View Full Version : Vorarlberg - Tunnelneubau


Energy2003
November 21st, 2007, 03:36 PM
nachdem der Achraintunnel und 2. Pfänderröhre in vollem Gange sind, wird das wohl der nächste (letzte) große Tunnel der nächsten Jahre ...

anbei offiz. Informationen:


Bestvariante zeichnet sich ab - Information am 27.11. im Montforthaus

Vor zwei Jahren wurde vom Land Vorarlberg, der Stadt Feldkirch und der Marktgemeinde Frastanz der Prozess „Verkehrsplanung Feldkirch Süd“ gestartet. In Absprache mit Verantwortungsträgern in Liechtenstein wurde seither unter Einbindung von engagierten BürgerInnen, Interessensvertretern und Anrainern diverse Möglichkeiten zur nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssituation im Großraum Feldkirch untersucht.

In Sachen Straßenbau - der ausdrücklich nicht als einziger Ausweg beschrieben ist - zeichnet sich jetzt eine Bestvariante ab. Die interessierte Bevölkerung ist am Dienstag und Mittwoch kommender Woche in Feldkirch und Frastanz geladen, sich über den aktuellen Stand in dem Verkehrsplanungs-Prozess zu informieren.

Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung gesucht

Die Verkehrssituation in der Stadt und Region Feldkirch ist unbefriedigend. Zwar gelang es in den letzten Jahren mit großem Aufwand, das Fahrradfahren und den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten - was sich beispielsweise in einer Steigerung der Stadtbus-Fahrgastzahlen auf zuletzt über fünf Millionen pro Jahr zeigt.
Trotzdem spitzt sich die Situation auf den Straßen seit Jahren weiter zu: Verkehrsstaus gerade zu Stoßzeiten führen zu Stress und zusätzlichen Schadstoffbelastungen sowie zu weiträumigem Ausweichverkehr auch in Wohnquartiere.

Um die Situation nachhaltig und großräumig zu verbessern, wurden in den vergangenen zwei Jahren weitere Möglichkeiten zur Vermeidung von PKW- und LKW-Verkehr aufgezeigt und teilweise - zum Beispiel durch weitere Fahrplan-Verbesserungen gerade im ÖPNV zwischen Liechtenstein und Feldkirch - bereits umgesetzt. Es wurde auch eine Studie über die Potenziale einer S-Bahn zwischen Feldkirch und Liechtenstein erstellt und demnächst wird von international renommierten Experten auch die Frage unter die Lupe genommen, ob die Verkehrssituation realistisch auch ohne neuen Straßenbau, einzig durch bestehende und/oder neue Öffentliche Verkehrsmittel nachhaltig verbessert werden kann.

Detaillierte Begutachtung von 15 Varianten

Seit Beginn des Planungsprozesses Ende 2005 wurden von den Verkehrsexperten in Zusammenarbeit mit der Politik und der interessierten Bevölkerung auch 15 verschiedene Varianten für eine neue Straßenführung untersucht. Mögliche Schadstoffentlastung, weiträumige Auswirkungen auf den Verkehrsfluss, Kosten für Bau und Erhaltung, Naturverbrauch und vieles mehr wurden dabei unter die Lupe genommen.

Nach unzähligen Gesprächen, Berechnungen und bisher vier großen Öffentlichen Veranstaltungen wurden von diesen 15 Varianten bis zum Sommer 2007 insgesamt 13 ausgeschieden. Die verbliebenen beiden Varianten wurden seither noch eingehender überprüft und berechnet.

Diese Überprüfung führte in großer Übereinstimmung der Experten zu einer klaren Reihung - die so genannte „Variante 5.3“ erfüllt die geforderten Kriterien von allen untersuchten Möglichkeiten deutlich am besten.

Einladung zur Informationveranstaltung

Wie es zu diesem Ergebnis gekommen ist, das soll bei zwei weiteren großen Öffentlichen Versammlungen erläutert werden. Dabei sind alle interessieren BürgerInnen aufgerufen, sich zu informieren, ihre Fragen an die anwesenden Experten und Politiker zu stellen und ihre Meinung einzubringen!

