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View Full Version : Berlin ... News ... Infos ...


trance-x
November 22nd, 2004, 05:58 AM
http://www.welt.de/data/2004/11/22/364054.html


118-Meter Hochhaus am Postbahnhof
Im Frühjahr sollen Erschließungsarbeiten für das Areal beginnen
von Sabine Gundlach

Berlin - Die Abrißarbeiten sind abgeschlossen, jetzt tragen Bagger und Laster den letzten Bauschutt beiseite. Etwa 20 000 Kubikmeter müssen bis Jahresende auf dem Gelände am Alten Postbahnhof noch entsorgt werden, bevor die Deutsche Post 2005 mit den ersten Erschließungsarbeiten für das neue Stadtquartier am Ostbahnhof beginnen kann. "Im Frühjahr soll es losgehen", sagt Rolf Schulz, Pressesprecher der Deutsche Post AG. "Als Vorleistung für die Investoren", so Schulz, werden zunächst die Straßen auf dem vier Hektar großen Areal gebaut und die technische Versorgung mit Strom, Wasser, Gas gewährleistet.

http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/11/22/bezirke/92504_scaleUp.jpg

Wer dann Teile oder das ganze Stadtquartier am Ostbahnhof nach dem Wettbewerbsentwurf der Architekten Léon Wohlhage Wernik realisiert, steht derzeit jedoch noch in den Sternen. Geplant sind ein freistehendes 118 Meter-Hochhaus an der Straße der Pariser Kommune Ecke Mühlenstraße, ein 70 Meter hohes Gebäude auf dem Gelände, ein Zehngeschosser zwischen Ostbahnhof und Altem Postbahnhof sowie eine gemischte Bebauung mit drei größeren Gebäudekomplexen entlang der Mühlenstraße.

"Wir sind mit mehreren internationalen Investoren im Gespräch", sagt Post-Sprecher Rolf Schulz. Trotz der schwierigen Lage auf dem Berliner Immobilienmarkt gibt sich Schulz optimistisch. "Wir sind überzeugt, daß die Lage am Alten Postbahnhof einmalig ist, da hier eine moderne städtebauliche Entwicklung mit historischem Anklang möglich ist", sagt Schulz und setzt ganz offensichtlich auch auf das angesagte Ambiente der denkmalgeschützten Postbahn-Bauten.

Neben dem Postbahnhof, der noch bis Mitte der 90er Jahre betrieblich genutzt wurde, stehen ebenso der ehemalige Pferdestall direkt an der Grenze zum Anschutz-Areal sowie der Wasserturm nebst Drehscheibe unter Denkmalschutz und warten auch auf Investoren.

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/grosse_projekte/pix/anschutz_390.jpg
Anschutz Areal ...

Bis die gefunden sind, geht allerdings von Januar an erst mal die Post im Postbahnhof ab. Der einstige Club "Columbia Fritz" zieht vom Columbiadamm an die Mühlenstraße und wird zunächst bis 2008 als Mieter den Klinkerbau mit seinen Hallen aus dem Jahre 1907 für Konzerte, Partys und andere Events nutzen. Mitte Januar soll die Eröffnungsparty steigen. "Zur Zeit bauen wir noch die fehlende technische Infrastruktur wie Be- und Entlüftung ein", sagt Norbert Döpp, Geschäftsführer der Columbia Fritz Gastro- und Verwaltungs GmbH. Location und Lage seien "optimal", sagt Döpp, der auch auf eine Sogwirkung durch andere Friedrichshainer Clubs hofft.

Artikel erschienen am Mo, 22. November 2004

trance-x
November 22nd, 2004, 06:02 AM
http://www.deutsche-welle.de/dw/briefs/0,1574,1402907,00.html
Berlin ist "Welthauptstadt" der Sprayer

Die Bundeshauptstadt leidet nach Ansicht von Vandalismus-Experten zunehmend unter der internationalen Graffiti-Szene. "Berlin ist zur Welthauptstadt der Sprayer geworden", sagte der Vorsitzende der Berliner Bürgerinitiative "Nofitti", Karl Hennig. Nach seinen Angaben verursachen illegale Graffiti in Berlin einen Schaden von jährlich 50 Millionen Euro.

"In der internationalen Szene haben Sie nur Ruhm, wenn Sie in Berlin gesprüht haben", sagte Hennig. Mit dem boomenden Billigflug-Tourismus und der Fußballweltmeisterschaft 2006 werde das Problem weiter zunehmen. Die zumeist jugendlichen Sprayer könnten nun leichter in die Bundeshauptstadt reisen und erreichten dort mit ihren Graffiti eine sehr große Öffentlichkeit.

http://www1.news.ch/img/400/84892-graffiti.jpg

http://www1.news.ch/detail.asp?ID=196230
Samstag, 20. November 2004 / 13:07:59
Ein Berliner Verein kämpft gegen Graffiti-Verschmutzung
Berlin - Die internationale Graffiti-Szene zieht es nach Angaben von Experten zunehmend in die deutsche Hauptstadt. Berlin sei zur Welthauptstadt der Sprayer geworden, sagte der Vorsitzende der Berliner Bürgerinitiative Nofitti, Karl Hennig.
Nach seinen Angaben entsteht durch illegale Graffiti in Berlin jährlich ein Schaden von 50 Millionen Euro. Seit zehn Jahren engagiert sich Nofitti gegen die Bilder und Schriftzüge, die in Berlin tausendfach auf Wänden, Denkmälern, S- und U-Bahnen zu sehen sind, organisiert Reinigungsaktionen und Informationsabende.

Der Verein ist damit nach eigenen Angaben die älteste Bürgerinititative gegen illegale Graffiti in Deutschland. Die 50 Mitglieder wollen nach Hennigs Worten der optischen Verwahrlosung der Stadt Einhalt gebieten.

In der internationalen Szene haben Sie nur Ruhm, wenn Sie in Berlin gesprüht haben, sagte Hennig gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Mit dem boomenden Billigflug-Tourismus und der Fussballweltmeisterschaft 2006 werde das Problem weiter zunehmen. Die zumeist jugendlichen Sprayer könnten nun leichter nach Berlin reisen und erreichten dort mit ihren Graffiti eine sehr grosse Öffentlichkeit.

Noch vor einigen Jahren habe sich die illegale Szene an einen Ehrenkodex gehalten, Denkmäler, Kirchen und Friedhöfe zu verschonen, sagte Hennig. Heute würden auch diese Objekte bemalt und besprüht: Es gibt kein Tabu mehr in der Sprayer-Szene. Mauerwerk werde dabei nicht nur verunstaltet, sondern auch durch die Farbchemikalien angegriffen.

Hennig beklagte eine Duldungskultur in Deutschland. Dagegen habe man in Skandinavien mit einer Null-Toleranz-Praxis gute Erfahrungen gemacht.

kst (Quelle: sda)

trance-x
November 22nd, 2004, 06:03 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/21/berlin/717450.html
Mauer-Stücke in New York
An der Südspitze von Manhattan sind zwei Stücke der Berliner Mauer als Zeichen der Verbundenheit zwischen Deutschland und den USA an die Stadt New York übergeben worden. dpa


http://www.welt.de/z/newsticker/message.php?channel=beb&keyword=&suche=&nid=248990
«Call-a-bike» mit Rekord - Bahn-Fahrräder viel unterwegs
Berlin (dpa/bb) - Die Fahrräder der Bahn legen in Berlin immer mehr Kilometer zurück. Im dritten Jahr seit ihrem Start mit den Rädern, die nicht auf Schienen laufen, verzeichnete die Deutsche Bahn mit 23 000 Kunden und einer Steigerung um 22 Prozent im Vergleich zu 2003 einen Rekord. Die Zahl der Fahrten stieg nach Angaben der Bahn um 10 000 auf 130 000. Im Schnitt sind es in diesem Jahr 535 Fahrten pro Tag gewesen, die jeweils etwa rund 50 Minuten dauerten. 1650 DB- Fahrräder («Call-a-bike») bietet die Bahn im gesamten Stadtgebiet an.



Maroder S-Bahnhof Warschauer Straße wird Anfang 2005 abgerissen
Berlin (dpa/bb) - Der S-Bahnhof Warschauer Straße ist so baufällig, dass er nach einem Bericht des «Tagesspiegels» (Montag) bereits Anfang 2005 abgerissen wird. Ein Teil der Anlage ist bereits seit längerem gesperrt. Ursprünglich war geplant, die Station zeitgleich mit der Sanierung des Ostkreuzes umzubauen. Diese Arbeiten sollen aber erst Ende 2005 beginnen und mindestens bis nach 2012 dauern. Auch am Bahnhof Warschauer Straße müssen sich die Fahrgäste auf ein jahrelanges Provisorium einstellen.

trance-x
November 22nd, 2004, 06:18 AM
http://www.welt.de/data/2004/11/16/360906.html
Kollegen springen Zumthor bei
Internationale Architekten haben einen Weiterbau des Berliner NS-Dokumentationszentrums "Topographie des Terrors" nach den Plänen des Schweizers Peter Zumthor gefordert. Für das Zumthor-Projekt gebe es keine Alternative, heißt es in der Erklärung unter anderem von Sir Norman Foster, Rafael Moneo, Richard Meier und Renzo Piano, die von der Schweizer Architekturzeitschrift "Hochparterre" veröffentlicht wurde. Zumthor hatte am Wochenende vor dem Bundesverfassungsgericht einen einwöchigen Aufschub für den Abriß der drei Treppentürme auf dem Baugelände erwirkt. Ursprünglich hatte der Abriß gestern beginnen sollen, was die 25 Architekten in ihrer Erklärung als eine "unglaubliche Blamage für Berlin" bezeichneten. Der Berliner Rat für Stadtentwicklung forderte ebenfalls eine Denkpause. Mit dem Abriß der Türme sollten "bauvorbereitende Maßnahmen" beginnen, obwohl der nächste Realisierungswettbewerb noch nicht ausgeschrieben sei. dpa

trance-x
November 26th, 2004, 08:08 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/26/bezirke/718572.html

Siegerentwurf für Möbel Höffner abgelehnt
Der Siegerentwurf für das neue Höffner-Möbelhaus am Sachsendamm vom Architekturbüro Benedict Tonon wird nicht umgesetzt. Das runde Gebäude, so Tonon-Büroleiter Bernd Hecht, sollte an die Radrennbahn erinnern, die für den Neubau abgerissen wird. "Leider wird unser Entwurf nicht gebaut", bedauert er. Höffner-Chef Kurt Krieger findet die Idee zwar schön, "aber ein Möbelhaus funktioniert nicht wie eine Sportarena", sagt er.

Für das 40 000 Quadratmeter große Möbelhaus hatten der Bezirk und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung einen Architektenwettbewerb gefordert. Dazu hatte sich Krieger auch bereit erklärt, allerdings auf der Vertragsklausel bestanden, nicht an den Siegerentwurf gebunden zu sein.

Als Kompromiß wird jetzt an dem (eckigen) Entwurf des Architekten Bernd Albers weitergearbeitet, der zu den sechs Wettbewerbsteilnehmern gehört.

Alle Entwürfe sind noch bis zum 14. Dezember, Mo.-Mi., 8-15.30 Uhr; Do., 8-18 Uhr und Fr. 8-14 Uhr im Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, Zi. 338 zu sehen.

ij


auf der webpage des besagten "bernd albers" (http://www.berndalbers-berlin.de), der auch in freier mitarbeit beim buero kollhoff zugange scheint, findet sich uebrigens ein anderer entwurf zum beisheim center ...
http://www.baunetz.de/upload/lenne_p_platz_gross.jpg

ps: zu moebel hoeffner finde ich bei ihm nix ...

trance-x
November 26th, 2004, 08:09 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/26/bezirke/718571.html
Tiefgarage am Bebelplatz öffnet
Im Gegenzug sollen Stellplätze vor der Lindenoper weichen - Senat will Bürgersteige verbreitern
Am Nachmittag des 1. Dezember wird die neue Tiefgarage am Bebelplatz in Mitte eröffnet. Sie bietet auf zwei Ebenen Platz für 458 Autos. "Die Einfahrt ist von der Behrenstraße, von der Französischen Straße und von Hinter der katholischen Kirche aus möglich", teilt ein Mitarbeiter der Betreiberfirma Q-Park mit.

http://www.geschichte.hu-berlin.de/ifg/bereiche/histinf/Lehre/WS2000/Loesungen/Virtueller_Rundgang/kommode002.jpg
bebelplatz, vor dem umbau ...

Fahrzeuge könnten täglich von 7 bis 23 Uhr in die Tiefgarage rollen, die Ausfahrt werde rund um die Uhr möglich sein. Die Parkgebühr beträgt nach Angaben von Q-Park 1 Euro pro Stunde. Das Projekt kostete etwa 20 Millionen Euro und wurde von der Münchner Firma Wöhr und Bauer realisiert. Es umschließt das Mahnmal im Bebelplatz, das an die Bücherverbrennung durch die Nazis vom Mai 1933 erinnert.

Der unterirdische Parkplatz ermöglicht, 250 Stellplätze Unter den Linden zu beseitigen, vor allem auf dem Mittelstreifen nahe dem Reiterstandbild von Friedrich II. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will dadurch die beiden Straßenseiten und ihre markanten Gebäude, die Staatsoper und die Humboldt-Universität, optisch miteinander verbinden. Im Frühjahr 2005 soll die Umgestaltung des Boulevards zwischen Staatsbibliothek und Zeughaus beginnen und ein Jahr später abgeschlossen sein. Die Kosten für das Bauvorhaben werden von Petra Rohland, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, auf etwa 2,7 Millionen Euro beziffert.

Die Behörde will die Bürgersteige verbreitern und den Mittelstreifen schmaler werden lassen.

Stadtentwicklungsenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte angekündigt, daß auch neue Leuchten im Bereich zwischen Schloßbrücke und Reiterstandbild installiert werden sollen. Das Areal zwischen Oper und Universität gehört zum Forum Fridericianum - einem Schmuckplatz, den bereits der Baumeister Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im 17. Jahrhundert plante.

trance-x
November 26th, 2004, 08:11 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/26/bezirke/718560.html

http://homepage.ntlworld.com/juliushonnor/photography/Berlin/Images/IMG_5153.jpghttp://bahn.grapf.de/albums/sbahn/warschauerstr/n_c04-Warschauer-Bruecke-Blaue.jpg
S-Bahnhof Warschauer Straße bis 2010 Baustelle
Friedrichshain

http://www.info-b.de/img_infobm/wegener_f1.jpghttp://homepage.ntlworld.com/juliushonnor/photography/Berlin/Images/IMG_5181.jpg

Der S-Bahnhof an der Warschauer Straße bekommt für insgesamt drei Millionen Euro ein neues Outfit. Bis zum Jahr 2010 werden die Bauarbeiten voraussichtlich dauern.

http://bahn.grapf.de/albums/sbahn/warschauerstr/n_s07-Warschauer-Str-Bahnwan.jpg

Dann soll das Umsteigen zwischen S- und U-Bahn, Tram sowie Bus für die Fahrgäste bequemer sein. Doch bis es soweit ist, müssen die Fahrgäste in den kommenden Jahren über eine Baustelle gehen. Dafür wird ein neuer Zugang, eine 134 Meter lange Fußgängerbrücke, gebaut und der marode Bahnhofskomplex bei laufendem S-Bahnverkehr abgerissen.

http://www.seppls-bahnhof.de/u1_1.jpghttp://www.wehe-web.de/images/MAK2klein.jpg

"Während der Abbrucharbeiten muß der S-Bahnverkehr auf den Linien S 3, S 5, S 7, S 75 und S 9 zwischen den beiden Stationen vom 3. bis 6. Dezember sowie vom 17. bis 20. Dezember eingeschränkt werden ", sagt Michael Baufeld, Sprecher Deutsche Bahn AG. Die S-Bahnzüge fahren dann lediglich im 20-Minuten-Takt.

http://www.mundart-translation.de/Ostkreuz/images/art/NBhfStr/Bilder/s_warschau3_jpg.jpg

Nach Fertigstellung der provisorischen Fußgängerbrücke wird das Bahnhofsportal abgerissen. Insgesamt 2000 Kubikmeter Bauschutt fallen an. Da der Abtransport per Bahn erfolgt, entstehen keine zusätzlichen Einschränkungen für den Autoverkehr entlang der Warschauer Brücke.

http://bahn.grapf.de/albums/sbahn/warschauerstr/n_WarschauerStrParade1.jpg

Parallel zum Bauvorhaben der S-Bahn investiert das Land Berlin an diesem Standort ebenfalls in eine Fußgängerbrücke.

http://bahn.grapf.de/albums/sbahn/warschauerstr/n_c05-Warschauer-Str-Wartend.jpg

"Diese wird Besuchern den Weg vom S- und U-Bahnhof Warschauer Straße zur geplanten Großveranstaltungshalle auf dem Anschutz-Areal verkürzen. "1,8 Millionen Euro werden investiert", sagt Petra Rohland von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Doch während die Abrißarbeiten am Bahnhof bereits begonnen haben, gibt es für das Aussehen des neuen Bahnhofskomplexes noch keine endgültig bestätigten Pläne. "Sie werden voraussichtlich erst Ende 2005 vorliegen", sagt Baufeld. Derzeit werde an einem Projekt gearbeitet, das auch die bestehenden Läden an diesem Standort integriert.

http://bahn.grapf.de/displayimage.php?album=29&pos=8
http://bahn.grapf.de/albums/sbahn/warschauerstr/n_s12WarschauerStr2.jpg
http://www.info-b.de/img_infobm/wegener_f2.jpghttp://www.ifib.uni-karlsruhe.de/de/lehre/ws03-04/WSStellerk2.jpg


plet

Deadeye
November 26th, 2004, 08:46 PM
Tiefgarage am Bebelplatz öffnet
Im Gegenzug sollen Stellplätze vor der Lindenoper weichen - Senat will Bürgersteige verbreitern

NA ENDLICH!!!
Als Jura-Student an der HU studiert man praktisch auf einer Baustelle. Ich finds gut, dass der Platz bald wieder begehbar ist. Die Idee, dass die Autos vom Mittelstreifen verschwinden wird bestimmt der Umgebung nur gut tun. Im Moment sieht es nämlich ziemlich beschissen aus - und das auf der Prachtpromenade "Unter den Linden". Ich würd ja den Mittelstreifen genauso gestalten wie er Richtung Brandenburger Tor aussieht. Also mit zwei Reihen Linden und einem breiten Mittelweg dazwischen bis zur Brücke.
Und wenn noch das Opern-Carree fertig ist, kann sich die Gegend richtig sehen lassen.

trance-x
November 26th, 2004, 08:54 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/26/berlin/718523.html
Hackesche Höfe heimlich verkauft
Privatinvestor übernimmt Berliner Touristen-Magnet - Konzept soll weitergeführt werden

Die Hackeschen Höfe in Mitte haben einen neuen Besitzer. Die Immobilien-Transaktion ging völlig geräuschlos über die Bühne. Offenbar mußte sich der Vorbesitzer aus finanziellen Gründen von dem Prestigeobjekt trennen.

http://www.berlin-city-appartement.de/b_020_hackesche-hoefe.jpghttp://www.hackesche-hoefe.com/home/pict/gifanima.gif

Berlin, Hackesche Höfe: Touristen-Pulks bestaunen die edel sanierten Fassaden. In den Gaststätten und Läden läuft das Geschäft; alles ist so wie immer. Dabei hat sich hinter den Kulissen, quasi als "geheime Kommandosache", ein Besitzerwechsel für eine der prominentesten Berliner Immobilien vollzogen. Ein solventer Privatmann hat die Hackeschen Höfe gekauft; für eine Summe von 50 bis 80 Millionen Euro, wie Insider wissen wollen. Offiziell wurde nichts weiter als die Tatsache des Eigentümerwechsels gemeldet. Von dem neuen Besitzer verlautete nur noch, daß er die kulturelle und künstlerische Linie sowie das Konzept der Hackeschen Höfe "fortführen und weiterentwickeln möchte".

http://www.kukm.de/krebskongress2004/graphics/rahmenprogramm/B2-Hackesche-Hoefe.jpghttp://www.ohif.no/Hackesche%20Höfe.JPG

Mitte der 90er Jahre schwamm das Ensemble aus acht verschachtelten Hinterhöfen ganz oben auf der Berliner Immobilien-Woge. Der Nutzungs-Mix aus Wohnungen, Handel, Gastronomie, Kultureinrichtungen und Büros galt als vorbildlich, das gesamte Projekt als eines zum Vorzeigen. Und der Protagonist des Ganzen, Bau-Riese Roland Ernst, war auch immer für eine Schlagzeile gut. Gut 100 Millionen Mark haben sich Ernst und seine Partner die denkmalgerechte Sanierung der Höfe kosten lassen. Rund 74 Millionen Mark stammten aus einem Kredit der Landesbank. Gedanken über die Rückzahlung des Kredits mußte sich Ernst keine mehr machen; er geriet Anfang 2000 wegen Schmiergeldaffären und Betrugsverdacht ins Visier der Staatsanwälte - und wurde schließlich auch verurteilt.

http://www.wolfgangtroeger.de/Bilder/Berlin%208-2003-0%20045.jpg
Rosenhöfe, an den Hackeschen Höfen angeschlossen ...

Seine Berliner Edel-Immobilie, die mit dem Skandal nichts zu tun hatte, fiel an eine Eigentümergemeinschaft aus der Immobilien-Aktiengesellschaft Deutsche Real Estate AG (Dreag), die 45 Prozent übernahm und etwa einem Dutzend Privatleute. Bei der Dreag, inzwischen ein Tochterunternehmen der Immobilien-AG Agiv war man stets überzeugt, ein "gutes Investment" getätigt zu haben, "an dem wir festhalten"; wie der damalige Dreag-Chef Busso von Alvensleben zitiert wird. Genau so sieht man die Hackeschen Höfe auch heute: als "ein Objekt, das sich gerechnet hat". 97 Prozent der Mietflächen seien vermietet, was aber nicht zuletzt an den ständigen Investitionen der Besitzer liegt, mit denen die Immobilie attraktiv gehalten wurde.

http://www.8ung.at/berlinguideplus/bilder/rosenhoefe.jpghttp://www.creaton.de/xfiles/images/aktuell_presse/C1801_Rosenhoefe_Berlin_02.jpg
Rosenhöfe, Draufsicht ...


Der Verkauf der Hackeschen Höfe wird denn auch eher als Folge von Liquiditätsnöten der Agiv gesehen. Der Konzern hat in diesem Jahr bereits ein größeres Immobilienpaket verkauft. Und im Sommer ist die Agiv knapp an der Insolvenz vorbeigeschrammt.

trance-x
November 26th, 2004, 09:34 PM
deadeye ...

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/pix/baubilanz/geschaeftsgebaeude/unter_den_linden.jpg
http://www.vldb.informatik.hu-berlin.de/pics/unter-den-linden_01.jpghttp://www.suprmchaos.com/unter-den-linden2_122302.jpg

Ich würd ja den Mittelstreifen genauso gestalten wie er Richtung Brandenburger Tor aussieht. Also mit zwei Reihen Linden und einem breiten Mittelweg dazwischen bis zur Brücke.
yep, ausserdem ist dann die weihnachtsbeleuchtung noch laenger ... :okay:

http://www.dhm.de/webcams/pics/cam2_large.jpg

Deadeye
November 26th, 2004, 09:37 PM
Ich sehe, wir verstehen uns. :D

trance-x
November 26th, 2004, 10:26 PM
:yes:


http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/26/berlin/718545.html
Das Riesenrad/The Big Wheel: Wettstreit der Konzepte ...

http://news.bbc.co.uk/olmedia/240000/images/_244498_space-hotel300.jpg

Investoren buhlen um Realisierung in Kreuzberg und Mitte - Senat will die Touristenattraktion, Bezirke sind unschlüssig
Von Jens Anker und Steffen Pletl

Es soll als Touristenattraktion Millionen Besucher anlocken und sich wie in London zur Attraktion der Stadt entwickeln: das weltgrößte Riesenrad. Doch je konkreter das Vorhaben wird, desto komplizierter stellt es sich dar. Zwei Investoren streiten um das bessere Konzept. Der Senat will das Riesenrad in jedem Fall, die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte eher nicht, oder nur unter besonderen Bedingungen. Die Lage ist verworren. Weder steht ein schlüssiges Finanzierungskonzept, noch ist ein Standort für das Riesen-Riesenrad gefunden. Es soll, je nach Konzept, 175 bis 180 Meter hoch in den Berliner Himmel ragen und damit etwa die Größe des Fernsehturms am Alexanderplatz erreichen. Jährlich könnten eine bis drei Millionen Menschen das Rad besuchen und in einer 30 bis 45-minütigen Fahrt für 15 bis 20 Euro die Stadt von oben betrachten. Laut einer Hamburger Studie kann das benachbarte Technikmuseum nur dann von dem Bau profitieren, wenn eine enge Kooperation mit dem Riesenrad besteht. Wenn es jedoch lediglich ein Nebeneinander gebe, nehme das Museum am Gleisdreieck Schaden. Für die Realisierung sind umfangreiche Bauarbeiten nötig, die das Museum für Verkehr und Technik als Bedrohung betrachtet. Es verweist auf die eigene Besucherstatistik. 2004 werden erstmals mehr als 500 000 Gäste das eigene Haus und das benachbarte Museum "Spektrum der Wissenschaft" besuchen. Eine vermeintliche Aufwertung durch das Riesenrad sei daher nicht nötig. Im Gegenteil: Freizeitstudien hätten ergeben, daß für Touristen der Besuch des Museums nach einer Riesenradfahrt nicht mehr in Betracht kommt. Kritiker des Standortes Gleisdreieck empfehlen den Städteplanern daher, die Attraktionen Berlins auf Einzelstandorte zu verteilen. Auch das Alternativ-Gelände an der Heidestraße in Mitte ist nicht unproblematisch. Die unmittelbare Nähe zum Regierungsviertel könnte Sicherheitsbedenken hervorrufen.


http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/26/berlin/718546.html
Projekt I:
"World Wheel Berlin Holding" setzt auf holländische Großbank ABN Amro
Die "World Wheel Berlin Holding" möchte das Riesenrad unmittelbar am Technikmuseum auf dem Gelände des Gleisdreiecks errichten. Wie der ehemalige Sprecher der Holding, Dirk Nishen, sagte, will die holländische Großbank ABN Amro die Finanzierung in Höhe von 60, 5 Millionen Euro übernehmen. Fördermittel des Landes Berlin würden nicht benötigt. Das World-Wheel-Projekt hat jedoch derzeit mit mehreren Problemen zu kämpfen. So ist unklar, wer eigentlich hinter der Holding steht, eine Investment- und Betreibergesellschaft ist nach Angaben des Geschäftsführers Eberhard Leopold noch nicht gegründet. Ärger stand zudem ins Haus, als herauskam, daß Geschäftsführer Leopold vor fünf Jahren zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und Geldstrafe verurteilt worden ist. Er hatte als Mitarbeiter der Hamburger Wirtschaftsbehörde 150 000 Euro veruntreut und dadurch Schausteller auf dem Hamburger Dommarkt geschädigt. Vor zwei Tagen erreichte eine zweite Überraschung die Öffentlichkeit. Leopold entließ seinen Sprecher Dirk Nishen, der für das Projekt in Berlin die Türen geöffnet hat, ohne Angabe von Gründen. Leopold selbst kündigte seinen Rücktritt an, für den Fall, daß er dem Unternehmen schade.

