View Full Version : Ökosozialismus in Deutschland
Wunderknabe November 3rd, 2011, 02:59 AM Anmerkung von Moderator erbse:
Hier soll es um den Ökosozialismus (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kosozialisten) gehen, der einen Widerspruch zwischen Kapitalismus und Ökologie sieht. Es ist eine ideologische Grundsatzdebatte und daraus wird auch kein Hehl gemacht. Viel Freude.
PS: Einer von zahlreichen Aufklärungsversuchen zum Begriff "Ökosozialismus": Link (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?p=90817897#post90817897)
Dass die Grünen gegen Kernspaltung sind, ist völlig nachvollziehbar und richtig.
Schließlich kennt man, abgesehen von trance-x's Keller kein Endlager für den Atommüll.
Und sein Keller reicht sicher nicht aus, bzw. ist nicht auf 100000 Jahre sicher.
Dass sie gegen Kernfusion sind, ist allerdings wirklich erstaunlich. Aber beim
näheren hinsehen ist deren Argumentation durchaus verständlich: es ist viel teurer
als geplant und nicht absehbar ob und wann es wirklich praktisch funktioniert.
( siehe u.A. http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,770444,00.html )
Und damit du mal etwas Gefuehl fuer die Realitaet erhaelst: die meiste Welt auf dem Planeten baut gerade munter Autostrukturen auf und faehrt immer mehr Autos. Du begreifen? Der Einfluss von Oeko-Deutschlands wird immer mehr sinken ...
Kein Grund nicht mit gutem Beispiel voranzugehen und die Strukturen der Zukunft anzupassen.
Was Infrastruktur und Verkehr angeht macht niemand Deutschland was vor.
T-X eher kindliche Weltsicht lässt total außen vor, dass doch niemand - auch nicht bei den Gründen - fordert, technologische Rückschritte und Rückschritte in der Lebensqualität hinzunehmen.
Ganz im Gegenteil geht es immer um die Steigerung und die langfristige Sicherung derselben.
Es geht um Nachhaltigkeit und um effizienz. Kernspaltung, Verbrennungsmotor und Kohlekraftwerk sind in unseren heutigen Strukturen vielleicht effektiv, aber nicht nachhaltig und der Effizienz letzer Schluss sowieso nicht.
trance-x November 3rd, 2011, 05:22 AM Gib dir keine Mühe, dieses Trance muss ne Monty-Python-Nummer sein, geht gar nicht anders. So viel Stuss auf einem Haufen, jedes zweite Wort ist "Ökosolzialist".
ist doch laecherlich, wenn ausgerechnet oeko-sozialisten staendig hier so einen auf neutral tun wollen - obwohl es bis auf wenig ausnahmen sie selbst sind, die sich staendig beschweren und versuchen gegenseitig zu stuetzen/aneinanderklammern, weil ihnen die inhalte nicht gefallen. etwas durchsichtig ;)
Vielleicht hat ihm mal ein "Öko" (am besten noch ein Grüner) den biologisch gereiften Lolli geklaut und jetzt muss gegen alles Alternative und Nicht-Regelkonforme geschossen und geätzt werden. Denn Hass ist dieser Tage in diesem Sytem ja wieder Extrem im Kommen.
statt staendig ueber mich zu quatschen wuerde ich mich mal auf die eigentlichen inhalte und themen konzentrieren. ich tue das, umgekehrt aber nicht. bisher lenken naemlich staendig oeko-sozialisten vom thema ab, gelle ...
ansonsten irrst du dich. ich plaediere nicht umsonst fuer "content" bei der stadtplanung und gegen unformitaet (auch im denken). das laesst sich z.b. gut auch beim umgang mit luecken, media-spree und anderem erkennen ...
in gewisser hinsicht bashed hier also ein ECHTER alternativer oder nenn es liberaler anarchist die ganzen antimodernistischen pseudos ... die nur antimodernistische ressentiments abspulen.
bei saemtlichen grosstadtprojekten sind es naemlich immer die selben oeko-sozialistischen ideologen, die alle diskussionen polarisieren und hijacken - dadurch sinnvolle diskurse zerstoeren. das ist beim flughafen so, bei mediaspree, bei a100, beim autotunnel und viele mehr ...
ich kritisiere nur genau diese rabiater als ueblich, um derlei mal bewusst zu machen, DASS es immer die selben sind. und user, die deren parolen offenkundig uebernommen haben und das nicht merken, kritisiere ich folgerichtig mit und nenne sie auch genau so. menschen tendieren dazu sich selbst als neutral einzustufen - waehrend sie ganz offensichtlich bei allen moeglichen themen oeko-sozialistische ressentiments bedienen.
wer bei jedem auto-projekt gleich dagegen ist, nicht aus sachlichen, sondern ideologischen gruenden, ist ein ideologe ... er redet ja gar nicht ueber das projekt, sondern er sucht nur gruende gegen "autos" ... das kann man tun, dann sollte man aber dazu stehen.
ansonsten vereinfacht "oeko-sozialismus" das problem. sonst muesste ich staendig neu darauf hinweisen, dass schon wieder solche antimodernistischen zuege walten und das ausfuehren. es ist aber schon sichtbar, dass fast immer gerade die betreffenden oeko-sozialistischen user, immer noch am wenigsten mit diesem begriff anfangen koennen. totale verdraengung, obwohl sie ja die inhalte staendig bedienen. total unreflektiert ...
ps: und hier staedig weinerlich nach dem mod zu schreien, unterstreicht ebenfalls nur totalitaere zuege ...
spandauer November 3rd, 2011, 07:25 PM Herrlich! Seit ich deinen geistig verirrten Käse lese, schaue ich kein Fernseh mehr, ne bessere Unterhaltung gibts auf keinem Sender.
Und weißt du, alles, was du hier irgendwelchen pseudo-rückständigen Gruppierungen oder wie auch immer man es nennen will, anhängst (ich fühle mich übrigens gar nicht angesprochen...), kann man ganz genau so mit veränderten Vorzeichen auch dir anhängen. Wir drehen uns also im Kreis.
Es hat übrigens nichts totalitäres an sich, wenn man die Einhaltung eines gewissen Niveaus und Anstandes fordert, was bei dir in so gut wie jedem 2. Beitrag nicht mal ansatzweise vorhanden ist. Dass das Wort "totalitär" in diesem Zusammenhang als Kampfbegriff gerade von jemandem benutzt wird, der für ein rigides und hartes Vorgehen gegen z.B. Hausbesetzer ist und sicher auch mit als erster jawohl schreit, wenn die rechten Vögel der CDU von einer "Null-Toleranz-Politik" sprechen, ist so grotesk, dass es schon wieder fast zum schmunzeln anregt.
Punkt um, Menschen wie dir fehlt vielleicht einfach die Fantasie, um zu verstehen, warum z.B. Grüne gegen Autobahnen sind und wofür sie stattdessen sind, und dass diese Alternative gar nichts rückständiges haben könnte. Das selbe beim Thema Hochhäuser.
Honk November 3rd, 2011, 08:18 PM EDIT: Danke für das Verschieben der Beiträge in einen anderen Thread. :)
ORIGINAL: Hey, ihr Kampfhühner. Könnt ihr euren Streit nicht woanders austragen? Wozu gibt es PM?
trance-x November 4th, 2011, 08:07 AM Herrlich! Seit ich deinen geistig verirrten Käse lese, schaue ich kein Fernseh mehr, ne bessere Unterhaltung gibts auf keinem Sender.
(...)
Und weißt du, alles, was du hier irgendwelchen pseudo-rückständigen Gruppierungen oder wie auch immer man es nennen will, anhängst (ich fühle mich übrigens gar nicht angesprochen...),
du bist aber angesprochen, denn du vertrittst am laufenden meter oeko-sozialistische und damit antimodernistische inhalte. einerseits derlei vertreten, andererseits modern sein wollen funktioniert nicht. das ist selbstbetrug.
kann man ganz genau so mit veränderten Vorzeichen auch dir anhängen. Wir drehen uns also im Kreis.
nein, kannst du nicht.
ich: pro-kernkraft, aber kein problem, wenn unter fairen bedingungen auch anderes angeboten wird. das bessere moege sich durchsetzen, jeder soll selbst entscheiden koennen = freiheit, liberal, nicht-totalitaer
oeko-sozialisten: verbot von kernkraft, zwang zu oeko-energie, zwang zur subvention, keiner soll selbst entscheiden koennen
das erste ist liberal, das zweite ist totalitaer.
und so ist das auch bei der gentechnik, bei hochhaeusern, bei den meisten oeko-sozialistischen themen. und so ist das auch bei allen oeko-sozialistischen staaten, von kuba bis venezuela, von griechenland bis zimbabwe, von gaddafi bis <bitte alle oeko-sozialistischen laender einsetzen, die immer wieder mit den worten "wir sind die progressive zukunft" auf die nase gefallen sind>
wie alle oeko-sozialisten erkennst du den unterschied zwischen totalitaer und nicht totalitaer nicht, weil du derlei gar nicht hinterfragst.
Es hat übrigens nichts totalitäres an sich, wenn man die Einhaltung eines gewissen Niveaus und Anstandes fordert, was bei dir in so gut wie jedem 2. Beitrag nicht mal ansatzweise vorhanden ist.
du reflektierst dich nicht selbst, so scheints: "Herrlich! Seit ich deinen geistig verirrten Käse lese, schaue ich kein Fernseh mehr, ne bessere Unterhaltung gibts auf keinem Sender."
Dass das Wort "totalitär" in diesem Zusammenhang als Kampfbegriff gerade von jemandem benutzt wird, der für ein rigides und hartes Vorgehen gegen z.B. Hausbesetzer ist (...)
schon wieder oeko-sozialistisch, dann aber nicht sein wollen.
die einschlaegige hausbesetzerszene ist totalitaer und supportet auch primaer diktatorische regime bzw. bekaempft westliche demokratien, also die tolerantesten staaten. es finden sich auch massenweise gewalttaten, strassenschlachten von ihnen. fast saemtliche politische gewalttaten und krawalle gehen auf rechte/linke oeko-sozialisten zurueck ...
das ist bei deren kritikern nicht so.
was versuchst du also hier fuer maerchen zu erzaehlen?
...und sicher auch mit als erster jawohl schreit, wenn die rechten Vögel der CDU von einer "Null-Toleranz-Politik" sprechen, ist so grotesk, dass es schon wieder fast zum schmunzeln anregt.
du selbst bist 'rechts', wie schon erklaert existiert 'rechts/links' ist ein von oeko-sozialisten selbst popularisierte abgrenzungrhetorik, aber kein inhalt.
heutzutage wird derlei primaer nur noch von den sich als 'links' bezeichnenden am leben erhalten. so wie du das tatest ...
du glaust noch an solche freund-feind-schemata ...
boese cdu, gute "linke", du erkennst deine abhaengigkeit von einer schlichten milieupraegung nicht.
Punkt um, Menschen wie dir fehlt vielleicht einfach die Fantasie, um zu verstehen, warum z.B. Grüne gegen Autobahnen sind und wofür sie stattdessen sind, und dass diese Alternative gar nichts rückständiges haben könnte. Das selbe beim Thema Hochhäuser.
... und anti-gentechnik, anti-atom, anti-kernfusion, pro-islam-unterricht, support 'rechter' islamisten-vereine, in den ruecken faller glaubwuerdiger kritischer muslime und exmuslime/migranten, gegen alle erweiterungen von grossflughaefen, gegen s21, fuer photovoltaik...
apropos: inzwischen sind nicht nur trotz ideologischer subvention praktisch alle solarfirmen pleite, sondern auch Siemens faengt an daran zu kranken:
BILANZZAHLEN VORAB
Solarsparte drückt Siemens-Gewinn
03.11.2011, 19:03 Uhr
Die Solarenergie gilt als eine der wichtigsten Energiequellen für die Zukunft. Für Siemens zahlt sich das bislang kaum aus. Probleme mit der Solarsparte belasten den Gewinn. Abschreibungen im dreistelligem Millionenbereich drohen.
Die Solarsparte macht Siemens Probleme.
Quelle: dpa
DüsseldorfSiemens muss hohe Belastungen in seiner Solarsparte verkraften. Nach Informationen des Handelsblatts aus Branchenkreisen muss der Technologiekonzern mehr als 200 Millionen Euro auf den Firmenwert der 2009 übernommenen Solartechnik-Firma Solel abschreiben.
(...)
source: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/solarsparte-drueckt-siemens-gewinn/5795740.html
antimodernismus bleibt antimodernismus, egal unter welchen gewandt er sich als zukunft verkaufen moechte. dergleichen utopien sind ja nicht neu.
trance-x November 4th, 2011, 08:19 AM Hey, ihr Kampfhühner. Könnt ihr euren Streit nicht woanders austragen? Wozu gibt es PM?
derlei undifferenzierte aufforderungen aus einer vermeintlichen dritt-neutralitaetsperspektive sind wenig hilfreich. es streiten nicht immer zwei seiten, auch wenn dir das so vorkommt. es reicht bereits, wenn eine so drauf ist ...
daher: genauer hinsehen und erkennen, dass es in wirklichkeit EINE seite ist, die staendig komplett vom tunnelthema/stadt abkommt und permanent exkursionen in andere gefilde erzwingt.
folgerichtig gehoert das meiste von mir gesagte nicht in eine PM.
ps: hier im Berlin Forum duesen so einige Oeko-Sozialisten rum, die sich derzeit besonders getroffen fuehlen und daher viel wind machen. mit etwas gefuehl fuer den kontext, koennte sich das auch dir erschliessen. ansonsten lass dich weniger vom tatsaechlichen oder vermeintlichen ton rausbringen und konzentrier dich auf die inhalte, sonst kommst du selbst - wie jetzt schon wieder - davon ab ;)
trance-x November 4th, 2011, 09:09 AM ---
Dass die Grünen gegen Kernspaltung sind, ist völlig nachvollziehbar und richtig. Schließlich kennt man, abgesehen von t-x's Keller kein Endlager für den Atommüll. Und sein Keller reicht sicher nicht aus, bzw. ist nicht auf 100000 Jahre sicher.
1. Endlager sind ein rein ideologisches hochgejazztes Problem. Schon die Endlagerung der giftigen Photovoltaik ist um Groessenordnung problematischer. Nur wurde das nicht ideologisch hochthematisiert.
Damit dir das mal bewusst wird: angenommen man wirft den Atommuell einfach in ne Grube irgendwo in der Pampa, ohne jegliche Abdichtung und sonstige Massnahmen, wuerde trotzdem der Menschheit daraus keinerlei sonderlichen Probleme entstehen. Kein einziger wuerde daran sterben ... alles nur gefuehlt. Das meiste zerfaellt sowieso in kuerzerer Zeit. Die Angstmache mit den Tausenden von Jahren bezieht sich auf einen kleinen, total irrelevanten Rest ...
2. Endlager wird es anders als oeko-sozialistische Propaganda suggeriert in jedem Falle geben, denn was ebenfalls untern Teppich gehalten wird ist, dass der meiste Atommuell gar nicht von AKWs stammt, sondern aus der Gewinnung etwa von Uran .... Die wiederum wird es ebenfalls ohnehin weitergeben, denn derlei wird auch fuer medizinische und andere Zwecke in der Industrie benoetigt ...
3. 'Atommuell' sollte genutzt werden, das ist naemlich eine Ressource. Da gibt es bereits entsprechende Forschungen, die aber von Oeko-Sozialisten ebenfalls aus rein ideologischen Gruenden blockiert werden. Der Umgang mit derlei strahlenden Ressourcen ist im uebrigen schon deshalb wichtig, weil fast die gesamte Realitaet daraus besteht - nicht nur das Universum.
Wir leben nur auf einem kleinen Inselplanetchen ... noch nicht aufgefallen? Auch auf der Erde strahlt es ueberall, in vielen Gegenden auch ueber die eher willkuerlich erstellten Richtwerte. Grundsaetzlich triffst du auch immer auf erhoehte Strahlung, wenn du etwas tiefer buddelst, denn der Planet selbst ist vor allem weshalb ueberhaupt warm? Richtig, wegen des Zerfalls von Atomen ...
Du hockst auf einem Endlager.
Ich weiss, hat dir kein Gruener je erzaehlt (wissen die meisten auch nicht, da die meisten keinen Plan von Physik haben. Die meisten serioesen Wissenschaftler sind alle gegen Gruen. Das kann man gut auf Facebook erkennen. Lauter serioese Wissenschafts-Institute sind pro-Kernkraft. Bei Anti-AKW hast du die ganzen Esoteriker, Geisteswissenschaftler, gruene Klientels, die gerade noch ein Iphone bedienen koennen) ...
Dass sie gegen Kernfusion sind, ist allerdings wirklich erstaunlich. Aber beim näheren hinsehen ist deren Argumentation durchaus verständlich: es ist viel teurer als geplant und nicht absehbar ob und wann es wirklich praktisch funktioniert.
Daran ist rein gar nichts erstaunlich.
Antimodernisten sind nicht nur bei der Kernenergie und Kernfusion prinzipiell gegen Grundlagenforschung und Anwendung. Ist ja auch bei Gentechnik und sonstigem der Fall. Der Rest ist reine Propaganda.
Was glaubst du eigentlich, worin die Aufgabe von Greenpeace besteht, was die so machen? Die machen ganz gezielte emotionale Propaganda mit gefakten, mit halbwahren Studien, oft bestellt, fuer Leute wie dich.
Als im Rahmen der ersten grossen Klimadiskussionen raus kam, dass Kernkraftwerk viel sauberer ist als Oeko und zudem effizienter, startete Greenpeace eine Anti-Kampagne um die Kernkraft schlechtzureden. Da sie das faktisch nicht koennen, appellierten sie an alles, was eher gefuehlt ist ... betonten das, was am Atom den meisten unheimlich ist. Das wurde dann von den Gruenen, Attac und sonstigen oeko-sozialistischen Netzwerken uebernommen und im Loop dauergekraeht ...
Das Kostenargument der Gruenen ist nur vorgeschoben.
Es geht einfach nur ideologisch gegen das Atom.
Gruene und Greenpeace werden alles moegliche dransetzen derlei zu verhindern. Es geht nicht darum, ob etwas sinnvoll ist.
Ansonsten kostet echte Grundlagenforschung an den echte Grenzen der Realitaet schon mal was und man kann - das liegt in der Natur der Sache - keinen Termin angeben, wann es zu Durchbruechen kommt. Kernfusion ist aber zivilisatorisch unglaublich wichtig, von der Energieversorgung bis zum Weltraumantrieb, zur Entwicklung von Tools beim Umgang mit Plasma bis zu tausend sonstigen Nebenerkenntnissen ueber die Natur der Realitaet.
Dir sollte bereits zu denken geben, dass Gruene gegen Wissenschaft und Forschung sind. Und nein, das meiste was Gruen vertritt hat rein gar nichts mit Grundlagenforschung und Hochtechnologie zu tun ... sie wollen Gestriges verbessern und als neu verkaufen ...
T-X eher kindliche Weltsicht lässt total außen vor, dass doch niemand - auch nicht bei den Gründen - fordert, technologische Rückschritte und Rückschritte in der Lebensqualität hinzunehmen.[Ganz im Gegenteil geht es immer um die Steigerung und die langfristige Sicherung derselben.
Du glaubst wohl jede oeko-sozialistische Propaganda?
Es geht um Nachhaltigkeit und um effizienz. Kernspaltung, Verbrennungsmotor und Kohlekraftwerk sind in unseren heutigen Strukturen vielleicht effektiv, aber nicht nachhaltig und der Effizienz letzer Schluss sowieso nicht.
1. Kernenergie ist modern. Das andere nicht. Fossile sind aber mit ein Resultat des Fehlers Kernenergieausstieg. Zurueck in die Vergangenheit und uebrigens groessere und teurere Importabhaengigkeit.
2. Auch "Nachhaltigkeit" ist ein reiner Propagandaterm. Das steht in Wirklichkeit fuer ein statisches Gesellschaftsbild und das ist hochgradig schaedlich. Daher wirst du auch im Gefolge solcher Nachhaltigkeitsvertreter sonstige archaische Vorstellungen hoeren wie Anti-Leistung, Anti-Fortschritt, Anti-Wachstum etc...
3. Wenn etwas nicht sonderlich 'nachhaltig' ist, dann ist es Oeko-Energie. Zum einen ist der Wind begrenzt, nicht etwa frei verfuegbar wie viele glauben. Der relevante Luftraum und die moegliche kinetische Energie durch den Wind ist nicht beliebig verfuegbar. Davon abgesehen fehlt den meisten offensichtlich noch das Bewusstsein, dass Oeko-Energie grundsaetzlich tatsaechlich massenweise ins Klima eingreift, je mehr, desto mehr. Du glaubst doch nicht, dass du durch im uebrigen Ressourcen-verschleudernde, Masseninstalltionen, die sowohl den Energiehaushalt durch Sonneneinstrahlung als auch durch Entnahme der Winde keine Auswirkungen haben wird? Was glaubst du wohl, was das an Kosten ergibt, wenn Versicherungen diese Umwaelzungen bezahlen muessten, was sie gar nicht koennen.
Du wirst aber noch erleben wie derlei Themen hochkommen. So sicher wie immer mehr erkennen, dass die weitestgehend giftige Photovoltaik in Deutschland weitestgehend gar keinen Sinn macht, dafuer aber auf Jahrzehnte hinaus allem schadet, der Industrie, dem Wirtschaftsstandort, dem Geldbeutel eines jeden Stromzahlers ...
Kernenergie ist sauber, braucht keine tausende Kilometer zusaetzliche Hochspannungsleitungen, ermordet praktisch keine Tiere, traegt sich selbst (weshalb auch sie und nicht Oeko anderes subventionierte. Diese Mehreinnahmen des Staats fallen inzwischen ja ebenfalls weg) ...
Mich wundert aber kein bisschen, dass du auf diese ganze Propaganda reingefallen bist ... ;)
trance-x November 4th, 2011, 11:09 PM Anmerkung von Moderator erbse:
Hier soll es um den Ökosozialismus (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kosozialisten) gehen, der einen Widerspruch zwischen Kapitalismus und Ökologie sieht. Es ist eine ideologische Grundsatzdebatte und daraus wird auch kein Hehl gemacht. Viel Freude.
oeko-sozialismus ist nicht einfach widerspruch zwischen oekologie und kapitalismus.
oeko-sozialismus ist JEDER kommunismus, sozialismus und der darin enthaltene naturreligioese aberglaube, paganismus, esoterik, mystifizismus und damit auch oeko-christentum ...
oeko-sozialismus/oeko-christentum ist hitler, greenpeace, nsdap, gruene, npd, anti-moderne, anti-semitismus/anti-zionismus, bio, oeko, antifa, mao, lenin, faretrade, stalin, anti-atom, anti-gentechnik, anti-westlich, anti-amerikanisch, chavez, Linke, dkp, paganismus, animismus, kleinbaeuerliche strukturen, Franco, veganer, vegetarier, multikulti, mussolini, attac, gaddafi, anti-fortschritt, anti-leistung, gegen abschaffung des ladenschlusses, "soziale gerechtigkeit", "sozialwissenschaftler", "sozialarbeiter", "sozial", anti-wachstum, palaestinenserschal, anti-globalisierung, anti-auto, mugabe, anti-cam, pro-hamas, pro-archaische kulturen, pro-kleinbaeuerliche strukturen, pro-esoterik, anti-facebook, anti-datensammeln, sadam hussein, anti-kapitalismus, jean-ziegler, anti-(schul)medizin, fidel castro, noam chromsky, naomi klein und und und ... zusammen mit dem islam bilden sie auch den meisten aberglaeubischen und politisch-aggressiven bodensatz der gesellschaft, anti-materialismus, anti-wolkenkratzer, die meiste gewalt, den meisten terrorismus auf dem planeten, die meisten blockaden, die meisten migrantenprobleme, die meisten wirtschaftsfehler, die meisten probleme ... antis halt ... die meiste anti-zivilisation des planeten ...
oeko-sozialismus = oeko-christlich = sozial-oekologisch = oeko-kommunistisch = oeko-faschismus = faschismus = oekologisch sozial = ...
alles die immer gleiche praegung in unterschiedlichen variationen ...
trance-x November 4th, 2011, 11:28 PM (...)
Dabei gilt es, mit landwirtschaftlichen Produkten weitestgehend nationale Selbstversorgung anzustreben. Bei der Produktion sind bestmögliche ökologische Herstellungsbedingungen zu beachten. Importierte Produkte müssen den gleichen Richtlinien entsprechen. Der Staat hat regionale Vermarktung und Preisentwicklung im Sinne einer das Einkommen und die Existenzgrundlagen der Landwirte sichernden Entwicklung zu beachten. Der bürokratische Ablauf hat auf das Notwendige beschränkt zu werden. Die Landwirtschaft ist standortgebunden und trägt somit wesentlich zu Pflege und Erhalt der Kulturlandschaft in Deutschland bei. Der deutsche Bauernstand ist von enormer wirtschaftlicher und auch kultureller Bedeutung und verdient daher den Schutz des Staates.
a) Verbot gentechnisch veränderter Waren
In Deutschland dürfen Lebensmittel nur gentechnikfrei hergestellt und angeboten werden. In Deutschland selbst muß jeglicher Gentechnikanbau unterbleiben. Als Kulturnation lehnen wir aus ethischen Gründen die Erteilung von Patenten auf menschliches, tierisches und pflanzliches Erbgut ab. Jegliches natürliche Leben darf weder als Ganzes noch in Teilen privatisiert oder der Allgemeinheit vorenthalten werden.
b) Tier- und Pflanzenschutz
Zum Schutz der Natur zählen auch der Schutz des Tieres und der Erhalt der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Aufgrund der großen Bedrohung der Nutzpflanzenvielfalt durch Saatgutkonzerne und Gentechnikfirmen fordert die NPD die Möglichkeit ungehinderten Anbaus und Vermarktung heimischer Kulturpflanzen und deren Saatguts.
Tiere sind keine Wegwerfware, sondern Lebewesen mit Empfindungen. Deshalb sind Tierversuche nur bei äußerster Notwendigkeit, für medizinische Zwecke, in begrenzter Zahl zu gestatten. Die industrielle Massentierhaltung ist abzulehnen. Die kleinteilige bäuerliche Landwirtschaft ist dagegen zu fördern.
(...)
source: http://www.npd.de/html/1/artikel/detail/1699/
rechts ist links
links ist rechts
npd ist gruen
gruen ist linke
linke ist npd
oeko-sozialismus ist wie linux (tatsaechlich sind es auch viele linuxanhaenger heute, die auch gleichzeitig konservativsten computeruser, die oeko-sozialisten sind)...
npd, gruene, linke etc. sind nur verschiedene derivate wie ubuntu, suse, debian, red hat ...
dies war aus dem npd-parteiprogramm ...
waere aber austauschbar mit dem der gruenen/linke ...
der unterschied liegt nur in der auspraegung: die npd ist im grunde sogar moderater/realistischer als die gruenen ...
aber das sind alles nur auspraegungen innerhalb des selben antimodernistischen sumpfes ... oeko-sozialisten/oeko-christen ...
trance-x November 4th, 2011, 11:41 PM Vor allem ein gewisser Herr Guenther Schwab. Das war ein oesterreichischer Forstmann, ehemaliges NSDAP-Mitglied und SA-Offizier ...
