trance-x
November 7th, 2011, 05:57 AM
Wasserstadt Spindlersfeld
Über 800 Wohnungen auf dem Abenteuerspielplatz
Mittwoch, 2. November 2011 03:06 - Von Sabine Flatau
http://www.weltstadt-immobilien.de/index_html_files/87.jpg
source: http://www.weltstadt-immobilien.de/Spindlertower%20an%20der%20Spree.htm
Noch ist es ein Abenteuergelände am Spreeufer in Spindlersfeld. Die Fensterscheiben des großen, alten Fabrikgebäudes sind eingeworfen. Lücken klaffen im Mauerwerk. Gräser und Büsche wuchern an alten Fundamenten.
Kaum vorstellbar, dass an diesem Ort in drei bis vier Jahren ein modernes Quartier mit neuen Wohnhäusern und sanierten Altbauten, mit Straßen, Spielplätzen und einer Kita heranwächst. Aber das ist der Plan.
http://www.weltstadt-immobilien.de/index_html_files/86.jpg
source: http://www.weltstadt-immobilien.de/Spindlertower%20an%20der%20Spree.htm
Der Entwurf für die Wasserstadt Spindlersfeld an der Ernst-Grube-Straße stammt vom Berliner Architekten Klaus Theo Brenner. Eine Stadt in der Stadt soll entstehen, dort, wo der Unternehmer Wilhelm Spindler im 19. Jahrhundert seine große Wäscherei errichtete. Er ließ Wohnungen für seine Arbeiter bauen, einer Poliklinik und zwei Sparkassen. Eine kleine Stadt in der Stadt. Das ist das Vorbild für den Architekten Brenner. Zu erreichen nur in kleinen Schritten. Denn der Boden war voller Schadstoffe. Seit 2002 werde er saniert, sagte Sören Schwaar, Geschäftsführer der Kanton Grundstücksentwicklungsgesellschaft, bei einer Präsentation am Dienstag. Die GmbH hat das 100 000 Quadratmeter große Gelände für etwa zehn Millionen Euro gekauft. Das Bauvolumen für das gesamte Areal liegt bei etwa 350 Millionen Euro. Sechs Millionen Euro koste die Reinigung der Erde, so Schwaar. Sie soll bis Ende 2011 dauern. Die Gesellschaft saniert und baut Schritt für Schritt. Begonnen hat sie mit dem alten Kutscherhaus, in dem 17 Wohnungen eingerichtet wurden. Sie sind bereits verkauft und vermietet. Als Nächstes wird die einstige Poliklinik hergerichtet - unter dem neuen Namen "Casa Medici". Auch diese 15 Wohnungen sind nicht mehr zu haben. Insgesamt entstehen 856 Wohnungen, etwa 350 davon in den alten Fabrikgebäuden, der Rest in Häusern, die neu errichtet werden. Vor allem Köpenicker interessieren sich für das Gelände und die Pläne, aber auch Berliner aus Mitte und Prenzlauer Berg, die dem Großstadttrubel entgehen wollen. Auch ehemalige Mitarbeiter von Rewatex, dem DDR-Reinigungsbetrieb, wollen wissen, was an ihrem alten Arbeitsplatz passiert. Eine alte Dame habe mit Tränen in den Augen berichtet, sie sei 1938 in einer Wohnung im Kutscherhaus geboren, erzählt Manfred Hartwig, der den Vertrieb für die Firma Metropole Marketing betreut. Viele verkaufte Wohnungen im Kutscherhaus werden vermietet. Für acht bis 8,50 Euro je Quadratmeter, sagt Manfred Hartwig. Die Nachfrage sei groß.
http://www.weltstadt-immobilien.de/index_html_files/84.jpg
source: http://www.weltstadt-immobilien.de/index_html_files/84.jpg
BOOTSLIEGEPLÄTZE FÜR ANWOHNER
Am Spreeufer legt die Entwicklungsgesellschaft eine öffentliche Promenade an und Bootsliegeplätze für die Bewohner der Wasserstadt. Acht neue Häuser werden dicht am Ufer, in der Nachbarschaft der großen Fabrikgebäude gebaut, die sogenannten Spindler Towers mit je fünf Etagen und einem Dachgeschoss. Ihre rotbraune Fassade orientiert sich an den Backsteinen der Fabrik. Der Quadratmeterpreis in den Neubauten der Wasserstadt liegt bei 3090 bis 4190 Euro, in den denkmalgeschützten Altbauten bei 2990 bis 3500 Euro. Die kleinsten Wohnungen sind 57 Quadratmeter groß, die größten haben 188 Quadratmeter.