Außerdem stoßen die World-Wheel-Macher auf heftigen Gegenwind von seiten des Technikmuseums. Das Museum befürchtet, von dem Riesenrad buchstäblich in den Schatten gestellt zu werden. Die Museumsmacher präsentierten statt dessen einen Mäzen des Museums, der die seit Jahren in der Schublade liegende Erweiterung des Museums für eine Oldtimer-Ausstellung finanzieren will. Doch auf die dafür vorgesehene Fläche will World Wheel das Riesenrad bauen. Auch eine Verschiebung des Rades nach Süden steht zur Diskussion.

Dagegen spricht sich jedoch jetzt eine Freizeitstudie aus, die ein Gelingen des Projekts nur für den Fall einer engen Zusammenarbeit von Technikmuseum und Riesenrad sieht.


http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/26/berlin/718547.html
Projekt II:
Adolf Steiger will das Rad selbst finanzieren, entwerfen und betreiben
Adolf Steiger baut und betreibt seit mehr als 50 Jahren Riesenräder. Ursprünglich sollte er das Rad für das World-Wheel-Projekt entwerfen, doch verließ er die Holding, weil ihm die Finanzierung nicht sicher schien. Er will das Riesenrad nun in Eigenregie bauen. Dazu plant er, einen Kredit in Höhe von 60 Millionen Euro aufzunehmen. Nach eigenen Angaben steht die Finanzierung seines Vorhabens "zu 95 Prozent". Täglich wartet er auf die definitive Zusage des Geldgebers. Dem Vernehmen nach soll es sich um einen französischen Versicherungskonzern handeln. Steiger selbst will dazu keine Angaben machen, so lange die Zusage nicht endgültig vorliegt.

Der Investor möchte sein Rad am liebsten auf dem Gelände des ehemaligen Containerbahnhofs der Deutschen Bahn an der Heidestraße in Tiergarten errichten, aber auch das Gleisdreieck komme in Betracht. Seine Pläne stellt Steiger heute erstmals in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vor.

Adolf Steiger ist Begründer eines Schaustellerunternehmens, das sich ausschließlich auf den Bau und den Betrieb von Riesenrädern konzentriert. Sollte er die Zusage für das Projekt erhalten, plant er, das Rad mit seinem Familienunternehmen auch zu betreiben. Steiger baute 1945 sein erstes Riesenrad. Danach folgten weitere. Das mit 61 Meter Höhe bislang größte transportable Riesenrad ging 1980 in Betrieb. Es ist in wenigen Tagen auf- und abzubauen. Bis heute ist dieses sogenannte Steiger-Riesenrad weltweit das größte seiner Art. Zuletzt stand es auf dem Bremer Freimarkt.

Nach Ansicht Steigers steht das Projekt am Gleisdreieck in unmittelbarer Nähe zum Technikmuseum auch ohne die Personalquerelen seines Kontrahenten unter keinem guten Stern. Wenn das Museum gegen eine Zusammenarbeit sei und sich bereits eine Bürgerinitiative formiert habe, sei dauerhafter Ärger programmiert. Eine Chance bestehe hingegen nur, wenn die Nachbarn nichts gegen das Riesenrad hätten, ist sich Steiger aus seiner Berufserfahrung sicher.

trance-x
November 27th, 2004, 03:35 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/27/berlin/718839.html

Brite will Technikmuseum 5,5 Millionen Euro spenden
Bedingung: Senat darf auf Nachbargelände geplantes Riesenrad nicht genehmigen

http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/11/27/berlin/92736_scaleUp.jpg
Das ehemalige Verwaltungsgebäude des Anhalter Güterbahnhofs soll wie auf diesem Entwurf neu entstehen, Foto: PR/Deutsches Technikmuseum
Von Stefan Schulz

Das Deutsche Technikmuseum am Gleisdreieck drückt aufs Tempo. Ein britischer Mäzen will 5,5 Millionen Euro spenden, um das benachbarte Gelände für einen Erweiterungsbau zu kaufen. Einzige Bedingung: Das umstrittene Riesenrad-Projekt an dieser Stelle wird nicht realisiert. Der 56 Jahre alte Millionär mit umfangreicher Flotte historischer deutscher Flugzeuge hat dem Museum in seinem Testament bereits 14,5 Millionen Euro vermacht, sagte gestern der Direktor des Deutschen Technikmuseums, Dirk Böndel.


Der Unternehmer aus Großbritannien habe sein Geld mit Patenten im Luftfahrtbereich verdient, wolle aber unbedingt ungenannt bleiben. Er habe keine Kinder, sei aber ein absoluter Technikfreak, der seine Flugzeuge in Schuß halte und selber fliege. Als Vermächtnis sollen seine Jets später in den Besitz des Museums übergehen. "Ein Glücksfall für uns", so Böndel. Mit den zugesicherten 5,5 Millionen Euro will man nun das Gelände von der Bahn-Tochter Vivico kaufen. Es fehle nur noch eine Bankbürgschaft, der Vertrag liege unterschriftsreif vor, sagte Böndel.

Auf dem Gelände soll für 60 Millionen Euro zusätzliche Ausstellungsfläche entstehen. Das Museum sucht händeringend Partner, vor allem in speziellen mittelständischen Unternehmen, die sich dort für den Bau engagieren. Ziel sei es, ein "Kulturforum der Technik" zu schaffen, das fortführt von der ursprünglichen Museumsidee und technische Entwicklung auch kritisch begleitet. Dem Riesenrad-Projekt steht der Museumschef nach wie vor skeptisch gegenüber. Es passe nicht ins Museumskonzept, die Eintrittspreise von 18 Euro seien zu hoch, die Verkehrsprobleme nicht gelöst und der Zugewinn für das Museum nicht überzeugend belegt.

Dagegen hat die World Wheel Berlin Holding GmbH ihr Interesse an dem Standort für das 175 Meter hohe Riesenrad bekräftigt. Eberhard Leopold, Geschäftsführer der Holding, sagte gestern, Bankhaus und zwei Hauptinvestoren hätten um ein erneutes Gespräch bei Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gebeten.

Am kommenden Dienstag und Mittwoch soll zudem auf einer Gesellschafterversammlung über einen Nachfolger des entlassenen Projektmanagers Dirk Nishen beraten werden. Leopold selbst, der 1999 vom Hamburger Landgericht wegen Untreue zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden war, erwartet, daß auch über seine Person gesprochen werden wird. "Wenn ich dem Projekt schaden sollte, werde ich Konsequenzen ziehen", so Leopold. Im Zusammenhang mit dem Urteil läuft ein Zivilverfahren gegen ihn.

Ein anderes Riesenrad-Projekt wurde gestern bei der Stadtentwicklungsverwaltung vorgestellt. Adolf Steiger, der seit 50 Jahren Riesenräder betreibt, will sein Projekt an der Heidestraße verwirklichen. "Das Gespräch war angenehm und konstruktiv", sagte Manuela Damianakis, Sprecherin der Stadtentwicklungssenatorin. "Die Gruppe um Steiger will sich nun zuerst mit dem Verkäufer des Areals, Vivico, verständigen." Es handele sich um ein gutes, mittelständisches Familienunternehmen. Die Behörde könne sich ein Riesenrad für Berlin vorstellen, so Damianakis. Wohl auch nur eins, denn zwei solcher Großprojekte in der Stadt sieht man auch im Senat eher mit kritischen Augen. Fest stehe aber: "Mit seriösen Investoren reden wir immer", so Damianakis.

trance-x
November 27th, 2004, 03:38 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/27/berlin/718850.html
Tränenpalast soll Museum für DDR-Opposition werden
Wissenschaftler präsentieren Gedenkstätten-Konzept für SED-Diktatur

http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/11/27/berlin/92738_scaleUp.jpg
Ein bemaltes Mauerstück vor dem Tränenpalast, Foto: M. Lengemann

Von Florentine Anders
In der Debatte um das Gedenken an Opfer der Mauer und der SED-Diktatur haben Historiker gestern ein Gedenkstättenkonzept für die Stadt vorgeschlagen. Manfred Wilke, Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der FU und Hubertus Knabe, Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Hohenschönhausen fordern darin das Land und die Bundesregierung auf, vorhandene authentische Orte vor Verfall und Zerstörung zu sichern. Als akut gefährdet sehen sie den Tränenpalast an der Friedrichstraße durch den Verkauf des Grundstücks an einen Investor. "Hier muß kurzfristig gehandelt werden", sagt Knabe. Die Historiker schlagen vor, in dem ehemaligen Grenzübergang ein Museum für Opposition und Widerstand gegen die SED-Diktatur einzurichten. Der Widerstand in der DDR komme in den Gedenkstätten in Berlin bisher nicht vor, begründet Knabe die Notwendigkeit eines solchen Museums.

Zwar sei der Tränenpalast kein authentischer Ort der Untergrundbewegung, räumt der Historiker Wilke ein, jedoch könne der Bezug durch die Ausbürgerung DDR-Oppositioneller, die dort das Land verlassen mußten, hergestellt werden. Vor allem aus touristischen Gesichtspunkten sei der Ort als Museum geeignet.

Die jetzigen Betreiber wollen den Tränenpalast als Kulturstätte erhalten und verhandeln weiter mit der Finanzverwaltung über den Kauf. Strittig ist der Preis. Die vom Senat geforderten 915 000 Euro könne ein Kulturbetrieb nicht zahlen, sagt Geschäftführer Marcus Herold. Der Tränenpalast habe nun ein Angebot von 450 000 Euro vorgelegt. "Wir können uns gut vorstellen, Teilbereiche als Museum einzurichten", sagt Herold. Um die Entscheidung offenzuhalten, sollte das Grundstück im Besitz des Landes Berlin bleiben.

Das Gesamt-Konzept der Historiker sieht neben dem Tränenpalast zwei weitere zentrale Anlaufpunkte in der City vor. Am Checkpoint Charlie soll der Mauer und der Fluchtbewegung gedacht werden, das Dokumentationszentrum der Beauftragten für Stasi-Unterlagen in der Mauerstraße soll dem Gedenken an die politische Verfolgung dienen. "Von hier aus können die Besucher strahlenförmig in die anderen Gedenkstätten der Stadt weiter geleitet werden", erklärt Knabe das Konzept. Die in der Stadt verstreuten Orte könnten durch einen Bus-Shuttle verbunden werden.

"Ein Konzept braucht Zeit und Abstimmung mit dem Bund, der die Gedenkstätten zur Hälfte finanziert", kommentiert Thorsten Wöhlert, Sprecher des Kultursenators Thomas Flierl (PDS) die Vorschläge. Derzeit würde die Senatsverwaltung gemeinsam mit Bezirken und Gedenkstätten an einem Gesamtkonzept arbeiten. "Wir Unterstützen die Bemühungen, den Tränenpalast als Kultur- und Gedenkstätte zu erhalten", sagt Wöhlert.

trance-x
November 27th, 2004, 03:41 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/27/berlin/718826.html
Kanadische Botschaft: Wenn's mal wieder länger dauert
Die Welt der Diplomaten
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/leipziger_platz/pix/realisierung/leipz_pl/kanadbot_hofpersp_gr.jpg
Morgens um acht ist es diplomatisch, zu lächeln - auch wenn der Termin manchen Gästen ein wenig zu früh schien: Der neue kanadische Botschafter, Paul Dubois, bat zum Frühstück des Deutsch-Kanadischen Wirtschaftsclubs. Der Kaffee war dünn, die Zahlen des Gastredners David Dodge hingegen anregend. Dodge, Leiter der kanadischen Zentralbank, erzählte von einer großen Krise in seinem Heimatland vor zehn Jahren und wie man sie bewältigte. Kurzform der Rede: Sparen, sparen, nicht vergessen, in Bildung und Forschung zu investieren und immer schön optimistisch bleiben. Die Kanadier, denen es Anfang der 90er Jahre wirtschaftlich ungefähr so ging wie den Deutschen heute, krempelten die Ärmel auf, sparten drastisch an allen Ecken und schufen 600 000 neue Jobs. Jetzt boomt die Wirtschaft. Fachkräfte aus dem Ausland sind willkommen, rund 2000 Deutsche wandern jedes Jahr nach Kanada aus.

Ein Kanadier ist seit wenigen Wochen neu in Berlin: Botschafter Paul Dubois, seit 31 Jahren im diplomatischen Dienst, arbeitete unter anderem in Bangkok, Abidjan, Genf, Wien und Bonn. In seiner Antrittsrede sagte der Diplomat: "Vor 23 Jahren war ich in Bonn eingesetzt, nun bin ich in einer grundlegend anderen Bundesrepublik. Ich entdecke dieses Land derzeit in vieler Hinsicht neu, so wie so mancher Deutsche auch, wie ich höre."

Apropos neu: Eigentlich sollte der neue Botschafter schon in seinem neuen Büro am Leipziger Platz sitzen, aber die Fertigstellung des Neubaus verzögert sich.

Die 120 Mitarbeiter sollten laut Plan schon im Sommer umziehen, nun hoffen alle, daß das Gebäude im kommenden Frühjahr fertiggestellt und eröffnet wird.

Das "Kanada-Haus" ist die erste diplomatische Vertretung, die Kanada in seiner 200jährigen Geschichte in Deutschland baut. Das Gebäude befindet sich im "Oktagon", einem architektonischen Bindeglied zwischen Friedrichstadt und Potsdamer Platz.

Im Oktober 2003 war Richtfest, auf 14 500 Quadratmetern entstehen Botschaft, Büros, Geschäfte und Wohnungen. Als Baumaterialien werden Kalkstein aus Manitoba sowie Hölzer aus Ontario und Quebec verwendet. Die neue Vertretung des zweitgrößten Landes der Welt wird rund 50 Millionen Euro kosten.

trance-x
November 27th, 2004, 03:45 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/27/berlin/718847.html
Brunnen aus Licht
http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/11/27/berlin/92737_scaleUp.jpg
Beim Licht der Brunnen-Pyramide am KaDeWe wird den Passanten warm ums Herz. Die Bewag sponsert bereits zum dritten Mal die Illumination, Foto: Peters

Mehr an Christo als an das Christkind erinnert die Lichtskulptur über dem Brunnen am Wittenbergplatz. Und so paßte gestern der Bewag-Weihnachtsmann nicht so recht ins Bild. Geheimnisvoll mutet die in wechselnden Farben von innen beleuchtete Pyramide aus wehenden weißen Fahnen des Künstlers Nils-Rainer Schultze (39) an. Die Bewag sponsert zu Weihnachten nicht nur seine, sondern auch andere Lichtinstallationen. An den kommenden Wochenenden werden der Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus, die Brunnen auf der Frankfurter Allee und vor dem Zoo-Aquarium illuminiert.

trance-x
November 27th, 2004, 03:49 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/27/berlin/718848.html
Topographie-Gelände bis Mai geschlossen
Stiftung plant Ausstellung zu Gestapo-Gefängnis
Von Sabine Gundlach und Katrin Schoelkopf

Nächsten Mittwoch rollt der Bagger wieder an - diesmal ist die Aktion endgültig. Nachdem das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Donnerstag die Beschwerde des Schweizer Architekten Peter Zumthor abgewiesen hat, ist der Weg für den Abriß der drei Treppentürme auf dem Gelände der Topographie des Terrors frei. "Wir sind froh, daß jetzt endlich ein Neuanfang für den Bau des NS-Dokumentationszentrums möglich ist", kommentierte gestern Petra Rohland, Sprecherin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die Karlsruher Entscheidung. "Am Montag beginnen die vorbereitenden Arbeiten, Mittwoch kommt der Bagger und am Donnerstag beginnt der Abriß", sagte Rohland. Die vollständige Räumung des Areals soll im Frühjahr abgeschlossen sein. "Bis dahin bleibt das Gelände eine große Baustelle und ist nicht zugänglich", so Rohland.

Auch der Geschäftsführende Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Andreas Nachama, begrüßt das Ende der Debatte um den Zumthor-Bau. "Jetzt können wir nach vorn sehen und hoffen, daß nun die eigentliche Arbeit der Stiftung und deren Auseinandersetzung mit dem Wirken der Täter des NS-Regimes im Mittelpunkt steht", sagte Nachama. Geplant ist, bis zum 60. Jahrestag des Endes der NS-Herrschaft am 8. Mai 2005 das Gelände wieder öffentlich zugänglich zu machen. Ein provisorischer Bau zum Schutz der historischen Küchenkeller, die Markierung der Zellenböden und die Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte des "Hausgefängnisses Gestapo" sind als erste Schritte geplant.

In Zumthors Büro in Haldenstein bei Chur zeigte man sich gestern auch noch einen Tag nach dem Bescheid "schockiert" über das endgültige Aus. "Das ist für uns eine Katastrophe, wir haben wirklich alles versucht. Jetzt können wir nichts mehr machen", sagte Projektleiter Rainer Weitschies deutlich resigniert. Zumthor selbst war nicht zu sprechen. Sein Berliner Anwalt Peter Raue wertete die Entscheidung als "überaus peinlich". Damit sei nicht nur Peter Zumthor beschädigt, "sondern auch Berlin, weil es einen der größten Architekten aus dem Land treibt", so Raue.

Der Skandal bei der Angelegenheit sei, daß man Zumthor quasi unterstellt habe, "du bist zu blöd, innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens zu bauen, statt offen zu sagen, wir wollen deinen Entwurf nicht", so Raue. Zumthor habe immer beteuert, daß er nicht baue, wenn das Land Berlin sein Projekt nicht wolle. Aber man habe ihm nicht die Wahrheit gesagt, so Raue.

trance-x
November 30th, 2004, 10:05 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/30/bezirke/719423.html
Fassadenwaben am Alex-Kaufhof sind reine Kulisse
http://www.galeriehossundwollmann.de/assets/images/s_buerkle/17.jpg
Sind die Fassadenwaben am Kaufhof Alexanderplatz neu installiert? Auf den ersten Blick scheint es so. Doch es ist alles nur Kulisse. Mit Ausnahme der Seite des Haupteingangs wurde das Gebäude in Planen gehüllt, die täuschend echt das traditionelle Wabenmuster tragen. Bis Mai wird dahinter an der neuen Fassade aus Sandstein und Glas gearbeitet - unsichtbar für die Betrachter.


Die Original-Waben auf der Ostseite sollen in den nächsten Wochen abmontiert werden. Nach Auskunft von Kaufhof-Geschäftsführer Detlef Steffens sollen "mindestens" 200 von ihnen für einen guten Zweck - die Kinderkrebsklinik Buch - versteigert werden, 400 sind für die Fassade des Übergangs vom Haupthaus zum Park Inn Hotel nötig (wir berichteten).

Um die Waben hatte es in den vergangenen Wochen Ärger gegeben, denn die Künstlergruppe "Atelier-für-alles" hatte eigenmächtig eine Aktion zur Versteigerung der Kult-Stücke ins Leben gerufen. Doch die Kaufhof-Geschäftsleitung machte ihr einen Strich durch die Rechnung: "Die Künstler hatten bei uns nicht nachgefragt. Weil sie ihre Pläne aber weiter publik machten und den Eindruck erweckten, sie würden über die Waben verfügen, haben wir jetzt die Justiz eingeschaltet", sagt Kaufhof-Chef Steffens. Dazu Künstler-Sprecher Tilmann Weitz: "Unser Versuch der Waben-Rettung scheint damit gescheitert."

trance-x
November 30th, 2004, 10:20 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/30/bezirke/719421.html
Seebrücke ...Treptow-Köpenick
Auf der Sitzung der BVV hat die FDP ihren Antrag zurückgezogen, der die geplante Seebrücke zwischen Fischerkietz und Köpenicker Schloßinsel verhindern sollte. Die Fraktionen, Bürgermeister und Baustadtrat hatten das Projekt zuvor befürwortet.

Bezirk Köpenick (Impressionen der Schloßinsel, Fischerkietz ...)
http://www.berlin-suedost.de/pics/reko/sehen/tor.jpghttp://www.berlin-suedost.de/pics/reko/sehen/fass.jpg
http://www.berlin-suedost.de/pics/reko/sehen/kirche.jpghttp://www.nichtraucher-fewo.de/Schloss1.jpg
http://www.nichtraucher-fewo.de/Rathaus1.jpghttp://www.nichtraucher-fewo.de/Fischerkietz1.jpg

trance-x
November 30th, 2004, 10:25 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/11/30/berlin/719396.html
Topographie: "Schuld waren viele"
13 Millionen Euro in den Sand gesetzt - Bausenatorin Junge-Reyer fordert jetzt konsequentere Kostenkontrolle
http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/11/30/berlin/92850_scaleUp.jpg
Teure Ruinen: Zwei der drei Treppentürme, die jetzt auf dem "Topographie"-Gelände abgerissen werden, Foto: AP

Gestern begannen die vorbereitenden Arbeiten für den Abriß der drei Treppentürme des Architekten Peter Zumthor auf dem Gelände der "Topographie des Terrors". Nachdem der Schweizer Architekt mit seiner Verfassungsbeschwerde gegen den Abriß vergangene Woche in Karlsruhe scheiterte, ist jetzt der Weg frei für die Neugestaltung des Geländes der einstigen Terrorzentrale der Nazis. Über das Projekt für die Topographie des Terrors und den Streit um eine Mauergedenkstätte am Checkpoint Charlie sprachen die Morgenpost-Redakteurinnen Sabine Gundlach und Katrin Schoelkopf mit Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD).

Berliner Morgenpost: Frau Junge-Reyer, bei aller Erleichterung über den Neuanfang auf dem Gelände der Topographie des Terrors bleibt dennoch die Frage: Wer trägt jetzt die Verantwortung dafür, daß mittlerweile 13 Millionen Euro Steuergeld für das Projekt in den Sand gesetzt wurden?

Ingeborg Junge-Reyer: Trotz absehbarer Kostensteigerung ging man in unserer Bauverwaltung und beim Bund lange davon aus, daß das Projekt im Griff zu halten ist. Nach meiner Amtsübernahme habe ich gemeinsam mit der Kulturstaatsministerin Christina Weiss aufgrund zusätzlicher finanzieller Risiken einen Schlußstrich gezogen.

Das heißt, es gibt kein Nachspiel für die offensichtliche Verschwendung von Steuergeld, weder in Form eines Untersuchungsausschusses oder durch personelle Konsequenzen?

Nein, denn um irgendwelche Konsequenzen zu ziehen, müßte es eine klare Schuldzuweisung geben. Die aber kann ich angesichts einer Kette von Entscheidungen nicht erkennen. Die Schuld kann weder personalisiert, noch einer Institution zugewiesen werden. Nur so viel, schuld waren viele. Denn dann müßte man ja anfangen bei denjenigen, die das Wettbewerbsergebnis favorisiert haben und allen, die daran festhielten.

Kann Zumthor nach der Karlsruher Entscheidung jetzt noch den Neuanfang blockieren?

Nach meiner Einschätzung gibt es keine Probleme, sondern es gibt einen Architektenvertrag, der seine Ansprüche auf ein Honorar regelt. Der Vertrag ist so gut wie abgeschlossen.

Warum haben Sie sich nach dem Aus für Zumthor nicht einfach für den zweitplazierten Entwurf von Ivan Reimann, der sowohl den Vorstellungen der Stiftung wie auch Ihrem Wunsch nach einer ,Architektur, die sich zurücknimmt' entspricht, ausgesprochen, statt jetzt wieder einen neuen Wettbewerb zu starten?

Nach mehr als elf Jahren seit dem letzten Wettbewerb muß jetzt noch einmal Zeit sein nachzudenken. Überdies ist jetzt der Bund Bauherr. Berliner Architekten, die Stiftung, der Bund und wir beraten derzeit die Wettbewerbsinhalte. Mir ist dabei wichtig, daß im Sinne einer schlichten, dienenden und qualitativ hochwertigen Architektur konkrete Vorgaben gemacht werden. Ganz wichtig: Die Kostengrenze muß diesmal festgeschrieben und konsequent kontrolliert werden.

Ist dafür ein zeitlich wie von den Kosten her aufwendiger europaweiter Wettbewerb nötig?

Ja, denn wir brauchen viele Ideen, um gute Architektur garantieren zu können.

Wieviel Geld steht jetzt noch für die Neugestaltung zur Verfügung - und wer zahlt?

Das, was nach Abzug der verbauten 13 Millionen Euro, Abriß- und anderer Baumaßnahmen sowie dem Honorar für Zumthor von den veranschlagten 38,9 Millionen Euro noch übrigbleibt. Mehr Geld wird es nicht geben, da sind wir uns mit dem Bund einig, mit dem wir uns die Kosten teilen.

Die Stiftung Topographie des Terrors plant für die Übergangszeit eine provisorische Überdachung für ihre Ausstellung. Wer wird das finanzieren?

Die Kosten können nicht erheblich sein. Wie die Stiftung das finanziert, ist mir nicht bekannt.

Unweit des Topographie-Geländes sorgt zurzeit die Mauer- und Holzkreuzinstallation am Checkpoint Charlie von Alexandra Hildebrandt für Diskussionen. Die umstrittene Aktion ist bis Ende des Jahres vom Bezirk geduldet, was machen Sie, wenn die Mauer nicht bis zum Jahresende fällt?

Förmlich zuständig ist der Bezirk Mitte. Ich werde aber mit Bürgermeister Joachim Zeller im Dezember darüber sprechen.

Halten Sie denn neben der Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße eine weitere für erforderlich?

Nein, denn wir haben an der Bernauer oder auch der Niederkirchnerstraße viele Möglichkeiten zu zeigen, wo die Mauer stand. Die Mauer jetzt künstlich wieder zu errichten, wie es Frau Hildebrandt macht, halte ich in jedem Fall für geschichtswidrig und falsch. Ich glaube zudem, daß Holzkreuze nicht geeignet sind, Geschichte erfahrbar zu machen. Sie sind eher touristisch von Interesse. Die Schicksale der Menschen, die unter der Mauer gelitten haben, gilt es aber aufzuarbeiten und darzustellen. Eine neue Gedenkstätte ist nicht mein Ziel.

Angesichts der unterschiedlichen Zuständigkeiten für die in Berlin geplanten Gedenkstätten und Mahnmale ist das schon lange geforderte Gesamtkonzept mittlerweile überfällig. Was konnte die Arbeitsgruppe des Senats denn bislang erreichen?

