View Full Version : Bern : Projekte in der Region


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railcity
August 8th, 2007, 04:19 PM
Kann mir jemand aus der Region Bern sagen, wo diese Aufnahmen gemacht wurden? Vor allem die Struktur ganz am Anfang im Hintergrund. Sieht sehr hübsch aus...wo und was ist das? ;)

v/j1Lb6mcp4Rg

railcity
August 22nd, 2007, 10:37 AM
Garderobengebäude Sportplatz Weissenstein in Bern:

http://www.w2h.ch/images/bauten/018/018_11.jpg

railcity
August 22nd, 2007, 11:25 AM
Was ist eigentlich aus diesem Theater-Projekt in Fribourg geworden?

http://www.architron.ch/projects/theater_fribourg/theater_fribourg_aussen01.jpg

chadw_
August 23rd, 2007, 11:29 AM
Kann mir jemand aus der Region Bern sagen, wo diese Aufnahmen gemacht wurden? Vor allem die Struktur ganz am Anfang im Hintergrund. Sieht sehr hübsch aus...wo und was ist das? ;)

v/j1Lb6mcp4Rg

info aus erster hand:

"autobahn-viadukt irgendwo im jura"

haha, hilft vielleicht trotzdem weiter, soviele autobahnen wirds im jura nihct haben.

railcity
October 9th, 2007, 06:09 PM
Thuner Fische kriegen Besuch

BERN – Der Thunersee erlebt bald eine Weltpremiere: Ein mit Sonnenenergie betriebenes U-Boot soll 30 bis 50 Passagiere abtauchen lassen.

http://is.blick.ch/img/gen/R/9/HBR9X69P_Pxgen_rc_500xA,500x353+0+0.jpg

http://www.blick.ch/news/wissenschaftundtechnik/thuner-fische-kriegen-besuch-73229

U3065
October 9th, 2007, 07:07 PM
Die Region / Stadt Bern ist meineserachtens architektonisches Niemansland. Man sollte das Ganze ein wenig aufwerten...

chadw_
October 9th, 2007, 07:55 PM
naja, die berner altstadt ist immerhin unesco weltkulturerbe. und die besteht vornehmlich aus architektur.

U3065
October 9th, 2007, 08:06 PM
Ja eh, schon klar! Ich meine eigentlich auch die neue Architektur, die Architektur des 21. Jahrhunderts a la (Jean Nouvel, Herzog & de Meuron, Peter Zumthor, Mario Botta, Santiago Calatrava etc.)

chadw_
October 9th, 2007, 08:25 PM
da hat bern schon etwas nachholbedarf. immerhin hats jetzt das klee zentrum. dann entsteht das westside. und im kleinen gibts meiner meinung nach den einen oder anderen gelungenen bau. aber spektakuläres fehlt. villeicht bietet bern halt auch die falschen rahmenbedingungen.

railcity
January 14th, 2008, 04:16 PM
Aktuelle Projekte von öffentlichem Interesse in Bern:

Umbau Bahnhofplatz
(Mai 2008)

http://www.bahnhofplatz08.ch/contribute_pics/LoebBaldachin_300x198.jpg


Westside
(Oktober 2008)

http://www.westside.ch/gallery_01_large.jpg


Erweiterung Historisches Museum
(Herbst 2008)

http://www.bhm.ch/auxx/bi_zukunft_1.jpg


Bundeshaus Totalrevison
(Ende 2008)

http://www.nike-kultur.ch/typo3temp/pics/4f8780bb17.jpg


Umbau Bern Arena
(Ende 2008)

http://www.hrs.ch/bilder/news64.jpg


Weissenstein Areal
(2009)

http://www.mrh.ch/t3_mrh/uploads/pics/modellfoto_650.jpg


Bärenpark
(2009)

http://www.baerenpark-bern.ch/auxx/img_modell_hadorn_2.jpg


Tram Bern West
(2010)

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/wohnen/stadtentwicklung/Quartiere/stadtteil3/bernartikelblock.2007-02-07.8714619788/bild1_1spaltig


Wankdorf City
(in Etappen)

http://www.wankdorf.info/der_raum/images/wankdorfcity1.jpg

Lake
January 14th, 2008, 08:03 PM
Wankdorf City
(in Etappen)Weiss ja nicht ob der Name so gut überdacht ist.... :lol:

U3065
January 15th, 2008, 10:43 AM
Weiss ja nicht ob der Name so gut überdacht ist.... :lol:

Hab gedacht, das Projekt sei gestorben....

superskyper
January 15th, 2008, 02:36 PM
Und wo bleibt das Hochhaus ??? :ohno:

U3065
January 15th, 2008, 03:12 PM
Sorry, vielleicht provoziere ich jetzt ein wenig, aber meineserachtens ist Bern im Vergleich zu (Luzern, Basel, Lausanne, Zürich und Genf) bloss ein Provinznest.

Zum guten Glück haben sie den Status der Beamten-Hauptstadt, sonst wäre în Bern nicht grad viel los....

Basel_CH
January 15th, 2008, 06:46 PM
Und wo bleibt das Hochhaus ??? :ohno:

Bern scheint was gegen Hochhäuser zu haben...?:ohno:
Zumindest gibt es davon reichlich wenig (bekannte) Exemplare in der Bundesstadt.

Lake
January 15th, 2008, 07:47 PM
Sorry, vielleicht provoziere ich jetzt ein wenig, aber meineserachtens ist Bern im Vergleich zu (Luzern, Basel, Lausanne, Zürich und Genf) bloss ein Provinznest.

Zum guten Glück haben sie den Status der Beamten-Hauptstadt, sonst wäre în Bern nicht grad viel los....
Auch Luzern kann man mit wenigen Ausnahmen zu den verschlafenen Provinznersten zählen. Ansonsten gebe ich dir aber recht. Mich würde mal eine Arbeitgeberstatistik von Bern wundernehmen. Ich wage zu behaupten, dass die Stellen vom Bund und von früheren Bundesbetrieben (Post, SBB usw.) den allergrössten Teil ausmachen.

Oder was gibt es für bedeutende Wirtschaftszweige in Bern?

chadw_
January 15th, 2008, 09:42 PM
von 140'000 arbeitsplätzen sind 18'000 in der bundesverwaltung.

Lake
January 16th, 2008, 12:52 PM
Ja. Und wieviele in de Verwaltungen von Post, SBB usw. Sicherlich genügend...

chadw_
January 16th, 2008, 01:53 PM
hier (http://www.bern.ch/leben_in_bern/stadt/statistik/wirtschaft/erwerbsleben/3_020ABBranchePensumGeschl1.pdf) ist sonst eine statistik zur verteilung der arbeitsplätze in bern. so einseitig ist das ganze nun auch wieder nicht.

railcity
January 16th, 2008, 05:59 PM
Oder was gibt es für bedeutende Wirtschaftszweige in Bern?

Habe mal in meiner Datenbank nach wichtigen Berner (Stadt & Agglomeration i.e.S.) Unternehmen gesucht, die nicht vom Bund herkommen, und auf die Schnelle doch noch einiges gefunden:

- Ebay (Internationaler Hauptsitz)
- Galenica
- Mobiliar
- ZLB Behring (internationales F&E-Zentrum)
- Wifag
- Haag-Streit
- Rehau Gruppe
- Amman Group Holding
- Securitas
- Silent Gliss
- Ypsomed (Burgdorf)

Bern hat uns die Toblerone, Mani Matter und die Relativitätstheorie beschert. Und es gibt wohl nur wenige Städte ähnlicher Grösse in Europa, die kulturell so produktiv und vielfältig sind. Zur Erinnerung: Bern hat 130'000 Einwohner.

Zum Thema Höchhäuser: hier habe ich eine Studie gefunden, in der steht gleich im ersten Satz "Keine andere Schweizer Stadt hat in der 2.Hälfte des 20.Jhd. ihr Gebiet derart dicht mit Hochhäusern erweitert wie Bern…":

http://www.aus.li/Bericht_Berner_Hochhaeuser.pdf

Bern hat tatsächlich ziemlich viele Hochhäuser - aber es sind praktisch alles Gebäude älteren Datums, und sie stehen auch des einmaligen mittelalterlichen Stadtbilds wegen ziemlich weit vom Zentrum entfernt, so dass sie nicht so auffallen.

Ich finde es ehrlich gesagt etwas lächerlich Luzern oder Bern als provinziell zu bezeichnen, wenn man aus Basel oder Zürich kommt. Würde es ein New Yorker sagen, wäre es etwas anderes.... ;)

Für mich bildet Bern eine wunderbare und sehr natürlich anmutende Brücke zwischen Urbanität und ländlichem Charme - typisch Schweizerisch im besten Sinne. Auch integrieren die Berner die Einflüsse aus dem französischen Sprachraum auf eine natürliche Weise. Nirgendwo an der Sprachgrenze (Wallis, Fribourg, Basel/Jura) scheint mir der Übergang derart fliessend und die Haltung derart unverkrampft (sowohl der eigenen, wie auch der "fremden" Identität gegenüber) wie im Kanton Bern. Im Gegensatz zu den anderen Regionen an der Sprachgrenze, geht es den Bernern in ihrer Beziehung zur anderen Sprachgruppe nicht (mehr) um politischen oder wirtschaftlichen Einfluss, den Traum von Grösse und Macht. Es ist eine rein kulturelle Angelegenheit geworden.

U3065
January 16th, 2008, 07:52 PM
Übrigens, Albert Einstein hat warscheinlich länger in Zürich als in Bern gewohnt. Das Studium hat er ja auch am damaligen Polytechnikum in Zürich gemacht. Das Wissen hat er sich also in Zürich geholt, um dann später die Relativitätstheorie zu verfassen.

Das mit dem Einstein-Haus ist mehr oder weniger bloss ein Marketingcoup. Hat er ja bloss eine kurze Zeit in Bern gelebt...

@ Railcity: Mit Provinznest hab ich das auf den internationalen Bekanntheitsgrad und auf die Architektur bezogen. Gewiss, in der Schweiz ist Bern bekannt, aber geh doch mal ins Ausland, dort kennt Bern keine SAU. Basel ist weltweit bekannt für Pharma und Chemie. Zürich als Finanzzentrum, FIFA etc. Genf als Stadt der Luxusgüter und der UNO / Rotes Kreuz, Lausanne aufgrund IOC's und Nanotechnologie, Hauptsitz Dutzender Sportorganisationen und UEFA (Nyon). Ich würd sogar behaupten, dass Luzern bei den CH-Städten weltweit bekannter ist als Bern...

U3065
January 16th, 2008, 08:08 PM
Was die in "Bern"-ansässigen Firmen betrifft, netter Versuch, aber von den folgenden Firmen

- Ebay (Internationaler Hauptsitz)
- Galenica
- Mobiliar
- ZLB Behring (internationales F&E-Zentrum)
- Wifag
- Haag-Streit
- Rehau Gruppe
- Amman Group Holding
- Securitas
- Silent Gliss
- Ypsomed (Burgdorf)

kannst du mehr als die Hälfte streichen, da diese International bloss "kleine Fische" sind. Securitas ist ein schwedisches Unternehmen, welches bloss eine kleine "Repräsentanz" in Bern betreibt. Ypsomed und Amman, aber auch Galenica sind KMU's, welche ihren Hauptsitz nicht in Bern haben. Das einzige Unternehmen, welches bestimmt erwähnenswert ist, wäre eBay. Aber ich glaube nicht, dass sich der internationale Hauptsitz in Bern befindet, sondern nur ein Unternehmensbereich. Die Firmenzentrale ist im kalifornischen San Jose. Ausserdem beträgt die Arbeitnehmerzahl von eBay Bern nach meiner Einschätzung bloss etwa zwischen 50 und 100 Personen. Grösste Institutionen sind, wie Lake das richtig erwähnt hat, hauptsächlich Genossenschaften (Coop, Migros, Mobiliar, Helsana), aber auch öffentlich-rechtliche Gesellschaften a la (SBB, Swisscom, Berner KB, Swisscanto, Post etc. und natürlich der grösste Brocken, die Bundesverwaltung)...

Zu guter letzt musst du auch die Unternehmen berücksichtigen, welche indirekt mit der Bundesverwaltung und "ihren" Betrieben zu tun haben. (Rechtsanwälte, Juristen, Botschaften, Treuhänder, Versicherungen, Parteizentralen, Nationale Sportverbände, Departementszulieferer etc.)

railcity
January 18th, 2008, 10:55 AM
@ Railcity: Mit Provinznest hab ich das auf den internationalen Bekanntheitsgrad und auf die Architektur bezogen.

Bezüglich internationaler Bekanntheitsgrad - das ist nur bedingt ein Kriterium für echte Urbanität. Kaum jemand kennt die Namen der meisten Japanischen oder Chinesischen Millionenstädte. Davos hingegen ist international ziemlich bekannt. Auch von Heiligendamm haben viele schon gehört. Oder von Lockerbie (4'000 Einwohner). Der Bekanntheitsgrad kann ziemlich täuschen. Ich muss im Ausland immer wieder erklären, dass Genf ein schönes, schmuckes Städtchen und kein Millionenmoloch ist - und ernte jedesmal ungläubiges Kopfschütteln.... ;)

Auf die Architektur bezogen: wie schon oben erwähnt, hat Bern vergleichsweise viele Hochhäuser und ein reiches Kulturleben, das es mit den grössten Schweizer Städten unter dem Strich durchaus aufnehmen kann - in einigen kulturellen Bereichen ist Bern besser, in anderen schlechter. Klar, wenn Nightlife = Kultur ist, dann kommt in der Schweiz erstmal Zürich und dann lange nichts mehr... aber es gibt ja auch noch andere Bereiche... ;)

railcity
January 18th, 2008, 11:31 AM
Securitas ist ein schwedisches Unternehmen, welches bloss eine kleine "Repräsentanz" in Bern betreibt.


Nein. Securitas ist ein Schweizer Unternehmen und nationaler Marktführer. Die Schweizer Tochterfirma der Schwedischen Securitas heisst Protectas. Klar ist die Schweizer Securitas nicht international tätig, aber es ging ja um die Frage, ob es in Bern nur Bundesbetriebe gibt oder auch zumindest national wichtige Privatbetriebe.


Ypsomed und Amman, aber auch Galenica sind KMU's, welche ihren Hauptsitz nicht in Bern haben.


Ammann und Galenica haben ihren Sitz in Bern. Galenica ist nationaler Marktführer. Ypsomed und Ammann sind in ihren Branchen international bedeutende Unternehmen.


Das einzige Unternehmen, welches bestimmt erwähnenswert ist, wäre eBay. Aber ich glaube nicht, dass sich der internationale Hauptsitz in Bern befindet, sondern nur ein Unternehmensbereich. Die Firmenzentrale ist im kalifornischen San Jose.


Die Amerikanischen Grossunternehmen teilen die Welt meistens in drei Regionen auf: Americas, EMEA und Asia-Pacific. Viele von ihnen haben ihren EMEA-Hauptsitz in der Schweiz, andere den "Internationalen Hauptsitz", was meist bedeutet, dass hier die Koordination und Management Support für die EMEA- und Asia-Pacific-Region zusammengelegt wurde. Der Stammsitz in den USA beherbergt in der Regel die Koordination der Americas-Region und Forschung&Entwicklung, wobei letzteres bei einigen Firmen auch vermehrt international, u.a. auch in der Schweiz, geleistet wird. Die Konzernleitung befindet sich in der Regel in den USA am Stammsitz, aber der Internationale Hauptsitz hat im Rahmen der Vorgaben die Verantwortung für seine Bereiche. Die Ergebnis-Verantwortung tragen aber sowieso in der Regel die lokalen Ländergesellschaften selber (auch in der Americas-Region).


Grösste Institutionen sind, wie Lake das richtig erwähnt hat, hauptsächlich Genossenschaften (Coop, Migros, Mobiliar, Helsana), aber auch öffentlich-rechtliche Gesellschaften a la (SBB, Swisscom, Berner KB, Swisscanto, Post etc. und natürlich der grösste Brocken, die Bundesverwaltung)...


Genossenschaften sind auch private Unternehmen. Es sind Unternehmen die Steuergelder zahlen, nicht erhalten.


Zu guter letzt musst du auch die Unternehmen berücksichtigen, welche indirekt mit der Bundesverwaltung und "ihren" Betrieben zu tun haben. (Rechtsanwälte, Juristen, Botschaften, Treuhänder, Versicherungen, Parteizentralen, Nationale Sportverbände, Departementszulieferer etc.)

Sicher. Natürlich hat das einen Einfluss. Trotzdem ist Bern für mich nicht provinzieller, als andere grössere Schweizer Städte. Das Provinziellste was es gibt, ist Lokalpatriotismus. Und diesbezüglich ist Bern nicht wirklich schlimm.

Lake
February 2nd, 2008, 02:43 PM
Auf die Architektur bezogen: wie schon oben erwähnt, hat Bern vergleichsweise viele Hochhäuser und ein reiches Kulturleben, das es mit den grössten Schweizer Städten unter dem Strich durchaus aufnehmen kann - in einigen kulturellen Bereichen ist Bern besser, in anderen schlechter. Klar, wenn Nightlife = Kultur ist, dann kommt in der Schweiz erstmal Zürich und dann lange nichts mehr... aber es gibt ja auch noch andere Bereiche... ;)
Nun zum einen muss man mal eine Lanze für alle Schweizer Städte brechen. Die Schweizer Städte haben im Vergleich zu Ihrer Grösse mit wenigen Ausnahmen jeweils ein sehr reiches Kulturangebot (auch beispielsweise Chur mit nur 35'000 Einwohnern).

Ich denke Nightlife ist auch eine Sparte im Oberbegriff Kultur. Und auch abgesehen davon hat Zürich schweizweit die Nase vorn, sei es nun was Theater/Opern angeht oder Museen und Galerien.

Bern hat sicher ein gutes kulturelles Angebot, aber mithalten mit Basel oder Zürich kann es keinesfalls. In der ganzen Diskussion hier scheinen einige auch vergessen zu haben, dass, wäre Bern nicht Bundesstadt geworden heute wohl nicht viel mehr als ein grösseres Dorf an seiner Stelle wäre...

railcity
February 2nd, 2008, 03:59 PM
Ich denke Nightlife ist auch eine Sparte im Oberbegriff Kultur. Und auch abgesehen davon hat Zürich schweizweit die Nase vorn, sei es nun was Theater/Opern angeht oder Museen und Galerien.

Würde ich nicht sagen. In diesen Bereichen liegen Zürich, Genf, Bern und Basel plus/minus auf gleicher Höhe, ausser bei den Galerien vielleicht. Bei den Museen ist eher Basel leicht vorne, bei Theater/Oper ist Zürich leicht vorne - aber die Unterschiede sind nicht riesig.


Bern hat sicher ein gutes kulturelles Angebot, aber mithalten mit Basel oder Zürich kann es keinesfalls. In der ganzen Diskussion hier scheinen einige auch vergessen zu haben, dass, wäre Bern nicht Bundesstadt geworden heute wohl nicht viel mehr als ein grösseres Dorf an seiner Stelle wäre...

Das kann man nicht wissen. Vielleicht wäre Bern auch grösser. Die Verwaltung kann auch ein Hemmschuh in der Entwicklung einer Stadt sein.

U3065
February 4th, 2008, 09:46 AM
Ich bin hier ganz klar der gleichen Meinung wie Lake. @ Railcity: Theater/Oper Zürich "leicht vorne", hat Bern überhaupt ne Oper??

<<Bundesverwaltung "Hemmschuh" für die Entwicklung?>> noch selten eine ähnlich dumme Aussage gehört...Sieh dir mal Brasilia an, vor 40 Jahren ein Kaff im Dschungel, heute über 1 Mio. Einwohner. Canberrra in Australien, auch ein riesen Kaff, welches sich stetig weiterentwickelt. Das gleiche kann man auch in Washington D.C., Wellington, Bonn (BRD), Ottawa, Den Haag, etc. beobachten!

Kolja@ZH
February 6th, 2008, 09:33 AM
[...]
<<Bundesverwaltung "Hemmschuh" für die Entwicklung?>> noch selten eine ähnlich dumme Aussage gehört...Sieh dir mal Brasilia an, vor 40 Jahren ein Kaff im Dschungel, heute über 1 Mio. Einwohner. Canberrra in Australien, auch ein riesen Kaff, welches sich stetig weiterentwickelt. Das gleiche kann man auch in Washington D.C., Wellington, Bonn (BRD), Ottawa, Den Haag, etc. beobachten!
Das mit dem Hemmschuh ist gar nicht mal so weit hergeholt. Als man in Bundesbern noch darüber diskutierte welche Bahnlinie die Hauptstadt anzubinden seien, hat in Zürich A. Escher auf privater Basis die NOB gegründet. Ich denke, dass der Hauptstadtstatus insofern Wachstum hemmt, als dass die Hauptstadt zu wichtig ist um "neumodische" Experimente zu prbieren. Man versucht lieber ungewöhnliche Dinge in weniger wichtigen Städten aus,da falls etwas schief geht, leidet die Reputation des Landes so weniger stark. (Meiner Meinung war Zürich definitiv zu damaligen Zeit ein nettes unbedeutendes Kaff mit einer zugegeben reichen Vergangenheit)

Zu deinen Gegenbeispielen kann ich nur zu Brasilia etwas sagen. Architektonisch ist die Stadt sicherlich eine Meisterleistung. Innerhalb weniger Jahren aus dem nichts eine solch riesige Stadt zu bauen. Nur leider ist Brasilia am Abend bzw. Wochenende nicht sehr viel los im Vergleich zu anderen Grössstädten. Es hat sich zwar seit einiger Zeit gebessert, aber bis vor wenigen Jahren war es üblich, dass am Wochende die Leute nach Rio flogen oder sonst wohin flogen, weil in Brasilia nicht viel "lief".

Energy2003
April 23rd, 2008, 11:31 AM
so, da war ich nur einen Tag dort. und hier herscht wohl ein Informationsdefizit.....

werde das nach und nach aufklären.

erstmals das, wenn das kein projekt ist, weiß ich auch nicht

NEUBAU BEA + Renovierung (?) einer weiteren Halle

http://img231.imageshack.us/img231/8228/bern1tx9.jpg (http://imageshack.us)

http://img98.imageshack.us/img98/2461/bern2iv9.jpg (http://imageshack.us)

http://img224.imageshack.us/img224/8889/bern3so9.jpg (http://imageshack.us)

hausmeister
April 23rd, 2008, 11:46 AM
es handelt sich um den umbau der allmend (auf marketing-deutsch "postfinance arena"):

Das 1967 erbaute Eisstadion auf der Berner Allmend genügt den Infrastruktur- und Sicherheitsanforderungen nicht mehr. Das Stadion wird daher bis zum Start der Eishockey-WM 09 am 24. April 2009 komplett saniert. Für die Sanierung ist als Generalunternehmer die Firma HRS verantwortlich. Die Immobilieninvestment-Gesellschaft Swiss Prime Site AG investiert rund Fr. 100 Mio. in den Umbau und in die Erweiterung der PostFinance-Arena.

siehe auch hier (http://www.postfinancearena.ch/index.php?page=139)

Energy2003
April 23rd, 2008, 11:52 AM
so ein sche**dreck, dann hätte ich nicht extra hinfahren müssen

für nen Nicht-Berner ist durch die unmittelbare Nähe zur Messe (Halle 220 ist nur wenige Meter weiter) das Gebäude nicht als solches Unabhängiges zu erkennen


wobei da ja noch andres Zeug reinkommen wird: "Die bisherige VIP-Zone wird abgerissen und in einen neuen fünfgeschossigen Anbau integriert"

railcity
April 23rd, 2008, 12:08 PM
oder hier:
http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=16779822&postcount=40

chadw_
April 23rd, 2008, 06:20 PM
ich weiss ich versprechs schon lange, aber irgendwann geh ich noch zum westside und stell hier ein paar fotos rein.

U3065
May 8th, 2008, 11:24 AM
Bern (sda) Im Gebiet zwischen der Berner PostfinanceArena, der Curlinghalle und der Autobahn an der Mingerstrasse soll ein Büro- und Dienstleistungszentrum entstehen. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Zonenvorschriften genehmigt.

Die Umzonung des Gebiets sei nötig, damit dort verdichtet gebaut werden könne, teilte der Berner Gemeinderat am Donnerstag mit. Der Planungsperimeter gehört zum Entwicklungsschwerpunkt Bern-Wankdorf und umfasst 6600 Quadratmeter Bauland, das der Stadt Bern gehört.
Das Terrain ist heute als Zone für private Bauten und Anlagen im allgemeinen Interesse klassiert.

Die neuen Zonenvorschriften würden an der Mingerstrasse nebst Büros und Dienstleistungsanlagen auch den Bau von Hotels und Gaststätten erlauben. Der Zonenplan legt weiter einen besonders haushälterischen Umgang mit dem Boden fest.

Die zulässige Nutzung darf maximal 15 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entsprechen und die Gebäude dürfen maximal 55 Meter hoch werden. Der Aussenraum soll möglichst begrünt werden und öffentlich zugänglich sein.

Projektwettbewerb geplant - im Herbst vors Volk
Ausgeführt wird die Überbauung von interessierten Investoren.
Diese werden einen Projektwettbewerb durchführen.

Der Stadtrat soll noch vor den Sommerferien über die Abstimmungsbotschaft befinden. Voraussichtlich am 28. September können die Stimmberechtigten der Stadt Bern über den Zonenplan abstimmen.

(sda - lf sr/rdb008/in/4/be umw reg vot/080508 1108)

chadw_
May 31st, 2008, 02:01 PM
übrigens: heute eröffnung des bhnhofplatzes in bern (endlich!):

http://www.espace.ch/artikel_527589.html

johncreasy
June 2nd, 2008, 08:41 AM
übrigens: heute eröffnung des bhnhofplatzes in bern (endlich!):

http://www.espace.ch/artikel_527589.html

Der Bahnhof ist schön geworden!Aber die hässlichen Lapen unten sind ein schande!Das Dach ist mal was anders und passt irgennd wie.Wenn mann den Bahnhof früher anschaut und heute erkennt man das er heute viel leichter ist!
http://www.bahnhofplatz08.ch/pics_content/Bahnhof200672.jpg
2006

http://img525.imageshack.us/img525/12/macreccammv5.jpg (http://imageshack.us)
2008

Das ist zwar nicht einzigartig aber anscheinden ihn mode so ein dach in wellenform.
http://eisenbahn.egghof.com/uploaded_images/file-773570.jpg
TGV Bahnhof Lüttich

chadw_
June 2nd, 2008, 11:30 AM
der witz: bei der abstimmung war die stimmbevölkerung gegen ein noch grösseres dach, heute ist der baldachin vielen zu klein. :lol:

johncreasy
June 3rd, 2008, 03:59 AM
der witz: bei der abstimmung war die stimmbevölkerung gegen ein noch grösseres dach, heute ist der baldachin vielen zu klein. :lol:

Das erste projekt wahr so geplannt das es bis zum Bahnhof reicht aber das wollte die bevolkerung nicht weil der preis für die reingigung betragt schon für die kleiner version 10 000.- Fr.! Was meinst du mit viel zu klein???Der Baldachim ist genug gross und nicht zukein besser als der alte Bahnhof und es haben genug leute darunter platz ! Es muss ja nicht den ganzen Bahnhof bedecken und der nutzen erfüllt es ja die tram und buss fahrer zu schützen vor dem wetter!Was noch zum alten projekt gehörte wahr die beleuchtung in farben aber das wollten sie auch nicht weil es unsinn wäre ein dach grün rot zu beleuchten für das haben wir ja das wasser spiel auf dem bundesplatz:banana:

http://www.bundesplatz.ch/pictures/offiziell/bundesplatz_bern04.jpg
Heute ist es in farbe as wasser spiel

chadw_
June 3rd, 2008, 09:03 PM
früher war ein 15 m hohes glasdach geplant über den ganzen platz. das heutige dach ist an seiner höchsten stelle 10m hoch und reicht auf der seite vom bahnhof nichtmal bis zur strasse. wenn man also vom bahnhof zu den trams will läuft man über die strasse und einen teil vom platz durch den regen (wenns regnet).

das bundeshau wurde ja im übrigen auch umgebaut, am offensichtlichsten ist dies an der kuppel, welche jetzt teilweise mit blattgold verziert ist.

johncreasy
June 4th, 2008, 12:49 PM
früher war ein 15 m hohes glasdach geplant über den ganzen platz. das heutige dach ist an seiner höchsten stelle 10m hoch und reicht auf der seite vom bahnhof nichtmal bis zur strasse. wenn man also vom bahnhof zu den trams will läuft man über die strasse und einen teil vom platz durch den regen (wenns regnet).

das bundeshau wurde ja im übrigen auch umgebaut, am offensichtlichsten ist dies an der kuppel, welche jetzt teilweise mit blattgold verziert ist.

Punkt 1. Mann kann locker ohne nass zuwerden Vom bahnhof zu den trams via. Christoffelunterführung! Und was die 5 meter betrifft macht den braten auch nicht fett!Also wenn du durch den regen läufts bist du selber schuld wen du nass wirst.
Punkt 2.Ja das Bundeshaus ist renoviert wordern und das dach erstrahlt im neuen glanz!Dank dem Blattgold!

U3065
June 19th, 2008, 03:09 PM
ern (sda) Der Erweiterungsbau für Gegenwartskunst am Berner Kunstmuseum wird Realität. Die Stiftung Kunstmuseum Bern und die Stiftung GegenWART von Mäzen Hansjörg Wyss haben der Einreichung des Baugesuchs zugestimmt.

Realisiert wird das überarbeitete Bauprojekt SCALA der Tessiner Architekten Baserga/Mozzetti, wie das Kunstmuseum Bern am Donnerstag mitteilte. Der zunächst vorgesehene Kostenrahmen von 12 Millionen Franken kann indessen nicht eingehalten werden. Neu werden rund 16 Millionen Franken veranschlagt.

Die finanzielle Hauptlast von 12 Millionen Franken trägt die Stiftung von Mäzen Hansjörg Wyss. Die Verantwortlichen des Kunstmuseums sind überzeugt, dass es gelingt, die restlichen Mittel anderweitg zu beschaffen. Gesuche seien gestellt und es liefen aussichtsreiche Verhandlungen mit Institutionen und Privaten.

Projekt überarbeitet

Der geplante Erweiterungsbau sorgt seit geraumer Zeit für Diskussionen. Im April hatten die Museumsverantwortlichen aus denkmalpflegerischen Gründen entschieden, nicht das Siegerprojekt aus dem Architekturwettbewerb zu berücksichtigen, sondern das zweitplatzierte Projekt SCALA.

Wyss drohte daraufhin mit dem Rückzug seiner 20 Millionen-Spende. Dem Mäzen gefiel nicht, dass beim Projekt SCALA die Abteilung Gegenwartskunst "in den Boden gedrückt wird". Das Projekt wurde daraufhin überarbeitet.

Reich dank Schrauben

Die Stiftung GegenwART, sozusagen das Gefäss für Wyss' Millionengeschenk, stellt nun für die Planung und den Bau der Erweiterung des Kunstmuseums 12 Millionen Franken zur Verfügung. Mit den restlichen 8 Millionen fördert sie das Kunstmuseum in seinen inhaltlichen Aktivitäten.

Mäzen Hansjörg Wyss ist in Bern aufgewachsen und lebt in den USA. Sein Geld machte er mit dem Verkauf von Schrauben, Platten und Nägeln zur Behandlung von Knochenbrüchen.

(SDA/ATS - ku/bsd207/ACE/3/080619 1418)

U3065: Foto des Siegerprojekts:
http://www.magazin-world-architects.com/portal/pics/newsletter/magazin/2007/17_07/bild-scala-kl.jpg
Architekten: http://www.basergamozzetti.ch

johncreasy
June 30th, 2008, 02:06 AM
Der Wankdorfplatz im Norden der Stadt Bern ist das Herzstück des wichtigsten Entwicklungsschwerpunkts (ESP) im Kanton Bern. Schon heute arbeiten im Raum Wankdorf rund 20'000 Personen; bis ins Jahr 2010 sollen weitere 10'000 bis 15'000 Arbeitsplätze dazu kommen. Mit bereits heute täglich über 65'000 Fahrzeugen ist der Wankdorfplatz einer der am stärksten belasteten Verkehrsknoten im Kanton. Der öffentliche Verkehr bleibt schon heute oft im Stau stecken. Ohne einen Ausbau der Verkehrswege droht dem Wankdorfplatz und dem angrenzenden Quartier der Kollaps. Deshalb haben der Kanton und die Stadt Bern zusammen mit Bernmobil beschlossen, den Wankdorfplatz für die Verkehrsanforderungen der Zukunft fit zu machen. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer betonte, dass die Verkehrsprobleme ganzheitlich angegangen werden. Die Investitionen kämen dem Autoverkehr, dem öffentlichen Verkehr und dem Langsamverkehr zu Gute. Das Projekt sichere zudem die Wohn- und Lebensqualität im Berner Nordquartier.

Neuer Wankdorfplatz, Verlängerung der Tramlinie 9 und Umbau des Autobahnanschlusses
Der Wankdorfplatz und seine Zufahrten werden neu gestaltet: Ein Grossteil des motorisierten Verkehrs wird unterirdisch in einen Kreisel geführt. Oben bzw. auf dem Platz bestimmen Tram, Bus, Velos und FussgängerInnen das Strassenbild. Damit erhält der Platz wieder eine menschengerechte Dimension. Die funktionale und spartanische Gestaltung unterstreicht seine wichtige Funktion als nördliches Einganstor der Stadt Bern. Der neu gestaltete Platz ermöglicht auch die Weiterführung der Tramlinie 9 vom Guisanplatz bis zur S-Bahn-Station Wankdorf. Das Tram erschliesst die grossen Sport- und Freizeitanlagen mit jährlich rund 1,2 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Es bringt zudem Tausende von Pendlerinnen und Pendlern an ihren Arbeitsplatz oder zur Schule. Damit das Verkehrssystem rund um den Wankdorfplatz auch in Zukunft funktioniert, muss zusätzlich der Autobahnanschluss umgebaut werden. Der Verkehr von Zürich in Richtung Ostermundigen/Worblental und umgekehrt soll den Wankdorfplatz nicht mehr belasten. Dazu wird am Schermenweg eine zusätzliche Autobahnein- und -ausfahrt gebaut. Der bestehende Anschluss an der Papiermühlestrasse bleibt erhalten. Ein flexibles Betriebskonzept mit einer Dosierung des Verkehrs in Spitzenzeiten auf den Zufahrtsstrassen stellt die fahrplangerechte Abwicklung des öffentlichen Verkehrs sicher. Gleichzeitig reduziert das Konzept das Ausweichen des Verkehrs auf die Quartierstrassen und ermöglicht die bessere Bewältigung des Verkehrs bei Veranstaltungen im Wankdorf.

Der Bund hilft mit
Die Bauarbeiten sollen nach der Fussball-Europameisterschaft im Sommer 2008 in Angriff genommen und bis 2012 abgeschlossen werden. Die Umgestaltung des Wankdorfplatzes und die Verlängerung der Tramlinie 9 werden rund 80 Millionen Franken kosten. Die Hälfte dieser Kosten wird der Bund mit einem Beitrag aus dem Infrastrukturfonds übernehmen.

Link zu den Fotos (sind zu gross)

Blick in den unterirdischen Kreisel unter dem neuen Wankdorfplatz
http://www.portalbackend.be.ch/public/media/DisplayFile.aspx?fileId=2303&linkId=12995&linkName=Blick in den unterirdischen Kreisel unter dem neuen Wankdorfplatz&n=1

S-Bahnhof Wankdorf mit Tram- und Bushaltestelle
http://www.portalbackend.be.ch/public/media/DisplayFile.aspx?fileId=2304&linkId=12996&linkName=S-Bahnhof Wankdorf mit Tram- und Bushaltestelle&n=1

Die verlängerte Tramlinie 9 quert den neuen Wankdorfplatz
http://www.portalbackend.be.ch/public/media/DisplayFile.aspx?fileId=2306&linkId=12998&linkName=Die verlängerte Tramlinie 9 quert den neuen Wankdorfplatz&n=1

Der neue Wankdorfplatz von oben
http://www.portalbackend.be.ch/public/media/DisplayFile.aspx?fileId=2310&linkId=13002&linkName=Der neue Wankdorfplatz von oben&n=1

chadw_
July 1st, 2008, 11:05 PM
ich frage mich, was der 12er bus im wankdorf verloren hat...

johncreasy
July 3rd, 2008, 12:15 AM
ich frage mich, was der 12er bus im wankdorf verloren hat...

lach gute frage! Es steh sogar noch Länggass! Totaler fehler von Bernmobil!:lol:

sämelihülz
July 4th, 2008, 06:52 PM
Das mit dem Unterirdischen Kreisel ist geil. Damit verschwindet sozusagen die Hälfte des Verkehrs von der obigen Kreuzung, und die Trams blockieren nicht immer alles.

chadw_
July 5th, 2008, 09:57 AM
ich weiss einfach nicht, ob ein zweispuriger kreisel dem verkehrsaufkommen beim wankdorf gewachsen ist...

railcity
July 5th, 2008, 10:50 AM
Die Tram- und Bushaltestelle beim S-Bahnhof Wankdorf sind ja schon ziemlich lange im Bau und schon beinahe fertiggestellt.

chadw_
July 5th, 2008, 02:54 PM
ja, der bau für den unterirdischen kreisel beginnt aber erst so richtig in einem jahr. ich befürchte dann ein verkehrschaos.

steve5
July 25th, 2008, 04:40 PM
Schräge neue Shoppingwelt bei Bern

In elf Wochen wird das Freizeit- und Einkaufszentrum Westside eröffnet. Der berühmte Architekt Daniel Libeskind setzt dabei neue Massstäbe.

Städtebauliche Fragen spielen beim Bau von Shoppingcentern in der Regel eine untergeordnete Rolle. Hauptsache, die Ladenfläche ist optimiert und das Zentrum ist gut erschlossen und hat genügend Parkplätze. Kaum ein anderer Bautyp schafft einen derart extremen Gegensatz zwischen innen und aussen: hochglänzende Ein*kaufswelten in hässlichen Blechkisten ohne Fenster.

Beim demnächst fertig gestellten Freizeit- und Einkaufszentrum in Berns Westen ist das grundlegend anders. Das Nutzungskonglomerat aus Shopping, Multiplexkino, Spassbad, Hotel und Altersresidenz nennt sich Westside, wird am 8. Oktober eröffnet und soll künftig Zentrum eines neuen Quartiers in Bern-Brünnen sein, zugleich aber auch 1,2 Millionen Menschen im Umkreis von 45 Autominuten anziehen.

