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earthJoker
December 16th, 2011, 06:24 PM
Ist mir gerade eingefallen:
SKfiYu807NA

And1
December 16th, 2011, 06:40 PM
Was bitte ist an Unterwürfigkeit an meinen Posts erkennbar? Dass man Kritik mit "das andere sei besser" verwechselt ist wieder so eine typische Fehleinschätzung und ein Zeichen mangelnder Kommunikationskultur, wie es sie in der Deutschschweiz all zu oft gibt.

Gereist bin ich genug, um die Schweiz in ihren Grundstrukturen schätzen zu lernen. Jedoch gibt es hier eine ausserordentlich ungesunde Mischung zwischen Individualismus und aus historischen Gründen fehlender Soziokultur. Die Abschottungskultur und die wenigen Begegnugsstätten sind das Resultat.

earthJoker
December 16th, 2011, 08:13 PM
Was bitte ist an Unterwürfigkeit an meinen Posts erkennbar?
Nicht die Posts sind unterwürfig, sondern dieses ewig klein- und schlechtreden des Eigenen und das verklären des Anderen. Natürlich scheint das Grass auf der anderen Seite immer grüner zu sein. Aber gerade was Strassenkultur und öffentliches Leben angeht kann man wohl kaum mekkern. Da sind gewisse Vorstadtwüsten in anderen Ländern doch viel schlimmer.

Was den Schweizern oft abgeht ist eine gesunde Small-Talk-Kultur, dies hat aber doch seht wenig mit Balkonen zu tun.

arnetien
December 17th, 2011, 02:44 PM
http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1421790&page=3

seht euch dieses coole Projekt mal an, sowas neben Harbrücke auf dem Gerold Areal vis-a-vis Prime tower. ca 180-200 m, mit Pflanzen bewachsen und mit der Umgebung verschmolzen... ;) aber müssen wir warscheinlich noch 50Jahre warten hier.. ;) werd in 2 Wochen mal ein paar Fotos machen und diese dann posten, im kleineren Format auch sicher in Zürich eine Bereicherung ! meiner Meinung nach

steve5
December 17th, 2011, 04:02 PM
werd in 2 Wochen mal ein paar Fotos machen und diese dann posten

In Southbank? Dann bitte die Bilder in der Galerie posten: http://www.skyscrapercity.com/forumdisplay.php?f=1830

Viel Spass!

arnetien
December 17th, 2011, 07:57 PM
In Southbank? Dann bitte die Bilder in der Galerie posten: http://www.skyscrapercity.com/forumdisplay.php?f=1830

Viel Spass!

super, danke werd ich machen;):):)

steve5
December 18th, 2011, 06:06 PM
Neubau Wohnhaus mit 13 Eigentumswohnungen

Website: GLANZENBURG (http://www.immobau.ch/index2.php?pid=39&oid=254)

http://www.immobau.ch/upload/big_1324042362GeroV1n.jpg

steve5
December 21st, 2011, 11:11 PM
Tages-Anzeiger, 21.12.2011: 380'000 Franken für ein «Scheissding» (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/380000-Franken-fr-ein-Scheissding/story/15734259)

"Ja zum wohl umstrittensten Zürcher Kunstprojekt der jüngsten Vergangenheit: Der Hafenkran erhält im Gemeinderat eine Mehrheit und kann gebaut werden."

Juhui! :banana: Aber die Kommentare! :ohno:

Was haben all diese Menschen in diesem Land für ein Problem? Wie kann man sich darüber aufregen? Entweder hat man Freude daran oder es ist einem egal, aber es gibt keinen sinnvollen Grund sich darüber aufzuregen, wem es nicht gefällt der muss nicht hinsehen. Es ist für mich dasselbe wie mit dem Fluglärm, die Leute schaffen sich ein künstliches Problem weil sie etwas brauchen worüber sie sich aufregen können. Es gibt Länder auf dieser Welt, da würde von Millionen Menschen nicht ein einziger überhaupt nur schon auf die Idee kommen, dass man sich über sowas aufregen könnte.

eeee.
December 21st, 2011, 11:31 PM
Ich hab's nicht gelesen, aber ich kann mir vorstellen, dass die Leute die Finanzierung kritisieren. Kannst du das nachvollziehen?

Es gibt Leute, die regen sich über die Leute auf, die sich aufregen. Das find ich lustig.:wave:

steve5
December 21st, 2011, 11:44 PM
Ich hab's nicht gelesen, aber ich kann mir vorstellen, dass die Leute die Finanzierung kritisieren. Kannst du das nachvollziehen?

Nicht wenn es um so kleine Beträge geht. Ein Steuerzahler zahlt ca. 1 Fr. für den Hafenkran. Man gibt ständig Geld aus ohne direkt was zurück zu bekommen, was macht da schon der eine Franken aus?

chadw_
December 23rd, 2011, 11:56 AM
hütt e rappe morn e rappe git e schöni zipfelchappe!

sft
December 23rd, 2011, 02:24 PM
Mir persönlich gefällt der Hafenkran auch nicht, ich sehe das auch eher als Verschandelung der eigentlich wunderschönen Altstadt. Aber nun gut, ist janur für ein Jahr. Kommentare im Internet kann man sowieso rauchen.

Dancing Banana
December 24th, 2011, 04:54 AM
Mir persönlich gefällt der Hafenkran auch nicht, ich sehe das auch eher als Verschandelung der eigentlich wunderschönen Altstadt. Aber nun gut, ist janur für ein Jahr. Kommentare im Internet kann man sowieso rauchen.

+1

steve5
December 24th, 2011, 01:23 PM
Verschandelt hat man die Gegend mit dem Abbruch der Fleischhalle (http://www.are.zh.ch/internet/baudirektion/are/de/archaeologie/denkmalpflege/verlorene_baukultur.picturedetails.5.html). Würde diese noch stehen, könnte der Kran gar nicht aufgestellt werden.

Cantho
December 24th, 2011, 03:05 PM
Zürich verträgt schon mal was neues, und da kommt doch so ein Hafenkran gerade recht. Ich freue mich jetzt schon, wenn auf den 0815 Limmat-Altstadt-Grossmünster-Fotos dann dieser Kran als neues Highlight drauf ist. Bringt bißchen Schwung in die Bude :)

Lake
December 25th, 2011, 05:44 PM
Mitten in der Wirtschaftskrise, während die Banken keinen Rappen Steuern ablieferern liefert der Stadtrat ein Budget mit einem Plus ab und dieses Plus wird vernünftigerweise nicht auf die Seite gelegt sondern ausgegeben - ein Teil avon für den Hafenkran.

Sehe das Problem nicht.
:ohno:

chadw_
December 26th, 2011, 03:35 PM
hast du noch nie was von keynes gehört?

Kolja@ZH
December 26th, 2011, 11:14 PM
hast du noch nie was von keynes gehört?

Die Leute ein Loch budeln lassen und dieses anschliessend wieder zu füllen (wohlgemerkt mit dem Aushubmaterial) ist doch Keynes? Vergiss nicht, dass er selber seine Stützungsmassnahmen nie allgemein postuliert hatte sondern lediglich für die kfr. Stützung in den Dreissigern vorschlug...

earthJoker
December 27th, 2011, 10:56 PM
hast du noch nie was von keynes gehört?

Gehört schon, aber glauben muss man es ja trotzdem nicht. (Ausser man ist Tagi-Leser)

steve5
December 28th, 2011, 03:25 PM
Neubau Wohnhaus mit vier Eigentumswohnungen

Website: www.lagovista.ch (http://www.lagovista.ch)

http://www.lerchpartner.ch/images/objekte/149.jpg

steve5
January 2nd, 2012, 10:38 PM
Die "ursprünglich zum Abbruch vorgesehene Liegenschaft Hubertus" bleibt bestehen und wird "als städtebaulicher und kulturhistorisch wichtiger Zeitzeuge in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege sorgfältig saniert." :banana:

"Nach intensiven Abklärungen mit der Denkmalpflege und den Architekten hat sich die Eigentümerin entschlossen, die städtebaulich markante Liegenschaft Hubertus zu erhalten und mit einem Neubau zu kombinieren." :applause:

Medienmitteilung SFPI/MOWE 28.02.11 (http://www.hubertus-zuerich.ch/fileadmin/Dokumente/PDF/Medienmitteilung_SFPI_Baueingabe_Hubertus_Feb_2011.pdf)

Website: www.hubertus-zuerich.ch

steve5
January 2nd, 2012, 10:57 PM
Da gibt es jetzt endlich eine Visualisierung: Weststrasse 19, Zürich (http://www.moserwegenstein.ch/1760.0.html) / Street View (http://maps.google.ch/maps?q=Weststrasse+19,+Z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.36951,8.525605&spn=0.006234,0.016512&sll=47.369626,8.523417&sspn=0.012527,0.033023&vpsrc=6&gl=ch&hnear=Weststrasse+19,+Sihlfeld,+8003+Z%C3%BCrich&t=m&z=17&layer=c&cbll=47.369284,8.523816&panoid=NkPVbZ3J1OqUwJwhOWnEKg&cbp=12,174.64,,0,-13.27)

Badenerstrasse 565, Zürich (http://www.moserwegenstein.ch/1648.0.html) / Street View (http://maps.google.ch/maps?q=Badenerstrasse+565,+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.384231,8.498046&spn=0.000004,0.004128&safe=off&hnear=Badenerstrasse+565,+Kreis+9,+8048+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=19&vpsrc=6&layer=c&cbll=47.384285,8.49742&panoid=STqyxEYzqiUcoVYlkgPQZA&cbp=12,171.3,,0,-11.67) (Umbau zu Wohnungen und Aufstockung)

Beckenhofstrasse 60/62/64, Zürich (http://www.moserwegenstein.ch/1645.0.html) / Street View (http://maps.google.ch/maps?q=Beckenhofstrasse+60,+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.38707,8.540025&spn=0.006058,0.016512&safe=off&hnear=Beckenhofstrasse+60,+Kreis+6,+8006+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=17&vpsrc=6&layer=c&cbll=47.387164,8.539956&panoid=utTABiTffnoUREeEhx0ypA&cbp=12,115.51,,0,-8.95) (Abbruch :ohno: und Neubau Wohnungen)

cityfox
January 3rd, 2012, 08:14 PM
^^gefällt mir nicht wirklich was die so produzieren. bei der weststrasse 19 wirkt der baukörper viel zu voluminös und diese balkone sind total deplaziert.

steve5
January 4th, 2012, 01:14 AM
Der Hubertus Neubau gefällt mir sehr gut, aber ich hätte zwei Stockwerke höher gebaut. Ist ja nicht mal ganz so hoch wie der Altbau. Wenigstens eine Verdichtung, bisher stand dort gar nichts.

cityfox
January 6th, 2012, 12:29 AM
der baukörper ist definitiv etwas zu niedrig, ein stock höher oder nur schon eine kleine erhöhung der traufhöhe hätte einiges geholfen. am besten man hätte einfach den alten plan zu ende gebracht.

steve5
January 11th, 2012, 08:54 AM
Tages-Anzeiger, 11.01.2012: Supervilla bleibt ein Luftschloss (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Supervilla-bleibt-ein-Luftschloss/story/15844938)

"Das Küsnachter Projekt der Stararchitektin Zaha Hadid ist endgültig gestorben. Immobilienberater Adrian Bratschi gab die Pläne auf und verkaufte das Land."

Beide Projekte waren nicht bei www.erstbezug.ch eingetragen, da sieht man wieder mal wohin das führt. :|

cityfox
January 11th, 2012, 03:30 PM
vielleicht hätten sie mal bei federer nachfragen sollen, sowas als verkaufsobjekt zu realisieren finde ich etwas zu utopisch.

steve5
January 17th, 2012, 02:09 PM
Allreal Generalunternehmung AG, 17.01.2012:

Architekturwettbewerb für Wohnüberbauung Guggach in Zürich

Auf einem 20‘000 Quadratmeter grossen Grundstück beim Bucheggplatz im Zürcher Stadtkreis 6 plant Allreal eine Wohnüberbauung mit rund
200 Eigentumswohnungen. Im Rahmen eines Studienauftrags mit sechs eingeladenen Architekturbüros wurde das Projekt von BS+EMI Architekten zur Weiterbearbeitung ausgewählt.

Für das sehr gut erschlossene Areal beim Bucheggplatz in Zürich-Unterstrass wurde ein Studienauftrag mit sechs eingeladenen Architekturbüros durchgeführt. Mit dem Architekturwettbewerb unterstreicht Allreal die Absicht, ein qualitativ hochwertiges und städtebaulich überzeugendes Projekt zu realisieren.

Von den sechs eingereichten Studien hat die Jury das Projekt von BS+EMI Architekten zur Weiterbearbeitung empfohlen. Geplant sind rund 200 Eigentumswohnungen in vier Baukörpern mit sieben beziehungsweise acht Geschossen. Die Gebäude sind um einen grossen, parkartigen Innenhof angeordnet. Die Wohnüberbauung wird im Standard Minergie-P-Eco erstellt.

Derzeit wird das Siegerprojekt von den Architekten weiterbearbeitet und optimiert. Das Baugesuch für die Wohnüberbauung wird voraussichtlich im März 2012 eingereicht, der Baubeginn findet - abhängig vom Bewilligungsverfahren - frühestens im Herbst 2012 statt. Erste Rückbauarbeiten wurden bereits Ende November ausgeführt.

Fakten und Zahlen

Bauherrschaft Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Projektentwicklung Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Teilnehmer Studienauftrag
- Adrian Streich Architekten AG, Zürich
- Architekt Krischanitz ZT GmbH, Zürich
- Baumschlager Eberle Zürich, Zürich
- BS+EMI Architektenpartner AG Zürich
- Joos & Mathys Architekten ETH/SIA, Zürich
- Max Dudler Architekten AG, Zürich

Jury

- Prof. Roger Diener, Diener & Diener Architekten, Basel (Vorsitz)
- Patrick Gmür, Direktor Amt für Städtebau, Zürich
- Peter Noser, stv. Direktor Amt für Städtebau, Zürich
- Prof. Matthias Sauerbruch, Sauerbruch Hutton International GmbH, Berlin
- Dr. Thomas Held, Analysen & Strategien, Zürich
- Bruno Bettoni, Allreal Vorsitzender der Gruppenleitung
- Nigel Woolfson, Allreal Generalunternehmung AG, Leiter Projektentwicklung

Termine

Baueingabe (geplant) März 2012
Baubeginn (geplant) Herbst 2012
Bezug (geplant) ab Winter 2014

Mitteilung (http://www.allreal.ch/weballreal/index/main/presse/presse-medienmitteilungen/presse-medien-separator/12-01-17-medien-guggach.htm) | Download Situationsplan + Visualisierung (http://daten.allreal.ch/presse/pressemappen/120116-pressemappe-guggach.zip)

Sippper
January 19th, 2012, 05:53 PM
Das Projekt gefällt mir. Hoffe es gibt nicht mehr all zu viele Änderungen bis zum abschliessenden Bewilligungsverfahren.

Schade ist nur, dass es sich rein um Eigentumswohnungen handeln wird. :bash: Wäre sonst ein ernst zunehmender Kandidat für meine nächste Wohnung gewesen! :ohno:

steve5
January 20th, 2012, 12:32 AM
Hochbaudepartement Stadt Zürich, 19.01.2012:

Pflegezentrum Bombach betrieblich und energetisch optimiert

Das Pflegezentrum Bombach in Zürich-Höngg wurde in den vergangenen zwei Jahren umfassend instand gestellt. Nun erfüllt es auch wieder alle Anforderungen an einen modernen Pflegebetrieb. Den Bewohnerinnen und Bewohnern stehen ausschliesslich Einer- und Zweierzimmer zur Verfügung. Der Stadtrat hatte Ausgaben von 43,55 Mio. Franken bewilligt.

Bis zur jetzt abgeschlossenen Erneuerung führte kein anderes städtisches Pflegezentrum so viele Mehrbettenzimmer wie das Bombach, ein typischer Zeuge aus den 1960er-Jahren. Die Bewohnerinnen und Bewohner dürfen sich nun auf einen zeitgemässen Standard freuen: Die 28 Einzel- und 49 Zweierzimmer verfügen alle über einen direkten Zugang zu Nasszellen. Auf sämtlichen Etagen wurden Aufenthalts- und Essräume eingerichtet.

Projekt erfüllt unterschiedlichste Anforderungen

Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Hochbaudepartements, betonte in seiner Ansprache die Komplexität des Projekts: «Die betrieblichen Anforderungen innerhalb der vorgegebenen baulichen Strukturen mit den Bedürfnissen an eine attraktive Wohn- und Arbeitsumgebung in Einklang zu bringen, das war die grosse, aber auch spannende Herausforderung für alle Beteiligten, vor allem aber für die Architekten von Niedermann Sigg Schwendener Architekten AG.»

Den Planern ist es hervorragend gelungen, die Qualitäten des Gebäudes aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Besonders augenfällig ist dieses Vorgehen bei der schlichten Fassade und der offenen Cafeteria.

Nebst der Sanierung der baulichen Substanz und den Anpassungen an die neuen Vorschriften und Richtlinien wurden die Eingangshalle mit der öffentlichen Cafeteria vergrössert und die Untergeschosse mit der Küche und den Personalräumen komplett umorganisiert. «Die neu gestaltete Cafeteria bringt Leben von draussen ins Pflegezentrum. Sie wird wie bis anhin ein wichtiger Treffpunkt im Quartier sein», sagte Odermatt.

Höhere Energieeffizienz

Dank zusätzlich gedämmter Fassaden und Flachdächer, einer Lüftung mit Abwärmenutzung und einer sehr sparsamen Beleuchtung erfüllt das Gebäude künftig den Minergie-Standard. Einen weiteren Beitrag zur energetischen Nachhaltigkeit leistet die Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Das Resultat der Instandstellung überzeugt auch Kurt Meier, Direktor Pflegezentren der Stadt Zürich: «Mit der Sanierung des Pflegezentrums Bombach hat das Haus seinen früheren Spitalcharakter verloren und wird zum wohnlichen Zuhause für seine Bewohnerinnen und Bewohner.»

Grosser Umzug im April

Das Pflegezentrum Bombach – während der Bauarbeiten nicht belegt – nimmt von Februar bis April zunächst Bewohnerinnen und Bewohner anderer städtischer Pflegezentren auf, in welchen kleinere Unterhaltsarbeiten fällig sind. Am 17. April 2012 ziehen dann die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses A des Pflegezentrums Witikon ein, worauf die Instandsetzung jenes Gebäudes beginnt. Der Umzug ist eine logistische Herausforderung, an der rund 150 städtische Mitarbeitende und 100 freiwillige Helferinnen und Helfer sowie Zivilschützer beteiligt sein werden.

Kunst im und am Bau

Im Innenraum gibt es neu fotografische und malerische Arbeiten von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken. Alle Werke zeichnen sich durch einen speziellen Blick auf die Natur aus und bringen den Bewohnerinnen und Bewohnern Stimmungen der Aussenwelt nahe. Im Frühjahr wird zudem die auf der Terrasse platzierte markante Betonskulptur von Arnold d'Altri restauriert.

Das Angebot im Überblick


3 Abteilungen für Pflege und Wohnen
2 Abteilungen für an Demenz erkrankte Personen
1 Abteilung für Personen mit Sehbehinderung
1 Abteilung für geistig Aktive
1 «Stöckli»: Ein Aufenthaltsbereich, wo bis zu acht demenzerkrankte Personen den Tag begleitet verbringen (stationäre Bewohnerinnen und Bewohner).
1 «Tageszentrum plus»: Ein Angebot für maximal vier Personen, den Tag pflegerisch und therapeutisch begleitet zu verbringen (ambulante Bewohnerinnen und Bewohner).

Innovative Konzepte

Für das Pflegezentrum Bombach wurden neue Konzepte für das Tageszentrum, das «Stöckli», die Pflegeabteilung für Personen mit Sehbehinderung – eine städtische Premiere – sowie die zusätzliche Abteilung für Demenz erarbeitet. Neu ist auch das Verpflegungskonzept: Die Speisen werden nach dem System «Cook and Chill» serviert. Es ermöglicht eine vitaminschonende Produktionsweise und einen gleichzeitigen Service auf allen Abteilungen um 12.00 bzw. 18.00 Uhr.

Tag der offenen Tür

Das Pflegezentrum Bombach steht am 25. August 2012 allen Interessierten zur Besichtigung offen.

Mitteilung (http://www.stadt-zuerich.ch/content/hbd/de/index/ueber_das_departement/medien/medienmitteilungen/2012/januar/120119a.html)


Bildmaterial

Aussenansicht mit Skulptur von Arnold dAltri, Foto: Theodor Stalder (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/hbd/Deutsch/Ueber_das_Departement/Medienmitteilungen/2012/januar/bombach/120119_mm_pflegezentrum_bombach_aussenansicht_mit_skulptur_von_arnold_d_altri.jpg)

Aussenansicht von Winzerhalde, Foto: Theodor Stalder (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/hbd/Deutsch/Ueber_das_Departement/Medienmitteilungen/2012/januar/bombach/120119_mm_pflegezentrum_bombach_aussenansicht_von_winzerhalde.jpg)

Caféteria und Aufenthlatsbereich im Erdgeschoss, Foto: Theodor Stalder (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/hbd/Deutsch/Ueber_das_Departement/Medienmitteilungen/2012/januar/bombach/120119_mm_pflegezentrum_bombach_cafeteria_und_aufenthaltsbereich_im_erdgeschoss.jpg)

Ess- und Aufenthaltsbereich auf der Etage, Foto: Theodor Stalder (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/hbd/Deutsch/Ueber_das_Departement/Medienmitteilungen/2012/januar/bombach/120119_mm_pflegezentrum_bombach_ess_und_aufenthaltsbereich_auf_etage.jpg)

Doppelzimmer, Foto: Theodor Stalder (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/hbd/Deutsch/Ueber_das_Departement/Medienmitteilungen/2012/januar/bombach/120119_mm_pflegezentrum_bombach_doppelzimmer.jpg)

steve5
January 31st, 2012, 08:50 PM
Baudirektion Kanton Zürich, 31.01.2012:

Umbau und Erweiterung des Obergerichts abgeschlossen

In den kommenden Wochen zieht das Obergericht vom Provisorium im Zürcher Seefeld zurück an den Hirschengraben und nimmt dort am 13. Februar 2012 den Betrieb auf. Am 9. Juni 2012 erhält die Bevölkerung Gelegenheit, das umgebaute und erweiterte Obergericht zu besichtigen.

Der Umbau und die Erweiterung des historisch gewachsenen Gebäudekomplexes am Hirschengraben ermöglichen es, den Gerichtsbetrieb zu optimieren und die Sicherheit zu erhöhen. Verhandlungssäle und Büroräumlichkeiten sind künftig aus Sicherheitsgründen klar getrennt.

Die beiden bestehenden Bauten Hirschengraben 13 und 15 sind durch den L-förmigen Neubau entlang der Obmannamtsgasse und der Unteren Zäune verbunden und so zu einem kompakten Gebäudekomplex ergänzt worden. Im Zentrum der umgestalteten Anlage steht der Gerichtssaalbau, der über den öffentlichen Haupteingang am Hirschengraben 15 zugänglich ist. Sowohl der Ergänzungsbau wie auch die bestehenden Altbauten erfüllen den Minergie-Standard.

Dank der Erweiterung finden die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Obergerichts am Hirschengraben Platz, diverse Aussenstellen können aufgehoben werden. Am Hirschengraben und im renovierten Lindenegg, in dem das Notariatsinspektorat untergebracht wird, stehen nach dem Umbau und der Erweiterung rund 240 Arbeitsplätze zur Verfügung.

Der vom Kantonsrat im Januar 2008 bewilligte Baukredit beträgt 81,9 Millionen Franken (Preisstand 1. April 2006). Darin eingeschlossen sind die Kosten von 13 Millionen Franken für die Auslagerung des Obergerichts an die Klausstrasse während der Bauzeit.

Öffentliche Besichtigung am 9. Juni 2012

Das Obergerichtsgebäude steht an einem historisch bedeutsamen Ort am Rande der Zürcher Altstadt. Noch heute zeugt im Innenhof der gotische Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert vom Ursprung des Gebäudes als Barfüsserkloster. Im Verlauf der Zeit befanden sich hier unter anderem auch ein Casino, das erste Zürcher Stadttheater (Aktientheater) und die Staatskellerei.

Mit einer öffentlichen Besichtigung am Samstag, 9. Juni 2012, machen das Obergericht und die Baudirektion Kanton Zürich das Gebäude für die Bevölkerung zugänglich und geben allen Interessierten Gelegenheit, sich über den Umbau und die Geschichte des Gebäudes sowie über die Arbeit des Obergerichts zu informieren.

Grösstes Obergericht der Schweiz

Das Obergericht des Kantons Zürich ist mit Abstand das grösste oberste kantonale Gericht der Schweiz. Es ist die oberste Justizverwaltungsbehörde der Zürcher Zivil- und Strafjustiz und beaufsichtigt zwölf Bezirksgerichte, 44 Notariate und 59 Gemeindeammann- und Betreibungsämter. Angegliedert ist auch das Handelsgericht. Bei den Zivilkammern, den Strafkammern und dem Handelsgericht arbeiten 31 voll- und 8 teilamtliche Oberrichterinnen und Oberrichter. Diese werden in ihrer Tätigkeit von rund 100 juristischen und 30 administrativen Mitarbeitenden sowie den rund 80 Mitarbeitenden des Generalsekretariats unterstützt. Letztere erbringen auch Dienstleistungen über den Bereich des Obergerichts hinaus für die gesamte Rechtspflege. Insgesamt bearbeitet das Obergericht jährlich gegen 12'000 Geschäfte.

Mitteilung + Bilder (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/030_umbau_og.html) | Projektdokumentation (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/030_umbau_og/_jcr_content/contentPar/downloadlist/downloaditems/214_1328004943042.spooler.download.1328005048195.pdf/Umbau_Obergericht_Projektdokumentation.pdf) (PDF) | Factsheet (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/030_umbau_og/_jcr_content/contentPar/downloadlist/downloaditems/215_1328004950333.spooler.download.1328012793803.pdf/Umbau_Obergericht_Factsheet.pdf) (PDF)

steve5
February 4th, 2012, 04:48 PM
Neubau Wohnüberbauung mit 33 Mietwohnungen

Website: www.rebwies-zollikon.ch (http://www.rebwies-zollikon.ch) | Informationen (http://daten.allreal.ch/presse/db/db-rebwies_zollikon.pdf)

http://data.immoserver.ch/file/111093/thumbnail/770x500/PROJEKT_visu00_aussen.jpg

steve5
February 5th, 2012, 06:04 PM
Neubau Wohnüberbauung mit sechs Eigentumswohnungen, Sanierung und Umwandlung Villa in Mehrfamilienhaus mit drei Eigentumswohnungen

Website: www.mazzucchi-residence.ch (http://www.mazzucchi-residence.ch) | Informationen (http://www.walde.ch/de/Kaufen/Neubauprojekt/detail.html?id=1397://)

http://www.walde.ch/data/object/1397_1.jpg

steve5
February 8th, 2012, 11:27 PM
:shocked: Was für eine Aufstockung! Ist das in der Schweiz möglich?