Der schrieb 1968 einen Brandbrief gegen Kernenergie.
Ausserdem war er noch Gruender des "Weltbund zum Schutz des Lebens" (in Deutschland wegen rechtsradikaler Aktivitaeten verboten)
Und nicht nur derlei alter Wein in neuen Schlaeuchen findet sich auch im Gruenen Parteiprogramm wieder, der NPD oder bei Greenpeace, der Linke ...
Kochplatteneffekte, stete Parolen und Schueren von Aengsten, lassen Ideologien zum Zeitgeist werden ...
Weil die Deutungshoheit nach dem Zweiten Weltkrieg zu den "linken" Oeko-Sozialisten rutschte, versuchen die seitdem staendig so zu tun als waere Oeko, Antiglobalisierung usw. eigentlich "linke" Themen und "rechte" Oeko-Sozialisten waeren eigentlich ganz anders, koenne man nicht vergleichen etc... ganz typisches Verhalten, auch ihrer Anhaenger.
Es ist aber lediglich ein Zeichen dafuer, dass sich viele fuer dumm verkaufen lassen, weil sie nicht merken, dass sie schwarzweiss gepraegt wurden. das eine soll gut sein, das andere schlecht. Und obwohl beide auf den immer gleichen inhaltlichen Demos aufzufinden sind, wollen sie weismachen, das haette nix miteinander zu tun. Klar, wers glaubt wird selig.
trance-x November 5th, 2011, 12:22 AM Obwohl im Grunde wie das Hakenkreuz oder Kopftuch, wurde es inzwischen Mainstream, keineswegs zufaellig. Ist etwas erstmal Mainstream, beruehrt es auch viele, die sich gar nicht bewusst sind, was das ist, die damit nebenbei Islamisten und rechte/linke Nazis supporten, denn DIE sind es, die solche Symbole verbreiten ...
Heute wird "verkuerzt" behauptet, das Palaestinensertuch
Das liegt daran, dass viele Journalisten eben selbst oeko-sozialistisch sind (oft so unreflektiert wie manche hier im Forum, die deren Parolen uebernehmen aber glauben, sie waeren gar keine) und permanent die Geschichte faelschen ... das betrifft uebrigens auch viele Wikipedia-Artikel usw... Linke deuten Rechte/Islamisten... logisch, dass alles unangenehme ausgespart wird ...
Urspruenglich trat das Palituch in verschiedenen Variationen bei verschiedenen Normaden der Region auf. Okkupiert wurde es als erstes von dem "palaestinensischen" Nazi Scheich El-Husseini, der auch seinerzeit in Berlin war um seine guten Nazi-Kontakte zu pflegen.
Bis heute wird das Kunstprojekt Palaestina von rechten Nazis, linken Nazis und Islamisten supportet, den meisten Diktaturen auf dem Planeten.
Aber selbst manch Antifa sieht inzwischen das Pali-Tuch kritisch:
"DAS PALITUCH
„Ist Dir kalt oder hast Du was gegen Juden?!“
Das ist die Frage, die man Dir tatsächlich so stellen möchte, wenn man Dir auf der Straße begegnet. Warum? Du trägst ein Palästinensertuch. Und so kuschelig und praktisch und warm dieses Stück Stoff auch sein mag, es ist nicht irgendein Tuch, das Du Dir da umgeschlungen hast, sondern es ist eindeutig konnotiert. Eben nicht nur nettes Modeaccessoire, eben nicht nur praktischer Schalersatz für die kalten Tage, sondern ein Kleidungsstück mit Geschichte. Um also zu erklären, warum man Dir eine so ungeheuerliche Frage stellt – denn es ist Winter, Dir ist kalt und natürlich hast du überhaupt nichts gegen Juden – muß man zuerst klären, wofür dieses Tuch eigentlich steht:
Das Palituch in den palästinensischen Autonomiegebieten
Ungefähr um 1936 begann der als Mufti von Jerusalem bekannte Amin el-Husseini, das sogenannte Palästinensertuch bei der Bevölkerung durchzusetzen. Gefoltert und/oder getötet wurden diejenigen, die sich dem allgemeinen Zwang nicht beugen wollten und weiterhin europäische Hüte spazierentrugen oder einen westlichen Kleidungsstil pflegten. El-Husseini war einer der engsten Verbündeten der Muslimbruderschaft, die bis heute den ideologischen als auch den organisatorischen Kern der islamistischen Bewegung bildet, die Gruppen wie al Qaida oder eben Hamas umfasst.
Ihr gemeinsames Ziel ist der Widerstand gegen die „kulturelle Moderne“. Das Tragen des Palituchs ist Ausdruck einer Abkehr vom Westen, die die Rückbesinnung auf die eigene Kultur beabsichtigt und der eben auch die Homogenisierung der Menschen durch diese – nennen wir es euphemistisch „Kleiderordnung“ – dient. Im Prinzip ist die Aussage, die durch diese Tücher gemacht wird, ganz einfach: Wir gehören zusammen, wir sind ein Volk und daraus folgt, dass wer sich weigert als Feind behandelt wird. Es geht nicht nur darum, eine eigene Kultur in Koexistenz aufzumachen, sondern um die Bekämpfung des Westens.
Der „Westen“ meint in diesem Fall besonders Israel und die USA, gegen die in der gesamten muslimischen Welt in den Moscheen der Djihad („Heiliger Krieg“) ausgerufen wird. Nicht nur für Arafat, die Hamas, Hizbollah, Bin Laden und Hussein gilt einhellig: „Frieden bedeutet für uns die Zerstörung Israels.“ (Arafat 1980) Die ganze muslimische Welt soll sich solidarisieren und identifizieren: „Wir sind alle Muslime. Wir werden alle unterdrückt. Wir werden alle gedemütigt. (…) 1,3 Milliarden Moslems können nicht durch ein paar Millionen Juden besiegt werden.“ (Mahathir Bin Mohamad,
Premierminister von Malaysia auf der islamischen Spitzenkonferenz 2003)
Der Kampf der Islamisten gegen die Juden und gegen Israel kann ebenfalls auf eine längere Geschichte zurückblicken. Die erste große Mobilisierungskampagne der „Muslimbrüder“ gegen Juden und Zionisten fand 1936 in Palästina statt. Mit Parolen wie „Nieder mit den Juden“ und „Juden raus aus Ägypten und Palästina“ wurde damals das bis heute nicht veränderte Ziel artikuliert und in Angriff genommen, diese Länder von jüdischen Menschen zu säubern.
Konsequenterweise richtet sich der Kampf heute vor allem gegen den Staat Israel. Dieser „Kampf“ besteht im wesentlichen aus Selbstmordattentaten gegen die Zivilbevölkerung. Unterschiedslos wird gemordet, in Kinos, Restaurants, oder in der Disko. Je mehr desto besser, denn einen Falschen kann es aus dieser Perspektive nicht treffen. Hauptsache, man erwischt so viele Juden wie möglich.
Den Islamisten bedeutet Israel Sittenzerfall, Individualismus, Eigennützigkeit, Kapitalismus, Zersetzung, Macht – kurz: „ein seit fünfzig Jahren bestehendes Verbrechen“. (Bin Laden, 2001)
Individualitaet und die Wahrnehmung eigener, auch kommerzieller Interessen, also nicht gerade die schlechstesten Hervorbringungen des Kapitalismus, werden, antisemitischen Denkmustern entsprechend, mit den Juden identifiziert.
Diese gemeinschaftsschädigenden Eigenschaften, die auch gerne als „jüdisches Prinzip“ bezeichnet werden, werden auch in den eigenen Reihen aufs Schärfste verfolgt. So wurden in der 1. Intifada mehr Palästinenser von den eigenen Leuten ermordet als von der israelischen Armee, weil sie tatsächlich oder angeblich kollaborierten, oder auch wegen Drogenkonsum, Videohandel und Prostitution. (vgl. „Bündnis des Grauens“ in Jungle World 49/2002)
Jedes Streben nach Vergnügen und individuellem Glück wird verfolgt und als Bedrohung des Glaubens angesehen oder gleich als Kollaboration mit dem Feind, die mit dem Tod bestraft wird. Emanzipative Regungen von Frauen sind daher von vorneherein ausgeschlossen, und Queers sehen lieber zu, dass sie sich auf den Weg nach Israel machen, denn ein Christopher-Street-Day ist in Nablus oder Ramallah undenkbar, in Tel Aviv aber wird auf den Straßen wird getanzt, getrunken und in Sachen Kleidungsstil sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Die fortschreitende Homogenisierung und Islamisierung verlangt die absolute Identität des Einzelnen mit der Gemeinschaft. Das Individuum gilt nichts, das Kollektiv, das Volk ist alles. Jeder hat sich dem Zwang der Gemeinschaft mit ihren Gesetzen und Werten zu fügen.
Die Selbstmordattentate sind der Endpunkt dieser Identifizierung. Angeblich soll der Kampf gegen Israel einer sein, der das palästinensische Volk endlich von Leid und Unterdrückung befreit, doch die eigentliche Befreiung bezieht sich nicht auf die diesseitige Welt – deshalb sind diesseitige Freuden verpönt – sondern auf ein Jenseits. Die palästinensischen Kinder werden entsprechend indoktriniert. In einem Fernsehbericht der palästinensischen Autonomiebehörde antwortet eine 12jährige auf die Frage, ob sie Rechte für Palästinenser oder das Leben nach dem Tod bevorzugt: „Natürlich ist die Shahada [das islamische Glaubensbekenntnis, im weiteren Sinne/in diesem Fall der Tod als Märtyrer im Heiligen Krieg] eine gute Sache. Wir wollen diese Welt nicht, wir wollen das Leben nach dem Tod. Wir profitieren nicht von diesem Leben, sondern vom Leben nach dem Tod… Die Kinder Palästinas haben die Idee akzeptiert, dass die Shahada dies bedeutet und der Tod durch die Shahada [das Glaubensbekenntnis = Märtyertum] sehr gut ist. Jedes palästinensische Kind im Alter von, sagen wir 12 Jahren, sagt: »Oh Allmächtiger ich möchte gerne ein Shahid [Zeuge=Märtyrerer] werden.«“ (International Jerusalem Post, 24.1.2003 | siehe auch unten)
Nichts ist der Idee von individuellem Glück mehr entgegengesetzt als das Selbstmordattentat. Die Ausführenden werden als Märtyrer gefeiert und beneidet, weil sie sich für die Gemeinschaft opfern. Das Menschenopfer wird verherrlicht und wurde von Saddam Hussein einst durch 25 000 Dollar für die Familie des Märtyrers belohnt. In der Hamas-Charta heißt es: „Die Befreiung wird nicht vollendet werden ohne Opfer, Blut und Djihad, der bis zum Sieg fortgesetzt wird.“ Die Befreiung meint offensichtlich nichts anderes als Vernichtung.
Parolen wie „Juden raus“, Begriffe wie „das jüdische Prinzip“ oder das Ideal der homogenen Volksgemeinschaft erinnern nicht nur an den deutschen Nationalsozialismus; angefangen von einer langbewährten Zusammenarbeit zwischen Amin el-Husseini, der ein enger Freund Himmlers war, und der Nazi-Führung gibt es bis heute diverse ideologische Übereinstimmungen mit den Nazis. So wurde beispielsweise der Aufstand 1936 in Palästina von den Nazis finanziell und durch Waffenlieferungen unterstützt. Auch die „Protokolle der Weisen von Zion“ wurden neu aufgelegt und verbreitet, ein eigentlich fiktives Dokument, in dem alles enthalten ist, was der wahnsinnigen Abstempelung der Juden zum „Weltübel“ dient (mehr info unter www.shoa.de/weisen_von_zion.html). Daran angelehnt heißt es in der 1988 verabschiedeten Charta der Hamas : „Die Juden standen hinter der Französischen Revolution und hinter der Kommunistischen Revolution, (…) hinter dem ersten Weltkrieg, um so das islamische Kalifat auszuschalten (…) und standen auch hinter dem zweiten Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsmaterial zogen. (…) Es gab keinen Krieg an irgendeinem Ort, der nicht ihre Fingerabdrücke trüge.“
Für die Verabschiedung der Nürnberger Rassegesetze erhielt Hitler Glückwünsche aus der gesamten arabischen Welt, besonders aus Palästina. Dort ist die Naziliteratur von „Mein Kampf“ bis zu den „Protokollen der Weisen von Zion“ noch immer auf den Bestsellerlisten. In der arabischen Welt gab es keinen Schock durch eine alliierte Besetzung, die die Kontinuität des Antisemitismus wenigstens oberflächlich verunmöglichte, je nach ideologischem Bedarf wird die Vernichtung der europäischen Juden entweder affirmiert oder geleugnet, ohne dass der Widerspruch benannt würde.
Das palästinensische Selbstmordkollektiv stellt sich als Gemeinschaft der Unterdrückten dar, die sich das Recht auf Notwehr suggeriert. Die größte Bedrohung ist ihnen Israel und das Weltjudentum (das vor allem in den USA zuhause ist). Durch die konsequente Leugnung der Shoa kann die Gründung Israels nur mit Rückgriff auf antisemitische Verschwörungstheorien erklärt werden: die Teilung Palästinas 1947 gilt als „internationales Komplott“ – und das unmittelbar nach Stillegung der Gaskammern! Dabei wurde Israel zum Schutz jüdischer Menschen weltweit gegründet, damit Auschwitz sich nicht wiederhole und nichts ähnliches geschehe. Einer Gesellschaft, in der die Meinung vorherrscht, Israel sei völlig unrechtmäßig vom Himmel gefallen und hartnäckig das Gerücht verbreitet wird, es handele sich um eine Besatzermacht, liegt Verhandlungsbereitschaft fern. Wen wundert es bei dieser Dämonisierung von Israel, die von Schulbüchern und Comics bis zu offiziellen Äußerungen reicht, dass Friedensverhandlungen so wenig Erfolg haben? Die 2. Intifada brach vor Abschluß der Camp-David-Verhandlungen 2000 aus, bei denen Barak Arafat die bislang größten Angebote machte. Und dieser Verlauf setzt sich fort.
Das Palituch in Deutschland
Das Tragen des Palituchs hat in der deutschen Linken eine lange, fragwürdige Tradition. Linke behaupten gerne, es ginge in diesem Kampf um die Befreiung des palästinensischen Volkes von der israelischen Unterdrückung. Die Solidarität mit nationalen Befreiungsbewegungen galt und gilt immer nur der Befreiung ganzer Völker und nie der einzelner Menschen. Dass diese Befreiungsbewegungen fast ausnahmslos antisemitisch waren, hat dabei nie jemanden interessiert, wichtig war, dass sie sich gegen den Westen wandten und damit vor allem gegen die USA, die als Verkörperung des Westens und seiner Werte gelten. Die Solidarität mit einem Volkskollektiv kennt keine Einzelnen, sondern erwartet von ihnen, mit ihrer Kultur identisch zu werden. Diese linken Volksliebhaber kümmert es dabei weder, dass Intellektuelle aus dem Maghreb die französische Sprache um ihrer Komplexität willen schätzten, noch dass viele türkische Frauen das Kopftuch vielleicht ihrer Kultur, aber ihrer selbst nicht unbedingt angemessen finden. Deutsche Linke stellen sich offensichtlich Menschen aus dem nicht-westlichen Teil der Welt immer nur als Opfer vor, niemals aber als Subjekte, die sich für ein Leben jenseits ihres angestammten Kulturkreises entscheiden könnten. Sie schreiben sie auf ihre Kultur fest und praktizieren damit einen Rassismus, der als Multikulturalismus auftritt.
Palituchträger zeigen sich völlig ignorant gegenüber der Tatsache, dass Israel der einzige Ort dieser Welt ist, wo Juden von einem Staat mit einer Armee vor antisemitischen Übergriffen in der ganzen Welt geschützt werden. Das, was sie sich als die Befreiung Palästinas vorstellen, ist nichts anderes als die Befreiung der Palästinenser von den Juden, vom jüdischen Prinzip, und damit deren eigenen materiellen Wünschen und Bedürfnissen, da das Selbstmordattentat es ausschließt, die Früchte dieser sogenannten Freiheit noch selbst genießen zu können.
Ob Du willst oder nicht, solange Du dieses Tuch trägst, symbolisierst Du damit Dein Einverständnis und Deine Unterstützung des Kampfes gegen Israel und die Juden und der Mittel, mit denen er geführt wird. Du stellst Dich auf die Seite derer, die den Frauen nicht einen gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft zugestehen wollen, sondern die jeden Menschen zwingen, sich den Ansprüchen ihrer_seiner Kultur zu fügen, wie
menschenverachtend sie auch immer sein mögen. Kurz: Du stehst damit auf der Seite von Unterdrückung und Gewalt und nicht auf der von Individualität und Freiheit.
source: http://antifaprenzlau.blogsport.de/das-palituch/
Wunderknabe November 8th, 2011, 03:38 AM 1. Endlager sind ein rein ideologisches hochgejazztes Problem. Schon die Endlagerung der giftigen Photovoltaik ist um Groessenordnung problematischer. Nur wurde das nicht ideologisch hochthematisiert.
"Endlagerung von Photovoltaik"? Oh je. Lies mal das:
http://www.mc-solar.de/000000998409c5909/00000099840a43535/index.html
Dies sind übrigens Fakten die ich bestätigen kann.
Damit dir das mal bewusst wird: angenommen man wirft den Atommuell einfach in ne Grube irgendwo in der Pampa, ohne jegliche Abdichtung und sonstige Massnahmen, wuerde trotzdem der Menschheit daraus keinerlei sonderlichen Probleme entstehen. Kein einziger wuerde daran sterben ... alles nur gefuehlt. Das meiste zerfaellt sowieso in kuerzerer Zeit. Die Angstmache mit den Tausenden von Jahren bezieht sich auf einen kleinen, total irrelevanten Rest ...
Du hast offensichtlich keine Ahnung von den Mechanismen der Kernenergie und von Kernphysik.
Ein verbrauchtes Brennelement strahlt nach 100 Jahren noch so viel, dass
ein Aufenthalt in der Nähe nach kurzer Zeit tötlich ist. Frei von strahlung ist es nach 3 Mrd. Jahren.
Strahlung kann Umgebungsmedien wie Luft und Wasser verseuchen. Man bräuchte also im Idealfall einen riesigen Raum, der so weit unter der Erde ist,
dass nichtmal Gammastrahlung daraus entkommt. Leider ist Gammastrahlung kaum beeinflusst von Abschirmwänden. Diese müssen wirklich sehr Dick sein. Außerdem muss dieser Raum über 3 mrd Jahre absolut Geologisch sicher sein. Und das kann man nun wirklich schwer vorhersehen.
Der großteil des Atommülls ist in der tat schwach strahlendes Zeug. Hochradioaktiver Abfall ist aber immernoch mit jährlich 12000t anzusetzen, Tendenz steigend.
Der Umgang mit derlei strahlenden Ressourcen ist im uebrigen schon deshalb wichtig, weil fast die gesamte Realitaet daraus besteht - nicht nur das Universum.
Ich sag ja, am besten sollte man dir persönlich das Handling davon überlassen. Ist ja ganz offensichtlich ungefährlich.
Auch auf der Erde strahlt es ueberall, in vielen Gegenden auch ueber die eher willkuerlich erstellten Richtwerte.
Ja, aber das sind Größenordnungen unterschiede. Das natürliche Strahlungsniveau ist überwiegend ungefährlich.
Abgesehen davon verstehe ich nicht ganz was du sagen willst: in der Natur gibt es Strahlung, klar - aber das ist doch kein Grund warum wir künstlich die Strahlenbelastung erhöhen sollten?
Was glaubst du eigentlich, worin die Aufgabe von Greenpeace besteht, was die so machen?
Die machen ganz gezielte emotionale Propaganda mit gefakten, mit halbwahren Studien, oft bestellt, fuer Leute wie dich.
Greenoeace ist mir völlig gleich. Deren Einfluss ist marginal.
Als im Rahmen der ersten grossen Klimadiskussionen raus kam, dass Kernkraftwerk viel sauberer ist als Oeko
Achso? Ich weiß ja nicht was du als "öko" ansiehst, aber für mich sind saubere Energien u.A. Wind, Wasser und Sonnenenergie, da
diese keine Schadstoffe produzieren und keine Resourcen verbrauchen.
Dies kann man von der Kernspaltung nicht behaupten. Von Fossilen Brennstoffen natürlich sowieso nicht.
Es geht einfach nur ideologisch gegen das Atom.
Is klar, ne.
Ansonsten kostet echte Grundlagenforschung an den echte Grenzen der Realitaet schon mal was und man kann - das liegt in der Natur der
Sache - keinen Termin angeben, wann es zu Durchbruechen kommt. Kernfusion ist aber zivilisatorisch unglaublich wichtig, von der
Energieversorgung bis zum Weltraumantrieb, zur Entwicklung von Tools beim Umgang mit Plasma bis zu tausend sonstigen Nebenerkenntnissen
ueber die Natur der Realitaet.
Dir sollte bereits zu denken geben, dass Gruene gegen Wissenschaft und Forschung sind. Und nein, das meiste was Gruen vertritt hat
rein gar nichts mit Grundlagenforschung und Hochtechnologie zu tun ... sie wollen Gestriges verbessern und als neu verkaufen ...
Versteh mich nicht falsch: Ich bin 100% pro Kernfusion. Das wäre eine der größten Erfindungen der Menschheit, da es auch das Problem
strahlenden Mülls beheben würde. Auch selbst die Grünen können diesen Gedanken nachvollziehen. Ich schrieb nur, dass es andererseits
nachvollziehbar ist, nicht bedingungslos Geld in jedes Forschungsprojekt stecken zu wollen (und zu können). Sie wollen (und können)
ja garnicht die Forschung im Bereich Kernfusion einstellen. Und auch nicht in anderen bereichen.
Abgesehen davon haben die nur 10% der Wählerstimmen.
Du glaubst wohl jede oeko-sozialistische Propaganda?
Du glaubst wohl jede Propaganda der Stromkonzerne?
Ich glaube überhaupt keiner Propaganda, weder der linken noch der rechten oder deiner. Ich beziehe mich, soweit es mir möglich ist,
auf Fakten.
1. Kernenergie ist modern. Das andere nicht. Fossile sind aber mit ein Resultat des Fehlers Kernenergieausstieg. Zurueck in die Vergangenheit und uebrigens groessere und teurere Importabhaengigkeit.
Dass Fossile Brennstoffe im wahrsten Sinne ein Auslaufmodell sind, darüber braucht man nicht weiter zu reden. Aber auch die Kernspaltung ist kein Modell mit Zukunft. Strahlende Abfälle lassen sich nicht
unter den Teppich kehren. Nirgends auf der Welt. Und wenn man das noch Jahrzehnte oder Jahrhundertelang weiterbetreibt, werden es bereits hunderttausende oder Millionen von Tonnen strahlenden
Abfalls sein (wie gesagt: z.Z. 12000 t/Jahr).
2. Auch "Nachhaltigkeit" ist ein reiner Propagandaterm. Das steht in Wirklichkeit fuer ein statisches Gesellschaftsbild und das ist hochgradig
schaedlich. Daher wirst du auch im Gefolge solcher Nachhaltigkeitsvertreter sonstige archaische Vorstellungen hoeren wie Anti-Leistung,
Anti-Fortschritt, Anti-Wachstum etc...
Du hast kein bischen Verstanden was Nachhaltigkeit bedeutet. Ist das verbrennen von Benzin nachhaltig? Oder das Verbrauchen von Uran und die Ablagerung
Strahlender Altlasten für die nächsten Jahrtausende und mehr? Nein, denn irgendwann sind die Resourcen verbraucht und die Hinterlassenschaften immernoch
da. So einfach ist das: man darf nicht mehr Resourcen verbrauchen als nachreifen. Und man sollte nichts hinterlassen das nachfolgende Generationen
wegschaffen müssen und man sollte vorallem nichts hinterlassen dass nachfolgende Generationen nicht wegschaffen können.
Das ist eigentlich eine einfachste Logik die selbst du begreifen kannst.
Wenn du auf politische oder bürokratische Auswüchse wie den Emmisionshandel ansprichst: derlei Lösungen sind in der Tat manchmal etwas seltsam und teilweise unwirksam. Aber das Ändert nichts an der Richtigkeit und der absoluten Notwendigkeit von Nachhaltigkeit.
3. Wenn etwas nicht sonderlich 'nachhaltig' ist, dann ist es Oeko-Energie. Zum einen ist der Wind begrenzt, nicht etwa frei verfuegbar wie viele
glauben. Der relevante Luftraum und die moegliche kinetische Energie durch den Wind ist nicht beliebig verfuegbar. Davon abgesehen fehlt den
meisten offensichtlich noch das Bewusstsein, dass Oeko-Energie grundsaetzlich tatsaechlich massenweise ins Klima eingreift, je mehr, desto mehr.
Du glaubst doch nicht, dass du durch im uebrigen Ressourcen-verschleudernde, Masseninstalltionen, die sowohl den Energiehaushalt durch
Sonneneinstrahlung als auch durch Entnahme der Winde keine Auswirkungen haben wird?
Das kann nur als Scherz gemeint sein?
1. solange es die Sonne gibt, sowie eine Atmosphäre auf der Erde, wird es auch Wind geben
2. die "Energieentnahme" von Windenergieanlagen ist verglichen mit der Größenordnung der Energie des Windes auf der Erde etwa so wie ein Furz gegen einen Orkan. Gleiches gilt für die Fläche von Photovoltaik auf die Sonneneinstrahlung fällt. Abgesehen davon macht es fürs Klima keinen großen Unterschied ob die Sonne auf 1000 m² Wüste fällt oder auf 1000 m² Solarzellen.
So sicher wie immer mehr erkennen, dass die weitestgehend giftige Photovoltaik in
Deutschland weitestgehend gar keinen Sinn macht
Photovoltaik ist weitestgehend ungiftig und in Deutschland auch aus energetischer Sicht durchaus sinnvoll. Dies kann ich dir aus meiner fachlichen Perspektive bestätigen.
