View Full Version : HANNOVER | Projekte & Meldungen - Projects & News
devilsadvocate July 6th, 2008, 12:28 PM Die zieht da dann aus.
Aber vermutlich werden wir den fertigen raschplatz und den Umzug sowieso nciht mehr erleben, wenn man sich hier ab und zu mal die Webcambilder ansieht...:ohno:
telemaxx July 6th, 2008, 12:30 PM Also wenn alles fertig umgebaut ist, finde ich den Standort am Raschplatz nicht schlechter als den in der Osterstraße!!!
Leine1977 July 6th, 2008, 12:33 PM Ach, das wird schon.
@lifestyle: ich hab mal dein Bild aus der Galerie genommen; denn die Bildergalerie wollte ich jetzt nicht duch Texte "stören".
Dieses kriegszertörte gelbe Gebäude wäre doch eigentlich auch mal dran, aufzustocken. Man könnte einen hochwertigen Gründerzeitler daraus machen. In Leipzig geschieht das derzeit auch überall, da werden zusätzlich noch Stuckelemente angebracht:
http://img67.imageshack.us/img67/2159/dsc010081024wz2na4.jpg
lifestyle032 July 6th, 2008, 01:18 PM Stimmt, da könnte man echt was machen! Ganauso auf der anderen Seite, die beireits von dir und devil angesprochenen "Bauten"...
devilsadvocate July 6th, 2008, 07:37 PM Ich verstehe aber auch echt nicht, warum die nicht einfach weitere Stockwerke drauf bauen? Ich meine das sind echt super Innenstadtlagen.
Die sidn da anscheinend echt alle ein bischen bräsig
gstolze July 6th, 2008, 09:51 PM Stand nicht neulich sogar in der Zeitung, dass ein Besitzer dort im Viertel neu beuen wird, aber wieder nur einen Flachbau? :ohno:
devilsadvocate July 6th, 2008, 11:09 PM So wie man Höhenbegrenzungen vorsieht, sollte man auch den Besitzern verbieten unter einer bestimmten Höhe zu bleiben, damit es nciht das Stadtbild verschandelt!
WElchers GEäbude sollte denn neu sein? Das Ding am Steintor?
Leine1977 July 7th, 2008, 08:24 AM ^^ Das war das Ding im Steintorviertel von den Hells Angels.
Aber da waren wir uns ausnahmsweise alle einig, dass das OK ist. Schließlich stand da vorher nur Blödsinn und in so einer Party-Meile kann auch mal ein Auge zugedrückt werden.
Aber sonst sollten natürlich einheitliche Traufhöhen eingehalten werden, die höher sind als ein Stockwerk.
telemaxx July 7th, 2008, 02:40 PM Seh ich das richtig, steht am Raschplatzgebäude da grad so eine Art Kran und macht da irgendwas?!
Ganz rehcts im Webcambild.
Schon wieder weg^^
Señor Templar July 7th, 2008, 06:12 PM Weiß eigentlich jemand von euch, was mit den projekten hinterm bahnhof ist,also das medizinzentrum und der neubau in der augustenstraße??
zumindest das medizinzentrum sollte ja bis 2009 fertig sein.. :ohno:
Señor Templar July 7th, 2008, 06:17 PM @ Leine: Partymeile??? in der haz stand doch goethestraße(also nicht scholvin oder reuterstraße)... und fünf meter weiter kommt ja auch schon der gehry tower! nicht wirklich harmonisch finde ich.
devilsadvocate July 7th, 2008, 07:52 PM Also der Augustenhof (Medizinzentrum) kommt auf jeden fAll. Hier dauerte es wohl nur länger mit der Baugenehmigung. Beubeginn müsste aber jetzt ab sofort bald sein!
Beim anderen Projekt sehe ich noch keine Realisierung, da der Investor die Termine bisher immer um ein Jahr jeweils verschob seit 2006 wohl schon.
telemaxx July 7th, 2008, 08:06 PM @devil: Woher weißt du letzteres?
Also ich hab mir heute noch mal das Raschplatzgebäude angeguckt und man hat echt das Gefühl, dass die nicht wissen wie man ein Gebäude entkernt!^^
Es befinden sich noch fast alle alten Fenster im Gebäude, es gibt noch total viele Vorsprünge usw., die bestimmt noch alle entfernt werden müssen, und auch ansonsten hat sich da noch nicht soviel getan. *ärger*
Letztens war ich übrigens mal in der "Stillen Station" unterm Raschplatz.
Sehr interessanter Ort!!!
devilsadvocate July 7th, 2008, 08:09 PM @telemaxx: Hast du keine Fotos von der Station gemacht?
Was für ein Krayn war denn das?
Also ich habe mal den Parkplatzwächter vor einiger Zeit ausgequetscht. Und der meinte, dass das SChild immer nur überklebt werden würde. Scheint auch zu stimmen, wenn man sich den Bauzaun mal anguckt, der inzwischen ein PAraides für alle möglichen Kletterpflanzen geworden ist.
telemaxx July 7th, 2008, 08:33 PM Die Führung durch die U-Bahn-Station war im Rahmen einer kleinen "Lichtshow" oder so etwas Ähnliches!
D.h. es war ziemlich dunkel und Fotos durften nur ohne Blitz gemacht werden, das habe ich einmal probiert aber da war nichts zu erkennen, also hab ich es gelassen.
Leine1977 July 7th, 2008, 08:47 PM @ Leine: Partymeile??? in der haz stand doch goethestraße(also nicht scholvin oder reuterstraße)... und fünf meter weiter kommt ja auch schon der gehry tower! nicht wirklich harmonisch finde ich.
Na ja es ist neben der Sansibar. Die Gebäude sehen da alle nach nichts aus. Da macht das nichts aus. Der gehry-Tower steht da leider falsch, der kommt da nicht zur Geltung.
telemaxx July 7th, 2008, 09:01 PM Ernst-August-Galerie heute: erste Scheiben sind eingesetzt, Sansteinplatten werden im EG auch schon angebracht.
http://img329.imageshack.us/img329/5752/dsc00072lr2.jpg (http://imageshack.us)
devilsadvocate July 7th, 2008, 09:08 PM Danke fürs Update!
Hoffe und bete nur, dass es abends angestrahlt wird, so wie alle anderen Gebäude rund um den Bahnhofsplatz. Würde ein schönes einheitliches Bild abgeben!
WErde morgen auch wieder eine Runde drehen und uns mit Fotos versorgen!:-)
telemaxx July 7th, 2008, 09:14 PM Unglaublich!!!! :ohno:
Habe ich letztens gesehen!!!
http://img377.imageshack.us/img377/1023/dsc00096wh8.jpg (http://imageshack.us)
Und das für dieses Gebäude!!!! :bash:
(in der Landschaftsstraße, quasi gegenüber vom Künstlerhaus)
http://img120.imageshack.us/img120/1103/dsc00097br8.jpg (http://imageshack.us)
telemaxx July 7th, 2008, 09:21 PM Podbi 342: Fenster sind schon fast alle eingesetzt, demnächst wird wohl mit der Verkleidung des Gebäudes angefangen (Fassade)
http://img168.imageshack.us/img168/1203/dsc00110nq6.jpg (http://imageshack.us)
devilsadvocate July 7th, 2008, 09:56 PM @teleamxx: Aber weißt Dud enn, wie einst das Haus aussah? Vielleicht war es ja nicht so spektakulär... (obwohl ich davon nicht ausgehe...)
lifestyle032 July 7th, 2008, 10:06 PM Danke für die Bilder! Der Podbi-Naubau ging ja recht fix über die Bühne muss ich sagen :)
Renovierung eines Geschäftshauses an der Berliner Allee: Hochhaus abgeschlossen (denke ich), dafür wird nun an dem niedergeschossigen Bau gearbeitet
Bürohaus an der Vahrenwalder Straße (@ devil ;)): Bauabschnitte 3 und 4 wurden überhaupt noch nicht begonnen :(
telemaxx July 7th, 2008, 10:57 PM Also da es ein Altbau war, sah es auf jeden Fall hundert mal besser aus als das jetzige Gebäude!!!
Und wenn man sich die Gebäude in der Umgebung anguckt, dann kann man sich schon ungefähr vorstellen, wie es ausgesehen haben könnte.
Alexander_L7376 July 7th, 2008, 11:36 PM @devil : Ich habe tolle Bilder von der "Geisterstation" gemacht. Die sind unter dem Link http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=435737&page=16
zu finden....
devilsadvocate July 8th, 2008, 03:14 PM Updates:
Gutenberghof:
Hier muss noch eine 4-geschossige Tiefgarage ausgegraben werden!
http://img120.imageshack.us/img120/2572/080720081511ko5.jpg
Raschplatz:
Ich habe hier und heute nach ca. 5 stündiger Observierung etwas Hrausragendes entdeckt...
Leider ist das Bild etwas verwackelt, aber es handelte sich im Hintergrund hierbei scheinbar um einen Arbeiter, der auf einer LEiter im Innenraum etwas bastelte...
Oder war es doch nur ein Lampendieb?
:ohno:
http://img410.imageshack.us/img410/6518/080720081512ux6.jpg
http://img185.imageshack.us/img185/7929/080720081515ib5.jpg
Görtz:
http://img120.imageshack.us/img120/9561/080720081516tp0.jpg
devilsadvocate July 8th, 2008, 04:29 PM Desweiteren gehts am Augustenhof hinterm Bahnhof wohl am Jahresende spätestens los.
Eine Dame vom KAssenhäuschen auf dem Parkplatz meinte, dass dieser zumidnest noch bis September zur Verfügung stünde.
Leine1977 July 8th, 2008, 10:18 PM http://img124.imageshack.us/img124/3324/imgyk9.jpg
nitri July 8th, 2008, 10:20 PM Ärgerlich:
Land legt Sprengel-Ausbau auf Eis
Der bereits sicher scheinende Ausbau des Sprengel Museums droht sich überraschend um mindestens ein Jahr zu verzögern. Am Dienstag wurde bekannt, dass Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) im nächsten Jahr kein Geld dafür hat.
Damit fehlen aktuell um die zwölf Millionen des auf rund 25 Millionen Euro geschätzten Vorhabens. Staatssekretär Josef Lange sagte, dies sei „keine Abkehr“ des Landes. Im Rathaus war man überrascht, niemand wollte sich fundiert zu dieser Kürzung äußern.
Beim Land ist man der Ansicht, dass die Pläne für den Museumsausbau nicht so weit fortgeschritten seien, um Millionen in den Etat zu stellen. Lange sagte, es gebe weder ein Raumprogramm, noch bestehe Klarheit über die Höhe der Baukosten, noch würden sich Stadt und Land bis Herbst auf ein Trägerkonzept verständigen. „Damit ist das Projekt nicht haushaltsreif“, stellte Lange fest. Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) und Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hatten sich bereits grundsätzlich geeinigt, das Haus zu vergrößern.
Da die Stadt den Landesanteil kaum übernehmen dürfte, fehlt nun für mindestens ein Jahr die Hälfte der Finanzierung. Unklar blieb, ob die Verzögerung eine mögliche finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union gefährdet. Stadt und Land hoffen auf rund 3,5 Millionen Euro, die Förderpe-riode dauert nach Auskunft von Staatssekretär Lange bis 2013. Nach der Entscheidung der Landesregierung dürfte es vermutlich schwerer fallen, Sponsoren für den Ausbau zu finden. Bislang ist bekannt, dass ein Spender eine Million Euro zur Verfügung stellt.
Weil erreichte die Nachricht aus dem Landtag auf dem Schützenfest. Er ließ ausrichten, er wolle keine Bewertung abgeben: „Wir haben keine präzisen Informationen.“ Auch Kulturdezernentin Marlis Drevermann (SPD) wusste von nichts. Museumsdirektor Ulrich Krempel wollte die Entwicklung ebenfalls nicht kommentieren.
Vor ein paar Wochen hatte er seinen Rückzug aus Hannover angedeutet, sollte die Erweiterung scheitern. „Ich habe noch fünfeinhalb Jahre bis zur magischen Grenze von 65 Lebensjahren und kann mir vorstellen, mich noch anderswohin zu orientieren. Angebote gibt es immer.“
Krempel hofft nach dem Ausbau auf rund 2000 Quadratmeter zusätzlicher Ausstellungsfläche und 1250 Quadratmeter mehr Depotraum – Platz für die Präsentation aller Höhepunkte von Picasso über Niki de Saint Phalle bis zu Gerhard Richter.
Nach Einschätzung des hannoverschen CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Toepffer sind die Ausbaupläne nur verschoben. „Ich rechne damit, dass das Geld noch in dieser Legislaturperiode kommt, das Museum hat hohen Symbolwert für Hannover.“ Allerdings habe das Land die Hauptstadt zuletzt beim Zoo-Projekt Yukon Bay, Ideen-Expo und TiHo-Neubau schon sehr unterstützt.
nitri July 9th, 2008, 10:00 AM gesehen auf Hannover-City.de:
Vortrag von Achim Balkhoff (Geschäftsführer der Hannover-City GmbH) vor der Architektenkammer am 27.06.2008 zum Thema "Entwicklung der Innenstadt":
Meine sehr verehrten Damen und Herren, geschätztes Fachpublikum, liebe Frau Wiensowski,
hätte diese Veranstaltung vor einem Jahr stattgefunden, hätte ich vermutlich irgendwo im Zuhörerbereich
gesessen. Ich hätte mir das Wichtigste ihrer fundierten Beiträge notiert …und hätte als Redakteur für meinen
damaligen Arbeitgeber, die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ , ihre Inhalte in die Öffentlichkeit gebracht.
Heute indes stehe ich hier als Geschäftsführer der Hannover-City GmbH und diese Entwicklung hat ganz viel
auch mit einer nicht unumstrittenen Form von City-Architektur zu tun:
Das Reizwort heißt ECE, von kritischen Zeitgeistern auch schon mal als Stein gewordener Otto-Katalog
bespöttelt. Wie auch immer, 140 Geschäfte, eine unübersehbare Shopping-Mall-Architektur, das neue
kommerzielle Gesicht unserer Innenstadt, die Ernst-August-Galerie. Die Shopping-Galerie eröffnet im
Oktober und damit endet eine dreijährige Findungsphase in Hannovers City.
Es war zunächst wie immer, wenn die Projektentwickler von ECE die Genehmigung erhalten, ihre durch und
durch designten Konsumtempel errichten zu dürfen: Der Rest des Handels wehklagt oder fühlt sich in seiner
Existenz bedroht.
In Hannover wich dieses Risikodenken hingegen erstaunlich schnell einer objektiven Chancenbeurteilung
und - siehe da, die City brach auf.
Zunächst einmal organisatorisch. Fünf Quartiere bilden nun die City ab, allesamt im unterschiedlichen
Profil, jedes für sich eine charmante Alternative zum gigantischen ECE-Gebilde. Die Vermarktung der
Quartiere wurde der neu gegründeten Hannover-City GmbH übertragen, und unsere Botschaft ist eindeutig:
Willkommen ihr neuen Kunden,
willkommen du neue Kaufkraft,
willkommen ECE.
Aber merkt euch bitte auch folgendes:
Hannover-City ist nicht nur ECE,
Hannover-City ist sehr, sehr viel mehr.
Auch architektonisch.
Wenn ECE eröffnet, wird man dort am Hauptbahnhof 240 Millionen Euro verplant und verbaut haben, aber
auch andere City-Akteure investierten fleißig:
Die Stadt Hannover zunächst in dem öffentlichen Raum.
Am Platz der Weltausstellung und rund um die Oper werden Verschönerungen für nahezu fünf Millionen
Euro verbaut.
Der Bauboom setzt sich aber auch bei den privaten Hauseigentümern fort.
Heutelbeck reißt ab und baut schick wieder auf. Görtz steht dem in nichts nach, baut nur schneller wieder
auf. Im Rosenquartier gegenüber dem ECE investiert Steigenberger in zweistelliger Millionenhöhe. Auch
kleinere Häuser wie IG Von der Linde am Platz der Weltausstellung oder Salamander in der Großen
Packhofstraße erneuern ihre Fassade und sogar der große, in hässlichem Beton erstarrte City-Tanker kommt wieder in Bewegung. Alles hofft auf die neue Baustelle Kröpcke-Center im Herzen der Stadt und sehr viele hoffen auch darauf, dass all diese Um- und Neubauten, sich bitte schön harmonisch in das Gesamtgefüge Innenstadt einpassen.
Als Laie, meine Damen und Herren, steht es mir nicht zu, gestalterische Bewertungen
vorzunehmen. Als jemand, der sich allerdings tiefere Gedanken über die Zukunft von Innenstädten im allgemeinen, und von Hannover im besonderen macht, gestatten Sie mir bitte ein paar grundsätzliche Anmerkungen.
Innenstädte stehen vor einer blühenden Renaissance, wenn sie es denn richtig anstellen.
Wenn Sie begreifen, künftig mehr Aufgaben zu erfüllen als bisher.
Die City muss wieder für Inspiration, für Flair, für Treffpunkt stehen. City bedeutet wieder mehr Lebendigkeit und Vielfalt. Und City wird zu einem immer beliebter werdenden
„Third Place“, zu einem dritten Aufenthaltsort zwischen Zuhause und Büro.
Es ist schon erstaunlich:
Die Zeit von E-Mail und SMS, von Laptop, Internet-Shopping und Online-Chats bewirkt auch einen
auffälligen Gegentrend:
Den Hang des Menschen zu mehr Urbanität.
der Wunsch und die Sehnsucht nach neuen Gemeinschaftserlebnissen. Public Viewing zum Beispiel
beschreibt dieses Phänomen sehr trefflich. In dieser Sehnsucht nach wahrhaftigem und gemeinschaftlichem Erleben liegt eine der großen Chancen von Innenstädten.
Wer Innenstadt deshalb weiterhin nur als die bloße Aneinanderreihung von Geschäften
versteht, wird ganz, ganz bitter verlieren.
Diese Uniformität schätzt niemand mehr so recht, ebenso wenig aber auch ein starres Mienenspiel
in der zentralen Handelsarchitektur.
Mit einfachen Zweckbauten und billigen Kulissenarchitekturen wird also künftig das große Geld nicht mehr
zu verdienen sein. Dieser räumliche Abdruck unserer Schnäppchengesellschaft wird deshalb in einer City-Architektur der Zukunft immer weniger zu suchen haben. Dem Himmel sei Dank.
Architektonische Anstrengungen, das hat man kapiert, sind demnach kein purer Selbstzweck mehr,
sondern vielmehr ein starkes Verkaufsargument im Sinne eines besseren Umsatzes. Also
mehr Profil, mehr Einzigartigkeit, dafür weniger Funktionalität.
Der Einzelhandel hat das Potenzial, die historischen Ensembles unserer Stadt auf- und abzuwerten. Es muss daher den Kommunen gelingen – zunächst durch Überzeugungskraft, wenn das nicht hilft, auch durch Satzung – dass ein verantwortungsvoller Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz erreicht wird.
Von einem harmonischen, geschlossenen Citybild profitieren schließlich beide Seiten, Handel und
Kommune. Über Jahrhunderte hinweg haben zunächst sakrale Bauten, später Handelsbauten die
Stadtansichten bestimmt.
Mit Fug und Recht können gerade diese Bauwerke als Schaufenster einer Innenstadt
bezeichnet werden.
Will der Handel auch weiterhin als ein mitbestimmender und wegweisender Faktor des Stadtbildes erkannt werden, muss er dies mit qualitativ hochwertiger Architektur zum Ausdruck bringen.
Was mir Hoffnung macht, ist die Beobachtung, dass gerade große Waren- und Modehäuser auf sich aufmerksam machen: als architektonisch sinnfällige Schrittmacher eines neuen Urbanismus.Insbesondere in den großen, internationalen Metropolen etabliert sich bereits die neue Ästhetik des Shop-Designs. Man denke nur an die aufregenden Gestaltungen von Flagship Stores internationaler Marken wie Armani oder Prada. Star-Architekten wie Tadao Ando oder Renzo Piano werden dazu angeheuert und die Botschaft ihrer Sehenswürdigkeiten ist völlig klar:
Konsum ist auch Kultur, nämlich Baukultur.
Nun stehen diese noblen Weltmarken eher für Rom oder Paris, in Hannover wird in den kommenden Jahren alles eine Nummer kleiner ausfallen – aber für die Stadt wird eine anspruchsvolle City-Architektur von gleicher image- und damit auch wirtschaftsfördernder Bedeutung sein.
Im Dialog von Stadt und Handel tauchte früher gern eine Spruchweisheit auf:
Die Stadt braucht den Handel - der Handel aber nicht die Stadt.
Also ging der hinaus auf die grüne Wiese und Städte wurden zusehends entseelt.
Diese Dummheit, meine Damen und Herren, wird in einem sehr, sehr zähen Prozess nun mühsam korrigiert.
Europäische Städte waren immer auch Handelsstädte. Ich bin mir sicher, dass auch der Handel, ungeachtet unaufhaltbarer Konzentrationsprozesse, die Zukunftschancen Chancen in einer boomenden City sieht.
Und wann boomt die Stadt? Nur wenn der Zentralitätsindex stimmt? Also die Kennziffer für
Kaufströme?
Meine Damen und Herren, Wir sollten hinzulernen.
Ein Urbanitätsindex wird künftig wenigstens ebensoviel über das Funktionieren einer City aussagen wie
eine Messlatte des Konsums.
Professionelles City- und Quartiersmanagement, wie wir es kraftvoll versuchen,
in Hannover wird zu installieren, wird ja gern immer mit Aktion oder neudeutsch Event gleich gesetzt.
Das aber stimmt nur bedingt. Punktuelle Aktionen, so anspruchsvoll und gelungen sie auch sein mögen,
wirken nur zeitlich begrenzt. Nachhaltige und dauerhafte Verbesserungen gelingen hingegen nur
durch strukturelle und bauliche Veränderungen. Und daran wirken Sie als Planer, Stadtgestalter und
Architekten an entscheidender Stelle ganz wesentlich mit.
Ich wünsche Ihnen für Ihr Schaffen ebenso viel Mut wie Augenmaß.
lifestyle032 July 9th, 2008, 01:48 PM Netter Vortrag!
Hauptaspekt war mE nach wiederum, das die Innenstadt etwas für die gastronomische und sonstige Entwicklung unternehmen sollte, damit sie nicht nur für kaufwütige Besucher eine Anlaufstation ist, sondern auch als Treffpunkt dient und zum verweilen und ausruhen einlädt.
Als positive Entwicklung im Altstadtquartier würde ich z.B. die FWK ansehen ;)
devilsadvocate July 9th, 2008, 05:12 PM Super Vortrag, na dann bin ich mal gespannt, was bei Salamander demnöchst mal passiert. Vielleicht kommt da ja ein wenig Stuck hin... Zu Wünschen wäre das ja...
telemaxx July 9th, 2008, 05:27 PM Ich glaub nicht, dass da Stuck in irgendeiner Art und Weise verwendet wird.
Würde meines Erachtens auch nicht passen.
Wenn, dann muss man schon ein komplettes Gebäude wiederaufbauen^^.
devilsadvocate July 9th, 2008, 05:42 PM Ich bin nur mal später auf die Überdachung gespannt.
Hoffe das wird nicht nur ein kleines Dach, sondern schon schick beleuchtet und mit ein wenig Glanz und Glitzer:-)
lifestyle032 July 9th, 2008, 06:47 PM Aber bitte kein ganzjähriges Weihnachtsfeeling :lol:
gstolze July 9th, 2008, 06:49 PM Also ganz ehrlich, ich bin von einer Überdachung der großen Packhofstraße nicht überzeugt. Die Straße hat auch so ihren Reiz, da die Gebäude eine einheitliche Höhe haben (bis auf eins) und die Straßenbreite genau richtig ist. Der Raumeindruck hier voll in Ordnung. Ich habe in Bremen eine Straßen-
überdachung gesehen und die Atmosphäre war echt ungemütlich. Man hat sich dort durch die vielen Stützpfeiler für das Dach usw. wie in einer Fabrikhalle gefühlt.
Man sollte eher aus der kleinen Packhofstr, die Heiligerstr. und dem Johannishof (hinter Karstadt, Görtz und Sinn/Leffers) ein überdachtes Passagensystem machen, denn dort ist wirklich ein Wandel nötig.
devilsadvocate July 9th, 2008, 07:19 PM @gstolze: Vielleicht lag es ja mehr an Bremen an sich :tongue4:
Ist dieser LAden, der in der gr. Packhof jetzt Taschen verkauft, dieser totale Ramschladen eigenltich dauerhaft drin?
Ich finde sowas sollte die Stadt verbieten.
Dann lieber leerstehend!
Leine1977 July 9th, 2008, 09:34 PM Ein schöner Text. Wie oft bin ich schon mit google-earth über die Innenstadt gesaust und dann zum Vergleich über andere Städte. Hannover ist an dieser Stelle wirklich häßlich.
Eine Überdachung der Packhoffstraße sehe auch ich als überflüssig an. Die Gebäude sollten aufgewertet werden - nicht versteckt durch ein Dach.
Und die Bahnhofstraße wird ja immer gelobt, aber was da an der Seite steht - da wird einem echt schlecht.
Leine1977 July 9th, 2008, 09:45 PM Leute, nach den ernüchternden Nachrichten zur FWK hier mal die Leserbriefe, die morgen in der HAZ erscheinen. Ich finde es zeigt, dass viele Bürger ähnlich wie wir denken. Wenn man all diese Bürger bloß jetzt bündeln könnte...:)
http://img297.imageshack.us/img297/7183/imgvi7.jpg
lifestyle032 July 9th, 2008, 10:01 PM Ein Applaus für diese Leute :applause:
Wie ich bereits im FWK-Thread schrieb: wenn es um "Ideen" der Politiker selbst geht, dann kann alles nicht schnell genug über die Bühne gehen; Vorschlägen von außen schiebt man jedoch sofort und rigoros einen Riegel (ital. catenaccio) vor.
Und zum Beginenturm: Der Leser hat vollkommen recht. Wieso wird dieses Bauwerk jetzt auch noch zwanghaft mit moderner Architektur gekoppelt? Solche Pläne bekommen sofortigen Zuspruch. Modern hier, modern da. Andere Städte haben die Ausstrahlungskraft alter Gebäude längst erkannt..
nitri July 9th, 2008, 10:18 PM gesehen auf HAZ.de:
Sprengel Museum: Stadt und Land wollen Umbau
http://i38.tinypic.com/jjw94x.jpg
Die Frage ist, wann fließt das Geld: Vertreter der Landesregierung und der Stadt Hannover sind zuversichtlich, dass der geplante Umbau des Sprengel Museums in Hannover bald beginnen kann.
