View Full Version : Lebensqualität 2008


eeee.
April 3rd, 2008, 02:15 PM
Laut eines Kommentars im ".ch"-Gratisfötzel von heute liegt Zürich auch dieses Jahr wieder vor Genf auf Platz 1 in der weltweiten Lebensqualitätsstatistik. Die Mercer-Studie scheint aber noch nicht publik gemacht worden zu sein.

Oder weiss jemand mehr?

Greg
April 3rd, 2008, 03:06 PM
Ja, das ist schon so und wird auch 2009 nicht anders sein.
Ich freue mich darueber, aber ich bin doch etwas verhalten.
Das ganze ist eine "Quality of Living" Statistik und nicht eine "Quality of Life".
Mercer gewichtet schon das politische und solziale Klima mit glaub 25%.
Die Stadt ist zudem sauber, multikulturell und im Zentrum von Europa.

Zuerich ist schon toll, aber fuer mich fehlt halt manchmal das gewisse "Wow" Erlebnis von New York, Hong Kong oder Bangkok. Das Wetter koennte auch besser sein.

Küsel
April 3rd, 2008, 03:35 PM
Wo bleibt London bei deiner Wow-Liste? Immer noch meine Lieblingsstadt ausserhalb Zürichs (ja vielleicht sogar noch vor Sao Paulo ;)).

railcity
April 3rd, 2008, 04:00 PM
Was ich aber super an dieser Studie Lebensqualität 2008 finde, ist, dass sie unsere Lebensqualität für das ganze Jahr voraussagen kann. Das soll erst mal einer nachmachen. ;)

@Greg: Quality of Life ist gar nicht möglich zu eruieren. Das kann ja nur subjektiv sein. Es gibt zwar auch solche Studien, in denen direkt nach der Zufriedenheit gefragt wird - da ist die Schweiz jeweils auch relativ weit vorne dabei. Aber es ist natürlich auch mit Vorsicht zu geniessen. Nur schon die unterschiedliche Übersetzung des Wortes "Zufriedenheit" in verschiedene Sprachen kann zu abweichenden Ergebnissen führen.

Die Mercer-Studie ist immerhin seeehr umfangreich. Da haben sich zumindest ein paar Leute einiges dabei überlegt, und sie wird schon seit vielen Jahren durchgeführt. Daher kann man zumindest zeitliche Vergleiche ziehen, zum Beispiel: "Wird Zürich dieses Jahr besser oder schlechter bewertet als letztes Jahr, und weshalb?".

raggaman
June 6th, 2008, 04:54 PM
TA-Online, 06.06.2008

Grossraum Zürich schlägt Restschweiz

Die Stadt Zürich und neun weitere Orte aus ihrem Einzugsgebiet sind die zehn attraktivsten Städte der Schweiz. Zu diesem Schluss kommt ein Städte-Rating der «Bilanz».

Die Studie im Auftrag des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» verglich die 128 Schweizer Städte miteinander. Die Plätze 1 und 2 der Rangliste belegen Zug und Zürich, unmittelbar dahinter folgen Meilen ZH, Wallisellen ZH, Baden AG und Baar ZG. In die Top 10 des heute veröffentlichten «Bilanz»-Städte-Rankings schafften es zudem die Zürcher Gemeinden Opfikon, Zollikon und Küsnacht sowie die schwyzerische Steueroase Freienbach.

Die Rangliste ermittelt hat das Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien IAZI. Bewertet wurden der Arbeitsmarkt, die Steuerbelastung, die Sozialstruktur, der Erholungswert und die Anbindung an den öffentliche Verkehr. Weitere Kriterien waren der Reichtum der Gemeinden, ihre touristische Bedeutung, ihre Dynamik sowie die Entfernung zu einem Zentrum.
Bern auf Platz 35

Am Schlechtesten aller Schweizer Gemeinden mit mehr als 10’000 Einwohner schnitten La-Chaux-de-Fonds NE, Delémont JU, Grenchen SO und Le Locle NE ab.

