :weirdo:

Wie wichtig Städte sind, sieht man doch, wenn man sich in Deutschland auf einen Job bewirbt: Die meisten Jobs werden in München, Frankfurt, Hamburg und im Raum Köln/Düsseldorf angeboten. In Berlin gibt es (leider) so gut wie gar nix. Dafür ist die Stadt - wie gesagt - politisch wichtig. Und eben die größte Stadt des Landes. Wobei es nicht das größte Ballungsgebiet ist. Das ist der Rhein/Ruhr-Raum, gefolgt vom Raum Rhein/Main.

Max BGF
November 18th, 2004, 07:02 AM
Stuttgart ist auch wichtig aber nicht so wie die ersten fünf. Das muss man schon sehr Lokalpatriot sein, um das zu denken. :weirdo:Nein, muß man nicht, wie User Kuesel beweist.

oki
November 18th, 2004, 04:22 PM
die definitiv wichtigsten Städte Deutschlands sind Nürnberg und Velden, alles andere sin kleine Dörfer :) :runaway: :runaway: :eek2: :runaway: :runaway:

Max BGF
November 18th, 2004, 06:18 PM
die definitiv wichtigsten Städte Deutschlands sind Nürnberg und Velden, alles andere sin kleine Dörfer :) :runaway: :runaway: :eek2: :runaway: :runaway:Schau oki, das Problem, welches ein kleines Dorf oder sagen wir gleich Kaff wie Velden auf seinem langen niemals von Erfolg gekrönten Weg zur wichtigsten Stadt Deutschlands hat, ist daß es keiner kennt und allenfalls auf Wanderkarten mit großem Maßstab eingezeichnet ist.

oki
November 19th, 2004, 09:51 AM
Schau oki, das Problem, welches ein kleines Dorf oder sagen wir gleich Kaff wie Velden auf seinem langen niemals von Erfolg gekrönten Weg zur wichtigsten Stadt Deutschlands hat, ist daß es keiner kennt und allenfalls auf Wanderkarten mit großem Maßstab eingezeichnet ist.

war nur Spass, ich hab einfach eine starke emmotionale Bindung an die Beiden Städte. Für mich bleiben es die wichtigsten Städte.

die wichtigsten sind ohne Zweifel München und Berlin

Schmittchen
November 19th, 2004, 11:14 AM
Habe ich einen Anschluss verpasst - Velden (http://www.velden.at) eine deutsche Stadt?

oki
November 19th, 2004, 11:32 AM
ja, und zwar Velden (bei Hersbruck), 50km nordöstlich von Nürnberg. ein Kaff mit 3000 Einwohnern. aber schön, an der Pegnitz gelegen.

:cheers:

Küsel
November 19th, 2004, 04:16 PM
Nein, muß man nicht, wie User Kuesel beweist.

Oops, was? wie? wo?? Ich??? Warum? Da schein ich was verpasst zu haben :)
:runaway: Wahrscheinlich hab ich wieder mal nicht aufgepasst und zu viel Bayrisches Weiss-:cheers: vertilgt (kann passieren - Weihestefan ist das Beste! Bekommt man aber hier nicht oft... aber in Stuggert wie wir hier sagen, eben schon :cheers1: )

Max BGF
November 19th, 2004, 04:58 PM
Hallo Kuesel,

ist nicht schlimm, wir haben nur ziemlich über Dich abgelästert. :D

Sag mal, bist Du noch in anderen Foren aktiv ?

Küsel
November 19th, 2004, 05:20 PM
Hallo Kuesel,

ist nicht schlimm, wir haben nur ziemlich über Dich abgelästert. :D

Sag mal, bist Du noch in anderen Foren aktiv ?

Ja fast überall wo ich was verstehe (sprachlich und inhaltlich ;) ), in den Euroscrapers, manchmal im UK, Northern Europe, Asien und Fóruns Brasileiros, selten bei den Franzosen (da gibt es aber viele Schweizer und Schweizer Themen!), aber meistens in den generellen wie Guess the City, Citytalk and Urban Issues, Cityscapes and Skyline Photos, Pro Secion, Hall of Fame, Skybar, News etc. Ich bin also omnipresent, nur so als Warnung - man entkommt mir nicht so rasch, hähähä!! Fantomas lässt grüssen ;) und tschüss... :runaway:

jetzt neu
November 21st, 2004, 12:52 PM
1. Berlin, wirtschaftliche und politische Bremse dieses Landes und damit einflussreichste Stadt; kulturelles Zentrum, bedeutender Kostenpunkt
2. München, politisch einflussreiche Stadt, kulturelles Zentrum, bedeutendes Wirtschaftszentrum, bedeutendes Medienzentrum
3. Frankfurt, bedeutendes Wirtschafts-, bedeutendstes Verkehrszentrum
4. Köln, bedeutendste Medienstadt des Landes
5. Düsseldorf, bedeutendes Wirtschaftszentrum, politisch einigermaßen einflussreich
6. Hamburg, bedeutende Medien- und Hafenstadt

Max BGF
November 22nd, 2004, 12:44 PM
5. Düsseldorf, bedeutendes Wirtschaftszentrum, politisch einigermaßen einflussreich
6. Hamburg, bedeutende Medien- und HafenstadtDüsseldorf vor Hamburg. Das ist gut :laugh:
Falls Du jetzt von wegen Landeshauptstadt kommst, dann ersetze Dü mit Köln in meiner Aussage.

guenter-napoleon
November 22nd, 2004, 03:51 PM
:)

tigi
November 22nd, 2004, 10:50 PM
1) Berlin
2) Frankfurt
3) Hamburg
4) München
5) Köln

guenter-napoleon
November 23rd, 2004, 01:56 PM
Europäische Stadt mit höchstem Wirtschaftspotenzial
Düsseldorf in Hongkong ausgezeichnet
Düsseldorf (dto). Die China-Delegation um Oberbürgermeister Joachim Erwin kann sich freuen. Die Landeshauptstadt ist in Hongkong als die europäische Stadt mit dem höchsten Wirtschaftspotenzial ausgezeichnet worden. Der Preis wurde von der Financial Times und dem Finanzmagazin FDI verliehen.
In Guangzhou wird die Messe Düsseldorf im kommenden Jahr die größte Kunststoffmesse Asiens ausrichten, obwohl Frankfurt/Main Partnerstadt von Guangzhou ist. Oberbürgermeister Zhang strebt nun einen Freundschaftsvertrag mit Düsseldorf an. Offenbar streben die Chinesen auch eine Flugverbindung von Guangzhou nach Düsseldorf an.
(Quelle:rp-online.de

Max BGF
November 23rd, 2004, 05:53 PM
Definiere Wirtschaftspotenzial

kebabmonster
November 23rd, 2004, 06:26 PM
Von hier aus gesehen, also ohne irgendwelchen Vorurteilen, würde ich mal sagen:

Berlin

Hauptstadt Deutschlands. Größte Stadt im Bundesgebiet. Da das Parliament, die Botschaften und viele Firmenzentralen in Berlin sitzen, halte ich Berlin für die wichtigste Stadt Deutschlands.

Hamburg

Eigenes Bundesland. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands dient als wichtigste Hafenstadt, wichtiges Medienzentrum (Spiegel, Stern, Welt u.a. haben in Hamburg ihren Hauptzsitz). Die Schifffahrt- sowie Luftfahrtindustrie spielen auch hier eine bedeutende Rolle.

München

Die andere Millionenstadt Deutschlands ist für viele Touristen das ideale Deutschland. Deutschland ist natürlich für sein Bier, Bierhallen und Oktoberfest weltweit bekannt. Der FC Bayern München repräsentiert die Stadt auf einem Weltweiten Niveau. Schon Kinder in Asiatischen und Amerkanischen Ländern trägen Bayern-Trikots. BMW ist eines der Wahrzeichen deutscher Industrie und Technik.

Frankfurt

Für Skyscraper/Skyline Fans muss diese Stadt zu den wichtigsten 5 Städten gehören :-) Die Bankenmetropole, als Haupsitz der EZB, spielt eine europaweite rolle. Was in der frankfurtischen EZB passiert, würde Märkte und Kurse in Nah und Fern beeinflussen.

Wer als fünfte hier auftachen soll, ist schwierig. Meiner Meinung nach, muss es eine Stadt in NRW sein. Köln als größte Stadt des Meistbevölkert Bundesland? Düsseldorf wegen Mode, Flair und Flughafen? Essen als Industriezentrum und Kern des Ruhrgebiets? Ich sage mal essen wegen Krupp und der deutschen Industrie.

guenter-napoleon
November 24th, 2004, 11:31 AM
@MaxBfg: Definiere "Wirtschaftspotenzial" ist eine spitze, gute Hinterfragung meines Postings. Ich denke aber, dass der Artikel herausstellen soll wie gut die Region Düsseldorf wirtschaftlich aufgestellt ist: von den 10 größten deutschen Konzernen haben schließlich die meisten ihren Sitz im Rhein/Ruhrgebiet. Freuen wir uns doch einfach, dass China so eng mit Düsseldorf zusammenarbeiten will. :-)

Max BGF
November 24th, 2004, 01:25 PM
@MaxBfg: Definiere "Wirtschaftspotenzial" ist eine spitze, gute Hinterfragung meines Postings.Danke, so bin ich halt. Das macht mir aber auch viele Feinde, speziell unter denjenigen, die nicht mit gleichen Mitteln entgegnen können :D


von den 10 größten deutschen Konzernen haben schließlich die meisten ihren Sitz im Rhein/Ruhrgebiet.Das stimmt, wobei Rhein/Ruhrgebiet natürlich auch das größte deutsche Gebiet ist und Post, Telekom und vielleicht noch andere ihren Sitz damals aus eher politischen Gründen in der provisorischen Hauptstadt Bonn aufgeschlagen haben. Trotzdem - der Wichtigkeit tut dies keinen Abbruch.
Anders das leicht suggerierte Argument, es ginge nur um Großunternehmen. 50 Mittelständler können wichtiger als 10 Großunternehmen sein.


