trance-x
August 30th, 2005, 05:39 PM
http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/08/30/bezirke/776336.html
Berlin von oben - und auf Leinwand
Charlottenburg: Helikoptersimulation auf dem Europa-Center zeigt jetzt auch "Mauerflug" von 1990
Von Brigitte Schmiemann
http://www.millersvilleinmarburg.de/berlin/mi_20_Europacenter_und_Gedaechtniskirche_JPG.jpghttp://www.bildarchiv-bpk.de/images/europc.JPG
Nach anfänglichen technischen Startschwierigkeiten mausern sich der Helikoptersimulator auf dem Dach des Europa-Centers und die neue Panoramaetage zu einer attraktiven Sightseeing-Adresse. Die Besucher erleben Berlin während eines rund fünf Minuten dauernden Hubschrauberflugs - nur auf der Leinwand, aber die wackelnde Plattform mit den Sitzen und auch die Geräuschkulisse gaukelt ihnen vor, als ob sie wirklich fliegen.
"Wir haben am Wochenende mittlerweile 500 bis 600 Fluggäste täglich. Während der Woche kommen 150 bis 300 pro Tag", berichtet Gerd-Peter Huber, Chef der Betriebsgesellschaft des Heliports.
Wie berichtet, hat der Eigentümer des Shopping-Centers, Christian Pepper, fast eine Million Euro in das Flugerlebnis investiert. Der Simulator stammt von der Berliner Firma MRC, die auch professionelle Flugsimulatoren für Piloten baut. Ein großer Transporthubschrauber - eine MI 8 - hatte die insgesamt 19 Tonnen schweren Einzelteile Anfang vergangenen Monats aufs Dach des 86 Meter Hochhauses geflogen, wo sie montiert wurden.
Huber hat für seine Gäste nun noch eine Rarität organisiert. In der Panoramaetage läuft der 35 Minuten dauernde "Mauerflug". Peter Gärtner (Sanssouci Film, Kleinmachnow) drehte ihn mit seinem Kamerateam 1990 - kurze Zeit nach dem Fall der Mauer - ebenfalls in einer von der Interflug zur Verfügung gestellten MI 8. "Er durfte nicht höher als 50 Meter fliegen, damit das amerikanische Radar ihn nicht erfassen konnte. Außerdem durfte er nur auf der Ostseite drehen. So haben wir heute einzigartige Luftaufnahmen von der Berliner Mauer aus Ostperspektive - alles ohne Graffiti", schwärmt Huber. Die Flugaufnahmen zeigen die Ödnis der Grenzanlagen. Gärtner flog entlang der Südgrenze Berlins über den Flughafen Schönefeld durch Mitte bis zum Grenzübergang Bornholmer Straße. Das Material blieb 15 Jahre unveröffentlicht. Erst seit diesem Jahr sind die Bilddokumente auch auf einer DVD zu kaufen. Friedrichstraße mit dem Checkpoint Charlie, der Potsdamer Platz, Grenzkontrollstelle Heinrich-Heine-Straße - nur Beispiele der beeindruckenden Bilder jüngster Geschichte.
Huber will deshalb den Berliner Schulen anbieten, daß die Schüler sich diesen Film in der Panoramaetage klassenweise anschauen können. 3,50 Euro pro Kind soll der vergünstigte Eintritt kosten.
http://www.europa-center-berlin.de/images/global/rotating_header.gif
Geöffnet sind Heliport und Panorama-Etage: Sonntag bis Donnerstag, 10-22, Freitag/Sonnabend, 10-24 Uhr. Eintritt kostet 9,50 Euro. Wer nur die Panoramaetage besichtigen möchte (dort wird auch der Mauerflug-Film gezeigt) zahlt drei Euro. Karten gibt es an der Kasse im 1. OG des Europa Centers oder unter Tel.: 26 36 78 77 (Montag bis Freitag, 10-14 Uhr).