Sieger im Wettbewerb

Auf ein neues Einkaufszentrum hat allerdings niemand gewartet, also konnte auf dem einstigen Ackerland nicht einfach eine weitere gesichtslose Kiste gebaut werden. In einem vor acht Jahren durchgeführten Architekturwettbewerb ging der international bekannte Architekt Daniel Libeskind als Sieger hervor; sein erstes Projekt in der Schweiz ist zugleich auch sein erstes Einkaufszentrum.

Libeskind zerlegt das sehr grosse Bauvolumen in kleinere Portionen, die er ineinander verschachtelt auf und neben der Autobahn A1 anordnet. Damit erreicht er eine optisch spürbare Reduktion der Baumasse, vor allem aber auch eine enge Verzahnung von Autobahn und Shoppingcenter, die in ihrer Konsequenz erfrischend ehrlich ist, denn trotz Anbindung an den öffentlichen Verkehr mit S-Bahn-Station, Bus und ab 2010 mit dem Tram ist das Einkaufszentrum ein Kind der Autobahn geblieben.

Glasbänder statt Fenster

Ungewöhnlich für ein Gebäude dieser Grössenordnung und Bestimmung ist die Verwendung von Holz für die Fassade. Die Latten aus Robinienholz stehen mal dichter, mal weiter auseinander, erscheinen als kompakte Wand oder wie nur ein leichter Vorhang.

Nicht nachvollziehbar sind hingegen die schräg durch die Volumen geschnittenen Glasbänder. Diese für Libeskinds Architektur typischen Elemente dienen hier nur als appliziertes Ornament: Dahinter verbirgt sich in den meisten Fällen einfach eine geschlossene Wand und nicht etwa ein Fenster, obwohl es danach aussieht.

Raumkaskaden und Licht

Im weitläufigen Inneren spielt Libeskind jedoch gekonnt seine Virtuosität aus. Hier ist seine formale Anstrengung ein echter Gewinn. Sieben Schnitte führt er vom Dach in die Untergeschosse und schafft damit imposante Raumkaskaden voller Tageslicht mit schrägen Pfeilern, Wänden, Brüstungen und kreuz und quer verlaufenden Rolltreppen.

Die Öffnung der senkrechten Blickachsen ist nicht nur für die oben liegenden Geschäfte ein Vorteil, deren Ladenfronten nun auch von den unteren Geschossen aus zu erkennen sind. Die erwar*teten 3,5 Millionen Besucherinnen und Besucher pro Jahr werden einen räumlichen Reichtum vorfinden, der bis auf weiteres das Richtmass in der Shoppingcenter- Szene darstellt.

U3065
August 18th, 2008, 10:41 AM
"Haus der Kantone" in Bern / Hauptsitz der Regierungskonferenzen - Brückenkopf in Bern

Bern (sda) Elf interkantonalen Organisationen sind neu unter einem Dach
vereint: Dank dem umstrittenen "Haus der Kantone", das am Montag in Bern eröffnet wurde, soll die Zusammenarbeit unter den Kantonen und mit dem Bund verbessert werden.

Es soll den Kantonen in der Bundespolitik auch zu mehr Sichtbarkeit verhelfen, wie die ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit als Trägerin des Hauses am Montag mitteilte.

Im ehemaligen Swisscom-Gebäude an der Speichergasse in Bern haben elf interkantonale Einrichtungen bereits im Juni ihre Arbeit aufgenommen, darunter die grösseren Fachdirektorenkonferenzen.

Die Realisierung des "Haus der Kantone" ist mit einer einmaligen Ausgabe von rund 6,5 Millionen Franken verbunden. Pro Jahr fallen Mietkosten von 1,68 Millionen Franken an, gleich viel wie bisher für die dezentralisierten Konferenzsekretariate.

Nicht überall löst der zentrale Sitz der KdK Begeisterung aus. Manche Kantone befürchteten, dass der Bund nur noch mit den interkantonalen Konferenzen und nicht mehr mit den Kantonen selbst verhandeln könnte.

Die SVP sieht im "Haus der Kantone" eine Gefahr für den Föderalismus. Die KdK trete immer häufiger als "Stimme der Kantone" auf, obwohl sie keine demokratische Legitimation habe. Auch die Kosten des Projekts wurden von der SVP kritisiert.


(Notiz: folgt mehr nach MK)
(SDA/ATS - lf nh/bsd138/POL/3/080818 1029)



http://ivr-ias.ch/cms/upload/imgfile10.jpg

U3065
September 1st, 2008, 11:53 AM
Haus der Religionen in Bern / Investor gefunden

Bern (sda) Für das geplante Haus der Religionen in Bern haben die Verantwortlichen einen Investoren gefunden. Damit ist das 50 Mio. Franken teure Projekt einen grossen Schritt weiter.

Eine Schweizer Generalunternehmung übernehme die Funktion als Bauherrin und Zwischeninvestorin, wie Stefan Graf von der Planungsgemeinschaft Bauart/Urban office am Montag auf Anfrage einen Bericht der Tageszeitung "Der Bund"
bestätigte. Den Namen des Investoren wollten die Verantwortlichen noch nicht bekannt geben.

Der Investor werde das Projekt nun auf eigene Rechnung weitertreiben. Es könne sein, dass er es dann selber behalte oder einen Endinvestoren suche, führte Graf aus. Der Baustart ist für Spätsommer 2009 geplant.

Der geplante Gebäudekomplex am Europaplatz im Westen der Stadt Bern umfasst neben dem Haus der Religionen unter anderem auch ein Hotel, Büros und Wohnungen.

In dem Haus der Religionen sollen dereinst verschiedene Glaubensgemeinschaften ihre Räumlichkeiten sowie einen gemeinsamen Begegnungsbereich erhalten.
Unterstützt wird das Projekt von Christen, Buddhisten, Baha'i, Hindus, Juden und Muslimen.

(SDA/ATS - hn pa/bsd135/POL/4/080901 1034)

U3065
September 4th, 2008, 01:55 PM
ZUSAMMENFASSUNG / BEA bern expo will für 45 Mio. neue Halle bauen

Bern (sda) Die BEA bern expo will für 45 Mio. Franken eine neue Ausstellungshalle bauen. Im November wollen die Berner Messegesellschaften das Baugesuch einreichen und im Frühling 2011 soll die Halle bezugsbereit sein.

Die neue Halle soll eine Fläche von rund 10 000 Quadratmetern aufweisen und zwischen die beiden bestehenden Messehallen G1 und G2 zu stehen kommen. Das teilte die BEA Bern expo am Donnerstag mit.

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung der BEA bern expo, Heiner Federli, sagte auf Anfrage, der Berner Messeplatz stosse heute mit dem bestehenden Raumangebot bei gewissen Messen an seine Grenzen. Mit der neuen Halle gehe es darum, diese Messen in Bern zu halten. "Wenn wir sie nicht verlieren wollen, müssen wir etwas tun."

Federli wollte nicht präzisieren, um welche Messen es sich handelt. Zwei oder drei Veranstalter hätten aber Platzmangel geltend gemacht.

Ohne Beiträge der öfffentlichen Hand

Anders als bei der letzten Halle, welche der Messeplatz Bern erstellte, soll sich die öffentliche Hand nun nicht mehr beteiligen müssen: Die BEA bern expo will die 45 Mio. Franken laut Federli je zur Hälfte aus Eigenmitteln und mit Bankkrediten decken. Die BEA bern expo sei heute in der Lage, so vorzugehen, heist es in der Mitteilung.

Seit seiner Restrukturierung im Jahr 2003/2004 hat der Berner Messeplatz die konsolidierte Verschuldung von ehemals 60 Mio. Franken auf Null abgebaut und stets Gewinne ausgewiesen. Die Messeholding Bern AG schrieb im letzten Jahr nach Steuern und Minderheiten 3,3 Mio. Franken Gewinn.

Geht auf Projekt von 1995 zurück

Die Berner Stimmberechtigten hätten schon im Jahr 1995 die planerischen Voraussetzungen für den Bau der neuen Halle geschaffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Damals stimmten sie dem Zonenplan Vordere Allmend zu.

Ein damals bereits baubewilligte Projekt wurde aber aus Kostengründen redimensioniert, so dass zwischen den Gebäuden G1 und G2 ein Innenhof entstand.
Nun wird diese Lücke doch noch geschlossen.

(SDA/ATS - sr hn/rdb010/POL/3/080904 1109)

johncreasy
September 29th, 2008, 02:57 PM
Bald ist es so weit!Das Liebskind projekt ist bald soweit fertig nur noch tage!
http://www.fitnesspark.ch/portal/upload/thumbs/450_250_erlebnisbad.jpg.jpg

Aufgetaucht: Bernaqua

Es ist soweit: Das neue Erlebnisbad & Spa im Westside (Bern-Brünnen) feierte am 14. Mai 2008 seine offizielle Namensgebung. Im «Bernaqua» können Besucher ab dem 8. Oktober 2008 gleich drei Kernbereiche erleben und nach Lust und Laune kombinieren.

Bernaqua Erlebnisbad - Spass für die ganze Familie.

Es entsteht ein Badebereich der Superlative mit rund 2'000 Quadratmeter Wasserfläche, drei Riesenrutschen, Wildwassercanyon und achtzehn Becken (u.a. Flussbad mit Strömungsanlage, Attraktionsbecken/Sprudelbecken, Entspannungsbecken «SolAqua», Kinderbecken etc.). Ein Badeplausch in architektonisch reizvoller Kulisse mit Flächen aus Sichtbeton, kubistisch-markanten Formen und schrägen Winkeln - dank Stararchitekt Daniel Libeskind wird der Badbesuch hier auch zum optischen Erlebnis.

Bernaqua Spa, Sauna und Römisch-Irisches Bad - Abschalten vom Alltag und Auftanken für die Seele

Das römisch-irische Dampfbad ist eine Kombination aus den römischen Dampfbädern der Antike und den trockenen irischen Heissluftbädern. Stufenweise temperierte Räume geben Körper und Kreislauf ausreichend Zeit, sich langsam an höhere Temperaturen zu gewöhnen. Das traditionsreiche Baderitual öffnet die hautporen, befreit die Atemwege und sorgt für neues körperliches und geistiges Wohlbefinden. Höhepunkt ist die ausgiebige Bürstenmassage mit aromatischen Naturseifen.

In der Saunawelt kann, je nach persönlicher Konstitution und individuellem Wohlbehagen, zwischen einer Vielzahl von Sauniermöglichkeiten gewählt werden: Heissluft- und Biosaunas, finnische Saunas mit unterschiedlichen Temperaturen, Dampfbäder etc. Die Entspannungsbereiche unter freiem Himmel oder in der grosszügigen Plausch-Lounge im Innenbereich laden zu zum Entspannen auf bequemen Liegen ein.

Das Bernaqua Spa verspricht ein intensives Verwöhnerlebnis. Den stimmungsvollen thematischen Rahmen liefert der asiatische Kontinent. Dabei ist ein Fokus auf japanische Elemente unverkennbar. Die breitgefächerte, innovative Angebotspalette lässt viel Liebe zum Detail erkennen: ob japanisches Reispeeling, traditionelle Entspannungs-Massagen oder Floating im YoNoHaNa Bad, aromatisch duftende Kräuterstempel, hochwertige pflanzliche Öle und Cremes, heisse Lavasteine, Thalasso Packungen aus Algen oder Peelings aus exotischen Früchten - eine wahre Vielzahl von Behandlungsmethoden von alt überliefert bis brandneu.


Bernaqua Fitness - For Body and Soul

Auf einer grosszügigen Trainingsfläche von 900 Quadratmetern kann ab dem 8. Oktober täglich trainiert werden. Der Fitnessbereich verfügt über modernste Geräte für Kraft- und Ausdauertraining. Eine hohe Trainingsqualität und serviceorientierte professionelle Betreuung gehen Hand in Hand. Über 45 Kurse pro Woche werden in den zwei grossen Group-Fitness Kursräumen auf 105 bzw. 116 Quadratmetern angeboten. Auch Trends und Klassiker wie Yoga, Pilates, Body-Pump, Indoor Cycling oder Kick-Power stehen zur Wahl.

Ein Highlight im Bernaqua sind natürlich die Bewegungsangebote im Wasser: Ob Aquajogging, Aquafitness oder Aquarider - Das Element Wasser bietet natürlichen Widerstand und gleichzeitig schonende Bewegungsabläufe durch Entlastung von Gelenken und Wirbelsäule.

Auch um das Trainieren herum stimmt im Bernaqua die Infrastruktur. So bietet die Fitnessbar neben kostenlosen isotonischen Softgetränken eine wechselnde Auswahl frischgepresster Vitamincocktails, ein Büfett mit saisonalen Salaten und weitere gesunde Snacks. Und damit Eltern mit Kind in Ruhe und entspannt trainieren können, bietet das Westside (direkt beim Eingang bernaqua) erfahrene Betreuung für Kinder jeden Alters an.

Damit aus guten Vorsätzen Wirklichkeit wird: Den Zeitvorteil nutzen und sich die Bernaqua Jahreskarte im Vorverkauf sichern! In der Bernaqua Jahreskarte sind nicht nur die isotonischen Getränke, sondern auch der Besuch im Erlebnisbad und der innovativen Saunawelt zusätzlich enthalten.

http://*************************/switzerland/jpgs/westside_shopping_leisure_center_sdl200907_kino.jpg
Cinémas Pathé Westside
Im Cinémas Pathé Westside werden Gangster verfolgt und es fliegen Superhelden durch die Luft. Mit 2'400 Sitzplätzen und 11 topmodernen Kinosälen verspricht das Multiplexkino Erlebnis und Unterhaltung pur.
Das Pathé Westside ist nach Basel, Dietlikon, Genf und Lausanne das fünfte seiner Art in der Schweiz. Drei Säle sind mit Digitalprojektoren ausgestattet, in denen auch 3D Filme gespielt werden können, was das Pathé Westside zum ersten Digitalkino in Bern macht.
Alle Kinosäle sind rollstuhlgängig. Der Ciné Shop, die Ciné Bar und eine exklusive Smokers' Lounge runden das Angebot ab. Das Pathé Westside zeigt klassisches, populäres Kino, aber auch herausfordernde Filme. Zum Programmangebot im Pathé Westside gehören auch spezielle Movie Nights und das NuggiKino für Familien mit kleinen Kindern. Einige Kinos sind multifunktional ausgerüstet und können für Firmen/-Kundenanlässe, Events oder Tagungen genutzt werden.

Hotel Holiday Inn Bern Westside
Das Hotel Holiday Inn Bern Westside bietet neben 144 modernen Zimmern auch eine professionelle Meeting-Infrastruktur. Die elf Seminarräume eignen sich hervorragend für Tagungen, Meetings und Incentives. Die Brasserie Bits&Bites und eine Lobbybar ergänzen das Angebot kulinarisch. :banana::banana::banana::banana:

Don Calo
September 29th, 2008, 04:24 PM
^^gefällt mir sehr gut! Toll finde ich, dass hier keine 0815 Shopping-Mall entsteht, dank guter Architektur und vielfältigem Angebot!

sämelihülz
September 30th, 2008, 12:52 AM
[...] Die Brasserie[...]

Der Rest interssiert mich nicht... ;)

Greg
September 30th, 2008, 09:47 AM
Westside fred hier http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=427172

U3065
October 2nd, 2008, 10:36 AM
http://www.sf.tv/sf1/schweizaktuell/index.php?docid=20081001

Video-Bericht der Sendung "Schweiz Aktuell" vom SF (01.10.2008) über den Konsumtempel Westside in Bern...

johncreasy
October 3rd, 2008, 11:48 AM
Hmmm die strömung soll die grösste der welt sein?Und 18 Pools!Ein bisschen bei den Quallen schwimmen gehen das entspannt sicher:nuts:
Das ist für unser bescheidenen berner ein bisschen gross :lol: .Super das kann nur SF sein solche fragen!Schlafen sie gut lol!Oder wie ist es hier zu arbeiten:ohno: Freue mich jedenfalls daruf!

U3065
October 8th, 2008, 02:57 PM
Stadt Bern verkauft drei Baufelder in Bern-Brünnen / 200 neue Wohnungen geplant

Bern (sda) Die Stadt Bern hat in Bern-Brünnen drei weitere Wohnbaufelder zu Marktpreisen verkauft. Zwei Pensionskassen und ein privater Investor werden dort gesamthaft rund 200 Wohnungen erstellen.

Die Pensionskasse des Bundes PUBLICA realisiert ab Ende dieses Jahres zwei vierstöckige Gebäude mit 47 Mietwohnungen und 400 Quadratmetern Dienstleistungsfläche. Das Baugesuch dazu ist hängig, wie die Stadt Bern am Mittwoch mitteilte.

Ein privater Investor wird ein U-förmiges, viergeschossiges Gebäude mit 73 Mietwohnungen bauen, wie es weiter heisst. Auch dieses Baugesuch sei bereits eingereicht worden. Der Bau soll in den kommenden Monaten beginnen.

Die Pensionskasse der Swatch Group plant ein Wohnbauprojekt mit rund 90 Mietwohnungen. Dafür wird nun ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Der Baubeginn ist für den Frühling 2009 vorgesehen. Neben diesen 200 vorgesehenen Wohnungen sind in Bern-Brünnen bereits 128 Wohnungen enstanden. 600 weitere sind geplant.

Der Berner Gemeinderat wurde mit einem Volksentscheid aus dem Jahr 2002 ermächtigt, die Wohnbaufelder der Stadt in Brünnen-Nord zu veräussern. Rund die Hälfte dieser Bauland-Fläche wurde bisher verkauft. Weitere Verkäufe sind bis
2012 vorgesehen.

(SDA/ATS - lf hn/rdb006/POL/4/081008 1453)

U3065
November 6th, 2008, 09:13 AM
Neues Berner Stadtspital am Standort Tiefenau

Bern (sda) Nun ist klar, wo die Spital Netz Bern AG das neue Stadtspital bauen
will: auf dem Areal des bisherigen Tiefenauspitals. Der Neubau soll die beiden Spitäler Tiefenau und Ziegler ersetzten.

Die Spital Netz AG will den Neubau innerhalb von sechs Jahren realisieren, wie sie am Donnerstag mitteilte. Für den Standort Tiefenau habe die gute Erschliessung gesprochen. Das Areal ist mit dem öffentlichen Verkehr und künftig auch via Neufeldtunnel gut erreichbar.

Die Absicht, die beiden Spitäler in einem Neubau zusammenzulegen war schon länger bekannt. Auf beide Institutionen wären in den nächsten Jahren grosse bauliche Investitionen zugekommen. Zudem sei der zweigleisige Betrieb finanziell und personell aufwändig.

Noch rund 300 Betten

Mit der Zusammenlegung würden auch bestehende Überkapazitäten abgebaut, hiess es in der Mitteilung weiter. Das Ziegler- und das Tiefenauspital hätten früher zusammen rund 570 Betten gehabt, erläuterte Daniel Pauli, Verwaltungsratspräsident der Spital Netz AG auf Anfrage.

Dann habe man auf rund 400 Betten reduziert, wodurch viel Leerraum entstanden sei. Mit der Aufforderung des Kantons, Patienten vermehrt teilstationär oder akut zu behandlen, werde man die Bettenzahl nochmals senken. Er gehe derzeit von rund 300 Betten in dem Neubau aus, sagte Pauli.

Noch ist laut Pauli nicht klar, wo genau der Neubau auf dem Tiefenau-Areal zu stehen kommt. Sollte das Zieglerspital dereinst nicht mehr als Spital genutzt werden, geht das Areal zurück an die Stadt.

Im Tiefenauspital wurden in diesem Herbst Brandschutzmängel behoben. Sie betrafen nicht den Patientenbereich.

Zur Spital Netz AG gehören neben den Spitälern Tiefenau und Ziegler die Spitäler Aarberg, Münsingen und Riggisberg sowie das Spital und Altersheim Belp (Klinik für geriatrische Rehabilitation) und das Pflegezentrum Elfenau.

(SDA/ATS - hn nh/rdb001/POL/3/081106 0602)

U3065
November 14th, 2008, 03:19 PM
Ausbau des Bahnknotens Bern / Kanton plant neuen Tiefbahnhof für eine Milliarde

Bern (sda) Der Kanton Bern plant im Hauptbahnhof Bern einen neuen Tiefbahnhof für den Regionalverkehr und einen neuen Zugang. Damit soll der zweitgrösste Bahnhof der Schweiz leistungsfähiger werden.

Der Berner Bahnhof gerate mit seinen täglich über 150 000 Reisenden an seine Kapazitätsgrenzen, sagte die kantonale Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer am Freitag vor den Medien in Bern. Besonders prekär sei die Lage im Tiefbahnhof des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS).

Die Perrons sind zu kurz für heutige S-Bahn-Züge und zu eng für die Passagierströme. Auch der Anschluss an den SBB-Bahnhof ist mit seinen langen und kurvigen Umsteigewegen nicht optimal. Deshalb wird der neue Tiefbahnhof unterhalb den SBB-Geleisen geplant. Über eine so genannte Verteilebene werden die Reisenden per Rolltreppen direkt umsteigen können.

Ein neuer Zugang im Westen Richtung Hirschengraben soll ausserdem den Haupteingang des Bahnhofs entlasten. Laut Prognosen werden bis im Jahr 2030 nämlich rund 50 000 Fahrgäste mehr als heute den Fernverkehr und die S-Bahnen benutzen.

Optionen offen

Egger erklärte, die geplanten Arbeiten am "Jahrhundertprojekt Zukunft Bahnhof Bern" würden einen späteren allfälligen Ausbau der SBB nicht behindern. Eine in Auftrag gegebene Studie soll die Planung zusätzlich absichern.

Das Projekt soll in den kommenden knapp 20 Jahren realisiert werden. Die Verantwortlichen gehen von rund einer Milliarde Franken Gesamtkosten aus. Die Finanzierung ist noch nicht gesichert. Den grössten Anteil wird der Kanton Bern tragen müssen. Weitere Partner sowie der Bund werden sich voraussichtlich daran beteiligen.

(SDA/ATS - lf om/bsd228/POL/4/081114 1506)

Lake
November 14th, 2008, 06:44 PM
Für Bern ist die Finanzierung von Seiten Bund sicher vor dem Projektstart gesichert....Danke dem Bundesfilz

Basel_CH
November 14th, 2008, 09:05 PM
Besonders prekär sei die Lage im Tiefbahnhof des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS).

Die Perrons sind zu kurz für heutige S-Bahn-Züge und zu eng für die Passagierströme. Weitere Partner sowie der Bund werden sich voraussichtlich daran beteiligen.

(SDA/ATS - lf om/bsd228/POL/4/081114 1506)

Dieser Tiefbahnhof mit der RBS ist doch Regional-Verkehr, weshalb soll sich da der Bund beteiligen??:ohno:

chadw_
November 15th, 2008, 12:20 PM
Für Bern ist die Finanzierung von Seiten Bund sicher vor dem Projektstart gesichert....Danke dem Bundesfilz

anti bern komplex!

Basel_CH
November 16th, 2008, 09:23 AM
Gibts im Forum eigentlich ein paar Berner, die mehr Bescheid über die Themen wissen oder Stellung dazu nehmen können?

chadw_
November 16th, 2008, 11:44 AM
ich bin zwar berner, aber meistens habe ich keine ahnung. bzw. es gibt ja jenste überbauungen jederzeit, bin halt nicht so auf dem laufenden wie steve5 in züri oder so.

aber zum bahnhof kann ich stellung nehmen. der ausbau ist dringend nötig, insbesondere der rbs bahnhof platzt aus allen nähten. dass ein für 16'000 personen gebauter bahnhof heute täglich von 50'000 passagieren benutzt sagt alles. ich benutze seit neustem den rbas bahnhof (wieder) täglich und zu den stosszeiten ist die situation auf den perrons prekär. seit einigen monaten (oder länger) ist es sogar verboten, auf dem perron auf den zug zu warten. man muss dies hinter schiebetüren tun, die sich erst dann öffnen, wenn die aus dem zug ausgestiegenen leute das perron verlassen haben. das gedränge der wartenden hinter den schiebetüren ist aufgrund der sehr beschränkten platzverhältnisse gross.

Basel_CH
November 16th, 2008, 12:55 PM
Wie viele Perrons hat denn dieser RBS BAhnhof und diese RBS Bahn ist doch ein privater Anbieter (?), sprich Kosten müssten doch von denen oder aber im Gutwillen von der STadt/Kanton übernommen werden?

Ich war diesen Sommer in Kopenhagen unterwegs und war erstaunt wie der Kopenhagener-Hauptbahnhof glaub mit 10 oder 12 Gleisen/Perrons zurecht kam. Da gibt es massig Verkehr und Züge, die an- und weiterfahren, trotzdem schaffen es die Dänen die Traffik zu bewältigen. Sowohl Intercity-Züge als auch S-Tog!

chadw_
November 16th, 2008, 07:22 PM
die finanzierung ist glaubs noch überhaupt nicht klar, ausser dass für die kosten wohl mehrheitlich der kanton wird aufkommen müssen. und: die rbs ist gemäss wikipedia zu 94% in der öffentlichen hand.

der rbs bahnhof bern ist ein kleiner, unterirdischer kopfbahnhof. es verlassen ihn 2 geleise richtung norden. erst in worblaufen verteilen sich die züge auf 3 strecken. eine kurze nach unterzollikofen, eine nach solothurn (wobei die meisten züge in urtenen oder jegenstorf umkehren) sowie eine nach worb. der bahnhof in bern hat 4 geleise. insofern hinkt der verglecih mit kopenhagen doch gewaltig, weil es dort 12 geleise sind und wenn ich das richtig verstehe dort insgesamt weniger als 50'000 menschen täglich den zug nehmen:
http://da.wikipedia.org/wiki/K%C3%B8benhavns_Hovedbaneg%C3%A5rd

Basel_CH
November 16th, 2008, 08:46 PM
Ja klar hinkt der Vergleich, dieser war eigentlich gar nicht so auf Bern bezogen sondern allgemein auf SChweizer Grossbahnhöfe, ob jetzt der HB in Zürich, Bern oder Basel SBB. Mich hats einfach gewundert, was für Kapazitäten in Kopenhagen auf etwa 10 Perrons verteilt sehr speditiv verarbeitet werden können und bei uns weiss nicht wie viele Gleise dafür gebraucht werden.
Klar ein Kopfbahnhof wie dieser unterirdische Bhf in Bern ist wieder ganz was andereres, trotztdem wunderts mich das für eine solche Nischenbahn schon 50`000 Bahnnasen zusammen kommen, ist schon einiges an Holz.

chadw_
November 17th, 2008, 08:40 PM
naja, nischenbahn wird der rbs kaum gerecht, schliesslich verbindet sie einige der grössten gemeinden der nördlichen agglomeration und reicht bis solothurn. und die anschlüsse der rbs sind in den meisten fällen viel besser als die der bls, weil die rbs ein eigenes ortsbussystem betreibt und auf allen strecken einen 15 minuten-takt anbietet (ausser nach solothurn). die rbs ist ein wesentliches element des berner s-bahn systems.

chadw_
November 17th, 2008, 08:45 PM
übrigens hats hier (http://www.photopress.ch/Customer.do;jsessionid=0B77E7D7E92460A07925B40C7E0020AE?oid=29) aktuelle photos zum postfinance arena umbau. ich hoffe, dass sie das wüste dach ersetzen. aber ich befürchte das bleibt ein wunsch.

johncreasy
November 20th, 2008, 03:44 PM
Wenn ihr mehr wissen wolt über den neuen bahnhof RBS dan geht auf den link: http://www.zukunftbahnhofbern.ch/
dort findet ihr alle infos auf eure fragen!:)

railcity
November 24th, 2008, 05:56 PM
Die Renovation des Bundeshauses ist abgeschlossen:

http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/13675.jpg
http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/13677.jpg
http://www.news-service.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/13679.jpg

sämelihülz
November 25th, 2008, 02:30 PM
sieht sehr schön aus

muss mal eh mal nach Bern, und mal richtig die Altstadt angucken, dann auh noch gleich das Bundeshaus.

steve5
November 25th, 2008, 04:22 PM
Darf man im Bundeshaus Fotos machen?

Basel_CH
November 25th, 2008, 06:22 PM
Darf man im Bundeshaus Fotos machen?

Von der Presse darf doch auch gefilmt werden, weshalb nicht auch von der Privat-Bevölkerung?

U3065
November 27th, 2008, 10:00 AM
Schnellverbindung zum Jungfraujoch wird nicht gebaut

Interlaken (sda) Die geplante Schnellverbindung auf das Jungfraujoch - Top of Europe wird nicht realisiert. Dies teilte die Jungfraubahn Holding AG am Donnerstagmorgen mit.

Begründet wird der Verzicht unter anderem mit finanziellen Überlegungen. Die Kosten der verschiedenen geprüften Varianten würden zwischen 460 und 970 Mio.
Franken betragen, heisst es in einer Medienmuitteilung.


(Notiz: Folgt mehr)
(SDA/ATS - rs/bsd112/POL/3/081127 0812)

steve5
November 27th, 2008, 11:29 AM
Hat jemand von euch schon mal das Bundeshaus besichtigt und kann mir sagen ob und wo man Fotos machen darf?

Basel_CH
November 27th, 2008, 09:36 PM
Hat jemand von euch schon mal das Bundeshaus besichtigt und kann mir sagen ob und wo man Fotos machen darf?

siehe hier:
http://www.panoramajournal.ch/regierung/schweiz/bundeshaus/

BUNDESHAUS FÜHRUNGEN
Möchten Sie das Parlamentsgebäude besuchen?
Hier geben wir Ihnen ein paar Infos aus dem Bundeshaus dazu.

Das Parlamentsgebäude kann nur mit den offiziellen Führungen besichtigt werden. Jede Person, die an einer Führung teilnimmt, muss sich mit einem amtlichen Ausweis (gültige Identitätskarte,Pass, Führerausweis) ausweisen und diesen während des Besuchs hinterlegen. Besucher, die an offiziellen Führungen teilnehmen (Gruppen oder Einzelpersonen), benützen den Eingang links neben dem Haupteingang. Das Betreten der Eingangshalle von Besuchern ist nicht möglich.

Führungen finden täglich in deutsch, französisch, italienisch oder englisch statt, von Montag – Samstag. Alle Ausnahmen find Sie auf der Website www.parlament.ch

Der Eintritt ist kostenlos, beim Besucherdienst können Eintrittskarten gratis bezogen werden. Telefonische Reservation am Vortag möglich. Die maximale Teilnehmerzahl pro Führung beträgt 50 Personen.

Eine Führung dauert ca. 45 Minuten – Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in die Baugeschichte und Architektur des Gebäudes, sowie in die Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments. Sie haben Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Videoaufnahmen und Fotografieren ist nicht erlaubt!

johncreasy
December 5th, 2008, 01:51 AM
Der Bahnhof Bern ist nach Zürich der zweitgrösste Bahnhof der Schweiz. Mit täglich 150'000 Passagieren stösst er aber heute an seine Kapazitätsgrenzen. Am Morgen und Abend gibt es auf den düsteren, engen Perrons und in der Personenunterführung kaum ein Durchkommen. Besonders prekär ist die Situation im RBS-Bahnhof. Bis zu 50'000 Menschen drängen sich hier Tag für Tag in der engen Halle. Gebaut wurde dieser erste unterirdische Bahnhof der Schweiz für 16'000 Passagiere. Mit dem Ausbau des Bahnangebots wird sich die Situation in den nächsten Jahren noch verschärfen.

http://www.zukunftbahnhofbern.ch/assets/drgalleries/38/thumb_visu_tiefbahnhof.jpg
Projektübersicht:
Mehr Züge, dichtere Fahrpläne, kürzere Umsteigewege, Tageslicht und mehr Platz in Perronhalle und Personenunterführung: Von diesen Vorzügen sollen die Bahnreisenden dereinst profitieren können. Durch neue Zugänge und den Bahnhofsausbau gewinnen auch das Bahnhofumfeld und die ganze Stadt Bern an Attraktivität.
Der heutige Bahnhof befindet sich am richtigen Ort. Die Benützerinnen und Benützer des öffentlichen Verkehrs können hier rasch zwischen Fern-, Regional- und Lokalverkehr umsteigen oder mitten im Herz der Bundesstadt aussteigen. Einen besseren Standort gibt es nicht: Dies hat eine nochmalige Überprüfung ergeben.
ZBB ist ein Jahrhundertprojekt und besteht aus mehreren etappierbaren Elementen. Wichtigste Elemente des ersten Ausbauschritts sind ein neuer RBS-Tiefbahnhof, eine neue Westpassage und ein neuer Zugang West.




http://www.zukunftbahnhofbern.ch/assets/drgalleries/38/thumb_visu_perron.jpg
Perronhalle SBB:
Mit dem Um- und Neubau der Passagen und ihren Zugängen zu den Perrons soll gleichzeitig die heute wenig einladende Perronhalle architektonisch aufgewertet werden. Die Betonwand entlang dem Gleis 1 wird durch eine Glasfassade ersetzt: in einer ersten Phase auf der Höhe Kapelle Burgerspital und rückgebautes Dienstgebäude West, in weiteren Phasen bis zur Schanzenpost. Damit öffnet sich von der Gleishalle aus ein attraktiver Blick auf die Stadt. Der angrenzende Aussenraum wird wesentlich aufgewertet.
Mit der Umnutzung der Bahnhofplattform besteht die Absicht, diese grosszügig zu öffnen. Es stehen verschiedene Varianten zur Diskussion. Die Minimalvariante sieht vor, über der Hauptpassage die Betonkastenelemente zu Gunsten einer Stahl-/Glaskonstruktion zu entfernen. So kann Tageslicht in die Perronhalle und durch kreisrunde Öffnungen bis hinunter in die Hauptpassage strömen.


http://www.zukunftbahnhofbern.ch/assets/drgalleries/38/thumb_visu_hauptpassage.jpg
Passagen:Den Bahnreisenden sollen künftig zwei grosse Passagen zur Verfügung stehen. Die heutige Personenunterführung wird zur Hauptpassage und auf die doppelte Breite ausgebaut. Rolltreppen, Treppen und Lift führen einerseits hinauf auf die SBB-Perrons, anderseits nach unten auf eine Zwischenebene (Verteilebene) und von dort weiter hinunter auf die RBS-Perrons des Tiefbahnhofs.
Die zweite Passage führt östlich der Schanzenstrasse unter dem Postgebäude durch. Sie ist über einen südlichen Ausgang beim Bubenbergzentrum mit dem Hirschengraben und einen nördlichen Ausgang mit der Grossen Schanze verbunden. Über Lifte und Rolltreppen ist die Westpassage aufwärts an die SBB-Perrons und abwärts via Zwischenebene an den RBS-Tiefbahnhof angeschlossen.


http://www.zukunftbahnhofbern.ch/assets/drgalleries/38/thumb_visu_RBS.jpg
RBS-Tiefbahnhof:
Der geplante RBS-Tiefbahnhof soll in Ost-West-Ausrichtung unterhalb der bestehenden SBB-Gleise zu liegen kommen. Variantenstudien zeigen, dass diese Lage die Kapazitäts- und Passantenprobleme des RBS am besten löst. Diese Lösung lässt sowohl die Option eines zukünftigen Tiefbahnhofs für die SBB als auch eine spätere Weiterführung der RBS-Linien Richtung Süden oder Westen offen.
Der neue RBS-Tiefbahnhof mit vier Gleisen und einer Wendemöglichkeit westlich des Bahnhofs ermöglicht längere Züge und eine Verdichtung des Fahrplans. Das Projekt schafft genügend Raum für die Passagiere und verbindet den RBS-Tiefbahnhof über Rolltreppen mit den SBB-Perrons. Auch gewährleistet es eine bessere Anbindung ans städtische ÖV-Netz.
Das Bauwerk besteht aus zwei grossen Kavernen mit je zwei Gleisen und einem Mittelperron. Die Kavernen weisen mit einer Breite von 24 m und einer Höhe von 17 m eine imposante Grösse auf.
Der neue RBS-Tiefbahnhof kann gegenüber heute eine dreimal grössere Gesamtleistung ausweisen: Künftig werden 80 statt 48 Zugsfahrten pro Stunde und Zuglängen von 180 m statt 120 m resp. 60 m möglich sein.
RBS-Tiefbahnhof und Verteilebene


Beteiligte:
Grundsätzlich sollen in der Projektorganisation von ZBB alle direkt betroffenen Akteure einbezogen werden. ZBB ein Gemeinschaftsprojekt von Kanton Bern und Stadt Bern, der SBB, dem RBS und der BLS, BERNMOBIL, PostAuto Schweiz, Die Post, Grosse Schanze AG und der Burgergemeinde Bern (Stand Ende 2008). Damit sind neben der öffentlichen Hand und den Transportunternehmen auch weitere wichtige Grundeigentümer im Perimeter des Bahnhofgebiets in das Projekt einbezogen.

Kosten

Mit dem Projekt ZBB werden Jahrhundertbauwerke erstellt. Sie sichern für manche Generation die Kapazitäten bei den Zufahrten zum Bahnhof, auf den Perrons und in den Bahnhofräumen. Entsprechend ihrer Bedeutung erfordert die Realisierung der Bauwerke einen finanziellen Kraftakt. Schon beim ersten Ausbauschritt – neuer Tiefbahnhof RBS und Ausbau der Publikumsanlagen – ist mit Kosten von gegen einer Milliarde Franken zu rechnen.

Das Projekt ist finanzierbar, wenn sich alle politischen Ebenen beteiligen und alle Finanzierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Welche Gefässe in welchem Ausmass auf nationaler, kantonaler und städtischer Ebene herangezogen werden, ist Gegenstand laufender Abklärungen. Klar ist aber, dass für die Sicherung der Finanzierung ein starker politischer Wille notwendig ist.

Kostenschätzung
1. Ausbauschritt
Neuer RBS-Tiefbahnhof inkl. dazugehöriger Publikumsanlagen
780 Mio. CHF
Erweiterung Publikumsanlagen inkl. neuer Westzugang
210 Mio. CHF
2. Ausbauschritt
SBB-Tiefbahnhof
1.4 Mia. CHF
Alle Kosten verstehen sich exkl. MWSt, mit einer Schätzgenauigkeit von +/- 30% und zum Preisstand April 2008.