Freuen wir uns doch einfach, dass China so eng mit Düsseldorf zusammenarbeiten will. :-)Voll dakohr :)

Max BGF
November 24th, 2004, 01:31 PM
Noch was: Mit "Definiere "Wirtschaftspotenzial" ging es mir um die Trennung von Bestands- und Bewegungsdaten. Wichtigkeit ist ein Bestandsdatum, während Potenzial eher künftige Bewegungsdaten auslösen kann, um bei Erfolg einmal die Bestandsgröße "Wichtigkeit" zu rechtfertigen. Alles klar ?

Sagte doch heute ein Regierungsvertreter in der Bundestagsdebatte sinngemäß:
"1,5% Wachstum in Deutschland sind mehr als 5% Wachstum in Portugal"

guenter-napoleon
November 24th, 2004, 01:33 PM
Anders das leicht suggerierte Argument, es ginge nur um Großunternehmen. 50 Mittelständler können wichtiger als 10 Großunternehmen sein.

Ganz deiner Meinung. Der Mittelstand ist - meiner Meinung nach - in NRW auch noch nicht so stark wie er sein sollte. Düsseldorf bildet da eine Ausnahme - im Ruhrgebiet hingegen ist der Strukturwandel noch im vollen Gange. Früher waren da ja nur große Energie- und Stahlkonzerne. Aber es hat sich einiges getan: Essen ist mittlerweile zum Beispiel nicht nur Energiestadt, sondern auch eines der wichtigsten medizinischen Kompetenz-Zentren Europas. Dortmund ist ein Super IT-Standort etc. Dahinter steckt ja immer eine gute Portion Mittelstand.

jetzt neu
November 25th, 2004, 07:49 PM
Düsseldorf vor Hamburg. Das ist gut :laugh:
Falls Du jetzt von wegen Landeshauptstadt kommst, dann ersetze Dü mit Köln in meiner Aussage.

Ja, zwischen Düsseldorf und Hamburg könnte es eng werden.
Aber Hamburg ist nicht so wichtig, liegt abseits, hat wirtschaftlich so wie politisch kaum Bedeutung. In Sachen Medien sind andere Städte gleichgezogen. Ausnahme sind Zeitschriften. Düsseldorf ist aber in vielen Bereichen zu stark, eine echte Wirtschaftsmetropole. Hamburg wäre gern eine - ähnlich wie Berlin - ist aber keine. Düsseldorf muss man auch ein bisschen als zentrale Stadt von Rhein-Ruhr sehen.
Hamburg ist Deutschlands schönste Großstadt. Ihre Randlage und das kaum vorhandene Einflussgebiet verurteilen sie zu einer gewissen Bedeutungslosigkeit.

DiggerD21
November 25th, 2004, 08:28 PM
Ja, zwischen Düsseldorf und Hamburg könnte es eng werden.
Aber Hamburg ist nicht so wichtig, liegt abseits, hat wirtschaftlich so wie politisch kaum Bedeutung.

Meine Gegenargumente: wichtigster Seehafen Deutschlands (irgendwie müssen ja die Güter exportiert werden), Printmedien (das Mekka aller Journalistik-Studenten), Airbus (drittgrößter Standort der Welt im Flugzeugbau), Hochtechnologie-Standort (z.B. Philips), Arbeitsplatzmagnet (man könnte fast denken, halb Meck-Pomm arbeitet hier)

Bundespolitisch hat Hamburg in der Tat kaum Bedeutung, aber das wäre mit Düsseldorf genauso, wenn es nen Stadtstaat wäre.

Düsseldorf mag zwar mehr Konzernsitze haben, aber das kann ja nicht das einzige Kriterium sein.

Im übrigen trifft deine Randlagenbeschreibung, welche deiner Meinung nach zur Abwertung führt, auch im Großen und Ganzen auf München zu.

guenter-napoleon
November 26th, 2004, 09:59 AM
Wirtschaftlich gesehen ist Hamburg sicherlich nicht unwichtig. Jedoch kann man es keinesfalls mit der wirtschaftlichen Stärke von Regionen wie Frankfurt, München oder auch Düsseldorf vergleichen. Das sind nun einmal Realitäten. Die kann man in einem Forum und mit ein paar in die Waagschale geworfenen Journalismusstudenten nicht wegdisktutieren. Unwichtig ist Hamburg trotzdem nicht. Es gehört auf jeden Fall unter die Top 5.

jetzt neu
November 26th, 2004, 01:56 PM
Ja, auch Berlin und München haben Randlage. Vielleicht sollte man beide abwerten.

Eins stimmt, in Sachen Printmedien ist Hamburg vorn, besonders bei Zeitschriften.
Eine seriöse überregionale Zeitung aus HH ist Fehlanzeige, Ausnahme Bild. Aber fast alles in HH wird ferngesteuert, Zentralen gibt es kaum, selbst Springer ist nach Berlin abgehauen.
Düsseldorf wird gerne unterschätzt, wird aber immer mehr zu zentralen Stadt von Rhein-Ruhr. Düsseldorf ist eine Wirtschaftsmetropole von Weltrang. Hamburg ist das nicht, wäre es gerne.
Trotzdem, Hamburg hat ein paar Brosamen abgekriegt, wie z.B. die dpa, womöglich einige Alibi-Ministerien oder Institutionen.
Ich sag ja, es wird eng.
Köln ist eine wichtigere Medienstadt als Hamburg.
Zählt man bei Köln u. Düsseldorf zumindest das halbe Umland dazu, dann wird es nicht eng, dann ist alles klar.

DiggerD21
November 27th, 2004, 01:40 AM
Zentralen gibt es kaum, selbst Springer ist nach Berlin abgehauen.

Nagut, viele namhafte Zentralen fallen mir da jetzt auch nicht ein, aber die paar, die mir einfallen, haben schon sehr großes Gewicht: Gruner & Jahr (Stern, Geo, National Geographic Deutschland, Financial Times Deutschland, Gala, Brigitte etc), Spiegelgruppe (Spiegel, manager-magazin), ZEIT-Verlag (Wochenzeitung "Die Zeit"), Verlagsgruppe Milchstraße.

Einige (Deutschland-)Zentralen in Hamburg: Philips, Esso, Shell,...

Die Tagesschau, die immer noch wichtigste (und meiner Meinung nach seriösesten) Nachrichtensendung, wird immer noch in Hamburg produziert. Auch die privaten Sender produzieren hier viele ihrer Serien.

Im übrigen finde ich es in einer globalisierten Welt eher unpassend, die wirtschaftliche Bedeutung einer Stadt anhand der Anzahl der Zentralen festzumachen. Klar, in den Zentralen wird die Marschroute vorgegeben. Aber umgesetzt wird sie ja dann erst vom Rest, ohne den geht ja auch nichts. Außerdem lässt sich eine Zentrale einfacher verlegen als Produktions- und Hafenanlagen.

Düsseldorf ist vielleicht nicht so vom Hamburger Hafen abhängig, weil Rotterdam und Antwerpen möglicherweise näher dran sind, aber Düsseldorf ist nicht Deutschland (ebenso auch Hamburg nicht.)

Max BGF
November 29th, 2004, 02:51 PM
Düsseldorf ist aber in vielen Bereichen zu stark, eine echte Wirtschaftsmetropole.Düsseldorf ist wirklich besser als sein Ruf, besonders das Stadttor. Aber so eine herausragende Wirtschaftsmetropole im Reigen deutscher Großstädte ist Düsseldorf nun auch nicht.


Düsseldorf muss man auch ein bisschen als zentrale Stadt von Rhein-Ruhr sehen.Muß man eher nicht. Weder ist Düsseldorf diesbezüglich zentral noch für das Ruhrgebiet besonders wichtig. Anders herum macht es mehr Sinn: Das Ruhrgebiet ist für Düsseldorf wichtig. Da Düsseldorf nicht das Zentrum des Ruhrgebiets ist und im Ruhrgebiet andere ähnlich große Städte dieselben Funktionen viel näher ausfüllen können, kommt Düsseldorf eben nicht eine entsprechende Ober- oder Zentrumsfunktion zu. Da nutzt auch wenig, daß die Thyssenzentrale oder Reste von Mannesmann in DÜ sitzen.

Modehauptstadt halte ich auch nicht für so wichtig. Und Beratungsuntzernehmen sind auch nicht mehr so geballt in Düsseldorf, oder ?

Die recht große Messe, der Flughafen, die Landeshauptstadtfunktion und die "Hauptstadt" der Japaner sind hingegen bessere Argumente.

guenter-napoleon
November 30th, 2004, 01:32 PM
Düsseldorf liegt zwar nicht zentral, sondern im Süden des Reviers. Es trägt jedoch nicht umsonst den Beinamen "Schreibtisch des Ruhrgebiets". Zwar hat Essen in den letzten Jahren auch viele neue Büro- und Dienstleistungsjobs geschaffen und rangiert im Ballungsraum inzwischen an stolzer zweiter Stelle, trotzdem ist Düsseldorf weiterhin das Zentrum des Ruhrgebiets. Man muss sich nur Statistiken über Pendlerströme anschauen. Von Wien aus, wo ich mich gerade aufhalte - oder von London wo ich auch schon einmal gelebt habe - wirkt der Ballungsraum Rhein/Ruhr auf mich umso dynamischer und keineswegs provinziell. In Düsseldorf und Co. fehlt zwar die große historisch gewachsene Bedeutung (wie sie zum Beispiel Wien und London haben) dafür ist er in der Gegenwart jedoch zu einem der wichtigsten (Wirtschafts-)Zentren Europas geworden.

