View Full Version : Liestal: Futuro
sämelihülz January 27th, 2008, 07:02 PM Das futuristische Projekt der Basellandschaftlichen Gebäudeversicherung
bringt alle Bedürfnisse auf einen Nenner.
Unterirdische Bauten als bahnbrechende Leistungen? Déjà vu! Schon in prähistorischen Zeiten hat man unter der Erde Schutz gesucht und gefunden. Nur hat man heute das Tageslicht gleich mitgenommen. Eine Pionierleistung. Beispiele dafür? Das bereits realisierte Projekt der Mecanoo Architekten in Utrecht. Oder das Projekt Futuro in Liestal.
Besonders fallen die tiefen Energiekosten ins Gewicht. Denn dank ausgezeichneter Isolation werden die Heizkosten erheblich gesenkt, weil die Erde einen schönen Teil ihrer Energie weitergibt.
Hinzu kommt die optimale Nutzung des Sonnenlichts. Das alles schafft eine Arbeitsatmosphäre, in der man sich rundum wohl und geborgen fühlt.
Futuro hat uns selbst überzeugt. Nicht nur als Investition, sondern ganz besonders als neues Domizil.
http://www.futuroliestal.ch/bilder/pionierbild1_h249.jpg
http://www.futuroliestal.ch/bilder/bildvision1_468_249.jpg
Das Projekt Futuro strebt eine enge Verbindung zwischen der Landschaft einerseits und der urbanen Struktur andererseits an. Es ist die permanente Begegnung von Natur und Architektur. Transparenz und Flexibilität spielen eine Schlüsselrolle.
Plan:
http://www.futuroliestal.ch/bilder/bildvision2.jpg
Baubeginn 1. Etappe: März 2007
Aushub März 07 bis Juli 07
Rohbau Baumeister Juli 07 bis April 08
Rohbau Dach / Fassade Februar 08 bis Juni 08
Ausbau März 08 bis November 08
Bezug 1. Etappe Ende 2008
Basel_CH January 27th, 2008, 07:31 PM Das Teil ist schon voll im Bau.
Obwohls ja noch einige Diskussionen über das Projekt gab wird es jetzt doch gebaut. Ich bin ziemlich skeptisch diesbezüglich, ich finde es nicht gerade spektakulär was in den Boden reinzubauen, was nicht mal gross sichtbar sein wird. Dem Gebiet dort Richtung Bubendorf hätte was Hochbaumässiges besser getan, so verschenkt man gutes Bauland und macht nicht gerade viel damit.
sämelihülz January 27th, 2008, 07:44 PM Bin heute mit dem Bus vorbeigefahren und die Bagger sind grad am ausheben.
Als ich das erste mal davon gehört hab, wusste ich zuerst auch nicht recht, aber ich denke für Liestel ist das Projekt sicherlich eine gute Sache!!
Don Calo April 21st, 2008, 05:15 PM Der Futuro Bau ist schon recht weit fortgeschritten:
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/bild.jpg
sämelihülz April 21st, 2008, 09:30 PM ^^ coole Sache freu mich schon das Ding fertig zu sehen!
Basel_CH April 21st, 2008, 10:14 PM Bin auch gespannt wie das Teil schlussendlich wird, zuerst ziemlich skeptisch gegenüber dem Projekt, als ich aber vor ca. 3 Wochen das letzte mal an der Baustelle mit dem Zug vorbeigefahren bin war ich positiv überrascht, vor allem hab ich nicht gedacht, dass das so Nahe an Liestal an gebaut wird, innovatives Projekt, das Liestal gut tut.
Don Calo May 29th, 2008, 11:52 AM sieht fast so aus als ob der Rohbau schon fast steht...
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/bild_Mai08_2.jpg
Basel_CH May 29th, 2008, 05:55 PM Das Teil streckt sich noch massiv, auf der Web-Cam sieht man nur den vordersten Zipfel der auch ein wenig aus dem Untergrund herausragt, ob der hintere Teil auch schon fast baufertig ist, weiss ich nicht.
sämelihülz May 29th, 2008, 05:57 PM Nimmt mich wunder wie die verschalung aussehen wird! Auf dem Bild oben sieht es nach Glasfassade, wird vermutlich etwas ähliches wie das Peter Merian.
ndugu May 30th, 2008, 01:09 AM Nimmt mich wunder...
