View Full Version : Berlin | Flughafen Tempelhof: Zukunft?


Ludi
December 10th, 2007, 03:23 PM
Wollte mal Umfrage machen, was ihr euch so vorstellt oder wünscht.

Waxo Khana
December 10th, 2007, 03:35 PM
Ich könnte mir eigentlich gut vorstellen das dort ein Center-Parcs gut hinpassen würde.

Mit einem schönen Aqua-mundo und Aqua-Sana, einer großen Parklandschaft usw.

Ein Gebiet der Erholung inmitten der trubeligen Stadt.


So ein Center-Parcs bietet recht viele Arbeitsplätze (vorallem im Bereich schwach ausgebildete Arbeitskräfte und würde eine Menge Menschen in Lohn und Brot zurückführen) und würde Berlin im Bereich Naherholung ungemein stärken.


Die Centerpark Gesellschaft wäre bestimmt daran interessiert wenn man Ihnen das Gebiet für einen Appel und ein Ei gibt. Das alte Flughafengebäude liesse sich auch wunderbar integrieren.

kkackwurst
December 10th, 2007, 03:52 PM
bin für noch ein Freizeitpark mit riesiger Achterbahn usw., damit würde das zukünftige Rummelplatzimage von Berlin komplettiert.

sollte es "Malle in Berlin" werden seh ich schon wie Ludi abgehen wird

http://img98.imageshack.us/img98/1241/intensedancercd1.jpg

ZZ-II
December 10th, 2007, 11:06 PM
Hochhäuser Natürlich :D

Pølser Hawkins III
December 10th, 2007, 11:40 PM
Vermisse die Option Kartoffelacker.

goschio
December 11th, 2007, 05:10 AM
Museum fuer Luft und Raumfahrt. Oder gibt es das schon in Berlin?

no1gizmo
December 11th, 2007, 12:44 PM
Museen für Luft-&Raumfahrt gibt es in Deutschland schon genug.

Man könnte ein paar Wolkenkratzer bauen und dann Firmensitze dort hin locken. So wie in Madrid zum Beispiel:
http://potipoti55.spaces.live.com/blog/cns!109F1708AB2E0389!1678.entry

goschio
December 11th, 2007, 12:57 PM
Museen für Luft-&Raumfahrt gibt es in Deutschland schon genug.

Man könnte ein paar Wolkenkratzer bauen und dann Firmensitze dort hin locken. So wie in Madrid zum Beispiel:
http://potipoti55.spaces.live.com/blog/cns!109F1708AB2E0389!1678.entry

Berlin kann man nicht mit einer Wirtschaftsmetropole wie Madrid vergleichen. Das sind zwei voellig verschiedene Welten.

Tannenschnaps
December 11th, 2007, 01:16 PM
Und das ist auch gut so. :applause:

no1gizmo
December 11th, 2007, 01:24 PM
Und das ist auch gut so. :applause:

Warum?

Tannenschnaps
December 11th, 2007, 01:26 PM
Man sollte meine Beiträge (zumindest hier im Forum) nicht allzu ernst nehmen. ;)

no1gizmo
December 11th, 2007, 01:32 PM
Naja, "und das ist auch gut so" auf "warum haben wir keine Prestigeobjekte?" kennt man schon zu Genüge und sowas deute ich daher sicher nicht als Ironie wenn man noch ein Händeklatschen-Smily dazu packt.

Tannenschnaps
December 11th, 2007, 02:07 PM
Hm...schlimme Sache. :ohno:

Zurzeit sehe ich leider keinen Bedarf für solche Hochhäuser. Meiner Meinung nach ist es wichtiger, die vorhandenen Brachen bzw. Lücken im Stadtgefüge zu schließen/heilen. So werden u. a. für Mediaspree oder für die Umgestaltung Getraudenstraße, Spittelmarkt, etc. sowieso zuhauf m² entstehen.

Es stehen bspw. am Leipziger Platz etliche hochwertige Büroflächen leer (es gibt noch dutzende andere Beispiele). Dafür sollte man erstmal Mieter finden, bevor man daran denkt, irgendwelche Hochhauscluster am Alex zu realisieren.

Vielleicht boomt Berlin ja wirklich in ein paar Jahrzehnten (20 Jahre, 50 Jahre,...). Bis dahin sollte man aber solche "vertikalen Träume" im Aktenschrank lassen.

George W. Bush
December 11th, 2007, 02:42 PM
So werden u. a. für Mediaspree oder für die Umgestaltung Getraudenstraße, Spittelmarkt, etc. sowieso zuhauf m² entstehen.Ist dort etwas Größeres vorgesehen? Potential hätte diese Ecke wohl.

no1gizmo
December 11th, 2007, 02:56 PM
Tannenschnaps, du hast vollkommen recht bzw. deine Argumente sind nicht falsch. Blos wie soll man Unternehmen in diese Büroimmobilien locken/anwerben?

Also entweder man macht es nach deinem Konzept (ganze allmählich versuchen kleine Lücken zu schließen und dann erst über etwas tolles nachdenken), oder aber wie ist es mit dem Konzept:

Einfach krasse Sachen bauen (muss sich nicht unbedingt an der Höhe bemessen) was Prestige für Unternehmen bedeutet, die dort einziehen. So macht es Moskau (und Madrid glaube ich) auch. Wenn dann erstmal Prestigeobjekte, die in der Welt oder wenigstens Deutschland herausstechen, da sind, besteht auch Interesse bei Untnernehmen dort hineinzuziehen.

Das man etliche Büroimmobilien nicht los wird, ist klar, sind ja auch nut 08/15 Büroflächen und die auch noch wie Sand am Meer.

In Frankfurt am Main stehen doch auch viele Büroflächen leer, aber die Hochhäuser, die sind "randvoll".

In vielen Städten ist es so, dass 08/15 Büroimmobilien ausreichend / im Übermaß da sind. Und oft werden Hochhäuser nicht gebaut, weil Unternehmen es verlangen, sondern gebaut, damit Unternehmen erst Interesse entwickeln können in dieser Stadt (in den Prestigimmobilien) ansäßig zu werden.

Ludi
December 11th, 2007, 04:06 PM
Man sollte seine Beiträge (zumindest hier im Forum) nicht allzu ernst nehmen. ;)

Es reicht, wenn 1 multi den Satz postet, blind sind wir nunwieder auch nicht ;)

ps: nen Zoo?! ne danke, wenn dann für die ganzen Provinzler, im Urwald und auf den Wiesen dürften sie sich ja eh wohl fühlen :lol::lol:

Ich wäre auch für ein Hochhauscluster, Madrid ist dabei sicherlich nen nices Vorbild, Madrid boomt überings sehr hart, Madrid ist neben Berlin auch meine Lieblingsstadt in Eruopa, aber das nur nebenbei.

Der Senat könnte Tempelhof ja an paar Investoren verschenken, unter der Bedingung, das sie dort was ganz bestimmtes bauen.
Nach neuem Hauptstadtvertrag gehöhrt der FLughafen ja nun Berlin.

Also ich wäre dafür, das ganze Areal an nen Investor zu verschenken, aber nur, wenn der da ordentlich baut.
Und noch nen paar Bürokomplexe können nicht schaden, damit sinken die Mieten noch mehr und Berlin wird noch atraktiver, auf Grund der billigen Mieten ;)
Klein Malle wäre auch nice, bitte nur keine grüne Wiese oder nen Park, der Tiergarten reicht schon völlig und in Berlin haben wir wirklich genug Grün :ohno:

Tannenschnaps
December 11th, 2007, 04:42 PM
Ist dort etwas Größeres vorgesehen? Potential hätte diese Ecke wohl.

Hm...ich weiß jetzt nicht was du unter "Größeres" verstehst. Also falls das so kommen sollte, wie laut folgendem Link, wäre ich schon mehr als zufrieden. So werden unter anderem die Straßen auf ein erträgliches Maß verschmälert und die Brachen bzw. das Unkraut verschwinden.

Die Platten bleiben uns wohl noch (leider) eine lange Zeit erhalten:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/spittelmarkt/pix/perspektive2_800.jpg

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/spittelmarkt/

Schöner bunter Flyer:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/spittelmarkt/download/Flyer_BreiteStr_Petriplatz_070227.pdf

Bilder vom Bauzaun (also was dranhängt):

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/spittelmarkt/download/bauzaun-seite9.pdf
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/spittelmarkt/download/bauzaun-seite10.pdf

Please also have a look at zis Schwarzpläne:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/spittelmarkt/de/geschichte/schwarzplan.shtml

Der Molkenmarkt (also ganz in der Nähe) soll auch ein ganz neues Erscheinungsbild bekommen:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/molkenmarkt/pix/grafik_03.jpg

Die alte Brücke (ganz links unten in der Ecke), die von der DDR errichtet wurde (und leider ziemlich eklig aussieht) soll abgerissen und durch eine neue (historisierende?) ersetzt werden. Wenn das mal kein Verkehrschaos gibt. :crazy:

Geborgenheit
December 11th, 2007, 05:23 PM
Flughafen weiter betreiben. :)

Jakub
December 11th, 2007, 06:07 PM
Naja... ich wünsche mir, damit da eine Mischung aus Wiese/Park und aus moderne Architektur entsteht. Meiner Meinung nach wär's so am besten. Die moderne Architektur ist immer gern gesehen und im Einklang mit der Natur macht das noch mehr Spass.... nicht wahr? :) Ein Bezug auf eine Geschichte des Flughafens in der Form eines Museums muss dabei natürlich auch gebaut werden.

( MMn reicht schon der Tiergarten nicht aus :D )

Was haltet ihr davon?

Was wird sich mit dem Tiegel passieren? Wird er auch geschlossen werden?

Sorry, wenn was falsch geschrieben wurde.

kkackwurst
December 11th, 2007, 06:09 PM
bin für neues Rotlichtviertel mit allem drum und dran (richtig harte Puffs und so)

Tannenschnaps
December 11th, 2007, 06:16 PM
Was wird sich mit dem Tiegel passieren? Wird er auch geschlossen werden?

Sorry, wenn was falsch geschrieben wurde.

Tegel! :crazy:

Soll da in der Nähe nicht ein Neubaugebiet (Wohnungen, Einfamilienhäuser, k. A.) entstehen? :dunno:

Jakub
December 11th, 2007, 06:31 PM
Tegel! :crazy:

Ja Tegel, was für ein Fehler :crazy: !

Soll da in der Nähe nicht ein Neubaugebiet (Wohnungen, Einfamilienhäuser, k. A.) entstehen? :dunno:[/

Doch, hab ich ja eine Mischung geschrieben. Also ein bischen Platz für eine Wiese und ein bischen für Neubauten :D

!conic
December 11th, 2007, 06:46 PM
Wiese klingt gut. Ein wenig grün in der Stadt hat noch nie geschadet :)

Jakub
December 11th, 2007, 06:55 PM
Wiese klingt gut. Ein wenig grün in der Stadt hat noch nie geschadet :)

Genau! Es ist der Spreebogenpark doch so toll und süß :crazy:

George W. Bush
December 11th, 2007, 08:09 PM
Man könnte auf dem Gelände eine riesige Kleingartenkolonie errichten. Zwischen Flughafen und S-Bahn sind eh schon ein paar Gartenlauben. Das wäre urberlinerisch. So mit schönen Gartenzwergen und ultraspießigen extra kleinkarierten Vorschriften.

!conic
December 11th, 2007, 09:01 PM
Super, Schorsch, was für ne Hammer kreative Phase habt ihr doch alle plötzlich!! Kleingärten nennt man doch Laubenpieper in Berlin (echt bescheuerter Berliner Ausdruck). Naja, das mit den Laubenpiepern, das ist eine super Idee, wäre auch ökonomisch geradezu marktwirtschaftlich, da man sich dann sogar Grundstücksverkäufe erhoffen könnte - und, last but not least, endlich ist Berlins grüne Lunge gerettet :)

Ludi
December 11th, 2007, 09:31 PM
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/tempelhof/pix/verkehr/verkehrsanbindungen_310.jpg

Hier sieht man nochmal Tempelhof, der Flughafen Tempelhof ist ja ungefähr so groß 1 und 1/2 mal so groß wie der Tiergarten, also schon ne ganz schön gewaltige Fläche...

Dazu muss man sagen, dass der Flughafen eigentlich perfekte Verkehrsanbindungen hat.
Im SÜden die Stadtautobahn von wo aus man in 10-15min am BBI wär.
Zudem die U-Bahn und s-Bahn.

Solche Townhouses wären auch nicht schlecht, wenn man dort auf der Stadtautobahn nach Berlin rein fährt hat man nen nice Blick so mit Fernsehturm und so, da würden auch gut war Türmchen hin passen ;)
Zur Autobahn hin würde ich Hochhausbebaung vorschlagen und dahinter dann mehr Townhouses, wär ne nice Mischung und in der Mitte von mir aus auch nen kleiner Park oder Wiese wo rundherum auch paar Cafes und so sein könnten.

no1gizmo
December 11th, 2007, 10:17 PM
Seh ich genauso wie du, Ludi. Aber daraus wird wohl nichts :ohno:

Aber was mir noch nicht ganz klar ist: Berlin weiß nicht so recht was mit dem vielen Platz vom Flughafen Tempelhof anzufangen, aber nach Tempelhof wird dann auch der Flughafen Tegel geschlossen, was macht Berlin denn mit dem ganzen Platz? Noch mehr Parkanlagen?? Dann ist Berlin bald keine Stadt mehr, sondern Wald oder (im Gesamten) ein großes Dorf.

Tannenschnaps
December 11th, 2007, 10:27 PM
Berlin ist sowieso schon ziemlich weiträumig bzw. ausgefranst. Also noch einen Park brauche ich nicht (außerdem kommt am Gleisdreieck ja schon so ein "Monstrum" hin).

Tja, blöd, dass Berlin wirtschaftlich nicht so toll da steht bzw. leider nicht den Arsch voll Geld hat. Ze Möglichkeiten! Gut, lassen wir die Träumereien.

Townhouses. Hm. Wer zieht denn da von den Wohlbetuchten in so eine Gegend?

!conic
December 11th, 2007, 10:32 PM
Der Forschungs-/ Technologiepark hat grad am meisten Zustimmung. Was steckt denn hinter dieser Idee?

Ludi
December 11th, 2007, 10:32 PM
Berlin ist sowieso schon ziemlich weiträumig bzw. ausgefranst. Also noch einen Park brauche ich nicht (außerdem kommt am Gleisdreieck ja schon so ein "Monstrum" hin).

Tja, blöd, dass Berlin wirtschaftlich nicht so toll da steht bzw. leider nicht den Arsch voll Geld hat. Ze Möglichkeiten! Gut, lassen wir die Träumereien.

Townhouses. Hm. Wer zieht denn da von den Wohlbetuchten in so eine Gegend?


Die Gegend gibts ja in dem Sinne noch gar nicht, das wird nen neuer Stadtbezirk und den gilt es zu gestalten ;)

Tannenschnaps
December 11th, 2007, 10:38 PM
Also am unteren Rand gibts ne dicke Autobahn. Da würde ich schon mal nicht hinziehen. Am rechten Rand gibt es dann das wunderschöne Neukölln. Auch nicht gerade attraktiv.

Das mit dem Museum halte ich auch für Quatsch, da Berlin schon ein Technikmuseum (samt Luftfahrtabteilung) hat.
So ein Freizeitpark ist immer geil. Der nächste geile Freizeitpark ist ja der Heidepark Soltau (zu weit weg).
Der Technologiepark klingt halt noch am interessantesten...obwohls sowas auch schon in Adlershof gibt.

Mdxavita
December 12th, 2007, 03:59 AM
nice buildings

Mdxavita
December 12th, 2007, 04:01 AM
awesome proyects

Waxo Khana
December 12th, 2007, 04:18 AM
:lol:

nice Soja Sauce

Patrick
December 12th, 2007, 10:19 AM
ist das der spanischsprechende ZZ-II-Verschnitt?

Cyman
December 18th, 2007, 02:25 PM
Ich stimme Tannenschnaps prinzipiell zu, dass wir in Berlin keine weiteren Hochhauskomplexe brauchen (diese Diskussion hatten wir ja schon), dennoch würde ich gern etwas derartiges in Tempelhof sehen (wenn es schon nicht eine riesige Indoor-Ski-Anlage oder sowas wird). Vor ein paar Tagen wurde Crystal Island vorgestellt, ein Projekt von Sir Norman Foster für Moskau. Wenn Ihr mich fragt, wäre sowas echt perfekt für Tempelhof (sieht echt super aus - wobei ein Burj Tempelhof immer noch mein Favorit wär :-D).

no1gizmo
December 18th, 2007, 07:15 PM
Die Wolkenkratzer würden Berlin ein modernes Gesicht verleihen. Berlin wäre damit eher so wie Peking in China, wo Moderne und Tradition aufeinander treffen (Peking ist übrigens eine Touristenhochburg). Das würde sicherlich den Tourismus in Berlin fördern - und Berlins Selbstbewusstsein aufwerten (und das ist verdammt wichtig).

Nun gut, auch gegen Wolkenkratzer kann man viel argumentieren.

Mit der Neuplanung der Fläche von Tempelhof und Tegel (nochmal: Bald stehen Berlin zwei Flächen in der Größe von jeweils einen ganzen Flughafen zur Verfügung, das ist ungeheuer viel Platz von dem andere Großstädte nur träumen) kann man Berlins Gesicht gravierend verändern, zum Guten genauso wie zum Schlechten.

Parkanlagen sind für eine Stadt ja toll, aber Berlin ist wirklich schon eine grüne Stadt mit vielen großen Parks, 2 Zoos und Bäume gibt es in Berlin genug. Mit noch mehr Parks (insbesondere, wenn die so groß werden) kann man die Stadt auch "verlanden", dann sieht man keine Stadt mehr vor lauter Parks. Eine Stadt muss auch Stadt bleiben, Nicht-Städte gibt es um Berlin genug.

Die Berliner müssen sich damit abfinden, dass Münnchen die Stadt der Technologie ist, Frankfurt am Main die der Banken und Finanzen und des Flugverkehrs, Hamburg die Stadt des Glämmers und der Meer/Ozean-Anbindung, Berlin ist die Stadt des Tourismus!

So hat jede Stadt ihre Spezialität, nun gilt es Berlin an der richtigen Stelle auszubauen.

Für den Tourismus halte ich Wolkenkratzer zwar für förderlich, aber noch besser wäre ein moderner Freizeitpark für die ganze Familie, so wie der Heide-Park, Hansapark, Movie-World etc. Denn sowas gibt es hier nicht in greifbarer Nähe und in großen Ausmaßen (wie z.B. der HeidePark, der eine kleine Stadt bekannt macht).

Für Touristen gibt es viele gute Gründe nach Berlin zu kommen, aber Berlin steht im Wettbewerb mit anderen großen Städten, um so mehr Attraktionen, um so mehr Gründe sprechen für Berlin!

Vielleicht würde so ein Freizeitpark noch besser auf das Gelände des Tegels passen, denn der liegt nicht krass mitten in der Stadt, sondern nur an der Stadt (Eurodisney liegt ja auch nicht IN Paris, sondern nur ganz nahe dran).

Wie alle anderen Parks demonstrieren, wachsen diese mit den Jahren i.d.R.. (der Heidepark hat sich verdoppelt, verdreifacht, vervierfacht!).
Da Berlin in Deutschland die meisten Menschen hat und den meisten Tourismus und es hier in der Nähe keine Alternative gibt, würde der Park sicher - trotz mäßiger Kaufkraft - richtig boomen (und damit meine ich tatsächliches "boomen").

Was meint ihr?

Technologieparks sind für Deutschland als Industrieland sicher keine schlechte Idee, aber Berlins Stärke - den Tourismus - bekräftigen würde sowas wohl kaum. Außerdem gibt es sowas hier schon, genauso wie alle möglichen Museen (spielen die Gewinne ein? kann ich mir kaum vorstellen). Ein Technelogiepark würde vielleicht eher zu München oder einer anderen Stadt passen.

Jakub
December 18th, 2007, 07:56 PM
Für den Tourismus halte ich Wolkenkratzer zwar für förderlich, aber noch besser wäre ein moderner Freizeitpark für die ganze Familie, so wie der Heide-Park, Hansapark, Movie-World etc. Denn sowas gibt es hier nicht in greifbarer Nähe und in großen Ausmaßen (wie z.B. der HeidePark, der eine kleine Stadt bekannt macht).

Bitte nicht! :crazy: Freizeitpärken sind toll und machen viel Spass, aber nicht so nah an der Mitte. Das sieht man aus der Entfernung. Das ganze sieht auch nicht so schön aus, wenn ich ehrlich sein soll und passt nicht zur Stadt, die doch klasse sein soll ( naja Tourismus ). :P

no1gizmo
December 18th, 2007, 08:29 PM
Okay, ich hatte ja auch hinzugefügt, dass ich den Park lieber "auf" dem Flughafen Tegel sehen würde, der liegt nicht unmittelbar an den Berliner Stadtzentren.

pflo777
December 18th, 2007, 08:39 PM
da die Berliner Flughäfen buhmen wie Sau, und schon absehbar ist, dass das mit der nötigen Erweiterung von BBI in dieser und der nächsten Generation aufgrund der üblichen Planlosigkeit der Politik nix wird, erst recht nicht mit geilem Triangel Terminal bin ich für die Offenhaltung des Flughafens, und nach möglichkeit für eine Verlängerung der Runways.
Leerstehende Stadthäuser und Blockrandbebauung kann dafür rückgebaut werden, wie man das so schön nennt.

Jakub
December 20th, 2007, 10:50 PM
Okay, ich hatte ja auch hinzugefügt, dass ich den Park lieber "auf" dem Flughafen Tegel sehen würde, der liegt nicht unmittelbar an den Berliner Stadtzentren.

naja, Tegel klingt schon eigentlich besser... mal schauen..
Wann werden diese zwei Flughäfen geschlossen?

Ludi
December 20th, 2007, 11:51 PM
naja, Tegel klingt schon eigentlich besser... mal schauen..
Wann werden diese zwei Flughäfen geschlossen?


spätestens 2011 wenn BBI eröffnet, mal gucken, Tempelhof wird wohl 2009 geschlossen und daran habe ich auch keine Zweifel mehr.
Jedoch wir das mit Tegel bestimmt noch ne längere Geschichte.

1. wird BBI bei eröffnung wohl eh schon an die Grenzen der Kapazitäten stoßen und man wird ausbauen müssen und so lange vermute und könnte ich mir vorstellen, wird man Tegel doch noch benutzen.

2. Tegel soll ja angeblich für Politik, Militär, etc weiter benutz werden, mal gucken, Tegel wird wohl Flughafen bleiben, aber halt in na anderen Form als jetzt...

Cyman
December 21st, 2007, 12:04 AM
Parkanlagen sind für eine Stadt ja toll, aber Berlin ist wirklich schon eine grüne Stadt mit vielen großen Parks, 2 Zoos und Bäume gibt es in Berlin genug. Mit noch mehr Parks (insbesondere, wenn die so groß werden) kann man die Stadt auch "verlanden", dann sieht man keine Stadt mehr vor lauter Parks. Eine Stadt muss auch Stadt bleiben, Nicht-Städte gibt es um Berlin genug.

Vielleicht würde so ein Freizeitpark noch besser auf das Gelände des Tegels passen, denn der liegt nicht krass mitten in der Stadt, sondern nur an der Stadt (Eurodisney liegt ja auch nicht IN Paris, sondern nur ganz nahe dran).