Janis_LV
December 2nd, 2004, 01:30 PM
Habt ihr gewust, dass Berlin hat genau sowiel Einwohner als Los Angelos. Uns Moskau, die grosste Stadt Europas ist, hat ca. 2 mio Einwohner mehr als New York. Das ist die ofizielle Statistik.

Janis_LV
December 2nd, 2004, 01:42 PM
Was de wichtigste Stadt in De angeht ich wuerde nicht in Deutschland ueber die Staedte reden sondern ueber Urbane regione un hier ist meine Liste fuer solche Regione.


1)Ruhrgebiet (Bonn - Koelln - Dussledorf - Dortmund - Bochum ect)
2) Berlin
3)Mainz, Wiesbaden - Frankfurt am Main

Kloppo
December 2nd, 2004, 04:44 PM
berlin my ass

tq
December 27th, 2004, 05:11 PM
Natürlich Berlin, die politische Hauptstadt, Frankfurt, die Business Stadt, Hamburg, die Stadt für den Seehandel, München, die Stadt des Fussball und der trad. dt. Spezialitäten (damit meine ich Speisen) inkl. Bier und zu guter Letzt Dresden, aufgrund historischer Ereignisse. :)

chiccoplease
December 28th, 2004, 05:31 PM
Natürlich Berlin, die politische Hauptstadt, Frankfurt, die Business Stadt, Hamburg, die Stadt für den Seehandel, München, die Stadt des Fussball und der trad. dt. Spezialitäten (damit meine ich Speisen) inkl. Bier und zu guter Letzt Dresden, aufgrund historischer Ereignisse. :)
Ich glaub, mittlerweile ist Dresden nicht mal die #1 in Sachsen.

larved
December 28th, 2004, 06:06 PM
Ich glaub, mittlerweile ist Dresden nicht mal die #1 in Sachsen.
Inwiefern? Als Landeshauptstadt, "High-Tech"-Standort oder einer der Städte Sachsens mit der geringsten Arbeitslosigkeit?

chiccoplease
December 28th, 2004, 06:09 PM
Leipzig wird jedenfalls viel öfter erwähnt. Bei Wettervorhersagen taucht Dresden nur noch bei n-tv auf (glaub ich). Mir persönlich ist Dresden aber irgendwie sympathischer, falls sympathisch überhaupt das richtige Wort ist.

Max BGF
December 28th, 2004, 08:58 PM
Gehört Augsburg nicht auch dazu?

Die Stadt war durch ihre ganze Geschichte ein ereignisreicher Ort wie auch ruhmvoll. Und dann noch die Fugger als deutsche Medici.

Kampflamm
December 28th, 2004, 09:03 PM
Bei wem willst du dich jetzt einschleimen?

Max BGF
December 28th, 2004, 09:07 PM
Bei der attraktiven Sarah aus Augsburg.

Kampflamm
December 28th, 2004, 09:08 PM
I hobs g'wusst!

chiccoplease
December 28th, 2004, 09:16 PM
Das Gute an Augsburg ist der Zug nach München (15 mal in der Stunde oder so?).

Max BGF
December 28th, 2004, 09:17 PM
Ich hatte einmal in Augsburg einer anderen jungen schönen Frau in einer Art Notfall geholfen. Sollte sie sich noch an mich erinnern und surfen können. Gerne auch.

Kampflamm
December 28th, 2004, 09:21 PM
Was war passiert?

Max BGF
December 28th, 2004, 09:29 PM
Sie blutete

Kampflamm
December 28th, 2004, 09:31 PM
Wie herzzerreißend. Was war ihr Dank?

Max BGF
December 28th, 2004, 09:36 PM
Sie sagte sinngemäß: "Danke"

Darauf ich verdutzt: "Wie! Mehr nicht? Gib mir sofort das Pflaster zurück. Es gehört mir. Und zwar sauber."

chiccoplease
December 28th, 2004, 09:37 PM
Wie, du bist auch schwul?

Max BGF
December 28th, 2004, 10:27 PM
Wieso schwul, wieso auch?

Der wahre Heino
December 28th, 2004, 10:50 PM
hast du dein Pflaster wiederbekommen?

Max BGF
December 28th, 2004, 10:54 PM
Nein, wir haben beide dran gezogen. Ich hab dann abgelassen als die Grünen kamen und mich unters Volk gemischt.

Wie gesagt: Die Sache ist für mich vergessen. Sie kann sich melden. Wenn ich sowieso schon in A bin.

Kampflamm
December 28th, 2004, 11:18 PM
Bilder?

Max BGF
December 28th, 2004, 11:36 PM
Vielleicht Jemand aus Augsburg

claudio no importa
January 3rd, 2005, 08:57 AM
Ich denke die wichtigsten Städte Deutschlands sind:

Berlin, die Hauptstadt Deutschlands.
Frankfurt
Hamburg
München
Düsseldorf

Ich bin nicht sicher ob sie die wichtigsten Städte sind, aber das glaube ich.

Kampflamm
July 17th, 2007, 05:04 PM
Ein Thread wie er aktueller nicht sein könnte.

Kampflamm
July 17th, 2007, 05:06 PM
1. Berlin: Fashion Week, weltgrößter Pharmakonzern, Party Mayor, weltoffen, tolerant, dynamisch, jung, weltoffen

KoolKeatz
July 17th, 2007, 05:16 PM
1. Berlin
2. Hamburg
Der Rest ist fürn Arsch...

George W. Bush
July 17th, 2007, 05:19 PM
Vor allem ist der Rest nicht wert Stadt genannt zu werden.

il fenomeno
July 17th, 2007, 05:21 PM
nicht arm & sexy genug.

KoolKeatz
July 17th, 2007, 05:29 PM
vor allem aber zu provinziell

il fenomeno
July 17th, 2007, 05:33 PM
fette kohle an sich ist immer mondän.

MPOWER
July 17th, 2007, 05:41 PM
"Fette Kohle" gibts nur in München, deswegen 1.
Die Stadt deren Thread sowas von Boomt (Berlin) 2.
Und wegen den Spätzle bekommt Stuttgart 3.
Danach kommt knapp dahinter unsere Stadt mit der besten Skyline in DE Frankfurt 4.
Düsseldorf weil dort in Invasion der Chinesen beginnt 5.

Kampflamm
July 17th, 2007, 05:57 PM
Der Japaner ist kein Chinaman.

KoolKeatz
July 17th, 2007, 07:33 PM
Was ist Düsseldorf?

bigbankmaster
July 17th, 2007, 07:45 PM
http://www.topwinyl.pl/sklep/grafika/374.jpg

Geborgenheit
July 17th, 2007, 08:16 PM
Leipzig
Erfurt
Magdeburg
Rostock
Chemnitz

KoolKeatz
July 17th, 2007, 08:41 PM
Wird ja immer besser. :lol:

Max BGF
July 17th, 2007, 09:32 PM
Wenn Stuttgart 21 entschieden wird, könnt Ihr hier Platz 2-6 besprechen.

Meister

George W. Bush
July 17th, 2007, 09:55 PM
Die Frage ist nicht welche die wichtigsten Städte sind sondern was diese sind.

Max BGF
July 17th, 2007, 10:36 PM
Da Städte wie Stuttgart eine Stadt wie Berlin und ein Land wie Deutschland am Leben erhalten, sind erstere logischerweise wichtiger.

derUlukai
July 17th, 2007, 11:31 PM
http://www.topwinyl.pl/sklep/grafika/374.jpg

sind die restlichen toten hosen weggestorben oder haben sie das geschlecht geändert? :sly: :?

zum thema: keine ahnung, aber berlin is sicherlich nicht darunter :nuts:

indelicato
July 18th, 2007, 01:45 PM
eindeutig die Städte aus dem Emsland... Lingen, Meppen Papenburg, Haselünne, Haren...

Ludi
July 18th, 2007, 02:55 PM
Ich als Ausser-Deutscher (gibts den Begriff überhaupt nach neuer oder alter Rechtsschreibung? :) ) würde die folgende Liste erstellen:

1. Berlin - war ausser für kurze Zeit immer das politische Zentrum des Landes und grösste Gemeinde Deutschlands
2. Frankfurt - Hub und eine der wichtigsten finanziellen Drehscheiben der Welt
3. Hamburg - wichtigster Seehafen Deutschlands und Medienzentrum (aber letzteres gilt wohl auch für Köln)
4. Stuttgart - Industriemetropole mit iternationaler Ausstrahlung
5. München - reichste Stadt Deutschlands, Tourismus, Industrie

Da zeigt es sich mal wieder, die Ausserdeutschen/ Ausländer denken wie ich s euch immer wieder sage, aber mir glaubt ja nie einer^^

Ludi
July 18th, 2007, 02:58 PM
1. Berlin
2. Hamburg
Der Rest ist fürn Arsch...
So kann mans auch ausdrücken,
naja, meine private top5 will ich mal net posten, sonst löst das wieder einen boom hier aus :lol:

Ludi
July 18th, 2007, 03:06 PM
Von hier aus gesehen, also ohne irgendwelchen Vorurteilen, würde ich mal sagen:

Berlin

Hauptstadt Deutschlands. Größte Stadt im Bundesgebiet. Da das Parliament, die Botschaften und viele Firmenzentralen in Berlin sitzen, halte ich Berlin für die wichtigste Stadt Deutschlands.

Hamburg

Eigenes Bundesland. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands dient als wichtigste Hafenstadt, wichtiges Medienzentrum (Spiegel, Stern, Welt u.a. haben in Hamburg ihren Hauptzsitz). Die Schifffahrt- sowie Luftfahrtindustrie spielen auch hier eine bedeutende Rolle.

München

Die andere Millionenstadt Deutschlands ist für viele Touristen das ideale Deutschland. Deutschland ist natürlich für sein Bier, Bierhallen und Oktoberfest weltweit bekannt. Der FC Bayern München repräsentiert die Stadt auf einem Weltweiten Niveau. Schon Kinder in Asiatischen und Amerkanischen Ländern trägen Bayern-Trikots. BMW ist eines der Wahrzeichen deutscher Industrie und Technik.