Die Federführung für diese Arbeitsgruppe hat der Kultursenator Thomas Flierl. Er hat bereits zu einer Sitzung eingeladen.

Max BGF
December 2nd, 2004, 11:03 PM
Hier bin ich, @trance :D

Habe gerade gelesen, daß eines der letzten Berliner Unternehmen - wenngleich auch schon in Insolvenz befindlich - HERLITZ ein Werk in England bauen wird.

Darüber wollte ich meinen Unmut zum Ausdruck bringen.

Artec
December 5th, 2004, 02:38 PM
Hier bin ich, @trance :D

Habe gerade gelesen, daß eines der letzten Berliner Unternehmen - wenngleich auch schon in Insolvenz befindlich - HERLITZ ein Werk in England bauen wird.

Darüber wollte ich meinen Unmut zum Ausdruck bringen.



Herlitz PBS AG

Produkte und Dienstleistungen für ein intelligentes Warenmanagement



Berlin. Die Herlitz PBS AG gehört als eines der bekanntesten deutschen Traditionsunternehmen mit einem Jahresumsatz von 347 Millionen Euro (2003) zu den führenden Herstellern von Papier-, Büro- und Schreibwaren (PBS) in Europa. In Osteuropa ist Herlitz bereits heute Marktführer. Sitz der Herlitz-Zentrale ist Berlin-Tegel.

Als Arbeitgeber von rund 3.000 Mitarbeitern in Deutschland und Europa konnte sich die Herlitz PBS AG im Jahr 2002 als erstes börsennotiertes deutsches Unternehmen nach neuem Insolvenzrecht aus eigener Kraft sanieren und stellte damit die Weichen für die Zukunft.

Herlitz ist seit 1977 eine börsennotierte Aktiengesellschaft, die zu 67 Prozent einem Bankenkonsotium gehört. Die restlichen Aktien befinden sich in Streubesitz.

Quelle: Herlitz.de






Positives Ergebnis zum 100-jährigen Jubiläum

Berlin, 16.06.2004. Zum 100-jährigen Jubiläum kann der Herlitz-Konzern ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,1 Mio. Euro für das Jahr 2003 vermelden. Schwierige Marktbedingungen und strukturelle Veränderungen führten zwar dazu, dass der Umsatz mit 347 Mio. Euro geringer ausfällt als im letzten Jahr. Durch die konsequente Ertragsorientierung konnte sich Herlitz jedoch flexibel an die geänderten Marktverhältnisse anpassen.



Herlitz hat sich in 2003 gut geschlagen

Zwei Jahre nach der Insolvenz ist es gelungen, das Geschäft im Jahr 2003 weiter zu stabilisieren. Als wesentliche Erfolge führte Vorstandsvorsitzender Dr. Christian R. Supthut neben dem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor allem die um 25 Mio. Euro verringerten Bankverbindlichkeiten an. Durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen und die Verbesserung der Ertragssituation konnte der Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr kompensiert werden. Die zum Konzern gehörenden Tochtergesellschaften operierten im vergangenen Jahr erfolgreich. So konnte die Falken Office Products GmbH ihr Geschäft mit gewerblichen Kunden deutlich ausweiten. Auch die ausländischen Vertriebsge-sellschaften haben ihre jeweiligen Marktpositionen behauptet. Supthut unterstrich, dass Herlitz bereits 30% der Konzernumsätze außerhalb Deutschlands erzielt. Durch die hohe Marktpräsenz in Osteuropa ist das Unternehmen besonders in den am 01. Mai 2004 zur EU beigetretenen Ländern sehr gut aufgestellt. Im Rahmen der Maßnahmen zur konsequenten Ertragssteigerung nutzt Herlitz verstärkt seine umfangreichen Kompetenzen in der Eigenfertigung. Dies führte im vergangenen Jahr zu einer weiteren Erhöhung der Kapazitätsauslastung von über 20%.




Daumen Hoch! Nicht schlecht...

Mike
December 5th, 2004, 05:27 PM
Etrade Deutschland, der prominenteste Online Broker mit Sitz in Berlin, hat vor kurzem die gesamte Abwicklung zur X-Com Bank in Dreieich bei Frankfurt verlegt. In Berlin ist nur noch der Kundensupport.

http://www.xcom-bank.de/index.php

trance-x
December 8th, 2004, 11:35 AM
maxBFG ...
keine panik!

lies u.a. die letzten newsletter: http://www.wfbi.de/online/de/U/v/4/nl_registration.jsp


all ...
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/03/wirtschaft/720019.html
Berliner Wirtschaftsklima hellt sich auf
Nach vier Jahren steigt die Leistung der Berliner Unternehmen wieder - Firmen profitieren von den Ost-Exporten

http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/12/03/wirtschaft/92980_scaleUp.jpg
IHK-HWK Geschäftsklimaindex

http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/12/03/wirtschaft/92979_scaleUp.jpg
Die Hauptgeschäftsstelle der Schering AG in Berlin

Von Norbert Schwaldt
Die Stimmung unter den Berliner Unternehmen hat sich im Herbst deutlich aufgehellt. Die Geschäftslage und die Erwartungen an die Ertragsentwicklung in den nächsten sechs bis zwölf Monaten haben erfreulich zugenommen, berichtete IHK-Präsident Eric Schweitzer.


Berlin - Der Geschäftsklimaindex für die Berliner Wirtschaft, der im Oktober von IHK und Handwerkskammer erstmals gemeinsam ermittelt wurde, erreicht einen Wert von 106 und weist damit wieder einen positiven Saldo der positiven gegenüber den negativen Erwartungen auf. Dies korrespondiert mit einem - wenn auch bescheidenen - Wirtschaftswachstum für Berlin im ersten Halbjahr 2004. Erstmals seit dem Jahr 2000 ist die Entwicklung der Wirtschaft wieder mit einem Pluszeichen versehen und wird im ablaufenden Jahr ein Plus von ein Prozent erreichen. Ausschlaggebend für die positive Grundstimmung sind vor allem der Tourismus, die unternehmensnahen Dienstleistungen und die Industrie. Letztere profitiert vom steigenden Export, der im ersten Halbjahr um zwölf Prozent zugelegt hatte.

Berlin gehöre zu den Gewinnern der EU-Erweiterung, hob Schweitzer hervor. So seien die Exporte in die Beitrittsstaaten im 1. Halbjahr 2004 um 23 Prozent gestiegen. Als unbegründet habe sich die Befürchtung erwiesen, Berlin würde von Billigwaren aus den Beitrittsländern überschwemmt (Importe aus EU-Beitrittsländern: minus 15,3 Prozent).

Auch wenn es für eine endgültige Bilanz des Ausbildungsjahres 2004 noch zu früh ist, so wird zudem deutlich, daß der Ausbildungspakt zwischen Politik und Wirtschaft, mit dem die noch im Frühjahr drohende Ausbildungsabgabe abgewendet wurde, auch in Berlin seine Wirkung zeigt. Zum Stand 1. Dezember 2004 wurden im Bereich der IHK 8894 betriebliche Ausbildungsverträge neu geschlossen. Dies sind 287 Plätze oder 6,4 Prozent mehr als zum Jahresende 2003. Die Zahl der Betriebe, die in der Berufsausbildung aktiv sind, liegt heute bei 5378, auch hier ein Zuwachs um 104 bzw. 1,8 Prozent gegenüber dem Endstand von 2003. Bei den erstmals angebotenen Einstiegsqualifikationen ist es gelungen, auf Anhieb rund 500 Plätze zu akquirieren.

In den letzten Monaten gab es zunehmend gute Nachrichten aus Berliner Unternehmen und positive Standortentscheidungen, sagte Schweitzer.

Dazu gehörten die Entscheidung von Siemens, den Deutschland-Vertrieb von Berlin aus zu steuern, die Ansiedlung des Bahnbetreibers Connex und des Gesundheitskonzerns Helios. Auch der Pharmakonzern Sanofi-Aventis verstärke seine Berlin-Präsenz. Daimler-Chrysler baue einen neuen Motor in Berlin-Marienfelde und schaffe damit 600 neue Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe.

"Wesentliche Forderungen der IHK nach Bürokratieabbau und Staatsaufgabenkritik scheinen bei der Politik des Landes Berlin zunehmend auf fruchtbaren Boden zu fallen", sagte der Berliner IHK-Präsident. So werde mit dem Entwurf der neuen Bauordnung das Verfahren entschlackt und vereinfacht, Prüfaufgaben würden entstaatlicht. Zudem will die IHK im Ludwig-Erhard-Haus einen "Schalter" der Ausländerbehörde für Unternehmer einrichten. Auch eine "Hotline" für Ausländerfragen sei bereits fest verabredet.

Bei der Privatisierung staatlicher Unternehmensbeteiligungen komme Berlin voran, sagte Schweitzer. Die Verkäufe der Wohnungsbaugesellschaft GSW und des Behring-Krankenhauses seien strukturell und ordnungspolitisch richtig und hätten dringend benötigtes privates Kapital zusätzlich in die Stadt gebracht. Der Verkauf der KPM sei kurz vor dem Abschluß.

"Berlin ist mit seiner Privatisierungspolitik aber erst am Anfang und darf jetzt keinesfalls damit aufhören", forderte Schweitzer. So brauche Berlin bei einem Überangebot von 100 000 bis 150 000 Wohnungen keine landeseigenen Wohnungsunternehmen.

Erneut setzte sich Schweitzer vehement für die Fusion der Länder Berlin und Brandenburg ein. "Die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg ist enttäuscht über das Versagen der Politik bei der zweifelsfrei sinnvollen, ja notwendigen Fusion der Länder Berlin und Brandenburg", sagte Schweitzer.

"Wenn die Politik eine Fusion derzeit nicht für möglich hält, so will sich die Wirtschaft weiter zum Motor einer ,Fusion von unten" machen", sagte der IHK-Präsident.

Als nächste Schritte forderte Schweitzer die Fusionen der Wirtschaftsförderungsgesellschaften, der Investitions- und Bürgschaftsbanken beider Länder sowie eine gemeinsame Luftfahrtbehörde. Schweitzer will mit gutem Beispiel vorangehen und könnte sich vorstellen, aus den vier Kammern in Berlin und Brandenburg zwei zu machen.


http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/03/titel/719981.html
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/03/politik/719993.html
Berlin: weiter sinkende Arbeitslosenzahlen ...
gegen den bundesdeutschen Trend ...
http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/12/03/politik/92973_scaleUp.jpg
Nürnberg/Berlin - Zum Jahresende hat die Arbeitslosigkeit in Deutschland weiter zugenommen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im November 4 257 300 Männer und Frauen ohne Beschäftigung. Dies seien rund 50 800 mehr als im Oktober und 73 700 mehr als vor einem Jahr, berichtete der BA-Vorstandsvorsitzende Frank-Jürgen Weise am Donnerstag. Die Arbeitslosenquote stieg bundesweit um 0,2 Punkte auf 10,3 Prozent.

Weise sagte, es gebe zwar deutliche Hinweise für eine Belebung der heimischen Nachfrage. Das Wachstum der Wirtschaft reiche aber noch nicht aus, um genügend positive Impulse für den Arbeitsmarkt zu geben. Allerdings hoffe er im kommenden Jahr auf eine Stärkung der Binnennachfrage, für die es erste Hinweise gebe. "Das Problem ist, daß derzeit vor allem große Unternehmen Arbeitsplätze abbauen", stellte der BA-Chef fest.

Auch auf dem Arbeitsmarkt in Berlin-Brandenburg gibt es kaum Entspannung. Im November ging die Zahl der Arbeitslosen insgesamt zwar um 2781 leicht zurück. Das ist aber nur auf eine positive Entwicklung in Berlin zurückzuführen. In der Hauptstadt waren Ende November 282 647 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 5435 weniger als einen Monat zuvor und 8220 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent zurück. Vor Jahresfrist lag sie bei 17,2 Prozent.

________________________________

(...)
Auf dem Arbeitsmarkt in Berlin gibt es erneut eine Entspannung. Nach der jüngsten Statistik der Regionalagentur für Arbeit suchten Ende November fast 283 000 Menschen einen Job. Das waren 5500 weniger als einen Monat zuvor und über 8000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent zurück. Vor Jahresfrist lag sie bei 17,2 Prozent. Wirtschafts- und Arbeitssenator Harald Wolf (PDS) sagte, die wirtschaftlichen Eckdaten der ersten drei Quartale des Jahres gäben zunehmend Anlaß zur Hoffnung.
(...)


http://perso.univ-lyon2.fr/~poitou/Photos_Berlin/New0501/019502.jpg

ps: uebrigens hat die Helios Kliniken GmbH jetzt eine Akademie fuer Chirurgie in berlin gegruendet ... Helios sind die, die erst unlaengst ihren hauptsitz aus frankfurt nach berlin verlagerten, so wie etwa auch Connex ...
das war aber nicht der grund, warum die "deutsche bank" in ffm von entlassungen spricht ... worueber ich uebrigens meinen unmut ausdruecken moechte! na, wenigstens bauen u.a. daimlerCrysler, siemens und bmw schleichend immer mehr in berlin auf ... wie auch die reste von Viva und teile der AZ-media nach berlin kommen werden .. die berlin-chemie ihre mitarbeiterzahl verdoppeln will und...

larved
December 8th, 2004, 03:21 PM
wenn hartz4 in kraft tritt, dürfte die arbeitslosenquote nochmal kräftig ansteigen, da dann auch (sinnigerweise) sozialhilfeempfänger mit in die statistik einfließen..

Max BGF
December 9th, 2004, 02:42 PM
Sehr schön, @trance

Von berlin-chemie verspreche ich mir nennenswert Jobs und wußtest Du, daß ÄrBärlin die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft ist?

trance-x
December 12th, 2004, 03:49 PM
larved ...
yep. es soll zwar auch statistische effekte anderer art geben, die das relativieren, aber auf sowas in der art koennte es rauslaufen.
wie auch immer, ich finde ebenfalls die zusammenlegung sinniger wie transparenz in den meisten faellen etwas bringt.

psychologisch wuerde das berlin kaum schaden, da noergler innerhalb und ausserhalb der city, aber auch einfach durch die in relation zu anderen staedten weit groessere staendige politisierung laengst ein ritualisiertes backgroundrauschen geschaffen haben, das immer weniger ernst genommen wird, an relevanz verloren hat, immer weniger entscheidungen beeinflusst ... wer immer jammert sagt nichts mehr. ein vorteil von berlin, den andere staedte nicht so haben ...

ansonsten aendert sich die realitaet kaum, da der aspekt der abnahme ja bleibt ... allerdings koennte es andere effekte geben, die das verhaeltnis der staedte untereinander bzw. zwischen west und ost etwas aendert.

der grund: der anteil an sozialhilfeempfaengern im osten ist vergleichsweise niedriger als im westen. das liegt unter anderem auch an der uebernahme der arbeitenden bevoelkerung der ex-ddr nach der wende von den arbeitsaemtern ...

daraus folgt: wenn sozialhilfeempfaenger die arbeitslosenquote im naechsten jahr nach oben treiben, dann natuerlich vergleichsweise dort mehr, wo es anteilig mehr gibt ...



maxBFG ...
ich hoerte sowas, waere mir aber ohne nachlinsen nicht sicher gewesen.



all ...
sicherlich laengst gehoert, aber dennoch: berlin hat das drittgroesste sportevent der welt nach germany geholt ... einer der vielen gruende wohlgemerkt: das hypermoderne stadion (mit der uebrigens groessten videoleinwand europas) ...

dies nur nur ausdruecklich auch an die adresse der leute, die vorher mal wieder strategisch voellig bescheuerte vorstellungen entwickelt hatten... statt mit gesundem menschenverstand die rekonstruktion des olympiastadions als glasklar bei weitem den besten gesamtkompromiss zu erkennen ... ;)


http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,331075,00.html

Berlin erhält Zuschlag für WM 2009
Mit 24 von 26 Stimmen ist die deutsche Hauptstadt als klarer Sieger bei der Vergabe der 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 hervorgegangen. Berlin setzte sich in Helsinki gegen die Mitbewerber aus Valencia und Split durch.

http://www.spiegel.de/img/0,1020,413176,00.jpg
Schauplatz der 12. Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009: das Berliner Olympiastadion

Helsinki - "Wir gehen in ein großes Leichtathletik-Land, eine Hauptstadt in Europa und der Welt." Mit diesen Worten würdigte der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF), Lamine Diack, die Entscheidung des Council im finnischen Helsinki. Berlin setzte sich mit 24 Stimmen gegen Valencia (2) und das kroatische Split (0) durch.

Nach den Niederlagen von Leipzig bei der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2012 und von Garmisch-Partenkirchen im Kampf um die alpine Ski-WM 2009 folgte ein triumphaler Erfolg der Hauptstadt. "Wir freuen uns, Gastgeber des drittgrößten Ereignisses im internationalen Sport zu sein", sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit.

Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Clemens Prokop, warnte vor der Vergabe noch davor, dass Mitbewerber Valencia sich mit Zusatzleistungen gegenüber dem IAAF in Vorteil bringen wollte. "Man darf sich vom dem Abstimmungsergebnis nicht täuschen lassen. So klar war das nicht abzusehen", erklärte Prokop, "es war sehr viel Arbeit erforderlich. Unser Konzept war wohl sehr überzeugend."

Ein Gewinn für das sportbegeisterte Deutschland
Berlin war vor zwei Jahren bei der Bewerbung um die WM 2005 noch an Helsinki gescheitert, erhielt jetzt als zweite deutsche Stadt nach Stuttgart 1993 den Zuschlag. "Wir werden die Eliteförderung für Olympia 2008 auf 2009 erweitern sowie Talentsuche- und Förderungsmaßnahmen starten", sagte der DLV-Präsident. "Ich sehe die Erfolge unserer Athleten bei der WM 1997 und 1999 auch in Zusammenhang mit dem Effekt der Stuttgarter WM 1993. Diesen Schub müssen wir auch hier nutzen."

Angesichts des Fassungsvermögens von 75.000 Zuschauern hofft der DLV auf einen wirtschaftlichen Erfolg der WM, bereits das Berliner Istaf locket in diesem Jahr 61.500 Menschen in die Sportarena. "Schon im Vorfeld hat sich abgezeichnet, dass Sponsoren ihr Engagement bei einem Zuschlag für Berlin erhöhen werden. Alle sportbegeisterten Menschen müssen davon ausgehen, dass sie eine WM in dieser Sportart in Deutschland wohl nur einmal erleben", sagte Prokop weiter.

Bundesinnenminister Otto Schily hoffte nach Vergabe, dass die deutsche Leichtathletik enorm von der Perspektive WM 2009 profitieren werde. "Nicht nur ein Gewinn für ganz Berlin, sondern für das sportbegeisterte Deutschland insgesamt", so der Minister. "Wir sind überglücklich. Es wäre schon eine arge Enttäuschung gewesen, wenn es wieder nicht geklappt hätte", erklärte der Präsident des Berliner Bewerbungskomitees, Werner Gegenbauer. Zum Komitee gehörten auch die Olympiasiegerinnen Ulrike Nasse-Meyfarth und Heike Drechlser sowie der in Berlin lebende frühere 200-m-Weltmeister Frankie Fredericks aus Namibia.

panikmacher
December 17th, 2004, 09:00 AM
Berl. Morgenpost von heute:


Park-Inn-Hotel bekommt Fassade aus Spiegelglas
Mitte
Jetzt wird der Alexanderplatz richtig rausgeputzt. Erst wurde das Alexanderhaus renoviert, seit Wochen wird am Kaufhof-Warenhaus gewerkelt, und für das kommende Frühjahr ist der Sanierungsstart für das Berolina-Haus angekündigt. Doch damit nicht genug: Zeitgleich will sich auch das Hotel Park Inn ein schöneres Antlitz geben. Das zur skandinavischen Rezidor-SAS-Gruppe gehörende Haus bekommt eine komplett neue Außenhaut. In sechs Monaten Bauzeit sollen die alten Fassadenelemente aus Plexiglas und blaugrauem Aluminium Stück für Stück durch Spiegelglas ersetzt werden. "So ein Hauch von Manhattan", schwebt Konrad Popp vor. Er ist seit Oktober neuer General Manager des mit 1006 Zimmern zweitgrößten Berliner Hotels.


Auch darüber hinaus will der gebürtige Salzburger dem einstigen DDR-Interhotel "Stadt Berlin" zu neuem Glanz verhelfen. So wurde fast die gesamte Technik des inzwischen 34 Jahre alten Hauses erneuert, mehr als 700 Zimmer von Grund auf modernisiert. Fast geräuschlose Klimaanlage, Marmorbäder mit Fußbodenheizung und Flachbildschirme in den Zimmern verhalfen dem Park Inn jetzt zur Einstufung durch den Hotel- und Gaststättenverband in die Kategorie "Vier-Sterne-Plus". Mehr als 20 Millionen Euro hat Rezidor-SAS in die Modernisierung investiert, drei Millionen soll die Fassade kosten.

Popp, der zuletzt ein Hotel in München leitete, sieht die Hotelbranche in der Bundeshauptstadt klar im Aufwind. "Die Talsohle ist durchschritten, das ist in den Buchungszahlen bereits deutlich zu spüren." Für das Park Inn strebt der Hotelchef für 2005 eine Umsatzsteigerung von 28 Prozent an. Die Auslastung des Hauses soll vor allem durch eine bessere Kooperation mit den Kongreßzentren der Stadt von derzeit 61 auf 75 Prozent steigen.

Mike
December 17th, 2004, 11:55 AM
Das Deutsche Olympische Institut zieht von Berlin nach Frankfurt:

http://www.wm-frankfurt-2006.de/index.php?http://www.wm-frankfurt-2006.de/main.php?bereich=aktuell&content_id=4&news_id=245

15.12.04

Mit dem Deutschen Olympischen Institut zieht in diesen Tagen eine weitere Einrichtung des Spitzensports nach Frankfurt. Das Studien- und Forschungszentrum richtet sich im Erdgeschoss des "Hauses des Deutschen Sports" an der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise ein. Im gleichen Gebäude befinden sich das Nationale Olympische Komitee (NOK) und der Deutsche Sportbund. Und in nächster Nachbarschaft organisieren auch der Deutsche Fußballbund, das Organisationskomitee für die Fußballweltmeisterschaft 2006 und zahlreiche bundesdeutsche Sportfachverbände die Arbeit für ihre Mitglieder, die Sportler und die Fans...

...Dass der Umzug des Deutschen Olympischen Instituts von Berlin in die Mainmetropole für Deutschlands "Hauptstadt der Sportverbände" eine große Bereicherung ist, dessen ist sich der Wissenschaftliche Leiter sicher. Synergieeffekte bei der engeren Zusammenarbeit mit weiteren Sportfachverbänden liegen in Frankfurt am Main auf der Hand. "Das Nationale Olympische Komitee, in dessen Haus wir nun eingezogen sind, ist ja nicht nur für die Entsendung der Olympiamannschaften, sondern auch für die Weiterentwicklung der Olympischen Idee zuständig", hebt Höfer hervor. "Somit ist unsere räumliche Nähe für die Zukunft ganz sicherlich von Vorteil."

sebastian c
December 17th, 2004, 04:40 PM
"Richtig herausgeputzt"..."neuer Glanz"..da müssen se aber noch einiges für tun..

Max BGF
December 17th, 2004, 06:37 PM
Der Bund kann auch nicht alles auf einmal machen. Jetzt ist erst Mal die Museumsinsel dran. Dann kommt der vierte Flughafen. Erst dann kann er sich den Alex vornehmen. Bis dahin muß man sich mit Kleininvestitionen der Hotelbranche begnügen.

Es sei denn man installiert eine Bundesstiftung Berlin-Alexanderplatz. Die Bundesbürger haben das große Ziel, ein zweites Paris mitten in Brandenburg zu wissen.

goschio
December 17th, 2004, 07:11 PM
Es sei denn man installiert eine Bundesstiftung Berlin-Alexanderplatz. Die Bundesbürger haben das große Ziel, ein zweites Paris mitten in Brandenburg zu wissen.

Ich würde mich schon mit einigen Silicon Valleys und Harvards begnügen!

Max BGF
December 17th, 2004, 07:35 PM
Ich würde mich schon mit einigen Silicon Valleys und Harvards begnügen!Schon da: Dresden, Elbvalley und Ilmenau, das thüringsche Harvard.

trance-x
December 17th, 2004, 08:03 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/17/berlin/723188.html

Riesen-Feuerwerk und Akrobatik
Finanzierung für Silvesterparty am Brandenburger Tor steht

http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/12/17/berlin/93696_scaleUp.jpg
Der Himmel über der Quadriga wird auch dieses Silvester in allen Farben leuchten Foto: AP

Eine Million Menschen stehen dicht an dicht, schauen in den hell erleuchteten Himmel. Die Atmosphäre der Silvesterpartys am Brandenburger Tor ist atemberaubend. Dieses Jahr findet die weltgrößte Neujahrsfeier zum zehnten Mal statt.


Aber das Jubiläum drohte zunächst nicht glamourös, sondern spärlich auszufallen, denn Willy Kausch, Geschäftsführer der "Silvester in Berlin GmbH", hatte Geldsorgen. Bis vor kurzem fehlten in der Kasse noch 100 000 Euro. Doch gestern verkündete Herr Kausch: "Die Finanzierung steht." Neben den Großsponsoren engagieren sich 14 mittelständische Unternehmen für die Prestige-Party.

Allerdings feiern die Neujahrs-Jünger in diesem Jahr nur westlich des Brandenburger Tors, der Pariser Platz ist wegen der Bauarbeiten für die neue U-Bahnlinie U 55 ("Kanzlerlinie") gesperrt. Die Festmeile zieht sich auf über zwei Kilometern Länge vom Platz des 18. März über die Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule.

Auf großen Showbühnen (Großer Stern, Kleiner Stern, Entlastungsstraße und Brandenburger Tor) werden zahlreiche Live-Bands auftreten, darunter die Clogs, Soul Control und Hermes House Band. Ein 40 Meter hohes Riesenrad an der Entlastungsstraße wird zudem für einen guten Rundumblick über die beleuchtete Hauptstadt sorgen.

Als besondere Attraktion wartet auf Besucher eine spektakuläre Darbietung an der Siegessäule. Dort wird die Artistenfamilie von Johann Traber einen schwindelerregenden Hochseilakt vorführen.

Kurz vor Mitternacht startet an der Siegessäule um 23:52 Uhr auch eine besondere Pyro-Licht-Inszenierung. Diese wird die Goldelse in über 100 Farben erstrahlen lassen; ferner werden 18 Bilder den Himmel über Berlin bis zum Start des Feuerwerks beleuchten. Für alle, die schnell frieren und nicht unbedingt an der 15 Meter langen Eisbar am Brandenburger Tor warten wollen, stehen acht große Festzelte bereit, um das neue Jahr begrüßen zu können.