Nimmt mich wunder, wer sich an einem Drittklassstandort wie an diesem einmieten will...
Ist der Investor die BL-Pensionskasse?
suburbansky May 30th, 2008, 08:51 AM Nimmt mich wunder, wer sich an einem Drittklassstandort wie an diesem einmieten will...
Naja, ein Drittklassstandort ist das ja wohl nicht... Für mich liegt das ziemlich genau auf "meiner" Basler Stadtgrenze.
ndugu May 30th, 2008, 09:23 AM Naja, ein Drittklassstandort ist das ja wohl nicht... Für mich liegt das ziemlich genau auf "meiner" Basler Stadtgrenze.
Nun, in ca. 3 Jahren will die Roche den Bau 1 in Betrieb nehmen. Von den 2400 Arbeitsplätzen die darin unterkommen sollen, werden 1700 von anderen Standorten abgezogen. Da werden die Leerstände in Basel schon etwas hochgehen. Und am stärksten darunter leiden dürften periphere 1b Standorte, zu welchen ich auch Liestal zähle.
sämelihülz May 30th, 2008, 11:03 AM Ich denke es gibt auch interessenten aus Liestal die sich dirt einmieten werden! Ausserdem sind es moderne Büros, daher denke ich das es auch unternehmen gibt die ein Teil ihrer Arbeitsplätze dorthin verlagern.
Ob man jetzt 7 Minuten mit dem Zug und nochmals 10 mit dem Bus nach Liestal fährt, oder ob man 20 Minuten mit dem Tram durch die Stadt fährt, kommt schlussendlich aufs gleiche. Liestal ist ja ein vorort, also hat er sicher nicht viel weniger Attraktivität als Basel.
Basel_CH May 30th, 2008, 11:26 PM Nimmt mich wunder, wer sich an einem Drittklassstandort wie an diesem einmieten will...
Ist der Investor die BL-Pensionskasse?
Jo ist glaub die Pensionskasse, oder Gebäudeschutzversicherung?
Jedenfalls irgendwas staatliches, und so verwundert es auch wenig, dass das Kantonale Chemische Labor im Futuro einziehen wird. Private Organisationen sind mir unbekannt.
Don Calo June 4th, 2008, 11:54 PM Ich denke auch, dass dies nicht ein schlechter Standort ist! Zumal innerhalb der Agglomeration von Basel und genau so attraktiv wie z.B. Allschwil! Ja ok vielleicht nicht genau so attraktiv aber auf jeden Fall nicht viel schlechter! Zudem gibt es in Liestal einige interessante Entwicklungsgebiete! Rund um den Bahnhof sind oder entstehen neue Gebäude, Kantonsbibliothek, die Kantonalbank Baselland plant auch einen Neubau sowie auch die Manor! Das Zieglhof und das Hanro Areal bieten zudem interessante Entwicklungsmöglichkeiten! Nicht zuletzt haben sich in letzter Zeit auch einige vielversprechende Firmen in Liestal niedergelassen, wie z.B. die Nanosurf AG, welche am Marsprogramm Phoenix der NASA beteiligt ist!
Zu guter letzt ist die Bevölkerung von Liestal am wachsen! Liestal hat sich meiner Meinung nach in den letzten Jahre sehr positiv entwickelt!
Basel_CH June 5th, 2008, 05:37 PM Ich denke auch, dass dies nicht ein schlechter Standort ist! Zumal innerhalb der Agglomeration von Basel und genau so attraktiv wie z.B. Allschwil! Ja ok vielleicht nicht genau so attraktiv aber auf jeden Fall nicht viel schlechter! Zudem gibt es in Liestal einige interessante Entwicklungsgebiete! Rund um den Bahnhof sind oder entstehen neue Gebäude, Kantonsbibliothek, die Kantonalbank Baselland plant auch einen Neubau sowie auch die Manor! Das Zieglhof und das Hanro Areal bieten zudem interessante Entwicklungsmöglichkeiten! Nicht zuletzt haben sich in letzter Zeit auch einige vielversprechende Firmen in Liestal niedergelassen, wie z.B. die Nanosurf AG, welche am Marsprogramm Phoenix der NASA beteiligt ist!