„Wie schon bei den bisherigen Veranstaltungen in den vergangenen zwei Jahren werden wir auch diesmal alle Fragen, Bedenken und Meinungen festhalten und im Fortgang des Planungsprozesses auch entsprechend berücksichtigen“, versichert Reinhard Tötschinger, der mit der Gesamtkoordination der „Verkehrsplanung Feldkirch Süd“ betraut ist.

Er und alle anderen beteiligten Experten und Politiker freuen sich also auf regen Besuch und aktive Beteiligung möglichst vieler BürgerInnen.

Energy2003
November 27th, 2007, 02:42 PM
Die Prüfung von ursprünglich zwölf Straßenbauvarianten ergab als beste Lösung ein Projekt, das vier Tunnel – von der Felsenau, aus der südlichen Innenstadt, vom Kapfweg und aus Tisis – in einem unterirdischen Kreisverkehr zusammenführt. Für das Tunnelportal Tisis sind noch zwei Möglichkeiten in Diskussion; die Kosten sind mit 132 bzw. 143 Millionen Euro veranschlagt.

http://activepaper.tele.net/vntipps/Verkehrsplanung_Bestvariante_Feldkirch.pdf



jetzt meine Frage an die Profis:

Gibt es ein ähnliches Projekt in Ö / EU bei dem mehrere verschieden Tunnels aus unterschiedlichen Stadtteilen in einem unterirdischen Kreisverkehr münden ?

U3065
November 27th, 2007, 02:45 PM
Die Prüfung von ursprünglich zwölf Straßenbauvarianten ergab als beste Lösung ein Projekt, das vier Tunnel – von der Felsenau, aus der südlichen Innenstadt, vom Kapfweg und aus Tisis – in einem unterirdischen Kreisverkehr zusammenführt. Für das Tunnelportal Tisis sind noch zwei Möglichkeiten in Diskussion; die Kosten sind mit 132 bzw. 143 Millionen Euro veranschlagt.

http://activepaper.tele.net/vntipps/Verkehrsplanung_Bestvariante_Feldkirch.pdf



jetzt meine Frage an die Profis:

Gibt es ein ähnliches Projekt in Ö / EU bei dem mehrere verschieden Tunnels aus unterschiedlichen Stadtteilen in einem unterirdischen Kreisverkehr münden ?

Ich glaube in Luzern gibts so was Ähnliches...

Bernhard2
November 27th, 2007, 03:23 PM
Ich glaube in Luzern gibts so was Ähnliches...

Luzern Stadt? War ich schon oft, wüsste nicht wo das sein könnte. :?
Oder sonstwo im Kanton?

Energy2003
December 13th, 2007, 10:28 AM
http://www.vorarlberg.at/pdf/mappe_fk_sued3_teil1.pdf

auf Seite 16 ist das Bild so wie es mal aussehen soll


aber auch die restlichen Seiten sind recht interessant für Themeninteressierte

Energy2003
February 26th, 2008, 11:37 AM
war gestern auf einer Veranstaltung bei der der betroffenen Bevölkerung Diskussionsmöglichkeiten geboten wurden.

katastrophe wie es da zugegangen ist.

aber es sieht danach als ob 100 Betroffene nicht ca. 40.000 Entlastete übertönen können :)

Bahnsteig4
February 26th, 2008, 05:39 PM
^^ Gut so.

rheintram
March 6th, 2008, 02:34 AM
Diese Tunnel sind großer Schwachsinn und wer glaubt damit nur irgendjemanden entlasten zu können irrt. Denn die Leute fahren ja alle selber dauernd Auto und nicht der Durchzugs- sondern der Ziel- und Quellverkehr ist das Problem. Aber kein Politiker traut sich den Leuten zu sagen: Wenn euch die Autos stören fährt halt weniger damit rum. Nein die versprechen alle das Blaue vom Himmel runter. Dann baut man halt eine neue Umfahrung und komisch, die Autos sind immer noch da...