Mich wundert aber kein bisschen, dass du auf diese ganze Propaganda reingefallen bist ... ;)
Wie unhinterfragt du Argumente der Atomlobby oder obskurer Techno-utopisten ("Windentnahme"? :sly:) als wahr hinnimmst, ist erschreckend.
trance-x November 28th, 2011, 12:29 AM so, die anti-s21-gegner haben jetzt gelernt, nicht staendig ihren oeko-sozialistischen mist mit "dem volk" zu verwechseln, was sie permanent tun. und dies, obwohl die landesregierung schon durch die art des referendums eine rhetorische frage stellte, die ebenfalls gegen s21 wirken sollte ... ;)
derzberb November 28th, 2011, 11:08 AM ich frage mich, ob man ÖKO und SOZIALISMUS wirklich immer zusammen nennen muß. War Stalin etwa auch eine Öko?
trance-x December 14th, 2011, 02:03 PM ich frage mich, ob man ÖKO und SOZIALISMUS wirklich immer zusammen nennen muß. War Stalin etwa auch eine Öko?
ja, beides gehoert zusammen, genauso wie oeko-sozialismus (nicht bekennend) und oeko-christentum (bekennend) die gleiche praegungsstruktur ist.
ich koennte auch einfach sagen: der aberglaeubische und damit antimodernistische bodensatz der gesellschaft.
bei einzelnen menschen ist das unterschiedlich gemischt, aendert aber rein gar nichts daran, dass die gesamte praegungsstruktur genau so sendet.
auch stalin war oeko-sozialist wie auch hitler, chavez, castro, lenin, gruene, linke, npd, nsdap, kommunistische parteien usw...
im unterschied zu frueher hat sich lediglich INNERHALB des oeko-sozialismus (oder naturreligioesen christentums) lediglich etwas der fokus von "sozialismus" hin zu "oeko" als neue utopie verlagert ...
dass utopien/ideologien niemals das einhalten, was sie versprechen, sondern sogar in der regel das gegenteil bewirken ist kein zufall, sondern bestandteil von ideologien. 'erneuerbare energien' sind ja auch schaedlicher fuer die umwelt als z.b. kernenergie. sie sind teurer, weniger effizient, landschaftsschaedlicher, greifen tatsaechlich zunehmend ins klima ein (durch die blanke masse), kosten mehr menschenleben, produzieren mehr unfaelle, deindustrialisieren, kosten mehr tierleben, kosten mehr pflanzenleben, kosten mehr ressourcen, kosten mehr subventionen usw.
die gruenen hatten auch versprochen, dass neue 'gruene industrien' entstehen. tatsaechlich deindustrialisiert sich deutschland aber lediglich und hat noch dazu reine subventionsjobs geschaffen.
es war hinsichtlich nuklearforschung und industrie mal nr.1 der erde. weil ueber die jahrzehnte immer mehr blockiert wurde und sich die gesellschaft immer antimodernistischer entwickelt hat, was sich inzwischen immer mehr raecht, hat deutschland diesen status verloren. den haben jetzt andere ... china, russland, frankreich, japan, usa etc....
umgekehrt war es natuerlich gelogen von oeko-sozialisten, dass deutschland dafuer durch neues profitiert. nein, vorhersehbar verfallen saemtliche der gruenen luftblasen-industrien - und dies trotz der groessten subvention aller laender der ERDE! - die inzwischen nur noch china supportet und umgekehrt deutschlands deinstrustrialisierung (auch bei stahl usw.) wie ein brandbeschleuniger befoerdert ...
und weil das vorhersehbar so ist, machen sich auch immer schneller die auswirkungen bemerkbar...
schon jetzt steigen immer mehr die stromkosten ... und das wird weiter und weitergehen. eine negativspirale. auch guenstiger industriestrom bringt da wenig, da indirekt trotzdem kosten entstehen (allein durch die zulieferer, die den nicht haben etc.) ... auf allen produkten ist oeko-strom, reine ideologie, die KEIN BISSCHEN sauberer ist, sondern genau umgekehrt.
SOLON-PLEITE
Anleger flüchten aus Solarwerten
14.12.2011, 10:27 Uhr
Nach der Pleite des Solarmodul-Hersteller Solon brechen die Aktien des Unternehmens um über 60 Prozent ein. Die Konkurrenten aus der Solarbranche reißt das Unternehmen mit in die Tiefe.
Die Berliner Solon AG, einst Vorzeigefirma der deutschen Solarbranche, ist pleite. Nach monatelangem Ringen mit den Banken räumte der vor 15 Jahren gegründete Solarmodulhersteller nun das Scheitern der Verhandlungen ein und beantragte Insolvenz für seine deutschen Niederlassungen. Das Vertrauen der Anleger in die Solarwerte wurde am Mittwoch damit erneut erschüttert: Während die Solon-Aktien um über 60 Prozent auf das Jahrestief von 33 Cent einbrachen, verloren Solarworld knapp drei Prozent, die defizitären Q-Cells und Conergy je vier Prozent. Die Pleite des mit über 400 Millionen Euro verschuldeten Unternehmens komme zwar nicht überraschend, sei aber dennoch ein Belastungsfaktor, sagte ein Börsianer.
Dunkle Wolken über Solaraktien
Welche Solaraktien abstürzen und welche die Analysten trotzdem auf dem Kaufzettel haben.
Solon beschäftigt in Deutschland, Italien und den USA insgesamt 800 Mitarbeiter. Von der Insolvenz betroffen seien die deutschen Gesellschaften mit rund 530 Beschäftigten, erklärte eine Sprecherin. Solon hatte am Dienstagabend mitgeteilt, die Verhandlungen mit den finanzierenden Banken und den Bürgen seien gescheitert. Solon werde daher nun die Möglichkeiten zur Restrukturierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens nutzen.
Solon war bereits 2009 infolge des Preisverfalls für Solarmodule in die Bredouille geraten und hatte im Jahr darauf nur über eine Staatsbürgschaft neue Kreditzusagen erhalten. Der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährten insgesamt 146 Millionen Euro an Ausfallbürgschaft. Solon geriet dennoch immer weiter in den Strudel der Branchenkrise: Preisverfall und Abschreibungen sorgten in den ersten neun Monaten 2011 für einen Nettoverlust von über 200 Millionen Euro und ein negatives Eigenkapital von 103 Millionen.
source: http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/aktien-im-fokus/anleger-fluechten-aus-solarwerten/5958146.html
trance-x December 14th, 2011, 02:09 PM Grüne Geschäfte
Das erste prominente Opfer der Solarkrise: Solon
VON Marlies Uken 14. DEZEMBER 2011 UM 10:21 UHR
Die massive Konkurrenz aus China hat in der deutschen Solarlandschaft zur ersten prominenten Pleite geführt: Der Berliner Solarmodulproduzent Solon musste gestern Insolvenz beantragen. Verhandlungen mit Banken und anderen Gläubigern hätten keinen Erfolg gehabt. Der Preisverfall in der Branche und Abschreibungen hatten in diesem Jahr zu einem Nettoverlust von rund 400 Millionen geführt.
Im Zuge der Pleite zieht Solon gleich auch andere Unternehmen an der Börse ins Minus: Die im TecDax gelisteten Firmen SMA Solar, Solarworld und Centrotherm verloren zwischen zwei und 4,5 Prozent. Der Solon-Kurs brach um 57 Prozent ein.
Das Berliner Unternehmen war einmal einer der großen Modulhersteller in Deutschland. Zu seinen Mitgründern gehörte unter anderem Anton Milner, der spätere Chef von Q-Cells (zweitweit größter Solarzellhersteller weltweit). Seit 1998 war Solon bereits an der Börse notiert.
Die Insolvenz zeigt, unter welchem enormen Kostendruck die deutschen Solarhersteller inzwischen stehen. Gegen die Konkurrenz aus China können sie kaum mehr mithalten, auch “Made in Germany” gilt nicht unbedingt als Kaufargument bei Kunden, da ausländische Hersteller hier inzwischen mithalten können.
Die Reaktion der Verbliebenen: Sie versuchen ihr Auslandsgeschäft zu stärken. Q-Cells baut etwa gerade Malaysia zum neuen Vertriebszentrum auf. Und Solarworld sucht die Lösung vor Gericht: In den USA klagt der Hersteller gegen die Subventionierung chinesischer Hersteller durch die Politik und fordert für die ungeliebte Konkurrenz Strafzölle
source: http://blog.zeit.de/gruenegeschaefte/2011/12/14/das-erste-prominente-opfer-der-solarkrise-solon/
was wir letztlich haben ist doch offensichtlich:
1. weder die eine noch die andere industrie
2. allein subventionierte service-kraefte, die eine auslaendische produktion abwickeln - aber auch nur solange wie noch subventionen fliessen. danach crashen natuerlich auch chinesische und sonstige photovotaikgeschichten. es ist eben primaer ineffizienter, ohnehin giftiger und klimafeindlicher dreck.
3. deutschland wird immer importabhaengiger, fossile wie gas und kohle sowie auch bei den schaedlichen "erneuerbaren gruenen" ... eine vergriechelandung der verhaeltnisse ...
Deutsche Solarförderung
Das Ende der Nachhaltigkeit
Von Kristian Klooß
Solarpark in Brandenburg: Die Politik fördert den Bau von Solarfabriken in Ostdeutschland seit Jahren mit Millionenbeträgen
Q-Cells, Conergy und Solarworld streichen Stellen in Deutschland. Die Hoffnung auf ein nachhaltiges Jobwunder ist verpufft. Mit ihr Hunderte Millionen Euro an Fördergeldern, wie das Zentrum für Solarmarktforschung errechnet hat.
Hamburg - Das sachsen-anhaltische Fotovoltaikunternehmen Q-Cells plant, Hunderte Stellen in Deutschland zu streichen. Die Bonner Solarworld AG hat angekündigt, hierzulande ältere Fertigungslinien stillzulegen. Und der Hamburger Wettbewerber Conergy plant die Einstellung der Zellen- und Wafer-Produktion in Frankfurt an der Oder. Kurzum, das Ende des Fotovoltaik-Jobwunders in Deutschland ist greifbar wie nie.
Während die Unternehmen die Streichungen, Zusammenlegungen und Verlagerungen von Produktionskapazitäten als unumgänglich bezeichnen, zeigt sich die Politik schockiert. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident brach gar seinen Urlaub ab, um mit Q-Cells-Chef Nedim Cen über den geplanten Jobabbau zu sprechen.
Gesprächsstoff gibt es schließlich genug. Denn die Arbeitsplätze, die von der Industrie der Erneuerbaren Energien allem voran in Ostdeutschland geschaffen worden sind, wurden laut einer aktuellen Auswertung des Zentrums für Solarmarktforschung Berlin teuer erkauft. Dies liegt nicht nur an der Nachfrageförderung über das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG). Dies liegt auch maßgeblich an den zahlreichen Direktsubventionen, die vom Bund und den neuen Bundesländern in den vergangenen Jahren für verschiedene Bauprojekte bereitgestellt worden sind.
Allein auf die Q-Cells AG und deren Beteiligungen wurden demnach in den vergangenen sieben Jahren ein knappes Dutzend meldepflichtiger Subventionen genehmigt - addiert weit mehr als 200 Millionen Euro.
Förderungen trotz Insolvenz und Stilllegungen
So bewilligte die EU-Kommission beispielsweise im März 2005 rund 22,4 Millionen Euro für den Ausbau des Stammwerks im sachsen-anhaltischen Thalheim. Im Juli 2007 flossen weitere rund 41,4 Millionen Euro an Fördergeldern in die ostdeutsche Provinz. Diesmal wurde der Bau zweier zusätzlicher Fertigungslinien für kristalline Silizium-Solarzellen bezuschusst.
Im Februar 2009 stellten die Politiker der kurz zuvor neu gegründeten Q-Cells-Tochter Sunfilm 56 Millionen Euro an Subventionen zur Verfügung. Sunfilm stellte zwar im März 2010 beim Amtsgericht Dresden einen Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Und schon 2009 hatte Q-Cells vier ältere Produktionslinien am Stammsitz in Bitterfeld-Wolfen stillgelegt, was 500 Mitarbeitern den Job kostete.
Dennoch genehmigte die EU-Kommission weitere Fördermittel. So zum Beispiel im Juli 2010 rund 17 Millionen Euro für die Q-Cells-Tochter Solibro. Im Genehmigungsschreiben an "Seine Exzellenz Herrn Dr. Guido Westerwelle" heißt es unter anderem: "Deutschland bestätigte mit einem am 9. Juli 2010 registrierten Schreiben, dass die angemeldete Beihilfemaßnahme nicht einem Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten zugute kommt."
Während die Thalheimer Q-Cells-Mitarbeiter inzwischen um ihre einst hoch subventionierten Arbeitsplätze bangen, ist Konkurrent Conergy schon einen Schritt weiter. Ende vergangener Woche kündigte das Unternehmen das Ende der Zellen- und Wafer-Produktion in Frankfurt an der Oder an. 100 der bisher 450 Festangestellten verlieren ihren Job. Auf Leiharbeiter will Conergy künftig ganz verzichten.
source: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/0,2828,785680,00.html
man sollte die foerderung komplett einstellen und auch sofort aus den vertraegen raus.
damit wuerden auch endlich die leute bestraft, die solaranlagen gekauft haben und beim gesamten schaden mitgemacht haben...
die hocken dann naemlich auf ihrer ueberteuerten energie und ploetzlich lernen sie rechnen ...
in den wenigen faellen, wo es sich lohnt, spricht das dann fuer sich selbst. was sich lohnt hat seine berechtigung. alles andere aber nicht. und das sind eben nur ausnahmen.
kernenergie und kernfusion sind moderne basistechnologien. photovoltaik, wind usw. aber nur inselloesungen ...
trance-x December 14th, 2011, 02:19 PM ansonsten gefaellt mir der thread nicht ...
es geht nicht nur um oeko-sozialismus in deutschland und auch die vorstellung von oeko-sozialismus ist falsch ...
Anmerkung von Moderator erbse:
Hier soll es um den Ökosozialismus gehen, der einen Widerspruch zwischen Kapitalismus und Ökologie sieht. Es ist eine ideologische Grundsatzdebatte und daraus wird auch kein Hehl gemacht. Viel Freude.
das ist NICHT oeko-sozialismus!
thema ist nicht der widersprich kapitalismus vs. oekologie.
kapitalismus/antikapitalismus ist selbst eine reine defizitaere aberglaeubische projektion der SELBEN oeko-sozialistischen/oeko-christlichen und sonstigen religioesen strukturen.
ein antimodernismus... der grundsaetzlich staendig pseudo-themen polarisiert.
es existiert weltweit kein "kapitalismus" (waere schon wegen der staatsquoten laecherlich zu glauben). reine einbildung. es existieren auch keine "kapitalisten", keine "bank des kapitalismus", kein "club der kapitalisten" usw... des kaisers neue kleider ...
das sind alles oeko-sozialistische/religioese "fremdzuweisung" von denen, die sich als selbstzuweisung "antikapitalistisch" empfinden. deren defizitaere schattenboxende kaempfe von vorgestern ...
antikapitalisten SIND die kaptialisten. andere existieren nicht. daher wird kapitalismus genau dann aussterben, wenn die verursacher dieser pseudo-kategorischen inhalte auch aussterben. keine nanosekunde vorher.
das von erbse interpretierte ist bereits die uebernahme einer deutunghohheit der verursacher der meisten probleme, deren duktus.
trance-x December 21st, 2011, 09:16 PM 21.12.2011
Insolvenzantrag
Skandalfirma Solar Millenium ist pleite
http://cdn2.spiegel.de/images/image-144671-panoV9free-advv.jpg
dpa - Solar-Anlage in Andalusien: Vergebliche Investorensuche
Ein monatelanger Kampf geht zu Ende: Die Erlanger Ökoenergiefirma Solar Millenium hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen hatte sich einen Dauerstreit mit Kurzzeit-Chef Utz Claasen geliefert, zuletzt kamen große Probleme in Spanien und den USA hinzu.
Erlangen - "Wir entwickeln die Zukunft", lautet der Slogan von Solar Millenium - doch schon bald dürfte das Unternehmen Geschichte sein. Nach monatelangem Überlebenskampf stellte der Kraftwerksentwickler am Mittwoch beim Amtsgericht Fürth einen Insolvenzantrag. Das teilte die Erlanger Firma am Mittwoch mit.
Solar Millennium begründete den Schritt damit, dass ein wichtiger Vertrag über den Verkauf von US-Projekten nicht abgeschlossen werden konnte. Zwar bestehe weitgehendes Einvernehmen über die Transaktion, auch seien wesentliche Verträge bereits unterzeichnet. Wann aber Geld fließen werde, könne noch nicht sicher bestätigt werden.
Hinzu kommt nach Unternehmensangaben, dass auch intensive Verhandlungen mit Investoren für das Solarkraftwerk Ibersol in Spanien nicht zum Erfolg führten. Der Versuch, das Projekt über einen öffentlichen Fonds zu finanzieren, sei gescheitert. "Beide Transaktionen hätten über den aktuellen Liquiditätsbedarf hinaus Mittel generiert, die die Basis für eine Weiterentwicklung der Gesellschaft gelegt hätten", teilte Solar Millennium mit.
Solar Millennium war bereits in den vergangenen Monaten immer wieder in die Schlagzeilen geraten. So forderte Ex-Vorstandchef Utz Claasen, der nur 74 Tage im Amt war, Schadensersatz vom Unternehmen. Mitte September legte Firmengründer Hannes Kuhn sein Mandat als Aufsichtsrat nieder, kurz darauf trat auch Vorstandschef Christoph Wolff ab.
Die Solar Millennium -Aktie fiel bis zum Nachmittag um gut neun Prozent. Nach massiven Kursverlusten in den vergangenen Monaten waren Papiere des Unternehmens damit zuletzt nur noch rund 99 Cent wert. Die Papiere anderer Solarunternehmen reagierten auf den Insolvenzantrag dagegen nur mit leichten Verlusten: Die Titel von Q-Cells verloren 1,2 Prozent, die von Solarworld büßten 0,8 Prozent ein.
dab/Reuters/dpad/AFP
source: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,805177,00.html
trance-x January 17th, 2012, 10:59 AM viele glauben von sich, sie seien gar keine oeko-sozialisten, sondern lehnen extreme ab und denken "differenziert". die meisten gruene-mitglieder und waehler glauben das z.b. von sich. das ist aber eine illusion. in wirkichkeit pseudo-differenzieren die meisten lediglich, distanzieren sich auch um sich zu profilieren von den "dooferen" um sich durch diese distanzierung dann einzureden, sie waeren neutraler, da ja "kritisch". was sie nicht merken ist, dass sie in wirklichkeit lediglich "innerhalb der insgesamten falschen richtung" voellig wertlos pseudodifferenziert haben und erst dadurch, inklusive der meisten entsprechenden kommunikation, die extreme sehr wohl hauptsaechlich supportet, den naehrboden gebildet haben, die instrumentalisierten trottel zur gesellschaftlichen anbindung.
und genau deshalb setzen sich auch die angeblich "wenigen" extreme antimodernistischen oeko-sozialisten/oeko-christen frueher oder spaeter durch, durch pures dauerschleifen an propaganda, immer weiterem verschieben der grenzen in ihre richtung innerhalb der medienlandschaft und frueher oder spaeter der gesellschaft.
gutes beispiel der realen auswirkungen:
Verlagerung nach Amerika
BASF gibt grüne Gentechnik in Europa auf
16.01.2012 ·
Die Widerstände in Politik und Gesellschaft waren zu groß: Der weltgrößte Chemiekonzern BASF gibt den Markt für Pflanzenbiotechnologie in Europa wegen mangelnder Akzeptanz auf. Künftig wird in Amerika geforscht.
Von BERND FREYTAG
http://www.faz.net/polopoly_fs/1.1608861.1326713246!/image/218009132.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/218009132.jpg
© DPA/DPAWEB, Künftig forscht die BASF im Bereich Pflanzenbiotechnologie in Amerika statt in Deutschland
Der Chemiekonzern BASF hat die Hoffnungen auf einen Durchbruch von gentechnisch veränderten Pflanzen in Europa aufgegeben. Das Unternehmen stoppt deshalb die Entwicklung am landwirtschaftlichen Forschungszentrum Limburgerhof - in der Nähe des Konzernsitzes Ludwigshafen - und verlagert den Forschungsschwerpunkt stattdessen ins amerikanische Raleigh im Bundesstaat North Carolina. Nachdem die genveränderte Stärkekartoffel Amflora Anfang 2010 nach mehr als dreizehn Jahren Prüfverfahren in der EU zugelassen worden war, sei der Konzern zunächst noch optimistisch gewesen, sagte Vorstandsmitglied Stefan Marcinowski. Danach hätten sich aber die Rückschläge gehäuft.
Breite Abwehrfront
Der BASF-Vorstand verwies darauf, dass das Bundesverfassungsgericht die grüne Gentechnik als Hochrisikotechnologie einstufe. Die Europäische Union habe mit ihrem „Honigurteil“ - nach dem Pollen aus gentechnisch veränderten Pflanzen im Honig gekennzeichnet werden müssen - Freilandversuche erheblich erschwert. Nicht zuletzt gebe es eine breite Front gegen die Gentechnik in Politik und Gesellschaft.
Die Hoffnungen, die der Konzern in die Bundesregierung gesetzt hatte, sind nicht aufgegangen, immerhin hatten es Amflora und die Förderung der grünen Gentechnik sogar in den Koalitionsvertrag geschafft. „Es war eine ganze Reihe von Gründen, die uns zu diesem Schritt bewogen haben.“ BASF sei nach wie vor überzeugt, dass die Pflanzenbiotechnik eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts sei, sagte Marcinowski. Der Konzern will sich nun auf andere Regionen konzentrieren, vor allem in Nord- und Südamerika. Nach den Worten des BASF-Vorstands sind derzeit schon 10 Prozent der Weltagrarfläche mit gentechnisch veränderten Pflanzen bestellt. Zudem würden 30 Millionen Tonnen Genpflanzen in Form von Futtermitteln in die EU importiert. Dennoch fehle es in weiten Teilen Europas noch immer an Akzeptanz. „Das ist schizophren, aber Realität.“
BASF beklagt die hohe Skepsis in Europa gegenüber der Gentechnik
Die Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) am Stammsitz in Rheinland-Pfalz wertete den Umzug als Ergebnis des mangelnden Erfolgs von Gentechnikprodukten. Die Verbraucher in Deutschland und Europa lehnten genmanipulierte Lebens- und Futtermittel ab, sagte sie. „Agrogentechnik ist keine Zukunftstechnologie, auf die es sich lohnt zu setzen.“ Der Konzern stoppt nun die Entwicklung und Vermarktung aller Produkte, die ausschließlich für den europäischen Markt ausgerichtet waren. Darunter fallen neben Amflora auch die Nachfolgeprodukte Amadea und Modena. „Um alle Optionen für die Kartoffelprodukte zu erhalten“, will BASF die Zulassungsprozesse aber fortführen. „Den ein oder anderen Freilandversuch wird es also noch geben.“
Kaum Rückflüsse
In der Summe steckte BASF nach Marcinowskis Worten bislang 1,2 Milliarden Euro in die Entwicklung von gentechnisch veränderten Pflanzen. Das jährliche Investitionsbudget bezifferte er auf 150 Millionen Euro. Rückflüsse gibt es allerdings bislang kaum: Eine Sojabohnenart für Südamerika ist zugelassen, und gerade hat der Konzern die Zulassung für einen trockentoleranten Mais in Amerika erhalten. BASF selbst verkauft keine Pflanzen, in der Vermarktung arbeitet der Konzern mit Partnerunternehmen zusammen, etwa dem amerikanischen Saatgutriesen Monsanto.
Dem Umzug nach Amerika werden netto 140 Stellen zum Opfer fallen. Marcinoswksi kündigte an, die Versuchsstandorte im sachsen-anhaltinischen Gatersleben und im schwedischen Svalöv zu schließen. In Limburgerhof, wo der Konzern hauptsächlich seine Pflanzenschutzmittel erforscht, sind 157 Stellen betroffen, fast alle fallen weg. Die Restrukturierung soll bis Ende 2013 abgeschlossen sein und einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag kosten. Im belgischen Gent und in Berlin will der Konzern hingegen weiterforschen - vor allem an Produktionsverfahren und Produkten für Übersee-Märkte. Diese beiden Standorte, die zusammengenommen 250 Menschen beschäftigen, sollen ausgebaut werden.
source: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verlagerung-nach-amerika-basf-gibt-gruene-gentechnik-in-europa-auf-11608862.html
und nochmal: es haben sich die EXTREME durchgesetzt, nicht die pseudo-differenzierer, die von sich glauben, sie waeren ja keine spinner und ohne es zu bemerken schleichend immer mehr deren diskurse uebernommen haben oder dazu geschwiegen usw...
gut sichtbar, wo hier deutungshoheiten und die dynamik des ganzen liegt, der viele dann im alltag unterliegen, ist auch auf youtube. gibt man "gentechnik" ein, sollte in einer zivilisierteren gesellschaft ja vor allem aufklaerung darueber kommen. dann fangt doch mal an zu zaehlen, wieviel serioese und wieviele verschwoerungstheorien, esoterische propaganda und antimismus- videos dort sind... und von wem die so alles stammen!
youtube, search "gentechnik" => http://www.youtube.com/results?search_query=gentechnik&oq=gentechnik&aq=f&aqi=&aql=&gs_sm=e&gs_upl=1697l4824l0l5179l10l8l0l0l0l0l0l0ll0l0
oder auf google/images, "gentechnik" => http://www.google.de/search?hl=de&q=google+atomkraft&gs_sm=&gs_upl=&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.,cf.osb&biw=1920&bih=1030&ion=1&um=1&ie=UTF-8&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&ei=ckUVT9CDFtDgswbp7rjuBg#um=1&hl=de&tbm=isch&sa=1&q=gentechnik&oq=gentechnik&aq=f&aqi=g10&aql=&gs_sm=e&gs_upl=51370l52746l0l53056l10l9l0l2l2l0l158l601l4.3l7l0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.,cf.osb&fp=84d65c40dbdfb77e&biw=1920&bih=1030
erbse January 17th, 2012, 11:57 AM :ohno: :rant:
Forschung, hiergeblieben! Ökomafia, Mund gehalten!
trance-x January 26th, 2012, 09:32 PM yep, naturreligioeser antimodernismus und angst-propaganda gewannen hier ueber rationales denken und wissenschaft.
dass sich die extremisten durchsetzen liegt auch daran, dass die meisten, die ja keineswegs extremistisch sind, von ihnen instrumentalisieren lassen. oeko-sozialisten glauben ja oft von sich, sie selbst seien ja gar nicht so die "doofen oekos", halten eine eigenbildsillusion auf von wegen sie seien differenzierter. in wirklichkeit ist das lediglich der versuch einer aufrechterhaltung von individualiaet und einordnung in den oeko-sozialistischen mainstream. pseudo-differenzierung, aus der nix folgt. sie bildeten aber den naehrboden fuer die extremisten, liessen sich instrumentalisieren.
ein grund, weshalb ich so konsequent gegen jeden, der solchen illusionen anheimfaellt (und das sind ja die meisten), und ohne es zu merken eben doch genau extremisten supporten, ebenfalls kritisiere.
il fenomeno February 5th, 2012, 09:38 PM http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/windraeder-in-deutschland-durchs-land-der-riesen-11638103.html
Von Ostfriesland bis nach Bayern: Windräder, wohin das Auge blickt. Auf einer Winterreise durch ein neues Deutschland bekommt man eine Ahnung, was aus diesem Land wird, wenn die Ökostrom-Pläne Wirklichkeit geworden sind.
(...)
Immer waren die roten Backsteinkirchen die Markierungspunkte der Landschaft. Ostfriesland ist, so heißt es in alten Texten, das Land, in dem man von Kirche zu Kirche sehen kann.
Das Bild ist vergessen. Heute gilt: Egal wo man in Ostfriesland steht, immer sieht man ein Windrad, meistens mehrere, oft viele. Bis zu 200 Meter hohe Energieriesen haben jeden Horizont gekapert und das freie Land gezeichnet. Die Kirchen aber sind klein geworden.
(....)