Weststrasse 86 / Zweierstrasse (http://maps.google.ch/maps?q=Weststrasse+86,+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.371356,8.521367&spn=0.000015,0.016512&sll=47.371397,8.521410&layer=c&cbp=13,129.04,,0,-8.21&cbll=47.371588,8.521085&gl=ch&hnear=Weststrasse+86,+Kreis+3,+8003+Z%C3%BCrich&t=h&z=17&panoid=vlFox-5RNlgB6-_5FKiPDg), Aufstockung
um zwei Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse
mit begehbarer Dachterrasse und Umbau eines
Mehrfamilienhauses, Q I, Jürg Hellrigl;
Projektverfasser: Martin A. Rasser, Dipl.
Architekt ETH/SIA, Caspar-Wüst-Strasse 75

Von 4 auf 7½ Stockwerke? :banana:

cityfox
February 9th, 2012, 12:53 PM
^^mal sehen wie das dann aussieht, meiner meinung nach zerstören die meisten aufstockungen in zürich die alten strukturen der gebäude.

steve5
February 9th, 2012, 01:09 PM
Das finde ich nicht schlimm, Hauptsache der Fassadenschmuck bleibt dran, wenn vorhanden. Es gibt zwar wenige Fälle wo es mich auch stört, z.B. hier (http://maps.google.ch/maps?q=seebahnstrasse+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.375864,8.521121&spn=0.000007,0.008256&safe=off&hnear=Seebahnstrasse,+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=18&layer=c&cbll=47.374186,8.51909&panoid=uFucH9nnAgiDWQfJUxMKHQ&cbp=12,196.32,,0,-17.27), aber da hat man das Ensemble schon vorher zerstört mit dem Abbruch vom Eckgebäude. Man könnte die Situation verbessern, indem man das noch erhaltene Eckgebäude auch noch aufstockt.

cityfox
February 9th, 2012, 03:58 PM
ja das ist traurig. der fassadenschmuck wird meistens nicht weitergeführt oder bei den unteren stockwerken komplett enfernt. das sieht dann zusammen gebastelt aus und ist nicht wirklich schön. in solchen fällen wäre ein neubau die bessere lösung.

cityfox
February 9th, 2012, 07:00 PM
die fassade der sihlweid hochhäuser steht. mir gefällts, auch wenn es nicht ganz den visualisierungen enspricht.

http://www.bgzurlinden.ch/html/index.php?id=317

http://www.vcast.ch/webcams/sihlweid/

And1
February 10th, 2012, 12:12 PM
Visualisierung sind doch wie Frauen. Alles schön und wunderbar wenn du sie im richtigen Licht kennenlernst, aber wenn du am nächsten Morgen neben der ausgewählten Ungeschminkten aufwachst, gibts einen Schock (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1447851).

cityfox
February 11th, 2012, 12:59 PM
^^es könnte schlimmer sein..

cityfox
February 13th, 2012, 03:20 PM
"neue" renderings vom hochhaus projekt hirzenbach

http://www.noldinag.ch/index.asp?page=entwicklungbau

eeee.
February 13th, 2012, 03:49 PM
Das wird als Hochhaus bezeichnet? Gespässig.

cityfox
February 13th, 2012, 04:04 PM
ich denke das sind etwa 35 - 40 meter, das überschreitet die mindestanforderungen um etwa 1/3 :lol:

steve5
February 13th, 2012, 04:32 PM
Ist ja nicht so wichtig wie man es nennt. Viel wichtiger ist, ob der Raum sinnvoll genutzt wird, ob eine Verdichtung stattfindet.

Auch wenn Hirzenbach ein Hochhausviertel ist, ist es leider noch nicht selbstverständlich, dass jeder Neubau ein Hochhaus ist. In diesem Fall ist der Neubau rund dreimal so hoch wie der Vorgänger.

raggaman
February 13th, 2012, 09:04 PM
Weiss jemand die Adresse dieses Projektes?

steve5
February 13th, 2012, 09:40 PM
Grosswiesenstrasse 165+167

raggaman
February 13th, 2012, 09:46 PM
Merci!

steve5
February 16th, 2012, 10:32 PM
Regierungsrat Kanton Zürich, 15.02.2012:

Regierungsrat bewilligt rund 6,3 Millionen Franken für Sanierung der Klosterkirche und der Klostermauern in Rheinau

Risse, Schäden und Schimmelpilze gefährden den Decken- und Wandschmuck in der Klosterkirche Rheinau. Der Regierungsrat hat einen Betrag von 4,875 Millionen Franken für die Innenraumsanierung der Kirche gesprochen. Auch die Klostermauern auf dem Rheinauer Festland befinden sich in einem schlechten Zustand. Für deren Instandsetzung hat der Regierungsrat einen Betrag von 1,436 Millionen Franken bewilligt.

Der Verputz, die Fresken und die Stuckaturen an der Decke und den Wänden der Klosterkirche Rheinau weisen deutliche Schäden auf. Es besteht die Gefahr, dass sich einzelne Teile lösen und herunterfallen. Untersuchungen haben zudem ergeben, dass sich im Innenraum der Kirche Schimmelpilze gebildet haben. Um den kulturhistorisch wertvollen Decken- und Wandschmuck zu erhalten und zu verhindern, dass Besucher durch herunterfallende Verputzstücke verletzt werden, saniert das kantonale Hochbauamt den Innenraum der barocken Kirche.

Verbesserung des Raumklimas soll künftig Schimmelpilze verhindern

Ziel der Sanierung ist einerseits, die Stuckaturen, den Verputz und die Fresken zu sichern. Andererseits soll durch die Anpassung der Belüftung das Raumklima in der Kirche verbessert werden, damit sich in Zukunft möglichst keine Schimmelpilze mehr bilden. Weil die Kirche zudem den feuerpolizeilichen Auflagen nicht mehr genügt, werden die Brandschutzmassnahmen angepasst und ein zweiter Ausgang in den Klosterhof erstellt. Der Regierungsrat hat dafür einen Betrag von 4,875 Millionen Franken bewilligt.

Da die Kirche nicht geheizt ist, können die Instandsetzungsarbeiten an den Stuck- und Putzflächen sowie den Fresken nur zwischen April und Oktober erfolgen. Deshalb werden die Bauarbeiten über die Jahre 2012 bis 2014 verteilt. Der Kirchenbetrieb ist während der gesamten Bauphase mit Einschränkungen weiterhin möglich.

Klostermauern auf dem Festland sind beschädigt und teilweise instabil

Das ehemalige Kloster Rheinau umfasste nicht nur die Insel im Rhein, sondern auch Gebäude und Grundstücke auf dem angrenzenden Festland. Die Mauern, die den Besitz des Klosters auf dem Festland begrenzten, sind in ihrer gesamten Länge von rund 1,6 Kilometern von denkmalpflegerischer Bedeutung und prägend für das Ortsbild von Rheinau. Sie befinden sich heute in einem schlechten Zustand und müssen durch das Hochbauamt saniert werden.

Bei der letzten Instandsetzung der Klostermauern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die ursprünglichen Mauerabdeckungen aus Stein durch die damals üblichen Zementplatten ersetzt. Diese sind heute in weiten Teilen beschädigt. Das eindringende Regenwasser führte zu Folgeschäden im Gefüge des Mauerwerks. Zudem wurde ein Grossteil der Mauern ohne Fundamente erstellt. Geländeaufschüttungen in angrenzenden Grundstücken haben deshalb dazu geführt, dass die Mauern teilweise gefährliche Neigungen aufweisen.

Die Arbeiten werden in drei Etappen in den Jahren 2012 bis 2014 durchgeführt und von der Denkmalpflege und der Archäologie begleitet. Der Regierungsrat hat dafür einen Betrag von 1,436 Millionen Franken bewilligt.

Kein Zusammenhang mit der Neunutzung der Klosterinsel

Die Sanierung der Klosterkirche und der Klostermauern steht nicht in direktem Zusammenhang mit der Neunutzung der Klosterinsel Rheinau. Zu diesem Projekt wird dem Kantonsrat voraussichtlich im ersten Quartal 2012 eine kombinierte Kredit- und Richtplanvorlage unterbreitet. Ziel ist es, mit den Bauarbeiten für die Neunutzung im Herbst 2012 beginnen zu können.

Mitteilung (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/040_sanierung_klostermauern.html) | Download Bild (www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/040_sanierung_klostermauern/_jcr_content/contentPar/downloadlist/downloaditems/654_1329318682804.spooler.download.1329318434442.jpg/Klosterkirche_300.jpg)

Kumanovari
February 18th, 2012, 01:51 PM
Stadt Zürich, 21.09.2011:

Ein Kunstwerk mit Potenzial zum Wahrzeichen

Einweihung der Skulptur «Y» im entstehenden Hardaupark

Am Freitagabend, 23. September 2011, wird die Skulptur «Y» erstmals im Licht zu sehen sein, das beim Schaukeln entsteht. Das Werk wird im Beisein des Künstlers Sislej Xhafa eingeweiht. Das «Y» zeigt einen spielerischen Umgang mit grossen Themen wie Migration, Gewalt und Werteverschiebungen.

Die Entwicklung im Hardaugebiet wird seit 2004 von temporären und permanenten Kunst-Interventionen begleitet. Unter der Leitung der Zürcher Hochschule der Künste entstand ein Gesamtkonzept für verschiedene Kunstprojekte. Für den im Bau befindlichen Hardaupark wurde im Rahmen eines Wettbewerbs der städtischen Fachstelle Kunst und Bau die Skulptur «Y» von Sislej Xhafa ausgewählt, einem in Kosovo geborenen und in New York lebenden Künstler von internationalem Rang. Die Skulptur aus weissem Plexiglas und Stahl ist 15 Meter hoch und setzt im Park einen Akzent gegenüber den bis zu 97 Meter hohen Hardau-Hochhäusern und den künftigen Bäumen.

Die Y-Form ist mehrdeutig: Die Skulptur sieht mit ihren Seilen und dem Sitz aus wie eine Steinschleuder. Das «Y» ist so zwar ein Symbol von Gewalt und Widerstand, jedoch aufgrund von Grösse und Material nicht als Waffe zu verwenden. Die Wandlung von der Waffe zur Schaukel ist auch eine Wandlung von Widerstand zu Behaglichkeit und damit zu Integration. Es findet eine Werteverschiebung statt. Das Ypsilon steht in einem Stadtgebiet, in dem Menschen aus verschiedenen Ländern leben und sich kulturelle Unterschiede zeigen. Mit dem «Y» greift Xhafa die Situation von Emigranten in ihrem Herkunftsland auf sowie die Widerstände, die sie als Einwandernde in ihrer neuen Heimat erfahren. Die englische Aussprache von «Y», «why», bedeutet auch «warum». Den Betrachtenden stellen sich verschiedene Fragen, etwa diejenige nach der Ursache von Gewalt oder warum Menschen ihre Heimat verlassen und in einem fremden Land eine neue Existenz aufbauen.
Xhafa kennt das Migrantenleben aus eigener Erfahrung. Er wurde 1970 im Kosovo geboren, wanderte 1990 nach London aus, lebte ab 1993 in Florenz sowie in der Nähe von Pisa und siedelte im Jahr 2000 nach New York über.

«Sislej Xhafas Werk sieht aus wie eine überdimensionierte, aber leichte Steinschleuder, lässt sich als romantische Schaukel nutzen und stellt Fragen», fasst Tiefbauvorsteherin Ruth Genner die vielen Ansätze der Skulptur «Y» zusammen, die damit «ein richtiges ‹Denk mal› ist und zu einem neuen Wahrzeichen des Hardaugebiets werden kann», so die Stadträtin.

Der Stadtrat beschloss ab 2004 Massnahmen, um Infrastruktur und Lebensumstände im Hardaugebiet zu verbessern. Dazu gehört auch der 17 800 m2 grosse Hardaupark. Vor zwei Jahren genehmigten 71,5 Prozent der Stimmberechtigten der Stadt dafür einen Objektkredit, im betroffenen Wahlkreis 4/5 sagten sogar 82 Prozent Ja. Der Bau des Hardauparks ist in der Schlussphase, im Frühling 2012 ist die Anlage fertiggestellt.

Einweihung des «Y»

Am 23. September 2011, um 19.30 Uhr, wird die Skulptur «Y» im Hardaupark eingeweiht. Erstmals wird das Licht zu sehen sein, das beim Schaukeln entsteht. Anwesend sind Stadträtin Ruth Genner, Professor Christoph Schenker von der Zürcher Hochschule der Künste sowie der Künstler selbst, Sislej Xhafa.

Das Kunstwerk wird unterstützt von der G+B Schwyzer Stiftung, der Baugenossenschaft Zurlinden, der Zumtobel Lighting GmbH und dem Migros-Kulturprozent, die zusammen 75 000 Franken an die Finanzierung des «Y» geleistet haben. Die Gesamtkosten für das Werk betragen 395 000 Franken.

Mitteilung (http://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/departement/medien/medienmitteilungen/2011/september/110921a.html) | Flyer zur Einweihung der Skulptur (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/ted/Deutsch/Ueber%20das%20Departement/Medienmitteilungen/2011/september/y/110921_mm_einweihung_skulptur_y_flyer.pdf)


Bilder

Skulptur «Y» von Künstler Sislej Xhafa; Bild 1 (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/ted/Deutsch/Ueber%20das%20Departement/Medienmitteilungen/2011/september/y/110921_mm_y_hardaupark_bild1.JPG)

Skulptur «Y» von Künstler Sislej Xhafa; Bild 2 (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/ted/Deutsch/Ueber%20das%20Departement/Medienmitteilungen/2011/september/y/110921_mm_y_hardaupark_bild2.JPG)

Skulptur «Y» von Künstler Sislej Xhafa; Bild 3 (http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/ted/Deutsch/Ueber%20das%20Departement/Medienmitteilungen/2011/september/y/110921_mm_y_hardaupark_bild3.jpg)

muss ich noch besuchen :-)

steve5
February 18th, 2012, 01:59 PM
Weiss jemand ob die Schaukel wieder in Betrieb ist?

steve5
February 19th, 2012, 03:54 PM
03.10.2011:

http://www.stevesgallery.net/albums/userpics/10001/BDZK_05_1110.JPG

Charles_Manson
February 20th, 2012, 10:32 PM
^^ schon lange nicht mehr so einen abartig hässlichen Neubau gesehen!

chadw_
February 21st, 2012, 11:30 PM
in der tat hässlich.

arnetien
February 28th, 2012, 11:17 PM
nur so als Erfrischung in Sachen Style und Design und Farben und Abwechslung, es geht auch "schön" und es muss auch nicht alles immer grau oder Schwarz sein in der Schweiz, und es muss auch nicht alles immer aussehen wie aus dem kalten Krieg!

gute Beispiele:
http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=569418

hoffe dass bald mal wirklich coole Projekte in Zürich realisiert werden, grosse Würfe, weil gefragt wären diese Wohnungen und daher würden sich die hohen Baukosten sicher auch rechtfertigen lassen.
ZB Geroldareal bitte in Zukunft mit Hochhäusern aber bitte schöne Designs!

;)

cityfox
March 15th, 2012, 03:06 PM
letzibach c baubewilligung wurde erteilt

http://www.immoinfo24.ch/index.php?id=92

steve5
March 15th, 2012, 10:00 PM
Regierungsrat Kanton Zürich, 15.03.2012:

Haus zum Rechberg in Zürich: Regierungsrat bewilligt Objektkredit von 16,7 Millionen Franken

Die Arbeiten für die künftige Nutzung des Hauses zum Rechberg in Zürich sind einen wichtigen Schritt weiter: Der Regierungsrat hat den Objektkredit von 16,7 Millionen Franken bewilligt. Ende April 2012 beginnen die Bauarbeiten.

Das Haus zum Rechberg am Hirschengraben gehört zusammen mit dem Zunfthaus zur Meisen an der Limmat zu den bedeutendsten Barockpalais, die auf Zürcher Gebiet geschaffen wurden. Seit 1899 ist das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Rechberg, Palais, Nebengebäude und Garten, im Eigentum des Kantons. Um es auch künftigen Generationen als Zeitzeugen zu bewahren, hatte der Regierungsrat die Ausarbeitung eines Instandsetzungs- und Erneuerungsprojekts veranlasst.

Nach Ausführung der Bauarbeiten stehen die Nebengebäude den kantonsrätlichen Kommissionen zur Verfügung, während das Hauptgebäude für repräsentative Aufgaben sowie Verwaltungstätigkeiten der Parlamentsdienste genutzt wird. Für die Instandsetzung des Hauptgebäudes sowie für die Umnutzung der Nebengebäude an der Florhofgasse 8 und 10 hat der Regierungsrat einen Objektkredit von insgesamt 16,7 Millionen Franken bewilligt.

Erhaltung und zeitgemässe Ausstattung der wertvollen Bausubstanz

Am Haus zum Rechberg und den Nebengebäuden werden verschiedene Massnahmen vorgenommen, die dem Werterhalt und der künftigen Nutzung dienen. Diese beinhalten die Totalsanierung der Fenster, die Instandsetzung des Treppenhauses, des Foyers und der derzeit nicht genutzten Räume im Erd- und 1. Obergeschoss sowie Reparaturen am Dach und an der Fassade.

Um den behindertengerechten Zugang der Räumlichkeiten sicher zu stellen, wird zudem vom Untergeschoss bis ins 2. Obergeschoss ein Lift eingebaut. Im 2. Obergeschoss werden unter anderem die Fertigungsküche ersetzt sowie im Saal eine Lüftungsanlage mit Kühlung eingebaut. Die Nebengebäude werden für Sitzungen und Aufenthalt hergerichtet, auch hier erfolgen bauliche, behindertengerechte Massnahmen. Zudem wird die Wärmedämmung der Gebäudehülle verbessert.

Baubeginn am Hauptgebäude Ende April 2012

Die Bauarbeiten beginnen Ende April 2012 und werden bis Ende 2013 abgeschlossen. Bei den Nebengebäuden ist der Beginn der Bauarbeiten für Frühjahr 2013 vorgesehen, was deren Abschluss und den Bezug der Gebäude auf Anfang 2014 ermöglichen sollte.

Mitteilung (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/062_objektkredit.html)

steve5
March 20th, 2012, 04:13 PM
Tages-Anzeiger, 19.03.2012: Die «hängenden Gärten» von Wipkingen (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Die-haengenden-Gaerten-von-Wipkingen/story/30867991)

"Beim Wipkingerplatz entsteht ein Neubau mit 30 Wohnungen und viel Platz fürs Gewerbe. Und alles mit grosszügigem Blick auf die Limmat."

steve5
March 20th, 2012, 09:45 PM
Neubau Wohnüberbauung mit 24 Eigentumswohnungen

Website: www.amseeufer.ch (http://www.amseeufer.ch)

http://www.amseeufer.ch/images/vis-Ueberblick.jpg

cityfox
March 23rd, 2012, 02:57 PM
die service anlage herdern aus der luft

http://www.hmb-partners.ch/de/referenzen/projektmanagement/27-serviceanlage-herdern.html

suse
March 25th, 2012, 07:48 PM
Da gibt es jetzt endlich eine Visualisierung: Weststrasse 19, Zürich (http://www.moserwegenstein.ch/1760.0.html) / Street View (http://maps.google.ch/maps?q=Weststrasse+19,+Z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.36951,8.525605&spn=0.006234,0.016512&sll=47.369626,8.523417&sspn=0.012527,0.033023&vpsrc=6&gl=ch&hnear=Weststrasse+19,+Sihlfeld,+8003+Z%C3%BCrich&t=m&z=17&layer=c&cbll=47.369284,8.523816&panoid=NkPVbZ3J1OqUwJwhOWnEKg&cbp=12,174.64,,0,-13.27)

Badenerstrasse 565, Zürich (http://www.moserwegenstein.ch/1648.0.html) / Street View (http://maps.google.ch/maps?q=Badenerstrasse+565,+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.384231,8.498046&spn=0.000004,0.004128&safe=off&hnear=Badenerstrasse+565,+Kreis+9,+8048+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=19&vpsrc=6&layer=c&cbll=47.384285,8.49742&panoid=STqyxEYzqiUcoVYlkgPQZA&cbp=12,171.3,,0,-11.67) (Umbau zu Wohnungen und Aufstockung)

Beckenhofstrasse 60/62/64, Zürich (http://www.moserwegenstein.ch/1645.0.html) / Street View (http://maps.google.ch/maps?q=Beckenhofstrasse+60,+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.38707,8.540025&spn=0.006058,0.016512&safe=off&hnear=Beckenhofstrasse+60,+Kreis+6,+8006+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=17&vpsrc=6&layer=c&cbll=47.387164,8.539956&panoid=utTABiTffnoUREeEhx0ypA&cbp=12,115.51,,0,-8.95) (Abbruch :ohno: und Neubau Wohnungen)


DAs ist so ein Jammer, der Abbruch. Ich wohne gleich dort und das Haus in der Beckenhofstrasse ist erstens ein Traum, hätte man es einfach mal saniert, plus der Neubau, der da hin soll, verunstaltet alles. Ich weiss nicht, wie man so planen kann. Das neue Haus sieht wirklich hässlich aus passt kein Stück in das restliche Gesamtbild und zerstört ein altes Haus, das 116 Jahre alt ist und neben Charme auch sogar unter Denkmalschutz stand, bis der Vermieter es hat verotten lassen und es somit baufällig wurde. Wirklich eine Schande...

steve5
April 2nd, 2012, 09:31 AM
Allreal Generalunternehmung AG, 02.04.2012:

Baueingabe für Wohn- und Geschäftshaus auf dem Escher-Wyss-Areal in Zürich

An der Schiffbaustrasse in Zürich plant Allreal ein Wohn- und Geschäftshaus mit 23 Mietwohnungen, Gewerbe im Erdgeschoss sowie Büros im 1. Obergeschoss. Der siebengeschossige Neubau auf dem Escher-Wyss-Areal wurde von Wiel Arets Architects entworfen. Ab 2. April vermittelt das Baugespann einen Eindruck von den Dimensionen der Überbauung.

An der Schiffbaustrasse im Zürcher Kreis 5 plant Allreal ein siebengeschossiges Wohn- und Geschäftshaus. Im Erdgeschoss sollen Gewerbeflächen realisiert werden, im 1. Obergeschoss Büroräume und in den fünf weiteren Obergeschossen 23 Mietwohnungen. Das Projekt auf dem rund 1600 Quadratmeter grossen Baufeld wurde von Wiel Arets Architects entworfen und wird im Minergie-Standard erstellt. Mit den Bauarbeiten für die Überbauung kann - abhängig vom Bewilligungsverfahren - frühestens Anfang 2013 begonnen werden. Die Vermietung der Wohnungen startet etwa ein Jahr vor Fertigstellung des Gebäudes, welche geplant ist auf Ende 2014.

Ab 2. April vermittelt das Baugespann einen Eindruck von den Dimensionen der Überbauung.

Im Jahr 2005 hat das Immobilienunternehmen Allreal für den mehrheitlich immer noch industriell genutzten Teil des historischen Escher-Wyss-Areals rund 60'000 Quadratmeter - eine Entwicklungsstrategie erarbeitet. Diese sieht vor, das Areal unter Beibehaltung der Industrie als Kernnutzung in quartier- und marktgerechten Etappen weiter zu entwickeln und mit zusätzlichen Nutzungen aufzuwerten.

Die Planung dieses Bauprojekts basiert auf den Vorschriften des ergänzenden, privaten Gestaltungsplans «Baufeld H», welcher durch die Grundstückseigentümer erstellt wurde.


Fakten und Zahlen

Bauherrschaft Allreal West AG, Zürich

Projektentwicklung Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Architektur Wiel Arets Architects AG, Zürich

Totalunternehmer Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Projekt Siebengeschossiges Wohn- und Geschäftshaus im Minergie-Standard mit

23 2½- bis 5½-Zimmer-Miet-Wohnungen
Gewerbeflächen im Erdgeschoss
Büroflächen im 1. Obergeschoss
Tiefgarage mit 15 Parkplätzen


Grundstücksfläche rund 1610 m²
Gebäudevolumen total rund 19‘500 m³
Bausumme (ohne Land) rund CHF 18.5 Millionen


Termine

Baueingabe April 2012
Baubewilligung (erwartet) Herbst 2012
Baubeginn (geplant) Anfang 2013
Fertigstellung (geplant) Ende 2014

Mitteilung (http://www.allreal.ch/weballreal/index/main/presse/presse-medienmitteilungen/presse-medien-separator/12-04-02-medien-baufeld-h.htm) | Visualisierung (http://www.stevesgallery.net/albums/userpics/10001/visu_schiffbaustrasse_01.jpg)

cityfox
April 2nd, 2012, 12:17 PM
ist das auf dem grundstück der labor bar? ich bin bisher davon ausgegangen das nur die freifläche nebenan neu bebaut wird.

steve5
April 2nd, 2012, 01:15 PM
Es ist etwa hier (http://maps.google.ch/maps?q=schiffbaustrasse+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.388664,8.518664&spn=0.000007,0.008256&safe=off&hnear=Schiffbaustrasse,+Kreis+5,+8005+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=18&layer=c&cbll=47.388705,8.51854&panoid=rTtfhYP01Ee2xocOkrRdTg&cbp=12,206.74,,0,2.22), aber rechts und links davon ist ja auch ein Neubau zu sehen. Ich hoffe bis auf das rote Gebäude wird das ganze Areal neu überbaut. Das rote sollte man stehen lassen, man hat schon genug Industriebauten zerstört.

steve5
April 2nd, 2012, 01:24 PM
Peach Property Group AG, 02.04.2012:

Peach Property Group startet Bau des Peninsula Beach House in Wädenswil


Spatenstich am 19. April 2012
Bau von 23 exklusiven Wohnungen direkt am Ufer des Zürichsees
Implenia mit Tiefbau beauftragt
Fertigstellung im 1. Quartal 2014 erwartet
Aushub 28 000 m3, Gesamtverkaufsfläche 4745 m2


Die Peach Property Group AG, ein führender Entwickler von hochwertigen Wohnimmobilien im deutschsprachigen Europa, startet mit dem Bau ihrer exklusivsten Wohnanlage, dem Peninsula Beach House in Wädenswil.

Der Spatenstich findet am 19. April 2012 statt. Damit startet die Peach Property Group eines der ambitioniertesten Wohnprojekte des Unternehmens, das neben Wädenswil derzeit unter anderem Grossprojekte in Berlin, Hamburg und Kappl bei Ischgl (A) umsetzt.

Das Peninsula Beach House umfasst 23 Wohnungen der Extraklasse mit einer gesamten Verkaufsfläche von 4745 m2. Für die Architektur zeichnet das international renommierte Büro Buchner Bründler Architekten verantwortlich, welches in den letzten zehn Jahren mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde und 2010 den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Shanghai realisiert hatte.

Die Wohnungen mit einem Verkaufspreis ab CHF 2,2 Mio. sind harmonisch in eine Parklandschaft eingebettet, welche Landschaftsarchitekt Enzo Enea für die künftigen Eigentümer gestaltet hat. Das Peninsula Beach House beinhaltet zudem eine private Fitness- und Wellnessanlage mit Spa, Squash- und Bewegungshalle, Aerobicraum und einen 20-m-Indoor-Pool sowie ein Relaxbad.

Nachhaltigkeit des Peninsula Beach House – Heizung und Kühlung über Seewasser

Das Peninsula Beach House wird nach den Anforderungen des Schweizer Minergie®-Standards ausgeführt und berücksichtigt modernste Systeme der nachhaltigen Energienutzung. Durch die Nutzung der Wärme des Seewassers mittels Wärmetauschsystemen kann aus 4 m³ Seewasser die Energie von 1 Liter Heizöl gewonnen werden. Zudem kann in den warmen Sommermonaten das Seewasser zur Kühlung des Gebäudes verwendet werden. Durch die Installation einer Lüftung mit Wärmerückgewinnung und entsprechender Konstruktion der Gebäudehülle ist ein minimaler Verbrauch an Energie gesichert. Zudem werden die Eigentümer Lüftung, Heizung, Storen usw. über das Internet bedienen können, was ebenfalls zu einer energiesparenden Nutzung beitragen kann.