Frankfurt

Für Skyscraper/Skyline Fans muss diese Stadt zu den wichtigsten 5 Städten gehören :-) Die Bankenmetropole, als Haupsitz der EZB, spielt eine europaweite rolle. Was in der frankfurtischen EZB passiert, würde Märkte und Kurse in Nah und Fern beeinflussen.

Wer als fünfte hier auftachen soll, ist schwierig. Meiner Meinung nach, muss es eine Stadt in NRW sein. Köln als größte Stadt des Meistbevölkert Bundesland? Düsseldorf wegen Mode, Flair und Flughafen? Essen als Industriezentrum und Kern des Ruhrgebiets? Ich sage mal essen wegen Krupp und der deutschen Industrie.

Tja, die "Ausserdeutschen" sagen alle das gleiche^^

In Deutschland will halt jeder seine STadt verteidigen, aber die Leuts von ausserhalb, sehen es neutral und sehen es ohne vorurteile und da kommt immer wieder Berlin auf platz1^^
Ist nunmal einfach Hauptstadt und mit abstand die grösste Stadt Deutschlands...

George W. Bush
July 18th, 2007, 03:37 PM
Bravo, Ludi.
Zeig dem Mob was eine wahre Kämpfernatur ist.
Den Berlin-Hassern geht die Puste aus, sie pfeifen bereits aus dem letzten Loch.
Nun fehlt nur noch der finale Gnadenstoß. Dann ist endlich Ruhe im Karton.

Kampflamm
July 18th, 2007, 03:58 PM
Wer "Leuts" sagt hat keine Gnade verdient.

Pølser Hawkins III
July 18th, 2007, 04:18 PM
Schüler, die behaupten berufstätig zu sein, erst recht nicht.

Patrick
July 18th, 2007, 06:25 PM
Die 5 wichtigsten Städte: Stettin, Danzig, Breslau, Königsberg und Chemnitz

Ohne blöd jetz: Sich auf eine Nummer Eins zu einigen ist insofern etwas schwierig weil das polit. Zentrum nunmal Berlin is, aber andersgeartetete Zentren nunmal woanders sind. Zudem war Bonn auch mal polit. Zentrum, aber hätte man Bonn sagen wir mal anno 1980 zu den sagen wir mal 3 wichtigsten Städten gezählt? Andererseits hat Bonn auch nur ein Elftel der Einwohnerschaft Berlins.

Max BGF
July 18th, 2007, 08:54 PM
1. Berlin - war ausser für kurze Zeit immer das politische Zentrum des Landes und grösste Gemeinde DeutschlandsGilt nur für die relativ junge Vergangenheit. War in der Phase besonders wichtig, weil führend, Deutschland einen sehr zweifelhaften Ruf zu vermachen. Die Größe kam v.a. durch Eingemeindungen. Das Ruhrgebiet besitzt ähnliche Ausdehnung und deutlich mehr Einwohner.


Berlin

Hauptstadt Deutschlands. Größte Stadt im Bundesgebiet. Da das Parliament, die Botschaften und viele Firmenzentralen in Berlin sitzen, halte ich Berlin für die wichtigste Stadt Deutschlands.Das mit den Firmenzentralen ist falsch. Der Rest ist bis auf die Größe Folge der Hauptstadtrolle. Diese ist kein Verdienst, sondern übertragen. Wenn Hamburg oder München Hauptstadt wären, wären sie deutlich wichtiger. Wenn man natürlich sagt, die Hauptstadt ist immer die wichtigste Stadt eines Landes, dann kann man sich die Diskussion sparen.

Für mich ist eine Großstadt auch dadurch wichtig, daß sie auch dem Umland Reichtum bringt, wie dies in Frankfurt und anderen Städten geschieht. Daß das selbst bedürftige Berlin dem schwächelnden Osten im großen Umfang sogar Aufbaumittel entzieht, ist eigentlich tragisch und macht es reichlich unwichtig.

George W. Bush
July 18th, 2007, 09:15 PM
Für mich ist eine Großstadt auch dadurch wichtig, daß sie auch dem Umland Reichtum bringt, wie dies in Frankfurt und anderen Städten geschieht. Daß das selbst bedürftige Berlin dem schwächelnden Osten im großen Umfang sogar Aufbaumittel entzieht, ist eigentlich tragisch und macht es reichlich unwichtig.Wie? Das macht mich neugierig. Bitte freundlichst um nähere Erläuterungen.

PS:
Was wäre der Speckgürtel um Berlin ohne Berlin?

Max BGF
July 18th, 2007, 10:33 PM
Berlin verbraucht einen Großteil des Länderfinanzausgleichs. Normal wäre, daß es einzahlt. Einen Speckgürtel um Berlin gibt es natürlich. Aber wie ist dieser relativ zu dem um Frankfurt, München oder Stuttgart einzuordnen?

Wahrscheinlich weißt Du, daß es auch innerhalb der Länder einen Finanzausgleich gibt. So finanziert die Region Stuttgart bspw. auch relativ teure Infrastruktur in der baden-württembergische Fläche mit. Berlin sollte als Hauptstadt mindestens ebensolche Förderwirkung entfalten können. Dann wäre der Rückstand im Osten schon deutlich geringer. Sachsen und Thüringen stehen schon deutlich besser da. Das küstennahe Meck-Pomm hat eigene Chancen. Jetzt noch ein stark von Berlin profiterender Streifen von durchschnittlich 100 Km um ein wirklich boomendes Berlin und Ostdeutschland stünde in der Gesamtheit ganz anders da. Dummerweise liegt genau da aber ein wachstumsschwacher Moloch, der sich schon von wenig voluminösen Erfolgsmeldungen derart euphorisieren läßt, daß der wiederholte stadttypische Realitätsverlust eher einem Standortnachteil gleichkommt.

George W. Bush
July 18th, 2007, 11:58 PM
Berlin verbraucht einen Großteil des Länderfinanzausgleichs.Im Länderfinanzausgleich nimmt niemand dem anderen etwas weg. Der LFA wird individuell und nach Bedarf vergeben. Du scheinst unterstellen zu wollen daß die neuen Bundesländer mehr Geld bekommen würden wenn Berlin als Empfänger entfiele. Tatsächlich würde der eingesparte Anteil aber lediglich bei den Geberländern verbleiben.

Wahrscheinlich weißt Du, daß es auch innerhalb der Länder einen Finanzausgleich gibt. So finanziert die Region Stuttgart bspw. auch relativ teure Infrastruktur in der baden-württembergische Fläche mit. Berlin sollte als Hauptstadt mindestens ebensolche Förderwirkung entfalten können. Dann wäre der Rückstand im Osten schon deutlich geringer. Sachsen und Thüringen stehen schon deutlich besser da. Das küstennahe Meck-Pomm hat eigene Chancen. Jetzt noch ein stark von Berlin profiterender Streifen von durchschnittlich 100 Km um ein wirklich boomendes Berlin und Ostdeutschland stünde in der Gesamtheit ganz anders da. Dummerweise liegt genau da aber ein wachstumsschwacher Moloch, der sich schon von wenig voluminösen Erfolgsmeldungen derart euphorisieren läßt, daß der wiederholte stadttypische Realitätsverlust eher einem Standortnachteil gleichkommt.Ein Drittel aller Brandenburger leben im Berliner Speckgürtel. Gut eine Viertelmillion Brandenburger (darunter zahlreiche umgezogene Ex-Berliner) beziehen ihr Einkommen aus Berliner Arbeitsplätzen, Steuern zahlen sie dann natürlich in Brandenburg. Die meisten Arbeitsplätze im Speckgürtel dürften von der Nähe Berlins profitieren, es wird schon einen Grund haben warum gerade diese Region eine der wohlhabendsten in den neuen Bundesländern ist und Bevölkerungszuwachs entgegen dem allgemeinen Trend im Osten aufweist.

Berlin verbraucht einen Großteil des Länderfinanzausgleichs. Normal wäre, daß es einzahlt. Einen Speckgürtel um Berlin gibt es natürlich. Aber wie ist dieser relativ zu dem um Frankfurt, München oder Stuttgart einzuordnen?Ich sehe nicht im Geringsten was daran "normal" sein soll. Auch wenn das längst sattsam bekannt ist, noch einmal: West-Berlin war eine periphere Exklave deren wirtschaftlicher Kollaps nur durch Bundeshilfe abgewendet werden konnte und Ostberlin war DDR. Halb Berlin ist Beitrittsgebiet und wird entsprechend gefördert. Wenn du so viel Verständnis für den Osten aufbringst dann mußt du das konsequenterweise auch für die östliche Hälfte Berlins tun, denn die ist genauso Teil des Ostens wie die neuen Bundesländer. Es ist völlig sinnlos Stuttgart, München oder Frankfurt als Vergleich heranzuziehen. Diese Städte haben sich fünf Jahrzehnte lang ungestört im freien Kapitalismus entwickeln können, ganz abgesehen davon daß sie von der Abwanderung der Großunternehmen und Großbanken aus Berlin nach dem Krieg profitiert haben. Berlin war bis zur Wende in beiden Hälften eine Industriestadt. Im Westen Industrie mit vergleichsweise niedriger Wertschöpfung die sich dank Subventionen angesiedelt hat, eine verlängerte Werkbank der nach Westen gezogenen Konzerne. Der Osten war sozialistische Industrie. Beides ist nun Geschichte da nach der Wende keine Konkurrenzfähigkeit gegeben war, von den industriellen Arbeitsplätzen sind mittlerweile zwei Drittel dahin. Das muß erst einmal kompensiert werden, leider war die Dynamik in den anderen Sektoren bislang zu niedrig um die Verluste vollständig aufzufangen. Wenigstens scheint nun seit einiger Zeit langsam der Boden bei der Deindustrialisierung erreicht, der Abbau dürfte also nicht mehr so stark das Wachstum in den anderen Bereichen konterkarieren. Ich denke daß man nun mit einiger Berechtigung davon ausgehen kann daß bessere Zeiten anstehen, auch wenn es dabei nicht gleich zu einem Boom kommt.

