Human
June 24th, 2005, 02:20 PM
www.vienna.at:
Am Wiener Donaukanal entsteht ein neues Hochhaus - und zwar am Standort der früheren UNIQA-Konzernzentrale in der Praterstraße 1-7.
Den von der UNIQA ausgeschriebenen Wettbewerb hat nun der französische Architekt Jean Nouvel für sich entschieden. Das teilte das Versicherungsunternehmen am Freitag mit. Der Neubau im Bezirk Leopoldstadt soll demnach vor allem als Hotel genutzt werden.
13 renommierte Architekten aus ganz Europa waren zum Wettbewerb geladen. Sie mussten sich mit einer Fläche auseinandersetzen, die bis zur Übersiedlung in den neuen, benachbarten UNIQA-Tower im August 2004 als Zentrale der Versicherung in Verwendung war.
Das Siegerprojekt wird sich laut dem Büro von Wiens Planungsstadtrat Rudolf Schicker (S) in Sachen Höhe am benachbarten Media Tower orientieren und soll etwa 70 bis 75 Meter hoch werden. Termine für Baubeginn bzw. die geplante Fertigstellung wurden noch nicht genannt. Zuvor war jedenfalls eine mögliche Adaptierung des Altbaus geprüft worden - wobei festgestellt worden sei, dass das Objekt weder sicherheitstechnisch noch bauphysikalisch und funktional den heutigen Anforderungen entspreche, so die UNIQA.
Ziel des zweistufigen Wettbewerbs sei es gewesen, für den Standort ein repräsentatives Projekt mit attraktiver öffentlich zugänglicher Sockelzone in Vernetzung mit den umliegenden öffentlichen Straßenräumen - insbesondere der angrenzenden Taborstraße - zu entwickeln. Neben der Nutzung als Hotel soll das Gebäude auch Platz für ein Restaurant im obersten Turmgeschoss, eine repräsentative Einkaufspassage im Erdgeschoss, Büroräumlichkeiten und ein Tagungszentrum bieten.
„Wir wollen aber vor allem auch der städtebaulichen Bedeutung dieses attraktiven Standortes Rechnung tragen - so war beispielsweise die Berücksichtigung der Sichtachse Reichsbrücke - Stephansdom für uns eine wichtige Vorgabe an die Teilnehmer. In der ersten Wettbewerbsstufe stand daher die städtebauliche Einfügung in das gegebene Umfeld, sowie die möglichst flexible Nutzungsmöglichkeit des Objektes deutlich im Vordergrund“, erklärte UNIQA-Generaldirektor Konstantin Klien dazu in einer Aussendung.
Das Projekt von Jean Nouvel verspreche architektonisch ein internationales hohes Niveau, hieß es. Nouvel wurde 1945 in Fumel (Frankreich) geboren, er gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Gegenwart. Zu seinen bekanntesten Bauten gehören die Fondation Cartier in Paris, die Oper von Lyon oder das Pariser Institut du Monde Arabe. In Wien gestaltete Nouvel den westlichsten der vier Gasometer.
Am Wiener Donaukanal entsteht ein neues Hochhaus - und zwar am Standort der früheren UNIQA-Konzernzentrale in der Praterstraße 1-7.
Den von der UNIQA ausgeschriebenen Wettbewerb hat nun der französische Architekt Jean Nouvel für sich entschieden. Das teilte das Versicherungsunternehmen am Freitag mit. Der Neubau im Bezirk Leopoldstadt soll demnach vor allem als Hotel genutzt werden.
13 renommierte Architekten aus ganz Europa waren zum Wettbewerb geladen. Sie mussten sich mit einer Fläche auseinandersetzen, die bis zur Übersiedlung in den neuen, benachbarten UNIQA-Tower im August 2004 als Zentrale der Versicherung in Verwendung war.
Das Siegerprojekt wird sich laut dem Büro von Wiens Planungsstadtrat Rudolf Schicker (S) in Sachen Höhe am benachbarten Media Tower orientieren und soll etwa 70 bis 75 Meter hoch werden. Termine für Baubeginn bzw. die geplante Fertigstellung wurden noch nicht genannt. Zuvor war jedenfalls eine mögliche Adaptierung des Altbaus geprüft worden - wobei festgestellt worden sei, dass das Objekt weder sicherheitstechnisch noch bauphysikalisch und funktional den heutigen Anforderungen entspreche, so die UNIQA.
Ziel des zweistufigen Wettbewerbs sei es gewesen, für den Standort ein repräsentatives Projekt mit attraktiver öffentlich zugänglicher Sockelzone in Vernetzung mit den umliegenden öffentlichen Straßenräumen - insbesondere der angrenzenden Taborstraße - zu entwickeln. Neben der Nutzung als Hotel soll das Gebäude auch Platz für ein Restaurant im obersten Turmgeschoss, eine repräsentative Einkaufspassage im Erdgeschoss, Büroräumlichkeiten und ein Tagungszentrum bieten.
„Wir wollen aber vor allem auch der städtebaulichen Bedeutung dieses attraktiven Standortes Rechnung tragen - so war beispielsweise die Berücksichtigung der Sichtachse Reichsbrücke - Stephansdom für uns eine wichtige Vorgabe an die Teilnehmer. In der ersten Wettbewerbsstufe stand daher die städtebauliche Einfügung in das gegebene Umfeld, sowie die möglichst flexible Nutzungsmöglichkeit des Objektes deutlich im Vordergrund“, erklärte UNIQA-Generaldirektor Konstantin Klien dazu in einer Aussendung.
Das Projekt von Jean Nouvel verspreche architektonisch ein internationales hohes Niveau, hieß es. Nouvel wurde 1945 in Fumel (Frankreich) geboren, er gilt als einer der bedeutendsten Architekten der Gegenwart. Zu seinen bekanntesten Bauten gehören die Fondation Cartier in Paris, die Oper von Lyon oder das Pariser Institut du Monde Arabe. In Wien gestaltete Nouvel den westlichsten der vier Gasometer.