Quelle www.zukunftbahnhofbern.ch

railcity
December 23rd, 2008, 11:57 AM
Vergangenen Mittwoch, 17. Dezember 2008, hat die Messepark Bern AG das Baugesuch für den Neubau auf dem Messegelände bei den Stadtberner Behörden eingereicht.

http://www.beaexpo.ch/Portaldata/9/Resources/bilder/projektzweiplus/ansicht_eingang.jpg

chadw_
December 23rd, 2008, 12:23 PM
die bea hallen sind teilweise eine zumutung. gut geht da was.

philippmaurice
January 14th, 2009, 11:45 AM
Kanton schnürt Tram-Paket
Von Ivo Gehriger. Aktualisiert am 14.01.2009

Die Buslinie 10 nach Köniz und Ostermundigen soll auf Trambetrieb umgestellt werden. Der Kanton hat hierfür die Projektierungsarbeiten gestartet. Und er hält gleichzeitig an der Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern fest – obschon der Bund dieses Projekt nicht unterstützen will.

http://files.newsnetz.ch/story/2/1/9/21969233/3/topelement.jpg
Die geplante Route der Trams. (Quelle: Kanton Bern, Karte: Der Bund)


Artikel zum Thema
Kommentar: Egger will keine Ehrenrunden
2018 sollen zwischen Schliern und Ostermundigen Trams verkehren. Noch vor knapp einem Jahr sah es so aus, dass der Ast Richtung Ostermundigen prioritär behandelt und der Ast Richtung Köniz zu einem späteren Zeitpunkt folgen würde. Nun aber fassen der Kanton und die betroffenen Gemeinden Ostermundigen, Bern und Köniz die Umstellung der ganzen Buslinie 10 in einem Projekt zusammen und ergänzen es mit der geplanten Tram-verlängerung von Wabern nach Kleinwabern. Unter dem Titel «Neue Tramlinien für die Region Bern» sollen die drei Teilprojekte bis 2014 zur Baureife gelangen. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von drei bis vier Jahren. Die Gesamtprojektleitung wurde Ende Dezember an die Zürcher Firma TBF vergeben, welche 2008 in Bern eine Zweigstelle gegründet hat.

Tram als «Krönung»

Die Agglomeration Bern sei der wichtigste Wirtschaftsmotor und ein wichtiger Wohnstandort des Kantons, betonte Regierungspräsidentin Barbara Egger (sp) gestern an einer Medienkonferenz. Die Bedeutung des Ballungsraums werde zunehmen: Bis 2030 steige die Zahl der Einwohner um 7, die Zahl der Beschäftigten um 11 und die Nutzung des öffentlichen Verkehrs um 42 Prozent. Dafür müsse die nötige Infrastruktur bereitgestellt werden. Der Bus nach Ostermundigen sei aber bereits heute überlastet, die Situation auf der Strecke nach Köniz «mit etwas zeitlicher Verzögerung» dieselbe. Die bauliche Entwicklung in Ostermundigen, Bern und Köniz bringe das Fass vollends zum Überlaufen, erläuterten der Ostermundiger Gemeindepräsident Christian Zahler (sp), die Berner Gemeinderätin Regula Rytz (gb) und die Könizer Gemeinderätin Katrin Sedlmayer (sp). In Ostermundigen entstünden in den nächsten Jahren 1200 Wohnungen, sagte Zahler. Bern rechnet laut Rytz allein im Galgenfeld (Schönberg Ost und Baumgarten) mit 2600 Zuzügern und 1600 Arbeitsplätzen. Nicht anders ist die Lage in Köniz, wo im Liebefeld noch «grosses Entwicklungspotenzial vorhanden ist», wie Sedlmayer sagte. Die Umstellung der Linie 10 ist in den Worten Zahlers «die Krönung der Gemeindeentwicklung» oder schlicht «ds Zäni», wie Sedlmayer festhielt.

Vorab ist das Tram aber laut Egger «das geeignetste Verkehrsmittel, um das erwartete Verkehrsaufkommen zu bewältigen, sowohl ökonomisch und betrieblich als auch angebotsmässig». Dies unter anderem dank der zweieinhalbfachen Kapazität im Vergleich zu Gelenkbussen. Zweckmässigkeitsbeurteilungen hätten gezeigt, dass Busvarianten «betrieblich nicht machbar» seien und eine unterirdische RBS-Verlängerung nach Köniz «zu teuer» wäre, sagte Egger. Klar ist, dass die Buslinie 12 aus dem Berner Nadelöhr Spital- und Marktgasse verbannt werden muss, um Platz für das Tram zu schaffen.

Rüti soll ihr Tram haben

Im Rahmen der Mitwirkung stiessen die neuen Tramlinien letztes Jahr auf breite Zustimmung. Indes steht und fällt die Begeisterung fürs Tram in Ostermundigen mit der künftigen Anbindung des Rüti-Quartiers. Die Steigung zur Endstation auf der Rüti ist für das Tram zu steil: Zur Diskussion stehen deshalb eine unterirdische Endstation, die das Projekt stark verteuern würde, oder die Anbindung der Rüti mit einem Shuttlebus, was in Ostermundigen abgelehnt wird. Entscheid ist diesbezüglich noch keiner gefallen, doch die Zeichen stehen gut für die Rüti: «Es soll sichergestellt werden, dass dieses grosse Wohnquartier durch das Tram direkt erschlossen werden kann», liess sich Egger zitieren. Es zögen diesbezüglich erfreulicherweise alle am selben Strick, sagte Zahler.

260 Millionen, +/–50 Prozent

Der Kanton rechnet mit Kosten von 260 Millionen Franken: 130 für das Tram Ostermundigen (mit Rüti), 100 für das Tram Köniz und 30 für die Verlängerung Kleinwabern. Es handle sich um grobe Schätzungen mit einer Kostengenauigkeit von +/–50 Prozent, betonte Egger. Dass aber ein Projekt günstiger werde, habe sie noch nie erlebt, räumte sie ein. Genauere Zahlen lägen 2010 vor, wenn das Vorprojekt erstellt sei. An die Kosten für das Tram Ostermundigen–Köniz will sich der Bund zu 35 Prozent mit Mitteln aus dem Agglomerationsprogramm beteiligen, wie der Bundesrat im Dezember bekannt gab.

Wabern beim Bund durchgefallen

Gleichentags informierte der Bund aber auch, dass aus dieser Kasse nichts für das Tram Kleinwabern fliessen werde. Er kritisiert das ungenügende Kosten-Nutzen-Verhältnis des Projekts und legte es deshalb auf Eis. Dennoch will der Kanton daran festhalten: Für die Erschliessung des Gebiets und die Entlastung der Seftigenstrasse seien das Tram sowie auch die geplante neue S-Bahn-Station Kleinwabern zentral, hiess es gestern. Das letzte Wort bezüglich Bundesmittel sei noch nicht gesprochen, stellte Egger fest. Laut Sedlmayer will sich der Könizer CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener zusammen mit anderen Parlamentariern für die Tramverlängerung einsetzen.

Letztlich, so Egger, gebe es «aber auch noch andere Bundeskässeli», etwa den Konjunkturfonds. Sie werde sich vehement für die Unterstützung durch den Bund einsetzen.
(Der Bund)



hey

ich werde euch hier ein bisschen über die projekte in bern auf dem laufenden halten. es passiert nicht ganz soviel wie in zürich oder basel, aber das eine oder andere interessante projekt ist in planung.

philippmaurice
January 14th, 2009, 11:50 AM
«Wir sind mit vollem Elan dran»
Von Markus Dütschler. Aktualisiert am 03.01.2009

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/wohnen/stadtentwicklung/Quartiere/stadtteil6/bernartikelblock.2007-02-07.6833526340/bild1_1spaltig

Das Haus der Religionen ist auf Kurs: Das ambitionierte Bauvorhaben am Berner Europaplatz ist Thema in der kirchlichen Jahresend-Sonderausgabe «z Visite». Das Projekt ist zeitlich etwas in Verzug, aber keinesfalls gefährdet, betonen die Verantwortlichen.

Artikel zum Thema
Von reformiert zu multireligiös
Länger als geplant wirds dauern, bis das Religionszentrum in Bern gebaut sein wird. Bereits einmal verstrich ein Termin – der Frühling 2008 –, ohne dass die Bagger auffuhren. Unklar war lange, welche Religionsgemeinschaften den Neubau in Ausserholligen beanspruchen würden.

Halter braucht noch Zeit

Seit dem Einstieg des Zürcher Bau- und Entwicklungsunternehmens Halter 2008 hat das Projekt an Konkretisierung gewonnen. Die Firma, die schweizweit etliche Projekte zur Realisationsreife gebracht hat, war von der ungewöhnlichen Zielsetzung des Bauwerks angetan: verschiedene Religionen unter einem Dach zu versammeln. Auf Anfrage sagte gestern Halter-Projektleiter Urs Albrecht, die Firma prüfe «die Markt- und Investorentauglichkeit». Man sei im Gespräch mit der Stadt Bern, mit dem Verein und der Stiftung Haus der Religionen sowie mit der Planergemeinschaft Bauart Architekten Bern und Urban Office Amsterdam. Die Frage, ob nach dem abgesagten Informationstermin im Dezember ein neues Datum in Aussicht stehe, verneinte er. «Sicher werden wir im ersten Quartal 2009 über das weitere Vorgehen informieren.» Ist die Begeisterung für das Projekt verflogen? «Nein, unser Wohlwollen hat überhaupt nicht nachgelassen, wir sind mit vollem Elan an der Sache dran.»

Hauck: «Ich bin zuversichtlich»

Gerda Hauck, Präsidentin des Vereins Haus der Religionen, sagte auf Anfrage, sie rechne mit dem Spatenstich im Jahr 2009. Eine Berufsoptimistin sei sie nicht: «Ich bin realistisch und ausserordentlich zuversichtlich.» Geschäftsführer Hartmut Haas war nicht erreichbar. In einem Provisorium im ehemaligen Werkhof an der Schwarztorstrasse 102 ist das Haus bereits mit einem Programm aktiv.

Im Neubau am Europaplatz wird das Haus der Religionen nur einen Teil der Fläche belegen. Der grössere Teil dient der Mantelnutzung und wird ein Hotel, Läden, Büros und Wohnungen enthalten.

Entgegen ersten Ideen werden nicht alle Religionsgemeinschaften mit einem Raum darin vertreten sein. Dafür sind neue Gruppierungen dazugestossen, so von christlicher Seite die äthiopisch-orthodoxe Gemeinde. Die Jüdische Gemeinde Bern (JGB) verzichtet auf einen Raum, da sich die kleine Gemeinde neben der Synagoge kein zweites Gebäude leisten kann. Wie die JGB beteiligt sich die Bahai-Gemeinschaft in ideeller Form am Projekt, etwa mit Veranstaltungen.

Ohne islamischen Dachverband

Der Dachverband der Muslime, die Umma, ist aus dem Projekt ausgestiegen. An ihrer Stelle beteiligt sich der muslimische Verein Hochfeldstrasse. Diesem gehören mehrheitlich albanischsprachige Muslime an. Man bemühe sich sehr, offen zu sein für Muslime aller Nationalitäten, sagt Vereinspräsident Bujar Luma in der eben erschienenen Sonderausgabe «z Visite». Diese wird gemeinsam herausgegeben von den christlich-konfessionellen Publikationen «Reformiert», «Pfarrblatt», «Christkatholisches Kirchenblatt», vom jüdischen Wochenmagazin «Tachles» und von Mitgliedern der muslimischen Glaubensgemeinschaft in der Schweiz. Die aktuelle Ausgabe befasst sich mit dem Haus der Religionen.

Mit von der Partie im Haus sind die Aleviten. Sie gelten als liberale Sonderform des Islam, nach eigenem Bekunden sind sie eine eigenständige Religion.

Etwas skeptisch äussert sich in «z Visite» der reformierte Synodalratspräsident Andreas Zeller. Er sage nicht, dass das Haus kein grosser Wurf sei. Seine Kirche, die nach Jahren endlich das Ferienzentrum Gwatt abgestossen habe, werde aber nun beim Haus der Religionen nicht «plötzlich wieder in ein Gemäuer investieren».>
(Der Bund)

http://www.bahai.ch/images/Europaplatz_002.jpg

philippmaurice
January 14th, 2009, 11:56 AM
Hauptsitz der Post ab 2013 am Bahnhof Bern
16.12.2008

http://www.post.ch/de/print/im-schanzenpost-flug-big.jpg

Schanzenpost (Hauptsitz)

Ab 2013 wird die Schanzenpost nach dem Umbau neuer Hauptsitz der Schweizerischen Post. Die Schönburg, der aktuelle Hauptsitz an der Viktoriastrasse 21, wird verkauft. Auch PostFinance wechselt den Standort. Die Finanzdienstleisterin zieht in ein noch zu erstellendes Hochhaus auf dem Areal der PostFinance-Arena.

Der Hauptsitz der Schweizerischen Post ist sanierungsbedürftig. Die Schönburg entspricht nicht den Anforderungen an moderne Büroarbeitsplätze. Ausserdem ist der Raum am heutigen Hauptsitz viel zu knapp geworden. Im Rahmen der neuen Raumstrategie konzentriert die Post ihre verschiedenen Einheiten an neuen Standorten. Davon sind insgesamt rund 5500 Arbeitsplätze an über 20 Bürostandorten im Raum Bern betroffen.

Post und PostFinance ziehen um
Die Schanzenpost wird nach dem Umbau ab 2013 zum neuen Hauptsitz des Konzerns. Der heutige Standort Schönburg wird verkauft. Auch der künftige Sitz von PostFinance steht fest. Die Finanzdienstleisterin wird Räumlichkeiten im neuen Hochhaus neben der PostFinance-Arena beziehen. Weil die Raumverhältnisse in der Schönburg schon heute knapp sind, werden die Konzernbereiche «Swiss Post International» und «Strategische Kunden und Lösungen» ab Herbst 2009 in einem Teil der neuen Büroräumlichkeiten in der PostFinance-Arena konzentriert. Die Post bietet mit dem modernen Ausbau der Neuen Schanzenpost und dem Einzug in die PostFinance-Arena hochqualifizierten Arbeitskräften aus allen Landesteilen beste Arbeitsbedingungen an attraktiver Lage mit Anbindung an den öffentlichen Verkehr.


Vom Hochhaus gibts noch keine Visualisiserungen.

philippmaurice
January 14th, 2009, 12:21 PM
http://www.aus.li/Bericht_Berner_Hochhaeuser.pdf

ein paar Bilder


http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/planen/aktuell/bruennen_/bernartikelblock.2006-04-11.8775474337/bild1_1spaltig

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/planen/aktuell/westside/bild1_1spaltig

http://farm3.static.flickr.com/2274/2184549259_b20d9cef87.jpg?v=0

http://www.flickr.com/photos/emeidi/2146977762/


http://www.bering.ch/de/referenzen/verwaltung/swisscom-hochhaus-ostermundigen/image1_2column


Viel Masse - wenig Klasse...aber es gibt tatsächlich Hochhäuser in unserer bescheidenen Stadt.
(Wurde auf Seite 1 mal in Frage gestellt...dies nur zur Aufklärung).

johncreasy
January 18th, 2009, 01:09 AM
Kanton schnürt Tram-Paket
Von Ivo Gehriger. Aktualisiert am 14.01.2009

Die Buslinie 10 nach Köniz und Ostermundigen soll auf Trambetrieb umgestellt werden. Der Kanton hat hierfür die Projektierungsarbeiten gestartet. Und er hält gleichzeitig an der Verlängerung der Tramlinie 9 nach Kleinwabern fest – obschon der Bund dieses Projekt nicht unterstützen will.

http://files.newsnetz.ch/story/2/1/9/21969233/3/topelement.jpg
Die geplante Route der Trams. (Quelle: Kanton Bern, Karte: Der Bund)


Artikel zum Thema
Kommentar: Egger will keine Ehrenrunden
2018 sollen zwischen Schliern und Ostermundigen Trams verkehren. Noch vor knapp einem Jahr sah es so aus, dass der Ast Richtung Ostermundigen prioritär behandelt und der Ast Richtung Köniz zu einem späteren Zeitpunkt folgen würde. Nun aber fassen der Kanton und die betroffenen Gemeinden Ostermundigen, Bern und Köniz die Umstellung der ganzen Buslinie 10 in einem Projekt zusammen und ergänzen es mit der geplanten Tram-verlängerung von Wabern nach Kleinwabern. Unter dem Titel «Neue Tramlinien für die Region Bern» sollen die drei Teilprojekte bis 2014 zur Baureife gelangen. Gerechnet wird mit einer Bauzeit von drei bis vier Jahren. Die Gesamtprojektleitung wurde Ende Dezember an die Zürcher Firma TBF vergeben, welche 2008 in Bern eine Zweigstelle gegründet hat.

Tram als «Krönung»

Die Agglomeration Bern sei der wichtigste Wirtschaftsmotor und ein wichtiger Wohnstandort des Kantons, betonte Regierungspräsidentin Barbara Egger (sp) gestern an einer Medienkonferenz. Die Bedeutung des Ballungsraums werde zunehmen: Bis 2030 steige die Zahl der Einwohner um 7, die Zahl der Beschäftigten um 11 und die Nutzung des öffentlichen Verkehrs um 42 Prozent. Dafür müsse die nötige Infrastruktur bereitgestellt werden. Der Bus nach Ostermundigen sei aber bereits heute überlastet, die Situation auf der Strecke nach Köniz «mit etwas zeitlicher Verzögerung» dieselbe. Die bauliche Entwicklung in Ostermundigen, Bern und Köniz bringe das Fass vollends zum Überlaufen, erläuterten der Ostermundiger Gemeindepräsident Christian Zahler (sp), die Berner Gemeinderätin Regula Rytz (gb) und die Könizer Gemeinderätin Katrin Sedlmayer (sp). In Ostermundigen entstünden in den nächsten Jahren 1200 Wohnungen, sagte Zahler. Bern rechnet laut Rytz allein im Galgenfeld (Schönberg Ost und Baumgarten) mit 2600 Zuzügern und 1600 Arbeitsplätzen. Nicht anders ist die Lage in Köniz, wo im Liebefeld noch «grosses Entwicklungspotenzial vorhanden ist», wie Sedlmayer sagte. Die Umstellung der Linie 10 ist in den Worten Zahlers «die Krönung der Gemeindeentwicklung» oder schlicht «ds Zäni», wie Sedlmayer festhielt.

Vorab ist das Tram aber laut Egger «das geeignetste Verkehrsmittel, um das erwartete Verkehrsaufkommen zu bewältigen, sowohl ökonomisch und betrieblich als auch angebotsmässig». Dies unter anderem dank der zweieinhalbfachen Kapazität im Vergleich zu Gelenkbussen. Zweckmässigkeitsbeurteilungen hätten gezeigt, dass Busvarianten «betrieblich nicht machbar» seien und eine unterirdische RBS-Verlängerung nach Köniz «zu teuer» wäre, sagte Egger. Klar ist, dass die Buslinie 12 aus dem Berner Nadelöhr Spital- und Marktgasse verbannt werden muss, um Platz für das Tram zu schaffen.

Rüti soll ihr Tram haben

Im Rahmen der Mitwirkung stiessen die neuen Tramlinien letztes Jahr auf breite Zustimmung. Indes steht und fällt die Begeisterung fürs Tram in Ostermundigen mit der künftigen Anbindung des Rüti-Quartiers. Die Steigung zur Endstation auf der Rüti ist für das Tram zu steil: Zur Diskussion stehen deshalb eine unterirdische Endstation, die das Projekt stark verteuern würde, oder die Anbindung der Rüti mit einem Shuttlebus, was in Ostermundigen abgelehnt wird. Entscheid ist diesbezüglich noch keiner gefallen, doch die Zeichen stehen gut für die Rüti: «Es soll sichergestellt werden, dass dieses grosse Wohnquartier durch das Tram direkt erschlossen werden kann», liess sich Egger zitieren. Es zögen diesbezüglich erfreulicherweise alle am selben Strick, sagte Zahler.

260 Millionen, +/–50 Prozent

Der Kanton rechnet mit Kosten von 260 Millionen Franken: 130 für das Tram Ostermundigen (mit Rüti), 100 für das Tram Köniz und 30 für die Verlängerung Kleinwabern. Es handle sich um grobe Schätzungen mit einer Kostengenauigkeit von +/–50 Prozent, betonte Egger. Dass aber ein Projekt günstiger werde, habe sie noch nie erlebt, räumte sie ein. Genauere Zahlen lägen 2010 vor, wenn das Vorprojekt erstellt sei. An die Kosten für das Tram Ostermundigen–Köniz will sich der Bund zu 35 Prozent mit Mitteln aus dem Agglomerationsprogramm beteiligen, wie der Bundesrat im Dezember bekannt gab.

Wabern beim Bund durchgefallen

Gleichentags informierte der Bund aber auch, dass aus dieser Kasse nichts für das Tram Kleinwabern fliessen werde. Er kritisiert das ungenügende Kosten-Nutzen-Verhältnis des Projekts und legte es deshalb auf Eis. Dennoch will der Kanton daran festhalten: Für die Erschliessung des Gebiets und die Entlastung der Seftigenstrasse seien das Tram sowie auch die geplante neue S-Bahn-Station Kleinwabern zentral, hiess es gestern. Das letzte Wort bezüglich Bundesmittel sei noch nicht gesprochen, stellte Egger fest. Laut Sedlmayer will sich der Könizer CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener zusammen mit anderen Parlamentariern für die Tramverlängerung einsetzen.

Letztlich, so Egger, gebe es «aber auch noch andere Bundeskässeli», etwa den Konjunkturfonds. Sie werde sich vehement für die Unterstützung durch den Bund einsetzen.
(Der Bund)



hey

ich werde euch hier ein bisschen über die projekte in bern auf dem laufenden halten. es passiert nicht ganz soviel wie in zürich oder basel, aber das eine oder andere interessante projekt ist in planung.

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Sehr schön und wer bezahlt das noch wenn nicht der Bund?Gehen die ticketpreise wieder rauf das man bald 10.- Franken zahlen muss für Hin und zurück? :ohno:.Ist jedes mal das gleiche!Neue Busse mit Bio gekauft und jetzt wollen sie eine tram linie!Schon bei der Linie 3 wartet man am sontag 12min wenn man pech hat:ohno:

philippmaurice
January 21st, 2009, 12:29 PM
ostermundigen wächst, köniz wächst...ein tram hat halt einfach mehr kapaziät als ein bus.

beim zytglogge und am bahnhof wird es allerdings eng. bereits heute stehen am bahnhof teilweise 3 trams hintereinander und warten bis sie einfahren können...ein ärgernis.

U3065
February 17th, 2009, 09:37 AM
60-Millionen-Projekt in der Stadt Bern / Baugesuch für kantonales Demenzzentrum eingereicht

Bern (sda) Im Berner Schönberg-Quartier will die Baufirma Losinger für 60 Mio.
Franken ein kantonales Demenzzentrum mit Pflegezentrum des Berner Diakonissenhauses errichten. Dafür ist nun das Baugesuch eingereicht worden.

Das Demenzzentrum geht auf ein Konzept des Vereins Region Bern zurück und war einst regional ausgerichtet. Weil aber immer mehr Pflegeheime Abteilungen für demente Personen eingerichtet haben, ist nun das Konzept angepasst worden.

Neu soll das Zentrum nebst der stationären Versorgung von Demenzkranken auch der Lehre und Forschung in diesem Gebiet dienen und ein kantonales Kompetenzzentrum sein. Das geht aus dem Zwischenbericht des Kantons Bern zur Alterspolitik hervor.

Demenz ist die Folge einer Erkrankung des Gehirns mit Störungen beispielsweise des Gedächtnisses, des Denkens, der Orientierung und der Sprache. Alzheimer ist eine Form von Demenz.

Betreiben werden das Zentrum die Stiftung Diakonissenhaus Bern und die Spitex Bern, wie die Leiterin Palliative Care der Stiftung, Maya Andrey, am Donnerstag auf Anfrage sagte. Geplant sei, dass ein von Losinger zu suchender Investor als Bauherr auftrete und die beiden Organisationen die Räumlichkeiten mieteten.

Die Verhandlungen liefen "auf Hochtouren", so Andrey; man sei "auf der Zielgeraden". Die Eröffnung des Zentrums ist für Ende 2011 geplant. Dieses werde einen Teil des Gebäudes besetzen, der andere das Pflegezentrum des Diakonissenhauses.

Kanton unterstützt ideell und finanziell

Der Kanton Bern werde das Zentrum ideell unterstützen und eine Anschubfinanzierung leisten, sagte ebenfalls auf Anfrage Andrea Hornung, Leiterin der Abteilung Alter im kantonalen Alters- und Behindertenamt. Die Höhe der Anschubfinanzierung ist noch nicht bestimmt.

Gemäss dem Baugesuch sind die Kosten für das Gebäude mit 55 Mio. Franken veranschlagt, zusammen mit der Erschliessung und Planung auf 60 Mio. Franken.

(SDA/ATS - sr hn/rdb010/POL/4/090205 1708)

U3065
February 17th, 2009, 09:41 AM
60-Millionen-Projekt in der Stadt Bern / Baugesuch für kantonales Demenzzentrum eingereicht

Bern (sda) Im Berner Schönberg-Quartier will die Baufirma Losinger für 60 Mio.
Franken ein kantonales Demenzzentrum mit Pflegezentrum des Berner Diakonissenhauses errichten. Dafür ist nun das Baugesuch eingereicht worden.

Das Demenzzentrum geht auf ein Konzept des Vereins Region Bern zurück und war einst regional ausgerichtet. Weil aber immer mehr Pflegeheime Abteilungen für demente Personen eingerichtet haben, ist nun das Konzept angepasst worden.

Neu soll das Zentrum nebst der stationären Versorgung von Demenzkranken auch der Lehre und Forschung in diesem Gebiet dienen und ein kantonales Kompetenzzentrum sein. Das geht aus dem Zwischenbericht des Kantons Bern zur Alterspolitik hervor.

Demenz ist die Folge einer Erkrankung des Gehirns mit Störungen beispielsweise des Gedächtnisses, des Denkens, der Orientierung und der Sprache. Alzheimer ist eine Form von Demenz.

Betreiben werden das Zentrum die Stiftung Diakonissenhaus Bern und die Spitex Bern, wie die Leiterin Palliative Care der Stiftung, Maya Andrey, am Donnerstag auf Anfrage sagte. Geplant sei, dass ein von Losinger zu suchender Investor als Bauherr auftrete und die beiden Organisationen die Räumlichkeiten mieteten.

Die Verhandlungen liefen "auf Hochtouren", so Andrey; man sei "auf der Zielgeraden". Die Eröffnung des Zentrums ist für Ende 2011 geplant. Dieses werde einen Teil des Gebäudes besetzen, der andere das Pflegezentrum des Diakonissenhauses.

Kanton unterstützt ideell und finanziell

Der Kanton Bern werde das Zentrum ideell unterstützen und eine Anschubfinanzierung leisten, sagte ebenfalls auf Anfrage Andrea Hornung, Leiterin der Abteilung Alter im kantonalen Alters- und Behindertenamt. Die Höhe der Anschubfinanzierung ist noch nicht bestimmt.

Gemäss dem Baugesuch sind die Kosten für das Gebäude mit 55 Mio. Franken veranschlagt, zusammen mit der Erschliessung und Planung auf 60 Mio. Franken.

(SDA/ATS - sr hn/rdb010/POL/4/090205 1708)

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Nun-stehen-die-ersten-Profile/story/11116236

U3065
February 17th, 2009, 09:51 AM
Stadt Bern / Nun wird in Bern-Brünnen auch ein Park gebaut

Bern (sda) In Berns boomendem Stadtteil Brünnen geht die Bautätigkeit nun rund ums Brünnengut weiter: Dort entsteht für gut 3 Mio. Franken ein Park. Dafür ist am Dienstag der erste Spatenstich ausgeführt worden.

Auf der gut sieben Fussballfelder grossen Fläche entsteht eine der grössten Parkanlagen der Stadt Bern. Sie ersetzt einen bestehenden Park und soll zu einem Begegnungsort für die rund 12 000 Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Quartiere werden, wie die Stadt Bern am Dienstag mitteilte.

Der Park soll die bestehenden Quartiere Gäbelbach, Holenacker, Tscharnergut und Stapfenacker auch mit dem neuen Freizeit- und Einkaufszentrum Westside verbinden. Realisiert wird das Projekt "Rose de Berne", das 2006 einen internationalen Wettbewerb gewonnen hat. Dieser Name bezieht sich auf eine Apfelsorte.

Dementsprechend ist nicht nur eine U-förmige Lindenpromenade mit rund 200 Bäumen geplant, sondern auch ein Primelgarten und eine Obstbaumwiese, wo eben auch Bäume mit "Berner Rosen" gepflanzt werden sollen. Die Einweihung der Anlage ist für das zweite Halbjahr 2010 vorgesehen.

Berns Gemeinderätin Regula Rytz sagte am Dienstag beim Spatenstich laut Redetext, der Park werde einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität in Bern West leisten.

(SDA/ATS - sr lf/rdb009/POL/4/090210 1147)

U3065
February 17th, 2009, 09:54 AM
Öffentlicher Verkehr im Kanton Bern / Grossratskommission befürwortet Ausbau

Bern (sda) Die vorberatende Kommission des bernischen Grossen Rats ist für den weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs bis 2013. Sie empfiehlt dem Grossen Rat den Angebotsbeschluss und den Rahmenkredit zur Annahme, wie der Kanton am Dienstag mitteilte.

Mit 462 Millionen Franken fällt dieser Rahmenkredit für die Planperiode 2010 bis 2013 deutlich höher aus als in den Vorjahren. Der Angebotsbeschluss sieht vor, die S-Bahn und den öV vor allem in den Städten Bern, Biel, Thun, Burgdorf und Langenthal auszubauen.

Grosse Investitionsvorhaben stehen in den Agglomerationen an. Dazu gehören die Planung des neuen RBS-Tiefbahnhofs in Bern sowie die Planung des Regio-Trams in Biel und die weitere Umstellung von Buslinien auf Trams in der Agglomeration Bern.

Zwischen Gümligen und Münsigen braucht es zudem ein drittes Bahngleis. Generell soll auf vielen öV-Linien der Takt verdichtet werden. Das Kantonsparlament wird Angebotsbeschluss und Rahmenkredit in der März-Session behandeln.

(SDA/ATS - lf tg/rdb003/POL/4/090211 1106)

philippmaurice
February 25th, 2009, 05:14 PM
Verwaltungsgebäude für 720 Mitarbeitende geplant
Aktualisiert am 25.02.2009

http://files.newsnetz.ch/story/1/8/4/18435918/6/topelement.jpg


Auf dem Areal der ehemaligen Eidgenössischen Landwirtschaftlichen Forschunganstalt im Liebefeld plant der Bund ein Verwaltungsgebäude. Der Bau bietet ab 2012 Platz für 720 Mitarbeitende.
Das geplante Verwaltungsgebäude für 720 Mitarbeitende und das campusartige Areal. (Bild: zvg)

Das geplante Verwaltungsgebäude für 720 Mitarbeitende und das campusartige Areal. (Bild: zvg)

Der Bau in Köniz soll neben demjenigen in Ittigen zum zweiten Schwerpunkt-Verwaltungsstandort des Bundes werden, wie Gemeindevertreter am Dienstag vor den Medien ausführten. Fünf Verwaltungsstandorte sollen im Liebefeld konzentriert werden.

Baumpark und ruhige Bauten

Direkt neben dem heutigen Gebäude des Bundesamts für Gesundheit (BAG) soll ein campusartiges Areal namens «oakland» entstehen. Laut dem Projekt, das aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist, werden «ruhige, klare Bauten» das Bild prägen.

Ein Baumpark soll den Aussenraum schmücken. Schlüsselidee des Projekts ist die Enftflechtung des öffentlichen Durchgangs und den inneren Verbindungen zwischen den Verwaltungsbauten.

Erreicht wird das mit zwei Ebenen. Öffentliche Fusswege verbinden die umliegenden Wohnquartiere ebenerdig mit der Gewerbezone und der Parkanlage. Quartiervertreter hätten diese Durchgänge gewünscht, sagte die zuständige Könizer Gemeinderätin Katrin Sedlmayer. Ein Geschoss tiefer befindet sich die zentrale interne Verbindungsebene mit Zutritt zu allen Bauten auf dem Areal sowie zum unterirdischen Parking. Dort werden auch Sitzungszimmer, Bibliothek und Cafeteria angesiedelt.

Option auf Ausbau

In einer ersten Etappe soll frühestens ab 2012 ein neues Hauptgebäude für rund 720 Arbeitsplätze entstehen. Die Kosten werden auf 85 Millionen Franken beziffert.

Geplant sind auch Vorleistungen für Werkleitungen und Infrastruktur für 13 Millionen Franken. So kann der Standort später mit zwei weiteren Neubauten verdichtet werden. Das würde 600 weitere neue Arbeitsplätze schaffen. «Das Projekt ist damit ein Gewinn für unsere Gemeinde», zeigte sich Sedlmayer überzeugt.

Die Gebäude werden nach dem Minergie-Eco-Standard geplant. Der Innenausbau soll flexibel gestaltet werden. Die Bauphase ist für 2010 bis 2013 vorgesehen. Die Erschliessung des Gebäudekomplexes erfolgt hauptsächlich über die Bündenackerstrasse.

Unterlagen liegen auf

Der Gemeinderat will das Projekt im Sinne eines Richtplans beschliessen. Das Richtprojekt ist dann verwaltungsbindend, was garantiert, dass auch spätere Etappen in der vorgesehenen Form realisiert werden können.

Das Richtprojekt wird am 2. März für einen Monat in die öffentliche Mitwirkung geschickt. Der Teilüberbauungsplan geht gleichzeitig in die öffentliche Auflage.

(bs/sda)

philippmaurice
February 25th, 2009, 05:18 PM
Realisierung des Anbaus gesichert
Aktualisiert am 22.01.2009


Der Realisierung des seit Langem anvisierten Anbaus für Gegenwartskunst an der Nordseite des Kunstmuseums Bern steht nichts mehr im Wege.

Ein generelles Baugesuch für das Projekt «Scala» wurde letzten Herbst eingereicht und inzwischen bewilligt, Einsprachen gab es gemäss Christoph Schäublin, Präsident der Stiftung Kunstmuseum Bern, keine. Nun sind die Tessiner Architekten Nicola Baserga und Christian Mozetti daran, das konkrete Bauprojekt auszuarbeiten.

Der Entscheid, die Abteilung Gegenwart in einem Erweiterungsbau unterzubringen, datiert in den Sommer 2005, als Mäzen Hansjörg Wyss dem Kunstmuseum in Form der Stiftung «GegenwART» Unterstützung in einer Gesamthöhe von 20 Millionen Franken zusicherte. Während ursprünglich nur die Hälfte des Betrags für den Anbau gedacht war, sind es heute 12 Millionen, die dafür zur Verfügung stehen.

Eröffnung in drei Jahren

Im April 2007 entschied sich der Stiftungsrat des Museums für die Ausführung des Projekts «Scala», das im vorgängigen Architekturwettbewerb auf Platz zwei lag, aber im Gegensatz zum erstplatzierten Entwurf in Einklang mit der Denkmalpflege steht.

«Wir sind überzeugt, dass es das richtige Projekt ist», sagt Schäublin, im Wissen um die Kritik, die rund um das Wettbewerbsverfahren vor zwei Jahren laut wurde.

Während im Juni 2008 die Finanzierung des Anbaus, die auf 16 bis 17,5 Millionen Franken geschätzt wird, noch nicht restlos gesichert war, kann das Kunstmuseum nun aufatmen: Zusätzlich zu den 12 Millionen von Wyss steuern der Lotteriefonds 3 Millionen und die Burgergemeinde – indem sie ein Bild aus der Sammlung ankaufte und es als Dauerleihgabe im Museum lässt – 1,5 Millionen Franken bei. Die letzte Million kommt von «nicht genannt sein wollenden» Dritten , so Schäublin. «Wir sind im Zeitplan», sagt er: In der ersten Hälfte 2010 soll der Bau begonnen, Anfang 2012 eröffnet werden. (ms)

philippmaurice
March 12th, 2009, 02:10 PM
http://files.newsnetz.ch/story/2/4/6/24606611/3/2.jpg


Siegerprojekte für Wankdorf City stehen fest
Von Hannah Einhaus. Aktualisiert am 20.02.2009



Für die Baufelder 1 und 2 der Wankdorf City auf dem Schlachthofareal stehen die ersten Siegerprojekte fest.
Machte das Rennen: Neben den S-Bahn-Schienen auf Baufeld 1 soll einst das Bürogebäude «Majowa» stehen.

(Bild: zvg)

Das eine mit scharfen Kanten, das andere mit abgerundeten Ecken: Auf den Baufeldern 1 und 2 der künftigen Wankdorf City werden einst die Bürogebäude «Majowa» und «Schtibäng» realisiert sein. Die Bauunternehmung Losinger Constructions AG hat gestern die beiden Siegerprojekte präsentiert. Am Projektwettbewerb hatten insgesamt 14 Architekturbüros teilgenommen.

Flexible Wände

Das Siegerprojekt für Baufeld 1, «Majowa» vom Berner Atelier WW Architekten SIA AG, zeichnet sich durch eine robuste Form aus. Anders als die kühl wirkende Fassade vermuten lässt, ist das Innere mit grosszügig dimensionierten Lichthöfen versehen. Die innere Struktur soll genügend flexibel bleiben, damit in Zukunft die späteren Nutzer die Grösse und Einteilung der Räume ihren Ansprüchen anpassen können.

Luftige Patios

Das Siegerprojekt «Schtibäng» von Page & Associés SA aus Freiburg für Baufeld 2 hingegen verspricht mit seinen abgerundeten Ecken und der Glasverschalung eine luftige Atmosphäre. Fünf grosszügige interne Patios sind vorgesehen, welche Lifte, Treppenhäuser, Sanitäranlagen und Sitzungszimmer beherbergen werden. Beim Wettbewerb für das Baufeld 2 kam das Projekt «twist» auf den zweiten Platz. «Schtibäng» und «twist» werden bis Anfang März noch einmal über die Bücher gehen und von der Jury erneut beurteilt. Die Bauunternehmung charakterisiert die Projekte als «einladend, spannend, vielfältig und durchlässig». Im Wankdorf City werden zudem alle Gebäude mit Minergiestandards erstellt.

Teil unter Denkmalschutz

Neben den Baufeldern 1 und 2 betreut die Losinger Constructions AG auch das Baufeld 5. Dieses wurde jedoch direkt an das Berner Architekturbüro Häflinger Von Allmen vergeben, ohne Wettbewerb. Die schon heute bestehenden Gebäude stehen gemäss Angaben der Losinger Construction AG unter Denkmalschutz. Geplant ist deshalb eine enge Zusammenarbeit des Architekturbüros mit der Denkmalpflege. Über den Zweck der neuen Nutzung machte die Bauunternehmung keine genaueren Angaben.

