Sky | Kai
February 9th, 2005, 06:05 PM
Klick: Berlin | BND-Zentrale (Bundesnachrichtendienst) | In Bau (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=979966)
Das Gebäude wird in der Chausseestraße auf dem Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend nach Plänen des Berliner Büros Kleihues + Kleihues entstehen. Danach bleibt das Hauptgebäude im Zentrum der Anlage mit gut 30 Metern unterhalb der bislang vorgesehenen maximalen Höhen im Bebauungsplanentwurf. Durch die Komprimierung des zurückgesetzten Hauptgebäudes mit einer Grundfläche von 180 x 280 Metern werden an der Chausseestraße große begrünte Freiflächen gewonnen. Dadurch fügt sich die Gesamtanlage harmonisch in das städtebauliche Umfeld ein. Es wird lediglich zwei Eckgebäude und zur Markierung des mittig gelegenen Haupteingangs zwei niedrige Gebäude geben. Der Entwurf ist von einem Bewertungsgremium einstimmig empfohlen worden.
Der zuständige Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Tilo Braune sagte, den Architekten sei es in hervorragender Weise gelungen, den Maßstab der Stadt zu respektieren und dem Ort zugleich eine eigene Identität zu geben. Braune: „Der Bundesnachrichtendienst muss sich nicht hinter Mauern verstecken. Wenn dieser Entwurf umgesetzt wird, kann er sich mit einer angemessenen Architektursprache selbstbewusst in der Öffentlichkeit präsentieren.“ Der Staatssekretär, der auch für den Aufbau Ost verantwortlich ist, wies zudem darauf hin, dass der Neubau für Berlin und die gesamte Region wirtschaftlich von Vorteil sei. Man könne davon ausgehen, dass viele einheimische Firmen von den Baumaßnahmen profitieren werden. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen als Bauherr werde außerdem mit einem stringenten Kostenmanagement dafür Sorge tragen, dass die veranschlagten Baukosten für den heute vorgestellten Entwurf in Höhe von 720 Millionen Euro eingehalten werden.
Ernst Uhrlau, Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt und Geheimdienstkoordinator unterstrich, dass es für den Bundesnachrichtendienst um neue Herausforderungen im 21. Jahrhundert gehe. Uhrlau: „Mit der Standortentscheidung und dem geplanten Neubau an der Chausseestraße vollziehen wir auch ein Stück Normalisierung, denn kein Auslandsdienst ist so weit entfernt von Regierung und Parlament wie der BND. Künftig heißt es dann nicht mehr: die aus Pullach, wenn der BND gemeint ist, sondern die aus Berlin-Mitte.“ Der BND werde an der Chausseestraße fast in Sichtweite der wichtigsten Bedarfsträger sein. Diese räumliche Nähe symbolisiere die Notwendigkeit einer engen außen- und sicherheitspolitischen Community. Diese könne nur in Berlin verwirklicht werden, und darin werde der BND einen wichtigen Beitrag zu leisten haben.
Berlins Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer erläuterte, dass mit dem Vorhaben die nach dem Abriss des früheren Stadions der Weltjugend entstandene über 10 Hektar große Brachfläche an der Chaussestraße städtebaulich neu geordnet werde. Die im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellten Grundzüge der Planung würden nun durch den Entwurf von Jan Kleihues konkretisiert. Die Planungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begrenzten sich aber nicht nur auf die BND-Zentrale. Junge-Reyer: „Gemeinsam mit dem Bezirk Mitte werden wir die Voraussetzungen zur Revitalisierung des bis zu drei Hektar großen Pankegrünzuges zwischen Habersaath- und Chausseestraße schaffen. Zur Finanzierung der öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen wird Berlin Verträge mit dem Bund abschließen. Wir schaffen im ersten Halbjahr 2006 die Voraussetzungen für den Baubeginn, der dafür notwendige weiterentwickelte Bebauungsplan wird noch im Herbst 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt.“
Der Bundesnachrichtendienst zieht im Jahr 2011 von Pullach nach Berlin. Der Neubau mit einer Hauptnutzfläche von rund 100.000 Quadratmetern soll 4000 Mitarbeitern Platz bieten.
