View Full Version : Moderne Architektur in Österreich - Fremdkörper oder Notwendigkeit? - Die Grundsatzdebatte


Bauer-Ewald
August 17th, 2011, 08:24 PM
Zum Einstieg dieses neue Wiener Projekt:
Nein, das ist nicht Peking sondern die Hauptstadt der Monarchie! :cool:
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038953050.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038963520.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038962165.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038961901.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038961809.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038954397.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038958334.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038954489.jpg
http://derstandard.at/1313024427332/Ansichtssache-Wien-Zahnspange-und-Hotel-am-Westbahnhof?sap=2&_slideNumber=5&_seite=

erbse
August 17th, 2011, 08:58 PM
:puke:. Mehr bleibt da nicht zu sagen. Arme Ringpracht.

Himmelwärts
August 17th, 2011, 09:22 PM
also ich bin generell ein großer fan von moderner architektur, nur sollte man sie nicht in der nähe von schönen historischen gebäuden stellen sondern dem ganzen lieber in richtung peripherie einen platz geben ... in dem fall ist der kompromiss recht gut gelungen weil nicht so hoch, wäre dieses gebäude 10 stockwerke höher würde es mich ziemlich stören!!

thun
August 17th, 2011, 09:31 PM
Das Ding ist grausam.

Gleichzeitig gibt es in Österreich aber auch ein Musterländle (Vorarlberg), das seit Jahren versucht, konsequent moderne Architektur in die vorwiegend ländliche Siedlungsstruktur und die Landschaft einzupassen. Oft mit erstaunlich guten Ergebnissen, die man in ähnlicher Qualität in Deutschland sehr lange suchen muss.

o0ink
August 17th, 2011, 10:46 PM
Jaja, unser schöner neuer Westbahnhof... ;)

stefanguti
August 18th, 2011, 09:45 AM
Ambivalent. Ich weiß es nicht genau. Die Fassade gefällt mir nicht so gut - sieht aus wie eine überdimensionierte Aluminiumbox.
Die Torwirkung ist aber nicht schlecht. Wenn man es schafft, den Vorplatz schön zu beleben bin ich zufrieden mit dem Ding.

KingNick
August 18th, 2011, 01:06 PM
Ich find das Teil geil! :)

KingNick
August 18th, 2011, 01:07 PM
:puke:. Mehr bleibt da nicht zu sagen. Arme Ringpracht.

Ist aber am Gürtel und nicht am Ring.

o0ink
August 18th, 2011, 02:20 PM
Ich find das Teil geil! :)

Ich im Grunde genommen auch, aber die Fassade hätte halt schöner gestaltet werden können, aber mal abwarten was uns das Teil für nächtliche Ansichten für uns bieten wird bezüglich der großen Werbebildschirme...

rheintram
August 21st, 2011, 12:45 AM
Wenn man heute den Stil der Jahrhundertwende kopieren wollte, so würde ein gräßlicher Kitsch herauskommen.

fm4fan
August 21st, 2011, 10:06 AM
Also mir gefällt das Gebäude recht gut.
Ein bisschen schade ist nur, dass man die Halle des Westbahnhofs nicht mehr so gut sieht. Ich hoffe nur, dass die Fassade witterungsbeständig ist und nicht von staubigen Spinnenweben in kürzester Zeit zugesponnen sein wird.
Ich bin gespannt, wie sie den Platz darunter gestalten werden. Hoffentlich gibt es viel Grün und Pflastersteine statt einer Asphalt-/Betonwüste.

KingNick
August 21st, 2011, 11:11 AM
Wenn man heute den Stil der Jahrhundertwende kopieren wollte, so würde ein gräßlicher Kitsch herauskommen.

This.

Deshalb bin ich auch komplett dagegen das neue Wien Museum nach den Plänen von Otto Wagner zu errichten.

goschio
August 21st, 2011, 11:19 AM
Ich seh nicht richtig oder? Die Fassade ist aus Wellblech?

Gut gefallen mir die grossen Bildschrime. Sowas belebt eine Platz immer recht gut.

Insgesamt nicht schlecht.

Bauer-Ewald
August 30th, 2011, 10:57 AM
http://images.derstandard.at/2011/08/29/1313077422425.jpg

Diese Woche wird in Wien das neue Kaufhaus Peek & Cloppenburg eröffnet - Architekt David Chipperfield schuf ein Symbol für modernes Einkaufen

Gleichzeitig verschwinden die kleinen Traditionsgeschäfte.