Noch in diesem Jahr sollte die Baueingabe erfolgen. Die Losinger AG rechnet mit einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren. (Berner Zeitung)

philippmaurice
March 12th, 2009, 02:24 PM
http://www.forsthaus-west.ch/images/FHW_4-1_Feuerwehr_Animation.jpg


Gründe für eine neue Feuerwehr
Der bestehende Standort an der Viktoriastrasse ist für eine umfassende Flächenabdeckung des Stadtgebiets von einem Stützpunkt aus nicht mehr geeignet. Insbesondere die Versorgung der grossen Wohngebiete im Westen von Bern sowie das neue Freizeit- und Einkaufzentrum WESTSide in Brünnen können nicht mehr in der geforderten Interventionszeit erreicht werden.

Die Feuerwehr hat verschiedene Lösungen für einen neuen Standort evaluiert. Forsthaus West wird als bester Standort beurteilt. Von diesem kann die Versorgung des gesamten Stadtgebiets am besten gewährleistet werden.

Für den Neubau des Feuerwehrstützpunkts wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt "ignis" von Ralph Baenziger Architekten AG, Zürich, nimmt Bezug auf den Neubau der KVA. Die Verfasser des Siegerprojekts wurden mit der weiteren Projektierung des Feuerwehrstützpunkts beauftragt.

Investitionsvolumen
Die Investitionen für den neuen Feuerwehrstützpunkt betragen ca. CHF 38 Mio. Über die Investitionen für den neuen Feuerwehrstützpunkt wird der Stadtrat der Stadt Bern befinden.





http://www.forsthaus-west.ch/images/FHW_3-1_KVA_Projekt_Sojus.jpg


Das Anlagekonzept der neuen KVA
Die geplante Verbrennungskapazität von rund 110'000 t Kehricht pro Jahr entspricht der heutigen Menge. Die neue KVA ist damit so dimensioniert, dass auch langfristig keine Überkapazitäten entstehen und die Fernwärmeversorgung in der Stadt Bern trotzdem sichergestellt ist. Die Dimension der neuen Anlage wurde eingehend geprüft. Sie basiert auf den aktuellen Kehrichtprognosen des kantonalen Amtes für Gewässerschutz und Abfallwirtschaft (GSA). Entsorgt wird in der neuen KVA Kehricht der Stadt Bern, von rund 20 Agglomerationsgemeinden und von privaten Firmen. Wie in der bisherigen Anlage werden drei unterschiedliche Nutzungszwecke aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen miteinander verknüpft: Die Verwertung des anfallenden Kehrichts, der Betrieb des bestehenden Fernwärmenetzes sowie die Stromproduktion aus der Abwärme der Kehrichtverwertungsanlage.

Zur Deckung dieser Nutzungsanforderungen sind folgende Anlageteile vorgesehen:

* Die Kehrichtverbrennungsanlage
* Die Fernwärmezentrale
* Ein Holz- sowie ein Gas- und Dampfkombikraftwerk


Zudem sollen, wie bereits am bestehenden Standort Warmbächliweg, die entsprechenden Büros und Personaltrakte sowie eine Garagiermöglichkeit für Kehrichtsammelfahrzeuge der Abfallentsorgung der Stadt Bern integriert werden.

Für den Neubau der KVA wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Als Sieger daraus hervorgegangen ist das Projekt Sojus des Berner Architekturbüros Graber · Pulver Architekten AG. Die neue KVA wird somit auch architektonisch und gestalterisch höchsten Ansprüchen genügen. Die Verfasser des Siegerprojekts wurden mit der weiteren Projektierung der neuen KVA beauftragt.

philippmaurice
March 12th, 2009, 02:48 PM
http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/wohnen/stadtentwicklung/projekte/bruennen/bernartikelblock.2006-07-07.3427550576/bild2

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/wohnen/stadtentwicklung/projekte/bruennen/bernartikelblock.2007-05-03.7026028975/bild2

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/wohnen/stadtentwicklung/projekte/bruennen/bernartikelblock.2006-07-07.6525032233/bild1

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/wohnen/stadtentwicklung/projekte/bruennen/bernartikelblock.2005-01-07.1031955386/bild1

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/wohnen/stadtentwicklung/projekte/bruennen/bernartikelblock.2006-07-07.0927732057/bild2

philippmaurice
March 18th, 2009, 11:21 AM
Ein paar Bilder zum Nautilus-Bau an der Bahnlinie im Wankdorf/Wyler.

Dieses Gebäude wird von Losinger evtl. als neuer Hauptsitz genutzt.

Mit dem bau wurde noch nicht begonnen, genaue Termine sind mir nicht bekannt.

http://www.nautilus-bern.ch/images/aussicht2.jpg

http://www.nautilus-bern.ch/images/lebensraum.jpg

U3065
March 18th, 2009, 12:16 PM
Bern erwacht allmählich aus dem Dornröschenschlaf. Sehr gut, gefällt mir. Mir ist es wichtig, dass nicht nur in Basel, Genf oder Zürich gebaut wird. Sondern auch in den anderen Teilen der Schweiz. Handlungsbedarf ist in vielen Städten dringend nötig. Fordere auch in mittelgrossen CH-Städten mehr Urbanität!

Gutes Beispiel für mehr Urbanität in einer mittelgrossen Schweizer Stadt (30 - 50 Tausend Einwohner) ist Chur. Mit der Bahnhofsüberbauung und anderen interessanten Bauten in der Innenstadt, wurde ein Zeichen gesetzt!

philippmaurice
March 18th, 2009, 01:08 PM
in bern muss noch viel passieren bevor man sagen kann das es aus seinem mittlerweile 40-jährigen schlaf erwacht.

in zürich und basel passiert gerade eine renaissance der alten industriegebiete. solche zentrale und ideal erschlossenen gebiete kann bern nicht bieten (ausnahme von roll und wankdorf city).

bern wird eine eher träge beamtenstadt bleiben.

aber ich mags...werde im frühling mal eine fototour durch die quartiere machen und euch meine stadt ein bisschen näher bringen. sie hat viel mehr zu bieten als die zu tode fotografierte altstadt.

philippmaurice
March 18th, 2009, 01:20 PM
der platz erhält ein dach aus bäumen.

das passt perfekt zum quartier. der breitsch ist eines der urbansten quartiere in bern. die leute dort leben und lieben die stadt. ein wald auf dem wichtigsten platz des quartiers ist ein schöner kontrast.

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/planen/verkehrskonzepte/breitenrainplatz/bernartikelblock.2008-01-04.3773443403/bild1



das neue migros am breitenrainplatz.

http://www.gwj.ch/fileupload/20081112172116_jpg.jpg

http://www.gwj.ch/fileupload/20081112172136_jpg.jpg

http://www.gwj.ch/fileupload/20081112172142_jpg.jpg

philippmaurice
March 18th, 2009, 01:39 PM
Die Info ist aus dem Jahr 2006, gebaut wird im Moment.




Von-Roll-Areal - Platz für 4000 Studierende

Auf dem von Roll-Areal in Bern soll für knapp 242 Mio. Franken ein neuer Schwerpunkt der Hochschullandschaft entstehen. Die Pädagogische Hochschule und Teile der Geistes- und Sozialwissenschaften werden auf dem Gelände untergebracht.

Die Überbauung soll Platz schaffen für rund 4000 Studierende und 500 Mitarbeitende, wie das Amt für Information am Donnerstag mitteilte.

Die denkmalgeschützte ehemalige Weichenbauhalle wird saniert und zu einem Hörsaalzentrum umgebaut. In einem viergeschossigen Neubau von rund hundert Metern Länge und achtzig Metern Breite sollen Seminar- und Büroräume und die Bibliothek eingerichtet werden.

Der Neubau soll nach dem neusten Stand der Technik im Minergie-P-Standard erstellt werden. Im dritten Untergeschoss des Neubaus sind Speicherflächen der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern mit insgesamt 80 Laufkilometern Regaltablaren vorgesehen.

Von der Überbauung profitieren auch Institute der Universität: So erhalten die Naturwissenschaften nach dem Auszug der Pädagogischen Hochschule aus dem Muesmatt-Areal Platz für ihre künftige Entwicklung. Und im Toblerareal kann die Konzentration der Philosophisch-historischen Fakultät zu Ende geführt werden.

Rund ein Drittel des von Roll-Areals bleibt für eine spätere Nutzung frei. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf insgesamt 241,87 Mio. Franken.

Der Grosse Rat wird die Vorlage in der Januarsession beraten. Die Bauarbeiten sollen im Herbst 2007 in Angriff genommen werden; der Lehrbetrieb kann im Herbstsemester 2012 beginnen.


http://www.bau.unibe.ch/projekte/laufende/vonroll/modell_vonroll.jpg





Hier noch einige Bilder der anderen Projekte die beim Wettbewerb (leider) auf die hinteren Plätze verwiesen wurden.



http://www.vbk-arch.ch/projekte/vonRoll.gif

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http://www.jochenziegler.de/p_06_bern/01hochschule.jpg

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http://www.competitionline.de/upload/preis/40025xx/4002559_bild1_gross.jpg


http://www.competitionline.de/upload/preis/40025xx/4002559_bild2_gross.jpg


http://www.competitionline.de/upload/preis/40025xx/4002559_bild3_gross.jpg


http://www.competitionline.de/upload/preis/40025xx/4002559_bild4_gross.jpg


http://www.competitionline.de/upload/preis/40025xx/4002559_bild5_gross.jpg


http://www.competitionline.de/upload/preis/40025xx/4002559_bild6_gross.jpg

philippmaurice
March 18th, 2009, 08:57 PM
Gerade das letzte Projekt wäre ein Riesenschritt hinaus aus dem Sumpf gewesen in dem Bern steckt und nicht vorwärtskommt. Vorallem in Kombination mit der Waldstadt im Bremer (Vielleicht finde ich noch was dazu).

Die jetzige Lösung ist zu brav, zu zurückhaltend...zu fest bern.

railcity
March 19th, 2009, 10:34 AM
coole Updates!

Das "grüne" Uni-Projekt sah wirklich noch sehr interessant aus. Vom neuen sieht man natürlich auf dem Modell noch etwas wenig Details.

philippmaurice
March 20th, 2009, 02:18 PM
so...

da sind doch noch ein paar bilder des aktuellen projektes aufgetaucht.

wiedermal aus einer grossen möglichkeit wenig gemacht.



http://www.bau.unibe.ch/projekte/laufende/vonroll/sw_ans.jpg

http://www.bau.unibe.ch/projekte/laufende/vonroll/nw_ans.jpg

http://www.bau.unibe.ch/projekte/laufende/vonroll/bibliothek.jpg

philippmaurice
March 23rd, 2009, 01:25 PM
Waldstadt Bremer - Bundesamt anerkennt Projekt als Modellbauvorhaben



Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hat das Projekt Waldstadt Bremer in Bern als Modellbauvorhaben für nachhaltige Siedlungsentwicklung anerkannt. Die Initianten möchten dort bis 2015 Wohnraum für 10'000 Personen schaffen.

Konkret geht es um eine Ausweitung des Berner Länggassquartiers in den Bremgartenwald hinein. Im Sommer hatte das Projekt noch nicht unter jenen 18 Vorhaben figuriert, die vom ARE anerkannt waren. Durch die nun erfolgte Anerkennung als innovatives Vorhaben darf Bremer mit einem Beitrag von 80'000 Franken rechnen, wie Toni Brauchle vom ARE auf Anfrage ausführte.

Die Anerkennung bedeutet, dass das Projekt in den kommenden zwei Jahren weiter bearbeitet werden kann. Erfreut zeigte sich laut Mitteilung vom Montag die Präsidentin des Fördervereins, Nationalrätin Ursula Wyss (SP). Sie hält es für sinnvoller, ein Stück Wald mit Anschluss an eine bestehende städtische Infrastruktur zu überbauen «als eine grüne Wiese weit draussen». (sda)





Ich hätte noch so einige Projekte die ich hier vorstellen könnte.

Findet Ihr den Bern-Threat nicht auch ein bisschen unübersichtlich?

Aktuelle Projekte geraten so schnell in Vergessenheit und werden nicht besprochen.

Wenn schon das Tessin ein eigenes Unterforum kriegt, steht dies meiner Meinung Bern auch zu.

Was denkt Ihr?

philippmaurice
March 23rd, 2009, 01:36 PM
Hier noch ein interessanter Link zum Projekt...oder besser zur Idee

http://www.bauart.ch/upload/File/HochPart_Bremerwald.pdf

railcity
March 23rd, 2009, 02:15 PM
Ich hätte noch so einige Projekte die ich hier vorstellen könnte.

Findet Ihr den Bern-Threat nicht auch ein bisschen unübersichtlich?

Aktuelle Projekte geraten so schnell in Vergessenheit und werden nicht besprochen.

Wenn schon das Tessin ein eigenes Unterforum kriegt, steht dies meiner Meinung Bern auch zu.

Was denkt Ihr?

IMHO grundsätzlich ja. Das wäre zumindest am logischsten. Dann wären alle BFS Metropolitanräume mit eigenem Subforum vertreten. Im allgemeinen Thread wären dann alle Agglomerationen, die zu keinem Metropolitanraum gehören. Ob die Chance besteht, dass es bewilligt wird, kann ich nicht beurteilen.

Es wäre zudem natürlich cool wenn's auch noch etwas mehr User aus der Metro Bern hier hätte. Das würde helfen.

philippmaurice
March 24th, 2009, 11:16 AM
Es gibt wirklich zuwenig Berner hier.

Die Frage ist jetzt, ob Ihr an einer Diskussion über die Projekte Interessiert seid (wobei sich eine Neustrukturierung/organisation anbieten würde) oder ob ich einfach weiterhin Projekt für Projekt in diesem Thread vorstellen soll.

Eine Metro Bern gibt es ja in diesem Sinn nicht, nur eine Hauptstadtregion.

Da Bern sich allerdings als Zentrum des Espace Mittellandes (ein Kunstbegriff der hiesigen Medien) sieht, könnte man in Zukunft auch noch die Kantone Freiburg, Solothurn, Neuenburg und Jura miteinbeziehen. und Bern ist ja eindeutig Zentrum des Städtenetzes Neuchatel, Freiburg, Thun, Solothurn, Burgdorf, Langenthal, Biel/Bienne. Dies nur als Vorschlag.

railcity
March 24th, 2009, 12:16 PM
Die Waldstadt Bremer wäre für Schweizerische Verhältnisse ein riesiges Projekt. Was mich im Dokument etwas stutzig gemacht hat, war, dass es hiess, die Autobahn sei dann die endgültige Grenze/Mauer der Stadt, aber schon zwei Sätzchen weiter unten hiess es, man wolle durch Überdachung der Autobahn diese Grenze "überwinden".

Zur Zeit müssen wir noch mit diesem einen Thread vorlieb nehmen - aber wenn ein Projekt auf grosses Interesse stösst, kannst Du auch einen speziellen Thread dazu eröffnen. Und wenn es viele Threads gibt, dann steht irgendwann möglicherweise auch mal auch ein Subforum zur Diskussion. Geht halt alles Schritt für Schritt.

Bezüglich Metroregion - gemäss BFS ist Bern durchaus eine Metroregion, zu der auch die Agglomerationen Biel, Thun und Fribourg gehören. Die andere offizielle Definition ist vom Bundesamt für Raumentwicklung, das von drei Regionen ausgeht. Da wir aber das Tessin bereits dabeihaben, deutet das eher auf die BFS-Definition (inkl. Bern und Tessin) hin. ;)

philippmaurice
March 24th, 2009, 12:53 PM
Die Waldstadt Bremer wäre für Schweizerische Verhältnisse ein riesiges Projekt. Was mich im Dokument etwas stutzig gemacht hat, war, dass es hiess, die Autobahn sei dann die endgültige Grenze/Mauer der Stadt, aber schon zwei Sätzchen weiter unten hiess es, man wolle durch Überdachung der Autobahn diese Grenze "überwinden".


Die Grenzen überwinden im Sinne von Stadt und Wald verschmelzen lassen. Heute teilt eine Strasse die Länggasse vom Bremer. Im Waldstadtprojekt sollen Gebäude und Parks in den Wald hineingreifen. Die Autobahn wird durch grüne Brücken zugedeckt.

Anbei eine Arbeit von Architekturstudenten aus Konstanz nach den aktuellen Vorgaben. Sie haben Das ganze Quartier in ein Haus gepackt...auch eine Idee, wenn auch eine spezielle und eher unrealistische. Die Grenze wird eher noch verstärkt.

http://wwx.baunetz.de/sixcms_4/sixcms_upload/media/1227/waldstadtbern4.jpg

Das schwarze Band ist das Gebäude.

http://wwx.baunetz.de/sixcms_4/sixcms_upload/media/1227/waldstadtbern6.jpg

http://wwx.baunetz.de/sixcms_4/sixcms_upload/media/1227/waldstadtbern13.jpg

http://wwx.baunetz.de/sixcms_4/sixcms_upload/media/1227/waldstadtbern15.jpg

railcity
March 24th, 2009, 02:07 PM
Die Grenzen überwinden im Sinne von Stadt und Wald verschmelzen lassen. Heute teilt eine Strasse die Länggasse vom Bremer. Im Waldstadtprojekt sollen Gebäude und Parks in den Wald hineingreifen. Die Autobahn wird durch grüne Brücken zugedeckt.

Das ist schon klar. Aber was das dann heissen würde, wäre, dass eben neue Tabus gebrochen werden und irgendwann die Stadt auch in den Wald jenseits der Autobahn reingreifen würde.


Anbei eine Arbeit von Architekturstudenten aus Konstanz nach den aktuellen Vorgaben. Sie haben Das ganze Quartier in ein Haus gepackt...auch eine Idee, wenn auch eine spezielle und eher unrealistische. Die Grenze wird eher noch verstärkt.

Crazy! Das wäre dann ja wohl länger als der bekannte Kilometer-Block in Rom. Hätte aber in diesem Fall durchaus seine Vorteile.

philippmaurice
March 24th, 2009, 02:42 PM
Das ist schon klar. Aber was das dann heissen würde, wäre, dass eben neue Tabus gebrochen werden und irgendwann die Stadt auch in den Wald jenseits der Autobahn reingreifen würde.


Für den Fall würden Sie sich bestimmt absichern. Der Bremgartenwald ist ein Naturschutzgebiet. Ob das auch für den Buffer zwischen Stadt und Autobahn gilt weiss ich nicht. Aber der Bremgartenwald jenseits der Autobahn ist unantastbar, er würde so als Naherholungsgebiet einfach besser erschlossen.

Ein weiteres solches Bufferstück beim Forsthaus wurde ja neulich für das Feuwehrdepot und die neue Kehrichtsverbrennungsanlage gerodet.
Es ist also machbar.

U3065
March 25th, 2009, 11:40 AM
Berner Bärenpark wird im Oktober eröffnet

Bern (sda) Die beiden Berner Bären Finn und Björk ziehen im Oktober in den neuen Bärenpark am Aareufer ein. Die Anlage wird am 22. Oktober offiziell eröffnet, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Für die Bevölkerung findet am darauffolgenden Sonntag (25. Oktober) ein Fest statt. Bis zur Eröffnung wird aber an der neuen Anlage am Aareufer noch gebaut.
Die Arbeiten kommen laut der Mitteilung der Stadt planmässig voran. Die Bärenhöhlen seien bereits gebaut, und das Bärenbad in der Aare werde im Mai fertig.

Das Projekt Bärenpark hat bereits eine mehrjährige, wechselvolle Geschichte hinter sich, geprägt von Mehrkosten, Sponsorensuche und jüngst auch noch unpräzisen Einschätzungen bezüglich der Geologie am Aarehang. Die zuständige Gemeinderätin, Barbara Hayoz, erklärte, sie sei froh, dass nun das Datum für die Eröffnung feststehe.

Der neue Bärenpark befindet sich unmittelbar neben dem Berner Bärengraben am Aarehang. Er bietet den Bären auf einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern ein artgerechteres Umfeld als der Graben. Der Park kostet gegen 15 Mio. Franken.

(SDA/ATS - hn su/bsd328/DAC/4/090325 1013)

philippmaurice
March 25th, 2009, 01:16 PM
CS zieht zum Bahnhof Gümligen


Im kommenden Herbst wollen die Verantwortlichen mit dem Bau der neuen Credit-Suisse-Niederlassung beginnen. Rund ein Dutzend Gewerbebetriebe müssen dem Neubau weichen.

Letzten Herbst verkündete die Credit Suisse, dass sie ihren Stadtberner Hauptsitz im Berner Murifeld und ihren Standort im Könizer Steinhölzli aufgeben und in die Gemeinde Muri ziehen will. Und nun ist auch klar, wo in Muri sich die Grossbank niederlässt. Wie bereits spekuliert wurde («Bund» vom 16.9.2008), hat die CS Land beim Bahnhof Gümligen ins Auge gefasst. Konkret: das Areal der alten Gerberei an der Worbstrasse 187, gleich neben dem früheren Ascom-Gebäude gelegen.

132 Meter lang, 30 Meter breit

Das Land gehört der englischen Firma Lanten Holding Ltd. In ihrem Auftrag haben die Architekten der Burckhardt + Partner AG Bern den Neubau geplant und entworfen. Die Credit Suisse wird sich einmieten. Das neue Gebäude kann sich allein schon punkto Grösse sehen lassen – immerhin müssen auch 900 CS-Mitarbeiter, 800 aus Bern und 100 aus Köniz, dereinst darin Platz finden. Entlang den Bahngleisen ist ein 132 Meter langes, 30 Meter breites und 18 Meter hohes Haus mit einer Bruttogeschossfläche von 28000 Quadratmetern geplant, wie Oliver Schmid, Geschäftsleiter Burckhardt + Partner AG Bern, erläutert. Integriert werden ein Personalrestaurant, ein eigenes Fitnesscenter sowie eine Tiefgarage mit rund 200 Parkplätzen. Gebaut werde nach dem «Open-Space-Konzept», das der Mieterin eine hohe Flexibilität in der Einteilung der Räumlichkeiten lasse. Der neue CS-Hauptsitz werde «mindestens dem Minergiestandard entsprechen, allenfalls Minergie-P», sagt Schmid.

Keine Sonderbewilligungen nötig

Die Lanten Holding investiert laut Bauherren-Vertreter Charles Staerkle 50 Millionen Franken in den Bau. Weitere Millionen dürfte die CS in den Innenausbau stecken. Vorgesehen ist, mit dem Bau im Herbst dieses Jahres zu starten, erläutert Staerkle. Per 2011 soll das Gebäude so weit fertiggestellt sein, dass die CS mit dem Innenausbau beginnen kann. Aufs Jahr 2012 hin soll der grosse Umzug der CS-Mitarbeiter dann über die Bühne gehen. Voraussetzung ist ein reibungsloses Baubewilligungsverfahren. Das Baugesuch ist derzeit öffentlich aufgelegt. Die Einsprachefrist läuft bis am 6. Februar. Dem Vorhaben stehe grundsätzlich nichts im Wege, sagt der Muriger Bauverwalter Rolf Eberhard. Sonderbewilligungen seien keine nötig.

Dem Neubau weichen müssen sämtliche Gewerbebauten, die sich heute auf dem Areal befinden. Rund ein Dutzend Kleingewerbler und andere Mieter, die die Räumlichkeiten heute nutzen, haben die Kündigung per Ende April erhalten. Unter ihnen ist auch das Berner Warenhaus Loeb, das in Gümligen ein Lager betreibt. Acht Mietparteien hätten den Wunsch geäussert, länger in den Räumlichkeiten zu bleiben, sagt Staerkle. Man sei diesbezüglich im Gespräch.

Eine gute Steuerzahlerin zügelt

Mit dem Wegzug der CS geht der Stadt Bern eine gute Steuerzahlerin verloren. Während die Bank in Muri mit offenen Armen empfangen wird, irritierte der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät im Herbst mit der Aussage, er weine der CS keine Träne nach. Kritik musste Tschäppät daraufhin vorab seitens der FDP einstecken: Die Stadt tue zu wenig für die Wirtschaftsförderung, der Wegzug der CS wie auch die zahlreichen anderen Firmen, die Bern den Rücken kehrten, seien Beispiele dafür.

Der naheliegenden Vermutung, der Steuerfuss – in Bern 1,54, in Muri 0,99 – habe den Ausschlag für den Wegzug gegeben, widerspricht CS-Sprecher Dorjee Kokasang. Die Steueranlage sei bei der Standortevaluation «kein zentraler Faktor gewesen», sagt er und bekräftigt damit bereits früher gemachte Aussagen der CS. Die Mietverträge an den heutigen Standorten liefen aus, sagt Kokasang. Die CS habe deshalb nach einem neuen Ort gesucht, wo die zwei Niederlassungen konzentriert werden könnten. Geprüft worden seien mehrere Standorte in der Region Bern. Dem Vernehmen nach auch Areale in Bern: Wankdorf City und Schönberg Ost. (Der Bund)

http://www.burckhardtpartner.ch/projectImages/ancproject.2009-01-07.8206643660/CS_Gumligen_1_742x509.jpg/image

http://www.burckhardtpartner.ch/projectImages/ancproject.2009-01-07.8206643660/CS_Gumligen_2_742x509.jpg/image

http://files.newsnetz.ch/story/3/1/1/31100758/5/topelement.JPG

philippmaurice
March 25th, 2009, 01:34 PM
Das SRG-Hochhaus im Ostring wird saniert.

Es wird nach der Wiedereröffnung ca. 16. Stockwerke haben.

Im Moment sind die Bauarbeiten unterbrochen. Es heisst man wolle die Planung noch einmal überdenken, da die Kosten das Budget überschreiten.

Ich weiss nicht ob dieses Bild deshalb noch aktuell ist.


http://www.rykartarchitekten.ch/wettbewerbe/bilder_gross/w0501.jpg

philippmaurice
March 25th, 2009, 01:37 PM
Gewinner Wettbewerb Baufeld 2
Rykart Architekten

http://www.rykartarchitekten.ch/wettbewerbe/bilder_gross/w0833.jpg

railcity
March 25th, 2009, 09:07 PM
Berner Bärenpark wird im Oktober eröffnet


Das ging jetzt irgendwie schnell!

In Wankdorf City entstehen offenbar einige wenn auch nicht spektakuläre, so doch ansprechende Gebäude. Interessant wird es sein, zu sehen, ob das ganze dann auch wirklich zusammenpasst. In welcher Parzelle kommt obiges Gebäude im Baufeld 2 zu stehen?

philippmaurice
March 25th, 2009, 10:33 PM
Zur Parzelle habe ich nichts gefunden.

Es hat im Baufeld 2, 3 Parzellen.

in der Zeitung stand, dass das Projekt Schtibäng gewonnen habe. Ich vermute, dass dies jetzt einfach für eine Parzelle der drei gilt.

Das Projekt oben wird auch als Siegerprojekt bezeichnet. Aber das ändert sich ja manchmal schnell.

Ich werde euch auf dem laufenden halten...kann sein das ich mich in diesem Fall täusche.

Ich bin gespannt auf das Hochhaus in der WankdorfCity. Es wird nicht sehr hoch aber immerhin.

raggaman
March 25th, 2009, 11:58 PM
Für Wankdorf City könntest du einen eigenen Thread aufmachen. Denn Wankdorf City wird ja ziemlich gross und beinhaltet mehrere einzelne Projekte, da würde dies Sinn machen.

Je mehr Berner Threads es gibt, desto näher rückt auch ein eigenes Berner Subforum! :cheers1:

philippmaurice
March 31st, 2009, 11:52 AM
Der Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli überraschte gestern mit einem neuen Vorschlag, was mit dem ehemaligen Expo-Areal am Bielersee passieren soll: Er hat vom lokalen Büro mlzd-Architekten das Projekt «Agglolac» ausarbeiten lassen. «Es sieht eine deutlich dichtere Bebauung des Gebiets zwischen Schloss und See vor», schreibt der «Bund». «Eigentlich wollte die Gemeinde Nidau das Areal der Stadt Biel abkaufen und einen Überbauungswettbewerb aussschreiben und das Land an private Investoren verkaufen, die sich am Siegerprojekt orientieren müssten.»


http://www.hochparterre-schweiz.ch/files/images/2009/2/mob1576_1235471854.jpg

http://www.hochparterre-schweiz.ch/files/images/2009/2/mob1577_1235471937.jpg

http://www.hochparterre-schweiz.ch/files/images/2009/2/mob1578_1235471998.jpg

Ein sehr interessanter Vorschlag. Stöckli ist definitv ein Macher. Die Uhrenindustrie stärkt mit ihren Bauvorhaben den Standort und die Stadt macht im Wohnungsbau mit spektakulären Projekten auf sich aufmerksam. So kann es weitergehen.

chadw_
March 31st, 2009, 08:17 PM
sehe ich das richtig, dass dieses projekt realisierungschancen von >1% hat? ich finds aber durchaus interessant und wär wohl eine aufwertung der gegend um den see.

philippmaurice
April 1st, 2009, 09:31 AM
Es handelt sich bei dem Design um eine Studie.

Wenn ich das richtig verstanden habe, gehört der Stadt Biel das Land, das Gebiet allerdings ist in Nidau. Beim Entwurf würde Nidau von Kanälen durchzogen, ein riesiges Projekt das sicher sehr schnell Gegner auf den Plan rufen wird. Die Realisierungschancen sind daher eher gleich Null.

Ich traue dank der Dynamik in Biel und Umgebung dem Projekt trotzdem einiges zu. Das Areal liegt schon so lange brach...Biel boomt im richtigen Moment.
Und das Areal wäre eine schöne Verlängerung des Bahnhofareals das ja jetzt auch verdichtet wird.

sämelihülz
April 1st, 2009, 03:35 PM
Das Projekt gefällt mir auch sehr gut! Ich hoffe für Biel das es realisiert wird!

Die kleine Stadt am See hat mir schon immer in gut gefallen! ;)

philippmaurice
April 19th, 2009, 11:49 AM
http://www.atelier-ww.ch/pdf/wankdorf_majova_small.pdf


Ein interessantes Dokument zum ersten Siegerprojekt der Wankdorf City.

philippmaurice
April 29th, 2009, 01:02 PM
Post will nicht ewig warten
Von Martin Zimmermann.

Die Beschwerde eines Anwohners droht den Neubau der Schanzenpost zu Fall zu bringen. Die Post sucht nach eigenen Angaben bereits nach «alternativen Standorten».
Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät hofft auf einen Rückzug der Beschwerde. Die Gebäude links auf dem Projektbild und rechts hinter der Welle sollen von Grund auf neu gebaut werden. (zvg)


http://files.newsnetz.ch/story/2/4/4/24404797/5/topelement.jpg

«Das Ganze ist gelinde gesagt bedauerlich.» So lautet der Kommentar des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät (sp) zur Einsprache gegen den Neubau der Schanzenpost. Dort will die schweizerische Post im Jahr 2013 ihre neue Konzernzentrale beziehen. Der riesige Neubau soll 2000 Arbeitsplätze generieren und nach Tschäppäts Aussage als Berns «wirtschaftliches Flaggschiff in Krisenzeiten» dienen. Das Mammutprojekt ist nun allerdings bedroht, weil der Immobilienmakler Ulrich Buchschacher eine Beschwerde dagegen eingereicht hatte. Buchschacher ist einspracheberechtigt, weil er ein Haus gleich neben der Schanzenpost besitzt («Bund» von gestern). Die Beschwerde richtet sich nicht grundsätzlich gegen das Projekt, sondern nur gegen das von der Stadt eingeschlagene Verfahren zur Änderung der Überbauungsordnung. Was Buchschacher genau daran stört, bleibt indes weiterhin unbekannt. Am Montag wollte er keine Auskunft geben; gestern war er telefonisch nicht zu erreichen.

Nur zwei Einsprachen

Alexander Tschäppät zeigt sich auf Anfrage konsterniert und ratlos ob Buchschachers Beschwerde. Zwar habe es noch eine weitere Einsprache gegeben, so Tschäppät. Diese sei aber inzwischen zurückgezogen worden. Das zeige doch, dass Stadt und Post die Anliegen der Anwohner und Betriebe – darunter die SBB – ernst genommen hätten. Ulrich Buchschacher sei ja ein «unternehmerisch denkender Mann», sagt Tschäppät. «Was für ein Interesse könnte er haben, dass 2000 Arbeitsplätze verloren gehen?»

«Suchen alternative Standorte»

Der Stadtpräsident hat nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit Buchschacher geführt. Welches Motiv der Unternehmer für seine Beschwerde habe, sei ihm aber trotzdem ein Rätsel geblieben, wie er sagt. Er könne nur hoffen, dass die Beschwerde bald zurückgezogen werde; ein Gang vors Verwaltungsgericht werde nämlich eine sehr zeitraubende Angelegenheit sein, so Tschäppät. «Und die Post kann nicht ewig warten.»

Anfragen des «Bund» bei der schweizerischen Post zeigen, dass die Sorgen des Berner Stadtpräsidenten begründet sind. «Wir suchen bereits nach alternativen Standorten», bestätigt Post-Sprecher Oliver Flüeler, ohne Namen zu nennen. Bei Verzögerungen von Bauprojekten sei das ein Standardverfahren.

Neubau kostet 200 Millionen

Die Investitionskosten des Schanzenpost-Neubaus sollen sich auf gut 200 Millionen Franken belaufen, wie Flüeler sagt. Aufgrund der Grösse des Projekts stehe die Post unter hohem Druck, «endlich mit dem Bau loszulegen». Der bisherige Konzernhauptsitz an der Viktoriastrasse sei schlicht zu klein, so Flüeler. «Wir brauchen so schnell wie möglich Platz für 1600 Mitarbeiter.» Das Zeitfenster, welches der Stadt bleibe, um die Angelegenheit zu regeln, sei folglich «sehr eng». Wie eng genau möchte der Postsprecher nicht sagen. (Der Bund)

chadw_
April 29th, 2009, 10:08 PM
oje :ohno:

Energy2003
April 30th, 2009, 08:09 AM
Unternehmen:

Rhomberg Bau AG Österreich
Poststrasse 17
9001 St. Gallen/Schweiz


Auftraggeber:

Regierung des Königreichs Saudi Arabiens

Adresse:

Vertreten durch:
Von Graffenried AG
Marktgass Passage 3
3000 Bern

Land: Schweiz

Kategorie:

Hochbau > Umbauten

Beschreibung:

sorgfältige und stilechte Renovation der 100-jährigen Villa
unterirdischer Neubau mit Tiefgarage und Technikräumen
neuer Anbau als Eingang für die Visa Abteilung
Stuckaturen
Parkett nach alten Vorlagen
denkmalpflegerische Vorgaben
Kunstschmiedearbeiten
Eichenwandverkleidungen
Tapeten und Stoffbespannungen
Vergoldungsarbeiten sowie stilechte Türen
Die von uns evaluierten und beauftragten Fachkräfte haben hervorragende Arbeit an diesem denkmalgeschützten Gebäude geleistet.

Architekt:
Von Graffenried Architekten AG
Marktgass Passage 3
3000 Bern


http://www.rhombergbau.at/uploads/tx_posbuildref/Fotos_Saudi_Botschaft03_05.jpg


http://www.rhombergbau.at/typo3temp/pics/6d0432602f.jpg

philippmaurice
June 5th, 2009, 02:22 PM
Spekulationen um Neubau der Schanzenpost


Ein Immobilienmakler benötigt Land der Stadt, um ein Bauprojekt zu verwirklichen. Dieselbe Stadt will den Hauptsitz der Post unbedingt in Bern behalten. Der Makler hat gegen den dafür notwendigen Neubau Einsprache erhoben. Kommt es zum Kuhhandel?

Die Schweizerische Post möchte ihren Hauptsitz an den Bubenbergplatz verlegen – in einen riesigen Neubau: Ende 2010 werden wesentliche Teile der bestehenden Schanzenpost abgerissen und für 200 Millionen Franken durch einen komplett neuen Gebäudekomplex ersetzt. So jedenfalls lautet das Bauprojekt. Doch nun droht eine einzige Beschwerde den Neubau zu Fall zu bringen. Beim Beschwerdeführer handelt es sich um Ulrich Buchschacher, den Präsidenten der gleichnamigen Immobilienfirma U. C. Buchschacher AG («Bund» vom 21. April). Die Gründe, die ihn zu diesem Vorgehen bewogen haben, blieben bislang schleierhaft und werfen vor allem eine Frage auf, die auch Buchschacher selbst nicht beantworten will: warum?

Widersprüchliche Aussagen

Mögliche Antworten auf diese Frage liefern gut unterrichtete Quellen aus dem Umfeld der Planungsgruppe, wo der Ärger über die Beschwerde immens ist. Zwei Versionen werden herumgeboten, die letztlich auf dasselbe hinauslaufen: auf einen Kuhhandel um die Schanzenpost. Buchschachers Plan, die ehemalige US-Botschaft im Kirchenfeld umzubauen, liege auf dem Verhandlungstisch, an dem auch über die Schanzenpost diskutiert werde, heisst es. Theoretisch könnte Buchschacher weitere Beschwerden zum Schanzenpost-Projekt von den Verhandlungen um sein persönliches Bauvorhaben abhängig machen – und vice versa.

Buchschacher verneint derartige Vermutungen: «Die beiden Projekte haben überhaupt nichts miteinander zu tun», sagt er. Auf weitere Fragen dürfe er nicht eintreten, weil er in beiden Fällen noch in Verhandlungen stehe.

Auch Stadtpräsident Alexander Tschäppät (sp) spricht von zwei separaten Verfahren. Er wisse im Übrigen gar nicht, ob zur ehemaligen US-Botschaft überhaupt schon ein Baugesuch eingegangen ist. Buchschacher hingegen sagt: Was die Botschaft angehe, seien gegenwärtig «fruchtbare Verhandlungen» mit dem Stadtpräsidenten im Gang. Und Martin Baumann, der designierte städtische Bauinspektor, bestätigt den Eingang eines Baugesuchs zur ehemaligen US-Botschaft. Dieses werde zurzeit materiell geprüft und erst danach bekannt gemacht, sagt Baumann. Die Aussagen sind widersprüchlich: Gibt es etwas zu verheimlichen? Ein Kuhhandel wäre rechtsstaatlich in jedem Fall höchst problematisch; wer wen erpresst, spielt keine Rolle.

Makler in ungewöhnlicher Rolle

Ungewöhnlich ist im Weiteren die Konstellation: Ein Immobilienmakler erhebt Einsprache; ein Immobilienmakler notabene, der selbst schon etliche Bauprojekte realisiert hat – etwa einen Teil der Grossüberbauung Weissenstein-Neumatt. Hinter den häufig unpopulären Einsprachen werden gemeinhin der Verkehrsclub Schweiz (VCS) oder allgemein das links-grüne Lager vermutet. In der Stadt Bern verkörperte der verstorbene Politiker Daniele Jenni (gpb) diese Rolle exemplarisch – aber ein Immobilienmakler?

Gut unterrichtete Quellen wissen: Buchschacher braucht zusätzlich zu seinem Grundstück städtisches Land – nur so könne er sein Bauprojekt bei der US-Botschaft verwirklichen. Sowohl die Stadt Bern als auch Buchschacher würden die beiden Verfahren nun in einen Zusammenhang bringen.