Zur Anfahrt empfiehlt der BVG die Haltestellen Tiergarten, Bellevue, Lehrter Bahnhof oder Potsdamer Platz. Die zentralen Linien fahren in der Silvesternacht durchgehend. Auf der Neujahrs-Party sorgen 850 Polizisten, 800 private Mitarbeiter und 1400 Feuerwehrmänner für Sicherheit. Feuerwerkskörper dürfen nur auf speziellen Flächen abgebrannt werden, Glasflaschen sind verboten.

Kausch ist optimistisch: "Wir Berliner wissen, wie man feiert".

trance-x
December 17th, 2004, 08:06 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/17/bezirke/723222.html

Neues Stockwerk für altes Bankhaus
Die St.-Hedwigs-Kathedrale scheint für die Bauarbeiter zum Greifen nahe
http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/12/17/bezirke/93700_scaleUp.jpg

Strahlender Sonnenschein über den Dächern von Berlins Mitte: Die Bauarbeiter auf dem alten Gebäude der Dresdner Bank waren gestern jedoch mit dem Aufstocken des Hauses zu beschäftigt, um den prächtigen Ausblick auf die benachbarte St.-Hedwigs-Kathedrale zu genießen. Sie arbeiten auf der Großbaustelle im Block zwischen Französischer, Behren- und Markgrafenstraße, dem so genannten Operncarrée. Es besteht aus derzeit drei Gebäudekomplexen, ein vierter soll noch zum Gendarmenmarkt hin gebaut werden. Im Frühjahr 2006 wird im Operncarrée ein neues Fünf-Sterne-Plus-Luxushotel eröffnen: das Grandhotel de Rome. Im Inneren des Nobel-Hotels werden Säulen aus Granit und Marmor zu bewundern sein.

trance-x
December 17th, 2004, 11:44 PM
achja... das NOK wollte ja auch nach berlin ... diese sportschichten... innerpolitisches hickhack .. eine reine zeitsache, bis die alten kader endlich rausgescrollt sind, die permanent blockieren .. alles wie gehabt ...

aber was tat sich sonst so in letzter zeit bzw. wird sich tun?
ein paar kleine ausschnitte:

http://www.deutscher-verein.de/portal/verein/82-dv-in-berlin
Der Deutsche Verein hat zum 1.7.2004 seine Geschäftsstelle von Frankfurt am Main nach Berlin verlegt.


http://www.touristikreport.de/rd/archiv/4714.php
http://derstandard.at/?url=/?id=1579196

ÖW zieht von Frankfurt nach Berlin
Großer Schritt: Die Österreich Werbung (ÖW) eröffnet am 1. Januar 2004 eine neue Deutschland-Zentrale in Berlin. Die Büros in Frankfurt und München werden dann geschlossen und durch mobile Marktbetreuer ersetzt.
(...)

Mobile Manager werben für Österreich
Die Österreich Werbung konzentriert ihren Standort in Berlin in einem so genannten "Kompetenzzentrum"

Berlin - Die Österreich Werbung (ÖW) betritt mit ihrer Struktur in Deutschland Neuland. Sie hat ihren Standort in Berlin in einem so genannten "Kompetenzzentrum" konzentriert. Die bisherigen Büros in München und Frankfurt wurden geschlossen.
(...)

Die ÖW sieht sich jedoch als Vorreiter. Auch andere Tourismusorganisationen überlegten, ihren Standort von Frankfurt nach Berlin zu erlegen.
(...)



http://www.energie.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eTS/Store/de/-/EUR/News-CategoryDetailView?ObjectID=1C3AqB6W69EAAAEAupk4vtI6&ObjectType=News&ParentCategoryID=cat006
VDEW ab 2005 komplett in der Hauptstadt
14.12.2004; 16:04 BERLIN (Dow Jones-VWD)--
Der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) verlegt Anfang 2005 seine Hauptgeschäftsstelle von Frankfurt nach Berlin. Nach dem Umzug werde die neue Hauptgeschäftsstelle Berlin ab 10. Januar mit dann insgesamt 80 Mitarbeitern ihre Arbeit aufnehmen, erklärte eine VDEW-Sprecherin auf Anfrage.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0310/lokales/0191
Connex-Zentrale zieht von Frankfurt nach Berlin
Das Bahnunternehmen Connex, der größte Konkurrent der deutschen Bahn, verlegt in diesem Jahr seinen Firmensitz von Frankfurt am Main nach Berlin-Mitte. Neue Adresse wird die Georgenstraße am Bahnhof Friedrichstraße. Die deutsche Connex-Gruppe ist an mehr als 40 Verkehrsunternehmen beteiligt, in Berlin an der Industriebahn-Gesellschaft und der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB). (pn.)



http://www.vdr.de/internet/vdr/home.nsf/index.htm?OpenPage&content=http://www.vdr.de/internet/vdr/infopool.nsf/($URLRef)/87D7C583B2386082C1256D21002C9088
Der VDR, Spitzenverband der Träger der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland, verlegt seinen Sitz, der sich seit dem Jahre 1948 in Frankfurt am Main befindet, 2004/2005 nach Berlin und folgt damit dem Beispiel vieler anderer Spitzenverbände aus Wirtschaft und Verwaltung.

(...)

Auf einer Teilfläche der sog. „Triade am Anhalter-Bahnhof“ im Bereich des Straßenzuges Stresemannstraße/Ecke Hallesche Straße im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und unweit des Potsdamer Platzes entsteht ein modernes, siebengeschossiges Bürogebäude. Das Gebäude ist nach den neuesten Erkenntnissen konzipiert, wobei insbesondere die Bestimmungen über das barrierefreie Bauen und damit der behindertengerechte Zugang sowie die behindertengerechte Ausstattung dem Verband ein besonderes Anliegen ist.

Die Fertigstellung und Übergabe des Gebäudes ist Ende 2004 vorgesehen, der Umzug der Verbandsgeschäftsstelle von Frankfurt am Main nach Berlin wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2005 erfolgen.


es gibt auch welche, die sich ganz offensichtlich verirrt haben. noch nicht ganz bis nach berlin geschafft, aber immerhin. sie ueben schon ... ;)
http://www.pr-guide.de/cgi2/gpraindex.php
Umzug der DAPR Geschäftstelle
Frankfurt / Wiesbaden - Die Geschäftsstelle der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR) ist von Frankfurt am Main in die hessischeLandeshauptstadt Wiesbaden umgezogen. Ab Freitag, 10. Dezember 2004, gilt die neue Anschrift: DAPR GmbH, Platter Str. 152 A, 65193 Wiesbaden(...)



http://www.gep.de/50_240.htm
(...) indem wir die Evangelische Medienakademie in Berlin festigen, mit einem soliden Angebot von journalistischer Aus- und Fortbildung, mit dem Anfang 2004 anstehenden Umzug des Fernstudiengangs Öffentlichkeitsarbeit von Frankfurt nach Berlin und damit der Leistungs-Konzentration unter einem Dach an einem Ort (...)



http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/17/wirtschaft/723117.html
Frankfurt: Radikalkur für Lufthansa Cargo
Personalabbau in der Führungsetage
http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/12/17/wirtschaft/93682_scaleUp.jpg
Lufthansa Cargo muß das Geschäft straffen und baut bis zum Jahr 2006 jede zehnte Stelle ab ... Foto: Lufthansa

Von Heiner Siegmund
Frankfurt/Main - Im Management von Lufthansa Cargo AG soll drastisch gekürzt werden. Nach Informationen der Morgenpost müssen 42 Prozent der Führungskräfte gehen. Das sind gut 300 der 800 Top-Leute. Einige verlieren ganz ihren Job, für möglichst viele soll aber eine andere Verwendung im Lufthansa-Konzern gefunden werden. "Wir haben einen gewaltigen "Think Tank' aufgebaut, nur ist kein Kunde bereit, für diese Leistungen etwas zu bezahlen", sagte der für Personal und Finanzen zuständige Cargo-Vorstand Stephan Gemkow in Frankfurt. Zu den Fehlentscheidungen des Vorstands in der Vergangenheit habe gehört, die Frankfurter Zentrale mit hochqualifizierten Akademikern aufzublähen. Die hätten viel Geld gekostet, aber bis heute gebe es keine Verwendung für sie. So habe man sich ständig mit sich selbst beschäftigt, statt am Markt zu agieren.

Die Lufthansa Cargo AG steht vor dem größten Umbau in ihrer zehnjährigen Geschichte als eigenständige Tochter des Lufthansa-Konzerns. Zehn Prozent der 5070 Arbeitsplätze sollen bis 2006 abgebaut werden, zudem steht eine Reihe von früheren Entscheidungen des Managements zur Disposition.
Laut Gemkow ist die Ertragslage von Lufthansa Cargo "völlig unzureichend". So habe sein Unternehmen von Januar bis September weltweit zwar elf Prozent mehr Fracht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum befördert, aber dabei nur fünf Mio. Euro als operatives Ergebnis verbuchen können. Gründe für diese unbefriedigende Ertragslage seien auch äußere Faktoren wie der hohe Kerosinpreis und das ungünstige Währungsverhältnis zwischen starkem Euro und schwachem Dollar sowie der generelle Ratenverfall bei der Luftfracht auf vielen interkontinentalen Routen.
Lufthansa Cargo will nun auch mit einer Kehrtwende in der Produktphilosophie reagieren. Statt immer ausgefeiltere Transportangebote für Warenarten anzubieten, die mit großem Werbeaufwand in den Markt gebracht wurden, soll das Produktspektrum auf wesentliche Aufgaben gestutzt werden: etwa Expreßfracht, Standardsendungen und Spezialfracht für verderbliche Güter oder Wertobjekte. Gemkow: "Weniger ist hier mehr."
Gleichzeitig kündigte er eine Neuorientierung der Vorstandstätigkeiten an. Das dreiköpfige Gremium werde künftig nur noch strategische Entscheidungen treffen und sich aus dem Tagesgeschäft heraushalten. "Wir basteln das ganze System mit dem Ziel um, künftig prozeßorientiert und projektbezogen zu arbeiten." Die Verantwortlichen erhoffen sich eine schnellere Reaktion des Frachtfliegers auf aktuelle Marktsituationen. Spekulationen über ein Ultimatum der Lufthansa-Konzernspitze für das Erreichen der Trendwende wies Gemkow zurück. "Wir sind nicht Thomas Cook und daher kein Sanierungsfall", sagte er mit Verweis auf den zur Lufthansa und Karstadt-Quelle gehörenden Touristikkonzern, dessen kompletter Vorstand wegen hoher Verluste vor einemJahr geschaßt worden war.



http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/18/wirtschaft/723371.html
Gründer prägen Berliner Industrie
Studie bescheinigt dem Produzierenden Gewerbe gute Zukunftschancen - Gestiegene Produktivität
Von Manfred Ronzheimer
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/leipziger_platz/pix/planungen/planungsgrundl/konzept/bahnsteig_persp_gr.jpg
Studie: Bahnsteig unterm Leipziger Platz ...(http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/leipziger_platz/pix/planungen/planungsgrundl/konzept/bahnsteig_persp_gr.jpg)

Die Berliner Industrie kann wieder positiv in die Zukunft blicken, hat eine Studie der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Karlshorst ergeben. Der Gründungsboom hat wichtigen Anteil an der grundlegenden Modernisierung des Verarbeitenden Gewerbes.

Berlin -Die Berliner Industrie ist besser als ihr Image. Zwar haben die Produktionsbetriebe in den neunziger Jahren radikal abgebaut; die Zahl der Industriearbeitsplätze sank in den Jahren 1991 bis 2001 von 297 000 auf 123 000. Doch parallel zu dieser Schrumpfkur wurden die übrig gebliebenen Fabriken umfassend modernisiert, so daß die Arbeitsproduktivität der Berliner Betriebe (50 011 Euro Bruttowertschöpfung je Beschäftigten im Jahr 2001) inzwischen über dem Bundesdurchschnitt (49 555) liegt und sogar die Länder Bayern (49 953) und Nordrhein-Westfalen (49 349) schlägt.
"Von einer De-Industrialisierung Berlins kann keine Rede sein", stellte Klaus Semlinger von der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) fest, der gestern zusammen mit Wirtschafts-Staatssekretär Volkmar Strauch die Studie "Berlins Industrie nach der Wiedervereinigung" vorstellte. In ihrer Untersuchung haben die FHTW-Wissenschaftler die Statistik ausgewertet - mit interessanten Ergebnissen. So sind 28 Prozent der heutigen Industriearbeitsplätze durch Neugründung von Betrieben im letzten Jahrzehnt (1991 bis 2001) entstanden. Im Ostteil der Stadt trifft das sogar auf zwei Drittel der Jobs zu. Hier sind durch Existenzgründungen knapp 16 000 Arbeitsplätze neu entstanden. Der Anteil dieser neuen Unternehmen am Industrie-Umsatz ist mit 15 Prozent noch gering, weil die Firmen klein sind. Aber in der Perspektive seien diese neuen Unternehmen und das rege Gründungsgeschehen "der Hoffnungsträger der industriellen Entwicklung Berlins", urteilt die Studie.
Aber auch hier sorgen im Osten die Neu-Betriebe schon für 60 Prozent des Umsatzes im Produzierenden Gewerbe. "Die Berliner Industrie hat sich seit der Wiedervereinigung nicht nur erneuert, sondern gleichzeitig verjüngt", stellt Semlinger fest. Jetzt brauche es "aktive Geduld". Gerade die kleineren Betriebe brauchten Zeit zum Wachstum. Den gegenwärtigen Zustand der Berliner Industrie vergleicht Semlinger mit einem "frisch gepflügten Feld kurz nach der Aussaat".
Die Betriebe sind kleiner, jünger, innovativer und exportorientierter geworden. So erhöhte sich die Exportquote der Berliner Wirtschaft im letzten Jahrzehnt von zehn auf 25 Prozent, liegt damit aber noch unter dem Bundesdurchschnitt. Wachstumsstärkste Berliner Industriebranchen sind die Chemie, Elektroindustrie, Medizintechnik und Optische Technologien sowie der Fahrzeugbau. Sie standen 2001 für 30 Prozent des Umsatzes und 40 Prozent der Beschäftigten.
Den positiven Gesamttrend für die Industrie leiten die FHTW-Forscher aus der Summe mehrerer Einzelstatistiken ab. So nimmt der Arbeitsplatzabbau durch die Schrumpfung bestehender Unternehmen immer mehr ab und lag 2001 bei weniger als vier Prozent. Im Gegenzug entstehen durch Neugründungen und Expansion bestehender Betriebe mehr Arbeitsplätze, jeweils fünf Prozent in 2001. Weiterhin ein Negativtrend ist dagegen der Arbeitsplatzverlust durch Betriebsstillegungen (Pleiten), der seit 1998 weiter zunimmt und jetzt bei fünf Prozent liegt. Positiv: Die kräftigste Wachstumskurve weisen inzwischen die Unternehmensneugründungen auf. Die starke Förderung der Gründerkultur in Berlin setzt sich damit in einer neuen Wirtschaftsstruktur um.
Für die Zukunft empfiehlt die Studie eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in Berlin, etwa durch mehr Ausgründungen aus Forschungsinstituten. "Hilfreich ist es auch, die kleinen Gründerfirmen mit großen, erfahrenen Industrieunternehmen zusammenzubringen", rät Experte Semlinger. Dies könne etwa den Zugang zu internationalen Märkten erleichtern. Staatliche Förderprogramme, die bisher vor allem Forschung und Entwicklung finanzieren, sollten auch den Markteintritt unterstützen. Nicht zuletzt kann das Land indirekt fördern, indem es seine Beschaffungsaufträge an Berliner Firmen vergebe.
Staatssekretär Strauch sah in der Studie einen wichtigen Impuls für die Profilierung des Standorts. Die Gesamtstrategie zur Entwicklung der Berliner Industrie soll Ende Februar auf einem Wirtschaftsforum in der Investitionsbank Berlin diskutiert werden.



http://www.welt.de/data/2003/10/31/189985.html
Heimkehr: Der Nachlass Walter Benjamins kommt 2004 nach Berlin
Die Nachricht, nach der das Walter Benjamin-Archiv im Herbst des kommenden Jahres von Frankfurt/Main nach Berlin wechselt, rührt an, weil sie das Bild einer späten Heimkehr assoziieren lässt. War doch der 1892 in Berlin gebürtige Schriftsteller jüdischer Herkunft, der sich 1940 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten in Port Bou an der französisch-spanischen Grenze das Leben nahm, in seinen letzten Jahren entwurzelt und unbehaust. Gestern nun teilten der Berliner Archivdirektor Wolfgang Trautwein und Philipp Reemtsma von der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur mit, dass das Theodor W. Adorno-Archiv in Frankfurt/Main Benjamins dreiteiliger Nachlass an das Archiv der Berliner Akademie der Künste übergeben wird.
"Was sollte Benjamin auch in Frankfurt? Dort wurde er nicht einmal habilitiert.
(...)

trance-x
December 17th, 2004, 11:51 PM
http://host1.tagesspiegel.de/newsticker/ticker/detail.php?id=145120
17.12.2004 16:27
In Neuhardenberg sollen Luftschiffe entwickelt und gebaut werden
Neuhardenberg (dpa/bb) - Auf dem Flugplatz in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) sollen künftig Luftschiffe gebaut werden. Ein entsprechendes Projekt wurde am Freitag auf dem Flugplatz vorgestellt, dem bisher die Genehmigung für Starts und Landungen großer Passagiermaschinen versagt blieb. Rund um die so genannte Leichter-als-Luft-Technologie sollen künftig 61 Projektgruppen gebildet werden und Büros in Neuhardenberg beziehen.


http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/18/wirtschaft/723378.html

Solarkraftwerk in Lubmin nahm Betrieb auf
Lubmin - Am einstigen Atomstandort Lubmin bei Greifswald wird nun Strom mit Hilfe der Sonne gewonnen. Das in der Nähe des stillgelegten Kernkraftwerks Nord errichtete Solarkraftwerk des Unternehmens BP Solar nahm am Freitag seinen Betrieb auf. Die 7,1 Mio. Euro teure Solaranlage hat eine Gesamtleistung von 1,8 Megawatt. Auf 36 sogenannten Modultischen seien insgesamt 11 040 Solarmodule installiert worden. Durch die Anlage werden jährlich etwa 1,5 Mio. Kilowattstunden Strom erzeugt. dpa


http://www.tagesspiegel.de/brandenburg/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-neu.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/18.12.2004/1545769.asp#art
Tag und Nacht im Paradies
Das „Tropical Islands Resort“ in Brand öffnet am Sonntag: 66000 Quadratmeter Badestrände, Fitnessangebote, Shows und Zeltplätze. Was Sie wissen müssen
http://www.my-tropical-islands.com/abb/logo150.gifhttp://www.my-tropical-islands.com/abb/wall-karte6.jpghttp://www.my-tropical-islands.com/abb/dome-echt-140.jpg

homePage: http://www.my-tropical-islands.com

Von Claus-Dieter Steyer
Brand - An diesem Sonntag öffnet im 60 Kilometer südlich Berlins gelegenen Brand der Dschungel-, Bade- und Erlebnispark „Tropical Islands Resort“. Die Anlage in der einst für riesige Luftschiffe erbauten Halle ist einzigartig in der Welt. Hier die wichtigsten Fakten und Tipps:

Größe. Die Halle auf einem früheren russischen Militärflugplatz besitzt eine Grundfläche von 66000 Quadratmetern. Sie ist 107 Meter hoch, 360 Meter lang und 210 Meter breit. Acht Fußballfelder hätten darin Platz. Die Hochhäuser vom Potsdamer Platz könnten hier ebenso untergebracht werden wie die 93 Meter hohe Freiheitsstatue von New York.

http://www.my-tropical-islands.com/abb/dimension.gif

Geschichte. Im Jahr 2000 wurde die Halle in Brand für den Bau von Luftschiffen fertig gestellt. Sie kostete 78 Millionen Euro, die Hälfte davon waren Steuergelder. 2002 meldete die Cargolifter AG Insolvenz an. Im Sommer 2003 erwarben eine Investorengruppe um den malaysischen Multimillionär Colin Au und der Freizeitkonzern Tanjong die Halle für 17,5 Millionen Euro. Der Insolvenzverwalter hatte angeregt, die Halle abzureißen, weil die nach seinen Angaben täglich 10 000 Euro teuren Fixkosten nicht zu bezahlen seien. Am 2. Februar 2004 erhielt Colin Au die Baugenehmigung. In den vergangenen Wochen arbeiteten die rund 500 Bauleute im Drei-Schicht-Betrieb, um die Eröffnung, die ursprünglich für den 2. Oktober geplant war, nicht wieder verschieben zu müssen.

Besucher. Gleichzeitig können sich in der Halle bis zu 7000 Menschen aufhalten. Mehr lassen die Sicherheitsbestimmungen nicht zu. Die sechs originalen Tropenhäuser aus Borneo, Thailand, Bali, Samoa, Kongo und vom Amazonas bieten 2000 Gaststättenplätze. Am großen Wasserbassin, wegen seiner Lage Südsee genannt, stehen 850 Liegestühle. An der kleinen Lagune auf der anderen Seite des Dschungels gibt es 300 Liegestühle.

Temperatur. In der Halle ist es zwischen 25 und 28 Grad Celsius warm. In den maximal 1,35 Meter tiefen Becken kann man in 29 bis 32 Grad warmem Wasser baden. Bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 60 Prozent sollen 12000 tropische Pflanzen gedeihen.

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webCam: Blick von der Südseite auf das Tropendorf: gut erkennbar das ovale Samoa-Fale, das später auf einem Hügel stehen wird. Dahinter das Thai-Haus, das Borneo-Langhaus, und der Bali-Pavillon. Auf den beiden Plattformen im Vordergrund werden die Kenia-Lehmhütten sowie die Amazonas-Hütte errichtet.

Show. An jedem Abend steigt auf der Bühne inmitten des großen Badebassins ein Musical. Den Auftakt macht das 100-köpfige Ensemble „Viva Brasil“, das mit Tanz und Musik die Geschichte seines Landes erzählt. Am Ende steigt ein großer Karneval, der in eine Beachparty übergeht. Das Stück wurde eigens für die Brandenburger Tropenhalle geschrieben. Es ist zu sehen montags bis donnerstags um 19.30 Uhr, freitags, sonnabends und sonntags um 18 und 20.30 Uhr.

Angebote. Außer baden und essen kann man auch Beach-Volleyball spielen und Kurse in Yoga, Chi Gong und Tai Chi, Meditation, Fitness und Samba belegen. Diese Leistungen kosten zusätzlich Geld. Der Besuch der Show „Viva Brasil“ ist im Preis inbegriffen.

Bezahlung. Die Gäste erhalten am Eingang eine elektronische Chipkarte. Auf der werden alle Ausgaben für Speisen und Getränke, Pflanzen, Souvenirs und der Eintritt abgebucht. Bezahlt wird erst am Ausgang. Der Kreditrahmen beträgt 50 Euro. Für Kinder können die Erwachsenen dieses Limit selbst festlegen.

Eintritt. Die Preise sind gestaffelt nach Wochentagen und Tageszeiten zwischen 5 und 20 Euro für vier Stunden Aufenthalt pro Person. Jede weitere angefangene Stunde wird mit einem Euro berechnet. 20 Euro kostet es sonnabends und sonntags, wenn man zwischen 9 und 22 Uhr ankommt. Am billigsten wird es bei einer Ankunft zwischen 22 und 6 Uhr montags bis donnerstags und sonntags. Dann ist der vierstündige Spaß für fünf Euro zu haben. Kinder von 4 bis 13 Jahren zahlen die Hälfte. Senioren und Behinderte erhalten Ermäßigungen. Der ganze Tropenpark und die Gaststätten sind für Rollstuhlfahrer geeignet.

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webCam: Die 4000 qm große Südsee mit ihrer eindrucksvollen Reihe Kokospalmen. Auf der Südsee-Insel-Bühne steigt künftig jeden Abend die Show "Viva Brasil: Die Musical-Reise", zur Zeit laufen die Proben auf Hochtouren.

Übernachtung. Am Strand können Iglu-Zelte für eine Übernachtung in der Halle gemietet werden. Ein 2-Personen-Zelt kostet 10 Euro für 12 Stunden, 15 Euro für 24 Stunden. Ein 4-Personen-Zelt gibt es für 15 und 20 Euro.

Hunde. Tiere sind in der Halle nicht erlaubt. Es stehen am Pförtnerhaus an der Zufahrt zum Parkplatz Hundeboxen bereit. Der Service kostet 10 Euro pro Tag.

Anreise. Autofahrer nehmen die Ausfahrt Staakow auf der Autobahn A13 Berlin-Dresden. Der Weg zum Eingang ist ausgeschildert, es kann zu Wartezeiten vor der geschlossenen Bahnschranke kommen. Per Bahn mit dem Regionalexpress 2 Richtung Cottbus bis Bahnhof Brand, von dort mit dem kostenlosen Bus bis zum Eingang. „Berlin Linien Bus“ bietet dreimal täglich eine Busfahrt für fünf Euro pro Person (Tel. 0800-252 2000).

Auskunft. Tropical Islands Resort, 15910 Krausnick, Tropical-Islands-Allee 1, Telefon 03 54 77-60 50 50, Internet: www.my-tropical-islands.com

trance-x
December 18th, 2004, 12:06 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/18/bezirke/723479.html
Experten prüfen Wissell-Brücke
Tests sollen zeigen, ob sich Sanierung des Autobahn-Bauwerks noch lohnt
http://home.t-online.de/home/WNA.Berlin/wissell1.jpg

Von Ela Dobrinkat
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung läßt das Baumaterial der Rudolf-Wissell-Brücke untersuchen. Zur Zeit werden der Stadtautobahn-Überführung Bohrproben entnommen. Das hat Manuela Damianakis, Sprecherin von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD), bestätigt. Ehe das Ergebnis vorliege, könne man noch nichts Konkretes über den Umfang der Sanierung sagen, so Damianakis.

Experten schließen aber nicht aus, daß die 960 Meter lange Spannbeton-Überführung von 1961 erneuert werden muß, weil sich eine Sanierung nicht lohnen könnte. Im Jahr 2000 hatte die Senatsverwaltung die Brücke schon einmal im Visier. Für den Bau der Charlottenburger Schleuse mußte sie eigens gesichert werden. Schon damals wurde der Zustand des Betons bemängelt.

"Es ist wichtig, daß man jetzt erst einmal genauer unter die Brückenbeläge guckt", sagt Bau-Experte Marco Ilgeroth von der Baukammer Berlin. Mit der Zeit könne Nässe eingedrungen sein. Die damals gebauten Brücken seien ohnehin planungstechnisch nur auf 50 Jahre ausgelegt gewesen.