Das erwartete Vertriebsvolumen der 23 Wohnungen beläuft sich auf rund CHF 102 Mio. Davon sind bereits 25% notariell beurkundet, weitere 19% sind reserviert. Die Bauplanung sieht einen Bezug der Wohnungen im Frühjahr 2014 vor. Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group: „Ich freue mich sehr, dass mit dem Peninsula Beach House eine der exklusivsten Wohnanlagen gebaut wird, die es in der Schweiz gibt. Das Haus ist durch die vielfältigen Annehmlichkeiten, das nachhaltige Energiekonzept und die einzigartige Lage am Wasser darauf ausgelegt, seinen Bewohnern im Sommer wie auch im Winter maximale Lebensqualität zu bieten. Mit dem Peninsula Beach House geht nun nach den Projekten in Hamburg und Berlin das dritte Grossprojekt unserer Gruppe in kurzer Folge in den Bau.“

Implenia mit Tiefbau beauftragt

Für den Tiefbau wurde mit Implenia das führende Bau- und Baudienstleistungsunternehmen der Schweiz beauftragt. Die Finanzierung des Bauvorhabens ist über die Peach Property Group AG sichergestellt. Der Hochbau ist gemäss Planung auf Anfang 2013 vorgesehen. Für den Hochbau wird mit der Alfred Müller AG, Baar, eine der schweizweit führenden Generalunternehmungen beauftragt, welche Anfang 2013 mit dem Einbringen der rund 95 cm dicken Bodenplatte ihre Arbeiten aufnehmen wird.

Ausserordentlicher Wohnungsbau direkt am Zürichsee – 28 000 m3 Aushub

Die spezielle Lage am See erfordert einige Sondermassnahmen. So werden die aufwändigen Spezialtiefbauarbeiten der Implenia Bau AG in Zürich rund neun Monate in Anspruch nehmen.

In den ersten zwei Monaten werden 4 400 m2 Spundwände in den Boden vibriert. Auf Grund der Baugrubennähe zur Bahn wird der Baugrubenabschluss in diesem Bereich mit einer 66 Meter langen und 16 Meter tiefen überschnittenen Bohrpfahlwand ergänzt. Die Verankerung der seitlichen Baugrubenabschlüsse erfolgt mit 193 Litzenankern, welche bis zu 23 Meter ins Erdreich eingebohrt werden. Der 3900 m2 grosse horizontale Baugrubenabschluss wird mit einer Weichgelsohle, welche rund 1 Meter dick ist und in einer Tiefe von 13 Metern unter Terrain zu liegen kommt, ausgeführt. Dieses sehr aufwändige und in der Schweiz neuartige Verfahren dauert alleine rund drei Monate.

Auf Grund der geologischen Gegebenheiten der Uferzone, welche hauptsächlich aus Seeablagerungen und Bachschutt besteht, wird das komplette Gebäude mit 223 Pfählen, welche einen Durchmesser von bis zu 62 cm und eine durchschnittliche Länge von 16 Metern haben, fundiert. Über die ganze Zeitspanne des Tiefbaus werden rund 28 000 m3 Aushub abgeführt. Abgeschlossen werden die Tiefbauarbeiten mit dem Einbringen der Magerbetonschicht.

Lebensqualität am Zürichsee

Die Peninsula Beach House-Wohnungen werden ihren Eigentümern eine selten zu findende Lebensqualität mit direktem Seezugang und einer atemberaubenden Aussicht auf den Zürichsee in seiner gesamten Länge bieten. Die Wohneinheiten umfassen Flächen zwischen 130 bis 290 m2. Den Bewohnern steht ein grosszügiger privater Wellness- und Fitness-Bereich mit integrierter Halle für Indoor-Golf, Yoga, Pilates, Aerobic und Squash zur Verfügung.

Das Peninsula Beach House entsteht im geschichtsträchtigen ehemaligen Industriepark Giessen in Wädenswil auf einer rund 30 000 m2 grossen Halbinsel im Zürichsee. Die Peach Property Group revitalisiert das Areal und ergänzt die zum Teil denkmalgeschützten Gebäude durch neue Wohnliegenschaften von hohem architektonischem Wert.

Mitteilung (http://www.peachestates.com/news/2012/04/peach-property-group-startet-bau-des-peninsula-beach-house-in-wadenswil/)

cityfox
April 2nd, 2012, 07:57 PM
Es ist etwa hier (http://maps.google.ch/maps?q=schiffbaustrasse+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.388664,8.518664&spn=0.000007,0.008256&safe=off&hnear=Schiffbaustrasse,+Kreis+5,+8005+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=18&layer=c&cbll=47.388705,8.51854&panoid=rTtfhYP01Ee2xocOkrRdTg&cbp=12,206.74,,0,2.22), aber rechts und links davon ist ja auch ein Neubau zu sehen. Ich hoffe bis auf das rote Gebäude wird das ganze Areal neu überbaut. Das rote sollte man stehen lassen, man hat schon genug Industriebauten zerstört.

hätte nichts dagegen, wobei ich zusätzlich die mittleren beide gebäude ins projekt integrieren würde um den industriellen charakter zu wahren, bei den gebäuden auf dem render ist nichts mehr davon vorhanden.

steve5
April 2nd, 2012, 10:18 PM
Implenia AG, 30.03.2012:

Startschuss für nachhaltiges Siedlungsprojekt in Dietlikon

Grundsteinlegung für Riedmühlepark | Grösste Minergie-P-Siedlung im Zürcher Unterland | Implenia für Projektentwicklung, Planung und Realisation verantwortlich | 119 Eigentums- und Mietwohnungen 2013 bezugsbereit

„Für Implenia ist der Riedmühlepark ein Schlüsselprojekt“, sagte René Zahnd, Konzernbereichsleiter des grössten Schweizer Baukonzerns, im Rahmen der heute Freitagmorgen erfolgten Grundsteinlegung. „Denn dieses Siedlungsprojekt wurde von uns entwickelt, wird von unserer Generalunternehmung und unseren Baumeistern realisiert, und ist somit ein weiteres Entwicklungsprojekt in der Reihe unserer «One-Company»-Ausführungen.“ Die Investitionssumme mit seinen knapp 14'000 m2 Nutzfläche und einem Bauvolumen von 90'000 m3 beträgt insgesamt CHF 85 Mio. Der Dietlikoner Gemeindepräsident Kurt Schreiber schätzt die kooperative Zusammenarbeit mit Implenia und freut sich über das Projekt: „Der Riedmühlepark stellt für Dietlikon eine Aufwertung dar“, so Schreiber.

Implenia ist überzeugt, dass Unternehmen nur dann zukunftsfähig sind, wenn sie nachhaltig Wert schöpfen. Der Riedmühlepark, eine eigene Projektentwicklung, ist die konkrete Umsetzung dieser Grundhaltung im Wohnungsbau. Alle acht Gebäude genügen einer der strengsten zurzeit in der Schweiz gültigen Energieverbrauchsvorschriften. Riedmühlepark ist damit die grösste Minergie-P-Siedlung im Zürcher Unterland. Indem eine Industriebrache genutzt wird, verbraucht das Projekt kein frisches Wohnbauland. Die naturnahe Umgebungsgestaltung ist ein weiteres ökologisches Plus.

Die Siedlung, deren Architektur aus der Feder des renommierten Zürcher Büros A.D.P. stammt, entsteht auf einem traditionsreichen Areal. Auf dem Gelände entlang des Altbachs war bis vor wenigen Jahren die Fensterbaufirma EgoKiefer aktiv, die zur AFG Arbonia-Forster-Holding gehört. Unter der Leitung der Generalunternehmung der Implenia begann im Januar dieses Jahres der Aushub. In den nächsten Tagen werden die Hochbauarbeiten in Angriff genommen. Der Erstbezug der 76 Eigentumswohnungen und 43 Mietwohnungen erfolgt etappenweise in der zweiten Hälfte 2013.

Der Verkauf der Eigentumswohnungen ist vor einigen Wochen angelaufen und stösst auf grosses Interesse. Für die beiden Investitionsobjekte mit Mietwohnungen hat sich mit der Allianz Suisse, einem der grössten Schweizer Versicherungsunternehmen, bereits ein Käufer gefunden.

Mehr Informationen zu Projekt und Vermarktung unter www.riedmuehlepark.ch

Mitteilung (http://www.implenia.ch/files/media/files/1d20d3106fb68b3c1e034af7f88d63dc/120330_News_Riedmuehlepark_D_final.pdf)

cityfox
April 3rd, 2012, 08:39 PM
auf dem areal letzibach c sind nun die bagger aufgefahren und haben mit dem abbruch begonnen. :okay:

steve5
April 4th, 2012, 10:29 AM
Allreal Generalunternehmung AG, 04.04.2012:

Baueingabe für Wohnüberbauung Guggach in Zürich

Auf einem 20‘000 Quadratmeter grossen Grundstück beim Bucheggplatz im Zürcher Stadtkreis 6 plant Allreal die Wohnüberbauung Guggach. Das Bauprojekt umfasst vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 200 Eigentumswohnungen im Minergie-Standard. Ab 4. April vermittelt das Baugespann einen Eindruck von den Dimensionen der Überbauung. Der Baustart ist frühestens für Herbst 2012 geplant.

Auf dem ausgezeichnet erschlossenen Areal beim Bucheggplatz in Zürich-Unterstrass plant Allreal 200 Eigentumswohnungen in vier Baukörpern mit jeweils sieben beziehungsweise acht Geschossen. Die Überbauung mit 2½- bis 7½-Zimmer-Wohnungen wird im Minergie-Standard erstellt. Die Gebäude sind um einen grossen, parkartigen Innenhof angeordnet. Der Baubeginn findet - abhängig vom Bewilligungsverfahren - frühestens im Herbst 2012 statt.

Ab 4. April vermittelt das Baugespann einen Eindruck von den Dimensionen der Überbauung.

Für das Areal führte Allreal einen Studienauftrag durch; die Jury empfahl das Projekt von BS+EMI Architekten zur Weiterbearbeitung.


Fakten und Zahlen

Bauherrschaft Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Projektentwicklung Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Architektur BS+EMI Architektenpartner AG, Zürich

Totalunternehmer Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Projekt - Vier Mehrfamilienhäuser mit total 200 Eigentumswohnungen im Minergie-Standard
- Tiefgarage mit 239 Parkplätzen

Grundstücksfläche rund 20‘045 m²

Gebäudevolumen total rund 175‘350 m³

Bausumme (ohne Land) rund CHF 115 Millionen

Wohnungsspiegel 3 Studios im EG 72, 133, 135 m²
22 2½-Zimmer-Wohnungen 65 - 118 m²
67 3½-Zimmer-Wohnungen 90 - 157 m²
83 4½-Zimmer-Wohnungen 127 - 174 m²
22 5½-Zimmer-Wohnungen 135 - 211 m²
3 7½-Zimmer-Wohnungen 246 m²


Termine

Baueingabe März 2012

Baubewilligung (geplant) Herbst 2012

Baubeginn (geplant) Winter 2012/2013

Bezug (geplant) ab Frühling 2015

Der Verkauf der Wohnungen wurde noch nicht gestartet.
Allreal führt jedoch eine Interessenliste (http://www.allreal.ch/weballreal/index/main/kauf-miete/kauf-eigenheim/kauf-guggach.htm)

Mitteilung (http://www.allreal.ch/weballreal/index/main/presse/presse-medienmitteilungen/presse-medien-separator/12-04-04-medien-guggach.htm) | Visualisierung (http://www.stevesgallery.net/albums/userpics/10001/visu_guggach_01.jpg)

And1
April 4th, 2012, 10:59 AM
Tolles Projekt. Ich hätte dort jedoch lieber Holz als Glasbauten gesehen. Geschmackssache.

And1
April 12th, 2012, 07:51 PM
Die Gegend ist ja auch ein super Standort für so ein teures Kunstwerk :|

Jugendliche haben die Verschalung des Kunstwerkes zerstört.

http://files.newsnetz.ch/bildlegende/60021/748183_pic_970x641.jpg

Verschmiert: Auch an anderen Orten im neuen Park haben Junge ihre Spuren hinterlassen

http://files.newsnetz.ch/bildlegende/60021/748185_pic_970x641.jpg

Ach Zürich ...

nickunderscore
April 15th, 2012, 12:09 AM
http://uploadpic.org/storage/2011/thumb_7k0oRVj80FBh5Ivs7flsvupd.jpeg (http://uploadpic.org/v.php?img=e47hmecuFg)

Schon verrückt wenn man heute auf der Duttweilerbrücke steht und sieht was im Kreis 5 passiert ist.

http://www.gebrueder-duerst.ch/turicum/bruecken/duttweiler_bruecke_baustelle_1970.jpg

railcity
April 16th, 2012, 01:53 PM
Schon verrückt wenn man heute auf der Duttweilerbrücke steht und sieht was im Kreis 5 passiert ist.


Interessantes Bild. Es ist ja von 1970. Die Käferberglinie und der Hardturmviadukt I wurde da gerade ein Jahr davor eröffnet. Weitsichtig hat man bereits einen Stummel des Hardturmviaduktes II Richtung Bahnhof Hardbrücke hingestellt - diese Linie wurde dann erst 1982 eröffnet!

steve5
April 16th, 2012, 06:16 PM
Interessant was man da während der Sanierung mit dem Eingang gemacht hat, ich denke man hat es in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Vorher: Google Street View (http://maps.google.ch/maps?q=Lindenbachstrasse+52&hl=de&ie=UTF8&ll=47.38967,8.536699&spn=0.000015,0.016512&safe=off&hnear=Lindenbachstrasse+52,+Kreis+6,+8006+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=17&layer=c&cbll=47.38956,8.536832&panoid=U7LhMqc4LYw8dRgvYTRVJg&cbp=12,29.96,,0,0.66) / Nachher: Homegate-Inserat (http://www.homegate.ch/mieten/103898536)

cityfox
April 16th, 2012, 06:32 PM
netter fund steve. es geht also auch anders, sieht sehr gut aus. :okay:

sft
April 17th, 2012, 09:12 PM
Zum Hallenbad City (Tagi online 17.4.2012)

Hallenbad-Sanierung geht baden

Weil das Schwimmbecken noch nicht dicht ist und falsche Materialien geliefert wurden, wird die Wiedereröffnung des Hallenbads City auf Ende Jahr verschoben.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/HallenbadSanierung-geht-baden/story/21318276

railcity
April 20th, 2012, 11:27 AM
Weltfussball-Museum beim Zoo

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Blatter-will-ein-Fussballmuseum-beim-Zuercher-Zoo/story/28236791

Schade, dass es unterirdisch sein wird, ist aber wirklich eine geniale Sache für Zürich. Für viele junge Touristen aus aller Welt würde dies zum "Must Visit". Das ist genau das, was Zürich touristisch gesehen bis jetzt fehlt. Die Stadt ist hübsch und schön, man kann eine gute Zeit verbringen, aber es fehlen die "Must Visits".

cityfox
April 20th, 2012, 12:33 PM
^^gutes projekt. jetzt fehlt nur noch ein schönes fifa weltfussball stadion dann wäre es fast schon perfekt. :)

steve5
April 20th, 2012, 08:17 PM
Baudirektion Kanton Zürich, 20.04.2012:

Instandsetzung des Hauses zum Rechberg und des Rechberggartens in Zürich: Der Spatenstich ist erfolgt

Die Arbeiten am Haus zum Rechberg und im Rechberggarten in Zürich stehen kurz vor dem Beginn: Für die Instandsetzung des Hauptgebäudes und die Umnutzung der Nebengebäude bewilligte der Regierungsrat einen Baukredit von 16,7 Mio. Franken, für gartengestalterische Massnahmen zur Erhaltung des Rechberggartens 2,137 Mio. Franken. Heute vollzogen Regierungsrat Markus Kägi und Kantonsratspräsident Jürg Trachsel den Spatenstich.

Das Haus zum Rechberg am Hirschengraben gehört zusammen mit dem Zunfthaus zur Meisen an der Limmat zu den bedeutendsten Barockpalais, die auf Zürcher Gebiet geschaffen wurden. Der zum Rechberg-Ensemble mit dem «Palais Rechberg» und den Nebengebäuden gehörende Garten gilt als einer der schönsten Barockgärten der Schweiz. Seit 1899 ist das unter Denkmalschutz stehende Ensemble Rechberg im Eigentum des Kantons.

Nach Ausführung der Bauarbeiten unter Federführung des kantonalen Hochbauamts stehen die Nebengebäude an der Florhofgasse 8 und 10 den kantonsrätlichen Kommissionen zur Verfügung, während das Hauptgebäude am Hirschengraben 40 für repräsentative Aufgaben sowie Verwaltungstätigkeiten der Parlamentsdienste genutzt wird. Der Garten wird weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Massnahmen dienen dem Werterhalt und der künftigen Nutzung

Die Arbeiten haben die Erhaltung und zeitgemässe Ausstattung der wertvollen Bausubstanz zum Ziel. Sie beinhalten die Totalsanierung der Fenster, die Instandsetzung des Treppenhauses, des Foyers und der derzeit nicht genutzten Räume im Erd- und 1. Obergeschoss sowie Reparaturen am Dach und an der Fassade. Um den behindertengerechten Zugang der Räumlichkeiten sicher zu stellen, wird vom Untergeschoss bis ins 2. Obergeschoss ein Lift eingebaut. Ausserdem entstehen neue Nasszellen. Im 2. Obergeschoss werden die Fertigungsküche ersetzt, eine Lüftungsanlage mit Kühlung im Saal eingebaut und sämtliche Räume aufgefrischt. Die Auffrischung umfasst eine Neumöblierung der repräsentativen Räume und das Auswechseln der Vorhänge.

Die Nebengebäude werden für Sitzungen und Aufenthalt hergerichtet. Auch hier werden behindertengerecht bauliche Anpassungen vorgenommen. Zudem werden die Wärmedämmung der Gebäudehülle verbessert und in die Sitzungszimmer an der Florhofgasse 8 eine Lüftungsanlage eingebaut.

Gartenanlage wird räumlich neu gefasst

Mit dem Spatenstich werden auch die Arbeiten am kulturhistorisch und denkmalpflegerisch wertvollen Rechberggarten in Angriff genommen. Eine geschnittene Lindenhecke und Bäume fassen die Gartenanlage räumlich neu und grenzen sie gegenüber den neueren Bauten der Universität ab. Die Kanzel wird neu gerundet und mit seitlichen Treppenläufen ausgebildet. Zudem wird der gut genutzte Weg zwischen Rechberggarten und Künstlergasse teilweise neu angelegt und beleuchtet.

Garten ab 2013 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich

Die Bauarbeiten im Rechberggarten sollen bis Ende 2012 abgeschlossen sein, diejenigen am Hauptgebäude bis Ende 2013. Bei den Nebengebäuden ist der Beginn der Bauarbeiten für Frühjahr 2013 vorgesehen, mit Abschluss innert Jahresfrist. Die Gebäude werden voraussichtlich Anfang 2014 bezogen.

Mitteilung + Bilder (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/096_spatenstich_rechberg.html) | Projektdokumentation Rechberggarten (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/096_spatenstich_rechberg/_jcr_content/contentPar/downloadlist_0/downloaditems/123_1334844640985.spooler.download.1334751542243.pdf/Projektdokumentation_Rechberggarten.pdf) (PDF, 20 Seiten, 1 MB) | Projektdokumentation Haus zum Rechberg (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/096_spatenstich_rechberg/_jcr_content/contentPar/downloadlist_0/downloaditems/124_1334844654165.spooler.download.1334751579882.pdf/Projektdokumentation_Haus_zum_Rechberg.pdf) (PDF, 49 Seiten, 5 MB)

steve5
April 23rd, 2012, 02:45 PM
Tages-Anzeiger, 23.04.2012: Ein Riesenpilz für SBB-Mitarbeiter (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Ein-Riesenpilz-fuer-SBBMitarbeiter/story/21969553)

"Der SBB-Neubau sieht aus wie ein Pilz, weil der Denkmalschutz es verlangt. Dadurch konnte das neue Baudienstzentrum so auf ein enges Stück Land gezwängt werden, dass ein Altbau bestehen bleiben konnte."

Dancing Banana
April 23rd, 2012, 03:17 PM
ich find sieht gar nicht mal so schlecht aus.

chadw_
April 23rd, 2012, 08:48 PM
ein lustiges haus. die fassade überzeugt mich allerdings nicht wirklich, sie wirkt recht abweisend und trist. da hätte man mehr draus machen können. trotzdem ein hingucker.

steve5
April 24th, 2012, 02:29 PM
Tages-Anzeiger, 24.04.2012: Mit Farbmonster gegen Vandalen (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Mit-Farbmonster-gegen-Vandalen/story/10621854)

"So gross anrichten wie an der Rötelstrasse konnten Graffitikünstler in Zürich noch nie. Die monumentale Malerei soll Sprayer fernhalten." :applause:

Standort (http://maps.google.ch/maps?q=r%C3%B6telstrasse+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.395678,8.531935&spn=0.003043,0.008256&safe=off&hnear=R%C3%B6telstrasse,+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=18&layer=c&cbll=47.395678,8.531935&panoid=s7AeBQYy-WwKv-z8DVwckw&cbp=12,83.26,,0,-0.64)

tobias1981
April 26th, 2012, 08:53 AM
Wer sowas gerne sieht, dem rate ich mal nach Lyon F zu reisen. Neben den traditionellen "Trompe d'oeil" gibt es da schon lange sehr viel länger als in Zürich moderne Grafitti im grossen Stil.


http://img259.imageshack.us/img259/3672/trompe2.jpg http://img36.imageshack.us/img36/8636/trompe1.jpg

http://img707.imageshack.us/img707/3994/tromp5.jpg http://img513.imageshack.us/img513/88/tromp4.jpg

steve5
April 26th, 2012, 08:29 PM
Zürcher Unterländer, 26.04.2012: Bauarbeiten könnten 2014 beginnen (http://www.zuonline.ch/artikel_55888.html)

"Die Stadt hat die Rechtsgrundlage geschaffen für die Überbauung Bülach Nord. Das Parlament muss diese noch absegnen. Doch eigentlich haben die Investoren schon heute das Sagen."

arnetien
April 29th, 2012, 09:53 PM
Weiss jemand was auf dem EWZ areal neben Toni Areal kommt?
Auch waere es mal spannend von der Stadt zu erfahren was sie gedenkt beim Tramdepot hard zu planen? Haette das Otz Hochhaus gern gesehn, wie sieht der aktuelle Stand aus?

Cantho
April 29th, 2012, 11:21 PM
Die wollten beim EWZ Herdern mal gegen die 300 Mio verbauen (wenn ich es richtig im Kopf habe) Wurde dann aber wieder verworfen.

sft
May 9th, 2012, 09:16 AM
Der Hafenkran kommt vor Gericht
Gegen die Baubewilligung des Kunstprojekts am Limmatquai ist ein Rekurs eingegangen.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Der-Hafenkran-kommt-vor-Gericht/story/20259457

arnetien
May 9th, 2012, 12:51 PM
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Der-Hafenkran-kommt-vor-Gericht/story/20259457

endlich mal in meinen Augen "guter" Rekurs, sowas von unsinnig dieser Kran! lieber was ästetisches wie ZB die polierte Stahlkugel aufstellen, welche im Projektwettbewerb drin war, das wär edel, gepflegt und schön und die meisten Leute würden sich drüber freuen. unsere Stadtregierung hat einfach nen sehr speziellen Geschmack wenns um Kunst geht. Ich finde Kunst sollte verständlich sein für die mehrheit der Menschen und nicht für ein paar auserwählte.. dann würds auch weniger protest geben und Zürich würde mal endlich ein paar Farbtupfen in die graue Tistest bekommen.

steve5
May 9th, 2012, 01:22 PM
Also nicht mal beim Quartierverein war eine klare Mehrheit gegen den Kran. Ich finde den Rekurs nicht in Ordnung, da der Kran nur ein temporäres Projekt ist. Nicht mal für ein paar Monate will man all denen die für das Projekt sind die Freude gönnen. :bash:

thazz
May 9th, 2012, 01:59 PM
Also nicht mal beim Quartierverein war eine klare Mehrheit gegen den Kran. Ich finde den Rekurs nicht in Ordnung, da der Kran nur ein temporäres Projekt ist. Nicht mal für ein paar Monate will man all denen die für das Projekt sind die Freude gönnen. :bash:

Ich glaube es geht hierbei nicht nur um Ästehtik, sondern auch um die Finanzierung des Projekts (Puncto “rausgeschmissenes“ Geld). Leider bin ich diesbezüglich nicht informiert wer schlussendlich alles für den Kran zahlt?

steve5
May 9th, 2012, 02:42 PM
Ich glaube jeder Steuerzahler der Stadt Zürich bezahlt ca. 1 Fr.

Da etwa die Hälfte der Bevölkerung das Projekt gut findet und diesen Franken gerne bezahlt, sollte die andere Hälfte das akzeptieren können. Selbst wenn nur ein Drittel der Bevölkerung das Projekt gut findet, sollte es nicht so tragisch sein für die anderen zwei Drittel damit zu leben.

cityfox
May 9th, 2012, 03:21 PM
^^zum glück wohne ich nicht in der stadt, selbst der eine franken wäre mir zu viel für das projekt. :)

arnetien
May 9th, 2012, 04:30 PM
^^zum glück wohne ich nicht in der stadt, selbst der eine franken wäre mir zu viel für das projekt. :)

eben genau, darum gehts ja, der rot grüne Stadtrat probiert unbedingt ein Projekt durchzuboxen bei welchem der Kantonstrat vor 2 jahren schon mal nein gesagt hat. ist das noch demokratisch? sonst könnten wir ja auch jedes Jahr das Kongresshaus Moneo projekt noch mal vors Volk bringen, irgendwann wird dann der Betrag schon durchgewunken..

Nehmer wir mal an, wenns ne Abstimmung darüber geben würde und dann die Mehrheit dieses Projekt bewilligen würde, dann könnte ich dies akzeptieren, aber nicht wenn eine kleine Minderheit von sogenannten Kulturschaffenden irgend ein Rost Kran montieren will und nacher womöglich das Fundament nich mal hält respektive der Steinboden wieder ersetzt werden muss...
ne danke, dieses Geld können wir weiss Gott besser brauchen!
ZB die Neugestaltung des Escherwyss Platzes, hoffe sehr dass dieser nicht so trist bleiben wird! wie wärs mit ein paar Pflanzen und Bäumen und Büschen dort? ist das so schwer aufzustellen? Kosten ein paar tausend franken und würde so viel bringen!

steve5
May 9th, 2012, 04:52 PM
Nehmer wir mal an, wenns ne Abstimmung darüber geben würde und dann die Mehrheit dieses Projekt bewilligen würde, dann könnte ich dies akzeptieren, aber nicht wenn eine kleine Minderheit von sogenannten Kulturschaffenden irgend ein Rost Kran montieren will

Vielleicht hätte die Mehrheit dafür gestimmt, das wissen wir nicht.

ZB die Neugestaltung des Escherwyss Platzes, hoffe sehr dass dieser nicht so trist bleiben wird! wie wärs mit ein paar Pflanzen und Bäumen und Büschen dort? ist das so schwer aufzustellen? Kosten ein paar tausend franken und würde so viel bringen!

Es muss auch nicht überall Bäume haben, zum Escher-Wyss-Platz würde das nicht passen, die Bäume würden ja am Wochenende ständig als WC missbraucht werden. :lol:

arnetien
May 9th, 2012, 05:37 PM
Vielleicht hätte die Mehrheit dafür gestimmt, das wissen wir nicht.