(quelle: pressemitteilung des bundesministeriums für verkehr-, bau- und wohnungswesen & der senatsverwaltung für stadtentwicklung, www.stadtentwicklung.berlin.de )
klingt nicht schlecht oder? nun aber zu den bildern:
http://www.informatik.hu-berlin.de/~noth/_bilder/bnd_3.jpg
http://www.informatik.hu-berlin.de/~noth/_bilder/bnd_1.jpg
(dank an antiquitus aus dem www.aphforum.de )
ich finde diesen bau schrecklich :bash: ! premitiv und öde! da hätte ich doch lieber ein hochhaus (100000m² sind ja doch schon was :) ) oder für einen schönen, klassischen bau mit blockrandbebauung. es muss sich ja nicht alles nach den platten in der umgebung richten, man kann ja auch mit diesem bau ein positives signal für eine stadtteilumentwicklung setzten... :sleepy:
Das Gebäude wird in der Chausseestraße auf dem Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend nach Plänen des Berliner Büros Kleihues + Kleihues entstehen. Danach bleibt das Hauptgebäude im Zentrum der Anlage mit gut 30 Metern unterhalb der bislang vorgesehenen maximalen Höhen im Bebauungsplanentwurf. Durch die Komprimierung des zurückgesetzten Hauptgebäudes mit einer Grundfläche von 180 x 280 Metern werden an der Chausseestraße große begrünte Freiflächen gewonnen. Dadurch fügt sich die Gesamtanlage harmonisch in das städtebauliche Umfeld ein. Es wird lediglich zwei Eckgebäude und zur Markierung des mittig gelegenen Haupteingangs zwei niedrige Gebäude geben. Der Entwurf ist von einem Bewertungsgremium einstimmig empfohlen worden.
Der zuständige Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Tilo Braune sagte, den Architekten sei es in hervorragender Weise gelungen, den Maßstab der Stadt zu respektieren und dem Ort zugleich eine eigene Identität zu geben. Braune: „Der Bundesnachrichtendienst muss sich nicht hinter Mauern verstecken. Wenn dieser Entwurf umgesetzt wird, kann er sich mit einer angemessenen Architektursprache selbstbewusst in der Öffentlichkeit präsentieren.“ Der Staatssekretär, der auch für den Aufbau Ost verantwortlich ist, wies zudem darauf hin, dass der Neubau für Berlin und die gesamte Region wirtschaftlich von Vorteil sei. Man könne davon ausgehen, dass viele einheimische Firmen von den Baumaßnahmen profitieren werden. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen als Bauherr werde außerdem mit einem stringenten Kostenmanagement dafür Sorge tragen, dass die veranschlagten Baukosten für den heute vorgestellten Entwurf in Höhe von 720 Millionen Euro eingehalten werden.
Ernst Uhrlau, Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt und Geheimdienstkoordinator unterstrich, dass es für den Bundesnachrichtendienst um neue Herausforderungen im 21. Jahrhundert gehe. Uhrlau: „Mit der Standortentscheidung und dem geplanten Neubau an der Chausseestraße vollziehen wir auch ein Stück Normalisierung, denn kein Auslandsdienst ist so weit entfernt von Regierung und Parlament wie der BND. Künftig heißt es dann nicht mehr: die aus Pullach, wenn der BND gemeint ist, sondern die aus Berlin-Mitte.“ Der BND werde an der Chausseestraße fast in Sichtweite der wichtigsten Bedarfsträger sein. Diese räumliche Nähe symbolisiere die Notwendigkeit einer engen außen- und sicherheitspolitischen Community. Diese könne nur in Berlin verwirklicht werden, und darin werde der BND einen wichtigen Beitrag zu leisten haben.
Berlins Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer erläuterte, dass mit dem Vorhaben die nach dem Abriss des früheren Stadions der Weltjugend entstandene über 10 Hektar große Brachfläche an der Chaussestraße städtebaulich neu geordnet werde. Die im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellten Grundzüge der Planung würden nun durch den Entwurf von Jan Kleihues konkretisiert. Die Planungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung begrenzten sich aber nicht nur auf die BND-Zentrale. Junge-Reyer: „Gemeinsam mit dem Bezirk Mitte werden wir die Voraussetzungen zur Revitalisierung des bis zu drei Hektar großen Pankegrünzuges zwischen Habersaath- und Chausseestraße schaffen. Zur Finanzierung der öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen wird Berlin Verträge mit dem Bund abschließen. Wir schaffen im ersten Halbjahr 2006 die Voraussetzungen für den Baubeginn, der dafür notwendige weiterentwickelte Bebauungsplan wird noch im Herbst 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt.“
Der Bundesnachrichtendienst zieht im Jahr 2011 von Pullach nach Berlin. Der Neubau mit einer Hauptnutzfläche von rund 100.000 Quadratmetern soll 4000 Mitarbeitern Platz bieten.
(quelle: pressemitteilung des bundesministeriums für verkehr-, bau- und wohnungswesen & der senatsverwaltung für stadtentwicklung, www.stadtentwicklung.berlin.de )
klingt nicht schlecht oder? nun aber zu den bildern:
http://www.informatik.hu-berlin.de/~noth/_bilder/bnd_3.jpg
http://www.informatik.hu-berlin.de/~noth/_bilder/bnd_1.jpg
(dank an antiquitus aus dem www.aphforum.de )
ich finde diesen bau schrecklich :bash: ! premitiv und öde! da hätte ich doch lieber ein hochhaus (100000m² sind ja doch schon was :) ) oder für einen schönen, klassischen bau mit blockrandbebauung. es muss sich ja nicht alles nach den platten in der umgebung richten, man kann ja auch mit diesem bau ein positives signal für eine stadtteilumentwicklung setzten... :sleepy: