Human
July 21st, 2005, 11:25 AM
wien.orf.at
Neuer Stadteil am Handelskai
Rund um die Marina Wien soll ein neuer Stadtteil entstehen. Bei der U2-Station Wehlistraße sind Büros und eine Einkaufsmeile geplant. Temporäre Pläne gibt es auch für den alten Teil der Wiener Messe. Sie könnte als Fan-Corner für die Fußball-EM dienen.
Neue Aufgabe für Donaustadtbrücke
Vor fünf Jahren diente die Donaustadtbrücke als Ersatzbrücke bei der Renovierung der Tangentenbrücke. Schon bald wird sie U-Bahnbrücke und Herzstück des neuen Stadtteils Handelskai sein.
Auf dem weit über einem Kilometer langen Streifen zwischen Kai und Wehlistraße wird unter anderem ein 100 Meter hoher Turm entstehen. Zudem soll über den Handelskai ein Plateau gebaut werden, um die bestehende Marina am Ufer einzubinden.
Laut Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) soll in der ersten Etage eine Flanierlandschaft entstehen, damit die Menschen über die Eisenbahn auf die Donau sehen können.
Büros, keine Wohnungen
Bis zu 7.000 Arbeitsplätzen sollen auf dem Areal entstehen, hoffen die Planer. Wohnbereiche sind hingegen kaum vorgesehen. Als Abschluss der Arbeiten wird das Jahr 2008 angepeilt.
Großer See beim Happel-Stadion
Ebenfalls ans Wasser rückt das Ernst-Happel-Stadion. Auf der gegenüberliegenden Fläche im Bereich Vorgartenstraße/Trabrennstraße wird im dort geplanten Büroviertel ebenfalls bis 2008 ein See mit 7.000 Quadratmetern Wasserfläche angelegt.
Auf dem 40.000 Quadratmeter großen Areal soll zudem ein rund 80 Meter hohes Bürohochhaus, ein Hotel und ein weiteres Bürogebäude errichtet werden.
Für den Südteil des alten Messegeländes an der Südportalstraße hat Schicker hingegen eine temporäre Nutzung im Auge: Bei der Fußball-EM 2008 könnte das rund neun Hektar große Areal als Treffpunkt für Fans benutzt werden. Bis dahin sollen die bestehenden Bauten abgerissen werden.
Die dauerhafte Nutzung des Geländes in der Leopoldstadt liegt aber weiter in der Schwebe. Man wolle bei der EM 2008 keine Baustelle in unmittelbarer Nähe des Ernst-Happel-Stadions, um Randalierern keine Latten oder Pflastersteine als Wurfgeschosse zu offerieren.
Ein eventueller Baubeginn könne auch erst 2009 erfolgen, so Schicker. Das Gelände ist mittlerweile das Einzige im Rahmen des Stadtentwicklungsgebiets um Prater, Messe, Krieau und Stadion, für das noch keine fixe Nutzung vorliegt.
Neuer Stadteil am Handelskai
Rund um die Marina Wien soll ein neuer Stadtteil entstehen. Bei der U2-Station Wehlistraße sind Büros und eine Einkaufsmeile geplant. Temporäre Pläne gibt es auch für den alten Teil der Wiener Messe. Sie könnte als Fan-Corner für die Fußball-EM dienen.
Neue Aufgabe für Donaustadtbrücke
Vor fünf Jahren diente die Donaustadtbrücke als Ersatzbrücke bei der Renovierung der Tangentenbrücke. Schon bald wird sie U-Bahnbrücke und Herzstück des neuen Stadtteils Handelskai sein.
Auf dem weit über einem Kilometer langen Streifen zwischen Kai und Wehlistraße wird unter anderem ein 100 Meter hoher Turm entstehen. Zudem soll über den Handelskai ein Plateau gebaut werden, um die bestehende Marina am Ufer einzubinden.
Laut Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) soll in der ersten Etage eine Flanierlandschaft entstehen, damit die Menschen über die Eisenbahn auf die Donau sehen können.
Büros, keine Wohnungen
Bis zu 7.000 Arbeitsplätzen sollen auf dem Areal entstehen, hoffen die Planer. Wohnbereiche sind hingegen kaum vorgesehen. Als Abschluss der Arbeiten wird das Jahr 2008 angepeilt.
Großer See beim Happel-Stadion
Ebenfalls ans Wasser rückt das Ernst-Happel-Stadion. Auf der gegenüberliegenden Fläche im Bereich Vorgartenstraße/Trabrennstraße wird im dort geplanten Büroviertel ebenfalls bis 2008 ein See mit 7.000 Quadratmetern Wasserfläche angelegt.
Auf dem 40.000 Quadratmeter großen Areal soll zudem ein rund 80 Meter hohes Bürohochhaus, ein Hotel und ein weiteres Bürogebäude errichtet werden.
Für den Südteil des alten Messegeländes an der Südportalstraße hat Schicker hingegen eine temporäre Nutzung im Auge: Bei der Fußball-EM 2008 könnte das rund neun Hektar große Areal als Treffpunkt für Fans benutzt werden. Bis dahin sollen die bestehenden Bauten abgerissen werden.
Die dauerhafte Nutzung des Geländes in der Leopoldstadt liegt aber weiter in der Schwebe. Man wolle bei der EM 2008 keine Baustelle in unmittelbarer Nähe des Ernst-Happel-Stadions, um Randalierern keine Latten oder Pflastersteine als Wurfgeschosse zu offerieren.
Ein eventueller Baubeginn könne auch erst 2009 erfolgen, so Schicker. Das Gelände ist mittlerweile das Einzige im Rahmen des Stadtentwicklungsgebiets um Prater, Messe, Krieau und Stadion, für das noch keine fixe Nutzung vorliegt.