Es muss auch nicht überall Bäume haben, zum Escher-Wyss-Platz würde das nicht passen, die Bäume würden ja am Wochenende ständig als WC missbraucht werden. :lol:

aber ein paar Farbtupfer und allgemein bisschen positiver könnte man den Escherwyssplatz schon gestalten? hätte mit farbigen Beton Platten gearbeitet oder so was in der art... gekostet hats ja reichlich genug....

übrigens: gestern war Grundsteinlegung vom Roche tower in Basel, gefällt mir das neue rendering!
wann folgt Zürich und topt den roche Tower?? ;)

cityfox
May 10th, 2012, 08:46 AM
hmm, von welchem platz redet ihr? :ohno:

eeee.
May 10th, 2012, 09:17 AM
Von der mit einer Transitstrasse umrundeten Tramkreuzung, die mit einer mehrspurigen Brücke überdeckt ist.

Im Vergleich zu dem, was in Zürich sonst noch alles als Platz bezeichnet wird, lasse ich das Ansatzweise als so etwas gelten. Immerhin kann man etwa 50m in alle Richtungen auf tollem Asphalt gehen, ohne auf eine Hauswand zu treffen... das nennt man bei uns glaubs Platz. Man muss einfach schauen, dass man von keinem möglichen Verkehrsmittel (Tram, Bus, Auto, Velo, Motorrad, E-Bike, Zug (falls diese Gleise noch benutzt werden)) getroffen wird.

sft
May 10th, 2012, 10:41 AM
Die Gleise werden noch benutzt! Ich bin mir allerdings wirklich nicht sicher, ob man allzu viel Energie in den Escher-Wyss-Platz investieren sollte. Irgendwie gefällt er mir, so hässlich wie er ist.

arnetien
May 10th, 2012, 10:49 AM
Die Gleise werden noch benutzt! Ich bin mir allerdings wirklich nicht sicher, ob man allzu viel Energie in den Escher-Wyss-Platz investieren sollte. Irgendwie gefällt er mir, so hässlich wie er ist.

ist jetzt nicht dein Ernst oder? ;) von mir aus hätte man die Betonpflästerung lassen können, dies hatte noch so einen Industriellen Charakter...
wieso lassen wir nicht grafitti Künstler ans Werk?

sft
May 10th, 2012, 11:09 AM
Natürlich "gefällt" mir der Escher-Wyss-Platz nicht wie die Rentenwiese oder das Zürichhorn;-) Aber es ist doch so, dass bei 100'000 Ausgehfreudigen, die sich jedes Wochenende um diesen Platz aufhalten, die Frage gestellt werden muss, ob eine Investition viel Sinn macht. An einem Sonntagmorgen ist das Areal schon heute unglaublich verdreckt.

steve5
May 11th, 2012, 07:57 PM
Baudirektion Kanton Zürich, 10.05.2012:

Umbau und Erweiterung des Bezirksgerichts Bülach abgeschlossen

In den kommenden Tagen ziehen die Mitarbeitenden des Bezirksgerichts Bülach aus den Provisorien zurück an die Spitalstrasse 13 in Bülach. Dort nehmen sie am 16. Mai den Betrieb auf. Nach dem Abschluss des Umbaus und der Erweiterung erfüllen die Räumlichkeiten die Anforderungen an einen zeitgemässen Gerichtsbetrieb.

Das Bezirksgebäude Bülach wurde im Jahr 1925 vom Architekten Fritz Weidmann (1884-1950) erbaut und ursprünglich von sämtlichen Amtsstellen der Bezirksbehörden Bülach gemeinsam genutzt. Heute ist das Bezirksgericht der einzige im Gebäude verbliebene Nutzer. Mit über 60 Mitarbeitenden, die jährlich um die 5'500 Geschäfte erledigen, ist es das zweitgrösste Zürcher Gericht der ersten Instanz.

Steigende Raumbedürfnisse haben dazu geführt, dass in der Vergangenheit Amtsstellen ausgelagert und das Bezirksgericht auf drei zusätzliche Liegenschaften in der näheren Umgebung verteilt werden mussten. Für einen zeitgemässen Betrieb bot das ehemalige Bezirksgebäude keine befriedigenden Bedingungen mehr. Deshalb bewilligte der Kantonsrat im Juli 2010 einen Kredit von 17,8 Millionen Franken für den Umbau und die Erweiterung.

An- und Umbau löst Platzprobleme

Der nun abgeschlossene An- und Umbau deckt den grösseren Raumbedarf ab und entspricht den erhöhten Anforderungen an die Funktionalität. Die Betriebsabläufe des Gerichts werden dadurch optimiert und die Zusammenarbeit der Mitarbeitenden erleichtert, zumal die Aussenstellen aufgehoben werden können. Das Gebäude genügt auch den gesetzlichen Vorgaben der Feuer- und Baupolizei sowie den Anforderungen an die Sicherheit und den hindernisfreien Zugang.

In den Hauptgeschossen des Altbaus beschränken sich die baulichen Massnahmen auf das notwendige Minimum. Die wichtigsten Nutzungen mit Publikumsverkehr (Empfang, Gerichtssäle, etc.) verbleiben im Altbau. Die hohe denkmalpflegerische Qualität blieb grundsätzlich erhalten. Teilweise wurde sie gar gesteigert, wie zum Beispiel in der Eingangshalle, wo Originalmalereien freigelegt und rekonstruiert wurden. Die Verbindung des Anbaus mit dem bestehenden Gebäude wie auch bauliche Eingriffe in dessen Innern erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege.

Der interne Bereich mit den Büroräumen im neuen Anbau entwickelt sich rund um den ehemaligen Gefängnishof. In diesem ist nun ein Seerosenteich eingebettet, der teilweise durch eine Terrasse überdeckt wird. Der Anbau ist durch seine Höhenlage dem bestehenden Gebäude untergeordnet. Er macht sich durch die Gestaltung von Fassade und Dach als Gebäude der Gegenwart erkennbar. Durch den Anschluss im Erdgeschoss ist er mit den Haupträumen des Altbaus direkt verbunden.

Mitteilung (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/119_umbau_bezirksgericht_buelach.html)

Bildmaterial

Bezirksgericht Bülach Eingangshalle (http://www.zh.ch/dam/Portal/internet/news/mm/2012/119/High/Bezirksgericht%20Bülach_Eingangshalle_300.jpg.spooler.download.1336637201303.jpg/Bezirksgericht+B%C3%BClach_Eingangshalle_300.jpg) (JPG, 1 MB)

Bezirksgericht Bülach (http://www.zh.ch/dam/Portal/internet/news/mm/2012/119/High/Bezirksgericht%20Bülach_300.jpg.spooler.download.1336637228120.jpg/Bezirksgericht+B%C3%BClach_300.jpg) (JPG, 1 MB)

Historischer Gerichtssaal Bezirksgericht Bülach (http://www.zh.ch/dam/Portal/internet/news/mm/2012/119/High/Bezirksgericht%20Bülach_historischer%20Gerichtssaal_300.jpg.spooler.download.1336641162510.jpg/Bezirksgericht+B%C3%BClach_historischer+Gerichtssaal_300.jpg) (JPG, 1 MB)

Hof mit Teich (http://www.zh.ch/dam/Portal/internet/news/mm/2012/119/High/Hof%20mit%20Seerosenteich_300.jpg.spooler.download.1336662630491.jpg/Hof+mit+Seerosenteich_300.jpg) (JPG, 1 MB)

Bauchef
May 12th, 2012, 04:47 PM
Interessant was man da während der Sanierung mit dem Eingang gemacht hat, ich denke man hat es in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt.


Obwohl die Stadt bevölkerungsmässig dauernd wächst, hat die linke Grünenjunta nichts Besseres zu tun, als überall Parkplätze aufzuheben - ist schon beinahe pathologisch, mit welchem ideologischen Fundamentalismus diese selbstgerechte Beamtenschaft zu herrschen scheint. Vor allem, wenn man weiss, dass ein sparsamer Autofahrer mit einem Kleinwagen eine weitaus bessere Energiebilanz aufweist als ein OeV -Benützer.

Dass aber Garagen (wie in diesem Beispiel) aufgehoben werden, um Platz für Kleingewerbe oder anderweitig genützten Raum zu schaffen, geht in Ordnung. Der Göppel kann auch draussen stehen.

:cheers:

arnetien
May 12th, 2012, 06:14 PM
Obwohl die Stadt bevölkerungsmässig dauernd wächst, hat die linke Grünenjunta nichts Besseres zu tun, als überall Parkplätze aufzuheben - ist schon beinahe pathologisch, mit welchem ideologischen Fundamentalismus diese selbstgerechte Beamtenschaft zu herrschen scheint. Vor allem, wenn man weiss, dass ein sparsamer Autofahrer mit einem Kleinwagen eine weitaus bessere Energiebilanz aufweist als ein OeV -Benützer.

Dass aber Garagen (wie in diesem Beispiel) aufgehoben werden, um Platz für Kleingewerbe oder anderweitig genützten Raum zu schaffen, geht in Ordnung. Der Göppel kann auch draussen stehen.

:cheers:

Wird zeit dass in Zurich wieder nicht ideologisch sondern mit facts regiert wird. Wann sind neuwahlen?

sft
May 13th, 2012, 09:15 PM
Obwohl die Stadt bevölkerungsmässig dauernd wächst, hat die linke Grünenjunta nichts Besseres zu tun, als überall Parkplätze aufzuheben - ist schon beinahe pathologisch, mit welchem ideologischen Fundamentalismus diese selbstgerechte Beamtenschaft zu herrschen scheint. Vor allem, wenn man weiss, dass ein sparsamer Autofahrer mit einem Kleinwagen eine weitaus bessere Energiebilanz aufweist als ein OeV -Benützer.

Dass aber Garagen (wie in diesem Beispiel) aufgehoben werden, um Platz für Kleingewerbe oder anderweitig genützten Raum zu schaffen, geht in Ordnung. Der Göppel kann auch draussen stehen.

:cheers:
Diese "Junta" wurde vom Volk gewählt und demokratische Entscheide sind zu respektieren. Das wird doch mit Blick auf den Swissmill-Tower auch immer gefordert, oder? Wird wohl niemand SP oder Grüne eingelegt haben, weil er oder sie die Förderung des motorisierten Individualverkehrs als vordringliche Aufgabe erachtet. Im übrigen halte ich es auch für pathologisch, mit welchem Eifer gewisse Leute Parkplätze zählen und hinter jeder Ampel eine Verschwörung wittern. Glaubt man gewissen Kreisen, sind auf Zürichs Strassen sowieso nur hart arbeitende Handwerker mit ihrem Lieferwagen unterwegs. Dass die Energiebilanz eines Kleinwagenbesitzers besser sein soll als die eines öV-Benutzers, weiss "man" anscheinend, ich habe noch nie etwas derartiges gelesen. Gibts dazu Zahlen?

Ich denke mal, die Förderung des öV's und des langsamen Individualverkehrs ist ein legitimes Ziel jeder Stadt. Es gibt in Zürich, entgegen vielen Behauptungen, auch im internationalen Vergleich sehr viel Platz für Autofahrer. In anderen Städten wäre ein Münsterhof längst autofrei und einen dem Auto verschriebenen Bahnhofplatz hätte es ebenso wenig gegeben wie eine Kreuzung der Parade-Einkaufsmeile mit einer Hauptstrasse à la Uraniastrasse. Ich bin selber sehr oft mit dem Auto unterwegs und kann diese Kritik und die angeblich höllischen Zustände auf den Zürcher Strassen nicht nachvollziehen.

Wird zeit dass in Zurich wieder nicht ideologisch sondern mit facts regiert wird. Wann sind neuwahlen?
Die nächsten Gemeinde- und Stadtratswahlen sind im Frühling 2014. Dass sich an der Zusammensetzung des Stadt-und Gemeinderates etwas ändert, ist meines Erachtens nicht sehr realistisch. Eine SP-Grüne-Übermacht im Stadtrat wird es nur nicht mehr geben, wenn beide Parteien dramatisch verlieren und je einen Stadtrat abgeben müssen. Realistischer ist m.E. eher der Ersatz eines FDP'lers durch einen GLP'ler, aber hier ist wohl noch alles offen und bis 2014 kann auch noch vieles passieren.

steve5
May 21st, 2012, 10:16 PM
Sanierung + Aufstockung um zwei Stockwerke: vorher (http://maps.google.ch/maps?q=Bremgartnerstrasse+62,+z%C3%BCrich&hl=de&ie=UTF8&ll=47.370644,8.51766&spn=0.001515,0.004128&safe=off&hnear=Bremgartnerstrasse+62,+Kreis+3,+8003+Z%C3%BCrich&gl=ch&t=h&z=19&layer=c&cbll=47.370644,8.51766&panoid=DPDj4VxzcVe-ISHSXkMyuA&cbp=12,26.5,,0,-9.12) / nachher (http://www.homegate.ch/mieten/103948919)

steve5
May 23rd, 2012, 07:55 PM
Allreal Gruppe, 22.05.2012:

Baueingabe für die Aufstockung des Magazingebäudes MAN

Auf dem Escher-Wyss-Areal in Zürich plant Allreal die Aufstockung des bestehenden Magazingebäudes MAN an der Hardstrasse 315 um ein Voll- und ein Attikageschoss. Der Baubeginn findet − abhängig vom Bewilligungsverfahren − frühestens im Frühjahr 2013 statt.

In Zürich-West entwickelt, produziert und testet MAN Diesel & Turbo Schweiz AG Turbomaschinen für industrielle Prozesse. Die Aufstockung des bestehenden Magazingebäudes um ein Voll- und ein Attikageschoss schafft rund 2750 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche.

Ab 22. Mai vermittelt das Baugespann einen Eindruck von den Dimensionen der Aufstockung des Magazingebäudes. Der Baubeginn findet − abhängig vom Bewilligungsverfahren − frühestens im Frühjahr 2013 statt.

Im Jahr 2005 hat das Immobilienunternehmen Allreal für den mehrheitlich immer noch industriell genutzten Teil des historischen Escher-Wyss-Areals eine Entwicklungsstrategie erarbeitet. Diese sieht vor, das rund 60'000 Quadratmeter grosse Areal unter Beibehaltung der Industrie als Kernnutzung in quartier- und marktgerechten Etappen weiterzuentwickeln und mit zusätzlichen Nutzungen aufzuwerten.


Fakten und Zahlen

Investor/Bauherrschaft Allreal West AG, Zürich

Totalunternehmer Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Architektur Itten+Brechbühl AG, Zürich

Projekt Aufstockung des Magazingebäudes MAN an der Hardturmstrasse 315 um ein Voll- und ein Attikageschoss

Zusätzliche Nutzfläche 2750 m²

Bausumme rund CHF 10 Millionen


Termine

Baueingabe Mai 2012

Baubewilligung (geplant) Oktober 2012

Baubeginn (geplant) Frühjahr 2013

Fertigstellung (geplant) Sommer 2014


Mitteilung (http://www.allreal.ch/weballreal/index/main/presse/presse-medienmitteilungen/presse-medien-separator/12-05-22-medien-man.htm) | Download Visualisierung (http://daten.allreal.ch/presse/pressemappen/12-05-22-medien-man.zip)

Jakob
May 25th, 2012, 08:56 AM
^^
http://i46.tinypic.com/fau3x5.png

arnetien
May 25th, 2012, 02:07 PM
Allreal Gruppe, 22.05.2012:

Baueingabe für die Aufstockung des Magazingebäudes MAN

Auf dem Escher-Wyss-Areal in Zürich plant Allreal die Aufstockung des bestehenden Magazingebäudes MAN an der Hardstrasse 315 um ein Voll- und ein Attikageschoss. Der Baubeginn findet − abhängig vom Bewilligungsverfahren − frühestens im Frühjahr 2013 statt.

In Zürich-West entwickelt, produziert und testet MAN Diesel & Turbo Schweiz AG Turbomaschinen für industrielle Prozesse. Die Aufstockung des bestehenden Magazingebäudes um ein Voll- und ein Attikageschoss schafft rund 2750 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche.

Ab 22. Mai vermittelt das Baugespann einen Eindruck von den Dimensionen der Aufstockung des Magazingebäudes. Der Baubeginn findet − abhängig vom Bewilligungsverfahren − frühestens im Frühjahr 2013 statt.

Im Jahr 2005 hat das Immobilienunternehmen Allreal für den mehrheitlich immer noch industriell genutzten Teil des historischen Escher-Wyss-Areals eine Entwicklungsstrategie erarbeitet. Diese sieht vor, das rund 60'000 Quadratmeter grosse Areal unter Beibehaltung der Industrie als Kernnutzung in quartier- und marktgerechten Etappen weiterzuentwickeln und mit zusätzlichen Nutzungen aufzuwerten.


Fakten und Zahlen

Investor/Bauherrschaft Allreal West AG, Zürich

Totalunternehmer Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Architektur Itten+Brechbühl AG, Zürich

Projekt Aufstockung des Magazingebäudes MAN an der Hardturmstrasse 315 um ein Voll- und ein Attikageschoss

Zusätzliche Nutzfläche 2750 m²

Bausumme rund CHF 10 Millionen


Termine

Baueingabe Mai 2012

Baubewilligung (geplant) Oktober 2012

Baubeginn (geplant) Frühjahr 2013

Fertigstellung (geplant) Sommer 2014


Mitteilung (http://www.allreal.ch/weballreal/index/main/presse/presse-medienmitteilungen/presse-medien-separator/12-05-22-medien-man.htm) | Download Visualisierung (http://daten.allreal.ch/presse/pressemappen/12-05-22-medien-man.zip)

schon wieder was so Hässliches! hätten auch 10 Stockwerke sein können, ist ja ein Hochhausgebiet und darf bis 80m gebaut werden, und Wohnungen würden dort wegg gehn wie warme Semmeln... :ohno:

eeee.
May 25th, 2012, 02:15 PM
Ich check's nicht, wo dieses Gebäude ist. Ist es das, welches hinter den Escher-Terrassen verschwinden wird? Dann ist es ja egal, sieht man eh nicht.

steve5
May 25th, 2012, 03:40 PM
Auf Google Street View ist es von der Hardturmstrasse aus zu sehen, von der Hardbrücke aus sieht man es nicht.

BoardZH
June 3rd, 2012, 11:17 AM
Zürich Marriott Hotel

Die Bevölkerung ist zum Fest geladen

Vom 1. – 3. Juni 2012 ist die Bevölkerung zum Fest geladen. Die Türen des Hotels
stehen jeweils von 11 – 16 Uhr weit offen.
Die Besucher entdecken die exklusiven Panoramasuiten hoch über den Dächern
von Zürich, werfen einen Blick hinter die Kulissen und erfahren interessante
Einzelheiten über die Geschichte des Hotels. Neben zahlreichen kulinarischen
Köstlichkeiten gibt es ein grosses Gewinnspiel.

http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=marriott-z%C3%BCrich%20jubil%C3%A4um&source=web&cd=4&ved=0CHgQFjAD&url=http%3A%2F%2Fwww.gastro-tipp.ch%2Fdynpg%2Fupload%2Fimgfile4987.pdf&ei=gyrLT97LFI_4sgbprozMBg&usg=AFQjCNFbtAbTUyxQlNJRF8hfS5ReRjoWCQ

http://www.youtube.com/watch?v=obWErwbX3J0

Charles_Manson
June 7th, 2012, 10:38 AM
im Zürcher Oberländer gelesen: In Effretikon sind drei 50meter hochhaäuser geplant. Das ganze scheint auch schon ziemlich fix zu sein.

arnetien
June 7th, 2012, 03:45 PM
im Zürcher Oberländer gelesen: In Effretikon sind drei 50meter hochhaäuser geplant. Das ganze scheint auch schon ziemlich fix zu sein.

sehr schön, mit Bürgerlicher Regierung auch viel weniger ein Problem ;)

steve5
June 7th, 2012, 06:10 PM
Auch Bürgerliche Regierung baut nur 50m hoch.

arnetien
June 8th, 2012, 02:22 PM
Auch Bürgerliche Regierung baut nur 50m hoch.

immerhin, ist ja auch nicht Downtown Switzerland sondern Land

steve5
June 8th, 2012, 02:24 PM
Lindau ist Land, Effretikon ist S-Bahn-Stadt. :)

arnetien
June 8th, 2012, 05:44 PM
Lindau ist Land, Effretikon ist S-Bahn-Stadt. :)

du musst immer das letzte Wort haben? :)

steve5
June 8th, 2012, 06:00 PM
du musst immer das letzte Wort haben? :)

Soll ich darauf antworten, dann habe ich wieder das letzte Wort. Ok, schreib doch du noch was. :nuts:

asdefasdege
June 8th, 2012, 09:20 PM
Es ist ein Forum, da hat niemand das letzte Wort ...
Ausser vielleicht wenn der Thread geschlossen wird. :nuts:

arnetien
June 9th, 2012, 11:56 AM
Es ist ein Forum, da hat niemand das letzte Wort ...
Ausser vielleicht wenn der Thread geschlossen wird. :nuts:

:nuts: ;), zurück zum thread..

steve5
June 11th, 2012, 08:57 AM
Allreal, 11.06.2012:

Baubeginn für Wohnüberbauung Bruggächer in Mönchaltorf

Am 11. Juni startete Allreal mit den Bauarbeiten für die Wohnüberbauung Bruggächer in Mönchaltorf. Auf eigenem Land entstehen neun Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 50 Eigentumswohnungen im Standard Minergie-A. Die Fertigstellung der Wohnüberbauung ist auf Anfang 2014 geplant.

Am 11. Juni wurde mit den Aushubarbeiten für die Überbauung Bruggächer begonnen. An der Seestrasse, nahe dem Zentrum von Mönchaltorf, realisiert Allreal insgesamt 50 Eigentumswohnungen, einen Mehrzweckraum und eine Tiefgarage mit 75 Parkplätzen. Die neun Mehrfamilienhäuser mit je fünf beziehungsweise sechs Wohneinheiten (3½ bis 5½ Zimmer) wurden von TGS Architekten entworfen. Die Wohnüberbauung wird im Standard Minergie-A erstellt. Der Bezug der Wohnungen ist auf Anfang 2014 geplant.

Standard Minergie-A bedeutet, dass der Aufwand für Raumwärme, Wassererwärmung und Lufterneuerung vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt wird, wodurch die Überbauung in der Energiebilanz ausgeglichen ist (Nullenergie). Energie für die Wohnüberbauung Bruggächer wird über die eigene Photovoltaik-Anlage gewonnen.

Mit dem Verkauf der Wohnungen wurde erfolgreich gestartet, bereits 26 von 50 Einheiten sind reserviert.

Weitere Informationen zum Projekt: http://www.bruggächer.ch


Fakten und Zahlen

Bauherrschaft Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Architekt TGS Architekten, Luzern

Totalunternehmer Allreal Generalunternehmung AG, Zürich

Projekt - Neun Mehrfamilienhäuser mit total 50 Eigentumswohnungen im Standard Minergie-A
- Tiefgarage mit 75 Parkplätzen

Grundstücksfläche 14‘000 m²

Nutzfläche total rund 7000 m²

Gebäudevolumen total rund 42‘900 m³

Bausumme (ohne Land) rund CHF 29 Millionen


Termine

Baueingabe 26. Juli 2011

Baubewilligung Dezember 2011

Baubeginn Juni 2012

Bezug (geplant) Anfang 2014

Mitteilung (http://www.allreal.ch/weballreal/index/main/presse/presse-medienmitteilungen/presse-medien-separator/12-06-11-medien-bruggaecher.htm)

cityfox
June 11th, 2012, 10:36 AM
wiederstand gegen das projekt bhf.hardbrücke

In Zürich-West droht ein Planungsflop: Die Mehrheit des Parlaments fordert den Verzicht auf den Bahnhofsbau von Gigon/Guyer – weil er die Erweiterung der Gleis- und Perronanlagen blockiere.
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Politiker-wollen-Neubau-von-Stararchitekten-bodigen/story/29604892

Schreberkiller
June 11th, 2012, 05:13 PM
wiederstand gegen das projekt bhf.hardbrücke


http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Politiker-wollen-Neubau-von-Stararchitekten-bodigen/story/29604892

Das ist ja wirklich schade, es hätte mich mehr als gefreut in Hardbrücke einen schönen, modernen und für die Gegend angemessenen Bahnhof zu erleben. Und ich bin mit Sicherheit nicht der Einzige, der dies so sieht...

Hoffe, dass man wenigstens das Projekt dementsprechend anpassen kann, aber es beerdigen, wäre wieder mal eine grosse Frechheit seitens Politiker! :bash:

steve5
June 11th, 2012, 05:18 PM
Wie wollen die das denn machen mit dem Bahnhofausbau und warum sollten vier Gleise nicht mehr reichen? Wo sollen denn all die zusätzlichen Züge hinfahren? Wenn man den Bahnhof auf sechs Gleise ausbaut, müsste man doch auch den Viadukt ausbauen, wie soll das gehen bei den engen Platzverhältnissen?

In 20 Jahren heisst es dann wohl, das Platform muss verschoben werden für den Gleisausbau Hardbrücke. :lol:

Schreberkiller
June 11th, 2012, 05:20 PM
Wie wollen die das denn machen mit dem Bahnhofausbau und warum sollten vier Gleise nicht mehr reichen? Wo sollen denn all die zusätzlichen Züge hinfahren? Wenn man den Bahnhof auf sechs Gleise ausbaut, müsste man doch auch den Viadukt ausbauen, wie soll das gehen bei den engen Platzverhältnissen?

In 20 Jahren heisst es dann wohl, das Platform muss verschoben werden für den Gleisausbau Hardbrücke. :lol:

Mich würde nichts mehr überraschen... :hammer:

sft
June 11th, 2012, 07:53 PM
Wenn die nächste Generation ("S-Bahn 2G") der S-Bahn Zürich mit einstöckigen S-Bahnen innerstädtisch (z.b. Schlieren - Uster) und den doppelstöckigen Aussen-S-Bahnen realisiert wird, und davon ist auszugehen, ist ein Ausbau des Bahnhof Hardbrücke sicher mehr als nötig. ZVV und SBB sind übrigens bereits an der Planung dieser neuen S-Bahn-Generation, denn eine weitere Teilergänzung wird es wohl vorerst nicht geben (dazu wären enorme Investitionen nötig, die Zitrone ist mit dem heutigen System und der 4. TE sozusagen ausgepresst).

Mehr Infos dazu: http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/entwurf-fuer-die-s-bahn-der-zukunft-1.17140045

Meines Erachtens handelt der Gemeinderat hier sehr umsichtig.

arnetien
June 11th, 2012, 09:53 PM
Wenn die nächste Generation ("S-Bahn 2G") der S-Bahn Zürich mit einstöckigen S-Bahnen innerstädtisch (z.b. Schlieren - Uster) und den doppelstöckigen Aussen-S-Bahnen realisiert wird, und davon ist auszugehen, ist ein Ausbau des Bahnhof Hardbrücke sicher mehr als nötig. ZVV und SBB sind übrigens bereits an der Planung dieser neuen S-Bahn-Generation, denn eine weitere Teilergänzung wird es wohl vorerst nicht geben (dazu wären enorme Investitionen nötig, die Zitrone ist mit dem heutigen System und der 4. TE sozusagen ausgepresst).

Mehr Infos dazu: http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/entwurf-fuer-die-s-bahn-der-zukunft-1.17140045

Meines Erachtens handelt der Gemeinderat hier sehr umsichtig.