Zu guter letzt ist die Bevölkerung von Liestal am wachsen! Liestal hat sich meiner Meinung nach in den letzten Jahre sehr positiv entwickelt!
Grosser Nachteil von Liestal zum wohnen, sie haben glaub den höchsten STeuersatz im Kanton, reicht fast schon an Niveau von BAselstadt, deshalb und weil auch der Platz in Liestal relativ limitiert ist, sehe ich nicht, dass die Bevölkerung in den nächsten Jahren massiv wachsen wird.
ndugu June 5th, 2008, 07:31 PM Rund um den Bahnhof sind oder entstehen neue Gebäude, Kantonsbibliothek, die Kantonalbank Baselland plant auch einen Neubau sowie auch die Manor! Das Zieglhof und das Hanro Areal bieten zudem interessante Entwicklungsmöglichkeiten!
Der einzige grössere Investor in Liestal (neben der Manor) ist der Kanton BL und Assoziierte.
Dies erstaunt mich nicht, denn Liestal
- wie auch der ganze Kanton BL ist im Schweizer Vergleich für Unternehmen eine Steuerhölle
- Ist per Auto miserabel erreichbar
- Hat keine Zentrumsfunktion und wenn schon peripher, dann ist das Fricktal günstiger und besser gelegen (A3, Basel-Zürich)
- ist auch nicht besonders schön, die Durchfahrt mit dem Zug erinnert mich jeweils an Kutaissi (Georgien).
Basel_CH June 5th, 2008, 09:38 PM - ist auch nicht besonders schön, die Durchfahrt mit dem Zug erinnert mich jeweils an Kutaissi (Georgien).
Also das Altstädtchen hat schon noch seinen Reiz, wie auch im Villenviertel am Hang bspw. Richtung Sichteren zu wohnen. Aber sonst geb ich dir Recht, finde ich Liestal zum Wohnen auch nicht ganz so schön, vor allem weils ein wenig in einem Loch/Tal ist, irgendwie gefällt mirs nicht so ganz.
Wegen Zentrum-Funktion oder nicht, für das Oberbaselbiet hat Liestal schon eine Zentrum-Funktion, viele Dörfer sind mit dem Postauto nach Liestal verbundne, wo die Leute auf den Zug Richtung Basel oder Olten umsteigen, ausserdem beinhaltet die Kantonshauptstadt einige Behörden und Institutionen, von dem her ist relativ zur Grösse schon recht viel los in Liestal.
suburbansky June 6th, 2008, 03:53 PM Ja, Liestal ist wohl schon recht. Die Stadt richtet sich aber zunehmend nach Basel aus, was ja auch logisch ist, und in paar Jahren/Jahrzehnten bin ich dann nicht mehr der einzige, der Liestal als ein Aussenquartier von Basel sieht.
Halt, ich bin ja schon jetzt nicht mehr der einzige: Im "Magazin" gabs kürzlich mal einen Artikel über die Rekrutierung bei der Armee, und da meinte der verantwortliche Arzt, dass gemessen am "Weicheier-Anteil" (er hats anders gesagt, aber genau so gemeint) die Stadt Basel bis nach Liestal reiche. :lol:
Don Calo June 8th, 2008, 01:27 AM aus der BAZ vom 7.6.08
«Futuro» nimmt Gestalt an
LIESTAL. BASELLANDSCHAFTLICHE GEBÄUDEVERSICHERUNG FEIERT AUFRICHTE
Mit 9100 Quadratmetern Bürofläche ist das «Futuro»-Gebäude in Liestal das mit Abstand grösste Minergie-Bauvorhaben im Kanton Baselland – und das avantgardistischste dazu.