Nach einem Gespräch zwischen Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) zeigten sich beide Seiten am Mittwoch optimistisch, eine Verständigung „in absehbarer Zeit“ hinbekommen zu können. Unklar blieb aber der genaue Zeitpunkt. Im Landeshaushalt 2009 sind, wie berichtet, keine Mittel für das Projekt vorgesehen – dies hatte in Hannover zu Irritationen geführt.
Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) wies am Mittwoch im Gespräch mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung den Vorwurf zurück, er benachteilige die Museen in Hannover und bevorzuge Braunschweig.
Dieser Eindruck war entstanden, nachdem Wulff am Dienstag überschwänglich das Braunschweiger Museum gelobt hatte. „Absurd und ehrabschneidend“ seien Unterstellungen, er wolle Hannover benachteiligen, hob Wulff hervor. Die Tatsache, dass das Geld für das Sprengel Museum noch nicht 2009 fließe, liege allein an „einer unterschiedlichen Einschätzung zwischen Land und Stadt darüber, was geht und was nicht geht“.
Der Umbau des Sprengel Museums soll nach bisherigen Planungen 25 Millionen Euro kosten, anvisiert ist eine Kostenteilung zwischen Land und Stadt. Es werden zudem Sponsoren gesucht. Außerdem wird daran gedacht, EU-Zuschüsse zu beantragen. Ungeklärt ist noch, wie groß die Mitspracherechte des Landes in dem Museum sind. Bisher hat dort die Stadt Hannover das Sagen.
Der Kommentar zum Thema von Ronald Meyer-Arlt
„Wir sehen uns in der Verantwortung“, hat der Sprecher des niedersächsischen Kulturministeriums vor neun Monaten gesagt – das Land werde die Hälfte der Kosten für den Ausbau des Sprengel Museums tragen. Dem Erweiterungsbau, den das Haus dringend braucht, stünde nichts mehr im Wege.
Und nun? Das Land hat den Ausbau gebremst. Es wird vorerst kein Geld für einen Erweiterungsbau geben. Für sich genommen wäre das ein ärgerlicher Vorgang. Aber es ist nicht einfach nur für sich zu nehmen. Denn die Entscheidung gegen einen zügigen Ausbau – ganz aufgehoben ist ja im Moment noch nichts – fällt in eine Zeit erhöhter Sensibilität in kulturpolitischen Fragen.
Anfang des Monats präsentierte Kulturminister Lutz Stratmann dem überraschten Publikum seine Idee der Neugestaltung der niedersächsischen Museumslandschaft: In Hannover soll die Landesgalerie zur Staatsgalerie aufgewertet werden, archäologische Exponate dagegen sollen ihren Schwerpunkt in Braunschweig finden, die Völkerkunde soll in Göttingen konzentriert werden.
Hintergrund der Überlegungen: Die Häuser sollen sich auf ihre Stärken besinnen und stärkeres Profil gewinnen. Aber wie das so ist: Wenn Stärken herausgearbeitet werden sollen, müssen auch Schwächen eingestanden werden. Und davon hat das Landesmuseum in Hannover leider eine Menge. Vieles wird schlecht präsentiert, in der Naturkunde regiert die Langeweile, das Vivarium im Keller ist ein Witz.
Bürger bangen um ihre Schätze
Aber Stratmanns Idee der Staatsgalerie ist auch nicht der rettende Einfall, der dem Haus aus der Krise hilft. Museumsfreunde erwartet dann das Spartenprogramm „Alte Meister“, und wer Kinder hat, kann schon mal beginnen, über neue Ausflugsziele für verregnete Sonntage nachzudenken. Die Überlegungen im Kulturministerium haben heftige Diskussionen ausgelöst. Hannover fürchtet, den „Roten Franz“, die Moorleiche aus dem Landesmuseum, herausrücken zu müssen, Braunschweig fragt, was mit dem Vermeer-Gemälde „Mädchen mit dem Weinglas“ aus dem Herzog-Anton-Ulrich-Museum geschehen soll. Nachträgliche Beschwichtigungen helfen wenig – der Kulturminister hat die Angst der Bürger vor dem Verlust ihre Kulturschätze geweckt. So kann man natürlich auch Werbung für Kultur machen Nur: Geschickt ist das nicht.
Besonders in Braunschweig, wo das Landesmuseum der Denkmalschutzbehörde und nicht mehr direkt dem Kulturministerium unterstellt werden soll, ist die Aufregung groß. Vielleicht sollten nur die Gemüter dort beruhigt werden, als Christian Wulff an den Umbau des Herzog-Anton-Ulrich-Museums erinnert hat. Bedauerlicherweise hat er das in dem Moment getan, als publik wurde, dass es vorerst kein Geld für den Erweiterungsbau des Sprengel Museums in Hannover geben würde.
Bekenntnis zur Kulturstadt
Es wäre auch anders gegangen. Man hätte auch ein Zeichen setzen können. Selbst wenn die Pläne für den Umbau noch nicht vorliegen, hätte man doch einen Teilbetrag in den Haushalt einstellen können. Als Bekenntnis zum wichtigsten Kunsthaus des Landes. Als Bekenntnis zur wichtigsten Kulturstadt des Landes. Das ist immer noch Hannover. Braunschweig ist es nicht, und Oldenburg ist es schon gar nicht. Beim Theater spielt Hannover in der Bundesliga mit, ziemlich weit oben. Bei der bildenden Kunst wird Hannover bundesweit beachtet, und auch was die Musik angeht, steht die Stadt gut da. Nichts gegen Braunschweig und Oldenburg, aber: Wenn man die Strahlkraft von Leuchttürmen stärken will, dann muss man die Landeshauptstadt stärken. Und nicht das Gegenteil tun. Oder auch nur den Eindruck vermitteln, als täte man das Gegenteil.
Natürlich sollte das Kulturministerium in einem Flächenland keine Kirchturmpolitik betreiben. Leuchtturmpolitik allerdings schon. Das Land muss seine Hauptstadt stark machen. Schließlich ist Konkurrenz da: Hamburg wird in der Elbphilharmonie Weltklassekonzerte präsentieren. Für einige Künstler ist Hannover als Gastspielort schon jetzt nicht mehr interessant; sie geben ihre Konzerte lieber in Städten, in denen sie in Konzertsälen mit hervorragender Akustik auftreten können.
Wenn der Kulturminister bei seinen Museumsplänen auf die Mobilität der Kulturfreunde setzt, soll er sich nicht täuschen: Mancher fährt nicht nach Braunschweig, sondern lieber gleich weiter nach Berlin.
lifestyle032 July 9th, 2008, 10:36 PM 25 Millionen soll der Umbau kosten? Da verstehe ich die Relation zu einem Schlossneubau (20 Millionen) nicht. Könnt ihr mir helfen?
Leine1977 July 9th, 2008, 10:42 PM Tja, das habe ich mich auch gefragt; denn: Görtz und Heutelbeck kosten glaub ich 50-60 Mio. - ein Laves-Nachbau mit modernster Technik innen drin nur 20? - Ich hoffe nicht, dass wir hier noch böse überrascht werden...
Wo wir gerade beim Sprengel-Museum sind. Wieder ein schönes Beispiel: In jeder Stadt sind an einem Stadtgewässer schöne Bauten - bei uns: Schulen und Parkplätze. Zumindest die Tellkampfschule kann man doch mal verlegen.
Weiß eigentlich jemand, wann die Pläne für den Bau am Hohen Ufer rauskommen (neben dem historischen Museum)? Wenn da ein moderner Mist hinkommt, weiß ich auch nicht weiter.:ohno:
telemaxx July 9th, 2008, 10:45 PM "Moderner Mist" ist da auf jeden Fall geplant.
Leine1977 July 9th, 2008, 10:50 PM Aber ursprünglich war da ein Hotel geplant. Eine Skizze glaub ich sah ganz vielversprechend aus. - eine dezente Fassade, eher historisch. Es fügte sich in das Stadtbild ein.
Ich hoffe, es wird jetzt kein abgefahrener Betonklotz (ohne Fenster, weil Architekten das innovativ finden und so).
gstolze July 9th, 2008, 10:54 PM 25 Millionen soll der Umbau kosten? Da verstehe ich die Relation zu einem Schlossneubau (20 Millionen) nicht. Könnt ihr mir helfen?
Ich denke, Museumsbauten sind generell teuer, wegen der aufwendigen Infrastruktur (Lichttechnik, Klimatisierung, aufwendige Statik). Das Schloss wird wohl einfach eine historische Hülle mit wenigen, einfach gestalteten modernen Räumen werden.
lifestyle032 July 9th, 2008, 11:00 PM Ich hoffe, es wird jetzt kein abgefahrener Betonklotz (ohne Fenster, weil Architekten das innovativ finden und so).
:puke:
Dementsprechend wäre ich für ein Hotel.. da können sie ja wohl kaum auf die Fenster verzichten ;)
Leine1977 July 9th, 2008, 11:14 PM Oh, ich glaube jetzt habe ich den ursprünglichen Plan gefunden. Das ist ja eine Katastrophe! Ein typischer Glaskasten mitten in der Altstadt. Das läßt ja böses ahnen.:bash:
http://img297.imageshack.us/img297/9605/bild1qu6.jpg
Der ganze Prospekt: http://www.terra-transform.de/fileadmin/terra-transform.de/user_upload/login/pdf/handouthann.pdf
Wie schaffen es immer die anderen Städte schönste Hotels im klassischen Stil anzulocken?
Edit: von wegen kleine gemütliche Altstadtgassen und so...
telemaxx July 9th, 2008, 11:21 PM Aber ich glaube, wenn ich das richtig verstanden habe, dass die Planung quasi wieder von Null begonnen wurde.
Das heißt dieser Plan hätte keine Bedeutung.
Leine1977 July 9th, 2008, 11:27 PM Ja, das stimmt - und es ist von 2004 vor dem Architektenwettbewerb.
Aber es zeigt, wie die Jungs von der Stadtplanung hier so denken, und was die so alles zulassen... und zulassen werden.
Alexander_L7376 July 9th, 2008, 11:44 PM Noch zur EXPOzeit, am Hohen Ufer sollte dieses Projekt realisiert werden. Also es gab unterschiedlichen Projekte zu verschiedenen Zeiten. Ich hoffe dass der nächste Versuch besser wird und hauptsache er soll zu Altstadt passen.
http://www.4dstudio.net/Architektur/Projekte/HAM/archHAM.htm
nitri July 10th, 2008, 09:49 AM Der Entwurf, den Alexander L7376 verlinkt hat, schlägt den von Leine1977 reingestellten in Sachen Uninspiriertheit aber noch um Längen.
Ich meine, was soll das sein? Eine Miniatur der Gurke in London mit Reichstagswendeltreppe? Mit ansprechender Drumherumarchitektur hätte man darüber reden können, aber das Hauptgebäude sieht derart nach klassischer 08/15-Repräsentanz eines eher unbedeutenden Unternehmens aus, an das eben, wie gesagt, eine Glasgurke gepappt wurde, das man sich fragen darf, warum Hannover immer wieder sein Herz für minder begabte Architekten beweisen muss.
Ist ja zum Glück Geschichte. Hoffentlich.
nitri July 10th, 2008, 10:13 AM gesehen auf Hannover.de:
Energetische und sicherheitstechnische Sanierung der Berufsbildenden Schule 11
http://i36.tinypic.com/dfdsf4.jpg
Hannover – Startschuss für die energetische und sicherheitstechnische Sanierung der Berufsbildenden Schule 11 der Region Hannover: Am Donnerstag, 10. Juli, beginnt der Umbau von Teilen des Gebäudes in der Calenberger Neustadt. Durch die Sanierung werden künftig rund 200.000 Kilowattstunden Energie pro Jahr eingespart. Außerdem wird die Decke der Eingangshalle des denkmalgeschützten Hauses in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt.
Das vierstöckige neoklassizistische Gebäude in der Straße Andertensche Wiese 26 gilt als Schmuckstück unter den Berufsbildenden Schulen in der Region Hannover: Von 1911 bis 1913 vom Staatshochbauamt errichtet, wurde es von Anfang an als Schule genutzt. Im Zentrum des Gebäudes dominiert eine Halle mit rechteckigem Grundriss, die sich bis zum Dachgeschoss hin öffnet. Die Klassenräume in den oberen Etagen betritt man über Galerien, die sich in die Halle schieben.
„Die Neugestaltung der Decke leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und verwandelt die Eingangshalle – ganz nebenbei – in einen wunderbaren repräsentativen Raum“, sagte Dr. Uwe Specht, Fachbereichsleiter Schulen der Region Hannover vor Baubeginn. Neben der Rekonstruktion und Dämmung des Tonnengewölbes werden mit der Sanierung auch sicherheitstechnische Forderungen erfüllt, die vor allem den Rauch- und Wärmeabzug im Brandfall betreffen.
Die Kosten des Umbaus betragen insgesamt rund 500.000 Euro, wovon 235.000 Euro auf die Brandschutzmaßnahmen und 265.000 Euro auf die energetische Sanierung entfallen. Damit soll in erster Linie der Wärmeverlust durch das bislang ungedämmte Dach über der Halle und den oberen Klassenräumen gestoppt werden. Die jährlichen Einsparungen betragen nach den derzeitigen Energiekosten rund 16.000 Euro – dazu kommt der Gewinn für die Umwelt.
Gerade mal sechs Wochen bleiben Zeit, die anspruchsvollen Umbauten unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes durchzuführen. Dass die Halle unmittelbar nach den Sommerferien von den Schülern und Lehrern wieder als Aufenthalts- und Veranstaltungsraum genutzt werden kann, dafür sorgt das Team Technische Aufgaben der Region Hannover. Eine spannende Aufgabe, findet Uwe Voß: „Gerade bei einem historischen Gebäude kann ein komplizierter Deckenabbruch einige unvorhergesehene Überraschungen bereit halten.“ Der Projektleiter ist aber zuversichtlich, dass die Bauarbeiten pünktlich bis zum ersten Schultag beendet sind.
[...]
devilsadvocate July 10th, 2008, 06:57 PM Also so schlecht finde ich den Entwrif jetzt nicht.
http://img297.imageshack.us/img297/9605/bild1qu6.jpg
Ein Bau im Stile der alten Jahre werden wir soweiso nicht erleben, da sich die ARchitekten ja ständig neu erfinden müssen und nicht am Alten "kleben" bleibnen wollen. Privat wohnen sie bestimmt in Jugendstil Wohnungen, aber verunstalten den Stadtraum mit mordernem Müll.
Der Architekturwettbewerb sollte in diesem Jahr stattfinden.
2009 auf jeden fall fürs sprengelmuseum!
Leine1977 July 10th, 2008, 09:51 PM Mal abgesehen davon, dass es relativ einfache Architektur ist: ein so großer Glasklotz berücksichtigt nicht diesen historischen Ort. Mensch hier wurde doch Hannover gegründet.
Natürlich muss hier kein Fachwerk hin (obwohl ich das geil finden würde) aber etwas dezenter und schöner sollte es schon sein. Schließlich ist die Uferseite eines der wenigen Fotomotive. So ist es total verbaut.
Und warum werden in anderen Städten eigentlich immer schöne Hotels - zwar modern aber mit klasssicher Bauweise (Dach, Sandstein) - gebaut und bei uns kommt der Einheitsbrei hin? Manchmal glaub ich, die Hannoveraner lassen sich als einzige immer "verarschen". Sorry, musste mal sein.
Leine1977 July 10th, 2008, 10:01 PM Oh, das wußte ich noch gar nicht.
Zur Info: Herr Dr. Röhrbein ist quasi unser Stadthistoriker.
http://img228.imageshack.us/img228/3023/imgaq6.jpg
Edit: In Ost-Peine (andere sagen Braunschweig) lachen die sich wahrscheinlich kaputt über uns.
nitri July 11th, 2008, 12:07 PM gesehen auf Ihmebote.de:
Rot-Grün setzt Vorgaben für Neubau Schloss Herrenhausen
SPD Die Grünen Kastning und Schlieckau: „Wir begrüßen das Engagement der VW-Stiftung und setzen gemeinsam Eckpunkte für den anstehenden Erbbaurechtsvertrag mit der VW-Stiftung!“
„Wir haben uns rot-grün auf einen Antrag mit wichtigen Vorgaben für das zukünftige Schloss Herrenhausen geeinigt, um eine qualitätvolle Entwicklung an diesem besonderen Standort zu unterstützen. Er geht heute ins Verfahren! Wichtig sind uns Bedingungen für den durchzuführenden Architekturwettbewerb wie z. B. die Teilnahme regionaler Büros und natürlich der finanzielle Rahmen:
Eine Museumsmiete muss für die Stadt wirtschaftlich sein, eine investive Beteiligung ist auszuschließen!“, sind sich Christine Kastning, Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat und Lothar Schlieckau, Vorsitzender der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen einig.
Wichtige Details sind den Koalitionspartnern auch die Barrierefreiheit, der Passivhausstandard und die Begehbarkeit der Flachdächer als Aussichtsplattform.
Im Einzelnen beinhaltet der rot-grüne Antrag folgende Punkte:
1. Für den Architektenwettbewerb sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
* Im Zuge der in der I-DS 1301/2008 beschriebenen Auswahl sind Architekturbüros einzubeziehen, die ihren Sitz in der Region Hannover haben. Ebenso sind junge Planungsbüros zu beteiligen. Eine Beratung durch Landschaftsarchitekturbüros ist sicherzustellen.
* Der gesamte Baukörper und die Zugänge zum Schloss-Innenhof sind barrierefrei zu gestalten.
* Das Gebäude ist in Passivhausstandard zu errichten.
* Im Rahmen des Wettbewerbs soll geprüft werden, inwieweit die im Großen Garten verbliebenen Reste der Freitreppe für den Neubau genutzt werden können.
* Im Rahmen des Wettbewerbs soll geprüft werden, ob und wenn ja in welcher Form die Dächer der Seitenflügel als Aussichtsplattform öffentlich begehbar sein können.
2. Die in den Schloss-Innenhof führende Freitreppe ist öffentlich zugänglich zu machen.
3. Die museale Nutzung in den Flügeln des Schlosses sowie im Galeriegebäude wird als Ausstellungsbereich des Historischen Museums organisiert und verwaltet. Die Verwaltung wird beauftragt, den Ratsgremien ein Konzept vorzulegen. Für diese Nutzung ist eine wirtschaftliche Lösung für die Stadt auszuhandeln. Sie darf zu keiner erheblichen Mehrbelastung der städtischen Ausgaben für das Historische Museum führen. Eine entsprechende Finanzübersicht ist den Ratsgremien zur Beschlussfassung über den Erbbaurechtsvertrag vorzulegen.
4. Die Stadt beteiligt sich während der Laufzeit des Erbpachtvertrages nicht an Investitionen (z.B. für Wiederaufbau und zukünftige Instandhaltungen).
5. Das Abstellen von Fahrzeugen im Bereich des Ehrenhofes ist nicht zu gestatten.
Leine1977 July 12th, 2008, 01:33 PM ^^ Politker bitte aufpassen, nicht, dass die VW-Stiftung verschreckt wird.:speech:
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Laut HAZ gehts hier bald los. Mir gefällts.
http://img142.imageshack.us/img142/4223/imgoh0.jpg
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Laut Handelsblatt ist Dresden die beliebteste Bürostadt in Deutschland wegen der hübschen Architektur. Ich sag jetzt schon: Aufpassen! Leipzig saniert seinen kompletten Altbaubestand, der beachtlich ist. Das lockt Akademiker und Hochqualifizierte magisch an. - Laut Artikel sind übrigens westdeutsche Städte, vornehmlich in NRW, immer unbeliebter (genannt waren Bochum und Duisburg).
nitri July 12th, 2008, 01:39 PM gesehen auf HAZ.de:
ECE wird Mitglied von City-Gemeinschaft
http://i33.tinypic.com/wagkdk.jpg
Die Ernst-August-Galerie am Hauptbahnhof hat die Weichen für eine Zusammenarbeit mit den anderen Einzelhändlern in der Innenstadt gestellt: Am Freitag haben die 150 Mieter der ECE-Einkaufspassage eine Werbegemeinschaft gegründet
Mit dieser Organisation sind sie der City-Gemeinschaft beigetreten. Zum Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, die sich in Zukunft um Marketing und Aktionen für die gesamte Galerie kümmern wird, wurde Dirk Dürr gewählt. Er ist der künftige Filialleiter von Sport Voswinkel in der Ernst-August-Galerie. Zu seinem Stellvertreter bestimmten die Mieter
Centermanager Alexander Crüsemann.
Crüsemann gab am Freitag auch bekannt, dass der Eröffnungstermin der Einkaufspassage nun endültig auf den 15. Oktober festgelegt worden sei. “Wir wollen uns mit dem Beitritt zur City-Gemeinschaft in die bestehende Struktur des Einzelhandels einfügen", sagte der Centermanger. Eine erste gemeinsame Aktion wird der verkaufsoffene Sonntag am 19. Oktober, vier Tage nach der ECE-Eröffnung, sein.
Am Eröffnungstag selbst werden die Geschäfte bereits um 8 Uhr aufschließen, dazu wird es Musik, Kleinkunst sowie Sonderangebote und Geschenke geben.
devilsadvocate July 12th, 2008, 08:18 PM Aber hier haben wir mitunter auch das Problem Hannovers:
"Klassisch zurückhaltend..."
Gab übrigens heute ind er HAZ oder der NP einen Bericht über die Umzugswilligen von Köln nach Hannover (VGH).
Dies ist eins ehr schöner Bericht, wie die Vorurteile der Kölner im Laugfe der Zeit aufgeräumt werden und sie nicht mehr aus Hannover wegwollen!!:cheers:
Leine1977 July 13th, 2008, 02:31 PM ^^War bestimmt von dem HDI-Konzern beauftragt worden, damit endlich noch mehr umziehen.
Also ich kenne gerade in Bezug auf Köln auch gegenteilige Stimmen. Das Plus von Köln scheint die Lebensart zu sein. Muss jeder selbst entscheiden.
Leine1977 July 14th, 2008, 11:25 AM Ein Blick in die Braunschweiger Zeitung (Operation Feindbeobachtung) offenbarte dann doch Anderes: Dort ist man ebenso wie in Hannover entsetzt über die Pläne, "als Angriff auf die Identität Braunschweig" wird dies bezeichnet und "das Aufbrechen alter Feindschaften" stand auch irgendwo. Man befürchtet eine totale Zentralisierung in Niedersachsen. Komisch, bei uns entsteht genau der gegenteilige Eindruck.
Ein Gutes hat die Diskussion, die Identität beider Städte, die sich ja nicht leiden können, wird so gefestigt.:lol:
nitri July 14th, 2008, 01:27 PM Die Homepage http://www.linden-park.de ist fertiggestellt. Viel Neues ist allerdings nicht zu erfahren. Vor allem die Rubrik "Shops & Märkte" ist immer noch leer.
lifestyle032 July 14th, 2008, 01:33 PM Aha, nun wurde die Seite also fertiggestellt. Eine angekündigte Webcam konnte ich bisher allerdings nicht entdecken :dunno:
gstolze July 14th, 2008, 06:49 PM Ein Blick in die Braunschweiger Zeitung (Operation Feindbeobachtung) offenbarte dann doch Anderes: Dort ist man ebenso wie in Hannover entsetzt über die Pläne, "als Angriff auf die Identität Braunschweig" wird dies bezeichnet und "das Aufbrechen alter Feindschaften" stand auch irgendwo. Man befürchtet eine totale Zentralisierung in Niedersachsen. Komisch, bei uns entsteht genau der gegenteilige Eindruck.
Ein Gutes hat die Diskussion, die Identität beider Städte, die sich ja nicht leiden können, wird so gefestigt.:lol:
In Niedersachsen ist es leider Tradition, dass die Regionen neidisch auf die Hauptstadt sind und ihr nichts gönnen. Viele Reformen wurde durch den Landtag gepaukt, die sich letztendlich nachteilig auf Hannover auswirken. Z.B. werden Mittel für Schulen o.ä. jetzt nach der Fläche des Landkreises vergeben, nicht mehr nach Schülerzahl. Wer da wohl gewinnt. Es war im Gespräch, das Statistische Landesamt mit dem von Bremen zu vereinen, natuürlich mit Sitz in Bremen. Hat dann aus wirtschaftlichen Gründen nicht geklappt. Das Landesamt für Denkmalpflege sollte mal eben nach Celle verlagert werden (gut für Celle, aber was hätte Hannover als Ausgleich? erhalten), die gesamte Lehrerausbildung ging nach Hildesheim, also Schwächung der Uni, ebenso wurde der Fachhochschule der gesamte Zweig "Kunst" gestrichen !?!!??. Kein anderes Bundesland behandelt seine Hauptstadt so stiefmütterlich wie Niedersachsen....
telemaxx July 14th, 2008, 07:22 PM Aber hier haben wir mitunter auch das Problem Hannovers:
"Klassisch zurückhaltend..."
Das würde ich nicht als das Problem Hannovers beschreiben.
Gewagte, übermäßige Architektur geht oft in die Hose.
Probleme sehe ich eher in der Sturheit des Rates in Bezug auf Rekonstruktionen, die ich einfach für enorm wichtig halte.
Ich bin auch ganz klar der Meinung, dass moderne Architektur (fast) immer kein gleichwertiger Ersatz für historische Altbauten ist.
Man könnte doch zum Beispiel auch um die Oper herum historische Geschäftshäuser und Bürohäuser rekonstruieren, das gäbe einen wunderbaren vollkommenen Anblick. Nur mal so als Anregung.
devilsadvocate July 14th, 2008, 10:52 PM Aber rund um die Oper, zumindest hin zur Börse sind doch wundershöne Bauten, die aber eldier mit Bäumen etwas vcerdekt sind.
Ansonsten steht in diesem Teuil der Stadt noch weitegehend die originalen Fassaden!
telemaxx July 14th, 2008, 11:42 PM Gerade darum sollte man auch noch die anderen Gebäude rekonstruieren.^^
Dann erhielte man ein einheitliches Bild!
Eine Traditionsinsel, ähnlich wie der Altstadt.
@dev: Füg doch die Fassadensanierung der Deutschen Hypo auch in die Projektliste ein!