Die vier grossen Städte Genf, Basel, Bern und Lausanne schlossen unterschiedlich ab. Genf landete auf dem 20. Platz, Lausanne auf dem 30., Bern auf dem 35. und Basel auf dem 44. Die Stadt am Rheinknie wurde vor allem hinsichtlich der Steuerbelastung, der Dynamik und des Erholungswertes schlecht benotet.

Greg
June 6th, 2008, 05:12 PM
^^
Warte gespannt auf Kommentare der Basler

hausmeister
June 6th, 2008, 07:51 PM
^^
Warte gespannt auf Kommentare der Basler

naja, ich hoff ganz ehrlich, dass sich keiner auf eine weitere kindergartendiskussion einlässt. wir sind hier ja (glücklicherweise) weder in einem fussballforum noch in einem blick blog.

earthJoker
June 6th, 2008, 08:16 PM
naja, ich hoff ganz ehrlich, dass sich keiner auf eine weitere kindergartendiskussion einlässt. wir sind hier ja (glücklicherweise) weder in einem fussballforum noch in einem blick blog.
Kam mir aber schon manchmal so vor. Vor allem, wenn Leichtathletikstadien nach Tauglichkeit für Fussballspiele bewertet werden.

chadw_
June 7th, 2008, 04:03 PM
Kam mir aber schon manchmal so vor. Vor allem, wenn Leichtathletikstadien nach Tauglichkeit für Fussballspiele bewertet werden.

diese frage lässt sich ganz regionsunabhängig schlüssig beantworten.

raul lopes
June 11th, 2008, 10:12 AM
wo bleibt LUZERN auf diese Liste... für mich die schönste Stadt der Schweiz ...

und die lebensqualität ist auch phantastisch ..

bin da etwas zurückhaltend bei so einer Liste.. wie das ganze bewertet wird..

U3065
June 12th, 2008, 10:49 AM
wo bleibt LUZERN auf diese Liste... für mich die schönste Stadt der Schweiz ...

und die lebensqualität ist auch phantastisch ..

bin da etwas zurückhaltend bei so einer Liste.. wie das ganze bewertet wird..

In dieser Studie werden nur Städte analyisiert, welcher über 100'000 Bewohner haben. Dies ist bei Luzern nicht der Fall...

raggaman
September 4th, 2008, 08:53 PM
20min online, 04.09.2008:

Zürich ist die attraktivste Wirtschaftsregion Europas

Bezüglich der Attraktivität für Bewohner und Unternehmen schnitt Zürich laut einem neuen Index am besten ab, vor London, Kopenhagen und Genf.

Schweiz ist sechsmal in den Top Ten

Die am Donnerstag in Basel vorgestellten Indizes BAK Economic Attractiveness Index und BAK Performance Index beruhen auf Erhebungen über 192 westeuropäische Regionen. Im Vordergrund standen dabei 22 Metropolregionen. Bezüglich der Attraktivität für Bewohner und Unternehmen schnitt Zürich am besten ab, vor London, Kopenhagen und Genf. Für Zürich sprach laut BAK vor allem die geringe Steuerbelastung. Sie war für Arbeitskräfte in keiner der anderen untersuchten Regionen tiefer. Auch bei der Innovationsfähigkeit, die an der Zahl Patente und Wissenschaftspublikationen pro Kopf gemessen wurde, lag Zürich weit über dem Durchschnitt. Am Schluss der Rangliste der 22 Metropolregionen figurieren Madrid, Barcelona und Rom. Bei den beiden spanischen Regionen war der streng regulierte Arbeitsmarkt für das schlechte Abschneiden ausschlaggebend. Im Falle Roms kam die hohe Steuerlast hinzu.

Bezüglich der Leistungsfähigkeit lag in der Erhebung des Forschungsinstituts BAK Basel Economics Dublin an der Spitze; hier fasste Berlin die Rote Laterne.