http://www.weltstadt-immobilien.de/index_html_files/85.jpg
source: http://www.weltstadt-immobilien.de/index_html_files/85.jpg
2015 oder 2016 soll die Wasserstadt fertig sein. "Das Projekt ist etwas ganz Besonderes", sagt Architekt Klaus Theo Brenner. "Durch seine Lage am Wasser und den ganzheitlichen Anspruch. Und durch die Herausforderung als Denkmal."
source: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1813158/Ueber-800-Wohnungen-auf-dem-Abenteuerspielplatz.html
Über 800 Wohnungen auf dem Abenteuerspielplatz
Mittwoch, 2. November 2011 03:06 - Von Sabine Flatau
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Noch ist es ein Abenteuergelände am Spreeufer in Spindlersfeld. Die Fensterscheiben des großen, alten Fabrikgebäudes sind eingeworfen. Lücken klaffen im Mauerwerk. Gräser und Büsche wuchern an alten Fundamenten.
Kaum vorstellbar, dass an diesem Ort in drei bis vier Jahren ein modernes Quartier mit neuen Wohnhäusern und sanierten Altbauten, mit Straßen, Spielplätzen und einer Kita heranwächst. Aber das ist der Plan.
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Der Entwurf für die Wasserstadt Spindlersfeld an der Ernst-Grube-Straße stammt vom Berliner Architekten Klaus Theo Brenner. Eine Stadt in der Stadt soll entstehen, dort, wo der Unternehmer Wilhelm Spindler im 19. Jahrhundert seine große Wäscherei errichtete. Er ließ Wohnungen für seine Arbeiter bauen, einer Poliklinik und zwei Sparkassen. Eine kleine Stadt in der Stadt. Das ist das Vorbild für den Architekten Brenner. Zu erreichen nur in kleinen Schritten. Denn der Boden war voller Schadstoffe. Seit 2002 werde er saniert, sagte Sören Schwaar, Geschäftsführer der Kanton Grundstücksentwicklungsgesellschaft, bei einer Präsentation am Dienstag. Die GmbH hat das 100 000 Quadratmeter große Gelände für etwa zehn Millionen Euro gekauft. Das Bauvolumen für das gesamte Areal liegt bei etwa 350 Millionen Euro. Sechs Millionen Euro koste die Reinigung der Erde, so Schwaar. Sie soll bis Ende 2011 dauern. Die Gesellschaft saniert und baut Schritt für Schritt. Begonnen hat sie mit dem alten Kutscherhaus, in dem 17 Wohnungen eingerichtet wurden. Sie sind bereits verkauft und vermietet. Als Nächstes wird die einstige Poliklinik hergerichtet - unter dem neuen Namen "Casa Medici". Auch diese 15 Wohnungen sind nicht mehr zu haben. Insgesamt entstehen 856 Wohnungen, etwa 350 davon in den alten Fabrikgebäuden, der Rest in Häusern, die neu errichtet werden. Vor allem Köpenicker interessieren sich für das Gelände und die Pläne, aber auch Berliner aus Mitte und Prenzlauer Berg, die dem Großstadttrubel entgehen wollen. Auch ehemalige Mitarbeiter von Rewatex, dem DDR-Reinigungsbetrieb, wollen wissen, was an ihrem alten Arbeitsplatz passiert. Eine alte Dame habe mit Tränen in den Augen berichtet, sie sei 1938 in einer Wohnung im Kutscherhaus geboren, erzählt Manfred Hartwig, der den Vertrieb für die Firma Metropole Marketing betreut. Viele verkaufte Wohnungen im Kutscherhaus werden vermietet. Für acht bis 8,50 Euro je Quadratmeter, sagt Manfred Hartwig. Die Nachfrage sei groß.
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BOOTSLIEGEPLÄTZE FÜR ANWOHNER
Am Spreeufer legt die Entwicklungsgesellschaft eine öffentliche Promenade an und Bootsliegeplätze für die Bewohner der Wasserstadt. Acht neue Häuser werden dicht am Ufer, in der Nachbarschaft der großen Fabrikgebäude gebaut, die sogenannten Spindler Towers mit je fünf Etagen und einem Dachgeschoss. Ihre rotbraune Fassade orientiert sich an den Backsteinen der Fabrik. Der Quadratmeterpreis in den Neubauten der Wasserstadt liegt bei 3090 bis 4190 Euro, in den denkmalgeschützten Altbauten bei 2990 bis 3500 Euro. Die kleinsten Wohnungen sind 57 Quadratmeter groß, die größten haben 188 Quadratmeter.
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2015 oder 2016 soll die Wasserstadt fertig sein. "Das Projekt ist etwas ganz Besonderes", sagt Architekt Klaus Theo Brenner. "Durch seine Lage am Wasser und den ganzheitlichen Anspruch. Und durch die Herausforderung als Denkmal."
source: http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1813158/Ueber-800-Wohnungen-auf-dem-Abenteuerspielplatz.html