Noch sind sie eingerüstet, die beiden hohen gläsernen Türme. Doch bald schon werden sie zu einem modernen Wahrzeichen für den Baselbieter Kantonshauptort werden. Am Ortsausgang Richtung Waldenburg baut die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung (BGV) zurzeit ein neues Verwaltungs- und Bürogebäude, das in seiner Art einmalig ist. Ein Grossteil der Büros wird unterirdisch gebaut. Die beiden Glastürme sollen das nötige Tageslicht ins Gebäude bringen. Gestern nun konnte die BGV zusammen mit den beteiligten Planern und Handwerkern Aufrichte feiern. BGV-Direktor Bernhard Fröhlich freute sich dabei, «dass wir immer noch im Zeitplan sind». Fröhlich, die treibende Kraft hinter dem ehrgeizigen Projekt, hebt insbesondere dessen ökologische Qualitäten hervor. Es handle sich um das «mit Abstand grösste Minenergie-Projekt im Kanton Baselland». Die Kühlung erfolge aus dem Grundwasser, die Wärme werde aus dem Fernwärmenetz der EBL bezogen, «die nun ein neues Blockheizkraftwerk mit Schnitzelfeuerung bauen wird». Auch werde dafür gesorgt, dass hier die seltene Mauerechse weiterhin ihren Lebensraum haben werde.
Über 80 Prozent vergeben. Die Dimensionen des «Futuro»-Projekts sind gigantisch. Weil der Grossteil des Baukörpers unterirdisch liegt, wurden 90 000 Kubikmeter Grund ausgehoben. Bis heute sind laut BGV 10 000 Kubikmeter Beton und 1150 Tonnen Armierungsstahl verbaut und 15 Kilometer Elektrorohreinlagen verlegt worden. Vom bisherigen Auftragsvolumen in der Höhe von 45 Millionen Franken seien «gegen 65 Prozent im Kanton Baselland vergeben worden», heisst es in einer BGV-Mitteilung. Die 9100 Quadratmeter grosse erste Etappe wird zwischen Dezember 2008 und Mai 2009 bezogen werden. Neben der BGV und dem kantonalen Labor sind laut Gebäudeversicherung mit vier Mietern Mietverträge abgeschlossen worden: Gribi Theurillat AG, Dr. Eicher+Pauli AG, LLK Treuhand AG und AXA Winterthur. Damit sind laut BGV über 80 Prozent der Fläche vergeben.
Neben dieser ersten Etappe ist eine zweite vorgesehen, die mit weiteren 9000 Quadratmetern fast ebenso gross ist. Über das weitere Vorgehen werde im Herbst entschieden, sagt Direktor Fröhlich gegenüber der baz. Denkbar sei auch eine Unterteilung der zweiten Etappe, sodass in drei Etappen gebaut würde. Denn es sei nicht einfach, in unserer schnelllebigen Zeit einen Mieter zu finden, der bereit sei, die rund dreijährige Bauzeit abzuwarten.
Für ihre erste Etappe hatte es die BGV einfacher. Denn neben den eigenen Bedürfnissen konnte sie nach harten politischen Auseinandersetzungen und einer Volksabstimmung das Kantonslabor als Grossmieter gewinnen.
Basel_CH June 8th, 2008, 09:08 AM Beiden hohen gläsernen Türme???
Wie hoch sollen denn diese beiden hohen Türme sein?
10 bis 20 Meter schätze ich?:ohno:
Hat da jemand Zahlen?
sämelihülz June 8th, 2008, 01:36 PM 80 % der Fläche ist vergebn, dass sind gute nachrichten für Liestel. Ich wünsche der Stadt dass sie sich noch mehr entwickelt. Das Potenziall hat sie auf jedenfall!
Don Calo July 30th, 2008, 08:16 PM Beiden hohen gläsernen Türme???
Wie hoch sollen denn diese beiden hohen Türme sein?
Der Webcam nach zu urteilen sind diese hohen gläsernen Türme keine 10 Meter hoch!