Was meint ihr?


Ich stimme Dir in den zitierten Punkten vollkommen zu. Es gibt wirklich Park-/Grünflächen zu genüge in Berlin - allein der Tiergarten nimmt ja schon einen erheblichen Teil des Stadtzentrums ein. Normalerweise ist das Zentrum einer Stadt begehrter Baugrund, andere Groß-/Hauptstädte wie Paris oder Tokyo können von solch weitläufigen Grün-/Erholungsflächen als auch von ungenutzten Flächen (respektive baldig ungenutzten Flächen wie in Tempelhof) nur träumen - noch dazu von den hiesigen Grundstücks- und Bauland-Preisen! Das einzige Problem welches eigentlich gegen eine Bebauung, ob mit Hochhäusern oder aber mit Wohngebieten spricht ist die Tatsache, dass es in Berlin als auch in Deutschland eine rückläufige Geburtenrate gibt und nicht wie in Ländern wie Indien die Bevölkerung unaufhörlich wächst und auch wie in China eine ständige Abwanderung vom Land zur fortwährenden Verstädterung beiträgt. Demnach müsste man schon Menschen zu hunderttausenden nach Berlin locken, wenn man solche freiwerdenden Flächen nutzen möchte. Sicherlich wird dies aber in absehbarer Zeit eher nicht geschehen, auch wenn es sicherlich große wirtschaftliche Anreize bergen würde und zu einem wahren Boom führen könnte. Da die Leute in Deutschland anscheinend weder zu einem Baby-Boom zu überreden, noch zu überzeugen sind, in Massen nach Berlin einzuwandern, müssten diese Menschen also aus dem Ausland kommen, was wiederum noch weniger Bürger und viele Politiker wollen würden (aufgrund der bekannten Probleme in diesem Land mit dieser Thematik).
Andererseits wird in China auch auf Teufel komm raus gebaut, obwohl noch riesige Büro-/Wohnflächen bzw. ganze Wolkenkratzer leer stehen, denn entweder ist die Zielgruppe noch nicht vorhanden (Neureiche, neue Ober- und Mittelschicht sowie der sich noch in der Entwicklung befindliche tertiäre Sektor), oder eben noch in der Entwicklung im wirtschaftlich aufstrebenden China. Berücksichtigt man nun alle Punkte, d.h. die Bevölkerungsentwicklung, Verstädterung und Wirtschaftsentwicklung, so lässt sich sagen, dass China sich solch ein Bauverhalten durchaus erlauben kann im Gegensatz zu Deutschland/Berlin.
Vielleicht dreht sich ja doch nochmal der Wind und die Dinge entwickeln sich hier zu Lande wieder in eine positive Richtung (vor allem was das Bevölkerungswachstum betrifft - erste Anzeichen sprechen wohl zumindest für eine Erholung gegenüber den Vorjahren).

!conic
December 21st, 2007, 12:29 AM
Das einzige Problem welches eigentlich gegen eine Bebauung mit Hochhäusern spricht ist die Tatsache, dass es in Berlin als auch in Deutschland eine rückläufige Geburtenrate gibt und nicht wie in Ländern wie Indien die Bevölkerung unaufhörlich wächst...

:rofl:

erbse
December 21st, 2007, 07:35 PM
^ Fallen dir etwa noch andere Gründe ein? Bloß nicht kiebig werden hier.

no1gizmo
December 21st, 2007, 11:23 PM
Moment Moment, wer soll denn in Hochhauser einziehen?

Ich glaube wir sind uns alle einig, dass Hochhäuser als (ständige) Wohnfläche die schlechte Wahl sind. Bei der ersten Generation die in Hochhausbauten einzieht mag das ja noch schön sein, aber irgendwann verkommen die Hochhäuser.
Außerdem sind Wohnhochhäuser 1) hässlich und 2) in Ausmaßen eines Wolkenkratzers auch in anderen Großstädten selten (in Hong Kong gibt es aber z.B. welche).

Wir reden hier von Bürohochhäuser oder eventuell auch Hotelhochhäusern! Die bleiben auch über Jahrzehnte "schick", da die Firmen schon sorgen, dass sie erhalten bleiben und nicht aussehen wie eine Baracke.

Und diese Business-Skycrapers haben auch wenig bis nix mit der Bevälkerungsentwicklung zu tun.

Fazit: Wir wollen geschäftlich genutzte Hochhäuser, keine Plattenbauten zum drin Wohnen!

Patrick
December 21st, 2007, 11:33 PM
Wohnhochhäuser sind nicht generell hässlich.

Ludi
December 22nd, 2007, 04:00 PM
http://www.geolinde.musin.de/europa/module/berlin6.jpg

^^

Pappnase
December 26th, 2007, 12:30 PM
hallo

also ich bin ein verfechter Tempelhof offen lassen. jede stadt der welt würde sich so einen business flughafen wünschen. nur was danach. also ich persönlich halte auch nichts von einem neuen park da die stadt eh kein geld hat. genauso wenig bin ich für eine bebauung egal in welcher form. unbezahlbare stadtquartiere haben wir genug. büroflächen sowieso.

eigentlich ist es schade, wie man mit geschichte umgeht. wenn man schauen würde das thf weiter offen wäre. wäre er wohl der älteste flugahafen der welt der in betrieb wäre.
zumal er besser vom standort weitaus interessanter ist wie tegel. schneller kann man ja nicht in beiden zentren sein und die flugbereitschaft der bundesregierung eh beide nutzt. ok ein bush könnte da nicht landen aber der sollte dann ja eh in schönefeld landen.

aber letztendlich ist es ja immer so ... geschichte was ist das. erstmal alles abreissen und dannach jammern. wenn man unsere mauergedenkstätte sieht ... :-( oder man sich an das kino in der berliner straße erinnert. in dem der erste kinofilm gezeigt wurde. es wurde an eine frau verkaufte die hoch unde heilig schwir das dort ein kino bleibt. mehrere jahre passierte nix und dann ups dann brannte es doch allen ernstes ab ... was für ein dummer unfall. und heute ist da ein discounter.

ich will mal wissen was unser egozentrischer bürgermeister träumt. wie sollte THF denn BBI konkurenz machen. das soll er mir mal erklären.

bitte nehmt mir folgenden satz nicht übel. aber wenn man da ein schwul - lesbisches flugpojekt starten würde, dann würde unser bürgermeister wohl sofort sagen THF bleibt offen und sich in die erste reihe stellen.

il fenomeno
December 26th, 2007, 12:53 PM
bitte nehmt mir folgenden satz nicht übel. aber wenn man da ein schwul - lesbisches flugpojekt starten würde, dann würde unser bürgermeister wohl sofort sagen THF bleibt offen und sich in die erste reihe stellen.
lol. das sollten wir an anderer stelle ausdiskutieren.

Pappnase
December 26th, 2007, 12:59 PM
lol. das sollten wir an anderer stelle ausdiskutieren.

*lach*

meinst ein bürgermeister thread ? *lach*

was soll das werden ;-)

il fenomeno
December 26th, 2007, 01:22 PM
der bürgermeisterstrang, ja. welfe wird für uns die vor- und nachteile einer schwulen-airline abwägen und ludi errechnen, dass bbi als schwulen-hub schon jetzt auf jeden fall zu klein wäre.

Ludi
December 26th, 2007, 03:09 PM
Was ich nochmal zu Tempelhof sagen wollte.
Es geht auch vorallem darum, das es festgeschrieben wurde, das BBI der singleflughafen Berlins werden soll und man Tempelhof und tegel schließen wird, so lag es auch den Gerichten vor und so ist es festegschrieben, wenn man jetzt Tempelhof trotzdem offen lässt und alles missachtet, so wie es geplant wurde und abgemacht wurde, dann gäbe es wieder die Gefahr, dass man BBI stoppen könnte indem man vorm Bundesverfassunggericht klagen würde und wenn das erfolg hätte, wär es eine Katastrophe für die Wirtschaft und den Standort Berlin, auch wenn die Chance vielleicht nur 1/10 ist das es dazu dann kommen würde, das Risiko will keiner mehr eingehen.
Der Senat ist doch toglücklich, das BBI jetzt endlich gebaut wird und alle gerichtsverhandlungen vom Tisch sind, da werden sie sich doch jetzt nicht wieder in nen RIsiko stürzen und damit das nicht passiert, muss der Senat den Plan genau verfolgen und tempelhof schließen...
AUßerdem ist BBI nun wiederum auch nicht so weit weg...
Wenn man sich das ganze mal in London anguckt, wär BBI ja schon im Verhältnis fast nen innerstädtischer FLughafen^^
Außerdem wenn man BBI gut anbindet braucht man vielleicht 10-15min länger vom BBI als von Tempelhof.
Also ich bin ganz klar für die Schließung und das vorallem, weil ich in Tempelhof keinen wirklichen Vorteil einfach mal sehe, der Flughafen schreibt seit ewigkeiten nur rote Zahlen und ob man nur 10min oder so mehr fährt, dass schadet nun auch wieder nicht, außerdem sollte man um keines Wegs BBI auch nur irgendwie wieder in Gefahr bringen!

Pappnase
December 27th, 2007, 11:53 AM
ach weißt du, das ganze drama um diesen flughafen ist doch eigentlich nur peinlich. und das der größte berlins tegel geschlossen wird ist ja noch nachvollziehbar. aber thf nicht. und wenn da jetzt noch ne peinlichkeit zukommt ist es doch auch egal. ich weiß das klingt voll dumm. aber schau dochmal wenn sie jetzt wirklich nochmal den flughafen neu auschreiben sollten weil die kosten zu hoch sind. und dieser lustige vertrag ... naja das wäre genauso wenn köln / bonn wollte das der flughafen burbach schliesst.

und wenn sie jetzt schon dran denken das die kapazitäten nicht ausreichen werden. und sie über erweitewrungen nachdenken. wie soll es klappen auch noch die ganzen privat / business jets da unterzubringen. dann thf offen lassen und die ganzen privat maschienen und die flugbereitschaft unterbringen.

wenn unser bürgermeister sich immer so für die wirtschaft einsetzten würde bzw. für berlin wären wir eine boomende stadt. naja mal sehen vielleicht wird bbi ja noch in wowereit international umgetauft. als dank für seine verdienste um den flughafen.

Ludi
December 27th, 2007, 05:13 PM
ach weißt du, das ganze drama um diesen flughafen ist doch eigentlich nur peinlich. und das der größte berlins tegel geschlossen wird ist ja noch nachvollziehbar. aber thf nicht. und wenn da jetzt noch ne peinlichkeit zukommt ist es doch auch egal. ich weiß das klingt voll dumm. aber schau dochmal wenn sie jetzt wirklich nochmal den flughafen neu auschreiben sollten weil die kosten zu hoch sind. und dieser lustige vertrag ... naja das wäre genauso wenn köln / bonn wollte das der flughafen burbach schliesst.

und wenn sie jetzt schon dran denken das die kapazitäten nicht ausreichen werden. und sie über erweitewrungen nachdenken. wie soll es klappen auch noch die ganzen privat / business jets da unterzubringen. dann thf offen lassen und die ganzen privat maschienen und die flugbereitschaft unterbringen.

wenn unser bürgermeister sich immer so für die wirtschaft einsetzten würde bzw. für berlin wären wir eine boomende stadt. naja mal sehen vielleicht wird bbi ja noch in wowereit international umgetauft. als dank für seine verdienste um den flughafen.

Du verstehst es anscheind immernoch nicht...
Die Richter in Leipzig haben BBI unter der Bedingung genehmigt, das tegel und tempelhof geschlossen werden. Wenn man jetzt einfach Tempelhof offen lässt, dann könnte es sein, das BBI wieder erneut jahrelnage Gerichtsverhanlungen braucht...
Hast dus jetzt verstanden? Es wär einfach ein Risiko was eine Katastrophe bedeuten könnte. Die Opposition macht doch nur billige Propaganda, dazu haben doch schon viele Anwälte und Richter Wowereit recht gegeben, das das Offenlassen von Tempelhof BBI gefährden könnte und das würde ich auch niemals riskieren und daher stehe ich in der Entscheidung voll und ganz hinter Wowo und dem Senat und Herren wie Pflüger machen billige Propaganda weil sie sonst keine besseren Wege finden um Wahlkampf zu machen.
Mit der Neuausschreibung, davon wurden bereits wieder viele Aufträge ausgeschrieben wie nach Plan und der Rest folgt jetzt die ersten 2 Quartäler und bisher wurde bei der Neuausschreibung der Kostenplan eingehalten.
Auf jeden Fall wird an BBI nach Plan weiter gebaut, wenn dann doch 1-2 Aufträge bissel mehr kosten, wird man das sicherlich auch noch Finanzieren und dafür jetzt nicht das ganze Projekt über Bord werfen.
Das die Kapazitäten eng an den Grenzen bei der Eröffnung sein werden, stimmt wohl, jedoch ist in dem Plan bereits schon der Ausbau mit 2 Terminals auf 40mio eingeplant.
Sprich, Genehmigungen etc gibt es alles schon für den Ausbau auf 40mio, sodass man damit theoretisch 2011 oder so sofort schon anfangen könnte und
so 2 neue Terminals kann man wenns gleich los gehen kann und Pläne schon vorliegen bestimmt in 1-2 Jahren fertigstellen.
Ich denke ja auch, dass man Tegel wahrscheinlich noch offen lassen wird.
Aber Tegel hat immerhin auch die Kapazitäten um BBI zu entlasten wenn bei der Eröffnung noch 1-2 Jahre für paar Millionen Passagier gebraucht werden.
In Tempelhof kann man ja nur kleine Maschinen abfertigen...
Und wie gesagt, Tempelhof muss bis 2009 oder so geschlossen werden, Tegel erst 2011 zur Eröffnung und diesen Plan muss man einhalten, um vor Gericht vielleicht nicht nochmal eine Niederlage ein zu büßen!!
Wenn BBI dann 2011 steht und die Kapazitäten von 25 mio oder so zu gering sind, wird man Tegel dann sicherlich einfach 1-2 Jahre weiter benutzen, bis dann BBI auf 40 mio ausgebaut ist.
Wowereit meinte auch einmal, dass das, was die Tempelhof Beführworter und Pflüger und so verlangen, grob fahrlässig für die ganze Region ist, da sie BBI aufs Spiel setzten und da hat er auch föllig recht, wie gesagt, es gab dazu mal einige Intervies mit RIchtern und Anwälten die Wowereit Recht gegeben haben, das man im Falle, dass man Tempelhof offen lässt, vielleicht wieder BBI stoppen könnte.
Von daher, plz überlegen bevor ihr die billige Propaganda von Pflüger, der eh strohdoof ist( sry, aber der sollte vielleicht wieder in sein Verteidigungsministerium zurück^^) glaubt...

Mercedes S600
January 10th, 2008, 02:37 PM
Das Tempelhof-Gelände sollte ein schöner Campingplatz werden. Dann können die Touris aus Deutschlands urbanen Räumen mal erfahren, wie es ist, mitten in der Natur, umgeben von vielen kleinen schönen Dörfern zu leben. :)

Ludi
January 10th, 2008, 05:04 PM
Das Tempelhof-Gelände sollte ein schöner Campingplatz werden. Dann können die Touris aus Deutschlands urbanen Räumen mal erfahren, wie es ist, mitten in der Natur, umgeben von vielen kleinen schönen Dörfern zu leben. :)

Ach wie lustig, wenn du net nen Multi von Kampflamm, Welfe oder Max oder so bist, du redest ja 100% den gleichen MÜll am laufenden band...

Mercedes S600
January 10th, 2008, 05:56 PM
Mein "Müll" ist aber besser, als die Typen mit ihren blauen Handzetteln, die Tempelhof im Betrieb lassen wollen.


Und ein Multi bin ich nicht. Glaube kaum, dass die von dir genannten Leute 2006 einen Nick registrieren und 1 Jahr später anfangen, mit ihrem Multi aktiv zu werden.

Tannenschnaps
January 10th, 2008, 06:00 PM
Na klar, das ist doch alles von langer Hand geplant. Conspiracy against Berlin, versteht du nicht? Perfide Schweine! :mad:

Max BGF
January 13th, 2008, 04:16 PM
Die dünnbesiedelte Provinz muß halt zu Multis greifen.

Cyman
January 25th, 2008, 04:24 AM
Ich hoffe, dass dieses schwachsinnige Volksbegehren keine Erfolg haben wird. Im Moment sehe ich nur überall Plakate von dieser ICAT und der CDU und wenn ich deren Slogans lese, wird mir wirklich schlecht. Vor allem tapezieren die momentan die halbe Stadt und vor allem die nähere Umgebung des Flughafens mit ihren Plakaten zu - wieso sehe ich keine Plakate von der BIFT? Ich finde, das ist ziemlich einseitige Propaganda. Kann jeder seine Meinung dazu haben, aber in meinen Augen braucht kein Mensch heute mehr den THF Airport.

Ludi
January 25th, 2008, 12:08 PM
Ich hoffe, dass dieses schwachsinnige Volksbegehren keine Erfolg haben wird. Im Moment sehe ich nur überall Plakate von dieser ICAT und der CDU und wenn ich deren Slogans lese, wird mir wirklich schlecht. Vor allem tapezieren die momentan die halbe Stadt und vor allem die nähere Umgebung des Flughafens mit ihren Plakaten zu - wieso sehe ich keine Plakate von der BIFT? Ich finde, das ist ziemlich einseitige Propaganda. Kann jeder seine Meinung dazu haben, aber in meinen Augen braucht kein Mensch heute mehr den THF Airport.

ganz meiner Meinung....
Da werden bestimmt Millionen von Steuergeldern für sinnlose Kampagnen raus geschmissen die diese "Gruppen" vom STaat kriegen....

Überall ist alles mit diesen Plakaten eingedeckt und die haben sogar Stände wo man unterschreiben soll, ich hab gefragt, ob ich eigentlich auch irgendwo für die Schließung stimmen kann...

Diese ganzen Unterschriftensammlungen sind doch sowas von undemoktratisch und diese billige Propaganda auf den Plakaten auch...

So nen paar tausend Unterschriften haben die, na toll, in Berlin leben 3,5 mio, da würde ich sagen, 99% ist anscheind für die Schließung :lol:

Wenn man solche Unterschriftensammlungen macht, sollte man für beides abstimmen können und es müsste neutral sein.

pflo777
January 26th, 2008, 03:09 AM
würde THF den miese machen, oder würde er schwarze Zahlen schreiben, wenn man den Flugverkehr nur ließe ?

Dieses ganze wir schliessen alle möglichen Flughäfen um für BBI genug Passagiere zusammenzukriegen stammt doch noch aus einer Zeit, als Passagiere eben echt Mangelware waren.

Und da man kein besseres Konzept hat bleib ich dabei: Offenlassen bis auf weiteres

Cyman
January 26th, 2008, 04:44 AM
Es ist doch lächerlich, wenn ich allein schon lese "490 000t Lebensmittel retteten die Berliner - Berliner, rettet Tempelhof" (oder so ähnlich) oder "Ja Zu Tempelhof - Nein zur Willkür" oder der andere, irgendwas mit "Nein zur Arroganz" oder so - sorry, aber erstmal ist die Luftbrücke 60 Jahre her - schön, in Erinnerung zu schwelgen, aber erdstens glaub ich, dass die wenigsten heute in Berlin lebenden Menschen damals schon auf dieser Welt waren (ausser vielleicht ein paar dieser Organisatoren der heutigen Kampagne - die haben bestimmt auch noch Angst, dass die Russen doch noch kommen ;-)) und dann bin ich mir sicher, dass wohl ein verschwindend geringer Leute in Berlin überhaupt jemals von Tempelhof geflogen sind oder dort gelandet ist.
Wenn man dann noch sieht, was da bei den Hangars heut so für Flugzeuge rumstehen, da muss ich schon fast anfangen zu lachen, wenn ich mit den Öffentlichen daran vorbei fahre. Lauter Mini-Jets, dafür reicht auch fast jeder Hobbyflugplatz aus - sind aber natürlich privilegierte, "wichtige" Leute, die sich natürlich nicht erlauben können, irgendwo in Brandenburg zu landen, sondern natürlich den Luxus brauchen, mitten in Berlin zu landen.
Dass ein Flughafen inmitten von dichtbesiedeltem Gebiet auch immer ein Risiko darstellt, da jederzeit ein Flugzeug abstürzen kann, spielt da wohl offenbar genauso wenig eine Rolle wie die Wirtschaftlichkeit - dann wird mit Statistiken argumentiert und dass das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel ist.
Das passt aber zu den Lobbyisten hinter dieser Kampagne - die vertreten eben nur eine besser situierte Klientel, da frage ich mich, bei wem hier die Arroganz zu suchen ist.
Das hat bei mir persönlich überhaupt nichts mit BBI zu tun, da ich eigentlich auch kein Befürworter bin, was aber hauptsächlich mit den Kosten zu tun hat. Da ich vorher eine direkte Busanbindung nach TXL hatte, dort wo ich wohnte, fand ich es immer sehr bequem, innerhalb von 15 Minuten am Flughafen sein zu können, quasi von der Haustür zum Flugzeug. Nun wohne ich wiederum umso näher am SXF-Airport, THF ist sogar fast nebenan (wahrscheinlich wie für viele andere Berliner auch - kein Wunder bei der Größe), aber mal ehrlich, wer von uns ist denn ständig mit dem Flugzeug unterwegs? Ich komme im Schnitt vielleicht auf einen oder zwei Flüge im Jahr, höchstens. Vielleicht ändert sich das mal, wenn ich berufstätig bin, sicher würde ich auch jetzt öfters fliegen, wenn ich das Geld hätte - aber ich denke, dass ich da wohl im Durchschnitt liege, vielleicht etwas darunter, vielleicht auch etwas darüber - es soll wohl immer noch genügend Menschen geben, die noch niemals geflogen sind.
In diesem Sinne frage ich mich, ob eine Stadt wie Berlin wirklich drei Flughäfen braucht, wenn eine Stadt wie Paris mit zwei Flughäfen auskommt (wovon einer, nämlich CDG, ständig erweitert wird). Ich könnte noch verstehen, wenn man sich für die Offenhaltung Tegels einsetzen würde, aber THF ist doch auch hoffnungslos veraltet.
Dass der kolossale Albert-Speer-Nazi-Bau stehen bleiben wird, sollte ja wohl klar sein - hier redet ja niemand vom Abriss der Gebäude, aber ich denke, man könnte wohl viele andere Nutzungsmöglichkeiten finden anstatt als Flughafen-Gebäude.

triboro
January 26th, 2008, 07:50 PM
It should stay as a museum, intact.

If not a red light district and/or beer garden.

Serving this.

http://www.xs4all.nl/~patto1ro/germany/stutgart/schwaben.jpg

berlin_apron
June 12th, 2010, 01:26 AM
Unabhängig davon, ob das Nachnutzungskonzept nun gefällt oder nicht... wollte ich mal eine kurze Impression davon geben, was aus dem "Tempelhofer Feld" mittlerweile geworden ist:


http://www.robertaehnelt.de/fotos/album/2010.05.13_001_Tempelhof.jpg


http://www.robertaehnelt.de/fotos/album/2010.05.13_002_Tempelhof.jpg


http://www.robertaehnelt.de/fotos/album/2010.05.13_003_Tempelhof.jpg

(Fotos habe ich Anfang Mai geschossen)

goschio
June 16th, 2010, 01:26 PM
Koennte man auch zur Formel 1 Strecke umbauen.

derzberb
July 26th, 2010, 12:18 PM
Berlin hat genügend Parks. Kaum etwas wäre schlimmer, als so eine uninspirierte "Grünfläche".

