View Full Version : Berlin - International community and infrastructure (English speaking / foreign languages)


trance-x
April 11th, 2012, 03:47 PM
time to get something straight ...

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http://www.connectberlin.de/picturelogo.gif
Welcome!
Connect - The English Speakers Cultural Club - Berlin e.V. is an international circle for casual conversation in English. Whether you are new in town, or have been living in Berlin for a few years, this is a great place to meet interesting people from all walks of life.
We meet every Thursday from 19.30h, in summer (roughly May to September) at a different beer garden, beach bar or other open air place, during the indoor season (September to May) at The Lir, Flensburger Straße 7, S Bellevue / U Hansaplatz. Check the "Events" section (navigation bar on the left) to find the current venue.

People who attend Connect are either expatriates living in Berlin, who would like to speak their native tongue at least every once in a while, or Germans who have been living abroad for some time and want to maintain their English speaking skills, or just people who are interested in speaking English. Connect has about 250 members, aged 15 to 60, from at least 15 different countries. An average of 20 - 40 people attend the weekly meetings. We meet once a week at a pub, or during sommer in a beergarden. So, if you enjoy speaking English, socializing and making new friends, just show up at one of our regular meetings.

If you have any questions please contact us at committee@connectberlin.de

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source: http://www.connectberlin.de

trance-x
April 11th, 2012, 03:51 PM
http://www.exberliner.com/api/design/logo.jpg

Exberliner
Exberliner is an English-language magazine published in Berlin. It is published monthly (except for the July/August double issue) and available for €2.50 at newsstands around the city or by subscription. The magazine offers cultural listings, reviews, journalistic articles, opinion columns and a large classified section which is also continually updated online. It also regularly organizes parties and cultural events (such as the monthly English-language Wednesdays at Burger in Kaffee Burger) in English. The magazine was founded as a free newspaper in 2002 named The Berliner but was forced to change the name, which was already trademarked. The new name is intended as a play on expatriate (English-speaking expatriates being a major target audience). The publishing house Iomauna Media GmbH also operates Exberliner Flat Rentals, which helps foreigners rent apartments in Berlin, and, as of February 2011, BlitzDeals.de, an English-language website featuring special offers in Berlin.

source: http://en.wikipedia.org/wiki/Exberliner

http://www.exberliner.com/downloads/5999/download/bitblt-620x293-1f8eef499e3fa1ff6865e44b13f9eda5bf2c13a6/cover-pic.jpg

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source: http://www.exberliner.com

trance-x
April 11th, 2012, 03:56 PM
Kultur
01.02.2012 00:00 Uhr
Ich versteh nur Chinglisch
Von Anna Pataczek

http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos86120120201foundintranslation10-jpg/6133740/2.JPG?format=format15
Verbotene Stadt. Unter dem Foto der chinesischen Künstlerin O Zhang steht „Salutiert den Patrioten“. Foto: © Courtesy O Zhang, CRG Gallery, NY
„Found in Translation“: Die Deutsche Guggenheim leistet Übersetzungsarbeit.

In Berlin ist die Arbeitssprache Englisch. Nicht nur unter den jungen Künstlern dieser Stadt. Meistens ist es nicht ihre Muttersprache, sie kommen aus der ganzen Welt. Aber wer, wenn nicht sie, könnte besser über Kommunikation in Zeiten der Globalisierung Bescheid wissen. Neun Künstler – von Keren Cytter über Patty Chang und Sharon Hayes – haben sich nun in der Deutschen Guggenheim zu Wort gemeldet. In ihrer eigenen Sprache, der Kunst.

Wenn Worte in eine andere Sprache wandern, dann nehmen sie auf dem Weg vom Absender über den Übersetzer bis zum Adressaten so einiges mit: Die Interpretation des Übersetzers, seinen eigenen kulturellen Hintergrund, seine Absichten.

Deshalb lautet der Titel der Ausstellung auch nicht „Lost in Translation“ wie der Film von Sofia Coppola sondern „Found in Translation“.

Die New Yorker Künstlerin Lisa Oppenheim, geboren 1975, war fasziniert von den Übersetzungen chinesischer Gedichte durch den Schriftsteller Ezra Pound, der die Schriftzeichen in sehr bildliches Englisch übertrug – heutige Neuübersetzungen sind wesentlich nüchterner. Oppenheim potenziert Pounds Bildlichkeit, in dem sie einem von ihm übersetzten Gedicht des chinesischen Lyrikers Li Bai aus dem 18. Jahrhundert Filmaufnahmen gegenüberstellt. Sie lässt sie über einen Projektor parallel zu den Worten ablaufen. Gedreht hat sie diese Motive in China Town, an einem Ort also, an dem sich Chinesisch und Englisch ständig mischen und modifiziert werden.

Auch Alejandro Cesarco widmet sich literarischen Vorbildern und hängt zehn englische Übersetzungen von Dantes Gedicht „Inferno“ nebeneinander, die alle ab dem 19. Jahrhundert entstanden sind. Die Sprache wird moderner, klarer, aber Bedeutungen verschieben sich auch. Hier hängen zehn Interpretationen nebeneinander, zehn verschiedene Werke.

Dass Übersetzer auch Autoren sind, diese Erkenntnis ist nicht neu. Immerhin werden Übersetzer für ihre literarische Leistung ausgezeichnet. Interessant wird es erst, wenn die Kunst die Schattenseiten aufzeigt, wenn es um Missverständnis und Instrumentalisierung geht.

Die Mutter des amerikanischen Künstlers Matt Keegan ist Englischlehrerin. Zum Lehren von Vokabeln hat sie Bilder aus Magazinen und Anzeigen ausgeschnitten, die die jeweiligen Worte illustrieren sollen. In einer Videoinstallation zeigt sich, dass ein „Gutes Frühstück“ für sie offensichtlich aus Wurst, Spiegelei und Pancakes besteht, und dass „glücklich“ bei ihr mit einem grinsenden Tom Selleck gleichgesetzt wird. So werden ihre Schüler, meist erwachsene Einwanderer aus Mittel- und Lateinamerika, gleich auf einen vorgeblichen American way of life eingenordet.

Mit dem schiefen Verhältnis zwischen Bild, Schrift und Inhalt arbeitet auch die chinesische Künstlerin O Zhang. Sie hat Mädchen fotografiert, die T-Shirts mit Slogans auf „Chinglisch“ tragen. Die Klamotten sind für den chinesischen Markt produziert, da schleichen sich Druckfehler ein und rauben den Sprüchen jeglichen Sinn. Das ist schon lustig. O Zhang hat zusätzlich Zitate von Mao Zedong darunter drucken lassen. Da steht etwa: „Salutiert den Patrioten“, während ein Teenie auf dem Platz des Himmlischen Friedens in die Kamera lächelt und auf der Brust zu lesen ist: „It’s All Good in the Hood.“ Zynisch, denn die Ordnung auf dem Platz wird durch strenge Kontrollen hergestellt – und von der Niederschlagung der Protestbewegung 1989 scheint das Mädchen auch noch nichts gehört zu haben.

Weil der durchschnittliche Guggenheim-Besucher kein Mandarin beherrscht, muss die Künstlerin Erläuterungen hinzufügen, die nicht nur die Slogans übersetzen, sondern auch den soziokulturellen Hintergrund dazu liefern. An dieser Stelle wächst die Arbeit über sich hinaus. Internationale Kunst, die von einem Kurator des Guggenheim Museum, dem New Yorker Nat Trotman, für Berlin zusammengestellt wurde, bedarf eben der Übersetzung. Das ist noch mal ein Kommentar zur Ausstellung.

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source: http://www.tagesspiegel.de/kultur/ich-versteh-nur-chinglisch/6133730.html

trance-x
April 11th, 2012, 04:09 PM
http://a6.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/44673_1171445184049_1765617408_318834_5596751_n.jpg

http://a4.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/150560_1234002667947_1765617408_416142_328822_n.jpg

Facebook: http://www.facebook.com/pages/COOPERS-Berlin-American-Pub-Restaurant-Bar/115943545096446

trance-x
April 11th, 2012, 04:19 PM
In immer mehr Shops und Restaurants heisst es: „We don‘t speak German“

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/aufmacher-avi-mishan-2-24446830-mbqf-teaser-22005666/2,h=343.bild.jpg
Avi Mishan (27) ist seit einem Jahr in Berlin, bedient im „Luigi Zuckermann“ auf Englisch. „Bei uns gibt es deshalb keine Probleme“

Von G. GIESLER und M. SINNO
Berlin – Welcome to Berlin. We only speak English...
Wer in den Szenebezirken der Hauptstadt „shoppen“ oder essen gehen will, kommt mit der deutschen Muttersprache häufig nicht weit.

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/galerie-mitarbeiterin-24443016-mbqf-22004974/3,h=343.bild.jpg
Alexandra Savovici (27, li.) arbeitet in den „Galeries Lafayette“, spricht mit Kunden nur Englisch: „Zum Deutschlernen hatte ich noch keine Zeit“

In immer mehr Läden wird (fast) nur Englisch gesprochen. Was gut für internationale Touristen ist und die Weltoffenheit der deutschen Hauptstadt beweist, lässt immer häufiger Einheimische verwundert nach Vokabeln grübeln.

Beispiel „Luigi Zuckermann“ an der Rosenthaler Straße (Mitte). In dem angesagten Café sind die Speisetafeln englisch beschriftet, die Kunden kommen aus aller Welt.

Wie der Chef und die meisten Angestellten. Und die sprechen fast alle Englisch. Avi Mishan (27, aus Israel): „Bis jetzt hatten wir keine Probleme mit unseren Gästen, viele Touristen sprechen ohnehin kein Deutsch.“
Auch George Ironside (29, aus Australien) kann sich mit ihren Kunden nur in ihrer Muttersprache verständigen.