Wien - Langsam füllen sich die Regale, die letzten Kleider werden auf die Bügel gehängt, Diesel, Barbour, Tommy Hilfiger. Am Donnerstag wird in der Kärntner Straße das neue Kaufhaus von Peek & Cloppenburg eröffnet. Und die Wiener Innenstadt ist auf einen Schlag um 12.000 Quadratmeter Verkaufsfläche reicher.

Das neue "Weltstadthaus im Herzen Wiens", wie der Bauherr das Geschäft selbstbewusst nennt, fügt sich perfekt in die Reihe der bisherigen Flagship-Stores von P&C (siehe dazu auch Ansichtssache). Nach Gottfried Böhm (Berlin, 1995), Richard Meier (Düsseldorf, 2001) und Renzo Piano (Köln, 2005) ist nun ein weiterer großer Mann mit von der Partie: der Londoner Architekt David Chipperfield. Nach dem 2010 eröffneten Kaufhaus Tyrol in Innsbruck ist der P&C in der Kärntner Straße damit das zweite Kaufhaus Chipperfields in Österreich. Und es ist das mit Abstand größte Neubauprojekt in der Wiener Innenstadt seit langem.

Neuinterpretation

Rasterfassade, heller Kalkstein und riesige Auslagen: Was vielen Wienern zu brutal erscheint, ist für den Architekten eine Neuinterpretation der sogenannten Curtain Wall, der großzügigen Fensterfassaden, die bei den Kaufhäusern des 19. und 20. Jahrhunderts so typisch waren. Chipperfield: "Ich wollte ein Haus mit Fenstern entwerfen. Man sieht nicht nur von der Straße ins Geschäft hinein, sondern auch vom Geschäft hinunter auf die Straße. Diese Blickbeziehung war mir wichtig." Atmosphärisch erinnere der neue P&C weniger an ein Kaufhaus, mehr an ein Museum. "Mit einem einzigen Unterschied: In einem Museum hätten wir wohl nicht so viele Lüftungsauslässe."

Überall gibt es Holzböden und elegante Anschlussdetails in britischer Manier, über dem zentralen Atrium befindet sich eine Lichtkuppel mit einem unverwechselbaren Metallornament, das an den Jugendstil und somit an die Tradition der Wiener Architektur anknüpfen soll.

Und die Fassade besteht "nicht nur aus vorgehängten Platten" (Chipperfield), sondern aus massiv aufgemauerten, zwölf Zentimeter dicken Donaukalk-Blöcken. "Qualität ist manchmal eben eine sehr subtile Angelegenheit", stellt der Architekt im Gespräch mit dem STANDARD fest.

Teurer als andere Kaufhäuser

Die Baukosten für diesen "musealen Mehrwert" werden von P&C wie bei allen bisherigen Projekten streng geheim gehalten. Nur so viel: "Das Weltstadthaus in Wien ist deutlich teurer als ein herkömmliches Kaufhaus, aber es ist nun mal kein herkömmliches Kaufhaus", sagt Adrian Kiehn, P&C-Generalbevollmächtigter für Österreich und Mitglied der Unternehmensleitung. "Wir glauben daran, dass wir nicht nur Kleidung verkaufen, sondern auch Stil und Qualität. Und das spüren die Menschen."

Nicht alles schien während der Bauphase so rosig wie heute. Im Erdgeschoß des ehemaligen Finanzministeriums waren Shops untergebracht. Im Gegensatz zu allen anderen Mietern hatte sich die Schuhhandelskette d'Ambrosio gegen eine Ablöse gewehrt und auf ihren unbefristeten Mietvertrag gepocht.

Nach langer Zeit schließlich - der Kampf verzögerte den Baubeginn um etliche Wochen - wurde für das 170 Quadratmeter große Geschäftslokal eine finanzielle Entschädigung vereinbart. Die genaue Höhe ist nicht bekannt, Finanz- und Immobilienexperten kolportieren jedoch eine Summe im Millionenbereich.

