View Full Version : Berlin - Germania 3D


coolminx
August 30th, 2007, 09:39 AM
Animation I.
... Berlin ... Germania ... English Intro ...
uSrfp_uJiik&***********

coolminx
August 30th, 2007, 09:44 AM
Animation II.
... Berlin ... Germania ... black&white impressions ...
ShfwTElOgg8

coolminx
August 30th, 2007, 09:49 AM
Animation III.
... Berlin ... Germania ... Ancient Style ...
Q8I7CVU_VxY

coolminx
August 30th, 2007, 09:55 AM
Animation IV.
... Berlin ... Germania ... Spanish Eyes ...
O plano de Albert Speer para a reconstrução da cidade de Berlim que se passaria a chamar Germania, futura capital do Mundo
DaKz6ldVZTk

coolminx
August 30th, 2007, 10:00 AM
Animation V.
... Berlin ... Germania ... Deutsch Style ...
_G-Ef1APTpE

coolminx
August 30th, 2007, 10:14 AM
schade, dass Hitler nicht einfach (sagen wir 30 jahre lang, danach sturz und demokratie) nur seinem hobby architektur gefroent und den rest weggelassen hat, ...

denn: dann saehe Berlin jetzt aus wie eine mischung aus Coruscant und Naboo ... ;)

Pølser Hawkins III
August 30th, 2007, 10:43 AM
Bitte Youtube-Links ohne Autoplay einfügen! Es nervt saumäßig, wenn plötzlich irgendwelches Geschrei einsetzt.

coolminx
August 30th, 2007, 10:56 AM
unsinn. das ist fuer manches viel praktischer und sinnfaelliger ...

du solltest lieber an dir arbeiten, damit du nicht wegen so einem bloedsinn genervt bist... kuenstlich aufregen ist oefter mal eine stereotype ersatzhandlung. rumnoergeln scheint dir immanent zu sein. noch nie deine kommunikation beaeugt? und noch nie die idee gekommen, dass das kein muss ist? ehrlich, sowas kann man sich auch wieder abgewoehnen ;)

Pølser Hawkins III
August 30th, 2007, 12:15 PM
Kursreihe, jetzt wieder gefördert vom Berliner Sozialamt: "Soziale Kompetenz - sogar für Autisten". Solltest du dir nicht entgehen lassen.

George W. Bush
August 30th, 2007, 12:19 PM
Du regst dich ja schon wieder so künstlich auf.
Jetzt laß das doch mal sein. Alles muß man dir immer zweimal sagen.

Tannenschnaps
August 30th, 2007, 12:21 PM
Also mir gefällt das zumindest besser als das jetzt realisierte Band des Bundes.

Allerdings wurden für diese Bauten auch jede Menge hübsche Altbauten abgerissen, z. B. für die neue Reichskanzlei oder für das Haus des deutschen Fremdenverkehrs.

Pølser Hawkins III
August 30th, 2007, 12:34 PM
Für das kleine Plappermaul Bush ist bestimmt auch noch ein Platz frei.

Tannenschnaps
August 30th, 2007, 12:43 PM
10x die Nord-Süd-Achse entlang marschieren lassen. Dann ist Ruhe im Karton. :applause:

coolminx
August 30th, 2007, 01:31 PM
tannenschnaps...
Also mir gefällt das zumindest besser als das jetzt realisierte Band des Bundes.
mir auch, allerdings haette ich beides gerne ...


Allerdings wurden für diese Bauten auch jede Menge hübsche Altbauten abgerissen, z. B. für die neue Reichskanzlei oder für das Haus des deutschen Fremdenverkehrs.
stymmt. im grunde war diesbezueglich aber die kombination hitler/speer auch nicht viel anders als die kombination napoleon III./haussmann (uebrigens wie speer auch ein deutscher) in paris bei der modernisierung und aesthetisierung der stadt ...

hier nochmal zur erinnerung:
source: http://de.wikipedia.org/wiki/Georges-Eug%C3%A8ne_Haussmann

Georges-Eugène Baron Haussmann (* 27. März 1809 in Paris; † 11. Januar 1891 ebenda)
war ein französischer Präfekt und Stadtplaner.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/09/Portrait_haussmann.jpg/180px-Portrait_haussmann.jpg

Haussmann entstammte mütterlicherseits einer angesehenen pfälzischen evangelisch-lutherischen Pfarrersfamilie. Er wurde als zweitältestes Kind von vier Geschwistern als Sohn des Nicolaus Valentin Haussmann und seiner Ehefrau Eva Maria Henrietta Carolina, Tochter des deutschen Pfarrers, Jakobiners und Offiziers in napoleonischen Diensten, Georg Friedrich Dentzel, in Paris geboren und von diesem dort aus der Taufe gehoben. Haussmanns Vater, im höheren Militärdienst, starb 1876 hochbetagt als Offizier der Ehrenlegion.