Hier noch ein Foto der Webcam:
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/futuroLiestal300708.jpg
Don Calo August 31st, 2008, 09:56 PM Geheimniskrämerei um Bankneubau
Mit dem lehmigen Baugrund begründet die Kantonalbank die Verschiebung des Baustarts für ihren Neubau. Laut dem Liestaler Bauchef hat die Verzögerung einen anderen Grund. Stadtrat und Bankspitze haben aber Stillschweigen vereinbart.
Im Einwohnerrat waren letzte Woche erstaunte Gesichter zu sehen, als Stadtpräsidentin Regula Gysin das Parlament über ein Gespräch zwischen dem Stadtrat und der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) unterrichtete. Auf Wunsch der Bankspitze hätten sich die Mitglieder der Stadtregierung mit dem Direktionspräsidenten Beat Oberlin und dem Bankratspräsidenten Wilhelm Hansen getroffen, sagte Gysin. Grund der Unterredung war der geplante BLKB-Neubau auf dem Bahnhofsareal. Über den Inhalt des Gesprächs hüllte sich Gysin in Schweigen, obwohl der Einwohnerrat an der gleichen Sitzung über den zweiten Quartierplan für das Bahnhofsgebiet befinden musste. Die Stadtpräsidentin vertröstete das Parlament auf eine Medienmitteilung, die in den nächsten Tagen verschickt werden solle. Das Communiqué dürfte aber auf sich warten lassen. Denn der Stadtrat und die Bankchefs haben weitere Gespräche über das Bauprojekt vereinbart, wie BLKB-Sprecher Christoph Loeb erklärt.
Auf diesen August hatte die Kantonalbank den Spatenstich für den Neubau zwischen ihrem Hauptsitz und dem Bahnhof angekündigt. Doch nun hat die Bank den Baustart verschoben, wie Loeb erklärt. Grund für die Verzögerungen sei der lehmige Baugrund, der eine aufwendigere Bauweise und höhere Investitionen nötig mache. Der Neubau müsse auf Pfählen abgestützt werden – und damit verlängere sich die Bauzeit um drei Monate. Weil zudem gewisse Arbeiten im Winter nicht ausgeführt werden könnten, sei der Baubeginn auf das nächste Jahr verschoben worden. Einen Starttermin will der Banksprecher nicht angeben. Er versichert aber: «Wir werden sicher bauen.»
Worüber der Stadtrat und die Kantonalbank noch Verhandlungen führen, will Loeb nicht sagen. Auch der Liestaler Bau- und Planungschef Ruedi Riesen gibt sich zugeknöpft. Der Stadtrat und die Bankspitze hätten bis zum Abschluss der Gespräche Stillschweigen vereinbart. Der Lehm sei aber nicht der Grund für die Bauverzögerung, sagt Riesen. Nach seinen Angaben ist das Neubauprojekt der Kantonalbank noch immer «auf gutem Weg». Die Nachfrage nach den Mietflächen in dem Neubau sei gross: Die Bank könnte die Räume dreimal fremdvermieten.
Weil die BLKB den Baubeginn verschoben hat, musste die Stadt den Bau des westlichen Bushofs und die Verbreiterung der Oristalbrücke zurückstellen. Die Projekte der Kantonalbank und der Stadt seien technisch stark miteinander verbunden und können nur koordiniert verwirklicht werden, erklärt Riesen.
Der erste von drei Quartierplänen für das Liestaler Bahnhofsareal wurde bereits 2006 vom Einwohnerrat und vom Regierungsrat abgesegnet. Die Fassadenhöhe des Neubaus wird darin auf 21 Meter begrenzt, die Anzahl der Vollgeschosse auf fünf. Das Gebäude wird sich in zwei Teile gliedern: ein zurückspringendes Erd- und Sockelgeschoss und auskragende Obergeschosse, die den Buspassagieren Schutz vor dem Regen bieten. Im Einwohnerrat gab die Höhe des Bankbaus einiges zu reden. Die Bau- und Planungskommission verwies aber auf eine Stellungnahme der Bank, wonach «dieses Volumen aus wirtschaftlicher Sicht dringend erforderlich» sei.