Standorte für Hochhäuser und "Technologieparks" gibt es außerhalb von THF auch zur Genüge. Ich würde lieber die vielen Baulücken und Brachen in einem Kreis um Mitte (zB West-Kudamm, Potsadmer,Alex,HBF-Nord) so dicht wie möglich zustellen. In Tempelhof braucht es das nicht auch noch unbedingt. Die "Technologieparks" bevorzugen auch meistens ein Gelände mit "Campus-Athmosphäre" etwas außerhalb der Stadt, wie zB Falkensee.


Also was tun mit Tempelhof? Meiner Meinung nach sollte dort etwas vollkommen außergewöhnliches und Unerhörtes, bisher Ungesehens entstehen. Freizeitparks sind toll und können wirklich außergewöhnlich sein - sie sind aber für Berlin und diese Stelle nicht außergewöhnlich genug. Außerdem gehören die eher an den Stadtrand.

Mit Abstand das Beste, von dem ich bisher hörte, war die Idee, dort einen 1000 Meter hohen Berg aufzuschütten, mit Gemsen und Alm-Öhi. Ich weiß nicht, wie ernst das gemeint war. Das wäre ein einzigartiger künstlicher Park.

Wenn man das nicht will, und tatsächlich eine Mischung aus Park und Bebauung macht (Ich befürchte, daß es auf so einen langweiligen Kompromiß hinausläuft), dann sollte wenigstens der Park herausragend gestaltet werden.

Es muß unbedingt etwas sein, was von den Bewohnern geliebt wird und der Stadt weltweit als Attraktion gilt. Berlin und Deutschland brauchen 20 Jahre nach der Wende endlich etwas, was der neuen Zuversicht und dem Selbstvertauen Ausdruck gibt. Und es darf da schon etwas sein, was von einer Portion Übermut und Phantasie zeugt. In Tempelhof wird sich zeigen, ob Berlin das Zeug dazu hat, die kulturelle Hauptstadt Deutschlands zu sein.


(Von den oben zur Abstimmung stehenden Vorschlägen könnte ich allenfalls einer poteischen und elitären Version von Tempelsee zustimmen. Also kein Malle, sondern eher Biarritz.)

Leander
August 28th, 2010, 10:51 AM
Eine Volksinitiative plant, das Gelände des Flughafen Tempelhofs unter Wasser zu setzen...:bash:

http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00258/Tempelhof1_2589466.jpg

http://www.bz-berlin.de/bezirk/tempelhof/b-z-erklaert-das-tuempelhof-projekt-article959100.html

miau
August 28th, 2010, 11:02 AM
Bislang einer der sinnvollsten Vorschläge. :) Das Problem ist nur dass man den See auch erst mal buddeln muss.

d.henney
August 28th, 2010, 04:07 PM
Mein Vorschlag: Jurassic Park.

extrawelt
August 28th, 2010, 07:02 PM
tach zusammen. bin neu hier.

mein favorit ist der vom architekten jakob tigges vorgeschlagene eintausender auf dem flugfeld. der berg wäre mit sicherheit ein fall für die liste der weltwunder. :)
da der notwendige bodenaustausch - rein logistisch gesehen - kaum zu praktizieren ist, tendiere ich zur idee der flutung.
schaut man sich berlin mal auf luftbildaufnahmen an, erkennt man das enorme verdichtungspotential. die stadt kann mit sicherheit noch 0,75 - 1,0 mio menschen aufnehmen, ohne dabei aus der jacke zu platzen. von daher käme eine bebauung an dieser stelle für mich nicht in frage.

miau
August 29th, 2010, 10:22 AM
Die sinnvollste Lösung ist wohl wirklich eine Parklandschaft.... wann kommt den die BuGa mal wieder nach Berlin? :)

erbse
August 29th, 2010, 10:36 AM
^ Muss dem zustimmen. Eine Parklandschaft ist die kostengünstigste, am wenigsten Schaden anrichtende und städtebaulich angenehmste Lösung an dieser Stelle.
Später kann man da immer noch ein Hochgebirge aufschaufeln oder alles fluten und den Ballermann da hin verlegen.

Auch ließe sich das Gelände dann als Festivalgelände nutzen. Würde ich sehr geil finden, so ein Rammstein-Konzert auf einem ehemaligen Flugfeld(!). Atmosphärischer als die Wuhlheide. Eingerahmt wie in einer antiken Arena. Hach...

derzberb
August 29th, 2010, 11:00 AM
Eine Volksinitiative plant, das Gelände des Flughafen Tempelhofs unter Wasser zu setzen...:bash:

http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00258/Tempelhof1_2589466.jpg

http://www.bz-berlin.de/bezirk/tempelhof/b-z-erklaert-das-tuempelhof-projekt-article959100.html

Der See muß phantasievoller gestaltet werden. Vielleicht ein System aus Kanälen und Becken, mit vielen Brücken, Seebühnen und wasweißichwasnoch. So wie auf dem Bild ist es zu langweilig für die Hauptstadt.

derzberb
August 29th, 2010, 11:00 AM
Hochgebirge oder Tiefseegraben!

miau
August 29th, 2010, 11:43 AM
Der See muß phantasievoller gestaltet werden. Vielleicht ein System aus Kanälen und Becken, mit vielen Brücken, Seebühnen und wasweißichwasnoch. So wie auf dem Bild ist es zu langweilig für die Hauptstadt.

Ich glaube nicht, dass der Vorschlag ernst gemeint war, zumindestens nicht so ernst als das man bereits einen vollständigen Plan bereit hätte. :)

Geborgenheit
August 29th, 2010, 11:44 AM
Es ist doch lächerlich, wenn ich allein schon lese "490 000t Lebensmittel retteten die Berliner - Berliner, rettet Tempelhof"

Schade... Geschichte darf man nicht vergessen.

derzberb
August 29th, 2010, 11:56 AM
Ich glaube nicht, dass der Vorschlag ernst gemeint war, zumindestens nicht so ernst als das man bereits einen vollständigen Plan bereit hätte. :)

Es reichte aber aus, um meine Phantasie anzuregen. es muß doch endlich mal möglich sein, in diesem Land etwas Neues, Großartiges, Phantasievolles und Berückendes und Großzügiges und Übermütiges und Wahnsinniges zu Unternehmen. Ein elftes Weltwunder, zur größeren Ehre Gottes und der Nation.

Als Gag könte man Piranhas im Badesee Tempelhof ansiedeln oder Krokodile, Nilpferde, Wasserratten, Nessie. Man kann auch Tribünen um den See bauen und Seeschlachten darstellen. Klar ist das alles Blödsinn, was ich da schreibe, aber der praktizierte Kleinmut in den Jahren nach der Wende hat mein Hirn weich werden lassen. Ich kann nur durch eine geniale Monstrosität in Tempelhof geheilt werden.

Ist Berlin nun die Hauptstadt?

erbse
August 29th, 2010, 12:12 PM
Ich habe mal die Abstimmung / den Poll im Strang wiederbelebt. Es kann also fleißig weiter abgestimmt werden.

Geborgenheit
August 29th, 2010, 12:32 PM
Danke.

miau
August 29th, 2010, 01:22 PM
Das kann doch alles nicht wahr sein... wollt ihr wirklich das so ein bescheuerter Vorschlag wie Berg, See mit Piranyas (seriously, wtf!?) etc. realisiert wird? So lustig es für kurze Zeit auch sein mag, so schnell nutzt sich diese Sensation ab - man geht ja auch nicht jeden Tag auf den Rummelplatz. In Berlin leben und arbeiten (ja, richtig gehört) normale Menschen, und die Stadt sollte nach ihren Bedürfnissen verbessert werden - und nicht ein Rummelplatz für die Touristen sein.

Die momentan sinnvollste Alternative ist nun mal ein recht großer Park - wobei es für einige Flächen sicherlich auch Interessenten für Neubauten gibt. Die andere Möglichkeit, die Verlegung eines Universitätscampus etc. kommt leider etwas zu spät, diese Chance ging an Adlershof und die Freie Universität hat anscheinend kein Interesse. Eine industrielle Ansuidelung ist nicht praktikabel, da direkt am Rand der Innenstadt gelegen. Also... her mit edm Park, aber ohne so einen Schnullifax wie Riesenrad oder Trampoline mit brennendern Löwen.

miau
August 29th, 2010, 01:26 PM
... achja...

Forschungs- und Technologie-Park hört sich zwar immer ganz gut an, aber diese Dinge enstehen auch nicht aus dem Nichts, sondern bevorzugt in der Nähe von bereits existierender Struktur. Außerdem gibt es in Berlin bereist mindestens zwei Schwerpunkte (Wista in Adlershof und Biotechnologie in Buch).

derzberb
August 29th, 2010, 01:43 PM
es gibt in Berlin genügend Brachflächen für "sinnvolle" Dinge wie Industrie und Büros.

Zudem ist ein berg ja auch ein park - zudem ein sehr ineterssanter. Ich glaube auch nicht, daß sich die Faszination daran so schnell erchöpfen wird. Im Gegenteil.

extrawelt
August 29th, 2010, 03:33 PM
variante berg:
habe mal ne rechnung bzgl. des nötigen aufwands für den transport aufgestellt.

Annahme: Radius = 600m, Höhe = 1000m

Formel für Kegel: V=1/3r²pih=1/3Gh (G=Grundfläche)
Flächeninhalt Grundfläche : 1130973.355m², Volumen : 376.991.118,431m³

Annahme: Dichte Erdreich = 1,8 kg/m³ = 0,0018 to /m³
Rechnung: 376.991.118,431m³ x 0,0018 to/m³ = 678.584,013 to

Annahme: 3-Achs-Kipper mit 18,0 to Nutzlast
Rechnung: 678.584,013 to / 18,0 to/Fz = 37699 Fz
Rechnung: 37699 Fz x 2 Fahrten (Hin/Rück) = 75.398.22 Fahrten

Annahme: durchschnittlicher Anfahrweg: 30 km,
durchschnitlliche Geschwindigkeit (innerstädtisch): 10km/h für Hin und Rück = ~3h
Rechnung: 75398.222 x 3h = ~226.194,666 Lkwh = 26 Jahre mit einem Lkw (rund um die uhr). vielleicht wäre der transport via bahn über die bestehenden gleise des güterrings praktikabler.
logistisch auf jeden fall nicht ohne, so ne maßnahme.

miau
August 29th, 2010, 06:56 PM
^^ danke :)

jetzt muss noch jemand ausrechnen, wie teuer das wäre... und wieviel aufwand es wäre, einen see zu buddeln :D

extrawelt
August 29th, 2010, 07:29 PM
^ die rechnung ist natürlich eher windig :)
der teich wäre mit sicherheit günstiger, 15-30m wassertiefe dürften dabei dicke reichen.
wie schon erwähnt, ich würde die fläche keinesfalls mit hochbauten versehen. dafür gibt es in berlin zu viel verdichtbares flächenpotential.
die bereits vorgeschlagene veranstaltungsnutzung ist ohnehin gegeben. der vorfeldbereich wird ja bekanntlich bereits dafür genutzt (berlin summer etc.). auch muss die eine variante (wasser) die andere (grün) nicht gänzlich ausschliessen. der uferbereich wäre für grünflächen prädestiniert. das dämliche windrad in der mitte des teichs könnte auch durch eine qualitativ hochwertige landmarke ersetzt werden, meinetwegen sogar ein wolkenkratzer - wenn es sein muss. nur darf meines erachtens nicht den fehler machen und den kompletten bereich zu eventisieren - da könnte wahrlich ballermannstyle entstehen.
wird schon vernünftig werden :)

erbse
August 29th, 2010, 08:15 PM
Ein 500m-Berg würde ja zunächst genügen, bei Bedarf wird noch eine Schippe draufgelegt ;)

In der Höhe ist's über Berlin eh schon so frostig, dass es zum Skifahren langt.

extrawelt
August 29th, 2010, 08:59 PM
gegen den berg sprächen auch die geologischen gegebenheiten der mark.
ich glaube nicht, dass die streubüchse allzuviel bindige böden ans licht bringen würde, aber egal - ne kultige idee allemal.
was würde euch denn noch einfallen, ausser grün und/oder wasser? vielleicht sollte man sich mal in fernost umschauen, die haben doch in den letzten jahren enorme städtebauliche projekte realisiert bzw. viele sind noch in der pipeline. dort wurden und werden ganze städte nebst erholungseinrichtungen geplant und verwirklicht.
man könnte doch auch mal ideen von denen abkupfern, ohne diese dabei 1 zu 1 zu kopieren. hier im forum wird auf jeden fall eine pralle auswahl in den sektionen der anderen kontinente presentiert.

Tyron
August 29th, 2010, 10:38 PM
@ extrawelt: schon mal an die Verschattung gedacht, die der Berg verursachen würde? Rechne doch spaßeshalber auch mal die Maße des Schattens aus. Die Bewohner der umliegenden Stadtviertel werden sich bedanken, wenn sie so einen "Haufen" vor die Nase gesetzt bekommen. Da ist mir die Idee mit dem See deutlich sympathischer.

extrawelt
August 29th, 2010, 10:50 PM
@ tyron
jo hab ich. für die neuköllner, kreuzberger und nordtreptower wärs ziemlich finster, vor allem im winter. geht nicht, ganz klar. wenn man schon mal in innsbruck war, weiss man was das bedeutet - obwohl da "nur" die nordseite der karwendelwand extrem nah ist.
die idee ist trotzdem hammer.

miau
August 30th, 2010, 09:04 AM
^^ die Idee ist einfach Schwachsinn...

Ich würde mir einfach eine dezente Entwicklung dieser Fläche wünschen - kein Klimbim, Rummel oder Event-Architektur, sondern etwas Nützliches und Schönes. Man hat ja auch bei einem Park sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten, man könnte z.B. mehrere kleinere Hügel und kleinere Seen zu einer insgesamt abwechslungsreichen Parklandschaft kombinieren. Ich verstehe diesen Wunsch nach gigantischen Einzelprojekten nicht.

extrawelt
August 30th, 2010, 11:30 AM
@ miau

vor dem hintergrund der vernunft gebe ich dir natürlich recht, die idee ist schwachsinn.

derzberb
August 30th, 2010, 11:44 AM
Es ist kein Schachsinn, es ist Übermut. Es kann nichts Großes entstehen, ohne das Übermut seinen Anteil daran hat.

Auf den Gipfel in 1000 Metern Höhe kann man dann das Stadtschloß verpflanzen. Die Götter wären neidisch bei dem Anblick.

goschio
August 30th, 2010, 02:19 PM
Golfplatz waere schoen.

extrawelt
August 30th, 2010, 09:40 PM
alte neuigkeiten. da waren schon andere zugange...

http://www.welt.de/kultur/article9288842/Was-Hitler-fuer-den-Flughafen-Tempelhof-plante.html

d.henney
August 30th, 2010, 09:58 PM
Wartegleisfeld für S21.

black_investigation
August 30th, 2010, 10:56 PM
Wie wärs mit einem Ufo Landeplatz.. untendrunter wohnen ja schon n paar aliens.

miau
August 30th, 2010, 11:10 PM
Mit blöden Vorschlägen bitte hinten anstellen... danke.

black_investigation
August 30th, 2010, 11:23 PM
Ansonsten kommen nur ein Golfplatz, eine Ölrafenerie oder eine steuerbefreite Zone a la Monaco in Frage. Wirtschaft Wirtschaft Wirtschaft

Tyron
August 31st, 2010, 01:14 PM
Wie wärs denn mit einem neuen Atommüllendlager als Alternative zu Gorleben? Oberirdisch könnte man einen Erlebnispark mit Attraktionen rund um die Kernenergie errichten, um der Bevölkerung diese Energieform wieder schmackhaft zu machen. Berlin hätte dann eine strahlende Zukunft.

Was ist eigentlich aus der Idee geworden, eine Rennstrecke zu installieren?

miau
August 31st, 2010, 10:26 PM
Wir könnten ja auch Frankfurt auf das Tempelhofer Feld umsetzen, genügend Platz wäre ja. Dann bekommen wir auch mal ein paar Hochhäuser. :)

goschio
September 1st, 2010, 12:19 AM
Warum sollte man Frankfurt in die ostdeutsche Provinz versetzen? Macht keinen Sinn. Vor allem nicht oekonomisch.

Vor allem muessten wir dann eine Mauer um Frankfurt bauen um die ganzen Berliner Assis fernzuhalten. :)

derzberb
September 1st, 2010, 09:40 AM
Bitte nur ernstgemeinte Vorschläge. :bash:

Wir brauchen in der Hauptstadt etwas, was unsere (naja, meine) spirituellen Bedürfnisse befriedigt: Ein Shangree-La, ein himmlisches Jerusalem, ein Walhall , ein Neuneuschwanstein, ein Mekka, eine Vatikanstadt, ein Angkor-Watt.

Tempelhof ist übrigens ein sehr poetischer Name.

extrawelt
September 1st, 2010, 07:49 PM
@ derzberb:
wie wäre es mit einer holographischen Installation deiner vorgeschlagenen kultstätten. jede woche ein anderes objekt. projektionszentrum sollte natürlich die mitte des sees sein.
das wäre doch mal ne anlaufstelle, oder? in der einen woche angkor, die woche darauf den fernsehturm doppeln.

derzberb
September 1st, 2010, 08:10 PM
Eine Holographische Projektion ist zumindest bedenkenswert, zumal über einem See. Die Reflektion auf dem Wasser würde es vergrößern.

Allerdings hätte ich lieber Motive mit bezug zu Deutschland. Angkor habe ich ja nur als Beispiel genannt für die spirituelle Bedeutung und die Kühnheit des Unternehmens. Es müßten sich doch Motive aus der deutschen Klassik oder Romantik finden lassen oder noch Älteres oder von mir aus auch Neueres.

Damit ließe sich vieles auf einmal verwirklichen. Mit dem See hätte man eine Parklandschaft, die natürlich auch nicht 08/15 sein darf. Es wäre billiger als der Berg (vermute ich). Und die Holographie würde dem ganzen Größe verleihen.

Ich habe allerdings keine Ahnung, ob so große Holographien technisch möglich sind oder gar bezahlbar. Vielleicht treibt sich in diesem Forum aber ein Holographie-Ingeniuer herum.

Wahrscheinlich war dein Vorschlag nicht ernst gemeint, aber ich finde ihn sehr gut.

extrawelt
September 1st, 2010, 08:30 PM
ne ne, für abstrusen klamauk will ich hier nicht zuständig sein, zumindest nicht bewusst. ich meine das schon einigermaßen ernst.
was die technische seite betrifft stecke ich leider auch nicht in der materie.
die motive sind doch ersteinmal zweitrangig, dafür gäbe es unzählig viele möglichkeiten,
ob nun abstrakt oder konkret.

derzberb
September 2nd, 2010, 09:58 AM
Warum sind denn die Motive zweitrangig? Die sollen schon nicht beliebig sein. Schließlich geht es darum, was letztendlich zu sehen sien wird.

Man könnte da (neben Motiven der Hochkultur) auch an etwas denken, was mit der Geschichte des Flughafens in T. zu tun hat oder mit der Geschichte der Luftfahrt allgemein.

extrawelt
September 2nd, 2010, 09:30 PM
@ derzberb:

natürlich sind die motive grundsätzlich nicht zweitrangig, klar. ich wollte nur vermitteln, dass es doch möglich wäre, diese in form von "wechselaustellungen" zu variieren.
hier gäbe es für sämtliche themenbereiche ideenmaterial.
meinetwegen könnte es eine caspar david friedrich illumination stellvertretend für die kulturgeschichtliche epoche der romantik zum einen, oder die eines ebensolchen vertreters aus dem musikalischen bereich, evtl. sogar mit der entsprechenden akustischen untermalung, zum anderen sein.

für deine anregung bzgl. der historie des standorts wäre zu jedem x-beliebigen jubiläumsereignis des flughafens ein anlass.
kurzum: zig möglichkeiten in 365 tagen im jahr und dann von neuem.

hast du schon mal recherchiert wie es mit den technischen möglichkeiten aussieht? hier und da gibt es schon diverse projektionen. beispielsweise hat sony vor einiger zeit im hafen von tokio ein ca. 15 m hohes hologramm von "nessy" erzeugt.

bin auf der suche nach weiteren besispielen.

extrawelt
September 2nd, 2010, 11:24 PM
habe die tokioter projektion (~ jahr 2008?) gefunden.

http://www.youtube.com/watch?v=YHDT8cfY6jA

ich denke die größe ist vielleicht das geringere problem, als die qualität - sprich schärfe.
habe eben auch keinen blassen davon. so wie es aussieht sind die freaks aber aufm guten weg.

Leander
September 3rd, 2010, 06:37 PM
Mein völlig verrückter Vorschlag: An den meistbietenden Verkaufen und die Schlaglöcher stopfen.

Denn
-Wald und Wiesen
-Seen und Hügellandschaften
hat Berlin zu Genüge. Allein, an Geld fehlt es an allen Ecken.

MattSid
September 4th, 2010, 03:56 PM
Warum nicht alles aber die Flughafen? :)

derzberb
September 6th, 2010, 11:50 AM
@ derzberb:

hast du schon mal recherchiert wie es mit den technischen möglichkeiten aussieht? .

Nee, hab keine Zeit für das Recherchieren.

KrauseGlucke
September 7th, 2010, 11:06 PM
Also ich bin für Grünzeugs. Um die Urbanität jedoch nicht verschwinden zu lassen, könnte ich mir eine Verbindung mit Hochhäusern/Wolkenkratzern gut vorstellen.
Der Centralpark in New York ist dafür das beste Beispiel. Ein toller Kontrast, wie ich finde.:)

black_investigation
September 12th, 2010, 11:44 PM
Wieso sollte in Berlin neben dem Tierpark noch ein Park dieser Größe entstehen, hier muss ein Industriepark hin. Denn nur die Industrie kann den Grundstein für Wolkenkratzer wie in NY erarbeiten. In 30 - 40 Jahren können wir dann den Strukturwandel vollziehen den NY in den 30-50 Jahren vollzogen hat und uns Wolkenkratzer bauen.

Germanicus
September 13th, 2010, 11:39 AM
Warum sollte Berlin so aussehen wie New York? Bei aller Liebe für Hochhäuser, ich denke es ist erstens nicht erstrebenswert jede Stadt damit zu pflastern und zweitens gerade in Berlin auch nicht wirklich realistisch. Schließlich gibt es Brachen en masse und auch die Grundstückspreise sind eher gering. Zudem gibt es doch schon ein paar Hochhausstandorte in der Stadt. Wieso also einen neuen aufmachen?