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/box-32-24443013-mbqf-22004970/3,h=343.bild.jpg
In der Galerie „Box32“ in Friedrichshain werden die Kunst-Interessierten auf Englisch beraten

Sie arbeitet in der Galerie „Box32“ in Friedrichshain. „Mit Händen und Füßen kann man Sprachbarrieren überwinden. Ich will bald Deutsch lernen“, sagt sie.
Christian Tänzler (49) von visitBerlin sagt: „Damit zeigt die Stadt, dass sie eine Weltstadt mit kosmopolitischer Atmosphäre ist.“

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/aelteres-paar-24443237-mbqf-22004984/3,h=343.bild.jpg
ÜBERALL „NO GERMAN“ ...
Horst und Ingeborg K. (80 und 74, aus Mitte): „Für uns ist es langsam schwierig, in Berlin klarzukommen, denn auch alte deutsche Begriffe werden nun ins Englische übersetzt“

Doch gerade bei den älteren Hauptstädtern stößt der Englisch-Vorstoß häufig auf Unverständnis.
„Wenn mein Mann Brötchen holen gehen will, steht er vor so einem ‚Bagel-Shop‘ und traut sich dort gar nicht, nach Schrippen zu fragen!“, erzählt Rentnerin Ingeborg K. (74) aus Mitte.



source: http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/manche-verkaeufer-sprechen-nur-englisch-22001298.bild.html

ps: typisch bei so einem Thema uebrigens der stete Verweis auf "aeltere Leute" , die angeblich voellig verwirrt, hilflos und ueberfordert sind. Klar, die duesen massenweise in den In-Bezirken rum und verhungern jetzt, weil sie sich in den angesagten Szene Kneipen, Gallerys, Boutiquen, Clubs, Bakerys und Bagel Laeden nicht zurechtfinden :lol:

klar, der Boulevard inszeniert so kontrastreiche Polarisationen absichtlich, aber es gibt auch manch naive, die derlei auch noch glauben (und glauben wollen, siehe VDSler hehe). Mit den ganzen tuerkischen, arabischen italienischen, chinesischen und sonstigen Locations kamen sie ueber die Jahre immer prima klar, mit dem der Deutschen Sprache einzig verwandten Weltsprache English (die letztlich die einzige Chance ist, langfristig viel Deutsch zu erhalten), mit hohem Deutsch, sogar viel Altdeutsch, Latein und Griechisch-Anteil (and French) wird das schon schwieriger!

trance-x
April 11th, 2012, 05:02 PM
"English/OV Movies!"

http://www.ausgezeichnete-filme.de/wp-content/uploads/2009/02/sony_center.jpghttp://www.berlinale.de/media/de/bilder/allgemeines/orte/kinos/cinestar_IMG_367.jpg
sources: http://www.ausgezeichnete-filme.de/wp-content/uploads/2009/02/sony_center.jpg
http://www.berlinale.de/media/de/bilder/allgemeines/orte/kinos/cinestar_IMG_367.jpg

Cinestar Cinema, Inside the Sony Center
by Bushman23

If you fancy seeing a new release, or going to the Imax, but dont fancy subtitles, and dont speak German, head to the Sony Center (CineStar), on Potsdamer Platz. Half the movies are shown in original english, and they generally get released at about the same time as the movies in the Uk, etc.

http://s3-media4.ak.yelpcdn.com/bphoto/MkRBIZ8h51h9xzh0V1ur0A/l.jpghttp://cache.virtualtourist.com/4/2402981-Cinestar_Cinema_Inside_the_Sony_Center_Berlin.jpg
sources: http://s3-media4.ak.yelpcdn.com/bphoto/MkRBIZ8h51h9xzh0V1ur0A/l.jpg
http://cache.virtualtourist.com/4/2402981-Cinestar_Cinema_Inside_the_Sony_Center_Berlin.jpg

The screens are huge, there is ample seating, the audio is clear. The only problem i had is that Germans seem to be quite a restless bunch when watching a movie. They are continuously getting up to go to the kiosk for more beer (which you can buy in the cinema's too!). but otherwise, a totally enjoyable experience.

Address: Sony Center, Potsdamer Platz
Directions: Walk along Potsdamer Staße from the center of town. It's the huge building on the right, next to the DB building. Or take the U-S Bahn to Potsdamer Platz bahnhof

Read more: source: http://members.virtualtourist.com/m/p/m/144aa8/#ixzz1rk9afqlu

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source: http://www.cinestar.de/en/kino/berlin-cinestar-original-im-sony-center/

trance-x
April 11th, 2012, 06:06 PM
03.06.2008
AUCH DIE BETTLER HABEN SICH DARAUF EINGESTELLT, DASS IMMER MEHR TOURISTEN NACH BERLIN KOMMEN
Englisch für Almosen
Von Eva Dorothée Schmid

Nicht nur Busfahrer bemühen sich inzwischen, ausländischen Gästen auf Englisch weiterzuhelfen, seit Neuestem wird auch in Bettlerkreisen Englisch gesprochen. Frauen, die lange Röcke und billige Plastikschlappen tragen, dazu oft ein locker um die langen schwarzen Haare geschlungenes Kopftuch, sind auf dem Alexanderplatz, rund um den Berliner Dom, am Brandenburger Tor, am Holocaust-Mahnmal sowie am Potsdamer Platz unterwegs. Also da, wo viele Touristen sind. Angesichts des Besucherbooms haben sie sich einen neuen Trick ausgedacht, mit dem sie sich gezielt an Touristen wenden. Von denen verspricht man sich offenbar mehr Gaben als von den Berlinern. Immer die gleiche Masche Entweder die Frauen sind selbst minderjährig oder sie haben ein Kind auf dem Arm, wenn sie Leute mit dem Satz "Do you speak english?" (Sprechen Sie Englisch?) ansprechen. Schüler, die auf Klassenfahrt sind, werden beispielsweise auf dem Alexanderplatz belagert. "Ich habe Ja gesagt und die Frau gefragt, ob sie sich verlaufen hat", erzählt ein blondes Mädchen auf dem Alexanderplatz. "Aber sie hat mir nur einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem auf Englisch stand, dass sie aus Bosnien kommt und Geld für ihr Kind braucht." Die Schülerin hatte Mitleid und gab der Frau ein paar Cent. Dass das, was auf ihrem Zettel steht, die Wahrheit ist, darf indes bezweifelt werden. Egal ob auf dem Alexanderplatz oder rund ums Brandenburger Tor: Die Masche ist immer die gleiche. Auf den Zetteln steht in krakeligen Großbuchstaben in englischer Sprache, man komme aus Bosnien und sei seit zwei Monaten in Berlin. Die Familie ist entweder arm oder tot, man braucht Geld für Nahrung und Windeln für das Kind oder bei Jugendlichen für eine Schul-Uniform. Nachfragen können die Bettlerinnen meist nicht beantworten. Offensichtlich haben sie nur die Sätze auswendig gelernt, die man als Bettler eben so braucht: "Ein bisschen Geld, bitte", "Mein Baby ist krank", oder "Ich komme aus Bosnien" können sie sagen. Alles auf Englisch. Das Sicherheitspersonal am Holocaust-Mahnmal beobachtet das Treiben schon seit einiger Zeit. Dort werden besonders Touristen angesprochen, die in der Schlange vor dem Ort der Information anstehen. Die meisten schütteln bloß den Kopf, nachdem sie den Zettel gelesen haben. Dennoch seien die Bettlerinnen täglich da. "Wir versuchen, die zu vertreiben, aber die sind ganz schön frech", sagt ein Sicherheits-Mitarbeiter. Manche der Frauen könnten ein bisschen Deutsch und würden ihm sagen, er solle sich um seine Angelegenheiten kümmern. Dem zuständigen Polizeiabschnitt 34 war bisher jedoch noch nichts davon bekannt, dass die Bettlerinnen rund ums Brandenburger Tor aggressiv Touristen anbetteln. Im Übrigen sei das verboten, sagt eine Polizei-Sprecherin. Auf dem Boden sitzen und die Hand aufhalten sei erlaubt, aber direkt Leute anzusprechen und zu bedrängen, nicht. Man werde sich kümmern und gegebenenfalls Platzverweise aussprechen. Bettelverbot sollte geprüft werden Noch hätten sich zwar keine Touristen in den Infostores der Berlin Tourismus Marketing GmbH beschwert, sagt Natascha Kompatzki. "Aber natürlich heißen wir es nicht gut, wenn Touristen belästigt werden", so die Sprecherin der BTM. Man könne aber nichts tun, der BTM seien die Hände gebunden. "Es wäre Sache der Bezirke zu prüfen, ob an diesen Plätzen ein Bettelverbot erlassen werden könnte."

"Wir heißen es natürlich nicht gut, wenn Touristen belästigt werden." Natascha Kompatzki, BTM

http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00095/Lustgarten4_95580k.jpg
source: http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00095/Lustgarten4_95580k.jpg
"Do you speak english?" Im Lustgarten, aber auch an anderen touristischen Orten wird gebettelt.

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source: http://www.berliner-zeitung.de/archiv/auch-die-bettler-haben-sich-darauf-eingestellt--dass-immer-mehr-touristen-nach-berlin-kommen-englisch-fuer-almosen,10810590,10562968.html

trance-x
April 11th, 2012, 06:16 PM
... the English Theatre Berlin

ist das Zentrum für englischsprachiges Theater in der deutschen Hauptstadt und bietet programmatisch eine große Bandbreite von den Klassikern über zeitgenössische Stücke und Theaterformen bis zur Comedy. Das Programm des ETB reflektiert Entwicklungen und Tendenzen und präsentiert immer wieder hochkarätige, mit Theater- und Festivalpreisen ausgezeichnete internationale Gastspiele. ETB arbeitet sehr eng mit der ständig wachsenden internationalen Kulturszene Berlins zusammen und koproduziert Arbeiten junger Theatermacher aus aller Welt.


About us

http://www.browse-fotofestival.de/wp-content/uploads/2011/05/F40-TheaterThikwa-EnglishTheatreBerlin.zitty_Foto_Christian_von_Polentz.jpg
source: http://www.browse-fotofestival.de/wp-content/uploads/2011/05/F40-TheaterThikwa-EnglishTheatreBerlin.zitty_Foto_Christian_von_Polentz.jpg

English Theatre Berlin is the center of English-language theatre in the German capital, presenting a wide spectrum of shows. From plays to readings to performance art, both classic and contemporary, our aim is to reflect the development and tendencies of international theatre. When you visit us, you are guaranteed to be confronted with artistic concepts of the highest niveau.
This year marks our twentieth anniversary. (HERE is what the TAGESSPIEGEL has to say about is.) Over the years, we are proud to have produced over 50 plays in-house, hosted more than 70 visiting companies and co-operated on numerous productions with Berlin-based expatriates. We have been invited to partake in numerous Berlin-based arts and theatre festivals, such as the Berliner Festwochen, the BeckettinBerlin2000 Festival and the International Berlin Improv Theatre Festival. It has been an exciting two decades, to say the least, and we are looking forward to seeing you soon for more boundary-pushing, thought-provoking theatre.

English Theatre Berlin was founded in 1990 under the name Friends of Italian Opera.The development from a multi-lingual space to Berlin’s only English-language theatre venue in 1993 was warmly accepted by the public and supported by the city of Berlin, who continues to support.

http://www.berlin-hidden-places.de/images/English-Theater-Berlin.jpghttp://pandaberlinguide.files.wordpress.com/2010/12/english-theatre-berlin.jpg
sources: http://www.berlin-hidden-places.de/images/English-Theater-Berlin.jpg
http://pandaberlinguide.files.wordpress.com/2010/12/english-theatre-berlin.jpg

In addition to the support from the city of Berlin, ETB has built up very cooperative relationships with various English-speaking cultural and educational institutions in Germany, including the British Council, the American embassy and the Irish Arts Council.