Die Profiteure und grünen Überzeugungstäter stehen vereint gegen Naturschützer und Bürger, die Lärm und die Verschandelung der Landschaft fürchten. Es ist ein ungleicher Kampf: Die Windmacher haben das Geld, Erfahrung, gute Anwälte und Gutachter. Sie kennen jede Lücke im Planungsrecht, setzen Gemeinderäte unter Druck oder locken mit sogenannten Bürgerbeteiligungsmodellen, Gewerbesteuern oder schlicht mit Geld - auch in Holtgast, wo der Anlagenbauer der Gemeinde für die Genehmigung eine Viertelmillion bot.
die windmacher sind die atomlobby von morgen, nur schlimmer. mit moralkeule ausgestattet wird es in zukunft gar keine widerrede mehr geben oder man wird einfach mundtot gemacht.
Aus der Ferne senden Windkraftanlagen beständig ihr rotes Warnblinklicht auf drei Etagen. „Wenn es Nacht wird in der Uckermark, dann geht die Lichtorgel an“, sagt Hans-Joachim Mengel. Brandenburg müsste von oben aussehen wie ein Großflughafen mit seinem blinkenden Lichtermeer.
genau die denke ist es. bebautet fläche A vergewaltigt die landschaft ganz böse, weil für flugzeuge gedacht. bebaute baufläche b sieht genauso aus, über verschandelung redet man aber nicht, weil für ökoströmchen gedacht.
Während Knake in Ostfriesland für Natur- und Tierwelt kämpft, will Mengel die Kulturlandschaft bewahren und verhindern, dass die Windkraftanlagen die Schlösser verdrängen. Es wäre wie eine zweite Enteignung nach dem Sozialismus.
Das Kapital allein hätte man vielleicht noch stoppen können, glaubt Mengel. Seit aber der Idealismus im Spiel ist, gibt es kein Halten mehr.
traurig, aber wahr...
(...)
Erwin Teufel ist die alte Zeit. Der langjährige CDU-Ministerpräsident empfängt in seinem Haus in Spaichingen an der Dreifaltigkeitsberg-Straße.
Der Alt-Ministerpräsident hat sich ein paar Notizen gemacht: „Sie werden kein Zitat finden, mit dem ich mich dezidiert gegen Windkraftanlagen ausspreche“, sagt Teufel. Doch Genehmigungen blieben unter seiner Ägide rar. Gerade drei Prozent des Bundeslandes kamen überhaupt nur für Windräder in Frage.
Das haben Kretschmanns Leute sofort geändert. Baden-Württemberg darf nicht Schlusslicht bei der Windenergie bleiben, heißt ihre Losung. Das wäre ja eine echte Lachnummer. Ein grüner Ministerpräsident und kaum Windräder. „Man wendet sich heute gegen die Grünen, wenn man sich für Naturschutz einsetzt“, sagt Teufel. Verblüffend findet er das.
(...)
Eine treibende Kraft hinter der Ökowende sind in Bayern die Förster. Seit der Freistaat seine Wälder profitorientiert führt, suchen die Förster nach Gewinnquellen. Holzpellets sind zum guten Geschäft geworden, aber richtig lukrativ sind Windräder. Sie versprechen Pachterträge von 10.000 Euro im Jahr und mehr.
früher kettete man sich an bäume, heute schaut man weg, wenn sie für die schönen windrädchen abgeholzt werden. wie sich der fetisch ändern kann, verblüffend. in 40 jahren wird man sich an die rädchen ketten und schluchzen, wenn die fusionskraftwerke kommen und die rädchen fallen sollen.
Die Hungs hatten ja nichts gegen erneuerbare Energie. Dann bekam sie einen Anruf aus dem Dorf: „Wie kannst du für die Windkraftwerke sein, dein Sohn ist doch Epileptiker.“ Die unbewiesene Theorie lautet, die niederfrequenten Dauergeräusche der Windräder könnten die Krankheit verschlimmern. Mit dem Anruf, sagt Helga Hung heute, hätten ihre Zweifel begonnen.
Als die Windräder standen, machte sie ein Pfleger darauf aufmerksam, dass sich die Anfälle ihres Sohnes dramatisch häuften. „Was macht ihr denn mit dem Jungen?“, fragte der Pfleger. Doch das Einzige, was sich an Hungs Leben geändert hatte, waren die Windräder. Bei einem Anfall stürzte der Junge die Treppe herunter, brach sich einen Nackenwirbel und ist seitdem querschnittsgelähmt.
wäre lustig, wenns nicht so traurig wäre. die erkenntis wird spät kommen, was man land, menschen und natur damals angetan hat.
trance-x February 8th, 2012, 01:13 AM jups das ist wie bei den Frauenrechten. auch die muessen laengst gegen die islamisierenden Gruenen durchgesetzt werden, wie viele andere Minderheitenrechte ...
Gruene sind nur noch Alt-Nazis (wurden uebrigens ja auch von rechten Oeko-Sozialisten mitgegruendet) ...
trance-x February 8th, 2012, 07:31 AM auch in Spanien (anders als in deutschen Medien staendig verbreitet), lohnt sich der giftige hochsubventionierte oeko-sozialistische Solardreck nicht ... es ist naemlich ein Irrglaube, dass in suedlichen Laendern automatisch Solarenergie lukrativer ist. Auch hier wurde von ueblichen antimodernistischen oeko-sozialistischen Lobbyvereinen Greenpeace, NPD/Linke/Gruene und den meisten entsprechend gepraegten deutschen Journalisten/Medien einfach Propaganda weitergereicht ...
und manche spassvoegel wollen diesen hochsubventionieren schrott auch noch griechenland zwecks wirtschaftsaufbau andrehen. gehts noch? alkohol fuer den trinker? crash fixieren?
Moratorium in Spanien: Erneuerbare Energien abgestellt
Veröffentlicht: 01.02.2012
Kategorie: Energie
Moratorium - in Spanien sind die erneuerbaren Energien vorübergehend abgeklemmt. Die konservative Regierung Spaniens hat am vergangenen Freitag entschieden, dass sämtliche neu errichtete Ökostrom-Anlagen vorrübergehend keine Einspeisevergütung mehr erhalten, so ein Bericht von heise online. Das unvorhergesehene Moratorium trifft die Branche der erneuerbaren Energien hart und versetzt die spanischen Branchenverbände in Aufruhr. Die Vereinigung der Produzenten Erneuerbarer Energien (APPA) spricht sogar von der Zerstörung eines aufstrebenden Unternehmensnetzwerkes. Einen zeitlichen Rahmen hat die Regierung noch nicht genannt. Als Grund für die Aussetzung gilt die geplante Umstrukturierung des Strommarktes.
Wirtschaftsmotor erneuerbare Energien in Spanien abgestellt
Die Streichung der Einspeisevergütung trifft nicht nur die zu hoch subventionierten Solar-Anlagen: Auch Windkraft, Geothermie, Biogas und Wasserkraft sind vom Moratorium betroffen. Gegen die Regierungsentscheidung protestierten gestern viele Gewerkschaften und Umweltorganisationen wie zum Beispiel Greenpeace. Die Verbindungen sprechen von einem „historischen Fehlgriff“. Das Moratorium treffe einen der wenigen Sektoren der Wirtschaft, in dem das südeuropäische Land eine weltweite Führungsposition hat. Schließlich könnte die Branche zukunftsweisend sein für Spanien. Erneuerbare Energien könnten dem Land helfen, die Arbeitslosenquote von derzeit 23 Prozent zu senken. Jedoch gingen in der Branche der erneuerbaren Energien bereits im vergangenen Jahr 20.000 Stellen verloren – eigentlich sollten 300.000 Arbeitsplätze in diesem Sektor geschaffen werden.
EU-Richtlinie aus den Augen verloren?
Die APPA sieht in dem Moratorium auch eine Bedrohung für die Erfüllung der EU-Richtlinie, dass bis zum Jahr 2020 immerhin 20 Prozent der Energieversorgung durch Ökostrom abgedeckt werden sollen. Bereits im Jahr 2010 sei Spanien hinter dem Ziel zurückgeblieben – anstatt der vorgesehenen 12,1 Prozent lag der Anteil der Erneuerbaren nur bei 11,3 Prozent. Damals wurde der Ausbau der erneuerbaren Energien krisenbedingt eingeschränkt. Weiterhin kritisiert die APPA die Energieabhängigkeit Spaniens: 85 Prozent der Energie muss der Staat importieren
source: http://news.toptarif.de/moratorium-in-spanien-erneuerbare-energien-abgestellt/
Saemliche Subventionen fuer den oeko-sozialistischen 'erneuerbaren' gruenen Oeko-EnergieDreck stoppen, here and now! Gruene abwaehlen! Die islamisieren nur, fallen glaubwuerdigen Migranten in den Ruecken, fallen Frauenrechten in den Ruecken, fallen Queer-Rechten in den Ruecken, vertreiben tragfaehige echte Wirtschaft/Industrie, Wissenschaft und Fortschritt und ersetzen sie durch subventionierte voellig wertlose Luftblasenjobs. Wegen ihnen stiegen die Strompreise, stieg die Importabhaengigkeit bei Gas and more, steigt die Abhaengigkeit von Fossilen, wird die Umwelt zerstoert, die Landschaft zerstoert, Voegel zerhaeckselt, naturreligioeser Antimodernismus und Rueckschritt verbreitet!
trance-x April 17th, 2012, 02:40 PM Das Problem mit Oeko-Sozialisten ist ja leider, dass sie defizitaer sind, in der Regel also nicht konsequent umsetzen, fuer was sie sind. Wenn jemand aus allem Natur machen moechte, dann soll doch einfach auf Land ziehen mit Gleichgesinnten oder in eine Kleinstadt ...
Ebenso viele der LInkspartei, wenn sie so auf staatliche Regulierung stehen und wollen, dass der Staat alles regelt (und das wollen sehr wohl einige, also nicht nur "ein bisschen" wie gern verkauft wird), dann sollte man einen Bevoelkerungsaustausch machen mit Venezuela und Kuba. Von dort Antikapitalisten nach Germany, umgekehrt ziehen die dorthin ... das Problem: sie kleben wie die Fliegen an der Zivilisation, weil sie sich vor ihrem eigene Tun eben doch fuerchten, umgekehrt lernen sie aber einfach nicht draus und behindern/blockieren. Die meisten Existenz naehrt sich eben aus diesem Kontrast, angenehm genug, damit es nicht schaedlich wird, aber immer etwas dagegen um ihre kollektiven Identifikationsrituale zu durchleben ... viele "Intellektuelle" und ein grosser Teil des oeko-sozialistischen Kulturbetriebes leben genau so ...
trance-x April 23rd, 2012, 04:48 PM Ruhig Blut! Würde nicht unbedingt von 1000 Befragten auf der Straße auf die lieben Politiker schliessen, die sich in erster Linie um Waehlerstimmen scheren!
Da sie Gruen, also oeko-sozialistisch waehlen, sind sie mitverantwortlich fuer die Heuchelei ... und uebrigens fuer das Schoenreden des destruktiven Teils des Islam, Multikulti (= Multirassismus/Multinationalismus, daher die vielen nationalistischen Tuerken/Araber usw., supportet und mit aufgebaut durch Oeko-Sozialisten), Islamismus, Rassismus, den Fehler Energiewende, Antimodernismus, Massensubventionen und so einige mehr ... Oeko-Sozialisten (Gruene, Linke, NPD) haben einfach in der Moderne nichts mehr zu suchen. Das sind primitive, archaische Strukturen ...
C-Beam April 24th, 2012, 09:49 PM geht nicht, der war Oeko-Sozialist
Nein, Salafist!
trance-x April 24th, 2012, 09:53 PM Nein, Oeko-Sozialist. Salafisten sind nur vage verwandt (naemlich ueber die gemeinsame Bibel/Thora Herkunft) ...
(auch wenn es manchen nicht so scheint: es gibt schon ein Muster, wann ich was Oeko-Sozialist nenne und wann nicht)
George W. Bush April 25th, 2012, 11:10 AM Es wäre an der Zeit "Ökosozialist" in wenigen Sätzen klar zu definieren. Wir benötigen einen Lackmustest zur Erkennung von Ökosozialisten.
thun April 25th, 2012, 12:44 PM Es wäre überfällig. Längst überfällig.
So nimmt das Geschwätz doch keiner ernst (da sind wir wieder bei der Frage der Glaubwürdigkeit von Argumentationen).
erbse April 25th, 2012, 02:59 PM Hat er doch schon oft genug recht prägnant formuliert, ausnahmsweise.
Vielleicht braucht's ein gesondertes trance-Wörterbuch.
George W. Bush April 25th, 2012, 03:47 PM Kann schon sein. Aber diese Definition in seinen Textmassen ausfindig zu machen ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
derzberb April 25th, 2012, 03:49 PM oft ja, prägnant nein.
George W. Bush April 25th, 2012, 03:52 PM Vor allem ist unklar, was genau einen "Ökosozialisten" von einem "Ökochristen" unterscheidet.
George W. Bush April 25th, 2012, 03:55 PM Siehe oben. SSC-Uhr spinnt wieder.
PS:
Wenn überhaupt, dann bin ich Ökohindu.Hilfe, ich bin in einer Zeitschleife.
George W. Bush April 25th, 2012, 03:55 PM nicdel ist ökochrist, weil er an einen gott glaubt. du hingegen bist nur ökosozialist, weil du fortschrittsfeindlich bist ohne gläubig zu sein.Wenn überhaupt, dann bin ich Ökohindu.
il fenomeno April 25th, 2012, 03:55 PM nicdel ist ökochrist, weil er an einen gott glaubt. du hingegen bist nur ökosozialist, weil du fortschrittsfeindlich bist ohne gläubig zu sein.
George W. Bush April 25th, 2012, 04:00 PM Siehe oben.
il fenomeno April 25th, 2012, 04:01 PM ökosozialisten verraten sich auch immer dadurch, dass ihre antworten schon vor den fragen feststehen. siehe oben.
George W. Bush April 25th, 2012, 04:11 PM Ich bin für den Fortschritt. Aber primär für den menschlichen Fortschritt. Spiritualität im Sinne von Selbsterkenntnis erscheint mir der beste Weg dazu. Technologischer Fortschritt sollte nur Mittel zum Zweck sein, kein Selbstzweck. In den letzten Jahrhunderten war der technologische Fortschritt gigantisch, der menschliche Fortschritt weniger.
thun April 25th, 2012, 04:26 PM George und Derzberb haben recht: Oft ja, prägnant nie, und wenn, dann ist es eine Nadel. Deswegen wäre ein Wörterbuch schon angebracht.
trance-x April 25th, 2012, 04:29 PM yep, erklaerte ich bereits x-fach. eine zu kurze Erklaerung tendiert leider dazu, falsche Schubladen zu bedienen, die von Verstaendnis wieder wegfuehren. Leute, die nach kurzen Erklaerungen verlangen, wissen gar nicht wovon sie reden, weil sie nicht wissen, was ich weiss, dass naemlich voellig vorhersehbar immer noch gar nichts begriffen wird. das gilt uebrigens fuer viele Themen. Handllich bedeutet eben nicht automatisch mehr Verstaendnis, sowas kann immer in alle Richtungen losgehen ...
nochmal Oeko-Sozialisten sind alles, was sich (national-)sozialitisch, kommunistisch, maoistisch, faschistisch, trotzkistisch, leninistisch, marxistisch oder sonstwie nennt. alle die Terme wie "oeko", "oekologisch", "gruen", "sozial", "sozialistisch" usw. verwenden ...
Oeko-Sozialist ist damit ein 'Meta-Begriff'
all das bildete sich aus dem Christentum unter dem Eindruck der Aufklaerung als Abspaltungsbewegungen heraus. Oeko-Sozialisten sind also einfach nur naturreligioese/esoterische, fundichristliche Abspaltungsbewegungen. Alter Wein in neuen Schlaeuchen ... Es sind immer noch eigentlich Christen ...
Sie waeren auch noch bekennende religioese Heilsbewegungen, waere das vor der Aufklaerung passiert. So aber uebernahmen sie rhetorisch Aufklaerungsbegriffe um sie gegen das konventionelle Christentum zu verwenden. Inhaltlich sind sie aber alter Wein in neuen Schlaeuchen.
Und da sie energetisch "heisser" waren als neue religioese Bewegungen, loesten sie vor allem in Europa das konventionelle Christentum ab - und bauten aber schon wieder ganz ihrer alten Praegung entsprechend was auf? Richtig: Gottesstaaten. Mehr sind die ganzen linken/rechten, damit oeko-sozialistischen Diktaturen nicht, inklusive der Staatsglaeubigkeit ...
Derlei hatte auch Auswirkungen innerhalb des bekennenden Christentums. Interne Reformbewegungen bildeten sich raus, die alle nicht zufaellig von 'Sozialethik' faselten. Das ist Sozialismus auf christlich, weil das sozialistische eben christlich ist.
Da oben genannte Gottestaaten, besser bekannte als Diktaturen, von Hitler bis DDR, von Stalin bis Mao, Chavez, Castro ... aber eine eher schlechte Performance hinlegten, entwertete sich der "sozialistische, also christliche" Anteil im Oeko-Sozialismus und es kam ueber die letzten Jahrzehnte zu einer Verschiebung auf den schon immer vorhandenen Aspekt "Oeko", also naturreligioeser Aberglaube, Heidentum, Antimodernismus usw...
Genau deshalb ist Oeko heute in, nicht weil das irgendwie intelligent waere.
Nein, genau die gleichen Strukturen, denen wir die Diktaturen zu verdanken haben, probieren es heute mit Schwerpunkt "Oeko", nebenbei aber auch immer verbunden mit "Sozialismus" ...
George W. Bush April 25th, 2012, 04:37 PM Aha. "Ökosozialistisch" sind 'alle die Terme wie "oeko", "oekologisch", "gruen", "sozial", "sozialistisch" usw. verwenden'. Sehr prägnant.
George W. Bush April 25th, 2012, 04:42 PM Probier' doch mal so zu formulieren, daß es in einem Lexikon stehen könnte. Dein üblicher lose assoziativer Brainstorming-Plauderstil ist dafür ungeeignet.
trance-x April 25th, 2012, 06:14 PM nix dergleichen. frag gezielt nach oder lass es.
dein fehler ist ja eben bereits, dass du nicht greifen kannst, was oben glasklar steht.
das hat eben mit deiner gewoehnungspraegung zu tun.
versuch es eben dann anders zu betrachten.
da ist nix gebrainstormed. schon dieser vorstellung outet bereits eben deine gewoehnungsperspektive.
erbse April 25th, 2012, 06:26 PM Ich muss George hier zustimmen. Das geht besser. So nimmt dich weiter niemand wirklich ernst trance. Dein Vorhaben wird damit Makulatur.
trance-x April 25th, 2012, 06:27 PM Aha. "Ökosozialistisch" sind 'alle die Terme wie "oeko", "oekologisch", "gruen", "sozial", "sozialistisch" usw. verwenden'. Sehr prägnant.
ja, ganz recht, alle, die diese begriffe ideologisiert haben und es noch tun
da derlei begriffe die gesellschaft laengst durchwoben haben, faellt das schon mal schwerer auf, aber es lassen sich eindeutige hauptverursacher herausdestillieren ...
es geht folglich nicht um, die die einfach aus purer gewoehnung derlei begriffe verwenden, obwohl die natuerlich inzwischen mit dazu beitragen ...
das ein feuerzeug gruen ist, ist nicht ideologisch.
verwendet ein normales unternehmen gruen, dann opportunistisch, eben WEIL es zeitgeistig ist.
aber verbreiten tun das bestimmte szenen mit aehnlichen praeugungsmustern.
logisch: macht ja nicht peng und dann war z.b. die moralisch-ideologische scherendenk-wertung "soziale gerechtigkeit" da. nein, der begriff hat sich seit den 90ern verbreitet. und wer koennte das gewesen sein?
erbse April 25th, 2012, 06:29 PM Bleiben wir aber mal bei der tatsächlichen Eingrenzung das Ökosozialismus, ergibt sich folgendes Bild:
Grundlagen der Ökosozialisten
Der Ökosozialismus hat sozialistische und marxistische Grundlagen. Er tritt für einen demokratischen, ökologischen, internationalistischen und partizipativen Sozialismus ein. Analytisch wird ein Widerspruch zwischen Kapitalismus und Ökologie gesehen. Der Ökosozialismus richtet sich gegen öko-kapitalistische Ansätze, wie diese beispielsweise von Paul Hawken vertreten werden. Neben dieser allgemeinen kategorialen Wortverwendung bezeichnen sich auch einzelne politische Strömungen als ökosozialistisch, unter anderem in Abgrenzung von Anhängern der ebenfalls linken Sozialökologie. Eine dieser Richtungen ist der historisch gewordene Flügel der Ökosozialisten innerhalb von Bündnis 90/Die Grünen. Allerdings verstanden sich zum Beispiel auch Fritz Vilmar (als Wirtschaftsdemokrat in der SPD) und Ludger Volmer als Ökosozialisten.
Geschichte der Ökosozialisten
Die Positionen der Ökosozialisten werden nicht erst seit den 1960er Jahren artikuliert. In England fand sich bereits im 19. Jahrhundert mit William Morris ein früher Vordenker ökosozialistischer Ansätze. Innerhalb der „alten“ alternativen Bewegungen der Wilhelminischen Zeit und der Weimarer Republik wurden linke Natur- und Umweltschutzgedanken von einigen Vordenkern wie zum Beispiel Paul Robien vertreten, lange vor den Neuen Sozialen Bewegungen.
Nach dem Auszug der konservativ-ökologischen Kräfte aus der Grünen Partei dominierten ökosozialistische Positionen. Rainer Trampert wurde als einer der wichtigsten Ökosozialisten 1982 in den Vorstand gewählt und war bis 1987 einer der Sprecher der Partei. Den Flügel der Ökosozialisten verband mit den Radikalökologen eine skeptische Haltung gegenüber Parteibündnissen und Regierungsbeteiligungen mit der SPD. Anders als bei den Radikalökologen wurden Regierungsbeteiligungen und Tolerierungen aber nicht prinzipiell ausgeschlossen, die Blockierungspolitik der Radikalökologie wurde sogar scharf kristisiert. Zusammen mit den Radikalökologen um Jutta Ditfurth dominierten Ökosozialisten bis Ende der 1980er Jahre den Vorstand der GRÜNEN. Thomas Ebermann und Rainer Trampert als die prominentesten Ökosozialisten verließen 1990 die GRÜNEN. Als sich im Laufe der Zeit der Realo-Parteiflügel um Joschka Fischer durchsetzte, traten die viele Ökosozialisten aus der Partei der Grünen aus. Einige bewegten sich danach in kommunistischen Kreisen oder traten in die PDS ein. Jutta Ditfurth, Manfred Zieran und andere Radikalökologen gründeten 1991 die Partei Ökologische Linke.
Neuere Entwicklungen
Im englischsprachigen Raum gibt es im Rahmen des Ecosocialist International Network Bestrebungen zu einer globalen Vernetzung. In diesem Rahmen wird auch die ökosozialistische Debatte in Deutschland wieder belebt. Zentral in dieser Debatte sind Publikationen von John Bellamy Foster (unter anderem: „The Ecological Revolution: Making Peace with the Planet“), Joel Kovel (zum Beispiel: „The Enemy of Nature“) und der Reihe Democracy and Ecology des Herausgebers James O' Connor.
Als eine dem Ökosozialismus nahestehende Partei kann besonders die dänische Socialistisk Folkeparti betrachtet werden. Die britische Grüne Linke definiert sich selbst als ökosozialistisch und unterstützt das ökosozialistische Manifest des International Ecosocialist Network.
Lies (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kosozialisten)
trance-x April 25th, 2012, 06:35 PM nein, dabei bleiben wir nicht, denn das ist zu teilen falsch und unvollstaendig.
wer derlei liest, kriegt eine vage, aber dann trotzdem schon WIEDER falsche vorstellung.
das problem ist eben, dass gesellschaftlich gepraegte menschen dinge definieren ohne zu merken, dass ihre praegungsgewoehnung selbst mitdefiniert.
daher findest du z.b. von lauter linken oeko-sozialisten geschriebene texte ueber nazis (in wirklichkeit das gleiche), die abgrenzend geschrieben sind, selbst wenn sie sich ueber aehnliche inhalte auslassen. sie behaupten dann falsch, nazis haetten das uebernommen oder aber es gaebe aehnliches gab es frueher, aber dazu muss man sich abgrenzen. dass es genau die selben inhalte SIND, die sie selbst vertreten, weil sie SELBST es SIND, findest du eben nicht bis kaum.
und dieses manko habe ich nicht ...
denn ich habe das bei weitem konsistenter durchdacht ...
daher kannt du auch keine widersprueche finden.
ich nenne z.b. nicht etwas 'konservativ', obwohl doch sonnenklar ist, dass andere auch oder noch viel konservativer sind.
der normale mensch stellt das mal in ner diskussion, bei nem gelesenen artikel fest, denkt sich "ja stimmt eigentlich". bereits einen kontext weiter hat er das wieder vergessen und sein fehlendes bewusstsein endlich mal erkenntnisse auch ANZUWENDEN wird ueberlappt durch seine praegung und synchronisation mit anderen.
das tue ich z.b. nicht, da es ja falsch BLEIBT.
und so ist das auch mit so einigen anderen begriffen ...
erbse April 25th, 2012, 06:45 PM Nix da trance. Du kannst nicht einfach irgendwelche Begriffe dahernehmen und sie umdeuten.
Ich sage ja auch nicht "Autofahrer" nur noch zu Leuten, die rasen, Verkehrsregeln missachten und Menschen überfahren.
Die Welt ist deutlich komplexer als deine Ökosozialismus-vs.-Vernunftbegabte-Schemata.
Mit dieser Argumentationsweise beschädigst du dich und deine Glaubwürdigkeit nur selbst.
Schließlich bist da ja auch nicht imstande, für deine "Definition" von Ökosozialismus irgendeine valide Quelle anzugeben.
derzberb April 25th, 2012, 06:56 PM ich kann trances gedanken in großem und ganzen folgen und zustimmen.
nur bleibt ein gravierendes problem: die strikte verbindung des begriffes 'öko' mit dem ganzen rest (sozialismus, christentum, faschismus). dadurch wird die extension des begriffes (die menge der bezeichneten entitäten) so groß, daß der begriff an schärfe (eingrenzung auf eine übersichtlich kleine menge) verliert.
in gewissem sinne erscheint mir trance wie ein metaphysiker alter schule (antike oder mittelalter). er denkt noch ganz in (dualistischen) vortsellungen wie wahr vs falsch. in der modernen logik wird ein viel pragmatischerere ansatz verfolgt: begriffe sollen verständlich sein, die welt in übersichtliche segmente aufteilen. dieses ziel hat er klar verfehlt. es fehlt ihm an methodik.
abgesehen vom pragmatischen aspekt einer klaren beschreibung sehe ich den inhaltlichen zusammenhang zwischen öko auf der einen seite und dem ganzen rest auf der anderen noch nicht ein. was soll am sozialismus bitte ökologisch gewesen sein?
weiter: wie steht es mit der ökonomie? ist diese auch böse?