Klar ist: Die Stadt will unbedingt verhindern, dass die Post ihren Hauptsitz in eine andere Stadt verlegt – und mit ihm 2000 Arbeitsplätze. Der Rechtsstreit um den Post-Neubau spielt sich direkt zwischen der Stadt und Buchschacher ab. Buchschacher verlangt mit seiner Beschwerde einen Volksentscheid über das 200-Millionen-Projekt – die Stadt wählte das «vereinfachte Verfahren» ohne Abstimmung, da die Überbauungsordnung nur geringfügig abgeändert werden müsse. Bei der ersten Instanz ist Buchschacher mit seiner Beschwerde abgeblitzt. Als zweite Instanz befindet nun die kantonale Justizdirektion über seine Einsprache. Der Entscheid bezüglich Schanzenpost solle noch diesen Sommer gefällt werden, sagt Urs Loosli von der Justizdirektion. Wird die Beschwerde abgelehnt, stünden Buchschacher weitere Instanzen offen: Er könnte bis vor Bundesgericht gelangen.

Wie verhält sich die Post im Falle weiterer Verzögerungen? Bereits jetzt suche man nach alternativen Standorten für den Hauptsitz, sagt Post-Sprecher Oliver Flüeler. (Der Bund)

philippmaurice
June 5th, 2009, 02:24 PM
Petition will Tramverlängerung nach Kleinwabern

Der Dorfverein Wabern-Leist hat heute Freitag eine Petition mit fast 4000 Unterschriften für die Verlängerung des Trams nach Kleinwabern eingereicht. Die Petition wurde an Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer übergeben.

Die Bevölkerung habe damit ein deutliches Zeichen für eine schnelle Realisierung der Tramverlängerung gesetzt, auf die sie seit 60 Jahren wartet, teilte der Wabern-Leist in einem Communiqué mit. Die Übergabe der Petition fand bei der Endstation der Tramlinie 9 in Wabern statt.

Der Kanton plant derzeit die Umstellung der Buslinie 10 nach Köniz auf ein Tram. Die Verlängerung der Linie 9 wurde ebenfalls in das Projekt aufgenommen. Allerdings steht die Finanzierung dieses Teilprojekts auf wackligen Füssen, da der Bund dafür kein Geld in Aussicht stellt. (sis/sda)

philippmaurice
June 5th, 2009, 02:27 PM
«Bären» wird zum 4-Sterne-Hotel

Auf dem Areal des renommierten Gasthofs Bären in Ostermundigen soll schon bald ein Hochhaus stehen. In dieses soll ein 4-Sterne-Hotel samt Restaurant einziehen. Ob das heutige Gebäude abgerissen werden muss, ist nicht klar.


In der Gerüchteküche hat es in den letzten Wochen bereits heftig gebrodelt – nun liegen die Fakten auf dem Tisch: Auf dem «Bären»-Areal in Ostermundigen soll dereinst ein Hochhaus stehen. Wie auf der Webseite des Gasthofs Bären zu lesen ist, wollen die Besitzer auf dem Gelände «etwas Grosses und Sinnvolles» bauen. Das 6000 Quadratmeter grosse Areal müsse in Zukunft «ökonomisch sowie ökologisch sinnvoll» genutzt werden, schreiben die Besitzer weiter. Ein Hochhaus biete sich da regelrecht an, sagte Rudolf Remund, Besitzer des Architekturbüros Remund Architekten und Mitbesitzer des «Bären», auf Anfrage. Für ein solches Hochhaus bestünden bereits «konkrete Pläne». Da zurzeit noch zahlreiche Abklärungen im Gang seien, könne er noch nicht detailliert über die Pläne Auskunft geben.

Dennoch: Es sei in der Tat so, dass Remund Architekten auf dem «Bären»-Areal ein Hochhaus plane. Ziel sei es, in diesem ein 4-Sterne-Hotel samt gehobenem Restaurant einzurichten. Diese Idee decke sich mit den Vorstellungen der Gemeinde, sagte Remund. Das erklärte Ziel des Ostermundiger Gemeinderats ist es, die Gemeinde in den kommenden Jahren bis auf rund 17000 Einwohner zu vergrössern. «Eine Gemeinde dieser Grösse braucht zwingend ein Hotel gehobenen Standards», sagte der «Bären»-Besitzer. Derzeit ist der «Bären» ein 3-Sterne-Betrieb. Zwar könne bereits heute im «Bären» übernachtet werden, doch das Hotel verfüge lediglich über 27 Zimmer. Im geplanten Neubau sollen es mindestens deren 100 sein.

Ein Hochhaus gegen Zersiedelung

Warum will Remund Architekten aber gerade ein Hochhaus bauen? Die Gründe seien vielfältig: In Ostermundigen gebe es bereits mehrere 13-geschossige Gebäude, sagte Remund. Ein weiteres würde sich in die Umgebung einpassen. Nicht von ungefähr habe der Verein Region Bern (VRB) in seinem Hochhauskonzept das «Bären»-Areal als Gebiet bezeichnet, wo der Bau eines Hochhauses möglich sei. Zudem könne mit einem Hochhaus ein Beitrag gegen die «Zersiedelung mit all ihren negativen Folgen» geleistet werden. Der wohl wichtigste Grund sei aber, dass es sich bei dem Gebiet rund um den Bahnhof Ostermundigen um einen kantonalen Entwicklungsschwerpunkt handle. Die Nähe zum BEA-Expo-Gelände sowie die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die Autobahn machten den Standort besonders attraktiv.

Erweiterung sowieso nötig

Ob das heutige «Bären»-Gebäude dem Neubau weichen muss, kann Remund derzeit nicht abschliessend beantworten. Zurzeit werde abgeklärt, ob Teile oder gar das ganze bestehende Gebäude in den geplanten Neubau integriert werden könne, sagte er. Klar ist lediglich: «Die heutige Struktur des Gebäudes lässt einen gehobenen Hotel- und Restaurantbetrieb nicht zu.» Eine Erweiterung des Gebäudes sei so oder so notwendig. Weiter ist für Remund klar, dass der «Bären» künftig von einer renommierten Hotelkette geführt werden müsse. Der Grund ist einfach: «Hotelketten sind stets am besten ausgelastet.» Zudem verfügten Betreiber von solchen Hotelketten über das nötige Knowhow, um ein Hotel entsprechend zu führen, sagte er.

«Wohl ein langes Prozedere»

Bevor nun aber weitergeplant würde, müsse erst ein Nutzer gefunden werden. Remund hofft, dass das fertige Hochhausprojekt noch in diesem Jahr dem Ostermundiger Gemeinderat vorgelegt werden kann. Damit das Hochhaus überhaupt gebaut werden kann, bedarf es einer Änderung des Zonenplans, über die das Volk abstimmen muss. Remund gibt sich realistisch: «Bis gebaut werden kann, gibt es wohl noch ein recht langes Prozedere.» Er rechne nicht damit, dass das Volk vor Ende 2010 über die Zonenplanänderung befinden werde.

Gemeinderat wurde informiert

Ostermundigens Gemeindepräsident Christian Zahler (sp) bestätigte, dass Remund Architekten die Gemeinde über die Hochhauspläne informiert habe. Er betonte allerdings, dass es sich bisher lediglich um eine Idee handle. Es sei aber durchaus möglich, dass auf dem «Bären»-Areal in naher Zukunft ein Hochhaus stehen werde. Doch auch Zahler ist sich sicher: Bis es so weit sei, werde es noch eine Weile dauern – «es steht noch ein aufwendiges Verfahren bevor». (Der Bund)

chadw_
June 6th, 2009, 02:03 PM
weiss nicht ob das hierhin gehört, aber die rbs kauft sheanz neue s-bahnen auf der strecke bern-solothurn:
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Der-erste-neue-RBSZug-ist-da/story/14944060

philippmaurice
June 27th, 2009, 11:20 AM
Gleich hinter dem Fussballstadion im Berner Wankdorf soll ein riesiges Verwaltungszentrum entstehen. «So schnell wie möglich», heisst es beim Bund

unterhalb vom stadion (http://maps.google.ch/maps?hl=de&q=bern&ie=UTF8&split=0&gl=ch&ei=Z-FFSsCsKM-OsAawtegU&ll=46.961305,7.464416&spn=0.009094,0.022724&t=k&z=16)

Direkt hinter dem Stade de Suisse: Auf dieses Zeughausareal sollen 3300 Bundes-Mitarbeiter ziehen.

Das eidgenössische Zeughaus am Guisanplatz hat ausgedient. Die Armee zieht sich bis 2012 von diesem Areal zurück und macht damit Platz für eine neue Nutzung. Auf dem Gelände soll anschliessend der grösste Verwaltungskomplex der Eidgenossenschaft überhaupt entstehen. Zum Vergleich: Der bisher grösste Bürobau des Bundes in Ittigen mit 1100 Arbeitsplätzen fände in jenem am Guisanplatz gleich drei Mal Platz.

Die zukünftigen Nutzer sind Verwaltungseinheiten des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) sowie des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), wie das federführende Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) gestern mitteilte. Insgesamt sollen 10 Ämter, die heute in 14 Liegenschaften im Raum Bern eingemietet sind, im bundeseigenen Verwaltungsgebäude zusammengezogen werden. Dazu gehören aller Voraussicht nach die Armasuisse mit Hauptsitz an der Kasernenstrasse, das Bundesamt für Polizei (Fedpol) am Guisanplatz sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz mit Domizil im Monbijou.

Aufwand und Kosten sparen

«Durch die Zusammenlegung können wir Kosten bei Gebäudemieten sparen, rationellere Beziehungen zwischen den Ämtern schaffen und die Räumlichkeiten optimal bewirtschaften», erklärt BBL-Portfolio-Manager Walter Spring Sinn und Zweck der Übung. Wie hoch das Synergiepotenzial eingeschätzt wird, will er derzeit noch nicht verraten. Doch der Spareffekt dürfte beträchtlich sein. So hat etwa die Stadt Bern jüngst errechnet, dass sie allein mit der Konzentration von 600 ihrer Angestellten in einem Haus jährlich drei Millionen Franken sparen würde.

Der Bund will darum mit der Umsetzung keine Zeit mehr verlieren. Die erste Bauetappe soll «so schnell wie möglich realisiert werden und Platz für 1900 Mitarbeitende schaffen», so Spring. Gehe der Kreditbeschluss schlank durchs Parlament, könnten die Bagger bereits 2013 auffahren. Die zweite Etappe, welche 1400 Arbeitsplätze umfasst, könnte gemäss Richtplan zum ESP Wankdorf ab 2017 umgesetzt werden.

Spannung auf Siegerprojekt

Wie sich das Superverwaltungszentrum dereinst präsentieren wird, kann noch niemand sagen. Die Architekten haben ihre Arbeit noch nicht aufgenommen. «Wir werden nun in einer ersten Präqualifikation 20 bis 24 Planerteams evaluieren», erklärt Spring. «Erst in einem zweiten Schritt wird im September der eigentliche Architekturwettbewerb starten.» Und schliesslich soll im Sommer nächsten Jahres das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Planerherzen dürften angesichts dieser Herausforderung höher schlagen. Ein grosses Areal, stadtnah, mit Zug, Tram und Autobahn optimal erschlossen und erst noch Teil des grössten Entwicklungsschwerpunktes im Kanton Bern: So präsentiert sich die Parzelle im Besitz der Armasuisse. «Wir erwarten von den Wettbewerbsteilnehmern, dass sie diesem speziellen Ort eine neue Identität einhauchen», sagt Walter Spring. Aus städtebaulicher Sicht eröffne sich hier eine einzigartige Chance, «das Scharnier zwischen Wohnquartier und Dienstleistungsgebiet aufzuwerten». An die Bauten würden hohe gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Anforderungen gestellt. «Unter anderem sollen sie im Minergie-P-Eco-Standard erstellt werden.»

Berner Stadtpräsident ist «erfreut»

Was die Architekten bei der Planung ausserdem zu berücksichtigen haben, ist das denkmalgeschützte Gebäude Nr.1 vis-à-vis der Militärbibliothek sowie Gebäude Nr.9, welches ebenfalls erhalten bleiben soll. Zwei weitere historisch bedeutsame Bauten sollen nach Möglichkeit in das Konzept integriert werden.

Der Plan für das «Verwaltungszentrum Guisanplatz 1» geht auf das Jahr 2006 zurück. Der Bund skizzierte damals ein Projekt für 4000 Mitarbeitende, das bis ins Jahr 2010 Wirklichkeit werden sollte. In der Zwischenzeit mussten die zeitlichen und räumlichen Dimensionen relativiert werden. Immerhin scheint das vorliegende Projekt nun aber auf der Zielgeraden zu sein. Bei der kantonalen Baudirektorin Barbara Egger wie beim Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät stösst es jedenfalls auf Begeisterung.

«Ich bin hocherfreut über dieses Projekt», sagte Tschäppät auf Anfrage. Das Zeughaus sei heute «vollkommen unternutzt». Es sei an der Zeit, dieses Areal «an einzigartiger Lage» aufzuwerten und neu zu beleben. Wenn an einem Ort so viele Arbeitsplätze angesiedelt werden könnten, ohne grosses Verkehrsaufkommen zu provozieren, so sei dies ein Glücksfall. «Ich habe das Projekt lange Zeit begleitet», sagt Alexander Tschäppät. «Und ich freue mich, wenn es nun endlich umgesetzt wird.» (Berner Zeitung)

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Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Dieses Areal ist im Gegensatz zu den restlichen Armeebauten im Quartier ein Schandfleck. Ich bin froh über den knappen Zeitplan beim Bund. Eventuell zieht die Stadt dann gleich mit...es wird seit längerem darüber nachgedacht die gesammte Stadt- und Kantonsverwaltung auf einen Standort am Schermenweg zu konzentrieren. Das wären dann weitere 4000 Arbeitsplätze (wenn ich mich nicht irre).

Auf der anderen Strassenseite (nach unten) steht das eidg. Zeughaus für das im Moment eine Überbauungsstudie in Arbeit ist. Das ganze nennt sich QuanTerra und sieht vor im Zeughaus ein Luxushotel zu errichten und auf den grosszügigen restlichen Landflächen zwei Wohnhochhäuser zu bauen.
Von diesem Projekt hat man allerdings seit einiger Zeit nichts mehr gehört.

urbanbasel
June 27th, 2009, 11:39 AM
^^^^^^^^
Da kann man nur hoffen dass in die Höhe gebaut wird...

philippmaurice
June 27th, 2009, 11:49 AM
Die Achse Guisanplatz - Wankdorfplatz und der Bahnhof Wankdorf sind in Bern die Gebiete in denen Hochhäuser am meisten Sinn machen. du hast eine grosse Anzahl Arbeitsplätze und nur sehr wenige Anwohner. Gebaut wird ja ein Postfinance-Gebäude mit (leider nur) 55 Metern Höhe. Die Möglichkeit in die Höhe zu bauen besteht auf dem Kasernenareal (Zeughaus/QuanTerra), auf dem Messeareal (Guisanplatz), am Schermenweg (Kantonale Verwaltung), Wankdorf City (SBB und/oder Losinger) und am Wankdorfplatz (neben der Wankdorfhalle).

Hoffen wir das Beste. Der ESP Wankdorf entwickelt sich schön. Jetzt muss der ESP Ausserholligen mitziehen...dort wird sich in Kürze wohl auch das eine oder andere Projekt ankündigen.

philippmaurice
June 29th, 2009, 12:56 PM
Anbei ein mehr als 2-jähriger Link zum Thema QuanTerra.

In etwa so lange hat man nichts mehr gehört. Es wurde vom Kanton aus ein Planungskredit gesprochen, die Stadt will nun wie es scheint auch mitmischeln.

Ich bin gespannt wie das weitergeht, wenn es überhaupt weitergeht.

PDF Artikel QuanTerra (http://www.schenkerdruck.ch/pdfs/quart0407.pdf)

sven_07
June 30th, 2009, 01:16 PM
In einem Architekturwettbewerb hat das Projekt von «Büro B Architekten und Planer AG und Overhabe & Roggo Architekten» den Zuschlag erhalten, wie der Finanzdienstleister der Schweizerischen Post am Dienstag bekannt gab. Für den neuen PostFinance-Hauptsitz werden rund 80 Millionen Franken investiert.

Mit 55 Metern Höhe und 15.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche wird er eines der grössten Bauwerke in Bern sein. Er bietet 1'200 Arbeitsplätze und soll die Mitarbeitenden zusammenführen, die derzeit in Bern an fünf Standorten tätig sind. Die Baueingabe für den neuen Hauptsitz von PostFinance ist im Herbst dieses Jahres geplant. Der Baubeginn soll nächstes Jahr erfolgen und die Fertigstellung ist im Jahr 2013 vorgesehen.

Quelle: http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Post-baut-Hochhaus-im-Wankdorf/story/29164315

sven_07
June 30th, 2009, 01:19 PM
http://files.newsnetz.ch/story/2/9/1/29164315/5/topelement.jpg

philippmaurice
June 30th, 2009, 01:21 PM
Hey Sven

Das Postfinance-Hochhaus hat bereits einen eigenen Thread.





btw.

http://www.schwob-immobilien.ch/img/home/header.gif

http://www.schwob-immobilien.ch/img/header/proj_3_h.gifhttp://www.schwob-immobilien.ch/img/header/proj_2_h.gifhttp://www.schwob-immobilien.ch/img/header/proj_1_h.gif

Die Schwob Immobilien AG als Grundeigentümerin der Liegenschaften «Stauffacherstrasse 72-76» hat entschieden, die Landreserven unter Wahrung der architektonisch wertvollen Altbauten zu nutzen.

Im Mittelpunkt steht die Absicht, mit repräsentativen Neubauten im verkehrstechnisch günstigen Zufahrtsbereich zum ESP «Wankdorf» ein Büro-, Schulungs- und Gewerbezentrum von regionaler Ausstrahlung zu schaffen.

Mit dem Ziel, ausschliesslich mit soliden, langfristig orientierten Unternehmungen Mietverträge abzuschliessen, wird dem Auf- und Ausbau von Synergien unter den Mietern grösstmögliche Bedeutung beigemessen. Geplanter Bezugstermin ab anfangs 2006.


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Das Gebaude rechts besteht schon lange, die beiden kleineren werden ergänzend gebaut wie es scheint. Habe noch nie etwas von diesem Projekt gehört.

philippmaurice
July 1st, 2009, 02:31 PM
Bern will Label «Metropole»

Bern sei praktisch auf der Höhe von Metropolitanregionen wie Zürich oder Basel. Dies geht aus einem Bericht der Regierung hervor. Grüne und der Bund kritisieren die Vorschläge der Direktion Neuhaus.

In einem im August vorgestellten Entwurf taxierte das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) den Grossraum Bern als «Hauptstadtregion», welche nicht auf der Höhe der Metropolitanräume Zürich, Basel und dem Genferseebecken sei (siehe Kasten); in bernischen Politikerkreisen sorgte dies für helle Aufregung. Auch der Regierungsrat wurde aktiv. Er gab nun die Resultate einer Studie bekannt, die er beim Berner Beratungsbüro Ecoptima in Auftrag gegeben hatte.

Das Fazit steht bereits seit Längerem fest: «Bern gehört zur Spitzengruppe», sagte der zuständige Regierungsrat Christoph Neuhaus. Er konstatiert einen «Riesenabstand» zwischen Bern und Städten wie Olten oder Zofingen. Bern gehöre deshalb in die Kategorie der Metropolitanräume: Neben der wirtschaftlichen Optik müsse auch die politische Funktion beachtet werden. Gleichzeitig relativiert aber der Regierungsrat: Die Grossräume Bern sowie Zürich, Basel und das Genferseebecken seien «gleichwertig, aber nicht gleichartig». Er schlägt deshalb vor, die Kategorie «Metropolitanregionen» in «Metropolitan geprägte Regionen» zu ändern. Noch unklar sind die effektiven Folgen der Einstufung durch den Bund – etwa für den Erhalt von Subventionen. In die Vernehmlassung geht der Entwurf erst im Sommer 2009.

Verbände als Indikator

Dem Entwurf des ARE wirft der Regierungsrat «mangelnde Transparenz und methodische Mängel» vor. Mit seinem eigenen Bericht will er nun «möglichst objektive» Kriterien zur Einstufung der Metropolitanregionen liefern. Konkret hat er für die drei Hauptfunktionen des begehrten Labels eigene Indikatoren ausgewählt. So mass er die Entscheidungs- und Kontrollfunktion unter anderem mit der Anzahl der Sitze von Verbänden.

Dabei kam er zu folgendem Schluss: Bezüglich der drei Metropolitanfunktionen «Entscheidungs- und Kontrollfunktion, Innovations- und Wettbewerbsfunktion und Gatewayfunktion» sei die Distanz zu Zürich, Basel und dem Genferseebecken gering – der Abstand zu den Städtenetzen (siehe Kasten) aber grösser. Bern sei ferner eine führende Arbeitsmarktregion für die Medizinaltechnik oder die Telematik – mit vielen Innovationen. Zudem verweist der Bericht etwa auf den «Gateway» Bern als zweitgrössten Knotenpunkt des Schweizer Eisenbahnnetzes.

Rumley: «Sinnloser Vorschlag»

Pierre-Alain Rumley, der Ende Jahr zurücktretende Direktor des ARE, begrüsst die Studie des Kantons Bern. «Wenn wir uns getäuscht haben, müssten wir nochmals über die Bücher», sagte er auf Anfrage. Gleichzeitig betonte er aber, dass auch der Bund gute Studien als Grundlage seines Entwurfs verwendet habe. Kein Verständnis hat er für die vom Berner Regierungsrat vorgeschlagene Änderung der Kategorie «Metropolitanräume» in «Metropolitan geprägte Räume»: Metropolitanräume seien international etabliert. «Es ergibt keinen Sinn, plötzlich einen anderen Begriff zu verwenden.» Für Rumley bleiben somit nur zwei Optionen: Entweder gehöre Bern ganz zu den Metropolitanräumen, oder es gelte als «Hauptstadtregion mit einer besonderen Rolle». Ein Schweizer Sonderkurs bezüglich Kategorisierung sei unangebracht.

Grüne kritisieren Regierung

Die Herabstufung von Bern als Hauptstadtregion löste unter Politikern Widerstand aus. Ende November nahm der Grosse Rat eine entsprechende Motion der bernischen FDP deutlich an, welche vom Regierungsrat weitere Aktivitäten gegen Berns Klassifizierung fordert. Einzig die Grünen stellten sich hinter den Bund. «Der vorliegende Bericht des Regierungsrats hat allzu stark den Charakter einer Rechtfertigungsschrift», sagt nun Blaise Kropf, Kopräsident der Grünen des Kantons Bern, auf Anfrage. Es sei gefährlich , so zu tun, als spiele Bern in der gleichen Liga wie Zürich, kritisiert er.

Kropf bezeichnet den Bericht der Regierung gar als kontraproduktiv: Er suggeriere, Bern sei minderwertig. Stattdessen könne die Einstufung als Hauptstadtregion auch Chancen bieten, etwa als Zentrum der Diplomatie. Im Hinblick auf die Vorwärtsstrategie des Kantons Aargau fordert Kropf unter anderem eine bessere Zusammenarbeit mit den benachbarten Städten und Regionen – etwa mit Solothurn.> (Der Bund)

philippmaurice
July 1st, 2009, 02:34 PM
Der Grossraum Bern will sich pointiert als Hauptstadtregion Schweiz positionieren und fordert eine Gleichbehandlung mit den Metropolitanräumen.
Bern fordert als Hauptstadt eine Gleichbehandlung mit den Metropolitänräume. (Valérie Chételat)

http://files.newsnetz.ch/story/1/5/1/15144874/3/topelement.jpg

Die Hauptstadtregion müsse materiell gleich behandelt werden wie die Metropolitanräume Zürich, Basel und Lausanne/Genf, fordern Stadt und Kanton Bern.

Das Bundesamt für Raumentwicklung hatte Bern in den bisherigen Entwürfen zu einem Raumkonzept Schweiz nicht als Metropolitanregion eingestuft, sondern in die zweite Liga relegiert. In Bern reagierte man darauf entsprechend verschnupft.

«Nicht gleichartig, aber gleichwertig»

Statt auf dem Label Metropolitanregion zu beharren, machen sich Stadt und Kanton nun daran, den Begriff Hauptstadtregion nach ihren Vorstellungen auszufüllen und sich damit zu positionieren. «Wir sind nicht gleichartig wie die drei Metropolitanregionen, aber wir sind gleichwertig», betonte der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät.

«Wir gehören in die oberste Liga», führte Tschäppät aus. Ohne Hauptstadtregion gebe es keine Metropolitanregionen. Die Hauptstadtregion stelle die Vernetzung der Metropolitanregionen sicher und sei politischer Taktgeber, sagte Regierungsrat Christoph Neuhaus.

Neuhaus und Tschäppät verstehen die Hauptstadtregion Bern durchaus auch als kantonsübergreifenden Raum. Drei Studien belegten, dass sich der Grossraum Bern als Hauptstadtregion eigenständig und unverwechselbar positionieren könne und alle Voraussetzungen eines grossstädtischen Raums erfülle. (bs/sda)

Basel_CH
July 1st, 2009, 08:59 PM
Bundesstadt und will ne Gleichbehandlung? Die sitzen doch jetzt schon auf weiss nicht wie vielen Privilegien und schmotzen mit ihren Bundesbeamten vor sich hin. Jetzt solls sogar bald eine Koorperation mit dem Wirtschaftszentrum Zürich und ne gemeinsame Lobby geben um sich gegen Basel und andere Orte ein Vorteil zu verschaffen in der Bundespolitik und jetzt jammern sie noch rum, sie wollen ne Gleichbehandlung, einfach lächerlich was man da von der Beamtenstadt wieder mal hört...:ohno:

philippmaurice
July 1st, 2009, 09:14 PM
Findest du das lächerlich?

Ist doch die natürliche Reaktion einer wirtschaftlich schwachen Stadt, die aufgrund einer neuen Situation um zukünftige Subventionen fürchtet.
Die angesprochene Kooperation könnte auch in Richtung Westschweiz passieren.

Übrigens...niemand schliesst sich gegen Basel zusammen.

Ich kann mir vorstellen, dass Basel aufgrund seiner Zentrumsfunktion und der einmaligen Geografischen Lage auch einen guten Anteil aus dem Honigtopf kriegt.

Basel_CH
July 1st, 2009, 10:43 PM
Ich finde es lächerlich Gleichbehandlung zu fordern und gleichzeitig Bundeshauptstadt zu sein, ein Wiederspruch in sich selber.
Und bezüglich Subventionen: Ueber genug Bundesgeld, welches nach Bern fliesst, kann sich ja die Stadt absolut nicht beschweren.
Und Projekte wie der Wiesenbergtunnel, das Herzstück der Regio-S-Bahn Basel verhallen in den Mauern von Bern.

philippmaurice
July 1st, 2009, 11:01 PM
Ich finde es lächerlich Gleichbehandlung zu fordern und gleichzeitig Bundeshauptstadt zu sein, ein Wiederspruch in sich selber.

Inwiefern ist das ein Wiederspruch? Bern als politisches Zentrum hat einen starken Einfluss auf Basel, Zürich oder Genf als wirtschaftliche Zentren. Es ist ein Sonderfall, aber ein Sonderfall von nationaler Bedeutung.


Und bezüglich Subventionen: Ueber genug Bundesgeld, welches nach Bern fliesst, kann sich ja die Stadt absolut nicht beschweren.

Macht sie auch nicht. Es geht darum sich für die Zukunft zu positionieren.

Und Projekte wie der Wiesenbergtunnel, das Herzstück der Regio-S-Bahn Basel verhallen in den Mauern von Bern.

Ich kenne das Projekt nicht. Aber glaube mir, es wird nicht nur in Basel an Subventionen gespart.

hausmeister
July 2nd, 2009, 09:28 AM
Ich kann Berns Anliegen verstehen als nationales (politisches) Zentrum besser wahrgenommen zu werden und mit allen Mitteln um Gelder zu kämpfen. Das würden doch alle tun. Es ist nun mal so in der Schweiz, dass kein Ort dem anderen auch nur etwas zugesteht oder gönnt.
Ob eine volkommene Gleichbehandlung mit den Metropolitanräumen Sinn macht, kann man sicherlich diskutieren. Vorallem weil Bern eher wenig international ausgerichtet ist.

philippmaurice
July 2nd, 2009, 02:44 PM
Der Kanton Bern wird seinen Standort ab 2010 eng zusammen mit der Romandie international vermarkten.

Mit der neuen Organisation «Greater Geneva Berne Area» sollen zusätzliche Zielmärkte erschlossen werden. Die Berner Regierung bewilligte für 2010 bis 2012 einen Verflichtungskredit von 2,5 Millionen Franken.

Der Kanton Bern hatte bisher seine internationale Standortpromotion selbstständig sichergestellt und sich dabei auf die Zielmärkte USA, Deutschland, Frankreich und Italien konzentriert, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte.

Von Grössenvorteilen profitieren

Nach Gesprächen mit der Konferenz der Westschweizer Volkswirtschaftsdirektionen sei man zu Schluss gekommen, dass Bern bei einer Zusammenarbeit in der Standortpromotion von Grössenvorteilen profitieren könne.

Die Kantone Bern, Freiburg, Genf, Neuenburg, Waadt und Wallis hätten sich nun definitiv für eine Kooperation unter dem Namen «Greater Geneva Berne Area» und der Zusatzbezeichnung «Economic Development Agency» entschieden und bereits erste Schritte umgesetzt. (bs/ap)


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Die Distanzen sind viel zu gross, wie will man da eine vernünftige Standortpromotion durchführen? Sieht mir sehr nach "irgendwo unterkommen" aus.

Naja, primär gehts ja darum sich gemeinsam gegen Basel zu stellen :)

philippmaurice
July 2nd, 2009, 02:57 PM
http://files.newsnetz.ch/story/2/9/9/29966905/2/topelement.jpg

hausmeister
July 2nd, 2009, 04:11 PM
Naja, primär gehts ja darum sich gemeinsam gegen Basel zu stellen :)
:tongue2:

Künstliche Wirtschaftsräume scheinen gerade Mode zu sein. Würde mich nicht wundern, wenn die beiden fusionieren würden, sich die restlichen Kantone dann anschliessen würden/müssten und das ganze unter dem Namen Very Great Zurich Area (oder Geneva oder Bern etc - um niemandem vor den Kopf zu stossen) laufen würde, aber eigentlich auch einfach "Schweiz" heissen könnte. Früher oder später würden sich dann innerhalb dieses Wirtschaftrauemes wieder kleinere Räume formen und so weiter und so fort...

Aber verzeih die etwas ketzerische Frage: Hat man in Bern tatsächlich das Gefühl, so etwas vom Genfer Kuchen abzubekommen?

And1
July 2nd, 2009, 05:38 PM
Sorry, aber Bern ist für mich die Beamtenstadt 1A und das einzige was die anführen, ist die Städte-Suizidrate.

Bisschen Grössenwahn?

philippmaurice
July 2nd, 2009, 05:55 PM
:tongue2:

Künstliche Wirtschaftsräume scheinen gerade Mode zu sein. Würde mich nicht wundern, wenn die beiden fusionieren würden, sich die restlichen Kantone dann anschliessen würden/müssten und das ganze unter dem Namen Very Great Zurich Area (oder Geneva oder Bern etc - um niemandem vor den Kopf zu stossen) laufen würde, aber eigentlich auch einfach "Schweiz" heissen könnte. Früher oder später würden sich dann innerhalb dieses Wirtschaftrauemes wieder kleinere Räume formen und so weiter und so fort...

Aber verzeih die etwas ketzerische Frage: Hat man in Bern tatsächlich das Gefühl, so etwas vom Genfer Kuchen abzubekommen?


Hat was.

Deine Frage ist nicht ketzerisch, sie ist berechtigt. Ich weiss nicht was dieses Label bringen soll. Zwischen Lausanne und Bern klafft ein riesiges grünes Loch. Man hat jetzt ein Ersatzlabel zum gescheiterten Espace Mittelland und das wars dann auch. Die Wirtschaftsförderung wird eh wieder über die Gemeinden laufen und nicht über solche nutzlosen Netzwerke.


@ And1

Natürlich ist Bern eine Beamtenstadt. Du tust ihr allerdings Unrecht wenn Du sie auf das reduzierst.

Und die Suizidrate ist so hoch weil es in Bern so verdammt viele Möglichkeiten gibt (hohe Brücken, Münsterplatform usw.). War gerade letzte Woche ein Artikel in der Zeitung über einen Sportplatz unter der Kirchenfeldbrücke. Unten sind Schüler am Runden drehen und immerwieder stürzt sich einer runter. Meine Kinder werde ich sicher nie auf diese Schule schicken.

kriminalTANGO
July 2nd, 2009, 08:13 PM
http://files.newsnetz.ch/story/2/9/9/29966905/2/topelement.jpg

Tja, und welche Stadt gehört wieder mal nirgendwo hin? :ohno:

Ist Solothurn denn nicht auch eher nach Bern ausgerichtet?

Basel_CH
July 2nd, 2009, 10:04 PM
^^

Ich finds auch schon ne kleine Frechheit dass der Aargau komplett da den Zürchern zudeklariert wird und man nicht einmal das Fricktal vom grün streichen kann. Aber eben, ich sag mal, es passt zu den Zürchern...

philippmaurice
July 2nd, 2009, 10:57 PM
Die Grafik stammt aus der BZ. Und die haben wohl einfach solche regionalen Aspekte nicht beachtet (in dem Artikel gings ja auch nicht um den Aargau...es hat also auch fast niemand etwas gemerkt).

Dass das Fricktal Basel zugeordnet werden kann ist glaube ich allen klar.



Solothurn war Teil des Espace Mittelland und richtet sich mit seinen Schwesterstädten Grenchen und Biel wenn überhaupt wohin, dann nach Bern aus. Trotz der Nähe zu Biel sehe ich Bern viel eher als Brückenstadt zum Westen (ist ja auch ein zweisprachiger Kanton). Solothurn greift mit seinen Kantonsfingern in den Aargau und nach Basel, halt einfach vor allem von Olten aus (und der Region Dornach).


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Ich habe mir vorhin das Areal für die neue Bundesverwaltung angeschaut. Das Gelände ist sehr gross (schwer abzuschätzen wie gross), aber ich denke die Chance das in die Höhe gebaut wird kann man als gross bezeichnen. Hoffen wir das Beste.

neuntakter
July 3rd, 2009, 08:28 AM
^^

Ich finds auch schon ne kleine Frechheit dass der Aargau komplett da den Zürchern zudeklariert wird und man nicht einmal das Fricktal vom grün streichen kann. Aber eben, ich sag mal, es passt zu den Zürchern...

Threadtitel: Projekte in der Region, Hauptstadtregion Bern fordert Gleichbehandlung

Nur so als kleine Erinnerung... Der "Basel und Zürich Freundschaftsthread" ist an einem andern Ort. ;)

U3065
July 3rd, 2009, 08:55 AM
Wenn das Wallis zum Wirtschaftsraum Bern/Westschweiz gehört, dann gehört Graubünden ganz klar auch zur Metro Zürich. Und das Tessin zur Metro Lombardei.

kriminalTANGO
July 3rd, 2009, 05:26 PM
Solothurn war Teil des Espace Mittelland und richtet sich mit seinen Schwesterstädten Grenchen und Biel wenn überhaupt wohin, dann nach Bern aus. Trotz der Nähe zu Biel sehe ich Bern viel eher als Brückenstadt zum Westen (ist ja auch ein zweisprachiger Kanton). Solothurn greift mit seinen Kantonsfingern in den Aargau und nach Basel, halt einfach vor allem von Olten aus (und der Region Dornach).

Nebst dem Dorneck greift auch noch das Thierstein nach Basel. ;)

philippmaurice
July 4th, 2009, 11:43 AM
Was da nicht alles nach Basel greift...




Schanzenpost: Weitere Hürde genommen

Die Beschwerde gegen den Schanzenpost-Neubau ist abgewiesen. Doch noch immer stehen 2000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Eine einzige Person kann bewirken, dass die Post ihren Hauptsitz aus der Bundesstadt abzieht.

Die Beschwerde gegen den Schanzenpost-Neubau ist abgewiesen. Doch noch immer stehen 2000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Eine einzige Person kann bewirken, dass die Post ihren Hauptsitz aus der Bundesstadt abzieht. Die Person heisst gemäss der Zeitung «Bund» Ulrich Buchschacher und ist Präsident der gleichnamigen Immobilienfirma U.C. Buchschacher AG in Bern. Er hat den 300 Millionen teuren Schanzenpost-Neubau bisher mit einer Beschwerde blockiert. Weil Buchschacher ein Haus neben der Schanzenpost besitzt, ist er einspracheberechtigt. Als Beschwerdeführer bemängelte er das Vorgehen des Gemeinderates bei der Änderung der Überbauungsordnung Bogenschützenstrasse/ Schanzenstrasse. Sein Argument: Die Stadt habe unberechtigterweise das vereinfachte Verfahren eingeschlagen und sei deshalb um eine Volksabstimmung herumgekommen. Die Beschwerde Buchschachers ist nun von der Justizdirektion des Kantons Bern abgewiesen worden. Dies hat die Staatskanzlei gestern mitgeteilt.