Ludi
July 19th, 2007, 12:30 AM
Im Länderfinanzausgleich nimmt niemand dem anderen etwas weg. Der LFA wird individuell und nach Bedarf vergeben. Du scheinst unterstellen zu wollen daß die neuen Bundesländer mehr Geld bekommen würden wenn Berlin als Empfänger entfiele. Tatsächlich würde der eingesparte Anteil aber lediglich bei den Geberländern verbleiben.

Ein Drittel aller Brandenburger leben im Berliner Speckgürtel. Gut eine Viertelmillion Brandenburger (darunter zahlreiche umgezogene Ex-Berliner) beziehen ihr Einkommen aus Berliner Arbeitsplätzen, Steuern zahlen sie dann natürlich in Brandenburg. Die meisten Arbeitsplätze im Speckgürtel dürften von der Nähe Berlins profitieren, es wird schon einen Grund haben warum gerade diese Region eine der wohlhabendsten in den neuen Bundesländern ist und Bevölkerungszuwachs entgegen dem allgemeinen Trend im Osten aufweist.

Ich sehe nicht im Geringsten was daran "normal" sein soll. Auch wenn das längst sattsam bekannt ist, noch einmal: West-Berlin war eine periphere Exklave deren wirtschaftlicher Kollaps nur durch Bundeshilfe abgewendet werden konnte und Ostberlin war DDR. Halb Berlin ist Beitrittsgebiet und wird entsprechend gefördert. Wenn du so viel Verständnis für den Osten aufbringst dann mußt du das konsequenterweise auch für die östliche Hälfte Berlins tun, denn die ist genauso Teil des Ostens wie die neuen Bundesländer. Es ist völlig sinnlos Stuttgart, München oder Frankfurt als Vergleich heranzuziehen. Diese Städte haben sich fünf Jahrzehnte lang ungestört im freien Kapitalismus entwickeln können, ganz abgesehen davon daß sie von der Abwanderung der Großunternehmen und Großbanken aus Berlin nach dem Krieg profitiert haben. Berlin war bis zur Wende in beiden Hälften eine Industriestadt. Im Westen Industrie mit vergleichsweise niedriger Wertschöpfung die sich dank Subventionen angesiedelt hat, eine verlängerte Werkbank der nach Westen gezogenen Konzerne. Der Osten war sozialistische Industrie. Beides ist nun Geschichte da nach der Wende keine Konkurrenzfähigkeit gegeben war, von den industriellen Arbeitsplätzen sind mittlerweile zwei Drittel dahin. Das muß erst einmal kompensiert werden, leider war die Dynamik in den anderen Sektoren bislang zu niedrig um die Verluste vollständig aufzufangen. Wenigstens scheint nun seit einiger Zeit langsam der Boden bei der Deindustrialisierung erreicht, der Abbau dürfte also nicht mehr so stark das Wachstum in den anderen Bereichen konterkarieren. Ich denke daß man nun mit einiger Berechtigung davon ausgehen kann daß bessere Zeiten anstehen, auch wenn es dabei nicht gleich zu einem Boom kommt.


ein sehr sehr nicer Beitrag, dafür kann man dir nen Preis geben :)
Ich finde der Beitrag ist zeitungsreif^^
ALso ich sehe das auch so, Berlins geschichte ist einfach mal so gelaufen und george beschreibt das sehr sehr gut.
Das mit dem Speckgürtel stimmt auch, Berlin und Brandenburg sind 2 Bundesländer, wobei die Steuernzahler ihr geld zum grössten teil bei Unternehmen in Berlin verdienen, ich bin eh für die Länderehe...
WIrd echt mal zeit, das wäre ein vorteil für beide Regionen, nur Brandenburg will natürlich seine "geklauten" Steuereinnahmen nicht mit Berlin teilen...

Aber sonst sehr gut beschrieben! :applause:

Pølser Hawkins III
July 19th, 2007, 01:18 AM
nur Brandenburg will natürlich seine "geklauten" Steuereinnahmen nicht mit Berlin teilen

Wenn überhaupt, dann geht nicht um Diebstahl, sondern um Hehlerei.

coolminx
July 21st, 2007, 10:20 PM
Berlin verbraucht einen Großteil des Länderfinanzausgleichs.
es hat auch am meisten verdient, weil es naemlich nicht nur wirklich hart und glaeubwuerdig gespart hat, die tendenz immer mehr in richtug eigenerhalt und dann gewinn zeigt, sondern zukuenftig am meisten power entwickeln wird, was wiederum gesamtdeutschland nutzt, sondern auch, weil fast der gesamte westen auf kosten von berlin profitiert hat (oder was glaubst du, woher die allianz versicherung kommt, die banken, siemens, die regierung usw.? )..

geh GRUNDSAETZLICH davon aus, dass gar nicht genug gezahlt werden kann um das wieder gutzumachen. sieh es als schmerzensgeld, dann faengst du das erste mal in deinem leben an realitaet zu schnuppern!

;)

wusstest du uebrigens, dass leute aus badem wuerttemberg die groesste deutsche migrantengruppe nach berlin sind? rate mal woran das liegt ;)

Pølser Hawkins III
July 21st, 2007, 10:36 PM
Schlimmer Realitätsverlust in der Hauptstadt. Ein Sonderzuschlag "Notopfer Berlin" zum Solidaritätszuschlag scheint unausweichlich.

George W. Bush
July 21st, 2007, 11:38 PM
Ein Sonderzuschlag "Notopfer Berlin" zum Solidaritätszuschlag scheint unausweichlich.Ich schlage vor dich auf dem Altar zu opfern. Nur so können die Götter besänftigt werden und Berlin endlich boomen.

german_beowulf
July 21st, 2007, 11:40 PM
Ich schlage vor dich auf dem Altar zu opfern. Nur so können die Götter besänftigt werden und Berlin endlich boomen.

Die Götter haben Berlin 1945 verlassen...

George W. Bush
July 21st, 2007, 11:50 PM
Egal. Ein Snuff-Porno mit Pölser und Ron Jeremy tut's auch.

bigbankmaster
July 22nd, 2007, 08:02 AM
http://www.ac-amiens.fr/etablissements/0021823w/spipchm/IMG/arton201.jpg

Ludi
July 22nd, 2007, 08:20 PM
Die Götter haben Berlin 1945 verlassen...

du meinst also das der Untergang des Nazideutschlands 1945 gleichzeitig das Verlassen der "Götter" war?
WIllst du damit sagen das Hitler für dich nen Gott war?
WIll ja nur mal so fragen, vor den scheiss Nazis war Berlin eine der bedeutensten STädte neben London, Paris und New York, danach mussten diese Arschlöcher ja kommen und alles kaputt machen, naja...
Wenn ich dich falsch verstanden habe tuts mir leid ^^

coolminx
July 22nd, 2007, 08:50 PM
Schlimmer Realitätsverlust in der Hauptstadt.
eher bildungsverlust in der pampa ...


Ein Sonderzuschlag "Notopfer Berlin" zum Solidaritätszuschlag scheint unausweichlich.
sonderzuschlag "schmerzensgeld" wolltest du eigentlich sagen.

wie unschwer erkennbar, sollte dich eher der laenderuebergreifende aspekt eines bildungszuschlages interessieren ... ;)

Pølser Hawkins III
July 22nd, 2007, 09:19 PM
Trähns war früher besser.

Kampflamm
July 22nd, 2007, 09:22 PM
Sollte sich mal vom "Wir bauen uns einen Traens-Beitrag"-Thread inspirieren lassen.

Max BGF
July 22nd, 2007, 09:31 PM
man sollte ihm die sorge nehmen, seine beiträge würden mit schließung beantwortet. inzwischen haben die admins nämlich viel bessere tools.

german_beowulf
July 22nd, 2007, 10:32 PM
WIll ja nur mal so fragen, vor den scheiss Nazis war Berlin eine der bedeutensten STädte neben London, Paris und New York, danach mussten diese Arschlöcher ja kommen und alles kaputt machen, naja...
Wenn ich dich falsch verstanden habe tuts mir leid ^^

Dass Hitler ein Gott war, würde ich niemals sagen. Das widerspricht meiner Religion und damit meine ich nicht nur die Tatsache, dass sie monotheistisch ist.:lol:
Aber du hast es ja selbst gesagt: Vorher alles besser, nachher alles schlechter. Von den Gründen dafür hab ich ja gar nicht gesprochen. Aber der Russe zum Beispiel fing 1945 an, effektiv einen Teil unseres Landes mit seinen dreckigen Marsch-Stiefeln zu verschmutzen... darunter auch Berlin und das für Jahrzehnte.

Max BGF
July 22nd, 2007, 10:45 PM
Ob mancher auch "scheiss Nazis" schriebe wäre Berlin heute Germania und damit Hauptstadt der Welt? Zweifeln darf man ja noch.

ChrisZwolle
July 22nd, 2007, 10:51 PM
Als Ausländer soll ich sagen;

Berlin - Haupstadt Deutschlands und Weltstadt.
Hamburg - Wichtigste Hafen Deutschlands und Zweitgroßte Stadt Deutschlands
München - Großstadt und Metropol in Süddeutschland
Frankfurt am Main - Wirtschaftszentrum Deutschlands
Köln - Wichtigste stadt in NRW/Rhein-Ruhrgebiet.