Trend im "Goldenen U"

Während Kohlmarkt, Graben und Kärntner Straße früher Heimat traditionsreicher Familienbetriebe waren, wird das "Goldene U" in den letzten Jahren zunehmend von internationalen Luxusboutiquen und großen Markennamen beherrscht. Die für die Wiener Innenstadt so typischen Kleinunternehmen können sich die hohen Mieten nicht mehr leisten. Das neue Kaufhaus von P&C folgt damit einem Trend, der nicht mehr aufzuhalten ist. (Wojciech Czaja, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 27./28.8.2011)
http://derstandard.at/1313025298143/Peek--Cloppenburg-Eroeffnung-Weltstadthaus-macht-Weltstadt-aus

Zum Vergleich die anderen Weltstadthäuser:
http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071293706.jpg
Das Berliner "Weltstadthaus" von P&C wurde von Pritzker-Preisträger Gottfried Böhm entworfen. Eröffnet wurde der Bau mit dem "gläsernen Kleid" im Jahr 1995.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071355536.jpg
Der Standort in Dortmund wurde von P&C einst von der insolventen Kaufhauskette Hertie übernommen und 2006 vollständig modernisiert.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071293780.jpg
Der New Yorker Architekt Richard Meier, ebenfalls Träger des renommierten Pritzker-Preises, hat das Düsseldorfer (Stamm-)Haus entworfen, das im Jahr 2001 eröffnet wurde.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071294002.jpg
In der Metropole am Main wurden die Architekten Rhode, Kellermann, Wawrowsky aus Düsseldorf beauftragt. Eröffnung war 1988.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071294225.jpg
In Köln war Renzo Piano am Werk. Das von ihm entworfene Gebäude erinnert in seiner Form an ein Schiff, aber auch an einen gestrandeten Wal - die Kölner nennen es deshalb "Walfisch". Eröffnet wurde das insgesamt fünfte "Weltstadthaus" im September 2005.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071294451.jpg
In Leipzig waren die Architekten Moore, Ruble, Yudell aus Santa Monica im Einsatz. Eröffnet wurde das Kaufhaus im Jahr 1994.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071294681.jpg
In Mannheim durfte Richard Meier nach dem Düsseldorfer Stammhaus zum zweiten Mal ran. Eröffnet wurde es im März 2007.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071295080.jpg
In der baden-württembergischen Hauptstadt durfte Josef P. Kleihues, Berliner Architekt mit Weltruhm, ans Werk gehen. Eröffnet wurde das Kaufhaus 2002.

http://images.derstandard.at/2011/08/26/1313071352661.jpg
Und in der österreichischen Bundeshauptstadt, wo der Neubau von David Chipperfield in der Kärntner Straße in diesen Tagen eröffnet wird, gibt es eigentlich schon längst ein "Weltstadthaus": P&C mietete sich im Jahr 1998 in das alte Herzmansky-Kaufhaus in der Mariahilfer Straße ein. Kurz vor Ablauf des zehnjährigen Mietvertrages wurde die Immobilie dann von einer P&C-Projektgruppe gekauft.

Mit Chipperfields Bau ist Wien damit die einzige Stadt mit zwei P&C-Flagshipstores. Nicht ganz zu unrecht, schließlich wurd der Begriff "Weltstadthaus" auch hier geprägt: Das alte Herzmansky war von der Konsum Österreich AG von 1986 bis 1988 um 250 Millionen Schilling zum so genannten "Weltstadtkaufhaus“ um- und ausgebaut worden. (red, derStandard.at, 29.8.2011)

KingNick
August 30th, 2011, 11:18 AM
Und die Kommentare schon wieder im Standard-Forum :bash:

Hauptsache sudern, ohne das Gebäude auch nur einmal in Natura gesehen zu haben. Dann würden sie nämlich erkennen, wie hervorragend das Bauwerk ins Ambiente Kärntnerstraße passt.

o0ink
August 30th, 2011, 12:21 PM
Rein vom Bild her finde ich den Bau auch sehr schön, muss ich mir halt mal in natura geben...