Die Zeit drängt

Das Vorgehen des Gemeinderats war also rechtens. Doch mehr als ein Etappensieg haben weder die Stadt Bern noch die Post mit diesem Entscheid eingefahren. Zwar sagt Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP), er sei hocherfreut. Und Post-Mediensprecher Richard Pfister begrüsst den Entscheid. Doch beide wissen: Ulrich Buchschacher hat noch zwei Instanzen, an die er gelangen und das Projekt dadurch verzögern kann. Doch spätestens im Jahr 2013 muss die Post einen bezugsbereiten Hauptsitz haben. Denn das jetzige Gebäude, die Schönburg im Berner Nordquartier, ist sanierungsbedürftig und bereits verkauft. «Falls der Beschwerdeführer den Fall weiterzieht, müssen wir das Schanzenpost-Projekt schlimmstenfalls sistieren und Bern verlassen», sagt Post-Sprecher Richard Pfister. Stadtpräsident Alexander Tschäppät sorgt sich: «Wir müssen Buchschacher davon abbringen und ihm klarmachen, wie wichtig die Post für den Wirtschaftsstandort Bern ist.» Brisant: Für ein anderes Bauprojekt fordert Immobilienhändler Buchschacher Land von der Stadt Bern. Denkbar, dass es zwischen ihm und der Stadt zu einem Kuhhandel kommt. Buchschacher war gestern für eine Stellungnahme wie schon zu früheren Zeitpunkten nicht erreichbar. Auf das Gegengeschäft angesprochen, sagte Tschäppät aber: «Wir sind doch nicht auf einem marokkanischen Basar.» (Berner Zeitung)



Willkommen in der Bananenrepublik Bern. Dieser Buchschacher gehört bei seinen zukünftigen Projekten ausgebremst.

chadw_
July 4th, 2009, 09:23 PM
ärgerlich. allerdings denke ich, dass wenn die post dort wegzieht, man vergleichsweise einfach einen anderen grossen fisch an land ziehen könnte. der standort ist einmalig.

rübenzahn
July 5th, 2009, 12:41 PM
^^

Ich finds auch schon ne kleine Frechheit dass der Aargau komplett da den Zürchern zudeklariert wird und man nicht einmal das Fricktal vom grün streichen kann. Aber eben, ich sag mal, es passt zu den Zürchern...

es sind die aargauer die sich dazu entschieden haben am metropolitanraum zürich teilzunehmen, gleichzeitig will man aber auch mit basel zusammenarbeiten. der aargau ist weiterhin der meinung dass er zwischen den zwei starken polen zürich-basel am besten gedeiht.

das bern sich nach westen orientiert mag exotisch erscheinen könnte sich aber für alle beteiligten positiv auswirken. bern kann sich von der subtileren westschweiz mehr entgegenkommen erhoffen als vom dominanten zürich. gleichzeitig entsteht in der westschweiz ein pol der mit zürich mithalten kann.

für basel ändert sich eigentlich nicht viel. die gelder wurden schon immer in die politisch starken pole verteilt. für die schweiz bringt es gewisse vorteile wen die gelder an zentrale orte fliessen, gleichzeitig geht bei dieser föderalen steuerung die wirtschaftliche komponente verloren. daher wichtig, eine zentrale regulierung von bern aus, wie nun mit dem raumkonzept angedacht, soll den wirtschaftlich starken zentren rückhalt geben. bern wird durch seine zentarle lage und funktion nicht vergessen gehen.

philippmaurice
July 9th, 2009, 11:54 AM
Ärzte beteiligen sich an Zahlung für Forschungszentrum

Das Inselspital baut an der Murtenstrasse ein neues Forschungszentrum. Baukosten: 26 Millionen Franken. Möglich wurde der Bau, weil Professoren und Chefärzte 6 Millionen beisteuern.

Es muss schlecht stehen um die Forschungsinfrastruktur eines Universitätsspitals, wenn sich Professoren und Chefärzte zusammentun und mit eigenen finanziellen Mitteln den Bau eines Forschungszentrums initiieren. Genau dies ist jetzt am Berner Inselspital geschehen. Dank der Initiative von 40 Professoren und Chefärzten, die zusammen 6 Millionen Franken aus ihren «Privatschatullen» zur Verfügung stellen, kann jetzt der Bau des Forschungszentrums des Inselspitals und der Universität Bern beginnen. Die restlichen 20 Millionen der Baukosten von 26 Millionen Franken werden mittels Beiträgen und Bankhypothek finanziert. Gestern fand an der Murtenstrasse 50 in Bern die Grundsteinlegung statt.

«2003 habe ich festgestellt, dass wir am Inselspital zu wenig Forschungsräume haben», erinnert sich Felix Frey, Vizerektor Forschung und Leiter des Zentrums Forschung der Universität Bern sowie Direktor der Universitätsklinik für Nephrologie am Inselspital. Doch weil die Frauenklinik eben erst fertiggestellt und das Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrum (INO) noch im Bau war, blieb der Hilferuf von Professor Frey ungehört. Und dies, obwohl im ursprünglichen Projekt der Frauenklinik eine ganze Etage für die Forschung reserviert worden war. Doch auf diese Etage wurde dann aus Kostengründen verzichtet. Weil auch im INO keine Forschungsräume gebaut wurden, «resultierte bald ein riesiges Defizit an Forschungsressourcen», erklärt Felix Frey. Wohl sei der ganze Spitalbetrieb ausgeweitet worden – mehr Ärzte, Pflegepersonal und Patienten –, nicht aber ein proportionaler Ausbau der Forschungsinfrastruktur.

Als damaliger Präsident des Chefärztekollegiums des Inselspitals rief Felix Frey seine Kolleginnen und Kollegen zusammen und sagte: «Jetzt müssen wir etwas machen. Und alle haben sich spontan bereit erklärt, bei der Schaffung von Forschungsraum mitzuhelfen.» Diese Aktion blieb von Direktion und Verwaltungsrat des Inselspitals nicht unbemerkt. «Jetzt kam die Sache ins Rollen», stellt Frey zufrieden fest. Das neue Forschungszentrum der Insel wird dort gebaut, wo bis im Frühjahr baufällige Häuser standen.

Geld aus zwei Fonds

Geklärt war damit die Standortfrage, nicht aber die Finanzierung des 26-Millionen-Projekts. Deshalb erklärten sich die Professoren und Chefärzte des Inselspitals bereit, den Bau des Forschungszentrums mit 6 Millionen Franken zu unterstützen. Mit weiteren freiwilligen Beiträgen beteiligt sich die Ärzteschaft ebenso an den Einrichtungskosten. Die 6 Millionen Franken kommen quasi aus der Privatschatulle der Mediziner, nämlich aus dem Fonds der Chefärztinnen und Chefärzte für die Forschungsinfrastruktur im Inselspital.

Für die Äufnung der Fonds sorgen die Chefärztinnen und -ärzte selbst: Von 100 Franken Privatarzt-Honorar aus stationären Erträgen gehen 20 Franken ans Inselspital, 10 Franken in den Chefärzte-Fonds für die Forschungsinfrastruktur und 70 Franken in den Pool der betreffenden Klinik. Aus diesem Pool werden der Wissenschaftsfonds der Klinik, Beteiligungen der Oberärzte und das effektive Privatarzt-Honorar des betreffenden Chefarztes alimentiert. Die Forschung wird durch die Chefärzte doppelt unterstützt: via «Fonds der Chefärztinnen und Chefärzte» und via Wissenschaftsfonds der Klinik.

Mit dem Neubau des Forschungszentrums an der Murtenstrasse kann das Inselspital seine Forschungstätigkeit ab 2011 ausbauen. Wohl bezahlt der Kanton Bern jährlich etwa 90 Millionen Franken für die Abgeltung von Lehre und Forschung. Doch das Inselspital könnte weit mehr Forschungsmittel generieren, wenn mehr Forschungsraum zur Verfügung stünde. Der Schweizerische Nationalfonds stellt für Forschungsprojekte erneut mehr Geld zur Verfügung. Ebenso die KTI Förderagentur für Innovation des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT). Hinzu kommen noch EU-Beiträge für Forschungsprojekte.

Fest steht, wie das neue Forschungszentrum genutzt werden wird. Eine Hälfte wird von der Medizintechnologie beansprucht: künstliche Organe (Niere, Herz, Innenohr), Gelenkersatz, Herzpumpe, Dialyse sowie Biomechanik. Die andere Hälfte der Forschungsräume wird von Biologie (Zellforschung) und Biochemie genutzt. «Wir nutzen das Gebäude optimal aus», erklärt Professor Felix Frey und ergänzt: «Der Standort Murtenstrasse ist nur ein Anfang. Wir hoffen, dass diese Entwicklung weitergeht.» (Berner Zeitung)


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Auf der Internetseite des Bauleiters ist dieses Bild abgebildet (ist allerdings von Bauart):
http://www.baumag.com/bausteine.net/img/showimg.aspx?biid=20419&width=460&height=680

Auf der Seite der Universität dieses hier:
http://www.bau.unibe.ch/planungen/inselnord/inselnordplan.gif

http://www.bau.unibe.ch/planungen/inselnord/modell_insel.jpg


Verstehe dieses Wirrwarr nicht. Da haben wir auf der einen Seite Graber Pulver, auf der anderen Bauart und die neuen Pläne (von denen nichts zu finden ist und auch nur einen kleinen Teil des Areals betreffen) sind von Spreng und Partner.

Damit sind wahrscheinlich auch die beiden oberen Bilder nicht mehr aktuell (leider).

Rpunkt
July 9th, 2009, 01:33 PM
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Auf der Internetseite des Bauleiters ist dieses Bild abgebildet (ist allerdings von Bauart):
http://www.baumag.com/bausteine.net/img/showimg.aspx?biid=20419&width=460&height=680



Damit sind wahrscheinlich auch die beiden oberen Bilder nicht mehr aktuell (leider).

Denke kaum das sich ein solcher Bau für 26 Millionen realisieren lassen würde!?

Weiss jemand wie der Stand resp. Baubeginn bei folgenden Projekten ist:
- Haus der Religionen, Bern-Ausserholligen
- Nautilus, Bern Wyler (Page www.nautilus-bern.ch ist down)

philippmaurice
July 9th, 2009, 01:48 PM
Denke kaum das sich ein solcher Bau für 26 Millionen realisieren lassen würde!?

Weiss jemand wie der Stand resp. Baubeginn bei folgenden Projekten ist:
- Haus der Religionen, Bern-Ausserholligen
- Nautilus, Bern Wyler (Page www.nautilus-bern.ch ist down)


Das mit den 26 Millionen ist klar. Das Bild ist eine alte Überbauungsstudie von Bauart. Das neue Forschungszentrum kommt neben dem Inselparking zu stehen und braucht etwa ein Viertel des Areals Insel Nord.

Beim Haus der Religionen wurde an der Zusammensetzung und Ausrichtung der verschiedenen Sakralräume gearbeitet. Hatten kürzlich einen Durchbruch soweit ich weiss. Ob das Hotel schon einen Investor hat weiss ich allerdings nicht.

Und Nautilus war doch als Hauptsitz für Losinger gedacht, nicht?
War doch so schön aufgegleist.

Rpunkt
July 10th, 2009, 09:26 AM
Und Nautilus war doch als Hauptsitz für Losinger gedacht, nicht?
War doch so schön aufgegleist.

Jep eigentlich schon. Unter http://www.homegate.ch/homegate/detail?lan=d&advertisementid=102804523&level1=Mieten ist es aber weiterhin ausgeschrieben.

blin
July 24th, 2009, 11:15 AM
Ist zwar nicht ganz neu, aber ich habe keinen Post hierzu gefunden:
http://www.derbund.ch/bern/Baeren-wird-zum-4SterneHotel/story/27263586

U3065
July 30th, 2009, 01:52 PM
Bauwesen
Grünes Licht für Bürogebäude der Credit Suisse in Gümligen

Bern (sda) Die Credit Suisse (CS) kann ihr Bürogebäude in Gümligen bauen. Gegen den Gesamtbauentscheid der Gemeinde gingen keine Beschwerden ein. Die am 29.
Mai 2009 erteilte Baubewilligung ist damit rechtskräftig.

Die CS wird in dem neuen Bürogebäude in Gümligen ab 2012 rund 900 Mitarbeitende beschäftigen, wie die Gemeinde Muri-Gümligen am Mittwoch mitteilte. Sie werden
Backoffice- und andere Dienstleistungen erbringen.

Ab Herbst werden die auf dem Areal bestehenden Gebäude abgebrochen. Im Januar
2011 soll der Rohbau fertig sein, Anfang 2012 wird die CS einziehen.

2008 wurde bekannt, dass die CS ihren Sitz in Bern aufgibt und nach Gümligen zieht. In dem Neubau werden Mitarbeiter aus dem Berner Murifeld und vom Standort Steinhölzli in Köniz zusammengeführt.

(SDA/ATS - hn lf/rdb202/POL/4/090729 0935)

philippmaurice
August 13th, 2009, 11:29 AM
http://files.newsnetz.ch/story/2/4/3/24371261/7/topelement.jpg

Das Viererfeld war drei Jahre lang eine tiefe Baugrube, nun ist es planiert und frisch bepflanzt. Eine Erschliessungsstrasse, Baubaracken, dicke Stahlträger und Maschinen erinnern noch an die Grossbaustelle. Innert dreier Jahre baute der Kanton Bern hier im Auftrag des Bundesamts für Strassen im Tagbau den sogenannten Neufeldzubringer – ein Teilstück des 1960 beschlossenen Nationalstrassennetzes. Diesen Samstag wird der Tunnel mit einem Fest eingeweiht (siehe Kasten).

Vom Westportal, das zwischen dem Parkhaus Neufeld und dem Car-Terminal liegt, und dem Ostportal an der Tiefenaustrasse erstreckt sich die unterirdische, zweispurige, 556 Meter lange Direktverbindung. Die Kosten inklusive der flankierenden Verkehrsmassnahmen (siehe Text oben) belaufen sich auf rund 80 Millionen Franken. Drei Viertel der Kosten trägt der Bund. Wegen neuer Sicherheitsvorschriften verteuerte sich der Bau. Durch das Gefälle von 25 Metern entsteht ein Luftzug, der die Abgase aus der Röhre bläst. Vor Monatsfrist fand eine gross angelegte Rettungsübung statt («Bund» vom 8. Juli).

Über 400000 Kubikmeter Erde mussten entfernt werden. Für das u-förmige Profil, das auf einer Bodenplatte ruht, waren 18000 Kubikmeter Beton nötig. Durchschnittlich standen auf der Baustelle 70 Arbeiter im Einsatz. Der bestehende Autobahnanschluss Neufeld musste umgebaut werden. In diesem Zusammenhang erfolgte auch die Umplatzierung der Hüttendorfsiedlung Zaffaraya.

Zwei statt vier Spuren

Autofahrende, die von Westen oder Osten auf der Autobahn Richtung Bern fahren, erhalten einen direkten Zugang zum Tunnel. Die Rampe bei der Ausfahrt Neufeld Richtung Bremgarten und Aarberg bleibt geschlossen. Es handle sich um ein Überbleibsel des ursprünglichen, vierspurigen Neufeldtunnel-Projekts, sagt Aldo Quadri, Projektleiter Nationalstrassenbau beim Kanton. Inzwischen ist das Projekt redimensioniert worden. Das Fragment der Auffahrrampe dient fortan als Abstellfläche für Unterhaltsdienste.

Als Schlüsselstelle des Bauwerks bezeichnet Quadri die Erstellung des Ostportals unter Verkehr; sowohl die Tiefenaustrasse als auch die darunterliegende Linie des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) blieben uneingeschränkt in Betrieb. Eine sogenannte Nagelwand und eine neue, mit Bohrpfählen verankerte Stützmauer stabilisieren das Gelände. Eine provisorische Brücke ermöglichte während des Baus den privaten und den öffentlichen Verkehr auf der Engestrasse.

Klares Ja zur Tunnelvariante

In der Volksabstimmung vom 3. März 2002 bevorzugten 66 Prozent der Stimmberechtigten die Variante Verkehrsberuhigung Länggasse mit Tunnel – eine Niederlage für Linke, Grüne, VCS , WWF, Läbigi Stadt und weitere Kreise. Die Unterlegenen wollten zwar die Länggasse ebenfalls beruhigen, lehnten aber den Bau des Tunnels ab. Hauptargument: Das Autofahren in der Stadt Bern werde dank der direkten Tunnelverbindung zur Autobahn attraktiver. Der Tunnel sei ein Rückfall in die Zeit der Betonlösungen. (Der Bund)


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Jetzt wo das Viererfeld wieder zugänglich ist könnte man ja noch einmal über eine Umzonung nachdenken.

philippmaurice
August 13th, 2009, 11:34 AM
Jetzt gehts dem Wankdorfplatz an den Kragen
Aktualisiert am 12.08.2009

Am 17. August beginnen am Wankdorfplatz die Bauarbeiten am unterirdischen Kreisel. Der Verkehr wird umgeleitet.

http://www.tbamobcam.ch/tba27/live/tba27live.jpg

www.wankdorfplatz.ch

Die Bauarbeiten an der Papiermühlestrasse zwischen Guisanplatz und dem Einkaufszentrum Wankdorf Center sind abgeschlossen. Ab nächstem Sonntag ist die Papiermühlestrasse wieder in beiden Richtungen befahrbar. Auch die RBS-Busse fahren wieder auf ihren gewohnten Routen.

Bauarbeiten am Wankdorfplatz

Ab Montag bis ins Jahr 2012 werden am Wankdorfplatz ein unterirdischer Kreisel und vier Zufahrtsrampen gebaut. Die erste Bauetappe umfasst lärmintensive Arbeiten, die bis Mitte Oktober dauern werden, wie die Stadt Bern mitteilt. Während dieser Zeit wird der Verkehr aus dem Worblental über Worblaufen und den neu eröffneten Neufeldzubringer in Richtung Westen umgeleitet.

Der Verkehr aus Worblaufen/Papiermühle wird über die Wölflistrasse-Bolligenstrasse-Mingerstrasse stadteinwärts geführt. Anstösser und Zubringer des Wankdorfplatzes können diesen im Kreisverkehr umfahren. Die Zufahrt zu Geschäften und Infrastrukturanlagen im Raum Wankdorf ist gewährleistet. Die Bushaltestellen «Wankdorfplatz» der Linien 40/41 des RBS sowie der Linie 28 von Bernmobil temporär verschoben werden.

Verkehrsumstellung in Etappen

Die Einrichtung der neuen Verkehrsführung erfolgt in verschiedenen Etappen: Ab Freitag, 15 Uhr, ist die Einfahrt in die Wölflistrasse vom Milchkreisel her nicht mehr möglich. Ab Freitagabend wird der Verkehr von Worblaufen/Papiermühle über die Wölflistrasse umgeleitet. Die Wölflistrasse wird zur Einbahnstrasse und ist nur noch von Westen nach Osten befahrbar.

Gebaut wird auch auf der Papiermühlestrasse Nord: Seit Mittwoch sind lärmintensive Arbeiten im Gang, die teilweise auch während der Nacht ausgeführt werden. Bis Mitte September werden jeweils während vier Nächten von Montag bis Donnerstag Spundwände für die Erstellung der neuen Unterführung der Autobahn sowie für die Brücke über die Eisenbahngleise eingebaut. (mau/pd)

Rpunkt
August 18th, 2009, 09:41 AM
Gigantisches Projekt in Niederwangen

Bis zu 2'000 Personen sollen dereinst im Ried in Niederwangen wohnen. Einen Architekturwettbewerb gab es für die Siedlung bereits. Jetzt hat das Könizer Parlament 300'000 Franken gesprochen, um die Pläne zu konkretisieren.

Noch ist es nur ein Modell: Um das Projekt «Papillon» für das Ried detaillierter zu planen, bewilligte das Parlament 300'000 Franken

Das Projekt ist gigantisch: Bis zu 1'000 neue Wohnungen sollen in einer neuen Wohnsiedlung im Ried in Niederwangen entstehen. Und bis zu 2'000 Menschen in Zukunft hier leben.

Noch sind das nur Pläne. Diese werden allerdings konkreter. Gestern Abend hat das Könizer Parlament mit grosser Mehrheit 300'000 Franken bewilligt. Mit dem Geld wird die Planung des Projekts Papillon (Schmetterling) fortgesetzt. Letzten Dezember wurde dieser Entwurf von zwei Zürcher Büros unter 35 Eingaben zum Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs erkoren. Auch das Wettbewerbsverfahren hat bereits 300'000 Franken gekostet. Das Geld dafür hatte das Parlament Ende 2007 bewilligt.

Die Hälfte dieser 600'000 Franken fliesst jedoch in die Gemeindekasse zurück. Vom aktuellen Kredit übernehmen die Miteigentümer 225'000 Franken.

Bedenken bei FDP und SVP

Obwohl das Ja zum erneuten Kredit deutlich ausfiel, gab es auch kritische Voten. Ihre Partei stimme dem Kredit «unenthusiastisch» zu, sagte Erica Kobel-Itten (FDP). Die Gemeinde setze hier einen Qualitätsstandard in der Planung, der nicht generell üblich sein könne. «Das stimmt uns etwas bedenklich.» Doch das Ried sei eine wichtige Siedlungsreserve, deshalb sage die FDP Ja zum Kredit. Es tue ihm schon jetzt weh, wenn er daran denke, dass dieses Land überbaut werde, sagte Daniel Krebs seitens der SVP. Man wolle mit der Siedlung gute Steuerzahler anziehen. «Doch hat man überhaupt jemals die Kosten und den Nutzen wirklich gegenübergestellt?»

Das Konzept für «Papillon» habe Hand und Fuss, fand hingegen Markus Bont für die CVP/EVP-Fraktion. «Jetzt gilt es, die nötigen Planungsschritte zu machen.» Für die SP war gar klar: «Eine Ablehnung käme dem Abklemmen der Sauerstoffzufuhr gleich, und das kurz vor der Ziellinie», fand Sprecher Christoph Salzmann. Auch für die Grünen war der Kredit «akzeptierbar». Die Siedlung sei energetisch nachhaltig, so Jan Remund. Doch frage man sich, weshalb die Häuser nicht gegen Süden ausgerichtet seien. «Für Minergie-P stehen sie falsch», räumte Gemeinderätin Katrin Sedlmayer (SP) ein. Doch der Standard solle anders erreicht werden. Die Gemeinde habe hohe Ansprüche im Ried. «Es ist unser Ziel, die Qualität des Projektes zu sichern.» Schliesslich sei das Ried die grösste Baulandreserve in der Region.

Einen «Finger» planen

Seit März trifft sich eine Arbeitsgruppe aus Gemeindevertretern, Miteigentümern und den Architekten, um das Projekt voranzutreiben. 19 Miteigentümer sind beteiligt, darunter auch die Gemeinde Köniz, die 16 Prozent des Landes besitzt. «Auch eine Ortsvertreterin ist in der Gruppe», sagt Sedlmayer. Bis jetzt habe es aus der Anwohnerschaft wenig Kritik gegeben.

Das Ried ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Vergangene Konzepte für das 30 Hektaren grosse Gebiet sind an Protesten aus der Bevölkerung gescheitert. Nicht zuletzt deshalb sind jetzt mehr Grünflächen vorgesehen. Rasch habe sich in dieser Arbeitsgruppe gezeigt, welche Instrumente es zur weiteren Planung brauche, begründet Sedlmayer den aktuellen Kredit: In einem ersten Schritt sollen die Architekten einen der sieben «Finger» der Siedlung detaillierter planen. «Das ist noch kein Bauprojekt, aber das Rezept dazu», so Sedlmayer. Häuserabstände, Strassenbreiten oder auch den Grünflächenanteil gelte es festzulegen. «Basierend auf diesem ‹Finger› werden die Regeln dann in einem Masterplan für das ganze Gebiet als verbindlich festgelegt.» Als dritter Schritt soll die Überbauungsordnung erarbeitet werden.

Von März bis Mai 2010 wird sich das Volk zu diesen Plänen äussern können. Von Februar bis April 2011 soll die Überbauungsordnung öffentlich aufliegen. Die Volksabstimmung über diese ist für November 2011 geplant. Frühestens im Frühling 2012 könnte dann laut Sedlmayer ein erstes Bauprojekt im Ried gestartet werden.

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Gigantisches-Projekt-in-Niederwangen/story/28666431

U3065
August 18th, 2009, 03:37 PM
Traurige News erreichen uns aus Bern:

USAMMENFASSUNG 1200
Kunstmuseum Bern
Erweiterungsprojekt wegen Mehrkosten abgebrochen

Bern (sda) Das Kunstmuseum Bern realisiert den geplanten Erweiterungsbau für Gegenwartskunst nicht. Der Stiftungsrat hat am Dienstag beschlossen, das Projekt zweier Tessiner Architekten wegen massiver Mehrkosten zu stoppen.

Statt der bisher veranschlagten 17,5 Mio. Franken würde der Erweiterungsbau nach neusten Schätzungen 25 Mio. Franken kosten, wie das Kunstmuseum mitteilte.
12 Mio. Franken hätte ein Mäzen übernommen.

Der Beschluss zum Projektabbruch sei nach Rücksprache mit dem Mäzen gefällt worden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Als Gründe für die Mehrkosten gab Museumsdirektor Matthias Frehner am Dienstag auf Anfrage unter anderem die geologische Situation am Aarehang und die Nähe des Erweiterungsbaus zum historischen Altbau an. Die Mehrkosten seien nicht vorhersehbar gewesen.

Nötiges Geld fehlt

Bei Baukosten von 25 Mio. Franken sei das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht mehr vertretbar, begründete der Stiftungsrat seinen Entscheid. Ganz zu schweigen von der Finanzierung, die mit grossen Risiken behaftet gewesen wäre.

Laut Museumsdirektor Frehner ist der Mäzen bei seinem ursprünglichen Angebot von 12 Mio. Franken geblieben. Auch von Stadt und Kanton Bern sei kein weiteres Geld zu erwarten.

Frehner sprach von einem sehr harten, aber unumgänglichen Entscheid. Es tue ihm leid um das ansich sehr gute Projekt der Tessiner Architekten.

Alternativen gesucht

Das Kunstmuseum will an seinem Engagement für Gegenwartskunst dennoch festhalten. Nun werden Alternativen geprüft. Dabei könnte sich als Glücksfall erweisen, dass ein Künstlerkollektiv jüngst das alte Progymnasium mitten in der Stadt Bern übernommen hat.

Das Kunstmuseum könnte dort eventuell Räumlichkeiten mieten, sagte Frehner.
Erste Kontakte mit dem Künstlerkollektiv seien geknüpft.

Wechselvolle Geschichte

Das nun gestoppte Projekt, das unter dem Namen SCALA bekannt ist, stammt von den Tessiner Architekten Nicola Baserga und Christian Mozzetti. Das Projekt belegte im Architekturwettbewerb den zweiten Platz. Weil die Denkmalpflege Einwände gegen das erstrangierte Projekt hatte, kam SCALA zum Handkuss.

Dies sorgte bei Mäzen Hansjörg Wyss, dem Gründer einer Medizinalfirma und einem der reichsten Berner, seinerzeit für einige Verstimmung. Schliesslich erklärte er sich aber nach einigem Hin und Her bereit, auch SCALA mit 12 Mio. Franken zu unterstützen.

(SDA/ATS - hn kw/bsd076/ACE/3/090818 1205)

Basel_CH
August 18th, 2009, 06:33 PM
^^

Na ja, vielleicht schade, aber gerade traurig find ich das nicht...:ohno:

philippmaurice
August 19th, 2009, 10:04 AM
war eh nur flickwerk. der bereits vorhandene anbau ist an hässlichkeit nicht zu überbieten und die lage direkt am aarehang ist für einen zweiten anbau nicht ideal.

am besten wäre ein zweiter standort in der stadt.

philippmaurice
August 19th, 2009, 10:10 AM
Am 5. September wird der Erweiterungsbau Titan mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.

http://www.karlderkuehne.org/files/media/pic_0053620001201184247.jpg

http://www.mlzd.ch/files/project/kultur/titan/IMG_8075_web.jpg

http://www.mlzd.ch/files/project/kultur/titan/IMG_8083_web.jpg

http://www.bhm.ch/auxx/popup_erweit_plan.jpg

webcam (http://www.bhm.ch/webcam/webcam-popup.html)

philippmaurice
August 20th, 2009, 10:46 AM
Die Vorbereitungen für das diesjährige Opernereignis des Schweizer Fernsehens laufen auf Hochtouren. Schliesslich muss das Berner Gäbelbachquartier bis zur Livesendung vom Dienstag, 29. September 2009, in eine Opernbühne verwandelt werden und zugleich als Fernsehstudio taugen. Für die Titelrollen von «La Bohème im Hochhaus» konnte SF international renommierte Sängerinnen und Sänger verpflichten. Das Kulturereignis ist am Dienstabend, 20.05 Uhr live auf SF 1, TSR 1, RSI LA 1 und Arte zu sehen.

«La Bohème im Hochhaus» basiert auf der Produktion des Stadttheaters Bern, die am 9. September 2009 Premiere feiert. Mit dem Berner Symphonieorchester, unter der Leitung des Chefdirigenten Srboljub Dinic, spielt eines der renommiertesten Orchester der Schweiz. Im Hinblick auf die internationale Koproduktion mit Arte, TSR und RSI wurde das Berner Ensemble verstärkt. Für die Titelrollen konnte SF Sängerinnen und Sänger verpflichten, die sowohl stimmlich als auch schauspielerisch überzeugen. «Das ist entscheidend. Schliesslich sind bei unserer ‘Bohème‘ die Kameras hautnah dran», erklärt Redaktionsleiter Thomas Beck.

http://www.schweizmagazin.ch/wp-content/uploads/2009/08/boheme-300x216.jpg
Maya Boog als Mimi und Saimir Pirgu als Rodolfo

http://www.bwo.admin.ch/themen/mietrecht/index.html?lang=de&image=NHzLpZag7t,lnJ6IzdeIp96km56VlWRxmJtOqdayXbGH7Iuqz56gm6OOwQ--

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/d/de/Normal_Image0039.JPG/300px-Normal_Image0039.JPG

Maya Boog, Publikumsliebling am Theater Basel, verkörpert Mimi, ihren Liebhaber Rodolfo gibt Saimir Pirgu, der schon bald zu den Top-Tenören dieser Welt gehören dürfte. Kürzlich stand er in einer Operninszenierung von Woody Allen auf der Bühne der Los Angeles Opera. Kurz nach der «Bohème im Hochhaus» wird er an der renommierten Metropolitan Opera in New York sein Debüt geben. Eva Liebau vom Opernhaus Zürich übernimmt die Rolle der Musetta. Nach den Salzburger Festspielen 2008 stehen 2010 die Mailänder Scala und die Metropolitan Opera auf der Agenda der Sopranistin. Marcello wird von Robin Adams verkör-pert. Der englische Bariton hat bereits auf verschiedenen europäischen Bühnen gesungen.

SF bringt den Menschen eine der schönsten Opern nach Hause
Die Grundidee zu «La Bohème im Hochhaus» lieferte Redaktionsleiter Thomas Beck: das klingende Hochhaus. Produzent Christian Eggenberger brachte die passende Location ins Spiel. Als Berner kennt er das Gäbelbachquartier: «In der Nacht leuchten die drei Blocks des Gäbelbachquartiers wunderbar in der Landschaft. Zudem haben sie das richtige Format – 16:9-Hochhäuser.» Und im Gespräch mit dem Stadttheater Bern war schon bald die passende Oper gefunden: Puccinis «La Bohème».

Das neue Opernprojekt des Schweizer Fernsehens übertrifft – was die technische und logistische Komplexität anbelangt – sogar «La Traviata im Hauptbahnhof». «Es ist schön zu erleben, wie willkommen wir mit diesem neuen Projekt in Bern sind», freut sich Produzent Christian Eggenberger. Ohne die Unterstützung aller involvierten Stellen und Behörden wäre die Grossoperation nicht zu verwirklichen. Die Quartierbewohner erhielten bereits Informationen aus erster Hand übers Projekt. Einige unter ihnen stellen ihre Wohnung für Dreharbeiten zur Verfügung, andere wollen als Statisten mitwirken. Der Einbezug der Bewohner ist den Fernsehleuten ein grosses Anliegen: «Uns geht es darum, den Menschen eine der schönsten Opern nach Hause zu bringen», sagt Thomas Beck. «In diesem Fall ist dies wörtlich zu verstehen.»

Das Opernereignis des Schweizer Fernsehens wird am Dienstag, 29. September 2009, 20.05 Uhr auf SF 1, TSR 1, RSI LA 1 und HD suisse live ausgestrahlt.

«La Bohème im Hochhaus» ist bereits das dritte Opernereignis des Schweizer Fernsehens. «Die Zauberflöte auf 2 Kanälen» erhielt 2008 eine «Goldene Rose», «La Traviata im Hauptbahnhof» wurde 2009 gleich mit zwei «Tschechischen Kristallen» ausgezeichnet.

philippmaurice
August 31st, 2009, 11:14 AM
http://www.bzpflege.ch/uploads/dcrl/doc/BZPflege_Visualisierung_Campus.jpg

Das Bild ist ein bisschen gross...sorry



Grundstein für neuen Pflege-Campus gelegt
Aktualisiert am 28.08.2009

In Bern-Ausserholligen entsteht bis 2011 der neue Campus des Berner Bildungszentrums Pflege. Gestern ist der Grundstein gelegt worden. Der Campus wird dereinst Arbeits- und Lernort für 1200 Studierende und 230 Mitarbeitende.

Mit Rücksicht auf das grosse Einzugsgebiet im Berner Oberland und Wallis bleibt Thun als dezentraler Standort des Bildungszentrums Pflege erhalten, wie das Berner Bildungszentrum Pflege am Freitag mitteilte.

Das Bildungszentrum Pflege investiere viel in die Entwicklung der Aus- und Weiterbildung im Pflegeberuf, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung vom Freitag.

Dies nicht ohne Grund, denn der Bedarf an qualifizierten Pflegefachkräften nimmt laut Peter Marbet, Direktor des Bildungszentrums Pflege, markant zu. In den nächsten zehn Jahren benötige allein das Berner Gesundheitswesen zusätzlich 5000 Pflegefachleute.

Schritt im Erneuerungsprozess

Vor drei Jahren hat der Regierungsrat entschieden, die verschiedenen Pflegefachschulen zum Berner Bildungszentrum Pflege zusammenzufassen. Das Bildungszentrum Pflege ist eine Höhere Fachschule.

Mit dem neuen Bundesgesetz über die Berufsbildung wurden die Gesundheitsberufe 2004 in die allgemeine Berufsbildungssystematik überführt. Die Pflegeausbildung wurde von Grund auf neu konzipiert und die höhere Fachschule, wie die Hochschulen, auf der tertiären Stufe angesiedelt.

Der Pflege-Campus sei ein weiterer Schritt dieses Erneuerungsprozesses. Mit ihm erhalte die Pflegeausbildung im Kanton Bern optisch und örtlich eine klare Identität, betonte Theo Ninck, Vorsteher des bernischen Mittelschul- und Berufsbildungsamtes laut Mitteilung. (sis/sda)

philippmaurice
August 31st, 2009, 12:06 PM
Auf dem Berner Messegelände im Norden der Stadt haben die Bauarbeiten an der neuen Halle NAHA 2& der BEA Bern Expo begonnen.

Im Herbst 2011 soll das neue Gebäude fertig sein, wie es in einer Mitteilung der BEA Bern Expo vom Montag heisst. Die neue Halle kommt zwischen die beiden bestehenden Messehallen G1 und G2 zu stehen. Zuerst wird das neue Restaurant gebaut, dann folgt die Hauptbauphase mit dem Erstellen der Halle.

Das neue Gebäude weist zwei Geschosse mit insgesamt 10'000 Quadratmetern Fläche auf. Ausserdem entsteht ein neuer Eingangsbereich mit grossem Vordach.

Die Baukosten gab die BEA Bern Expo im letzten September mit 45 Millionen Franken an. Es brauche die neue Halle, weil das bestehende Raumangebot bei gewissen Messen an seine Grenzen stosse, hiess es damals. Mit der neuen Halle gehe es darum, konkurrenzfähig zu bleiben. (bs/sda)

Rpunkt
September 25th, 2009, 08:56 AM
Good News!

Post kauft sich den Weg frei

Ulrich Buchschacher hat die Beschwerde gegen den Neubau der Schanzenpost zurückgezogen. Im Gegenzug erhält er von der Post Geld, um ein Projekt zu realisieren: Eine Shoppingmeile beim Bahnhof-Westportal.

Merkurgässli soll zur Goldgrube werden: Dank erzwungener Unterstützung der Post kann der Beschwerdeführer das Gässli aufwerten.
Bild: Andreas Blatter

Das Wichtigste vornweg: Dem Neubau der Schanzenpost steht nichts mehr im Weg. Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät atmet auf. «Der Post-Hauptsitz bleibt definitiv in der Hauptstadt», sagt er. Für den Wirtschaftsstandort sei diese Nachricht von enormer Wichtigkeit. «Arbeitsplätze bei der Post, bei Postfinance oder den Bundesbahnen sind krisenresistent.»

Vor wenigen Wochen noch hatte die Post damit gedroht, ihren Hauptsitz aus Bern wegzuzügeln (wir berichteten). Der Grund: Immobilienverwalter Ulrich Buchschacher blockierte mit einer Beschwerde, die er bis vor Verwaltungsgericht zog, den 300 Millionen teuren Neubau der Schanzenpost.

Erfolgreich verhandelt

Nun hat Ulrich Buchschacher die Beschwerde zurückgezogen – nach mehreren Verhandlungsrunden mit der Post. Diese fanden teilweise bei Stadtpräsident Alexander Tschäppät statt, der sich als Vermittler eingeschaltet hatte. «Das Ziel meiner Beschwerde war es, die Post und die Berner Stadtverwaltung für die Aufwertung des Merkurgässlis zu gewinnen», sagt Buchschacher. Dieses Gässli erschliesst die Rückseite seiner Liegenschaft an der Laupenstrasse 4. Buchschacher gibt unumwunden zu: «Nebst einem Mehrwert für die Öffentlichkeit wird auch meine Liegenschaft eine Wertsteigerung erfahren.»

Der Beschwerdeführer hat sein Ziel erreicht: Als Gegenleistung für den Rückzug erhält Ulrich Buchschacher von der Post eine ungenannte Geldsumme, um seine Pläne zu verwirklichen. Auch Tschäppät sagt: «Wir haben ihm unsere Unterstützung für die Aufwertung des Gässlis zugesagt.»

Neue Shoppingmeile...

«Ich will das Merkurgässli vom Hinterhof-Image befreien», sagt Buchschacher. Denn bisher sei dieses in der Planung der Schanzenpost vernachlässigt worden. Ideen für die Aufwertung reichen von einer Passerelle bis hin zu einer Shoppingmeile. «Das Gässli ist aus städtebaulicher Sicht ein wichtiger Ort mit grossem Potenzial», sagt Buchschacher. Denn nach dem Neubau der Schanzenpost würden Bahnreisenden über einen Abgang direkt von der «Welle» ins Merkurgässli gelangen. Eine Shoppingmeile könnte zur Goldgrube werden.

...und neues Hotel in Bern?

Ab 2014 beziehen 1600 Personen die Büros im neuen Post-Hauptsitz beim Bahnhof. Der Neubau soll laut Medienmitteilung der Post im Jahr 2011 beginnen. Etwa sieben Prozent der Gesamtfläche von 80'000 Quadratmetern werden weitervermietet. «Zum Beispiel an Lebensmittelgeschäfte», sagt Post-Mediensprecher Mariano Masserini.

Der aktuelle Post-Hauptsitz in der Schönburg steht ab dann zum Verkauf bereit. «Das ist eine weitere Chance für die Stadt Bern», sagt Tschäppät. «Der Gemeinderat wünscht sich dort ein Hotel und Wohnraum.»