Stadtrat Ruedi Riesen will nun die Planung auf den benachbarten Landstücken im Bahnhofsgebiet vorantreiben. Der zweite Quartierplan, der drei weitere grosse Geschäftshäuser nach dem Vorbild des Bankneubaus vorsieht, fand bei der ersten Lesung im Einwohnerrat ein gutes Echo. Auch anfänglich skeptische Grundeigentümer drängten nun auf eine rasche Genehmigung der Baupläne, sagt Riesen.
Quelle: bazonline 29.8.08
Don Calo September 16th, 2008, 11:51 PM hoffentlich wird auch bald mit der 2. Etappe begonnen.
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/bild_0908.jpg
Basel_CH September 16th, 2008, 11:57 PM Wie wo was mit der 2. Bauetappe? Was wird da zusätzlich gebaut, gibts da irgendnoch Expansionspläne?
Don Calo September 18th, 2008, 03:05 PM Wie wo was mit der 2. Bauetappe? Was wird da zusätzlich gebaut, gibts da irgendnoch Expansionspläne?
Wie relativ oft heute, wird nicht gleich das ganze Gebädue erstellt sondern nur eine 1. Etappe! Ob die zweite noch realisiert wird, muss erst noch entschieden werden! Die Bauherren möchte heute halt kein grosses Risiko mehr eingehen und zu lange auf leeren Buroflächen sitzen bleiben. Die erste Etappe konnte auch nur realisiert werden weil mit dem Kantonslabor ein Hauptmieter gefunden wurde!!
Don Calo January 12th, 2009, 04:33 PM - edit
Energy2003 May 27th, 2009, 10:02 PM da ich im anderen Thread falsch dran war, hier die Mai 2009 Fotos:
http://img35.imageshack.us/img35/1016/img1035a.jpg
http://img35.imageshack.us/img35/1430/img1036s.jpg
http://img32.imageshack.us/img32/1707/img1037r.jpg
Basel_CH May 27th, 2009, 10:51 PM ^^
Futuro sieht besser aus, als was aus dem Model zu erahnen war.:banana:
Energy2003 May 28th, 2009, 07:48 AM sieht irgendwie schräg aus, so ohne Böden im Gebäudeinneren
für die Leute die dort arbeiten, ist die Möglichkeit in den Pausen ein wenig draussen rumzulungern sicher angenehm.
auf der anderen als der Strassen/Bahnseite ist ja quasi nur Natur und der Komplex ist ja doch eindeutig ausserhalb des Ortskerns
Basel_CH May 28th, 2009, 05:29 PM Ich weiss nicht, ob ich in diesem Futuro so unter der Erde arbeiten könnte, ich mein, kaum Tageslicht, das dort einfällt, muss ne eigenartige Stimmung sein, aber futuristisch ist es ja schon.
Don Calo June 3rd, 2009, 05:57 PM Von Stefan Gyr.
Zwei Jahre nach dem Spatenstich ist die erste Futuro-Etappe vollendet. Auf 73 Millionen Franken kommt der Minergiebau zu stehen. Die 9100 Quadratmeter Nutzfläche sind zu 84 Prozent vermietet.
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Metro%20Basel/Futuro1.jpg
1/6 Macht dem Namen Ehre: Das Futuro-Gebäude in Liestal.
Foto: Christoph Stulz
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Metro%20Basel/Futuro2.jpg
2/6 Korridor im Kopfgebäude des Futuro-Komplexes.
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Metro%20Basel/Futuro3.jpg
3/6 Vom Komplex treten nur der Kopfbau (Hintergrund) und die Glastürme in Erscheinung
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Metro%20Basel/Futuro4.jpg
4/6 Die Büros wurden in den Boden versenkt.
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Metro%20Basel/Futuro5.jpg
5/6 84 Prozent der Nutzfläche von 9100 qm sind bereits vermietet.