Günther Grosser - Artistic Director
*1955 - studied Philosophy in Tübingen - 1989 co-founder of Berlin-based Out to Lunch Theater Co. - since 1993 Artistic Director for English Theatre Berlin - directed numerous productions for ETB - wrote two plays, COOL AID and DEAD FRED (together with Priscilla Be) - writes for several papers and blogs such as Berliner Zeitung or www.berlin-ist.de

Bernd Hoffmeister - Managing Director
*1955 - worked as an antique furniture restorer and architectural model maker in Karlsruhe and Berlin - since 1985 freelance theatre work - 1988 founder of Theaterwerkstätten Berlin, an initiative to recycle stage sets and props - 1990 founder and managing director of English Theatre Berlin

http://www.berlin-hidden-places.de/images/English-Theater-F40.jpg
source: http://www.berlin-hidden-places.de/images/English-Theater-F40.jpg

The joint venture venue of ENGLISH THEATRE BERLIN and THEATER THIKWA is located at:

Fidicinstrasse 40
10965 Berlin (Kreuzberg)
Subway:
U6 Platz der Luftbrücke
Buses: M19 & 104

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source: http://www.etberlin.de/about-us-mainmenu-8

Honk
April 11th, 2012, 06:23 PM
Ich versuche demnächst mal, bei meinem Dönerladen um die Ecke auf Englisch zu bestellen.

Odoaker
April 11th, 2012, 06:32 PM
Ganz die Weltstadt. Und nach Mitternacht fährt keine Bahn mehr von Mitte aus in meinen Bezirk :cripes:

trance-x
April 11th, 2012, 06:41 PM
Uploaded by TrafficBerlin on Sep 15, 2010
k_HeuRZmaK8
Short trailer of Made in Berlin, a documentary about Berlin Kids International School, the first parent-built bilingual primary school in Berlin. Directed by Carsten Fiebeler and Len Dickter. Written by Len Dickter. Animation by Jochen Haveresch. Original music by Sebastian Nehen. Produced by Rafaela Bonato and Gary Scott.
source: http://www.youtube.com/watch?v=k_HeuRZmaK8

trance-x
April 11th, 2012, 07:14 PM
Ich versuche demnächst mal, bei meinem Dönerladen um die Ecke auf Englisch zu bestellen.
nur zu!

bei mir koennen das einige, sind auch entsprechend oft schon bei den Speisen auch auf English ausgeschildert. Etwa dieser hier am Rosenthaler Platz, da ist auch das bekannte Circus Hostel um die Ecke, was sicher zusaetzlich foerderlich war .. Dind auch in Guides als English-sprachig aufgefuehrt. Ich denke mal, dass die meisten sich so im alltaeglichen Massenansturm so ein Gebrauchs-English angewoehnt haben. Aber wer weiss, vielleicht arbeitet da auch ein Anglistik Prof ... einer ist z.B. gay, vielleicht der? *ueberleg


http://cache.virtualtourist.com/4/4533531-Best_Doner_Kebab_of_Berlin_Berlin.jpghttp://cache.virtualtourist.com/4/4533532-Best_Doner_Kebab_of_Berlin_Berlin.jpg
source: http://cache.virtualtourist.com/4/4533532-Best_Doner_Kebab_of_Berlin_Berlin.jpg

"According to my Lonely Planet guide, this is the best donner kebab in Berlin and I assure you. The servings are huge, meat, chicken or beef is cut into thin slices, the bread is made of traditional methods and is delicious. I had a chiken donner kebab and a Coke for only 3.50 euros. The donner kebab in Berlin are very cheap, you can find for 2 euros. The restaurant is very good, apart from kebabs also serve pizzas, chips, etc.. The restaurant is open 24 hours, staff is very nice.

De acuerdo con mi guia lonely planet, este es el mejor donner kebab de berlin y lo puedo asegurar. Las raciones son inmensas, la carne, de ternera o pollo está cortada en finas tajadas, el pan está hecho de forma artesanal y está delicioso. Me tomé un donner kebab de pollo y una coca cola por solo 3.50 euros, en Berlin los donner kebab son muy baratos, los puedes encontrar por 2 euros. El restaurante está muy bién, aparte de kebabs tambien sirven pizzas, patatas fritas, etc.
Address: Torstrasse
Comparison: N/A
Directions: Metro: Rosenthaler platz
The restaurant is next to the elevator in the metro stop

source/Read more: http://members.virtualtourist.com/m/p/m/1ea1fb/#ixzz1rkgIAPGe


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der hier duerfte das auch koennen.
rate mal wo der liegt. denn kennste bestimmt!

http://www.nurberlin.de/files1/places/R8Q9lQufML.jpg
source: http://www.nurberlin.de/files1/places/R8Q9lQufML.jpg

trance-x
April 11th, 2012, 07:20 PM
Ganz die Weltstadt. Und nach Mitternacht fährt keine Bahn mehr von Mitte aus in meinen Bezirk :cripes:
Na, nehmen wir z.B. mal die S-Bahn ...
Der S-Bahn-Fahrplan
Verkehrszeiten
Tagesverkehr von ca. 4.30 Uhr bis 1.30 Uhr (unterschiedlich je Linie/Strecke)
durchgehender Nachtverkehr in den Nächten Fr/Sa, Sa/So und gesetzlichen Feiertagen

Takte
mindestens im 20-Minuten-Takt
innerhalb Berlin meist alle 10 Minuten
im Innenstadtgebiet alle 5 Minuten oder noch dichter
im Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt
Ausnahmen sind in den einzelnen Fahrplantabellen vermerkt
source: http://www.s-bahn-berlin.de/fahrplanundnetz/fahrplaene.htm

Und mit diverse Bussen kannst auch die ganze Nacht rumduesen
Halten wir also fest: in Relation zu den meisten Weltstaedten ist Berlin dramatisch gut aufgestellt ...
Die Tube in London faehrt z.B. nicht am WE durch ...
In Paris ist das aehnlich ...
In Tokyo sowieso ...

Odoaker
April 11th, 2012, 07:31 PM
Es ist doch sehr erfrischend, wenn die Bahn nachts um halb zwei ab Westkreuz nicht mehr weiterfährt, und man mit dem Bus nochmal anderthalb Stunden nach Hause braucht...

trance-x
April 11th, 2012, 07:34 PM
Tja, Berlin ist halt ne grosse Weltstadt, da faehrt man schon mal ne Weile ...

trance-x
April 11th, 2012, 07:38 PM
Gerichtssprache
Deutsche Gerichte verhandeln nun auch auf Englisch
08.01.2010 · Wirtschaftsprozesse sollen künftig in englischer Sprache geführt werden können.
Das sieht eine Initiative der Justizminister von Nordrhein-Westfalen und Hamburg vor. Nach Informationen der F.A.Z. wollen sie eine entsprechende Gesetzesänderung in die Wege leiten. Auch Richter und Anwälte sind beteiligt.
Von JOACHIM JAHN

http://www.faz.net/polopoly_fs/1.914410!/image/1122897137.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/1122897137.jpg

Wirtschaftsprozesse sollen künftig in englischer Sprache geführt werden können. Das sieht eine Initiative der Justizminister von Nordrhein-Westfalen und Hamburg, Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) und Till Steffen (Grüne), vor. Nach Informationen dieser Zeitung wollen die beiden Minister eine Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes in die Wege leiten. Auch Richter und Anwälte sind an dem Projekt beteiligt, mit dem Deutschland als Justizstandort gestärkt werden soll. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln hat bereits den ersten Schritt getan: Soweit das geltende Gesetz dies bereits jetzt zulässt, kann dort seit Jahresbeginn in Zivilprozessen in englischer Sprache verhandelt werden.

Das Problem: Gerade die interessantesten – und für Staatskasse wie Anwälte lukrativsten – Prozesse, an denen deutsche Unternehmen als Kläger oder Beklagte beteiligt sind, werden auf Wunsch ausländischer Geschäftspartner meist vor angelsächsischen Gerichten oder vor privaten Schiedsgerichten geführt. Dies hat zur Folge, dass oft schon in den Verträgen eine andere Rechtsordnung vereinbart wird (und deshalb nichtdeutsche Rechtsanwälte die Aufträge zur Beratung erhalten). Die geringe Verbreitung der deutschen Sprache auf der Welt gilt als wesentlicher Grund dafür. „Der Gerichtsstandort Deutschland leidet darunter, dass das Gerichtsverfassungsgesetz Deutsch als Gerichtssprache vorschreibt“, sagte Müller-Piepenkötter dieser Zeitung. „Ausländische Vertragspartner und Prozessparteien schrecken davor zurück, in einer fremden Sprache vor einem deutschen Gericht zu verhandeln.“ Englisch sei nun einmal die führende Sprache im internationalen Wirtschaftsverkehr.

Die Justizministerin hat deshalb zusammen mit ihrem Hamburger Kollegen Steffen sowie Vertretern des Deutschen Richterbundes und Deutschen Anwaltvereins einen Gesetzentwurf ausgearbeitet. Dieser sieht vor, an ausgewählten Landgerichten spezielle „Kammern für internationale Handelssachen“ einzurichten. Diese können bei grenzüberschreitenden Streitigkeiten vollständig auf Englisch verhandeln, wenn beide Seiten damit einverstanden sind. Das gilt dann auch für Anträge, das Protokoll und das Urteil. Diese Kammern sollen mit sprachkundigen Richtern besetzt werden und bestehen – wie die regulären Kammern für Handelssachen, die es seit je gibt – aus einem Berufsrichter und zwei Nichtjuristen aus der Wirtschaft als gleichberechtigten Richtern.

http://www.faz.net/polopoly_fs/1.915786!/image/827257983.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/827257983.jpg
© ANDREAS MÜLLER / F.A.Z.
Alternative zum Wörterbuch: Wirtschaftsprozesse sollen demnächst auch auf Englisch geführt werden können

Brigitte Kamphausen, stellvertretende Vorsitzende des Richterbunds, sagt: „In meinen sieben Jahren als Vorsitzende einer solchen Kammer habe ich oft erlebt, wie durch die Übersetzungen ins Deutsche viele Nuancen und Details verlorengehen.“ Auch für ausländische Kläger und Beklagte wäre es nach ihrer Ansicht angenehmer, wenn sie den Gang der mündlichen Verhandlung „ungefiltert“ verfolgen könnten; den zugrunde liegenden Vertrag hätten sie schließlich auch meist auf Englisch ausgehandelt. Die nötige Sprachkompetenz traut Kamphausen vielen ihrer Kollegen durchaus zu. Denn zunehmend gebe es Richter, die zuvor in einer internationalen Anwaltskanzlei gearbeitet oder einen angelsächsischen Zusatzabschluss als Master of Laws (LL.M.) erworben hätten.