Mir gefällt der Entwurf übrigens ganz gut!^^
nitri July 15th, 2008, 11:01 AM gesehen auf Hannover-entdecken.de:
Yukon Trail eröffnet - Goldgräberromantik in Hannover
Im Erlebnis-Zoo Hannover herrscht Goldgräberstimmung! Ausgerüstet mit Schürfschale und Spitzhacke eröffneten Regionspräsident Hauke Jagau und Zoodirektor Klaus-Michael Machens das erste Teilstück der neuen Alaska-Kanada-Zoowelt Yukon Bay: den Yukon Trail.
"In nur fünf Monaten Rekord-Bauzeit ist hier eine raue Yukon-Landschaft gewachsen. Goldmine, Sägewerk und der quirlige Festplatz stimmen wunderbar auf Yukon Bay ein", freute sich Zoodirektor Machens. "Schon auf diesem ersten Stück Yukon Bay wird deutlich, wie authentisch und stimmungsvoll die gesamte neue Zoowelt werden wird", erklärte Regionspräsident Jagau. Yukon Bay soll 2010 eröffnet werden.
[...]
Leine1977 July 15th, 2008, 11:08 AM Ein interessanter Bericht heute in beiden hannoverschen Zeitungen zur Straßenkunst. Nanas, Kronleuchter vor dem Künstlerhaus bekommen Bestnoten (den Kronleuchter finde ich persönlich auch absolut geil!)
Schön finde ich, dass die Skulpturenmeile (Leibnizufer, Brühstraße) kritisiert worden ist und als Kunst für Autofahrer abgestempelt worden ist. Tja, in Relikt aus Hillebrechts Zeiten halt. Es ist auch tatsächlich viel Schrott dabei, der wohl bald geräumt wird.
@telemaxx:Bin Deiner Meinung. Der Innenstadt fehlt es an schönen alten Bauten. Manchmal gibt es noch einzelne alte, die aber nicht wirken, da ansonsten nur Nachriegsarchitektur rumsteht. Mit ein paar Fassadenaufwertungen könnte man eigentlich relativ einfach in einheitliches Bild wiederherstellen.
Die Karmarschstraße ist ja z.B. eine geschlossene 50er Jahre Architektur. Die finde ich mittlerweile auch schön, obwohl es Nachkriegsarchitektur darstellt. Erst mit den 60er, 70er und 80ern kamen dann die Bausünden.
nitri July 15th, 2008, 11:19 AM Ich persönlich finde ja gerade die Nanas unglaublich hässlich, aber das ist Geschmackssache und ich beobachte immer wieder Touristen, die sich ganz begeistert davor ablichten lassen. Von daher: sollen bleiben.
Der Kronleuchter hingegen ist uneingeschränkt super. Vor allem, wenn er beginnt zu pendeln und man angesichts kompletter Windstille an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln beginnt. Stadtkunst im besten Sinne. Dekorativ und zum Staunen. Mehr davon!
devilsadvocate July 15th, 2008, 01:16 PM Updates:
ECE:
http://img210.imageshack.us/img210/7862/150720081517lu3.jpg
http://img210.imageshack.us/img210/3084/150720081519uw5.jpg
Hier wird schond er Bürgersteig samt LAternen fertiggestellt:
http://img141.imageshack.us/img141/2971/150720081518vo5.jpg
Rosenquartier:
http://img233.imageshack.us/img233/1986/150720081520al8.jpg
Görtz:
http://img210.imageshack.us/img210/2650/150720081521kh0.jpg
Heutelbeck:
http://img233.imageshack.us/img233/8007/150720081522cc8.jpg
PdW:
http://img329.imageshack.us/img329/7665/150720081523eh6.jpg
http://img329.imageshack.us/img329/992/150720081525al2.jpg
http://img210.imageshack.us/img210/3883/150720081526lf5.jpg
Und ein kleines Update im Kröpcke Center:-)
Desweiteren habe ich in der NP gelesen, dass auch eine Sanierung des Georgsplatzes geplant ist. :-)
lifestyle032 July 15th, 2008, 01:42 PM Danke für die Bilder!!
Bei Heutelbeck wird ja bestimmt demnächst mit dem Hochbau begonnen :)
Und zur Großen Packhofstraße: Ich bin letztens nochmal bewusst die Straße entlang gegangen und habe auf die Fassaden geachtet. Mit einer niedrigen Überdachung wären diese ja nicht mehr so gut sichtbar. Und in diesem Fall fände ich es sogar schade, da die Gr. Packhofstraße Fassadentechnisch zu einer der schönsten in der Innenstadt gehört! Zudem hat ja Görtz sicherlich auch nicht völlig umsonst eine so aufwendige Glasfassade gewählt.. wäre sicher schade drum!
-Advocate- July 15th, 2008, 01:53 PM Danke für die updates! Habe vor 2 Tagen auch einige Fotos gemacht von der ECE aber der Akku reichte dann nicht mehr weil er leer war.Habe eine Frage zur Fasade des Gallerie.
Was sollen diese Metallstreifen.Zunächst wurden sie festgemacht was eher schlecht als gut aussah aber jetzt hängen sie chaotisch rum.Sieht recht provisorisch aus.Werden sie dort bleiben?Wenn ja werden drüber noch weitere Elemente montiert oder nicht?
Bei den Renderings sieht man die nicht.
http://img141.imageshack.us/img141/2971/150720081518vo5.jpg
devilsadvocate July 15th, 2008, 01:55 PM Also entweder werden hieran noch Fassadenteile montiert, wovion ich mal ausgehe, oder es stellt moderne Kunst dar :nuts:
lifestyle032 July 15th, 2008, 02:00 PM An der Hauptbahnhofseite haben sie diese Metallstreifen schon ordentlich angebracht; denke es wird hier auch so gemacht!
Leine1977 July 15th, 2008, 02:26 PM Und in diesem Fall fände ich es sogar schade, da die Gr. Packhofstraße Fassadentechnisch zu einer der schönsten in der Innenstadt gehört!
Sowohl aus der Luft als auch am Boden finde ich die Straße weit weniger schön. Erdamann und Karstadt haben keine Fenster, der Rest ist Nachkriegsbau und dann ist da noch der Handtaschenladen, den man verbieten sollte.:ohno:
@devil: danke für die Bilder.
Aber beim Georgsplatz habe ich es so verstanden, dass die Künstler den Umbau empfehlen. Geplant ist da nichts. AN dieser Stelle stand übrigens das historische Ratsgymnasium (unzerstört), dass komplett für die Nord/LB abgerissen worden ist, anstatt es zu integrieren, wie viele Architekten es empfohlen hatten. Eine Frechheit von Hillebrecht!
-Advocate- July 15th, 2008, 03:10 PM An der Hauptbahnhofseite haben sie diese Metallstreifen schon ordentlich angebracht; denke es wird hier auch so gemacht!
Die Sache ist dass diese Elemente vor einiger Zeit bereits ordentlich angebracht waren und erst seit wenigen Wochen so aussehen.Also wieder halb abmontiert.Das verwirrt einbischen.
-Advocate- July 15th, 2008, 03:13 PM Sowohl aus der Luft als auch am Boden finde ich die Straße weit weniger schön. Erdamann und Karstadt haben keine Fenster, der Rest ist Nachkriegsbau und dann ist da noch der Handtaschenladen, den man verbieten sollte.:ohno:
@devil: danke für die Bilder.
Aber beim Georgsplatz habe ich es so verstanden, dass die Künstler den Umbau empfehlen. Geplant ist da nichts. AN dieser Stelle stand übrigens das historische Ratsgymnasium (unzerstört), dass komplett für die Nord/LB abgerissen worden ist, anstatt es zu integrieren, wie viele Architekten es empfohlen hatten. Eine Frechheit von Hillebrecht!
Scheint ja viel mehr historisches in Hannover abgerissen worden zu sein als ich dachte.:ohno:
Schließe mich ihrer Meinung an (letzter Satz)
Leine1977 July 15th, 2008, 03:20 PM Scheint ja viel mehr historisches in Hannover abgerissen worden zu sein als ich dachte.:ohno:
Schließe mich ihrer Meinung an (letzter Satz)
Ach, wir können doch beim "Du" bleiben, oder?^^
Gut, die alte Nord/LB ist mittlerweile auch ein markantes Bauwerk. Auf alten Bildern ist der Georgsplatz aber wirklich ein Schmuckstück gewesen mit einem sehr schönen Park. Wäre schon schön, wenn man hier bald auch wieder etwas erneuert.
Vieleicht ja im Zuge der neuen Hypo-Fassade!:)
Leine1977 July 15th, 2008, 03:27 PM Eine Frage noch zum EAG. Sind das eigentlich richtig massive Sandsteinplatten (das wär toll)? Oder habe ich mich nicht getäuscht, dass es eigentlich nur dünne Platten sind, die aufgeklebt werden.
devilsadvocate July 15th, 2008, 04:04 PM Es leider nur dünne Sandsteinplatten.
Die alte Baukunst wird leider so schnell nicht wieder auferleben...
Gibt es eigentlich STädte, in denen noch nach altem Vorbild gebaut wird? Also hohe Decken, Stuck?! Mal von einzelnen Rekonstruktionen abgesehen.
Ich meine wirklich Neubauten im alten Stil
Leine1977 July 15th, 2008, 04:27 PM Es leider nur dünne Sandsteinplatten.
Die alte Baukunst wird leider so schnell nicht wieder auferleben...
Gibt es eigentlich STädte, in denen noch nach altem Vorbild gebaut wird? Also hohe Decken, Stuck?! Mal von einzelnen Rekonstruktionen abgesehen.
Ich meine wirklich Neubauten im alten Stil
Schade! Dann passiert ja in 30 Jahren dasselbe wie beim VHS-Gebäude oder beim Theater am Aegi.:bash:
Hm, ich weiß nur, dass vereinzelt Jungendstilbauten errichtet werden, aber nicht in Hannover. Ist natürlich schwierig, weil es strengere Bauordnungen gibt seit den 70ern.
In Leipzig, wo die komplette Stadt fast nur aus Gründerzeitbauten besteht, werden z.T. aufwendige Verzierungen angefügt. Möglich macht dies eine Förderung.
Es muss ja auch keine Rekonstruktion sein. In anderen Städten gibt es viele moderne Gebäude, die einfach nur eine klassische oder historisierende Fassade bekommen. Das reicht m.M. schon völlig aus.
Señor Templar July 15th, 2008, 07:06 PM Schade! Dann passiert ja in 30 Jahren dasselbe wie beim VHS-Gebäude oder beim Theater am Aegi.:bash:
Hm, ich weiß nur, dass vereinzelt Jungendstilbauten errichtet werden, aber nicht in Hannover. Ist natürlich schwierig, weil es strengere Bauordnungen gibt seit den 70ern.
In Leipzig, wo die komplette Stadt fast nur aus Gründerzeitbauten besteht, werden z.T. aufwendige Verzierungen angefügt. Möglich macht dies eine Förderung.
Es muss ja auch keine Rekonstruktion sein. In anderen Städten gibt es viele moderne Gebäude, die einfach nur eine klassische oder historisierende Fassade bekommen. Das reicht m.M. schon völlig aus.
ein prominentes wie gelungenes beispiel findet sich in der hauptstadt links und rechts neben dem brandenburger tor. dort hat man die zerstörten gebäude vor gut 10 jahren wieder hergerichtet,aber KEINE rekonstruktion,sondern eben modern interpretiert (ich denke mal die kennt ihr alle?!). so könnte man das hier gerne auch mal machen....
devilsadvocate July 15th, 2008, 08:13 PM Ist das wirklich Dein ernst?
Sorry, finde die total schmucklos und misslungen. gerdae für einen solchen Ort.
Hier hätte man monumentale Bauten platzieren nüssen, aber stattdessen die deutsche Zweckmäßigkeit.
http://einestages.spiegel.de/hund-images/2007/10/27/4/1e259f1917c6dcb2b648ebdd51b91727_image_document_large_featured_borderless.jpg
Señor Templar July 15th, 2008, 08:48 PM @devil: man muß natürlich wissen,das die gebäude,die dort vor dem Krieg standen, fast genauso aussahen.deshalb hat man das meines erachtens recht anspruchsvoll gestaltet, weil man dem platz seine hist. konturen wiedergegeben hat,und zwar mit zeitgenössischer architektur!
aber genug über berlin geredet...;)
-Advocate- July 15th, 2008, 08:49 PM Es leider nur dünne Sandsteinplatten.
Die alte Baukunst wird leider so schnell nicht wieder auferleben...
Gibt es eigentlich STädte, in denen noch nach altem Vorbild gebaut wird? Also hohe Decken, Stuck?! Mal von einzelnen Rekonstruktionen abgesehen.
Ich meine wirklich Neubauten im alten Stil
Naja in Russland wird neben modernen Hochhäusern oder Kleingeschössigen Bauten aus Glas und Beton auch gerne Häuser im Retro-Stil gebaut.Auf dem Foto ein Neubau in der mittelrussischen Stadt Kazan.Baubeginn 2002.
http://i002.radikal.ru/0805/50/5ee1990f8437.jpg
http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=617688&page=2
Homepage des Komplexes:
http://www.antika-plus.ru/eng/objects/elite-complex-kasatkina/
devilsadvocate July 15th, 2008, 08:52 PM DAS ist doch mal ein Neubau!:applause:
Naja, vielleicht kommen die Herren und DAmen Architekten in deruschland ja auch mal weider auf den Trichter optisch hübsche Gebäude zu bauen...
Am Raschpaltz scheint die Entkernung aber soiweit abgeschlossen. Es liegt kein Schutt mehr herum, es wurde überall aufgeräumt. Bleibt zu hoffen, dass diese Woche mal mit dem äußeren Erscheinungsbild angefangen wird.
nitri July 15th, 2008, 10:11 PM gesehen auf HAZ.de:
Linden: Baudreck weht durchs Ihme-Zentrum
http://i37.tinypic.com/2ui7o75.jpg
Die Abbrucharbeiten im Ihme-Zentrum nerven die Anwohner und die Angestellten in den umliegenden Büros. Der Baulärm und vor allem der Staub an trockenen Sommertagen führten jetzt zu einem Vorstoß der Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer.
Sie verlangen, dass die Stadt beim Investor Carlyle bessere Schutzmaßnahmen durchsetzt. Der Bezirksrat stimmte dem Antrag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu. „Ich glaube aber nicht, dass man an der Situation etwas ändern kann“, sagte ein betroffener Anwohner dem Stadt-Anzeiger. So wie er hoffen die meisten Menschen vor Ort darauf, dass die gröbsten Arbeiten bald vorbei sind.
„Fast 80 Prozent der Abbrucharbeiten sind geschafft“, versicherte Oliver Jung vom Immobilienmakler „Kemper’s“, der für Carlyle die Verwaltung des Gewerbezentrums „Linden Park“ übernommen hat. Dieses soll im nächsten Frühjahr fertig sein. Bis dahin muss aber noch viel Beton aus dem Ihme-Zentrum abgetragen werden. Die Folge: staubbedeckte Autos in der Tiefgarage und zuweilen riesige Staubfahnen, die über den gesamten Komplex wehen.
„Ich könnte täglich meinen Balkon fegen. Wenn ich meine Fenster putze, sind sie nach einem Tag wieder dreckig“, sagt ein Bewohner vom Haus Ihmeplatz 4. Die Putzarbeiten habe er vorerst aufgegeben. Aber Staub und Gestank von Abgasen der Baumaschinen gelangten auch in seine Wohnung, die direkt an der künftigen Shoppingmeile liegt. „Ich fliehe vor dem Lärm, wenn es zu schlimm wird“, sagt er. Die Angestellten in den umliegenden Büros haben diese Möglichkeit nicht. Auch die im Ihme-Zentrum tätigen Mitarbeiter der Stadtverwaltung klagen über störenden Baulärm.
Über mangelnde Vorkehrungen seitens Carlyle beschweren sich die Bewohner indes kaum. Monika Großmann, Sprecherin der Bewohnergemeinschaft „Bürgerinitiative Linden Ihme-Zentrum“ (BLIZ), hat sogar eine ausgeprägte Gelassenheit bei vielen Anwohnern festgestellt. „Wir sehen ja, dass es vorwärts geht“, lobt sie. Dieser Eindruck mache den Ärger um staubbedeckte Autos im Parkdeck und den Baulärm wett, der auch sonnabends anhalte. „Wir sitzen das Rumpeln aus“, meint Großmann.
An manchen Tagen hätten riesige Staubfahnen über den Uferwegen an der Ihme gehangen, berichtet Rainer-Jörg Grube von den Grünen: „Es gab sogar die Überlegung, diese Wege für Fußgänger zu sperren.“ Auf jeden Fall müssten Lösungen für dieses Problem gefunden werden. Der Bauherr setzt derweil auf Entgegenkommen: Gleich neben der Baustelle des „Linden-Parks“, also mitten im Ihme-Zentrum, plant Carlyle für Sonnabend, 19. Juli, ein Straßenfest. Von 11 bis 22 Uhr sollen sich Anwohner und Bürger aus den benachbarten Wohnquartieren bei Essen und Musik vom Baufortschritt überzeugen können.
nitri July 16th, 2008, 10:44 AM gesehen auf Ihmebote.de:
55 Millionen Euro für Sanierung und Neubau von Schulen und Kitas
Stadt investiert 2008 rund 55 Millionen Euro in Sanierung und Neubau von Schulen und Kitas
Der Fachbereich Gebäudemanagement nutzt auch in diesem Jahr die Sommerferien, um in Schulen und Kindertagesstätten insbesondere Sanierungsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 55 Millionen Euro voranzutreiben, die in den vergangenen Monaten von den politischen Gremien der Stadt beschlossen wurden.
So werden die Planungen für folgende Projekte fortgesetzt, damit noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann:
- Grundschule Brüder-Grimm-Schule - 7,5 Millionen Euro,
- Grundschule Groß-Buchholzer-Kirchweg 5,2 Millionen
- Hauptschule Peter-Ustinov-Schule 2,3 Millionen Euro,
- Gymnasium Elsa-Brändström-Schule 10,9 Millionen Euro,
* Sporthallen IGS Linden 2,6 Millionen Euro,
* Kindertagesstätte Tegelweg 1,4 Millionen Euro,
* Kindertagesstätte Wiehbergstraße 1,1 Millionen Euro,
* Kindertagesstätte Stadionbrücke 2,6 Millionen Euro.
In den Sommerferien wird bei folgenden Projekten mit Bauarbeiten begonnen bzw. die Arbeiten werden intensiviert oder abgeschlossen:
* Grundschule In der Steinbreite - Neubau PPP-Projekt - 7,1 Millionen Euro Abrissbeginn Juli, Fertigstellung August 2009
* Sporthalle Lister Kirchweg - Sanierung und Anbau - 1,9 Millionen Euro; Baubeginn August, Fertigstellung März 2009
* Sporthalle Grundschule Am Stöckener Bach Sanierung - 1,7 Millionen Euro; Baubeginn Juni, Fertigstellung Dezember 2008
* Kindertagesstätte Plathnerstraße Sanierung - 1,5 Millionen Euro; Baubeginn Mai, Fertigstellung August 2009
* Kindertagesstätte Neunkirchener Platz; Sanierung - rund 1,5 Millionen Euro; Baubeginn April, Fertigstellung April 2009
* Kindertagesstätte Canarisweg; Sanierung - 1,2 Millionen Euro; Baubeginn März, Fertigstellung November 2008
* Kindertagesstätte Höltjebaumstraße; Neubau - 1,5 Millionen Euro ; Baubeginn August 2007, Fertigstellung Juli 2008, Betriebsbeginn 4. August 2008
* Grundschule Kardinal-Galen/Pestalozzischule; Sanierung - 2,8 Millionen Euro; Baubeginn Anfang 2008, Fortsetzung der Sanierung in den Sommerferien, Fertigstellung August 2009. Der erste sanierte Bauabschnitt der Pestalozzischule (vier Klassenräume sowie der Verwaltungsbereich) wird im August 2008 zur Verfügung stehen.
* Aula Tellkampfschule Sanierung - 2,1 Millionen Euro; Baubeginn Mai 2007, Fertigstellung Juli, Einweihung Herbst 2008.
Darüber hinaus sind folgende “kleinere” Baumaßnahmen vorgesehen:
* Schulzentrum Bemerode; Sicherheitsmaßnahmen Sporthalle - 190.000 Euro; Baubeginn Juli, Fertigstellung 6. September 2008
* Gymnasium Wilhelm-Raabe-Schule; Labor Hannover-Gen - 50.000 Euro; Baubeginn Juli, Fertigstellung 20. August
* Gymnasium Helene-Lange-Schule; Labor Hannover - Gen - 25.000 Euro; Baubeginn Juli, Fertigstellung August
* Gymnasium Tellkampfschule; Temporäre Unterrichtsräume - 340.000 Euro; Beginn Juli, Fertigstellung September
* Grundschule Wettbergen; Fassadensanierung - 335.000 Euro; Baubeginn Juni, Fertigstellung Oktober
* Grundschule Stammestraße; Schwammsanierung 600.000 Euro; Baubeginn April 2008, Fertigstellung März 2009
* Grundschule Friedrich-Ebert-Schule; Sanierung Fenster und Fassade - 443.000 Euro; Baubeginn 1. Bauabschnitt: Osterferien 2008, 2. Bauabschnitt: Sommerferien 2008, Fertigstellung September 2008
* Grundschule Beuthener Straße; Fassadensanierung - 125.000 Euro ; Baubeginn Juli, Fertigstellung September
* Grundschule Loccumer Straße; Bleirohrsanierung - 150.000 Euro; Beginn Juli, Fertigstellung September
* Realschule Geschwister-Scholl-Schule; Deckensanierung - 295.000 Euro; Baubeginn Juli, Fertigstellung September
* Kindertagesstätte Ahldener Straße; Energetische Dachsanierung - 260.000 Euro; Baubeginn August, Fertigstellung November
* Kindertagesstätte Buchnerstraße; Energetische Dachsanierung - 260.000 Euro; Baubeginn August, Fertigstellung November
* Kindertagesstätte Ihmekrippe; Sanierung Decken, Böden, Sanitär - 200.000 Euro ; Beginn in den Sommerferien, Fertigstellung Januar 2009
* Kindertagesstätte Arche Noah; Sanierung der Pultdächer - 70.000 Euro; Baubeginn Juli, Fertigstellung August
* Kindertagesstätte In der Steinbreite ; Sanierung Fassade, Decken und Böden, Sanitär - rund 300.000 Euro; Baubeginn Mitte Mai, Fertigstellung Ende Juli
* Kindertagesstätte Welfenplatz; Sanierung Sanitäranlagen - 115.000 Euro; Baubeginn Juli, Fertigstellung September
Außerhalb von Schulen und Kindertagesstätten sind in den Sommerferien folgende weitere Baumaßnahmen vorgesehen:
* Hannover Congress Centrum; Sanierung Vordach Kuppelsaal 2. Bauabschnitt; Juli bis September
* Feuerwache 2; Neubau Rettungsdienstkompetenzzentrum; Vorbereitende Maßnahmen - Juli/August
* Feuerwache 5; Dachsanierung; Vorbereitende Arbeiten
* Stadionbad; Einbau/Austausch der Unterwasserscheinwerfer ; Juli bis September
* Werkhof Burgweg; Sanierung Trinkwasserleitungen; Juli bis September
* Herrenhäuser Gärten/Berggarten; Glasdachsanierung Tropenschauhaus; Juli bis November
* Pflegezentrum Heinemanhof; Demenzzentrum; Einweihung am 20. August 2008
* Altenzentrum Eichenpark; Marktplatz und Therapie; Rohbauarbeiten
telemaxx July 16th, 2008, 02:10 PM Heute war in der HAZ ein Artikel zur Erweiterung des Emmelmann-Centers in Bothfeld.
Vielleicht kann den jemand mal reinstellen.
Außerdem wurde in der HAZ berichtet, dass eon 25 Millionen in Mühlenberg in einen 5-geschossigen Büroneubau investiert.
In diesen Neubau soll die eon Kernkraft einziehen. Außerdem sollen 600 neue Arbeitsplätze entstehen.
Leine1977 July 16th, 2008, 02:26 PM ^^ Wird dann das häßliche bisherige Bürogebäude von e.on abgerissen (Calenberger Neustadt)?
telemaxx July 16th, 2008, 03:40 PM Ne ^^ bestimmt nicht!
Das ist auch von einer anderen eon Sparte (Kraftwerke glaub ich).
devilsadvocate July 16th, 2008, 05:02 PM Heute war in der HAZ ein Artikel zur Erweiterung des Emmelmann-Centers in Bothfeld.
Vielleicht kann den jemand mal reinstellen.
Außerdem wurde in der HAZ berichtet, dass eon 25 Millionen in Mühlenberg in einen 5-geschossigen Büroneubau investiert.
In diesen Neubau soll die eon Kernkraft einziehen. Außerdem sollen 600 neue Arbeitsplätze entstehen.
Wir bräuchten einmal von Emmelmann und vom eon Neubau mal SKizzen.
Oder hat hier jemand auch schon die genaue LAge parat, dass er das Projekt eintragen könnte?
telemaxx July 16th, 2008, 05:35 PM Also die Erweiterung des Emmelmann-Centers hab ich soweit ich weiß schon mal eingetragen.
nitri July 17th, 2008, 04:00 PM gesehen auf Hannover-City.de:
City GmbH eröffnet Platz der Weltausstellung
Nun steht auch dieser Termin fest. Am Donnerstag, 18. September wird um 19 Uhr der Platz der Weltausstellung eröffnet. Die zwei Tage darauf, soll ein kleines Straßen- und Platzfest den 2,7 Millionen Euro teuren Umbau gebührend begleiten.
am Rande:
Aus dem Topf „Quartiersinitiatve Niedersachsen“ fließen 120 000 Euro in die Hannover-City GmbH. Nachdem es eine zeitlang so ausgesehen hatte, dass eine Zweitfinanzierung gänzlich ausgeschlossen ist, erhält die City GmbH nun sogar 20 000 Euro mehr als beim Start. Balkhoff bezeichnet die Anerkennung als Wertschätzung der Arbeit. Zudem habe die Jury sehr wohl bedacht, dass es sich bei der Quartiersentwicklung in Hannover nicht um ein zeitlich und räumlich begrenztes Projekt, sondern um einen länger fristigen Prozess handelt.