Das Geld müsste man in den Bahn Südtunnel Richtung Liechtenstein stecken. Das ist ein super Projekt. Geplant bzw. möglich wären drei unterirdische S-Bahn Stationen in Feldkirch (Rösslepark, Schulzentrum und LKH Fk). Mehr dazu gibt's hier: http://tram.afterdarknet.at/forum/index.php?topic=57.0

Energy2003
March 6th, 2008, 10:54 AM
ja klar. das will ich sehen was ein unterirdisch geführter Zug mit 3 Haltestellen auf 2 km Luftlinie kostet

rheintram
March 6th, 2008, 12:25 PM
ja klar. das will ich sehen was ein unterirdisch geführter Zug mit 3 Haltestellen auf 2 km Luftlinie kostet

Und was kosten die ganzen Straßentunnel?? Die gibt's auch nicht gratis!

In dem Artikel den du anfangs gepostet hast steht eh drinnen:

Es wurde auch eine Studie über die Potenziale einer S-Bahn zwischen Feldkirch und Liechtenstein erstellt und demnächst wird von international renommierten Experten auch die Frage unter die Lupe genommen, ob die Verkehrssituation realistisch auch ohne neuen Straßenbau, einzig durch bestehende und/oder neue Öffentliche Verkehrsmittel nachhaltig verbessert werden kann.

Wart doch mal die Studie ab. Alles ist möglich! Die Bahn kostet viel weniger als der Straßenbau, schau dir doch mal die unterschiedlichen Investitionsvolumen an.


In Sachen Straßenbau - der ausdrücklich nicht als einziger Ausweg beschrieben ist - zeichnet sich jetzt eine Bestvariante ab.

Energy2003
March 6th, 2008, 12:36 PM
puh, bei allem Respekt, aber BAHN interessiert keine Sau.


weder die LKWs noch die Leute die in der Schweiz arbeiten fahren, noch die Deutschen die in die Schweiz in den Urlaub fahren !

AUTOTUNNEL muss her.

und ich habe mir die Lage des Tunnels angesehen und bin sehr zufrieden; auch das Entgegenkommen mit den Bewohnern von Tisis ist ok

was keiner zu schnallen schien bei der Präsentation ist, das der Verkehrsfluss INNERHALB bzw. FÜR Feldkirch sich erheblich verbessert

rheintram
March 6th, 2008, 01:06 PM
Vielleicht ist ein Straßentunnel sogar sinnvoll, das kann sein, auch wenn ich es bezweifle!

Du wirst mir aber doch zustimmen, dass nicht nur die LKWs, die Transit LKWs, am Verkehr Schuld sind, oder etwa doch? Der Ziel- und Quellverkehr ist das Problem. Also genau die Leute die entweder von Feldkirch wo hin fahren oder nach Feldkirch fahren. Oder auch nur innerhalb Feldkirchs fahren. Die wird es einfach immer geben! Das muss man einfach akzeptieren. Man kann nur Alternativen dazu anbieten, welche den Verkehr verlagern. Z.B. auf die Schiene. Denn die hat viel mehr Kapazität als ein Bussystem, das ja auch wieder Lärm und Verkehr verursacht.

Ob man jetzt 3 Stationen braucht oder nicht, sei dahingestellt. Aber Sinn macht es jedenfalls.

Bahnsteig4
March 7th, 2008, 04:42 PM
Ein reiches Land wie Vbg sollte sich doch beides leisten können, odr? Straße UND Schiene.

rheintram
March 7th, 2008, 05:11 PM
Ein reiches Land wie Vbg sollte sich doch beides leisten können, odr? Straße UND Schiene.

Das ist keine Frage des sich-leisten-könnens, sondern der Verkehrspolitik. Und in Vorarlberg wird generell einfach die Straße massiv bevorzugt.