Einen Vorgeschmack auf die geplante Neuregelung können Unternehmen von sofort an erleben, wenn sie einander in Nordrhein-Westfalen verklagen. Das OLG Köln sowie die zu dessen Bezirk gehörenden Landgerichte Aachen, Bonn und Köln haben in ihren Geschäftsverteilungsplänen spezielle Kammern und Senate eingerichtet, vor denen auf Wunsch englisch gesprochen wird. „Als Gerichtsstandsvereinbarung ist das jetzt schon möglich“, sagte OLG-Präsident Johannes Riedel dieser Zeitung. Bei Anwälten bestehe ein großes Interesse daran. „Solange das Gesetz nicht geändert wird, gilt dies aber nur für die mündliche Verhandlung“, bedauert Riedel. Schriftsätze und Urteile müssten hingegen bislang noch auf Deutsch eingereicht werden.

source: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/gerichtssprache-deutsche-gerichte-verhandeln-nun-auch-auf-englisch-1907201.html

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GERICHTSSPRACHE, INSOLVENZ, WETTBEWERB, ZIVILPROZESSRECHT
Englisch als Gerichtssprache

Über den „Wettbewerb der Rechtsordnungen“ ist in den vergangenen Jahren viel geschrieben worden. Die durch die Judikatur des Europäischen Gerichtshofs eingeforderte Niederlassungsfreiheit für ausländische Gesellschaften hat zunächst den Wettbewerb der Gesellschaftsrechte eröffnet, dann aber – wie schon vor gut einhundert Jahren mit der Einführung der GmbH – im MoMiG als Antwort zu radikalen Änderungen des deutschen Gesellschaftsrechts, vor allem bei der Kapitalverfassung, und zur Einführung der „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ geführt.

http://www.palm-bonn.de/images%208/schoeneberg%20ag.jpg
source: http://www.palm-bonn.de/images%208/schoeneberg%20ag.jpg

Inzwischen hat sich der Fokus verändert: Da sich durch Verlagerung des COMI (Center of Main Interest) ins Ausland auch (mehr oder weniger große) Wahlmöglichkeiten hinsichtlich des anwendbaren Insolvenzrechts eröffnen, sieht sich der Gesetzgeber auch hier zu Reaktionen gezwungen, die in Form des Regierungsentwurfs eines Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) gerade Gestalt angenommen haben.

Damit aber nicht genug: Nach ersten Versuchsregelungen in einigen Bundesländern steht demnächst auch auf Bundesebene eine Diskussion der Frage an, ob auf Antrag der Parteien vor deutschen Gerichten Verfahren in englischer Sprache durchgeführt werden können. Damit will man – ein legitimes Ziel – eine Neuorientierung bei bislang in der Regel auf Gerichte im Ausland (insbesondere New York und Genf) ausgerichteten Gerichtsstandsvereinbarungen bei großen wirtschaftsrechtlichen Vertragswerken erreichen. Denn diese Verträge werden typischerweise in englischer Sprache geschlossen, und die gemeinsame Vertragssprache der Parteien (jedenfalls ihrer Anwälte) ist ebenfalls das Englische.

Ob allerdings allein die Option einer Gerichtsverhandlung in englischer Sprache reicht, um den Gerichtsstandort Deutschland nach jahrzehntelanger Abwanderung von Verfahren ins Ausland in der erhofften Weise wieder zu beleben, steht auf einem anderen Blatt. Praktiker in den Vereinigten Staaten verweisen hier nämlich gerne auf die in US-Verfahren deutlich größere Transparenz des gerichtlichen Verfahrens, von der Deutschland noch meilenweit entfernt sei. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Internet-Zugang zu allen (laufenden!) Gerichtsakten zu, wie er auf Bundesebene (wovon auch die Bundes-Insolvenzgerichte erfasst sind) auf der Grundlage von PACER (Public Access to Court Electronic Records) ermöglicht wird (www.pacer.gov); das zunächst (seit 1988) nur gerichtsintern verwendete System wurde ab 2001 für die allgemeine Öffentlichkeit frei geschaltet. Die (wirtschaftlich) wichtigsten Einzelstaaten (etwa New York, Delaware und Kalifornien) verfügen über ähnliche Systeme.

Auf der Grundlage der (zwingend) elektronisch eingereichten Schriftsätze hat jedermann (also nicht nur Anwälte) nach Registrierung Zugang zur kompletten laufenden Gerichtsakte aller vor einem Gericht anhängigen Verfahren. Er kann daher insbesondere alle eingereichten Schriftsätze lesen und herunterladen, aber auch die Zwischenverfügungen des Gerichts (etwa – in deutscher Terminologie – Beweiserhebungsbeschlüsse) – in einem Verfahren wie der Insolvenz von Lehman Brothers mehrere Tausend Schriftsätze; Parallelverfahren sind miteinander verlinkt. Lediglich besonders sensible Daten (wie die Social Security Numbers von natürlichen Personen) sind nicht öffentlich zugänglich.

Parteien (bzw. deren Anwälte) können auf diesem Wege schneller und umfassender als früher vorab feststellen, welche Argumente ein Gericht (bzw. ein bestimmter Richter) in einem Parallelverfahren für tragend erachtet (oder eben nicht). Aber sie können auch die Schriftsätze anderer Anwälte aus anderen Verfahren (die als „public record“ urheberrechtsfrei sind) kopieren, wenn sie sie für gut halten, so wie umgekehrt deren mangelhafte Qualität auch jedermann zugänglich ist. Schließlich ist es auch möglich, widersprüchliches Verhalten von Anwälten oder Parteien aufzudecken, die in unterschiedlichen Verfahren (oder gar vor unterschiedlichen Gerichten) abweichende oder sich gar widersprechende Positionen vertreten.

Das alles ist nicht kostenfrei, aber die Kosten sind recht moderat ($ 0,08 pro herunter geladener Seite [ungeachtet ihres Ausdrucks auf Papier], bei einem Maximalbetrag von – im Allgemeinen $ 2,40 pro Dokument). Zudem bleibt eine Nutzung, die einen Betrag von $ 10/Quartal unterschreitet, kostenfrei; Gleiches gilt – aber nur auf besonderen Antrag – im Falle der Gewährung von „Prozesskostenhilfe“. Die elektronisch erfolgende Abrechnung ist so ausgelegt, dass kanzleiintern die entsprechenden Kosten gleich dem betreffenden Mandanten in Rechnung gestellt werden können. Wer nicht selbst recherchieren will, kann dies gegen eine Gebühr von $ 26 pro Fall (zuzüglich Seitenpreis) auch vom PACER Service Center für sich erledigen lassen.

Was folgt daraus für unsere Diskussion? Man könnte einmal argumentieren, dass allein die Einführung des Englischen als Gerichtssprache nur ein erster Schritt im Wettbewerb der Prozessrechte ist. Aber man könnte ebenso gut sagen, dass dies allein ohnehin nicht reicht – und deshalb keine sinnvolle Maßnahme ist. Also: Alles offen!

source: http://blog.handelsblatt.com/rechtsboard/2011/03/21/englisch-als-gerichtssprache/



Navigationspfad:Startseite > Dokumente > Textarchiv > 2011 > KfiHG
Ja zu englischsprachigen Gerichtsverhandlungen

Zur Gerichtssprache Englisch in internationalen Wirtschaftsstreitsachen nahmen Experten Stellung.

http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/36400205_kw45_pa_recht/container.jpg
© pa/chromorange

Die Mehrheit der Sachverständigen ist der gleichen Meinung wie der Bundesrat, der mit einem Gesetzentwurf (17/2163) bei deutschen Landgerichten Kammern für internationale Handelssachen einrichten will, vor denen in englischer Sprache verhandelt werden kann. Das zeigte sich am Mittwoch, 9. November 2011, in einer Anhörung des Rechtsausschusses unter Vorsitz von Siegfried Kauder (CDU/CSU). Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) begrüßte die Initiative. Seine Vertreterin Dr. Julia Hoecht sagte, der BDI nehme positiv auf, dass englischsprachige Verfahren vielleicht künftig möglich werden. Die Einrichtung von Kammern für internationale Handelssachen könnte die Attraktivität des Justizstandstandorts Deutschland steigern und es ausländischen Vertragspartnern erschweren, Sprachprobleme als Argument gegen den deutschen Gerichtsstandort anzuführen.
"Signal gegen die Dominanz von Schiedsgerichten"

(...)


source: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/36400205_kw45_pa_recht/index.html

trance-x
April 11th, 2012, 08:02 PM
H3r9bOkYW9s

trance-x
April 11th, 2012, 08:35 PM
http://www.pinnow.com/bhalogo1.gif

BERLIN HISTORICAL ASSOCIATION e.V. (BHA)

Berlin's only English speaking historical association has the goal of furthering the interest of its international membership in the history of our city. The association was founded in 1995 as successor to the former American Historical Association of Berlin (AHAB). Our interest in history is based on the premise that it is helpful in charting the future if you have got a clear idea of the past. For how do you know where you are going if you don't know where you've been.

BHA holds regular monthly meetings on historical themes with guest speakers and follow-up discussions. Guest speakers have included noted authors, historians, military personnel, diplomats and foreign correspondents. The one consistent requirement for a speaker is expertise on the subject. In addition, BHA organizes guided tours to historical sites in and around Berlin.

Recent speakers include:

- Dr. Morton Nirenberg, former Vice President BHA, teacher, journalist and student of German-American relations
Subject: "Theodor Sedgwick Fay (1807-1898) - American Author, Diplomat and Eyewitness to the 1848 Revolution in Berlin"

- Dr. Ralph Horwitz, author and life member of the Mont Pelerin Society
Subject: "The Kaiser's Telegram and the Beginning of South African History"

- "Candy Bomber" Gail S. Halvorsen (Col. USAF, Ret'd), pilot of the Berlin Airlift, former Base Commander THF
Subject: "50th Anniversary of the Berlin Airlift"

- Dr. Steven Bowman (Col., USA, Ret'd), former Deputy Brigade Commander Berlin, Historian and Author
Subject: "The Prussian Cornerstone of American Independence: Baron von Steuben and the Continental Army"

Recent Tours include:

- Potsdam and the "Forbidden City"
- Teufelsberg ("T-Berg") - Allied Intelligence Site
- Old Jewish section "Scheunenviertel"
- Martin-Gropius-Bau Museum - Exhibit "Wege der Deutschen 1945-1999" - 50 yrs. of German History

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For more information or an application form,

please contact

Berlin Historical Association e.V.
Phone: 030 / 81 81 99 90
Fax: 030 / 81 81 99 88
E-Mail: bha_ev@yahoo.com

or write:

Berlin Historical Association e.V.
Clayallee 135
14195 Berlin
_

source: http://www.pinnow.com/bha.htm#home

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A GUIDED TOUR: "Alexandrowka" and the postwar KGB "Forbidden City" ==> http://www.pinnow.com/bha_review.htm#Potsdam

trance-x
April 11th, 2012, 08:48 PM
http://www.biwc.de/images/biwc-logo.jpg

Berlin International Women’s Club
This club was started and intended for women just like you – English speaking, finding your way in a new city and wanting to network and socialize with like minded women. Have a browse through the many activities available; join us at a Stammtisch; then come and become part of something great! Currently we have over 300 Members from 57 countries.

http://www.biwc.de/new-design/wp-content/uploads/mustsee_1250672139_Berlin_Wall_21.jpg

Monthly Stammtische
Please come and join us on the 8th of each month between 18.00 – 20.00 for our Monthly Evening Stammtisch:
Due to Easter, March date changed to Wednesday, 11 April at 18.00
Come have a great time together with old, new and potential members! No registration is required, so just walk in.
Venue: Golden Tulip Hotel Hamburg, Landgrafenstrasse 4, 10787 Berlin
Getting there: U2 Wittenberg Platz, Bus 100 or M29 Schillstrasse, walk 150 metres.
The hotel also has its own parking garage, where you can park for a fee.
Or, alternatively join us for our Morning Stammtisch on the 15th of the month at 10.00
We launched our Morning Stammtisch to offer both Club members and potential members, who are unable to attend evening Stammtisch on the 8th of each month, a second opportunity to meet. We look forward to seeing you there!