Attraktivität und Anziehungskraft sind nicht mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit gleichzusetzen, wie der zweite Index zeigt. Die Region Dublin schwang hier dank einem weit über dem Mittel liegenden Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Kopf und wegen der höchsten Wachstumsraten obenaus. Auf den nächsten Plätzen folgen Brüssel und London, während Zürich erst an siebenter Stelle liegt. Genf rangiert in diesem Ranking sogar auf dem viertletzten Platz unter den 22 Metropolregionen. Die geringste Leistungsfähigkeit machten die BAK-Forscher in Berlin aus, das noch hinter Manchester und Edinburgh liegt. Neben der Höhe des Pro-Kopf-BIP berücksichtigt dieser Index auch das Wachstum von BIP und Beschäftigung.


Quelle: AP



Hehe, mal sehen was unsere paar Freunde mit dem Anti-Zürich-Komplex aus dem Basler Forum dazu sagen...

Bis jetzt hiess es ja immer, dass Zürich in solchen Studien nur darum so gut abschneide, weil diese Studien meistens aus Zürich kommen. Oder weil Basel darin einfach nicht berücksichtigt werde...

Nun kommt eine solche Studie sogar aus Basel... Mal schauen, welche lustigen "Argumente" gegen Zürich jetzt noch übrig bleiben... :lol::lol::lol:

chadw_
September 4th, 2008, 08:55 PM
in der studie wird basel als teil der metropolitanregion zürich mitgerechnet.

raggaman
September 4th, 2008, 09:08 PM
in der studie wird basel als teil der metropolitanregion zürich mitgerechnet.

haha, das ist ja noch besser...! :lol::lol::lol:

Verzeiht mir die Schadenfreude... Aber nach all dem komplexbehafteten Anti-Zürich-Gelaber, welches man in diesem Forum von einigen Leuten lesen musste, ist eine solche Studie eine wahre Wohltat!

Gut, dass sich mal vernünftige und weitsichtige Basler zu Wort melden, welche nicht hoffnungslos dem Lokalpatriotismus verfallen sind....

rübenzahn
September 4th, 2008, 09:13 PM
^^ ich glaube der einzige der hier dem lokalpatriotismus verfallen ist bist du

Lake
September 4th, 2008, 11:13 PM
in der studie wird basel als teil der metropolitanregion zürich mitgerechnet.
Falsch

sämelihülz
September 4th, 2008, 11:28 PM
1. chadw_ ist soviel ich weiss Berner :|

2. Im schweizweiten Vergleich hat bis jetzt immer Riehen die beste Lebensqualität gehabt

3. ich bin Müde und hab kein Bock auf ein endloses gelaber

4. bitte ich euch diesen Artikel reinzuziehen, und bitte euch ganz ehrlich zu sagen was ihr davon haltet, und ja, der Artikel kommt aus Zürich:

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=20836&CategoryID=91

als mp3:

http://www.weltwoche.ch/audio/mp3/weltwoche_0836_kanton_bs.mp3

earthJoker
September 5th, 2008, 08:57 AM
Naja typisch Weltwoche. Oder Weltwoche unter Roger Köppel. Denn in den Zeiten ohne ihn war sie deutlich besser.

Die beschriebenen Probleme sind sicher existent, aber übertrieben dargestellt. Die Lösung wäre ja sicher ein Kanton Nordschweiz.

Ich hatte ja mal eine Freundin aus BL, von daher habe ich schon meine Erfahrungen mit Baslern (auch aus BS)

Energy2003
September 5th, 2008, 09:14 AM
^^ solange man mit Leuten aus dem eigenene Land (also von daher nichts exotisches) "Erfahrungen" machen kann .... ist das ein schlechtes Zeichen ?



ich kenne nur Eine - ein Freund von mir ist mit einer Baslerin zusammen - und auf die Frage wer zu wem zieht .... auf jeden Fall ist sie jetzt hier in Vorarlberg ;)


aber der Artikel ist echt krass geschrieben :(

earthJoker
September 5th, 2008, 09:45 AM
Naja ich nahms eher von der humoristischen Seite. Ein Kollege von ihr hatte sie angeschrien, was sie sich eigentlich dabei denke, mit einem Zürcher etwas anzufangen. Intresanterweise hatte er auch etwas gegen Zug und Luzern, die hätten die gleichen Farben im Wappen. Er hat dann aber gesagt er mache eine Ausnahme, weil ich OK bin.