Leine1977 July 17th, 2008, 08:50 PM die Hypo ist nun komplett eingerüstet. Das war am Wochenende noch nicht zu beobachten.
nitri July 17th, 2008, 11:07 PM gesehen auf HAZ.de:
Operation Ihme-Zentrum
Das Ihme-Zentrum ist zurzeit eine Großbaustelle – und der Zeitplan ist eng gesteckt. Bis zum Frühjahr soll aus dem Betonkomplex ein modernes Einkaufscenter werden.
Peter Klasen kann so leicht nichts aus der Ruhe bringen. Bei der Weltausstellung im Jahr 2000 hat er in der Abteilung für Planen und Bauen gearbeitet. „Damals“, erinnert er sich, „haben auch alle gesagt, dass wir nicht pünktlich fertig werden.“ Und schließlich sei die Expo zum vereinbarten Termin eröffnet worden. Nun ist Klasen wieder für eine Großbaustelle in Hannover verantwortlich – und wieder scheint es so, als müssten die Bauarbeiter noch ordentlich Gas geben, um fristgerecht das Feld zu räumen. Doch Klasen bleibt gelassen. „Wir halten unseren Zeitplan ein“, sagt er. Im kommenden Frühjahr werde das Ihme-Zentrum fertig sein.
Ursprünglich sollte das in „Linden Park“ umgetaufte neue Einkaufszentrum mit fast 100 Geschäften in diesem Herbst eröffnen. Der Umbau des Siebzigerjahrebaus, in den US-Investor Carlyle mehr als 100 Millionen Euro investiert, stellte sich aber als komplizierter heraus. Das liege vor allem daran, dass dort rund 2000 Menschen wohnen und mehr als 1200 Personen arbeiten, sagt Projektkoordinator Klasen. „Wir bauen im Bestand, da können wir nicht einfach alles einreißen.“ Kollege Torsten Pilch bemüht einen fachfremden Vergleich, um die Lage zu verdeutlichen: „Ein Chirurg operiert unter Vollnarkose, wir behandeln ambulant.“
Bei jeder Mauer, die abgebrochen werde, müsse berücksichtigt werden, dass andernorts die Statik stabil bleibe, erklärt Klasen. Etliche Bereiche hätten nach dem Einsatz der Presslufthämmer zunächst abgestützt und dann bautechnisch neu berechnet werden müssen, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden konnten. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Verlegung der sieben alten Trafostationen im Erdgeschoss. „Die versorgen halb Linden“, sagt Hans-Ulrich Hübner, der für die Haustechnik verantwortlich ist. „Da können wir nur Schritt für Schritt vorgehen.“ Und äußerst vorsichtig: Durch die Hochspannungskabel laufen 10.000 Volt. Vieles lasse sich planen. Aber eben nicht alles. Das ziehe die Abläufe in die Länge.
Dennoch: Es geht voran. Der größte Teil der Abbrucharbeiten sei erledigt, sagt Klasen. Rund 3000 Container mit insgesamt gut 60.000 Kubikmeter Bauschutt sind bereits abtransportiert worden. Auch etwa 85 Prozent der Rohbauten seien inzwischen fertig, bilanziert der Projektkoordinator. Von außen dominiert an vielen Stellen zwar immer noch der Eindruck, als hätten vor allem Bagger und Abrissbirnen ganze Arbeit geleistet. Bei einem Rundgang durch das Innere des Ihme-Zentrums wächst aber langsam die Vorstellung davon, wie alles einmal aussehen könnte – auch wenn bisher Beton die Optik bestimmt.
Das 14.000 Quadratmeter große Fachmarktzentrum im Erdgeschoss ist in seinen Grundzügen bereits erkennbar – samt ebenerdigen Parkplätzen und Anlieferzonen. Auch in der Etage darüber, die auf 21.000 Quadratmetern zur Shopping-Mall werden soll, hat sich einiges getan. Sämtliche Betonvorbauten, die weit in die Ladenzeile hineinragten, sind beseitigt worden. Die Passage wurde begradigt, in mehreren Bereichen ist die alte Fassade zur Blumenauer Straße aufgebrochen. Sie werde bis Anfang 2009 rundherum durch eine neue Front ersetzt, sagt Torsten Pilch. Ein acht mal acht Meter großes Muster der Alu-Glas-Konstruktion hängt bereits in der Nähe des Schwarzen Bären.
Der nächste Baufortschritt steht am 1. August an: Dann wird der größte Teil der künftigen Shopping-Mall binnen vier Wochen überdacht. Derart wetterfest gemacht, könne der Innenausbau zügig starten, versichert Pilch. Dann werde auch die Zahl der Bauarbeiter von derzeit 100 schrittweise auf 400 wachsen. Beim Rundgang trifft man derzeit immer nur vereinzelt auf Männer mit Arbeitsanzügen und Schutzhelmen. „Die verteilen sich überall im Gebäude“, sagt Klasen.
Der Zeitplan ist eng: Im Dezember sollten die Flächen des ebenerdigen Fachmarktzentrums so weit abgeschlossen sein, dass die künftigen Mieter sie nach ihren Vorstellungen ausbauen können – dort ziehen unter anderem Edeka, Penny, Makro-Markt, C&A und Deichmann ein. Im Februar 2009 ist dann der Stichtag für die Fertigstellung der Tiefgarage mit 1500 Plätzen, die komplett saniert wird und neue Zufahrten erhält. Ebenfalls bis Februar sollen auch die Ladenlokale in der Shopping-Mall in der ersten Etage bautechnisch bereit zur Übergabe an die Mieter sein.
Welche Filialgeschäfte sich dort niederlassen, daraus macht der zuständige Center-Manager Oliver Jung nach wie vor ein Geheimnis. 75 Prozent der Flächen seien vermietet, sagt er nur. Und dass es Anfragen für weitere 40 Prozent gebe. Man wolle erst noch die Verhandlungen mit zwei Großmietern abschließen, bevor Namen genannt würden. Jung lässt sich zumindest entlocken, dass Ostern ein günstiger Termin für die offizielle Eröffnung des „Linden Parks“ sei.
Einen Ladeninhaber indes haben die Investoren bisher nicht in ihre Planungen einbeziehen können: Während rund um ihn herum das neue Ihme-Zentrum entsteht, hält Frank Sokoll in seinem angestammten Domizil die Stellung. Er betreibt dort ein kurios-chaotisches Geschäft für Briefmarken- und Münzensammler. Der Laden gehöre ihm, sagt Sokoll. Und noch habe der Investor ihm eben keinen akzeptablen Preis geboten.
devilsadvocate July 18th, 2008, 11:16 AM Ein neuer Büroneubau:
"Podbi: Büros und medizinisches Zentrum geplant
Auf dem Brachgelände an der Ecke von Podbi und Pasteurallee soll die Bebauung mit einem vier- bis sechsgeschossigen Bürogebäude und die Einrichtung eines medizinischen Zentrums inklusive Apotheke und anderer kleinerer Läden ermöglicht werden.
Großansicht Grossansicht
Für das Areal neben dem Oststadtkrankenhaus gab es schon einmal einen Investor ? doch der sprang 2006 ab.
Einer entsprechenden Umwidmung des Bebauungsplans zum „Sondergebiet“ stimmte der Bezirksrat Buchholz-Kleefeld in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu. Auf dem Gelände nördlich des Oststadtkrankenhauses hatten sich früher die Traditionsgaststätte „Wöhlers Gasthaus“ und später ein griechisches Restaurant befunden. Das war im April der Abrissbirne zum Opfer gefallen.
Schon länger hegt die Verwaltung den Wunsch, an diesem Schnittpunkt der Stadtteile Groß-Buchholz und Bothfeld ein mehrgeschossiges Bürogebäude anzusiedeln. Vor wenigen Jahren war bereits ein Investor gefunden worden, doch hatte dieser das Projekt 2006 wieder aufgegeben. Nun hat ein zur Zeit im Oststadtkrankenhaus untergebrachtes medizinisches Zentrum sein Interesse bekundet, nach der geplanten Verlagerung der Klinik nach Linden, am Groß-Buchholzer Standort zu bleiben und seine Räumlichkeiten in einen möglichen Neubau an der Podbi zu verlagern. Auch Ärzte sollten sich laut Bebauungsplanentwurf der Stadt in diesem Gebäude niederlassen dürfen. Zudem könnte es dort Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonal geben.
[B]Nach Angaben der Stadt entwickelt der neue Eigentümer des Grundstücks Podbi 382 derzeit Pläne, auf dem 4400 Quadratmeter großen Brachgelände ein Bürohaus mit bis zu sechs Geschossen und einer Tiefgarage zu bauen. Erneut wird ein Architektenwettbewerb ins Auge gefasst, wobei der Bedeutung der Ausfallstraße als „repräsentativem Büro- und Gewerbestandort durch qualitätvolle Architektur“ Rechnung getragen werden soll. Die vorhandenen großen Bäume möchte die Stadt „nach Möglichkeit“ in die Freiflächenplanung integriert sehen. Als Ausgleichsfläche für die Versieglung des Eckgrundstücks ist ein Streifen Ackerland in Anderten nahe dem Knotenpunkt von Autobahn A7 und Bundesstraße B65 vorgesehen, der in Extensivgrünland umgewandelt werden soll."
Leine1977 July 18th, 2008, 11:24 AM Erneut wird ein Architektenwettbewerb ins Auge gefasst, wobei der Bedeutung der Ausfallstraße als „repräsentativem Büro- und Gewerbestandort durch qualitätvolle Architektur“ Rechnung getragen werden soll.
Ein Satz, den man gerne hört.
devilsadvocate July 18th, 2008, 11:28 AM Da bin ich ja auch mal gespannt.
Die FAssadenasanierung von IG Linde ist übrigens so gut wie fertig. Nichts Spektakuläres, nur neu gestrichen und die hässlichen Vorsürnge sind entfernt worden.
Görtz baut am letzten Stockwerk und am DAch und bei Heutelbeck zementieren sie gerade den Boden.
Leine1977 July 18th, 2008, 11:35 AM Find ich aber gut von IG Linde. Es gibt noch zu viele Gebäude in Hannover, die einfach Metallplatten auf ihre Fassade kleben. Das sieht einfach nur billig aus. Auch ein 50er Jahre Haus kann entzücken.
Man selbst zieht sich doch keinen Kartoffelsack über, wenn einem kalt ist.
nitri July 18th, 2008, 12:04 PM gesehen auf hallolinden.de:
Lindener Berg: Denkmalgeschützter Hochbehälter wird saniert
http://i36.tinypic.com/2ninmuh.jpg
Der Wasserhochbehälter auf dem Lindener Berg in Hannover wird im Zeitraum von Juli bis Oktober 2008 aufwändig saniert. Im Auftrag der enercity Netzgesellschaft übernimmt die Stadtwerke Hannover AG die Abwicklung des gesamten Sanierungsprojekts. Die Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb, was die Ausführenden vor erhöhte Anforderungen stellt, weil eine Trinkwasserverunreinigung absolut sicher ausgeschlossen werden muss.
Seit der umfassenden Sanierung des ursprünglich 1878 in Betrieb genommenen Hochbehälters sind inzwischen 25 Jahre vergangen. Witterungsbedingt sind entlang der gesamten Gebäudehülle Teile des Mauerwerks undicht geworden und die Dachabdichtung ist ebenfalls erneuerungsbedürftig. In das Vorhaben investiert die enercity Netzgesellschaft insgesamt rund 650.000 Euro.
Sämtliche schadhaften Klinker- und Putzflächen der Außenfassade müssen saniert und rund 2.200 Quadratmeter Dachfläche neu abgedichtet werden. Die komplette Fassaden- und Dachsanierung erfordert die vollständige Einrüstung der Wände. Im Inneren modernisiert die Netzgesellschaft die Anlagen zur
Haus- und Wassertechnik, ausgenommen der beiden 1983 neu gebauten Beton-Wasserkammern, die turnusgemäß jährlich gereinigt werden.
Aus Gründen des Denkmalschutzes wird das historische Erscheinungsbild der Bausubstanz vollständig erhalten. Auf alternative Sanierungskonzepte mit Spitzdach, Pfeilerabdeckung aus Zinkblech oder außen liegenden Regenfallrohren wurde verzichtet. „Wir sichern damit den Wert des Wasserhochbehälters als ein für den Stadtbezirk Linden charakteristisches, signifikantes Bauwerk“, bekräftigt Bernd Heimhuber, Geschäftsführer der enercity Netzgesellschaft mbH.
Die versorgungstechnische Hochbehälterfunktion bleibt während der gesamten Bauzeit erhalten. Der Hochbehälter mit seinem Fassungsvermögen von rund 13.200 Kubikmeter hat eine wichtige Funktion für die gesamte Wasserversorgung der Stadt Hannover.
Gemeinsam mit drei weiteren Hochbehältern im Stadtgebiet gleicht er die tageszeitlichen Verbrauchsschwankungen aus und sorgt für einen gleichmäßigen Wasserdruck im Wasserversorgungsnetz.
Ebenso kann die Sternwarte auf dem Dach des Hochbehälters ihren Betrieb beibehalten. Der Zugang zur Sternwarte auf dem Dach erfolgt während der Bauzeit jedoch über Behelfskonstruktionen, da auch der Treppenaufgang erneuert werden muss.
Leine1977 July 18th, 2008, 12:27 PM ... von Juli bis Oktober 2008 aufwändig saniert.
^^Die neue Rechtschreibung ist ja echt schlächt!
telemaxx July 18th, 2008, 01:30 PM Von Aufwand!^^
Irgendwie auch logisch, oder ?! :)
lifestyle032 July 18th, 2008, 01:38 PM Beide Schreibweisen ("ä" oder "e") sind zulässig.
Entweder von "Aufwand" oder "aufwenden" ableitbar.
Orbiter July 18th, 2008, 08:15 PM Aktueller Baufortschritt AOK Neubau:
http://img360.imageshack.us/img360/2232/aokneu01pr6.jpg
http://img253.imageshack.us/img253/1419/aokneu02ux5.jpg
http://img360.imageshack.us/img360/6048/aokneu03xm1.jpg
Leine1977 July 19th, 2008, 04:27 PM Neue Wegeverbindung von der Goethestraße zum Franz Mock Weg
Die letzte Lücke im Uferwegenetz entlang der Leine wird bald geschlossen. Zwischen Eichamt und Grundschule Goetheplatz wird für 77.000 Euro eine Fußwegverbindung zum Uferweg an der Leine geschaffen. Der Pausenhof der Schule der dadurch kleiner wird soll durch neue Spielgeräte aufgewertet werden.
Damit kann man vom Autoverkehr unbehelligt von den Herrenhäuser Gärten entlang der Leine bis zum Goetheplatz durchs Grüne spazieren.
Denkmalgeschützter Hochbehälter in Linden wird saniert
Der Wasserhochbehälter auf dem Lindener Berg in Hannover wird im Zeitraum von Juli bis Oktober 2008 aufwändig saniert. Im Auftrag der enercity Netzgesellschaft übernimmt die Stadtwerke Hannover AG die Abwicklung des gesamten Sanierungsprojekts. Die Sanierung erfolgt bei laufendem Betrieb, was die Ausführenden vor erhöhte Anforderungen stellt, weil eine Trinkwasserverunreinigung absolut sicher ausgeschlossen werden muss.
Quelle: hannover-entdecken.de
devilsadvocate July 20th, 2008, 12:31 PM Updates:
Dritter Kran beim Rosenquartier:
http://img155.imageshack.us/img155/2718/190720081584cc4.jpg
Warmbüchenkamp:
http://img155.imageshack.us/img155/960/190720081583wa5.jpg
lifestyle032 July 21st, 2008, 02:56 PM Danke für die Biler, devil. Es muss beim Rosenquartier ja nun auch bald mal mit dem Bau des Parkhauses begonnen werden!
lifestyle032 July 21st, 2008, 02:59 PM gesehen auf haz.de
Oststadt: Neugestaltung des Weißekreuzplatzes beginnt im November
http://www.haz.de/storage/pic/artikel/zentral/haz/071224/294185_1_BU2UmbauWeissekreuzplatz.jpg
Trostlos ragen die unbepflanzten Gestänge der Pergola an der Weißekreuzstraße in den Sommerhimmel. Auf den Bänken lagern Obdachlose mit ihren Hunden, neben den vollgestopften Mülleimern liegen Scherben zerschlagener Bierflaschen.
Seit Jahren ist der verwahrloste Zustand des Weißekreuzplatzes in der Oststadt Dauer-Streitpunkt zwischen den Anliegern und der Stadt.
Über eine mögliche Umgestaltung des Platzes ist viel geredet worden, geschehen ist bisher jedoch nichts. Das soll sich nun ändern. „Mitte November wird mit dem Umbau des Weißekreuzplatzes begonnen“, bestätigt Dieter Sagolla, Sprecher der Stadt Hannover.
Der gewünschte Umbau ist bislang an den hohen Kosten gescheitert. Und auch jetzt kann nicht das gesamte Areal in Angriff genommen werden. Im Zuge der Umgestaltung wird nur die nördliche Seite des Weißekreuzplatzes Richtung Lister Meile verändert. Die Stadt spricht von einer „Aufwertung und Instandsetzung vorhandener Flächen“.
Vor einiger Zeit schon mussten 25 – kranke – Bäume gegenüber der Gaststätte Härke Eck den neuen Plänen weichen. Der abgesenkte Bereich, in dem sie standen, soll während der Bauarbeiten höhenmäßig der Umgebung angeglichen werden. Insgesamt soll der Umbau dazu beitragen, dass auch Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen die Rasenfläche leicht erreichen können. Zurzeit führen noch drei Steinstufen hinunter zum Grün.
Ab Herbst soll dann eine sanft ansteigende Rampe die Stufen ersetzen. Zudem wird der Boden, der momentan aus fest getretenem Sand besteht, mit rotem Steinpflaster ausgelegt. Auch soll an der Nordseite parallel zur Weißekreuzstraße ein befestigter Gehweg entstehen.
Neben diesen Maßnahmen geht es in den Planungen vor allem darum, den Platz optisch attraktiver zu gestalten.
So sollen die hässlichen Eisengestänge der Pergola endlich weichen. Hecken werden stattdessen gepflanzt, auch soll eine große Freilandschach-Anlage, umstellt mit neuen Sitzbänken und Planzenkübeln, die Passanten zum Verweilen locken. All das bedeutet unterm Strich Schönheitskorrektur statt Gesamterneuerung. Reicht das aus, um aus dem unansehnlich gewordenen Weißekreuzplatz wieder einen angenehmen Aufenthaltsort zu machen? Klaus Eberitzsch ist Sprecher der Aktion Lister Meile, die sich seit Jahren für einen Umbau des Weißekreuzplatzes einsetzt, und selbst Anwohner. „Wir sind zufrieden mit der Planung“, sagt Eberitzsch.
Dass an der Rasenfläche selbst nichts weiter verändert wird und auch die große Kuhle in der Mitte, anders als es sich einige Bürger wünschen, nicht aufgeschüttet werden soll, stört ihn nicht. „Die Rasenfläche sollte als größte innerstädtische Rasenfläche Hannovers meiner Ansicht nach so erhalten bleiben wie sie ist“, sagt Eberitzsch. „An der Kuhle kann man übrigens noch erkennen, dass der Weißekreuzplatz einst für einen großen Löschwasserteich angelegt wurde.“
Einzig dem Termin für den geplanten Umbau, der nach Aussagen der Stadt gegen Ende Februar 2009 beendet sein soll, sieht Eberitzsch skeptisch entgegen. Zu oft ist er von der Stadt schon von einem Termin zum nächsten vertröstet worden. „Eigentlich sollten die Arbeiten bereits in diesem Frühjahr beginnen“, so Eberitzsch.
Da die Stadt aber im Zuge der Umgestaltung des Weißekreuzplatzes zugleich auch die Stützmauer entlang der Lister Meile instand setzen will und sich der Bereich Weißekreuzplatz dann in eine einzige Baustelle verwandeln wird, wird noch bis zum Herbst gewartet. Durch den hohen Lastendruck des Fahrzeugverkehrs haben sich die Betonfertigteile der Stützmauer zur Platzinnenseite hin verschoben, und der Fahrbahnbelag ist abgesackt.
Insgesamt wird der Umbau der Nordseite des Weißekreuzplatzes die Stadt rund 54.000 Euro kosten. Die Kosten für die Sanierung der Stützmauer der Lister Meile werden noch einmal rund 45.000 Euro betragen. Ob mit den Bauarbeiten tatsächlich nach den Sommermonaten begonnen wird, bleibt abzuwarten. „Den nahenden Winteranfang werden wir aber sicher nicht als Ausrede gelten lassen“, sagt Eberitzsch.
lifestyle032 July 21st, 2008, 03:04 PM gesehen auf neuepresse.de
Maschsee-Stranbad wird zum Nobel-Club
http://www.neuepresse.de/storage/pic/artikel/dezentral/np/hannover/2007/294158_1_maschsee.jpg
24 Millionen Euro investiert die Club-Kette Aspria in die Renovierung des Strandbades am Südufer des Maschsees. Im Frühjahr 2009 soll die Attraktion als nobler Strand-Treffpunkt eröffnen. Der Investor weiß, was er tut: Aspria betreibt bereits Clubs in Berlin und in Hamburg und hofft auf einen ähnlichen Erfolg in Hannover.
VON SIGRUN STOCK
Berlin hat den Wannsee, Hamburg die Alster - und Hannover? Den Maschsee, immerhin. Mitten in der Stadt trainieren dort Segler und Kanuten, Tretbootfahrer dümpeln vor sich hin, Skater und Jogger umrunden den See schnellen Fußes. Jeden Sommer steigt rund ums Ufer das Maschseefest, vom Rummelfaktor nur noch übertroffen vom großen Wintervergnügen, wenn der See alle Jubeljahre zufriert und zum Schlittschuhlaufen freigegeben wird. Kurzum: Die Hannoveraner lieben ihren Haus-See, auch wenn er mit den Gewässern der Metropolen vielleicht nicht ganz mithalten kann.
Doch nun wird der Maschsee exklusiv - zumindest am Südufer. Dort liegt das Strandbad, das derzeit von Grund auf renoviert und neugestaltet wird, um dann im Frühjahr 2009 als nobler „Sports und Spa Club“ wieder eröffnet zu werden. „Wir wollen exklusiv sein, aber nicht elitär“, sagt Christof Herbster, der für die Club-Kette Aspria das Neubauprojekt in Hannover managt. Insgesamt 24 Millionen Euro investiert Aspria in das Strandbad.
Die architektonische Perle wurde in Hannover lange unter Wert verkauft, möglicherweise weil sie aus der Nazi-Zeit stammt. Mangels Geld ließ die Stadt die langgestreckten weißen Holz-Gebäude jahrzehntelang vor sich hin rotten. 1936 wurde die Anlage als „Volksbadeanstalt“ eröffnet: Gut 300 Meter Sandstrand, eine riesige Wiese, dahinter in Holzhäusern Duschen und Umkleidekabinen für mehr als 10 000 Menschen.
So war das Strandbad lang alles andere als exklusiv - und der Eintritt bis vor wenigen Jahren sogar kostenlos. Da wundert es nicht, dass viele alteingesessene Bad-Fans den Plänen des Investors für eine Nobelanlage kritisch gegenüberstehen, auch wenn dieser zusichert, dass der öffentliche Badebetrieb weiter zu den üblichen Preise möglich sein soll. Davon abgetrennt läuft der Clubbereich: Geplant sind Außen- und Innenpools, Sauna, Fitness- und Wellnessangebote, Gastronomie und Gästezimmer für Club-Mitglieder.
Doch ist Hannover der richtige Standort für einen noblen Sport- und Wellnessclub? „Unbedingt“, glaubt Geschäftsführer Herbster, „wir sind nicht nur für die oberen 10 000, sondern für eine breite Masse da.“ In Deutschland betreibt der Investor seit 2002 Clubs in Berlin und Hamburg, an der Alster beispielsweise liege der Monatsbeitrag bei 86 Euro. „Das ist nicht elitär“, sagt Herbster.
Streit gab es immer wieder: Zunächst gestaltet sich die Suche nach Investoren jahrelang eher zäh, nun geht es um architektonische Details. So erhält das Strandbad seinen Turm zurück, eine öffentliche Plattform mit Blick auf den See soll dort aber nicht entstehen, obwohl Kommunalpolitiker dies immer wieder forderten. “70 Jahre hatte die Bevölkerung einen öffentlich zugänglichen Ausblick vom Obergeschoss der Strandbad-Terrassen. Mit der künftigen privaten Clubnutzung entfällt dies“, bemängelt Grünen-Ratsherr Michael Dette. Aspria-Geschäftsführer Herbster kontert, die Aussicht vom Turm sei wenig spektakulär und die Privatsphäre der Gäste müsse gewährleistet bleiben. „Unmittelbar unter dem Turm entsteht ein Saunagarten. Wer möchte schon gerne unwissentlich von oben beobachtet werden?“
nitri July 21st, 2008, 03:34 PM gesehen auf HAZ.de:
Herrenhäuser Markt: Platz wird im Herbst umgebaut
http://i37.tinypic.com/2r3v3pf.jpg
Mitte September tritt die Umwandlung des Herrenhäuser Marktes in seine zweite Phase. “Dann beginnt der Platzumbau", sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Den Anfang hatte im vorigen Jahr die Wohnungsgenossenschaft Herrenhausen (WGH) mit dem neuen Ärzte- und Geschäftshaus gemacht.
Das dort eingezogene “Marktcafé" der Bäckereikette Raute ist inzwischen etabliert. Und schon trägt sich die WGH mit neuen Bauplänen: Die ihr gehörende Ladenzeile, zu der auch der Extra-Markt gehört, soll erweitert werden. “Die Einzelheiten müssen aber noch beschlossen werden", sagt WGH-Vorstandsmitglied Michael Jedamski.
Wie berichtet, investiert die Stadt rund 280.000 Euro in den Umbau des Bereichs zwischen WGH-Haus und der Meldaustraße. Dieser Teil des Platzes bekommt unter anderem ein neues Pflaster sowie Bänke, neue Laternen, einen Trinkbrunnen und kleine Spielgeräte.