Kanns kaum erwarten! ;) endlich Grossstadtfeeling in zuerich! von mir aus koennen die U bahn aehnliche zuege sofort schon kommen

Schreberkiller
June 11th, 2012, 10:05 PM
Kanns kaum erwarten! ;) endlich Grossstadtfeeling in zuerich! von mir aus koennen die U bahn aehnliche zuege sofort schon kommen


Welche U-Bahn?! ;) Meinst du die in Zürich? :D

arnetien
June 11th, 2012, 10:26 PM
Welche U-Bahn?! ;) Meinst du die in Zürich? :D

Einstoeckige zuege, viel stehplaetze und viele Tueren ;) zb von stettbach nach hardbruecke.. Fuehlt sich fast wie u bahn an ;)

cityfox
June 13th, 2012, 03:28 PM
einen ausbau der hardbrücke ist sicher zu begrüssen aber bei dieser langen zeitspanne sollte man sich schon gedanken machen wie die hardbrücke für die nächsten 20 jahre attraktiver gestaltet werden könnte. es ist ja nicht so das man sich hier einen zweiten stadelhofen baut, und ein ausbau der hardbrücke wird so oder so enorme gelder verschlingen.

Schreberkiller
June 13th, 2012, 03:39 PM
Einstoeckige zuege, viel stehplaetze und viele Tueren ;) zb von stettbach nach hardbruecke.. Fuehlt sich fast wie u bahn an ;)

Gut, wenn man von Stettbach Richtung HB via Stadelhofen fährt kommt das einem schon etwas wie U-Bahn vor, lediglich die Fahrzeit müsste kürzer sein. Hab bei den ersten Fahrten gemeint, dass ich im Zürichbergtunnel feststecken würde, als der Zug völlig stillstand :nuts:

Schreberkiller
June 13th, 2012, 03:48 PM
einen ausbau der hardbrücke ist sicher zu begrüssen aber bei dieser langen zeitspanne sollte man sich schon gedanken machen wie die hardbrücke für die nächsten 20 jahre attraktiver gestaltet werden könnte. es ist ja nicht so das man sich hier einen zweiten stadelhofen baut, und ein ausbau der hardbrücke wird so oder so enorme gelder verschlingen.

Meiner Meinung beissen die sich in den eigenen Schwanz: Sie wollen, dass
Zürich (noch stärker) dezentralisiert wird, also im Grunde genommen, dass Zürich West und Oerlikon sich mit der City nach und nach ausgleichen. (Ist eigentlich die Grundlage zur Bildung einer Grosstadt) Doch wenn man sich in einer Gegend nicht wohl fühlt, wird diese wohl schwerlich zu einem Zentrum werden! Zürich West wird es noch schwieriger haben sich zu etablieren, wenn nicht mal das Tor zu diesem Stadtteil angemessen gestaltet ist... Natürlich ist Infrastruktur sehr wichtig, doch es muss alles auch Harmonieren, damit alles positiv wahrgenommen wird.

And1
June 15th, 2012, 08:03 PM
ein lesenswerter kommentar in der nzz rückt das städtepsychologische bild zürichs ins richtige licht.

Wäre diese Stadt ein Mensch, man hätte sie längst zum Psychologen geschickt. Zürich zeigt Ansätze zu einer Bewusstseinsspaltung, die pathologische Züge annehmen könnte. Es pendelt zwischen Grössenwahn, genährt durch den Sonderstatus im inländischen Vergleich, und dem Minderwertigkeitsgefühl, als Touristenstadt im internationalen Kontext bestenfalls zur zweiten Garde zu gehören. Die Diagnose ist simpel. Die Hintergründe sind es nicht.

Der Ruf nach Weltläufigkeit

Beispiele für Grossspurigkeit gibt es seit Jahren genug. Nehmen wir nur zwei aus der jüngsten Vergangenheit. Als die Stadt und ihre Partner letzte Woche – Monate vor der Eröffnung – das umgebaute Löwenbräu-Kunstzentrum präsentierten, taten sie es vor versammelter Lokalpresse fast nur in Englisch. Welch ein Akt der Weltläufigkeit! Und als diese Woche der Präsident der Zürcher Hoteliers eine nette Aktion der lokalen Branche vorstellte, sah er das gastronomische Angebot an der Limmat allen Ernstes auf Augenhöhe mit London und New York.

Nun könnte man anmerken, etwas Selbstüberschätzung schade nichts angesichts des helvetischen Hangs zur Selbsterniedrigung. Bloss hat die Sache zwei Haken. Erstens ist der Zwang, sich klein zu machen, so tief eingepflanzt, dass Versuche, sich grösser zu reden, in Lächerlichkeit enden. So ging es dem Slogan, den Zürich Tourismus für die Destination ersonnen hat: «World Class. Swiss Made.» Solchen Versuchen, Zürich zu «positionieren», fehlt die Lockerheit. Statt dass man auf die Stärken einer Stadt vertraut, deren Mix aus Trendbewusstsein und Provinzialität serienweise Spitzenplätze bei globalen Vergleichen von Lebensqualität erobert, will man krampfhaft eine internationale Marke schaffen. Das halten Marketingexperten für identitätsstiftend. So wurde dem Volk ja auch die kostspielige Gastgeberrolle bei der Fussball-Euro 2008 mit dem Versprechen schmackhaft gemacht, Glanz und Grösse des Anlasses würden definitiv auf die Stadt und ihre Bewohner abfärben. Die Ernüchterung war programmiert. Das gilt erst recht für die weit unbedeutendere Leichtathletik-EM 2014, deren Durchführung ähnlich blumig angepriesen wird.

Die Tourismusförderung laviert indes zwischen diversen Profilen, die sie zu schärfen sucht. Soll sich Zürich nun als coolste Party-Location nördlich von Ibiza empfehlen, als Kulturmetropole oder doch eher als Traumdestination für «Business and Leisure»? Soll sie als «Stadt der 1200 Brunnen» gelten, während Touristen eher von der blitzsauberen Limmat schwärmen? Wird sie in ihren Unterlagen auch künftig das Postkartenidyll beschwören müssen, das Fraumünster als «Hingucker» verkaufen und Zwinglis Grossmünster als Wahrzeichen?

Nun, dass Zürich keinen Eiffelturm, kein Empire State Building, nicht einmal einen Prater mit Riesenrad hat, bedeutet nicht, dass es keine Identität hätte. Wäre es sonst so populär bei Bewohnern wie Besuchern? Aber es führt uns zum zweiten Haken – zur verbreiteten Angst vor Grossem, das paradoxerweise so gern heraufbeschworen wird. Diese Zerrissenheit schlägt sich im notorischen Scheitern baulicher Würfe nieder. Den höchsten architektonischen Stolz bescherte der Stadt heuer bezeichnenderweise eine Verschiebung, und mit dieser schaffte man es tatsächlich in die Headlines dieser Welt: Das alte MFO-Haus soll das grösste Gebäude sein, das je in Europa verpflanzt wurde. Der Prime Tower aber, ein facettenreicher 126-Meter-Monolith, wird mit einer Mischung aus Staunen und Unbehagen beäugt. Was herausragt, ist schnell suspekt. Eher wird in chromglänzende Einheitsbauten im Dienst der allgemeinen Notdurft investiert. Und ab und zu leicht neidisch nach Luzern zum KKL geschielt.

Gestutztes Format

Wo diese Stadt aber tatsächlich internationales Format hat, wird es regelmässig gestutzt. Symptomatisch dafür ist die Unsitte der SBB, ihre unvergleichliche Hauptbahnhofshalle mit Schaubuden und sogenannten Events zu verstellen. Und dass die Schaffung einer rechten Piazza im Zentrum kaum vom Fleck kommt, kann kein Zufall sein: Grösser als der Markusplatz werde der neue Sechseläutenplatz, hatte die Exekutive dieses Vorhaben einst angekündigt. Während unsere Brust bei diesem Gedanken anschwoll, fuhr uns zugleich die Bürde, die so viel Grösse mit sich bringen könnte, ins Kreuz. Und statt sich der Herausforderung zu stellen, zankt die Lokalpolitik um Parkplätzchen wie Kinder um Spielzeug. Womöglich ist unsere Stadt ja gar kein Fall für den Psychiater, sondern sollte einfach endlich gross werden – im Sinne von: erwachsen.

http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/auf-der-couch-1.17244546

Schreberkiller
June 15th, 2012, 08:36 PM
ein lesenswerter kommentar in der nzz rückt das städtepsychologische bild zürichs ins richtige licht.

Doch was ist genau das Bild Zürichs für ausländische Bürger, z.B. von Menschen aus anderen Metropolen? Den daran müssen wir uns messen, wenn man uns sagt, dass Zürichs Entwicklung positiv verliefe könnte es uns Mut geben. Und genau das brauchen wir!

Wenn wir Bewohner des Kantons fragen kommen wir wieder nur auf Antworten wie "mittlegrosses Kaff", "Zürich sei alles andere ausser Grosstadt", bla bla pfui pfui... Dabei wohnen diese Grünschnäbel selbst in der Einöde und verbringen ihre Freizeit in der City... :ohno:

Cantho
June 15th, 2012, 09:00 PM
Doch was ist genau das Bild Zürichs für ausländische Bürger, z.B. von Menschen aus anderen Metropolen? Den daran müssen wir uns messen

Was die anderen genau über Zürich denken, weiß ich nicht.
Bei meinen vielen Aufenthalten im Ausland habe ich aber die Erfahrung gemacht, das die Stadt Zürich neben Genf, den Bergen sowie Chocolate.. ach.. ja natürlich noch der Rolex sehr bekannt ist. Zürich ist bekannt... das gehört auch zu einer Grossstadt :)

arnetien
June 15th, 2012, 09:35 PM
ein lesenswerter kommentar in der nzz rückt das städtepsychologische bild zürichs ins richtige licht.

Finds nen super Artikel, wird zuerich endlich das zwinglianische hinter sich lassen damit Grosses moeglich ist? ;) denke schon, es braucht einfach Zeit und auch politischer Wille

steve5
June 15th, 2012, 11:07 PM
Ist das gastronomische Angebot an der Limmat etwa nicht auf Augenhöhe mit London und New York? Was fehlt denn noch, ausser dass noch nicht jedes einzelne Land auf der Welt mit einem Restaurant vertreten ist?

tobias1981
June 17th, 2012, 10:57 AM
Geh mal nach New York und London dann weist du es! (Das war jetzt nicht zynisch gemeint!)

Wenn wir alle ehrlich sind, dann wissen wir, dass wir aber so was von weit davon entfernt sind, Zürich mit diesen beiden (und nicht nur diesen) Grossstädten zu messen (Nur jetzt mal auf das kulinarische Angebot bezogen).

Das sind schon ganz andere Ligen! Aber das ist auch irgendwie typisch, man will sich nicht mit gleichrangigen vergleichen wie zB Stockholm, München, Dublin, Wien oder Hamburg, nein, man will zu den "Big 10" gehören. Und wenn man dann in der Zeitung liesst, dass es zu Aufständen kommt wenn man Bellevue endlich mal was grosses und schönes (Ansichtssache) bauen will und dafür eine Autofahrspur opfern muss, dann relativiert sich dieses "wir gehören zu den Großstädten der Welt" relativ schnell. Ich denke dass Zürich halt einfach nur darum auch bekannt ist, weil die Schweiz! bekannt ist und weil man zu 80% in Zürich landet wenn man hier her will. Wenn Zürich den Flughafen nicht hätte würde meiner Meinung nach auch das letzte bisschen grossstädtisches Wunschdenken verschwinden. Meiner Erfahrung nach kennt man im Ausland sowieso eher Genf (was auch politisch wichtiger ist) und selbst Grindelwald (Jungfrauregion) scheinen mir manchmal bekannter zu sein als Zürich.

steve5
June 17th, 2012, 12:27 PM
Ich war drei Tage in London aber das Gastronomische Angebot habe ich nicht durchleuchtet. Wäre also nett wenn du es mir erklären könntest was in Zürich fehlt.

chadw_
June 17th, 2012, 01:10 PM
blödes beispiel: in zürich hats kein 3 sterne restaurant, in london 2 und in new york 7.

steve5
June 17th, 2012, 01:30 PM
Heisst das in Zürich kann man nicht gut essen?

Metro007
June 17th, 2012, 02:45 PM
Geh mal nach New York und London dann weist du es! (Das war jetzt nicht zynisch gemeint!)

Wenn wir alle ehrlich sind, dann wissen wir, dass wir aber so was von weit davon entfernt sind, Zürich mit diesen beiden (und nicht nur diesen) Grossstädten zu messen (Nur jetzt mal auf das kulinarische Angebot bezogen).

Das sind schon ganz andere Ligen! Aber das ist auch irgendwie typisch, man will sich nicht mit gleichrangigen vergleichen wie zB Stockholm, München, Dublin, Wien oder Hamburg, nein, man will zu den "Big 10" gehören. Und wenn man dann in der Zeitung liesst, dass es zu Aufständen kommt wenn man Bellevue endlich mal was grosses und schönes (Ansichtssache) bauen will und dafür eine Autofahrspur opfern muss, dann relativiert sich dieses "wir gehören zu den Großstädten der Welt" relativ schnell. Ich denke dass Zürich halt einfach nur darum auch bekannt ist, weil die Schweiz! bekannt ist und weil man zu 80% in Zürich landet wenn man hier her will. Wenn Zürich den Flughafen nicht hätte würde meiner Meinung nach auch das letzte bisschen grossstädtisches Wunschdenken verschwinden. Meiner Erfahrung nach kennt man im Ausland sowieso eher Genf (was auch politisch wichtiger ist) und selbst Grindelwald (Jungfrauregion) scheinen mir manchmal bekannter zu sein als Zürich.

Das stimmt natürlich schon. Ich finde es schon gut, wenn wir uns bereits mit grösseren Städten wie München oder Stockhom messen können. Der Rest ist totaler Schwachsinn. Allerdings ist für mich bereits in ZH das gastronomische Angebot viel zu riesig. In NY sind es schlicht zuviele. Ob ich aus 1'000 oder 10'000 Restaurants auswählen kann macht für mich keinen Unterscheid mehr. Und in 3-Sterne-Restaurants gehen Normalsterbliche eh nur einmal im Leben, wenn überhaupt.

Cantho
June 17th, 2012, 04:06 PM
Ich denke dass Zürich halt einfach nur darum auch bekannt ist, weil die Schweiz! bekannt ist und weil man zu 80% in Zürich landet wenn man hier her will. Wenn Zürich den Flughafen nicht hätte würde meiner Meinung nach auch das letzte bisschen grossstädtisches Wunschdenken verschwinden. Meiner Erfahrung nach kennt man im Ausland sowieso eher Genf (was auch politisch wichtiger ist) und selbst Grindelwald (Jungfrauregion) scheinen mir manchmal bekannter zu sein als Zürich.

Der Flughafen trägt sehr viel zum bekanntheitsgrad von Zürich bei. Gebe ich dir absolut recht. Würde mich wundernehmen wie sich Zürich entwickelt hätte, wenn die Bauern dazumal in Bern das Projekt von Utzensdorf (Grossflughafen) nicht verhindert hätten.
Der Bankensektor (ob positiv oder negativ) trägt auch noch viel bei. Und ab und zu kommt Zürich ja auch in einem Spielfilm vor… es gibt viele Faktoren warum Zürich im Ausland bekannt ist. Ich finde es eigentlich positiv, das so eine kleine Stadt bekannt ist. Gibt es doch Städte, die 5, 10, oder sogar 25 mal mehr Einwohner haben und weniger oder bei uns im Westen gar unbekannt sind.

Man muß auch unterscheiden wer Zürich kennt. Ein Tourist aus Japan oder China, der in 10 Tagen eine Europareise macht, wird sich nur mit den Destinationen auseinandersetzten, zu denen er reist. Jungfraujoch ist dann interessanter, als Zürich (wo er nur landet)

Wenn ich die USA jetzt mal auslasse (die denken sowieso die Schweiz liegt in Afrika) war ich wirklich immer verwundert wie viele Menschen Zürich mit der Schweiz in Verbindung setzen. Aber ich muß zugeben, Genf kam immer an erster Stelle. (natürlich habe ich darüber nie eine Statistik geführt, und ich kenne ja nicht alle Menschen auf dem Globus)

Zum essen. Ich finde das bezahlbare (bürgerliche) Essen in Zürich/Schweiz am besten.
Aber das ist Geschmackssache :)

steve5
June 17th, 2012, 04:32 PM
Sagst du in Miami ich bin von Zürich kommt als Antwort from Switzerland? :)

chadw_
June 17th, 2012, 07:46 PM
Heisst das in Zürich kann man nicht gut essen?

nein, ich nahm bezug auf deine aussage von wegen "züri kann sich in bezug auf gastronomie mit new york und london vergleichen".

steve5
June 17th, 2012, 09:15 PM
Das mit den Sternen ist ja auch nicht repräsentativ, es gibt doch viele Restaurant-Tester, und auch in Zürich gibt es ein paar Restaurants die von jemandem Sterne oder Punkte oder sonst was erhalten haben.

In Zürich kann man west-, nord-, ost- und südeuropäisch, orientalisch, arabisch, afrikanisch, chinesisch, indisch, japanisch, koreanisch, thailändisch, australisch, nord- und südamerikanisch, mexikanisch, brasilianisch und karibisch essen, was will man denn noch mehr? Da ist wirklich für jeden etwas dabei.

And1
June 18th, 2012, 12:12 PM
ohne mein kongolesisches essen fühl' ich mich wie in der provinz.

eeee.
June 18th, 2012, 12:31 PM
Ukrainisch gibt es offenbar auch nicht. Selbst in Fischingen TG gibt's das. Was lernen wir daraus? Fischingen schlägt New York und darf als Alpha++ World City bezeichnet werden, es sei denn, die Bewohner diskutieren keinen Schwachsinn. Sonst müsste man den Status wieder aberkennen.

tobias1981
June 18th, 2012, 01:22 PM
Das mit den Sternen ist ja auch nicht repräsentativ, es gibt doch viele Restaurant-Tester, und auch in Zürich gibt es ein paar Restaurants die von jemandem Sterne oder Punkte oder sonst was erhalten haben.

In Zürich kann man west-, nord-, ost- und südeuropäisch, orientalisch, arabisch, afrikanisch, chinesisch, indisch, japanisch, koreanisch, thailändisch, australisch, nord- und südamerikanisch, mexikanisch, brasilianisch und karibisch essen, was will man denn noch mehr? Da ist wirklich für jeden etwas dabei.

Da hast du natürlich Recht ja, stimmt. Aber das ist heutzutage in jeder grösseren Stadt so und berechtigt meiner Meinung nach in keinster Weise sich desshalb mit New York oder London zu messen.

Zürich ist und bleibt (das wurde mit der Kulturlandinitiative quasi auch so besiegelt) eine kleine Grossstadt. Nicht mehr und nicht weniger. Die Leute hier WOLLEN nicht in einer Metropole wohnen. Das ist es ja. Schaut euch doch nur einmal an, über was für blödsinn wir zum Teil abstimmen und über was bei uns in der Presse unter "Zürich" geschrieben steht.

Solange wir hier über den Schattenwurf eines "100m Hochhüsli", den Erhalt von Schrebergärten auf Stadtgebiet!, ja selbst die Farbe der Trams und ob die nun mit Werbung zugekleistert werden dürfen oder nicht, um die läppische Versetzung einer Baulinie für ein Tram, ein Stadion welches max 25m hoch sein und möglichst wenig kosten und Lärm machen darf und solange über den Bau einer Seilbahn zum Zoo über Jahre! hinweg diskutiert und verhindert kann, ist Zürich einfach eine kleine spiessige aber auch sehr schöne Grossstadt. Nicht mehr.

tobias1981
June 18th, 2012, 01:33 PM
Der Flughafen trägt sehr viel zum bekanntheitsgrad von Zürich bei. Gebe ich dir absolut recht. Würde mich wundernehmen wie sich Zürich entwickelt hätte, wenn die Bauern dazumal in Bern das Projekt von Utzensdorf (Grossflughafen) nicht verhindert hätten.
Der Bankensektor (ob positiv oder negativ) trägt auch noch viel bei. Und ab und zu kommt Zürich ja auch in einem Spielfilm vor… es gibt viele Faktoren warum Zürich im Ausland bekannt ist. Ich finde es eigentlich positiv, das so eine kleine Stadt bekannt ist. Gibt es doch Städte, die 5, 10, oder sogar 25 mal mehr Einwohner haben und weniger oder bei uns im Westen gar unbekannt sind.

Man muß auch unterscheiden wer Zürich kennt. Ein Tourist aus Japan oder China, der in 10 Tagen eine Europareise macht, wird sich nur mit den Destinationen auseinandersetzten, zu denen er reist. Jungfraujoch ist dann interessanter, als Zürich (wo er nur landet)

Wenn ich die USA jetzt mal auslasse (die denken sowieso die Schweiz liegt in Afrika) war ich wirklich immer verwundert wie viele Menschen Zürich mit der Schweiz in Verbindung setzen. Aber ich muß zugeben, Genf kam immer an erster Stelle. (natürlich habe ich darüber nie eine Statistik geführt, und ich kenne ja nicht alle Menschen auf dem Globus)

Zum essen. Ich finde das bezahlbare (bürgerliche) Essen in Zürich/Schweiz am besten.
Aber das ist Geschmackssache :)

Ich denke Zürich hätte ohne den Flughafen weiter geschlafen. Es ist einer DER zentralen Gründe wesshalb sich Firmen im Grossraum Zürich niederlassen. Ich bin nicht der Meinung dass man aus Zürich einen Meghub machen sollte. Das braucht es auch nicht.

Ich stelle jetzt einfach mal etwas provokativ etwas in den Raum. Man hätte sich vor einiger Zeit überlegen sollen, gewisse Gemeinden einfach entweder umzusiedeln oder mit einem generellen Baustop zu belegen. Die Problematik Flughafen, da sind wir uns ja glaub alle einig, ist hausgemacht und hat ihren Ursprung im typisch schwizerischem Gemeindedenken. Die Gemeinden hatten zu viel Macht! Hier hätte der Kanton, jeh nach dem sogar der Bund mehr Regulieren sollen.

Genf ist für mich international eindeutig die Nummer 1. Die Banken könnten ebenso in Zug stehen, tun sie aber nicht was sicher auch mit der Anbindung an die Luftfahrt zu tun hat.

tobias1981
June 18th, 2012, 01:39 PM
Sagst du in Miami ich bin von Zürich kommt als Antwort from Switzerland? :)

Sagst du in Bangkok, Singapur, KL, Johannesburg, Hong Kong, Shanghai, Moskau, St.Petersburg du seist von Zürich, kommt als Antwort :?

Oder es wird dir mit leutenden Augen erzählt was für ein tolles Land Schweden ist und dass sie auch alle mal dort hin wollen.:)

Das sind echte Beispiele. (Natürlich gibt es überall auf der Welt belesene und normal gebildete Leute und es gibt auch überall Idioten und Ignoranten)

steve5
June 18th, 2012, 01:45 PM
Da hast du natürlich Recht ja, stimmt. Aber das ist heutzutage in jeder grösseren Stadt so und berechtigt meiner Meinung nach in keinster Weise sich desshalb mit New York oder London zu messen.

Zürich ist und bleibt (das wurde mit der Kulturlandinitiative quasi auch so besiegelt) eine kleine Grossstadt. Nicht mehr und nicht weniger. Die Leute hier WOLLEN nicht in einer Metropole wohnen. Das ist es ja. Schaut euch doch nur einmal an, über was für blödsinn wir zum Teil abstimmen und über was bei uns in der Presse unter "Zürich" geschrieben steht.

Solange wir hier über den Schattenwurf eines "100m Hochhüsli", den Erhalt von Schrebergärten auf Stadtgebiet!, ja selbst die Farbe der Trams und ob die nun mit Werbung zugekleistert werden dürfen oder nicht, um die läppische Versetzung einer Baulinie für ein Tram, ein Stadion welches max 25m hoch sein und möglichst wenig kosten und Lärm machen darf und solange über den Bau einer Seilbahn zum Zoo über Jahre! hinweg diskutiert und verhindert kann, ist Zürich einfach eine kleine spiessige aber auch sehr schöne Grossstadt. Nicht mehr.

Und damit hast auch du recht. Zürich ist eine kleine und provinzionelle Grossstadt im internationalen Vergleich, während es im nationalen Vergleich eine Megametropole ist. Aber auch international bei den grössten Metropolen gibt es ein paar Sachen worin sie provinzionell sind, positives und negatives. Ich finde es spannend wie in Zürich immer gekämpft wird, die einen möchten es grösser machen, die anderen möchten es klein behalten.

steve5
June 18th, 2012, 01:57 PM
Sagst du in Bangkok, Singapur, KL, Johannesburg, Hong Kong, Shanghai, Moskau, St.Petersburg du seist von Zürich, kommt als Antwort :?

Oder es wird dir mit leutenden Augen erzählt was für ein tolles Land Schweden ist und dass sie auch alle mal dort hin wollen.:)

Das sind echte Beispiele. (Natürlich gibt es überall auf der Welt belesene und normal gebildete Leute und es gibt auch überall Idioten und Ignoranten)

Seit es Google Maps und Earth gibt, ist sicher auch das geografische Bildungsniveau weltweit am steigen wie nie zuvor. :)

Aber allgemein muss man nur schauen wer die wichtigsten Handelspartner eines Landes sind, dann weiss man wo sich die Bevölkerung geografisch am besten auskennt.

tobias1981
June 18th, 2012, 02:02 PM
Seit es Google Maps und Earth gibt, ist sicher auch das geografische Bildungsniveau weltweit am steigen wie nie zuvor. :)

Aber allgemein muss man nur schauen wer die wichtigsten Handelspartner eines Landes sind, dann weiss man wo sich die Bevölkerung geografisch am besten auskennt.

Ich habe nicht das Gefühl, dass in den USA das Bildungsniveau des grossteils der Bevölkerung am steigen ist. Und von dort kommt ja Google...

Und von den wichtigsten Handelspartnern aus, sieht es für uns auch eher düster aus. Dann kennt uns nämlich nur Deutschland.
Singapuur und Hong kong sind sehr wichtige Partner, aber Zürich ist dort auch nicht bekannt. Und wir hatten es ja vom Vergleich mit London oder New York, ich würde keinen kennen oder begegnet sein der bei der Frage "Kennst du New York" mit "???" antworten würde.

Selbst in armen und weniger priviligierten Ländern wie Cambodia oder Laos würde ich wetten, dass jeder NY kennt. Ich werde das im Dezember auf meiner nächsten südostasien Reise testen. :-)

U3065
June 18th, 2012, 02:25 PM
hey hi zusammen,

Melde mich nach längerer Abstinenz wieder mal zurück. Bin zur Zeit eben stark beschäftigt mit Studium und neuem Job. Zudem engagiere ich mich zurzeit stark in Vals für Peter Zumthor und gegen den neuen Investor. Hab dazu mit einigen Freunden auch eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht GR eingereicht.

Checkt mal die folgenden Masterarbeiten (Ersatzneubau für ein neues Hotel Habis Royal) der ETH-Studentenschaft:

http://www.hochparterre.ch/nachrichten/bildergalerien//post/galerie/habis-royal/

Welches Objekt gefällt euch am besten?

steve5
June 18th, 2012, 02:38 PM
Für die Denkmalpflege stand die Schutzwürdigkeit des Hauses ausser Frage, doch entschied man sich dennoch es abzureissen und lediglich die Fassade zum Bahnhofsplatz detailgenau rekonstruieren zu lassen. :okay:

Gegen diese «Fassadenarchitektur» regte sich bereits in den 1980er Jahren Kritik. :bleep: Und diese Kritik hat etwa auch noch überzeugt dass es heute fast nie mehr vorkommt dass man wenigstens die Fassade stehenlässt?