Energy2003
March 7th, 2008, 05:15 PM
naja, Achraintunnel und 2. Pfändertunnel-Röhre kosten einige 100 Millionen Schilling ... ist ja auch nicht grad gratis.

U Bahn in Städten finde ich perfekt, aber alles andere als die Strasse ist hier in FK derzeit fehl am Platz. aber dadurch das (offiziell) noch nicht mal entschieden wurde, dauert das sowieso ewig, bis der tatsächlich mal da ist

Energy2003
November 19th, 2008, 02:36 PM
Feldkirch - Herbe Kritik am Planungsprozess für eine Südumfahrung Feldkirch üben Transformsprecher Andreas Postner und Andrea Matt von der Liechtensteinischen Gesellschaft für Umweltschutz (LGU).

„Die Planungsprozesse stoppen sowohl dort, wo der Nachbarstaat beginnt, als auch dort, wo genauere Analysen den massiven Straßenausbau verhindern würden“, behauptet Postner. Darüber hinaus ist der Prozess aus seiner Sicht „weder ausreichend fundiert, noch konform im Hinblick auf die Alpenkonvention“. Und Zukunftsentwicklungen wie „die extreme Verknappung von fossilen Ressourcen oder der sich verschärfende Klimawandel“ würden völlig ausgeblendet, kritisiert Postner. „Politik und Verkehrsplaner haben die Dramatik der zukünftigen Risiken noch nicht realisiert“. Andrea Matt mahnte „eine gemeinsame Vorgangsweise“ von Liechtenstein und Vorarlberg ein. „ Aktuelle Studien von Vorarlberg und Feldkirch beschränken sich aufs Betrachten der österreichischen Seite“, so Matt.

Zwei große Infoabende

In Vorarlberg habe in Sachen Verkehrsplanung „noch nie ein derart breit angelegter Planungsprozess“ stattgefunden, kontert Verkehrslandesrat Manfred Rein der Kritik. Liechtenstein sei „immer eingeladen gewesen“.

Zwei Informationsabende

Am Bau neuer Straßen werde man trotz einer „Variante 0+“ nicht völlig vorbeikommen, sagt Rein. Und verweist auf zwei Infoabende am 25. November in Pförtnerhaus Feldkirch und 26. November in Frastanz. Dort würden Portalvarianten für Tisis sowie aktuelle Ergebnisse von Studien präsentiert. Konkrete Entscheidungen erwarte er sich ab dem Frühjahr 2009.

rheintram
November 21st, 2008, 11:09 PM
Ich denke, dass sich alle vernünftigen Menschen zumindest darauf einigen können, dass man natürlich Liechtenstein mit einbezieht in eine Lösung. Der Verkehr hört ja auch nicht an der Grenze auf.

Energy2003
November 21st, 2008, 11:10 PM
aber der Verkehr kommt vor der Grenze wieder raus aus dem Berg ;)

Energy2003
November 27th, 2008, 01:55 PM
Online gestellt: 27.11.2008 12:41 Uhr

Feldkirch - Der Verein TRANSFORM Vorarlberg und ihr Vorsitzender Andreas Postner wehren sich gegen die in der letzten Woche präsentierten Vorschläge von Stadt Feldkirch und Land Vorarlberg zur Verkehrslösung in Feldkirch.

„30 - 40 % mehr CO2 gegenüber heute, und 200 Millionen Euro teure Umbauten das kann nicht die Zukunftslösung für Feldkirch sein", so Andreas Postner im Gespräch mit VOL Live. Bürgermeister Berthold favorisiert eine Lösung der Probleme mit neuen Straßen- und Tunnelbauten.