[...]
lifestyle032 July 21st, 2008, 03:51 PM zu diesem Thema: Weiß jemand von euch, ob dieses hässliche Gebäude (rot umrandet, Markthalle?) am Herrenäuser Markt auch irgendwann aufpoliert werden soll? siehe Bild..
http://i37.tinypic.com/11se8av.jpg
devilsadvocate July 22nd, 2008, 02:41 PM @lifestyle. Das GEbäude kenne ich, aber Sanierungen sind mir bisher nicht bekannt. Das war doch mal ein Bunker, oder? Ist da was drin oder steht es momentan leer?
Südstadt: Unterirdische Arbeiten für Mietwohnprojekt „Vasati 2.0“ fast abgeschlossen
http://www.haz.de/storage/pic/artikel/zentral/haz/071224/295013_1_stas-vasati.jpg
Eines der anspruchsvollsten Mietwohnprojekte Hannovers geht in die nächste Bauphase: Zum Monatsende will die Wohnungsgenossenschaft Gartenheim die Arbeiten im unterirdischen Abschnitt ihrer modernen Wohnanlage „Vasati 2.0“ an der Hildesheimer Straße abschließen.
Die Kellerwände und die Tiefgarage für die 57 Mietwohnungen direkt neben dem Engesohder Friedhof sind fast fertig. „Ab August werden wir mit der Fertigung der oberirdischen Bauvorhaben fortfahren und zunächst die tragenden Wände errichten“, kündigt Geschäftsführer Günter Haese an.
Zwei-,Drei- und Vierzimmerwohnungen werden im Komplex „Vasati 2.0“ gebaut. Die Vierzimmerwohnungen sind 108 Quadratmeter groß, die Dreizimmerwohnung haben eine Fläche von 89 Quadratmetern. Die Zweizimmerwohnungen gestaltet Gartenheim flexibel: Geplant sind sowohl Größen von 62 und 96Quadratmetern.
Die Investition in das Vorzeigeprojekt, das sich auf drei Gebäudekomplexe mit vier Etagen erstreckt, beläuft sich samt des Grundstückswerts auf knapp 17 Millionen Euro. „Das geht zwar über die üblichen Investitionssummen in Hannover hinaus, aber wirtschaftlich rentiert es sich für uns dennoch“, bekräftigt Haese. Auch die 96 Wohnungen im ersten Bauabschnitt nebenan waren trotz anspruchsvoller Mietpreise schnell belegt.
Schon jetzt gebe es für „Vasati 2.0“ „eine kilometerlange Warteliste“ von Interessenten, die in die Wohnungen ziehen möchten, sagt Haese. Mehrere Familien würden schon seit mehr als fünf Jahren auf einen Einzug hoffen. Der Gartenheim-Geschäftsführer ist davon überzeugt, dass die Wohnungen nach dem endgültigen Ende der Bauarbeiten am Prestigegebäude im Oktober 2009 zu 100 Prozent vermietet sind.
Der hohe Mietpreis von mehr als zehn Euro pro Quadratmeter sei kein Hindernis. „Schon heute erhalten wir täglich Anrufe und Post, in der uns die Menschen ihr enormes Interesse an den Wohnungen signalisieren“, sagt Haese.
Das Ziel von Gartenheim ist es, einen Einklang zwischen Mensch und Natur herzustellen und den Häusern mehr Lebensqualität zu geben. Bei der Gestaltung ihrer Entwürfe und dem Bau greifen die Planer auf die Prinzipien der vor mehr als 5000 Jahren aus Fernost überlieferten Vasati-Lehre zurück.
Emotionale Bedürfnisse von Menschen finden ebenso Beachtung wie die Wünsche nach einer harmonischen Innen- und Außengestaltung des Wohnraums. Haese hat dafür Wünschelrutengänger engagiert, um Wasseradern zu ermitteln und die Wohnungsgrundrisse nach Energiefeldern ausrichten zu lassen. Eine spezielle Wasseraufbereitungsanlage sorgt zudem für vitalisiertes und belebtes Trinkwasser.
In den Räumen der Vasati-Bewohner setzt sich diese energetische Grundausstattung fort: Der Wandaufbau besteht aus einem 60 Zentimeter dicken, massiven Porotonstein mit einer ökologischen Dämmung der Hohlräume und etwa zwei Zentimeter dickem, lehmähnlichem Innenputz.
Wegen des ausgeklügelten Energiekonzepts steht er für ökologische Lebensqualität. Durch eine zusätzliche Wärmerückgewinnungsanlage in jeder Wohnung bekommen die Räume zusätzliche Frischluft, wobei 90 Prozent der verbrauchten Raumluft zurückgewonnen werden können, verrät Haese. Außerdem sei jede Wohnung mit Solaranlagen bestückt. Im Bad wird dem Wandputz zum Schutz vor Stock und Schimmel ein mit Mikroorganismen versetztes Keramikpulver beigemischt.
Und: In jeder Wohnung wird in einer mit Glas geschützten Wandnische ein ausgesuchter Bergkristall positioniert. Dieser stehe nicht nur für die Fähigkeit, vor schädlichen Strahlen zu schützen, sondern auch Kopfschmerzen und weitere Entzündungen zu lindern sowie die Durchblutung zu fördern. „So wird die eigene Wohnung zu einem Ort des Glücks und Wohlbefindens“, sagt Haese.
Ich wünschtre die würden die ganzen SChulen am Maschsee abreißen und dort geschlossene Baukörper hinstellen. Wohnungen würden sichd a sicherlich fantastisch machen.
Hannover braucht echt mehr hochwertige Wohnungen. Denke, da werden Investoren sicherlich noch einiges hier bewegen.
gstolze July 22nd, 2008, 04:59 PM Da stimme ich Dir ja sowas von zu! Welche Stadt baut hässliche Turnhallen und Schugebäude an ihre erste Adresse? Aber wenn da was geändert werden soll, stehen gleich wieder ein paar Bürgerinitiativen zur Stelle mit dem Schlagwort "Maschsee für Alle". Damals wollte in Hotelkonzern auf dem PArkplatz des NDR ein 5-Sterne-Hotel bauen. 5 Etagen, ansprechende Architektur. Auch für andere leere Flächen war eine Entwicklung angedacht. Schon waren die Protestler da und riefen "Kein-Ihme-Zentrum am Maschsee". Schmalstieg und seine Rot-Grünen Genossen haben sich dann erpressen lassen und alle Pläne gestoppt. Einfach unglaublich.
devilsadvocate July 22nd, 2008, 05:02 PM Um Gottes Willen,w as für eine FEhlentscheidung...
Ich hoffe, dass die Stadt langsam einsieht,d ass sich mit diesen Flächen ein Haufen geld verdienen lässt und auch den standort stärkt, wenn es zu weiteren GRoßbauten in dem Bereich Maschsee kommt.
Hast Du Pläne zufällig vom damaligen Plan?
Leine1977 July 22nd, 2008, 05:34 PM Wo wir gerade bei Fehlplanungen sind:
An völlig anderer Stelle wurden vor genau 5 Jahren hervorragende Altbauten platt gemacht für ein Seniorenheim. Hier gab es ebenfalls Proteste, Hausbesetzungen, Lichterketten... mit dem genau gegenteiligen Ergebnis: das Projekt wurde einfach durchgezogen.
http://www.hallolinden.de/benno/inhalt/aktuell.htm
Man sieht: an der richtigen Stelle werden Bürgerproteste ignoriert - an der falschen erhört.
gstolze July 22nd, 2008, 08:07 PM Um Gottes Willen,w as für eine FEhlentscheidung...
Ich hoffe, dass die Stadt langsam einsieht,d ass sich mit diesen Flächen ein Haufen geld verdienen lässt und auch den standort stärkt, wenn es zu weiteren GRoßbauten in dem Bereich Maschsee kommt.
Hast Du Pläne zufällig vom damaligen Plan?
Nein, habe leider keine Pläne. Ich habe es damals in der Presse verfolgt. Muss etwa Mitte der 90er Jahre gewesen sein. Auf dem NDR Parkplatz war ein Hotel geplant, auf Freiflächen und Teilweise auch auf Flächen des Ratsgymnasiums und der Waldorfschule, die eh untergenutzt sind, sollten Flächen für Wohnungen oder Büros ausgewiesen werden. Das einzige Projekt, was das OK der Protester bekam ist ein WOhnhaus ganz im Süden, auf einem Grundstück nahe der Güterbahn.
Wenn man von Fehlentscheidungen spricht, hier ein paar, die mir einfallen:
1. Fast wäre die Erweiterung des Sprengelmuseums gescheitert, da jemand im Stadtplanungsamt einer Baufirma Zugeständnisse bei einem Neubau, welche an den Parkplatz angrenzen sollte, gemacht hat, so dass es kaum noch vernünftige Lösungen für das Museum gegeben hätte. Das Projekt ist nur gescheitert, da man keine Käufer für die Wohnungen finden konnte.
2. Limmer: Neu gebaute Reihenhäuser müssen der neuen Schleuse weichen.
3. Roderbruch: direkt wo die Trasse der Stadtbahn nach Misburg verlaufen sollte, hat die Stadt ein Neubaugebiet ausgewiesen. Jetzt kann die Bahn nicht mehr gebaut werden, ein Tunnel ist zu teuer.
4. Die Erweiterung der damaligen Bezirksregierung, die total die Sicht auf die Waterloosäule versaut hat.
Nicht erwähnt: die Vielzahl der historischen Gebäude, die für den Wiederaufbau oder andere Projekte geopfert wurden.
Leine1977 July 22nd, 2008, 08:16 PM 4. Die Erweiterung der damaligen Bezirksregierung, die total die Sicht auf die Waterloosäule versaut hat.
Wobei ich hier nicht unerwähnt lassen möchte, dass der Waterloo-Platz als Ganzes zerstört worden ist.
Welch Ironie, dass dann auch noch die Straße, die diesen Platz von Laves endgültig zerstört hat, den Namen des Erbauers selbst erhalten hat: Laves-Allee.
nitri July 22nd, 2008, 11:48 PM gesehen auf HAZ.de:
Herrenhausen: Schlossbau verzögert sich
http://i34.tinypic.com/wbuj4w.jpg
Der Wiederaufbau des Schlosses in Herrenhausen hat noch nicht begonnen, doch er stößt bereits auf Schwierigkeiten: Anders als geplant muss die Stadt den Erbbaurechtsvertrag, der die rechtliche Grundlage für das Projekt ist, europaweit öffentlich ausschreiben.
„Wir rechnen damit, dass sich das gesamte Vorhaben dadurch um etwa sechs Monate verzögern wird“, sagte Kulturdezernentin Marlis Drewermann am Dienstag.
Bislang beabsichtigte die Volkswagen Stiftung, den im Krieg zerstörten Bau bis zum Jahr 2012 für 20 Millionen Euro wieder aufzubauen. Dazu sollte noch im Sommer ein Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt als Eigentümerin des Grundstücks und der Stiftung geschlossen werden. Solche Verträge ermöglichen es, dass ein Bauherr auf fremdem Grundstück, das er gegen Zahlung eines so genannten Erbbauzinses nutzt, ein Gebäude errichtet. Die Verhandlungen waren bereits weit fortgeschritten: Demnach hätte die Stadt der Stiftung das Areal für 99 Jahre zur Erbpacht überlassen.
Diesen Plan jedoch hat jetzt ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf zunichte gemacht: Demnach unterliegen derartige Grundstücksgeschäfte dem EU-Vergaberecht. Der Erbbaurechtsvertrag muss ausgeschrieben werden, damit neben der Volkswagenstiftung auch andere Bewerber ein Angebot abgeben können – auch, wenn es faktisch fast ausgeschlossen ist, dass diese den Zuschlag bekommen. Die Stiftung plant, hinter der rekonstruierten Laves-Fassade des Schlosses ein Tagungszentrum einzurichten.
Die Bundesregierung hat nach dem Düsseldorfer Urteil zwar einen anderen Gesetzesentwurf vorgelegt. Nach dessen Bestimmungen könnten Stadt und Stiftung wie geplant verfahren. „Doch die rechtliche Situation ist momentan unklar“, sagt Drewermann. Würde der Vertrag nicht ausgeschrieben, könnte es Klagen geben: „Dann drohten langwierige Verhandlungen, möglicherweise müssten wir die Baustelle stilllegen – wir würden eine noch viel längere Zeitverzögerung riskieren“, sagt die Kulturdezernentin.
Der Rat soll die europaweite Ausschreibung jetzt bei seiner kommenden Sitzung im Oktober beschließen. Dass sich somit auch der für Anfang kommenden Jahres geplante Architektenwettbewerb verzögern dürfte, hält Drewermann für das kleinere Übel: „Das Schlossprojekt ist einfach zu wichtig, als dass man es zum juristischen Experimentierfeld machen dürfte.“
Leine1977 July 23rd, 2008, 09:13 AM ^^ So ein Mist aber auch.
Ein ähnliches Problem hat auch Frankfurt mit der Rekonstruktion der Altstadt. Hier muss auch ausgeschrieben werden.
lifestyle032 July 23rd, 2008, 01:05 PM Ja ja, so ist das mit den Ausschreibungen! :nuts:
Aber vielleicht hat js ein anderer Interessent ein viel besseres Nutzungskonzept parat, wovon man nur noch nicht wusste! Allerdings sollte man es sich mit VW auch nicht verscherzen ;)
Viel interessanter könnte der folgende Architekturwettbewerb werden.
EAG: Als ich dort gestern entlang ging waren bereits Fahrradbügel und Straßenlaternen (sehr gut aussehend!!) an der Kurt-Schumacher-Straße installiert. Wo dort allerdings Bäume geplanzt werden sollen konnte ich nicht erkennen.
Leine1977 July 23rd, 2008, 01:28 PM Was waren denn das für welche? Klassische? Aber nicht die üblichen 70er-Jahre Dinger, die sie am Maschsee gerade aufstellen oder die "Lüsterklemmen" in der Karmarschstraße oder?
lifestyle032 July 23rd, 2008, 01:39 PM Könnte nicht sagen, dass ich solche Laternen schonmal an anderer Stelle gesehen hätte. Sie sehen jedenfalls sehr modern aus.
Ich habe kein Foto gemacht, weil sie sich nicht so gut von der Glasfläche der EAG abgehoben haben.
Die Installation der Laternen am Maschsee ist übrigens weitgehend abgeschlossen. Gestern wurde dort jedenfalls nicht mehr gearbeitet.
Zum Herrenhäuser Schloss: Sollen wir hierfür nicht auch schonmal ein eigens Thema einrichten? Es könnte sich vielleicht am Anfang nicht so schnell füllen, aber wenn der D-Tunnel auch schon eigenes Thema hat fände ich es mehr als angemessen.
Leine1977 July 23rd, 2008, 02:26 PM Hab einen Thread mal angelegt - denn das Projekt ist für Hannover weit aus bedeutender als manch andere Threads - allein schon die kulturelle Bedeutung.
Ich hab den Text von telemaxx damals mal reingestellt, da steht ja alles wichtige drin.
nitri July 23rd, 2008, 03:21 PM http://i38.tinypic.com/2uqdn6a.jpg
http://i33.tinypic.com/5pq1k0.jpg
devilsadvocate July 23rd, 2008, 06:47 PM Also ich habe gerade einen RadioBericht auf NDR Info über den Kuppelsaal gehört, welcher übrigens die größte Konzerthalle deutschlands darstellt.
WEgen der Umbauarbeiten sind alle am diskutieren und vermutlich soll hier das Land auch Geld beisteuern, um gegen Hamburg konkurrenzfähig bleiben zu können. Ich hoffe, dass das alles klappt!
devilsadvocate July 23rd, 2008, 07:23 PM Wollen wir mal hoffen, dass es etwas Anspruchsvolles ist.
"Garbsen: Beschlüsse der Uni stehen aus
Die Leibniz-Universität sieht bei einem Umzug ihrer weiteren Maschinenbaufakultäten keine Alternative mehr zum Standort Garbsen. Beschlüsse zur konkreten Planung hat sie dazu aber noch nicht gefasst. Das teilte eine Sprecherin am Mittwoch mit.
Als die Stadt im Frühjahr in einem Wettbewerb einen Entwurf für den Campus Garbsen gesucht hat, gewann der Beitrag des Büros Ortner und Ortner auch mit den Stimmen der Universitätsvertreter. Solange das Land aber noch keine verbindlichen Zusagen für den Erweiterungsbau gegeben habe, sei es auch für Festlegungen der Universität noch zu früh, sagte die Sprecherin. Denkbar sei auch noch, dass sich im Bebauungsplanverfahren doch noch Änderungen ergeben, wie genau der Campus mit elf Maschinenbau-Instituten gegenüber dem Produktionstechnischen Zentrum aussehen wird. Dass er in Garbsen entstehen wird, stehe aber fest.
Die Universität begrüßt nach Angaben der Sprecherin das Engagement, dass die Stadt Garbsen zur Vorbereitung des Umzugs von Hannover an den Tag legt. Der Planerwettbewerb war offensichtlich ein großer Schritt, um die Planungen konkret werden zu lassen. Wenn nun weiter alles glatt geht, könnten nach Ansicht der Universität im Jahr 2010 die Bagger für die Neubauten rollen.
Die Stadt hatte vorige Woche der Landtagsabgeordneten Editha Lorberg das Konzept vorgestellt. Auch sie rechnete mit einem Vorlauf von rund zwei Jahren bis zu einem Baubeginn."
lifestyle032 July 23rd, 2008, 09:27 PM Dass in Garbsen einmal die komplette Maschinenbaufakultät zu finden sein wird hat sicher seine Vor- und Nachteile. Wenn man dort später alles an einem Fleck hat wäre es sicher auch ratsam, dort irgendwo in der Nähe zu wohnen. Doch dann wiederum ist man fernab der Innenstadt. Wenn man jedoch in der Stadt wohnt muss man jeden Tag eine beträchtliche Wegstrecke zurücklegen..
Ontopic: Wenn, dann sollen die Gebäude natürlich architektonisch anspruchsvoll gestaltet sein!
Zum Maschsee Strandbad: Ich habe eine Internetseite entdeckt, auf der regelmäßig über den Baufortschritt mit entsprechendem Bildmaterial berichtet wird. Ich komme dort zwar beim Joggen oft vorbei, habe dann allerdings keine Kamera dabei ^^
http://www.maschseebad.com/page4.php
nitri July 23rd, 2008, 11:34 PM gesehen auf HAZ.de:
Königsworther Platz: Noch drei Wochen Staus
http://i36.tinypic.com/2h7hyyh.jpg
Keine Entspannung am Königsworther Platz: Die Hoffnung der Planer, dass sich Autofahrer wegen der Dauerbaustelle allmählich alternative Wege suchen und die Staus kürzer werden, hat sich bisher nicht erfüllt.
Zu den Stoßzeiten morgens, an Spätnachmittagen und teilweise sogar in den Nachtstunden, etwa nach dem Kleinen Fest im Großen Garten, bilden sich lange Blechlawinen rund um den Verkehrsknoten. Tausende haben dort schon gewartet – und Tausende werden es weiter tun. Denn bis Mitte August bleiben die Behinderungen bestehen, am Ende gibt es sogar noch nahezu eine Vollsperrung der Großkreuzung.
Auf nur noch zwei Spuren ist die sonst vierspurige Brühlstraße derzeit verengt. Mühsam fädeln sich die Autos in die Schlangen ein, nur langsam schiebt sich der Tross voran. Die meisten Autofahrer ertragen das mit Geduld, Hupkonzerte sind die Ausnahme. Und noch bis zum Freitag, 15. August, wird der Engpass bleiben – in der letzten Bauwoche ist bis auf die Durchfahrt Bremer Damm/Brühlstraße der Verkehrsknoten sogar vollständig gesperrt, weil dann noch die Asphaltdecke erneuert wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Kreuzung, die jahrelang als Unfallschwerpunkt vor allem für Radfahrer und Fußgänger galt, bereits umgebaut sein. Die viel zu enge Mittelinsel in der Schloßwender Straße ist dann auf drei Meter verbreitert, der Fuß- und Radweg über die Rechtsabbiegespur zur Schloßwender Straße wird mit einer Ampel gesichert. Unterm Strich kostet die Rundumerneuerung 270000 Euro.
[...]
lifestyle032 July 24th, 2008, 11:20 AM "Bitte recht freundlich! Hier ist das Vögelchen!" *click*
http://img515.imageshack.us/img515/3205/grafik1wu9.jpg
Worauf ich aber eigentlich hinweisen wollte: es sieht mir so aus als ob hier auf der Rückseite schon diese paneelenartigen Teile angebracht wurden (im rechten Abschnitt), wie es später auch noch bei den Parkdecks von der Kurt-Schumacher-Straße aus der Fall sein wird :)
nitri July 24th, 2008, 12:09 PM gesehen auf HAZ.de:
Ihme-Zentrum: Viele Detailfragen bleiben noch offen
http://img293.imageshack.us/img293/5871/ihyq8.jpg
Die Abrissarbeiten sind zu 80 Prozent erledigt, sogar 85 Prozent der geplanten Neubauten sollen im Rohzustand fertiggestellt sein. Diese Etappe hat der Investor Carlyle, der das Ihme-Zentrum in Linden Park umtaufen wird, am vorigen Sonnabend mit einer Baustellenparty gefeiert.
Die Fete lief allerdings nur schleppend an, obwohl die feuchte Witterung einen Nachmittag lang freundlicherweise eine Regenpause einlegte. Das Ambiente zwischen Bauzäunen, Sichtschutzfolien und eingerissenem Beton war dennoch alles andere als ideal. Viele Partybesucher verließen den unwirtlichen Ihme-Platz nach einer kurzen Besichtigung wieder.
„Eine Party hatte ich mir etwas anders vorgestellt, das sieht ja wüst aus“, konstatiert Heiner Schlote, der aus der List gekommen ist. „Gruselig“ findet der Lindener Hartwig Sellmann die Atmosphäre. Dennoch bleiben beide ein Weilchen, um der Band Screen Club zuzuhören. Die reißt die Party mit souligem Jazz zumindest akustisch aus dem tristen Ambiente heraus. Während Kinder fröhlich in Pfützen herumspringen, Erwachsene hinter Baufolien in Betonlöcher lugen und der Wind wie stets durch das ungemütliche Zentrum fegt, diskutieren im ehemaligen Eckbäckerladen neben dem früheren Aldi Anwohner und die Projektsteuerung ESP (Expo Service und Projektmanagement) über Gegenwart und Zukunft im Linden Park.
„Die letzten zehn Prozent sind die schwierigsten“, erläutert Tobias Wunder von ESP den Anwesenden. Besonders kompliziert sei der Umbau der alten Trafohäuser im Erdgeschoss unter dem Zentrum. Auch die unzähligen Dehnungsfugen, die den Betonkomplex durchzögen, stellten die Planer ständig vor neue Probleme. Durch sie hindurch läuft immer wieder Wasser, sodass nicht nur die Parkdecks durchnässt sind. Das behindere die Arbeiten. „Wir haben das jetzt provisorisch abgedichtet“, sagt Wunder. Von den Dachkonstruktionen über der Shopping-Mall, die ein nächster Bauabschnitt sind, erhofft er sich bald noch mehr Trockenheit. Im Februar sollen auf jeden Fall die ersten Ladenflächen an die Pächter übergeben werden.
Die Bewohner, die zu der Infoveranstaltung gekommen sind, stellen vor allem Fragen zur Situation auf den Parkdecks, zu den Einfahrten, zu Fahrstühlen und Treppenaufgängen. Auch über die neuen Fassaden und die Öffnungen zum Stadtteil und zum Ihmeuferweg wollen sie so viel wie möglich wissen. Doch die erhofften Bilder vom künftigen Antlitz des Linden Parks kann Tobias Wunder nicht liefern, Computeranimationen oder Skizzen gibt es nicht zu sehen, manche Informationen wirken so improvisiert wie das Umfeld. Hans-Ulrich Hübner, zuständig für die Haustechnik, erläutert nur, dass die Stadt bei der Gestaltung zum Ihmeuferweg hin ein Mitspracherecht habe, die endgültige Gestaltung aber noch nicht feststehe.
Währenddessen trocknet die Sonne auf dem Ihmeplatz gnädig die Pfützenränder. Ein durch den starken Zug umgestürzter Bauzaun ist notdürftig wieder aufgestellt. Screen Club stimmen ihr letztes Stück an. Von Ferne naht eine schwarze Wolkenfront. Einige Partybesucher bringen sich vorsichtshalber in Sicherheit und verlassen den Betonkoloss über das durchlöcherte Parkdeck. Hier tropft es unablässig aus den Ritzen. Zumindest an diesem Tag wird das auch nicht mehr aufhören.
nitri July 24th, 2008, 12:14 PM gesehen auf HAZ.de:
List: Wohnungen wachsen auf Kirchengrund
http://img401.imageshack.us/img401/8151/2962391neubautenseegersmn3.jpg
Im Schatten des Kirchturms an der Wöhlerstraße kommt das zehn Millionen Euro teure Bauprojekt Schritt für Schritt voran.
Das ehemalige Gelände der Matthäusgemeindeam Seegershof in der List ist nicht wiederzuerkennen – der erste Häuserblock der Firma Baugrund soll im August bezugsfertig sein.
Die Bauarbeiten an vier neuen Wohnhäusern in der Straße Seegershof neigen sich dem Ende zu. Im vergangenen Jahr hatte die benachbarte Matthäusgemeinde aus der List die Grundstücke an die Firma Baugrund verkauft, weil ihr die Kosten für die Sanierung der dort befindlichen Pfarrhäuser zu hoch gewesen wären.
Die vier Gebäude sind L-förmig angelegt und bieten insgesamt mehr als 3900 Quadratmeter Wohnfläche; Baugrund investiert rund zehn Millionen Euro. Nun steht der erste Wohnblock kurz vor seiner Fertigstellung; die erste Musterwohnung kann bereits von Interessenten besichtigt werden. „Wir haben die Fertigstellung der Musterwohnung extra vorverlegt, damit unsere Kunden auch sehen, was sie kaufen“, erklärt Joachim Lattosek, Geschäftsführer von Baugrund.
Der erste Komplex mit 21 Eigentumswohnungen soll etwa im August bezugsfertig sein. Das zweite Projekt – näher an der Kreuzung zum Lister Kirchweg – wurde etwas später begonnen und wird wahrscheinlich im Februar 2009 fertiggestellt. Obwohl der Vertrieb erst seit einem halben Jahr läuft, sind nach Angaben von Lattosek bereits 30 Prozent der Wohnungen verkauft: „Das ist gar keine schlechte Zwischenbilanz.“
Die Matthäusgemeinde hatte die Grundstücke verkauft, da eine Sanierung der von Schimmel befallenen Gebäude zu kostspielig geworden wäre. Der Grundwasserpegel war während des Baus der Pfarrhäuser und des Gemeindehauses abgesenkt worden, da zeitgleich an der U-Bahn am Lister Platz gebaut wurde. Nach Beendigung der Bauarbeiten stieg der Grundwasserpegel wieder an – und plötzlich gab es Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel. Statt die Gebäude für mehr als 200 000 Euro zu renovieren, wurden die Pfarrhäuser in einen neuen Anbau der Kirche verlagert.