Max BGF
July 22nd, 2007, 11:01 PM
es hat auch am meisten verdient, weil es naemlich nicht nur wirklich hart und glaeubwuerdig gespart hat, die tendenz immer mehr in richtug eigenerhalt und dann gewinn zeigtGuten Morgen, passiert andernorts schon Jahre.


sondern zukuenftig am meisten power entwickeln wird, was wiederum gesamtdeutschland nutztgesamtdeutschland nutzt auch, wenn hamburg, essen, buxtehude oder bayern powern. denk nicht immer, berlin hätte schon wieder eine sonderstellung.


sondern auch, weil fast der gesamte westen auf kosten von berlin profitiert hat (oder was glaubst du, woher die allianz versicherung kommt, die banken, siemens, die regierung usw.?)Na endlich! Die Allianz-Siemens-Leier. Westdeutsche Großstädte waren ja allesamt verschont geblieben und konnten am Tag nach der Kapitulation wie gewohnt weiterproduzieren. Etwas unikausal beäugt, die Sache scheint doch mehr verwoben, meinst Du nech?

Daß Du allerdings selbst die Regierung als selbstverständlich in Berlin ansiedelst, zeigt eine gewisse Unkenntnis geschichtlicher Gegebenheiten. So dominant oder gar erfolgreich war Preußen nicht. Okay, vor dem verlorenen Weltkrieg, als danach gleich noch die Monarchie abgeschafft wurde, stellte es das Führungspersonal. Respekt.


wusstest du uebrigens, dass leute aus badem wuerttemberg die groesste deutsche migrantengruppe nach berlin sind? rate mal woran das liegt ;)Hieran? (http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1472885):
"Der Arm des Gesetzgebers ist hier sehr lang", sagt Harris von den Spezializtz und spielt damit auf die strikteren Kontrollen im Vergleich zu anderen Städten an. Grundsätzlich denke ich an Spießern wie mir, welche arbeitsunwilligen Möchtegernen des Leben so eng wie möglich machen, bis sie nach Berlin verduften. Wir sind froh, daß die weit weg sind. Zugegeben, gibt schon sehr entbehrliche Schwaben. Das ist der eigentliche Pluspunkt von Berlin: Daß es als dankbares Auffanglager für derlei Wesen nutzbar ist. Dummerweise wird das über die Umverteilungssysteme dann wieder konterkariert.

Ludi
July 23rd, 2007, 12:19 AM
Als Ausländer soll ich sagen;

Berlin - Haupstadt Deutschlands und Weltstadt.
Hamburg - Wichtigste Hafen Deutschlands und Zweitgroßte Stadt Deutschlands
München - Großstadt und Metropol in Süddeutschland
Frankfurt am Main - Wirtschaftszentrum Deutschlands
Köln - Wichtigste stadt in NRW/Rhein-Ruhrgebiet.

mal wieder einer der meine Meinung unterstütz, und immer sinds die Leuts von draussen die Berlin als wichtigste Deutsche STadt ansehen und Berlin für eine Weltstadt halten, ich habs euch ja gesagt, aber ihr wollts ja net wahr haben :lol:

Und das Berlin Germania geworden währe wäre vielleicht ganz nice, wenn da nicht die ideoligischen Verrückten hintergrund gedanken wären und nicht diese Massenmorde, kriege, Mord, Todschlag, rassismus, intolleranz und dieser ganze kack, die Nazis wollten sicherlich was tolles aus Berlin machen und sie hätten es sicherlich auch durch gesetzet wenn sie gewonnen hätten, aber das es schief geht war von vorn herrein klar und das war auch besser so....
Man kann die geschichte nicht ändern, aber Berlin hätte heut zu tage locker mit New York, Paris, London, Tokyo etc mithalten können, hätten wir diese ganze scheisse nicht in Deutschland gehabt, von 2 Weltkrieg bis Mauer, klater krieg etc, das hat vieles in Deutschland durcheinander geworfen...
und Berlin hat mit am meisten gelitten weil esdas Zentrum nunmal vor und nach dem Krieg war, bzw wo alle Allierten nen stück von wollten...
Naja, man kanns nicht mehr ändern, hoffen wir mal das beste für die Zukunft :)

KoolKeatz
July 23rd, 2007, 01:37 AM
Ludi das erzählst du jetzt zum zehnten Mal... :goodnight

C-Beam
July 23rd, 2007, 08:03 AM
..Jaja, und Frankfurt war Krönungsstadt im Heiligen Römischen Reich. Dann kamen die bescheuerten Preußen und machten ein Dorf zur Hauptstadt. Tja, Geschichte halt. So wie Frankfurt muß auch Berlin damit klarkommen, dass die Zeiten sich geändert haben. Träume von der Vergangenheit kreieren keine Zukunft.

german_beowulf
July 23rd, 2007, 09:01 AM
Ludi das erzählst du jetzt zum zehnten Mal... :goodnight

Das merkt der schon gar nicht mehr :lol:

Geborgenheit
July 23rd, 2007, 07:41 PM
So wie Frankfurt muß auch Berlin damit klarkommen, dass die Zeiten sich geändert haben.
Wieso könnten sich die Zeiten nicht nochmals ändern ? ;) 1945-1990 war auch ein Intermezzo.

Knuddel Knutsch
July 23rd, 2007, 08:12 PM
Wieso könnten sich die Zeiten nicht nochmals ändern ? ;) 1945-1990 war auch ein Intermezzo.

katsche arbeitet schon dran....

Geborgenheit
July 23rd, 2007, 08:23 PM
katsche arbeitet schon dran....
Wie meinst Du es?

eusebius
July 25th, 2007, 07:12 AM
1. Essen - muß man eben, sonnst erstirbe man
2. Baden-Baden - ganz toll, schwimmen und sauber machen
3. Siegen - nur Verlierer verlieren
4. Bonn - die Franzosen sagen es schon: es ist gut
5. Aachen, am nahesten an Belgien, schönstes Land der Welt

german_beowulf
July 25th, 2007, 09:12 AM
Hat der belgische Präsi heut morgen schon die Marseilles angestimmt?

Thunderflip
July 26th, 2007, 12:02 PM
Also, ich sage mal...

1) BERLIN - AUF JEDEN!
2) FRANKFURT - VOLL DIE KRASSE WOLKENKRATZERSTADT!
3) HAMBURG - HAFEN ERSTER KLASSE
4) MUENCHEN - KULTUR (BZw Oktoberfest!), TECHNIK & INDUSTRIE
5) DUESSELDORF/ESSEN - KEIN PLAN, BEIDE WICHTIG

KoolKeatz
July 26th, 2007, 01:55 PM
Das Oktoberfest würd ich nicht unbedingt als Kultur bezeichnen. :D

Ludi
July 26th, 2007, 09:53 PM
Das Oktoberfest würd ich nicht unbedingt als Kultur bezeichnen. :D

das ist totale Kultur, kultiger gehts gar net mehr^^
Das ist BAyern, nen Bierchen, ne Brezel und nen Weisswürchtel und die Welt ist heil^^

Max BGF
September 1st, 2007, 04:49 PM
Eins steht fest: Stuttgart ist wichtiger für Berlin als umgekehrt. Wie generell der Geldgeber wichtiger für den Hochverschuldeten ist.
Und eigentlich ist es damit auch wichtiger für Deutschland.

Ludi
September 2nd, 2007, 02:40 AM
Eins steht fest: Stuttgart ist wichtiger für Berlin als umgekehrt. Wie generell der Geldgeber wichtiger für den Hochverschuldeten ist.
Und eigentlich ist es damit auch wichtiger für Deutschland.

rofl, du scheinst ja nen totaler Stuttgart fanatiker zu sein,
ja, danke Stuttgart, du bist so toll, wir kniehen alle vor stuttgart nieder, ihr seid die grössten!
Berlin ist unmöglich, lässt sich einfach zerbomben, durch 2 teilen und vom rest der westlichen Marktwirschaft abschotten und kann keine grossen Konzerne entwicklen und verliert seine grossen Konzerne, mensch, da kann man schon sagen das Berlin ganz pöse war, Stuttgart hat sich das durch harte arbeit erkämpft das sie nicht zufällig im Kommunismusbereich mit eingereiht wurden und mit na Mauer umgrenzt wurden, dann wären aus Stuttgart sicherlich alle schnell mit ihren Koffern wech, aber das ist ne unentlich lange Diskussion.

Ihr golden-western Leuts bildet euch immer ganz schön was ein, das ist nunmal Geschichte und Westdeutschland konnte einfach mal über 40 Jahre oder so grosskonzerne hervorbringen die sich auch in der Zeit entwickeln konnten, was im Osten NICHT ging, das ist ein Fakt und West-Berlin war eingemauert und da sind alle grossnkonzerne ganz flott geflohen, und zwar wegen der Mauer und der DEUTSCHEN TEILUNG.

Patrick
September 2nd, 2007, 03:48 AM
ohne zu rolfen, im prinzip ergänzt du dem maxe seine aussage, ohne an dessen inhalt zu rütteln.

Basel_CH
September 2nd, 2007, 09:54 AM
Berlin
Hamburg
München
Frankfurt
Köln

ungefähr auch in dieser Reihenfolge

Kampflamm
September 2nd, 2007, 03:10 PM
Geschichtsprofessor Ludolf Ludolfowitschs Vorlesungen sind immer sehr lehrreich.

TohrAlkimista
September 2nd, 2007, 03:37 PM
für mich:

1) Berlin

2) München

3) Köln

4) Hamburg

5) Frankfurt

erbse
September 2nd, 2007, 04:03 PM
Eindeutige Angelegenheit,

1) Neubrandenburg.

Mit weitem Abstand auf den folgenden Rängen:

2) Castrop-Rauxel.

3) Buxtehude.

4) Kyritz an der Knatter.

5) Und bevor es Tränen gibt: Börlinn.

Max BGF
September 2nd, 2007, 06:03 PM
rofl, du scheinst ja nen totaler Stuttgart fanatiker zu seinJa. Bin 1000% fanatisch pro Stuttgart! Für immer!


Berlin ist unmöglich, lässt sich einfach zerbombenDas Zerbomben hab ich nie kritisiert.