Laut Postner hätten die Politiker nicht einmal die Interpretation eines Grazer Gutachters abgewartet, dieser saß noch im Zug von Graz nach Feldkirch, als Bürgermeister Berthold und LR Rein bereits eine Pressekonferenz abhielten. Der Grazer Gutacher, Dr. Gerald Röschl musste unverrichteter Dinge wieder die Heimreise antreten, stellte allerdings in seinen Untersuchungen fest: „ Das es weder Wirtschaftliche und schon gar keine Ökologischen Gründe für die Straßen und Tunnelvariante gibt", kritisiert Postner weiter.


Neue dritte Variante von TRANSFORM

Aufgrund der Analysen und Untersuchungen von Dr. Röschl schlägt TRANSFORM jetzt die Untersuchung einer Bahn plus Straßen Lösung vor. Dabei soll es eine Südeinfahrt für ein Bahn/Straßenbahn Modell geben, sowie einen etappenweißen Straßenausbau in der Feldkircher Innenstadt, unter anderem mit einer Anbindung des Stadtteils Tosters. Dabei sollen innerstädtisch drei Bahnhaltestellen geschaffen werden, und somit die Straße entlastet werden. „Es geht doch darum das der meiste Verkehr von Rankweil und Altenstadt Richtung Zentrum fließt, und nicht von Frastanz nach Feldkirch. Da würde die 200 Millionen Euro teure Straßenvariante gar nichts bringen", stellt Postner klar. „Wir fordern jetzt eine Untersuchung unseres Vorschlags, und dann soll das ganze öffentlich in einem Hearing diskutiert werden", so der TRANSFORM Sprecher abschließend.

mit dem rot markierten Punkt stimme ich voll überein

Energy2003
March 11th, 2009, 12:42 PM
Feldkirch: Weichen für die Verkehrspolitik werden gestellt

Feldkirch - Am Dienstag wird die Feldkircher Stadtvertretung über die Ergebnisse der im Herbst 2005 gestarteten "Verkehrsplanung Feldkirch Süd" beraten und abstimmen.

Ebenso wird ein neuer Gesamtverkehrsplan beschlossen, der die grundsätzliche Verkehrspolitik der nächsten 10 bis 15 Jahre für die Stadt Feldkirch vorgibt.

„Die Intensität der Beratungen und die Qualität der Ergebnisse machen mich zuversichtlich, dass die Stadtvertretung beiden Plänen mit großer Mehrheit zustimmt und dass deren Umsetzung die Mobilität in der Stadt Feldkirch in den nächsten Jahren massiv positiv verändert", so Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold.

Nach unzähligen Expertenrunden, zehn großen Informationsveranstaltungen, Berechnungen, Diskussionen und Planungen liegt in Sachen „Südumfahrung" ein Lösungsvorschlag vor, von dem sich die Stadt eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in der Innenstadt, aber auch eine nachhaltige städtebauliche Entwicklungsmöglichkeit verspricht. Die „Bestvariante 5.3." sieht einen unterirdischen Kreisverkehr und vier Tunnelarme mit Portalen in der Felsenau, in Tisis, im Bereich Innenstadt/Duxgasse (hä???? dort ist Schulzentrum) sowie im Betriebsgebiet Tosters vor. Die Gesamtlänge der Tunnelarme beträgt 3470 Meter. (vgl. Achraintunnel: 3340 Meter)
Die „Variante 5.3" zeichnet sich im Vergleich mit den anderen Straßenvarianten dadurch aus, dass
- die Senkung der verkehrsbedingten Belastungen (Luftschadstoffe und Lärm) hoch ist,
- die Schutzgebiete wie das „Frastanzer Ried" unberührt bleibt, und
- sowohl die Feldkircher Altstadt, als auch das LKH und die Siedlungs- und Betriebsgebiete verbessert an das hochrangige Straßennetz angebunden sind.
- Zur Sicherstellung einer nachhaltigen Entlastungswirkung wurden Begleitmaßnahmen zu einer „Variante 5.3" im bestehenden Straßennetz erarbeitet.