Bezüglich moderner Architektur in unsrem wunderbaren Ösischen Reich: Ich finde vor allem die neuen S-Bahn Stationen in der Stadt Salzburg sehr schön. Sie sind zwar ziemlich rustikal, farblos und kalt, aber gleichzeitig auch echt immer total sauber, sehr modern und edel. Vor allem auch die sehr helle Beleuchtung gefällt mir auf den Stationen. Der Salzburger Hauptbahnhof wird natürlich ein Prachtstück, der sieht ja jetzt schon gewaltig aus mit dieser integrierten neuen - uralten Stahlhalle. Da hat die ÖBB echt einen Volltreffer hingelegt muss man mal sagen und ich glaube auch, dass der Sbger Hbf dann sogar die Chancen besitzt den Linzer Hbf in Hinsicht auf die Beliebtheit zu übertrumpfen! :banana:

Mehr zu dem ganzen Thema und einige wenige Bilder gibt's im S-Bahn Salzburg Thread (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1230449)...

erbse
August 30th, 2011, 02:15 PM
Ich habe den Strang hier mal vom Beisl ins Architekturforum geschoben, wo er hingehört.


Chipperfield ist nicht der schlechteste seiner Zunft. Aber irgendwie schafft er es immer, sich eher ungeeignete Orte für solche Bauten auszusuchen. Ich hätte hier (wie auch etwa beim Neuen Museum in Berlin) eindeutig eine klassischere Lösung bevorzugt. Bis auf das Fassadenmaterial und vielleicht noch die Höhe des Baukörpers hat hier kaum Einpassung stattgefunden.

trance-x
August 30th, 2011, 10:00 PM
Zum Einstieg dieses neue Wiener Projekt:
Nein, das ist nicht Peking sondern die Hauptstadt der Monarchie! :cool:
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038953050.jpg
http://images.derstandard.at/2011/08/17/1313038963520.jpg

Doch, das hat was (ausser die Fassade), vor allem zeigt es wie durch die Form bestimmte Dinge gleichzeitig geloest werden koennen. Anderes als ein normales Haus schafft es ja mehrere Dinge gleichzeitig, etwa eine Torsituation, es grenzt offen zwei Bereiche assoziativ ab ohne derlei nach Standard zu tun etc.

KingNick
August 31st, 2011, 02:37 PM
Der Bau von Chipperfield wird heute eröffnet. Von den ganzen P&C-Gebäuden gefällt mir das aber mit Abstand am besten. Und unsensibel finde ich den Bau auch nicht.

erbse
August 31st, 2011, 03:02 PM
Mit Abstand am besten? Also der Leipziger P&C ist in meinen Augen deutlich attraktiver - städtebaulich eingepasster, wertiger, mehr Liebe zum Detail, tolle Materialität, schöne Proportionen, ungewöhnliche Gestaltung, einfach rundum gelungen.

http://www.google.de/search?q=Weltstadthaus+Leipzig&tbm=isch&hl=de&gbv=2&biw=1366&bih=653&cr=&safe=off&orq=Weltstadthaus+Leipzig&tbs=isz:lt,islt:vga#hl=de&safe=off&gbv=2&tbs=isz:lt%2Cislt%3Avga&tbm=isch&sa=1&q=P%26C+Leipzig&pbx=1&oq=P%26C+Leipzig&aq=f&aqi=&aql=&gs_sm=e&gs_upl=3535l4313l0l4770l3l3l0l0l0l0l249l566l0.1.2l3l0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=1a3f06dc9598dbed&biw=1366&bih=653


Das Weltstadthaus in Köln ist auf seine Art auch ein deutlich herausragender Bau.

http://www.google.de/search?q=Weltstadthaus+Leipzig&tbm=isch&hl=de&gbv=2&biw=1366&bih=653&cr=&safe=off&orq=Weltstadthaus+Leipzig&tbs=isz:lt,islt:vga#hl=de&safe=off&gbv=2&tbs=isz:lt%2Cislt%3Avga&tbm=isch&sa=1&q=Weltstadthaus+K%C3%B6ln&oq=Weltstadthaus+K%C3%B6ln&aq=f&aqi=g1&aql=&gs_sm=e&gs_upl=93624l96913l0l97156l20l19l1l11l11l1l372l1743l0.1.5.1l7l0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&fp=e679beea78cb081a&biw=1366&bih=653

Himmelwärts
August 31st, 2011, 04:42 PM
also das weltstadthaus in berlin finde ich sehr gelungen (zumindest mit diesem 'gläsernen kleid'), und die versionen in frankfurt und wien sind auch sehr gelungen. vielleicht wirkt das in köln vor ort anders aber es gefällt es mir garnicht... es tanzt vom stil her irgendwie aus der reihe

Energy2003
August 31st, 2011, 06:50 PM
so riesige Monitore haben was hypnotisierendes.

im Westfield London haben Sie einen am Ende des Hauptganges; fühlt sich voll schräg an in der Nacht dem entgegenzulaufen. so sci-fiction mässig.

