trance-x
August 13th, 2005, 09:59 PM
http://morgenpost.berlin1.de/ausgabe/2005/08/13/bezirke/772846.html
Tempel wird in Turnhalle integriert
Tamilischer Kulturverein informiert über Baupläne für Hindu-Gebetsraum - Großes Fest im Volkspark Hasenheide
http://morgenpost.berlin1.de/images/2005/08/13/bezirke/105017_scaleUp.jpg
Farbenfroh bemalt mit hohem Eingangsportal: Der erste Entwurf des Hindutempels
Foto: Repro: BM
Von Gabi Zylla
Bei einem großen Fest im Volkspark Hasenheide will der Tamilische Kulturverein am 14. September neben Musik und Tanz erste Architektenpläne und Informationen zum Bau eines Hindutempels auf dem Gelände mit der historischen Holzturnhalle präsentieren. Die Genehmigung für die Veranstaltung von 15 bis 20 Uhr wird jetzt vom Naturschutz- und Grünflächenamt (NGA) eingeholt. Die Halle wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Sie erinnert an den ersten Freiluftsportplatz Deutschlands, der dort 1811 von Turnvater Jahn angelegt wurde.
"Das Fest ist gleichzeitig eine Segnung des Platzes, auf dem der Tempel stehen soll", so Frau Vijaya Lakshmi Krishnamurthy vom Verein. Der 14. September sei aus Sicht der Hindus ein guter Tag dafür. Auf dem 1300 Quadratmeter großen, eingezäunten Gelände in der Nähe des Jahn-Denkmals sollen nach ersten Planungen zwei separate Gebäude entstehen - ein Gebetsraum und ein Gemeindesaal, die durch einen überdachten Rundgang miteinander verbunden werden. Der Verein will das Bezirks-Areal in Erbbaupacht nutzen. Zwei bis drei Millionen Euro werden für den Tempel benötigt. Das Geld soll durch Sponsoren und Sammlungen bei den Gläubigen in die Kasse kommen. So werden auch die potentiellen Sponsoren, Politiker sowie Vertreter der indischen Botschaft als Gäste zum Fest eingeladen.
"In die Planungen wird auch die alte Turnhalle einbezogen", sagt NGA-Leiter Bernd Kanert. Das marode Gebäude sollte eigentlich abgerissen werden, da sich für die Sanierung keine Geldgeber fanden. Der Landessportbund hatte sich intensiv für den Erhalt eingesetzt. In die nach einer Seite offene Halle soll laut Kanert bis zur Fußball-WM der Gebetsraum als ein Haus innerhalb der Halle gebaut werden. "Wie das genau aussehen soll, dazu laufen noch Gespräche mit den Architekten", sagt Kanert. Der Gemeindesaal werde dann später dazugebaut.
Laut Kulturverein soll der Komplex sechs Meter hoch werden. Ausnahme ist das Portal im südindischen Stil: Es könnte nach Vorbild des Hindutempels in Hamm etwa 17 Meter hoch werden. Der Tempel soll "Sri Ganesha" heißen und dem elefantenköpfigen Gott gewidmet werden. Beim Verein hat nun die Erarbeitung des architektonischen und finanziellen Konzepts Vorrang.
Für Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) ist der Tempel ein Zeichen der Weltoffenheit Neuköllns. "Es ist toll, wie gut das Projekt in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht wurde."
infos ueber den hinduTempel in Hamm:
homePage: http://www.kamadchi-ampal.de
bilder: http://www.kamadchi-ampal.de/bilder.htm
noch mehr bilder: http://www.uni-essen.de/Ev-Theologie/courses/exk-hindutempel2003bericht.htm
http://www.kamadchi-ampal.de/DSC00273.JPG
http://www.kamadchi-ampal.de/bilder2.jpghttp://www.uni-essen.de/Ev-Theologie/images/hindu-kamadchi%20ampal.jpg
http://www.kamadchi-ampal.de/DSC00281.JPG
http://www.kamadchi-ampal.de/bilder4.jpg
Tempel wird in Turnhalle integriert
Tamilischer Kulturverein informiert über Baupläne für Hindu-Gebetsraum - Großes Fest im Volkspark Hasenheide
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Farbenfroh bemalt mit hohem Eingangsportal: Der erste Entwurf des Hindutempels
Foto: Repro: BM
Von Gabi Zylla
Bei einem großen Fest im Volkspark Hasenheide will der Tamilische Kulturverein am 14. September neben Musik und Tanz erste Architektenpläne und Informationen zum Bau eines Hindutempels auf dem Gelände mit der historischen Holzturnhalle präsentieren. Die Genehmigung für die Veranstaltung von 15 bis 20 Uhr wird jetzt vom Naturschutz- und Grünflächenamt (NGA) eingeholt. Die Halle wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Sie erinnert an den ersten Freiluftsportplatz Deutschlands, der dort 1811 von Turnvater Jahn angelegt wurde.
"Das Fest ist gleichzeitig eine Segnung des Platzes, auf dem der Tempel stehen soll", so Frau Vijaya Lakshmi Krishnamurthy vom Verein. Der 14. September sei aus Sicht der Hindus ein guter Tag dafür. Auf dem 1300 Quadratmeter großen, eingezäunten Gelände in der Nähe des Jahn-Denkmals sollen nach ersten Planungen zwei separate Gebäude entstehen - ein Gebetsraum und ein Gemeindesaal, die durch einen überdachten Rundgang miteinander verbunden werden. Der Verein will das Bezirks-Areal in Erbbaupacht nutzen. Zwei bis drei Millionen Euro werden für den Tempel benötigt. Das Geld soll durch Sponsoren und Sammlungen bei den Gläubigen in die Kasse kommen. So werden auch die potentiellen Sponsoren, Politiker sowie Vertreter der indischen Botschaft als Gäste zum Fest eingeladen.
"In die Planungen wird auch die alte Turnhalle einbezogen", sagt NGA-Leiter Bernd Kanert. Das marode Gebäude sollte eigentlich abgerissen werden, da sich für die Sanierung keine Geldgeber fanden. Der Landessportbund hatte sich intensiv für den Erhalt eingesetzt. In die nach einer Seite offene Halle soll laut Kanert bis zur Fußball-WM der Gebetsraum als ein Haus innerhalb der Halle gebaut werden. "Wie das genau aussehen soll, dazu laufen noch Gespräche mit den Architekten", sagt Kanert. Der Gemeindesaal werde dann später dazugebaut.
Laut Kulturverein soll der Komplex sechs Meter hoch werden. Ausnahme ist das Portal im südindischen Stil: Es könnte nach Vorbild des Hindutempels in Hamm etwa 17 Meter hoch werden. Der Tempel soll "Sri Ganesha" heißen und dem elefantenköpfigen Gott gewidmet werden. Beim Verein hat nun die Erarbeitung des architektonischen und finanziellen Konzepts Vorrang.
Für Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) ist der Tempel ein Zeichen der Weltoffenheit Neuköllns. "Es ist toll, wie gut das Projekt in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht wurde."
infos ueber den hinduTempel in Hamm:
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bilder: http://www.kamadchi-ampal.de/bilder.htm
noch mehr bilder: http://www.uni-essen.de/Ev-Theologie/courses/exk-hindutempel2003bericht.htm
http://www.kamadchi-ampal.de/DSC00273.JPG
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http://www.kamadchi-ampal.de/DSC00281.JPG
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