Einen Teil des Standortes kann man m.E. schon als Park nutzen. Parks und Freiflächen kann es eigentlich nie genug geben. Berlin hat dennoch eine höhere Dichte als alle anderen deutschen Großstädte.

extrawelt
September 13th, 2010, 11:47 AM
@ black investigation

mit dem kern deiner aussage gehe ich dacor, nur, flächen für gewerbe gibt es in berlin sowie im umliegenden speckgürtel zu genüge. gerade die entstehenden freiflächen des künftig ehemaligen flughafens tegel wären prädestiniert für gewerbe oder mischnutzung.
tempelhof ist für mich zu innerstädtisch gelegen, um dort "standard" zu errichten.

thema reindustriealisierung:
zwingend! das gilt übrigens nicht nur für berlin. ich konnte die visionen bzgl. der reinen dienstleistungsgesellschaft sowieso nie verstehen - so eklatant "nicht zuende gedacht" - haarsträubend!

thema wolkenkratzer:
gemäß hans stimmann: erstmal verdichten.
für mich sollte berlin "steinernes meer" bleiben. in ordnung, hier und da könnte die eine oder andere landmarke spannung erzeugen.

KrauseGlucke
September 13th, 2010, 01:38 PM
Warum sollte Berlin so aussehen wie New York? Bei aller Liebe für Hochhäuser, ich denke es ist erstens nicht erstrebenswert jede Stadt damit zu pflastern und zweitens gerade in Berlin auch nicht wirklich realistisch. Schließlich gibt es Brachen en masse und auch die Grundstückspreise sind eher gering. Zudem gibt es doch schon ein paar Hochhausstandorte in der Stadt. Wieso also einen neuen aufmachen?

Einen Teil des Standortes kann man m.E. schon als Park nutzen. Parks und Freiflächen kann es eigentlich nie genug geben. Berlin hat dennoch eine höhere Dichte als alle anderen deutschen Großstädte.

Habe ich gesagt, dass B so aussehen soll wie NY? Nein! Ich habe New York als Beispiel für einen Kontrast von Urbanität und Natur genannt.
Ein anderes Beispiel wäre auch Hong Kong. Die Stadt ist in einer sehr grünen Umgebung erbaut worden und die Verbindung zwischen dem Urwald und den Wolkenkratzern ist geradezu grandios.

extrawelt
September 13th, 2010, 06:59 PM
nochmal zum thema HH (nicht hamburg!)

im tagesspiegel gibts eine reihe bzgl. berliner zukunftsvisionen, die vom architekturbüro graft erstellt wurden. man kann davon halten was man will, aber interessante sachen sind allemal dabei.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/new-deal-fuer-die-hauptstadt/1899194.html

Berlin.
October 16th, 2010, 03:48 PM
zoo wäre dumm.
Berlin hat schon den ARTENREICHSTEN ZOO DER WELT

Wunderknabe
October 22nd, 2010, 03:44 PM
variante berg:
habe mal ne rechnung bzgl. des nötigen aufwands für den transport aufgestellt.

Annahme: Radius = 600m, Höhe = 1000m

Formel für Kegel: V=1/3r²pih=1/3Gh (G=Grundfläche)
Flächeninhalt Grundfläche : 1130973.355m², Volumen : 376.991.118,431m³

Annahme: Dichte Erdreich = 1,8 kg/m³ = 0,0018 to /m³
Rechnung: 376.991.118,431m³ x 0,0018 to/m³ = 678.584,013 to

Annahme: 3-Achs-Kipper mit 18,0 to Nutzlast
Rechnung: 678.584,013 to / 18,0 to/Fz = 37699 Fz
Rechnung: 37699 Fz x 2 Fahrten (Hin/Rück) = 75.398.22 Fahrten

Annahme: durchschnittlicher Anfahrweg: 30 km,
durchschnitlliche Geschwindigkeit (innerstädtisch): 10km/h für Hin und Rück = ~3h
Rechnung: 75398.222 x 3h = ~226.194,666 Lkwh = 26 Jahre mit einem Lkw (rund um die uhr). vielleicht wäre der transport via bahn über die bestehenden gleise des güterrings praktikabler.
logistisch auf jeden fall nicht ohne, so ne maßnahme.

Und hier nochmal in richtig:

Vberg = 376'991'118 m³
DichteErde = 1,8 t/m³ = 1800 kg/m³ (1,8 kg/m³ wär schon bisel wenig, oder ;))
V*dichte= 678'584'012,4 t

18 t pro LKW = 75'398'224 Fahrten (hin und zurück)

30 km Strecke bei 20 km/h (10 ist doch bischen tief gestapelt) macht 113'097'336 Std Fahrt.

Mit einem LKW dauert das dann 12911 Jahre



Ich persönlich finde die Idee des Sees fantastisch.
Er käme nicht nur dem innerstädtschen Klima zu gute (im wahrsten Sinne!), sondern wäre für jeden Berliner ein Ort dessen Qualität weit über einen ordinären Park hinausginge. Wenn es großzügige Strände gäbe wäre das einfach nur Traumhaft im Sommer. Mit Schweißperlen denke ich an jeden Sommer wo man sich an die Seen quetschen muss, die noch dazu recht weit vom Zentrum entfernt sind.
Im Winter könnte der See sogar regelmäßig zufrieren, auch das wäre eine fantastische Attraktion.
Berlin ist ja eine Stadt mit viel Wasser. Leider an den falschen Stellen. Und so eine große Wasserfläche in der Stadt würde nicht nur der Erholung zuträglich sein, sondern als Attraktion auch die Wirtschaft ankurbeln.

An den Rändern des Feldes könnte man trotzdem noch wie vom Senat vorgesehen, neue Gebäude errichten, was ich auch gut fände, da
einige Stellen auch mit See ziemlich hässlich und/oder schlecht genutzt wären.


Und da wir schon beim Rechnen waren, mal was so ein See kosten würde an Zeit:

A = 2 km² = 2'000'000 m²
tiefe = 15 m
V = 30'000'000 m³

V*1800 kg/m³ = 54'000'000'000 kg = 54'000'000 t
-> 6'000'000 Fahrten (hin&zurück) = 9'000'000 std fahrt bei 20 km/h
= 1027 Jahre (51 Jahre mit 20 LKW)


Auch das also eine Leistung die schon fast einem Weltwunder gleich käme. Auf jeden Fall müsste man sich
da ein anderes Transportsystem ausdenken, wenn man den Aushub wegführe.

Wenn man den nun aber nutzt, um am Rand ein paar kleinere Berge aufzuschütten, sieht das schon ganz anders aus:

Berge von 150 m höhe und 200 m Radius hätten ein Volumen von 6'283'185 m³, und solche mit einer höhe von 200 m und gleichem Radius etwa 8'377'580 m³. Wenn man also 4 Berge in dieser Größenordnung aufschüttet, könnte man den gesamten Aushub innerhalb des Areals verbauen. Damit wäre es dann keine Lebensaufgabe mehr, sondern könnte in ein paar Jahren realisiert werden weil die Transportwege wesentlich kürzer sind.

http://www.tempelhofersee.de/bilder_10/flaechen_5.jpg
Die Insel und diese Auswölbungen an der Südseite wären für die Berge perfekte Orte.

Das würde die Attraktivität des Sees noch mehr steigern, da es auch ein paar coolen Aussichtspunkte gäbe. Wie attraktiv selbst kleinere Berge wie der Teufelsberg sind, weiß jeder der schonmal da war. Die Aussicht ist auch unbezahlbar :)

miau
October 22nd, 2010, 09:22 PM
Sorry, aber so ein See wird nicht funktionieren. Seen sind komplexe ökosysteme, die sich ganz schnell sehr chaotisch verhalten können. So ein See ohne natürlichen Frischwasseraustausch wird innerhalb kürzester zeit eine Algenplage gigantischen Ausmaßes haben. Jeder kennt doch diese kleinen moorigen stinkigen Tümpel, nicht wahr? Jetzt stell dir mal ein großes Loch mit fauligem Wasser mitten in der Stadt vor.

Wunderknabe
October 23rd, 2010, 01:24 AM
Schau dir mal deren Seite an, daran wurde natürlich gedacht.

extrawelt
October 27th, 2010, 01:55 PM
Mit einem LKW dauert das dann 12911 Jahre

danke für die rechnungsprüfung ;)
in der realität würde ein derartiger lapsus fatale folgen nach sich ziehen.

derzberb
October 28th, 2010, 02:27 PM
Und mit 12911 LKWs dauerts dann genu ein Jahr.


Zum See. In Berlin und Umgebung gibts doch genügend Flüsse, Kanäle und Grundwasser. Da läßt sich bestimmt was machen. Künstliche Seen, zB Baggerseen gibts ja auch überall. Teilweise haben die Trinkwasserqualität, falls der Wasserumsatz hoch genug ist. Das kriegt man schon hin.

Und die Idee, mit dem Aushub Berge drumherum aufzuschütten ist auch gut und praktisch.


Allerdings finde ich die konkrete Form des Sees bis jetzt noch etwas langweilig. Insel find ich gut, Windrad auch. Am besten eine Fjordlandschaft.

extrawelt
October 28th, 2010, 10:23 PM
zum thema wasserqualität:

Limnologisch unterscheiden sich Baggerseen von natürlichen Seen dadurch, dass sie in der Regel weder oberflächliche Zuflüsse noch Abflüsse haben. Vielmehr korrespondiert ihr Wasserkörper mit dem Grundwasser. Dabei herrscht anfangs ein besonders kräftiger Grundwasserstrom. Aber innerhalb weniger Jahre dichten sich die Böschungen des Seebeckens durch biogene Ablagerungen weitgehend ab. Ab dann führt der Wasserkörper ein limnologisches Eigenleben. Der Austausch mit dem umgebenden Grundwasser beschränkt sich dann auf den Ausgleich von Pegelschwankungen.

Durch diese Besonderheit wirken Baggerseen als Nährstoff-Fallen. Eine mehr oder weniger rasche Eutrophierung gehört somit zum natürlichen Lebenslauf eines Baggersees. Eine Sanierung ist nur in Ausnahmefällen möglich, wenn durch die besondere Lage in abschüssigem Gelände ein Ablauf konstruiert werden kann. Die Eutrophierung führt zu immer dichterem Algenwachstum (auch Algenblüten) und vermehrter Biomasse in den Folgestufen der Nahrungskette. Damit nimmt der Verbrauch an Sauerstoff in der Tiefenschicht (Hypolimnion) immer mehr zu (siehe Ökosystem See). Es kommt zu reduzierenden Verhältnissen, unter denen der gesamte Phosphor im produktiven Umlauf bleibt. Man spricht dann von Umkippen des Sees. In diesem Zustand sind nahezu keine Nutzungsformen mehr möglich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Baggerse


Schau dir mal deren Seite an, daran wurde natürlich gedacht.

woran haben die gedacht?

derzberb
October 29th, 2010, 12:31 PM
Dann sollen sie halt nen Zufluß und nen Abfluß hinbaggern. Es gibt doch die Havel und die Spree und die Moldau in und um Berlin herum und außerdem ist der Boden sandig, da wird das Beaggern schon nicht so schwer sein.

Die berliner Baggerwirtschaft wird sich bestimmt freuen.

Und wenn der See und die Kanäle tief genug sind, dann weiß die Mafia auch wieder, wo sie ihre Verräter mit Betoneimer am Fuß versenken kann. Damit wäre dann allen gedient.

miau
October 29th, 2010, 08:09 PM
Der zitierte Wikiartikel beschreibt ja gerade, dass solche Seen auch bei stetigem Zufluss schnell eutrophieren. Es müsste schon die ganze Spree umgeleitet werden um das zu verhindern. Man muss bedenken, dass auch der Tegeler See, der direkt mit der Havel verbunden ist, ständig vor dem Kollaps steht und permanent mit Sauerstoff angereichert wird.

Die Idee mit dem See ist weder originell, noch nützlich.

extrawelt
October 29th, 2010, 08:41 PM
^^

ich finde die idee nach wie vor sehr gut, nur kann ich auf besagter seite keine lösungsvorschläge finden.

Stadtaffe
October 30th, 2010, 02:49 AM
Erstens, entschuldigung für Schreibfehler, mein Deutsch ist leider nocht nicht perfekt; :bash:

Aber ich möchte mich gerne in diese Diskussion mischen, jetzt ehrlich, was kann man mit einen See wirklich machen? Ok, es sieht schön aus, aber sonst was noch? Ja Reiche Leute können sich ein Boot kaufen und segeln etc. Aber es gibt doch schon so viel natürliches Wasser in Berlin, wir brauchen nicht selbst ein artifizielles Ding zu machen meiner Meinung nach.

Für mich soll das Projekt etwas sein was a) Beeindruckend ist b) Original ist und c) etwas wovon ALLE Leute geniessen können (nicht nur die Leute die sich ein Boot erlauben können).

Sehr wenige Städte haben so ein monströses Gelände zur Verfügung so zentral in der Stadt, eigentlich ist Tempelhof = Potsdamer Platz 2.0 ! Also das ist eine Chance wovon man das beste machen muss!!!

Pfeuffer
November 4th, 2010, 05:54 PM
ich wäre dafür, ein fußballstadion für die hertha an dieser stelle zu errichten !

extrawelt
November 4th, 2010, 09:37 PM
war nicht ernst gemeint oder?

Wunderknabe
November 5th, 2010, 02:13 AM
In diesem pdf steht unten rechts wie die sich das Wassermanagement vorstellen: http://www.tempelhofersee.de/downloads/gesamt_presse.pdf

Stadtaffe: du fragst nicht ernsthaft wozu ein See an einer großen Stadt gut ist? Ich persönlich komme ursprünglich aus einer kleineren Stadt mit großem See direkt in der Nähe und kann garnicht genug hervorheben, wie sehr das das Gefühl der Lebensqualität steigert.

Berlin hat ja viel Wasser, absolut richtig. Leider sind es innerstädtisch immer nur kleine Flächen. Was großes wo man richtig drin schwimmen könnte oder mit nem Boot fahren oderim Winter Schlittschuhlaufen gibts bisher nicht. Und mal ehrlich: noch einen Park/Grünfläche (davon gibts echt genug finde ich), oder einen See? Da nehm ich doch 100x lieber den See ^^

Das ist es auch, was mich ein bischen an Berlin stört bisher: es ist so elend weit und unbequem zu größeren Seen.

Stadtaffe
November 5th, 2010, 03:38 PM
In diesem pdf steht unten rechts wie die sich das Wassermanagement vorstellen: http://www.tempelhofersee.de/downloads/gesamt_presse.pdf

Stadtaffe: du fragst nicht ernsthaft wozu ein See an einer großen Stadt gut ist? Ich persönlich komme ursprünglich aus einer kleineren Stadt mit großem See direkt in der Nähe und kann garnicht genug hervorheben, wie sehr das das Gefühl der Lebensqualität steigert.

Berlin hat ja viel Wasser, absolut richtig. Leider sind es innerstädtisch immer nur kleine Flächen. Was großes wo man richtig drin schwimmen könnte oder mit nem Boot fahren oderim Winter Schlittschuhlaufen gibts bisher nicht. Und mal ehrlich: noch einen Park/Grünfläche (davon gibts echt genug finde ich), oder einen See? Da nehm ich doch 100x lieber den See ^^

Das ist es auch, was mich ein bischen an Berlin stört bisher: es ist so elend weit und unbequem zu größeren Seen.

Zum Beispiel: Im Sommer war ich an: Flughafensee; Wannsee; Großer Müggelsee; Weißensee; Orankesee (und dann gibt es noch dutzend andere Optionen). Überall konnte ich schwimmen, und ja wir können leider nicht alle gleich neben einem See wohnen aber wer sich nur ein bisschen auskennt mit S- und U-Bahn ist es sehr leicht zu erreichen.

Und was Schlittschuhlaufen betrifft, das ist zwar sehr schön aber das ist nur abhängig von Frost, und dann muss es auch noch sehr lang und tagtächlich gut frieren, und für Große Seen ist es sogar noch schwieriger eine stabile und starke Eisfläche zu bekommen.

Wunderknabe, verstehe mich nicht falsh, ich LIEBE Wasser, und ich bin 200% einverstanden das man Wasser braucht in einer Großen Stadt und dafür sollen wir in Berlin schon sehr froh sein das es soviel Wasser gibt! Aber in diesem Fall kann und muß man mehr aus Tempelhof machen meiner Meinung nach.

Am liebsten möchte ich ein Projekt sehen wo man neue ökologische Konzepte für urbanes Leben ausprobrieren kann. Also eigentlich eine Kombination von:
*Forschungs-/Technologiepark > Flughafengebäude
*Park/Grünanlage
*Ein kleiner See ;)
*Hochhäuser

....

derzberb
November 9th, 2010, 02:19 PM
ich wäre dafür, ein fußballstadion für die hertha an dieser stelle zu errichten !

Lieber ein Kolosseum, in das man Wasser einlassen kann, und dort werden dann Seeschlachte nachgespielt wie im alten Rom. "Untergang der Bismarck" mit Soundtrack komponiert von Ändruloid Webber.

Hauptstadt-Patriot
November 9th, 2010, 06:56 PM
ich hoffe diese vorschläge waren nicht ernst gemeint!:ohno:

Dr_Cosmo
November 9th, 2010, 10:33 PM
Frage: Was ist das Beschissenste an Berlin.
Antwort: Der Winter und sein mieses Wetter.

Ich würde auf dem Tempelhofer Feld neben vielen anderen Ideen
einen überdachten Garten / Park anlegen. So ein Zwischending von
Tropenhaus im Botanischen Garten und Tropical Islands.

Das Teil sollte so groß sein, dass man eine 3 Kilometer lange Skater und Laufstrecke hat und mindestens 10 Grad Wärme im Winter. Ein wenig Extra Licht
wär auch nicht schlecht.

goschio
November 10th, 2010, 10:16 AM
^
10 Grad reicht aber wohl nicht fuer Tropenhaus. Aber die Idee ist sonst sehr gut. Vielleicht auch mit aufblasbarem Blasendach.

goschio
November 10th, 2010, 10:18 AM
Lieber ein Kolosseum, in das man Wasser einlassen kann, und dort werden dann Seeschlachte nachgespielt wie im alten Rom. "Untergang der Bismarck" mit Soundtrack komponiert von Ändruloid Webber.

Auch sehr gute Idee. Sowas gibts auch schon in Las Vegas mit Piraten.

Cyman
November 14th, 2010, 11:01 PM
Also am Liebsten wäre mir natürlich ein Megaprojekt à la Burj Khalifa in den V.A.E. oder China, aber Bedarf dafür besteht ja in Berlin leider überhaupt nicht.
Andererseits sehe ich auch nicht den Bedarf für noch einen Park.
Also sollte man meiner Meinung nach eine Mischnutzung aus Residentials und Freizeit/Vergnügen daraus machen.
Man könnte an die Ränder zu Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof Nord, Ost, West) neue und attraktive Wohnquartiere bauen, welche die angrenzenden Bezirke aufweten (ja ich weiß, die Gentrifizierungsgegner werden jetzt aufschreien - ich wohne selbst in Neukölln und habe die Entwicklung der letzten Jahre miterlebt und obwohl ich gerade selbst "Opfer" der Entwicklung bin und diese am eigenen Leibe zu spüren bekomme, denke ich, dass sie sich nicht vermeiden lässt, weshalb ich diesen ganzen Protest und die Diskussionen für sinnlos halte. Dass dahinter vielleicht ein hehres Ziel steht (sozialer Gedanke) ist ja allerliebst, allerdings sind die meisten dieser Anti-Bewegung leider diejenigen, die völlig realitätsfern und weltfremd leben.
Aber zurück zum Thema:
im Zentrum des Flughafengeländes könnte man eine Attraktion bauen, welche Berlin zu einem Magneten für Touristen machen könnte. Etwas Einzigartiges in der Region. Sei es eine überdachte Wintersporthalle mit Skipiste oder etwas tropisches à la Tropical Island, wobei ich denke, dass dieses vielleicht noch nicht originell genug ist respektive, weil schon existent, nicht lohnenswert sein könnte (vor allem wenn man sich die Erfahrungen mit dem Tropical Island-Komplex mal anschaut, welcher ja eher als Flop bezeichnet werden könnte). Zudem wäre es sicher nicht gut für eine strukturschwache Region die außer dem Tropical Island nicht viel zu bieten hat, wenn auf einmal der große Nachbar Berlin etwas Vergleichbares vorzuzeigen hätte.
Da es ja auch schon für einen anderen Standort Pläne für eine Indoor-Ski-Halle gibt, sollte man eventuell darüber nachdenken, diese vielleicht nach Tempelhof und in größerem Maßstab zu verlegen.
Mein Favorit ist jedoch (mal von den zu erwartenden Begleitphänomenen abgesehen) ein Spielcasino-Komplex im großen Maßstab - sozusagen ein Little Las Vegas. Ein Vergnügungsviertel mit Hotels, Casinos und allem, was dazu gehört.
Erstens würde ich dies viel lieber sehen als diese ganzen verfluchten "Casinos", Spielotheken und "Wettbüros", die an jeder Ecke wie Pilze aus dem Boden sprießen und ganze Viertel verschandeln und für mich nichts anderes als Horte für Geldwäsche und ähnliche Aktivitäten repräsentieren, zweitens könnte die Stadt Berlin dieser Entwicklung somit vielleicht einen Riegel vorschieben und sich das "Monopol" für Glücksspiele sichern, indem sie abseits der großen Casinos nur mit Ausnahmegenehmigung solche kleinen Spielhöllen zulassen und die Großzahl dieser Automatencasinos dichtmachen lassen.
Inwiefern sich dies auch realisieren ließe kann ich nicht beurteilen und sei an dieser Stelle vielleicht mal dahingestellt, aber ich denke, dass dies ein Konzept sein könnte, welches zusätzlich noch viel Geld in die Berliner Kassen spülen könnte (noch mehr Touristen).
Zu guter letzt dachte ich an diesen Investor, der irgendwo im Osten dieses Chinatown bauen und die Chinesen dazu gleich mit importieren wollte.
Vielleicht keine schlechte Idee. Nun werden viele wohl gleich unken: "Was, noch mehr Immigranten? Wir haben doch jetzt schon so eine hohe Arbeitslosigkeit." Aber die Arbeitsplätze, die man schaffen könnte, darüber sollte man auch mal nachdenken. Und zusätzliche Kaufkraft sowie steuerliche Einnahmen die damit verbunden wären. Ein Chinatown, Casino-Komplexe mit Hotels und Vergnügungsattraktionen, eine Skihalle oder ähnliches und am Rande dessen moderne Wohnquartiere - das wäre in meinen Augen ein tolles Projekt.
Im Norden den Columbiadamm unterirdisch verlegen (man könnte ihn ja auch überbauen mit einem künstlichen Hügel und der dazu passenden Begrünung) und darüber die Hasenheide nach Süden vergrößern und schon hat man auch noch den ersehnten Park und Hügel dazu!
Aber da ich Realist bin, weiß ich, das wird alles eine Vision bleiben und in Berlin wird noch über Jahre diskutiert werden, bis überhaupt irgendetwas passiert und am Ende wird doch nur wieder etwas kleines respektive ein schlechter Kompromiss dabei heraus kommen.

Stadtaffe
November 16th, 2010, 12:31 AM
Ein Chinatown, Casino-Komplexe mit Hotels und Vergnügungsattraktionen, eine Skihalle oder ähnliches und am Rande dessen moderne Wohnquartiere - das wäre in meinen Augen ein tolles Projekt.


Wo kann ich unterschreiben?! Genau an diese Sachen hatte ich auch gedacht, aber niemals so aufgeschrieben. Und insbesondere diese Skihalle wird erfolgreich sein, eine Freundin von mir hat mir erzählt das sie ganz nach Hamburg fahren musste für so eine grosse Skihalle zu finden. Casino-Komplexe sind auch eine Mega-Einnahmequelle (richtig Deutsch? :lol: ) und werden auch sehr viele Jobs mitbringen. Ich verstehe nicht wieso Europäische Länder diese Möglichkeiten fast nicht benutzen, im Gegensatz zum USA und jetzt sicher auch China.