Wie berichtet, hatte die Untersuchung der Spandauer-Damm-Brücke aus der gleichen Entstehungszeit ergeben, daß sie - erst kürzlich für 500 000 Euro saniert - 2006 nun doch abgerissen und komplett erneuert werden muß.

Nicht ganz unschuldig am Brücken-Desaster scheint auch das Material zu sein. Spannbeton galt in den 50er- und 60er-Jahren im Westen als bevorzugtes Baumaterial. Im Mai 1980 stürzte das kühn geschwungene Dach der 1957 errichteten Kongreßhalle ("Schwangere Auster") im Tiergarten ein und brachte das Baumaterial in Verruf. "Stürzen jetzt auch unsere Autobahn-Brücken ein?", fragten die West-Berliner damals besorgt Bausenator Harry Ristock. Der erklärte, daß man die Brücken nun genauer unter die Lupe nehmen wolle.

Die Rudolf-Wissell-Brücke wird täglich von rund 220 000 Fahrzeugen befahren. Großbaustellen werden auf dem stark frequentierten Stadtring Nord den Berlinern voraussichtlich vom kommenden Jahr an zwei Jahre lang massenhaft Staus bescheren.

Wie berichtet, soll 2005 auch der Beyschlag-Tunnel auf der A 111 im Tegeler Forst saniert werden. Er ist allerdings ein Bauwerk von 1987. Aus dem Mauerwerk herausgespülte Teerfugen hatten hier sogar schon zu Unfällen geführt. Der Flughafen-Tunnel soll ebenfalls saniert werden - frühestens jedoch vom Jahr 2006 an.

http://home.t-online.de/home/WNA.Berlin/febrom.jpg


http://home.t-online.de/home/WNA.Berlin/blnchb1.jpghttp://home.t-online.de/home/WNA.Berlin/chbueb.jpg
spree-oder-wasserstrasse im bezirk charlottenburg...

source: http://home.t-online.de/home/WNA.Berlin/chb.htm
(auch mit aelteren bildern vom baugeschehen an der schleuse)

trance-x
December 18th, 2004, 12:30 AM
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/12.12.2004/1533865.asp#

Lehrter Bahnhof ...
http://www.bahn.de/pbhf/view/mdb/images/dbstations/bahnhfe/db_hbf_day_240x117.jpghttp://www.bahn.de/pbhf/view/mdb/images/dbstations/bahnhfe/db_hbf_halle_240x124.jpghttp://www.bahn.de/pbhf/view/mdb/images/dbstations/bahnhfe/db_hbf_schnitt_160x94.jpg

aktueller imageFilm: http://www.bahn.de/-S:4OBx5N:dpanwNNNYITw8dNNNSRM/pbhf/view/mdb/content/dbstationservice/film_berlin_hauptbahnhof.wmv

http://img72.exs.cx/img72/6986/041212grafikbahnhof550x2798rf.jpg
Die Klappbrücke

Klappbrücke überm Hauptbahnhof
Erst senkrecht in die Höhe bauen und dann kippen:
Spektakuläre Montage der Hochhauses über dem Glasdach

Von Klaus Kurpjuweit
Täglich kommen schon jetzt Fachbesucher, die diesen einmaligen Bau besichtigen wollen. Staunend zieht etwa die Gruppe japanischer Ingenieure durch den Rohbau des künftigen Hauptbahnhofs, des Lehrter Bahnhofs, gegenüber dem Kanzleramt. So etwas haben sie noch nicht gesehen. Und jetzt steht ein weiterer Höhepunkt bevor: Ab Montag wird am Bahnhof an einer „Klappbrücke“ gebaut, die sich ein einziges Mal senken und dann fest verankert werden wird.

In einer besonderen Bauweise, die es bisher so kaum gegeben hat, werden die beiden so genannten Bügelbauten montiert. Die zwei vierstöckigen Gebäuderiegel, in denen Büros oder ein Hotel unterkommen sollen, werden die Gleise der Stadtbahn U-förmig im schiefen Winkel überspannen. Verbunden sind sie nach neuesten Plänen mit einer Fußgängerbrücke. Zwischen diesen Bügeln entsteht dann dort, wo heute noch eine Lücke im Ost-West-Dach über der Stadtbahn klafft, das Nord-Süd-Dach über der Haupthalle. Auf beiden Seiten der Stadtbahn entstehen dafür jeweils zwei Türme, zwischen denen dann der über den Gleisen liegende Trakt wie eine Brücke eingespannt wird.

Die Betonarbeiten für die Turmkonstruktionen beginnen am kommenden Montag. Die ersten Kräne stehen seit einigen Tagen. Später werden sich bis zu 14 Kräne auf der Baustelle drehen.

Um das Brückenbauwerk auf konventionelle Weise errichten zu können, müsste der Zugverkehr an mindestens sechs Wochenenden zwischen Zoo und Friedrichstraße komplett gesperrt werden – für den Fern-, den Regional- und den S-Bahn-Verkehr. Eine Montage über den Gleisen bei laufendem Betrieb lassen die Sicherheitsvorschriften nicht zu. Deshalb baut man die Brücke auf den insgesamt vier Türmen erst einmal in die Höhe. Der künftige Fußboden steht dann senkrecht auf den Turmbauten, und rechtwinklig dazu entstehen die vier Geschosse, die so zur Seite wachsen. Insgesamt wird der Riegel später einmal 87 Meter lang werden. In die Höhe gebaut wird jeweils die Hälfte des künftigen Bauwerks. Zusammen mit den Turmbauten ragen diese Stahlkonstruktionen dann rund 70 Meter hoch in den Himmel.

Sind sie fertig montiert, kommt der große Coup. Jeweils zwei der Brückenkonstruktionen werden gekippt und senken sich dann wie eine Klappbrücke um 90 Grad, bis sie ihre künftige Lage über den Gleisen erreichen. Gehalten werden sie dabei von Stahlseilen, die bei Bedarf ausgewechselt werden können. Nur eine zehn Zentimeter lange Lücke zwischen beiden Hälften bleibt dann noch. So will man verhindern, dass sich die je 1200 Tonnen schweren Kolosse beim Klappen verhaken. Sind sie auf einer Ebene, werden sie hydraulisch zusammengeschoben, so dass sich auch die letzte Lücke schließt. Dann kann das Bauwerk zusammengeschweißt werden.

Statt sechs Sperrpausen an den Wochenenden benötigt man so nur drei. Vorgesehen sind sie Ende Juli bis Mitte August. In jeder Sperrpause werden jeweils die Hälften eines Bügels gekippt, einen weiteren Termin gibt es zur Sicherheit, falls es dabei Probleme geben sollte. Doch Projektleiter Hany Azer ist überzeugt, dass die Bauleute zum dritten Termin schon mit weiteren Arbeiten beginnen können. Seit er die Baustelle im Jahr 2001 übernommen hat, geht es dort voran. Vorher war die Planung aus den Fugen geraten. Die Kosten waren gewaltig gestiegen, der Fertigstellungstermin immer wieder verschoben worden. Begonnen hatten die Arbeiten 1995. Der gesamte Bahnhofsbau wird wohl weit mehr als 500 Millionen Euro kosten.

Der Innenausbau der Bügelbauten soll Ende 2006/Anfang 2007 beendet sein. Wer dann einzieht, ist nicht entschieden. Die Bahn hat bisher keine Mieter. Daran können auch die Bauleute mit ihrem spektakulären Projekt nichts ändern.

lehrter Bahnhof (neuere dbPage?): http://www.bahn.de/pbhf/view/info/lehrter_bahnhof.shtml

aktueller imageFilm: http://www.bahn.de/-S:4OBx5N:dpanwNNNYITw8dNNNSRM/pbhf/view/mdb/content/dbstationservice/film_berlin_hauptbahnhof.wmv

Mike
December 18th, 2004, 12:45 AM
CB Richard Ellis Investors GmbH verlegt ihren Sitz 2005 von Berlin nach Frankfurt

http://www.stellen-online.de/einzel_inserat.php?InseratID=00057155

CB RICHARD ELLIS INVESTORS wurde im Januar 1972 als Asset-Management Tochtergesellschaft von Coldwell, Banker & Company gegründet. Das Mutterhaus mit Sitz in Los Angeles/USA, übernahm 1998 Richard Ellis International und schuf damit die weltweit größte Immobilien-Dienstleistungsgesellschaft CB Richard Ellis.
CBRE INVESTORS wird unabhängig gemanaged und ist eine selbstständige Investment Management Gesellschaft.
In London (1998), Tokio (1999), Paris (2000), Mailand (2003) und Berlin (2003) wurden CBRE INVESTORS Büros eröffnet, welche ausschließlich mit Marktinsidern besetzt wurden. Das Unternehmen betreut zur Zeit Fonds in Nordamerika, Europa und Asien. Anfang 2004 betrug das Gesamtvolumen des von CBRE INVESTORS verwalteten Immobilien Vermögens einen Wert von $ 14,4 Milliarden, wovon ca. die Hälfte auf Europa entfällt. Unsere Investmentprodukte bewegen sich entlang dem Risk-/ Returnspektrum von Core über Value Added bis Opportunistisch....

...Die CBRE INVESTORS GmbH wird ihren Standort im Frühjahr 2005 von Berlin nach Frankfurt am Main verlegen"

trance-x
December 18th, 2004, 12:53 AM
... wegen der neuer spiegelFassade des Park Inn hochhauses ...

das laesst sich via webCam verfolgen: http://www.berlin.de/webcams/.html/alex.html

http://www.berlin.de/.img/webcam/webcam.jpeg?fr=2&ts=1103323859172

achja, eine menge webCams, wetter, sat, infos auf einem blick!
berlinMonitor: http://www.berlinmonitor.com/

trance-x
December 18th, 2004, 01:55 AM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/13/bezirke/722274.html
Schöne, neue Schloßstraße
Steglitz: Ausbau beschlossen
- CDU und FDP fordern ein Konzept für die Finanzierung
http://www.suedwestweb-berlin.de/struktur/b_bezirk/steglitz_kreisel_blick_02.jpghttp://morgenpost.berlin1.de/images/2004/12/13/bezirke/93486_scaleUp.jpghttp://www.suedwestweb-berlin.de/struktur/b_bezirk/steglitz_kranoldplatz_40.jpg
Weniger Verkehr soll künftig über die Schloßstraße rollen ... Foto (mitte): J. Schulz

Von Peter Oldenburger
Am alten Rathaus entsteht bis Frühjahr 2006 die Schloß-Galerie, das Forum Steglitz soll bis dahin heller, moderner und größer werden und das geschlossene Hertie-Warenhaus nebenan soll dem neuen Schloßstraßen-Center weichen. Investoren treiben die Entwicklung der Einkaufsstraße zwischen Walther-Schreiber- und Hermann-Ehlers-Platz voran, und auch der Bezirk will die Attraktivität der Meile steigern.

Ein umfassendes Maßnahmenpaket liegt bereits vor und wurde im Stadtplanungsausschuß einstimmig beschlossen, wie diese Zeitung berichtete. Es sieht deutlich breitere Bürgersteige bis in die Seitenstraßen mit mehr Raum für Straßencafés vor, das Verlagern von Imbißständen und Kiosken, neue Alleebäume und Straßenmöbel. Ein Leitsystem für Parkhäuser und Umlenkungen zur Westtangente sollen das Verkehrsaufkommen verringern. Gemeinsame Werbung und ein Internetauftritt werden mehr Käufer zum Bummeln an die die Schloßstraße locken.

Jetzt hat ein Streit um die Kostenberechnung im Haushaltsauschuß den Wunsch von SPD und Grünen vereitelt, möglichst schnell nach BVV-Beschlüssen beginnen zu können. Eine CDU/FDP-Mehrheit sorgte am Donnerstagabend für die Vertagung aller relevanten Tagesordnungspunkte. Die für Mittwoch kommender Woche mögliche Abstimmung eines Konsenspapiers durch die BVV ist somit ins nächste Jahr verschoben.

SPD-Fraktionschef Klaus Kugler plädierte dafür, wenigstens über die Beschlußvorlagen für Busspuren, ein zeitlich begrenztes Durchfahrverbot für Lkw und einen von Händlern zu gewährenden Rabattzuschuß für Nahverkehrstickets abstimmen lassen. "Damit könnte die BVV ein deutliches Zeichen an die einzubeziehenden Senatsstellen setzen", begründete Kugler.

Die CDU beharrte indes, von der FDP unterstützt, auf eine Vertagung bis Februar 2005. "Wir wollen zuvor konkrete Kostenvoranschläge haben. Ohne das Finanzierungskonzept macht eine abschließende Beratung keinen Sinn", wies CDU-Fraktionschef Norbert Kopp das Ansinnen von SPD und Grünen zurück. Bis Ende Januar solle die Bauabteilung eine detaillierte Kostenberechnung für die Finanzierung des Maßnahmenpakets vorlegen. Erste Schätzungen gehen von einem Volumen von etwa einer Million Euro aus. Da der Bezirk die Summe auch mittelfristig nicht bereitstellen könne, sollen Fördermittel und Mittel der aktuell tätigen Investoren eingeworben werden.

Der Bezirk verhandelt zum Beispiel mit dem Unternehmen Donaldsons über die Kostenbeteiligung an der Verbreiterung des Gehwegs vor dem Forum auf 20 Meter. Der neue Center-Manager des Forums, Heiner Hutmacher, hofft darauf, mit der Modernisierung des 1970 eröffneten Einkaufszentrums im Frühjahr 2005 beginnen zu können. In 15 bis 18 Monaten Umbauzeit soll die Verkaufsfläche um 6000 auf 34 000 Quadratmeter vergrößert werden.

Auf der anderen Seite der Bornstraße - schon auf Schöneberger Gebiet - wollen die Grundstückseigentümer AMB-Generali und tenkhoff-properties das im Vorjahr geschlossene Hertie-Kaufhaus abreißen. Dort und auf dem Nachbargrundstück Bundesallee 90 soll für 80 Millionen Euro das Schloßstraßen-Center (12 800 qm Verkaufsfläche) entstehen. Mit dem Projekt, das für sieben große und 67 kleine Einzelhandelsgeschäfte ausgelegt ist und im Sommer 2005 Planreife erhalten soll, soll auch der Umbau des Walther-Schreiber-Platzes mit Investorenhilfe vorangetrieben werden. Die Mittelinsel mit Bushaltestellen und Taxiständen sollen an die Ränder verlegt werden und ebenfalls mehr Raum zum Flanieren ermöglichen.

Für die seit September im Bau befindliche Schloßgalerie am südlichen Ende der Einkaufsstraße steht mit dem 16. März 2006 bereits der Eröffnungstermin fest. Die Architektur der 170 Millionen Euro schweren Investition "knüpft an die Glanzzeiten der Warenhäuser an und ist ein Gewinn für den Standort, der ein großes Entwicklungspotenzial hat", lobt Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Berlin-Brandenburg das Projekt. Es sei eine Legende, daß kleinere Geschäfte unter der stürmischen Entwicklung leiden würden. Während der Bauboom an dem Ende der Shoppingmeile eingeläutet ist, hofft Baustadtrat Uwe Stäglin (SPD) auf Bewegung bei Karstadt und Peek & Cloppenburg, die ebenfalls Umbaupläne hegen würden.

trance-x
December 18th, 2004, 02:11 AM
http://www.welt.de/data/2004/12/17/376144.html
Ein Hauch von Manhattan
Park-Inn-Hotel bekommt Fassade aus Spiegelglas
Berlin - Jetzt wird der Alexanderplatz richtig rausgeputzt. Erst wurde das Alexanderhaus renoviert, seit Wochen wird am Kaufhof-Warenhaus gewerkelt, und für das kommende Frühjahr ist der Sanierungsstart für das Berolina-Haus angekündigt. Doch damit nicht genug: Zeitgleich will sich auch das Hotel Park Inn, ein schöneres Antlitz geben. Das zur skandinavischen Rezidor-SAS-Gruppe gehörende Haus bekommt eine komplett neue Außenhaut. In sechs Monaten Bauzeit sollen die alten Fassadenelemente aus Plexiglas und blaugrauem Aluminium Stück für Stück durch Spiegelglas ersetzt werden. "So ein Hauch von Manhattan", schwebt Konrad Popp vor. Er ist seit Oktober neuer General Manager des mit 1006 Zimmern zweitgrößten Berliner Hotels.

Doch darüber hinaus will der gebürtige Salzburger dem einstigen DDR-Interhotel "Stadt Berlin" zu neuem Glanz verhelfen. So wurde fast die gesamte Technik des inzwischen 34 Jahre alten Hauses erneuert, mehr als 700 Zimmer von Grund auf modernisiert. Fast geräuschlose Klimaanlage, Marmorbäder mit Fußbodenheizung oder Flachbildschirme in den Zimmern verhalfen dem Park Inn jetzt zur Einstufung durch den Hotel- und Gaststättenverband in die Kategorie "Vier-Sterne-Plus". Mehr als 20 Millionen Euro hat Rezidor-SAS in die Modernisierung investiert, drei Millionen soll die Fassade kosten.

Popp, der zuletzt ein Hotel in München leitete, sieht die Hotelbranche in Berlin klar im Aufwind. "Die Talsohle ist durchschritten, das ist in den Buchungszahlen bereits deutlich zu spüren." Für das Park Inn strebt der Hotelchef für 2005 eine Umsatzsteigerung von 28 Prozent an. Die Auslastung des Hauses soll vor allem durch eine bessere Kooperation mit den Kongreßzentren der Stadt von derzeit 61 auf 75 Prozent steigen.

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/404814.html
Riesenspiegel am Alex
Fassadenerneuerung beendet die Sanierung des Park Inn
MITTE. Das Hotel Park Inn am Alexanderplatz bekommt eine neue Fassade. "Wir werden unser Haus komplett verspiegeln", sagt General Manager Konrad Popp. Im März sollen die Arbeiten beginnen. Die alten Glasscheiben - auch die blauen Streifen zwischen den Etagen - werden Quadratmeter für Quadratmeter abmontiert und durch verspiegeltes Glas ersetzt. Die Zimmerfenster hinter dieser Glasfassade wurden bereits bei der Sanierung der 37 Hoteletagen ausgetauscht. Alle Zimmer haben dabei eine größere Fensterfläche erhalten, 6 700 Fenster wurden neu eingebaut.

Etwa drei Millionen Euro wird die Montage der Spiegelfassade kosten. Die Arbeiten sollen sechs Monate dauern. Wie ein Obelisk soll das Hotel nach Abschluss der Arbeiten wirken, sagt Popp. Die Spiegelfassade werde dazu beitragen, den Alexanderplatz attraktiver zu machen. "Der Platz wird immer noch verkannt, weil er nicht so komplett ist wie der Potsdamer Platz", sagt der Österreicher Popp, der das Hotelmanagement vor zwei Monaten übernommen hat. Positiv sei deshalb, dass sich der Kaufhof vergrößert, das Berolinahaus endlich saniert wird und der Platz neu gepflastert werde.

Mit der Erneuerung der Fassade wird zugleich die Modernisierung des Park Inn beendet. Seit 2001 wurden alle 1 006 Zimmer für 20 Millionen Euro umgestaltet. Die Bäder erhielten Marmorfußboden, die Zimmer wurden mit Klimadecken und Flachbildschirmen ausgestattet. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband verlieh dem Inn dafür die Bezeichnung Vier-Sterne-Superior-Hotel. (ua.)

Mike
December 21st, 2004, 05:37 AM
Die geplante US Botschaft in Berlin wird kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Das zuständige Finanz-Kommitee hat das Auswärtige Amt angewiesen alle Positionen, welche nicht umbedingt in Berlin gebraucht werden in das Generalkonsulat nach Frankfurt zu verlagern. Frankfurt wird als zentraler Hub für die diplomatische Mission der USA in Deutschland dienen. Durch die Verkleinerung gehen zwar 12 Mio $ an bereits ausgegebenen Planungskosten verloren, jedoch werden die erwarteten Einsparungen von 62 Mio $ den Verlust wieder mehr als ausgleichen.


http://thomas.loc.gov/cgi-bin/cpquery/?&db_id=cp108&r_n=sr144.108&sel=TOC_504289&

DEPARTMENTS OF COMMERCE, JUSTICE, AND STATE, THE JUDICIARY, AND RELATED AGENCIES APPROPRIATION BILL, 2004

...

CONSTRUCTION PROJECTS

...

Berlin, Germany- The recommendation includes $128,000,000 within the security construction account for costs associated with the design and construction of a new chancery on the historic Pariser Platz in Berlin, Germany. The new office building [NOB] will house all of the operations of United States Embassy Berlin, Germany, with the exception of the embassy's warehouse and General Services [GSO] functions. The Committee directs the Department to construct a large office building, rather than the `extra-large', 23,900 square meter building proposed by the Department. The Committee directs that all positions not required to be in Berlin be relocated to the United States Consulate General in Frankfurt, Germany. With the Committee's support, the Department has purchased and renovated additional, spacious facilities in Frankfurt to serve as a `hub' for the Department's regional operations. The Department itself proposed to the Committee the option of relocating some personnel from Berlin to Frankfurt because of the expected size constraints of the NOB in Berlin.

The Committee understands that, in directing the Department to `change course midstream' and construct a smaller-sized office building, approximately $12,000,000 in work on the building design will be lost. The Committee is willing to accept this loss, and points out that approximately $62,000,000 will be saved as a result of this decision to downsize. The Committee further points out that the Department directed the Bureau of Overseas Buildings Operations to move forward with the Berlin project without the required waiver in place and without consulting the Committees on Appropriations on this politically sensitive decision.

No funds shall be obligated for the design or construction of a new chancery in Berlin until both of the necessary security waivers are signed and transmitted to the Committees on Appropriations.

Max BGF
December 21st, 2004, 08:55 AM
Diese Meldung dürfte Manchem nicht schmecken.

Mike
December 21st, 2004, 09:22 AM
Mike's sis says: "Ladies and gentlemen, US diplomatic personnel will be relocated from Berlin to Frankfurt and by the way, Germany rocks! Ich bin ein Frankfurter! Thank you for your attention."

http://tyrell.homeip.net/pics/2004/sis_un.jpg

Max BGF
December 21st, 2004, 09:55 AM
Your sister between Arnie and George ? Wow

sebastian c
December 21st, 2004, 06:20 PM
Stand da irgendwo wieso man so sparsam ist? Ist jemandem aufgefallen dass dieses jahr 600 Milliarden im US-haushalt fehlen? ;)

Max BGF
December 21st, 2004, 06:39 PM
Stand da irgendwo wieso man so sparsam ist? Ist jemandem aufgefallen dass dieses jahr 600 Milliarden im US-haushalt fehlen? ;)600 Mrd hört sicgh viel an, ist aber für die Amis kein großes Problem. Du mußt das mit anderen Größen ins Verhältnis setzen. und sie haben im Irak quasi sehr hohe Fixkosten, die sie fast jederzeit runterfahren können. Ist halt die epoche nach dem 11.9. Außerdem ist die Amiwirtschaft immer noch sehr dynamisch (hohe Wachstumsraten).

Stell Dir vor Deutschland müßte einen Flugzeugträger bauen oder auch nur von Bremerhaven nach Wilhelmshaven schiffen. Da wäre glatt eine Steuererhöhung fällig. So arm sind wir inzwischen. Ich würde sagen dei 600 Mrd entsprechen von der Brisanz her etwa 30 Mrd in D.

Außerdem macht der Dollarkurs gerade, was die Amis wollen.

trance-x
December 21st, 2004, 07:42 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/21/berlin/724035.html

Staufalle Alexanderplatz
Für den Bau des neuen Einkaufscenters wird die Alexanderstraße zehn Monate lang gesperrt
Von Thomas Fülling

http://www.arcor.de/palb/alben/78/3711378/1024_6438613266366330.jpghttp://www.arcor.de/palb/alben/78/3711378/400_6631643139646637.jpg

Jetzt wird es am Alexanderplatz ernst: Für das größte hauptstädtische Bauprojekt im nächsten Jahr, das Einkaufs- und Freizeitzentrum Alexa auf dem als "Banane" bezeichneten Baufeld zwischen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke, beginnen in diesen Tagen die Arbeiten. Für viele Berliner dürfte dies mit erheblichen zusätzlichen Belastungen verbunden sein. Denn eine der wichtigsten Magistralen in der City Ost, die Alexanderstraße, wird zehn Monate lang komplett gesperrt.

Vom 3. Januar bis zum 31. Oktober, so die Vereinbarung der Investoren, der portugiesische Sonae Imobiliária und der Wohnungsbaugesellschaft Degewo, mit dem Senat, steht die Alexanderstraße nur noch für Baufahrzeuge zur Verfügung. In dieser Zeit sollen sowohl die umfangreichen Erschließungsarbeiten für das 290 Millionen Euro teure Shoppingcenter als auch die Neugestaltung der Straße selbst erfolgen. Statt der bisher bis zu vier Spuren soll die Alexanderstraße künftig nur noch zwei Spuren je Richtung und einen Grünstreifen in der Mitte haben. Derzeit nutzen täglich bis zu 25 000 Kraftfahrer die Verbindung zwischen dem Alex und der Holzmarkstraße (B 96a).

"Wir haben lange überlegt, letztlich ist die Vollsperrung aber die für die Berliner am wenigsten belastende Lösung", sagt Klaus-Ulrich Keller, Projekt-Verantwortlicher von Sonae. Alternativ standen eine Reduzierung der Spuren und Teilsperren zur Diskussion. Dies hätte jedoch die Bauzeit für das Großprojekt um ein Jahr verlängert. Nun kann das Einkaufcenter mit einer Brutto-Geschoßfläche von 160 000 Quadratmetern wie geplant im Herbst 2006 eröffnen.

Ein ausgeklügeltes Leitsystem soll dafür sorgen, daß der Verkehr auch während der zehnmonatigen Vollsperrung der Alexanderstraße fließen kann. In Fahrtrichtung Nord wird der Verkehr etwa über die Holzmarktstraße, Lichtenberger Straße, Strausberger Platz und Karl-Marx-Allee umgeleitet. Nach Südosten ist eine Umleitung über die Tor-, Moll- und Lichtenberger Straße ausgeschildert. "Es werden dem Autofahrer stets mehrere Varianten angeboten", so Bodo Fuhrmann von der Verkehrsplanungs-Gesellschaft GRI. Entsprechende großflächige Hinweisschilder werden bereits am 27. Dezember aufgestellt. Staus seien nach kurzer Anlaufphase nicht zu erwarten, hofft Fuhrmann.

Mit einem Verkehrschaos rechnet auch Jörg Becker vom ADAC nicht. Allerdings gebe es zwei "neuralgische Punkte": den Strausberger Platz und die Kreuzung Karl-Marx-Allee/Grunerstraße, beide schon jetzt oft überlastet. Dort müsse es Veränderungen bei der Schaltung der Lichtsignalanlagen geben, fordert der Verkehrsexperte. Zeitweilig würde sich die Sperre der Alexanderstraße auch mit der Sanierung des Auto-Tunnels Grunerstraße überlappen, die noch bis Ende Februar/Anfang März andauert.