Die Firma Baugrund plagen solche Probleme nicht. „Wir wussten bei unserem Baubeginn von dem Grundwasserstand und konnten entsprechend bauen“, sagt Geschäftsführer Lattosek. Die Eigentumswohnungen haben zwischen zwei und vier Zimmer, sind 51 bis 108 Quadratmeter groß und für Preise zwischen 2100 und 2900 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zu erwerben. „Besonders schön sind die penthouseähnlichen Wohnungen, die nach Süden zeigen. Man hat einen schönen grünen Innenhof, auf den man vom Balkon aus sehen kann“, erklärt Lattosek.
Zu jeder Wohnung gehört ein Stellplatz in der Tiefgarage unter dem Komplex, die mit einem Fahrstuhl zu erreichen ist. „Das ist schon etwas Besonderes, denn wer hat in der List schon immer einen Parkplatz?“, meint Lattosek. Zudem seien alle Wohnungen barrierefrei. Generell seien sie auch für ältere Menschen gut geeignet, da es in der Nähe Bushaltestellen und Einkaufsmöglichkeiten gebe; außerdem biete eine Gegensprechanlage Sicherheit.
lifestyle032 July 24th, 2008, 06:35 PM Update Nordstädter Markt:
http://img294.imageshack.us/img294/3370/dsc01017fc0.jpg
devilsadvocate July 24th, 2008, 06:57 PM Was in Gottes Namen ist eigentlich am Raschplatz los?
Da sieht und hört man niemanden. Die Arbeiten sind seit 2 Wochen fertig und es liegt alles nur so rum. Sieht scheiße aus und gammelt vor sich hin. Die schaffen doch niemals den Zeitplan.
sehe ich das richtig, dass ab dem 01. august der opernpaltz in die zweite phase geht?
Leine1977 July 24th, 2008, 08:15 PM @devil: ich hörte auch davon, dass es im August weitergeht.
@lifestyle: Die Straßenlaternen am EAG sind dieselben, die überall in der City rumstehen. Es fiel dir wahrscheinlich nicht auf, da diese innerhalb kurzer Zeit verschmutzt werden (mit Aufklebern). Wobei ich dieses Laternenmodell auch am besten finde.
Zum Nordstädter Markt: Boah sieht das häßlich aus - warum bauen die bloß so einen Klotz?
Orbiter July 25th, 2008, 01:20 PM Fotos vom 24.07.2008
EAG:
http://img144.imageshack.us/img144/6835/080724eag1kd8.jpg
http://img370.imageshack.us/img370/1145/080724eag2is4.jpg
http://img370.imageshack.us/img370/8708/080724eag3qt9.jpg
RQ:
http://img370.imageshack.us/img370/4664/080724ros1cx0.jpg
http://img144.imageshack.us/img144/1607/080724rosjs5.jpg
lifestyle032 July 25th, 2008, 01:52 PM Danke für die Bilder :)
zur Beleuchtung Maschsee Westufer: Dieses Projekt ist abgeschlossen. Ich habe es deswegen aus der Projektkarte gelöscht.
Wegen der Kabelverlegearbeiten musste (zumindest im nördlichen Abschnitt) die Asphaltdecke aufgebrochen werden. Hier wurde eine komplett neue Schicht aufgetragen - jedenfalls bis zur Papageienbrücke.
edit: http://www.ihmebote.de/2008/07/25/mehr-licht-am-maschsee/
Leine1977 July 25th, 2008, 03:18 PM @Orbiter: Danke für Fotos.
Die Gebäude am Rosenquartier sind ja verklinkert. Auf dem Bauschild sieht die Fassade allerdings verkleidet aus. Kommen da etwa wieder billige Metallplatten als Verblendung rüber? Dachte, die Gebäude stehen unter Denkmlaschutz.
@lifestyle: Du meintest doch die Laternen am EAG oder? Die großen auf der anderen Straßenseite (rechts) finde ich merkwürdig, sieht man aber immer häufiger.
lifestyle032 July 25th, 2008, 05:46 PM Ja, ich meinte die niedrigen Laternen direkt an der EAG (sollen wohl nur den Fußweg beleuchten). Hattest du zuerst an die großen Straßenlaternen gedacht? :nuts:
lifestyle032 July 26th, 2008, 01:45 PM Aspira bietet neuerdings zwei Webcams vom Strandbad an, wovon eine auf das Baugeschehen gerichtet ist. :cheers:
http://89.31.1.18/aspria-hannover/de/nicht-mitglieder/neuigkeiten/webcam.aspx
Martinsson July 26th, 2008, 08:13 PM Ist zwar schon etwas älter, aber hier findet sich ein Artikel aus der HAZ von Anfang Juni über die Erweiterung des Pelikan-Geländes durch die Fa. Gundlach Bau.
http://www.gundlach-bau.de
nitri July 26th, 2008, 08:46 PM gesehen auf HAZ.de:
Langenhagen: Neue Stadtmitte wird gebaut
Langenhagen bekommt seine neue Stadtmitte. Daran dürfte kein Zweifel mehr bestehen, seit CCL-Betreiber Dieter Dude und der Lübecker Investor HBB in den vergangenen Tagen einen Vertrag geschlossen haben, der für das Millionenprojekt den Weg ebnet.
http://i33.tinypic.com/8wz19x.jpg
Ein wichtiges Detail bei den Ausbauplanungen sollen die Nutzungsrechte am Parkhaus (im Bild hinten rechts) sein.
Braucht Langenhagen eine Erweiterung des alten City-Centers? Kaum eine andere Frage erhitzt seit Monaten die Gemüter der Geschäftsleute mehr als diese.
Nun dürften allerdings vorerst alle Diskussionen über Für und Wider des Millionen teuren Investitionsprojekts in der Stadtmitte vom Tisch sein. Denn wie HBB-Geschäftsführer Harald Ortner am Freitag auf Anfrage bestätigte, wurde am Montag zwischen HBB und dem CCL-Betreiber Dieter Dude ein Vertrag geschlossen, der schon sehr bald viele Steine ins Rollen bringen könnte – und zwar nicht nur im übertragenen Sinne. Denn in der Übereinkunft ist offenbar nicht nur geregelt, wie lange sich das Gelände rund ums CCL in eine Baustelle verwandeln wird. Auch eine Vereinbarung über ein künftiges gemeinsames Centermanagement konnte laut Ortner getroffen werden.
„Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Ortner. „Sollte die Stadt uns in einem wichtigen Detail entgegenkommen, werden wir sofort alle Bau- und Abrissanträge stellen und bereits im Januar mit den Arbeiten beginnen.“ Bei dem „wichtigen Detail“, wie Ortner es ausdrückt, geht es offenbar um Dudes Nutzungsrechte des Parkhauses. Sollte die Politik sich nicht entscheiden, diesbezüglich alle bislang bestehenden Beschränkungen fallen zu lassen, hat sich der CCL-Betreiber vorbehalten, von allen Übereinkünften zurückzutreten.
Und dazu soll es offenbar gar nicht erst kommen. Nach Informationen dieser Zeitung werden sich die Mitglieder des Langenhagener Verwaltungsausschusses bereits am Montag in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Thema befassen. „Dass wäre schön“, sagt Ortner. „Denn je schneller wir grünes Licht bekommen, desto eher steht das neue Einkaufszentrum.“
Der Zeitplan sei eng gesteckt. „Wir wollen im September nächsten Jahres die ersten Bauabschnitte abgeschlossen haben und spätestens Ostern 2011 eröffnen“, sagt Ortner. „Und das klappt nur, wenn jetzt alle an einem Strang ziehen.“
Weil sich mit dem neuen Einkaufszentrum die Verkaufsfläche in der Innenstadt fast verdoppeln würde und namhafte Großunternehmen wie H&M und C&A ihren Hut als Mieter in den Ring geworfen haben, fürchten einige Geschäftsleute um ihre Existenz. „Allerdings zahlt sich nun aus, dass wir stets mit allen Kritikern im Gespräch geblieben sind“, sagt Ortner. „Ich habe den Eindruck, dass uns inzwischen großes Vertrauen entgegengebracht wird und unser Vorhaben auf eine breite Zustimmung trifft.“
lifestyle032 July 26th, 2008, 09:34 PM Geschäftshaus an der Berliner Allee
http://i33.tinypic.com/29pdi1e.jpg
Vasati 2.0
http://www.gartenheim.de/frameset.html?4_4_fs.html (ein paar weitere Infos)
http://i33.tinypic.com/s4xpoh.jpg
http://i36.tinypic.com/2ppmrf4.jpg
http://i33.tinypic.com/11b6gjl.jpg
http://i35.tinypic.com/315y8lz.jpg
Gewerbegebiet Hildesheimer Straße
http://i35.tinypic.com/2qsa0rr.jpg
http://i38.tinypic.com/2czom13.jpg
devilsadvocate July 27th, 2008, 04:39 PM Oh man,d a war man ein Wochenende nicht da und schon solch großartige Neuerungen! Dank für all die Updates!!
Die WEbcams zum strandbad sind ja echt klasse, auch wenn sie leider nciht wirklich den Baufortschritt zeigen.
So, hier noch das "Atomhauptquartier" von eon:
http://img440.imageshack.us/img440/295/270720081596ia1.jpg
nitri July 28th, 2008, 12:08 AM gesehen auf HAZ.de:
Boehringer: Gegner bieten Kauf von Grundstück an
Mit einem überraschenden Angebot wollen Gegner des geplanten Boehringer-Impfstoffzentrums den Vorstand der Jakobi-Gemeinde konfrontieren. Sie beabsichtigen, jenes Grundstück zu kaufen, das die Kirche einem drei Wochen zurückliegenden Beschluss zufolge an den Konzern und die Stadt veräußern will.
Dabei geht es um insgesamt knapp 6300 Quadratmeter Kleingärten. In der Offerte heißt es, man wolle vom Konzern gebotene Preise überbieten.
Das alternative Kaufoption stammt von Claudia Schäfer, Ines Jung und fünf weiteren Bürgern. Beide Frauen sind Mitglieder der Kirchengemeinde und zählen zur „Bürgerinitiative gegen Massentierversuche in Wohngebieten“, die das Forschungszentrum mit angrenzendem Versuchstierstall in Kirchrode verhindern will. Schäfer hatte zuletzt dem Kirchenvorstand und dessen Vorsitzenden Klaus Hagelberg vorgeworfen, für das Gremium hätten ethische und moralische Fragen bei der Entscheidung zugunsten des Pharmakonzerns keine Rolle gespielt. Der Vorstand begründete den beabsichtigten Verkauf damit, dass das Grundstück für Kirchenzwecke nicht benötigt werde.
„Damit legen wir der Kirche eine Alternative zu Boehringer vor“, sagte Schäfer am Sonntag nach einer Protestveranstaltung vor der Jakobi-Kirche. Der Vorstand verschleudere Kirchenvermögen, weil er nur mit dem Unternehmen verhandeln wolle. Die Landeskirche hat die Entscheidung des Kirchröder Vorstandes noch nicht gebilligt. Um welche Summe es bei dem Geschäft geht ist unklar. Boehringer zahlt an die Stadt für benachbartes Gelände 125 Euro je Quadratmeter für ein erschlossenes Grundstück. Letztlich dürfte der Konzern erheblich mehr zahlen können als die Privatleute. Eine Boehringer-Sprecherin hatte vor dem Beschluss des Kirchenvorstandes erklärt, dass der Konzern das Grundstück nicht unbedingt benötige; ein Verkauf ans Unternehmen wäre „wünschenswert“, sonst müsse man neu planen.
Gestern forderten eine Handvoll Mitglieder der Bürgerinitiative nach dem Gottesdienst Rücktritt und Neuwahlen des Kirchenvorstandes, darunter Schäfer, Jung und Dietrich Kröncke, Präsident des Arbeitgeberverbandes NiedersachsenMetall. In einem an Kirchgänger verteilten Flugblatt bemängelten sie Verkaufsbeschluss wie dessen Zeitpunkt Wochen vor der Gemeindeversammlung am 14. September. Die Versammlung wurde von mehr als 120 Mitgliedern beantragt. Pastor Matthias Stahlmann lehnt Protest vor der Kirche ab. „Im Gottesdienst wird das Evangelium interpretiert, Boehringer dagegen ist eine politische Entscheidung.“
Der Bürgerverein Kirchrode hat es unterdessen abgelehnt, Position für oder gegen Boehringer zu beziehen. In einem offenen Brief schreibt Vorsitzender Gerhard Schröder-Hohensee, andernfalls gefährde der Verein seine Einheit.
devilsadvocate July 28th, 2008, 09:04 AM Oh ha, ein Kran ist da... Man mags kaum glauben... Ich musste 10min hingucken, bevor ich es wirklich glaubte!
Nachtrag: Falscher Alarm. Der Kran ist lediglich ein BNaggerersatz, der höher mit der SChuttrampe hinauskommt und auch die oberen Stockwerke erreichen kann.
Das hört wohl nie auf! Sie hätten das hässliche Ding ecinfah wegsprengen sollen. Bääh! Ich hoffe wirklich, dass da was schickes bei raus kommt!
http://img181.imageshack.us/img181/7233/75812131hl5.jpg
Alexander_L7376 July 29th, 2008, 10:19 PM IHME BOTE :
Landesrechnungshof bestätigt Justizministerium
Busemann: “Fachgerichtszentrum am Lister Tor erfüllt alle Kriterien”
HANNOVER. Der Niedersächsische Landesrechnungshof hat in seiner Stellungnahme zur Bildung eines Fachgerichtszentrums im Bürohaus Lister Tor (Brederohochhaus) das Vorgehen des Niedersächsischen Justizministeriums in allen Punkten bestätigt. “Es bestand keine Ausschreibungspflicht, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sind gegeben und das Risiko beherrschbar”, fasste Justizminister Bernd Busemann die wesentlichen Punkte des Rechnungshofgutachtens am Montag (28.07.2008) in Hannover zusammen.
“Auch alle anderen Kritikpunkte an dem Projekt sind entkräftet. Das Gebäude, das der Vermieter umfangreich saniert und modernisiert, wird von gesundheitsgefährdenden Schadstoffen frei sein, wenn die Gerichte es beziehen. Die arbeitssicherheitstechnischen und brandschutzrechtlichen Belange sind in den Planungen umfänglich berücksichtigt und gewahrt. Das wurde durch unabhängige Gutachter bestätigt”, machte Busemann deutlich.
Die hannoverschen Fachgerichte und ihre rund 400 Bediensteten am Raschplatz in Bahnhofsnähe zusammen zu führen und hierdurch ein sämtliche Justizbehörden umfassendes Justizzentrum Hannover mit ca. 1.800 Bediensteten zu schaffen, sei seit langem ein erklärtes Ziel der Landesregierung. “Die zentrale Lage am Raschplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs ist für die Recht suchenden Bürgerinnen und Bürger und die Bediensteten verkehrstechnisch optimal zu erreichen, städteplanerisch wird der Raschplatz deutlich aufgewertet und für die Justiz ergeben sich erhebliche wirtschaftliche Synergieeffekte”, erläuterte Busemann.
Ein Fachgerichtszentrum ermögliche unter anderem eine gemeinsame Bibliothek, gemeinsame Sicherheitseinrichtungen, einen gemeinsamen Wachtmeisterdienst und eine gemeinsame Kantine. Geplant sei auch eine Kindertagesstätte.
Das Angebot der jetzigen Eigentümerin des Bürohauses Lister Tor sei anderen, umfassend geprüften Alternativen deutlich überlegen gewesen. Zu diesem Ergebnis komme auch der Landesrechnungshof, der die angestrebte Lösung als die “wirtschaftlichste” bezeichne.
“Insgesamt gesehen gibt es keine sachlich begründeten Einwände gegen das Projekt. Insbesondere die Belange des Gesundheits- und Arbeitsschutzes werden umfassend beachtet und gewahrt. Deshalb gehe ich nun davon aus, dass auch das zur Zeit laufende Verfahren vor der personalvertretungsrechtlichen Einigungsstelle zu einem guten Ende führen wird, wobei ich von allen Beteiligten eine konstruktive Haltung erwarte”, so Busemann abschließend.
[PM Nds. Justizministerium, 29. Juli 2008]
devilsadvocate July 30th, 2008, 12:06 AM Na Gott sei Dank kommt dann das Justizzentrum! Es wird eine tolle Belebung und wird sicherlich Folgeprojekte wie den Neubau des Busbahnhofs und die entstehende Freifläche beflügeln!
Hier noch ein paar Updates
Am PdW stehen die ersten 8 Steelen von 16:
http://img355.imageshack.us/img355/184/290720081635ko3.jpg
http://img77.imageshack.us/img77/6418/290720081634ul4.jpg
Görtz:
http://img374.imageshack.us/img374/8800/290720081633xs3.jpg
nitri July 30th, 2008, 10:48 AM gesehen auf Ihmebote.de:
Platz für den Neubau - Grundschule In der Steinbreite wird abgerissen
Mittwoch kommt der Bagger: Das aus den 60er Jahren stammende Gebäude der Grundschule In der Steinbreite wird abgerissen, um Platz für den Neubau zu schaffen. Schulgebäude und Sporthalle der Grundschule In der Steinbreite waren nach rund vierzig Jahren intensiver Nutzung in hohem Maße sanierungsbedürftig.
Da eine Sanierung wirtschaftlich nicht zu realisieren war, wird die Stadt die neue Schule im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft bauen.
An der Stelle soll bis zum Sommer 2009 die Grundschule In der Steinbreite als Passivhaus neu entstehen. Der Schulneubau wird barrierefrei, behindertengerecht und auf hohem ökologischem Niveau realisiert. Die Schule erfüllt den Passivhausstandard. Hohe Dämmstoffstärken sorgen zusammen mit der luftdichten Gebäudehülle für einen optimalen Wärmeschutz und ermöglichen eine effiziente Energieeinsparung mit extrem geringem CO²-Ausstoß. Thermisch hochwertige Fenster und Glasfassaden sorgen für einen hohen Tageslichtanteil und passiv-solarer Wärmegewinnung.
Rund sieben Millionen Euro wird die Stadt in das neue Schulgebäude investieren, das im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partnerschaft mit der AUG. PRIEN Bauunternehmung aus Bremen realisiert wird.
devilsadvocate July 30th, 2008, 08:23 PM Ich hoffe, dass es so vielen Gebäuden aus den 60ern ergehen wird...
Hier noch Updates:
15 der 16 Steelen aufgebaut:
http://img169.imageshack.us/img169/7578/300720081636ll7.jpg
Heutelbeck:
http://img183.imageshack.us/img183/6461/300720081637wa3.jpg
lifestyle032 July 30th, 2008, 09:36 PM Die Steelen passen ja klasse auf den PDW :) Da bin schon auf das Endergebnis gespannt!
Bei Heutelbeck scheint das Untergeschoss ja ein wenig problematisch zu sein, aber ich denke, wenn dieses fertig ist, geht der Rest relativ fix :D
Fh4n July 31st, 2008, 12:12 PM Kriegt der PDW eigentlich die Expouhr wieder?
devilsadvocate July 31st, 2008, 12:15 PM Nee, die bleibt auf dem Expo-Gelände.
Aber es kommen mind zwei dieser Info Stationen noch auf den Platz.
Leine1977 July 31st, 2008, 12:29 PM Die Karmarschstraße mit der verengten Fahrbahn (sollte man überall machen) finde ich auch ganz klasse.:)
Wenn jetzt nur die umliegenden Gebäude noch schöner wären... aber da ist ja leider nichts zu machen.
Kaufhof: Habe neulich gelesen, dass die Metro-Gruppe extreme Probleme mit dem Kaufhof hat - das Warenhauskonzept ist nicht mehr erfolgreich. Ich denke eine Fassadenaufwertung am Bahnhofsplatz kann man sich da auf Jahre hinausabschminken.
Ich ärgere mich jedes Mal über diesen Klotz der überhaupt nicht zu dem doch so gut gelungenen Bahnhofplatz passt.
devilsadvocate July 31st, 2008, 12:32 PM Das beste wäre echt bei vielen Gebäuden ein GRoßfeuer!
Neubau wrüde kommen und die Versicherungen müssten zahlen :-)
lifestyle032 July 31st, 2008, 12:36 PM Würdest du dann nächste Woche eine Selbstanzeige durchführen oder sollen wir dich verraten?? :lol:
devilsadvocate July 31st, 2008, 03:54 PM Kommt mit mir ans Feuer und grillt euch auch eine Wurst :-)
Nee im ERnst, früher waren Bauherren scheinbar noch bereit viel Geld für die Optik auszugeben. Verzierungen hier, Figürchen da...
In den 60 und 70ern herrschate dann die "Nur das nötigste" Bau"kultur", a la "Vier Wände, ein Flachdach, das reicht".
Die Neuzeit prägen Glasbauten.
Hatte denn nicht jemand mal einen Entwurf gepostet, der eine Planung von Kaufhof zeigte? Da war doch auch viel Glas zu sehen?
Im alten Stil wird es wohl, wenn überhaupt, nichts werden. Aber vielleicht kommt diese Epoche einmal wieder...
Leine1977 July 31st, 2008, 04:01 PM In anderen Städten wird vereinzelt schon wieder historisierend gebaut. Bei uns leider nicht. In bestimmten Bereichen könnte die STadt ja eigentlich auch mal Auflagen erteilen. Ich glaube aber, die Stadt ist überhaupt froh, wenn einer invetieren möchte und genehmigt einfach alles (siehe Diskussion um Kröpcke-Center, beim Ihme-Zentrum haben auch Investoren die Pläne bestimmt - das Ergebnis ist bekannt).
Und Dein letzter Brief von der Bauverwaltung bezüglich der FWK zeigte uns ja, dass die in den Ämtern anscheindend immer noch voll auf Glas und Beton stehen. Auf keinen Fall Fassadenschmuck und so.
devilsadvocate July 31st, 2008, 04:19 PM Also ein freund von Auflagen bin ich auch nicht gerade, aber die jetzigen Neubauten sind ja auch gott sei dank keine Schandtaten mehr, wie das Kröpcke Center oder Ähnliches. Da hat sich doch grundlegend schon was geändert.
Ich finde nur, dass man mit der Anzahl der Geschosse anders umgehen sollte.
Warum gibt man nicht alles frei? Es wäre sicherlich ein ungewohnter, aber wirderum auch interessanter Anblick, wenn nicht alles vereinheitlicht werden würde, sondern mal hier und da die Häuser aus der Silhouette herausragen. Wenns optisch schön ist, warum denn nicht?
Leine1977 July 31st, 2008, 04:38 PM In diesem Punkt bin anderer Meinung. Hannover hat nicht das Potential wie Dubai oder Moskau als das da schöne Glitzertürme herausragen. Mangels Geld würden hier nur neue Bredero-Türme emporwachsen.
Insofern bin ich sogar auf einer Linie mit Hillebrecht "keine Hochhäuser in der City". Vielleicht bin ich da zu altmodisch, aber ich mag es wenn Marktkirche, Rathausturm und all die anderen Kirchen die Skyline prägen.
Aber die Diskussion hatten wir schon einmal.
lifestyle032 July 31st, 2008, 08:52 PM Die ersten Blenden wurden auf den Ebenen der Parkdecks montiert (an der Rückseite der EAG schon länger der Fall). Leider sehen sie nicht soo hochwertig aus, wie ich es von dem Rendering erwartete. ^^
http://i38.tinypic.com/ip5sg7.jpg
Leine1977 August 1st, 2008, 09:00 AM ^^ Was Hochwertiges kontte man da auch nicht erwarten.
Schade überhaupt, dass Hannovers Innenstadt dermaßen mit Parkhäusern zugepflastert wird. EAG, RQ und Mehlstraße ist einfach zuviel an einem Ort. Warum baut man nicht wie in anderen Städten Tiefgaragen? Zumindest zur Kurt-Schuhmacher-Straße hätte ich mir eine schönere Fassade gewünscht.
Leine1977 August 1st, 2008, 01:31 PM Für mich kein gleichwertiger Ersatz. Wie kann man nur wieder ein altes Gebäude abreißen und es mit einem lustlosen 0815-Neubau besetzen.:ohno:
Penthäuser mit Blick über die City
Für die an der Arnswaldtstraße geplanten Wohnungen im Stadtteil Mitte gibt es bereits jetzt mehr Interessenten als es Mietobjekte geben wird. Die Bauarbeiten sollen im Herbst nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Die gewaltige Baugrube an der Arnswaldtstraße füllt sich allmählich. Die Arbeiter sind in diesen Tagen damit beschäftigt, die Bausohle mit Eisenmatten auszulegen, anschließend wird sie betoniert, und in etwa vier Wochen werden die Kellerwände ausgeschalt und ebenfalls einbetoniert. „Es läuft alles nach Plan“, sagt Frank Adelstein, Immobiliendirektor der Ärzteversorgung Niedersachsen.
Die Versorgung, die Geld für die Alterssicherung von Ärzten, Tierärzten und Apothekern anlegt, baut seit April auf dem Gelände im Warmbüchenviertel, auf dem bis vor wenigen Monaten noch der stattliche Verwaltungsbau des Schloss- und Villenarchitekten Hermann Schaedtler stand.
92 hochwertige, bis zu 194 Quadratmeter große Mietwohnungen sollen dort im Laufe des nächsten Jahres entstehen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf 20 Millionen Euro. Geplant sind 34 Zwei-Zimmer-, 34 Drei-Zimmer-, 21 Vier-Zimmer-, drei Fünf-Zimmer-Wohnungen und zehn Penthäuser – Terrasse beziehungsweise Balkon und Tiefgaragenstellplätze inklusive.
Adelstein ist sich sicher, dass sich die Investition lohnt. „Wir besetzen eine Nische, denn hochwertige Wohnungen in guten Innenstadtlagen sind bisher nur als Eigentumswohnungen vorhanden“, sagt er. Und die Klientel für ein solches Angebot gäbe es allemal.