Leander
November 21st, 2010, 01:00 PM
Wie wäre es mit einem gigantischen Loch, in das wir dann Berlins Schulden vergraben könnten? Ich meine, Berlin ist vollständig von Seen umschlossen, was soll dieser sinnlose Mist mit einem weiteren Wasserloch? Das Grundstück an den meistbietenden verkaufen, alles andere wäre einfach nur fahrlässig, in Anbetracht der finanziellen Situation Berlins. Ihr versteht das vielleicht nicht, aber Berlin und Deutschland leben über ihre Verhältnisse. Nur weil einige glauben, kurzzeitig noch ein gutes Geschäft mit unseren Schulden machen zu können, heißt das nicht, dass, wenn sie nicht mehr an unsere Zukunft glauben, nicht beginnen könnten, den Kredit zurückzufordern - und dann sitzen wieder alle auf der Straße und geben den bösen Bankern die Schuld! Menschen sind Abschaum.

Stadtaffe
November 22nd, 2010, 02:56 AM
Wie wäre es mit einem gigantischen Loch, in das wir dann Berlins Schulden vergraben könnten? Ich meine, Berlin ist vollständig von Seen umschlossen, was soll dieser sinnlose Mist mit einem weiteren Wasserloch? Das Grundstück an den meistbietenden verkaufen, alles andere wäre einfach nur fahrlässig, in Anbetracht der finanziellen Situation Berlins. Ich versteht das vielleicht nicht, aber Berlin und Deutschland leben über ihre Verhältnisse. Nur weil einige glauben, kurzzeitig noch ein gutes Geschäft mit unseren Schulden machen zu können, heißt das nicht, dass, wenn sie nicht mehr an unsere Zukunft glauben, nicht beginnen könnten, den Kredit zurückzufordern - und dann sitzen wieder alle auf der Straße und geben den bösen Bankern die Schuld! Menschen sind Abschaum.

Wenn man etwas verkauft bringt es nur einmal Geld, wenn man dagegen richtig investiert kan es dauerhaft Geld und notwendige Jobs bringen...

:cheers:

derzberb
November 22nd, 2010, 12:34 PM
Das Grundstück an den meistbietenden verkaufen, alles andere wäre einfach nur fahrlässig, in Anbetracht der finanziellen Situation Berlins..

Berlin hat ein riesiges Angebot an Bauland und eine geringe Nachfrage nach Bauland. Zudem sind andere Bauländer in Berlin zum Teil viel besser gelegen und besser an ÖONV angeschlossen. Demzufolge wären die Erlöse aus diesem Geschäft gering. Dieses Geschäft kann sich nicht wirklich lohnen.

Da finde ich es lohnender etwas Außergewöhnliches zu machen, was den Menschen in der Stadt gefällt und Neugierige aus aller Welt anzieht.

noisrevid
November 22nd, 2010, 07:58 PM
Ich versteht das vielleicht nicht, aber Berlin und Deutschland leben über ihre Verhältnisse. Nur weil einige glauben, kurzzeitig noch ein gutes Geschäft mit unseren Schulden machen zu können, heißt das nicht, dass, wenn sie nicht mehr an unsere Zukunft glauben, nicht beginnen könnten, den Kredit zurückzufordern - und dann sitzen wieder alle auf der Straße und geben den bösen Bankern die Schuld! Menschen sind Abschaum.

Das kann man so nicht einfach unkommentiert stehen lassen.

Die Bundesrepublick Deutschland lebt nicht über seine Verhältnisse da wir nicht im Ausland verschuldet sind, sondern das Ausland bei uns. Demnach fliesst Geld nach D und nicht aus D.
Mit einer Verschuldung der BRD von 71% des Bip´s ist diese auch in einem vernünftigen Rahmen.

Und dass es kurzsichtig gedacht ist, das Gelände an den meistbietenden zu verkaufen hat Ihnen ja schon jemand anderes.

Meiner Meinung nach sollte das Flughafengelände erstmal ruhig als Grünanlage genutzt werden bis sich eine bessere, vielleicht kapitalbringende sowie besondere Möglichkeit ergibt, welche Berlin noch ein wenig mehr zu etwas besonderem macht ;).

black_investigation
November 23rd, 2010, 07:21 PM
Wie wäre es mit einem gigantischen Loch, in das wir dann Berlins Schulden vergraben könnten? Ich meine, Berlin ist vollständig von Seen umschlossen, was soll dieser sinnlose Mist mit einem weiteren Wasserloch? Das Grundstück an den meistbietenden verkaufen, alles andere wäre einfach nur fahrlässig, in Anbetracht der finanziellen Situation Berlins. Ich versteht das vielleicht nicht, aber Berlin und Deutschland leben über ihre Verhältnisse. Nur weil einige glauben, kurzzeitig noch ein gutes Geschäft mit unseren Schulden machen zu können, heißt das nicht, dass, wenn sie nicht mehr an unsere Zukunft glauben, nicht beginnen könnten, den Kredit zurückzufordern - und dann sitzen wieder alle auf der Straße und geben den bösen Bankern die Schuld! Menschen sind Abschaum.

Und Aliens sind noch größerer Abschaum sieht man an allen Plakaten von Hollywood, aber hast du vergessen, dass Menschen vieleicht durch ihre Emotionen gesteuert sind und nicht durch Rationalität, denn du kapierst auch nicht, dass Menschen bestimmen ob Schulden was Wert sind oder nicht. Gehe nicht über die Straße ohne gesehen zu werden, dann bist du überfahren.

Leander
November 24th, 2010, 11:17 PM
Es gibt immer weniger Kinder, immer mehr Rentner, immer weniger Arbeitskräfte (die sich natürlich nicht durch irgendwelche Kameltreiber ersetzen lassen) und immer mehr Schulden. Man erkläre mir bitte, wie diese Spirale nicht in den Staatsbankrott führen soll. Danke.

@black investigation, noisreved

natürlich bestimmen Menschen den Wert von Schulden, wer sonst, der Weihnachtsmann?

Und wieso sollte es kurzsichtig sein, das Gelände zu verkaufen? Der Preis zeigt ja auch an, wie viel ein Investor glaubt, dass er davon profitieren könnte, d.h. wie viel Umsatz, d.h. Beschäftigung (und ganz viel Steuern für unsere Arbeitslosen) er generieren kann.

Es ist völlig abwegig, in einer Situation wie der Berlins sich etwa Zeit zu lassen und abzuwägen, hier zählt jeder Cent! Aber wegen Hirnis wie euch ist diese Stadt auch was sie ist. Ein Mekka für Migranten und notgeile Partytouristen.

derzberb
November 25th, 2010, 12:03 PM
Wegen Hirnis wie mir ist Tempelhof als Bauland nichts wert.

Wäre ich ein Investor, so hätte ich in Berlin eine große Auswahl: Es gibt prominentere Plätze mit Bauland in Berlin, besser erschlossene und vor allem ziemlich viel Bauland.

@Leander: mach Dir mal Gedanken über den Zusammenhang von Angebot und Nachfrage bei der Preisfindung in der MArktwirtschaft. Vielleicht kommen dir dann Zweifel, ob man den Riesendeal macht, wenn man Tempelhof verkauft. Das wäre ein schlechtes geschäft.

black_investigation
November 25th, 2010, 05:08 PM
Es gibt immer weniger Kinder, immer mehr Rentner, immer weniger Arbeitskräfte (die sich natürlich nicht durch irgendwelche Kameltreiber ersetzen lassen) und immer mehr Schulden. Man erkläre mir bitte, wie diese Spirale nicht in den Staatsbankrott führen soll. Danke.

@black investigation, noisreved

natürlich bestimmen Menschen den Wert von Schulden, wer sonst, der Weihnachtsmann?

Und wieso sollte es kurzsichtig sein, das Gelände zu verkaufen? Der Preis zeigt ja auch an, wie viel ein Investor glaubt, dass er davon profitieren könnte, d.h. wie viel Umsatz, d.h. Beschäftigung (und ganz viel Steuern für unsere Arbeitslosen) er generieren kann.

Es ist völlig abwegig, in einer Situation wie der Berlins sich etwa Zeit zu lassen und abzuwägen, hier zählt jeder Cent! Aber wegen Hirnis wie euch ist diese Stadt auch was sie ist. Ein Mekka für Migranten und notgeile Partytouristen.

Wegen dir ist das Internet was es ist, ein club für Parralelidentitäten, kannst du vieleicht auch begründen, warum Berlin Schulden hat? Weil hier die ganze produzierende Industrie zuerst niedergebombt und danach ausgeraubt wurde.
Klar gibt es in Berlin Hirnis, mannt nennt sie auch Brainiacs und du würdest gern dazugehören.
Welcher Investor soll Tempelhof brauchen? Freiflächen gibts genug und dieses Areal ist nunmal eine Nummer zu goß für jeden privaten Investor. Wegen Hirnis wie dir ist die Stadt was es ist: ein Rummel und Spielplatz für Landprimaten und Hinterwaldidealisten.

erbse
November 25th, 2010, 06:54 PM
Schluss mit den Kindereien.

Wenn hier keine vernünftigen Vorschläge mehr gemacht oder tatsächliche Neuigkeiten zur Sache verkündet werden, muss ich wohl erstmal dicht machen.

derzberb
November 26th, 2010, 11:56 AM
Würde man ein Grundstück wie Tempelhof verkaufen und den Wert, den es für die gesamte Stadt hat, bemessen, so müßte man mehrere Milliarden dafür verlangen. natürlich kann das kein Investor stemmen.

Natürlich kann man einige Stellen stückweise verkaufen und dafür vereinzelt sogar ganz gute Preise erzielen. Etwa um das Abfertigungsgebäude herum. Da müßten sich kleine neue Quartierszentren entwickeln lassen. Aber das sind nur Kleinigkeiten am Rande. Entscheidend ist die Frage, was mit dem Gelände als Ganzes geschieht.


Neuer Vorschlag: Man könnte einige Steadtteile im großen Stil zurückbauen. Ich meine damit seelenlose und häßliche Plattenbauten in Ost und West. Viertel mit 8-Stockwerke-Blocks, die rundherum alles verschatten. Soziale Brennpunkte auflösen. Man reißt die Hälfte ab und läßt Häuser mit 2-4 Etagen stehen. Den verlorenen Wohnraum kann man zu einem Teil in Tempelhof, in besserer Qualität, auch ästhetisch, wieder aufbauen. Einen Teil des Wohnraums muß man auch gar nicht ersetzen, weil er gar nicht gebraucht wird.

Vielleicht findet man ja endlich mal ein Konzept, wie man ansehnliche Städte neu baut. In Tempelhof wäre für diese Lösung Platz und noch einen (großartigen) Park (mit überdachtem Teil, See, Rodelhügel, ungemähten Sommerwiesen und gemähten Liegewiesen usw).

Hauptstadt-Patriot
November 26th, 2010, 04:55 PM
aber ich glaube kaum, dass die leute, die in diesen sozialen brennpunkten leben, sich eine solch zentrale lage leisten könnten. außerdem sollte die qualität der neubauten auch sehr hoch sein, was den preis nochmals heben wird.

..und ich finde nicht, dass dieses, entschuldigung für meine ausdrucksweise, gesindel an diesen schönen ort ziehen sollte.


..ich persönlich denke ja auch, dass man dort einen mittelgroßen see und einen park anlegen sollte. desweiteren wäre ein entertainment-viertel doch etwas schönes (große casinos, achterbahnen, eine skihalle, eine formel 1 strecke, etc.) und natürlich eine kleine ecke für büros, hotels und wohnungen (natürlich in hochhausform, sowie ein kleines forschungszentrum, wobei letzteres wohl eher nach tegel gehört.

noisrevid
November 26th, 2010, 06:32 PM
An eine Rennstrecke musste ich auch schon öfter denken (wobei die ja nicht unbedingt Formel1 tauglich sein muss). Seitdem in den 90ern die Avus geschlossen wurde fehlt ja eine in Berlin. Weiß denn jemand ob sich diese damals rentiert hat? Rein theoretisch könnte man aus dem Fahrerlager oder der "Innenfläche" auch einen Veranstaltungsort machen, somit hätte man schon 2 Funktionen abgedeckt^^.

Der Konkurenz vom Lausitzring gehts ja nicht so gut. Da wurde ja schon mehrmals der Betreiber gewechselt. Aber die Rennstrecke ist ja auch vom standort her ziemlicher Murks.

miau
November 26th, 2010, 10:57 PM
Bitte kein "Mega"-Projekt wie Rennstrecke, Berg oder Cargolifterhalle - auch wenn es manchen Politiker in den Fingern juckt, sich mit soetwas zu schmücken. Diese Sachen funktionieren einfach nicht. Warum nicht ganz einfach eine angemessene langfristige Erschließung und Bebauung der Fläche? Ist das so schwer? Es ist nicht spektakulär, aber bringt den größten Gewinn für alle.

derzberb
November 27th, 2010, 02:07 PM
aber ich glaube kaum, dass die leute, die in diesen sozialen brennpunkten leben, sich eine solch zentrale lage leisten könnten. außerdem sollte die qualität der neubauten auch sehr hoch sein, was den preis nochmals heben wird.

..und ich finde nicht, dass dieses, entschuldigung für meine ausdrucksweise, gesindel an diesen schönen ort ziehen sollte.



Ich meinte ja auch nicht, einfach nur den Kiez zu verpflanzen. Ich meine, daß der Kiez als ganzes aufgelöst wird. Man wandelt einen Teil in Eigentumswohnungen um. Man sorgt für mehr Durchmischung. Im Kiez kann sich keine abgeschottete Paralellgesellschaft mehr entwickeln. Ein Teil bleibt, ein anderer Teil wird abgerissen und ein anderer wird in ignetum umgewandelt. Natürlich können sich das dann nicht mehr alle leisten. Aber das ist das geringere Übel.

Evtl kann man Eiheimische fördern, sich Eigentum anzuschaffen, durch genossenschaftliche Modelle. das nimmt die Leute in die Verantwortung.

Und auf dem Neuland in Tempelhof könnte man von beginn an für eine angemessenen Mischung aus anspruchsvollen Eigentumswohnungen und sozialem Wohnraum schaffen.

Ich weiß, daß das nicht einfach ist für alle. Durch das direkte nebeneinander von arm und reich entstehen Konflikte. Aber durch die Abschottung entstehen unterm Strich noch herbere Konflikte.

derzberb
November 27th, 2010, 02:17 PM
Bitte kein "Mega"-Projekt wie Rennstrecke, Berg oder Cargolifterhalle - auch wenn es manchen Politiker in den Fingern juckt, sich mit soetwas zu schmücken. Diese Sachen funktionieren einfach nicht. Warum nicht ganz einfach eine angemessene langfristige Erschließung und Bebauung der Fläche? Ist das so schwer? Es ist nicht spektakulär, aber bringt den größten Gewinn für alle.

MegaProjekte sind mir gar nicht zuwider. Es sollte nur etwas wirklich einzigartiges und schönes und nützliches sein. rennstrecken und Vergnügungsparks gibt es überall. Ein Berg funktioniert immer - er muß ja einfach nur dastehen, Wiesen, Almen, Schafe und ein Berggasthof, das läuft.

Aber es muß nichr unbedingt teuer oder auf den ersten Blick spektakulär sein. es muß nicht vulgär sein. Ein Park ist auf den ersten Blick unspektakulär. Wenn man aber Inspiration und Phantasie ions Spiel kommen läßt, dann kann ein Park etwas Wunderbares sein.Es darf nur keine langweilige, unsinspirierte 08/15-Grünfläche sein.
Das muß mit Gefühl für die Natur und ästhetischem Empfinden geplant werden. Wildwuchs und strenge Ordnung müssen schroff aufeinandertreffen oder sanft ineinander verschmelzen. Kleinodien, Wäldchen, Lichtungen, ungemähte Sommerwiesen, Liegewiesen, Teiche, Tümpel, Kanäle, Seen, Brücken, und ein überdachter großer Wintergarten.

Da ist soviel Platz, da paßt ein Park (oder Berg oder See) und ein Wohnquarteir samt Geschäftszentrum hin.

Mit einem phantasievoll gestalteten Park könnte Deutschland und berlin zeigen, daß man mit wenig Geld und grimmiger Entschlossenheit, Phantasie, ästhetischem Empfinden, Gefühl für die lebendige Natur, erbitterter Unverdrossenheit und Beharrlichkeit etwas schaffen kann, das die welt verschönert.

HelloMoto163
November 28th, 2010, 11:18 PM
Vergnügungsparks gibt es keine in und um Berlin. Ich würde mir in Tempelhof einen wünschen. Damit könnte man sicher auch Kunden aus Polen gewinnen. Der Vergnügungspark kann dann hier mit Hotels zusammenarbeiten. Wieso eigentlich nicht? Solange er ästhetisch ist. Und ne gute Sicht von der Achterbahn gibs auch :P
Der hätte dann sogar Autobahnanschluss. Ne Sbahn ist auch in der Nähe und Fernverkehr (Südkreuz) auch.

Und bitte keinen weiteren Park mehr. Hier gibt es schon so viele die vor sich hingammeln. Die sollte man mal lieber auf Vorkriegszustand bekommen wo se noch schön waren. Jetzt nur vermoderte Trampelwiesen.
Viele scheinen zu vergessen dass wir bereits Grünflächen in Massen haben. Grunewald, Gebiet um Müggelsee, Tiergarten und viele andere

goschio
November 30th, 2010, 11:09 AM
Ein Vergnuegungspaerk waere schon sehr geil. Ein Mischung aus Prater, Tivoli und Six Flags wuerde gut nach Berlin passen.

Auf jeden Fall besser als noch ein langweiliges Wohngebiet. Wohnungen gibt es doch schon genug in Berlin und Platz zum nachverdichten wohl auch.

derzberb
November 30th, 2010, 11:36 AM
Wenn es ein Park wird, dann muß es eben ein außergewöhnlich schöner sein. Keine Trampelwiesen, keine langweiligen "Grünflächen", sondern etwas außergewöhnliches.

Ebenso sollte es bei einem Freizeitpark sein. Das muß mehr als Rummelplatz mit Achterbahn und Riesenrad sein.

miau
November 30th, 2010, 11:45 AM
Nein! Nein! Und nochmals nein! :p

Alles andere als eine behutsame Erschliessung mit einer suksessiven Bebauung und dem Rest als Reserveflächen wird einfach scheitern.

Der einzige Berliner Vergnügungspark wurde Mitte der 90er geschlossen, wegen mangelnden Interesse.

goschio
November 30th, 2010, 12:28 PM
^
Hoffe mal du meinst das nicht ernst.

HelloMoto163
November 30th, 2010, 06:59 PM
War das nicht eher ein Entgnügungspark?:nuts:
Nichts gegen dich persönlich..aber wenn ich schon behutsame Erschie äh schließung höre :ohno:

Irgendwie fehlt hier in Deutschland der Wille einfach mal was tolles hinzuklatschen. Gabs in der Vergangenheit nicht Investoren mit tollen ideen wie dieser Kegel mit dem Stadion drin, wurde doch dann abgelehnt oder?..warum?..
20m Traufhöhe will da keiner sehen :P

derzberb
November 30th, 2010, 08:12 PM
Nein! Nein! Und nochmals nein! :p


Na gut. *Traurig davonscheich*

derzberb
December 1st, 2010, 11:17 AM
Ich will nochmal betonen, daß es mir gar nicht darauf ankommt, möglichst viel Geld zu verbraten oder irgendetwas zwanghaft spektakuläres hinzustellen. Spektakulär soll die Inspiration und die Ausgestaltung sein. Es soll spektakulär praktisch sein, wie etwa ein riesiger Wintergarten.

Berlin hat genug Bauland. Da kann man leicht 90% der Fläche in Tempelhof für Park o.ä zur Verfügung stellen.

miau
December 2nd, 2010, 12:44 AM
Ja, hier herrscht ein rauher Ton, nicht abschrecken lassen. :shifty:

Ich bin halt genervt von den vielen sinnlosen Vorschlägen die hauptsächlich auf den Jahrmarktseffekt abzielen.
Durch die Schliessung von Tempelhof hat man diese riesige Freifläche, es dürfte kein sinnvolles Einzelprojekt geben, was den gesamten Platz ausfüllt. Es gibt andererseits aber auch keine Eile so schnell wie möglich dort etwas hinzubauen, schon gar nicht solche halbgaren Attraktionen wie Riesenrad oder was weiß ich. Ich finde man solange es keinen akuten Bedarf an Grundstücken gibt, sollte man die Fläche als Reserve freihalten - Übergangsnutzung wie Sonnenwiese eingeschlossen.

derzberb
December 2nd, 2010, 02:10 PM
Ich rede gar nicht von Jahrmarktseffekten. Vergnügungsparks und Casinos sind langweilig. Wer braucht schon einarmige Banditen. Achterbahnen gibt es in irgendwelchen Parks auf der grünen Wiese überall. Wer das braucht, der soll dort hinfahren.

Wenn ich von großartigen Entwürfen spreche, dann meinen ich damit, daß man dem Garten- und Landschaftsbau endlich den gebietenden Ausdruck unserer Zeit geben sollte. Wir haben neue Erkenntnisee gesammelt und 200 Jahre nach dem englischen Landschaftspark ist es wieder Zeit für eine Weiterntwicklung.

Daneben meine ich, daß auch der Städtebau eine Weiterentwicklung braucht. Wir haben hier die Chance, die Sünden des Plattenbaus in Ost und West zu korrigieren. Wir können ganze Viertel zurückbauen und besser, menschlicher, schöner gestalten. Statt 8-Stockwerk-Schlafsilos kann man sich mit den gigantischen Freiflächen in Tempelhof ein ganz neues Konzept einrichten.

Dafür gibt es keine beseeren Ort in Deutschland als Tempelhof. Wenn es dort gelingen würde, ednlich mal lebendige Stadt zu entwickeln, mit Park und Wintergarten, dann würde das in ganz Europa wahrgenommen, mindestens.

Ich will keine Milliardeninvestitionen in beknackte Riesenräder und Achterbahnen, sondern vor allem, daß man über eine lebenswerte Stadt nachdenkt. Und bevor ich mich für 08/15-Besiedelung erwärmen kann sehe ich lieber einen 1000-Meter-Berg.

Berlin hat genügend Freiflächen für 08/15-Projekte und dazu eine schrumpfende Bevölkerung. In Tempelhof müssen wir endlich wieder lernen, Städte zu bauen. Alle Konzepte der Moderne haben in Deutschland (und vermutlich weltweit) bisher nur Ödnis hervorgebracht. Zeit, daß sich das ändert. Soll Wowereit und mit ihm ganz Berlin beweisen, daß das Gerede von Kreativität nicht nur hohles Geschwätz ist.

miau
December 2nd, 2010, 11:24 PM
Kleine Korrektur, die Metropolregion Berlin hat in den vergangenden Jahren deutlich zugelegt und auch das Stadtgebiet Berlin selbst hat ein bescheidenes Wachstum.

Es gibt allerdings einen viel entscheidenenern Grund, warum in Berlin zunehmend die Wohnungen knapp werden, der Trend zu Single-Haushalten.