Die Karriere Haussmanns erklärt sich zum Teil aus den engen Beziehungen, die seine Familie mit den Hofkreisen verband. Nach Abschluss eines Jurastudiums in Paris im Jahr 1831 diente er zunächst als Unterpräfekt in einer Reihe von Provinzstädten, wo er sein herausragendes Organisationstalent unter Beweis stellen konnte. Zu seinem Zuständigkeitsbereich gehörten unter anderem der Ausbau des Wegenetzes, die Schulverwaltung und die Wasserversorgung der Gemeinden. Napoléon III. wurde auf Haussmann vor allem durch dessen Arbeit in Yonne und Bordeaux aufmerksam. Er ernannte ihn 1853 zum Präfekten von Paris, damals Département de la Seine, einem Posten, den Haussmann bis 1870 innehatte und der ihn mit außergewöhnlichen Befugnissen ausstattet.

Napoléon III. erkannte in Haussmann den geeigneten Mann mit dem erforderlichen Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen, mit dessen Hilfe es gelingen konnte, seine hochgesteckten Ziele bei der radikalen städtebaulichen Umgestaltung von Paris zu verwirklichen. Ohne Zweifel betrachtete der Kaiser das Projekt als seine ureigenste Idee, auf deren Umsetzung er bis ins Detail achtete, für die es aber der Hilfe eines kongenialen, selbständig denkenden und handelnden Praktikers bedurfte. Die Wahl Haussmanns erwies sich als ein Glücksgriff.

Die Absichten, die der französische Kaiser bei seinem Projekt der Urbanisierung verfolgte, gingen im wesentlichen in drei Richtungen. Es sollte erstens das aus mittelalterlichen Wurzeln organisch gewachsene Paris zu einer modernen Metropole des Industriezeitalters umgewandelt werden, die sich darin mit Hauptstädten der konkurrierenden europäischen Weltmächte, London und Berlin, messen konnte. Dies erforderte vor allem den Ausbau des Verkehrsnetzes, die Sanierung ganzer Stadtviertel und die Schaffung eines die Hygiene fördernden Kanalisationssystems. In Fortsetzung barock absolutistischer Traditionen sollte das Stadtbild vor allem durch die Gestaltung monumentaler Sichtachsen geordnet und glanzvoll gestaltet werden, und bis in die Details (Monumente, Plätze, Parks) der imperialen Prachtentfaltung dienen. Die Rolle militärischer Rücksichten bei der "Haussmannisierung" von Paris (Truppentransporte, freies Schussfeld) wird zumeist überschätzt. Der Großteil der Interventionen (Straßendurchbrüche etc) fand in den "besseren Vierteln" des rechten Seineufers statt und kann eher als groß angelegte Immobilienoperation angesehen werden. Die Einwölbung des Canal Saint-Martin im Bereich der Bastille, die dem aufrührerischen Faubourg Saint-Antoine eine natürliche Verteidigungslinie nahm, hatte aber eindeutig militärischen Hintergrund.

Mit bemerkenswerter Rücksichtslosigkeit gegenüber den Bedürfnissen vor allem der ärmeren Bevölkerungsschichten und gegen die Bedenken traditionsbewusster Einwohner, die Kulturgut gefährdet sahen, wurden ganze Stadtviertel der Spitzhacke geopfert. Die aufkommende Kunst der Fotografie hat nur einige Erinnerungen an das alte Paris dokumentarisch bewahren können (Charles Marville).

Stattdessen entstanden ganze Straßenzüge neu, große Avenuen und Boulevards wurden wie Schneisen in die alte Bausubstanz geschlagen. Dabei entstanden auch großzügige Grünanlagen nach englischem Vorbild, zum Teil als Erweiterung und Neugestaltung vorhandener Anlagen (z. B. Jardin du Luxembourg, Bois de Boulogne).

Die Arbeiten konzentrierten sich im wesentlichen auf die Areale des Louvre, des Tuilerien-Palastes, die Zufahrtswege zum Hôtel de Ville, die Rue de Rivoli, die Umgebung der Oper, die Cité, die Grands Boulevards, die noch aus der Zeit Louis' XIV. stammten, und die Avenuen, die auf die Place de l'Etoile zulaufen. Insgesamt wurden Straßen von ca. 150 km Länge neu gebaut. Neue Gebäude entstanden: so z. B. die Markthallen Les Halles, die großen Bahnhöfe, verschiedene Theater.