• Venue: Vapiano, Augsburger Strasse 43/ Ecke Joachimstaler Strasse
• Getting there: U1 to Kurfürstendamm – walk west towards Uhlandstrasse, left at Joachimstaler Strasse. Vapiano is at the corner of Augsburger Strasse OR U3 to Augsburger Strasse.
PLEASE NOTE: STAMMTISCH IS OPEN TO ALL INTERESTED IN JOINING THE CLUB.
HOWEVER: OUR STAMMTISCHE ARE SOCIAL EVENTS, NOT A MARKETING OPPORTUNITY. YOU MAY NOT DO ANY ADVERTISING AT THESE EVENTS!

—-

April Social Event
Guided Tour at the Schloss Bellevue and Bundespraesidialamt
Tuesday, 17 April at 10.00
The BIWC Social Events Team, in cooperation with the North-East Neighbourhood Group, invites you to a guided tour of the Schloss Bellevue and Bundespraesidialamt.
During this 90-minute tour, find out more about the history and stories behind the pillars of this immaculately-looking white neoclassical palace on the Spreeweg that dates back to 1786. Take a peek at the heavily guarded Bundespraesidialamt located at the south of the Palace, which houses the President‘s offices. For those new to Berlin, the Schloss Bellevue is the official residence of the German President – Joachim Gauck.

After the tour, join us for a bite or drink at Das Teehaus im Englischen Garten just around the corner from the Schloss. Food and drinks are at each member‘s own expense.
Due to very limited slots, this tour is limited to members only. Registration of non-members shall be accepted subject to availability of slots after the registration deadline. Moreover, registration shall be confirmed only upon receipt of payment as verified by the Club Treasurer.

►Meeting Place: Spreeweg 1,10557 Berlin
►Cost: 5 €, to be transferred to the BIWC account with payment code “SCHLOSS BELLEVUE”.
►Register: Please register and transfer payment by Sunday, 25 March. To register, e-mail SocialEvents@biwc.de or send copy of bank transfer confirmation to Claudia Sanchez-Morzan.

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homePage: http://www.biwc.de/images/biwc-logo.jpg

trance-x
April 11th, 2012, 09:20 PM
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/Berlin_nachtodeon_bienvenue.JPG/220px-Berlin_nachtodeon_bienvenue.JPGhttp://nightoutatberlin.jaxblog.de/image.axd?picture=2010%2f4%2fOdeon2ASM.jpg
source: http://nightoutatberlin.jaxblog.de/image.axd?picture=2010%2f4%2fOdeon2ASM.jpg

'Odeon' Movie Theatre - Klassiker - Die Originalstimmen der Stars

http://www.yorck.de/static/assets/cinemas/100011/gallery/Odeon_3.jpghttp://nightoutatberlin.jaxblog.de/image.axd?picture=2010%2f4%2fOdeon1ASM.jpg
sources: http://www.yorck.de/static/assets/cinemas/100011/gallery/Odeon_3.jpg
http://nightoutatberlin.jaxblog.de/image.axd?picture=2010%2f4%2fOdeon1ASM.jpg
http://www.allekinos.com/BERLIN%20Odeon4.jpg

Das Odeon gehört zu den Perlen der Berliner Programmkinos: Seit 25 Jahren ist es das Kino für Filme in englischer Originalfassung.
Meist werden anspruchsvolle amerikanische Filme gezeigt. Von außen kaum zu vermuten, verfügt das 1950 als „Filmbühne Sylvia“
erbaute Kino über eine stattliche Anzahl an Plätzen: 359 rote Samtsessel. Bevor man es sich dort bequem macht,
wird im Foyer eingekauft, typisch Amerikanisches, etwa Popcorn und Brownies. Montags ist Kinotag, dann gibt es die Karte für 5,50 Euro.

http://www.kinokompendium.de/foto/odeon_a01.jpghttp://www.allekinos.com/BERLIN%20Odeon4.jpg
sources: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/57/Berlin_nachtodeon_bienvenue.JPG/220px-Berlin_nachtodeon_bienvenue.JPG
http://www.kinokompendium.de/foto/odeon_f01.jpg

Odeon, Hauptstr. 116, Schöneberg, Bus M48 Domenicusstr./Hauptstraße, Tickets Di., Mi. 7/6 Euro, Do.–So. 8/7 Euro, Tel.: (030) 78704019

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source: http://www.yorck.de/kinos/list
source: http://nightoutatberlin.jaxblog.de/post/After-A-Heart-Attack-Dies-The-Swan-Tom-Fords-filmische-Elegie-A-Single-Man.aspx
source: http://www.kinokompendium.de/odeon.htm

trance-x
April 11th, 2012, 09:43 PM
http://2.bp.blogspot.com/-L0cuQLkSkss/TgHaeykTpuI/AAAAAAAADJI/mtGHZJ5N8rQ/s910/supper_club_logo_neu.png

Knq_1QC0zMk

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HomeBlog: http://supper-club-berlin.blogspot.de/
faceBook: http://www.facebook.com/SupperClubBerlin

trance-x
April 11th, 2012, 09:51 PM
Social Clubs

The Berlin Dining Club
www.BerlinDiningClub.com

http://www.berlindinnerclub.com/gallery/dec10/DSCF2772-1024.jpg

The Berlin Dining Club is a relaxed and friendly group for native English speakers in Berlin. It doesn't matter if you're new to the city or have been here 10 years, if you enjoy meeting up with other English speakers and enjoy exploring some of the best (but not necessarily most expensive) restaurants in Berlin, then this is the club for you. The club is open to Americans, Brits, Irish, Aussies, New Zealanders, South Africans, and others. It's also open to all ages although most of the members are of the younger generation (about 20 to 35). The dinner evenings are organised roughly once or twice a month and the general aim of each is to simply zip the night away with some good food and good company.
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Blog: http://berlindinnerclub-news.blogspot.de/
To find out more visit the website: www.BerlinDiningClub.com

trance-x
April 11th, 2012, 09:59 PM
http://www.rotary-berlin-international.de/images/rcbi-banner.jpg
http://www.rotary-berlin-international.de/images/theme09-10.jpghttp://www.rotary-berlin-international.de/images/polio600x330.jpg

About the Rotary Club Berlin International

Our Vision

Every member of Rotary stands for high ethical standards and excellence in leadership. Being Berlin's only international Rotary Club, we promote these values among our expatriate and local members. United under the principle Service above Self, we want to put the qualities of our diverse membership to service for the local and for the global community.

Bringing together people from all over the world, we promote mutual understanding accross cultural lines. We want to see people share in Rotarian friendship despite possible differences their countries of origin may have elsewhere.

As a group, we are tolerant of each other's race, ethnicity, religion, gender or sexual orientation. What we are looking for in our members are determination and high quality in their professional life. Members have to be willing to apply the following four questions to whatever they do:
Is it the TRUTH?
Is it FAIR to all concerned?
Will it build GOODWILL and BETTER FRIENDSHIPS?
Will it be BENEFICIAL to all concerned?

Our Members ...

... come from different walks of life. With an average age of about 35 years, we are one of the youngest Rotary Clubs in town. All of us are full-time professionals in various fields who are committed to the vision above. In our projects, we try to contribute with the means that are given to us. Thus, the success of our club is rooted in the synergetic work of our members.

At this point, we have 28 members representing 13 nations: Argentina, Australia, Canada, India, the Republic of Ireland, Isle of Man, Netherlands, Peru, Poland, Spain, Turkey, the United States of America, and Germany.

http://www.rotary-berlin-international.de/images/meeting1.jpghttp://www.rotary-berlin-international.de/images/sommerfest2010.jpg

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source: http://www.rotary-berlin-international.de

trance-x
April 11th, 2012, 10:02 PM
http://www.brokenenglish.de/online1/img/bs100f.jpg

http://www.brokenenglish.de/online1/art2010.jpg

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source: http://www.brokenenglish.de/online1/index.php

trance-x
April 11th, 2012, 10:10 PM
http://berlinstartupjobs.com/wp-content/uploads/2011/07/berlin-startup-jobs-logo.pnghttp://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/07/berlinstartupjobs.png


BERLIN STARTUP JOBS:
Die Hauptstadt bekommt einen englischsprachigen Jobmarktplatz für Startups
25.07.2011, 12:46

(...)

Weil immer mehr ausländische Investoren auf die Berliner Internetszene aufmerksam werden (so wie DN Capital) und dort auf Gründer und Webworker aus aller Welt treffen, dürfen der Entwicklung in der deutschen Hauptstadt gewidmete Tech-Blogs nicht fehlen, die ausschließlich auf Englisch publizieren: wie TechBerlin und Silicon Allee.

Woran es bisher jedoch mangelte, war eine englischsprachige Plattform für alle, die ihre Kompetenzen einem aufstrebenden Onlineunternehmen der Stadt zur Verfügung stellen wollen oder die eine freie Position bei einem Startup anzubieten haben. Der Wahlberliner Hessam Lavi will dies ändern und hat dazu mit Berlin Startup Jobs ein Hobbyprojekt auf die Beine gestellt, das Angebot und Nachfrage an einem Ort zusammenbringen soll.