Was Tempelhof angeht, bisher ist die Fläche recht isoliert vom übrigen Stadtgebiet, sie liegt wie eine Insel inmitten dicht bebauter Viertel. Der erste Schritt wäre erst mal diese Fläche zu erschliessen, jeweils eine Nord-Süd und Ost-West-Querung wären nötig. Dazu muss es irgendwie einen baulichen Übergang zu den Vierteln im Süden geben, wo jetzt die Autobahn ist.

Dr_Cosmo
December 4th, 2010, 08:16 PM
Aus meiner Sicht wäre ein Freizeitpark die logische Entwicklung für Berlin.
Die Stadt ist heute schon Tourismus Mekka ... eine weitere Attraktion dürfte Berlin noch mehr aufwerten.

Wenn ich mir die unterschiedlichen Parks weltweit anschaue, fällt mir auf, dass die erfolgreichen (Orlando) in sonnigen Breitengraden liegen und zudem viel Abwechslung bieten.

Ich würde mir in Tempelhof den größten überdachten Freizeitpark der Welt
wünschen. In etwa 20 Cargolifterhallen groß, alles mit Glaskuppeln konstruiert. Ich würde verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Attraktionen aufziehen: Casinostadt, Filmwelt, Familienunterhaltung (Heidepark), Scienceworld (altes Technikmuseum abreißen und neubauen), Urwald und Erholungslandschaft, Funsportparadies, Hotels, kleines Stadion, Konzerthalle, Shopping.

Eine Entertainment Stadt unter Glas. Sowas wäre einzigartig, global.

Der S-Bahn-Ring könnte nach Norden verschwenkt werden, für die Anbindung.

miau
December 4th, 2010, 08:37 PM
^^ nicht gleich übertreiben. Aber die idee mit den Glaskuppeln gefällt mir. Gibt es da nicht ein Projekt in Südengland in einem stillgelegten Steinbruch?

black_investigation
December 5th, 2010, 03:01 AM
Wie wärs mit einer glasüberdachten beheizten mit sicherheitskameras und irisscannern ausgestatteten terrorismutrainingslagerattrappe zum bestaunen, kann im ernstfall zur eingangszone für den hochsicherheitstrakt des krisenmanagements der notfallregierung umfunktioniert werden. Touristen aus den Ländern des Bösen werden gleich nacktgescannt und bezahlen doppelten eintritt. Wie wärs?

Pfeuffer
December 5th, 2010, 03:17 AM
klingt nicht so schlecht ! vielleicht könnte man auch guantanamo hierhin
verlagern ? ach, ich hab vergessen dass es in kapitalistischen ländern
ja keine folter gibt !

derzberb
December 5th, 2010, 11:16 AM
Glaskuppelwintergarten ist gutes Idee. ich wünsche mir dann dort aber wirklich phantasievoll gestaltete Urwälder (einheimischer Arten). Ob das wirklich billiger ist als ein Berg?

derzberb
December 5th, 2010, 11:18 AM
Kleine Korrektur, die Metropolregion Berlin hat in den vergangenden Jahren deutlich zugelegt und auch das Stadtgebiet Berlin selbst hat ein bescheidenes Wachstum.



Dann sollte man schleunigst das Wachstum in die Stadt hineinholen. Die Wälder um berlin dürfen nicht angetastet werden. Nichts ist öder und blöder als durch Reihenhäuser zersiedelte Landschaften. Es gibt dafür genug abschreckende Beispiele in Westdeutschland. Das geniale an >Berlin ist gerade der kompakte Stadtkörper mit dem abrupten Übergang zum Wald drumrum.

miau
December 5th, 2010, 01:32 PM
^^ seit der Wende ist aber genau das passiert. Gefühlte 1 Million Berliner sind aus Berlin ins direkte Umland gezogen. Einige Gemeinden in Brandenburg haben ihre Einwohnerzahl drastisch erhöht. Hier z.B. die Entwicklung von Bernau bei Berlin:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a6/Bernau_bei_Berlin_Population_Statistics.svg/350px-Bernau_bei_Berlin_Population_Statistics.svg.png
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a6/Bernau_bei_Berlin_Population_Statistics.svg/350px-Bernau_bei_Berlin_Population_Statistics.svg.png)

Die Auswirkungen kann man zum Beispiel daran sehen, dass überall am Stadtrand kleine Neubauviertel auf die Felder gesetzt worden sind.

derzberb
December 5th, 2010, 01:50 PM
Das mein ich ja gerade. Sie sollen nicht Neubauten auf Felder setzen, sondern das kompakte Stadtbild beibehalten. Berlin ist ein kompakter Block und drumherum Wald. das ist auf der Welt bestimmt einzigartig oder fast einzigartig. Es ginge viel verloren, wenn um Berlin solche öden Trabantenstädte entsünden wie um München. Zersiedelte Landschaften sind grausam: man hat alle NAchteile der Großstadt (Verkehr, Lärm) und alle Nachteile der Kleinstadt. Und dann fehlen alle Vorteile des Landes und alle Vorteile der Großstadt.

miau
December 5th, 2010, 02:03 PM
Mein Argument war, dass es dafür zu spät ist, weil die Zersiedlung schon stattgefunden hat. Außerdem, ich denke mal, dass der Hauptgrund für Zersiedlung immer noch die Pendlerpauschale ist. Dadurch werden Leute ermutigt sich irsinnig weite von ihrem Arbeitsplatz niederzulassen.

derzberb
December 5th, 2010, 02:52 PM
Mein Argument war, dass es dafür zu spät ist, weil die Zersiedlung schon stattgefunden hat. Außerdem, ich denke mal, dass der Hauptgrund für Zersiedlung immer noch die Pendlerpauschale ist. Dadurch werden Leute ermutigt sich irsinnig weite von ihrem Arbeitsplatz niederzulassen.

Meine Rede, aber keiner traut sich, die Pendlerpauschale=Zersiedelungspauschale abzuschaffen.

Schade, wenn es schon zu spät ist.

HelloMoto163
December 5th, 2010, 10:05 PM
Oder wir bauen einen Megawolkenkratzer in Tempelhof wo alle Berliner wohnen werden. Der Rest der Stadt wird zum Museum und als Filmkulisse für Berliwood umfunktioniert und nichts wird mehr zersiedelt.:nuts:

miau
December 5th, 2010, 11:23 PM
Eine/n Arcology also.

http://sustainabledesignupdate.com/wp-content/uploads/2008/02/foster-partners-worlds-largest-building.jpg
http://sustainabledesignupdate.com/wp-content/uploads/2008/02/foster-partners-worlds-largest-building.jpg

Leander
December 25th, 2010, 06:34 PM
Wir brauchen einen Kaiser, und auf dem Gelände wird dann sein Schloss entstehen!

berlin_apron
January 13th, 2011, 06:32 PM
Wir brauchen einen Kaiser, und auf dem Gelände wird dann sein Schloss entstehen!

:lol:

Können wir diese Option der Umfrage-Auswahlliste hinzufügen.
Endlich mal was wirklich Orignielles ^^

Davon von mir ein :applause:

berlin_apron
January 13th, 2011, 06:48 PM
Ist eigentlich "The Berg" schon wieder vom Tisch?

http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/hs455.snc4/50509_124303250526_4510056_n.jpg
the-berg.de (http://the-berg.de)

Ich weiß - mehr eine Utopie als ernstzunehmende Möglichkeit.
Aber warum nicht mal laut träumen? :)

Die Nachnutzung von Tempelhof sollte etwas enthalten, was es so kein zweites Mal auf der Welt gibt - etwas was Berlin noch einzigartiger macht und nicht die Kopie einer Kopie aus Fern-Ost/West darstellt. Ich glaube ich bin nicht der einzige mit der Meinung.
"The Berg" käme dem zumindestens am nächsten.
Sehe nur einen wirklich großen Nachteil: Der Schatten des Berges.

trance-x
March 15th, 2011, 03:41 AM
(...)
Die Nachnutzung von Tempelhof sollte etwas enthalten, was es so kein zweites Mal auf der Welt gibt - etwas was Berlin noch einzigartiger macht und nicht die Kopie einer Kopie aus Fern-Ost/West darstellt. Ich glaube ich bin nicht der einzige mit der Meinung.

Wir leben aber in einem rot-gruenen Zeitgeist.

Da wird zwar gern von Kreativitaet und unbegrenzter Phantasie gesprochen, aber nur bei Kindern.
Bei den so erzogenen Erwachsenen ist das dann aber anders. Da ist es ploetzlich Groessenwahn.


"The Berg" käme dem zumindestens am nächsten.

Stimmt.
Aber das waere eben eher zu kreativ/phantasievoll und zu konsequent.

Auch hier im Skyscraper Foren schrecken selbst viele Wolkenkratzerbefuerworter bei extremeren Projekten zurueck.
In quasi vorauseilendem Gehorsam einer Abweisungsbefuerchtung erklaeren sie etwas als gut zum Traeumen, interessant, aber doch dann ...

Antrainiertes beschraenktes Denken ... nur nicht zu gross, zu auffaellig!


Sehe nur einen wirklich großen Nachteil: Der Schatten des Berges.

Der Nachteil waere im Sommer aber ein Vorteil.
Im Winter vielleicht auch, weniger heftige Schneestuerme ;)

miau
March 15th, 2011, 09:40 AM
^^ Dafür gibts dann Lawinen und Erdrutsche. So einen Haufen Material kann man nicht so einfach stabilisieren.

derzberb
April 4th, 2011, 02:27 PM
Endlich mal Mitstreiter für The Berg.


Mit Lawinen kann man Leben lernen.

HelloMoto163
April 8th, 2011, 01:36 AM
Ich wäre auch für The Berg:banana:
Mit Skipisten und -hütten. Und zu Weihnachten macht cocacola dort die Weihnachtsshow auf Schlitten:cheers:

Tyron
April 8th, 2011, 10:12 AM
Auszug aus dem Manifest von The Berg

...Berlin muß ihn aber nicht bauen, um ihn zu besitzen. Auch sonst nicht verlegen, behaupten wir einfach einen Berg zu haben. Wir malen uns unseren Berg aus, so großartig und so lange, bis wir ihn selber sehen können: Über Tausend Meter ist er hoch. Schon im Herbst und noch im Frühjahr ist sein Gipfel schneebedeckt…

Tempelhof ist im Bewußtsein nicht nur der Berliner: Die Leute kommen in Scharen um den Berg nicht zu sehen. So,Kommt und seht The Berg!

http://the-berg.de/bilder/Manifesto/manifest.pdf


Die Frage, die Jakob Tigges dieser Tage immer wieder gestellt wird, ist die, ob er das ernst meint. Oder ob das nur ein Witz ist, das mit dem Gebirge mitten in Berlin. Tigges sagt: "Beides". :lol:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/bezirke/article1020325/Kuehne_Idee_fuer_Tempelhof_Berlins_erster_Eintausender.html

Ist ein PR-Gag. Nix weiter. Und zeigt, dass die Medien anbeißen, wenn man sie nur mit dem richtigen Futter lockt.;)

HelloMoto163
April 16th, 2011, 03:19 AM
"The Berg" wird leider zur Realität und nur 60m hoch.
Lest selbst
http://www.tagesspiegel.de/berlin/schoene-aussicht-vom-tempelhofer-fels/4067508.html

Achtung: Die Gefahr eines Herzstillstandes ist sehr hoch:bash:
Mir fehlen die Worte für SO einen Schrott der in Berlin fabriziert wird.
:ohno:

derzberb
April 16th, 2011, 11:01 AM
ich finde, das Konzept klingt auf Anhieb nicht schlecht.

Tyron
April 22nd, 2011, 08:53 AM
^ Das Denkmal für Humboldt sollte dann aber überarbeitet werden. Die Gestalt auf dem Felsen erinnert eher an jemanden, der seinem Leben ein Ende bereiten möchte und kurz vor dem Sprung steht als an einen Pflanzen suchenden Universalgelehrten.

Bauer-Ewald
July 20th, 2011, 08:54 PM
Neue Bibliothek für 270 Millionen Euro

Berlin soll für 270 Millionen Euro eine moderne Metropolenbibliothek auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof bekommen. Das beschloss der rot-rote Senat. In den Neubau soll die bisher auf mehrere Standorte verteilte Zentral- und Landesbibliothek einziehen. Bis 2016 soll das Haus fertig sein.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte, mit dem Beschluss habe der Senat bei seinen Investitionen einen kulturellen Schwerpunkt gesetzt. Der Neubau einer von Wowereit ebenfalls gewünschten Kunsthalle für zeitgenössische Kunst wurde dagegen gestrichen. "Dafür war im Finanzierungsrahmen kein Geld mehr da", sagte der Regierungschef.

Die 270 Millionen für die neue Landesbibliothek sind in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen. Im Haushaltsentwurf für die beiden kommenden Jahre sind lediglich Planungskosten eingestellt - eine Million Euro in 2012 und zwei Millionen Euro in 2013. Kulturstaatssekretär André Schmitz nannte die Entscheidung für den Neubau ein "deutliches Signal für kulturelle Bildung".

Zur Zentral- und Landesbibliothek gehören die Amerika-Gedenkbibliothek, die Berliner Stadtbibliothek und die Senatsbibliothek. Zusammen bieten die Häuser 3,5 Millionen elektronische und gedruckte Medien an. Neben dem Neubau soll es künftig eine Dependance im geplanten wiederaufgebauten Berliner Schloss (Humboldt-Forum) geben.

Einige bereits vorgesehene Investitionen werden wegen des Sparkurses von Rot-Rot um zwei Jahre verschoben. Dazu gehören die Sanierung des Marinehauses und des Märkischen Museums für 41 Millionen Euro und der zweite Bauabschnitt des Probebühnenzentrums im Deutschen Theater (12,5 Millionen Euro).

Insgesamt sollen die Ausgaben für Kultur in den kommenden beiden Jahren leicht steigen. "Die Steigerung beträgt unter ein Prozent, doch der Kultursenator ist zufrieden", sagte Wowereit. Laut Plan umfasst der Kulturetat in beiden Jahren je 481,1 Millionen Euro. Darin sind auch die Zuschüsse an die verschiedenen Religionsgemeinschaften enthalten.

http://www.welt.de/regionales/berlin/article13496179/Neue-Bibliothek-fuer-270-Millionen-Euro.html

brako
July 20th, 2011, 10:14 PM
^^ ein Neubau auf dem Tempelhofer Feld, oder wird endlich auch mal das riesige Gebäude genutzt das da vor sich hin modert?

miau
July 21st, 2011, 09:52 AM
Scheiß-Idee, die Bibliotheken in die Pampa zu verlegen! Man hätte genausogut die bestehenden Bibliotheken ausbauen können. Die bisherigen Standorte haben eine ideale Lage mitten in der Stadtmitte.

miau
July 21st, 2011, 09:54 AM
Auf der Webseite der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) wird über das Neubauprojekt informiert:

http://www.zlb.de/ueber_uns/neubauprojekt

Bisher gibt es keine weiteren Informationen sondern nur Werbung.

Bauer-Ewald
July 22nd, 2011, 12:11 AM
Erster Entwurf für die Bibliothek in Tempelhof von der HTW Dresden
http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos83120110721perspektive1-jpg/4415848/2.JPG?format=formatOriginal

soll Vorbild für die Bibliothek sein, die Bib von Amsterdam:
http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos83120110721imago-52697623-jpg/4415862/2.JPG?format=format11

Andere machen es Berlin vor: Amsterdam und Singapur, Seattle und Birmingham, Oslo, Aarhus und Salzburg. Städte, die ihren Bürgern große, moderne Universalbibliotheken anbieten, die mehr sind als eine Ausleihstation. Orte der Kommunikation, des Lernens und der Begegnung, mit einem breiten Angebot herkömmlicher und digitaler Medien, die täglich tausende Besucher anlocken. Der in Berlin geplante Neubau für eine Zentral- und Landesbibliothek orientiert sich an solchen Vorbildern, die gerade gebaut werden oder längst eröffnet sind.

Zur Vorbereitung des Projekts stellte der Senat am Dienstag die ersten Gelder in Aussicht. Drei Millionen Euro.

Am Rand des Tempelhofer Feldes soll bis 2016 eine „Metropolen-Bibliothek“ für alle Altersklassen und Bildungsschichten entstehen, die nach bisheriger Schätzung 250 Millionen Euro kosten wird. Claudia Lux, Generaldirektorin der noch auf mehrere Standorte verteilten und aus allen Nähten platzenden Landesbibliothek, setzt große Hoffnungen in den Senatsbeschluss. „Wenn die Planungsmittel frei sind, könnten wir sofort loslegen.“ Für Berlin sei dies im internationalen Wettbewerb der Städte eine große Chance.

Allerdings weiß auch Lux, dass erst die nächste Landesregierung, die nach der Abgeordnetenhauswahl am 18. September gebildet wird, endgültig grünes Licht geben kann. Oder auch nicht. SPD, Linke und Grüne werben in ihren Wahlprogrammen für eine neue Zentralbibliothek, aber die Grünen wollen keinen teuren Neubau in Tempelhof, sondern sprechen von einem „zentralen, verkehrsgünstigen und urbanen Standort“. Die CDU schlägt vor, die maroden Bibliotheksgebäude am Kreuzberger Blücherplatz (Amerika-Gedenkbibliothek) und in der Breiten Straße in Mitte (Berliner Stadtbibliothek und Senatsbibliothek) zu sanieren. Die FDP sieht zwar auch Handlungsbedarf, macht aber keine eigenen Vorschläge.

Es ist der zehnte Anlauf für eine neue Landesbibliothek nach dem Mauerfall. Es könnte das größte Haus dieser Art in Europa werden. Auf einem 2,7 Hektar großen Grundstück, Haupteingang am Tempelhofer Damm, soll ein Gebäude mit sieben Etagen und drei Kellergeschossen entstehen. Mit 63 000 Quadratmeter Nutzfläche, das sind 50 Prozent mehr als die derzeitigen Standorte der Zentral- und Landesbibliothek. Die Publikumsflächen sollen dramatisch erweitert werden, von 7500 auf 40 000 Quadratmeter. Das Humboldtforum auf dem Schlossplatz soll nach seiner Fertigstellung 2019 – als attraktive Dependance – die Kinder- und Jugendbibliothek und die Abteilungen Musik, Film und Kunst aufnehmen.

Der Projektleiter der Landesbibliothek, Jonas Fansa, wehrt sich gegen den Vorwurf, es gebe für den Neubau noch keine brauchbaren Konzepte. Längst liege ein 31 Seiten starkes Raumprogramm vor, das permanent weiterentwickelt werde. „Wir wissen ziemlich genau, was sich auf den einzelnen Etagen abspielen wird.“ Freihandbereiche, Gruppen-, Kopier- und Videoräume, Leseplätze und Lounge, Bibliotheksshop und Gastronomie, Serviceeinheiten und Verwaltung.

Mit vergleichbaren Bibliotheken in aller Welt sind die Fachleute in Berlin im Gespräch. Und seit eineinhalb Jahren arbeitet die Landesbibliothek mit mehreren Hochschulen zusammen, deren Studierende in Abschlussarbeiten eigene Gebäudestudien erstellen. So entstanden in Dresden an der Hochschule für Technik und Wirtschaft unter der Obhut des Architektur-Professors Werner Wentzel elf Arbeiten in einem Masterprojekt. Einen Architekturwettbewerb für die neue Landesbibliothek ersetzt das natürlich nicht.

Eine prachtvolle Kultur-Ikone – warum ausgerechnet in Tempelhof? „Dort können wir frei planen, auf einem landeseigenen und wenig erschlossenen Grundstück“, sagt Bibliothekschefin Lux. Außerdem sei das Areal mit U- und S-Bahn und dem Auto sehr gut erreichbar. Sie weist darauf hin, dass auch in anderen Großstädten solche Zentralbibliotheken helfen, weniger attraktive Stadtregionen zu entwickeln. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will für das Tempelhofer Feld einen öffentlichen Ankermieter, der zu weiteren Ansiedlungen führt. Grüne und CDU als potenzielle Regierungsparteien nach der Wahl bleiben skeptisch. Das letzte Wort ist also noch nicht gesprochen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-landesbibliothek-prachtvolle-kultur-ikone-in-tempelhof/4415840.html

miau
July 22nd, 2011, 12:24 AM
Ich verstehe nicht ganz, wo auf dem Gelände die Bibliothek stehen soll. In der Nähe des Flughafen-Baus oder weiter im Süden?

Außerdem denke ich, dass das Umsiedeln der Bibliothek ein verzweifelter Versuch ist überhaupt eine sinnvolle Nutzung für die Brache zu finden. Leider wird die Zugänglichkeit der Bibliothek unter dieser poilitischen Entscheidung leiden.

Dase
July 22nd, 2011, 05:21 PM
^ Wieso? Weil sie nur per Ringbahn, U6 und durch diverse (Metro-)Buslinien erreichbar sein wird?

miau
July 22nd, 2011, 06:47 PM
Weil es außerhalb von Mitte ist, natürlich.

trance-x
July 28th, 2011, 01:47 AM
miao

wieso willst du alles inner mitte haben?

VictorJ
July 28th, 2011, 03:11 PM
Nicht alles muss in Mitte sein. Eine Zentralbibliothek sollte aber auch nicht auf einer Wiese rumstehen. Was für Synergien könnten möglicherweise entstehen zwischen eine Bibliothek und ein Riesenpark? Das man sich die Bücher ausleiht und auf die Wiese legt, toll. Man könnte aber auch ambitionierter sein und die Bibliothek neben Forschungseinstellungen an einem urbanen Ort ansiedeln. Das Buch könnte man dann auf einer Dachterrase lesen.

Die erwähnte Bibliothek in Amsterdam, die man sich schließlich als Vorbild nehmen will, steht dort neben dem Hauptbahnhof. Das wäre doch ein geeigneter Standort für eine Zentral-Bibliothek, in Berlin gibt es dort noch viel Platz.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will für das Tempelhofer Feld einen öffentlichen Ankermieter, der zu weiteren Ansiedlungen führt.

Ja, und so einen Mieter braucht man am Hauptbahnhof nicht? Oder an eins der vielen anderen Entwicklungsgebiete der Stadt? Warum hier? Was verspricht man sich vom Feld? Das die Zentralen der Großunternehmen nicht in Mitte, der City West oder am Hauptbahnhof ihre Büros bauen, sondern auf dem Tempelhofer Feld? Oder soll die Bibliothek die Initialzündung für eine IKEA und Bauhaus Filiale sein?

die Grünen wollen keinen teuren Neubau in Tempelhof, sondern sprechen von einem „zentralen, verkehrsgünstigen und urbanen Standort“
Amen!

erbse
July 28th, 2011, 03:16 PM
Ausnahmsweise muss ich den Grünen hier mal zustimmen. Die Zentralbibliothek Berlins ausgerechnet in Tempelhof anzusiedeln, halte ich für eine alberne Geldverschwendung.

VictorJ
July 28th, 2011, 03:17 PM
^ Wieso? Weil sie nur per Ringbahn, U6 und durch diverse (Metro-)Buslinien erreichbar sein wird?

Am S-Bahnhof Tempelhof befinden sich eine Durchgangsstraße und ein Kiosk. Der Standort ist für ein gut erreichbares Bücher- oder Möbellager sehr geeignet. Falls die Bibliothek Teil der Stadt sein soll, wo man auch mal zufällig vorbeischauen kann, und nicht eine Lagerhalle für Bücher, dann ist der Ort völlig ungeeignet.

miau
July 28th, 2011, 08:42 PM
Was noch dazu kommt ist ja, dass die zwei bisher existierenden Standorte in Mitte und Kreuzberg sicherlich geschlossen werden, wenn die Bilbliothek nach Tempelhof zieht.