Cantho
June 18th, 2012, 03:50 PM
Ich denke Zürich hätte ohne den Flughafen weiter geschlafen. Es ist einer DER zentralen Gründe wesshalb sich Firmen im Grossraum Zürich niederlassen. Ich bin nicht der Meinung dass man aus Zürich einen Meghub machen sollte. Das braucht es auch nicht.


Lediglich die Swiss betreibt in Zürich einen Hub. Niemand sagt das es ein „Mega Hub“ sein sollte.
Und ja, der Verlauf von Zürich währe anders gewesen ohne Flughafen. Aber wir müssen leider mit dieser Situation leben/umgehen können. Oder wollen wir Unterschriften sammeln gehen damit man den Flughafen schliesst?


Selbst in armen und weniger priviligierten Ländern wie Cambodia oder Laos würde ich wetten, dass jeder NY kennt. Ich werde das im Dezember auf meiner nächsten südostasien Reise testen. :-)

Viel spass bei dieser Reise. Sind übrigens zwei wunderbare Länder. (Essen einfach genial)
Wirst aber erstaunt sein wie viele Leute neben NY auch Zürich kenne.. grins ;)

steve5
June 18th, 2012, 04:04 PM
Zürich war schon vor dem Bau des Flughafens neben Genf das wirtschaftliche Zentrum der Schweiz, auch wenn man den Flughafen an einem anderen Ort gebaut hätte, würde Zürich noch heute zu den wichtigsten Städten gehören, vielleicht wäre es nur Nr. 2 oder 3.

Schreberkiller
June 18th, 2012, 06:31 PM
hey hi zusammen,

Melde mich nach längerer Abstinenz wieder mal zurück. Bin zur Zeit eben stark beschäftigt mit Studium und neuem Job. Zudem engagiere ich mich zurzeit stark in Vals für Peter Zumthor und gegen den neuen Investor. Hab dazu mit einigen Freunden auch eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht GR eingereicht.

Checkt mal die folgenden Masterarbeiten (Ersatzneubau für ein neues Hotel Habis Royal) der ETH-Studentenschaft:

http://www.hochparterre.ch/nachrichten/bildergalerien//post/galerie/habis-royal/

Welches Objekt gefällt euch am besten?

Mir gefällt das mehrstufige Hochhaus persöhnlich sehr. Würde sicher ein schönes Ensemble geben zusammen mit den Hochhäusern der Europaallee. :cheers:

Ausserdem würde sich alles im Zentrum Zürichs befinden. Super Sache!

tobias1981
June 18th, 2012, 07:30 PM
Lediglich die Swiss betreibt in Zürich einen Hub. Niemand sagt das es ein „Mega Hub“ sein sollte.
Und ja, der Verlauf von Zürich währe anders gewesen ohne Flughafen. Aber wir müssen leider mit dieser Situation leben/umgehen können. Oder wollen wir Unterschriften sammeln gehen damit man den Flughafen schliesst?



Viel spass bei dieser Reise. Sind übrigens zwei wunderbare Länder. (Essen einfach genial)
Wirst aber erstaunt sein wie viele Leute neben NY auch Zürich kenne.. grins ;)

Beim Flughafen hast du mich falsch verstanden. Ich will diesen Flughafen unbedingt. Ich bin ein grosser Aviatik Fan und hätte gerne wenn es etwas grösser wäre. Aber ich meine, es ist nicht nötig daraus ein 2. Frankfurt oder Shipol zu machen. Aber etwas mehr würde mir sogar gefallen.

Ich bin schon in beiden Ländern gewesen :) Ich gehe seit nun 10 Jahren schon in dieses Gebiet. Besonders BKK! Ich liebe diese Stadt, keine Ahnung warum, aber ich liebe es :lol:

Cantho
June 18th, 2012, 07:40 PM
^^@tobias1981: ich bin auch seit vielen Jahren regelmäßig in dieser Gegend unterwegs. Und ja, Flughäfen faszinieren mich auch. :)
Warst du auch schon mal in HCM? Ich liebe diese City über alles. Dort konnte ich in den letzten 12 Jahren miterleben, wie der Bauboom an Hochhäusern die ganze Stadt im negativen wie positivem verändert hat.

tobias1981
June 18th, 2012, 07:49 PM
^^@tobias1981: ich bin auch seit vielen Jahren regelmäßig in dieser Gegend unterwegs. Und ja, Flughäfen faszinieren mich auch. :)
Warst du auch schon mal in HCM? Ich liebe diese City über alles. Dort konnte ich in den letzten 12 Jahren miterleben, wie der Bauboom an Hochhäusern die ganze Stadt im negativen wie positivem verändert hat.

HCM kenn ich nicht so gut. Ich hatte dort nur mal einen Stopp vor 7 Jahren als wir zum ersten mal nach Phnom Penh gingen. Übrigens auch eine Stadt in der zur Zeit recht viel abgeht im Hochhausbau. Vor allem wenn man bedenkt wie weit dieses Land zurück liegt.

HCM würde sich also lohnen?

Ich finde ja in BKK den Mahanakon Tower genial. Eines der geilsten Gebäude die gebaut werden zur Zeit.

Cantho
June 18th, 2012, 08:09 PM
HCM lohnt sich immer. Unbedingt mal einen Abstecher machen, wenn du in der Gegend bist. Das Zentrum explodiert ja richtig was Hochhäuser angeht. (ist aber immer noch übersichtlich, und genau das gefällt mir.) Wenn ich 6 Monate nicht mehr da bin, und dann nach HCM fliege, erkenne ich die City nicht mehr... he he, in Asien geht alles etwas schneller.
Hier ein Bild :) http://fc-foto.de/27245597 (brauchst mehr Infos, dann PM)

So, und jetzt wieder zu ZH… (sorry)

Metro007
June 18th, 2012, 11:33 PM
Ich bin auch ein grosser Aviatik-Fan und dazu auch überzeugt, dass der Flughafen massgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt.

Zürich alleine ist natürlich zu klein, um mit Weltmetropolen verglichen zu werden. Dafür sehe ich immer mehr die ganze Schweiz, oder besser gesagt das Schweizer Mittelland mit schätzungsweise ca. 6 Mio Einwohnern, als einzigen Wirtschaftsraum.

Genau deshalb auch wird es Zeit mal langfristige Szenarien für den Flughafen - besser gesagt für beide Grossflughäfen - zu entwickeln. Kloten lässt sich kaum noch längerfristig weiter ausbauen. Es gibt aus meiner Sicht deshalb nur eine Lösung: ein einziger Grossflughafen für die Schweiz im Raum Mittelland, Payerne bis Solothurn mit einem Schnellbahn-Anschluss nach ZHR und GVA. Mit Schnellbahn meine ich, dass beide Städte innerhalb von 20 Minuten erreicht werden. Dann könnten Kloten und Genf zurückgebaut werden und es ergäbe sich kaum ein Nachteil bei der Erreichbarkeit von Genf und Zürich via Flugzeug. Zudem hätte man genügend Reserven, um diesen Flughafen längefristig bei Bedarf auszubauen.

steve5
June 19th, 2012, 12:11 AM
Und wie willst du das Schweizer Volk davon überzeugen, dem Bau dieses Flughafens zuzustimmen, wenn schon der Ausbau des Zürcher Flughafens auf eine vierte Piste keine Chance hätte?

Es müsste noch viel mehr Land enteignet werden, würde viel mehr kosten und zehntausende von Anwohnern würde es auch geben.

Cantho
June 19th, 2012, 05:06 AM
@Metro007: he he scheint so, als haben wir die gleichen Visionen :)
Ich bin zwar der Überzeugung, das man die bestehenden Flughäfen der Schweiz mit einer Metro (irgend was Schnelles) verbinden sollte, um die Flüge besser zu verteilen. (habe meine Visionen schon im Basler Forum vorgestellt)
Einen neuen Flughafen zu bauen erachte ich auch als zu schwierig. Die Idee aber finde ich gut.

tobias1981
June 19th, 2012, 08:37 AM
Wäre natürlich geil! Was schlaues richtiges hinzustellen. Glaube aber auch, dass dies leider nicht im Bereich des Möglichen liegt.

Für mich wäre der Um- resp Ausbau der Pisten 34 oder 32 eine gute Lösung. Entweder die Piste 32 um 2Grad drehen auf 34 oder umgekehrt. Obwohl es rein topografisch kaum realistisch ist die Piste 32 um 2 Grad zu drehen.

steve5
June 19th, 2012, 10:05 AM
In einigen Jahren wird man eh mit Raumschiffen wie in den Science-Fiction Filmen herumfliegen können, dann braucht es keine Pisten mehr und dadurch die Flughäfen weniger Platz. Also lohnt es sich nicht mehr einen neuen Flughafen zu bauen.

arnetien
June 19th, 2012, 02:03 PM
In einigen Jahren wird man eh mit Raumschiffen wie in den Science-Fiction Filmen herumfliegen können, dann braucht es keine Pisten mehr und dadurch die Flughäfen weniger Platz. Also lohnt es sich nicht mehr einen neuen Flughafen zu bauen.

freu mich schon

Letziprinz
June 19th, 2012, 03:48 PM
Ich bin auch ein grosser Aviatik-Fan und dazu auch überzeugt, dass der Flughafen massgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt.

Zürich alleine ist natürlich zu klein, um mit Weltmetropolen verglichen zu werden. Dafür sehe ich immer mehr die ganze Schweiz, oder besser gesagt das Schweizer Mittelland mit schätzungsweise ca. 6 Mio Einwohnern, als einzigen Wirtschaftsraum.

Genau deshalb auch wird es Zeit mal langfristige Szenarien für den Flughafen - besser gesagt für beide Grossflughäfen - zu entwickeln. Kloten lässt sich kaum noch längerfristig weiter ausbauen. Es gibt aus meiner Sicht deshalb nur eine Lösung: ein einziger Grossflughafen für die Schweiz im Raum Mittelland, Payerne bis Solothurn mit einem Schnellbahn-Anschluss nach ZHR und GVA. Mit Schnellbahn meine ich, dass beide Städte innerhalb von 20 Minuten erreicht werden. Dann könnten Kloten und Genf zurückgebaut werden und es ergäbe sich kaum ein Nachteil bei der Erreichbarkeit von Genf und Zürich via Flugzeug. Zudem hätte man genügend Reserven, um diesen Flughafen längefristig bei Bedarf auszubauen.


Was für ein Chabis. Der Fluhafen Zürich braucht Paralellpisten, ein politisch positiver gesinntes Umfeld und die General Aviation gehört nach Dübendorf. Zudem haben wir noch Basel und Genf.

sft
June 19th, 2012, 07:15 PM
Der Flughafen Zürich fertigt mehr Passagiere ab als beide Berliner Flughäfen zusammen. Und zwar nicht, weil das Einzugsgebiet grösser wäre, sondern schlicht, weil Investmentbanker, Googler und auch der gemeine Zürcher ein anderes Reiseverhalten und mehr Geld zur Verfügung haben. Diese Leute wollen den Flughafen in Zürich und nicht in Payerne oder Solothurn und sie wollen auch nicht nach Basel oder nach Genf, sondern in zehn Minuten mit der S-Bahn vom Stadtzentrum beim Flieger sein. In der NZZ am Sonntag war es ganz schön beschrieben: Google hat der Swiss mehr oder weniger direkt gedroht, dass man in der Standortpolitik flexibel sei, wenn kein Direktflug nach San Francisco ab ZRH komme. Und siehe da, die Linie kam (und läuft sehr gut).

Ich gehe mit Letziprinz vollkommen einig. Einen Mittelland-Flughafen erachte ich als politisch unmöglich, zu teuer und aus den genannten Gründen für sinnlos. Es ist schon richtig, das Mittelland als eine Wirtschaftsregion zu sehen, aber die Firmen, die hierher ziehen, haben keine Lust auf innenpolitische Raumdiskussionen. Und es muss klar sein, dass die im Vergleich zu anderen Städten extreme Nähe des Flughafens zur Stadt ein unschlagbarer und enorm wichtiger Pluspunkt ist.

tobias1981
June 19th, 2012, 07:33 PM
Was für ein Chabis. Der Fluhafen Zürich braucht Paralellpisten, ein politisch positiver gesinntes Umfeld und die General Aviation gehört nach Dübendorf. Zudem haben wir noch Basel und Genf.


Deshalb: "Entweder die Piste 32 um 2Grad drehen auf 34 oder umgekehrt. Obwohl es rein topografisch kaum realistisch ist die Piste 32 um 2 Grad zu drehen."

steve5
June 19th, 2012, 07:56 PM
Regierungsrat des Kantons Aargau und Regierungsrat des Kantons Zürich, 19.06.2012:

Kantone Aargau und Zürich verabschieden gemeinsames Agglomerationsprogramm Limmattal

Für eine abgestimmte Entwicklung von Siedlung, Landschaft und Verkehr im wirtschaftlich bedeutenden Limmattal haben die Kantone Aargau und Zürich ein gemeinsames Agglomerationsprogramm erarbeitet. Zu den zentralen Projekten gehören die Limmattalbahn und der Agglomerationspark Limmattal. Zur Umsetzung des Programms haben die beiden Regierungsräte Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zürich und Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau heute eine Trägerschaftsvereinbarung unterschrieben. Die Agglomerationsprogramme der 2. Generation werden Ende Juni von den Kantonen beim Bund eingereicht.

Das Limmattal zählt zu den Gebieten mit der dynamischsten Entwicklung in der Schweiz. Das hat auch der Bund erkannt und deshalb für die Agglomerationsprogramme der 2. Generation mit den Kantonen Aargau und Zürich die Erarbeitung eines gemeinsamen, grenzüberschreitenden Programms für das Limmattal vereinbart. Das Agglomerationsprogramm Limmattal umfasst zwölf Gemeinden beidseits der Limmat: Bergdietikon, Dietikon, Geroldswil, Killwangen, Oberengstringen, Oetwil a.d.L., Schlieren, Spreitenbach, Unterengstringen, Urdorf, Weiningen und Würenlos. Zusammen mit den Gemeinden, dem regionalen Planungsverband «BadenRegio» sowie der Zürcher Planungsgruppe Limmattal «ZPL» wurden diverse Massnahmen zur Erreichung eines angestrebten Zukunftsbildes bis 2030 erarbeitet. Darunter fallen beispielsweise der Doppelspurausbau der Bremgarten-Dietikon-Wohlen-Meisterschwanden-Bahn (BDWM) in Dietikon, Massnahmen zur Verflüssigung des Bus- und des motorisierten Individualverkehrs, zur Fertigstellung des Radwegnetzes und zur Aufwertung von Ortsdurchfahrten. Wichtigstes und grösstes Verkehrsprojekt ist die Limmattalbahn zwischen Zürich Altstetten und Killwangen, die das Mobilitätsbedürfnis der zusätzlichen Einwohner und der Wirtschaft abdecken wird. Die Planung der Limmattalbahn wurde durch die beiden Kantone bereits gemeinsam begonnen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil für die Entwicklung des Limmattals ist die Realisierung des Agglomerationsparks Limmattal mit durchgehenden Wegen von Zürich bis Baden und ökologisch hochwertigen Erholungsgebieten zwischen den sich immer stärker verdichtenden Siedlungsräumen.

Gemeinsame Trägerschaft der Kantone Aargau und Zürich

Mit der heute unterzeichneten Trägerschaftsvereinbarung schliessen sich die Kantone Aargau und Zürich zur Umsetzung des Agglomerationsprogramms Limmattal zusammen. Ziele sind die Umsetzung der darin enthaltenen Massnahmen, die Weiterentwicklung des Agglomerationsprogramms sowie die Vertretung der Agglomeration gegenüber dem Bund. Die Kosten für die Erarbeitung von kantonsübergreifenden Projekten werden mit einem fixen Kostenteiler (Kt. ZH 2/3 und Kt. AG 1/3) gemeinsam getragen. Die beiden unterzeichnenden Regierungsräte zeigten sich vom Resultat der bisherigen Zusammenarbeit vollauf zufrieden. Ernst Stocker, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Zürich: «Siedlungsentwicklung, wirtschaftliche Räume und damit der Verkehr machen an den Kantonsgrenzen nicht halt. Gerade das Limmattal ist in den letzten Jahren zu einer zusammenhängenden Agglomeration geworden. Dass wir hier mit dem Kanton Aargau zusammen für die nächsten Jahrzehnte die Strategien und Massnahmen festlegen, ist die einzig richtige Lösung. Ich bin überzeugt, mit der Limmattalbahn eine gute grenzüberschreitende Infrastruktur zu unterstützen.» Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, sieht weiter im sorgsamen Einsatz der Ressourcen eine wichtige Aufgabe: «Die Limmat als blaues Band im Tal soll zusammen mit den Nebenflüssen für die Bevölkerung eine wichtige Naherholungsfunktion beibehalten. Die Grünräume, die im Agglomerationspark Limmattal ein zentrales Element bilden, werden helfen, viel Lebensraum im Wirtschaftsraum zu erhalten.»

Mitteilung (http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2012/146_agglomerationsprogramm_limmattal.html)

thazz
June 19th, 2012, 08:06 PM
Hoffen wir mal das dies Früchte tragen wird.

Metro007
June 19th, 2012, 10:39 PM
Die Bevölkerung für einen neuen Grossflughafen zu begeistern ist natürlich ein anderes Problem. Jedoch aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit, den Flughafen als leistungsfähigen Hub auch in der Zukunft zu betreiben. London plant auch einen neuen Flughafen an der Themse. In Paris steht auch ein neuer Grossflughafen 100 Km vom Stadtzentrum zur Diskussion. Berlin wird irgenwann mal auch den neuen Flughafen eröffnen. Und In München gibt es sehr viele Reserven. Zudem ist dieser Flughafen ideal von allen Seiten mit ILS anfliegbar und hat deshalb auch in den letzten Jahren Kloten deutlich überholt.

Und schaut mal die Lärmproblematik um den Flughafen herum an. Der Betrieb wurde bereits ziemlich eingeschränkt von Deutschland. Zudem sind weitaus mehr Leute im Raum ZH von Fluglärm betroffen als auf dem Mitelland.

Dass die Zürcher einen Flughafen vor der Haustüre wollen ist ja klar. Ob es aber wirtschaftlich Sinn macht, eine Stadtflughafen vor der Haustüre zu betreiben der zudem kaum noch ausbaubar ist (ohne ein paar Hügel abzurasieren) und der in sich zu ersticken droht, überlasse ich Euch.

Ein neuer Grossflughafen in einer schwach bevölkerten Gegend ist die einzige Lösung falls der Flugverkehr weiter so stark wächst wie in den letzten 30 Jahren.

Und in 20 anstatt in 10 Minuten in der city wäre noch sehr verkraftbar für Touristen sowie auch für verwöhnte Zürcher. Wenn zudem ein übergeordnetes Interesse vom Bund besteht, muss eine gewisse Enteignung in Kauf genommen werden.

Natürlich werden die Einwohner nicht einverstanden sein. Das ist aber ein anderes Problem...

Metro007
June 19th, 2012, 10:50 PM
Was für ein Chabis. Der Fluhafen Zürich braucht Paralellpisten, ein politisch positiver gesinntes Umfeld und die General Aviation gehört nach Dübendorf. Zudem haben wir noch Basel und Genf.

Wie naiv...das würde die Lage zwar etwas entspannen aber wäre langfristig auch keine Lösung. Einerseits müssen diese Pisten 1500m voneinander entfernt sein, um unabhängig voneinander betrieben zu werden. Andererseits müsste auch vom Norden angeflogen werden. Und wie würde Deutschland wohl darauf reagieren?

Und nicht nur ZH sondern die ganze Schweiz braucht einen grossen Flughafen, der dann GE, BS und ZH ablöst. Längerfristig versteht sich.

Metro007
June 19th, 2012, 10:59 PM
@Metro007: he he scheint so, als haben wir die gleichen Visionen :)
Ich bin zwar der Überzeugung, das man die bestehenden Flughäfen der Schweiz mit einer Metro (irgend was Schnelles) verbinden sollte, um die Flüge besser zu verteilen. (habe meine Visionen schon im Basler Forum vorgestellt)
Einen neuen Flughafen zu bauen erachte ich auch als zu schwierig. Die Idee aber finde ich gut.

Mein Studiumkolleg an der ETH hat darüber seine Diplomarbeit geschrieben und zwar über eine Schnellbahn-Verbindung der Terminals von ZH und BS, um die Flugbewegungen besser zu verteilen. Eine durchhaus interessante Vision. Jedoch denke ich, dass dies auch einen grossen Nachteil hätte, wenn umgestiegen werden muss. Auch wenn die Fahrt nur 15 Minuten dauert könnte es manche bereits davon abhalten hier umzusteigen. Diese Leute würden dann lieber in FRA oder MUC umsteigen ;-)

Metro007
June 19th, 2012, 11:00 PM
Deshalb: "Entweder die Piste 32 um 2Grad drehen auf 34 oder umgekehrt. Obwohl es rein topografisch kaum realistisch ist die Piste 32 um 2 Grad zu drehen."

Du meinst wohl 20 und nicht 2 Grad ;-)

Cantho
June 20th, 2012, 08:17 AM
Die Bevölkerung für einen neuen Grossflughafen zu begeistern ist natürlich ein anderes Problem. Jedoch aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit, den Flughafen als leistungsfähigen Hub auch in der Zukunft zu betreiben. London plant auch einen neuen Flughafen an der Themse. In Paris steht auch ein neuer Grossflughafen 100 Km vom Stadtzentrum zur Diskussion. Berlin wird irgenwann mal auch den neuen Flughafen eröffnen. Und In München gibt es sehr viele Reserven. Zudem ist dieser Flughafen ideal von allen Seiten mit ILS anfliegbar und hat deshalb auch in den letzten Jahren Kloten deutlich überholt.

Die Idee eines Großflughafen finde ich auch spannend. Trotzdem:
England hat 50, Frankreich 65 und Deutschland 80 Mio Einwohner. Wir sind mit unseren jetzigen Flughäfen sehr gut bedient.


Und schaut mal die Lärmproblematik um den Flughafen herum an. Der Betrieb wurde bereits ziemlich eingeschränkt von Deutschland.
Die Deutschen (8%) nicht mehr ab Zürich fliegen lassen… hehehe (Spass)



Dass die Zürcher einen Flughafen vor der Haustüre wollen ist ja klar. Ob es aber wirtschaftlich Sinn macht, eine Stadtflughafen vor der Haustüre zu betreiben der zudem kaum noch ausbaubar ist (ohne ein paar Hügel abzurasieren) und der in sich zu ersticken droht, überlasse ich Euch.

Sie wollen nicht, sie haben einen. (Geschichte des Flughafen mal lesen)


Mein Studiumkolleg an der ETH hat darüber seine Diplomarbeit geschrieben und zwar über eine Schnellbahn-Verbindung der Terminals von ZH und BS, um die Flugbewegungen besser zu verteilen. Eine durchhaus interessante Vision. Jedoch denke ich, dass dies auch einen grossen Nachteil hätte, wenn umgestiegen werden muss. Auch wenn die Fahrt nur 15 Minuten dauert könnte es manche bereits davon abhalten hier umzusteigen. Diese Leute würden dann lieber in FRA oder MUC umsteigen ;-)

Ha ha… Weißt du wie lange man bei anderen Airports manchmal braucht um vom einen zum anderen Gate zu gelangen (trotz Rollband) ;). Und sollte es den einen oder anderen abschrecken wäre das egal…

tobias1981
June 20th, 2012, 11:46 AM
Du meinst wohl 20 und nicht 2 Grad ;-)

Ja das meine ich. Sorry.
Aber du hast es ja verstanden ;-)

cityfox
June 20th, 2012, 12:14 PM
baustart vulkanplatz

der vulkanplatz soll überraschenderweise noch dieses jahr eröffnet werden.

qualle: http://www.stadt-zuerich.ch/vulkanplatz

Metro007
June 20th, 2012, 12:43 PM
Die Idee eines Großflughafen finde ich auch spannend. Trotzdem:
England hat 50, Frankreich 65 und Deutschland 80 Mio Einwohner. Wir sind mit unseren jetzigen Flughäfen sehr gut bedient.

Wenn der Flughafen proportional zur Bevölkerung gross wäre, hätten wir nie einen so grossen Hub gehabt wie heute. Du musst wissen, dass im Flugverkehr nicht nur das lokale Potential wichtig ist. Vor allem für Umsteigepassagiere ist es völlig Wurst, ob sie in Zürich oder München umsteigen. Übrigens: rund um München wohnen vermutlich weniger Leute als rund um Zürich. Trotzdem boomt der Flughafen. Wieso? Weil Lufthansa daraus einen Hub gemacht hat und attraktive Verbindungen anbietet. Hier siehst Du, dass die Infrastruktur und Angebot eines Flughafens wichtiger sind als der genaue Ort. Zumindest für einen Hub.

Sie wollen nicht, sie haben einen. (Geschichte des Flughafen mal lesen)
Habe dich nicht verstanden. Was meinst Du mit Geschichte? Wir sprechen ja hier von Visionen, oder nicht? Wir hatten früher auch eine eigene nationale Fluggesellschaft, die nun in Deutschen Händen ist und gut funtkioniert. Man muss umdenken. Es geht um die zukunft, nicht um die Vergangenheit.



Ha ha… Weißt du wie lange man bei anderen Airports manchmal braucht um vom einen zum anderen Gate zu gelangen (trotz Rollband) ;). Und sollte es den einen oder anderen abschrecken wäre das egal…


Ja haha...und findest Du das attraktiv? Das ist ein klarer Nachteil gegenüber Hubs, die optimale Anschlussbedingungen bieten. Und funktioniert wohl auch nur dort, wo das lokale Potential gross ist (Paris, London, NY) und die Passagiere daher keine andere Wahl haben. Als Hub ist z.B. der aktuelle Flughafen Zürich wohl attraktiver. Nicht zuletzt auch dank den kurzen Wegen.

trauch
June 20th, 2012, 01:36 PM
Übrigens: rund um München wohnen vermutlich weniger Leute als rund um Zürich.

Wie kommst du zu so einer Aussage? München ist die drittgrösste deutsche Stadt!

Einwohner Stadt München: 1.353.186 (per 31.12.2010) ohne Einzugsgebiet, wozu die grösseren Städte Augsburg, Ingolstadt, Landshut und Rosenheim gehören, die alleine zusammen eine halbe Million Einwohner haben...
Einwohner Stadt Zürich: 391'068 (31. März 2012), selbst mit dem Einzugsgebiet sind es kaum über 1 Million...

arnetien
June 20th, 2012, 02:13 PM
Wie kommst du zu so einer Aussage? München ist die drittgrösste deutsche Stadt!

Einwohner Stadt München: 1.353.186 (per 31.12.2010) ohne Einzugsgebiet, wozu die grösseren Städte Augsburg, Ingolstadt, Landshut und Rosenheim gehören, die alleine zusammen eine halbe Million Einwohner haben...
Einwohner Stadt Zürich: 391'068 (31. März 2012), selbst mit dem Einzugsgebiet sind es kaum über 1 Million...

1.2mio mit agglo, metro sogar 1.7mio

steve5
June 20th, 2012, 04:04 PM
1.2mio mit agglo, metro sogar 1.7mio

Metro München: ca. 4 Mio. :)

Vergleiche doch mal mit Google Maps, alleine die Stadt München hat einen Durchmesser von Zürich bis Winterthur.

Metro007
June 20th, 2012, 04:14 PM
Wie kommst du zu so einer Aussage? München ist die drittgrösste deutsche Stadt!

Einwohner Stadt München: 1.353.186 (per 31.12.2010) ohne Einzugsgebiet, wozu die grösseren Städte Augsburg, Ingolstadt, Landshut und Rosenheim gehören, die alleine zusammen eine halbe Million Einwohner haben...
Einwohner Stadt Zürich: 391'068 (31. März 2012), selbst mit dem Einzugsgebiet sind es kaum über 1 Million...