Berlin kann keine grossen Konzerne entwicklenZu Blöd oder was?


Stuttgart hat sich das durch harte arbeit erkämpft.Exakt. Bravo, etwa jede vierte Aussage von Dir trifft den Nagel auf den Kopf. Würde fürs baden-württembergische Abitur bei weitem nicht reichen, aber für das Management von Dönerbuden ist es mehr als genug. Berliner Karriere steht Dir weit offen.


ja, danke Stuttgart, du bist so toll, wir kniehen alle vor stuttgart nieder, ihr seid die grössten!Die nächsten Stunden kannst Du in der Stellung verharren: Stuttgart ist zu Gast!

KoolKeatz
September 3rd, 2007, 04:11 PM
Hast du eigentlich schonmal woanders gewohnt Max?

Deadeye Reloaded
September 3rd, 2007, 04:23 PM
Die fünf Hauptstädte Deutschlands:

1. Gelsenkirchen = Fussballhauptstadt

2. Köln = Schwulenhauptstadt

3. Berlin = Hartz4-Hauptstadt-Hauptstadt

4. Görlitz = Restaurierte-Aber-Menschenleere-Altstadt-Hauptstadt

5. Lüdenscheid = Regenhauptstadt (ohne Scheiss jetzt)

Kampflamm
September 3rd, 2007, 08:10 PM
1. Frankfurt (Banken, Ebbelwoi etc)
2. München (Glämer)
3. Köln (Medien)
4. Hamburg (Deutschlands Tor zur Welt)
5. Bonn (mehr Bundesbeamte als Berlin)

Tannenschnaps
September 3rd, 2007, 09:05 PM
5,5. Berlin (Hat alles, kann alles,...aber nichts richtig.)

TohrAlkimista
September 3rd, 2007, 10:20 PM
1. Frankfurt (Banken, Ebbelwoi etc)
2. München (Glämer)
3. Köln (Medien)
4. Hamburg (Deutschlands Tor zur Welt)
5. Bonn (mehr Bundesbeamte als Berlin)

Ich verstehe gar nicht, woher kommt dieser Hass auf Berlin, Kamp!? :?

Tannenschnaps
September 3rd, 2007, 11:04 PM
Wieso benutzt du denn so ein böses Wort wie "Hass"? :?

Stimmt doch garnicht. :(

erbse
September 3rd, 2007, 11:14 PM
Nun gut, wer Berlin selbst diesen Gnadenplatz wegleugnet kann es wirklich nicht allzu sehr mögen nech. Muss aber auch nicht sein.

Kampflamm
September 4th, 2007, 12:36 AM
Ich verstehe gar nicht, woher kommt dieser Hass auf Berlin, Kamp!? :?

Hass ist so ein starkes Wort. Wie wär's mit "Disaffinität" (uig-Duden?)?

TohrAlkimista
September 4th, 2007, 12:57 AM
Entschuldigung! Ich weiß, mein Deutsch ist eine scheiße! :(

Aber jetzt antworte auf meine Frage, Kamp! :D

mariocesare
September 4th, 2007, 01:05 PM
1) Dresden (die klassische Schonheit)
2) Hamburg (Deutscher Tor der Welt, bestaetigt auch bei mir, Geruch von Getreide un Kaffee an Hafendamme, ein klein Segeln Tour genau in Zentrum)
3) Muenchen (freundlichkeit, entscheidenheit der Leute)
4) Berlin (das Neue, die schlechten Erinnerungen)
5) Frankfuhrt (Himmelkraetzer)

Dann, entsc., aber:
1) Gengenbach (Engelgasse)
2) Sylt (klasse pur)
3) Pobershau (danke fuer die Freundlichkeit)
4) Schapbach, natuerlich
5) Lindau (wie es sein sollte, I)

michaelII
September 4th, 2007, 01:44 PM
Entschuldigung! Ich weiß, mein Deutsch ist eine scheiße! :(

Aber jetzt antworte auf meine Frage, Kamp! :D
west - ost ist in deutschland so wie nord - süd in italien.
die berliner sind die terroni deutschlands.

Tannenschnaps
September 4th, 2007, 01:51 PM
Das Wort ,,Terroni", das Äquivalent zum amerikanischen ,,Ni*ger", von Norditalienern auf die Bewohner der anderen italienischen Nation angewandt, ist eine Bezeichnung, die im Süden sofort zu einer Schlägerei führt. Der lockere Süden hingegen kontert provokant mit: Ha, warum sollen wir denn arbeiten, wenn wir die Sklaven von Mailand haben?

Ha, warum sollen wir denn arbeiten, wenn wir die Slaven im Westen haben?

mariocesare
September 4th, 2007, 02:09 PM
west - ost ist in deutschland so wie nord - süd in italien.
die berliner sind die terroni deutschlands.

Sie haben aber ganz verschiedenen Problemen: Gewohnheit an programmierte Wirtschaft wie rechtextremismus.

In Sueden wir haben Mafia, Gewohnheit an beschutzte Wirtschaft, schwere Umwelt Problemen.

Golden Age
September 4th, 2007, 02:09 PM
was im Osten NICHT ging, das ist ein Fakt und West-Berlin war eingemauert und da sind alle grossnkonzerne ganz flott geflohen, und zwar wegen der Mauer und der DEUTSCHEN TEILUNG.

Hätte man in Deutschland gute Erfahrungen mit einem zentralisierten (statt föderalen) Modell gehabt wie in Frankreich oder England, stünde einem Berlin, welches das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum ist, nichts im Wege. Trotzdem hat sich das föderale Modell als Segen entpuppt: Es gibt in Deutschland 6-7 Städte, die fast auf Augenhöhe (wirtschaftlich) miteinander konkurrieren, sowas fehlt in anderen europäischen Ländern beinahe komplett (vielleicht noch in der Schweiz).

Übrigens beweist gerade die Stadt Dresden, dass man auch trotz einer DDR Vergangenheit/Abschottung innerhalb zweier Jahrzehnte eine grosse wirtschaftliche Magnetwirkung erzeugen kann. Sachsen entwickelt sich in Sachen Bildung, Forschung und BIP Wachstum immer mehr zum Musterländle (trotz solcher Debakel wie SachsenLB Verkauf).

mariocesare
September 4th, 2007, 02:15 PM
Das Wort ,,Terroni", das Äquivalent zum amerikanischen ,,Ni*ger", von Norditalienern auf die Bewohner der anderen italienischen Nation angewandt, ist eine Bezeichnung, die im Süden sofort zu einer Schlägerei führt. Der lockere Süden hingegen kontert provokant mit: Ha, warum sollen wir denn arbeiten, wenn wir die Sklaven von Mailand haben?

Ha, warum sollen wir denn arbeiten, wenn wir die Slaven im Westen haben?

Das sind vorurteilen, Tannen. In Turin wie in Mailand wie in Stuttgart Millionen von Leuten aus Sizilien wie Kalabrien gekommen sind, bei Ihnen steht auch ein Denkmal an Italienische Arbeit, glaube Ich in Wolfsburg.

Leider, nicht alle haben Lust zu arbeiten, einige bevorzugen besser "bessere" Zeiten zu warten.........., auch in Gefangnis irgendwann

mariocesare
September 4th, 2007, 02:18 PM
Hätte man in Deutschland gute Erfahrungen mit einem zentralisierten (statt föderalen) Modell gehabt wie in Frankreich oder England, stünde einem Berlin, welches das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum ist, nichts im Wege. Trotzdem hat sich das föderale Modell als Segen entpuppt: Es gibt in Deutschland 6-7 Städte, die fast auf Augenhöhe (wirtschaftlich) miteinander konkurrieren, sowas fehlt in anderen europäischen Ländern beinahe komplett (vielleicht noch in der Schweiz).

Übrigens beweist gerade die Stadt Dresden, dass man auch trotz einer DDR Vergangenheit/Abschottung innerhalb zweier Jahrzehnte eine grosse wirtschaftliche Magnetwirkung erzeugen kann. Sachsen entwickelt sich in Sachen Bildung, Forschung und BIP Wachstum immer mehr zum Musterländle (trotz solcher Debakel wie SachsenLB Verkauf).

Genau dass habe Ich gut bemerkt: wo es Moeglichckeiten gibt und gute Modelle, werden Leute sich selbst "wachsen lassen".

Tannenschnaps
September 4th, 2007, 03:15 PM
Das sind vorurteilen, Tannen. In Turin wie in Mailand wie in Stuttgart Millionen von Leuten aus Sizilien wie Kalabrien gekommen sind, bei Ihnen steht auch ein Denkmal an Italienische Arbeit, glaube Ich in Wolfsburg.

Leider, nicht alle haben Lust zu arbeiten, einige bevorzugen besser "bessere" Zeiten zu warten.........., auch in Gefangnis irgendwann

*ironie on*
Meine Posts sind niemals von Vorurteilen geprägt. :crazy:
Natürlich meine ich alles in meinen Posts ernst. :crazy:
*ironie off*

George W. Bush
September 4th, 2007, 04:13 PM
^ Du schrammst um Haaresbreite an der Lügner-Antinomie vorbei.

Tannenschnaps
September 4th, 2007, 06:30 PM
Um Haaresbreite! :D

Überforder mich einfachen Menschen doch bitte nicht mit solchen Fachwörtern. :(

C-Beam
September 4th, 2007, 07:19 PM
Berlin ist unmöglich, lässt sich einfach zerbomben

Berlin war relativ weniger von Bombardements betroffen als die meisten anderen großen Städte (Ausnahme München):

http://tannhauser-gate.homeip.net/pics/2006/destruction_of_housing_stock_in_german_cities.jpg

sun&sun
September 4th, 2007, 07:21 PM
1.Kreuzberg
2.Mülheim
3.Duisburg

Kampflamm
September 4th, 2007, 07:26 PM
Für die Turco-Deutschen bestimmt.

sun&sun
September 4th, 2007, 08:58 PM
?? So wurde uns das hier mi Erdkunde Unterricht beigebracht. Stimmt etwa nicht?