Dr_Cosmo
July 28th, 2011, 09:15 PM
Alles was innerhalb des S-Bahn-Ringes angesiedelt ist kann man aus GesamtBerliner Sicht als zentral bezeichnen. Wenn dann auch noch Nord-Süd-Ost-West-ÖPNV plus Autobahnanschluss existiert ist sogar die relative Zentralität gegeben.

Ich finde die Idee mit einer Bibliothek als Anker für ein zukünftiges komplett neugebautes Stadtviertel ganz ansprechend und sinnvoll.

Das eine neue Bibliothek sehr wünschenswert ist, wird einem klar wenn man die AGB kennt. Ein total veralteter unzureichender Kasten, dem ich keine Sekunde hinterherweinen würde....

VictorJ
July 28th, 2011, 10:43 PM
Ich finde die Idee mit einer Bibliothek als Anker für ein zukünftiges komplett neugebautes Stadtviertel ganz ansprechend und sinnvoll.


Ok. Aber wieso soll gerade an dieser Stelle ein komplett neugebautes Stadtviertel entstehen? Warum hat dieser Standort mehr Priorität als:
- das Gebiet nördlich des Hauptbahnhofs
- das Gebiet ´hinter´ den Alexanderplatz
- das Molkenmarkt / Spittelmarkt Gebiet in Mitte
- die südliche Friedrichsstadt und die Luisenstadt
- das Gebiet rund um den Ostbahnhof
Es gibt schließlich nur eine Zentral Bibliothek. Wieso also gerade dort?

Berlin.
October 4th, 2011, 10:08 PM
Wäre es nicht eine gute Lösung, das gesamte Dach des Flughafengebäudes mit einer Photovoltaikanlage zu bestücken? Damit könnte man dann auch spätere Projekte finanzieren.

berlin_apron
October 4th, 2011, 11:08 PM
^^ Denkmalschutz?
Kenn mich da aber nicht aus.

Wie wär's stattdessen die komplette Freifläche damit zuzupflastern? *lol*
Jetzt wo Berlin auch von Grünen regiert wird, würde das doch passen - Ökostrom satt :D

spandauer
October 5th, 2011, 05:32 PM
Jetzt wo Berlin auch von Grünen regiert wird, würde das doch passen - Ökostrom satt :D
Ein Satz mit X...

berlin_apron
October 6th, 2011, 02:49 PM
Wie schnell sich die Dinge ändern können.
Tja... dann bauen wir halt ein hübsches Kohlekraftwerk auf's TFeld... oder verlängern die neue Autobahn gleich weiter im Bogen zurück nach Neukölln über und durchs TFeld :P

thun
October 6th, 2011, 05:28 PM
Man könnte auch einfach die A100 mit PV-Modulen überdachen. Wäre dann die erste klimaneutrale Autobahn der Welt. Wenn da die Grünen nicht jubeln...

miau
October 17th, 2011, 08:20 PM
Es ist beschlossene Sache. Die neue Bibliothek wird in Tempelhof gebaut.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/metropolen-bibliothek-soll-2016-fertig-sein/5148830.html

Odoaker
October 17th, 2011, 09:04 PM
So ein hässlicher Dreck :gaah:

Tricky
October 18th, 2011, 02:46 AM
Artikel lesen!!! Ist doch nur eine erste Idee - gibt doch noch einen Architektur-Wettbewerb!

erbse
October 18th, 2011, 05:51 AM
Die Idee ist allerdings Mist und wird hoffentlich nicht umgesetzt.
Tempelhof gäbe so einiges her, aber für eine zentrale Bibliothek ist es nun wahrlich nicht der geeignetste Standort.

miau
October 18th, 2011, 10:07 AM
Was ist denn nun schon wieder "Mist" an der Idee? Kannst du das bitte ein wenig genauer ausführen? Liegt es nur daran, dass es keine historisierende Fassade ist?

Man muss bedenken, dass es auf dem Tempelhofer Feld noch nie eine geschlossene Bebauung gab. Hier hat man also die Möglichkeit, etwas völlig Neues zu schaffen und moderne Architektur bietet sich dafür an. Was mich eher interessiert, ist ob die Bibliothek dann ganz allein dort steht, oder ob das Umfeld entsprechend mitgestaltet werden soll.

miau
October 18th, 2011, 10:08 AM
Das hier ist die Idee, um die es geht. Es ist eine Studie der HTW Dresden.

http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos83120111018dc-20054-jpg/5148824/2.JPG
http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos83120111018dc-20054-jpg/5148824/2.JPG

miau
October 19th, 2011, 10:28 AM
Über die Pläne für die Landesbibliothek berichtet die Berliner Zeitung. Den Aussagen nach sind die bisherigen Bauten nicht (mehr?) angemessen für den Bibliotheksbetrieb und zur Sicherung des Bestandes.

Die Chefin der Landesbibliothek hat ehrgeizige Pläne für den Neubau auf dem Tempelhofer Feld.

Mit politischen Äußerungen hält sich Claudia Lux sehr zurück. Doch man kann sich gut vorstellen, dass die Generaldirektorin der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) Berlin bereits jetzt eine Anhängerin der geplanten Großen Koalition ist. Denn die bisher sehr harmonisch verlaufenden rot-schwarzen Koalitionsgespräche bringen die 61-Jährige ihrem großen beruflichen Ziel ein gutes Stück näher: Der schon so lange geplante und immer wieder verworfene Neubau der Landesbibliothek soll nun endlich verwirklicht werden. SPD und CDU haben sich am Montag darauf geeinigt, dass am Rande des stillgelegten Flughafens Tempelhof eine neue Bibliothek entstehen soll. Mit dem Bau soll in dieser Legislaturperiode begonnen werden. Die Kosten werden auf 270 Millionen Euro geschätzt, die Koalitionäre wollen aber noch einmal nachrechnen, um Einsparmöglichkeiten auszuloten.

Masterplan auf 191 Seiten

Claudia Lux rechnet damit, dass die Landesbibliothek im Jahr 2020 eröffnet werden könnte, „wenn wir jetzt gleich anfangen“, sagt sie. Wobei „anfangen“ in ihrem Fall vielleicht nicht das richtige Wort ist. In der Zentral- und Landesbibliothek hat man nämlich schon seit zwei Jahren einen Masterplan fertig, in dem auf 191 Seiten beschrieben ist, wie das neue Gebäude beschaffen sein müsste. Wenn Claudia Lux ihn erläutert, wird eines schnell klar: Eine Bücherei im klassischen Sinne wird die neue Landesbibliothek sicher nicht werden.

Die Generaldirektorin spricht vielmehr von einem „dritten Ort“ für die Berliner, einem Ort zwischen den eigenen vier Wänden zu Hause und dem Arbeitsplatz, wo man sich zwanglos aufhalten kann, andere Menschen treffen, sich unterhalten und lesen oder andere Medien nutzen kann. Als richtungsweisend nennt sie die Openbare Bibliotheek Amsterdam, die nicht nur ein tolles Restaurant für ihre Besucher, sondern auch einen eigenen Radiosender hat. „Dort treffen sich die Menschen abends zu kulturellen Veranstaltungen, die gleichzeitig im Radio übertragen werden“, sagt Lux. Mit dem Neubau auf dem Tempelhofer Feld verbindet sich daher eine neue Strategie der Bibliotheksnutzung. „Wir sehen nicht mehr nur den einzelnen Kunden, der hierher zum Lesen oder Bücherausleihen kommt, sondern wenden uns auch an Gruppen, die die Bibliothek als ihren Treffpunkt ansehen.“ So träfen sich in der Amerika-Gedenkbibliothek regelmäßig verschiedene Migrantengruppen.

Eine Metropolenbibliothek muss nach Meinung der ZLB-Chefin aber noch mehr leisten können. In New York etwa seien viele Freiberufler und auch kleinere Firmen nach den Anschlägen am 11. September 2001 in die umliegenden Bibliotheken ausgewichen, um weiterarbeiten zu können. „Dort hatten sie den Zugang zu allen Medien, die sie brauchten und konnten den Kontakt untereinander halten“, sagt Claudia Lux. Und schwärmt gleich weiter von Einrichtungen in Singapur, in denen die Nutzer in digitalen Bibliotheken eigene Videofilme drehen, bearbeiten und anschließend gleich mitnehmen könnten.

Bücher von Wasserschaden bedroht

Die derzeitigen Verhältnisse in Berlin sind dagegen eher ernüchternd. Aufgeteilt auf zwei Standorte, die Berliner Stadtbibliothek in Mitte und die Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) in Kreuzberg, bietet die Landesbibliothek an keinem Standort ideale Bedingungen. Der Bau der AGB am Halleschen Tor stammt aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts und müsste dringend saniert werden. Zur Zeit wird dort im Eingangsbereich eine neue Klimaanlage installiert. Das Gebäude könnte künftig vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für kulturelle Zwecke genutzt werden.

Die Berliner Stadtbibliothek wiederum ist in der Breiten Straße in Mitte im alten Marstall unterbracht, einem ehemaligen Pferdestall. Trotz diverser Umbauten bietet das Gebäude schon allein klimatechnisch keine guten Bedingungen für die Aufbewahrung der Bücher und anderen Medien. Zum Jahreswechsel mussten der Lesesaal wegen eines Wasserschadens gesperrt und 120.000 Bücher provisorisch mit Plastikplanen abgedeckt werden.


Artikel URL: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/landesbibliothek-ein-dritter-ort-fuer-alle-berliner,10809148,11026236.html

Ludi
October 19th, 2011, 05:03 PM
hoffentlich wirds nicht so ein einfallsloser Glaskasten... :ohno:

miau
October 19th, 2011, 05:15 PM
Was wäre denn an einem 'Glaskasten' so schlimm? Es ist ja nicht so, dass es Berlin davon so viele gibt.

derzberb
October 19th, 2011, 05:35 PM
Das Tempelhofgelände ist so groß im Vergleich zur Bibliothek, daß nicht einmal ein Millieardstel des Geländes bebaut wird. Demzufolge ist es mir wurscht, ob da die Bib hinkommt oder nicht. Selbst wenn sie da hinkommt ist immer noch Platz für ein Hochgebirge oder einen Tiefseegraben oder einen Hochseetiefgebirgsgraben.

Dr_Cosmo
October 19th, 2011, 05:54 PM
Ich hätte ganz gern mal was Farbiges in der Stadt,
also einen Bibliotheksturm....

http://ig.hfg-gmuend.de/Members/benedikt_gross/lehre/100-jahre-hfg-umbenannt/medienfassaden_beispiele_vortrag1.jpg/image_normal

trance-x
October 20th, 2011, 03:42 PM
solange es eine freiflaeche ist, koennte man dort jaehrlich zeitgleich mit dem dann amerikanischen pendant das "Burning Man" festival veranstalten.
grosse flaeche nutzen und mal tatsaechliche kreativitaet ...


http://api.ning.com/files/YorbmHlC2yPSo2cHu2yI0vhf8wmzkEiNpBAhGu9W6hSJ3F4paY3w0GecATJAZGivAmCbdu3uAMFJmzf2pAmleMDSh9BqlDws/Burning_Man_Festival_13.jpghttp://www.gooearth.de/wp-content/uploads/2008/12/lightmatter_burningman.jpg
source: http://api.ning.com/files/YorbmHlC2yPSo2cHu2yI0vhf8wmzkEiNpBAhGu9W6hSJ3F4paY3w0GecATJAZGivAmCbdu3uAMFJmzf2pAmleMDSh9BqlDws/Burning_Man_Festival_13.jpg
http://www.gooearth.de/wp-content/uploads/2008/12/lightmatter_burningman.jpg

http://www.magazine13.com/img/arts/the-coolest-art-installations-in-the-history-of-burning-man/the-coolest-art-installations-in-the-history-of-burning-man13.jpghttp://www.voont.com/files/images/edit/10-idiotic-things-to-do-before-you-die/burning.jpg
http://www.magazine13.com/img/arts/the-coolest-art-installations-in-the-history-of-burning-man/the-coolest-art-installations-in-the-history-of-burning-man13.jpg
http://www.voont.com/files/images/edit/10-idiotic-things-to-do-before-you-die/burning.jpg


http://3.bp.blogspot.com/-4Ob3YRmV_cA/Tf5PsOMbDNI/AAAAAAAAAdg/iFsJqEyTMXk/s1600/d23_t35.jpghttp://www.wackyarchives.com/wp-content/uploads/2008/09/0burning-man-2007-5.jpg
http://3.bp.blogspot.com/-4Ob3YRmV_cA/Tf5PsOMbDNI/AAAAAAAAAdg/iFsJqEyTMXk/s1600/d23_t35.jpg
http://www.wackyarchives.com/wp-content/uploads/2008/09/0burning-man-2007-5.jpg

http://www.mccullagh.org/db9/1ds-10/burning-man-cat-art-car.jpg
http://www.mccullagh.org/db9/1ds-10/burning-man-cat-art-car.jpg

http://www.mccullagh.org/db9/1ds-10/burning-man-temple.jpghttp://www.zaphira.de/wp-content/uploads/2009/02/burning_man.jpg
http://www.mccullagh.org/db9/1ds-10/burning-man-temple.jpg
http://www.zaphira.de/wp-content/uploads/2009/02/burning_man.jpg

http://www.celebratebig.com/burning-man/art-cars/burning-man-yoyo-mobile.jpghttp://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/burninman.jpg
http://www.celebratebig.com/burning-man/art-cars/burning-man-yoyo-mobile.jpg
http://kinkimag.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/burninman.jpg


http://3.bp.blogspot.com/-Urmu9R5KF1I/Tf5PqQwcVAI/AAAAAAAAAdY/oXobKomRCgw/s1600/26849-225933_Burning_Man_NVBH107.jpghttp://kohsamui.co.uk/wp-content/uploads/2011/08/burningman-1.jpg
http://3.bp.blogspot.com/-Urmu9R5KF1I/Tf5PqQwcVAI/AAAAAAAAAdY/oXobKomRCgw/s1600/26849-225933_Burning_Man_NVBH107.jpg

https://lh5.googleusercontent.com/-L1s1KSyzlf0/TW_hn_RGowI/AAAAAAAAEHg/kT-R45aPngE/s1600/the_burning_man_project_19.jpghttp://www.tripbase.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Burning-Man-Church.JPG
https://lh5.googleusercontent.com/-L1s1KSyzlf0/TW_hn_RGowI/AAAAAAAAEHg/kT-R45aPngE/s1600/the_burning_man_project_19.jpg
http://www.tripbase.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/Burning-Man-Church.JPG


http://farm4.static.flickr.com/3462/3952846566_487133d7e1.jpghttp://0.tqn.com/d/sanfrancisco/1/0/Z/S/-/-/Freedman_Burning_Man_06.jpg
http://farm4.static.flickr.com/3462/3952846566_487133d7e1.jpg

http://shugganomics.files.wordpress.com/2010/07/burningman-temple.jpg
http://shugganomics.files.wordpress.com/2010/07/burningman-temple.jpg

http://clockworker.de/cw/wp-content/uploads/2010/09/4967081912_74cb14889f_z.jpghttps://lh4.googleusercontent.com/-nb390xikRxM/TW_gKYvTk9I/AAAAAAAAEG4/ASRFxDRo0CM/s1600/the_burning_man_project_13.jpg
http://clockworker.de/cw/wp-content/uploads/2010/09/4967081912_74cb14889f_z.jpg
https://lh4.googleusercontent.com/-nb390xikRxM/TW_gKYvTk9I/AAAAAAAAEG4/ASRFxDRo0CM/s1600/the_burning_man_project_13.jpg

http://bike-blog.info/wp-content/uploads/2010/12/tall-bike-land-burning-man-1.jpghttp://ratsdeville.typepad.com/photos/uncategorized/2008/09/26/burning_man_02.jpg
http://bike-blog.info/wp-content/uploads/2010/12/tall-bike-land-burning-man-1.jpg
http://ratsdeville.typepad.com/photos/uncategorized/2008/09/26/burning_man_02.jpg

http://blog.burningman.com/wp-content/uploads/2008/08/mutopia.jpg
http://blog.burningman.com/wp-content/uploads/2008/08/mutopia.jpg

http://www.hilaryshepherd.com/rantsnraves/wp-content/uploads/2007/08/burning-man-flower400.jpghttp://jump-media.inclouds.net/weblog/wp-content/uploads/2011/01/burning_man_2011_manbase.jpg
http://www.hilaryshepherd.com/rantsnraves/wp-content/uploads/2007/08/burning-man-flower400.jpg
http://jump-media.inclouds.net/weblog/wp-content/uploads/2011/01/burning_man_2011_manbase.jpg

http://4.bp.blogspot.com/_XX8QLzXqgHo/TUDqPwiZ6tI/AAAAAAAAC3c/QtzuRKQY9Iw/s640/Freedman_Burning_Man_10.jpghttp://irrenhaus.files.wordpress.com/2007/09/248531949_93eb55e071.jpg
http://4.bp.blogspot.com/_XX8QLzXqgHo/TUDqPwiZ6tI/AAAAAAAAC3c/QtzuRKQY9Iw/s640/Freedman_Burning_Man_10.jpg
http://irrenhaus.files.wordpress.com/2007/09/248531949_93eb55e071.jpg

http://vvoice.vo.llnwd.net/e14//best-of-burning-man-09.3842549.87.jpghttp://www.bobashphotos.com/media/PHOTOS/Burning%20Man/burning_man_princess.jpg
http://vvoice.vo.llnwd.net/e14//best-of-burning-man-09.3842549.87.jpg
http://www.bobashphotos.com/media/PHOTOS/Burning%20Man/burning_man_princess.jpg

http://www.bernardevans.co.uk/siteimages/the-burning-man-mannequin-playa.jpg
http://www.bernardevans.co.uk/siteimages/the-burning-man-mannequin-playa.jpg



'burning man', wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Burning_Man

more images: http://www.google.de/search?gcx=c&q=burning+man&um=1&ie=UTF-8&hl=de&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&biw=1599&bih=874

ps: findet uebrigens auch zeitgleich in SecondLife statt ...

noisrevid
November 8th, 2011, 10:14 PM
Anscheinend ist da was im Busch. Hab heute in der U7 was von wegen "Sanierung Tempelhof" gelesen und musste das gleich einmal googeln.

Pläne für Tempelhofer Flughafengebäude

Das Gebäude des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof wird ab kommendem Jahr saniert.

Es soll für weitere Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Die Tempelhof Projekt GmbH und die für die Gebäudetechnik zuständige Wisag stellten die Pläne am Montag vor. Das Dach wird in der Mitte zu einer öffentlichen Terrasse ausgebaut. Im einstigen Alliiertenhotel am Platz der Luftbrücke ist ein Kreativzentrum geplant.

Insgesamt müssen mehr als 100 Millionen Euro investiert werden.

http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2011_11/plaene_fuer_tempelhofer.html

Springerpresse hat auch was dazu:

http://www.morgenpost.de/berlin/article1819411/So-wird-der-Mythos-Tempelhof-saniert.html

http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/tempelhof-kriegt-eins-aufs-dach-20866452.bild.html

Bauer-Ewald
January 22nd, 2012, 12:52 AM
http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos83120120122bibl-jpg/6095298/5.JPG?format=formatOriginal

Auf der Klausurtagung der SPD-Fraktion in Rostock stellten die sozialdemokratischen Senatsmitglieder am Sonnabend ihre Arbeitsschwerpunkte für die nächste Zeit vor. Dabei wurde auch deutlich, an welchen Stellen der Haushaltsentwurf für 2012/13, der am Dienstag vom Senat beschlossen wird, gegenüber den Planungen der abgewählten rot-roten Regierung verändert werden soll. Der finanzielle Rahmen sei eng, „aber nicht katastrophal“, sagte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Nicht alle Wünsche könnten erfüllt werden. Ein paar aber doch.

LANDESBIBLIOTHEK

Mit dem Bau einer neuen Zentral- und Landesbibliothek auf dem Tempelhofer Feld soll nicht erst 2016 begonnen werden. „Ich bleibe da dran, damit das Projekt früher beginnt“, versprach Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) Er kritisierte indirekt das bisherige Verhalten seiner Behörde, die bis zur Wahl 2011 von der Parteifreundin Ingeborg Junge-Reyer geleitet wurde. „Die bisherige Planung war offenbar, dass vor 2016 in Sachen Landesbibliothek überhaupt nichts passiert.“

Auch der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit machte sich erneut für das umstrittene Großvorhaben stark, das die Amerika-Gedenkbibliothek in Kreuzberg und die Stadt- und Senatsbibliothek in Mitte ersetzen soll. Es handele sich dabei nicht um „eine verrückte Idee des Regierungschefs oder gar ein Denkmal für mich, so alt bin ich noch nicht“, sagte Wowereit vor der SPD-Fraktion. Die neue Landesbibliothek, die voraussichtlich 260 Millionen Euro kosten wird, sei bildungs- und kulturpolitisch, aber auch für die Entwicklung des ehemaligen Flughafens Tempelhof sehr wichtig. „Ähnlich wichtig wie die Ansiedlungen der Humboldt-Universität in Adlershof, die das Wissenschafts- und Forschungszentrum weit vorangebracht hat.“

KEIN COLUMBIAQUARTIER

Ein anderes Projekt auf dem Tempelhofer Feld stellte Senator Müller, wie schon bei einer Urania-Veranstaltung mit dem Tagesspiegel, infrage. Nämlich die Planungen für das Columbiaquartier im Norden des Geländes, das schon im November 2010 von einem Wohngebiet für 3000 Menschen zu einer „Gesundheitsstadt“ umgewidmet und entsprechend verkleinert wurde.

Müller erinnerte die Genossen daran, dass es in Berlin bereits erfolgreiche Standorte für die Gesundheitsbranche gebe, etwa Berlin-Buch und natürlich die Charité. Der Senator will die alten Planungen nun überprüfen. „Diese innerstädtische Fläche ist zu wertvoll, da müssen wir die richtigen Schwerpunkte setzen.“ Einzelne Abgeordnete übten vorsichtige Kritik an der Ankündigung Müllers, das Columbiaquartier infrage zu stellen. Andere dagegen unterstützten Müller.

