View Full Version : Hamburg-Harburg


NikolasB
August 11th, 2011, 01:47 PM
Mich würde mal interessieren ob Harburg sich als eigene Stadt mit Zentrum fühlt und vielleicht eine gewisse Konkurrenz zu Hamburg hat?

tpm
August 12th, 2011, 11:26 AM
Ich wuerde sagen ja and nein: man sieht sich schon als eigene 'Stadt' in einem gewissen Sinne, aber nicht in Konkurrenz zu Hamburg, sondern als Teil von Hamburg, aber trotzdem mit Zentrums-funktion fuer den gesamten Suederelbe-raum. Vielleicht ein bisschen wie Altona?

NikolasB
August 12th, 2011, 07:04 PM
Danke. Altona liegt zu nah am Zentrum um zentrale Bedingungen zu erfüllen

tpm
August 13th, 2011, 12:03 AM
Danke. Altona liegt zu nah am Zentrum um zentrale Bedingungen zu erfüllen

Nun gut, Harburg-Hauptbahnhof sind 13 Minuten mit der S-Bahn, Hauptbahnhof-Altona sind 12 Minuten (plusminus 1-2 Minuten falls man Jungfernstieg als Zentrum nimmt). Aehnlich sieht es mit dem Auto aus. Ich meinte das aber auch mehr im Sinne eines selbst-definierten kulturellen/historischen sub-zentrums, ie. mehr als nur ein Stadtteil. Zugegeben, das ist jetzt nur Geschwafel, und ich weiss auch nicht wirklich, wie ich das definieren wuerde. Ich glaube einfach, es ist historisch bedingt, und spiegelt sich eventuell auch in der lokalen Verwaltungsstruktur wider.

youngwoerth
August 13th, 2011, 10:40 AM
Nun gut, Harburg-Hauptbahnhof sind 13 Minuten mit der S-Bahn, Hauptbahnhof-Altona sind 12 Minuten

Das ist in dem Fall kein Maßstab - die räumliche Trennung ist interessant. Harburg ist durch Hafen, Elbe, Verkehrs- und Grünflächen komplett abgeschnitten, Altona liegt "mittendrin".

Wishman
August 13th, 2011, 10:57 AM
Ich habe mal 2,5 Jahre in HH gearbeitet (wohne in Hannover). Mein Chef war Hamburger aus Rahlstedt, ein anderer Kollege kam aus Harburg. Es herrschte immer so ein leichtes Spannungsverhältnis, vorwiegend auf kollegialer und auch humorvoller Basis, wie beispielsweise zwischen links- und rechtsrheinischen Kölnern, oder Kölnern und Düsseldorfern vor.

Ich weis natürlich nicht, ob das repräsentativ ist, daß zwischen Ham- und Harburgern so ein leichtes Spannungsverhältnis herrscht, doch das kann ja auch von Vorteil sein, nach dem Motto: Konkurenz belebt das Geschäft. Soviel dazu von einem Aussenstehenden.

tpm
August 13th, 2011, 02:30 PM
Mein Chef war Hamburger aus Rahlstedt, ein anderer Kollege kam aus Harburg. Es herrschte immer so ein leichtes Spannungsverhältnis, vorwiegend auf kollegialer und auch humorvoller Basis, wie beispielsweise zwischen links- und rechtsrheinischen Kölnern, oder Kölnern und Düsseldorfern vor.

Ich weis natürlich nicht, ob das repräsentativ ist, daß zwischen Ham- und Harburgern so ein leichtes Spannungsverhältnis herrscht, doch das kann ja auch von Vorteil sein, nach dem Motto: Konkurenz belebt das Geschäft.

Ich glaube dieses "Spannungsverhaeltnis" ruehrt eher daher, dass Harburg/der Suederelberaum haeufig (mal mehr, mal weniger ernsthaft) als "nicht wirklich Hamburg" bezeichnet/gesehen wird und nicht daher, dass es irgendeine Art von "Konkurrenz" zwischen Harburg und "dem richtigen Hamburg" gibt.