DiggerD21
September 5th, 2007, 12:38 AM
Dann ergänze:

4. Wilhelmsburg

George W. Bush
September 5th, 2007, 10:27 AM
5 x ^^
Paderborn wurde dem Erdboden gleichgemacht während Wolfsburg unangetastet blieb. Das versteh einer.

George W. Bush
September 5th, 2007, 10:49 AM
Im Osten (bzw. damaliges Mitteldeutschland) soll das Ausmaß des wirtschaftlichen Schadens durch die sowjetische Nachkriegsdemontage ohnehin die durch die Bombardements verursachten Schäden übertroffen haben.

Kampflamm
September 5th, 2007, 01:51 PM
In Stuttgart scheint man die besten Gegenden bombardiert zu haben.

Tannenschnaps
September 5th, 2007, 03:52 PM
Berlin hat aber schon ein großes Aua gehabt.

g-8_He0yl2Q

Ludi
September 5th, 2007, 10:24 PM
Berlin hat aber schon ein großes Aua gehabt.

g-8_He0yl2Q

Ach, da ist zwar nur 90% aller gebäude kaputt, aber Berlin hats net so dolle abbekommen, also das ist schon nen ganz schön grosses Aua gewesen^^
So ein grosses Aua hinterlässt nunmal ne Narbe, das ist da net zu vermeiden.
Zwar versucht man schon seid na weile mit na Therapie die Narben zu entfernen, aber Berlin leidet unter diesem "Unfall" nach wie vor ^^

Tannenschnaps
September 5th, 2007, 10:30 PM
Also in ganz Berlin waren ungefähr 50% der Gebäude zerstört. Dann muss man natürlich noch die ganzen Demontageaktionen im Ostteil der Stadt hinzuzählen. Außerdem haben die Stadtplaner in den 50ern, 60ern und 70ern auch nochmal kräftig gewütet.

Berlin hat also doch (ohne jetzt die Zerstörungen anderer Städte, vor allem im Osten, herunterspielen zu wollen) sehr gelitten. Vieles aus der Zeit vor dem Krieg steht demnach nicht mehr.

Es macht meiner Meinung nach auch einen Unterschied, ob beispielsweise 50% von Köln oder 50% von Berlin zerstört wurden...Berlin war und ist eben doch die größte deutsche Stadt.

KoolKeatz
September 5th, 2007, 11:38 PM
Man muss auch unterscheiden wie sehr die Gebäude beschädigt sind. So ein paar Löcher lassen sich ja wieder flicken ohne die Gebäude von Grund auf neu aufbauen zu müssen. Ein Gebäude ohne Dach, das aber ansonsten noch steht ist ja nicht wirklich zerstört, solange die Statik noch gegeben ist.
Wirklich schlimm sind die Feuerstürme, die beispielsweise Dresden und Hamburg über sich ergehn lassen mussten. Dabei werden erst die Dächer abgesprengt und anschließend Brandbomben abgeworfen, die dann in den offenen (meist aus Holz konstruierten) Treppenhäusern dafür sorgen das das ganze Haus und das ganze Viertel bis auf die Grundmauern niederbrennen. Da gibts nichts mehr aufzubauen. Sowas ist Berlin erspart geblieben.

Max BGF
September 6th, 2007, 12:55 AM
In Stuttgart scheint man die besten Gegenden bombardiert zu haben.Nö, die besten Gegenden Stuttgarts sind die Halbhöhen, eine Art immense Elbchaussee. Die sind recht unbeschadet geblieben, weil meine Vorfahren in dem bergigen Gelände partisanenhaft einen Bomber nach dem anderen runtergeholt haben, so daß sich die Alliierten am Ende nur noch getraut haben sehr hoch über das flache Zentrum zu fliegen. Unser völlig ausgebranntes Neues Schloß haben wir ohne Bundeshilfe wieder aufgebaut. Reich ist wenn´s drauf ankommt eben doch mehr sexy, C-Beam ist das beste Beispiel.

Daneben haben wir noch wunderschöne Alte Schloß, Schloß Solitude, Schloß Rosenstein in der Stadt, während nennenswerte Berliner Schlösser in Potsdam liegen.

Ein Potsdam haben wir übrigens auch 10 Km vor den Toren Stuttgarts. (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=2922568&postcount=25)

Jetzt, Ludi, Du.

Tannenschnaps
September 6th, 2007, 01:08 AM
Ludi quengelt gerade in irgendeiner Ecke...er will ja nicht wieder kommen. Seine Beweggründe sind mir leider unbegreiflich. :?

Wahrscheinlich beruft er sich auf abgedroschene Sprichworte, wie: "Der Klügere gibt nach."

--> Wenn immer die Klügeren nachgeben, regieren am Ende die Dummen.

Also Ludolf, ran an den Mann (Max BGF)...

KoolKeatz
September 6th, 2007, 01:09 AM
Stuttgart hat ein echt schönes Krematorium. Das wars dann aber auch. Für ne Stippvisite zum Einäschern reichts.

Patrick
September 6th, 2007, 01:10 AM
bellevue und charlottenburg in berlin können sich doch auch sehen lassen (nein, ich bin nicht ludi)

Tannenschnaps
September 6th, 2007, 01:11 AM
Vielleicht wird auch das zweite Berliner Stadtschloss irgendwann (und ohne Hilfe vom Bund) wiederaufgebaut:

Das Schloss Monbijou

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8b/Monbijou1735.jpg/800px-Monbijou1735.jpg

Erst im Zweiten Weltkrieg fand es sein Ende. Große Teile der Sammlungen waren während des Krieges ausgelagert worden und wurden nach Kriegsende in die Sowjetunion oder an andere Orte verbracht. 1940/41 hatte Albert Speer, Lieblingsarchitekt des Diktators Adolf Hitler noch vorgeschlagen, das Schloss umzusetzen, um gegenüber der Museumsinsel Platz für drei überdimensionierte Museumsneubauten zu schaffen – Teil der Planung für die maßlose Welthauptstadt Germania. Schloss Monbijou sollte vollständig abgetragen und im Park des Schlosses Charlottenburg, zwischen Spreeschleuse und S-Bahn-Ring wieder aufgebaut werden. Der Kriegsverlauf machte diese Pläne gegenstandslos.

Alle Fenster des Schlosses hatte man schon 1940 vorsorglich zugemauert, bei einem Bombenangriff im November 1943 brannten die Gebäude dennoch aus und wurden weitgehend zerstört. Die Ruinen standen noch bis 1959, dann ordnete der Ost-Berliner Magistrat gegen heftigen Protest von Museumsfachleuten und Teilen der West-Berliner Öffentlichkeit den endgültigen Abriss an – offenkundig ähnlich ideologisch motiviert wie 1950 bei der Sprengung des ebenfalls im Krieg schwer beschädigten Stadtschlosses der Hohenzollern. Geblieben sind einige Namen. Auf dem Gelände zwischen Oranienburger Straße und Spree entstand eine etwa drei Hektar große Grünanlage mit Kinderschwimmbad, der heutige Monbijoupark. In der nahen Umgebung gibt es den Monbijouplatz, die Monbijoustraße und die Monbijoubrücke - nur für Fußgänger -, die an der Nordspitze der Museumsinsel beide Spreeufer miteinander verbindet.

Kampflamm
September 6th, 2007, 01:16 AM
Stuttgart hat ein echt schönes Krematorium. Das wars dann aber auch. Für ne Stippvisite zum Einäschern reichts.

Wie sieht's mit den Schloten aus? So ein Krematorium muss auch einen vernünftigen Schlot haben.

KoolKeatz
September 6th, 2007, 01:20 AM
Ich meine links einen dezenten Schlot erkennnen zu können:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/01/PragKrematoriumganz.jpg/800px-PragKrematoriumganz.jpg

Tannenschnaps
September 6th, 2007, 01:26 AM
Da ist das Krematorium in Dresden aber ehrlicher:

http://www.dresden.de/media/bilder/hochbau/336_krematorium_tolkewitz.jpg

Btw sieht es im Krematorium Baumschulenweg (Berlin) genauso aus wie im neuen U-Bahnhof Bundestag (ich glaube der heißt so).

http://www.bpb.de/cache/images/XB63GG_240x180.jpg

Deadeye Reloaded
September 7th, 2007, 01:14 PM
Nachtrag zu meinen Hauptstädten Deutschlands:

7. Ulm - Terrorhauptstadt

supermolch
March 3rd, 2008, 11:03 AM
Ludi:
"Man kann die geschichte nicht ändern, aber Berlin hätte heut zu tage locker mit New York, Paris, London, Tokyo etc mithalten können, hätten wir diese ganze scheisse nicht in Deutschland gehabt, von 2 Weltkrieg bis Mauer, klater krieg etc, das hat vieles in Deutschland durcheinander geworfen...
und Berlin hat mit am meisten gelitten weil esdas Zentrum nunmal vor und nach dem Krieg war, bzw wo alle Allierten nen stück von wollten...
Naja, man kanns nicht mehr ändern, hoffen wir mal das beste für die Zukunft"

ich: Bin der Meinung, erlin muss sich ganz und garnicht verstecken.
Hat vorallem in letzter Zeit sehr viel aus sich gemacht und noch n paar Jahre und des wird noch richtig was....Is einfach des Zentrum Deutschlands, Darum:
1. Berlin
2. m- U N I Q U E (tollste Stadt wos gibt)
3. FFM (bisschen assi aber recht erfolgreich)
4. Hamburg (großer Hafen und Germanys next Topmod..ähhm ich meinte Tor zur Welt)
5. Kölln (Medienstadt....kann des sonst noch was?)

Mercedes S600
March 3rd, 2008, 02:17 PM
Auf Platz 1 kommt erstmal Buxtehude.