Untersucht wurde im Rahmen des Prozesses auch, ob die Entlastungsziele auch durch neue ÖPNV-Angebote und ohne neuen Straßenbau erreicht werden könnte. Dies ist aber, wie der mit dieser Frage befasste Experte DI Röschel bestätigte, nicht möglich. Zwingender Bestandteil des Lösungsvorschlages „5.3." sind aber begleitende Maßnahmen wie die weitere Forcierung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Sanften Mobilität. Die Landesregierung wird ersucht, diese Variante 5.3 so zu realisieren, dass die ebenfalls weiter zu verfolgende Zukunftslösung für die Bahn mit einer Südeinfahrt und Haltestellen im unmittelbaren Bereich der Innenstadt nicht behindert wird. Die Kosten für die Variante 5.3 werden mit 160 Millionen Euro angegeben.


Neues Gesamtverkehrskonzept

Der 1985 erstellte „Generalverkehrsplan" war in den letzten zwei Jahrzehnten Basis für eine Reihe von wichtigen und zukunftsweisenden verkehrspolitischen Entscheidungen wie der damals umstrittenen Einführung der Parkplatzbewirtschaftung, der Einrichtung der Fußgängerzone Innenstadt und der Verkehrsberuhigung in vielen Wohnstraßen.

Im Sommer 2007 wurde mit der Erstellung eines neuen Gesamtverkehrskonzeptes Engagierte freiwillige FeldkircherInnen, Vertreter politischer Parteien und verschiedene geladene Bevölkerungs- bzw. Interessensgruppen übten in einer „Begleitgruppe" bei drei großen Mobilitätskonferenzen maßgeblichen Einfluss auf die Resultate dieses Planungsprozesses aus.

Das nun vorliegende Gesamtverkehrskonzept versteht sich als Richtschnur für die Verkehrspolitik der Stadt Feldkirch in den nächsten 10 bis 15 Jahren. Es soll ein für Politik und Verwaltung verbindliches Arbeitsinstrument sein, aufgrund dessen die verkehrsplanerischen und verkehrspolitischen Aktivitäten der nächsten Jahre konzipiert und koordiniert werden.


Das Gesamtverkehrskonzept formuliert eine ganze Reihe an unterschiedlichen Zielsetzungen, um das Verkehrsaufkommen verbessert abzuwickeln und attraktive Rahmenbedingungen für die Alternativen zum eigenen Auto zu schaffen.
- Zusätzliche und -Sichere Verbindungen für Radfahrer und Fußgänger
- Die weitere Verbesserung des Bus- und Bahnangebotes sowie eine
- Bestmögliche Abwicklung des motorisierten Verkehrs sind

Leitziele, für deren Erreichung im GVK auch konkrete kurz- mittel- und langfristige Maßnahmen definiert worden sind.
Nach der Beschlussfassung durch die Stadtvertretung wird mit einer ersten Bürgerinformations¬veranstaltung am 24. März 2009 im Montforthaus eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit über die wesentlichen Inhalte des Gesamtverkehrskonzeptes gestartet.

Quelle: Stadt Feldkirch

thun
March 11th, 2009, 09:05 PM
Mittelfristig wird ein Tunnel Lindau - St. Margareten zwecks Vermeidung bösartiger Wegelagerei unumweichlich sein. Selbiges gilt auch für Garmisch - Sterzing. ;)


Ich bin mir sehr sicher, dass es irgendwo in einer schweizer Stadt einen unterirdischen Kreisverkehr gibt. Glaube aber nicht, dass es Luzern Stadt war.

Energy2003
March 14th, 2009, 06:50 PM
http://www.frauenfeld.ch/xml_1/internet/de/application/d1/d178/f179.cfm


angeblich der erste unterirdische Kreisverkehr entsprechender Grösse

u.U. werde ich mir das demnächst mal anschauen, muss ja ohnehin gelegentlich in die Richtung

rheintram
March 14th, 2009, 09:02 PM
In Innsbruck gibts auch einen doppelgeschossigen Kreisverkehr.

Energy2003
March 14th, 2009, 10:07 PM
^^ unterirdisch ?! (wo?)