Doch weitere Bauvorhaben im Bereich Alexanderplatz dürften das Verkehrsgeschehen zusätzlich beeinträchtigen. So sollen im Januar auch die Arbeiten zum Umbau der Straße Alexanderplatz in Höhe des Hotels Park Inn beginnen. Die Verlegung von Straßenbahngleisen auf der Karl-Liebknecht-Straße ist ebenfalls geplant. Trotz damit verbundener umfangreicher Bauarbeiten rechnet man in der Verkehrsverwaltung nicht mit gravierenden Stau-Problemen.

trance-x
December 21st, 2004, 07:51 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/21/bezirke/724070.html
Haus Schwarzenberg: Die Zukunft beginnt jetzt
Nach der Rettung erarbeiten Künstler ein neues Konzept - Investoren bleiben im Hintergrund
Von Rainer L. Hein
http://www.haus-schwarzenberg.org/republik/images/duplex/hof_nachts.jpghttp://www.haus-schwarzenberg.org/republik/images/duplex/fassade.jpg
Knapp fünf Monate nach der Rettung des Hauses Schwarzenberg am Hackeschen Markt herrscht wieder kreative Betriebsamkeit im Künstlerdomizil an der Rosenthaler Straße 39. Die monatelange Angst vor dem Aus ist verflogen, der Alltag ist wieder ins Künstlerhaus eingekehrt. Im Anne Frank Zentrum, dem Museum Blindenwerkstatt und in den Ateliers drängeln sich gerade zur Adventszeit die Besucher. Schwarzenberg-Sprecher Heinrich Dubel ist begeistert: "Das Interesse an unseren verschiedenen Angeboten ist unglaublich." Allein das Anne Frank Zentrum besuchten täglich bis zu 30 Gruppen aus dem In- und Ausland.

Nach Auskunft von Dubel hat die Gesellschaft für Stadtentwicklung jetzt die Hausverwaltung des Künstlerdomizils übernommen. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM), die mit Geld aus der Lottostiftung das Anwesen für knapp 2,7 Millionen Euro ersteigert hatte, mischt sich in die Verwaltung des Hauses nicht ein. "Die Künstler sind aber an allen Entscheidungsprozessen beteiligt", sagt Dubel und erinnert daran, daß weiter daran gearbeitet wird, das Haus Schwarzenberg möglicherweise in eine Stiftung umzuwandeln.

Bis vergangenen Juli mußten die Nutzer von Haus Schwarzenberg um ihre Existenz zittern. Der Hamburger Immobilienentwickler Harm Müller-Spreer - er hatte einigen Erben des Gebäudes Anteile abgekauft - wollte dort groß einsteigen und entsprechend der Hackeschen Höfe sanieren. Im letzten Augenblick schaltete sich Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) in die Zwangsversteigerung ein und sorgte zusammen mit dem Senat dafür, daß die WBM als Mitbieter Lottomittel erhielt. Die WBM bekam dann den Zuschlag. Als nächstes Ziel nennt Dubel nun die Sanierung des Hauses. Allerdings soll das Gebäude in seiner Ursprünglichkeit erhalten bleiben.

Inhaltlich arbeiten die 160 Künstler des Haus Schwarzenberg gerade an einem neuen Projekt mit dem Arbeitstitel "stille Helden". Dubel: "Wir wollen im Hof eine Art Gedenkstätte schaffen, die an Menschen erinnert, die Zivilcourage gezeigt haben." Es stehe aber noch nicht fest, ob nur an historische oder auch "aktuelle" Personen mit Zivilcourage erinnert werden soll.

homePage: http://www.haus-schwarzenberg.org

trance-x
December 21st, 2004, 08:38 PM
http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EBCF60C07FFB545A9B4408CD750C412DA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Frankfurt a.M.: Britisches Generalkonsulat soll geschlossen werden
15. Dezember 2004 Das britische Generalkonsulat in Frankfurt wird geschlossen.

Wie ein Sprecher der Botschaft in Berlin auf Anfrage bestätigte, soll die Vertretung an der Bockenheimer Landstraße spätestens bis Ende 2006 ihre Tätigkeit einstellen. Es sei allerdings auch nicht auszuschließen, daß dies schon früher geschehe. Im Generalkonsulat selbst, wo derzeit 18 Mitarbeiter beschäftigt sind, wollte sich gestern niemand äußern. Generalkonsul Neil Paterson ist seit Oktober 2001 in Frankfurt, seine Amtszeit endet offiziell im Sommer 2005.

(...)



http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/21.12.2004/1550987.asp
Gorbatschow
Der frühere Staatschef der Sowjetunion diskutierte mit Wilmersdorfer Schülern
http://www.nevozhay.com/pictures/berlin/022.jpg
So nahe kommen Schüler der Geschichte nur selten. Wann ist schon mal eine Figur aus dem Lehrbuch zu Besuch in der Schule? Am Montag war Michail Gorbatschow zu Gast in der Wilmersdorfer Hildegard-Wegscheider-Oberschule und sprach vor rund 300 Schülern über das Ende des Kalten Krieges.

Für die Jugendlichen war diese Zeit schon sehr weit weg. „Ihr wart noch gar nicht geboren, als ich die Perestrojka einleitete“, sagte der frühere sowjetische Staatschef und bemühte sich, diese Zeit für die Schüler lebendig zu machen. Er erzählte von der atomaren Bedrohung, von den beiden großen Blöcken und dem Wettrüsten: „Es gab so viele Waffen, dass man die ganze Weltbevölkerung tausendmal hätte vernichten können.“ Es hätte leicht zu einem Krieg kommen können, betonte er – schon allein deshalb, weil die Steuerungssysteme der Raketen nicht richtig funktionierten. „Wir standen kurz vor der Katastrophe.“ Es ist sehr still in der Aula, als Gorbatschow das erzählt.

Die Schüler erfahren, dass es Gorbatschow offenbar nicht leicht gefallen war, mit den USA über Abrüstung ins Gespräch zu kommen. Als er nach seinem ersten Treffen mit Ronald Reagan gefragt wurde, was er von dem US-Präsidenten gehalten habe, sagte er: „Das ist ein moderner Dinosaurier des Kapitalismus.“ Aber auch Reagan hatte anfangs keine hohe Meinung von Gorbatschow: „Ein engstirniger Bolschewik“, soll er geurteilt haben.

Auf Gorbatschows Besuch hatten sich viele der Oberstufenschüler vorbereitet und im Unterricht über die atomare Abrüstung gesprochen. „Es war gut, dass wir uns damit beschäftigt haben“, sagte ein Schüler später. „Alles verstanden habe ich trotzdem nicht.“ Viel Zeit für Fragen blieb am Ende nicht. Die Schüler, die die mit Hilfe des „Petersburger Dialogs“ zustande gekommene Diskussion selbst organisierten und moderierten, konnten nun erleben, dass Gorbatschow nicht zu bremsen ist, wenn er erst einmal von damals erzählt. Resolut bat er die Schüler, sich bei ihren Fragen kurz zu halten – und gab dann selbst langatmige Antworten. „War Ihnen bewusst, dass Ihre Reformen zum Zusammenbruch der Sowjetunion führen würden?“, fragte eine Schülerin. „Nein natürlich nicht“, antwortete Gorbatschow. Die Reformen seien zu spät gekommen und hätten deshalb zum Zerfall der UdSSR geführt. Die Nomenklatura habe versucht, den Reformer Gorbatschow los zu werden.

Das Denken von damals sieht der einstige Generalsekretär der KPdSU noch heute in vielen Ländern am Werk: „Diejenigen, die im Kalten Krieg politisch aktiv waren, bleiben bei ihrer Mentalität.“ Gerade deshalb setze er auf die junge Generation, sagte Gorbatschow. Plötzlich wurde sein Tonfall ganz eindringlich, er schlug mit der Hand auf den Tisch und verkündete: „Es gibt nur einen Ausweg: Ihr müsst schnell den Schulabschluss machen, studieren und dann die Macht übernehmen.“ Claudia von Salzen

trance-x
December 21st, 2004, 08:43 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2004/12/21/brandenburg/724074.html
Zusätzliche Events vor ausverkaufter Schlössernacht
http://iesk.et.uni-magdeburg.de/~herzog/foto/b_220800_2_17a.jpg
Potsdam - Leer ausgegangenen Freunden der ausverkauften Potsdamer Schlössernacht 2005 wollen die Veranstalter am Vorabend zwei zusätzliche Events bieten. Darüber liefen derzeit Gespräche mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, teilten die Veranstalter mit. Für den 19. August sei für 5000 Besucher ein Konzert mit einem der diesjährigen Echo-Preisträger sowie mit einem renommierten Orchester auf der großen Open-air-Bühne am Neuen Palais geplant. Die Auftaktveranstaltungen sollen mit einem spektakulären Feuerwerk enden. Der Beginn des Ticket-Verkaufs wird in Kürze bekanntgegeben. dpa

homePage: http://www.schloessernacht-2005.de/

Ludi
August 12th, 2007, 04:06 PM
Träns, der Alleinunterhalter


Ui, ihr scheint hier schon euer ganzes leben in diesem Forum verbracht zu haben :lol:

bigbankmaster
August 12th, 2007, 04:16 PM
Bin hier gebohren, dann kamen die Lehr- und Wanderjahre und jetzt bin ich wieder da.

Welfe ähnlich.

Tannenschnaps
August 12th, 2007, 07:18 PM
Ui, ihr scheint hier schon euer ganzes leben in diesem Forum verbracht zu haben :lol:

Immerhin besser, attraktiver, interessanter und geistreicher, als das ganze Leben in Berlin verbracht zu haben. :lol:

Ludi
August 12th, 2007, 09:37 PM
Immerhin besser, attraktiver, interessanter und geistreicher, als das ganze Leben in Berlin verbracht zu haben. :lol:


Also wenn du wirklich aus Berlin kommst, dann scheint das wort lokapatriotismus nicht im geringsten in deinem WOrtschatz zu bestehen^^

Sry, aber du wirst immer unglaubwürdiger und du willst aus Berlin kommen^^

Tannenschnaps
August 12th, 2007, 09:47 PM
Also wenn du wirklich aus Berlin kommst, dann scheint das wort lokapatriotismus nicht im geringsten in deinem WOrtschatz zu bestehen^^

Sry, aber du wirst immer unglaubwürdiger und du willst aus Berlin kommen^^

Ich komm ursprünglich woanders her. ^^

Ich brauch mich ja vor dir nicht rechtfertigen. ^^

Ludi
August 12th, 2007, 09:53 PM
Ich komm ursprünglich woanders her. ^^

Ich brauch mich ja vor dir nicht rechtfertigen. ^^

naja, nur deine ganzen Beiträge und SIgnatur etc machen es für mich unglaublich das du in Berlin wohnen willst^^
In anderen Post hast du aber oft so getan, als wenn du Berlin in und auswendig kennst, jetzt sagst du, dass du eigentlich von wo anders her kommst^^

Naja, egal^^

Tannenschnaps
August 12th, 2007, 11:07 PM
naja, nur deine ganzen Beiträge und SIgnatur etc machen es für mich unglaublich das du in Berlin wohnen willst^^
In anderen Post hast du aber oft so getan, als wenn du Berlin in und auswendig kennst, jetzt sagst du, dass du eigentlich von wo anders her kommst^^

Naja, egal^^

Tja...Berlin...ich bin halt auf Durchreise. Während des Studiums kann man so den Glämer einer Weltstadt spüren. Wenn danach die Arbeitslosigkeit droht: Flucht in den Goldwesten.^^

Ich wohn halt im Glämer-Glitzi Wedding und nicht in som Proll-Bezirk wie Pankow. Die hippen Leute ziehen halt gleich in den hippen Prenzlauer Berg. Vielleicht ist der Wedding nicht typisch für Berlin?^^

Ich habe nie behauptet, dass ich Berlin auswendig kenne. Gegen dich kann ich sowieso nicht anstinken.^^

Ich komme aus dem wunderschönen Bayern. Das habe ich hier auch mehr als einmal erwähnt. Man sollte eben auch Beiträge lesen, die nichts mit Berlin zu tun haben.^^

George W. Bush
August 12th, 2007, 11:24 PM
Ich wohn halt im Glämer-Glitzi Wedding und nicht in som Proll-Bezirk wie Pankow.Im Wedding? Dann wohnst du ja auf Tuchfühlung mit der boomendsten aller Berliner Farmafirmen.

Tannenschnaps
August 12th, 2007, 11:26 PM
Im Wedding? Dann wohnst du ja auf Tuchfühlung mit der boomendsten aller Berliner Farmafirmen.

Na siehst du. Ich hab den Boom quasi vor der Haustür. Ich mach das Fenster auf und erblicke den silbern glänzenden Wolkenkratzer.

Max BGF
August 13th, 2007, 12:04 AM
Das Ausgraben solcher Threads zeigt Ludolf, daß es Dinge gibt, die noch stabiler sind als der Berliner Boom. Wie wird die Reagenzie reagieren?

Andi_777
August 13th, 2007, 12:18 AM
Langsam geht mir der ganze Mist hier gewaltig auf die Nerven.
Das hat mit einem Architektur- und Städtebau-Forum nichts mehr zu tun.
Dieses miese pseudospaßhafte Schlechtgerede (man nennt es typisch deutsch) von allen Seiten kotzt einen weitaus mehr an als übermütiger Berlinpatriotismus.
Wunderbar zusammenfasst das Tannenschnaps in seiner gnadenlos unwitzigen Signatur.

Patrick
August 13th, 2007, 12:23 AM
alles eine Sache der Betrachtungsheransgehensweise :nuts: vor 3 Jahren fand ichs auch nervig ;) man gewöhnt sich mit der Zeit dran :nuts:

ich erlaube mir mal ein 3 jahre altes zitat eines mitforumers (vllt erkennt derjenige es selbst wieder?)
hier noch ein satz: was zwischen ___ und ___ abläuft, ist nur spaß. ich denke, das neue DWF braucht erst mal den spam als polster, auf dem man dann zu sachbeiträgen finden kann.
"durch kampf zum spiel finden" - den spruch kennst du!
hier herschten auch schon andere zustände ;) als es FAST nur Spam gab. Jetzt sind die Sachbeiträge immerhin ein wenig ich sage mal verpackt, und der Unterhaltungswert ist, wenn man nicht alles zu ernst nimmt, ungemein hoch.

Max BGF
August 13th, 2007, 01:07 AM
Exactamente, Patrick :okay:

Langsam geht mir der ganze Mist hier gewaltig auf die Nerven.Immer locker bleiben

Okay, wir sind zwar in der Berlin-Section, aber wo anders könnte man andernorts lauthals verkündeten Aufschwung besser überprüfen?

Was ist aus dem 118-Meter Hochhaus am Postbahnhof aus Beitrag #1 (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=2641876&postcount=1) geworden?

http://morgenpost.berlin1.de/images/2004/11/22/bezirke/92504_scaleUp.jpg

Kampflamm
August 13th, 2007, 01:11 AM
Wird ca. 2039 gebaut.

Pølser Hawkins III
August 13th, 2007, 01:14 AM
Hochhäuser sind uncool, daher ausnahmsweise nicht gebaut.

bigbankmaster
August 13th, 2007, 06:29 PM
^^ Das HAus sah einfach nicht SHice genug aus ^^ voll arrogant, etc.

Ludi
August 13th, 2007, 06:46 PM
Langsam geht mir der ganze Mist hier gewaltig auf die Nerven.
Das hat mit einem Architektur- und Städtebau-Forum nichts mehr zu tun.
Dieses miese pseudospaßhafte Schlechtgerede (man nennt es typisch deutsch) von allen Seiten kotzt einen weitaus mehr an als übermütiger Berlinpatriotismus.
Wunderbar zusammenfasst das Tannenschnaps in seiner gnadenlos unwitzigen Signatur.


Naja, lass die doch, die wissen halt nciht was sie sonst machen sollen^^

Aber dieses unqualifiziertes Müllgelaber geht auf den Keks, das stimmt^^

Ich glaube die können gar nicht vernünftig reden, frag mich wer solche Leute einstellt.

Solche Witzbolde nimmt bestimmt jede Goldwestfirma.

Naja, wär nice wenn man bei den Themen in den Foren bleiben könnte.

Das Hochhaus am Postbahnhof, ka, würde sagen man sollte die O2 mal abwarten und dann gehts da vielleicht weiter^^

Tannenschnaps
August 13th, 2007, 07:03 PM
Langsam geht mir der ganze Mist hier gewaltig auf die Nerven.
Das hat mit einem Architektur- und Städtebau-Forum nichts mehr zu tun.
Dieses miese pseudospaßhafte Schlechtgerede (man nennt es typisch deutsch) von allen Seiten kotzt einen weitaus mehr an als übermütiger Berlinpatriotismus.
Wunderbar zusammenfasst das Tannenschnaps in seiner gnadenlos unwitzigen Signatur.

Ach komm...reg dich doch nicht so künstlich auf. :)

Bist ja selbst schuld, wenn du alles so ernst nimmst. Das ist nicht gut fürs Herz. :)

Kannst ja gerne ein paar Berlin-Bau-Threads eröffnen, in denen man über Architektur diskutieren kann.
Hm...wenn ich es mir recht überlege...das machst du wahrscheinlich eh nicht. Du wirst dich weiterhin beklagen, dass hier nichts über Architektur geschrieben wird. Auch ein Hobby.

erbse
August 13th, 2007, 08:39 PM
Ach, ich befinde mich hier in einem Architekturforum?

Kampflamm
August 13th, 2007, 08:51 PM
Architektur...wir befassen uns hier mit mehr...mit der Zukunft unseres Vaterlandes und auch mit der Zukunft Europas. Ist es ein Zufall, dass die Katsche-Koalition nach erheblicher Kritik in der Wunderbar auseinanderbrach? Wer zwang Schröder zu Neuwahlen (erinnere an den Rot-Grünen Countdown Thread, der bereits im Frühjahr '05 eröffnet wurde).

Andi_777
August 14th, 2007, 12:09 AM
Kannst ja gerne ein paar Berlin-Bau-Threads eröffnen, in denen man über Architektur diskutieren kann.
Hm...wenn ich es mir recht überlege...das machst du wahrscheinlich eh nicht. Du wirst dich weiterhin beklagen, dass hier nichts über Architektur geschrieben wird. Auch ein Hobby.

"weiterhin" von einem Post ist meißtens keiner.
Ich würd gern ein paar Architekturthreads eröffnen. Und mach(te) das auch, wenns denn mal was neues gibt. Ist in Berlin eher rar. Das führt zu Langeweile und das führt dazu, dass das Gespame von der Wunderbar auf den Berlinthread rüberschwappt und das führt wiederum dazu, dass man 1 Stunde mit Mülllesen zubringen muss um das Rare an Essenz hier im Forum zu finden.

Aber was soll's. Hilft sowieso nicht.

Edit: hast du schon einen Thread eröffnet der dem ursprünglichen Sinn dieser Seite entspricht? Nö. Spam posten - auch ein Hobby. Sry. Nimms dir nicht zu Herzen ;-)

Tannenschnaps
August 14th, 2007, 07:10 PM
"weiterhin" von einem Post ist meißtens keiner.
Ich würd gern ein paar Architekturthreads eröffnen. Und mach(te) das auch, wenns denn mal was neues gibt. Ist in Berlin eher rar. Das führt zu Langeweile und das führt dazu, dass das Gespame von der Wunderbar auf den Berlinthread rüberschwappt und das führt wiederum dazu, dass man 1 Stunde mit Mülllesen zubringen muss um das Rare an Essenz hier im Forum zu finden.

Aber was soll's. Hilft sowieso nicht.

Edit: hast du schon einen Thread eröffnet der dem ursprünglichen Sinn dieser Seite entspricht? Nö. Spam posten - auch ein Hobby. Sry. Nimms dir nicht zu Herzen ;-)

Du hast es mit dieser Antwort auf den Punkt gebracht. Es wird in Berlin eben nicht wirklich viel gebaut, worüber man hier groß diskutieren könnte.

Das führt dann eben zu Spam. Immerhin besser, als ein total verwaistes Forum.

Es muss ja auch keiner traurig sein, da es noch genügend andere Berlin-Architektur-Foren gibt. :D

Nein, das nehm ich mir nicht zu Herzen ;)

Max BGF
August 15th, 2007, 09:34 AM
Finde, daß in Berlin schon mit am meisten gebaut wird. Auch einiges was ganz interessant ist.

frutino82
August 15th, 2007, 10:08 AM
Man könnte ja einen oder mehrere Spam-Threads starten und einen oder zwei Threads, wo wirklich ausschließlich über Projekte ernsthaft diskutiert wird. Die 1-2 Threads sollte bei den relativ übersichtlichen Ausmaß der Projekte ausreichen, jedoch nicht zweckentfremdet werden. Bin auch, wie schon erwähnt, etwas genervt, nach guten Infos ewig suchen zu müssen. Nix gegen triviales Rumgelaber, aber wenn dadurch der eigentliche Sinn dieses Forums derart in den Hintergrund gerät, dann wär es vielleicht mal an der Zeit ein wenig zu reformieren!? Leute die neu auf dieses Forum stoßen sind momentan bestimmt oft überaus oft irritiert und können und wollen mit Themen wie Glitzi, T-Shirts, Wowi, Ludi und PDS nix anfangen, aber sicherlich mit Projekten und bestehenden Gebäuden. Wenn man zu diesen Themen aber nichts findet, weil 23 von 24 Seiten mit "Spaß und Unsinn" voll sind, dann wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Forum den Rücken wenden, oder?

George W. Bush
August 15th, 2007, 10:58 AM
Bin auch, wie schon erwähnt, etwas genervt, nach guten Infos ewig suchen zu müssen.In diesem Parallelforum (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/forumdisplay.php?s=&forumid=165) kommst du eher auf deine Kosten.

KoolKeatz
August 15th, 2007, 11:01 AM
Gelobt sei das DAF. :|

Ludi
August 15th, 2007, 07:26 PM
In diesem Parallelforum (http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/forumdisplay.php?s=&forumid=165) kommst du eher auf deine Kosten.


Das kannst du laut sagen, dort laufen wenisgetsn nicht so viele Berlin Basher rum die ununterbrochen dumme sprüche ablassen müssen....

Tannenschnaps
August 15th, 2007, 07:51 PM
Das kannst du laut sagen, dort laufen wenisgetsn nicht so viele Berlin Basher rum die ununterbrochen dumme sprüche ablassen müssen....

Tja, da herrscht eben noch Zucht und Ordnung.

Bevor wir aber alle neidisch auf das DAF werden, sollten wir doch versuchen, dieses Forum hier etwas weniger spam-lastig zu gestalten.

Keine leichte Aufgabe. Die Versuchung des dumm Daherredens ist zu groß. Die Bautätigkeit in Berlin ist zu gering. :cheers:

Agitprop-Genosse Ludi, Ihr Vorschlag?

il fenomeno
August 15th, 2007, 08:01 PM
denke, das daf wird noch freude an ludi haben. wenn zzII noch den weg rüber findet (schon gefunden hat?), so war die werbung fürs daf hier fruchtbar. auch an leuten wie koolkeatz kann so ein forum gesunden.

den vorschlag von komrade tannenschnaps für weniger spam ist aber vernünftig.

Ludi
August 15th, 2007, 10:11 PM
Tja, da herrscht eben noch Zucht und Ordnung.

Bevor wir aber alle neidisch auf das DAF werden, sollten wir doch versuchen, dieses Forum hier etwas weniger spam-lastig zu gestalten.

Keine leichte Aufgabe. Die Versuchung des dumm Daherredens ist zu groß. Die Bautätigkeit in Berlin ist zu gering. :cheers:

Agitprop-Genosse Ludi, Ihr Vorschlag?
in dem anderen Forum finden auch sinnvolle Beiträge statt über Berlin, aber wenn es hier leute in diesem Forum gibt, wie Kampflamm und GermanWeolf oder wie die Herren/Damen heissen und mich nach Klassen Fotos fragen und wissen wollen wenn ich schreibe das ich mir BBI sofort angucken, ob ich auch vom BBI wieder zurück komme dann krieg ich das kotzen, für solche sinnlosen Spambeiträge die nicht zum Thema gehören sollten die gesperrt werrden, bzw die Beiträge von denen gelöscht werden die solche Themenfremden Fragen enthalten und das zum Teil zu 100%....

Knuddel Knutsch
August 15th, 2007, 10:16 PM
mach doch einfach mal ein paar bilder von guter architektur in Berlin und mach einen Thread auf, wo du die reinstellst.

Sowas wirkt wunder.

Max BGF
August 17th, 2007, 02:04 AM
in dem anderen Forum finden auch sinnvolle Beiträge stattSinnvoll ist ein hehres Wort. Die meisten Architekturinteressierten hier hätten sicherlich gerne auf Wowis ausgerollten roten Hermelinteppich gekotzt, als dieser Spam vom Berliner Fäschänbuhm verbreitet wurde.

Doch abermals nahm man sich respektful zurück, zeigte unter der hier janz besonders herrschenden internationalen Beobachtung jenes gerade von uns so erwartete Herrenthum, welches ein boombastisches Feuerwerk ungeschönter Beiträge zur wahren Lage der Hauptstadt zündete.

An dieser Stelle ein großer Dank an Ludi, der schon allein dafür gesorgt haben dürfte, daß eine Schließung deutscher Subforen nicht wieder Gegenstand der SSC-Sommerlochkampagne wurde. :)

Tricky
August 20th, 2007, 05:12 AM
Prominenteste Baulücke verkauft - Das "Zoofenster" soll nun endlich gebaut werden

CHARLOTTENBURG. Die prominenteste Baulücke Berlins ist verkauft worden. Das ehemalige Teppich-Kibek-Grundstück am Bahnhof Zoo, auf dem das 118 Meter hohe Luxushotel "Zoofenster" entstehen soll, hat den Besitzer gewechselt. Das bestätigte Karl Bartel, geschäftsführender Gesellschafter der Kölner Immobiliengruppe Ebertz & Partner, bisheriger Eigentümer des Areals. Laut Bartel geht die Immobilie an einen internationalen Investor. Der Kaufvertrag wurde am 25. Juli notariell beurkundet, bis zum 27. August sollen alle Details abschließend geregelt sein. Um wen es sich bei dem Käufer des 2 400 Quadratmeter großen Grundstücks in bester Citylage handelt, will Bartel nicht sagen: "Es wurde Diskretion vereinbart." Der Käufer wolle das Projekt wie geplant verwirklichen, die Arbeiten sollen 2008 beginnen.