Prägend für die Einheitlichkeit der neu entstandenen Gebäude war der damals durch die Académie des Beaux-Arts favorisierte Stil des Klassizismus. Hierin fand überwiegend das Repräsentationsbedürfnis einer neuen Bourgeoisie seinen Ausdruck. Haussmann trieb zudem die Eingemeindung der Vororte außerhalb des bereits 1840 geschleiften alten Befestigungsgürtels voran. Unter den Mitarbeitern, die Haussmann als Ingenieure und Städtebauer dienten, sind vor allem Jean-Charles Alphand (Bois de Boulogne, 1854), Jacques-Ignace Hittorff, Victor Baltard, Charles Garnier, Antoine Bailly und Louis Duc zu nennen.

Nach der Gründung der Dritten Republik musste Haussmann auf parlamentarischen Druck hin 1870 seine Posten aufgeben. Die öffentliche Kritik an seinen Unternehmungen hatte zugenommen. Als Deputierter Korsikas (1877-1881) beteiligte sich der Bonapartist Haussmann zum letzten Mal an öffentlichen Aufgaben. Als geschickter Unternehmer und Spekulant war er durch private Beteiligungen an den öffentlichen Ausschreibungen reich geworden. Sein Zeitgenosse Jules Ferry schuf angesichts der fantastisch anmutenden Pläne Haussmanns das Bonmot von "Haussmans fantastischen Rechnungen" (les comptes fantastiques de Haussmann, compte=die Rechnung - conte=die Erzählung), frei nach "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach. Er gab 1868 eine Broschüre mit diesem Titel heraus.

Nach Haussmann ist ein mehrere Kilometer langer Pariser Boulevard im 8. und 9. Arrondissement zwischen der Avenue de Friedland und dem Boulevard Montmartre benannt.

Haussmanns Umgestaltung von Paris zeitigte im 19. und 20. Jahrhundert nachhaltige Beispielswirkungen auf andere europäische Großstädte. Vor allem in den Plänen Mussolinis und Hitlers für ihre jeweiligen Reichshauptstädte und im Stalinismus war auch jenes autoritäre Durchgreifen der Staatsspitze angelegt, auf das ein Haussmann zählen konnte. Die Durchbrüche der Via della Conciliazione in Richtung Petersdom und der Via dei Fori Imperiali in Richtung Kolosseum in Rom, die geplanten beiden "großen Achsen" im Berlin (bzw Germania) der Pläne Albert Speers aber auch Ceausescus "Boulevard des Sieges des Sozialismus" (heute Boulevard Unirii), dem in den 1980er Jahren etwa 7 km² der Altstadt von Bukarest geopfert wurden, bezeugen ein Weiterwirken der Haussmann'schen Konzeptionen vor allem unter diktatorialen Verhältnissen.(...)



ps: mal halte generell fest: von menschen abgesehen, die nicht sehr erbaut sind, das sie aus ihren buden rausfliegen, gabs auch damals die traditionalisten, die gegen aenderungen waren. die vorgaenger derjenigen, die das heute toll finden und unbedingt ueberall das nachbauen wollen ;)

coolminx
August 30th, 2007, 05:45 PM
Bis auf den Sturz und die darauffolgende Pseudo-Demokratie, gebe ich dir absolut Recht :applause:
wieso das denn?
du weisst doch noch gar nicht, welche demokratie daraus erwachsen waere?
welche haettest du denn gern?
oder haettest du gar keine gern?

Ludi
August 30th, 2007, 06:14 PM
Wenn der Bund die Schulden Berlins übernimmt können wir uns dieses schicke Stadtviertel da ja vielleicht dann leisten^^

Nene, aber sieht schon cool aus, einige Projekte waren wirklich beeindruckend, natürlich nur die Bauprojekte die sie so vor hatten.

Max BGF
August 31st, 2007, 10:30 PM
Kursreihe, jetzt wieder gefördert vom Berliner Sozialamt: "Soziale Kompetenz - sogar für Autisten". Solltest du dir nicht entgehen lassen.Auf alle Fälle: :banana:

Danke aber auch @coolminx für die Parallele Napoleon/Haussmann - Hitler/Speer. Und für den Artikel.

Alles in allem führt Dich dieser Thread weiter in Richtung des alten Trance, was wir ersehnen, so müssen wir uns nicht umgewoehnungen.
Du bestehst eben nicht nur aus Gefaseln, sondern auch Inhalten sowie der Gabe, mit medialen Inhalten in fast schon tollpatschiger Regelmäßigigkeit gegen sinnvolle Standards zu verstoßen.