Dieser Wunsch dürfte erfüllt werden: Zwar bestreitet die Post die Gerüchte, aber trotzdem werden sie in Bern fleissig weitererzählt. Demnach wird der Totalunternehmer Losinger die Schönburg kaufen und dort ein Hotel für gehobene Ansprüche mit Wellnessbereich bauen.

Quelle: espace.ch

chadw_
September 25th, 2009, 09:26 AM
endlich kommt das ding ins rollen.

And1
September 25th, 2009, 09:43 AM
Der Titan wurde beschossen! Vergeltung!

blin
September 28th, 2009, 07:05 PM
Neue Shoppingmeile...

«Ich will das Merkurgässli vom Hinterhof-Image befreien», sagt Buchschacher. Denn bisher sei dieses in der Planung der Schanzenpost vernachlässigt worden. Ideen für die Aufwertung reichen von einer Passerelle bis hin zu einer Shoppingmeile. «Das Gässli ist aus städtebaulicher Sicht ein wichtiger Ort mit grossem Potenzial», sagt Buchschacher. Denn nach dem Neubau der Schanzenpost würden Bahnreisenden über einen Abgang direkt von der «Welle» ins Merkurgässli gelangen. Eine Shoppingmeile könnte zur Goldgrube werden.



Ich finde die Idee super. Da kann man diesem Buchschacher schon fast wieder verzeihen, auch wenn das ganze natuerlich ein Kuhhandel ist! Eine gedeckte Shoppingmeile waere toll (habe ich in Deutschland schon mehrmals gesehen) mit Cafes und Laeden mit Zugang zu den bestehenden Gebaeuden. Natuerlich waerre ein direkter Zugang zur Welle notwendig sowie die Eingliederung in die RailCity. Dann waeren Oeffnungszeiten spaet abends sowie Sonntags moeglich. Das waere natuerlich super!

blin
September 29th, 2009, 10:36 AM
CS kauft Postgebäude Schönburg

Am heutigen Hauptsitz der Post an der Viktoriastrasse in Bern sollen bis 2014 «innovative» Wohnformen entstehen. Die Credit Suisse hat das Gebäude gekauft und will es total umbauen.


Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund LivingPlus vermeldet heute den Kauf der Liegenschaft Schönburg an der Vikotriastrasse 72. Daraus entstehen soll ein «multifunktionales Hospitality-Gebäude mit grossem Wohnanteil, Apartments mit Services, Restaurant, Konferenz sowie Spa-Wellness», heisst es in der Mitteilung. Dank der Lage mitten im Zentrum hofft der neue Besitzer Diplomaten, Senioren und Touristen, die länger in der Stadt weilen, anzuziehen.

Voraussetzung für die Realisation des Projektes ist die Wirtschaftlichkeit des Projektes und die Baubewilligung.

Quelle: www.bernerzeitung.ch

Rpunkt
October 15th, 2009, 01:09 PM
Gemeinderat will neue Buslinie zum Inselspital

Anstelle einer Ringbuslinie rund um die Länggasse will der Gemeinderat eine neue Buslinie. Diese soll zum Insel- und Loryspital und mittelfristig bis zum geplanten Wohngebiet am Warmbächliweg führen.

Der Gemeinderat begrüsst zudem die damit zusammenhängende Verdichtung des Fahrplans für die Linien 11 (Güterbahnhof – Hauptbahnhof) und 101 (Hinterkappelen - Hauptbahnhof).

Als neue Endhaltestelle für die Linie 101 seien die Bahnhofplattform (Postautostation) und der Bahnhofplatz geeignet. Allerdings müsse beim Bahnhofplatz nach einer Lösung gesucht werden, die für den übrigen Verkehr und die weiteren Nutzungen in diesem Gebiet vertretbar ist.

johncreasy
October 26th, 2009, 09:54 AM
Der Bären Park ist jetzt eröffnet hier die medien berichte:

Rund 40´000 Menschen sind heute an das grosse Fest zur Eröffnung des Bärenparks in Bern gepilgert. Rund um das neue, endlich artgerechte Zuhause des Bärenpaars Björk und Finn fanden mehrere musikalische Darbietungen und Workshops zum Mitmachen statt.
Die zahlreichen Besucher, die sich vom Nieselregen am Morgen nicht abschrecken liessen, wurden bereits eingangs des Bärenparks von «Bärenwärtern» empfangen, die sich in die früheren Uniformen mit Mützen gestürzt hatten. Alphornbläser und der Tambourenverein Bern umrahmten den Beginn des Fests.
Am Volksfest drehte sich dann alles um die Bären. Rund um die neue Anlage führte ein Bärenparcours, auf dem Parkplatz unterhalb der Nydeggbrücke wurde ein Bärenmarkt mit zahlreichen Ständen aufgebaut.
Als etwas scheu erwiesen sich allerdings die eigentlichen Stars des Anlasses: Nur einer der zwei Bären zeigte sich hin und wieder für kurze Zeit dem Publikum. Dafür gab es verkleidete Bären, die vor allem die kleinen Besucher begeisterten.
Der neue Bärenpark ist ein rund 6000 Quadratmeter grosses Gehege am Aarehang unterhalb der beiden Bärengräben. Es enthält auch ein gut 100 Meter langes Wasserbecken, in dem die Tiere in Aarewasser ein Bad nehmen können.
Im Vorfeld der Eröffnung des Parks gaben vor allem die Kosten der neuen Anlage zu reden. Sie wird statt wie budgetiert 14,5 Millionen Franken bis zu 23,6 Millionen kosten. Dies wegen des schwierigen Untergrunds. (Blick SDA)

http://is.blick.ch/img/gen/b/9/HBb9waF0_Pxgen_r_221x332.jpg

http://www.baerenpark-bern.ch/uploads/pics/2115_300.jpg

http://www.jantscher.ch/photogroove/img-l/k-kf-bae-041-l.jpg

http://www.20min.ch/images/content/2/8/9/28939559/2/1.jpg

Rpunkt
October 29th, 2009, 05:19 PM
So soll WankdorfCity aussehen

Erstmals ist zu sehen, wie die öffentlichen Räume im Quartier WankdorfCity dereinst aussehen sollen: Die Stadt präsentiert das Siegerprojekt aus fünf Projektstudien

Das neue Quartier soll auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofs entstehen. Der Baubeginn ist für das nächste Jahr geplant.

Im Wettbewerb ging es um die Gestaltung der öffentlichen Räume rund um die Gebäude, die gebaut werden sollen. Das Beurteilungsgremium entschied sich für den Vorschlag von Andreas Geser, stadt raum verkehr und der Heierli AG.

Bei der Aussengestaltung setzten die Sieger auf Vierergruppen von Bäumen. Sie werden in verschiedenen Formationen auf den Plätzen und in den Durchgängen gruppiert.

http://files.newsnetz.ch/bildlegende/25060/ansicht_west.jpg

http://files.newsnetz.ch/bildlegende/25060/rosalie_wenger_platz.jpg

http://files.newsnetz.ch/bildlegende/25060/plan1.jpg

Rpunkt
November 4th, 2009, 12:54 PM
Der Gemeinderat setzt mutige Ziele, kann den Text leider nicht rauskopieren, werft einen Blick rein: Bern 2020 (http://files.newsnetz.ch/upload/3/3/3344.pdf)

Find die Strategie grundsätzlich sehr gut, die Stadt und Region ist in Bewegung und man tritt endlich etwas selbstbewusster auf. Ob dann auch wirklich alles so umgesetzt werden kann, steht natürlich in den Sternen und ist u.a. auch vom Stimmvolk abhängig.

philippmaurice
November 4th, 2009, 01:29 PM
klingt vielversprechend...vor allem die aussagen über das viererfeld und die waldstadt.


ich würde sogar noch weitergehen und sagen:

bis 2020 haben wir berner ein eigenes unterforum.


ps:

jetzt wollen sie eine kongress- und eventhalle für 15 000 personen und die allmend wurde gerade "umgebaut".
ursprünglich wollte man das allmendstadion durch einen neubau ersetzen. die halle steht bekanntlich auf dem bea-areal und hätte als eben diese eventhalle genutzt werden können. verstehe ich nicht wozu man jetzt nochmals eine halle bauen will...und vorallem wo?

wo in bern wenn nicht auf dem bea-areal auf dem es erstens keinen platz hat, und zweitens keine bedürfnisse bestehen.
ausserdem steht dort eine lottrige alte halle im weg die leider unter denkmalschutz steht.

komischer plan

philippmaurice
November 4th, 2009, 02:09 PM
habe auf der seite der architekten einige aktuelle baustellenbilder und eine neue visualisierung gefunden.

bis 2010 wir der bau noch dauern.

sie hatten jetzt ziemlich lange die bautätigkeit eingestellt, arbeiten seit einiger zeit aber wieder weiter.

http://www.rykartarchitekten.ch/umbauten/0811_srg/0811_baustelle1.jpg

http://www.rykartarchitekten.ch/umbauten/0811_srg/0811_baustelle2.jpg

http://www.rykartarchitekten.ch/umbauten/0811_srg/0811_visualisierung.jpg

Rpunkt
November 4th, 2009, 02:52 PM
klingt vielversprechend...vor allem die aussagen über das viererfeld und die waldstadt.
ich würde sogar noch weitergehen und sagen:
bis 2020 haben wir berner ein eigenes unterforum.


Das wäre dann natürlich das nonplusultra :banana: ;)

Rpunkt
November 4th, 2009, 02:59 PM
habe auf der seite der architekten einige aktuelle baustellenbilder und eine neue visualisierung gefunden.

bis 2010 wir der bau noch dauern.

sie hatten jetzt ziemlich lange die bautätigkeit eingestellt, arbeiten seit einiger zeit aber wieder weiter.

http://www.rykartarchitekten.ch/umbauten/0811_srg/0811_baustelle1.jpg


Die neue Fassade sieht toll aus! Weisst Du ob das Gebäude "nur" ausgehölt wurde? Auf obigem Bild sieht es fast nach einer Aufstockung aus?

Bezüglich Aufstockung, weiss Du etwas neues bezüglich Aufstockung Metrohochhaus Worblaufen?

philippmaurice
November 4th, 2009, 05:16 PM
ich glaube es gab keine aufstockung. hast du in der zeit in der jetzt gebaut wird je etwas in der richtung gelesen? habe auch immer nur von einer fassadenerneuerung gelesen, das gebäude wurde aber bis aufs skelett ausgezogen und stand jetzt doch längere zeit ungenutzt.

wie hoch ist es überhaupt?


von der aufstockung des metrohauses habe ich schon lange nichts mehr gehört. hat ja soviel ich weiss auch nur 2 stockwerke betroffen.

wurde nicht mal über ein zweites w200 gesprochen?
(links unten)

http://www.emchberger.ch/var/eb/storage/images/media/bern/referenzen/move/f_13_move_esp_worblaufen/24151-1-ger-DE/f_13_move_esp_worblaufen_reference_large.jpg


bin nicht wirklich ein fan von worblaufen, oder der ganzen zollikofen-rüti-worblaufen-ittigen-grauholz-situation.

steve5
November 4th, 2009, 08:20 PM
ich würde sogar noch weitergehen und sagen:

bis 2020 haben wir berner ein eigenes unterforum.


Erst 2020? Das Schweizer Forum gibt es doch erst seit 3 oder 4 Jahren, und in dieser Zeit hat es sich schon so weit entwickelt. Wenn es so weitergeht, habt ihr sicher spätestens 2012 ein eigenes Forum.

philippmaurice
November 5th, 2009, 12:02 AM
Erst 2020? Das Schweizer Forum gibt es doch erst seit 3 oder 4 Jahren, und in dieser Zeit hat es sich schon so weit entwickelt. Wenn es so weitergeht, habt ihr sicher spätestens 2012 ein eigenes Forum.


das geht nur in dialekt...

"du bisch iz e jufflicheib!"

:)

weston80
November 5th, 2009, 06:13 PM
schönes Projekt

steve5
November 5th, 2009, 09:02 PM
das geht nur in dialekt...

"du bisch iz e jufflicheib!"

:)

Bin ebä kä Bärner :lol:

philippmaurice
November 6th, 2009, 09:39 AM
Mit Neugestaltung der Schützenmatte nicht länger warten
Von Patricia Götti. Aktualisiert um 08:08 Uhr

Der Berner Stadtrat drückt bei der Schützenmatte aufs Tempo. Er hat gestern zwei Vorstösse angenommen.

Als Parkplatz und Car-Terminal ist die Berner Schützenmatte weit unter ihrem Wert verkauft — darin sind sich in der Stadt Bern Regierung und Parlament schon lange grundsätzlich einig. «Von Gewalt geprägt» sei der Raum Bollwerk/Schützenmatte, befand auch eine Studie im April, die der Gemeinderat als Reaktion auf einen Vorstoss im Stadtrat hatte erstellen lassen. Uneinig war man sich aber bis vor Kurzem über den Zeitpunkt von städtebaulichen Aufwertungsmassnahmen: Der Gemeinderat wollte mit diesen wegen noch unklaren Plänen zum Ausbau des Bahnhofs bis 2030 zuwarten.

Trend zur Verwahrlosung

Dies ging der SP, dem Grünen Bündnis (GB) und der Jungen Alternative (JA) entschieden zu langsam: Ihre Stadtratsfraktionen reichten Motionen ein, um die Planung der Schützenmatte voranzutreiben; die GB/JA-Fraktion forderte auch vom Gemeinderat, einen Planungskredit vorzulegen. Der Trend zur Verwahrlosung des Perimeters müsse gestoppt werden. Der Gemeinderat zeigte sich in der Beantwortung der Vorstösse bereit, eine Planung des Areals früher als geplant anzugehen: und zwar bereits ab 2012. In der Debatte gestern im Berner Rathaus wollten nur einzelne bürgerliche Votanten nichts wissen von einer Neugestaltung der Schützenmatte. «Eine Piazza kann man nie und nimmer aus diesem Raum machen», wetterte SVP-Stadtrat Peter Wasserfallen. Auch als Fachhochschul-Standort – wie dies Stadtpräsident Alexander Tschäppät (sp) angedacht hatte – eigne sich die Schützenmatte nicht: «zu viel Verkehr, zu viele Drögeler – und Reitschule und Drogenanlaufstelle in der Nachbarschaft».

Ins gleiche Horn stiess gestern Abend Jimy Hofer (parteilos): Die Linken störten sich offensichtlich einzig an den Autos auf der Schützenmatte. «Aber es ist nun mal Tatsache: Der Raum Bollwerk ist eine wichtige Verkehrsachse der Stadt — da kann man kein ,Pärkli‘ errichten», sagte er.

Ein Park ist kein Thema

«Keine Angst: An einen Park denkt niemand», entgegnete ihm Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Die Schützenmatte sei einer der letzten urbanen Räume Berns, die Stadt habe hier eine einmalige Chance auf Erweiterung der City. Ein Campus der Fachhochschule sei bei dieser Nähe zum Bahnhof sehr wohl denkbar (vergleiche «Bund» von gestern).

Beide Vorstösse wurden mit 41 Ja- gegen 15 Nein-Stimmen ohne Enthaltungen angenommen. (Der Bund)

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die schützenmatte beim bollwerk wird also als möglicher standort für den fachhochschul-campus ins spiel gebracht. das ganze ist ein interessanter gedanke. vor allem, da der campus wohl nicht nur die schützenmatte betreffen würde, sondern auch den vernachlässigten eilgutbahnhof. auf dem "masterplan bahnhof bern" aus dem jahr 1996 hat man nebst der plattform west (heute die welle) auch eine überbauung für den eilgutbahnhof auf der anderen seite des bahnhofs angedacht. diese überbauung soll nun stattfinden, gemeinsam mit einer neugestaltung/überbauung der schützenmatte. die reitschule, die angrenzend zur schützenmatte liegt soll ihren betrieb weiterführen (:banana:).

anbei noch eine kleine übersicht:

der alte masterplan des bahnhofs. links oben seht ihr die plattform west (welle), beim gleisausgang rechts die überbauung eilgutbahnhof. im gleisdreieck die reitschule und unterhalb der geleise beim bollwerk vor der brücke (leere grüne fläche) die schützenmatte.

http://www.netarch.ch/archiv/03/up-to-date/semester/bern/Image44.gif

und noch ein kleines bild zur heutigen situation vom bollwerk aus gesehen. die reitschule hinter den gleisen, die schützenmatte davor.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/69/Bollwerk.JPG

links der eilgutbahnhof, die reitschule und der schützenmatte-parkplatz.

http://www.infoladen-bern.ch/reitschule/infoladen/reitschuleVONoben.jpg

Rpunkt
November 6th, 2009, 10:23 AM
Danke für die Infos! Das hört sich doch sehr interessant an. Habe mich schon einige Male gefragt was eigentlich dieser Eilgutbahnhof soll. Land am bester Lage welches wirklich besser genutzt werden könnte.
Ideal als Schaltzentrum der Fachhoschule und schnell erreichbar aus allen Teilen des Kantons resp. der CH.
Die Gegend würde enorm aufgewertet. Mit der Reitschule sehe ich keine Probleme, die Drogenanlaufstelle an der Hodlerstrasse ist für mich sowieso ein Dorn im Auge. Die gehört einfach nicht dorthin.

philippmaurice
November 6th, 2009, 10:38 AM
die drogenanlaufstelle gehört weg, das stimmt. viele probleme gehen von dort aus nicht von der reitschule.

übrigens. ich war wohl ein bisschen vorschnell mit dem eilgutbahnhof. habe jetzt gerade gelesen, dass die sbb das gelände selber nutzen wollen. wofür stand nicht.

wäre schade, denn gerade als hochschulstandort wäre dieses zentrale und völlig vernachlässigte areal ideal. hoffentlich wird die sbb von der stadt in die planung miteinbezogen. aber ich denke mit der neubeurteilung der ganzen bahnhofssituation (tiefbahnhöfe, usw) will sich die sbb alle möglichkeiten und alle landreserven offen halten.

Rpunkt
November 6th, 2009, 02:42 PM
In der Region Bern wird ein wichtiges Nadelöhr im Bahnverkehr beseitigt. Für 70 Mio. Franken entsteht zwischen Rütti bei Zollikofen und Zollikofen ein drittes Gleis. Am Freitag erfolgte der Spatenstich.
Dank dieses Ausbaus kann auf Ende 2011 das Angebot der S-Bahn ausgebaut werden, beispielsweise mit dem Viertelstundentakt zwischen Münchenbuchsee, Bern und Belp, wie die SBB am Freitag mitteilten.

Auch das Berner Oberland profitiert vom dritten Gleis. Es schafft Kapazität bei der Zufahrt zum Bahnhof Bern und ermöglicht künftig durchgehend stündliche Verbindungen ins Kander-, Frutig- und Simmental sowie ins Oberwallis.

Der Ausbau Rütti-Zollikofen sei für die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs im ganzen Kanton «ein ganz zentraler Schritt», sagte Verkehrsdirektorin Barbara Egger laut Mitteilung.

kriminalTANGO
November 8th, 2009, 07:28 PM
der alte masterplan des bahnhofs. links oben seht ihr die plattform west (welle), beim gleisausgang rechts die überbauung eilgutbahnhof. im gleisdreieck die reitschule und unterhalb der geleise beim bollwerk vor der brücke (leere grüne fläche) die schützenmatte.

http://www.netarch.ch/archiv/03/up-to-date/semester/bern/Image44.gif

^^ Wie auf diesem Plan ersichtlich, war ja so ein Strassentunnel zwischen dem Bollwerk und der Belpstrasse geplant, um den Bahnhofplatz vom motorisierten Privatverkehr zu befreien. Ich denke, die Abstimmung für einen Autofreien Bahnhofplatz ist besonders deswegen abgelehnt worden, weil das Verkehrskonzept zu wünschen übrig liess und man befürchtete, dass der ganze Verkehr in die Quartiere geleitet werden würde. Wie wäre es eigentlich, wenn man dieses Tunnelprojekt wieder einführen würde?

philippmaurice
November 10th, 2009, 11:22 PM
der verkehrsfreie bahnhofsplatz ist vom tisch und wird so schnell nicht wieder zum thema werden (zum glück).

es wurde ein platz mit fahrbahn gebaut. dort jetzt einfach keine autos mehr durchfahren zu lassen wäre auch nicht wirklich sinnvoll, oder? wenn schon autofrei, dann von anfang an geplant.

dieser masterplan ist wirklich schon sehr alt, die idee des tunnels ist aber immer wieder besprochen worden. schlussendlich hätten aber wohl die quartiere zu fest unter dem mehrverkehr gelitten und das in einer zeit in der "verkehrsberuhigende massnahmen" in bern an der tagesordnung stehen. der mehrverkehr hätte nur mit einem ausbau der umfahrung durch das schanzenparking aufgefangen werden können, den aber niemand bauen wollte und dessen einfahrt heute schon schlecht gelegen ist.

philippmaurice
November 12th, 2009, 09:19 AM
Von Katharina Merkle. Aktualisiert vor 53 Minuten

Der Bau des Trams zwischen Ostermundigen und Schliern geniesst erste Priorität. Die Tramverlängerung in Wabern nicht.

74,4 Millionen Franken will der Bundesrat an die ungefähr 230 Millionen teure Umstellung der Buslinie 10 auf ein Tram beitragen: 31,27 Millionen gehen an den Ast Bern–Köniz–Schliern, 43,13 Millionen an den Ast Bern– Ostermundigen–Rüti. Sehr erfreut über den Beitrag an das Tram zeigt sich die Könizer Verkehrsdirektorin Katrin Sedlmayer (SP). Die Entlastung sei «dringend nötig». Auch der Ostermundiger Gemeindepräsident Christian Zahler (SP) ist froh, «dass nun alle Beteiligten diesem Projekt einen hohen Stellenwert einräumen».

Vorerst nicht unterstützen will der Bundesrat die im gleichen Vorprojekt zusammengefasste Verlängerung des 9er-Trams von Wabern nach Kleinwabern. Dies sei «sehr bedauerlich», findet Katrin Sedlmayer. «Für die Pendler aus dem Gürbetal wäre Kleinwabern der beste Umsteigeort von Tram auf S-Bahn», ist sie überzeugt. Doch gerade diese notwendige Verknüpfung macht das Projekt teuer: Der Doppelspurausbau Bern–Belp und der neue S-Bahn-Halt Kleinwabern würden 37 Millionen Franken kosten. Allenfalls sei die Station Weissenbühl der bessere Umsteigeort, hiess es gestern von Bundesseite. (Berner Zeitung)

philippmaurice
November 12th, 2009, 09:24 AM
Von Tobias Habegger. Aktualisiert vor 26 Minuten


Dank Millionen aus der Bundeskasse solls in Bern eine Velobrücke vom Breitenrain über die Aare in die Länggasse geben.

http://files.newsnetz.ch/story/1/9/1/19113975/9/topelement.jpg
So oder ähnlich könnte es aussehen: Modellbild einer Velobrücke zwischen Breitenrain und Länggasse.
Bild: zvg


Die Berner Velolobby hat Grund zur Freude: Gleich zwei ihrer Projekte stehen auf der Bundesliste mit höchster Priorität. Einerseits sollen Stadtberner Radfahrer und Fussgänger eine Brücke erhalten, die sie auf direktem Weg vom Breitenrain in die Länggasse führt. Ohne Umwege – das ist bequem und für die Berner Stadtkasse keine Zusatzbelastung. Denn 30 Prozent (oder 2 Millionen Franken) des 6 Millionen teuren Bauprojekts stammen aus dem Infrastrukturfonds des Bundes. Den Rest des Betrages bezahlt der Kanton.

Baubeginn soll vor dem Jahr 2014 sein. «Wir halten uns an den ursprünglichen Zeitrahmen, auch wenn der Bund einen anderen Weg einschlagen will», sagt Ulrich Seewer, Leiter Fachstelle Gesamtmobilität des Kantons Bern (siehe Kasten oben). «Die Velobrücke lässt genügend Platz für eine zweite SBB-Brücke neben dem bestehenden Viadukt», so Seewer.

Noch eine Velostation

Der zweite Zuschuss aus dem Infrastrukturfonds fliesst in eine weitere Berner Velostation bei der Schanzenstrasse. Diese kostet 10 Millionen Franken; der Bund übernimmt etwas mehr als 3 Millionen, für den Rest muss die Stadt aufkommen. Es wäre aber möglich, dass der Kanton maximal 50 Prozent dieser Restkosten übernehme, sagt Seewer.

Entflechtung im Wylerfeld

Ebenfalls weiterhin zu den A-Projekten gehören aus der Stadt Bern die Gleisentflechtung Wylerfeld (93 Millionen/davon 32 Millionen Bundesbeitrag), die Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich Thunstrasse/Buchserplatz (6,8 Millionen/2,4 Millionen Franken) sowie im Nordring (5 Millionen/2 Millionen Franken). (Berner Zeitung)

philippmaurice
November 12th, 2009, 01:00 PM
seit nun über 2 jahren steht der ausgehöhlte turm nun schon im ostring.

http://www.smt.ch/images/ref-hb-fotos/rf_06100_srg_6.jpg


und so wird es im frühjahr 2010 aussehen.

http://www.smt.ch/images/ref-hb-fotos/rf_06100_srg_1.jpg

railcity
November 12th, 2009, 10:33 PM
Das wird eine ziemlich lange Tramlinie von Köniz-Schliern nach Ostermundingen-Rüti. Wohl eine Art "Königslinie" für Bern, mit der dann wohl grössten Passagierzahl aller Linien.

philippmaurice
November 13th, 2009, 09:55 AM
die linie wird ca. 12 kilometer lang und wird vor der linie 9 (wabern-guisanplatz-bald wankdorf bahnhof) wohl die neue passagierstärkste linie werden.

die linie 8 wird auch ca.12 kilometer lang.



anbei die neuverteilung der berner tramlinien auf das tram bern west hin.

das blaue bähndli (6) wird vom alten endhalt am casinoplatz neu bis zum fischermätteli weitergeführt (damit entfällt linie 5).

vom ostring gehts nach bümpliz (anstatt fischermätteli) (neu 7).

vom saali aus gehts neu bis nach brünnen (westside neu 8) (früher bis weissenbühl).

die nummer 3 vom weissenbühl verkehrt nur noch bis zum bahnhof.



http://www.bahnonline.ch/wp/wp-content/uploads/2009/04/9938_01.jpg

(noch ohne 10er tram)

chadw_
November 13th, 2009, 02:37 PM
wird das 9er nicht bis zum wankdorf verlängert?

philippmaurice
November 13th, 2009, 02:53 PM
wird das 9er nicht bis zum wankdorf verlängert?


wird es...bis 2012

Rpunkt
November 13th, 2009, 03:06 PM
Die Verlängerung der Linie G "blauen Bähnli" war allerhöchste Zeit. Wenn jemand z.B. aus Muri oder Rüfenacht zum HB wollte musste beim Casino umgestiegen werden.
Weiss jemand ob diese Linie 6 neu durch BernMobil betrieben wird und nicht mehr von der RBS? Müsste ja da fast sein. Das Rollmaterial bleibt aber wahrscheinlich das "blaue Bähnli"?

philippmaurice
November 13th, 2009, 05:15 PM
Die Verlängerung der Linie G "blauen Bähnli" war allerhöchste Zeit. Wenn jemand z.B. aus Muri oder Rüfenacht zum HB wollte musste beim Casino umgestiegen werden.
Weiss jemand ob diese Linie 6 neu durch BernMobil betrieben wird und nicht mehr von der RBS? Müsste ja da fast sein. Das Rollmaterial bleibt aber wahrscheinlich das "blaue Bähnli"?


hm...das wäre ja dann wie damals, als 3 verschiedene bahngesellschaften die s-bahn betrieben haben (jetzt noch 2). ist das blaue bähndli ein niederflurtram? die strecke bis zur stadtgrenze gehört doch der rbs? weiss nicht ob die sich das wegnehmen lassen. wäre aber zwecks vereinheitlichung (und wegen der zukünftigen niederflurflotte) pro bernmobil.


ps: in bern dreht gerade ein tango-tram aus basel seine runden. gefällt mir gut. noch besser gefallen mir aber die allerneusten combinos, ich hoffe die kommen ein bisschen besser um die kurve als ihre vorgänger.

railcity
November 14th, 2009, 01:14 AM
Die Verlängerung der Linie G "blauen Bähnli" war allerhöchste Zeit. Wenn jemand z.B. aus Muri oder Rüfenacht zum HB wollte musste beim Casino umgestiegen werden.
Weiss jemand ob diese Linie 6 neu durch BernMobil betrieben wird und nicht mehr von der RBS? Müsste ja da fast sein. Das Rollmaterial bleibt aber wahrscheinlich das "blaue Bähnli"?


das blaue Baaahnli :lol:

v/Xqzlm4mr-uA

der schnellste Weg nach Worb reloaded - 2012:

"....aber Sie haben mir doch gesagt, nach Worb, da fährt kein blaues Baahnli mehr..."
"ja, blous Bäähnli fahrt e kes meh, aber ds nöiä Sächsi-Tram..."

Rpunkt
November 14th, 2009, 02:44 PM
das blaue Baaahnli :lol:


Danke für den Beitrag! Immer wieder kultig:lol:

Rpunkt
November 14th, 2009, 02:47 PM
Mobilmachung gegen umstrittenes Hochhaus

Jetzt steht fest: Die Könizer stimmen am 7.März über die Wohnüberbauung Bächtelenacker in Wabern ab. Umstritten ist das geplante Hochhaus. Der Heimatschutz, eine Facebook-Gruppe und ein Komitee machen mobil dagegen.


http://files.newsnetz.ch/story/1/7/8/17882034/5/topelement.jpg

Die Sicht von oben: Nach den Plänen des Investors soll der Bächtelenacker in Wabern aus fünf Siedlungen bestehen. Eine davon bildet das Hochhaus. Links verläuft die Seftigenstrasse, rechts die Bahnlinie ins Gürbetal.
Bild: zvg

http://files.newsnetz.ch/story/1/7/8/17882034/5/1.jpg

Die Sicht von der Bundesterrasse: vom Berner Heimatschutz erstelltes Modellbild. (Bild: zvg)
Die Facebook-Gruppe gegen das Hochhaus hat stolze 173 Mitglieder. «Wabern will eine freie Sicht auf den schönen Gurten – und keine Skyline.» Das ist der Slogan der Gruppe. Das geplante Hochhaus, 17-stöckig und 53 Meter hoch, empfinden sie als unpassend. Im Frühling können sie und alle anderen Könizer Stimmberechtigten an der Urne ihre Meinung zu den Bauplänen abgeben. Wie die Gemeinde gestern bekannt gab, findet die Abstimmung «Zone mit Planungspflicht Bächtelenacker» am 7.März statt. Am kommenden 7.Dezember kommt das Geschäft vors Parlament.

Hinter dem Projekt steht der Aargauer Grossinvestor Hans Widmer. Er wirft 90 Millionen Franken für die Siedlung auf.

«Kein Klotz in Kleinwabern»

Mitglied der Facebook-Gruppe ist die Könizer FDP-Politikerin Barbara Perriard. Für sie sind Hochhäuser kein Tabu, an diesem Standort in Wabern aber schon. Die Ausstrahlung des Gurtens dürfe nicht durch ein solch auffälliges Objekt gestört werden, begründet sie. Perriard kritisiert die «Alles-oder-nichts-Strategie» des Könizer Gemeinderats. Die Zonenpläne werden dem Volk als Ganzes, inklusive Hochhaus, vorgelegt. Dieses Vorgehen sei «erpresserisch», sagt die FDP-Gemeinderatskandidatin. Zusammen mit ihrem Parteikollegen und Ex-Grossrat Klaus Kilchenmann ruft sie nun das Komitee «Kein Klotz in Kleinwabern» ins Leben.

«Höchstens 19 Meter»

Gestern meldete sich zudem der Heimatschutz zu Wort. Auch er lehnt ein Hochhaus im Bächtelenacker ab, wie er mitteilt. Mit der Einsprache verlangt der Heimatschutz unter anderem, dass die Gebäude höchstens 19 Meter und sechs Geschosse hoch sein dürfen. In der Umgebung des Bächtelenackers stehe ja auch kein Hochhaus, begründet die Heimatschutz-Regionalgruppe Bern.

Leist für Hochhaus

Zum Vorwurf, die Strategie sei erpresserisch, entgegnet die Könizer Planungsdirektorin Katrin Sedlmayer (SP): «Variantenabstimmungen über das Resultat eines Wettbewerbsprojekts sind nicht üblich.» Nicht die Gemeinde baue die Siedlung, sondern der Investor – «und dieser möchte die Pläne so umsetzen». Der Gemeinderat stehe hinter dem Vorhaben, weil es sich um ein «qualitativ hoch stehendes Projekt junger Architekten» handle.

Nicht alle Waberer lehnen das Hochhaus ab. So stützt der Wabern-Leist, der mit zwei Mitgliedern in der Wettbewerbsjury sass, die Pläne. Er bezeichnet das Projekt sogar als «Glücksfall». Denn im Erdgeschoss des Wolkenkratzers könnten beispielsweise eine Kita, ein Restaurant oder ein Quartierladen einziehen.


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Das Projekt gefällt mir sehr. Hoffe das die Könizer diesem inovativen Projekt eine Chance geben!

Rpunkt
November 14th, 2009, 02:50 PM
hm...das wäre ja dann wie damals, als 3 verschiedene bahngesellschaften die s-bahn betrieben haben (jetzt noch 2). ist das blaue bähndli ein niederflurtram? die strecke bis zur stadtgrenze gehört doch der rbs? weiss nicht ob die sich das wegnehmen lassen. wäre aber zwecks vereinheitlichung (und wegen der zukünftigen niederflurflotte) pro bernmobil.


ps: in bern dreht gerade ein tango-tram aus basel seine runden. gefällt mir gut. noch besser gefallen mir aber die allerneusten combinos, ich hoffe die kommen ein bisschen besser um die kurve als ihre vorgänger.

Ne die Linie G ist soviel ich weiss nicht niederflur. Könnte aber sein, dass die RBS wie bei den S-Bahnwagons Zwischenwagen einbaut. Finds so oder so komisch. BernMobil würde ja damit auch einen wichtigen Streckenabschnitt verlieren?

Weisst Du wieso das Basler Tram in Bern ist? Die Combinos sind doch Fix und einige XXL Ausführungen für Bern West bestellt.

philippmaurice
November 14th, 2009, 08:30 PM
Ne die Linie G ist soviel ich weiss nicht niederflur. Könnte aber sein, dass die RBS wie bei den S-Bahnwagons Zwischenwagen einbaut. Finds so oder so komisch. BernMobil würde ja damit auch einen wichtigen Streckenabschnitt verlieren?

Weisst Du wieso das Basler Tram in Bern ist? Die Combinos sind doch Fix und einige XXL Ausführungen für Bern West bestellt.



das tango tram ist hier um werbung für die verkehrsmesse zu machen.

philippmaurice
November 14th, 2009, 08:49 PM
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Das Projekt gefällt mir sehr. Hoffe das die Könizer diesem inovativen Projekt eine Chance geben!



innovativ ist es ja nicht wirklich, aber mir gefällt es sehr gut. ausserdem liegen diese pläne (mit hochhaus) seit geraumer zeit rum...es wusste also jeder was ihn erwartet

neu ist allerdings die architektur, und die ist meiner meinung nach wirklich sehr gelungen.

was sich jetzt eine fdp-frau und eine facebook-gruppe aufregt ist eigentlich egal. schlussendlich wohnen in köniz fast 40 000 menschen und die werden dem neuen wohnraum hoffentlich ein bischen freundlicher gesinnt sein, zumal der ja keine bestehenden wohnquartiere einschränkt.

könnte jemand diese pläne mal dem infrastrukturfonds zukommen lassen, von wegen nicht notwendige tramverlängerung nach kleinwabern.

Energy2003
November 14th, 2009, 09:06 PM
http://www.burckhardtpartner.ch/de/projekte/projektliste/burdorf/ancProject_photos?back_list=bern&back_targ=projekte


fette Baustelle, war heute da.

allerdings steht irgendwie noch fast gar nichts ....


wird auf jeden Fall ziemlich gross:

http://www.stadt-burgdorf.ch/fileadmin/alte_Dateistruktur/documents/pdf/AusschreibungProgrammentwurf7-_11-05.pdf

philippmaurice
November 16th, 2009, 11:51 AM
Habe noch ein Bild des Hochhauses gefunden

http://files.newsnetz.ch/story/1/5/7/15729834/2/1.jpg

gefällt mir gut, steht aber wieder ein wenig alleine da am stadtrand.
die aussicht wird allerdings der hammer.

philippmaurice
November 16th, 2009, 02:06 PM
Stadt präsentiert Ideen zur Neugestaltaung des Eigerplatzes
Aktualisiert um 12:47 Uhr


Ein Team rund um das Berner Ingenieurbüro B&S AG hat den Ideenwettbewerb für die Neugestaltung des Berner Eigerplatzes gewonnen. Der Eigerplatz soll wegen des neuen Trams Region Bern umgestaltet werden.


http://files.newsnetz.ch/bildlegende/25392/bild_eigerplatz_2.jpg

2/5 Das Hochhaus wird gegen den Platz hin geöffnet und der Vorplatz abgetreppt.



Der Jury lagen 16 Vorschläge aus dem In- und Ausland vor. Das Projekt der B&S AG basiert auf der möglichst weiten Verschiebung der Zieglerstrasse nach Westen, auf einem Eigentrassee für das Tram in der Schwarzenburgstrasse und einem Kreisel mit Bypass, wie die städtische Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün am Montag mitteilte.

Diese Elemente erlaubten den Bau einer ausreichend langen Tramhaltestelle und stellten eine städtebaulich und verkehrstechnisch geschickt konzipierte Gesamtlösung dar.

Der Eigerplatz ist einer der komplexesten Verkehrsknoten der Stadt Bern. Die vier erstplatzierten Büros erhalten nun einen Studienauftrag, um ihre Ideen bis Mai 2010 zu vertiefen. Der beste Lösungsvorschlag wird anschliessend ins Vorprojekt fürs Tram Köniz- Ostermundigen integriert. (rue/sda)

http://files.newsnetz.ch/bildlegende/25392/bild_eigerplatz_5.jpg




ein paar neue bäume und eine angepasste verkehrsführung. nichts spezielles (aber ein schönes bild vom eigerplatz-hochhaus).

chadw_
November 16th, 2009, 04:34 PM
Der Eigerplatz hat ein Lifting dringend nötig...

philippmaurice
November 16th, 2009, 04:49 PM
Migros will im Breitenrain 58 Millionen investieren
Aktualisiert vor 39 Minuten


Die Migros will im Berner Breitenrainquartier ihre bestehende Filiale durch einen Neubaukomplex mit erweiterter Verkaufsfläche, Büros, Praxen und 60 Wohnungen ersetzen.