Die ersten Pläne für das "Zoofenster" stammen von 1991. Bereits 1995 sollte der Wolkenkratzer nach einem Entwurf des britischen Architekten Richard Rogers fertig sein. In dem Jahr wurde aber erst das Teppichhaus auf dem Grundstück abgerissen. Auch der Architekt wurde 1995 gewechselt: Der Frankfurter Christoph Mäckler legte einen neuen Entwurf für das Hotel-Hochhaus vor. 1999 wurde die Baugrube ausgehoben, der Brau und Brunnen-Konzern verkaufte dann die Immobilie an Ebertz & Partner. Seitdem verhüllt ein Megaposter das Areal, denn nachdem 2001 der Hilton-Konzern abgesprungen war, hatten die Kölner keinen Interessenten gefunden. Inzwischen habe sich aber die Nachfrage nach Hotels in Berlin wieder entwickelt, sagt Bartel.

Ein weiteres ist auch gleich in der Nähe des "Zoofensters" geplant: Nach Abriss des Schimmelpfeng-Hauses an der Joachimstaler-/Kantstraße soll das Casia-Hochhaus (119 Meter) entstehen, in das ebenfalls ein Premiumhotel einziehen soll - Baubeginn 2008.

Berliner Zeitung, 20.08.2007

Tannenschnaps
August 20th, 2007, 12:59 PM
Prominenteste Baulücke verkauft - Das "Zoofenster" soll nun endlich gebaut werden

CHARLOTTENBURG. Die prominenteste Baulücke Berlins ist verkauft worden. Das ehemalige Teppich-Kibek-Grundstück am Bahnhof Zoo, auf dem das 118 Meter hohe Luxushotel "Zoofenster" entstehen soll, hat den Besitzer gewechselt. Das bestätigte Karl Bartel, geschäftsführender Gesellschafter der Kölner Immobiliengruppe Ebertz & Partner, bisheriger Eigentümer des Areals. Laut Bartel geht die Immobilie an einen internationalen Investor. Der Kaufvertrag wurde am 25. Juli notariell beurkundet, bis zum 27. August sollen alle Details abschließend geregelt sein. Um wen es sich bei dem Käufer des 2 400 Quadratmeter großen Grundstücks in bester Citylage handelt, will Bartel nicht sagen: "Es wurde Diskretion vereinbart." Der Käufer wolle das Projekt wie geplant verwirklichen, die Arbeiten sollen 2008 beginnen.

Die ersten Pläne für das "Zoofenster" stammen von 1991. Bereits 1995 sollte der Wolkenkratzer nach einem Entwurf des britischen Architekten Richard Rogers fertig sein. In dem Jahr wurde aber erst das Teppichhaus auf dem Grundstück abgerissen. Auch der Architekt wurde 1995 gewechselt: Der Frankfurter Christoph Mäckler legte einen neuen Entwurf für das Hotel-Hochhaus vor. 1999 wurde die Baugrube ausgehoben, der Brau und Brunnen-Konzern verkaufte dann die Immobilie an Ebertz & Partner. Seitdem verhüllt ein Megaposter das Areal, denn nachdem 2001 der Hilton-Konzern abgesprungen war, hatten die Kölner keinen Interessenten gefunden. Inzwischen habe sich aber die Nachfrage nach Hotels in Berlin wieder entwickelt, sagt Bartel.

Ein weiteres ist auch gleich in der Nähe des "Zoofensters" geplant: Nach Abriss des Schimmelpfeng-Hauses an der Joachimstaler-/Kantstraße soll das Casia-Hochhaus (119 Meter) entstehen, in das ebenfalls ein Premiumhotel einziehen soll - Baubeginn 2008.

Berliner Zeitung, 20.08.2007

Hatten wir schon :D

Ich bin immer noch sehr skeptisch, was die ganze Sache betrifft, da der Investor einen sicheren Investor oder einen Verkauf schon öfters hat verlautbaren lassen.

Für mich ist das erst glaubwürdig, wenn der erste Bagger auf dem Grundstück steht. Ich hoffe, dass es diesmal der Fall sein wird.

Tannenschnaps
August 20th, 2007, 05:07 PM
Naja, Bagger hat man leider auch schon auf Baustellen gesehen, die sich später dann doch als Dauerbrachen herauskristallisieren sollten.


Stimmt.

Man beachte nur den Rossi-Rohbau der "Landsberger Arkaden", der seit Jahren gammelt (da geht es jetzt ja anscheinend weiter), oder das Königsstadt-Carree, wo seit Wochen auch kein Finger mehr gerührt wird.

ZZ-II
August 20th, 2007, 06:39 PM
denke, das daf wird noch freude an ludi haben. wenn zzII noch den weg rüber findet (schon gefunden hat?), so war die werbung fürs daf hier fruchtbar. auch an leuten wie koolkeatz kann so ein forum gesunden.

den vorschlag von komrade tannenschnaps für weniger spam ist aber vernünftig.

ich halte mich nicht im DAF auf ^^. nur ab und zu um infos zu bekommen, aber posten is nich.

Kampflamm
August 20th, 2007, 07:27 PM
Zu elitär.

Ludi
August 20th, 2007, 08:32 PM
Ich lese das daf auch nur, um infos zu kriegen, sowas wie Infos kriegt man hier ja nicht, das hier ist sowas wie ne Bunte in der Forumlandschaft, das DAF is da schon eher nen Tagesspiegel oder FAZ oder so^^

Tannenschnaps
August 20th, 2007, 10:03 PM
Ach Ludi, so schlimm ist das hier alles garnicht. Mag sein, dass das hier im Forum alles eine blöde Schmierenkomödie ist, aber es besteht immer noch Hoffnung.

Wenn du wirkliche geistige Verwahrlosung ohne Aussicht auf Besserung erleben willst, so schaue doch in die Foren: politikforen.de, politikforum.de, oxybrain.de oder gar in Auswüchse wie die "Germanische Weltnetzgemeinschaft".

Du kannst ja mal versuchen, in einladende Threads, wie z. B. "Verstädterung - der Untergang gesunden Menschentums", deine Meinung über Berlin kundzutun. In derlei Foren erfährst du sofort auf der ersten Seite, was das Stadtleben ausmacht:

"Drogenhandel, Prostitution, Asozialität, Schwulität, Degeneration an Körper und Geist."

Auch interessant:

"Kein Mensch mit Geist würde in einem Moloch wie London oder Berlin wohnen wollen. Der gesunde Geist braucht die Freiheit der Natur, die natürlichen Gegensätze des Wetters und der Landschaft, die sein Auge von dem Dreck und oberflächlichen Geschnatter der Stadt befreien. Gesund denken kann man eigentlich nur in Umgebungen, die auch natürlich gewachsen sind, die eine Einheit zwischen Mensch, Natur und Kultur bilden. Heutige Städte bilden das nicht."

Du siehst: Eigentlich sind die meisten hier noch ganz nett.

Man muss das immer in Relation sehen. Der Abgrund ist noch längst nicht erreicht...

Außerdem finde ich es falsch, das DAF mit der FAZ zu vergleichen. Die FAZ passt besser zum APH Forum (zumindest vom Politik- und Wirtschaftsteil her). Der Tagesspiegel...naja, geht so. Nur weil das die beste Zeitung in Berlin ist, hat das ja nicht viel zu heißen.

Max BGF
August 20th, 2007, 11:07 PM
Hier treffen halt Berlin-Euphorie und Berlin-Skeptizismus in etwas schonungsloser, aber auch unterhaltsamer Art aufeinander. Angesichts der zahlenmäßig belegbaren Realitäten sind es nicht gerade die Skeptiker, denen man besondere Übertreibung unterstellen müßte. Ist ja positiv, daß der Tourismus in Berlin boomt und sich hin und wieder internationale Glamourgrößen ein Stelldichein geben. Was für Garmisch oder Rügen ausreichen könnte, ist für eine 3,5 Mio Stadt jedoch deutlich zu wenig. Wiederum ziemlich realistisch betrachtet. Daß das Berlin-Booming wie -Bashing hier seit Jahren überaus humoresk von statten geht, spricht für dieses Forum.

Foxy Popogott
August 21st, 2007, 01:06 AM
Zum APH-Forum passt nicht die FAZ, viel zu liberal, sondern höchstens das (http://nationalzeitung.de/).

Tricky
August 21st, 2007, 01:10 PM
Ausserdem find ich das Zoofenster einfach nur geil. Wäre schon super, wenns endlich mal hochgezogen wird.. Bedarf an Hotels gibts in Berlin ja wohl genug.

Ehrlich???.... den alten Entwurf von Richard Rogers fand ich auch geil:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/archiv_sensut/planwerk_96-97/vert/bild/bp5.jpg

...aber den derzeitigen Entwurf von Maeckler find ich einfach nur Mist! voellig langweilig - koennte auch ein Architektur-Student im 1. Jahr entworfen haben.... der Entwurf ist 12 (!!!) Jahre alt und soll auch noch so umgesetzt werden???....

http://www.morgenpost.de/images/2003/01/10/bezirke/64323_normal.jpg

nee, also ehrlich, da muss die Bezirksverwaltung oder Senat nochmal ran!.... dann doch lieber so wie nebenan wo derzeit noch das Schimmelpfeng-Haus steht - der Entwurf sieht da schon viel geiler aus. :)

http://www.emporis.com/files/transfer/5/2003/09/219094.jpg

Tannenschnaps
August 21st, 2007, 01:14 PM
Der Entwurf von Rogers hatte wirklich was. Aber der neue Kotz-Klotz von Maeckler...:puke:

Dafür brauchts keinen Architektur Student im 1. Semester, sondern einen Stift, einen Block und ein wenig LSD.

So ein Drecksbau:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/breitscheidplatz/pix/zoofenster_030512_379x650.jpg

Das steingewordene Elend macht sogar den Anti-Bauten von Horror-Architektin Sigrid Kressmann-Zschach (Steglitzer Kreisel, Kudamm Karree,...) Konkurrenz.

Bitte überarbeiten oder Brache lassen.

Kampflamm
August 21st, 2007, 03:16 PM
Hat was brutales, klar strukturiertes...sehr nice!

Max BGF
August 22nd, 2007, 01:09 AM
saugt nicht

Andi_777
August 23rd, 2007, 11:34 PM
Wo ist das Fenster hinverschwunden?

Max BGF
August 23rd, 2007, 11:57 PM
Siloarchitektur :no:

Wo ist das Fenster hinverschwunden?Nicht realisierbar. Die letzten Erzgebirger Glasbläser haben rüber gemacht.

Andi_777
August 24th, 2007, 10:58 PM
Ogott das ist ja greuelhaft.

Kampflamm
August 24th, 2007, 11:02 PM
So ein Teil wär noch viel nicer:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a5/AT%26T_Long_Lines_building.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/a/a8/33_Thomas_Sidewalk_View.JPG/450px-33_Thomas_Sidewalk_View.JPG

Ludi
August 24th, 2007, 11:33 PM
So ein Teil wär noch viel nicer:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a5/AT%26T_Long_Lines_building.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/a/a8/33_Thomas_Sidewalk_View.JPG/450px-33_Thomas_Sidewalk_View.JPG

Das sieht irgendwie aus, als wenn darin was ganz wichtiges is und keiner es sehen soll, könnte CIA oder FBI Quartier sein oder nen Gefängnis^^

Max BGF
August 25th, 2007, 12:17 AM
Das sieht irgendwie aus, als wenn darin was ganz wichtiges is und keiner es sehen soll, könnte CIA oder FBI Quartier sein oder nen Gefängnis^^Ich hab da eine Idee..oO:

Oo..sein Stellvertreter war in Spandau untergebracht..oO

Ludi
August 25th, 2007, 12:21 AM
Oder die "Man in Blacks" und darin wimmelt es von Ausserirdischen :nuts:

coolminx
August 27th, 2007, 05:28 PM
naja, was das hochhaus betrifft, muesste man mal gucken, ob andere renderings noch mehr aussagen. praktisch koennte es durchaus was haben ...
das kudamm-karee z.b. hat durchaus assoziativ was...



Hier treffen halt Berlin-Euphorie und Berlin-Skeptizismus in etwas schonungsloser, aber auch unterhaltsamer Art aufeinander.
du lebst in einem zirkelschluss...

du glaubst ausversehen, dass die abwesenheit von jederzeit genauso unterstellbaren umkehrressentiments irgendeine vorstellung von dir legitimiert.
kleiner irrtum.... das ist nur gefuehlt....

geh bei jedem einzelnen posting eines jeden users davon aus, dass sich nach die gleichen ressentiments auch voellig problemlos umgekehrt unterstellen lassen. so sind ressentiments eben. bei jedem ranking, das jemand postet, bei jedem eroeffneten thread eines beliebigen themas ... alles laesst sich automatisch als hochreden oder euphorisch, grosskotzig oder sonstiges bewerten.... und die hitrate des faktischen waere bei weitem groesser ...
die meisten vergleiche hinken naemlich ...

der pure umstand, dass berliner das umgekehrt nicht tun, du es als stuttgarter noetig hast, sollte dir eigentlich zu denken geben. komplexe projieziert auf stuttgart und umgekehrt auf Berlin ... logisch: die realitaet - und auch das kein euphorismus, sondern faktisch - ist nun einmal, dass Ssuttgart von den meisten menschen als langweilig und irrelevant wahrgenommen wird - und Berlin nicht. mit diesem punkt wirst du leben muessen....

euphorismus hast du noch gar nicht wahrgenommen. der saehe voellig anders aus ... aber du wie unschwer gerade zu erkennen, stelle ich mit derlei feststellungen eine gewisse ausnahme dar, was bereits die "zurueckhaltung" (also das gegenteil dessen, was du staendig unterstellst) der meisten Berliner zeigt ....
die koennten auch in diversen threads rumrennen und andere staedte runtermachen, und zwar mit weit besseren karten, denn letztlich laufen alle schwanzvergleiche auf "wer mag was lieber" raus. und die meisten menschen moegen Berlin lieber. da hilft nix.... ;)

falls du irgendwie daran zweifeln solltest, dass das auch umgekehrt moeglich ist, kann ich dir das gerne demonstrieren... ich kann gerne jedes mal auf stuttgart rumhacken, wenn du auf berlin rumhackst....
da das vorhersehbar loopt, waere einsicht gefragt.....
nech?


Angesichts der zahlenmäßig belegbaren Realitäten sind es nicht gerade die Skeptiker, denen man besondere Übertreibung unterstellen müßte.
blubb.....
dass Berlin platz 3 beim tourismus in europa ist, ist keine besondere uebertreibung. das ist einfach so... zur uebertreibung wirds nur bei denen, die damit nicht leben wollen, sondern unbedingt und total transparent saemtliche anderen staedte der erde lieber davor sehen, geflissentlich ignorierend, ob deren user munter jeden zweiten satz euphorismen abspulen.
... ziemlich bescheuert im uebrigen, denn davon haben sie ja weniger... nur ein narr saegt am eigenen ast..... ;)

aber so ist das eben mit komplexen ...





Ist ja positiv, daß der Tourismus in Berlin boomt und sich hin und wieder internationale Glamourgrößen ein Stelldichein geben. Was für Garmisch oder Rügen ausreichen könnte, ist für eine 3,5 Mio Stadt jedoch deutlich zu wenig.
wenn das in deinem hinkenden vergleich fuer garmisch oder ruegen ausreichen sollte, wieso steht dann stuttgart so schlecht da?

und wieso ist das zu wenig? nahezu taeglich kommen international bekannt persoenlichkeiten in die stadt ... derzeit laufen +/-vier hollywoodproduktionen und anderes... internationale politiker besuchen berlin mehr als london oder paris. einzig glemmerstars gibts mehr in london und hollywood...
aber diesen anspruch hat berlin auch nie behauptet. der wurde von dir selbst unterstellt. also arbeite an dir.... und lass deine gefuehlten phantasien nicht an berlin aus. das ist eine unschuldige stadt mit haeusern und parks und geschaeften und passanten ... ich z.b. bin auch ein unschuldiger passant ...



Wiederum ziemlich realistisch betrachtet. Daß das Berlin-Booming wie -Bashing hier seit Jahren überaus humoresk von statten geht, spricht für dieses Forum.
du uebersiehst nach wie vor die abwesenheit von andere-staedte-bashen.
aber ich meinte ja bereits... ich kann gerne jedes mal eroeftern, warum stuttgart ein stinklangweiliges kaff ist und nicht umsonst mehr stuttgarter richtung berlin wollen als umgekehrt..... abstimmung per pedes.... ;)

coolminx
August 27th, 2007, 06:22 PM
source: http://www.welt.de/berlin/article1100098/Kaeufer_will_Wolkenkratzer_zuegig_bauen_.html


12. August 2007, 19:05 Uhr
Von Brigitte Schmiemann und Isabell Jürgens

Zoofenster verkauft

Käufer will Wolkenkratzer zügig bauen

Für die hässliche Brache mitten in der City West könnte der Verkauf nach Jahren des Stillstands bedeuten, dass es mit dem Bau endlich losgeht. Auch am Zoobogen und Schimmelpfeng-Haus sollen 2008 die Bauarbeiten beginnen.
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Der Verkauf des Zoofensters an die spanische Investorengruppe aus Malaga ist nicht zustande gekommen. Der Eigentümer hat aber einen anderen internationalen Investor gefunden. Am 25. Juli wurde nach Auskunft von Karl Barthel, dem Mitinhaber und geschäftsführendem Gesellschafter des Kölner Unternehmens Ebertz & Partner, der Kaufvertrag beurkundet. Bis zum 20. August soll das Grundstücks- und Immobilienprojektgeschäft komplett abgewickelt sein.
„Der Käufer will das Vorhaben wie geplant realisieren und zügig anfangen zu bauen“, sagte Barthel. Er sei froh, dass das Kapitel für ihn nach fast neun Jahren Hin und Hers beendet ist.

Für die hässliche Brache mitten in der City West könnte der Verkauf nach Jahren des Stillstands bedeuten, dass es mit dem Bau endlich losgeht. Bis zuletzt fehlte es an einem Betreiber für das geplante Luxus-Hotel, für das die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im April dieses Jahres die Baugenehmigung erteilte. Der Bezirk hatte den 118 Meter Wolkenkratzer nach einem Entwurf des Architekten Christoph Mäckler abgelehnt, weil er das Vorhaben als zu massiv ablehnte.

Hin und Her seit 1999
Barthel war mit dem Projekt seit 1999 befasst. Der Voreigentümer Brau & Brunnen war in finanziell schwieriges Fahrwasser geraten und hatte an Ebertz & Partner verkauft. Doch gleich nach dem ersten Spatenstich trat das Kölner Unternehmen überraschend zurück. Grund: Der Voreigentümer hatte eine arabische Gruppe gefunden, die mehr bot. Doch das Geschäft platzte. 2001 kaufte Ebertz & Partner das 2400 Quadratmeter große Grundstück zwischen Hardenberg-, Kant- und Joachimstaler Straße gegenüber dem Bahnhof Zoo zum zweiten Mal. Doch dann platzte der Pachtvertrag mit dem vorgesehenen Hotelbetreiber Hilton. Bis März 2002 wurde in der Baugrube, für die 1995 die alten Gebäude mit Ausnahme des damaligen Teppich-Kibek-Hauses abgerissen worden waren, noch gearbeitet. Ende 2004 ließ das Bezirksamt die Baugrube durch Riesenposter verhüllen.

Das Zoofenster ist nicht das einzige Projekt rund um die Gedächtniskirche, das in Kürze begonnen werden soll. Entlang der Budapester Straße am Breitscheidplatz soll das Zoobogen genannte Gebäude-Ensemble neu gestaltet werden. „Baubeginn für die Umgestaltung der 50er-Jahre-Bauten ist 2008“, sagt Sabine Sommer, Sprecherin der Bayerischen Bau und Immobiliengruppe.
Neben dem Kino Zoopalast umfasst der Zoobogen das Bikini-Haus, das Hochhaus am Zoo und das TV-Studio in der „Blauen Kugel“. Verantwortlich für den Umbau ist der Architekt Sergei Tchoban. Mehr als zwei Jahre verhandelte der Bauherr mit dem Bezirk nicht nur über die Fassadengestaltung, sondern vor allem um den Erhalt des Traditionskinos. Zuletzt einigte man sich darauf, von den ursprünglich 1070 Sitzplätzen im großen Kinosaal 850 zu erhalten. „Auf Wunsch des Bezirks werden wir den Bauvorbescheid mit geänderter Saalgröße erneut einreichen“, sagt die Sprecherin.
Dass es an der Baugrube des Zoofensters nun endlich in die Höhe gehen soll, begrüßt sie, auch wenn im Bikini-Haus ebenfalls ein Hotel mit 300 Betten geplant ist: „In der City West gibt es durchaus noch Potenzial für weitere Hotels.

„Konkurrenz belebt das Geschäft“
So sieht es auch Ekkehard Liebig, Geschäftsführer der Casia Immobilien-Management GmbH, der auch ein Hotel plant: „Konkurrenz belebt das Geschäft, und es wäre schön, wenn wir alle gleichzeitig fertig würden.“ Wie berichtet, plant der Investor, 2008 mit dem Bau des 120 Meter hohen Gebäudes zu beginnen, für das der Senat bereits 2003 grünes Licht gab. Zunächst muss dafür allerdings das denkmalgeschützte Schimmelpfeng-Haus westlich des Breitscheidplatzes an der Kantstraße abgerissen werden. Die Genehmigung hat die Senatsverwaltung im März dieses Jahres erteilt.
Schub bekommen dürfte das gesamte Areal spätestens dann, wenn mit dem Bau des Riesenrades an der Hertzallee begonnen wird. Das mit 186 Metern höchste Aussichtsrad Europas soll ab 2009 rund zwei Millionen Touristen jährlich anlocken. Die Great Berlin Wheel plant, Anfang nächsten Jahres mit dem Bau des 120-Millionen-Euro-Projekts zu beginnen.
Auch die Deutsche Bahn AG hat Pläne für den Umbau des Bahnhofs Zoo am Hardenbergplatz. Der Bezirk lehnte das Vorhaben mit einem mehrstöckigen Hotel sowie einem Einkaufscenter jedoch ab. Die Bahn äußerte sich zu ihren Plänen bislang nicht

il fenomeno
August 28th, 2007, 12:07 PM
ich warte an dieser stelle gespannt auf maxe. wird ein echter hingucker das duell.

erbse
August 28th, 2007, 10:32 PM
Ich vermute der ist zunächst schwer beeindruckt von der dargebotenen geballten Fachkompetenz. Schier sprachlos.

Tannenschnaps
August 28th, 2007, 10:43 PM
Ich sage jetzt schon mal ein großes ROFL.

Max BGF
August 28th, 2007, 11:59 PM
Welcome back @wahrer trance :cheers: :banana: :cheers:

du lebst in einem zirkelschluss...
du glaubst ausversehen
abwesenheit von jederzeit genauso unterstellbaren umkehrressentiments vorstellung legitimiert
das ist nur gefuehlt
die hitrate des faktischen waere bei weitem groesser ...
die meisten vergleiche hinken naemlich ...
komplexe projieziert auf stuttgart und umgekehrt auf Berlin
also arbeite an dir.... und lass deine gefuehlten phantasien nicht an berlin aus.
da das vorhersehbar loopt, waere einsicht gefragt.....
nech?
blubb.....
und wieso ist das zu wenig?Vorweg: Über Deinen Wirtschaftssachverstand müssen wir glaube ich nicht mehr diskutieren.


nahezu taeglich kommen international bekannt persoenlichkeiten in die stadtUnbekannte Polen und Libanesen kommen noch mehr. Und bleiben länger.


... derzeit laufen +/-vier hollywoodproduktionen und anderes...Daß Berlin boomt, war dem Forum schon bekannt. Trotzdem Danke.


internationale politiker besuchen berlin mehr als london oder paris.Wegen der Wichtigkeit Deutschlands als größte Wirtschaftsmacht Europas. Hat ja nicht jedes Bundesland Berliner Wirtschaftsdaten in den Säcken.


einzig glemmerstars gibts mehr in london und hollywood...Denk ich auch nicht. Berlin hat schon von allem mehr. 5 Billionen wenigstens.


ich kann gerne jedes mal eroeftern, warum stuttgart ein stinklangweiliges kaff ist Tu das. Dein Problem: Du erörterst irrelevante Vorurteile, die faktisch zu widerlegen leicht fällt.

Ich erörtere objektive Daten und Statistiken. Ich komme zum Schluß, daß Berlin verschuldet ist, hohe Arbeitslosigkeit hat, stark subventioniert wird, teils falsche Politik macht, ein paar Promis, Billigfliegerei und reichlich Städtetourismus nicht ausreichen, ein 3,5 Mio Land prosperieren zu lassen.
Ich erörtere also Fakten Dagegen kannst Du mit der ganzen Psychogrütze nicht anblubbern.oO

Pech für Dich. Was Du bräuchtest wären bessere Daten. Die kannst Du aber allenfalls herbeiprojizieren, herbeimirakeln, herbeifühlen, herbeivorstellungswelten, herbeiphantasten herbeikomplexen.
Kurzum: herbeiblubbern. Nech?

Noch was: 20% Arbeitslose sind 20% Arbeitslose, egal wie stark der Tourismus boomt. Nachdem der Tourismus schon stark ist, sind andere Wirtschaftszweige in Berlin relativ schwach. Daran ändert sich schon Jahre nichts grundlegendes, wofür auch das zuletzt relativ schwache Wachstum zeugt. Wenn der Tourismus weiter wächst, wächst demnach auch die Gefahr, daß eine irgendann kommende Tourismuskrise die Stadt besonders hart trifft, weil sie kaum kompensieren kann.


und nicht umsonst mehr stuttgarter richtung berlin wollen als umgekehrt..... abstimmung per pedes.... ;)Der Berliner an sich kennt im großen und ganzen drei Destinationen: sein Arbeitsamt, Malle und den RoterTeppich-Platz.
Der Stuttgarter hingegen weiß, daß Reisen bildet - auch in den ärmeren Regionen der Welt. Viele wollen aber auch einfach nur die Hauptstadtniederlassung ihres Stuttgarter Weltkonzerns am Potsdamer Platz anschauen.


wieso steht dann stuttgart so schlecht da?Ja, wieso eigentlich?
Gefühlte Phantasien, zuviele Komplexe, zu wenige unschuldige passanten, wer weiß das schon.

Jedenfalls freut es uns, wenn dafür wenigstens unsere Hauptstadt so gut dasteht.

:cheers: Macht wieder richtig Spaß :okay:

Pølser Hawkins III
August 29th, 2007, 12:15 AM
:cheers: Macht wieder richtig Spaß :okay:

Jawoll!