Kampflamm
September 1st, 2007, 01:52 AM
Seitdem man hier Youtube-Videos direkt reinstellen kann, ist ein neues Trance-Zeitalter angebrochen.

Max BGF
September 1st, 2007, 05:30 AM
^^ So eine Sequenz von fünf Youtube-Videos eignet sich hervorragend, in einer halben Stunde zusammenzufassen, was uns Trance eigentlich sagen will.

coolminx
September 1st, 2007, 06:14 AM
dass stuttgart langweilig ist? ;)

apropos, da faellt mir doch glatt ein...: im grunde ist es ja einfach so, dass diese Germania-videos mit ihrem monumentalem Wagner-likem sound und pathos einerseits eine Imperium Romanum/Antike assoziation, andererseits eine heroische 'Lord of the Ring' atmosphaere erzeugen ...

in bezug auf letzteres waere Berlin folglich Gondor bzw. Ausdruck des grossen umbruches in middle earth, Stuttgart hingegen das friedlich vor sich hinschlummernde Auenland - und nicht nur wegen der huegelchen ... :lol: :yes:


ps: yep, i know, fuer manche waere Berlin eher Mordor ... :crazy2:

Max BGF
September 1st, 2007, 07:46 AM
Ärgert es Dich nicht so langsam, daß mir dieses Stuttgart=langweilige Pampa-:blahblah: einfach völlig Wurst ist. Du kennst sicher den Spruch mit der deutschen Eiche...

Laß es uns weiter so handhaben: Du breitest Deine gehörten und gefühlten Vorurteile aus, ich spreche über Dinge, die ich gesehen habe sowie Fakten, die allgemein zugänglich sind. Ok?


Auch was Vergleiche angeht, müssen wir nicht in Phantasiewelten flüchten:
Stuttgart = San Franzisco
Berlin = Los Angeles, nur kälter und sozialistisch regiert, dafür mit Autoflammen, Pfaueninsel und Glämmerkrawall.

:cheers:

Andi_777
September 1st, 2007, 02:56 PM
Germania-Videos mit "Wagner(!)" ist schon recht eindeutig.

KoolKeatz
September 2nd, 2007, 12:53 PM
San Francisco = Stuttgart ? :lol:
Frisco dürfte so ziemlich die letzte Stadt sein, die etwas mit Stuttgart gemein hat. Und auch keine in der sich Neocons wie Max wohlfühlen würden, viel zu alternativ.

MPOWER
September 2nd, 2007, 01:31 PM
Detroit säuft gerade ab, also lieber nich. :lol:

Max BGF
September 2nd, 2007, 01:46 PM
San Francisco = Stuttgart ? :lol:
Frisco dürfte so ziemlich die letzte Stadt sein, die etwas mit Stuttgart gemein hat.Gemeinsamkeitenmatrix
StuttgartXDetroit: Wenig.
StuttgartXCincinnati: Einiges
StuttgartXSan Francisco: Viel

Du siehst, Frisco hat viel mit Stuggi gemein, wobei ich im Zweifel Neckar gegen Pazifik tauschen würde. Zugegeben.


Und auch keine in der sich Neocons wie Max wohlfühlen würden, viel zu alternativ.KoolKeatz, die Äußerung kann man Dir nachsehen, den Ruf hab ich schließlich gut gepflegt. :cheers: Glaube aber kaum, daß eine Welt gefiele, die stockneocon und rein gewinnwirtschaflich orientiert wäre. Vergiß nicht, daß einen erst die Alternativen richtig schmunzeln lassen. Abgesehen von ihrer politischen Macke kann man mit Linken auch ganz nette Zeiten verleben.

Außerdem ist mitte-rechts nicht gleich mitte-rechts. Der Trance ist irgendwie auch ein Neocon. Während aber links alle möglichen Gruppierungen und Richtungen eine Medienplattform bekommen und inzwischen allein drei Parteien im BT sitzen, gibt es in den Medien für alles rechts der FDP fast nur zwei Möglichkeiten: CDU-Parteilinie oder unanständig.