Rund 50 von Initiator Hessam Lavi zusammengetragene Jobs werden momentan auf der sehr ansehnlichen Website gelistet. Startups, die eine Stelle zu besetzen haben, können diese kostenlos auf der Site inserieren – unter der Voraussetzung, dass es sich bei ihnen nicht um 0815-Copycats handelt und dass sie in Berlin beheimatet sind. Weiterhin sollten sie nichts dagegen haben, Lavi bei Gelegenheit einen Cappuccino auszugeben.

source: http://netzwertig.com/2011/07/25/berlin-startup-jobs-die-hauptstadt-bekommt-einen-jobmarktplatz-fur-startups/

(...)"

source: http://berlinstartupjobs.com/

trance-x
April 11th, 2012, 10:10 PM
http://berlinstartupjobs.com/wp-content/uploads/2011/07/berlin-startup-jobs-logo.pnghttp://netzwertig.com/wp-content/uploads/2011/07/berlinstartupjobs.png


BERLIN STARTUP JOBS:
Die Hauptstadt bekommt einen englischsprachigen Jobmarktplatz für Startups
25.07.2011, 12:46

(...)

Weil immer mehr ausländische Investoren auf die Berliner Internetszene aufmerksam werden (so wie DN Capital) und dort auf Gründer und Webworker aus aller Welt treffen, dürfen der Entwicklung in der deutschen Hauptstadt gewidmete Tech-Blogs nicht fehlen, die ausschließlich auf Englisch publizieren: wie TechBerlin und Silicon Allee.

Woran es bisher jedoch mangelte, war eine englischsprachige Plattform für alle, die ihre Kompetenzen einem aufstrebenden Onlineunternehmen der Stadt zur Verfügung stellen wollen oder die eine freie Position bei einem Startup anzubieten haben. Der Wahlberliner Hessam Lavi will dies ändern und hat dazu mit Berlin Startup Jobs ein Hobbyprojekt auf die Beine gestellt, das Angebot und Nachfrage an einem Ort zusammenbringen soll.

Rund 50 von Initiator Hessam Lavi zusammengetragene Jobs werden momentan auf der sehr ansehnlichen Website gelistet. Startups, die eine Stelle zu besetzen haben, können diese kostenlos auf der Site inserieren – unter der Voraussetzung, dass es sich bei ihnen nicht um 0815-Copycats handelt und dass sie in Berlin beheimatet sind. Weiterhin sollten sie nichts dagegen haben, Lavi bei Gelegenheit einen Cappuccino auszugeben.

source: http://netzwertig.com/2011/07/25/berlin-startup-jobs-die-hauptstadt-bekommt-einen-jobmarktplatz-fur-startups/

(...)"

source: http://berlinstartupjobs.com/

trance-x
April 11th, 2012, 10:29 PM
MTV Awards in Berlin (2009): Wowereit spricht englisch, Katy Perry freut sich

http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00182/sei_Hof_Wowereit_BM_182967b.jpg

MTV Awards (2009) => http://www.spiegel.de/video/video-1030093.html

______

Berlin, Germany's openly gay mayor, Klaus Wowereit, speaks at the 2009 International Gay & Lesbian Leadership Conference in San Francisco.

3h9Zq02iYas
o_-atu7jVmQ
IJojFilCtf8&

trance-x
April 12th, 2012, 10:15 AM
... sowohl fuer die Uni als auch bei Jobs als auch sonstige Projekte, Beziehungen usw. gilt: wer gleich loslegen kann, hat deutlich geringere Hemmschwellen, alles geht unkomplizierter und schneller. Praktischer Nutzen, Verstaendnis, entsprechende Atmosphaere wirken eben staerker und sind auch kostenguenstiger - als ideologische Erhaltungsvorstellungen.

Umgekehrt steigt durch die dadurch gewonnene erhoehte Attraktivitaet, Fokus, umgesetzte Masse gerade auch erst ein mehr an Interesse an Berlin, Deutschland, History, Kultur, Sprache ...

____


7.02.2012 08:19 Uhr
Von Tilmann Warnecke

Attraktiv für Studierende
Berlin als Unistandort in Welt-Top-Ten

http://www.tagesspiegel.de/images/hu/6217654/2.jpg?format=format14
Anziehend. Immer mehr internationale Studierende sind an Berlins Unis eingeschrieben (im Bild die HU). - FOTO: DORIS SPIEKERMANN-KLAAS

Berlin ist laut einem Ranking für Studierende einer der attraktivsten Unistandorte der Welt.
Mehr noch als die Unis spielt eine Rolle, dass Berlin billig ist - und dass die Partyszene die Vorlieben von Studierenden befriedigt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das britische „QS Best Student Cities in the World“-Ranking der Firma Quacquarelli Symonds (QS), die jährlich ein Weltranking aller Universitäten herausbringt. Berlin rangiert demnach auf Platz acht unter 98 Städten. Sieger ist Paris vor London, Boston, Melbourne und Wien. Einzige andere deutsche Stadt unter den Top 50 ist München auf Platz 13.

In die Bewertung floss ein, wie die Unis eines Standortes in dem vor einiger Zeit veröffentlichten QS-Weltranking abschnitten sowie die Zahl der internationalen Studierenden. Auch die Lebenshaltungkosten und die Lebensqualität der Städte spielten eine Rolle.

Diese wurden jeweils an einem von einer Finanzberatungsfirma ermittelten Index bemessen.

Insgesamt sei Berlin „eine der coolsten Städte der Welt“, in der Studierende viel Geld sparen könnten und die dank immer mehr Unikursen auf Englisch für internationale Studenten deutlich attraktiver geworden sei, lautet das Fazit. Die „liberale Atmosphäre“ und die „aufregende Partyszene“ der Stadt würden „die unterschiedlichsten Interessen und Vorlieben“ von Studierenden befriedigen.

____

source: http://www.tagesspiegel.de/wissen/attraktiv-fuer-studierende-berlin-als-unistandort-in-welt-top-ten/6214388.html

trance-x
April 12th, 2012, 04:48 PM
heyho, Erbse!
kannst du den Threadnamen "Berlin - International/English speaking infrastructure - International Community in Germany's magic capital / News, Infos, Docs, Activities, Communities, Cinema, Shopping, Bars, Lounges ..." in => "Berlin - International/English speaking infrastructure - International Community" aendern? thaaaanx! *kraeh

Honk
April 12th, 2012, 07:50 PM
Der Titel passt dann doch nicht mehr auf eine Seite. ;)

trance-x
April 12th, 2012, 09:25 PM
eh? wieso soll er nach einer Verkuerzung schlechter passen als jetzt?

Honk
April 12th, 2012, 09:42 PM
hab mich verlesen, icg dachte, du willst ihn noch länger machen

trance-x
April 12th, 2012, 09:48 PM
I see ... *verstaendnisvoll nick

Bauer-Ewald
April 13th, 2012, 11:40 AM
wobei auch französisch in Berlin auf dem Vormarsch ist. Es gibt schon die ersten französischen Tageszeitungen aus Berlin
http://www.lagazettedeberlin.de/64.html

Die französische Minderheit war teilweise, die am schnellsten wachsende Gruppierung in Berlin.

Wer kein Bock auf die Hollywood-Scheiße hat, sollte zu den französischen Filmtagen gehen:
http://www.franzoesische-filmwoche.de/

Bauer-Ewald
April 13th, 2012, 11:43 AM
Berlin spricht russisch:
http://www.007-berlin.de/

tolle Seite mit vielen kulturellen Anregungen. :cheers:

Bauer-Ewald
April 13th, 2012, 11:46 AM
Jetzt auch polnische Filme im Original in Berlin:banana::banana:
http://www.hoefekino.de/filme/erratum

Die Polen haben so ein wunderbares Kino.

Ludi
April 13th, 2012, 11:50 AM
... sowohl fuer die Uni als auch bei Jobs als auch sonstige Projekte, Beziehungen usw. gilt: wer gleich loslegen kann, hat deutlich geringere Hemmschwellen, alles geht unkomplizierter und schneller. Praktischer Nutzen, Verstaendnis, entsprechende Atmosphaere wirken eben staerker und sind auch kostenguenstiger - als ideologische Erhaltungsvorstellungen.

Umgekehrt steigt durch die dadurch gewonnene erhoehte Attraktivitaet, Fokus, umgesetzte Masse gerade auch erst ein mehr an Interesse an Berlin, Deutschland, History, Kultur, Sprache ...

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source: http://www.tagesspiegel.de/wissen/attraktiv-fuer-studierende-berlin-als-unistandort-in-welt-top-ten/6214388.html

Kein Wunder,

keine Studiengebühren, extrem billige Wohnungen und niedrige Lebenskosten,

3+ Potsdam 4 Unis, mit einem gigantischen Angebot, etc. :cheers:

trance-x
April 14th, 2012, 02:05 PM
irgendwie reagiert Erbse nicht auf den threadNamensKuerzungsWunsch (auch nicht via mail)... falls ihn wer trifft, kann er ja ma nachfragen ... thanx ...


Bauer ...

... und italienische, schwaebische, spanische, isrealische, hessische, vietnamesische, koreanische, griechische, bayerische, amerikanische, japanische, tuerkische, daenische, afrikanische, chinesische, rheinlaendische, arabische, hamburgerische, kanadische, schwedische, niederlaendische, englische, norddeutsche, indische, rumaenische, saechsistische, australische, brasilianische, bi-, tri-, quat-, quint- und n-linguale ...

also: viele Menschen aus unterschiedlichen Laendern/Kulturen, von denen manche auch entsprechende Communities bilden, sprachliche/kulturelle Aktivitaeten (Medien, Filme, Events usw.) betreiben - Multikulti.

Neben diesen lokalen/nationalen Aktivitaeten, die nur kleine Minoritaeten verstehen, tauschen sich aber allesamt ausserhalb dieses Tellerrandes wie aus? Richtig: in der neuen Lokalsprache Deutsch oder gleich in der globalen lingua franca Englisch ...

folglich: je mehr Franzosen hier herziehen, desto mehr wird auch die englischsprachige/globale Infrastruktur supportet. Je mehr Spanier hierherziehen, desto mehr wird auch die englischsprachige/globale supportet. Je mehr Polen hierherziehen, desto mehr wird auch die englischsprachige/globale Infrastruktur supportet. Usw...

daher gueltet:
Ein "franzoesisches Filmfestival" ist fuer Franzosen und frankophile Friends
Ein "polnisches Filmfestival" ist fuer Polen und polnophile Friends ...
Ein "russisches Filmfestival" ebenso ...
Aber erst englischsprachige Filme sind international.
Und auch erst wenn ein russischer, polnischer oder franzoesischer Film auf Englisch rauskommt, ist er fuer die globale Community verstaendlich/erreichbar
Dort geht man eben dann auch nicht mehr primaer wegen spezieller kultureller Affinitaeten hin, sondern eiinfach weil einen ein bestimmter Film interessiert.
Bei den ersten stehen also lokal-nationale Spezialinteressen im Vordergrund.
Das letzte ist globales Default, den praktisch alle gucken ...
Es gibt daher ja auch nicht deshalb nach dem Deutschen so viele englischsprachige Kinos bzw. Vorfuehrungen, weil die meisten Zuwanderer Amis oder Briten oder Aussies sind, sondern, weil alle, egal woher, das potentielle Publikum sind ...