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Metro%20Basel/Futuro6.jpg
6/6 Noch offen ist, ob und wann weitere Bauetappen in Angriff genommen werden.
Böse Zungen haben dem umtriebigen Gebäudeversicherungs-Direktor Bernhard Fröhlich nachgesagt, er wolle sich mit der Futuro-Grossüberbauung ein Denkmal setzen. Vor der versammelten Medienschar stellte Fröhlich gestern «ein für alle Mal» klar: «Die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung hat einen Architekturwettbewerb gestartet, eine internationale Jury hat das Siegerprojekt erkoren, der Verwaltungsrat hat entschieden – und meine mühsame und schöne Arbeit war es, das Vorhaben erfolgreich umzusetzen.»
Fröhlich räumte gleich mit weiteren Unkenrufen auf: Von den bisher vergebenen Aufträgen für 63 Millionen Franken gingen 59 Prozent an Baselbieter Unternehmen, nachdem manche befürchtet hatten, die Firmen aus dem Landkanton würden bei den öffentlichen Ausschreibungen ohne Chance bleiben. 39 Prozent der Auftragssumme entfielen auf Betriebe aus der Region und der übrigen Schweiz und zwei Prozent auf Firmen aus der EU. Fröhlichs Schlussfolgerung: «Die Baselbieter Unternehmen sind preislich absolut konkurrenzfähig.»
11 Millionen teurer
Neun Jahre nach dem Projektstart scheint Fröhlichs Rechnung aufgegangen zu sein. Nachdem die Investitionen für den Neubau beim Baustart auf 62 Millionen beziffert worden sind, rechnet Fröhlich jetzt mit Kosten von 73 Millionen Franken. Von den Mehrkosten seien aber acht Millionen der Bauteuerung zuzuschreiben. Auch der Zeitplan wurde eingehalten.
Zwischen Ende 2008 und Anfang 2009 zogen die ersten Mieter in den zum Teil unterirdischen Geschäftsbau mit den vier grünen Glastürmen ein: Gribi Theurillat AG, Dr. Eicher+Pauli AG, LLK Treuhand AG und AXA Winterthur. Im Frühling zügelten die Gebäudeversicherung und das Baselbieter Kantonslabor in den neuen Dienstleistungskomplex am Liestaler Ortsausgang Richtung Waldenburg. Die 9100 Quadratmeter Büro- und Laborfläche, die in der ersten Bauetappe geschaffen wurden, sind damit zu 84 Prozent belegt. 1465 Quadratmeter sind noch zu haben.
Platz für Eidechsen
Auch die ökologischen Ziele seien erreicht worden, sagte Fröhlich. Mit der Einhaltung des Minergiestandards habe das Zentrum im Baselbiet eine Vorreiterrolle eingenommen. Zur Vernetzung der Lebensräume von Tier- und Pflanzenarten werden ökologische Korridore eingerichtet. Für die seltene Mauereidechse wird am Bahndamm Platz geschaffen. Die Glasfassaden der Türme wurden mit einem feinmaschigen Punktemuster versehen, damit keine Vögel gegen die Scheiben knallen.
Noch immer offen ist, ob und wann die nächsten Bauetappen mit weiteren 8960 Quadratmetern Nutzfläche in Angriff genommen werden. «Mein Ziel ist es, möglichst rasch weiterzubauen», erklärte Fröhlich. Ihm schwebt eine zweite Etappe mit rund 3000 Quadratmetern vor. Man sei bereits mit vielen Interessenten im Gespräch, doch kaum jemand sei bereit, die rund dreijährige Bauzeit abzuwarten.
Nach wie vor zur Diskussion steht die Zusammenlegung der Kantonslabors von Baselland und Basel-Stadt im Futuro-Komplex. «Ich wäre froh um eine baldige Entscheidung, bevor die ans Baselbieter Laboratorium anschliessenden Räume an einen anderen Mieter vergeben sind», sagte Fröhlich.
Offene Türme
Tage der offenen Türme im Futuro-Zentrum: Samstag und Sonntag,
6. und 7. Juni, jeweils 10–17 Uhr.