„Unsere Kunden sind vor allem ältere Leute – Doppelverdiener oder Rentner –, die ihr Eigenheim im Umland verkaufen und in die Stadt ziehen möchten, um das kulturelle Angebot dort nutzen zu können“, erzählt Adelstein. Diese seien dann auch bereit, den Mietpreis zwischen 7,50 und elf Euro zu zahlen, schließlich würde ihnen auch ein umfangreicher Service geboten, betont Adelstein.
Das Gebäude, dem das historische Portal des früheren Schaedtler-Baus gegenüber des Gartenfriedhofs an der Marienkirche vorgelagert sein wird, soll im Herbst nächsten Jahres fertiggestellt sein. Ende dieses Jahres sollen die Grundrisse der Einheiten feststehen, damit die Ärzteversorgung im Frühjahr 2009 mit der Vermarktung beginnen kann. Dieser Schritt dürfte dann recht schnell abgeschlossen sein. „Wir haben bereits 150 Interessenten für die 92 Wohnungen“, sagt Adelstein.
devilsadvocate August 1st, 2008, 03:53 PM ^^ Was Hochwertiges kontte man da auch nicht erwarten.
Schade überhaupt, dass Hannovers Innenstadt dermaßen mit Parkhäusern zugepflastert wird. EAG, RQ und Mehlstraße ist einfach zuviel an einem Ort. Warum baut man nicht wie in anderen Städten Tiefgaragen? Zumindest zur Kurt-Schuhmacher-Straße hätte ich mir eine schönere Fassade gewünscht.
ABER es ist doch ein gutes Zeichen, dass sie hier keine Tiefgarage zugelassen haben... rate mal wohl warum :-)
lifestyle032 August 1st, 2008, 04:06 PM Genau! Da hast du jetzt aber nicht nachgedacht, Leine! :tongue2:
Alexander_L7376 August 1st, 2008, 04:09 PM @ devil: Ich weiss warum :-) ich bin deine Meinung..... :-)))
Leine1977 August 1st, 2008, 06:34 PM Versteh ich jetzt nicht. Guckt ihr lieber auf olle Lamellen? Am EAG, RQ kann man doch problemlos in die Tiefe gehen. Man könnte dies sogar mit dem D-Tunnel verbinden. Spart dann sogar noch Geld.
devilsadvocate August 1st, 2008, 07:05 PM Also am RQ könnte man wohl in die Tiefe gehen. Dort entsteht aber nicht nur Parkhaus, sondern auch Böros, zumindest auch im Erdgeschoss des Neubaus.
Aber wie sollte man bei der EAG in die Tiefe gehen? Man kann ja nicht ein PArkhaus um die Röhren bauen. Also hier ist dies sicherlich nicht machbar. ODer wie hattest Du das geplant, Leine? Mir fällt da jetzt spontan keine Möglichkeit ein, außer vielleicht nuir einen kleinen Teil zu unterkellern.
Leine1977 August 1st, 2008, 07:19 PM Ich dachte unter dem EAG wird nichts mehr genutzt? Egal - aber ich hätte mir zur Kurt-Schuhmacher-Straße eine repräsentativere Fassade gewünscht.
Es ist trotzdem eines der besseren ECE-Center muss ich zugeben.
---
Aus dem Stadtteil-Anzeiger West (mir ist erst jetzt aufgefallen, dass ich mit dem e-Paper ja alle Stadtteile lesen kann)
http://img145.imageshack.us/img145/493/imgck4.jpg
devilsadvocate August 1st, 2008, 07:48 PM DAs Ding sieht aus wie das Kröpcke Center, zumindets was die fassadenteile angeht. Aber Gott sei Dank verschwindet das.
Wie meinst du das, dass unter der EAG nichts genutzt wird? Da ist ja momentan ja auch noch ncihts. Da wird dann später der künftige U-Bahn tunnel lang gehen.
devilsadvocate August 2nd, 2008, 11:36 AM ICh finds einfach nur schade,d ass solche Unternehmen so weit von der Inennstadt entfernt sind (AWD, VHV, HDI, TUI usw.). Könnten sie nicht auf dem Südbahnhof bauen, oder in der Innenstadt dafür alte hässliche Gebäude abreißen?
Vermutlich spielen die Grundstückspreise eine große Rolle :-S
gstolze August 2nd, 2008, 08:52 PM ICh finds einfach nur schade,d ass solche Unternehmen so weit von der Inennstadt entfernt sind (AWD, VHV, HDI, TUI usw.). Könnten sie nicht auf dem Südbahnhof bauen, oder in der Innenstadt dafür alte hässliche Gebäude abreißen?
Vermutlich spielen die Grundstückspreise eine große Rolle :-S
Nein das war von der Stadt so gewollt. Es sollten dezentrale Büroflächen entwickelt werden, um den Spekulationsdruck von der Innenstadt zu nehmen.
Daher die Bauten in Lahe, an der Karl-Wiechert-Allee, die ehemalige LVA in Laatzen usw. Außerdem ist so die Auslastung der Stadtbahnen günstiger, da morgens und abends Leute jeweils in beide Richtungen fahren, als nur morgens stadteinwärts und abend stadtauswärts. Ich finde es etwas schade, denn der Innenstadt würden ein paar Bürobauten gut tun. Im Bereich ZOB/Raschplatz könnten meiner Meinung nach ruhig 3-4 Hochhäuser stehen.
Leine1977 August 3rd, 2008, 12:49 PM Ist in anderen Städten genauso. Ich finds richtig so. Die Innenstadt gehört nicht mit monströsen Konzernzentralen zugepflastert. Wenn man sich das e.on Gebäude ansieht werdet ihr mir beipflichten. Zudem soll der Neubau - wie bereits beschrieben - ebenfalls im schlichten 70er Jahre Look gebaut werden. Sowas will ich nicht in der City sehen.
Am Raschplatz können sich gerne alle austoben - der ist sowieso hoffnungslos. Hier übrigens Vorstellungen aus einer offiziellen Präsentation der Stadt im letzten Jahr:
http://img184.imageshack.us/img184/8017/bild6ku1.jpg
Meiner Meinung nach völlig überholte 90er Jahre Architektur.
devilsadvocate August 3rd, 2008, 12:57 PM Also das linke Modell finde ich total klasse! Auchd as rechte Modell ist nicht von schlechten Eltern, aber zu niedrig in dfer Höhe!
brossa August 3rd, 2008, 02:12 PM Unten links sieht klasse aus!
telemaxx August 3rd, 2008, 04:28 PM So Leute ich bin auch wieder im Land!!
Nach 2 Wochen Urlaub ohne TV, Handy und PC oder Internet... :)
Hier hat sich ja allerhand getan, sehr erfreulich.
Vor allem der weit vorangeschrittene Görtz-Bau beeindruckt mich.
Schade, dass es nichts Neues beim Raschplatz und am Kröpcke-Center gibt.
lifestyle032 August 4th, 2008, 02:56 PM Ich weiß nicht, ob euch die Seite neu ist, aber es gibt eine Internetpräsenz des Expo-Parks. Dort kann man sich auf einer interaktiven Karte wunderbar ansehen, welche Grundstücke noch zu verkaufen sind und welche mit der Expo-Bebauung übernommen wurden bzw. übernommen werden können.
Der Punkt "Mietobjekte" ist auch recht interessant, da hier die bereits geplanten neuen Architekturen zur Miete angeboten werden (waren die Pläne nicht von City-Förster?).
http://www.expo-park-hannover.de/03_grundstuecke.html
devilsadvocate August 4th, 2008, 03:18 PM Gerdae jetzt will ja auch die stadt den Bebauungsplan dahingehend ändern, dass auch Firmen nicht nur des IT-Sektors bauen dürfen, sondern auch welche aus dem regenerativen Rohstoffbereich.
Leine1977 August 5th, 2008, 09:35 AM Das wird euch doch bestimmt alle freuen:
Laut Haz von heute geht es jetzt im August am Raschplatz mit den Bauarbeiten los. Die Verträge sind jetzt in trockenen Tüchern.
ac303id August 5th, 2008, 10:11 AM wie leine gerade geschrieben hat:
gelesen auf haz:
http://img225.imageshack.us/img225/1482/startbauarbeitenraschplpb9.jpg
ac303id August 5th, 2008, 10:18 AM noch nicht wirklich ein projekt, aber es könnte ein richtig großes werden, auch mit vorbild für ganz deutschland:
http://img396.imageshack.us/img396/9859/ledstrassenbeleuctungnc2.jpg
devilsadvocate August 5th, 2008, 10:43 AM Zwei Wochen also wieder, bevor es losgeht.. naja...
Also ich wäre ja für eine Brücke zwischen disco und Kino.Und ganz fertig ist die "PAssarelle" doch auch noch nciht, oder? Der Raschplatzumbau macht doch genau an der Polizei halt. Der weitere Umbau hängt dann erst vom WEißekreuzplatz mit Pavillon und neuem VHS Gebäude ab, oder sehe ich das falsch? Die TReppen werden dann wohl durch den geplanten Neubau verschwinden müssen, was aber auch ganz gut ist.
telemaxx August 5th, 2008, 12:45 PM Zum Rosenquartier stand heute in der HAZ, dass es schon zur Hälfte belegt ist.
1000 m² mietet BlueSky an, andere Mieter sind außerdem Schuh Neumann, Blackyard und Le Crobag.
Von den 5200 m² Bürofläche sind auch schon ein Viertel vermietet.
devilsadvocate August 5th, 2008, 02:37 PM Hier in Hannover finde ich es echt phänomenal, wie man live miterleben kann, wie eine Stadt aus sich herausgeht und die ehenmaligen "no-go-areas" zu tollen Stadtvierteln werden...
Leine1977 August 5th, 2008, 03:18 PM Trotzdem würde ich mir mehr qualitätsvollere Fassaden wünschen.
lifestyle032 August 5th, 2008, 07:38 PM Es gab noch weitere Neuigkeiten in der heutigen HAZ, und zwar zu ehemals Heutelbeck:
"[...] Im Juni 2009 soll das neue Haus bezugsfertig sein. Für den Zeitraum Ende August bis Anfang September rechnet der Bauherr mit der Eröffnung. Als Mieter auf der insgesamt 3500 Quadratmeter großen Verkaufsfläche werden das Schuhgeschäft Roland und die Modemarken S.Oliver und Marc O' Polo einziehen."
devilsadvocate August 5th, 2008, 08:11 PM Heutelbeck, erste WAnd steht:
http://img167.imageshack.us/img167/6872/050820081708zy1.jpg
telemaxx August 5th, 2008, 10:09 PM @devil:
In unserer Projektliste erscheinen die Bilder zum Heutelbeck-Neubau und zum Umbau der Ernst-August-Markthalle nicht mehr.
Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass die alte Website der Centrum nicht mehr online ist.
Vielleicht könntest du in nächster Zeit die Bilder von der neuen Website verlinken.
lifestyle032 August 5th, 2008, 11:11 PM Habe ich mal gerade erledigt. Die Bilder habe ich in etwas kleinerer Ausführung reingestellt, da sonst die Navigation in der Karte erschwert wird (kann aber auch an meiner Auflösung 1024x768 liegen).
ac303id August 6th, 2008, 01:21 PM der umbau am königswortherplatz schreitet so gut voran, dass dieser bereits ab donnerstag 07.aug. bis zum 14.aug gesperrt wird. nur die spuren vom bremer damm in die brühstr bleiben befahrbar.
http://img144.imageshack.us/img144/1199/knigswortherplatzsperrudd0.jpg
na dann bin ich mal auf das chaos gespannt.
Leine1977 August 6th, 2008, 09:59 PM So ein Mist, das Leineschloß wird nun völlig verunstaltet. Und wo bitteschön hat das Land auf einmal soviel Geld?
Ich hoffe ernsthaft, dass dieses Vorhaben nicht die Flusswasserkunst behindert:
http://img183.imageshack.us/img183/8669/imgeg8.jpg
Haz, 07.08.
lifestyle032 August 6th, 2008, 10:25 PM Mir schwant Böses.. wo soll der der Neubau denn bitte entstehen, wenn gleichzeitig der jetzige Plenarsaal bleibt? Entweder wird die FWK gefährdet oder die Grünfläche an der Leine muss weichen. Dies versteckt selbige nur noch mehr, und eine Art "Stadt-am-Fluss" Projekt kann man sich abschminken.
Ich finde aber eh, dass die Ihme ja eigentlich der größere Fluss ist. Dort spielt sich bei gutem Wetter auch einiges ab.
Leine1977 August 6th, 2008, 10:35 PM Die Ihme ist aber in wirklichkeit nur ein Rinnsaal. Durch den "Schnellen Graben" am Maschsee wird die Ihme von der Leine gespeist. Deswegen sieht sie in der City so klein aus.
Ich versteh auch nicht warum die das Leineschloss jetzt mit mehreren Architekturstilen versauen. In Bayern baut man sehr aufwendig die Residenzen originalgetreu auf und bei uns macht man diese wieder kaputt.
So geht man nicht mit seinem Königreich um!:ohno:
devilsadvocate August 7th, 2008, 01:11 PM Hier reißen sie auch diese hässlichen Schaudinger ab:
http://img232.imageshack.us/img232/188/070820081731iq0.jpg
telemaxx August 7th, 2008, 01:24 PM Mir gefällt das Gebäude nach dem kleinen Umbau schon viel besser.
Und dass diese Schaukästen wegkommen finde ich auch sehr gut.
Heute war in der HAZ ein Artikel zum Umbau der Galerie Luise.
Vielleicht kann den mal jemand reinstellen.
Leine1977 August 7th, 2008, 01:48 PM ^^ Kommen die wirklich weg? Das wär gut und würde das Gebäude schön aufwerten.
Galerie Luise: spektakulär ist der Artikel nicht. Im Grunde werden nur die getönten Scheiben ausgetauscht und in der Kuppel ein Cafe installiert.
Südstadt: Mit Erschrecken habe ich in der Geibelstraße festgestellt, dass jetzt nicht nur viele Nachriegshäuser Dämmplatten anbringen, sondern auch die ersten stuckverzierten Altbauten. Die sehen nach Sanierung wie ein gewöhnliches 60er Jahre-Haus aus.:ohno:
Diese Energiespargesetze missachten ja leider die Ästhetik der Fassaden.
telemaxx August 7th, 2008, 02:03 PM Ach, du Schande!!!
Wie können die das denn einfach so machen?!?!?!
Lasst mich raten, diese schönen Gebäude stehen natürlich nicht unter Denkmalschutz...
Mich wundert, dass sich die Bewohner darüber nicht beschweren.
Ich würde mich dagegen wehren irgendwie.
Luoen August 7th, 2008, 02:11 PM Ich fürchte, dass es vielen schönen Altbauten so ergehen wird in nächster Zeit. Viele Inhaber scheren sich nicht ums Aussehen und machen die notwendigen Sanierungen so billig wie möglich. Sowas sollte der Gesetzgeber irgendwie besser berücksichtigen, wie ich finde.
-Advocate- August 7th, 2008, 02:18 PM :bash:
Energiespargesetze!
Solche Vorgänge gibt es anscheinend überall in Hannover.
Ein ältertes Gebäude aus der Vorkriegszeit in Ahlem wird gerade genau so verdeckt.
Die Ründungen der Fenster werden dabei ignoriert und die Platten im Rechten Winkel zueinander angelegt.Danach wird es sicherlich so aussehen wie die meisten gebäude in Ahlem aus den 60er Jahren. :ohno:
Ist zwar architektonisch kein riesiger Verlust in diesem Fall aber die Tendenz ist ein Risiko für ältere Gebäude in Döhren,Südstadt,Oststadt,List etc.
-Advocate- August 7th, 2008, 02:22 PM del
Leine1977 August 7th, 2008, 02:22 PM In der Regel sind es ja die Bewohner selbst, die das machen, da solche Häuser häufig Eigentümergesellschaften sind.
Ehrlich gesgt verstehe ich auch nicht, warum der Gesetzgeber sowas nicht berücksichtigt. Ich meine, das wird künftig ja kein Hannover-Problem sein. In 50 Jahren bereuen es wahrscheinlich wieder alle.
Leine1977 August 7th, 2008, 02:22 PM In den Threads Dresden und Leipzig sieht man, dass alle Altbauten liebevoll saniert werden. Nachträglich wird sogar Stuck angebracht, wo es fehlt.
Ich dachte bislang, dass es in Hannover auch einen Markt dafür gibt. Für eine schöne Fassade würde ich doch mehr Geld bezahlen wollen.
Alexander_L7376 August 7th, 2008, 10:08 PM :bash:Für solche Dinge hat Üstra Geld..... :bash:
http://www.ihmebote.de/2008/08/07/cdu-uestra-haltestellen/
Squig August 7th, 2008, 11:20 PM Hä? Inwiefern kostet das Geld? Die Üstra hat doch gesagt, dass die Schilder sowieso ausgetauscht werden müssen. Find ich legitim.
Orbiter August 8th, 2008, 12:30 AM Rolltreppen für die EAG:
http://img381.imageshack.us/img381/7969/rolltr02ui1.jpg
http://img381.imageshack.us/img381/9987/rolltr01qc6.jpg
Nur so, weil ich dran vorbei gekommen bin:
http://img381.imageshack.us/img381/8999/wrml01jz9.jpg
http://img210.imageshack.us/img210/3084/pdw01pc9.jpg
telemaxx August 8th, 2008, 12:49 AM Ja, hab ich heut auch gesehen, die 16. Expo-Lichtsäule steht.
Wieso stehen in unserer Projektliste der Umbau des Ihme-Zentrums und des Strandbades unter Neubauten?! :)
lifestyle032 August 8th, 2008, 09:52 AM Danke für die Bilder Orbiter!
@ telemaxx: Ich denke dass die Projekte schon recht früh eingetragen wurden und keine entspreche Markierung als Umbau erhalten haben. Vlt. wurde es schlicht vergessen; das "neue" Markierungssystem gab es ja noch nicht von Anfang an..
devilsadvocate August 8th, 2008, 06:50 PM @lifestyle: Habs geändert:-)
Der Südstadt Wohnhof geht los:
http://img517.imageshack.us/img517/2121/30012008218it6.jpg
"Südstadt: Auf der Brache tut sich was
Auf dem ehemaligen Firmengelände des Autohauses Opel Günther sind die Bagger angerückt und haben bereits große Teile der Hallen abgerissen. Im Oktober sollen auf der rund 3000 Quadratmeter großen Industriebrache die Bauarbeiten für 32 familienfreundliche Wohnungen gehobenen Standards beginnen.
Angelegt sind einige Wohnungen im Penthouse- und im Maisonette-Stil, auch eine Tiefgarage ist geplant. Die Gundlach-Gruppe investiert rund zwölf Millionen Euro in das Bauprojekt zwischen Großer Düwelstraße und Tiestestraße.
Mietwohnungen auf der einen Seite,Eigentum auf der anderen, dazwischen ein Haus im Innenhof:So sehen die Pläne des Architekturbüros Agsta aus Linden aus, das den Zuschlag für das Gundlach-Projekt bekommen hat. ImJanuar hatte sich eine Jury aus Bezirksratspolitikern und Verwaltungsmitarbeitern für den Entwurf des Agsta-Architekten Harald Schulte entschieden; Peter Lassen, der sich mit Vasati und Q´Artis 7 selbst in der Südstadt verewigt hat, hatte die Auswahl moderiert.
Wenn alles glatt läuft, könnten imNovember 2009 schon die ersten Mieter, beziehungsweise Eigentümer einziehen. Insgesamt vermarktet das Hannoversche Bau- und Immobilienunternehmen knapp 4000 Quadratmeter Wohnfläche. Rund 1500 Quadratmeter werden vermietet, erläutert Gundlach-Vertriebsleiter Christian Kaiser.
Die 13 Mietwohnungen liegen allesamt an der Großen Düwelstraße, in den Häusern mit den Nummern 44 bis 46, erläutert Projektleiter Thomas Prietzel. Die drei geplanten Maisonette-Wohnungen bekommen alle einen eigenen kleinen Garten. Die künftigen Bewohner haben die Wahl zwischen vier bis sechs Zimmern, die Größe der Wohnungen über zwei Etagen liegt zwischen 135 und 188 Quadratmetern.
Außerdem plant Gundlach acht Zwei- bis Dreizimmerwohnungen mit einer Fläche von 69 bis 107 Quadratmetern. Im vierten Stock, dem Dachgeschoss, werden zwei Penthouses mit jeweils 150 Quadratmetern gebaut, erläutert Prietzel. Für jede Wohnung soll es mindestens einen Stellplatz in der Tiefgarage geben. „Vorgesehen ist zusätzlich auch ein Stellplatz für ein Stadtmobil“, kündigt der Projektleiter an. Das Auto können Mieter und Eigentümer teilen, umSpritkosten zu sparen.
Acht Wohnungen verkauft Gundlach in dem allein stehenden Haus im Innenhof zwischen den beiden Blockrandbebauungen. Vorgesehen sind zwei Penthouses, eins mit zwei Zimmern auf 85 Quadratmetern Wohnfläche und eins mit drei Zimmern auf 102 Quadratmetern. Dazu kommen drei 128 Quadratmeter große Vierzimmerwohnungen und drei 110 Quadratmeter große Dreizimmerwohnungen.
In den Häusern Tiestestraße 9 bis 11 baut Gundlach sechs Maisonetten, vier bekommen einen Garten im Erdgeschoss. Die Größe variiert zwischen vier und viereinhalb Zimmern, das entspricht 135 bis 155 Quadratmetern. Unter den beiden Penthouses mit drei, beziehungsweise vier Zimmern (126 und 151 Quadratmeter) liegen noch zwei Dreizimmerwohnungen mit jeweils 109 Quadratmetern.
Ganz günstig sind die Eigenheime, die nahezu Passivhaus-Standard erreichen, freilich nicht: 2750 Euro soll der Quadratmeter kosten, kündigt Vertriebsleiter Kaiser an. Der Verkaufsstart ist für Februar oder März geplant. Bis dahin ist auf der Industriebrache noch viel zu tun.
„Der Komplex wird jetzt langsam abgerissen“, sagt Prietzel. Die alte Tankstelle ist bereits vom Erdboden verschwunden, im Moment werden die Gewerbegebäude abgerissen, zuletzt ist das Wohnhaus dran. Die Bauarbeiten werden noch fünf bis sechs Wochen dauern. "
devilsadvocate August 8th, 2008, 11:57 PM Neues Projekt:
Vom Expo-Park zum Möbelpark
Der Design-Ausstatter Klingenberg will wie Möbel Staude neben Ikea am Expo-Park bauen – und die Regionsspitze reagiert dieses Mal nicht ablehnend.
Wenn Bundespräsident Horst Köhler in Berlin zum Sommerempfang bittet, Aussteller auf der Automesse IAA oder der Funkmesse edle Lounges einrichten oder auf dem Maschsee der Peppermint-Dome eingerichtet wird, sind immer Möbel von Uwe Klingenberg dabei. Der 48-jährige Unternehmer hat eine Marktnische entdeckt: Er verleiht Designprodukte für große und kleine Veranstaltungen und verkauft sie anschließend gebraucht zu erheblich reduzierten Preisen. Angefangen hat er am Nordstädter Weidendamm, dann zog er zum Telefunkenkreisel in Ricklingen um, doch auch dort werden die Räume jetzt zu klein. „Mein Traumstandort ist neben Ikea im Expo-Park“, sagt Klingenberg. „Da will ich hin.“
Und die Chancen stehen nicht schlecht. Mit der Stadt verhandelt er dem Vernehmen nach schon länger –und inzwischen auch über Details der Bebauung. Auf 4000 Quadratmetern Grundfläche will der Unternehmer eine Halle errichten, zehn bis zwölf Meter hoch, die sich „optisch anpasst an die Bauten von Ikea und den jemenitischen Pavillon“. Die Stadt lege großen Wert auf hochwertige Architektur, sagt Klingenberg. Erste Entwürfe sollen schon vorliegen, seien aber noch geheim, heißt es.
Die große Hürde ist ohnehin die Haltung der Region, die weitere Einzelhandelsansiedlungen im Expo-Park verhindern will – schon Ikea war eine Ausnahme (siehe Text rechts). Beim Unternehmen Möbel Staude, das zusätzlich zum Stammsitz in Hainholz ein neues Möbelhaus neben Ikea mit einem Dienstleistungskonzept einrichten will, stellt die Regionsspitze auf stur. Bei Klingenberg sind die Fronten nicht ganz so hart. „Ich kann mir vorstellen, dass die Bewertung anders ausfallen könnte“, formuliert Regions-Wirtschaftsdezernent Georg Martensen vorsichtig. Eine abgestimmte Meinung gebe es dazu in der Regionsspitze noch nicht, aber er habe „von dem Wunsch Klingenbergs schon gehört“, sagt Martensen.
Der Unterschied bei der Bewertung liegt im Sortiment der beiden Händler. Während klassische Möbelhäuser ihre sogenannten Randsortimente, also alles von Bilderrahmen bis zu Wassergläsern, beständig ausweiten und damit potenziell dem Innenstadthandel Umsätze streitig machen, ist Klingenberg ein Unternehmen, das seinen Umsatz überwiegend mit Dienstleistungen wie Möbelvermietung und neuerdings auch -leasing macht. Der Verkauf gebrauchter Möbel an Privatkunden stellt dagegen nur einen relativ kleinen Geschäftsbereich dar. „Außerdem“, sagt Martensen, „dürfte die Zielgruppe bei einem Design-Möbelhändler nicht deckungsgleich sein mit der Zielgruppe klassischer Möbelhäuser.“
Für Klingenberg kämen Innenstadtlagen ohnehin nicht in Betracht: „Da komme ich mit meinen großen Transportern doch gar nicht durch.“ Für ihn zählen im Expo-Park nicht nur die Nähe zu Ikea und der kurze Weg zu den Autobahnen, sondern auch die Nachbarschaft. „Ich beliefere die großen Messen, mit Ferrari arbeite ich beim Galerie-Luise-Projekt zusammen, und die Leute vom Peppermint-Park sind richtige Freunde von mir“, sagt er. Wann er zum Expo-Park umziehen will? „So schnell wie möglich.“
Leine1977 August 9th, 2008, 12:12 PM IG Linde
Tatsächlich. Im Vorbeifahren habe ich heute gesehen, dass ein Arbeiter unter Schwerstarbeit die Schaukästen zu zerlegen.
