Golden Age
March 19th, 2008, 07:50 PM
Laut FAZ vom 18. März wird ein neuer Versuch gestartet die schon totgesagte Internationale Bauaustellung für die Rhein-Main-Region wieder zu beleben. Die Wiederbelebung wird z.Z. von der SPD vorbereitet (Initiator ist SPD-Abgeordneter Thorsten Schäfer-Gümbel), von Grünen und FDP positiv bewertet und wäre aufgrund der neuen Verhältnisse im hessischen Landtag durchaus durchsetzbar. Selbst die früher skeptische CDU (Udo Corts) ist durch die "offenere Art" des Antrags sowie der neuen Sachlichkeit (anstatt der üblichen Vorwürfe) im Umgangston auch eher offen für solch eine Idee.
Hier die Zusammenfassung:
- Über 10 Jahre hinweg sind Kosten von rund 50 Millionen Euro für Trägergesellschaft, die die Organisation, die Grundlagenarbeit und das Marketing übernehmen soll, erforderlich (laut Machbarkeitsstudie); grossteilig soll diese Summe durch das Land Hessen getragen werden
- Bauaustellung könnte in diesem Jahr beginnen und über einen Zeitraum von 10 Jahren fortgeführt werden
- Zentraler Inhalt: Präsentation von zentralen und modellhaften Vorhaben der Stadt- und Landschaftsplanung
- Anstatt vieler kleiner Projekte soll die Gewichtung auf ein umfassendes und neuartiges Konzept für die Stadt- und Regionalentwicklung liegen
- Es geht nicht vorrangig um Architektur, sondern um die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur, das Zusammenführen von Wohnen und Arbeiten und von Wirtschaft und Umwelt sowie um Visionen wie die von einer „CO2-freien Stadt“
- Förderung von Regionalbewusstsein
- Entwicklung eines „Science Center der Weltkulturen“ am Frankfurter Flughafen vor, in dem die Vielfalt der Kulturen in der Region für Erwachsene und Kinder erlebbar würde (SPD Vorschlag)
- Strategische Antwort auf die demographische Herausforderung finden: immer mehr ältere Menschen, aber auch eine große Zahl von Kindern aus anderen Kulturen; Betonung der wechselseitigen Bereicherung
- Schaffung neuer Inhalte von Modernität: global ausgerichtet, regional verankert, kulturell weltoffen, konkret lebenswert, ökologisch und sozial nachhaltig“
Mein Senf:
Regionale Identität ist im Rhein-Main Gebiet leider dünn gesäht. Besonders im Vergleich zu Rhein-Neckar, Grossraum München oder Grossraum Hamburg, kann man die hessischen Verhältnisse getrost als Kleinstaaterei und Provinzdenken bezeichnen. Der Grossraum Rhein-Main muss viel stärker betont werden, ob durch eine Umgestaltung des Regional-Finanzausgleich oder durch gemeinsame Grossprojekte wie die IBA.
Was sind eure Meinungen?
Hier die Zusammenfassung:
- Über 10 Jahre hinweg sind Kosten von rund 50 Millionen Euro für Trägergesellschaft, die die Organisation, die Grundlagenarbeit und das Marketing übernehmen soll, erforderlich (laut Machbarkeitsstudie); grossteilig soll diese Summe durch das Land Hessen getragen werden
- Bauaustellung könnte in diesem Jahr beginnen und über einen Zeitraum von 10 Jahren fortgeführt werden
- Zentraler Inhalt: Präsentation von zentralen und modellhaften Vorhaben der Stadt- und Landschaftsplanung
- Anstatt vieler kleiner Projekte soll die Gewichtung auf ein umfassendes und neuartiges Konzept für die Stadt- und Regionalentwicklung liegen
- Es geht nicht vorrangig um Architektur, sondern um die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur, das Zusammenführen von Wohnen und Arbeiten und von Wirtschaft und Umwelt sowie um Visionen wie die von einer „CO2-freien Stadt“
- Förderung von Regionalbewusstsein
- Entwicklung eines „Science Center der Weltkulturen“ am Frankfurter Flughafen vor, in dem die Vielfalt der Kulturen in der Region für Erwachsene und Kinder erlebbar würde (SPD Vorschlag)
- Strategische Antwort auf die demographische Herausforderung finden: immer mehr ältere Menschen, aber auch eine große Zahl von Kindern aus anderen Kulturen; Betonung der wechselseitigen Bereicherung
- Schaffung neuer Inhalte von Modernität: global ausgerichtet, regional verankert, kulturell weltoffen, konkret lebenswert, ökologisch und sozial nachhaltig“
Mein Senf:
Regionale Identität ist im Rhein-Main Gebiet leider dünn gesäht. Besonders im Vergleich zu Rhein-Neckar, Grossraum München oder Grossraum Hamburg, kann man die hessischen Verhältnisse getrost als Kleinstaaterei und Provinzdenken bezeichnen. Der Grossraum Rhein-Main muss viel stärker betont werden, ob durch eine Umgestaltung des Regional-Finanzausgleich oder durch gemeinsame Grossprojekte wie die IBA.
Was sind eure Meinungen?