(siehe links, mind. 6m Durchmesser)
http://img196.imageshack.us/img196/3271/02082011136.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/196/02082011136.jpg/)



der ihn Wien scheint ja recht hoch zu hängen

http://www.outputmagazine.com/_photos/620-Ocean-Westfield.jpg

erbse
September 8th, 2011, 11:29 PM
vielleicht wirkt das in köln vor ort anders aber es gefällt es mir garnicht... es tanzt vom stil her irgendwie aus der reihe
Was bitte? Das Kölner Weltstadthaus ist göttlich! Da hat Renzo Piano eine moderne Ikone geschaffen. http://en.wikipedia.org/wiki/Weltstadthaus_(K%C3%B6ln)

Sonst bin ich ja auch nicht der größte Freund solcher Blobarchitektur, aber das Teil ist einfach grandios gelungen.
Dass es nicht zu den anderen Häusern der Kette passt, stört vor Ort ja nunmal überhaupt nicht.

Himmelwärts
September 8th, 2011, 11:36 PM
Mir gefällts einfach nicht, und ikonen gehören sowieso nur in orthodoxe kirchen...
:blahblah:

erbse
September 8th, 2011, 11:44 PM
:lol:

Vielleicht musst du's einfach mal in natura gesehen haben. Köln lohnt sowieso einen Besuch, wenn auch weniger in architektonischer Hinsicht (der Dom ist allerdings ein starker Kompensator, ebenso das romanische Erbe).

Himmelwärts
September 8th, 2011, 11:52 PM
da hast du wahrscheinlich recht. na vielleicht werd ich mir mal einen ausflug in richtung rhein/ ruhr gönnen, ich sollte sowieso mal eine currywurst gegessen haben bevor ich ins gras beiße... :cheers:

Shadow
September 9th, 2011, 09:43 AM
Erinnert mich irgendwie ans Kunsthaus in Graz.

Dreidecker
September 10th, 2011, 10:42 AM
Und - gefällt dir das Friendly Alien? Ich meine, so wie es dort in der Stadt steht?

Shadow
September 12th, 2011, 09:48 AM
Habe es leider noch nicht selbst vor Ort gesehen, war schon länger nicht mehr in Graz. Was ich aber so auf Bildern sehe, gefällt mir nicht.

KingNick
September 12th, 2011, 02:45 PM
Erinnert mich irgendwie ans Kunsthaus in Graz.

Ein Unding in meinen Augen.

Dreidecker
September 12th, 2011, 09:56 PM
Ist mehr was für einen größeren Platz, in die Grazer Altstadt wirkt es etwas hineingezwängt. Halt wirklich ein Alien. Noch dazu, wo es vorn am Südtiroler Platz an ein altes Stahl-Skelett-Haus aus dem 19. Jh drangebaut ist, das passt gar nicht.
Vom Schlossberg aus siehts ganz hübsch aus.

Energy2003
September 12th, 2011, 10:03 PM
man könnte es so sagen: ein sehr interessantes Gebäude - speziell für diesen zweck - aber nicht in der Grazer Altstadt !

Dreidecker
September 12th, 2011, 10:08 PM
Ja genau. Dort dann schon eher was wie der Chipperfield in Wien; würde vielleicht einen großstädtischen Eindruck ergeben.

trance-x
November 6th, 2011, 09:31 PM
so riesige Monitore haben was hypnotisierendes.

im Westfield London haben Sie einen am Ende des Hauptganges; fühlt sich voll schräg an in der Nacht dem entgegenzulaufen. so sci-fiction mässig. (...)



yep, ich waere sowieso dafuer, weit mehr in staedten zu haben, gleichzeitig auch verbunden mit medialen informationen, so dass man ueberall wo man ist auch informiert werden kann ueber dies und das ... verknuepfung von net und city ...

Dreidecker
November 6th, 2011, 09:36 PM
Informations-Overkill! Ich will das gar nicht alles wissen!

stefanguti
November 7th, 2011, 10:13 AM
Ja vielleicht nicht überall, aber an ausgewählten Plätzen.