links:
heliport: www.heliport-berlin.de
europacenter: http://www.24ec.de/
Berlin von oben - und auf Leinwand
Charlottenburg: Helikoptersimulation auf dem Europa-Center zeigt jetzt auch "Mauerflug" von 1990
Von Brigitte Schmiemann
http://www.millersvilleinmarburg.de/berlin/mi_20_Europacenter_und_Gedaechtniskirche_JPG.jpghttp://www.bildarchiv-bpk.de/images/europc.JPG
Nach anfänglichen technischen Startschwierigkeiten mausern sich der Helikoptersimulator auf dem Dach des Europa-Centers und die neue Panoramaetage zu einer attraktiven Sightseeing-Adresse. Die Besucher erleben Berlin während eines rund fünf Minuten dauernden Hubschrauberflugs - nur auf der Leinwand, aber die wackelnde Plattform mit den Sitzen und auch die Geräuschkulisse gaukelt ihnen vor, als ob sie wirklich fliegen.
"Wir haben am Wochenende mittlerweile 500 bis 600 Fluggäste täglich. Während der Woche kommen 150 bis 300 pro Tag", berichtet Gerd-Peter Huber, Chef der Betriebsgesellschaft des Heliports.
Wie berichtet, hat der Eigentümer des Shopping-Centers, Christian Pepper, fast eine Million Euro in das Flugerlebnis investiert. Der Simulator stammt von der Berliner Firma MRC, die auch professionelle Flugsimulatoren für Piloten baut. Ein großer Transporthubschrauber - eine MI 8 - hatte die insgesamt 19 Tonnen schweren Einzelteile Anfang vergangenen Monats aufs Dach des 86 Meter Hochhauses geflogen, wo sie montiert wurden.
Huber hat für seine Gäste nun noch eine Rarität organisiert. In der Panoramaetage läuft der 35 Minuten dauernde "Mauerflug". Peter Gärtner (Sanssouci Film, Kleinmachnow) drehte ihn mit seinem Kamerateam 1990 - kurze Zeit nach dem Fall der Mauer - ebenfalls in einer von der Interflug zur Verfügung gestellten MI 8. "Er durfte nicht höher als 50 Meter fliegen, damit das amerikanische Radar ihn nicht erfassen konnte. Außerdem durfte er nur auf der Ostseite drehen. So haben wir heute einzigartige Luftaufnahmen von der Berliner Mauer aus Ostperspektive - alles ohne Graffiti", schwärmt Huber. Die Flugaufnahmen zeigen die Ödnis der Grenzanlagen. Gärtner flog entlang der Südgrenze Berlins über den Flughafen Schönefeld durch Mitte bis zum Grenzübergang Bornholmer Straße. Das Material blieb 15 Jahre unveröffentlicht. Erst seit diesem Jahr sind die Bilddokumente auch auf einer DVD zu kaufen. Friedrichstraße mit dem Checkpoint Charlie, der Potsdamer Platz, Grenzkontrollstelle Heinrich-Heine-Straße - nur Beispiele der beeindruckenden Bilder jüngster Geschichte.
Huber will deshalb den Berliner Schulen anbieten, daß die Schüler sich diesen Film in der Panoramaetage klassenweise anschauen können. 3,50 Euro pro Kind soll der vergünstigte Eintritt kosten.
http://www.europa-center-berlin.de/images/global/rotating_header.gif
Geöffnet sind Heliport und Panorama-Etage: Sonntag bis Donnerstag, 10-22, Freitag/Sonnabend, 10-24 Uhr. Eintritt kostet 9,50 Euro. Wer nur die Panoramaetage besichtigen möchte (dort wird auch der Mauerflug-Film gezeigt) zahlt drei Euro. Karten gibt es an der Kasse im 1. OG des Europa Centers oder unter Tel.: 26 36 78 77 (Montag bis Freitag, 10-14 Uhr).
links:
heliport: www.heliport-berlin.de
europacenter: http://www.24ec.de/