(verzeih, daß ich dich in der 3. person anspreche, trance)
trance-x April 25th, 2012, 07:48 PM Nix da trance. Du kannst nicht einfach irgendwelche Begriffe dahernehmen und sie umdeuten.
doch, wenn meine plausibler sind.
Ich sage ja auch nicht "Autofahrer" nur noch zu Leuten, die rasen, Verkehrsregeln missachten und Menschen überfahren. Die Welt ist deutlich komplexer als deine Ökosozialismus-vs.-Vernunftbegabte-Schemata.
Dein Vergleich hinkt.
Ich bezeichne diejenigen als Oeko-Sozialisten (Oeko-Christen), die entsprechenden 'Praegungsmustern' folgen. Das ist eine weit fundiertere Ebene um gemeinsame Muster zu erkennen. Wer nur in politischen Kategorien denkt, kreist innerhalb dieser Vorstellungswelt und erzeugt massenweise Widersprueche.
Einfaches Beispiel: zwei Menschen.
Der eine glaubt, er sei "links", definiert den anderen, weil der z.b. CSU waehlt als 'rechts' und bezeichnet ihn daher als konservativ. Was ist jetzt entscheidender? Wie die beiden Menschen tatsaechlich drauf sind oder die politischen Kategorien?
Mit dieser Argumentationsweise beschädigst du dich und deine Glaubwürdigkeit nur selbst.
Nein, ich wuerde meine Argumentationsweise beschaedigen, wenn ich Deinen Artikel (den ich nebenbei bemerkt selbst schon mal gepostet hatte, damit Leute wenigstens ne halbe Idee von der Richtung kriegen) als Definition akzeptieren wuerde. Dann wuerde meine sonstige Argumentation widerspruechlich werden. Das waere beschaedigend und wenig glaubwuerdig, denn dann wuerde ja was nicht stimmen. So ist das aber nicht. Der Artikel ist wohlgemerkt auch nicht voellig falsch. Aber was heisst z.B. "marxistisch"? Bei mir ist das und mehr alles enthalten. Im Artikel nicht. Ich habe derlei eben bei weitem grundsaetzlicher und konsistenter durchdacht.
Schließlich bist da ja auch nicht imstande, für deine "Definition" von Ökosozialismus irgendeine valide Quelle anzugeben.
Was kann ich dafuer, wenn es keine gibt?
Das besagt doch nichts ...
Du kommst nicht umhin trotzdem selbst logisch nachzudenken, ob neue Erkenntnisse nicht schluessiger sind.
erbse April 25th, 2012, 07:54 PM Und welche Qualifikation bzw. welches Wissen gibt dir die Legitimation, eine solche Definition festzusetzen? Deine (sich den allermeisten anderen verständlicherweise verschließende) "Logik"?
Wie gesagt, du wirst durch diese Vorgehensweise nicht glaubwürdiger. Aber ist ja völlig gleich, was man dir diesbezüglich sagt - du antizipierst es nicht.
trance-x April 25th, 2012, 08:47 PM nur bleibt ein gravierendes problem: die strikte verbindung des begriffes 'öko' mit dem ganzen rest (sozialismus, christentum, faschismus). dadurch wird die extension des begriffes (die menge der bezeichneten entitäten) so groß, daß der begriff an schärfe (eingrenzung auf eine übersichtlich kleine menge) verliert.
So ist das aber nun einmal.
So viel wie noetig, so wenig wie moeglich ...
Ich suche mir die Begriffe ja nicht willkuerlich raus, sondern es sind Resultate eines moeglichst konsistenten Sortierens der Wirklichkeit sowie deren Vermittelbarkeit und Erzeugung von Bruecken zu bestehenden Kategorien.
Und es sind nun einmal bestimmte Strukturen, die "Oekologie" ideologisiert haben. Und alle argumentieren gleichzeitig sozialistisch/christlich ...
Naeme ich die gewoehnliche Definition von Oeko-Sozialisten selbst, dann wuerden alle glauben, das waere z.B. eine Abspaltung der Gruenen, die sogar selbst gegen Oeko-Faschismus wettern, den sie als Oeko-Kapitalismus mutmassen (wie das alle Sozialisten tun). Das ist aber bereits eine ideologische Selbst- und Fremddeutung, die quasi innerhalb des eh falschen Systems loopt. Ein Zirkelschluss ...
Daher kann ich den Artikel von Erbse auch nur als Anregung, aber nicht als echte Definiton fuer Oeko-Sozialismus akzeptieren. Dann wuerden naemlich Leute glauben, es gaebe hier Oeko-Sozialisten und dort Oeko-Faschisten, bloss weil die Verursacher das selbst so definiert haben und andere deren Definition uebernahmen. Hier gehts aber in Wirklichkeit nur um unterschiedliche Deutungen und Wege innerhalb der selben Ideologie. BEIDE sind ideologisch und wollen Oeko ... beide haben die gleichen Inhalte ...
in gewissem sinne erscheint mir trance wie ein metaphysiker alter schule (antike oder mittelalter). er denkt noch ganz in (dualistischen) vortsellungen wie wahr vs falsch.
Nein, ich nicht. Mir faellt gerade ein, Du hattest irgendwo mal nachfragt deshalb. Das wollte ich noch beantworten, dann wird einiges klarer.
Kurzversion: ein Lichtschalter. Hell und dunkel. Dualistisch, aber _kein_ Problem. Warum nicht? Weil es nur zwecks Vereinfachung verwendet wurde beim Umgang mit einer komplexen Realitaet. Voellig anders wird es, wenn ich mehr draus mache mir bzw. dieser Kategorien nicht mehr bewusst bin. Wenn ich anfange zu glauben Hell sei gut und Dunkel sei boese, dann wird es metaphisisch, aberglaeubisch ...
Was ich also kritisiere ist ein Dualismus-GLAUBE, nicht die bewusste Anwendung von Dualismen.
Ansonsten ergibt sich aus der Natur der Sache mich mit unterschiedlichen Menschen zu unterhalten automatisch ein gewisser Grad an bewusster Korrumption. Man bedient sehenden Auges Schubladen (oben z.B. waere eine. Ohne meine Erklaerung klingen Dualismen gleich) ...
Aber aehnlich klingendes ist eben nicht automatisch gleich.
Wenn ich Oeko-Sozialismus kritisiere und z.B. Aufklaerung dagegensetze, dann ist das ein stimmiger Dualismus, aehnlich wie ein Computer ganz dualistisch nur angeht, wenn ich absolut darauf bestehe, dass er von Aus auf An switched.
Es gibt absolute Aussagen, die stimmen, man muss nur sehr genau unterscheiden, wann und unter welchen Bedingungen.
Wenn ich also Aberglauben allgemein kritisiere, quasi dass Hell gut und Dunkel boese sei, dann kritisiere ich ja diese Denke, bin aber deshalb nicht umgekehrt dualistisch, selbst wenn es so klingt. Nein, in diesem Falle ist es ein unideologisierter, richtiger Umgang mit Dualismen, naemlich eine Beschraenkung aufs wesentliche um etwas einzukreisen.
Man muss eben genau unterscheiden wann warum was sinnvoll ist und wann nicht. Ausserdem ist Aufklaerung aus der Natur der Sache heraus eine gegenueber der Realitaet absolut richtige Herangehensweise, waehrend Aberglaube absolut falsch ist. Es gibt durchaus absolute Dinge, nur wie gesagt: man muss das richtig interpretieren, was das bedeutet und was nicht.
abgesehen vom pragmatischen aspekt einer klaren beschreibung sehe ich den inhaltlichen zusammenhang zwischen öko auf der einen seite und dem ganzen rest auf der anderen noch nicht ein. was soll am sozialismus bitte ökologisch gewesen sein?
Ideologien korrumpieren immer, weil dahinter ja eben defizitaerer Aberglaube steht. Daher nimmt man ja nicht ernst, was sie sagen.
Grund: Dualismusglaube ..
Binaersystem wird ja vom Computer verwendet. Soweit voellig ok. Fange aber an gegen die 1 zu kaempfen und fuer die 0, wirds ideologisch und dieser DualismusGlaube, diese Denke wuerde ich kritisieren. Dahinter steht ja ein fehlendes Bewusstsein worum es ueberhaupt geht.
Und genauso wie jemand das Binaersystem nie anwenden koennte, damit auch keinen digitalen Computer betreiben, wenn er ideologisch gegen einen Teil der Wirklichkeit ist, genauso verstossen alle Ideologien immer im Resultat gegen ihr gesagtes. Aus einem grundsaetzlichen Systemfehler heraus. Daher hat Kuba ja auch nicht frei gemacht. Daher schadet ja gerade "erneuerbare" Energie besonders der Umwelt, den Ressourcen, der Unabhaengigkeit, der Sicherheit, ist ineffizienter, teurer, schaedlicher fuer Tiere, greift erst recht ins Klima ein durch die blanke Masse usw...
Ansonsten war der Werdegang eben der, dass der Oeko-Aspekt im Sozialismus in den letzten Jahrhunderten eher eine Begleiterscheinung war, die du aber schon bei den Nazis, Mao, DDR und anderen erkennen kannst, wohingegen er sich eben seit einigen Jahrzehnten immer staerker Richtung "Oeko" verschoben hat, weshalb wir diese Ideologie ja heute haben ...
Oeko-Sozialismus bedeutet ja nicht, dass beide Anteile gleich priorisiert sind.
George W. Bush April 25th, 2012, 08:55 PM Ansonsten war der Werdegang eben der, dass der Oeko-Aspekt im Sozialismus in den letzten Jahrhunderten eher eine Begleiterscheinung war, die du aber schon bei den Nazis, Mao, DDR und anderen erkennen kannst, wohingegen er sich eben seit einigen Jahrzehnten immer staerker Richtung "Oeko" verschoben hat, weshalb wir diese Ideologie ja heute haben ...Korrekt. Schon die Nazis waren öko, weil sie Pioniere des Humanrecyclings waren (Seife, Lampenschirme, Kissen etc.).
erbse April 25th, 2012, 09:00 PM Die DDR hatte mit Öko GAR NICHTS, aber auch rein GAR NICHTS am Hut.
trance-x April 25th, 2012, 09:16 PM Und welche Qualifikation bzw. welches Wissen gibt dir die Legitimation, eine solche Definition festzusetzen?
Sagte ich doch: groessere Plausibilitaet = weniger Widersprueche ...
Deine (sich den allermeisten anderen verständlicherweise verschließende) "Logik"?
Mag sein, dass sie manchen unverstaendlich ist, aber logisch bleibt sie.
Stell Dir mal drei Gruppen: A, B und C ...
alle haben die gleichen Inhalte: alle sind Anti-AKW, Anti-Gentechnik, Anti-Massentierhaltung, Anti-Flughaefen, Anti-Bahnhoefe, Rassismus, "soziale Gerechtigkeit", Antikapitalismus, Antisemitismus/Antizionismus, Fortschritts-feindlichkeit usw. usf...
Dann brauchst Du nicht drei Definitionen sondern nur eine, denn dann unterscheidet sich ja nur der Name. Du kannst sie zusammenfassen.
Das hast Du eben nicht erkannt. Oeko-Sozialisten vertreten kerninhaltlich genau die gleichen Muster wie die Linke, die NPD, die Gruenen. Worin besteht also der Unterschied? Dass die anders heissen? Dass voellig willkuerlich nur ein Teil als "Oeko-Sozialisten" definiert wird, obwohl der Unterschied ja gar nicht inhaltlich ist, sondern lediglich Verkauf, Wege und Abgrenzungsrhetoriken?
Wieso zieht Du die Fassade den eigentlichen Inhalten vor?
Wenn ich Oeko-Sozialismus definiere, dann nicht nach deren Deutungen oder uebernommener, sondern ich guck mir einfach die Inhalte und deren Treiben an. Wie es wissenschaftlich auch vernuenftig ist.
Bei deiner Art der Sortierung gaebe es gar keine Saeugetiere, weil Du bestimmte Gemeinsamkeiten gar nicht erkennst, sondern Du wuerdest Saeugetiere wild mit Voegeln und Reptilien mischen, nur weil das jemand so behauptet.
trance-x April 25th, 2012, 09:45 PM Korrekt. Schon die Nazis waren öko, weil sie Pioniere des Humanrecyclings waren (Seife, Lampenschirme, Kissen etc.).
Man lese nachfolgenden Wikipedia-Artikel jetzt mal sehr "bewusst".
Er wurde typisch gutmenschlich Geschrieben und ideologisch. Aber wichtig als besonderes Augenmerk: der staendige Versuch entsprechend gepraegter Schreiberlinge davon abzulenken, dass die Nazis genau das GLEICHE vertreten, was linke Oeko-Sozialisten auch vertreten. Permanent wird dann unterschoben "die taten das ja aus ganz anderen Gruenden" ...
Es ist ein ganz typischer Text wie es massenweise und praktisch nur solche gibt, weil nach dem zweiten WK praktisch alles von "linken Intellektuellen" gedeutet wurde, die anderen sich anpassten. Fast alle Buecher ueber derlei Themen sind ideologisch. Reine Gehirnwaschung und Geschichtsklitterung, die permanent davon ablenken soll, dass Inhalte GLEICH sind, weil sie GLEICHEN Wurzeln haben ...
Es ist kein Zufall, dass auch Wagner gegen das Fleischessen hetzte genauso wie es wer tut? Hitler, der sich fast nur von Muesli usw. ernaehrte (er hatte Verdauungsprobleme bei vielem) aeusserte ebenfalls ganz aehnliches, ideologisierte also, was ebenfalls versucht wird runterzuspielen. Silvio Gesell, ein als linker Oeko-Sozialist geltender ... gleiche Suppe ...
Wikipedia Tuerschutz
Gesetzlicher Tierschutz in Deutschland von 1871 bis 1930 [Bearbeiten]
In Deutschland wurde im Reichsstrafgesetzbuch vom 15. Mai 1871 (§ 360 Nr. 13) als Übertretung mit Strafe bedroht, wer „öffentlich oder in Ärgernis erregender Weise Tiere boshaft quält oder misshandelt.“ Geschützt wurde also das Empfinden der Menschen, weswegen man von einem anthropozentrischen Tierschutz spricht.
Im Kaiserreich forderte eine Vielzahl von Initiativen und Gruppen eine weitere Verstärkung des Tierschutzes und insbesondere auch eines Verbots der Vivisektion. Ein prominentes Mitglied wie Richard Wagner forderte in seinen letzten Lebensjahren nicht nur eine Abschaffung von Tierversuchen, die ihm zutiefst verdammenswert erschienen, sondern ebenso vehement eine Abkehr vom Fleischverzehr.
1885 wurden in Preußen mit dem „Gossler-Erlass“ die vorhandenen Bestimmungen zur Vivisektion neu formuliert und moderat verschärft. Weitergehende Petitionen und Initiativen zum Tierschutz wurden mit Hinweis auf diese Regelung regelmäßig ignoriert und abgeschmettert. Die einprägsamen Forderungen der Anti-Vivisektionisten fanden bei der wachsenden Zahl rechtsextrem gesinnter Menschen hohen Zuspruch wie auch bei rechten Lebensreformern, die eine Abkehr von der modernen „jüdischen“ Wissenschaft hin zu einer rein deutschen Volks- und Naturmedizin forderten.
1930 kam es mit dem sogenannten Grimme-Erlass zu einer weiteren Verschärfung, die aber den massenhaft, in über 700 verschiedenen Vereinen und Organisationen engagierten Tierschützern, bei weitem nicht genügte.
Tierschutz und Tierschutzgesetzgebung im Nationalsozialismus [Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Tierschutz im Nationalsozialismus
Für die Nationalsozialisten war der Tierschutz ein willkommenes populäres Thema – auch weil Pelzhändler wie praktische und akademische Mediziner und Biologen vielfach Juden waren und mit Tierschutzargumentationen nicht nur deren berufliche Existenz in Frage gestellt, sondern über das Verbot des religiös bedingten Schächtens hinaus auch ihr kulturelles Leben unter Druck gesetzt werden konnte. Nach der Machtübernahme 1933 wurde bereits ab dem 1. April 1933 unter Innenminister Wilhelm Frick mit Hochdruck und intensiver Mitarbeit der Tierschutzverbände an einem pathozentrischen Tierschutzgesetz gearbeitet, welches das Leiden des Tieres und nicht mehr dessen öffentliche Wirkung in den Mittelpunkt stellte.
Der durch ein Gesetz vom 26. Mai eingefügte § 145b StGB bestrafte nun generell das rohe Misshandeln sowie das absichtliche Quälen von Tieren als Vergehen (RGBl. I S. 295[2]). Diese Strafvorschrift wurde in das am 24. November erlassene Reichstierschutzgesetz (RGBl. I S. 987[3]) übernommen.
(...)
Am 16. August 1933, über drei Monate vor Erlass des Reichstierschutzgesetzes, hatte Hermann Göring in seiner Funktion als preußischer Ministerpräsident die „Vivisektion an Tieren aller Art für das gesamte preußische Staatsgebiet“ per Erlass als verboten erklärt. Die gleichzeitige Androhung von Lagerhaft für Tierquälerei im Rahmen einer Radioansprache war eine der ersten öffentlichen Erwähnungen der Konzentrationslager.
(...)
source: http://de.wikipedia.org/wiki/Tierschutzrecht
George W. Bush April 25th, 2012, 09:53 PM Auch interessant. Die Nazis haben die Vivisektion bei Tieren verboten und ersatzweise bei Juden erlaubt.
Kampflamm April 25th, 2012, 09:55 PM Ist Tierschutz jetzt oeko-sozialistisch?
trance-x April 25th, 2012, 10:09 PM Die DDR hatte mit Öko GAR NICHTS, aber auch rein GAR NICHTS am Hut.
doch, es war nur ein verdraengter Aspekt ...
einfach weil der Fokus und die Dringlichkeit auf anderes groesser wahr.
ausserdem meinte ich ja schon, der sozialismus-aspekt im oeko-sozialismus war frueher groesser, der oeko-anteil wuchs ueber die letzten jahrzehnte ...
gleiche praegung, andere ausformung ...
DASS dem so ist, kannst du auch daran erkennen, dass die Linkspartei laengst voellig nahtlos inhaltlich beim Oeko-Aspekt mit der NPD und den Gruenen angeschlossen hat. das ist eben kein Zufall, sondern eine reine Nachholung einer Entwicklung, die bereits immanent in ihnen selbst angelegt war.
es gibt nur eine schwerpunktsverschiebung innerhalb der grundpraegung, aber "oeko" war immer ein aspekt davon. es sind in deutschland ganz klar bestimmte strukturen, die es popularisieren. und die haben einen gemeinsamen nenner.
defizitaere ideologien widersprechen sich uebrigens immer, egal was sie behaupten, daher sind sie ja defizitaer. sie klagen ueber kapitalistische monopole, und was schafften sie? sie klagen ueber freie medien als systempresse, aber was taten sie? sie behaupten sie seien demokratisch ...
wuerde man gruene ein eigenes land geben, wuerden sie auch ganz schnell ihre prioritaeten aendern muessen oder glaubst du, die menschen koennte davon leben, keine grossindustrie mehr zu haben nur subventonierte jobs, keine autos usw. usw.?
nein, ploetzlich - wie das bei defiziten so ist - wuerden sie aehnlich wie sozialiten in suedeuropa das gegenteil vom gesagten tun (sparen) ploetzlich hektisch andere prioritaeten entwickeln ... gehts ans eingemachte, aendern sich die prioritaeten.
nimmst du sie aber aus so einem kontext, setzt sie in eine freiere gesellschaft, die mehr ausbalanciert, weil andere da sind, verfallen sie wieder in ihre kernpraegungen zurueck ...
trance-x April 25th, 2012, 10:11 PM Ist Tierschutz jetzt oeko-sozialistisch?
nein. tiere schutzen ist vernuenftig. ideologischer tierschutz ist aber ideologie.
es ist auch vernuenftig effizient mit der umwelt umzugehen, aber ideologisch mit der umwelt umzugehen ist ideologie. es geht mir immer um einen ideologischen aspekt ...
daher waere es auch falsch zu glauben, ich haette was gegen tiere oder baeume. keineswegs. aber ein intelligenter aufgeklaerter umgang hat eben wenig mit oeko-sozialistischen antimodernistischen naturvortellungen zu tun ...
ansonsten bitte eines realisieren: gruene, linke oeko-sozialisten/nazis haben das meiste oeko von rechten oeko-sozialisten/nazis, nicht etwa umgekehrt (wie sie stets versuchen zu behaupten/verdrehen)
disciple9 April 25th, 2012, 10:20 PM Wenn ich Oeko-Sozialismus definiere, dann nicht nach deren Deutungen oder uebernommener, sondern ich guck mir einfach die Inhalte und deren Treiben an. Wie es wissenschaftlich auch vernuenftig ist.
Bei deiner Art der Sortierung gaebe es gar keine Saeugetiere, weil Du bestimmte Gemeinsamkeiten gar nicht erkennst, sondern Du wuerdest Saeugetiere wild mit Voegeln und Reptilien mischen, nur weil das jemand so behauptet.
Auf deine abstrakte Definiton von Ökosozialismus warte ich bis heute noch. Nie, bist du auch nur ein mal dem Anspruch gerecht geworden eine inhaltliche Definiton deines Begriffes darzulegen, ohne auf Beispiele und vermeintliche Zusammenhänge zu verweisen. Ein ähnliches Konzept existiert bzw. ist inhärent in der Mathematik vertreten. Du kannst Gruppentheorie ganz abstrakt durchführen oder Algebren definieren und deren Eigenschaften studieren und dir dann eine Darstellung bzw. eine Realisierung dieser Struktur auf einem ganz bestimmten Raum überlegen. Meistens sind dann diese Darstellungen bis auf Isomorphie eindeutig.
Genau diesem Anspruch solltest du gerecht werden und nicht nur von „gleichen Mustern und unterschiedlichen Ausprägungen“ schwafeln. Das ist ein Mammutprogramm von Nazis und Anti-Massentierhaltung den Bogen hin zu Stalin und Plattenbaugebieten zu spannen. Das klingt unheimlich, aber das Mammutprogramm hast du dir selbst auferlegt und bis heute liegt keine abstrakte Definition der gemeinsamen Prinzipien dieser Objekte vor. Allein der Verweis und deine Kenntlichmachung offensichtlicher Inhalte ist kein Beweis.
disciple9 April 25th, 2012, 10:29 PM nein. tiere schutzen ist vernuenftig. ideologischer tierschutz ist aber ideologie.
es ist auch vernuenftig effizient mit der umwelt umzugehen, aber ideologisch mit der umwelt umzugehen ist ideologie.
Wo ziehst du die Grenze?
es geht mir immer um einen ideologischen aspekt ...
daher waere es auch falsch zu glauben, ich haette was gegen tiere oder baeume. keineswegs. aber ein intelligenter aufgeklaerter umgang hat eben wenig mit oeko-sozialistischen antimodernistischen naturvortellungen zu tun ...
Wer klärt denn auf? Ich habe die Freiheit mich selbst aufzuklären, oder was? Sagst du das auch zu einem Kind in der Schule „Du hast die Freiheit dich selbst zu unterrichten und geh hinaus in die Welt und werde weise oder Millionär, aber bedenke eins, du hast die Freiheit und keiner wird kommen dich auch nur in irgendeiner Weise zu unterrichten, weil das Ideologisierung der Sachverhalte wäre und eben kein Bildungsauftrag“. Das ist ein perverser und arroganter Freiheitsbegriff, der feige ist auch nur irgendein Bekenntnis auszusprechen, weil er einfach nicht die Eier hat. Feige, wie immer, das ist Liberalismus. Nichts als ein Haufen verkrüppelter fetter reicher Bürgerliche, die nicht im Stande sind einem Anspruch gerecht zu werden, weil sie selbst keinen besitzen. Dann lieber die Auseinandersetzung mit knallharten Sachverhalten und Ansprüchen, aber das Unterlassen von Ansprüchen ist kein Zugewinn für die Menschheit, sondern der Minimalkompromiss und der Rückzug ins Private. Solche arrogante Bastarde sollten den Hass und das Ringen der Unterdrückten spüren. Laber mich zu Trance, dass Unterdrückung defizitär ist. Na los, ich kanns kaum erwarten. Dein Freiheitsbegriff geht einher mit einer perversen Vorstellung von Ständegesellschaft. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wenn nur dieses Prinzip umgesetzt wäre!!!
trance-x April 25th, 2012, 10:43 PM Grün-braune Liebe zur Natur
Die NSDAP als „grüne Partei“ und die Lücken der Naturschutzforschung
Von Peter Bierl und Clemens Heni
Umweltschutz, Öko und Bio sind gut, gesund und irgendwie links. Zu diesem Image
beigetragen haben die Anti-Akw-Bewegung und Leute, welche die Grünen früher mit Forderungen
nach Ausstieg aus der NATO und Abschaffung des Paragrafen 218 sowie Pullover-
Stricken oder einem weiblichen Fraktionsvorstand im Bundestag prägten. Dass ehemalige
NSDAP-Mitglieder wie Baldur Springmann und Werner Vogel oder der neu-rechte
Propagandist Henning Eichberg bei der Gründung der Grünen aktiv waren, geriet in Vergessenheit.
Zwar gibt es eine ideologiekritische Forschung zur Geschichte des Naturschutzes,
welche sich mit der braunen Tradition des Umweltschutzes beschäftigt, der im Kaiserreich als
Heimatschutz und völkische Lebensreformbewegung begonnen hatte. Historiker wie Joachim
Radkau und Frank Uekötter bekämpfen jedoch diese Ansätze – mit Unterstützung des
Bundesumweltministeriums.
Die wenigsten Journalisten und Wissenschaftler interessieren sich für die NS-Vergangenheit
prominenter Umweltschützer oder den Gehalt des Geredes von Ganzheit, ewigen
Naturgesetzen und organischen Gemeinschaften. Diese Ideen entstanden in völkisch-esoterischen
Zirkeln des Fin de Siecle, wurden vom Nationalsozialismus aufgegriffen und finden
sich heute noch in der Umwelt- und globalisierungskritischen Bewegung. Beiträge der
wenigen Kommunisten, sozialdemokratischen Naturfreunde, Liberalen oder Juden zum
Umweltschutz gingen unter. Juden wurden nach der Machtübergabe an die NSDAP aus
Naturschutzorganisationen gedrängt und mit Einführung des „Arierparagraphen“, wie im
„Volksbund Naturschutz e.V.“ unter seinem Vorsitzenden Hans Klose, ausgeschlossen.