Ich möchte Dich nicht persönlich angreifen. Aber wenn Du für das Potential eines internationalen Flughafens die Bevölkerung der Kernstadt nimmst, ist es doch sehr fraglich. Denkst Du im ernst, die Leute kommen "nur" aus der unmittelbaren Nachbarschaft zum Flughafen wie wenn sie zu einer Tramhaltestelle gingen? Mein Lieber: das Einzugsgebiet von kloten beträgt ca. 10 Mio Einwohnern. Einen Teil von Süddeutschland ist da auch mit dabei. Und ich gehe davon aus, dass München kein erheblich grösseres Einzugsebiet hat als Zürich. Wenn ich mich nicht täusche erreicht man in 60 Minuten Autofahren um den Flughafen ca. 3 Mio Einwohnern (oder mehr). In München (weniger dicht besiedelt als die Nord-Schweiz) dürften es wohl ein bisschen weniger sein, auch wenn die Kernstadt 3x mehr Einwohner hat.

Metro007
June 20th, 2012, 04:20 PM
Metro München: ca. 4 Mio. :)

Vergleiche doch mal mit Google Maps, alleine die Stadt München hat einen Durchmesser von Zürich bis Winterthur.

Nicht ganz richtig. Die Agglo München hat 2 Mio Einwohnern (gegen 1.2 für Zürich). Der Metropolraum München hat 5.6 Mio (dieser beinhaltet aber grosse Gebiete ohne Siedlungen und ist nur schwer vergleichbar mit den Metropolitanräumen in der CH. In ZH spricht man aber vom Zurich Greater Area mit 3.8 Mio E.

steve5
June 20th, 2012, 04:28 PM
Ich schätze der Flughafen Zürich hat ein Einzugsgebiet von 4 Mio. aus der Schweiz und höchstens 1 Mio. aus dem Ausland. Die anderen 4 Mio. würden sich verteilen auf Genf, Basel und Mailand.

Der Flughafen München müsste ein Einzugsgebiet von 7 Mio. aus Bayern haben und sicher auch noch etwa 1 Mio. aus dem Ausland.

Bayern hat 12 Mio. Einwohner und nur zwei internationale Flughäfen, München für Südbayern und Nürnberg für Nordbayern:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flugh%C3%A4fen_in_Deutschland.png&filetimestamp=20100207184730

Man kann ja einfach die Passagierzahlen vergleichen:
München 38 Mio.
Zürich 24 Mio.

steve5
June 20th, 2012, 04:43 PM
Nicht ganz richtig. Die Agglo München hat 2 Mio Einwohnern (gegen 1.2 für Zürich). Der Metropolraum München hat 5.6 Mio (dieser beinhaltet aber grosse Gebiete ohne Siedlungen und ist nur schwer vergleichbar mit den Metropolitanräumen in der CH. In ZH spricht man aber vom Zurich Greater Area mit 3.8 Mio E.

Wenn du jeweils das zusammengebaute Gebiet nimmst und daraus einen Kreis formst, hat Zürich 10 km Durchmesser und München 25 km. In Zürich entspricht das zusammengebaute Gebiet 600'000 Einwohnern, also wird es in München 1.5 Mio. sein. Also ist bereits die geografische Stadt München grösser als der Kanton Zürich Einwohner hat. Du kannst ja auf Google Maps schauen welche Vororte mit München zusammengebaut sind und dann auf Wikipedia schauen wieviel Einwohner sie haben zusammen mit der Stadt München und du wirst bestimmt auf mindestens 1.5 Mio. kommen. Dann kannst du noch die Orte nachschauen die nicht mit München zusammengebaut sind aber so nahe wie im Kanton Zürich üblich (dazu gehören Fürstenfeldbruck, Dachau, Neufahrn, Kirchseeon, Deisenhofen) und du hast sicher über 2 Mio.

Metro007
June 20th, 2012, 04:51 PM
Ich habe ja nichts anderes behauptet. Die Kernstadt und unmittelbare Agglo von München sind klar grösser. Wir sprechen hier aber vom Einzugsebiet der jeweiligen beiden internationalen Flughäfen. Und diese reichen weit über die Agglogrenzen hinaus. Es wäre mal interessant, dies genauer zu vergleichen: 1 Stunde Autofahrt von München und 1 Std von Zürich -> ich vermute aber die Bevölkerungszahl wird einigermassen die gleiche sein bzw. nicht erheblich voneinander abweichen.

Metro007
June 20th, 2012, 05:04 PM
Ich schätze der Flughafen Zürich hat ein Einzugsgebiet von 4 Mio. aus der Schweiz und höchstens 1 Mio. aus dem Ausland. Die anderen 4 Mio. würden sich verteilen auf Genf, Basel und Mailand.

Der Flughafen München müsste ein Einzugsgebiet von 7 Mio. aus Bayern haben und sicher auch noch etwa 1 Mio. aus dem Ausland.

Bayern hat 12 Mio. Einwohner und nur zwei internationale Flughäfen, München für Südbayern und Nürnberg für Nordbayern:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Flugh%C3%A4fen_in_Deutschland.png&filetimestamp=20100207184730

Man kann ja einfach die Passagierzahlen vergleichen:
München 38 Mio.
Zürich 24 Mio.

Zürich hatte bis vor der Eröffnung vom neuen Flughafen München stets mehr Passagiere als München, obwohl schon damals München deutlich die grössere Stadt war. Was stimmte denn da nicht? Das ist doch einmal mehr der Beweis, dass ein Flughafen, der nicht so stark eingeschränkt ist wie ZH bessere Wachstumschancen hat. Es müssen ja nicht alle gleicher Meinung sein wie ich und ich gebe Euch Recht, dass es politisch kaum realisierbar wäre. Es ging mir um Visionen. Und zum Thema Einzusgebiet von Kloten täuschst Du Dich gewaltig.

Das Einzugsgebiet (Quelle: www.flughafen-zuerich.ch)

"Im Umkreis von zwei Autostunden rund um den Flughafen Zürich leben 12 Millionen Menschen. Dieses Einzugsgebiet reicht bis in die Nachbarländer Deutschland, Österreich und Frankreich. Von der deutschen Grenze zu den Abflug-Terminals des Flughafens Zürich sind es lediglich 20 Kilometer. 30 der 100 grössten Unternehmen in der Schweiz sind weniger als 30 Kilometer vom Flughafen Zürich entfernt. Innerhalb von 50 Kilometern befinden sich 60 der 100 grössten Firmen, innerhalb von 100 Kilometern sind es 85.

steve5
June 20th, 2012, 05:05 PM
Ich habe ja nichts anderes behauptet. Die Kernstadt und unmittelbare Agglo von München sind klar grösser. Wir sprechen hier aber vom Einzugsebiet der jeweiligen beiden internationalen Flughäfen. Und diese reichen weit über die Agglogrenzen hinaus. Es wäre mal interessant, dies genauer zu vergleichen: 1 Stunde Autofahrt von München und 1 Std von Zürich -> ich vermute aber die Bevölkerungszahl wird einigermassen die gleiche sein bzw. nicht erheblich voneinander abweichen.

Deutschland hat viele Autobahnen und kein Tempolimit, innerhalb von 2.5 Stunden kann man von München aus jeden Punkt in Südbayern (7 Mio. Einw.) erreichen. Nordbayern hat den Flughafen Nürnberg. Rund 4 Mio. kann man in einer Stunde erreichen, 5 Mio. in 1.5 Stunden und 6 Mio. in 2 Stunden. Vom Flughafen Zürich aus kann man in einer Stunde 3 Mio. errreichen, in 1.5 Stunden 4 Mio. und in 2 Stunden 5 Mio.

Bayern

70'551 km²
12'595'000 Einw.
178 Einwohner pro km²

Schweiz

41'285 km²
7'952'600 Einw.
193 Einwohner pro km²

Metro007
June 20th, 2012, 05:25 PM
Und von ZH aus erreicht man innerhalb von 2 Std 12 Mio Einwohner (siehe dazu mein vorheriger Post). Aber ich weiss gar nicht wieso wir dies stundenlang diskutieren müssen, finds ein bisschen mühsam ehrrlich gesagt. Das einzige vernünftige Argument ist, dass es wohl auf grosser Inakzeptanz stossen würde. Da gehe ich mit Dir einig. Das vorhandene Potential abzustreiten passt aber natürlich gut in der spiessigen Schweizer Art, sich noch kleiner zu machen als man ist ;-)

trauch
June 20th, 2012, 05:32 PM
Ich möchte Dich nicht persönlich angreifen. Aber wenn Du für das Potential eines internationalen Flughafens die Bevölkerung der Kernstadt nimmst, ist es doch sehr fraglich. Denkst Du im ernst, die Leute kommen "nur" aus der unmittelbaren Nachbarschaft zum Flughafen wie wenn sie zu einer Tramhaltestelle gingen? Mein Lieber: das Einzugsgebiet von kloten beträgt ca. 10 Mio Einwohnern. Einen Teil von Süddeutschland ist da auch mit dabei. Und ich gehe davon aus, dass München kein erheblich grösseres Einzugsebiet hat als Zürich. Wenn ich mich nicht täusche erreicht man in 60 Minuten Autofahren um den Flughafen ca. 3 Mio Einwohnern (oder mehr). In München (weniger dicht besiedelt als die Nord-Schweiz) dürften es wohl ein bisschen weniger sein, auch wenn die Kernstadt 3x mehr Einwohner hat.

So ein Stuss! Du vergisst, dass München ein Einzugsgebiet von ganz Bayern, Teilen Baden-Württembergs und Teilen von Vorarlberg und Tirol hat.

Deine Aussage ging auch dahin, dass die Umgebung von München weniger Personen aufweist als Zürich. Da ist keine Rede von einem Einzugsgebiet betreffend Flughafen gewesen. Ausserdem gebe ich steve5 recht, wenn er die objektiven Passagierzahlen vergleicht.

Es ist auch müssig, gegen diese Grössenwahngedanken bezüglich Zürich von gewissen Leuten hier im Forum zu argumentieren. Von wegen Weltstadt... Eine wichtige europäische Stadt ja, auch mit einem tollen Lebensstandard, aber diese Vergleiche mit grossen Metropolen sind manchmal einfach nur peinlich. Wenn man die Realität verdrehen will ist das eines, aber wenn man dann andere angreift, die konkrete Zahlen bringen, ist das sicher nicht mehr akzeptabel.

trauch
June 20th, 2012, 05:35 PM
Das Einzugsgebiet (Quelle: www.flughafen-zuerich.ch)

"Im Umkreis von zwei Autostunden rund um den Flughafen Zürich leben 12 Millionen Menschen. Dieses Einzugsgebiet reicht bis in die Nachbarländer Deutschland, Österreich und Frankreich. Von der deutschen Grenze zu den Abflug-Terminals des Flughafens Zürich sind es lediglich 20 Kilometer. 30 der 100 grössten Unternehmen in der Schweiz sind weniger als 30 Kilometer vom Flughafen Zürich entfernt. Innerhalb von 50 Kilometern befinden sich 60 der 100 grössten Firmen, innerhalb von 100 Kilometern sind es 85.

Super! Dann überschneidet sich das vom Flughafen bezeichnete Einzugsgebiet mit den Einzugsgebieten der Flughäfen Basel, Bern, St. Gallen, Friedrichshafen und Memmingen. Und bei München kappst du einfach bei der Agglomeration :lol:

Don Calo
June 20th, 2012, 05:46 PM
Ich bin auch ein grosser Aviatik-Fan und dazu auch überzeugt, dass der Flughafen massgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt.

Zürich alleine ist natürlich zu klein, um mit Weltmetropolen verglichen zu werden. Dafür sehe ich immer mehr die ganze Schweiz, oder besser gesagt das Schweizer Mittelland mit schätzungsweise ca. 6 Mio Einwohnern, als einzigen Wirtschaftsraum.

Genau deshalb auch wird es Zeit mal langfristige Szenarien für den Flughafen - besser gesagt für beide Grossflughäfen - zu entwickeln. Kloten lässt sich kaum noch längerfristig weiter ausbauen. Es gibt aus meiner Sicht deshalb nur eine Lösung: ein einziger Grossflughafen für die Schweiz im Raum Mittelland, Payerne bis Solothurn mit einem Schnellbahn-Anschluss nach ZHR und GVA. Mit Schnellbahn meine ich, dass beide Städte innerhalb von 20 Minuten erreicht werden. Dann könnten Kloten und Genf zurückgebaut werden und es ergäbe sich kaum ein Nachteil bei der Erreichbarkeit von Genf und Zürich via Flugzeug. Zudem hätte man genügend Reserven, um diesen Flughafen längefristig bei Bedarf auszubauen.

Ich möcht hier nicht auf den statistischen grössen herumreiten, wir hatten auch im Basel Forum schon mal eine solche Diskussion welche dann etwas ausgeartet ist.
Ich komme lieber noch kurz auf deine Idee eines neuen Grossflughafen zurück, ich finde die Idee eigentlich ganz gut, aber hat wie schon viele gesagt haben eher wenig bis keine Realisierungschancen was ich eigentlich sehr schade finde, ich habe eine ähnliche Idee für den EAP gehapt siehe hier (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=91744180&postcount=568), dies auch mit dem Hintergrund von Kapazitätsengpässen in Zürich und anderen Hubs wie z.B. Frankfurt. Mit einem neuen Flughafen wo nun auch immer könnte man eigentlich sehr viele Problem gelöst werden. In Zürich sind es die Pisten, in Basel die nähe zur Stadt und Agglo. Aber leider haben es heute Visionen in der Schweiz relativ schwer. Allgemein werden heute halt Grossprojekte viel kritischer beurteilt. Aber ich finde man darf es auch nicht übertreiben, ansonsten riskieren wir es den Anschluss zu verpassen.

steve5
June 20th, 2012, 05:48 PM
Und von ZH aus erreicht man innerhalb von 2 Std 12 Mio Einwohner (siehe dazu mein vorheriger Post

Das ist extrem übertrieben. In zwei Stunden erreicht man weder Lausanne noch das Tessin. Gut vielleicht in Deutschland, Frankreich und Österreich zusammen 2 Mio., dann wären es zusammen mit der Schweiz, wo man 5 Mio. erreicht insgesamt 7 Mio. Aber auch nur wenn es keinen Stau hat, was ja selten ist, während man in Deutschland mit 200 km/h fahren kann. Und die Züge fahren in Deutschland auch schneller.

eeee.
June 20th, 2012, 05:53 PM
Super! Dann überschneidet sich das vom Flughafen bezeichnete Einzugsgebiet mit den Einzugsgebieten der Flughäfen Basel, Bern, St. Gallen, Friedrichshafen und Memmingen. Und bei München kappst du einfach bei der Agglomeration :lol:
Logisch überschneiden sich alle Einzugsgebiete. Oder fliegst du etwa nur ab Basel? :doh:

Don Calo
June 20th, 2012, 05:54 PM
Super! Dann überschneidet sich das vom Flughafen bezeichnete Einzugsgebiet mit den Einzugsgebieten der Flughäfen Basel, Bern, St. Gallen, Friedrichshafen und Memmingen. Und bei München kappst du einfach bei der Agglomeration :lol:

Du hast nicht unrecht, aber du vergisst, dass sich Einzugsgebiete sehr wohl überschneiden können. Interkontinentalflüge sind ab Basel ja keine zu haben, also reicht das Einzugsgebiet des Flughafen Zürich zwangsläufig bis Basel. Umgekehrt gibt es jedoch in Basel mit Easyjet ein starke Low Cost Airline, wobei wahrscheinlich auch einige Personen aus dem Kanton Zürich ab Basel fliegen werden.

Metro007
June 20th, 2012, 05:59 PM
Super! Dann überschneidet sich das vom Flughafen bezeichnete Einzugsgebiet mit den Einzugsgebieten der Flughäfen Basel, Bern, St. Gallen, Friedrichshafen und Memmingen. Und bei München kappst du einfach bei der Agglomeration :lol:

Nein. Ich wollte damit aussagen, dass die Nordschweiz vermutlicher dichter bebaut ist als Bayern. Und ich habe klar geschrieben, dass man eben NICHT nur die Agglo nehmen soll, um das Potential eines internationalen Flughafens zu eruieren. Wie auch immer: meine ursprüngliche Aussage, dass man längerfristig einen Flughafen braucht für die ganze Schweiz mit ausbaubarem Potential, um mit anderen Hubs mithalten zu können ist dabei völlig untergegangen. Schade.

Deine Aussage zur Überschneidung mit Regionalflughäfen bestätigt mir zudem, dass Du keine Ahnung hast wie der globale Flugverkehr funktioniert. Wir sprechen hier von einem Hub mit vielen Interkonti-Verbindungen und Du kommst mit Memmingen? Aua! Denkst Du das Google nach ZH gekommen wäre, wenn hier kein Hub wäre?

Und ja: Einzugsgebiete überschneiden sich nunmal! Ich selber fliege gerne ab und zu aus Basel innerhalb von Europa, da EasyJet ein besseres Angebot hat. Aber ein Hub ist auf Interkonti-Verbindungen angewiesen. Und da bietet ZH viel mehr. BS ist kein Hub, ob Du es willst oder nicht.

Und München ist genau das beste Beispiel, nur benutzt ihr ihn mit falschen Schlussfolgerungen: bis der Grossflughafen dort gebaut wurde hatte der nahe der Stadt gelegene Flughafen Riem weniger Passagiere als Zürich. Das zeigt doch genau, dass mit einem ausbaubaren Grossflughafen viel mehr herzuholen ist.

Die Frage ob man das will und wie die Akzeptanz ist, ist eine andere Frage.

Metro007
June 20th, 2012, 06:02 PM
Ich möcht hier nicht auf den statistischen grössen herumreiten, wir hatten auch im Basel Forum schon mal eine solche Diskussion welche dann etwas ausgeartet ist.
Ich komme lieber noch kurz auf deine Idee eines neuen Grossflughafen zurück, ich finde die Idee eigentlich ganz gut, aber hat wie schon viele gesagt haben eher wenig bis keine Realisierungschancen was ich eigentlich sehr schade finde, ich habe eine ähnliche Idee für den EAP gehapt siehe hier (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=91744180&postcount=568), dies auch mit dem Hintergrund von Kapazitätsengpässen in Zürich und anderen Hubs wie z.B. Frankfurt. Mit einem neuen Flughafen wo nun auch immer könnte man eigentlich sehr viele Problem gelöst werden. In Zürich sind es die Pisten, in Basel die nähe zur Stadt und Agglo. Aber leider haben es heute Visionen in der Schweiz relativ schwer. Allgemein werden heute halt Grossprojekte viel kritischer beurteilt. Aber ich finde man darf es auch nicht übertreiben, ansonsten riskieren wir es den Anschluss zu verpassen.

Ich sehe das genau wie Du. Und finds auch schade, dass man hier keine Visionen realisieren kann, wenn man sich sogar in einem Urban-Forum die konservativen Antworten anhören muss ;-)

steve5
June 20th, 2012, 06:16 PM
Ich finde Flugzeuge was konservatives, die sehen ja schon seit ca. 50 Jahren gleich aus. Wann kommen endlich neue Fluggeräte? Wir sollten diese Diskussion eigentlich wechseln in den Flughafen Thread.

Metro007
June 20th, 2012, 06:25 PM
Ich finde Flugzeuge was konservatives, die sehen ja schon seit ca. 50 Jahren gleich aus. Wann kommen endlich neue Fluggeräte? Wir sollten diese Diskussion eigentlich wechseln in den Flughafen Thread.

Tja es hat schon was...immerhin ist der A380 aber schon ziemlich anders. Aber ich gebe Dir recht, dass die heutigen modernen Flugzeuge eher langweilig und nicht mehr so spektakulär sind...jeder der 1998 den Start der Concorde in Kloten miterleben durfte wird dies wohl bestätigen :)

tobias1981
June 20th, 2012, 06:35 PM
Dafür ist es eine Technik die erprobt und sicher ist. Wollt ihr ständig in irgend welche Prototypen einsteigen?

Ich hab da lieber eine 20 Jahre alte B747 als den A380! D B747 ist sehr erprobt, es Unfälle damit. Es klingt komisch ist aber eine Tatsache; Je mehr Unfälle mit Maschinen geschehen umso sicherer werden sie! Weil jedes mal wieder neue Erkenntnisse gezogen werden und nachgerüstet werden kann.

Metro007
June 20th, 2012, 06:44 PM
Es ist auch müssig, gegen diese Grössenwahngedanken bezüglich Zürich von gewissen Leuten hier im Forum zu argumentieren. Von wegen Weltstadt... Eine wichtige europäische Stadt ja, auch mit einem tollen Lebensstandard, aber diese Vergleiche mit grossen Metropolen sind manchmal einfach nur peinlich. Wenn man die Realität verdrehen will ist das eines, aber wenn man dann andere angreift, die konkrete Zahlen bringen, ist das sicher nicht mehr akzeptabel.

Ich will nicht noch mehr Öl ins Feuer giessen. Ich stelle nur einmal fest, dass viele eine falsche Vorstellung davon haben, was heutzutage als Weltstadt gilt. Man denkt da meistens an NY, Paris usw. Man will seine Stärken nicht wahrhaben. Man ist ja schliesslich nur die kleine Schweiz...

ZH ist im Grössenvergleich ein Dorf. Keine Frage.

Die Grösse scheint aber kein Kriterium zu sein, da es um die globale wirtschaftlich getriebene Bedeutung und deren Vernetzung geht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weltstadt

Diese Rangliste haben nicht Zürcher oder Genfer gemacht...

Ich finds halt nur schade, dass man sich einmal mehr ganz klein machen muss. Und das ist meine Meinung als halb Franzose/ halb Basler. ZH und GE sind zwei Weltstädte (mit der heute dafür verwendeten Definition). Und ja sie gehören wohl zu den kleinsten Weltstädten. "Little big city" passte demnach sehr gut zu ZH ;-)

Metro007
June 20th, 2012, 06:47 PM
Dafür ist es eine Technik die erprobt und sicher ist. Wollt ihr ständig in irgend welche Prototypen einsteigen?

Ich hab da lieber eine 20 Jahre alte B747 als den A380! D B747 ist sehr erprobt, es Unfälle damit. Es klingt komisch ist aber eine Tatsache; Je mehr Unfälle mit Maschinen geschehen umso sicherer werden sie! Weil jedes mal wieder neue Erkenntnisse gezogen werden und nachgerüstet werden kann.

Ich auch! Noch besser die MD11! der A380 ist oberlanweilig... ;-)

trauch
June 20th, 2012, 07:03 PM
Deine Aussage zur Überschneidung mit Regionalflughäfen bestätigt mir zudem, dass Du keine Ahnung hast wie der globale Flugverkehr funktioniert. Wir sprechen hier von einem Hub mit vielen Interkonti-Verbindungen und Du kommst mit Memmingen? Aua! Denkst Du das Google nach ZH gekommen wäre, wenn hier kein Hub wäre?

Und ja: Einzugsgebiete überschneiden sich nunmal! Ich selber fliege gerne ab und zu aus Basel innerhalb von Europa, da EasyJet ein besseres Angebot hat. Aber ein Hub ist auf Interkonti-Verbindungen angewiesen. Und da bietet ZH viel mehr. BS ist kein Hub, ob Du es willst oder nicht.

Nur noch kurz um das abzuschliessen. Meine Aussage (Super! Dann überschneidet sich das vom Flughafen bezeichnete Einzugsgebiet mit den Einzugsgebieten der Flughäfen Basel, Bern, St. Gallen, Friedrichshafen und Memmingen. Und bei München kappst du einfach bei der Agglomeration) war eigentlich auch so gemeint, dass sich Einzugsgebiete überschneiden. Deshalb verstehe ich ja auch nicht, dass du bei München an der Stadtgrenze mit Zählen halt machst.

Und die Diskussion ging nicht um einen Hub, sondern allein um deine Aussage, dass um München weniger Personen leben als um Zürich. That's it, lies noch mal nach! Die weiteren Unterstellungen (z.B. ich hätte geschrieben, Basel sei ein Hub etc.) ignoriere ich ganz einfach.

Metro007
June 20th, 2012, 07:12 PM
Und die Diskussion ging nicht um einen Hub, sondern allein um deine Aussage, dass um München weniger Personen leben als um Zürich. That's it, lies noch mal nach! Die weiteren Unterstellungen (z.B. ich hätte geschrieben, Basel sei ein Hub etc.) ignoriere ich ganz einfach.

Ich vermute ja, dass in einem bestimmten Kreis um ZH (z.B. 1 Stunde Autofahren) mehr Leute wohnen. Und ich habe auch geschrieben, dass es interessant wäre, dies genau zu eruieren. Lies nochmals genauer. Ich habe nicht geschrieben, dass es zwingend so sein muss.

Ich mache aber mal eine exakte GIS-Analyse sobald ich wieder im Geschäft bin...

trauch
June 20th, 2012, 07:19 PM
Ich vermute ja, dass in einem bestimmten Kreis um ZH (z.B. 1 Stunde Autofahren) mehr Leute wohnen. Und ich habe auch geschrieben, dass es interessant wäre, dies genau zu eruieren. Lies nochmals genauer. Ich habe nicht geschrieben, dass es zwingend so sein muss.

Ja genau, und das habe ich mit ganz einfachen Zahlen, nämlich allein der Grösse der Stadt München und der umliegenden grösseren Städte (dazu käme eben noch das weitere Einzugsgebiet) widerlegt.

Metro007
June 20th, 2012, 07:31 PM
Das täuscht eben. Ich habe endlich meine Zahlen wieder gefunden von damals. Es gab nämlich eine Frage, wieviele Einwohner im 90-Minuten Umkreis von Städten leben (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?p=88249605&highlight=#post88249605).

Meine Zahlen basieren auf eine exakte GIS-Analyse (auf Hektardaten-genau) für die Schweiz sowie eine Schätzung für die Bevölkerung in D und F. Und da kam ich auf 7 Mio Einwohner (ich habe ein GIS-Tool, das genaue Analysen erlaubt).

Für München (Suche im restlichen Forum war die Rede von knapp weniger, d.h. etwas mehr als 6 Millionen).

Mit der kleinen Unsicherheit, die mit der Schätzung entsteht kann man davon ausgehen, dass im 90-Minuten-Umkreis von Zürich und München ca. gleichviele Einwohner leben. Stadtnah hat München sicher mehr, in einem weiteren Umfeld wird dies dank der höheren Bevölkerungsdichte in der Schweiz wieder wettgemacht.

Aber das reicht Dir wohl nicht? Du bist überzeugt, dass wir so klein sind und der Grossraum München viel grösser, nicht wahr? Hauptsache Zürich überschätzt sich nicht schon wieder gell? Ich finds einmal mehr ziemlich peinlich und nervig, dass man sich immer wieder kleiner macht...ich bin ja selber halb-Basler und kann mir vorstellen, dass es einfach nicht ins Muster eines Baslers passen will :-)

Cantho
June 20th, 2012, 08:03 PM
Habe dich nicht verstanden. Was meinst Du mit Geschichte? Wir sprechen ja hier von Visionen, oder nicht? Wir hatten früher auch eine eigene nationale Fluggesellschaft, die nun in Deutschen Händen ist und gut funtkioniert. Man muss umdenken. Es geht um die zukunft, nicht um die Vergangenheit.