Kein Wunder,
keine Studiengebühren, extrem billige Wohnungen und niedrige Lebenskosten,
3+ Potsdam 4 Unis, mit einem gigantischen Angebot, etc. :cheers:
Das spielt sicherlich auch immer mal eine Rolle, aber weniger als die Stereotypen so glauben machen, sonst stuenden ja nicht Paris, London bzw. alle teureren Staedte, die teilweise zudem Studiengebuehren haben, vor Berlin. Auch das hinter Berlin stehende Muenchen mit teureren Mieten, teureren Lebenshaltungskosten und mit Studiengebuehren, schlaegt trotzdem alle anderen deutsche Staedte, bei denen alles billiger ist und die keine Studiengebuehren haben.

Daher halte ich es fuer eher wahrscheinlich, dass auch ein teures Berlin mit Studiengebuehren Erfolg haette (bzw. haben wird, wenn es teurer wird), und lediglich die Klischees, vielleicht auch ein bisschen die Zusammensetzung der Studenten wechseln ...

erbse
April 14th, 2012, 04:26 PM
Der lange Name ist doch super für die Goggl-Relevanz ;)

Aber gut, ich kürz das Baby mal.

Bauer-Ewald
April 14th, 2012, 08:49 PM
Das in einer Hauptstadt mit einer derartigen Bevölkerung alles mögliche vorkommt sollte keinen überraschen. Mit Nachdruck sollte man aber die Integration in die deutsche Bildungs- und Sprachwelt den Leuten ermöglichen. Man sollte nicht für immer ein fremder in seiner neuen Heimat sein.

Bauer-Ewald
April 14th, 2012, 09:03 PM
Wie Trance ja schon sagte, alle Einwanderer, egal woher sprechen alle SUPER ENGLISCH
hier einige Beispiele der Einwanderer:
Auch Carmen Vilareal will nur eins: einen vernünftigen Job. Die 31-Jährige ist studierte Topografin. Im Spanien des Baubooms konnte sich das Büro, in dem sie angestellt war, vor Aufträgen kaum retten. "Ich bin von Baustelle zu Baustelle gerannt und war immer im Stress." Nun ist sie seit über einem Jahr arbeitslos. "Am Anfang konnte ich es sogar ein wenig genießen, endlich Zeit für all die Dinge zu haben, die ich schon ewig tun wollte". Sie schrieb ein Theaterstück und half den Eltern, in deren Wohnung sie wieder einzog, bei der Olivenernte.....
Dann bewarb sie sich um Au-pair-Stellen in Deutschland – mit Erfolg. Bald kann sie einer Familie in Ulm gegen Kost und Logis zur Hand gehen. "Ich muss zunächst einmal die Sprache lernen", sagt Vilareal, die neben ihrer Muttersprache Katalanisch – der Amtssprache in der Autonomieregion Katalonien – und Spanisch nur ein sehr rudimentäres Englisch spricht. Schuld daran ist ein Bildungssystem, in dem bisher wenig wert auf Fremdsprachen gelegt wurde.
http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-04/spanien-verlorene-generation

Dennoch können sich die deutschsprachigen Schulen vor Bewerbern kaum mehr retten; an Nachwuchs fürs Schülertheater fehlt es daher nicht. Das hat seinen Grund. Alexandra Ademescu aus Bukarest und Straccia Stianovic aus Belgrad:

"Meine Mutter hat mich auf die deutsche Schule gebracht. Das ist gut für eine berufliche Zukunft. Ich will in Deutschland studieren und arbeiten.

"In Serbien besuchen so viele Schüler die deutschen Schulen, weil sie mal in Deutschland studieren möchten. In Deutschland ist das am besten."
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1728018/

"Ich heiße Mateusz. Ich spreche Polnisch und ein bisschen Deutsch. Ich bin Elektriker und Schweißer von Beruf." Karin Brückner hört zu und lächelt. "Super!", sagt sie und streckt den Daumen nach oben. Fehlerfrei ausgesprochen. Neun Frauen und vier Männer unterrichtet Brückner an diesem Morgen in der Mannheimer Abendakademie - im Integrationskurs zum Erlernen der deutschen Sprache.

Die Teilnehmer stammen aus aller Herren Länder, aus Saudi Arabien, Sri Lanka, Kolumbien oder der Türkei.
http://www.rnz.de/RC_LebenslanesLernen/00_20120408083815_101981249_Eine_Sprache_ein_Ziel_.php

Zahlenmäßig waren Polen (49 046) die größte Zuwanderergruppe vor Rumänen (32 686) und Bulgaren (19 020). Die Zahl der neu ins Land gekommenen Spanier stieg bundesweit überproportional an. Auf der Iberischen Halbinsel hat fast jeder Zweite unter 25 keinen Job. Nach Hamburg kamen noch mehr Spanier, Portugiesen und Griechen sowie Polen als im Bundesdurchschnitt, weil ihre Landsleute hier seit Jahren eine große Gemeinde bilden.

Die Eintrittskarte läuft über Deutschkenntnisse", sagte der Hamburger Arbeitsagentur-Sprecher Knut Böhrnsen zu den Krisen-Flüchtlingen. In den Ursprungsländern boomen die Deutschkurse. Der Europäische Sozialfonds und der Senat fördern eine neue Beratungsstelle zur Arbeitnehmerfreizügigkeit des Vereins Arbeit und Leben Hamburg.
http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2238972/Zuwanderung-auf-Rekordstand-Zuwachs-von-177-000.html

Was lernen wir hieraus, treffen sich Carmen, Mateusz und Alexandra wird es schwierig mit einer Kommunikation auf englisch. Dann doch lieber holprig auf deutsch ein paar Sätze bilden :)

trance-x
April 14th, 2012, 10:14 PM
Wie oft soll ich eigentlich noch sagen, dass Du dir nicht selektiv irgendwelche fragwuerdigen Immer-Beispielchen zur Befriedigung deiner Wuensche raussuchen sollst, die ausser einen vielschichtigen Prozess gar nichts belegen? Ich kann auch Beispiele bringen, wo jemand Sorbisch lernt. Wird Sorbisch daher jetzt die lingua franca der Welt oder wird zu einer signifikanten Sprache? Nein, es stirbt aus ...

daher betrachten wir das mal ganzheitlich:

0. dieser Antwortreflex von wegen "klar, die sprechen ein Super Englisch" ist nichts als ausweichen, denn der Planet spricht immer noch besser und mehr Englisch als Deutsch oder jede andere Sprache. Ausserdem liesse sich da ueber Deutsch ebenfalls sagen. Was soll das fuer ein Argument sein? Es gibt alle moeglichen Sprachfaehigkeiten und Unfaehigkeiten in allen Graden, logisch ...
Also bitte auswaendig lernen: das ist kein Argument ... es koennen immer mehr auf dem Planeten Englisch und es koennen auch immer mehr immer besser auf dem Planeten Englisch. Davon abgesehen ist meistens kein gutes, sondern ein ausreichende Englisch noetig ... der Vietnamese bei mir um die Ecke radebricht auch lediglich Deutsch, trotzdem kann ich dort einkaufen ...

1. in praktisch allen Laendern Europas ist Englisch Nr. 1 bei den Fremdsprachen, das gilt auch fuer Spanien, Polen etc., aber auch weltweit fuer Russland, fuer China, fuer Indien (eh eine Amtssprache), fuer das meiste Lateinamerika, das meiste Afrika (eh oft auch Amtssprache), die arabischen Staaten und und und ...

2. Englisch _ist_ bereits die meistverbreitete Sprache in Europa, daran aendert auch kein krampfhaftes Bemuehen irgendwelche Zahlen von Muttersprachlern heranzuziehen. Was zaehlt ist die Realitaet, nicht ein theoretischer Sort. Englisch waechst auch bei weitem am schnellsten, der Abstand vergroessert sich - uebrigens waechst auch z.B. England selbst demographisch mit am schnellsten ...

3. immer mehr Juengere aller Laender koennen Englisch, besser als die Generationen vor ihnen. Tendenziell sind Juengere mobiler und internationaler drauf ...

4. voellig anders als deine Artikel suggerieren, reicht in immer mehr Firmen Englisch. Dass dies bei vielen Journalisten, Politikern und Arbeitsagenturen noch nicht vorgedrungen ist, weil sie aehnlich wie Du noch an veralteten Brillen messen, ist typisch, eine unnoetige Schaedigung des Standortes Deutschland, aber aendert letztlich ohnehin nichts an den Realitaeten. Zudem wird ohnehin fuer immer mehr Berufe Englisch als Zusatz erwartet.

5. Dass auch einige Deutsch lernen, aendert nichts daran, es gibt viele parallel laufende Prozesse ...

Die Gewichtungen verschieben sich, taeglich, minuetlich, sekuendlich ...

Medien
14.12.2011Statistisches Bundesamt
Immer weniger Schüler lernen Deutsch als Fremdsprache
In den meisten Ländern der Europäischen Union (EU) sank zwischen 2005 und 2010 der Anteil der Schüler, die Deutsch als Fremdsprache lernen. Wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage von Eurostat-Daten mitteilt, verringerte sich allein in den Niederlanden der Anteil der Deutsch-Schüler in diesem Zeitraum von 86 Prozent auf 44 Prozent.

Auch in den nördlichen EU-Ländern stand Deutsch seltener auf dem Stundenplan: Der Mitteilung zufolge sank die Quote unter den Schülern in Dänemark von 50 Prozent auf 35 Prozent, in Finnland von 38 Prozent auf 26 Prozent. Eine Ausnahme bildet Luxemburg: Dort stand im Jahr 2010 Deutsch für alle Schüler auf dem Stundenplan.

In vier mittel- und osteuropäischen EU-Ländern lernte im Jahr 2010 weiterhin mehr als jeder Zweite Deutsch in der Schule. Dazu zählten Slowenien (69 Prozent), die Slowakei (65 Prozent), die Tschechische Republik (61 %, 2009) und Polen (52 Prozent). Gegenüber 2005 ist der Anteil aber auch in diesen Ländern gesunken. Im Süden der EU stagnierten die Werte im einstelligen Bereich.

Die Ergebnisse beziehen sich auf allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II (ohne berufsbildende Schulen). Es werden nur Länder berücksichtigt, in denen Deutsch in den Lehrplänen als Fremdsprache eingestuft ist.

Eurostat/Destatis: http://www.destatis.de

07.09.11
Immer weniger Menschen lernen Deutsch
Berlin - Die Zahl der Menschen im Ausland, die die deutsche Sprache lernen, geht zurück: 2010 waren es rund 15 Millionen Menschen, zehn Jahre zuvor waren es noch 20 Millionen.