Aufgrund dieser Vorgeschichte hätte aus den Grünen eine rechtslastige Öko-Partei werden
können. Als ab 1977 erste grüne Listen zu Kommunalwahlen antraten, Landesverbände entstanden
und die „Sonstige Politische Vereinigung Die Grünen“ bei Europawahlen 1979 mit
3,2 Prozent einen Achtungserfolg erzielte, dominierten Anthroposophen wie die Gruppe um
Joseph Beuys, Anhänger der obskuren Zins- und Schwundgeld-Lehre des Silvio Gesell und
des rechtsextremen „Weltbundes zum Schutz des Lebens“, August Haußleiters
„Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher“ (AUD) und Fans des ehemaligen CDUBundestagsabgeordneten
Herbert Gruhl, der in seinem Bestseller „Ein Planet wird
geplündert“ (1976) einen brutalen Sozialdarwinismus vertreten hatte, wonach die Natur
angeblich nur die kräftigsten Lebewesen überleben ließe. In Baden-Württemberg mischte der
© 2006 bei Autor und/oder kritiknetz.de, Hrsg. Heinz Gess
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wichtigste Ideologe der so genannten Neuen Rechten, Henning Eichberg, mit, ohne Parteimitglied
zu werden. Sein nationalrevolutionäres Hausblatt wir selbst berichtete wohlwollend
und brachte Rudi Dutschke, Beuys und einen Grünenparteitag als Coverbilder. Linke und
Linksradikale, sofern sie Ökologie nicht als kleinbürgerlich abtaten, sammelten sich in
Alternativen- und Bunten Listen, bevor sie sich den Grünen anschlossen. Die Hamburger
„Bunte Liste – Wehrt Euch“ um Rainer Trampert prangerte 1978 in einer Broschüre
ökofaschistische Tendenzen in den Grünen und der Umweltszene an. Dagegen meinte Jutta
Ditfurth noch 2001, Haußleiter als früheren Nationalliberalen charakterisieren zu können.
Haußleiter, seit dem Saarbrücker Parteitag einer von drei gleichberechtigten Vorsitzenden
der Grünen, war einer der wenigen prominenten Grünen, der wegen seiner Vergangenheit von
interessierter Seite attackiert wurde. Das SPD-Organ Vorwärts berichtete am 17. April 1980
unter der Schlagzeile „Vom Braunen zum Grünen“ über Haußleiters Vergangenheit als
rechter Kleinstparteien-Führer. Das Politmagazin Monitor folgte fünf Tage später. Ein
ehemaliger AUD-Vorstand erklärte dem WDR-Magazin, Haußleiter habe 1965 mit der NPD
über ein Wahlbündnis verhandelt. Dazu zitierte Monitor aus einer Propagandaschrift, die
Haußleiter 1942 verfasst hatte. Er lobte darin die „die kämpferische Zucht der deutschen
Wehrmacht“ und stellte ihr „die entfesselte Bestialität der Bolschewiken“ gegenüber. 1952
hatte der „Nationalliberale“, der einst die CSU mit gründete, die Nürnberger Prozesse und die
Entnazifizierung als „das dümmste und infamste aller Strafgerichte“ geschmäht und den
Alliierten vorgeworfen, die Konzentrationslager weiter zu benutzen. Für Haußleiter „plapperten“
deutsche „Papageis“ „Kempners Kollektivschuld-Geschwätz gelehrig nach.“ Er
projizierte damit die deutsche Schuld auf die Alliierten und die „Phosphorgeneräle von
Dresden“. Solche Schuldprojektion und Erinnerungsabwehr ist typisch für den so genannten
sekundären Antisemitismus. Dagegen behauptet der Politologe Richard Stöss, „nach 1945“
fänden sich „keine Belege für eine antisemitische Haltung Haußleiters“. Haußleiter musste
aufgrund der Kritik im Juni 1980 als Bundesvorsitzender der Grünen zurücktreten.
In Bayern blieb er weiter aktiv. 1986 zog er in den Landtag ein und konnte allein aus
gesundheitlichen Gründen dessen Legislaturperiode nicht als Alterspräsident eröffnen.
Werner Vogel hatte 1983 auch kein Glück. Auf der Liste von Nordrhein-Westfalen in den
Bundestag gewählt, wäre er Alterspräsident geworden. Vogel musste sein Mandat aufgeben,
nachdem die Presse über seine Mitgliedschaft in NSDAP und SA berichtet hatte.
Dass deutsche Parteien braune Karrieren ihrer Repräsentanten vertuschen ist normal.
Gleiches gilt für Medien und Wissenschaft. Prominentes Beispiel dafür ist Springmann. Er
war Mitglied im Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein und der Bundespartei der
Grünen. Springmann prägte das Bild der Grünen, weil er als Ökobauer mit weißem Haar und
Vollbart und im farbigen Bauernkittel öfter im Fernsehen auftrat. Springmann verließ die
Partei bereits 1980 und gründete später zusammen mit Gruhl die ÖDP, deren stellvertretender
Vorsitzender er wurde.
In einem Porträt über die „Symbolfigur der Grünen“ in der Zeit im Juni 1979 erklärte
Springmann, er sei Mitglied des deutschnationalen Stahlhelm gewesen, aber ausgetreten, als
die Organisation „von Hitler übernommen wurde“. Ob er der NSDAP angehört habe, daran
könne er sich nicht erinnern. In seiner Autobiographie (1995) berichtet Springmann ebenfalls,
er sei als Stahlhelmer in die SA übernommen worden und wieder ausgetreten. Als passionierter
Reiter wäre er später kollektiv mit seinem Reitclub in die Reiter-SS aufgenommen
worden, habe aber den Eid verweigert und sei formell Bewerber geblieben. Man könnte
analog zu dem früheren SA-Mann Kurt Waldheim, der es zum UN-Generalsekretär und
österreichischen Präsidenten brachte, meinen, nur Springmanns Pferd wäre in der SS gewesen?
In Dokumenten aus der NS-Zeit stellt sich der Lebenslauf des Ökobauern folgen3
dermaßen dar: Von November 1933 bis März 1934 SA-Mann, seit November 1936 SSBewerber.
In einem Fragebogen für SS-Angehörige von 1940 für das Rasse- und
Siedlungshauptamt der SS bezeichnet er sich als gottgläubig, wie viele Nazis, die aus den
Kirchen ausgetreten waren. Außerdem beantragte Springmann im November 1939 die
Aufnahme in die NSDAP und wurde drei Monate später mit der Mitgliedsnummer 7.433.874
aufgenommen.
In der Autobiographie schreibt Springmann, er sei als Marineoffizier während des Kriegs
zum NS-Führungsoffizier ernannt worden und habe Vorträge über ein künftiges deutsches
„Bauernreich“ und die Blut-und-Boden-Ideologie gehalten. Von den NS-Verbrechen will er
nichts mitbekommen haben. Nach 1945 war Springmann in der „Deutschen Unitarier
Religionsgemeinschaft“ (DUR), einem Verein pantheistisch-naturreligiös gesinnter Nazis, im
„Weltbund zum Schutz des Lebens“ (WSL) sowie in der AUD aktiv, wo er es zum
Landesvorsitzenden brachte. Wenige Monate vor seinem Tod trat Springmann im August
2003 noch auf dem Pressefest der NPD-Zeitung Deutsche Stimme in Sachsen auf.
Der WSL war 1959 in Salzburg unter Führung des Försters Günther Schwab gegründet
worden und neben den etablierten Verbänden wie Bund Naturschutz oder Vogelschutzbund
zunächst eine der einflußreichsten Umweltgruppen. Schwab schrieb in den 50er-Jahren
Bestseller wie „Der Förster vom Silberwald“, „Dackelglück“ oder „Die grüne Glückseligkeit:
Ein Handbuch vom edlen Waidwerk“. Er verfasste Broschüren und gab Interviews zu den
Gefahren der Atomkraft. Nach Ansicht Schwabs führt die moderne Zivilisation mit ihren
Giften zur Degeneration der weißen Rasse, weshalb die Amerikaner nicht in der Lage seien
„das kleine tapfere und gesunde Volk der Vietnamesen zu besiegen“.
Der Österreicher Schwab war im Oktober 1930 in Wien in NSDAP und SA eingetreten, wo
er es bis zum Sturmführer brachte. Wegen NS-Betätigung wurde er mehrfach als Förster aus
dem Staatsdienst entlassen. 1938 meldete er sich freiwillig zur Wehrmacht und bat um eine
Vormerkung für den kolonialen Forstdienst, weil er anscheinend überzeugt war, die Nazis
würden Kolonien erringen. Zu dieser Zeit, 1938, waren von den deutschen Forstbeamten 85
Prozent Mitglied der NSDAP, was ein schöner Ausdruck der spezifisch deutschen Liebe zum
Wald ist.
Stöss bezeichnet in seinem Parteienhandbuch, einem Standardwerk der Politikwissenschaft,
WSL und Schwab verharmlosend als konservativ. Der 1974 gewählte neue Vorsitzende
Werner Haverbeck habe den WSL „von den gröbsten Mißständen“ befreit, „ohne sich offiziell
von profaschistischen Tendenzen zu distanzieren“. Was bei Stöss fehlt, sind wiederum
Angaben zur NS-Karriere: Haverbeck trat 1928 der SA bei, übernahm 1933 die Leitung des
Reichsbundes für Volkstum und Heimat und wurde später Mitglied der Reichsleitung des NSStudentenbundes.
1980 unterzeichnete Haverbeck, zeitweise Professor für Sozialwissenschaft
an der Fachhochschule Bielefeld, den Dortmunder Appell, mit dem die deutschnationale
Friedensbewegung gegen neue amerikanische Atomraketen agitierte, und ein Jahr später das
so genannte Heidelberger Manifest, in dem die Parole „Ausländer raus“ pseudoökologisch
begründet wurde.
Solche Defizite in der Forschung über Umweltbewegung und Grüne sind keine Ausnahme,
auch wenn die Parteigründung mitunter eine kritische Aufarbeitung zu inspirieren schien.
Anna Bramwell untersuchte „Hitlers Green Party“, den NS-Flügel um Landwirtschaftsminister
Rudolf Walther Darré, der mit Demeter, Weleda und den anthroposophischen,
biologisch-dynamischen Landwirten kooperierte.
Die Professoren Gert Gröning von der Universität der Künste in Berlin und Joachim
Wolschke-Bulmahn von der Universität Hannover arbeiteten heraus, dass Naturschützer und
Landschaftsarchitekten wie Alwin Seifert oder Heinrich Wiepking-Jürgensmann an NS4
Verbrechen beteiligt waren. Wiepking-Jürgensmann war als Mitarbeiter von Heinrich
Himmler „Sonderbeauftragter für Landschaftsgestaltung und Landschaftspflege des
Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums“ im von Nazi-Deutschland
eroberten Osteuropa - 1961 wurde nach ihm der Preis der „Deutschen Gartenbau-
Gesellschaft“ benannt. Der Landschaftsarchitekt Seifert war seit 1934 als „Reichslandschaftsanwalt“
an der Gestaltung der neuen Autobahnen beteiligt, vorzugsweise mit
heimischen Gehölzen. Er war mitverantwortlich für den Kräutergarten der SS im KZ Dachau,
wo viele Häftlingen aufgrund der Arbeitsbedingungen starben, während die SS biologischdynamische
Anbaumethoden testete. Das Entnazifizierungsverfahren schloß er als Unbelasteter
ab. 1950 wurde Seifert Professor und 1954/55 Ordinarius für Landschaftspflege,
Straßen- und Wasserbau an der Technischen Hochschule in München und war jahrelang
Vorsitzender des Bundes Naturschutz. Sein Buch „Gärtnern, Ackern – ohne Gift“ (1967)
wurde mehrfach aufgelegt und galt als Bibel der ökologischen Bewegung.
Ein weiterer prominenter Fall ist Walther Schoenichen, langjähriger Vorsitzender der
Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen und spätere Direktor der Reichsstelle
für Naturschutz. Er wollte 1933 Dämme bauen gegen eine „wahre Sintflut undeutscher, ja
deutschfeindlicher Kulturströmungen“ und forderte die „Reinigung des deutschen Volkes“
und der „deutschen Landschaft“. Schoenichen dankte 1934 dem Führer, weil der den
„Wahnwitz der liberalistischen Weltanschauung“ bekämpfe, jene „Gifte, die unter der
Aufschrift ›Aufklärung‹“ verbreitet würden und schon „allzu tief“ sich „eingefressen“ hätten
in „unserem Volke“. Die „Reklamekrankheit“, ein Ärgernis für deutsche Natur- und
Heimatschützer schon im Kaiserreich, führte Schoenichen 1939 auf „eine Infektion mit
jüdischem Giftstoff“ zurück. Der schwäbische Naturschützer Hans Schwenkel attackierte
1937 das Judentum, welches „dem ersten Buch Mose“ nach „keinen Naturschutz“ kenne.
Gröning, Wolschke-Bulmahn und der Landschaftsarchitekt Bernd Schütze haben in einigen
Publikationen an den Beitrag von Juden zum Naturschutz erinnert. 1932 hat der Jude
Siegfried Lichtenstädter eine Schrift veröffentlicht mit dem Titel „Naturschutz und
Judentum“, in welcher er sich gegen den „weitverbreiteten ›modernen‹, ›patriotischen‹ oder
›völkischen‹ Gedanken“ wandte und positive Aspekte eines naturschützerischen Judentums
analysierte. Lichtenstädter wurde am 6. Dezember 1942 in Theresienstadt von den Deutschen
ermordet.
Im rechten Spektrum der Ökologiebewegung wird immer noch das Stereotyp verfochten,
das Judentum wäre aufgrund seiner Religion grundsätzlich patriarchal und umweltfeindlich.
Dazu gehören der Bestseller von Franz Alt über Jesus als den „ersten neuen Mann“ oder
Schriften von Reinhard Falter, einem ehemaligen Mitglied der Grünen, der sich als
Naturphilosoph und Historiker bezeichnet.1 Er publiziert in anthroposophischen Blättern, im
Jahrbuch der „Herbert-Gruhl-Gesellschaft“ und dem Blatt Ökologie der „Unabhängigen
Ökologen Deutschland“, zwei ökofaschistischen Gruppen, und will den Naturschutz als
elitären, romantischen Heimatschutz wiederbeleben. Nach Ansicht Falters gehört eine
„religiös bedingte Naturfeindschaft“ zur kulturellen „Tradition des Judentums“. Der „Kampf
des Wüstengottes gegen die Göttlichkeit der Naturmächte“ wirke bis heute fort. 2006
verfasste Falter einen Aufsatz über „Strömungen im frühen Naturschutz“ in einem Band, den
das bayerischen Umweltministerium herausgab.
1 s. dazu Heinz Gess, Vom Faschismus zum Neuen Denken. C. Jungs Theorie im Wandel der Zeit. Zu
Klampen Verlag, Lüneburg, Springe 1994.
Zu Franz Alt und seiner Auffassung von Ökologie insbesondere der Abschnitt „Antisemitismus bei
Jung und Alt“, S. 221 ff. Ferner über die grüne Entsorgung der Vergangenheit „Die missbrauchte
Kraft des Guten. Zur Entsorgung der Vergangenheit im New Age“, S. 236 ff
5
Falter vertritt keine Randposition, wenn er klagt, der Nationalsozialismus werde als „das
schlechthin Böse angesehen“, worüber dessen positive Seiten übersehen würden. Er zitiert
den renommierten Historiker Joachim Radkau: „Erst wenn man die Elemente ökologischer
Einsicht in der NS-Bewegung erkennt, wird die NS-Katastrophe in vollem Maße zu einem
Stachel für die historische Reflexion. (....) besaß die Blut-und-Boden-Ideologie bei aller
Verschrobenheit doch eine Art Geistesgegenwart. Damals gab es tatsächlich in letzter Minute
eine bäuerliche Traditionswelt zu retten.“ Radkau interpretiert den Nationalsozialismus als
Anti-These zu einer umweltzerstörenden US-Zivilisation und klagt, dass „eine ganze
Großväter-Generation der deutschen Umweltbewegung“ – er nennt den NS-Biologen Konrad
Lorenz, Seifert, den Förster Schwab dazu Martin Heidegger und Ernst Jünger - „wegen
zeitweiliger Affinitäten zum Nazismus später verleugnet“ worden sei.
Er schmiegt sich an die NS-Terminologie an, wenn er den Leiter der Reichsstelle Naturschutz
ab 1938, Hans Klose, als „Vierteljuden“ bezeichnet, der obendrein kein Parteimitglied war,
also irgendwie koscher gewesen sein muss. Klose hatte am Reichsnaturschutzgesetz von 1935
mitgearbeitet. Nach dem Krieg lobte er die „wenigen Jahre der Friedensarbeit“ von 1936 bis
1939 als „hohe Zeit“ des deutschen Naturschutzes. In einem privaten Brief schrieb Klose
1946, es wäre ja wohl klar, „dass das vorhergehende demokratisch-parlamentarische Regime
weit davon entfernt gewesen wäre, einen solchen Auftrieb zu ermöglichen, wie er von 1935
an zu verzeichnen war“.
Für Radkaus Adlatus Frank Uekötter, derzeit am Forschungsinstitut des Deutschen
Museums München tätig, war Klose ein „Managertyp“. Der Nazi-Begriff „Vierteljude“ gefällt
Uekötter als Entlastung für Klose so gut, dass er ihn auch benutzt - in einem Artikel, der im
August 2006 in Karl-Heinz Roths sozial.geschichte.extra erschien. Uekötter behauptet darin,
die These von der „unheilvollen Nähe von Naturschutz und NS-Ideologie“ habe sich als
„wenig stichhaltig erwiesen“.
Das Bundesumweltministerium unter Leitung des früheren KB-Genossen Jürgen Trittin
finanzierte 2002 eine Tagung zum Thema „Naturschutz und Nationalsozialismus“. Minister
Trittin (Grüne) betonte in seinem Grußwort, es gebe keine „Kollektivschuld“ des Naturschutzes.
Die beiden profiliertesten kritischen Forscher zum Thema, Gröning und Wolschke-
Bulmahn, wurden von den Organisatoren Radkau und Uekötter ausgeladen. Letzterer gelangt
in dem Tagungsband zu dem Ergebnis, „ein allgemeines moralisches Werturteil“ über den
Nationalsozialismus sei „naturgemäß schwierig“ aufgrund von dessen „Reichtum an
Facetten“. Wie der Kulturwissenschaftler Friedemann Schmoll fordert auch Uekötter, mit
dem „eifrigen Sammeln und Markieren von xenophobischen Reizvokabeln“ müsse Schluss
sein.
Interessant sei vielmehr, „welche Sehnsüchte und Wünsche sich in der Forderung nach
intakten Naturverhältnisses verbargen“, wie Schmoll in seiner Habilitationsschrift 2004
schreibt. Er bezieht sich auf Eichberg, welcher gezeigt habe, wie um 1800 die „Heide in eine
sentimentalische Traumlandschaft“ verwandelt worden sei. Dabei erwähnt Schmoll nicht,
dass Eichberg in dem zitierten Text Stimmung über der Heide von 1983 für ein Heidentum
wirbt und gegen die „Unterwerfung unter den Gott Israels“ hetzt, der als Repräsentant des
„fortschrittlichen Monotheismus“ die „Kolonisationsnorm der zentralperspektischen Welt“ zu
verantworten habe, was sich in der Entwicklung der „Heide“ genauso wie in „Bergen-Belsen“
zeige. Diese Verharmlosung des Holocaust und des Nationalsozialismus ist eine Form des
sekundären Antisemitismus, welche zugleich primär antisemitische Muster generiert, wenn
Juden bzw. der „Gott Israels“ für das mörderische Prinzip des „Produktivismus“ oder
Kapitalismus in Haftung genommen werden. Die Erinnerungsabwehr besteht darin, die
Konzentrationslager nicht als deutsche Lager zu kennzeichnen, sondern als Resultate „der
6
Moderne“, wie es auch in der Tradition des Poststrukturalismus und Michel Foucaults, auf
den Eichberg sich mitunter bezieht, geschieht. Dies ist eine „soft-core“ Leugnung der
präzedenzlosen Verbrechen der Deutschen in der Shoah, um einen Begriff der Historikerin
Deborah Lipstadt zu verwenden.
Der Mainstream der Geschichtsschreibung leugnet Judenhass, Herrenrassen-Wahn und
Antimodernismus als Motive der deutschen Umweltbewegung nicht komplett, spielt aber ihre
Bedeutung herunter. Die Linie hat Trittins Nachfolger, Umweltminister Sigmar Gabriel
(SPD), vorgegeben: Es gelte „mit Sachlichkeit gute und schlechte Zeiten“ des Naturschutzes
zu betrachten, also quasi wertneutral. In einem Werk über staatlichen Naturschutz, den das
Bundesamt für Naturschutz 2006 herausgeben hat, mit einem Vorwort von Gabriel, stellen
Schmoll und Hans-Werner Frohn zwar fest, dass Naturschutz-Pioniere wie Ernst Rudorff und
Hermann Löns Antisemiten waren. In den Porträts mancher Naturschützer werden jedoch
deren völkische Orientierung und NS-Betätigung ausgeblendet: Da schließt Hans Klose einen
„faustischen Pakt“ mit den Nazis, und Seifert wird zur „schillerndsten und umstrittensten
Person des deutschen Naturschutzes“. In dem Sammelband von Radkau und Uekötter heißt es
über Reichlandschaftsanwalt Seifert, dieser sei „kein glühender Nazi“ gewesen.
1983 veröffentlichten Gröning und Wolschke den Aufsatz „Naturschutz und Ökologie im
Nationalsozialismus“, in dem sie diese Beziehung kritisch reflektierten. 2003 erschien der
Band mit dem ganz ähnlichen Titel „Naturschutz und Nationalsozialismus“ von Radkau und
Uekötter. Darin wird die „Vielfalt der Facetten“ des Naturschutzes im Nationalsozialismus
gelobt. Es gilt also genau zu lesen. Nicht jede Publikation mit dem Label „Naturschutz und
Nationalsozialismus“ meint dies kritisch, polemisch oder abwertend. So ändern sich die
Zeiten.
_______
source: http://www.kritiknetz.de/images/stories/texte/Bierl_Heni_NSDAP_als_gruene_Partei.pdf
trance-x April 25th, 2012, 10:46 PM Auf deine abstrakte Definiton von Ökosozialismus warte ich bis heute noch.
yep, erklaerte ich bereits x-fach. eine zu kurze Erklaerung tendiert leider dazu, falsche Schubladen zu bedienen, die von Verstaendnis wieder wegfuehren. Leute, die nach kurzen Erklaerungen verlangen, wissen gar nicht wovon sie reden, weil sie nicht wissen, was ich weiss, dass naemlich voellig vorhersehbar immer noch gar nichts begriffen wird. das gilt uebrigens fuer viele Themen. Handllich bedeutet eben nicht automatisch mehr Verstaendnis, sowas kann immer in alle Richtungen losgehen ...
nochmal Oeko-Sozialisten sind alles, was sich (national-)sozialitisch, kommunistisch, maoistisch, faschistisch, trotzkistisch, leninistisch, marxistisch oder sonstwie nennt. alle die Terme wie "oeko", "oekologisch", "gruen", "sozial", "sozialistisch" usw. verwenden ...
Oeko-Sozialist ist damit ein 'Meta-Begriff'
all das bildete sich aus dem Christentum unter dem Eindruck der Aufklaerung als Abspaltungsbewegungen heraus. Oeko-Sozialisten sind also einfach nur naturreligioese/esoterische, fundichristliche Abspaltungsbewegungen. Alter Wein in neuen Schlaeuchen ... Es sind immer noch eigentlich Christen ...
Sie waeren auch noch bekennende religioese Heilsbewegungen, waere das vor der Aufklaerung passiert. So aber uebernahmen sie rhetorisch Aufklaerungsbegriffe um sie gegen das konventionelle Christentum zu verwenden. Inhaltlich sind sie aber alter Wein in neuen Schlaeuchen.
Und da sie energetisch "heisser" waren als neue religioese Bewegungen, loesten sie vor allem in Europa das konventionelle Christentum ab - und bauten aber schon wieder ganz ihrer alten Praegung entsprechend was auf? Richtig: Gottesstaaten. Mehr sind die ganzen linken/rechten, damit oeko-sozialistischen Diktaturen nicht, inklusive der Staatsglaeubigkeit ...
Derlei hatte auch Auswirkungen innerhalb des bekennenden Christentums. Interne Reformbewegungen bildeten sich raus, die alle nicht zufaellig von 'Sozialethik' faselten. Das ist Sozialismus auf christlich, weil das sozialistische eben christlich ist.
Da oben genannte Gottestaaten, besser bekannte als Diktaturen, von Hitler bis DDR, von Stalin bis Mao, Chavez, Castro ... aber eine eher schlechte Performance hinlegten, entwertete sich der "sozialistische, also christliche" Anteil im Oeko-Sozialismus und es kam ueber die letzten Jahrzehnte zu einer Verschiebung auf den schon immer vorhandenen Aspekt "Oeko", also naturreligioeser Aberglaube, Heidentum, Antimodernismus usw...
Genau deshalb ist Oeko heute in, nicht weil das irgendwie intelligent waere.
Nein, genau die gleichen Strukturen, denen wir die Diktaturen zu verdanken haben, probieren es heute mit Schwerpunkt "Oeko", nebenbei aber auch immer verbunden mit "Sozialismus" ...
____
wir koennen auch gerne jeden satz durchgehen.
ich sagte: "nochmal Oeko-Sozialisten sind alles, was sich (national-)sozialitisch, kommunistisch, maoistisch, faschistisch, trotzkistisch, leninistisch, marxistisch oder sonstwie nennt. alle die Terme wie "oeko", "oekologisch", "gruen", "sozial", "sozialistisch" usw. verwenden ...
Oeko-Sozialist ist damit ein 'Meta-Begriff'"
so, was koennte das bedeuten?
worin besteht die schwierigkeit das auch GENAU SO und nicht anders hinzunehmen?
denk dir einfach, das waeren verschiedene linuxderivate und entsprechende typische szenische wertungsterme.
und ich sage, der gemeinsame nenner ist "linux"
folgerichtig sind alle fragen wenig brauchbar, die nach diesem schema verfahren "hae? was haben denn suse, redhat, debian, ubunto mit linux zu tun? kannst du nicht mal genauer definieren?"
denn die "vermeintlichen" unterschiede sind so relevant wie dass suse auf mehr cds als debian kommt und ein anderes handbuch hat oder sonstiger schwachsinn.
ALLE haben gemeinsame KERNINHALTE, z.b. "antikapitalismus", z.b. "scherendenken/gleichmacherei", "kollektivismus" und und und und ...
woher kommt das? genau, BIBEL, christentum, vorher judentum und bla ...
gibts hieran was nicht zu begreifen? nein
waren die saetze schwer? nein
waren sie zu lang? nein
steve5 April 25th, 2012, 10:46 PM Ist doch klar dass die Nazis grün waren, schliesslich ist der grösste Feind der Natur der Mensch.
trance-x April 25th, 2012, 11:10 PM Wo ziehst du die Grenze?
ab wann ist fuer dich etwas ideologisch?
derzberb April 26th, 2012, 09:26 AM ich denke, daß die Nationalsozialisten (anders als die Faschisten in Italien und Spanien) durchaus antichristlich waren. man kann leicht eine Ökologische Ideologie definieren, die nichts mit Nächstenliebe und Jenseitsglaube zu tun hat, sondern nur mit dem Recht des Stärkeren.
Nochmal zur Frage nach der Ökonomie: ist diese auch böse, weil "Öko" im Namen vorkommt? Ist Ökonomie und Ökologie nicht dasselbe, nämlich das Haushalten mit begrenzten Ressourcen?