Habe eigentlich nur auf diesen Satz von dir, dass die Zürcher einen Flughafen vor der Haustüre haben wollen, geantwortet. Kein Zürcher kann etwas dafür, dass der Airport nun mal da steht. Aber vielleicht habe ich dich einfach falsch verstanden und falsch reagiert.
Trotzdem kommt es mir manchmal so vor, als müßte sich Zürich für Ihren Airport rechtfertigen und schämen so nach dem Motto „immer die „bössen“ Zürcher“ (das ist nicht auf die bezogen)



Ja haha...und findest Du das attraktiv? Das ist ein klarer Nachteil gegenüber Hubs, die optimale Anschlussbedingungen bieten. Und funktioniert wohl auch nur dort, wo das lokale Potential gross ist (Paris, London, NY) und die Passagiere daher keine andere Wahl haben. Als Hub ist z.B. der aktuelle Flughafen Zürich wohl attraktiver. Nicht zuletzt auch dank den kurzen Wegen.

Also ganz ehrlich, mich stört es nicht, wenn ich meine Füße bei einem Mega Hub tot trample :) Mich würden auch 15 Minuten in einer ultraschnellen Metro nicht stören. Das ist aber Ansichtssache.

steve5
June 20th, 2012, 08:15 PM
Meine Zahlen basieren auf eine exakte GIS-Analyse (auf Hektardaten-genau) für die Schweiz sowie eine Schätzung für die Bevölkerung in D und F. Und da kam ich auf 7 Mio Einwohner (ich habe ein GIS-Tool, das genaue Analysen erlaubt).

Für München (Suche im restlichen Forum war die Rede von knapp weniger, d.h. etwas mehr als 6 Millionen).

Mit der kleinen Unsicherheit, die mit der Schätzung entsteht kann man davon ausgehen, dass im 90-Minuten-Umkreis von Zürich und München ca. gleichviele Einwohner leben. Stadtnah hat München sicher mehr, in einem weiteren Umfeld wird dies dank der höheren Bevölkerungsdichte in der Schweiz wieder wettgemacht.

Das Problem ist einfach dass man in Deutschland auf der Autobahn viel schneller vorwärtskommt, hast du das miteinberechnet?

Hey heute wird ja hier gepostet wie im polnischen Forum! :cheers:

Metro007
June 20th, 2012, 08:22 PM
Das Problem ist einfach dass man in Deutschland auf der Autobahn viel schneller vorwärtskommt, hast du das miteinberechnet?

Hey heute wird ja hier gepostet wie im polnischen Forum! :cheers:

Ja das Forum ist heute sehr dynamisch :)

Ich denke dies wurde vom Deutschen Forums-Teilnehmer tatsächlich berücksichtigt. Wie gesagt genaue Zahlen habe ich nur für die CH. Und es war im Forum die Meinung, dass in München und Hamburg im 90 Minuten-Bereich um die 6.5 Mio Einwohner lebten. Das sind nicht meine Zahlen. Übrigens denke ich würde man rund um Basel beinahe auf eine ähnliche Zahl kommen, da alleine der Grossraum ZH bereits innerhalb von ca. 60 Minuten erreichbar ist, dafür aber mehr Regionen im Elsass erschlossen werden. Vielleicht liegt sogar noch Strassburg drin? Wie ist es mit Stuttgart? Erreicht man es von BS aus in 90 Minuten? Von ZH aus denke ich eher nicht, deshalb hatte ich es auch nicht gezählt.

tobias1981
June 20th, 2012, 08:35 PM
http://aircharts.org/data/view.php?id=57ac51e5-ae90-5941-8b11-5be46fc8617e

http://aircharts.org/data/view.php?id=6f74fc77-0033-5903-b819-db528db132b4

Dies sind die Airchards für den Anflug auf beide Flughäfen. Jetzt könnt Ihr sogar mit der Flüghöhe auf der Karte ausrechnen wie viele Anwohner nun belästigt werden :-)

steve5
June 20th, 2012, 08:39 PM
Die Schweiz ist halt auch mega am wachsen im Gegensatz zu den Nachbarn. Die Stadt Zürich wächst zwar nur um rund 5'000 Einwohner pro Jahr, was nur viel ist im Vergleich zur Stadtgrösse, aber der Kanton wächst um rund 150'000 pro Jahr, was im Westen höchstens noch von den grössten Millionenmetropolen übertroffen wird und sogar für Grossstädte in Schwellenländern nicht wenig ist.

Metro007
June 20th, 2012, 08:44 PM
(...) aber der Kanton wächst um rund 150'000 pro Jahr (...)

Da ist aber eine Null zuviel reingerutscht gell? 150'000 pro Jahr wären ja mehr als 10% jährlich. Schön wärs. Dann könnten wir uns definitiv wieder ernsthaft mit 250m-Hochhäusern unterhalten :)

Metro007
June 20th, 2012, 08:46 PM
http://aircharts.org/data/view.php?id=57ac51e5-ae90-5941-8b11-5be46fc8617e

http://aircharts.org/data/view.php?id=6f74fc77-0033-5903-b819-db528db132b4

Dies sind die Airchards für den Anflug auf beide Flughäfen. Jetzt könnt Ihr sogar mit der Flüghöhe auf der Karte ausrechnen wie viele Anwohner nun belästigt werden :-)

Das wäre tatsächlich auch mal einen Vergleich wert. Spätestens seit der Einführung der Südanflügen wird es in ZHR garantiert mehr Lärmbetroffene geben, als in München. Was wiederum meine These eines neuen Flughafens in einer bevölkerungsarmen Gegend unterstützt...

steve5
June 20th, 2012, 08:50 PM
Da ist aber eine Null zuviel reingerutscht gell? 150'000 pro Jahr wären ja mehr als 10% jährlich. Schön wärs. Dann könnten wir uns definitiv wieder ernsthaft mit 250m-Hochhäusern unterhalten :)

Ja falsch gelesen, Jahrzehnt. :nuts:

http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/aktuell/mitteilungen/2012/zhiz12_bevoelkerungswachstum.html

"Im letzten Jahrzehnt hat die Zürcher Bevölkerung um 160 000 Personen zugenommen, was einem Viertel des gesamtschweizerischen Bevölkerungszuwachses entspricht. Mit einem Plus von 13 Prozent ist Zürich unter allen Kantonen am drittstärksten gewachsen"

Metro007
June 20th, 2012, 09:03 PM
Ja ;-)

Übrigens (hoffe ich bin nicht allzu stark off-thread) wie hoch schätzt ihr die max. Bevölkerungskapazität von Zürich und der Schweiz ein? Ich meine ab wann müsste man wirklich die "Notbremse" ziehen?

Alleine mit meinem Bauchgefühl sehe ich dies für die Schweiz bei 12 Mio erreicht zu sein. Danach würde meiner Meinung nach die Lebensqualität drastisch abnehmen. Dies ist aber eine rein vom Bauch her hervorgezauberte Zahl :)

Für den Kanton ZH sehe ich 2 Mio. und für die Metro ZH (heute 1.6) -> 2.5 Mio.

Wie gesagt es sind totale Fantasie-Zahlen, die auf keine wissenschaftliche Studie abgestützt sind und lediglich mein Gefühl sind ;-)

Schreberkiller
June 20th, 2012, 09:27 PM
Ja ;-)

Übrigens (hoffe ich bin nicht allzu stark off-thread) wie hoch schätzt ihr die max. Bevölkerungskapazität von Zürich und der Schweiz ein? Ich meine ab wann müsste man wirklich die "Notbremse" ziehen?

Alleine mit meinem Bauchgefühl sehe ich dies für die Schweiz bei 12 Mio erreicht zu sein. Danach würde meiner Meinung nach die Lebensqualität drastisch abnehmen. Dies ist aber eine rein vom Bauch her hervorgezauberte Zahl :)

Für den Kanton ZH sehe ich 2 Mio. und für die Metro ZH (heute 1.6) -> 2.5 Mio.

Wie gesagt es sind totale Fantasie-Zahlen, die auf keine wissenschaftliche Studie abgestützt sind und lediglich mein Gefühl sind ;-)

Also, dann müsste der Kanton Zürich noch um eine Million wachsen. Dank der Kulturlandinitiative hätten wir dann sicherlich in jedem Wiler 250er :)

Dann ist aber definitiv Schluss mit Lebensqualität :D

steve5
June 20th, 2012, 09:27 PM
15 Mio. für die Schweiz, 2.5 Mio. für den Kanton Zürich, 600'000 für die Stadt Zürich und 250'000 für Winterthur.

Schreberkiller
June 20th, 2012, 09:29 PM
15 Mio. für die Schweiz, 2.5 Mio. für den Kanton Zürich, 600'000 für die Stadt Zürich und 250'000 für Winterthur.

Winti wär dann auch ein richtig fetter Klops mit der Grösse von Genf :nuts:

Schreberkiller
June 20th, 2012, 09:31 PM
ne, quatsch, Genf hat doch knapp 200'000?

steve5
June 20th, 2012, 09:32 PM
Also, dann müsste der Kanton Zürich noch um eine Million wachsen. Dank der Kulturlandinitiative hätten wir dann sicherlich in jedem Wiler 250er :)

Dann ist aber definitiv Schluss mit Lebensqualität :D

Es sind ja heute schon knapp 1.4 Mio. im Kt. Zürich.

Die durchschnittliche Anzahl Stockwerke liegt heute bei 3-4 (inkl. EG), also müsste sie nur auf 5 steigen damit 2 Mio. möglich wären.

Schreberkiller
June 20th, 2012, 09:40 PM
Es sind ja heute schon knapp 1.4 Mio. im Kt. Zürich.

Die durchschnittliche Anzahl Stockwerke liegt heute bei 3-4 (inkl. EG), also müsste sie nur auf 5 steigen damit 2 Mio. möglich wären.

Naja, immerhin (glaube ich jedenfalls) werden Ortschaften wie Wetzikon oder Uster usw. in Sachen Urbanität davon profitieren können. Ausser jedes Häusschen bekäme wirklich ein zusätzliches Stockwerk...

steve5
June 20th, 2012, 09:40 PM
Winti wär dann auch ein richtig fetter Klops mit der Grösse von Genf :nuts:

Wenn man nur schon 80% aller zwei- bis vierstöckigen 30igerjahre-Genossenschaftsstil-Wohnhäuser (http://maps.google.ch/maps?hl=de&ll=47.491776,8.744141&spn=0.000014,0.016512&t=h&z=17&layer=c&cbll=47.491886,8.742228&panoid=kayhEGH9s4Kbwn1VuR0UGA&cbp=12,220.57,,0,-4.92) durch sechsstöckige Gebäude ersetzen würde, hätte man garantiert für 5'000-10'000 Einwohner mehr Platz. 20% davon sollte man als Andenken behalten. :) Also unter Denkmalschutz stellen. Und dass man heute mehr Platz braucht habe ich natürlich miteinberechnet.

Hier (http://maps.google.ch/maps?hl=de&ll=47.506704,8.710361&spn=0.004151,0.008256&sll=47.50814,8.711222&sspn=0.011798,0.033023&t=h&z=18) seht ihr wieviele dieser 30igerjahre-Genossenschaftsstil-Wohnhäuser es alleine in einem Winterthurer Quartier geben kann. Das ist ein riesiges Potenzial für die Verdichtung.

Schreberkiller
June 20th, 2012, 09:43 PM
Wenn man nur schon 80% aller zwei- bis vierstöckigen 30igerjahre-Genossenschaftsstil-Wohnhäuser (http://maps.google.ch/maps?hl=de&ll=47.491776,8.744141&spn=0.000014,0.016512&t=h&z=17&layer=c&cbll=47.491886,8.742228&panoid=kayhEGH9s4Kbwn1VuR0UGA&cbp=12,220.57,,0,-4.92) durch sechsstöckige Gebäude ersetzen würde, hätte man garantiert für 5'000-10'000 Einwohner mehr Platz. 20% davon sollte man als Andenken behalten. :) Also unter Denkmalschutz stellen. Und dass man heute mehr Platz braucht habe ich natürlich miteinberechnet.

Derartige Entwicklungen gefallen mir irgendwie nicht...

Schreberkiller
June 20th, 2012, 09:53 PM
Ich hatte mehr auf städtebauliche Zentren gehofft, schon wenn die räumliche Expansion auf eine bestialische Art eingedämmt wurde (...) Und wieder kommen wir zum Schluss, dass die Raumplanung des Kanton Zürichs, nichts weiter ist als, wartet, es kommt gleich, ein gigantischer Haufen Müll voller weggeworfener Träume, Wünsche und Hoffnungen!

steve5
June 20th, 2012, 09:56 PM
Derartige Entwicklungen gefallen mir irgendwie nicht...

Was gefällt dir nicht? Wenn diese Häuser ersetzt werden? Wenn sie nur durch sechsstöckige ersetzt werden? Oder dass man immer mehr Platz braucht zum Wohnen?

Schreberkiller
June 20th, 2012, 10:07 PM
Was gefällt dir nicht? Wenn diese Häuser ersetzt werden? Wenn sie nur durch sechsstöckige ersetzt werden? Oder dass man immer mehr Platz braucht zum Wohnen?

Nee, nicht direkt. Es ist mehr so, dass ich mir repräsentative Neubaten, mit einer erstaunlich hohen Dichte vorgestellt hatte, so à la Richti und Zwicky, nur grösser ;)

Und dass mit dem mehr Platz beanspruchen ist mehr als genial, beschleunigt eigentlich eine bauliche Entwicklung neben dem Bevölkerungswachstum.

Metro007
June 20th, 2012, 10:10 PM
Aufstocken finde ich auch sinnvoll. Standard sollte 6 stöckig anstatt 4 stöckig sein. Gehe da mit Steve einig. Und in ZH-West und ZH-Nord kann es ruhig 8 stöckig sein. In ZH-West hat man im Schnitt wohl noch mehr, wenn man alleine schon die neuen Projekte anschaut: Zölly, Maag-Areal, Mobimo-Tower, Hardturmpark, Escher-Terassen, Löwenbräu-Areal usw. Ein Schritt in die richtige Richtung ;-)

Natürlich sollten aber auch ähnliche Projekte entstehen, die bezahlbarer sind...

Schreberkiller
June 20th, 2012, 10:13 PM
Aufstocken finde ich auch sinnvoll. Standard sollte 6 stöckig anstatt 4 stöckig sein. Gehe da mit Steve einig. Und in ZH-West und ZH-Nord kann es ruhig 8 stöckig sein. In ZH-West hat man im Schnitt wohl noch mehr, wenn man alleine schon die neuen Projekte anschaut: Zölly, Maag-Areal, Mobimo-Tower, Hardturmpark, Escher-Terassen, Löwenbräu-Areal usw. Ein Schritt in die richtige Richtung ;-)

Natürlich sollten aber auch ähnliche Projekte entstehen, die bezahlbarer sind...

Genau! Nur habe ich das Gefühl, dass solche Hochhaus Projekte am stornieren sind, oder täusche ich mich bloss?

steve5
June 20th, 2012, 10:15 PM
Nee, nicht direkt. Es ist mehr so, dass ich mir repräsentative Neubaten, mit einer erstaunlich hohen Dichte vorgestellt hatte, so à la Richti und Zwicky, nur grösser

Also du meinst dass man nicht einfach auf dem Fundament der vorgängigen Gebäude baut oder sogar die Strassen ändert? Das kann man natürlich machen, wenn man ganze Viertel neu überbaut. Das finde ich gut, aber wirklich nur für Viertel, die nicht schützenswert sind, was für mich allgemein Viertel sind die nach 1930 entstanden sind.

Schreberkiller
June 20th, 2012, 10:30 PM
Also du meinst dass man nicht einfach auf dem Fundament der vorgängigen Gebäude baut oder sogar die Strassen ändert? Das kann man natürlich machen, wenn man ganze Viertel neu überbaut. Das finde ich gut, aber wirklich nur für Viertel, die nicht schützenswert sind, was für mich allgemein Viertel sind die nach 1930 entstanden sind.

Dass hört sich schon mehr nach meinem Geschmack an :cheers:
Und etwas Blockrand(neu-)bauten gäben sicher einen grossstädtlichen Touch. (man siehe wieder Richti)

Metro007
June 20th, 2012, 10:32 PM
Genau! Nur habe ich das Gefühl, dass solche Hochhaus Projekte am stornieren sind, oder täusche ich mich bloss?

Ich hoffe sehr, dass Du Dich täuschst. Leider habe ich aber ein bisschen die gleiche Befürchtung. Nein nicht ganz. Spreitenbach kriegt ja auch zwei kleinere Hochhäuser (siehe neuer Obi von Migros). So ganz unerwartet ;-)

Ich denke es werden in den nächsten Jahren doch noch einige ähnliche Projekte dazu kommen. Ich hoffe es zumindest.

Schreberkiller
June 20th, 2012, 10:37 PM
Ich hoffe sehr, dass Du Dich täuschst. Leider habe ich aber ein bisschen die gleiche Befürchtung. Nein nicht ganz. Spreitenbach kriegt ja auch zwei kleinere Hochhäuser (siehe neuer Obi von Migros). So ganz unerwartet ;-)

Ich denke es werden in den nächsten Jahren doch noch einige ähnliche Projekte dazu kommen. Ich hoffe es zumindest.

Eigentlich haben wir mit Spreitenbach, dem Limmatfeld und in naher Zukunft mit dem Niderfeldprojekt ein hübsches Cluster. Mit Limmattalbahn und Agglopark gibt es sicher noch einen Aufschwung.

Oh, warte, habe vergessen dass es sooo viele Fruchtfolgeflächen zwischen Dietikon und Spreitenbach gibt :ohno: Es darf einfach nix nach Plan laufen ;) Ansonsten laufen wir Gefahr, international aufzufallen.

Metro007
June 20th, 2012, 10:44 PM
Und etwas Blockrand(neu-)bauten gäben sicher einen grossstädtlichen Touch. (man siehe wieder Richti)

Dafür bräuchte es aber ein paar richtige Alleen oder "Boulevards", die mit diesen Blockrandbauten bestückt würden. Es muss nicht gleich die Karl-Marx Allee in Berlin sein aber doch ein bisschen in der Richtung ;-)

Von Neu-Oerlikon aus sähe ich gut ein paar solcher Alleen die bis zum Stadtrand an die Autbahn führen, ca. 2 Km lang...zuerst aber ein paar Wiesen umzonen..shit! Das geht ja gar nicht mehr? :)

Die Pfingstweidstrasse wäre auch ein guter Kandidat für eine verlängerte Allee. Die Migros-Betriebszentrale sollte im Limmattal neu gebaut werden und am ursprünglichen Ort ein paar weitere Grossgebäude entstehen inkl. ein paar Hochhäuser. Klar müssten die Altstetten-Schrebbegärten abrasiert werden, dies haben wir ja schon längstens "entschieden" nicht wahr? Und dann würde diese Alle bis zum Einfallstor zu ZH reichen.

Gar nicht so utopisch eigentlich...oder? ;-)

Metro007
June 20th, 2012, 10:46 PM
Oh, warte, habe vergessen dass es sooo viele Fruchtfolgeflächen zwischen Dietikon und Spreitenbach gibt :ohno: Es darf einfach nix nach Plan laufen ;) Ansonsten laufen wir Gefahr, international aufzufallen.

Du triffst es auf den Punkt :)

Metro007
June 20th, 2012, 10:52 PM
Eigentlich haben wir mit Spreitenbach, dem Limmatfeld und in naher Zukunft mit dem Niderfeldprojekt ein hübsches Cluster. Mit Limmattalbahn und Agglopark gibt es sicher noch einen Aufschwung.

Ja und in Schlieren gleich hinter dem Bahnhof entsteht ja der "Am-Rietpark" inkl. Hochhäuschen. Zugegeben ein braves kleines aber immerhin für Schweizer Verhältnisse bereits als Hochhaus erkennbar ;-)

Schreberkiller
June 20th, 2012, 10:57 PM
Dieses Forum gibt einem den Optimismus nach vorn zu schaun. Egal ob Grossstadt oder nicht, ich mag Zürich wie's leibt und lebt! :horse:

Schreberkiller
June 20th, 2012, 10:59 PM
Ja und in Schlieren gleich hinter dem Bahnhof entsteht ja der "Am-Rietpark" inkl. Hochhäuschen. Zugegeben ein braves kleines aber immerhin für Schweizer Verhältnisse bereits als Hochhaus erkennbar ;-)

Schlieren ist irgendwie cool... sollte eingemeindet werden :)

Metro007
June 20th, 2012, 11:06 PM
Schlieren ist irgendwie cool... sollte eingemeindet werden :)

Stimmt. Übrigens habe ich plötzlich eine Idee: gibt es vielleicht Pläne den Güterbahnhof zwischen Dietikon und Spreitenbach zu verlegen? Weit weg irgendwie...dann hätten wir mehr Platz für ein paar coole Neubauten und endlich ein durchgehend bebautes Limmattal :)

Und wenn dies passiert bin ich sogar einverstanden, als Zeichen einer grosszügigen Geste die Kirche Höngg samt Rebberge NICHT abzureissen ;-)

hausmeister
June 21st, 2012, 12:12 PM
Ich finds einmal mehr ziemlich peinlich und nervig, dass man sich immer wieder kleiner macht... ich bin ja selber halb-Basler und kann mir vorstellen, dass es einfach nicht ins Muster eines Baslers passen will :-)

Schon richtig bemerkt: Nur über Grösse diskutieren und dabei die Qualität von Architektur und Lebensraum ignorieren passt nicht ins Basler Denkmuster. Dabei ist Zürich eine Autostunde von Basel entfernt, ergo unser Einzugsgebiet! Nicht nur das. Im Umkreis 20'000 km wohnen in Basel 7 Mrd Menschen! Und wir haben einen lausig kleinen Flughafen!

Im Ernst: Ich verstehe die Diskussion um Grösse echt nicht. Was ist der Vorteil? Mit dem Wachstum verliert doch Zürich sein grösster Vorteil gegenüber Metropolen: Die Lebensqualität (Überschaubarkeit, vernünftige Dichte, funktionierende ÖV, Sicherheit). Pflastert alles zu und ihr seid Austauschbar wie eine Chinesische Stadt.

thazz
June 21st, 2012, 12:51 PM
Wer sagt denn das es in Metropolen zwangsläufig keine Lebensqualität mehr hat? Im Gegenteil! Alle dinge die du aufzählst haben nichts damit zu tun ob eine Stadt 100'000 oder 1'000'000 EW hat. Beispiel Wien, welches Studien zufolge sogar eine höhere Lebensqualität als Zürich hat. (Quelle Wikipedia). Und ja ich wusste nicht, dass im Umkreis von Basel die gesamte Weltbevölkerung wohnt. ;)

steve5
June 21st, 2012, 01:30 PM
Für mich persönlich sinkt ab einer bestimmten Grösse die Lebensqualität, die meisten Städte mit über 500'000 Einwohnern sind mir zu gross um dort zu leben. Ich würde nicht in einer Stadt leben wollen, die so gross ist dass ich nie alles davon sehen könnte, ich würde mich wie verloren fühlen in so einer Stadt.

Zürich ist für mich genau richtig. Auch wenn die Stadt noch auf 500'00 Einwohner anwachsen sollte, würde sich der Charakter nicht gross verändern.

hausmeister
June 21st, 2012, 02:14 PM
Wer sagt denn das es in Metropolen zwangsläufig keine Lebensqualität mehr hat? Im Gegenteil! Alle dinge die du aufzählst haben nichts damit zu tun ob eine Stadt 100'000 oder 1'000'000 EW hat. Beispiel Wien, welches Studien zufolge sogar eine höhere Lebensqualität als Zürich hat. (Quelle Wikipedia). Und ja ich wusste nicht, dass im Umkreis von Basel die gesamte Weltbevölkerung wohnt. ;)

Weil Wien schon lange gross ist. Nicht in erster Linie die Grösse ist aus meiner Sicht das Problem, sondern das (zu schnelle) Wachstum.

In Zürich macht es aber sehr Wohl einen Unterschied machen ob 400k oder 1mio Einwohner in der Stadt leben. Nähmlich weil der Nutzungsdruck auf bevorzugte Orte (See, Altstadt) zunehmen wird und somit - aus meiner Sicht - an Qualität einbüsst.
Auch die Wohnlagen werden nicht besser. Zürich ist in den letzten Jahren hauptsächlich in den Kreisen 11 und 12 gewachsen. Aus meiner Sicht austauschbare Investorenklötze, kein Vergleich zu Seefeld, Wipkingen oder wo auch immer.
Der ÖV wird irgendwann zwangsläufig an seine Grenzen kommen. Es hat sehr wohl mit Lebensqualität zu tun ob ich mich auf den ÖV verlassen kann und nicht in überfüllten Trams/Zügen sitzen muss (weil je grösser die Stadt desto grösser der durchschnittliche Arbeitsweg aber auch der Weg zum bevorzugten Kino/Restaurant/Bar etc).
etc.

Es mag sein, dass dies lediglich meine subjektive Wahrnehmung ist. Aber wer mal nicht nur als Tourist in London oder HongKong oder wo auch immer war, der weiss zumindest was ich meine.

Metro007
June 21st, 2012, 05:24 PM
Ich gehe mit Euch einig. Ab einer bestimmten Grösse wird es wohl nicht lustig da zu wohnen.

Die 7 Mrd rund um Basel waren gut :-)

Du meintest wohl 7 Mio? Ja denke auch ca gleichviel wie 90 Minuten um ZH.

Die Gemeinde ZH sollte aber aus meiner Sicht 500'000 haben und die Umgebung leicht grosstädtischer werden. Dann wärs genau richtig. So in etwa wie Stockholm, das ja auch eine sehr gute Lebensqualität hat.

hausmeister
June 21st, 2012, 06:00 PM
Die 7 Mrd rund um Basel waren gut :-)

Du meintest wohl 7 Mio? Ja denke auch ca gleichviel wie 90 Minuten um ZH.


Neinein, ich meinte schon 7 Mrd. Im Umkreis von 20'000 km kommt das hin...

Schreberkiller
June 21st, 2012, 08:26 PM
Stimmt. Übrigens habe ich plötzlich eine Idee: gibt es vielleicht Pläne den Güterbahnhof zwischen Dietikon und Spreitenbach zu verlegen? Weit weg irgendwie...dann hätten wir mehr Platz für ein paar coole Neubauten und endlich ein durchgehend bebautes Limmattal :)

Und wenn dies passiert bin ich sogar einverstanden, als Zeichen einer grosszügigen Geste die Kirche Höngg samt Rebberge NICHT abzureissen ;-)

Eyy, ich habe etwas nachgedacht... Spreitenbach gehört nicht zum Kanton Zürich. Das heisst, dass die Agrarflächen bis zur Kantonsgrenze überbaut werden können. Ausserdem steht das Projekt Niderfeld schon (oder?). Damit könnte das Limmattal doch noch etwas werden!

Und ob eine Stadt jetzt 500'000 Einwohner hat oder über ne Million, spielt keine grosse Rolle. 1. Zürich ist eine Stadt. Und das kann uns niemand wegnehmen. 2. Wir haben 4 grössere Agglomerationen. Schon als Kind, als wir über der A1 fuhren, hatte ich dass Gefühl, dass all diese grossen Überbauungen links und rechts der Autobahn Zürich gehörten. Wir können schon stolz sein, mit dem, was wir haben, 3. Selbst wenn wir eine Millionstädt wären, gäbe es dann immer noch grössere Städte, wie London, New York etc. Man kann das Ganze immer weiter spielen.

Cantho
June 21st, 2012, 10:19 PM
Übrigens habe ich plötzlich eine Idee: gibt es vielleicht Pläne den Güterbahnhof zwischen Dietikon und Spreitenbach zu verlegen? Weit weg irgendwie...dann hätten wir mehr Platz für ein paar coole Neubauten und endlich ein durchgehend bebautes Limmattal :)


Es gibt keine Pläne ihn zu verlegen, höchstens auszubauen :)
http://www.gateway-limmattal.ch/html/