Quelle: bazonline: 03.06.09
Giovanni Schòvais November 6th, 2009, 02:11 PM Liestal: Zuerst die Landschaft, dann die Architektur
Von Werner Huber, 06.11.2009
http://www.hochparterre-schweiz.ch/files/images/2009/11/mob2433_1257503177.jpg
Vom Gebäude unter dem Boden sind über der Erde nur die Eingangskuben zu sehen. Höfe belichten die unterirdischen Büroflächen. Fotos: Michael Fritschi
Beim Bürohaus Futuro ist alles umgekehrt: Die 9100 Quadratmeter Nutzfläche liegt unter der Erde, der Garten auf dem Dach. Damit markieren die Architekten den Anfangspunkt der Kulturlandschaft des Waldenburgertals nicht, wie man erwarten würde, mit einem kantigen Volumen. Sie verwandeln die ehemalige Kuhweide in eine Art Klostergarten auf einer monumentalen, gegen Liestal ansteigenden Rampe. Erschlossen werden die Büroflächen übers Dach, in dessen Vegetationsmosaik ein Wegraster und Sitzplätze eingelassen sind. Der Aushub wurde aufs Dach geschüttet und grossflächig mit Stauden bepflanzt, die je nach Jahreszeit eine andere Farbe in den Vordergrund treten lassen.
Vier doppelgeschossige grüne Glaskuben mit den Eingängen und ein betonierter «Kopfbau» wachsen aus dem Dach heraus und geben den vorbeiflitzenden Pendlern einen Hinweis darauf, dass unter der Grünfläche auch noch ein Gebäude liegt. Alle Büros sind nach innen orientiert und reihen sich um insgesamt zehn grosse, im vorderen Teil zwei-, im hinteren Teil eingeschossige Lichthöfe. Diese sind karge klösterliche Orte der Ruhe, in denen aus langen Pflanzkisten mehrstämmige Grosssträucher wachsen. Die verglasten Hoffassaden sind gerade so hoch, dass man die umliegenden Hügelsilhouetten noch sieht. Überraschend ist, wie hell und offen die Büroräume sind und wie wenig man die entlang dem Gebäude verlaufende Überlandstrasse und die Waldenburgerbahn hört.
Diese städtebauliche Idee zeigt jedoch Schwachstellen auf der architektonischen Ebene — insbesondere bei den Abgängen zu den Büros. Der inszenierte spannende Zugang übers Dach weckt Erwartungen: Man fragt sich, wie es in den Glaskuben wohl nach unten geht. Doch wenn man die monumentalen Kästen betritt, passiert nichts. Man kommt in eine kühle Glashaube über einem schmucklosen Betontreppenhaus, aus dem ein kantiger Liftturm wächst. Das war ursprünglich nicht so geplant: Die Glastürme hätten bis in die Tiefgarage hinabreichen und Tageslicht ins Parkgeschoss bringen sollen, und sie sollten die Orientierung in den Untergeschossen erleichtern. Nun sind aus den emblemhaften Lichtkaminen blosse architektonische Zeichen ohne lichtleitende Funktion geworden. Text: Roderick Hönig
http://www.hochparterre-schweiz.ch/files/images/2009/11/mob2434_1257503288.jpg
Längsschnitt durch die fünf nördlichen Höfe, Grundriss Ebene 1
Büro- und Dienstleistungszentrum
Futuro, 2009
Gräubernstrasse 12–18, Liestal BL
> Bauherrschaft: Basellandschaftliche Gebäudever
sicherung BGV, Liestal
> Architektur: CCP Architekten, San Donà di
Piave (I) / Basel
> Bauingenieure: BSB + Partner, Oensingen
> Landschaftsarchitektur: SKK Landschaftsarchitekten, Wettingen
> Auftragsart: Ideenwettbewerb 2000
> Baukosten (BKP 1–9): CHF 60 Mio. (1. Etappe)
http://www.hochparterre-schweiz.ch/fin-de-chantier/liestal-zuerst-die-landschaft-dann-die-architektur.html
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