George W. Bush April 26th, 2012, 09:56 AM nochmal Oeko-Sozialisten sind alles, was sich (national-)sozialitisch, kommunistisch, maoistisch, faschistisch, trotzkistisch, leninistisch, marxistisch oder sonstwie nennt. alle die Terme wie "oeko", "oekologisch", "gruen", "sozial", "sozialistisch" usw. verwenden ...Einer der größten Ökosozialisten unserer Zeit ist erst kürzlich auf tragische Weise verschieden.
http://hostinga.imagecross.com/image-hosting-16/6183the-geen-book-moammar-al-gaddafi.jpg
trance-x April 26th, 2012, 12:22 PM ich denke, daß die Nationalsozialisten (anders als die Faschisten in Italien und Spanien) durchaus antichristlich waren.
Das sind nur unterschiedliche Ausformungen so wie eine Banane krumm und laenglich ist, eine Orange rund und zudem orange. Aber alles sind Fruechte.
Um sich von der Schwierigkeit loszureissen, sich quasi nicht in Detailunterschieden zu verrennen, sollte man sich vielleicht folgendes klarmachen:
1. einzig entscheidend ist, nach welchen defizitaeren Mustern etwas tickt. Was sind trotz aller moeglicher Widersprueche, scheinbar voellig gegensaetzlicher Handlungen, die echten gemeinsamen Nenner? einer waere z.B. der stete ideologische Drang zum "Kollektiv" ...
2. Oeko-Sozialisten wirken generell mal mehr, mal weniger antichristlich, weil sie sich ja im groben erst durch Abspaltungskaempfe gegen das konventionelle Christentum (Establishment) herausgebildet haben. Das evolutionierte sich schon weit vor der franzoesichen Revolution heraus, und meistens waren es nach wie vor bekennende Christen. In noch frueheren Zeiten waeren daraus einfach andere noch bekennende christliche Bewegungen geworden (wie nach Luther etwa). Protestanten entstanden ja auch so. Auch hier ging es nicht etwa gegen die Bibel, sondern gegen eine Deutung der Bibel durch das Establishment.
Unter dem Eindruck der Aufklaerungszeit gerieten alle christlichen des Establishents zum Feindbild, der Klerus selbst, die Rituale, das Kreuz, die Bibel ... aber alles im Sinne von Fassaden, von Fehldeutungen, Auswuechsen. Das wirkt bis heute. Aber nach wie vor ging es nicht um eine grundsaetzliche Abkehr von gewissen Kerninhaltspraegungen, sondern lediglich um neue Deutungen - wie es eben auch Protestanten taten.
Daher schafften Oeko-Sozialisten fuer sich die christlichen Fassaden ab, bekaempften sie, aber mitnichten bestimmte wirkende Kerninhalte. Im Gegenteil, die vertreten sie weit fundamentalistischer (weshalb sie ja auch immer mal FundiChristen nenne): Antizins/Antikapitalismus, Antisemitismus/Antizionismus, Scherendenken/Gleichmacherei, Gott/Fuehrer/Kollektiv usw...
Alter Wein in neuen Schlaeuchen also ...
Daher auch der 'Eindruck' von Aufklaerung. Sie bekennen sich nicht mehr als Christen. Aber bloss weil sich jemand umbenennt und quasi begrifflich neudefiniert, sollte das noch lange nicht den Blick auf das wesentliche trueben, die eigentlichen Inhalte und Praegungen.
Und da treffen sich keineswegs zufaellig alle auf der naechsten Demo, bei Attac und sonstigem ... und zwar die innerkirchlichen Reformkraefte, die aehnliche Entwicklungen durchgemacht haben (und die ich Oeko-Christen nenne, einfach nur weil sie sich bekennen, nicht weil die Inhalte zu den Oeko-Sozialisten gross anders waeren) ...
Also: Oeko-Sozialisten sind nach wie vor christliche Abspaltungsbewegungen, die sich einfach nur andere Rituale, Kollektivdeutungen, Inhaltsdeutungen usw. gesucht haben bzw. suchen. Daher landeten manche z.B. beim Ideologisieren des Nationalen, bei Rassen, bei konkreten Ersatzreligionen, Esoterik, Heidentum, Germanentum, usw..
Aus letzteren Zuegen, naemlich der Suche nach Ersatzglauben, resultierte auch m.E. auch die Verstaerkung des Oeko-Aspekts im Oeko-Sozialismus. Ganz allgemein war ja auch vorher die Gesellschaft nicht nur einfach christlich strukturiert, sondern es wirkten aus dem Alltag und der Vergangenheit noch jede Menge schlichter Volksaberglauben, altes Heidentum, aeltere archaischere Clan-Strukturen (in unseren Breiten das Germanentum, woanders waeren das Taliban oder Staemme von Turkvoelkern, arabisches Clantum) und alle moeglichen Sehnsuechte mit ...
Das Christentum selbst wie das Judentum, der Islam, Hinduismus etc. sind ja im Grunde nur veraltete Globalisierungssysteme, die seinerzeit wiederum aeltere kleinere verdraengten. Das Wort 'Aberglaube' ist ja urspruenglich auch ein ein christlicher Term gewesen, der sich gegen aeltere Deutung aelterer Religionen richtete.
Es ging aber selten wirklich um den Glauben 'an sich', sondern nur um Deutungen ...
Und daher sind auch sogar die meisten im Religionsstrang hier durchaus glaeubig, metaphysisch, suchen ihren Sinn stets in solchen Patterns, heute noch globalisierter vermischt mit anderen Aspekten ...
Und daher sollte man auch die meiste Literatur der Vergangenheit von wegen Marx, Hegel usw... ebenfalls als religioese Werke deuten mit manchmal liberal-aufgeklaerten Aspekten ... kernthematisch aber oft eher wieder altes bedienend. Marx Thematisierung von "Kapital/Antikapital" ist ja ganz offensichtlich die fundamentalitische Fortfuehrung einer Bibelauslegung mit anderen Mitteln. Formell ist er eher atheistisch, tatsaechlich war er aber nach wie vor glaeubig und hat sich nur vom Ritus, nicht aber von den defizitaeren Fehlpraegungen verabschiedet ...
Und so traegt sich das alles weiter ...
Wir leben allein deshalb aufgeklaerter, weil ...
a) bestimmte aufgeklaertere Themen/Ideen entstanden.
b) durch schlichte Polarisierungseffekte sich gegenseitig bekaempfender glaeubiger Bewegungen um Deutungshoheiten, die dann quasi von einem zum anderen kommen sowie einer sich durch zunehmende Moderne schneller zunehmenden Diversitaetsbeschleunigung ...
Daher sage ich ja auch, dass ich bezweifle, dass Menschen der Aberglaube auszutreiben ist, sondern es eher darum gehen sollte ihn so zu individualisieren, quasi zu einer schlichten Meinung zu machen, dass er weniger Schaden anrichtet. Das Verhindern grosser aberglaeubischer Kollektive quasi ...
Und daher unterscheiden sich oeko-sozialistische Derivaten wie Faschismus oder Nationalsozialismus oder nationaler Sozialismus oder regionaler Sozialismus oder Kommunismus oder jeder Sozialismus im Kern alle nicht. Alle kommen aus der primitiven ideologisierung eines Kollektivismus, einer Kommune, einer Sortierung einer Gruppe einfach nicht raus.
Ihr Antichristentum aeussert sich also ausser in der Ablehnung der christlichen Fassade, Riten, dem oberflaechlichen ... nicht aber kerninhaltlich. Und wenn Du genau hinsiehst, kannst Du auch heute noch voellig problemlos erkennen, dass Oeko-Sozialisten Kaempfe gegen den Papst, gegen das Kreuz, primaer gegen Symbolik, Fassade und bestimmte Bibeldeutungen fuehren. Sie fuehren aber keine Kaempfe um Kerninhalte des Glaubens an sich, sondern genau umgekehrt verteidigen sie diesen Aspekt noch (was sie von echten Aufgeklaerten unterscheidet) und werden damit widerspruechlich. Ein ganz aktueller Widerspruch ist ja z.B., dass sie durch eben gewohnte alte Kaempfe gegen christliche Symbolik opponieren, bei islamischen aber sogar das Gegenteil tun. Das macht kein tatsaechlich aufgeklaerter Mensch ...
man kann leicht eine Ökologische Ideologie definieren, die nichts mit Nächstenliebe und Jenseitsglaube zu tun hat, sondern nur mit dem Recht des Stärkeren.
Sieh es mal wie beim ideologischen 'Drang nach Kollektivismus'. Ideologisch ist ja nicht, dass Menschen sich zusammenschliessen um etwas zu erreichen. Jeder Kinobesuch entspricht dem, sondern wieder der Aspekt "Ideologie", also unbedingt bestimmte Kollektivvorstellungen durchsetzen zu wollen - die eine Deutung.
Ausserdem ist das ganze eben dadurch defizitaer, weil das in der Realtiaet Widersprueche erzeugt, die nur vorherige innere Widersprueche, Aengste und Zweifel manifestieren (daher ja fehlende Aufklaerung, Aufloesung dieser Defizite und Aengste). Diese Defizite fuehren zu einem steten Konflikt zwischen dem eigenen Tun und der Befuerchtung, dass ihr imaginiertes Gegenteil doch auch richtig sein koennte. Du kannst das am defizitaeren Umgang von Oeko-Sozialisten erkennen mit z.B. regelnden Mechanismen.
Sie gehen nie danach, ob etwas einfach praktisch unter Abwaegung von Vor- und Nachteilen besser ist, weil es besser funktioniert. So wuerden das aufgeklaerte Menschen tun. Nein, sie polarisieren staendig grundsaetzliche Kollektivkaempfe ideologisch auf jedes Thema. Schon deshalb gehoeren sie allesamt: abgeschafft (und damit die wirkenden Defizite, die staendig neu intoniert werden). Diese ganzen polarisierenden Heilsbewegungen sind keine Loesungen, sondern das Problem ...
Und wie das auch bei einzelnen defizitaeren Menschen so ist. Was sie tatsaechlich tun dann in der Praxis, in der ihre Ideologie ja eben gar nicht funktionieren KANN, da die Realitaet ja nicht schwarzweiss ist, und was sie sagen, ist im Resultat hoechst unterschiedlich, kann in jede beliebige Richtung gehen ...
Uebrigens noch mal kurz zum Antisemitismus/Antizionismus, im Grunde einfach ein fortgesetzter Kampf zwischen Religionen, die Oeko-Sozialisten auch hier weit fundamentalistischer betreiben - keineswegs zufaellig uebrigens auch katholische Fundis ... immer wenns ans Fundament geht quasi ...
Auch hier kann jeder unschwer erkennen, dass es nur um Deutungshoheiten geht. Linke Oeko-Sozialisten wollen einfach ihre gute Deutung gegenueber rechten Oeko-Sozialisten durchsetzen. Und so ist das auch bei allen Oeko-Themen. Das gilt aber NUR als Abgrenzungsrhetorik, ein Kampf gegen das defizitaere selbst erahnte "Boese", aber NICHT grundsaetzlich. Daher verhalten sie sich alle gemeinsam ausserhalb ihrer internen Kaempfe ganz anders und sind alle antisemitisch/antizionistisch und die "echten Inhalte" und Ressentiments total austauschbar. Neben dem Islam, der aehnliche alte Globalisierungskaempfe fuehrt, sind es auch keineswegs zufaellig genau sie, die dadurch Antisemitismus/heute Antizionismus ueberhaupt am Leben erhalten ...
Der Kampf der Antifa gegen Nazis (in Wirklichkeit die eine oeko-sozialistische Deutung gegen eine andere oeko-sozialistische Deutung) ist also kein tatsaechlch inhaltlicher. Es geht nur um alte Deutungskaempfe. Ausserhalb dieer internen Kaempfe verhalten sie sich ganz anders und senden genau das gleiche. Die gleichen alten religioesen Verschwoerungstheorien ...
Und genauso haben sich auch die Oeko-Sozialisten der Scherer 8 in Berlin verhalten. Werden sie von ganz anderen ueberfallen, die ihrem gewohnten Feindbild nicht entsprechen (obwohl sie es inhaltlich offensichtlich tun), reagieren sie: ganz anders ...
Sagt ein Salafist EXAKT das selbe wie ein rechter Oeko-Sozialist, resultiert daraus trotzdem eine andere Reaktion. Ebenso sieht man die Antifa bzw. ueberhaupt die in den ganzen NGOs hockenden oeko-sozialistischen Seilschaften eher wenig inspiriert gegen Rassismus 'an sich' demonstrieren oder pamphleten, sondern primaer nur gegen den von hellhaeutigen, umgekehrt nicht. Das vertuschen sie sogar selbst aktiv.
Weil sie eben selbst Rassisten sind genauso wie sie Antisemiten/Antizionisten sind ... sie kaempfen alle nur um "ihre" Deutung von Rassismus, aber nicht gegen Rassismus "an sich".
Nochmal zur Frage nach der Ökonomie: ist diese auch böse, weil "Öko" im Namen vorkommt? Ist Ökonomie und Ökologie nicht dasselbe, nämlich das Haushalten mit begrenzten Ressourcen?
Es geht um den ideologischen Aspekt ...
Eigentlich war Oeko, Eco ein definierter, wenig politischer Begriff.
Aber alle Heilsbewegungen tendieren staendig dazu, neutrale Begriffe mit Moral, Wertungen und eben ihren Ideologien aufzupeppen, wodurch sie nicht mehr neutral sind und ihrer eigentlichen Aufgabe, der schlichten Differenzierung und Kommunikation einer Realitaet Rechnung tragen.
Wenn ich also von "Oeko", "gruen", "sozial" usw. spreche, dann gehts um die ideologisierten Versionen davon. Wenn jemand sagt, "hey, meine Jacke ist gruen'", dann hat das damit wenig zu tun. Aber jeder Zusammenhang mit naturreligioeser Ideologie macht den Begriff dann eben typisch, als Merkmal des religioesen Wertesystems, das in Kombinationen mit anderen in der Regel zusammen auftritt ...
Oeko-Sozialismus ist also nicht einfach ein Begriff, sondern ein Doppelwort, das symbiotisch wirkt und auch fast immer auftritt. Einmal 'Oeko' als naturreligioese Repraesentanz fuer Antimodernismus. Zum anderen 'Sozialismus' als 'fundichristlicher' Aspekt ...
Nicht von mir, sondern von diesen Klientels wurden diese Begriffe ideologisch aufgeladen und popularisiert. Ich verwende den Begriff, weil er den Kern von allem trifft. Siehst Du jemanden besonders nach Oeko schreien und extra ideologisch betonen, findest du im Regelfall auch gleichzeitig sozialistische Aspekte (Kollektivismus, Antizins/Antikapitalismus) usw...
Alle bekaempfen echten Fortschritt und setzen ihren utopischen aberglaeubischen dagegen, der in Wirklichkeit nur aufgewaermtes Gestern ist und daher auch nicht zufaellig staendig an 'Naturvoelker', baeuerliche Kleinstrukturen, Clans usw. erinnert ... ob die einen nun 'Germanen' dazu sagen, die anderen "autonome Kommune" nimmt sich da wenig ... das sind nur Deutungsbegriffe, die den gleichen Inhalt vertuschen wollen ...
trance-x April 26th, 2012, 12:31 PM Nochmal sei betont: leider finden sich keine Artikel, die tatsaechlich konsistent alles wesentlich aufbereiten/zusammen so wie ich das tun wuerde. Alle trennen staendig hier Nazis, dort Gruene/Linke, was total falsch ist. Es entspricht einem Ritual der Abgrenzung zwischen guten und boesen Inhalten, selbst wenn es die gleichen sind ...
Und weil alle selbst solche, etwa reflektiertere, Artikel gewoehnt sind, trennen sie das geistig ebenfalls auf ... aber genau das ist ein Fehler ...
Platte gesagt: Gruene haben braune Themen uebernommen.
tatsaechlich: Oeko-Sozialisten vertreten eben unterschiedlich priorisiert ihre grundsaetzliche defizitaere Fehlpraegung und ringen um die Deutungshoheiten nach gut und boese ...
der Satz etwa in dem Artikel "Prägend wirkten die alten Kameraden jedoch nicht. Die Grünen dürfen sich zu Recht rühmen, sie aus der Partei gedrängt zu haben. Den allermeisten Mitgliedern sind die braunen Wurzeln der grünen Ideologie vollkommen fremd. Einer der wenigen, die sich damit befassten, ist Jürgen Trittin. Er hat einen Beitrag auf seine Website gestellt, in dem er von „erheblichen Schnittmengen“ und „zahlreichen Berührungspunkten“ schreibt. Der Naturschutz sei „in mehrfacher Beziehung anschlussfähig an das Ideologienkonglomerat der Nazis“ gewesen." ist daher z.B. total falsch, falscher gehts nicht.
So schreiben eben Leute, die bestimmten Dingen nie noch tiefer auf den Grund gegangen sind, sondern sich in der Veraestelung und den Widerspruechen politischer Terme verzetteln ...
Das ist verstaendlich, erzeugt aber ebenfalls staendig falsche Vorstellungen und Sortierungen, Abgrenzungen wo gar keine sind usw.
Trotzdem ist der Artikel immerhin schon einer der kritischeren ...
Wir haben Deutschland eben primaer nur Deutungen von Leuten, die sich selbst nicht als Nazis sehen wollen und entsprechend formulierte Artikel ...
Defizite ...
Daher ist es natuerlich schwer irgendwelche Artikel zu finden, die tatsaechlich meiner Auffassung entsprechen, sondern immer werden auch falsche Deutungen mitbedient, immer falsche Abgrenzungen mit ...
Deshalb sage ich das jetzt hier, damit das halbwegs bewusst bleibt beim lesen ...
Ginge es wirklich wissenschaftlich und streng logisch zu, wuerde man einfach sagen: ok, A und B haben genau den gleichen Inhalt, folglich ...
Es wird aber nach Motivationen gedeutet, nach Emotionalien, nach Abgrenzungen ... die gleichen Inhalte werden unterschiedlich verkauft ...
Gut erkennbar war das auch bei der Sarrazin-Diskussion. Der sagt nichts anderes als das, was bereits ALLE Medien vorher in aelteren Artikeln hatten.
Bei ihm wurde das aber total selektiv umgewertet ... obwohl inhaltlich sinngemaess EXAKT das gleiche ...
Oder beim Thema "Doenermord". Genauso wie Hamburgermord keinen aufgeregt haette, wenn der Boulevard halt ueblich einfache griffige Zusammenhaenge erzeugt, wurde hier ideologisch 'Rassismus' reininterpretiert, aber voellig ignoriert und zumeist zensiert, untern Tisch geschoben, dass Tuerken selbst das genauso verwendet haben, viele aeltere Artikel ueber 'Doenermord' selbst von migrantenBackground-Schreibern stammen, weil eben ALLE ganz stinknormal solche Begriffe verwenden, solange sie nicht voellig willkuerlich 'rassistisch aufgeladen werden', von den eigentlichen Rassismus-interessierten, naemlich Oeko-Sozialisten ...
Ökonationalsozial
David Harnasch und Michael Miersch
Die NPD marschiert gegen Atomkraft und für Biobrot. Aus Sicht der Grünen ein Etikettenschwindel. Doch nationalsozialistische Öko-Politik hat Tradition
Rasse, Volk, Nation, Ordnung und Ehre sind Kernbegriffe im Weltbild von Neonazis. Noch ein weiteres Schlüsselwort taucht in Schriften der braunen Szene besonders häufig auf: Natur. „Der Mensch ist Teil der Natur. Deshalb ist Natur nicht einfach nur ‚Umwelt‘ des Menschen. Der Materialismus der letzten Jahrzehnte hat die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen in unverantwortlicher Weise vorangetrieben.“ Das stammt aus dem Parteiprogramm der NPD.
Auch sonst klingt es darin ziemlich grün. Die Partei kämpft für Biolandwirtschaft, ist gegen Atomkraft und Gentechnik.
Mitte März steckte ein NPD-Kampfblatt in vielen Briefkästen Mecklenburg-Vorpommerns. Motto: „volkstreu, bissig, konsequent“. Darin eine eindringliche Warnung vor den Gefahren der geplanten polnischen Atomkraftwerke. „Keine AKW in der Republik Polen“, war im Landtagswahlkampf 2011 eine Kernforderung des Schweriner Landtagsabgeordneten und heutigen stellvertretenden NPD-Bundesvorsitzenden Udo Pastörs.
Die Homepage seines Landesverbands empfängt die Besucher mit einem Plädoyer gegen Gentechnik: „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“
Als Ende Januar zur Grünen Woche einige Tausend Tierschützer, Gentechnikgegner und Biobauern durch Berlin zogen, waren „Autonome Nationalisten“ mit dabei und hielten ein Transparent „gegen Nahrungspflanzenpatente“ und „kapitalistische Knechtschaft“ in die Höhe. Erst nachdem man eine ganze Weile gemeinsam marschiert war, erkannten die anderen Biodemonstranten, wer sich ihnen da angeschlossen hatte. Sie drängten die Rechtsradikalen ab.
Weil sich Neonazis immer häufiger an grüne Initiativen hängen, brachte die rheinland-pfälzische Landeszentrale für Umweltaufklärung eine „Argumentationshilfe“ heraus. Titel: „Naturschutz gegen Rechtsextremismus“. „Die NPD“, warnt der Leipziger Historiker Nils Franke, der die Broschüre verfasst hat, „hat über die letzten Jahre ihre Bemühungen zur Unterwanderung der Naturschutzszene verstärkt.“ „Hinter dem Anliegen, das vielen Menschen als links erscheint“, bestätigt die den Grünen nahestehende taz aus Berlin, „stecken oft ‚Braune Ökologen’, die mit ihrer Umweltfreundlichkeit rechtsextreme Ideen verbreiten.“
Nicht nur in Deutschlands Nordosten biedern sich die Öko-Braunen mit grünen Sprüchen an. Im bayerischen Landshut verteilt der Verein Midgard, hinter dem NPD-Funktionäre stehen, die Zeitschrift „Umwelt und Aktiv“. Ihr Credo: „Nationale Politik ist Umweltpolitik.“ Das Thema Umwelt, sagt Nils Franke, biete die Chance, die Zeit des Nationalsozialismus positiv darzustellen.
Wie heute die NPD verband auch schon die NSDAP völkische Weltanschauung mit grünen Themen. Zur „Blut und Boden“-Ideologie gehörte gesunde Ernährung, die Idealisierung des bäuerlichen Lebens und deutsche Waldromantik. „Es geht gegenüber der deutschen Natur und Heimat“, schrieb Hans Schwenkel, Mitinitiator des Reichsnaturschutzgesetzes von 1935, „um Weltanschauung, um amerikanisch-jüdische oder um deutsche Lebensauffassung und Lebensgestaltung.“ Autarkie war eines der wichtigsten Ziele des Regimes, deshalb war auch das Interesse an nachwachsende Rohstoffen und alternativen Energien groß. Der „Völkische Beobachter“ schwärmte, die Windenergie würde „eine völlige Umwälzung unserer wirtschaftlichen Verhältnisse herbeiführen“. „Reichskrafttürme“ hießen die Propelleranlagen damals. Die Gefahr einer durch Menschen verursachten Klimaerwärmung wurde 1959 in dem Roman „Der Tanz mit dem Teufel“ erstmals beschworen. Autor war der Österreicher Günther Schwab, der es als Nazi zum SA-Sturmführer gebracht hatte. Im späteren Leben galt er als grüner Visionär, bekam Orden und das „Ehrenzeichen in Gold des Naturschutzbunds Österreich“.
Die braunen Ökos hatten ein Herz für Käfer und Bäume und waren gleichzeitig glühende Antisemiten. „Judentum und deutsche Natur“, hieß es 1939 in der Zeitschrift des Vereins Naturschutzpark, „sind unvereinbare Begriffe.“ Diese Verschmelzung von Naturliebe und Rassenhass erklärt der Kulturwissenschaftler Friedemann Schmoll mit der gemeinsamen Suche nach „Ursprünglichem und Unverfälschtem“.
Das von den Nationalsozialisten geschaffene Naturschutzgesetz blieb ebenso wie das Tierschutzgesetz noch bis in die 70er-Jahre in Kraft. Nicht nur in juristischer Hinsicht gab es Kontinuität. Ex-Nazis waren in der Führungsspitze der großen Umweltverbände aktiv und gehörten zu den Gründervätern der Grünen. Dies war zwar bei CDU, SPD und FDP nicht anders. Doch in den Altparteien eroberten die braunen Seilschaften unmittelbar nach dem Krieg neue Schlüsselpositionen. Dass 30 Jahre später bei Gründung der Grünen Nazis mitmischten, widerspricht einem zentralen Mythos der Partei: Man sei 1980 in aller Unschuld als völlig neue politische Bewegung angetreten.
Prägend wirkten die alten Kameraden jedoch nicht. Die Grünen dürfen sich zu Recht rühmen, sie aus der Partei gedrängt zu haben. Den allermeisten Mitgliedern sind die braunen Wurzeln der grünen Ideologie vollkommen fremd. Einer der wenigen, die sich damit befassten, ist Jürgen Trittin. Er hat einen Beitrag auf seine Website gestellt, in dem er von „erheblichen Schnittmengen“ und „zahlreichen Berührungspunkten“ schreibt. Der Naturschutz sei „in mehrfacher Beziehung anschlussfähig an das Ideologienkonglomerat der Nazis“ gewesen.
„Ihr lieben grünen Freunde! Wir stehen mit unserer Partei vor einer kopernikanischen Wende! Chaos herrscht, wo ein Stern geboren wird!“: Mit dieser Parole vereinte August Haußleiter den bunten Haufen Umwelt- und Friedensbewegter, der sich 1980 zur Grünen Partei zusammenschloss. Der damals 75-jährige Politveteran wurde einer ihrer drei gleichberechtigten Sprecher. Dass er dieses Pathos in seiner Tätigkeit als Kriegsberichterstatter für antisemitische Kampfblätter erlernt hatte, deckten verschiedene Medien schnell auf. Haußleiter trat als Sprecher zurück – doch noch 1986 zog er für die bayerischen Grünen in den Landtag ein. „Die Grünen waren zu Beginn ein Sammelbecken für alle möglichen Strömungen, die durch die etablierten Parteien nicht mehr bedient wurden“, erklärt Saskia Richter von der Zeppelin-Universität Friedrichshafen den Erfolg der höchst heterogenen jungen Partei.
Haußleiter war nicht das einzige prominente Gründungsmitglied mit brauner Vergangenheit. Der Kunsthistoriker Beat Wyss deckte auf, dass Joseph Beuys, prominentes Aushängeschild der jungen Grünen, einst zum Dunstkreis der völkischen Nationalrevolutionäre gehört hatte. Baldur Springmann war zu Beginn der 80er-Jahre eines der bekanntesten Gesichter der Partei. Frühere Mitgliedschaften des knorzigen Biobauern umfassten SA, SS und NSDAP. 1982 verließ er die Grünen und wurde Vize der neuen Ökologisch-Demokratischen Partei. Werner Vogel, Spitzenkandidat der Landesliste NRW, gehörte 1983 zur ersten grünen Parlamentsfraktion. Als Ältester sollte er die Eröffnungsrede im Bundestag halten. Doch dazu kam es nicht, da unmittelbar nach der Wahl seine Vergangenheit bekannt wurde: SA-Sturmführer und NSDAP-Mitglied. Er trat zurück.