Der Artikel und eine kleine Übersicht (http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Migros-will-im-Breitenrain-58-Millionen-investieren/story/27925424)

Das ganze Baufeld zwischen Moser-, Breitenrain- und Allmendstrasse werde neu gestaltet.

In den nächsten Tagen wird das Baugesuch für das 58-Millionen-Projekt öffentlich aufgelegt.

Das ganze Baufeld zwischen Moser-, Breitenrain- und Allmendstrasse werde neu gestaltet, heisst es in einer Mitteilung der Migros Aare vom Montag. Spätestens im Herbst des nächsten Jahres möchte die Genossenschaft mit dem Bau beginnen. Die Migros werde alleinige Investorin sein, sagte Sprecher Thomas Bornhauser auf Anfrage.

Während der zweijährigen Bauphase möchte die Migros auf der nahen Kasernenmatte ein Verkaufsprovisorium einrichten. Sie stehe zu diesem Zweck mit dem Kanton Bern, Armasuisse, der Stadt sowie der Quartierkommission im Gespräch, heisst es in der Mitteilung. (rue/sda)


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ha, ich kriege ein neues migros...und ein vernünftig grosses noch dazu. merci

philippmaurice
November 19th, 2009, 04:03 PM
Wie hoch darf Wabern hinaus? So lautet die zentrale Frage zur Zukunft des Bächtelenackers.

Über das derzeit noch freie Feld zwischen Kleinwabern und dem Waberer Ortseingang werden sich am 7. Dezember die Könizer Parlamentarier unterhalten, wenn die Änderung des Nutzungsplanes und das Baureglement für die geplante Wohnüberbauung zur Debatte stehen. Und voraussichtlich im kommenden März wird Köniz über den Bächtelenacker abstimmen.

Die Gemeinde Köniz möchte das 2,4 Hektaren umfassende Landstück am Fusse des Gurtenhangs in eine Zone mit Planungspflicht umwandeln, um anschliessend auf der fünf Fussballfelder grossen Fläche eine Überbauung mit rund 200 Wohnungen zu realisieren. Fünf verschiedene Architekturprojekte sollen auf dem Bächtelenacker zu einer Siedlung zusammengefügt werden, die rund 450 Leuten Platz zum Wohnen bieten würde.

Der Knackpunkt: Teil der Überbauung soll ein 17-stöckiges Hochhaus sein, das im Erdgeschoss Platz für einen Verkaufsladen oder eine Kindertagesstätte bietet. Dieses Hochhaus will die Regionalgruppe Bern des Berner Heimatschutzes verhindern: Sie verlangt per Einsprache, die Planung sei so abzuändern, dass für das ganze Gebiet maximal die Gebäudehöhe von 19 Metern gelte – was bedeutet, dass sämtliche Gebäude auf dem Bächtelenacker höchstens sechsgeschossig werden dürften. «Die Einsprache wendet sich damit nicht grundsätzlich gegen die Überbauung sondern lediglich gegen das ortsfremde 53-Meter-Hochhaus», teilte der Berner Heimatschutz gestern mit.

Frage der Fernwirkung

Die städtebauliche Grundidee der fünf Baufelder leite sich laut den Projektverfassern aus der uneinheitlichen Bebauung des umliegenden Quartiers ab, schreiben die Heimatschützer. «So entwerfen sie für die fünf Baufelder munter fünf ganz unterschiedliche Bebauungsmuster – eines davon ein Hochhaus. Dabei wird aber übersehen, dass in der Umgebung kein Hochhaus steht.» Der an diesem Ort fremde Bautypus würde die Homogenität des Quartiers weiter beeinträchtigen.

Der Berner Heimatschutz zeigt sich «überzeugt, dass die Planung keine überzeugenden Gründe geliefert hat, an diesem Ort ein Hochhaus zuzulassen». Selbst das vom Gemeinderat unterstützte Raumentwicklungskonzept der Gemeinde Köniz vom April 2007 schliesse ein Hochhaus an diesem Standort aus mehreren Gründen aus. «Mit der Auflage der Planung Bächtelenacker in der vorliegenden Form handelt der Gemeinderat hinsichtlich der Zulassung eines Hochhauses heute jedoch gegen sein eigenes Raumentwicklungskonzept.»

Andernorts kann sich der Heimatschutz auch für Hochhäuser erwärmen: Geeignete Standorte für Hochhäuser sind seiner Ansicht nach «Orte wie Quartierzentren mit Einkaufsmöglichkeiten, Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs oder wichtige Merkpunkte im Stadtraum».

An Orten hingegen, «welche durch die Fernwirkung der Hochhäuser beeinträchtigt werden», sei auf ein Hochhaus zu verzichten, schreibt der Berner Heimatschutz. In diese Kategorie falle das geplante Bächtelenhochhaus, «welches den Blick auf den direkt dahinter gelegen Gurten mit seiner von weither sichtbaren, attraktiven und natürlichen Kulisse stört». (rss) (Der Bund)


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lebt man jetzt in der stadt oder auf dem land? oder sollte jede wohnung sicht aufs grüne haben?

ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen wie ein 53 meter kleines hochhaus die sicht auf den gurten in irgendeiner weise beeinträchtigen könnte.

das ist ein architektonisch hochstehendes projekt und wabern sollte froh sein bemüht sich ein investor den ort aufzuwerten. in bern herrscht teilweise ein investitionsfeindliches klima das es einem angst und bange wird. eine stadt muss sich entwickeln, muss attraktiven wohnraum stellen, damit familien und besserverdienende aus den steuergünstigen vororten zurückkommen (ok...wabern ist ein vorort, aber nahtlos an bern angeschlossen).

heimatschutz in die berge

philippmaurice
November 21st, 2009, 09:54 AM
habe auf einer architekten-homepage ein bild eines hochhauses an spezieller lage gefunden.

dazu steht nur "Projektstudie 2008"

das gebäude neben der brücke sieht ungefähr nach 80-90 metern aus, würde aber an dieser lage wohl nie gebaut werden können.

weiss jemand mehr?

http://www.kastkaeppeli.ch/files/system/schemaData/6322/_big/01_hh.jpg

kriminalTANGO
November 21st, 2009, 04:04 PM
der verkehrsfreie bahnhofsplatz ist vom tisch und wird so schnell nicht wieder zum thema werden (zum glück).

es wurde ein platz mit fahrbahn gebaut. dort jetzt einfach keine autos mehr durchfahren zu lassen wäre auch nicht wirklich sinnvoll, oder? wenn schon autofrei, dann von anfang an geplant.
Also das wäre für mich kein Argument. Man kann es immer noch rückgängig machen und die Markierungen usw. entsprechend anpassen.


dieser masterplan ist wirklich schon sehr alt, die idee des tunnels ist aber immer wieder besprochen worden. schlussendlich hätten aber wohl die quartiere zu fest unter dem mehrverkehr gelitten und das in einer zeit in der "verkehrsberuhigende massnahmen" in bern an der tagesordnung stehen. der mehrverkehr hätte nur mit einem ausbau der umfahrung durch das schanzenparking aufgefangen werden können, den aber niemand bauen wollte und dessen einfahrt heute schon schlecht gelegen ist.
Oder eben mit diesem Tunnel. Darum finde ich es schade, dass er aufgegeben wurde.

Aber immerhin wurde mit dem Umbau des Bahnhofplatzes der MIV gegenüber vorher recht zurückgenommen.


Ne die Linie G ist soviel ich weiss nicht niederflur. Könnte aber sein, dass die RBS wie bei den S-Bahnwagons Zwischenwagen einbaut. Finds so oder so komisch. BernMobil würde ja damit auch einen wichtigen Streckenabschnitt verlieren?
Einmal hiess es tatsächlich, dass die blauen RBS-Trams Niederflur-Zwischenwagen erhalten sollen. Irgendwo hatte ich auch eine Fotomontage gesehen. Ob das immer noch aktuell ist, weiss ich nicht. Die Fahrzeuge wären dann schätzungsweise 36 Meter lang, was länger ist, als die Vevey-Trams und die kurzen Combinos (31m), aber kürzer als die langen Combinos (41m). Ausserdem sind es im Gegensatz zu den Fahrzeugen von Bernmobil Zweirichtungsfahrzeuge. Fragt sich also, wo diese eingesetzt werden würden.

chadw_
November 22nd, 2009, 12:12 PM
habe auf einer architekten-homepage ein bild eines hochhauses an spezieller lage gefunden.

dazu steht nur "Projektstudie 2008"

das gebäude neben der brücke sieht ungefähr nach 80-90 metern aus, würde aber an dieser lage wohl nie gebaut werden können.

weiss jemand mehr?

http://www.kastkaeppeli.ch/files/system/schemaData/6322/_big/01_hh.jpg

sowas wird wohl nie gebaut, liegt ja noch fast in der altstadt. bin auch nicht der meinung, dass dies der richtige standort für ein hochhaus wäre.

philippmaurice
December 3rd, 2009, 11:36 PM
http://img217.imageshack.us/img217/8648/srgtower.jpg

philippmaurice
December 4th, 2009, 09:24 AM
Also das wäre für mich kein Argument. Man kann es immer noch rückgängig machen und die Markierungen usw. entsprechend anpassen.


das wäre dann immer noch ein platz mit eingelassener strasse. nein - ein platz als platz, durchgehend, mit speziellem belag und sanft gezeichneter fahrbahn für den öv, das wärs gewesen. auf einem platz der auch für den verkehr gebaut wurde einfach keine autos mehr durchzulassen macht für mich ästethisch keinen sinn.




ps:

die neuen combinos sind ab sonntag unterwegs

http://files.newsnetz.ch/story/1/6/0/16098898/2/topelement.jpg

Rpunkt
December 9th, 2009, 01:46 PM
Auf dem 22'000 Quadratmeter grossen Areal soll ein Quartier mit städtischer Dichte entstehen. Das Gelände gehört zum grössten Teil dem Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb). Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht.

Der Gemeinderat hat einer Zone mit Planungspflicht im Grundsatz bereits zugestimmt. Ende 2010 könnte das Volk bereits über das Projekt abstimmen.

Mehr dazu am Donnerstag in der Berner Zeitung.

philippmaurice
December 9th, 2009, 01:52 PM
Irgendjemand hat doch mal eine Studie gemacht, wie man die jetzige Bausubstanz für Wohnungen nutzen könnte (ähnlich wie das Toni-Areal in Zürich). Das ganze hat noch interessant ausgesehen und wäre mein Favorit.
Jetzt klingt es leider nach Neubau.

Wie wärs mit einem Atelier-, Freizeit-, Spielplatz-, Sport-, Kunst- und Konzert-Gebäude? Im Stil von Progr oder Reitschule. Ich sehe Wohnen dort hinten einfach nicht so.

Ich geh jetzt mal ein bisschen besetzen.

kriminalTANGO
December 9th, 2009, 08:42 PM
das wäre dann immer noch ein platz mit eingelassener strasse. nein - ein platz als platz, durchgehend, mit speziellem belag und sanft gezeichneter fahrbahn für den öv, das wärs gewesen. auf einem platz der auch für den verkehr gebaut wurde einfach keine autos mehr durchzulassen macht für mich ästethisch keinen sinn.

Busse und Taxis würden ja noch fahren. ;) Ausserdem würde es auch eine Weile dauern, bis dieser Umfahrungstunnel gebaut wäre, um den Bahnhofplatz autofrei machen zu können.

philippmaurice
December 10th, 2009, 09:49 AM
Habe gerade die BZ gelesen. Es sollen Wohnungen für 500-600 Personen entstehen. 80% Wohnnutzung, 20 % Gewerbe. Ein bis zu 60 Meter hohes Hochhaus ist möglich.

Wäre schön wenn sie die alte KVA irgendwie miteinbeziehen könnten. Und ich hoffe das Liebhaber-Kino Lichtspiel verschwindet nicht.







Busse und Taxis würden ja noch fahren. ;) Ausserdem würde es auch eine Weile dauern, bis dieser Umfahrungstunnel gebaut wäre, um den Bahnhofplatz autofrei machen zu können.

Ich bin auch pro Tunnel gewesen. Der Platz ist nun aber gebaut, der Baldachin auch, es macht also keinen Sinn mehr den Platz für Autos zu sperren. Und das sagt ein Hardcore-ÖVler.

philippmaurice
December 10th, 2009, 10:15 AM
Der Artikel ist nun Online.

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Von Christoph Aebischer. Aktualisiert um 08:58 Uhr

http://files.newsnetz.ch/story/3/1/4/31414513/1/1.jpg

http://www.bern.ch/leben_in_bern/wohnen/planen/aktuell/forsthaus_west/entwicklung/bernartikelblock.2006-04-20.8496812094/bild1_2spaltig

http://www.beepworld.de/memberdateien/members60/hauswart/kva.jpg


Auf dem Areal der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) könnte in wenigen Jahren ein Hochhaus entstehen. Neben Wohnungen soll aber auch Gewerbe Platz haben. Die Kinemathek Lichtspiel möchte dazugehören.


Das Wahrzeichen von Ausserholligen sind die Kamine der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA). 2012 hören sie auf zu qualmen. Auf dem 22000 Quadratmeter grossen Areal soll binnen weniger Jahre Wohnraum für 500 bis 600 Personen entstehen.

Hinter dem wuchtigen Industriebau der KVA steht ein deutlich feingliedrigeres Gebäude aus älteren Jahren, das ebenfalls zum Perimeter gehört: die Bahnstrasse 21. Darin sind Ateliers, ein Hindutempel und seit zehn Jahren die Kinemathek Lichtspiel eingemietet. Letztere will sich als interessantes Puzzleteil für die künftige Gestaltung ins Gespräch bringen (vergleiche unten stehenden Artikel).

Städtisch dicht bauen

Die Stadtplanung begleitet das Engagement mit Wohlwollen, aber ohne verbindliche Zusagen. Momentan ist die Planung nach erfolgter Mitwirkung in der Vorprüfung beim Kanton. Die Eckwerte lauten: 80 Prozent Wohnen, 20 Prozent Gewerbe und Dienstleistung. Es soll ein Quartier mit städtischer Dichte entstehen: «Dieses Ziel kann mit fünfgeschossigen Häusern oder gar mit einem bis 60 Meter hohen Hochhaus erreicht werden», erläutert Projektleiter Ronny Reuther.

Gegen die Kreuzung Warmbächliweg/Freiburgstrasse hin ist eine technisch bedingte Bauverbotszone vorgesehen. «Hier soll ein Quartierplatz und die Wendeschlaufe für einen neuen Inselbus entstehen», so Reuther. Eine weitere Vorgabe ist die Freilegung des eingedohlten Stadtbachs im geplanten Bereich. «Die Eckwerte garantieren weder den Erhalt einzelner Gebäude, noch verunmöglichen sie diesen», betont Reuther.

KVA wäre zu sanieren

Während das Industriegebäude aus dem frühen 20.Jahrhundert an der Bahnstrasse 21 keinen Schutzstatus geniesst, wäre die Kehrichtverbrennungsanlage zwar schützenswert, wurde aber als nicht schutzfähig befunden, wie Stadtplaner Christian Wiesmann erklärt. «Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Sanierung zwar technisch möglich ist. Es bleibt aber fraglich, ob diese auch wirtschaftlich wäre», sagt Wiesmann. Wie stark unangenehme Ausdünstungen die Räume auch nach der Sanierung belasten würden, bleibe ein Unsicherheitsfaktor.

Ziel: nahtloser Übergang

Das Gelände gehört zu grossen Teilen dem städtischen Energieversorger Energie Wasser Bern (EWB). Die Stadt hat aber das Vorkaufsrecht. Der Rest ist im Besitz der städtischen Liegenschaftsverwaltung.

Der Gemeinderat hat einer Zone mit Planungspflicht im Grundsatz bereits zugestimmt. Gleich anschliessend an die Vorprüfung sollen die Unterlagen gemäss Auskunft des Stadtplanungsamts öffentlich aufgelegt werden. Ende 2010 könnte die Stimmbevölkerung dann darüber abstimmen.

Bei einer allfälligen Annahme der Vorlage würde ein Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Programm der Gemeinderat beschliesst. Projektleiter Ronny Reuther umreisst die Stossrichtung für die Vorgaben folgendermassen: «So wenig wie möglich, aber so stark wie nötig.» Idealerweise ist der Wettbewerb bis zur Verlegung der KVA an die Murtenstrasse abgeschlossen. Reuther: «Dann ist 2012 ein fliessender Übergang möglich.»

(Berner Zeitung)

railcity
December 24th, 2009, 06:40 PM
Kongress-Hotel Lachenkanal in Thun (zwischen Schadaupark und Strandbad/Stadion). Das Projekt wurde schon Anfangs Jahr vorgestellt:

http://www.thun.ch/fileadmin/images/wirtschaft/Hotel_am_Lachenkanal.jpg

http://www.bernerzeitung.ch/region/thun/Das-ist-die-Thuner-HotelZukunft/story/18697325

http://www.thun.ch/de/wirtschaft/hotel-am-lachenkanal.html

http://www.marazzi.ch/sites/main/wp-content/uploads/2008/07/bde_pressecommunique_lachenkanal.pdf

http://www.marazzi.ch/sites/main/wp-content/uploads/2009/03/090302_marazzi_das-ist-die-thuner-hotel-zukunft_berner-oberlander.pdf

railcity
December 30th, 2009, 10:47 AM
News von der Zentrumsentwicklung in Fribourg.

Beim Bahnhof ist auf SBB-Gelände ein 16-stöckiges Bürohochhaus geplant:

http://mct.sbb.ch/mct/immobilien_projekte_fribourg-tour

Auf der gegenüberliegenden Seite, auf dem Busbahnhof der TPF, soll zudem ein sechsstöckiges Hotel mit Büro und Wohnungen gebaut werden:

http://www.losinger.ch/sites/main/docs/uploads/2008/06/080613_losinger_ein-hotel-uber-dem-bahnhof_freiburger-nachrichten.pdf

Es sind beim Bahnhof bereits ca. 10-stöckige Gebäude vorhanden. Das 16-stöckige wird aber das höchste im Zentrum sein.

Zudem soll ab 2011 eine direkte halbstündliche S-Bahn-Verbindung Bulle-Romont-Fribourg-Bern (gesamte Fahrzeit: rund 55 Minuten) in Betrieb genommen werden! Höchste Zeit, dass Bulle per ÖV besser vernetzt wird. Das ist nämlich eine kleine Perle - sowohl das Städtchen, als auch die Region rundherum. Eine meiner Lieblingsregionen in der Schweiz.

philippmaurice
December 31st, 2009, 03:34 PM
http://www.rykartarchitekten.ch/umbauten/0811_srg/0811_baustelle1.jpg

http://www.rykartarchitekten.ch/umbauten/0811_srg/0811_baustelle2.jpg


Aktuelle Bilder von der Architekten-Page.

Die Verglasung ist fast abgeschlossen.

philippmaurice
January 6th, 2010, 10:45 AM
Von Reto Wissmann. Aktualisiert um 09:40 Uhr


Mit einem Neubau direkt bei der Schule Grentschel will die Heilpädagogische Schule Lyss das Image der Sonderschule endgültig ablegen.

http://files.newsnetz.ch/story/1/0/0/10036637/3/topelement.jpg
Das Siegerprojekt für den Schulhausneubau in Lyss heisst «alouette» und stammt von der Zürcher met architektur gmbh. (zvg)

An der Heilpädagogischen Schule Lyss werden 70 geistig und mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche aus dem Seeland unterrichtet. Die Schul- und Therapieräume sind auf vier Liegenschaften an zwei Standorten verteilt, was einen rationellen Schulbetrieb erschwert. Nun plant die Institution einen grossen Schritt nach vorne: Direkt bei der Schule Grentschel, südlich des Grentschelbachs, hat sie sich bei der Gemeinde eine über 6500 Quadratmeter grosse Parzelle reserviert. Darauf möchte sie für knapp 15 Millionen Franken einen Neubau erstellen, in dem alle Bereiche der Schule zusammengefasst werden können.

Die Nähe zur «normalen» Schule sei gewollt, sagt Martin Bürgi, Vizepräsident des Stiftungsrats. Die Heilpädagogische Schule wolle stärker mit der öffentlichen Schule zusammenarbeiten. Geplant ist, dass die Kindergärten die Turnhalle im Neubau mitbenutzen. Auch über eine Basisstufe mit behinderten und «normalen» Kindern werde nachgedacht. «Wir wollen das Image der Sonderschule endgültig ablegen», so Bürgi. Der Neubau soll dabei helfen.

Gestern wurde in Bern das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs vorgestellt. Die Jury empfiehlt einstimmig «alouette» der Zürcher met architektur gmbh zur Ausführung. Das Projekt überzeuge «ortsbaulich mit einer unspektakulären und subtilen Lösung», schreibt die Jury in ihrem Bericht. Im Innern sei zudem «mit viel Gefühl» eine Schule entworfen worden, die den Bedürfnissen der Kinder und der Mitarbeiter in hohem Masse gerecht werde.

Mit Therapiebad und Turnhalle

Der Neubau umfasst nicht nur rollstuhlgängige Klassen-, Werk-, Mal- oder Therapieräume, sondern auch eine Turnhalle, ein Therapiebad, eine Pausenhalle und einen Mehrzweckraum. Da die Schule als Tagesschule geführt wird, kommen Küche, Essraum und Ruheräume hinzu.

Laut Bürgi werden die Architekten nun beauftragt, ein Vorprojekt auszuarbeiten. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird der Grosse Rat über den Baukredit abstimmen, da die Schule der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons untersteht. 2011 oder spätestens 2012 soll mit dem Bau begonnen werden, sodass der Umzug in die neuen Räumlichkeiten 2013 stattfinden kann.

Sämtliche Wettbewerbsprojekte sind bis zum 14. Januar auf dem Von-Roll-Areal, Fabrikstrasse 2E, Bern ausgestellt. Mo–Fr, 17–19.30 Uhr, Sa und So, 10–12.30 Uhr. (Der Bund)

Rpunkt
January 8th, 2010, 07:31 AM
Der Bau des Regiotrams Biel/Bienne dürfte 200 Mio.Franken kosten, nicht wie bisher geschätzt 125 Millionen Franken. Ein Grund für die Mehrkosten ist, dass für die Linienführung im Städtchen Nidau neu zwei Varianten zur Diskussion stehen.

Bisher gingen die Planer davon aus, dass das Regio-Tram bis zum Bahnhof Biel auf dem Trassee der bestehenden Biel-Ins-Täuffelen-Bahn (BTI) verkehren würde.

Auf Anregung der Stadt Nidau wird nun der Bevölkerung in der Mitwirkung die Linienführung durchs Zentrum des Städtchens als Variante vorgeschlagen.

Werkleitungsarbeiten nicht berücksichtigt

Der andere Grund für die nun höheren Kosten ist, dass die bisherigen Kostenschätzungen Werkleitungsarbeiten nicht berücksichtigt hatten, wie die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer bei der Vorstellung der Linienvarianten am Donnerstag in Biel sagte.

Das sei bisher gar nicht möglich gewesen, sagte Projektleiter Françis Racine. Aus diesen zwei Gründen könnten die bisherigen Kostenschätzungen nicht als falsch bezeichnet werden, so Egger. Die Mitwirkung beginnt am 18. Januar und dauert bis zum 18. März.

Das Regiotram soll gebaut werden, um die Wohngebiete des südlichen Bielerseeufers und das Bieler Stadtzentrum besser mit den Entwicklungsgebieten im Nordosten der Stadt zu verbinden.

Rpunkt
January 8th, 2010, 07:33 AM
Der Bund hat das Ausführungsprojekt für das Verzweigungsbauwerk der A5-Umfahrung Biel im Brüggmoos genehmigt. Damit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung der A5 gesetzt.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Im geplanten Verzweigungsbauwerk der A5-Umfahrung von Biel im Brüggmoos treffen die Autobahnäste aus Bern, Neuenburg und Solothurn zusammen.

Im Herbst 2006 wurde das revidierte Ausführungsprojekt zum zweiten Mal öffentlich aufgelegt. Das neue Bauwerk ist bescheidener als die ursprüngliche Variante aus dem Jahr 2002, weist aber dieselben Funktionalitäten auf wie diese.

Fertigstellung im Jahr 2016

Mit der optimierten Lösung seien die Voraussetzungen gegeben, dass der Ostast und die Verzweigung Brüggmoos dereinst gemeinsam in Betrieb genommen werden können, teilt der Kanton mit.

Das Uvek (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) hat dieses Projekt genehmigt und damit den Weg für die planmässige Fertigstellung des Ostasts der A5-Umfahrung von Biel frei gemacht. Der Ostast soll im Jahr 2016 dem Verkehr zu übergeben werden. Der Entscheid des Uvek kann innert 30 Tagen angefochten werden.

kriminalTANGO
January 9th, 2010, 09:54 PM
Der Bau des Regiotrams Biel/Bienne dürfte 200 Mio.Franken kosten, nicht wie bisher geschätzt 125 Millionen Franken. Ein Grund für die Mehrkosten ist, dass für die Linienführung im Städtchen Nidau neu zwei Varianten zur Diskussion stehen.

Bisher gingen die Planer davon aus, dass das Regio-Tram bis zum Bahnhof Biel auf dem Trassee der bestehenden Biel-Ins-Täuffelen-Bahn (BTI) verkehren würde.

Auf Anregung der Stadt Nidau wird nun der Bevölkerung in der Mitwirkung die Linienführung durchs Zentrum des Städtchens als Variante vorgeschlagen.

Werkleitungsarbeiten nicht berücksichtigt

Der andere Grund für die nun höheren Kosten ist, dass die bisherigen Kostenschätzungen Werkleitungsarbeiten nicht berücksichtigt hatten, wie die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer bei der Vorstellung der Linienvarianten am Donnerstag in Biel sagte.

Das sei bisher gar nicht möglich gewesen, sagte Projektleiter Françis Racine. Aus diesen zwei Gründen könnten die bisherigen Kostenschätzungen nicht als falsch bezeichnet werden, so Egger. Die Mitwirkung beginnt am 18. Januar und dauert bis zum 18. März.

Das Regiotram soll gebaut werden, um die Wohngebiete des südlichen Bielerseeufers und das Bieler Stadtzentrum besser mit den Entwicklungsgebieten im Nordosten der Stadt zu verbinden.

Siehe auch dieser Artikel: http://www.derbund.ch/bern/Region-Biel-baut-die-laengste-Tramlinie/story/10497264, sowie http://www.regiotram.ch/. Anscheinend wollen die Zürcher ihre Cobras wirklich nicht mehr haben, dass sie sie nach Biel verkaufen wollen… :lol:

http://www.regiotram.ch/fileadmin/user_upload/bilder/TramBiel_Zentralplatz_def.jpg
http://www.regiotram.ch/fileadmin/user_upload/bilder/Regiotram_Nidau_def.jpg


Mir ist aufgefallen, dass für das ergänzende Busnetz zwei (End-)Varianten bestehen, nämlich die hier (http://www.regiotram.ch/de/regiotram/buskonzept.html) und diejenige aus der Zweckmässigkeitsbeurteilung (http://www.regiotram.ch/de/regiotram/warum-ein-tram.html) (Download-Link rechts, Bericht Seiten 32-33 bzw. Dokument S. 37-38). Ich frage mich, welche Lösung die bessere ist. In der ZMB ist sicher das Angebot insgesamt grösser, besonders auf der Achse Bahnhof-Bözingenfeld via Bözingenstrasse, wo neben der Linie 1 noch die Linien 2 und 3N verkehren.

Auch wäre dort das Potential zur Erweiterung des Trolleybusnetzes grösser: Einerseits der Ast Goldgrube der Linie 4. Dieser wird heute, wie auch bei der anderen Variante, durch die Linie 7 bedient. Bei dieser wäre wohl keine Umstellung auf Trolleybusbetrieb zu rechtfertigen (zu lange Abschnitte ohne Fahrleitung, 15 min-Takt). Und andererseits die Linie 2, die in dieser Ausführung ein idealer Kandidat wäre ("nur" der Abschnitt über das Bözingenfeld, zwischen den Haltestellen Bözingen und Länggasse, fehlt noch). Wenn aber das Tram durch Nidau fährt und die Linie 4 umgeleitet wird, könnte fraglich werden, ob jene im 15 min-Takt, wie in der anderen Variante, noch mit Trolleybussen betrieben werden soll.

Die Änderung der Linienführung der Linie 6 in der ersten Variante finde ich hingegen gut, auch wenn die Wiederherstellung des Trolleybusbetriebs (ehemalige Linie 3) dadurch noch mehr wegzudenken ist (ist sowieso kein Thema). Eine Haltestelle entfällt zwar, dafür wird das Kongresshaus wieder ordentlich erschlossen und auch die Erschliessung des Pianoplatzes bleibt gewährleistet.

philippmaurice
January 12th, 2010, 10:25 AM
Aktualisiert um 09:14 Uhr


Neue Wohnungen, Geschäfte und Büros – der Neuhausplatz in Köniz soll aufgewertet werden. Die Pläne liegen derzeit öffentlich auf.


http://files.newsnetz.ch/story/1/3/4/13491315/4/topelement.jpg
Das am Neuhausplatz geplante Gebäude soll nebst Wohnungen und Büros auch Läden Platz bieten. (zvg)


Der Könizer Gemeinderat hat am Neuhausplatz im Liebefeld-Quartier Grosses vor: An der Könizstrasse 233, wo derzeit noch ein Wohnhaus steht, sollen schon bald ein Dienstleistungszentrum sowie 30 bis 40 neue Wohnungen gebaut werden. Wie der Gemeinderat gestern mitteilte, ist ein «fünfgeschossiger radialer Baukörper» vorgesehen, der sich in die bestehende Bebauung des Neuhausplatzes einpasst. Südlich des geplanten Neubaus steht bereits ein solch gebogenes Gebäude. Dort ist derzeit ein Rotkreuz-Laden eingemietet. Das alte Wohnhaus müsse dem Neubau «leider» weichen, sagte Gemeindeplaner Thomas Furrer auf Anfrage.

Im Erdgeschoss des Neubaus sind laut dem Gemeinderat Flächen für Dienstleistungsbetriebe für maximal fünf Mieter geplant. In den vier Obergeschossen können zwischen 30 und 40 Wohneinheiten sowie zahlreiche Büros realisiert werden. Beim Bau will die Gemeinde auf Ökologie setzen: Mit der Grundeigentümerin sei vereinbart worden, dass der Neubau mindestens im Minergie-Eco-Standard erstellt werde. Grün ist es auch vor dem neuen Gebäude: Zur Strasse hin ist ein öffentlicher Parkbereich vorgesehen, welcher an die Platzgestaltung des heutigen Neuhausplatzes anknüpft. Auf dem Platz will die Gemeinde zahlreiche «heimische Hochstammbäume» pflanzen. Zwischen dem neuen Gebäude und dem Park seien 12 bis 15 Kurzzeitparkplätze für Kunden und Besucherinnen geplant, sagte Furrer. Für Bewohner sowie Beschäftigte werde eine unterirdische Einstellhalle gebaut.

Gemeinde hofft auf Detaillisten

Dass die Gemeinde gerade im Liebefeld Ladenfläche und Wohnraum schaffen will, kommt nicht von ungefähr: Seit Längerem beklagen Bewohnerinnen und Bewohner, dass das Quartier in Bezug auf Gewerbe, Läden und Versorgung strukturelle Probleme aufweise. So hat das Liebefeld kein eigentliches Zentrum, sondern drei kleinere Subzentren: das Steinhölzli, das Gebiet um die Post Liebefeld und den Neuhausplatz. Sie alle stehen stark unter Druck, ist die Konkurrenz in der Stadt und im Könizer Zentrum doch (zu) stark. Besonders betroffen ist das Gebiet um den Neuhausplatz: Seit die Migros-Filiale vor einigen Jahren geschlossen wurde, geht der Umsatz der umliegenden Geschäfte stetig zurück. Neue Läden und Büros sollen die «Frequenz wieder steigern», sagt Furrer. Am besten ginge das, wenn ein Detaillist in den Neubau einziehen würde: «Ein solcher wäre für die Gemeinde Gold wert.»

Die Pläne für das Neubauprojekt liegen noch bis am 8. Februar in der Gemeindeverwaltung Köniz auf. (pd/lsb) (Der Bund)

steve5
January 15th, 2010, 10:17 AM
Wie hoch sind diese zwei Blöcke? (http://maps.google.ch/maps?hl=de&source=hp&q=bern&ie=UTF8&hq=&hnear=Bern&ll=46.948094,7.381032&spn=0.005757,0.041113&t=h&z=16&layer=c&cbll=46.947872,7.380352&panoid=GyfLzPbeHI2WCTno_7AVtg&cbp=11,340.2,,0,-10.03) Die haben ja über 20 Stockwerke! So hohe Häuser mit einem solchen Umfang sollten uns doch bekannt sein. Auch Name und Baujahr würde ich gerne wissen.

philippmaurice
January 15th, 2010, 11:07 AM
das sind die gäbelbach-hochhäuser.

baujahr ist, wenn ich mich recht erinnere, 1985. die höhe dürfte bei 80-85 metern sein. damit gehören sie mit dem münster, dem swisscom-hochhaus und den saali-häusern zu den höchsten gebäuden in bern.

die beiden türme sind extrem massiv wenn man davor steht...ich glaube gelesen zu haben das 4000 menschen dort leben (weiss jetzt halt nicht wie viel von der ganzen überbauung da miteinberechnet wurde).

http://www.bethlehem.bern.ch/bilder_titelseite/hauptfeld/KG%C3%A4%201.jpg

chadw_
January 15th, 2010, 11:09 AM
siedlung hohlenacker, baujahr 1985, höhe keine ahnung.

edit: zu langsam...

philippmaurice
January 15th, 2010, 11:33 AM
vielleicht zu langsam, aber mit holenacker dafür richtig.

hab da manchmal ein kleines durcheinander wenns gegen westen geht...tscharnergut, holenacker, gäbelbach - die sind ja alle beieinander.

steve5
January 15th, 2010, 11:46 AM
das sind die gäbelbach-hochhäuser.

baujahr ist, wenn ich mich recht erinnere, 1985. die höhe dürfte bei 80-85 metern sein. damit gehören sie mit dem münster, dem swisscom-hochhaus und den saali-häusern zu den höchsten gebäuden in bern.

die beiden türme sind extrem massiv wenn man davor steht...ich glaube gelesen zu haben das 4000 menschen dort leben (weiss jetzt halt nicht wie viel von der ganzen überbauung da miteinberechnet wurde).

http://www.bethlehem.bern.ch/bilder_titelseite/hauptfeld/KG%C3%A4%201.jpg

Ich zähle sechs Wohnungen pro Stockwerk, und auf der anderen Seite werden es wahrscheinlich nochmals etwa sechs sein. Ist wirklich speziell für die Schweiz ein Hochhaus mit diesem Umfang.

Wenn es zweimal 22 Stockwerke sind mal 12 Wohnungen mal drei Bewohner pro Wohnung = 1584 Bewohner, und mit den roten Dachwohnungen über 1600. Wurden die später hinzugefügt? Das sind ja anscheinend Maisonette-Wohnungen.

philippmaurice
January 15th, 2010, 11:54 AM
na dann betrifft die von mir genannte zahl wohl die gesammtüberbauung (hatte einfach sowas im kopf).

wie viele menschen wohnen eigentlich im lochergut?

steve5
January 15th, 2010, 12:13 PM
wie viele menschen wohnen eigentlich im lochergut?

Das Lochergut (1963-1966) hat 352 Wohnungen, 22 Stockwerke und ist 62m hoch.

Der grösste Block von Zürich ist der grössere der beiden Längsbauten der Grünau-Überbauung mit etwa 600 Wohnungen. Das Hochhaus hat pro Stockwerk nur sieben Wohnungen. Die gesamte Überbauung hat etwa 1'200 Wohnungen.

Luftbild der gesamten Überbauung (http://www.e-pics.ethz.ch/index/ETHBIB.Bildarchiv/images/ETHBIB.Bildarchiv_Com_FC24-8000-0335_23800.jpg)

Hochhaus (22 Stockwerke):

http://www.gruenau.ch/files/active/1/46_small.jpg

Längsbau (10 Stockwerke):

http://www.gruenau.ch/files/active/1/44_small.jpg

philippmaurice
January 15th, 2010, 12:39 PM
neue infos zum holenacker (http://skyscraperpage.com/diagrams/?buildingID=44001) die gebäude haben 26 stockwerke und sind nicht ganz 80 meter hoch.



deine überbauung erinnert an die telli-häuser in aarau.

die sind wohl was vom eindrücklichsten und gleichzeitig abschreckendsten in der schweiz.

http://telliportal.ch/user/images/0013_Telli1972.jpg

http://www.e-pics.ethz.ch/index/ETHBIB.Bildarchiv/images/ETHBIB.Bildarchiv_Com_FC01-5000-018_10919.jpg

steve5
January 15th, 2010, 01:08 PM
Ja die Gebäude der Telli-Überbauung sind etwa gleich lang wie die Grünau-Blöcke, aber noch etwas höher, etwa 15 Stockwerke. Hat sicher etwa 2'000 Wohnungen. Die grösste Überbauung der Schweiz ist aber die in Genf (http://maps.google.ch/maps?hl=de&source=hp&q=genf&ie=UTF8&hq=&hnear=Genf&ll=46.220981,6.109262&spn=0.003326,0.010278&t=h&z=18).

Und die zweitgrösste (http://maps.google.ch/maps?hl=de&source=hp&q=genf&ie=UTF8&hq=&hnear=Genf&t=h&ll=46.203515,6.09664&spn=0.006653,0.020556&z=17) wahrscheinlich auch, auf jeden Fall die mit dem längsten Gebäude der Schweiz

kriminalTANGO
January 16th, 2010, 04:02 PM
Zu Bern: http://de.wikipedia.org/wiki/Bern-Bethlehem

Zu Genf: http://fr.wikipedia.org/wiki/Les_Avanchets und http://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Lignon

Dort gibt's übrigens auch das: http://maps.google.ch/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=geneve&sll=47.559614,7.580611&sspn=0.120475,0.308647&ie=UTF8&hq=&hnear=Genf&ll=46.203092,6.134083&spn=0.007722,0.01929&t=h&z=16&layer=c&cbll=46.203048,6.133853&panoid=hZO9Ky4i3Fuu9YREl69LcA&cbp=12,1.49,,0,-8.72

steve5
January 29th, 2010, 10:08 PM
Wann wurde dieses Hochhaus (http://maps.google.ch/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=bern&sll=47.527449,7.645111&sspn=0.003155,0.010278&ie=UTF8&hq=&hnear=Bern&ll=46.959138,7.464212&spn=0.001439,0.010278&t=h&z=18&layer=c&cbll=46.959495,7.463985&panoid=mOsFtjkoKxarxu0DQjdQFQ&cbp=11,187.73,,0,-14.49) gebaut?