NACHNUTZUNG TEGEL

Auch die Nachnutzung des Flughafens Tegel, der im Juni dieses Jahres geschlossen wird, soll behutsam, „Schritt für Schritt“ angegangen werden. Die eine Hälfte bleibe grün, die andere Hälfte des 460 Hektar großen Geländes werde mit moderner Industrie und Forschung besiedelt, kündigte Müller an. Das könne dauern. Auch die Entwicklung von Adlershof habe 20 Jahre gedauert.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/spd-klausur-neue-landesbibliothek-soll-schnell-gebaut-werden/6095292.html

spandauer
January 22nd, 2012, 01:34 AM
Meine Güte, diese angedachte Bibliothek hat ja was monumentales an sich, dass selbst die Architekten der Nazis große Augen bekommen hätten... Sind das die offiziellen Planungen? Wäre ja eine unglaubliche Baumasse.

trance-x
January 22nd, 2012, 02:22 AM
das ist nicht monumental, sondern lediglich grosszuegig.
monumental waere es, wenn die seitenteile 1000m aufragen wuerden.
wir leben schliesslich im 21. jahrhundert, da kann man seinen geist mal langsam erweitern, auch wenn in germany durch oeko-sozialisten/oeko-christen das schleimige kleinkarierte klein-klein-denke eingepflegt wurde ...

http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos83120120122bibl-jpg/6095298/5.JPG?format=formatOriginal

sofern das image tatsaechlich die zukuenftige landesbibliothek zeigt (was erstmal abzuwarte bleibt, aber natuerlich zu hoffen), waere das also endlich mal wieder etwas architektonisch ansprechend grosszuegiges - wie es sich fuer eine weiterentwickelnde metropole des 21. century gehoert fuer ein besonderes bauwerk gehoert - ein lebenszeichen, das man noch mitspielt ...

rein von der ausgestaltung her, ist das eigentlich eine gute idee, denn es inszeniert dem raum besser und saehe u.a. auch mit dem korrespondierenden vorfeld/gruen besser aus ... da ist dann wenigstens "etwas" signifikateres, das raum fuer assoziationen gibt. die bisherige, eher winzige gebaeudehoehe erzeugt das naemlich nicht, schon wegen der laenge des gebaeudes, die es optisch flacher macht. deshalb sieht es auch im grunde einfach nur langezogen, weitergebaut aus, nicht wirklich ganz wie ein "einzelnes bauwerk" ... das wuerde sich bei der abgebildeten architektur aendern. in jedem falle wuerde das gebaeude deutlich aufgewertet, im grunde eben erst jetzt zu einem wirklichen bauwerk ...

hmueller2
January 22nd, 2012, 11:34 AM
sieht irgendwie "heftig" aus :D

Ji-Ja-Jot
January 22nd, 2012, 01:05 PM
Ach Leute.Am Ende gibts n paar Klötze mit grausiger Fassade - wie immer.

Odoaker
January 22nd, 2012, 01:14 PM
Was ist denn das für eine Bibliothek, wo man sich vom einen bis zum anderen Ende erstmal einen Kilometer bewegen soll :ohno: Monumentaltrash! Dann lieber einmal durchrenovieren und einen großzügigen Campus da hinhauen oder dergleichen...

Dr_Cosmo
January 22nd, 2012, 01:15 PM
Seh den Bibliotheksentwurf zum ersten mal....

Die Neuankündigungen von Müller bezüglich verschiedener Freiflächen gehen in die richtige Richtung.

THF braucht kein weiteres Industrie-Gewerbegebiet. Ähnlich sieht es mit TXL aus. Die Notwendigkeit dort ein Wissenschaftszentrum /Technopark einzurichten hielt ich nie für gegeben.

Das große Bau-Thema für Berlin ist Wohnraum. Mein Wunsch ist es, dass Berlin ein Null-Emissionen-Stadtquartier für 10.000+ Bewohner einrichtet. Mit hoher Lebensqualität und klassischen Berliner Altbauwurzeln im Design.

Ludi
January 22nd, 2012, 01:53 PM
Das sieht ja da auf den Bildern aus, wie aus Star Wars. :nuts:

Von wem kommt denn dieser Entwurf?

@Cosmo, das Gelände von TXL ist halt ziemlich gut angebunden, wodurch es sich für einen Industriepark anbietet, vielleicht könnte man das Gebiet auch aufteilen.

krysmopompas
January 23rd, 2012, 04:03 AM
Die LINKE hat in einem Antrag, der am Freitag im Bundestag behandelt wird, gefordert, dass das Bundeskanzleramt bis 2013 vollständig nach Berlin umziehen soll und der Rest der Ministerien mit zusammen immerhin mehr als 9000 Stellen bis 2017. Dies soll in einem »Beendigungsgesetz« zum Berlin/Bonn-Gesetz geregelt werden. Verbunden wird dies mit der Auflage, teure Neubauten zu vermeiden. Dafür solle die Bundesregierung in Kooperation mit dem Berliner Senat eine Machbarkeitsstudie erstellen, wie das »Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof bei einem Verzicht auf separate Neubauvorhaben« dazu nutzbar gemacht werden könnte.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/215984.letzte-landung-tempelhof.html

Wunderknabe
January 25th, 2012, 10:22 PM
Nun ja, wird in der Tat zeit dass der Bonn/Berlin-Anachronismus abgeschafft wird.

Obs ohne Neubauten geht weiß ich nicht; selbst wenn alle verbliebenen Bonner ins Flughafengebäude ziehen würden (was auf jeden Fall genug platz bieten würde glaube ich),müsste man dieses ja immernoch für viel Geld umbauen und renovieren. Und das wär sicher nicht billiger als entsprechende Neubauten.

Was den Entwurf angeht: sehr beeindruckend. Eine schöne Vision finde ich. Aber das wird kaum kommen. Das ohnehin schon riesige Flughafengebäude würde dann ja noch mehr Platz bieten. Wozu? Wenn man schon jetzt nicht so recht weiß wie man den ganzen Raum nutzen soll.

monumental waere es, wenn die seitenteile 1000m aufragen wuerden.
Nein, das wäre grotesk. Dann kannste auch gleich "the Berg" daneben setzen.

trance-x
January 26th, 2012, 10:03 PM
yep, alle ministerien nach Berlin!
diese unsinnigen mehrfachstrukturen gehoeren abgebaut.

arbeitsplaetze gehen in Bonn nicht verloren, denn die koennen ja gleich mitziehen, inklusive families. wer nicht will, der ist selbst schuld. er will ja geradezu marginalisiert bleiben. ok, manchmal wird bei umzug auch gleich optimiert, stuende aber dann ja eh an. ansonsten waere die umstellung eh nicht sehr gross: Berlin beginnt ja genauso wie Bonn mit 'B' ...

_

Ansonsten ist der obige Entwurf von: 'Bachem und Martin', und zwar einer der Visions-Entwuerfe die schon via Ausstellung gezeigt wurden ...
guckst du here (dort sind unterschiedliche entwuerfe, auch der obige ist dabei): source: http://www.tagesspiegel.de/berlin/neubau-in-tempelhof-architekten-stellen-visionen-fuer-die-geplante-zentral-und-landesbibliothek-vor/5442082.html

Ich denke es ist einfach nur eben eine Vision, Ideen, damit ein Image, das der Tagesspiegel eben fuer den Artikel wieder-verwendet hat.
Eher kein Siegerentwurf des entscheidenden Wettbewerbes. Darueber findet sich auch nix im Net, soweit ich das in der Kuerze mal eben ueberblicke.
Und lets face it: dass ausgerechnet so ein entwurf gewinnen wuerde, ist bei den meisten rueckwaertsgewandten oeko-sozialistisch gepraegten beteiligten eher unwahrscheinlich.


Hier ein neuerer Artikel (auch mit ner Image-Gallery):


26.01.2012 00:00 Uhr
Von Ralf Schönball
Ehemaliger Flughafen
Tempelhof: viele Pläne, wenig Geld

http://www.tagesspiegel.de/images/thf/6117328/3.jpg?format=format10
Tempelhof 2017. Das Dach des Flughafens soll zur internationalen Gartenausstellung begrünt werden. Zudem wird die Anlage einer Terrasse dort oben erwogen, um Besuchern den Blick... - SIMULATION: GROSS.MAX/SUTHERLAND HUSSEY

Abgeordnete diskutieren mit Stadtentwicklungssenator Müller die Pläne für den ehemaligen Flughafen. Dabei wird klar, wie viel Wünschen und wollen bei der Planung im Spiel ist. Doch gleichzeitig fehlt es an Geld.

Altbauten sind zugig und kalt – und die Sanierung kostet. Der Flughafen Tempelhof ist so ein Altbau. Davon konnten sich Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) und Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung am Mittwoch persönlich überzeugen. Das Gremium trat in einem schlecht geheizten Büroraum des Airport-Gebäudes zusammen und war damit voll im Stoff: Die kostspielige Entwicklung der „Tempelhofer Freiheit“, die zu einer „Projektionsfläche“ für allerhand Pläne und Visionen geworden ist, wie es ein Abgeordneter formulierte.

Eine davon stammt vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit: Der Neubau der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) für 270 Millionen Euro.

Die ZLB kommt, versicherte Müller, auch wenn der erste Spatenstich noch nicht mit Sicherheit datiert werden kann. In den nächsten fünf Jahren, heißt es vage. Nicht einmal die genaue Lage dieser „Impulsinvestition“ steht genau fest, irgendwo am Südrand des Flughafengebäudes, wo ein „Wissenszentrum“ geplant ist.

Die ZLB läge dann nicht weit vom Alliierten-Museum entfernt, das von Zehlendorf herziehen soll. Flächen im Hangar 7, der an den „Kopfbau West“ anschließt, sind reserviert. Ein Neubau südlich davon sei aber auch möglich. „Der Bund entscheidet“, sagte Gerhard Steindorf, Chef der landeseigenen Firma Tempelhof Projekt, die das Gebiet entwickelt.

Steindorf musste sich auch des Eindrucks von Abgeordneten erwehren, dass sich die Entwickler nicht an Parlamentsbeschlüsse hielten: dass Solarzellen zur Stromerzeugung auf dem Dach des Altbaus montiert werden etwa. Denn das Dach soll begrünt werden zur Internationalen Gartenausstellung im Jahr 2017 auf dem Areal. Zudem wird die Anlage einer Terrasse erwogen, um Besuchern den Blick über den innerstädtischen Park zu erlauben. „Selbstverständlich“ bleibe aber Platz für Solarzellen, so Steindorf.

Das Beispiel zeigt, wie viel Wünschen und Wollen bei der Tempelhof-Planung im Spiel ist. Wie wenig Geld für die Verwirklichung von Visionen vorhanden ist, machte die Ausschusssitzung im Airport aber auch deutlich. Denn das Flughafendach muss überhaupt erst einmal saniert werden. Das geht aus Geldmangel aber nur „in Abschnitten“, sagt Steindorf. Auf 100 Millionen Euro summiert sich der „Sanierungsstau“ im ganzen Gebäude sogar. Und die Einnahmen aus der Vermietung des Areals an die Modemesse Bread and Butter oder an andere wie den Konzern Mercedes Benz reichen nicht mal aus, um die Betriebskosten von zwölf Millionen Euro im Jahr zu decken. Zurzeit zahlt das Land auch dafür drauf: jährlich zwei Millionen Euro.

Der Verkauf von Bauland für Wohnungen an der Neuköllner Oderstraße am Ostrand des Gebiets und im Süden am Autobahnring wird zwar Millionen in die Landeskassen spülen. Damit aber die Entwicklung der Tempelhofer Freiheit finanzieren zu wollen, nannte Steindorf ein „hohes, wenn nicht unerreichbares Ziel“. Zumal Senat und Abgeordnetenhaus den Airport ökologisch korrekt sanieren möchten. Sogar der kostspielige Einsatz von Geothermie ist erwünscht, also die Speicherung von Wärme im Erdinneren.

Die Berliner dagegen möchten auf der Tempelhofer Freiheit am liebsten „alles so lassen, wie es ist“, weiß Müller. Der Stadtentwicklungssenator bezieht deshalb nur vorsichtig Stellung. Die Erhaltung der Freifläche und der Parklandschaft nannte er „unstrittig“. Müller wies auch Gerüchte scharf zurück, wonach er alle Pläne auf den Prüfstand stellen wolle. Bestehende „Planungen und Überlegungen“ seien gut. Ob allerdings am Columbiadamm wirklich ein „Gesundheitszentrum“ entstehen müsse und ein Zentraler Omnibusbahnhof am südöstlichen Rand des Flugfeldes, das müsse man „kritisch hinterfragen“ dürfen. Lüscher widersprach wiederum Meldungen, wonach zehn Hektar mehr als die ursprünglich geplanten 60 Hektar mit Wohnungen und Gewerbeflächen bebaut werden. Das seien ältere Überlegungen, die man längst verworfen habe.

Auch nach dem Antritt des neuen Senators bleibt es also beim Bau von 480 Wohneinheiten im Bereich des Wissensquartiers nahe Tempelhofer Damm und von weiteren 1200 im Osten, am Neuköllner „Quartier Oderstraße“. Im Süden werden Gewerbeflächen erschlossen, die mit den bestehenden Betrieben an der Oberlandstraße durch eine neue Brücke über die S-Bahn-Trasse hinweg verbunden werden. Weil der Verkehr dort bereits viel Lärm und Feinstaub verursacht, seien die Flächen für Wohnungsbauten ungeeignet. Geplant ist dort auch ein neuer S-Bahnhof, der Besucher zur IGA befördern soll. Autoverkehr soll es auf dem Areal nicht geben.

Grün bleibt viel erhalten, 240 der bestehenden 380 Hektar. Wenn jedem Bewohner des angrenzenden Neuköllner Quartiers die berlintypischen zwei Quadratmeter Grün zugestanden würden, hätte allein dieser Kiez ein „Grünflächendefizit“ von 180 Hektar, errechneten die Planer. Dass der Bedarf groß ist, zeigen die aus Holzkisten und Planken zusammengezimmerten „Parzellen“ der Anlieger. Sie pflegen dort ihre Kräutergärten.



source: http://www.tagesspiegel.de/berlin/ehemaliger-flughafen-tempelhof-viele-plaene-wenig-geld/6112934.html

trance-x
January 26th, 2012, 10:19 PM
NACHNUTZUNG
Bausenator stellt alle Tempelhof-Pläne infrage
Mittwoch, 25. Januar 2012 09:42 - Von Sabine Gundlach

Alles auf Anfang: Berlins Bausenator Michael Müller (SPD) wird zwar nicht alles "komplett über den Haufen" werfen, aber alle Zukunftspläne für das Tempelhofer Feld noch einmal durchgehen. Damit stellt er jahrelange Überlegungen der eigenen Partei infrage.

http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/01139/jkw_Michael_Muelle_1139120b.jpg
Was tun mit Tempelhof? Nach dem Willen von Berlins Bausenator Michael Müller (SPD) sollen die bisherigen Konzepte für die Entwicklung auf den Prüfstand

Es hat Jahre gedauert, bis Konzepte für die Gesamtentwicklung des ehemaligen Flughafenareals in Tempelhof vorgelegt wurden. Erst im Dezember 2011 wurde der Auftrag zur baulichen Qualifizierung der vier geplanten neuen Stadtquartiere am Rand des ehemaligen Flugfeldes vergeben. In diesem Sommer sollten bereits die ersten Wettbewerbe starten. Doch jetzt stellt der neue Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) die bisherigen Planungen plötzlich zur Disposition. Dabei geht es Müller nicht nur, wie zunächst berichtet, um das am Columbiadamm vorgesehene Gesundheitsquartier. Der Nachfolger von Ingeborg Junge-Reyer (SPD) beabsichtigt nach Aussagen seiner Sprecherin, „alle Planungen noch einmal ganz genau anschauen“. Wobei nicht alles „komplett über den Haufen geworfen werden soll“, wie Sprecherin Daniela Augenstein sagt.

Dennoch: Das Vorgehen irritiert. Denn die von Müller öffentlich „Wunschkonzert“ sowie „Bauchladen“ genannten Konzepte wurden in jahrelangen Verfahren und in Abstimmung mit dem rot-roten Senat erstellt. Sie waren Müller also bereits als SPD-Fraktionsvorsitzendem bekannt. Seit Januar 2011 obliegt die Gesamtentwicklung der landeseigenen Tempelhof Projekt GmbH unter Geschäftsführer Gerhard Steindorf. Steindorf wurde bereits im Juli 2009 mit seinem damaligen Partner in Adlershof, dem Manager Hardy Schmitz, vom Senat beauftragt, Konzepte für Tempelhof zu entwickeln. Schmitz verantwortet unterdessen die Nachnutzung des Flughafens Tegel.

SEITENHIEB GEGEN VORGÄNGERIN
Die Konzepte für Tempelhof sehen bislang neben den Planungen für ein Kreativ- und Gründerzentrum sowie einer Eventlocation im ehemaligen Flughafengebäude einen Park auf dem ehemaligen Flugfeld sowie an dessen Rand vier Baufelder vor. Dabei handelt es sich um ein Gesundheitsquartier im Norden mit Einrichtungen der Prävention, Geriatrie und Wellness, im Osten ein Wohnquartier als Erweiterung des Schillerkiezes, im Süden ein Gewerbequartier und im Westen ein Bildungsquartier mit Wohnanteil und dem Neubau der Zentralen Landesbibliothek (ZLB). Sie allerdings lässt Müller bei seiner „Denkpause“ bezüglich der weiteren Planungen außen vor, sondern will – im Gegenteil – das Projekt beschleunigen. Nicht verwunderlich, denn die Bibliothek ist nach all den Jahren des Planens das einzige halbwegs konkrete Vorhaben im Rahmen der vier neuen Stadtquartiere. Baustart soll 2016 sein.

Flugfeld Tempelhof bekommt schwebendes Dach
Angesprochen auf den deutlichen Seitenhieb des neuen Senators gegen seine Amtsvorgängerin Junge-Reyer (SPD) und die weiterhin amtierende Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, äußerte Letztere sich am Dienstag betont zurückhaltend: „Ein neuer Senator hat durchaus das Recht, bei der einen oder anderen Planung, die jetzt unter seiner Verantwortung steht, noch einmal genauer hinzuschauen und darüber nachzudenken“, sagte Lüscher Morgenpost Online. Warum Müller, der ja bereits seit Jahren von den Plänen gewusst hatte, sich nicht bereits als SPD-Fraktionsvorsitzender eingeschaltet hat, wollte die Senatsbaudirektorin nicht kommentieren. Allerdings sagte sie: „Es besteht die Gefahr, dass auch die Pflöcke, die bereits eingeschlagen sind, jetzt noch mal in Frage gestellt werden.“
Das neue Abgeordnetenhaus habe das Recht, neu nachzudenken und sich möglicherweise auch neu zu orientieren, goutiert die CDU das Vorgehen Müllers. Der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt, Manuel Heide (CDU), plädiert überdies dafür, auch über die bereits entschiedene Planung für die Gestaltung des Parks Tempelhofer Freiheit neu nachzudenken. „Ob da unbedingt so ein Berg hingehört, sollte man noch mal überlegen“, so Heide.

Die Linke begrüßt die Überprüfung der Bauplanungen. „Ich hoffe, dass die einzigartige Freifläche kurz- oder mittelfristig nicht bebaut wird“, so Katrin Lompscher. Wichtiger sei die Aufarbeitung der Geschichte dieses Ortes.

Der Stand der Planungen für Tempelhof ist am Mittwoch Thema im Stadtentwicklungsausschuss, der nach einer Rundfahrt über das Gelände vor Ort tagt.


source: http://www.morgenpost.de/berlin/article1889558/Bausenator-stellt-alle-Tempelhof-Plaene-infrage.html

trance-x
January 26th, 2012, 10:23 PM
EMPELHOFER FELD
Grüne gegen Landesbibliothek auf Tempelhofer Feld
Sonntag, 22. Januar 2012 19:45 - Von Sabine Gundlach

Die Berliner Grünen wollen das Tempelhofer Feld als zusammenhängende Grünfläche bewahren. Einen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek auf dem Areal halten sie für unnötig.

http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/01112/mim_thoffeld_BM_Be_1112440b.jpg
Foto: euroluftbild.de/Grahn
Die Berliner Grünen wollen das Tempelhofer Feld als Freifläche erhalten

Die Berliner Grünen haben sich gegen den Bau einer Zentral- und Landesbibliothek auf dem Tempelhofer Feld ausgesprochen. Die große Freifläche des ehemaligen Flughafens solle im Wesentlichen als zusammenhängende Parklandschaft erhalten bleiben, forderten die Delegierte Antje Kapek am Sonnabend auf dem Parteitag.

http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/01112/mim_grafikklein_BM_1112438a.jpg
Grafik: BMO Zur detaillierten Ansicht

Ein entsprechender Antrag wurde einstimmig angenommen. Die sogenannte Tempelhofer Freiheit hat sich zum Treffpunkt für Sportler, Erholungssuchende, Naturliebhaber und Musiker entwickelt.

Die Landesbibliothek müsse nicht unbedingt neu gebaut werden, sondern könne in das bestehende Gebäude der Amerika-Gedenk-Bibliothek am Halleschen Tor einziehen, schlugen die Grünen vor.

Auch die Ansiedlung eines zentralen Busbahnhofs am Tempelhofer Feld sehen die Grünen kritisch - auf dem Feld selbst dürfe es keinen motorisierten Verkehr geben. Die Tempelhofer Freiheit berge „Potenziale, um die uns andere Metropolen beneiden“ - einen Park fast so groß wie der New Yorker Central Park.



source: http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1887693/Gruene-gegen-Landesbibliothek-auf-Tempelhofer-Feld.html

erbse
January 27th, 2012, 02:35 PM
Hier bin ich ausnahmsweise bei den Grünen. Bislang habe ich noch kein überzeugendes Konzept gesehen.

Solange niemand mit etwas wirklich Sinnvollem um die Ecke kommt, sollen sie da doch die Wölfe und Bieber in der Sonne entspannen und Cocktails schlürfen lassen.

Ludi
January 27th, 2012, 04:46 PM
Ja, aber gerade eine Bibliothek würde doch perfekt neben solch einen Entspannungspark passen...

na mal schauen was noch so passiert. ;)

trance-x
January 28th, 2012, 12:13 AM
Hier bin ich ausnahmsweise bei den Grünen. Bislang habe ich noch kein überzeugendes Konzept gesehen.
das ist nicht das selbe.

die oeko-sozialistischen gruenen fordern das, was sie immer fordern: gruen.
das ist nicht gleichbedeutend mit der kritik daran, dass es kein ueberzeugendes konzept gibt bisher in bezug auf das tempelhofer feld - was ich als feststellung teile ...

grafralf
January 30th, 2012, 05:26 PM
Ich bin dafür ein "Asia-Town" oder ein Chinatown.
Wird mal zeit, dass wir gutes Essen bekommen. Und dann Tempelhof so groß ist, würde ich auch noch ein Little Italy, ein Little Tokyo, wie wäre es mit Little Havanna? Also halt etwas, wovon wir genug in Berlin haben. Da ja Kreuzberg und Neukölln bereits zu türkischen Stadtteilen geworden sind, würde ich die Asiaten nach Tempelhof einladen :)

trance-x
January 31st, 2012, 12:20 AM
Ich bin dafür ein "Asia-Town" oder ein Chinatown.
Wird mal zeit, dass wir gutes Essen bekommen. Und dann Tempelhof so groß ist, würde ich auch noch ein Little Italy, ein Little Tokyo, wie wäre es mit Little Havanna? Also halt etwas, wovon wir genug in Berlin haben. Da ja Kreuzberg und Neukölln bereits zu türkischen Stadtteilen geworden sind, würde ich die Asiaten nach Tempelhof einladen :)
das wuerde ich lieber in Marzahn, Lichtenberg usw. sehen ...
diese bezirke gleichzeitig re-urbanisieren/re-metropolisieren, daneben, was auch dazu beitraegt, massenweise asiatische werbeplakate, leuchtreklamen, kleine haendler, das waers ...

ich wuerde eh z.b. chinesen ein quasi-pauschales (nach kurzem check) zuzugsrecht offerieren, ebenso russen, ukrainern, koreanern etc, also als konstruktive migranten bekannte strukturen ...

man koennte ne menge tun auch um binnen kuerzester zeit die demographie umzudrehen, wenn man es nur taete ...