Auf die peinlichen Mitbegründer angesprochen, entgegnet Michael Schroeren, Pressesprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, dass es bei Haußleiter und Vogel keine „expliziten Bezüge zu einer nazistischen Naturschutzideologie“ gab, „sondern sie waren ohnedies Anhänger der Nazis“.
Ein Jahr nach dem Fall Vogel griff die Partei wieder daneben und stellte Luise Rinser als Kandidatin fürs Bundespräsidentenamt auf, die einst hymnische Gedichte auf Hitler verfasst hatte und noch 1981 in ihrem „Nordkoreanischen Reisetagebuch“ Diktator Kim Il-sung rühmte. Ein anderer Grüner der ersten Stunde war Alfred Mechtersheimer. Er nahm den umgekehrten Weg, war zuerst grün und später braun. Der Friedensaktivist saß bis 1990 für die Partei im Bundestag. In einem Bericht des bayerischen Verfassungsschutzes von 1997 heißt es, Mechtersheimer habe sich „zu einem der wichtigsten Protagonisten rechtsextremistischer Bestrebungen entwickelt“.
Nicht nur die Grünen haben braune Flecken in ihrer Geschichte, auch die großen Umweltverbände. Lina Hähnle, Vorsitzende des „Reichsbunds für Vogelschutz“(heute NABU), bot einst Hitler „freudige Gefolgschaft“ an. Auch der „Bund Naturschutz in Bayern“, Vorläufer des heutigen BUND, frohlockte: „Keine Zeit war für unsere Arbeit so günstig, wie die jetzige unter dem Hakenkreuzbanner der nationalen Regierung.“
Später, zwischen 1958 bis 1963, war Alwin Seifert „Bundesleiter“ des „Bund Naturschutz“. Der Landschaftsarchitekt hatte dem NS-Regime ab 1940 als „Reichslandschaftsanwalt“ gedient und in dieser Funktion dafür gesorgt, dass die Ränder der Autobahnen mit deutschen Gewächsen bepflanzt wurden. Außerdem befasste er sich mit der Umgestaltung der eroberten „Lebensräume“ im Osten. Gemäß der Anweisung Himmlers sollte sich „der germanisch-deutsche Mensch“ dort zu Hause fühlen. Dass dafür Millionen Russen vertrieben werden sollten, war Seifert wohl bewusst. Skrupel deshalb sind ebenso wenig überliefert wie wegen seiner Kontakte zum biologisch-dynamischen Kräutergarten im KZ Dachau, in dem zahllose Häftlinge zu Tode geschunden wurden. Ein Vierteljahrhundert später schrieb Seifert das Buch „Gärtner, Ackern – ohne Gift“, bis heute ein Bestseller und laut „Amazon“ „eine Bibel der ökologischen Bewegung“.
Erschienen in FOCUS Nr. 15/2012
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source: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/oekonationalsozial/
thun April 26th, 2012, 02:02 PM Also, prägnant zusammengefasst: "Ökosozialistisch" = alles, was Trance nicht ist? :dunno: Habe wirklich keine Zeit, das alles durchzulesen und versuchen, nachzuvollziehen.
Dieses ganze Geschwafel ist doch von Post zu Post (vor allem wegen Trances Unfähigkeit, nicht zu widersprechen, sondern einfach mal ordentlich zu antworten) noch lächerlicher geworden (ich nutze nicht den Eupehmismus "weniger glaubhaft" wie Erbse). Muss Erbse zustimmen: Je mehr Du zu dem Thema von Dir gibst, desto weniger überzeugst Du.
Bitte, um Deiner eigenen Sache willen: Fasse Dich kurz, schreibe prägnant, strukturiert und grammatikalisch und orthographisch korrekt. Sonst nehmen Dich von Mal zu Mal noch weniger Leute ernst! Es gibt keine völlige Trennung zwischen Inhalt und Kommunikationsmittel/-code, wenn der Code nicht den Konventionen der Adressaten entspricht, dann wird kaum einer von denen den Inhalt ernstnehmen. Wenn Du das wider Erwarten irgendwann mal kapieren solltest, würdest Du dir und deiner Sache den größtmöglichen Dienst erweisen, Trance. Bisher leistest Du nur Dir selbst einen Bärendienst.
derzberb April 26th, 2012, 03:11 PM ich versuche zusammenzufassen:
Öko = anti-fortschrittlich, natiurreligiös
Sozialistisch/christlich = das Kollektiv
es gibt verschiedenen Abspaltungen vom Aberglauben, Naturreligion usw, die scheinbar gegen das alles gerichtet sind, aber im wesentlichen nur andere Formen des Aberglaubens/Naturreligion vertreten (zB Nationalsozialismus).
du unterscheidest zwischen unideologischem Gebrauch von Begriffen wie Öko und Kollektiv usw und ihren ideologisch überhöhten namensgleichen Geschwistern
deine Antwort auf meinrn Ansatz, man könne ökologische Norm ohne Kollektiv formulieren verstehe ich nicht. Hast du wirklich formulieren darauf geantwortet?
Dein Ausführgen sind immer noch vieeeeeeeeeeeel zu lang. Du hast allein drei Abschnitte gebraucht um immer wieder mit neuen Beispielen den Unterschied zwischen ideologisierten und unideologischen Begriffen klarzumachen, mit immer neuen Beispielen, die alle dasselbe sagen und die wir alle schon tausendmal gelesen haben. Das macht es einfach anstrengend. Wenn man in deinen Posts nach Zitaten sucht, dann muß man sich durch einen riesigen Wortschwall graben. Das kostet Zeit und macht keinen Spaß. Ein aufgeklärter mensch muß das Wissen. Deine Postings haben sich schon ein wenig verbessert. Trotzdem kannst du noch 90% Textmasse aussortieren.
disciple9 April 26th, 2012, 07:58 PM ab wann ist fuer dich etwas ideologisch?
Gegenfrage: Ist der Bildungsauftrag ideologisch? Welche Verantwortung resultiert aus dem Liberalismus für die Freiheit der anderen und meine Interaktion mit diesen Wesen? Insofern ist alles ideologisch, was einem Anspruch versucht gerecht zu werden. Ist klassische Schulbildung ideologisch? Ist Latein ideologisch, damit ich die Philosophen der griechischen Antike studieren kann? Ich hasse Liberalismus und das Aufgeben des Humanismus. Keiner fühlt sich mehr für igrendetwas verantwortlich, keiner spricht etwas aus, was zwingend umgesetzt wird. Ist der Bildungsauftrag etwa kommunistisch? Was kommt als nächstes: ich habe die Freiheit mir alles selbst bei zu bringen? wie stupide und anti-modern. Wir brauchen Ideologie und müssen uns Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Wir müssen sagen, dass Deutschland Krieg führt weil...wir müssen sagen, dass wir diese scheiß Chinesen brauchen, die einen Scheiß zur Zivilisation beitragen weil....wir müssen sagen, dass Reiche mehr Steuern bezahlen sollen, weil.....wir müssen sagen, dass es keine Subventionen mehr für Großindustrielle gibt, weil.....
Ansprüche über Ansprüche, alles Ideologie in deinen Augen???? Die man nicht denken und sagen darf, oder was? Aus diesen Ansprüchen resultiert ein gottverdammter Bildungsanspruch. Ein knallharter voller Drill geprägter Bildungsanspruch an den Schulen und Universitäten, kein Rumgammeln, kein Kiffen, keine lines ziehen und kein Crystal. Mehr Anstrengung für alle., den Kanacken wird in den Arsch gereten und solche Liberalismusfetischsten wie du haben die Fresse zu halten, weil zum ersten Mal ein wahrer Auftrag aus der Freiheit des Einzelnen resultiert nämlich die Verantwortung darum, andere Menschen dazu zu erziehen sich ihres eigenen Verstandes zu bemächtigen. Die Startwerte für den Liberalismus sind vollkommen falsch gesetzt und darum ist dein Scheißliberalimus eine bloße Wunschvorstellung, da sich niemand oder nur die wenigsten sich wirklich ihres eigenen Verstandes befähigen. Das sollte der Anspruch sein.
trance-x April 27th, 2012, 02:19 PM Gegenfrage: Ist der Bildungsauftrag ideologisch? Welche Verantwortung resultiert aus dem Liberalismus für die Freiheit der anderen und meine Interaktion mit diesen Wesen? Insofern ist alles ideologisch, was einem Anspruch versucht gerecht zu werden. Ist klassische Schulbildung ideologisch? Ist Latein ideologisch, damit ich die Philosophen der griechischen Antike studieren kann? Ich hasse Liberalismus und das Aufgeben des Humanismus.
moeglichst freie Information fuer alle ist aber Liberalismus ...
moeglichst gleiche Information oder gleiche Wege zu freier Information ist Oeko-Sozialismus ...
Keiner fühlt sich mehr für igrendetwas verantwortlich, keiner spricht etwas aus, was zwingend umgesetzt wird.
Was hat das mit Liberalismus zu tun? Alle Errungenschaften stammen von Liberalen, auch alle "sozialen" Errungenschaften. Verwechseln nicht ideologische Wiederkaeuer, die alles staendig verzerren mit echtem Fortschritt und deren Ideengebern ...
Liberalismus, Individualismus und Emanzipation bedeutet nicht, dass keiner ueber eine Verbesserung der Gesellschaft nachdenkt. Das Klischee haben nur Oeko-Sozialisten verbreitet um ihren Muell zu verkaufen. Nein, es bedeutet nur, dass pragmatischer und eher auf Funktion hin vorgegangen wird. Was halt besser funktioniert. Oeko-Sozialisten wollen aber nichts funktionierendes, sondern ihre ideologischen Vorstellungen und Utopien teilen. Sie ersetzen logisches Denken und Pragmatismus mit dem immer unperfekten Umgang mit der Realitaet nur durch mehr Polarisation, menschelnd-moralische heisse Luft ...
Ideologie ist einfach, wenn irgendeine beliebige Sache statt genau so betrachtet zu werden aufgepumpt wird mit zusaetzlichen metaphysischen Aspekten, damit von der eigentlichen Sache gerade weggeht ...
Das Mittel wurde zum Zweck, die Ideologie und deren vermeintlich troestliche Waerme (die sie ja senden soll) verdeckt die Tatsachen ...
Daher leben ja auch Menschen weltweit nicht dort am besten, wo es ideologischer ist, sondern wo es besser funktioniert: wo es liberal ist ...
Verwechsel also NIEMALS die Unterstellungen von Oeko-Sozialisten gegen Liberale mit dem, was Liberale tatsaechlich tun und denken ...
Da waerest Du nur auf die Propaganda der ersten reingefallen ...
disciple9 April 27th, 2012, 05:45 PM ^^Okay, Trance, aber sofort messe ich den „realen“ Liberalismus an seinem Bildungsauftrag. Nur wer eine Anleitung erfährt, sich seines eigenen Verstandes zu befähigen, ist ein vollwertiger und aufgeklärter Mensch im Sinne des Liberalismus. Solange dieses Herzstück des Liberalimus in staatlicher Form und voller Strenge und Disziplin nicht umgesetzt wird, ist der Liberalismus einen Scheißdreck wert und hemmt die Entwicklung der gesamten Gesellschaft. Er schürt sogar nur noch die Kämpfe der Klassen untereinander und belebt Kriminalität. Zu sehen an den ganzen Türkenkanacken in Westdeutschalnd. Denen hätte man in der Schule in den Arsch treten müssen und die Lehrer hätten massive Unterstützung erfahren müssen, aber nein, was war unsere Antwort der Gesellschaft
„Du hast die Freiheit dich selbst zu unterrichten.“
Und genau das passiert auch an deutschen Unis, es existiert faktisch kein Bildungsauftrag mehr, und das haben wir dieser Gauck'schen Auslegung von Liberalismus zu verdanken, denn alles was vom Staat kommt, ist kommunistisch und menschenverachtend. Der Staat übernimmt aber einen Bildungsauftrag, wie kein anderer, und dieser Aspekt wird gerade ausgehöhlt.
Bauer-Ewald April 27th, 2012, 05:47 PM ^^ + 100
Seh ich genauso!
thun April 28th, 2012, 10:22 AM Völlig richtig.
Odoaker April 28th, 2012, 11:00 AM Was hat das mit dem Liberalismus zu schaffen? In Deutschland wurden die Eliten an den Universitaeten nach dem Zweiten Weltkrieg durch antideutsche Parteigaenger ausgetauscht, seitdem herrscht dort im Gegenteil kein liberales, aber rot-autoritaeres Autistenregime (ASTA). Und wenn Inzestkinder nicht rechnen können, hat nicht die Bildungspolitik, sondern der Grenzschutz versagt.
disciple9 April 28th, 2012, 12:57 PM In Deutschland wurden die Eliten an den Universitaeten nach dem Zweiten Weltkrieg durch antideutsche Parteigaenger ausgetauscht, seitdem herrscht dort im Gegenteil kein liberales, aber rot-autoritaeres Autistenregime (ASTA).
Werter Herr Odoaker, die Eliten wurden durch den braunen Rotz, wie Okkultisten Himmler und Pseudo- Intellektuelle wie Goebbels, verjagt. Dort wurde ganz empfindlich in das deutsche Wissenschaftswesen eingegriffen. Was das Bildungssystem anbelangt, gebe ich dir Recht, diese ganzen 68er sollten sich was schämen, was sie der deutschen Bildungstradition angetan haben. Hier gehört Disziplin, Anstand und Anspruch hin, und kein operieren auf Augenhöhe und die Freiheit dazu sich selbst unterrichten zu dürfen.
Und wenn Inzestkinder nicht rechnen können, hat nicht die Bildungspolitik, sondern der Grenzschutz versagt.
Ok, Odo, ich weiß um deine Ressentiments, und ich respektiere dein ausländerfeindliches Gequatsche auch, aber das hat wenig mit dem Erkennen des wahren Problems zu tun. Wir können diese ganzen Türken nicht raushauen und abgesehen davon gibt es auch genügend viele Assi-Deutsche. Ich weiß ja nicht auf welche Schule du gegangen bist, aber an meinem Gymnasium wurden frühzeitig Drogen konsumiert, als gäbe es kein Morgen. Diesen Fatzken hätte ich gern ihre Tracht Prügel des Lebens verpasst und einen Anspruch an Bildung und Erziehung zu haben ist frei von irgendwelchen Klischees was Ausländer betrifft. Es ist viel mehr eine gesellschaftliche Milieufrage.
Odoaker April 28th, 2012, 01:19 PM Die alliierten Saeuberungswellen dürften die paar Exilanten bei weitem übertroffen haben, von den Verschleppungen ganz zu Schweigen. Es bedarf hier auch nicht dieses und jenes Konzepts, sondern mehr des Wettbewerbs, denn am meisten aufrichtiges Interesse am Werdegang ihrer Kinder haben immer noch die Eltern selbst. Überlaesst man ihnen die Wahl, werden sich ganz schnell schon die richtigen und geeignetesten Schulformen herausausbilden - wie auch immer sie aussehen mögen! Der Staat könnte hier arme Familien höchstens über Bildungsgutscheine unterstützen.
Und natürlich kann man diesen Tekkenmüll wieder loswerden. Hier gilt es am Bewusstsein anzusetzen, dass im Land der Deutschen immer noch sie alleine bestimmen können, mit wem sie ihr Land teilen wollen. Indirekte Maßnahmen wie die Streichung der Sozialhilfe würden alleine schon die Haelfte vergraulen, der Rest waere wahrscheinlich nicht einmal mehr ein Problem. Wenn man dann noch die Verbrecher verweist, verwaisen bald auch alle Ghettos.
Nein, an meiner Schule hielt sich der Drogenkonsum doch in sehr überschaubaren Grenzen. Es waren und sind auch fast nur Deutsche.
erbse April 28th, 2012, 01:45 PM http://img.anongallery.org/img/8/7/thats-racist.gif
disciple9 April 28th, 2012, 06:16 PM Die alliierten Saeuberungswellen dürften die paar Exilanten bei weitem übertroffen haben, von den Verschleppungen ganz zu Schweigen.
Mann, Mann, Odo, ich dachte du seist geschichtsbewandert, aber du beweist gerade Gegenteiliges. Die „paar“ Exilanten waren es nicht. Ich spreche immer von meinem Metier der Mathematik und Physik und die brach Anfang der 30er ein, und leider Gottes waren sie beide sehr viel versprechend. Hier haben sich die Nazis ein Verbrechen an der deutschen Wissenschaft geleistet ohne Sondergleichen.
Es bedarf hier auch nicht dieses und jenes Konzepts, sondern mehr des Wettbewerbs, denn am meisten aufrichtiges Interesse am Werdegang ihrer Kinder haben immer noch die Eltern selbst. Überlaesst man ihnen die Wahl, werden sich ganz schnell schon die richtigen und geeignetesten Schulformen herausausbilden - wie auch immer sie aussehen mögen! Der Staat könnte hier arme Familien höchstens über Bildungsgutscheine unterstützen.
Ich glaube dir, dass deine Eltern ziemlich gut aufgestellt sein mögen, aber mit deinem verheißungsvollen Wettbewerb überlässt du immer das Gesindel sich selbst und sagst, dann „Ja, wieso, ihr hättet ja auch promovieren können, aber stattdessen, habt ihr angefangen Drogen zu ticken. Ihr hattet ja die Wahl.“. Das ist zynisch und wird nicht dem Anspruch von Liberalismus gerecht, sondern ist einfach nur eine Farce und freier Wettbewerb wird hier zum Bollwerk bestehender gesellschaftlicher Strukturen erhoben. Der freie Wettbewerb hat noch nicht mal angefangen, sondern Privilegien und Herkunft sind entscheidend. Und, nein ich spreche hier nicht von Gleichmacherei, aber ein jeder sollte das Härteste Maß an Bildung erfahren, wenn nötig auch mit exzessiven militärischen Drill.
Und natürlich kann man diesen Tekkenmüll wieder loswerden. Hier gilt es am Bewusstsein anzusetzen, dass im Land der Deutschen immer noch sie alleine bestimmen können, mit wem sie ihr Land teilen wollen. Indirekte Maßnahmen wie die Streichung der Sozialhilfe würden alleine schon die Haelfte vergraulen, der Rest waere wahrscheinlich nicht einmal mehr ein Problem. Wenn man dann noch die Verbrecher verweist, verwaisen bald auch alle Ghettos.
Quatsch doch nicht, Odo. Du weißt ganz genau, dass sie ihre Mafia-Clans aufbauen und dich gutbürgerlichen Vogel als erstes ausrauben und damit stellen sie eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft dar, der du eben nicht durch massive Polizeiarbeit Herr werden kannst. Der War on Drugs war ja bisher auch ganz dolle erfolgreich und die Freiheiten des einzelnen Bürgers wurden gleich auch nur noch gestrichen. Ich glaube, das geht auch besser, anstatt das Gesindel sich selbst zu überlassen.
Es müssen eben immer stets Grundwerte erzogen und übermittelt werden. Das passiert nicht mehr. Alles hat sich aufgelöst und wurde ins Private verschoben. Eine mordsmäßige Organisation resultiert daraus, nämlich faktisch gar keine. Das wäre ja alles nicht schlimm, wenn Trance Axiom der Modernität nicht zur Gültigkeit erhoben wurden wäre und das ist es nun mal. So werden wir dieser Sache eben nun mal überhaupt nicht gerecht und mir geht es nicht darum, dass Privilegierte auch privilegiert bleiben, so wie du wahrscheinlich. Das ist mir schnurz, nur gemessen an dem Axiom, geht es wahrlich besser und das gilt es zu erkennen und zu ändern.
Nein, an meiner Schule hielt sich der Drogenkonsum doch in sehr überschaubaren Grenzen. Es waren und sind auch fast nur Deutsche.
Du solltest bedenken, dass ich an meiner Dresdner Schule einen Migrationsanteil von unter 1 Prozent hatte. Ich selbst habe einen Migrationshintergrund und haben in meinem Leben nie gekifft, nur meine Mitschüler mussten unbedingt einen auf Drogenticker machen. Die Lehrer hat es sowieso nie interessiert. Deiner Wahrnehmung von „wenn Ausländer, dann kriminell“ solltest du einer bedingten Wahrscheinlichkeit unterwerfen und generell führt deine Argumentation nur in eine Sackgasse, nämlich dem emotionsgetrieben Argumentieren. Du bist „irgendwie“ stolz darauf deutsch zu sein und dass muss sich „irgendwie“ bei dir manifestieren. Konkretisiere doch bitte deine Ansprüche, dass bitte abstrakt, ohne auf deine gefühlte Empirie zu verweisen.
disciple9 April 29th, 2012, 04:51 PM Beitrag zur politischen Leitkultur, mal wieder auf dem Deutschlandfunk gehört:
Bei den oft hitzig geführten Diskussionen um die Frage, wie die sozialen und politischen Krisen der Weimarer Republik überwunden werden könnten, wurde sich gern auf das Buch "Preußentum und Sozialismus" von Oswald Spengler bezogen: Nach ihm habe in England der "Seeräuberinstinkt des Inselvolkes" zu einer Gesellschaft mit einer parlamentarischen Ordnung geführt, in der der Einzelne nach Beute trachte, eine Ordnung, die den Staat unterminiere.
Dagegen hätten die kontinentalen, dem konkreten Ort und festen Boden verbundenen Preußen eine Wirtschaftsautorität des Staates geschaffen, die nicht im Dienst der "Bereicherung des Einzelnen", sondern der "Blüte des Ganzen" gestanden habe; genauso wie ein "Rätesystem", das jedem gemäß seiner Fähigkeiten ein bestimmtes Maß von Befehl und Gehorsam zugewiesen habe.
Dieser "preußische Sozialismus", wie ihn Spengler nannte, sei daher dem deutschen Wesen eigen und stünde gegen die Utopien des westlichen Sozialismus, der nichts anderes als "Kapitalismus von unten" sei.
Niekisch entwickelte diese Idee weiter. In seiner Zeitung "Der Widerstand" propagierte er einen antiwestlichen Sozialismus auf nationaler Basis: einen Nationalbolschewismus, orientiert am Moskauer Vorbild.
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1740730/
Ganz harter Stoff für Trance, hier scheinen eigenständige Grundeigenschaft des Sozialismus zu existieren, die sich nicht einer Hierarchie unterordnen lassen.
Und dann noch was für Odoaker, dem Vorzeige-Deutschen unter uns, der mit seinem Hang zur völkischen Ständegesellschaft keinerlei preußischen Prinzipien gerecht wird:
Doch hielt von [Ernst von] Salomon Distanz zu den neuen Mächtigen [Nazis], die ihm als potenziellen Anarchisten misstrauten: Er sah, dass der Nationalsozialismus den Staat zum Völkischen verlagerte, dass er um der Ideologie willen andere ausschloss, und dass dies den preußischen Prinzipien widersprach.
Quelle: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/1740730/
yabbes April 30th, 2012, 02:49 PM Oh nein, siehst Du Dich also in den sozial-konservativen Fußstapfen von Oswald Sprengler ?
Kollektivistische Ideologien waren der Untergang Deutschlands und bleiben es auch in Zukunft. Wie man das aus der Geschichte zu lernen sich verweigern kann, ist mir schleierhaft. Genau so könnte man Deutschland einen Zentralismus aufzwingen. Deutschland ist nicht eins und genau so wenig wollen die Deutschen wie eins behandelt werden und ihre Freiheit irgendwelchen rotfaschistischen Zielen unterordnen.
derUlukai April 30th, 2012, 06:31 PM mal was neues: ökofaschisten und ökospießer (http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/mein-weg/jutta-ditfurth-immer-dagegen-und-ganz-auf-linie-11732082.html) :banana:
disciple9 April 30th, 2012, 07:50 PM Oh nein, siehst Du Dich also in den sozial-konservativen Fußstapfen von Oswald Sprengler ?
nein, mir liegt das Völkische fern. Auf dem Gebiet ist Odoaker Experte.
Kollektivistische Ideologien waren der Untergang Deutschlands und bleiben es auch in Zukunft. Wie man das aus der Geschichte zu lernen sich verweigern kann, ist mir schleierhaft. Genau so könnte man Deutschland einen Zentralismus aufzwingen. Deutschland ist nicht eins und genau so wenig wollen die Deutschen wie eins behandelt werden und ihre Freiheit irgendwelchen rotfaschistischen Zielen unterordnen.
Kann ja sein, trotzdem ist es wichtig sich mit solchen Ideen auseinanderzusetzen. Mir geht es um eine Definition des momentanen Zustandes der gesellschaftlichen Situation, mich beschleicht der Gedanke, dass wir nicht einer Sache dienen, dass würde Trance Ideologie nennen, sondern dem Stärksten in der Gesellschaft, ohne jede Prinzipien. Was auch immer „stark“ heißen mag, in der Ukraine ist es die Mafia, in Deutschland irgendwer anderes, nur keine sachbezogenen Themen, immer gelenkte Entscheidung, die durch nichts niemanden nachvollziehbar sind. Der Anspruch ist also nicht kollektivistisch zu betrachten, sondern von rein theoretischer Natur, einen Entwurf von der Gesellschaft zu haben. Für Trance ist das von vornherein etwas schlechtes, da dies wohl in einer Ideologie münden würde, dass man einem Ideal zustreben würde. Ich kann daran leider noch nichts verwerfliches erkennen, denn was sollte die Alternative sein?
Flyn May 19th, 2012, 06:08 AM Die Deutschen haben Angst vor Pestiziden im Gemüse, Dioxin in Eiern und sogar Genen im Honig. Dabei ist die größte Giftmischerin Mutter Natur selbst. (http://www.tagesspiegel.de/wissen/lebensmittel-leckeres-gift/v_print/4616986.html)
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[...]
Die Frage ist auch, ob wir nicht inzwischen als so fortschrittsfeindlich wahrgenommen werden, dass der Mann aus Indien lieber gleich nach Amerika aufbricht. Nach den Debatten über Kernkraft, Nano- und Gentechnik habe ich da meine Bedenken.
[...]
Die europäische Landwirtschaft nimmt am Fortschritt nicht mehr teil.
[...]
Für Wissenschaftler in diesem Bereich bedeutet das, dass sie auswandern oder sich ein anderes Fachgebiet suchen müssen. Wir reden hier von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen.
[...]
Aber Hoechst war Weltmarktführer bei Insulin und hatte in Frankfurt eine hochmoderne Anlage gebaut, die zum Technikmuseum wurde, weil ihr die Landesregierung die Genehmigung verweigerte. Der zuständige Minister hieß Joschka Fischer und hielt Biotechnologie für Teufelszeug. Als der Wettbewerber die deutschen Apotheken dann aus dem Elsass mit ganz ähnlichem Kunstinsulin belieferte, waren zwar die Diabetiker glücklich, aber Hoechst war seinen Vorsprung los.
Wie ein ganzer Wissenschaftszweig zunichte gemacht wird (http://www.zeit.de/2012/18/N-Marcinowski)
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Ein Kommentar dazu:
Die Pflanzen-Biotechnik zieht sich aus Deutschland zurück. Gegner der Grünen Gentechnik haben sich mit irrationalen Argumenten durchgesetzt. (http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-01/rueckzug-gruene-gentechnik)
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