Kampflamm
August 29th, 2007, 02:29 AM
Glämer Entärtehnment vom feinstenn! ^^

Molinari
August 29th, 2007, 05:27 AM
Yeah, get your STatisticken straight.

coolminx
September 1st, 2007, 12:34 AM
Welcome back @wahrer trance :cheers: :banana: :cheers:
Vorweg: Über Deinen Wirtschaftssachverstand müssen wir glaube ich nicht mehr diskutieren.
das stimmt ...


Unbekannte Polen und Libanesen kommen noch mehr. Und bleiben länger.
und? das gilt fue new york und london auch ...


Daß Berlin boomt, war dem Forum schon bekannt. Trotzdem Danke.
nach stuttgart kommt uebrigens kaum ein prominenter ...
sicherlich ziehen daher auch so viele schwaben nach berlin ...


Wegen der Wichtigkeit Deutschlands als größte Wirtschaftsmacht Europas. Hat ja nicht jedes Bundesland Berliner Wirtschaftsdaten in den Säcken.
es kamen aber nicht so viele nach bonn ...
weil die wirtschaftsmacht da noch etwas kleiner war?


Tu das. Dein Problem: Du erörterst irrelevante Vorurteile, die faktisch zu widerlegen leicht fällt.
so leicht, dass du es bisher nie geschafft hast...



Ich erörtere objektive Daten und Statistiken. Ich komme zum Schluß, daß Berlin verschuldet ist, hohe Arbeitslosigkeit hat, stark subventioniert wird, teils falsche Politik macht, ein paar Promis, Billigfliegerei und reichlich Städtetourismus nicht ausreichen, ein 3,5 Mio Land prosperieren zu lassen.
nun haben sich aber auch bio-/medizin, chemie, allgemein wissenschaftsstandort, kunst, mode, medien, airline-situationen, verbandssituationen usw. verbessert ...

- es wurde massiv gespart
- es wurde massiv verschlankt
- berliner arbeiten mehr als der bundesdurchschnitt ...
- die finanzsituation verbessert sich
- arbeitslosigkeit sinkt ...
- bevoelkerung nimmt zu ...

kurzum: die tendenz stimmt ...
behaupten, dass sich etwas verbessern liesse bzw. fehler gemacht werden, kannst du bei allen bundeslaendern ... ein allgemeinplatz ...

was erwartest du also?
dass es peng macht und berlin ist bei allem erster, arbeitslosigkeit auf 3% und ploetzlich sind mal eben hundertausend industriearbeitsplaetze herbeigezaubert?

haettest du mit deinen fragwuerdigen vorstellungen berlin gemanaged, wuerde es tatsaechlich abstuerzen ... total langweiliger mittelmaessiger bahnhof, kleinstflughafen, massive zerstoerungen bei kunst, kultur und sonstigem durch eine voellig naive pampa-vorstellung von ordnung, und und und ...


Ich erörtere also Fakten
du hast keine fakten gebracht, warum stuttgart nicht langweilig sein soll ...


Pech für Dich. Was Du bräuchtest wären bessere Daten.
in meiner aussagen waren gar keine daten, also brauch ich auch nicht bessere ...




Noch was: 20% Arbeitslose sind 20% Arbeitslose, egal wie stark der Tourismus boomt.
mag sein, berlin ist aber laengst bei 15.x % ...

tut mir leid. ich sagte doch.... waehrend viele ueber die jahre die ganze zeit berlin runterredeten und bezweifelten, dass daraus nochwas wird, hat sich jedes jahr berlin immer weiter verbessert ...

die realitaet ist doch offensichtlich: mit jedem jahr verschlechtern sich die karten von berlinneidern ... ;)



Nachdem der Tourismus schon stark ist, sind andere Wirtschaftszweige in Berlin relativ schwach.
thema war aber zunaechst einfach nur tourismus und dass Berlin inzwischen nr. 3 in europa ist......

berlin-noergler hatten daraufhin begonnen krampfhaft wieder in ihr altes leiden zu fallen und alle moeglichen anderen daten ranzuschleppen... neid und missgunst ...

sieh es ein: thema war nicht "reicht tourismus fuer berlin" oder "wie ist die arbeitslosigkeit in berlin?" ...


Daran ändert sich schon Jahre nichts grundlegendes,
klar, dass du das glaubst, wenn du verpeilt hast, dass z.b. die arbeitslosigkeit seit jahren sinkt ... wann waere dir das eigentlich von selbst mal aufgefallen? wenn berlin bei 5% ist?



Wenn der Tourismus weiter wächst, wächst demnach auch die Gefahr, daß eine irgendann kommende Tourismuskrise die Stadt besonders hart trifft, weil sie kaum kompensieren kann.
halbleeres wasserglas....
offensichtlicher gehts ja mit dem krampfhaften runterreden nicht mehr ...

soll das eine neue masche einlaeuten wie zukuenftig mit den erfolgen von berlin umgegangen wird? "zwar ist es gut, dass sich berlin als dominanter medizinstandort etabliert hat, aber das macht ja so abhaengig, so dass die gefahr besteht, dass wenn der bereich einbricht, dass berlin es nicht kompensieren kann", "zwar hat berlin als medienstandort viele erfolgt, aber gleichzeitig steigt die gefahr, dass ...", "zwar hat sich berlin bei der kunst, aber gefahr ...", "zwar ... berin ... wissenschaftsstandard, aber...", "zwar berlin immer mehr chemie, aber ...", "zwar berlin immer staerker in der luftfahrt, aber ...", "zwar berlin immer staerker als messestandort, aber ...", "zwar berlin immer ..."


Der Berliner an sich kennt im großen und ganzen drei Destinationen: sein Arbeitsamt, Malle und den RoterTeppich-Platz.
aberglaubt der ungebildete stuttgarter in der fernen pampa feste ...

im uebrigen solltest du mal folgendes kapieren: seit der wende hat sich eine menschenmenge von ueber 1,5 millionen menschen in berlin ausgetauscht, vorwiegend aus allen moeglichen bundeslaendern aus dem westen ... berliner wiederum vor allem in den speckguertel ...

was also moechtest du ueber die vielen schwaben, rheinlaender, muenchner, hamburger, bremer, ruhrpottler und und und so erzaehlen? ;)


Der Stuttgarter hingegen weiß, daß Reisen bildet - auch in den ärmeren Regionen der Welt. Viele wollen aber auch einfach nur die Hauptstadtniederlassung ihres Stuttgarter Weltkonzerns am Potsdamer Platz anschauen.
weshalb sie gleich aus freude darueber dableiben ...


Jedenfalls freut es uns, wenn dafür wenigstens unsere Hauptstadt so gut dasteht.
das sollte dich auch freuen, denn indem berlin internationale aufmerksamkeit geniesst und immer mehr touris akquiriert, wird auch stuttgart bekannter ...
dir scheinen einfachste zusammenhaenge unklar?

coolminx
September 1st, 2007, 04:35 AM
Stuttgart ist bei den wichtigen Managern und Wirtschaftsbossen bekannt genug, da mach dir mal keine Sorgen. Dass "Bunte*"-Leser und ähnliches Volk in anderen Ländern Berlin für attraktiver halten, ist natürlich schön und gut.
"alle" Berlin fuer attraktiver halten ... politiker, manager, schauspieler, schueler, zeit-leser, spiegel-leser, focus-leser, asterix&obelix leser, perry rhodan leser, chinesen, amis, polen, italiener, franzosen, inder, russen, belgier, niederlaender, oberlaender, unterlaender, rechtshaender, linkshaender, grosse, kleine, dicke, duenne, harmlose passanten, aliens, tote auf dem friedhof, sogar stuttgarter selbst...



Stattdessen erkläre mir doch bitte, was es den Stuttgarter kratzen soll, dass überhaupt ein paar Bunte-Leser sich für stuttgart interessieren?
du kommst etwas durcheinander ...
zuviel gebechert, wah?

und damit du mal nen richtig grossen stern siehst:
http://loveparade2006.skyrock.com/pics/487874249_small.jpg

ps: du hast uebrigens naiv-falsche vorstellungen davon, wo sich 'wichtige manager' tatsaechlich so rumtreiben ...

Max BGF
September 1st, 2007, 06:55 AM
Toll Trance, daß Du Dir soviel Zeit für die Antwort genommen hast.

Zunächst ist sowas:
Der Berliner an sich kennt im großen und ganzen drei Destinationen: sein Arbeitsamt, Malle und den RoterTeppich-Platz.natürlich ziemlich erkennbar überwiegend spaßhaft gesagt, auch wenn es sich aus dem Fakt einer dreimal so hohen Arbeitslosigkeit in Berlin speist.


nach stuttgart kommt uebrigens kaum ein prominenter ...
sicherlich ziehen daher auch so viele schwaben nach berlin ...Nein, Entwicklungshelfer haben andere Motive ;)


es kamen aber nicht so viele nach bonn ...
weil die wirtschaftsmacht da noch etwas kleiner war?Meine Güte. Wer zweifelt denn eine besondere Attraktivität und Vielfalt Berlins an. Dein Berlin-Tick macht Dich schwarzweißdenken.


nun haben sich aber auch bio-/medizin, chemie, allgemein wissenschaftsstandort, kunst, mode, medien, airline-situationen, verbandssituationen usw. verbessert ...Unglaublich, krieg endlich mal Deinen A* hoch und begib ihn in andere Metropolregionen. Du argwöhnst wohl wirklich, daß dies nur in Berlin so sei und die dennoch schlechten Berliner Wirtschaftsdaten Opfer einer riesigen Verschwörung sind. :no:


- es wurde massiv gespart
- es wurde massiv verschlankt
- berliner arbeiten mehr als der bundesdurchschnitt ...
- die finanzsituation verbessert sich
- arbeitslosigkeit sinkt ...
- bevoelkerung nimmt zu ...Offenbar reicht es nicht. Oder können wir die milliardenschweren Ausgleichszahlungen endlich einstellen? Würde es Berlin wünschen.

Das mit der Mehrarbeit zeigt mal wieder, was man von gewissen Statisticken so halten kann. Insgesamt wird natürlich dort mehr gearbeitet, wo die Arbeitslosigkeit deutlich geringer ist. Daneben spielt auch die Demographie eine Rolle: Bei geringerem Anteil Erwerbsfähiger sind ein paar Stunden Mehrarbeit schnell vom unproduktiven Bevölkerungsanteil verbraucht. Bin mir aber nicht sicher, ob Du solche Zusammenhänge verstehst. Die Vermutung ist nämlich, daß Dein Gehirn zwar mehr arbeitet, aber ziemlich unidirektional und damit ineffektiv. Das ist übrigens ein weiterer Punkt: Arbeit ist nicht gleich Arbeit. Es gibt gar große qualitative Unterschiede, was man offenen Auges an deutlich geringeren Durchschnittsverdiensten in Berlin erkennen sollte.


was erwartest du also?
dass es peng macht und berlin ist bei allem erster, arbeitslosigkeit auf 3% und ploetzlich sind mal eben hundertausend industriearbeitsplaetze herbeigezaubert?Nein. Munter schwarzweißgeargwöhnte Bullenshice.


haettest du mit deinen fragwuerdigen vorstellungen berlin gemanaged, wuerde es tatsaechlich abstuerzen ... total langweiliger mittelmaessiger bahnhof, kleinstflughafen, massive zerstoerungen bei kunst, kultur und sonstigem durch eine voellig naive pampa-vorstellung von ordnung, und und und ....oBlubb
Der Giuliani Berlins wär ich, nicht mehr und schon gar nicht weniger.


du hast keine fakten gebracht, warum stuttgart nicht langweilig sein soll ...Warum auch?
Ich hab jedenfalls keine Unterstellung gebracht, Berlin sei langweilig. Das genau ist der Fakten-Bring-Unterschied zwischen uns.


in meiner aussagen waren gar keine daten, also brauch ich auch nicht bessere ...Von der Logik her ähnlich dem Irrglauben(?), Menschen zögen wegen der Promis nach Berlin.
Ist zudem längst bekannt, daß Du der Feelgood und Factbad bist.
Anders kann Berlin-Propaganda ja auch nicht funktionieren - wegen der ganzen Fakten.


tut mir leid. ich sagte doch.... waehrend viele ueber die jahre die ganze zeit berlin runterredeten und bezweifelten, dass daraus nochwas wird, hat sich jedes jahr berlin immer weiter verbessert ...Nochmal: Selbst wenn das so ist, zählt eine Verbesserung wenig bis nix in einer Stadt, die ohne Milliardensubventionen schlicht nicht lebensfähig ist. Erst wenn Berlin auf eigenen Beinen stehen kann statt immerzu betteln gehen zu müssen, werden Vergleiche mit selbständigen Städten interessant.

Nochmal nochmal: Solange Berlin derart am Tropf hängt ist es eine sehr kranke Stadt. Du bist Bürger einer sehr kranken Stadt. Tut mir leid.


die realitaet ist doch offensichtlich: mit jedem jahr verschlechtern sich die karten von berlinneidern ... ;)Ja. Mit jedem Jahr, in dem Berlin mit 1,9% boomt, während die Berlinneider nur über 2% Wachstum haben. ;)


thema war aber zunaechst einfach nur tourismus und dass Berlin inzwischen nr. 3 in europa ist......:lol:

sieh es ein: thema war nicht "reicht tourismus fuer berlin" oder "wie ist die arbeitslosigkeit in berlin?" ...Solche Themen lohnen immer die Diskussion.


offensichtlicher gehts ja mit dem krampfhaften runterreden nicht mehr ...

soll das eine neue masche einlaeuten wie zukuenftig mit den erfolgen von berlin umgegangen wird? "zwar ist es gut, dass sich berlin als dominanter medizinstandort etabliert hat, aber das macht ja so abhaengig, so dass die gefahr besteht, dass wenn der bereich einbricht, dass berlin es nicht kompensieren kann", ..."Ich habe lediglich über objektive Gefahren mangelnder Diversifikation gesprochen. In Deiner Berliner Verkrampftheit bist Du anscheinend nicht mehr in der Lage, vernünftige Argumente vernünftig zu erwidern. Im Gegensatz zu Dir kann ich ähnliche Tendenzen in meiner eigenen Stadt durchaus kritisch beäugen und besitze auch die Offenheit solches auszusprechen.


menschenmenge von ueber 1,5 millionen menschen in berlin ausgetauscht, vorwiegend aus allen moeglichen bundeslaendern aus dem westen ... berliner wiederum vor allem in den speckguertel ...Gut, daß es neben der offiziellen noch die Schatten-Wanderungsbilanz des Herrn coolminx gibt.


das sollte dich auch freuen, denn indem berlin internationale aufmerksamkeit geniesst und immer mehr touris akquiriert, wird auch stuttgart bekannter ...
dir scheinen einfachste zusammenhaenge unklar?Papperlapappzusammenhang. Besteht allenfalls in halluzinogenen Gedankenverwebungen. Berlin ist nicht so wichtig wie Du gerne hättest. Ist es einfach nicht. NeinNeinNein. Berlin ist geradezu frappierend unwichtig. Für Brandenburg mag es wichtig sein, für Stuttgart ist es das nicht. Gar nicht. Viel wichtiger ist Stuttgart für Berlin. Schon wegen der Milliardenhilfen. Der Geldgeber ist wichtiger, viel wichtiger. Egal, ob Du das fühlst.

:cheers:

Max BGF
September 1st, 2007, 02:37 PM
^^ Kann er aber nicht. Drum schreibt er dagegen an. Zur Kompensation dieses Defizits.

Andi_777
September 1st, 2007, 03:33 PM
Für mich geht die Runde an den coolen Mix (auch wenn sein ständiger Spam nervt).

(Bin ich jetzt bei beiden untendurch?)

George W. Bush
September 1st, 2007, 05:26 PM
Dort wo die wichtigen Konzerne sitzen. Das ist eher Stuttgart als Berlin oder auch Hamburg, düsseldorf, München, Frankfurt... Damit musst du leben.In den Nachkriegswirren abgestaubt. Solange die Provinz Berlin nicht die geraubten Konzerne=Steuerzahler reumütig und gesenkten Hauptes zurückgibt müssen die entgangegenen Steuern über Umwege (also Länderfinanzausgleich) eingeholt werden. Damit muß die Provinz leben.

Ludi
September 2nd, 2007, 12:54 AM
Georg hat in dem beitrag vor mir zum Teil recht^^
Es ist einfach auch mal so, dass viele von diesen Grosskonzernen "abgestaubt" sind und durch die Berliner Teilung erst abgewandert sind, mit dieser realität müsst ihr auch leben, ohne 2 Weltkrieg und Mauer wäre berlin sicherlich Bankenstadt nr.1 in Berlin und siemens, etc wären noch in Berlin.

Naja, mal zum Topic zurück, neues aus Berlin:

Solar-Firma bringt 150 Jobs nach Berlin
Die beiden Sonnenstrom-Manager Volko Löwenstein und Christian Plesser verlegen ihre Bielefelder Firma für Solartechnik nach Berlin-Adlershof. Das Investitionsvolumen beträgt neun Millionen Euro. Auch die US-amerikanische Global Solar Energy will dort die Produktion für Sonnenstromzellen aufnehmen.

http://www.welt.de/berlin/article1149808/Solar-Firma_bringt_150_Jobs_nach_Berlin_.html

Neue Pläne für das Schultheiss-Gelände
Die Investoren wollen auf dem Areal an der Turm- Ecke Stromstraße in Moabit ein Zentrum mit Shops und Gastronomie errichten. Denkmalschützer sehen diese Pläne kritisch. Sie möchten die historische Bausubstanz der Schultheiss-Brauerei möglichst erhalten.

http://www.welt.de/berlin/article1150042/Neue_Plaene_fuer_das_Schultheiss-Gelaende_.html

Mit der IFA 2007 beginnt am 31. August in Berlin die weltweit größte Messe für Unterhaltungselektronik.

http://www.welt.de/berlin/article1149632/Ifa_startet_mit_Besucherandrang.html

Kampflamm
September 2nd, 2007, 12:58 AM
Es ist einfach auch mal so, dass viele von diesen Grosskonzernen "abgestaubt" sind und durch die Berliner Teilung erst abgewandert sind, mit dieser realität müsst ihr auch leben, ohne 2 Weltkrieg und Mauer wäre berlin sicherlich Bankenstadt nr.1 in Berlin und siemens, etc wären noch in Berlin.

If "ifs" and "buts" were candy and nuts, we'd all have a merry Christmas.

Wie gesagt, es zwingt keiner die Berliner, eine wirtschaftsfeindliche Regierung zu wählen. Aber dann bitte auch nicht rumheulen wenn die Konzerne in Westdeutschland bleiben oder sogar abwandern.

Tannenschnaps
September 2nd, 2007, 01:19 AM
Ach, die ganzen Firmen wurden doch durch Stuttgart und Co. aus Berlin ausgeschafft.

Frag doch den Ludi. Der blättert jeden Tag für 5 Minuten den Stapel Zeitungen von seinem Papa durch. Der hat die Verschwörung der ausschaffenden Bundesländer schon längst aufgedeckt.

Nun, wer nicht hören will:

"Jedem das Seine!"

Ludi
September 2nd, 2007, 01:47 AM
Ihr Berlin basher, ich glaube ihr solltet dringenst einen Notplan erstellen, kann doch net sein das Berlin so viele Stimmen hat:

http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?p=15124402&posted=1#post15124402

Tannenschnaps
September 2nd, 2007, 01:50 AM
Also irgendwie interessieren mich Fakten und meine eigenen Erfahrungen mehr, als Umfragen in einem Forum. Ich weiß ja nicht, wie das bei dir aussieht. :?

Kampflamm
September 2nd, 2007, 01:54 AM
Wenn man Ludi's 10 Accounts abzieht, sieht's auch nicht mehr so prickelnd aus.

Ludi
September 2nd, 2007, 02:19 AM
Wenn man Ludi's 10 Accounts abzieht, sieht's auch nicht mehr so prickelnd aus.

ach wie lustig, ich habe sicherlich keine mutlis, es gibt nur 1 ludi, wer soll denn bitte nen anderer account sein von mir?
Berlin hats net nötig mit multis zu winnen^^
Es ist sicherlich nur ne Umfrage, aber trotzdem interessant ;)

Tannenschnaps
September 2nd, 2007, 02:47 AM
Die Umfrage und ihr Ergebnis sind mindestens so interessant wie Wowereits großer Zeh. Ehrlich.

Ach Ludi, wir zwei...das ist echt schon eine Win-Win-Situation.

Ludi
September 2nd, 2007, 03:01 AM
Die Umfrage und ihr Ergebnis sind mindestens so interessant wie Wowereits großer Zeh. Ehrlich.

Ach Ludi, wir zwei...das ist echt schon eine Win-Win-Situation.


Hier wimmeln Leuts von überall von da weiten weiten Welt und die voten dort, finde schon, das es interesannter als irgend nen Zeh ist, auch wenns Wowos Zeh is...

Bei dieser Umfrage werden wir bald 1000 votes oder so haben, finde schon das sowas interessant werden kann, also solche Umfragen im Fernseher oder in na Zeitung sind net interessanter^^

Tannenschnaps
September 2nd, 2007, 03:03 AM
Naja, ist doch schön, so eine Umfrage zu haben. Ich habe übrigens für alle Städte gevotet. Gleiches Recht für alle.

Ludi
September 2nd, 2007, 03:06 AM
Naja, ist doch schön, so eine Umfrage zu haben. Ich habe übrigens für alle Städte gevotet. Gleiches Recht für alle.


naja, is dein Recht, aber ne etwas komische Meinung, die frage ist ja gerade, welche Städte du besonders magst^^

Ich habe Madrid, London und Berlin gewählt. mit alle wählen bist du wohl der einzigste bisher :lol:

Tannenschnaps
September 2nd, 2007, 03:06 AM
Ich mag halt Europa. Du bist gemein. :(

Du hast ja nicht gefragt, welche Stadt/Städte man am meisten mag, sondern welche man mehr mag. Ich mag eine Stadt mehr als die andere. Also hab ich für alle gestimmt.

Max BGF
September 2nd, 2007, 12:40 PM
Die Frage war halt von Berlinerschnauzenixdahinterqualität.

Die Qualität wird auch durch die Masseneinwanderung aus Schwaben leider nicht gehoben, weil vernünftigerweise nur diejenigen das Honigland verlassen, die in Berlin gleiches Einkommen (weiterhin Stütze) aber geringere Kosten erwarten. Sage noch einer, die Arbeitslosen seien nicht mobil.

Ludi
September 2nd, 2007, 02:11 PM
Die Frage war halt von Berlinerschnauzenixdahinterqualität.

Die Qualität wird auch durch die Masseneinwanderung aus Schwaben leider nicht gehoben, weil vernünftigerweise nur diejenigen das Honigland verlassen, die in Berlin gleiches Einkommen (weiterhin Stütze) aber geringere Kosten erwarten. Sage noch einer, die Arbeitslosen seien nicht mobil.

so ein schwachsinn...

Meine Nachbarn sind aus Frankfurt am Main nach Berlin gezogen, weil sie hier nen besseren Job bekommen haben, bei irgend nem Verlag hat der Familien Vater gearbeitet...
DIe haben jetzt ne fette EIgentumswohnung etc, der Vater hat schon vorher in Berlin gearbeitet und jetzt ist seine Frau und die 2 Kinder hinterher gezogen.
Es gibt solche und solche Fälle...

Kampflamm
September 2nd, 2007, 03:01 PM
Bei dieser Umfrage werden wir bald 1000 votes oder so haben, finde schon das sowas interessant werden kann, also solche Umfragen im Fernseher oder in na Zeitung sind net interessanter^^

Mindestens! Vielleicht sogar 5 Billionen!

Aber klar, unser Ludolf ist schon ein erfahrener Pollster. Solltest bei der Bildzeitung anfangen, die machen auch immer so einen Scheiss.

Max BGF
September 2nd, 2007, 05:40 PM
Berlin hats net nötig mit multis zu winnen^^
Es ist sicherlich nur ne Umfrage, aber trotzdem interessant ;)Ganz besonders interessant wird´s erst durch sowas (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=15111357&postcount=276).

Ludi
September 2nd, 2007, 06:17 PM
Ganz besonders interessant wird´s erst durch sowas (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=15111357&postcount=276).

was soll daran so interessant sein?
Ja, ich vote gerne^^

Und German-wulf, die
der Familien-Vater hat in Frankfurt auch bei einem Verlag gearbeitet, hat aber in Berlin ein Job gefunden wo er mehr verdient und seine Frau hat auch gleich noch was in Berlin gefunden.

Ich brauch mich nicht zu rechtfertigen, ich kenne viele die nach Berlin gekommen sind, genauso kenne ich einige die nach Madrid oder Hamburg sind, gibt alles...

Der wahre Heino
September 3rd, 2007, 06:35 AM
du machst mich ja total heiss auf berlin, coolminx, aber bitte keine leeren versprechungen, sonst komme ich nicht.

deshalb interessiert mich jetzt folgendes:

nahezu taeglich kommen international bekannt persoenlichkeiten in die stadt
bitte eine liste für die letzten 60 tage +quelle (ich bin von natur aus misstrauisch)

... derzeit laufen +/-vier hollywoodproduktionen
plusminus, oder genau vier? minus zwei, oder drei?
welche?
warum heisst es dann nicht überhaupt berlinproduktionen?

und anderes...
was anderes?

internationale politiker besuchen berlin mehr als london oder paris.
bitte
-eine liste für berlin,
-eine für london,
und
-eine für paris.
sagen wir mal für das letzte jahr, und abzüglich derer, die im zusammenhang mit G8 in deutschland unterwegs waren, denn die verzerren die statistik.
bitte mit quelle (s.o)

einzig glemmerstars gibts mehr in london und hollywood...

dafür gibts in berlin aber doch jede menge soapstars oder?
so sousan siederoupouluos?
und jeaneatte biediermeann.
berlin setzt schon weltweite trends, abseits vom trash, oder?
beispiele?

aber diesen anspruch hat berlin auch nie behauptet.
komisch, hört sich hier im treibsand von deutschland doch immer so an.
wann kommen eigentlich brangelina?

ach, und noch was:

nahezu taeglich kommen international bekannt persoenlichkeiten in die stadt
welche international bekannt persoenlichkeiten kommen eigentlich aus berlin?

George W. Bush
September 3rd, 2007, 08:16 AM
welche international bekannt persoenlichkeiten kommen eigentlich aus berlin?Z.B. Ludi. Eine Persönlichkeit ist er allemal. Und dank SSC nun auch international bekannt.

Der wahre Heino
September 3rd, 2007, 08:42 AM
ludolf jetzt mal aussen vor, bitte! universalgenies gehören der ganzen menschheit!

Max BGF
January 3rd, 2009, 04:05 PM
miau wäre eine würdige threadverweserin

Blaubierhund2
January 3rd, 2009, 05:43 PM
welche international bekannt persoenlichkeiten kommen eigentlich aus berlin?

guckst du hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_S%C3%B6hne_und_T%C3%B6chter_der_Stadt_Berlin