Threads
Ist das OK, dass ich mal einen Thread für das komplette Altstadtareal angelegt habe? Neben der Flusswasserkunst wird dieses Gebiet künftig eine wichtige Rolle spielen. Für Hannover allemal bedeutend.
By-the-way: wir wollten dagegen ja auch mal welche zusammenlegen bzw. entfernen. Ich glaube das können wir allerdings nicht als gewöhnliche Forumsmitglieder oder?
Heutelbeck
In der rückwärtsgewandten Seite fügt es sich eigentlich sehr schön in die Packhofstraße ein. Die Häuser rechts und links davon hätte centrum gleich mitnehmen sollen. :-)
http://img143.imageshack.us/img143/7554/1grks1.jpg
http://img143.imageshack.us/img143/6758/2grzl2.jpg
devilsadvocate August 9th, 2008, 01:34 PM doch doch, in unserer Projektliste auf Seite 1!! Schaust Du da etwa nicht rein?? :(
Gebe mir da immer so viel Mühe!!!
Aber passt sich ganz gut in die Umgebung ein!
Leine1977 August 9th, 2008, 02:06 PM Oh sorry. Ja, da hatte ich leider schon länger nicht reingeschaut, denn ich bin oft an einem anderen Rechner, wo ich Probleme mit der Karte habe (leider).
Großes Lob aber nochmal, die Karte ist echt ein Knüller!!!
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Nachtrag aus dem Stadtteilanzeiger WEST
http://img204.imageshack.us/img204/8414/img4xe2.jpg
Man, edeka investiert aber richtig viel derzeit in seine Supermärkte.
telemaxx August 11th, 2008, 12:32 PM Mich würde mal interessieren, was mit der Rückseite des Raschplatz-Gebäudes 5 passieren soll.
Wird die Fassade des Gebäudes im EG geöffnet?
Werden dort im EG Geschäfte einziehen oder bleibt der Rückseitencharakter erhalten?
Wird die Fassade ähnlich gestaltet wie am Raschplatz?
lifestyle032 August 11th, 2008, 01:24 PM Eine, wie ich finde, gute und berechtigte Frage!
Leider habe ich auch noch keine Antwort darauf gefunden.
lifestyle032 August 11th, 2008, 05:24 PM Heute wurde damit begonnen, die paneelenartigen Verkleidungen an der Seite der EAG anzubringen, die der Kurt-Schumacher-Straße zugewandt ist.
Leine1977 August 11th, 2008, 06:22 PM Wenn ich das neue ECE Bollwerk in Essen sehe, welches in der aktuellen "Bauwelt" heftigst kritisiert worden ist (Artikel: Die Shopping-Monopolisten), haben wir ja doch einigermaßen Glück gehabt. Dort wurde ein Platz überbaut und nun ein Jugendstilkaufhaus gesprengt(!) (das mit dem Turm).
Offensichtlich haben nach dem interessanten Artikel die Stadtplaner keine Handhabe. Opposition und Bürgerinitiativen wurden dabei übergangen.
http://img382.imageshack.us/img382/8172/bild1rp8.jpg
Ich hoffe inständig, dass unser zweiter Kaufhof einmal kleinparzelliert zerlegt wird und dort nicht auch irgendwas fensterloses entsteht.
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@lifestyle: meinst Du die am Parkhaus? Kann ich immer noch nicht verstehen, wie man so eine Fassade zur repräsentativen Kurt-Schumacher-Straße genehmigen kann.
Leine1977 August 11th, 2008, 10:55 PM Kein Investor – Erdmann gibt auf
Das Ende des traditionsreichen Herrenausstatters Erdmann scheint besiegelt. Ein Investor, der nach Angaben des Eigentümers zuletzt noch Interesse an einem Einstieg in die Firma hatte, ist nach HAZ-Informationen endgültig abgesprungen.
http://img523.imageshack.us/img523/9434/3064061080812hannerdmanlo4.jpg
Die Tage sind gezählt: Was aus dem Haus in der Großen Packhofstraße wird, ist unklar. Foto: Surrey
Georg Erdmann bestätigte am Montag: „Ich werde meine Firma im nächsten Jahr schließen.“ Ein genauer Termin stehe noch nicht fest. Bisher verhandelt er mit dem Betriebsrat über eine Schließung zum 31. Januar. Möglicherweise wird das Geschäft aber doch noch bis ins Frühjahr geöffnet bleiben.
Der Inhaber, inzwischen selbst 71 Jahre alt, hatte in den vergangenen Monaten viele Verhandlungen geführt, um seinem Modehaus mit derzeit 63 Mitarbeitern ein Überleben zu sichern. Am Ende war nun doch alles erfolglos. Die von seinem Vater gegründete Firma sei inzwischen „auch ein Stück Hannover“, sagt Erdmann, deshalb bedauere er den Schritt. Um die Zukunft seiner Mitarbeiter, die teilweise seit ihrer Ausbildung im Betrieb sind, werde er sich „persönlich kümmern“, da er wisse, wie „schwierig der Arbeitsmarkt im Handel gerade für die Älteren geworden ist“.
Nach dem Ende von Heutelbeck galt Erdmann als eines der letzten großen, familiengeführten Modehäuser in Hannovers Innenstadt. Dem Vernehmen nach musste der Inhaber in den vergangenen Jahren regelmäßig hohe Beträge zum Betrieb dazuschießen. Miete soll er an die Immobiliengesellschaft, die ebenfalls im Familienbesitz ist, ebenfalls schon lange nicht mehr zahlen. Nach Konflikten soll er seine Schwestern, die Anteile am Betrieb hielten, inzwischen ausbezahlt haben. Nachfolger für die Leitung seines Handelshauses fand er trotzdem nicht. Seine leiblichen Söhne sind beruflich andere Wege gegangen. Jan Gizyn, der Sohn von Erdmanns neuer Frau, ist mit 26 Jahren zu jung, um den Betrieb zu übernehmen, er soll zunächst in anderen Modehäusern Erfahrungen sammeln.
Der Betriebsrat verhandelt bereits über einen Sozialplan. Der hannoversche Wirtschaftsprüfer Paul Morzynski bereitet die Auflösung der Gesellschaft vor. Ein Insolvenzverfahren werde es wohl nicht geben, sagt er: „Herr Erdmann strebt eine ordnungsgemäße Liquidation an.“ Für die Immobilie soll es schon Interessenten geben.
Vor allem die „negativen Nachrichten über Hertie und SinnLeffers“ hätten potenzielle Investoren verschreckt, bedauert Erdmann: „Das Signal ist, dass im Handel nichts mehr zu verdienen ist.“ Dieser Einschätzung stimmt Bernd Voorhamme, Chef der hannoverschen Einzelhandelsvereinigung City-Gemeinschaft, zu. Er sehe das Modehaus prinzipiell „gut aufgestellt, um am Markt zu bestehen“. Er hoffe nach wie vor, dass Erdmann noch einen Nachfolger präsentieren kann. Andererseits sei der Einzelhandel derzeit von einer Kaufzurückhaltung gebeutelt, wie man sie „lange nicht erlebt habe“.
Diese sei in der gesamten Branche spürbar. „Da kann man es dem Investor nicht verdenken, dass er vorsichtig ist“, sagt Voorhamme. „Den Menschen bleibt einfach nicht mehr genug übrig vom Brutto, als dass sie viel investieren würden.“ Dennoch sei es bedauerlich, dass Erdmann bisher keinen Investor habe finden können.
Georg Erdmann selbst betont, dass es „ein langes, schönes, aber auch arbeitsreiches Berufsleben in dieser so aufstrebenden Stadt“ gewesen sei. Er sei „stolz auf diese Stadt“ und lebe mit seiner Familie gerne hier.
Orbiter August 12th, 2008, 01:52 AM Schade. Besonders weil es ein heimisches Unternehmen ist.
Wo liest du eigentlich die Bauwelt?
Leine1977 August 12th, 2008, 09:17 AM Schade. Besonders weil es ein heimisches Unternehmen ist.
Wo liest du eigentlich die Bauwelt?
http://www.bauwelt.de/sixcms_4/sixcms/list.php?page=pg_bauwelt_startseite#Inhalt
Seiten 8 und 9 download
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Die Bauwelt hat den Tag der Architektur in Essen offenbar mit einem kräftigen Fußtritt gestört (siehe Letzte Seite). Anlass war die Kritik von Ludger Fischer an der Shopping-Mall Limbecker Platz in Heft 22. Als Fußtritt empfand der Planungsamtsleiter Thomas Franke diese Kritik. Seine Stellungnahme erschien in Heft 24. Wir stehen zu dieser Störung. Wenn der Essener Planungsdezernent Hans-Jürgen Best für ein derart aus den Fugen geratenes Projekt Beifall von uns erwartet, hat er sich getäuscht. Wenn er glaubt, dass eine solche Mall, weil sie doch „edel und wertig“ daherkomme und weil sie „bloß drei Hektar Innenstadtfläche“ in Anspruch nehme, gelobt werden müsse, gleichfalls. Wir haben nichts dagegen, dass sich Essen rühmt,
bald über die – nach Angaben des Betreibers ECE – größte innerstädtische
Shopping-Mall Deutschlands zu verfügen, und somit das Label verdient, zur Spitzengruppe einer deutschen „Einkaufsstadt“ aufgestiegen zu sein.
Wir finden nur, dass man dann auch die Engstirnigkeit eingestehen sollte, mit der die Jugendstil-Fassade des alten Kaufhauses geopfert wurde, in einer
Stadt, die nicht viele solcher Ikonen zu bieten hat. Es geht aber beim Fall Limbecker Platz um viel mehr als um diesen Altbau. Es geht um das Prinzip kleinteiliger Stadtbeherrschung, das in Essen – und eben nicht nur dort – zurzeit durch die in vielen Fällen maßstabslose, geschichtsvergessene
und strukturlose Rückkehr großer Shopping-Malls in die Innenstädte preisgegeben wird.
(...)
=> das Kröpcke-Center lässt grüßen!
Orbiter August 12th, 2008, 12:09 PM Ich würde das weniger auf das Kröpckecenter (bzw. auf dessen in diesem Forum bekannten Umbauplan) beziehen, sondern viel mehr auf die EAG am Hauptbahnhof. Der vorgestellte Plan fürs Kröpckecenter ist so schlecht nicht, er glättet die Raumkanten, die durch den aktuellen Baukörper doch stark zerklüftet wirken. Zumal die Diskussion eh schwirig ist, solange sie nur auf einem Bild basiert. Enttäuschender ist aus meiner Sicht da der Entwurf für den Wormlandersatzbau. Mit den riesigen mehrgeschossigen Schaufensten stimmen die Proportionen der Fassade nicht mehr, was zur Packhofstraße auf Grund ihrer Enge nicht so deutlich wird, um so mehr aber zur Karmarschstraße hin auffällt. Das ist aber eine Frage zum einen der Gebäudehöhe und zum anderen der Fassadengestaltung.
Um zur Ernst-August-Gallerie zurück zu kehren, haben wir in Hannover in sofern Glück, das es sich um das Grundstück ehr um ein Randgrundstück handelt, an einer Straße die schon lange als Problemfall galt. Nun zumindest in der Hinsicht wird eine Aufwertung erfolgen, mittelfristig bietet sich mit dem U-Bahnbau eine weitere Chance. Allerdings hört es damit auch fast schon auf. Der entstandene Baukörper ist eine Standart-Mallarchitektur und kein echerter zugewinn für die Baukultur in der Stadt. Aber das war ja schon klar, als nur die Fassade für einen Wettbewerb ausgeschrieben wurde. Den gab es wohl auch nur, damit das Stadtplanungsamt sein Gesicht waren konnte, ansonsten wurde im Rathaus über das alte Lied gejubelt "Hurra, ein Investor kommt" und danach wahlweise blind oder willfährig zu allem "Ja" gesagt. Denn das Ergebnis ist ernüchternd. Das fällt auch Hannoverbesuchern auf - ein Bekannter, der letzte Woche zu Besuch war meinte bezogen auf die Ecke zum Hauptbahnhof, es sähe ja fast wie vorher aus, ob das alte Gebäude überhaupt abgerissen worden sei?
Schaut man vom Ernst-August-Platz in die Kurt-Schumacher-Straße, blickt man auf ein Fluchttreppenhaus - was für ein Wahnsinn, aber logisch, angesichts der nach innen gerichteten Architektur einer Mall. Über Gebäudehöhen, Dachformen und Parkdecks will ich jetzt gar nicht erst reden.
Wir werden zumindest für ein paar Jahrzehnte damit Leben müssen.
devilsadvocate August 12th, 2008, 03:43 PM Und hier ist das Foto :)
Wir müssen aber auch ebdenken, dass das ECE so einige Projekte in der Innenstadt angeschoben hat und meiner Meinung nach sogar nach der Expo wieder zu einem regelrechten Bauboom geführt hat!
http://img124.imageshack.us/img124/7593/120820081774qj0.jpg
Görtz: Fensterrahmen sind schon angebracht. DA gehts echt zügig!
Beim Rosenquartier sind schon die ersten Steelen für das Erdgeschoss sichtbar aus dem Boden ragend.
gstolze August 12th, 2008, 05:37 PM Also die Fassade zum Ernst-August-Platz finde ich ganz gelungen. An der Kurt-Schuhmacher-Str. sieht es da nicht ganz so gut aus. Man muss mal abwarten. Ich dachte, dass vor die Fenterflächen keine Lamellen kommen, sondern nur vor die Parkebenen. Aber es ist ja glücklicherweise wirklich nur eine Randlage und das was vorher da war, war auch nicht besser. Das Konzept, in der Mitte keinen Haupteingang zu haben verstehe ich schon, denn so werden Fußgängerströme entlang des neuen Rosenviertels in Richtung Innenstadt gelenkt. Sollen an der Kurt-Schuhmacher-Straße eigentlich noch Bäume gepflanzt werden?
Zu verdanken haben wir diese Architektur übrigens mal wieder dem Stadtplanungsamt. Ich hatte mir damals die Entwürde des Architektenwettbewerbs angesehen. Es gab durchaus Pläne, die sich an klassiche Warenhausarchitektur angelehnt haben, mit schönen Sandsteinfassaden. Ähnlich wie bei dem Gebäude in der Großen Packhofstraße wo der Laden ZARA drin ist.
Aber die ehemalige Stadtbauräting Frau Bockkhoff-Griess hat mal wieder gesagt..."hier haben wir immer auf modern gesetzt" o.ä. Also hatten traditionelle Entwürfe keine Chance mehr. Ich bin ja froh, dass zumindest zum Bahnhof hin eine Sandsteifassade gekommen ist.
Leine1977 August 12th, 2008, 05:53 PM Es gab durchaus Pläne, die sich an klassiche Warenhausarchitektur angelehnt haben, mit schönen Sandsteinfassaden. Ähnlich wie bei dem Gebäude in der Großen Packhofstraße wo der Laden ZARA drin ist.
Du machst doch nur Spaß, oder? Haben die Stadtplaner denn überhaupt ihren Beruf richtig gelernt?
Das mit den Lamellen wundert mich auch. Ich dachte, die gelten nur für die Parkebene.
Für Bäume sind keine Flächen vorgesehen. Ich habe jedenfalls keine Lücken im Boden gesehen.
lifestyle032 August 12th, 2008, 06:04 PM Das mit den Lamellen hatte ich mich auch gewundert.. aber auf dem folgenden Bild ist zu erkennen, dass es wohl doch mit rechten Dingen vorgeht.
http://www.ernstaugust-galerie.de/media/page-images/center/bilder/EAGH_01-gross.jpg
Wenn dort keine Bäume hinkämen, fände ich es schrecklich. So ein paar grüne Akzente würden der Ecke gut zu Gesicht stehen.
Zara-ähnliche Pläne: Oh Mann, die hätte ich ja gerne mal gesehen.. aber wahrscheinlich ist es besser so! Ich würde mich sonst nur noch mehr aufregen :bash:
Leine1977 August 12th, 2008, 07:58 PM Oh NEIN! Jetzt hab ich den 3. Preis von damals gefunden. Hätte ich es bloß gelassen. Es war sogar ein "neohistorischer" Bau, der zum Bahnhof paßt. Wie konnte man das bloß ablehnen... ich bin traurig.
http://img520.imageshack.us/img520/6269/tagnm1.jpg
http://img165.imageshack.us/img165/6884/ausksskopiewg5.jpg
http://www.kaspar-kraemer.info/pages/de/projekte/61.htm?PHPSESSID=ac1f0ab97d07ba0a617e197252e0e1e8
Dagegen sieht die jetzige Lamellenfassade doch recht billig aus. Erfahrungsgemäß verdrecken die sehr schnell. - Wer hat denn das bloß entschieden?
Fh4n August 12th, 2008, 08:13 PM Kleiner Zwischenstand:
Erweiterung des Stadtteilzentrums Bothfeld neben dem E-Center:
Der Abriss von den zwei historischen Wohnhäusern ist in vollem Gange.
Lister Blick:
Immer noch Verkleiden der Fassade mit den roten Backsteinen. Teilweise auch schon erste Fenster.
Podbi BBC:
Beim Edeka Neukauf wurden die Glasscheiben und Türen im Eingangsbereich eingesetzt.
Podbi 342:
Alle Fenster drin, sonst nichts Neues.
devilsadvocate August 12th, 2008, 08:21 PM Auf dene rsten Blick mag es besser wirken, aber erstens ist dieser Entwuirf in der Höhe niedriger, was ich nicht so schön finde und zweitens fehlt mir bei diesem Bau was...
Sieht auf den zweiten Blick eher wie ein 70er Jahre aus, wie die Nord/LB am Aegi.
Ein zweites Reichsopostgebäude ist das jedenfalls nicht...
Von daher bin ich ganz froh,d ass es der höhere Entwurf geworden ist. DEnn die damaligen Prachtbauten sind scheinbar nicht mehr "in" :ohno:
Leine1977 August 12th, 2008, 08:39 PM Hm, wenn du das sagst devil, beruhigt mich das ein bißchen.
Wie die anderen finde auch ich den Kopf zum Bahnhof hin ganz ok. Mich stören eigentlich nur die Lamellen. Ich kenne einige Bauten in Hannover, bei denen sind die Lamellen verdreckt. Zudem wirken die sehr billig.
lifestyle032 August 12th, 2008, 08:58 PM So sah die Vision zur EAG aus, bevor ein Architektenwettberwerb für die Fassade durchgeführt wurde:
http://i34.tinypic.com/2h2pjyo.jpg
http://i38.tinypic.com/2llg1eo.jpg
telemaxx August 12th, 2008, 09:32 PM Das in der Kurt-Schumacher-Straße anscheinend keine Bäume mehr gepflanzt werden, finde ich schon sehr bedauerlich.
Bisher konnte ich nur eine Stelle entdecken an der Platz für einen Baum gelassen wurden (und zwar an der Stelle, wo die Kurt-Schumacher-Straße einen Knick macht).
Das wäre meines Erachtens aber viel zu wenig und entspräche auch nicht den auf der Internetseite der Galerie gezeigten Entwürfen!!!
telemaxx August 12th, 2008, 09:38 PM Weiß jemand, welche Fassade den 2. Platz erreicht hat?
ac303id August 13th, 2008, 09:16 AM @telemaxx:
das mit den bäumen wird seinen sinn haben. denn wenn die d-linie gebaut ist (die wollen doch zeitnah beginnen) gibt es genügend platz für die umgestaltung der kurt-schumacher-str.
dann sollen ja auch die bürgersteige verbreitert und mit abgängen versehen werden.
dann wäre auch genügend platz für die begrünung der strasse vorhanden.
:lurker::lurker::lurker::lurker:
telemaxx August 13th, 2008, 12:03 PM Heute steht in der HAZ, dass die ersten Stahlträger für das Malldach angebracht worden sind.
devilsadvocate August 13th, 2008, 06:35 PM WElche stahlträger denn? Die ganz oben?
Also der zweite Platz für die ECE Galerie würde mich auch mal interessieren...
Beim rAschplatz steht übrigens nen bagger schon rum. Zumidnest aber auch schon mal nicht mehr der Bagger, der die letzten wochen sein Unwesen trieb.
Orbiter August 13th, 2008, 08:09 PM Bei der Mall geht es um den Linden-Park, nicht um die EAG.
telemaxx August 13th, 2008, 11:35 PM Oh, sorry das hatte ich gar nicht geschrieben! :nuts:
devilsadvocate August 14th, 2008, 07:59 PM Am Raschplatz scheinen sie jetzt doch endlich mal einiges vorzuhaben (Betonschere und Beton"cracker"):
Vielleicht reißen sie ja den ganzen Mist doch noch ab ;)
http://img120.imageshack.us/img120/7766/140820081786pw3.jpg
telemaxx August 14th, 2008, 08:14 PM Die "Betonschere" nutzen sie wahrscheinlich, um die Fenster einzureißen.
Leine1977 August 15th, 2008, 06:47 PM ^^Mein Gott, das Foto sieht aus, als wenn wir nicht in "der schönsten Stadt der Welt" sondern in irgendeinem Slums wären.:lol:
RQ: Die Fassade scheint schon etwas gemacht worden zu sein. Aber die Fenster werden wohl gar nicht ausgetauscht. Stehen die auch unter Denmalschutz wie die von Kreissparkasse am Aegi?
EAG: Die Lamellen im 1. Stock werden anscheinend nur hälftig angebracht.
devilsadvocate August 15th, 2008, 06:51 PM @Raschlatz:Wenn ab Montag der Bagger es nicht krachen lässt, dann werd ich mich persönlich hinters Steuer setzen und nicht nur den Raschplatz abreißen...
In Sicherheit sollten sich noch die Leute vom Maritim und von der Sparkasse am Aegi bringen!:gunz:
Strandbad Maschsee
http://img385.imageshack.us/img385/9292/89580056le5.jpg
devilsadvocate August 15th, 2008, 07:45 PM ECE steht zu 92 Prozent
Nächste Woche fällt das Gerüst an der Fassade zum Bahnhofsplatz, und auch im Inneren der riesigen Ernst-August-Galerie geht es Schlag auf Schlag. Die vom Eigentümer, der Hamburger Einkaufs-Centrums Entwicklungsgesellschaft (ECE), verantworteten Arbeiten sind zu 92 Prozent abgeschlossen.
http://www.haz.de/storage/pic/artikel/zentral/haz/071224/308646_1_hann-ece.jpg
Die ersten Betreiber der 150 Geschäfte im Inneren haben mit dem Ausbau ihrer Läden begonnen. Bei Horstmann+Sander werden große Feinsteinzug-Fußbodenplatten gelegt. Für Stichnoths Juwelierfiliale werden große, gerundete Wandelemente angeliefert, sein Carl-Grüttert-Uhren geschäft hat bereits eine in Edelholz gefasste Glastür. Im Schlemmer atrium sind die Räume für Fisch-Müller aus der Markthalle fertig vorbereitet.
Bis zur Eröffnung am 15. Oktober sind es keine zwei Monate mehr. Trotzdem gibt es bei dem 230-Millionen-Projekt noch einige Änderungen. Vier Geschäftsbetreiber sind abgesprungen (360 Grad, Rocco, Aust und Leonardo) – überregionale Filialbetreiber, die entweder insolvent sind oder die Expansion eingestellt haben. Ersatz ist aber gefunden: Die Modeschmuckkette Pandora, der Damenunterwäschehändler Passionata, der italienischen Damenoberbekleider Motivi und das Uhrengeschäft Fossil rücken nach.
telemaxx August 16th, 2008, 01:13 PM @Raschlatz:Wenn ab Montag der Bagger es nicht krachen lässt, dann werd ich mich persönlich hinters Steuer setzen und nicht nur den Raschplatz abreißen...
Wenn man es genau nimmt, soll der Umbau erst am Dienstag losgehen.
(Am 5.8. stand in der HAZ noch 2 Wochen bis Umbaustart, also der 19.8.)^^
Den Tag solltest du denen noch lassen...
Leine1977 August 16th, 2008, 09:21 PM Ah, endlich sind die Termine zur "City 2020" bekannt. Den ein oder anderen werde ich mir bestimmt mal antun - insbesondere der letzte scheint zur Leineinsel/Cityring zu passen. Wobei eine Bürgerbeteiligung wohl gar nicht vorgesehen ist, wenn ich das richtig lese.
--> verschoben nach "Termine"-Thread
matheking August 18th, 2008, 12:17 PM Hallo allerseits,
ich bin jetzt auch dabei. Danke an denjenigen der vor wenigen Wochen einen Link bei Haz.de gesetzt hat! Die letzte Woche habe ich mich erstmal durch all die Beiträge gelesen.
Zu einigen Projekten habe ich in den letzten Tagen schon Photos gemacht.
Tolles Forum :applause:
lifestyle032 August 18th, 2008, 01:13 PM Hallo allerseits,
ich bin jetzt auch dabei. Danke an denjenigen der vor wenigen Wochen einen Link bei Haz.de gesetzt hat! Die letzte Woche habe ich mich erstmal durch all die Beiträge gelesen.
Zu einigen Projekten habe ich in den letzten Tagen schon Photos gemacht.
Tolles Forum :applause:
In welchem Zusammenhang war das? Würde mich ja mal interessieren! :)
Aber erst einmal: Herzlich Willkommen :cheers:
devilsadvocate August 18th, 2008, 01:17 PM Na dann geize mal nicht die Fotos hier reinzustellen ;)
Das mit dem Projekt 2020 finde ich auch sehr spannend.
Eigentlich müsste ich in diesem Zusammenhang mal die Flusswasserkunst ins Spiel bringen...
Werde heute Abend mal nen rundgang machen, stelle dann neue fotos rein...
Am Raschplatz hben sie ja schon in den letzuten Tagen den einen Vorbau abgerissen und heute sieht man LAster und noch nen Kran?!
matheking August 18th, 2008, 01:21 PM Am 6.August hat devilsadvocate einen Kommentar über das KröpckeCenter geschrieben.
http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,654070
matheking August 18th, 2008, 01:24 PM Wo ich schon mal dabei bin. Wie füge ich eigentlich Bilder ein? Lau FAQ über den Attachments Button. Den gibts bei mir nicht??? Ich suche schon eine ganze Weile :gaah:
devilsadvocate August 18th, 2008, 01:26 PM Also zuerst solltest Du Deine Bilder mit Hilfe von "http://img1.imageshack.us" hochladen. Den Link zum Bild kopierst Du dann und fügst ihn bei "insert image" ein.
Und fertig ist das Bild:-)
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