Vergleiche mal mit der Weimarer Zeit, Quelle Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Republik#Parteien_der_Weimarer_Republik) :

Nicht alles Nazis, noch nicht einmal rechts des Zentrums:

Liste der Parteien (vom linken zum rechten Rand des Parteienspektrums)
Kommunistische Partei Deutschlands (KPD, ab 1918)
Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD, bis 1922 – formal bis 1931)
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Deutsche Zentrumspartei (Zentrum)
Deutsche Demokratische Partei (DDP), ab 1930 Deutsche Staatspartei
Bayerische Volkspartei (BVP)
Deutsche Volkspartei (DVP)
Deutschnationale Volkspartei (DNVP)
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)

und eine Reihe kleinerer Parteien Reichskanzler der Weimarer Republik
Bayerischer Bauernbund
Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei (Landvolk)
Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei)
Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (Volksrechtpartei)
Deutschvölkische Freiheitspartei
Freiland-Freigeld-Freiwirtschaft (FFF) – Partei der Freiwirtschaftsbewegung Silvio Gesells
Christlich-Sozialer Volksdienst (Evangelische Bewegung)
Deutsch-Hannoversche Partei (Welfen)
Deutsche Vaterlandspartei des Wolfgang Kapp

Man sollte also zwischen Vielfalt und veröffentlichter Vielfalt unterscheiden.

Max BGF
September 2nd, 2007, 01:59 PM
Schwäbischer Welfe?

erbse
November 10th, 2007, 07:59 PM
Heute um 20.05 Uhr auf N24: Germania - Hitlers Größenwahn

Würde bestimmt auch der traense aka kuhle minks gefallen.

Ludi
November 11th, 2007, 06:52 PM
Heute um 20.05 Uhr auf N24: Germania - Hitlers Größenwahn

Würde bestimmt auch der traense aka kuhle minks gefallen.

Größenwahn gefällt mir, solange es um Bauwerke und Architektur geht^^

Man hätte Hitler bissel Berlin aufpolieren lassen sollen und ihn erst dann stürzen sollen, aber ohne die pösen Bomben die alles putte macht haben. ^^

Tannenschnaps
November 11th, 2007, 09:27 PM
Naja, da hätte Onkel Adolf mindestens genau die gleiche Menge an Gebäuden zerstören lassen, wie es später die Bomben getan haben.

So glorious waren die Gebäude dann auch wieder nicht. Hätte der langweiligen Architektur der Ära Stimmann Konkurrenz gemacht (mal die Sorte Stein und mal die andere).

An der Stelle stand vorher auch ein recht ansehliches Gebäude, bis man irgendwie keinen Gefallen am alten Haus mehr finden konnte und stattdessen sowas hier bauen ließ:

http://www.koopiworld.de/berlin/pics/berlin10.jpg

Oder aber der Abriss der alten Kandelaber von "Unter den Linden"...diese hat man dann durch irgendwelche drittklassigen "Dorflampen" ersetzt, wie man hier gut erkennen kann:

http://www.ushmm.org/museum/exhibit/online/olympics/images/d50-7.jpg

Kampflamm
November 11th, 2007, 11:41 PM
Da sieht man mal wieder, dass die Vorkriegsarchitektur auch schon beschissen war.

http://farm1.static.flickr.com/202/452166599_71561e9a22.jpg

Max BGF
November 12th, 2007, 01:27 AM
Was will man anderes von solchen erwarten, die meinen, Kunst könne entartet sein :?

Kampflamm
November 12th, 2007, 01:32 AM
Meinst du die Schweizer?

Tannenschnaps
November 12th, 2007, 02:29 AM
Nazi-Wohnhäuser. Sehr betonkopfig:

http://www.g-haase.de/img/my/h/ostseestrasse/suedseite_1932.jpg


Hier eine überaus braune Volkssturm-Brutstätte mit stylischem Arier an der Ecke:

http://www.g-haase.de/img/my/h/ostseestrasse/suedseite_30iger-ostecke.jpg

Das Auge erblickt immer neue NS-Eyecatcher. Die angenehme Bebauung am Ufer der Spree lädt zum Verweilen ein:

http://www.phoenix.de/fm/8/germania.jpg

Von Himmler's SS-Ordensburg Quatsch fangen wir lieber gar nicht erst an. Herrje...


Nun...danach wurde sowieso alles zerbombt. Sehr gemein. Als Ausgleich fordere ich die Umsetzung von Le Corbusiers Plan für die Umgestaltung der Innenstadt/"Altstadt" von Paris:

http://www.nyu.edu/classes/reichert/sem/city/images/207a.jpg

http://eras.free.fr/images/corbu/voisin3.jpg

Lake
November 12th, 2007, 11:14 AM
AFAIK war das nicht wirklich ein konkreter Plan, sondern eher das ,was man heute als Projektstudie, Machbarkeitsstudie oder mit irgendeinem cool-tönendem englischem Begriff bezeichnen würde- ^^

Tannenschnaps
November 12th, 2007, 11:27 AM
Auf so eine Idee muss man aber erstmal kommen. :crazy:

Andi_777
November 12th, 2007, 03:07 PM
Ogott wie furchtbar!
Ähnliches projektstudierte man auch für die Friedrichsstadt...