Das geht aus Statistiken des Goethe-Instituts hervor. Allein in Russland hat sich die Zahl der 'Deutschlerner' in diesem Zeitraum um etwa eine Million verringert.

“Sprachunterricht kostet Geld“, erklärt Matthias Makowski, Leiter der Abteilung Sprache beim Goethe-Institut, im dapd-Interview. Aus Kostengründen werde in vielen Ländern nur noch eine Fremdsprache verpflichtend unterrichtet - und das sei Englisch.

source: http://www.merkur-online.de/nachrichten/deutschland/immer-weniger-menschen-lernen-deutsch-1394888.html

Dr_Cosmo
April 14th, 2012, 11:02 PM
Wenn man trance-x im SCC als sprachlichen Maßstab nehmen würde,
müsste man zum Schluss kommen, dass 99,9 % aller Wörter
(trancy´s Wörter) Deutsch sind und nur der popelige Rest dem Englischen entstammt.

Da ja insbesondere trance glaubt:

trance=global=Zukunft

ist es ja nur logisch, dass

Deutsch=global=Zukunft

bedeutet...

trance-x
April 15th, 2012, 12:21 AM
http://www.wohnstueck.de/tempoboxen/fotoseite/Tempobox_Heul_doch.gif

thun
April 15th, 2012, 10:04 AM
Gerade bei den Zuwanderern, bei denen Berlin und ganz Deutschland grade superhip ist, nämlich junge Südeuropäer, die daheim arbeitslos sind, sind Englischkenntnisse aus historisch-kulturellen Gründen eher schlecht. Bei Spaniern fast ausnahmslos (Gründe u.a. die global starke Position des Spanischen sowie die jüngste Geschichte mit einer nationalkonservativen Diktatur), auch bei Italienern in erheblichem Maße, sofern sie nicht zur Elite in ihrem Land gehören und auch daheim Jobs bekommen. Lediglich bei Portugiesen ist das nicht gegeben, da sprechen die Jungen flächendeckend besser Englisch als hier.

thun
April 15th, 2012, 10:10 AM
Das in einer Hauptstadt mit einer derartigen Bevölkerung alles mögliche vorkommt sollte keinen überraschen. Mit Nachdruck sollte man aber die Integration in die deutsche Bildungs- und Sprachwelt den Leuten ermöglichen. Man sollte nicht für immer ein fremder in seiner neuen Heimat sein.
+1, gegen ein französisch-/spanisch/englisch-/kisuahelisprachiges Ghetto wie das türkische in Kreuzberg.

Bauer-Ewald
April 15th, 2012, 03:04 PM
Ich kann auch Beispiele bringen, wo jemand Sorbisch lernt. Wird Sorbisch daher jetzt die lingua franca der Welt oder wird zu einer signifikanten Sprache? Nein, es stirbt aus ...

alleine der Vergleich von Deutsch und sorbisch ist lachhaft. Wir reden hier nicht von einer Sprache mit ein paar tausend Sprechern, sondern von einer Sprache mit Millionen Muttersprachlern. Das es in einer Hauptstadt auch andere Sprachen gibt, versteht sich von selbst. Dass deswegen die eigene Sprache abgeschafft werden soll ist bloßer Unfug!

der Vietnamese bei mir um die Ecke radebricht auch lediglich Deutsch, trotzdem kann ich dort einkaufen ...

Kannst es ja mal mit englisch ausprobieren. dsa kann der bestimmt noch besser.

trance-x
April 16th, 2012, 02:58 AM
Gerade bei den Zuwanderern, bei denen Berlin und ganz Deutschland grade superhip ist, nämlich junge Südeuropäer, die daheim arbeitslos sind, sind Englischkenntnisse aus historisch-kulturellen Gründen eher schlecht. auch bei Italienern in erheblichem Maße, ...
1. schlechter als bei Mittel- und Nordeuropaer, allerdings bereits dramatisch besser als die aelteren Generationen, die diesen schlechten Ruf verursacht haben. Die Tendenz ist also klar: Englisch nimmt immer mehr und schneller zu, auch wenn manche Laender hinterherhinken ...

2. die Suedlaender in Berlin (die sich bereits vor der Krise als quasi Kreative angesammelt haben) koennen besser Englisch als der Durchschnitt der jetzt gezielter wegen Jobs nach Germany kommt - oder der allgemeine Touri ...

3. sicherlich kriegst Du in Muenchen bestimmte Entwicklungen erst verzoegert mit, zumal Du wohl auch nicht in gewissen Hotspots lebst ...
Dann ist da auch noch Deine Brille ...

4. die heutigen ja besser gebildeten Suedlaender, hatten Englisch in der Schule. Sicherlich qualitativ ausbaubar, aber auch kein totales Larifari wie in einem Drittweltland. Die meisten muessen es also keinesweg neu lernen (anders als Deutsch), sondern es anwenden und ausbauen lernen. Genau diese Situationen entstehen aber immer oefter, sowohl via Net als auch im Alltag.

Besonders spassig: sie entstehen oft gerade durch Sprachkurse fuer Deutsch, denn wie werden sich die Apprentices aus aller Welt wohl untereinander zunaechst verstaendigen? Richtisch: in Englisch ...

Viele verwenden ihr Schulenglisch hier zum ersten mal praktisch intentensiver, werden inspiriert es zu tun und auszubauen inmitten einer Welt der Unperfekten, deren Hauptfokus ja auf dem Erlenen von Deutsch liegt ...
Und waehrend sie sich theoretisch fragen, weshalb "Der Stuhl" maennlich ist, gehen sie praktisch immer selbstbewusster munter Englisch schnatternd mit immer mehr neu hinzugewonnenen internationalen Bekannten ins (englischsprachige) Kino, treffen deren internationale Bekannten auf Parties und werden bereits Teil einer internatonalen Community ...
Manche kriegen durch neue Bekannte bereits Jobs, wo English ausreicht, andere verbleiben in quasi deutsch-englischen Doppelstrukturen ...

trance-x
April 16th, 2012, 06:32 AM
alleine der Vergleich von Deutsch und sorbisch ist lachhaft. Wir reden hier nicht von einer Sprache mit ein paar tausend Sprechern, sondern von einer Sprache mit Millionen Muttersprachlern.
Was aendert das am Prinzip?
Ist doch nur eine Frage der Zeit.
Aber keine Panik. Im Unterschied zu vielen anderen Sprachen wirst Du bis an Dein Lebensende noch mit vielen Deutsch sprechen koennen, da ja alle, die es koennen (auch Juengere) es ihr Leben lang halbwegs behalten werden ...
Ausser der Mensch wird potentiell unsterblich ...

Das es in einer Hauptstadt auch andere Sprachen gibt, versteht sich von selbst. Dass deswegen die eigene Sprache abgeschafft werden soll ist bloßer Unfug!
Kommt drauf an, was man moechte ...

Langfristig werden eh alle Sprachen der Welt verschwinden und eine einzige bleibt. Das hat wie desoefteren erwaehnt mit Englisch nix zu tun, sondern ist eine Synchronisationseffekt.

Wer derlei erkennt und nutzt, hat gewisse Vorteile, wie immer wenn man Entwicklungen antizipiert und reale Vorteile gegenueber einer Ideologie vorzieht.

Man koennte binnen kurzer Zeit den Standardort Berlin und Deutschland radikal staerken. Massenweise Geld und Buerokratie sparen. Deutsche Kultur und Einfluss weltweit weit grundsaetzlicher verbreiten. Zahllose Dinge einsparen. Saemtliche Vorteile der default-lingua-franca Laender auf eine Schlag wettmachen, umgekehrt gegenueber denen, die mal wieder laenger brauchen, abzwitschern, quasi den Auspuff zeigen...

Da ich aber nicht denke, dass derlei tatsaechlich in einem Bewusstseinsakt deutschlandweit realisiert wuerde, sollte zumindest Berlin sein diesbezuegliches Profile weiter ausbauen ...

erbse
May 22nd, 2012, 06:01 PM
Mal wieder ein Blick über den Tellerrand. Immer mehr Universitäten stellen ihre Pläne (zumindest teilweise) auf Englisch um, um internationale Köpfe anzulocken.

Eine der größten und renommiertesten Unis Italiens stellt sich ab 2014 gar komplett auf Englisch um:

Italian university switches to English

From opera at La Scala to football at the San Siro stadium, from the catwalks of fashion week to the soaring architecture of the cathedral, Milan is crowded with Italian icons.

Which makes it even more of a cultural earthquake that one of Italy's leading universities - the Politecnico di Milano - is going to switch to the English language.

The university has announced that from 2014 most of its degree courses - including all its graduate courses - will be taught and assessed entirely in English rather than Italian.

The waters of globalisation are rising around higher education - and the university believes that if it remains Italian-speaking it risks isolation and will be unable to compete as an international institution.

"We strongly believe our classes should be international classes - and the only way to have international classes is to use the English language," says the university's rector, Giovanni Azzone.

Italy might have been the cradle of the last great global language - Latin - but now this university is planning to adopt English as the new common language.


Mehr: http://www.bbc.co.uk/news/business-17958520

Bauer-Ewald
May 23rd, 2012, 06:57 PM
Das Problem sind weniger die Universitäten sondern der Arbeitsmarkt. Ist ja schön und gut, wenn man ein paar Gaststudenten ausbildet und diese dann auf dem eigenen Arbeitsmarkt nicht eingesetzt werden können.

erbse
May 25th, 2012, 09:22 AM
Es handelt sich allerdings um eine Technische Universität mit wissenschaftlichem Schwerpunkt. Und wie allgemein bekannt, sind heute bereits über 92% der wissenschaftlichen Publikationen in englischer Sprache verfasst.

Dahingehend ist eine Umstellung durchaus nachvollziehbar. Mich wundert nur, dass dies im stolzen Italien an einer groteils staatlich getragenen Universität geschieht. Das hätte ich denen nicht zugetraut.

Einzelne Studiengänge sind ja in der BRD auch englischsprachig, eine vollständig internationalisierte (staatliche) Hochschule ist mir hingegen nicht bekannt. Oder gibt es so etwas bereits?

Bauer-Ewald
May 25th, 2012, 06:29 PM
Die Frage ist bei den Itakern immer, wie setzen sie das um?
Reden die dann alle ein Italo-Englisch, dass außerhalb Italiens sonst keiner spricht?

Gerade Italien ist für mich ein herausragendes Negativ-Beispiel wenn es um Sprachkompetenzen geht. Wie häufig findet man bei italienischen Edelprodukten ausschließlich Bedienungsanleitungen in italienisch, welches Land schickt in die USA zu Konferenzen Abgeordnete ohne jegliche Kentnisse der englischen Sprache, welcher Weltkonzern außer Fiat bringt es fertig, dass selbst die Deutschlandzentrale nur auf italienisch bestimmte Produkte bestellen kann, etc etc...