Es gab aber auch sehr viel Positives, sommerliche Nachmittage am kleinbasler Rheinufer.

aber der Artikel ist echt krass geschrieben
Die Weltwocheist bekannt für Artikel dieser Art, über Berlin gab es mal was ähnliches.

hausmeister
September 5th, 2008, 10:03 AM
haha, das ist ja noch besser...! :lol::lol::lol:

Verzeiht mir die Schadenfreude... Aber nach all dem komplexbehafteten Anti-Zürich-Gelaber, welches man in diesem Forum von einigen Leuten lesen musste, ist eine solche Studie eine wahre Wohltat!

Gut, dass sich mal vernünftige und weitsichtige Basler zu Wort melden, welche nicht hoffnungslos dem Lokalpatriotismus verfallen sind....

sorry, das ist armselig. du tust dem niveau dieses formus nicht wirklich einen gefallen.

wie lake richtig bemerkt hat, ist bei der studie basel nicht in der metropolitanregion mitgerechnet. die region basel ist in der studie ebenfalls berücksichtigt worden und schneidet in beiden indexen überdurchschnittlich ab. bei der attraktivität liegt basel von 192 untersuchten regionen auf rang 13, bei der performance auf rang 44 (zh rang 10). siehe medienmitteilung (http://www.bakbasel.ch/downloads/pressreleases/20080904_bak_medien_attractiveness_performance_index.pdf) bak

zum weltwocheartikel muss man sich nicht gross äussern. sicher, gewisse probleme bestehen. aber man kann einen kanton, der nur aus stadt besteht nicht mit "normalen" kantonen vergleichen. eine stadt hat nunmal zentrumslasten, das ist in zürich oder sonstwo nicht viel anders. daher wunder es kaum, dass bei statistiken die anteile an den a's (arbeitslosen, arme, alte, alleinerziehende) übermässig gross sind. das ist kein phänomen der region basel, sondern das phänomen einer ganz normalen stadt. genauso täuscht übrigens die (lustigerweise nicht erwähnte) tatsache, dass basel mit abstand das höchste pro kopf einkommen hat. auch dies ist zum grossen teil auf die stadt als wirtschaftszentrum zurückzuführen.

so, und vielleicht kann man nun ein bisschen normal diskutieren...

raggaman
September 5th, 2008, 12:43 PM
sorry, das ist armselig.

Na ja, armselig weniger, eher lustig... Nach all den brotlosen Basel-gegen-Zürich-Diskusionen in diesem Forum (z.B. in "S-Bahn-Herzstück Basel", "Neues Stadionprojekt Zürich" u.a.), konnte ich mir diesen Seitenhieb nicht verkneifen... ;)

du tust dem niveau dieses formus nicht wirklich einen gefallen.

Da gebe ich dir vollkommen recht. Aber ein bisschen Spass muss sein...


zum weltwocheartikel muss man sich nicht gross äussern. sicher, gewisse probleme bestehen. aber man kann einen kanton, der nur aus stadt besteht nicht mit "normalen" kantonen vergleichen. eine stadt hat nunmal zentrumslasten, das ist in zürich oder sonstwo nicht viel anders. daher wunder es kaum, dass bei statistiken die anteile an den a's (arbeitslosen, arme, alte, alleinerziehende) übermässig gross sind. das ist kein phänomen der region basel, sondern das phänomen einer ganz normalen stadt. genauso täuscht übrigens die (lustigerweise nicht erwähnte) tatsache, dass basel mit abstand das höchste pro kopf einkommen hat. auch dies ist zum grossen teil auf die stadt als wirtschaftszentrum zurückzuführen.


Der Artikel ist typisch Weltwoche. Total einseitig geschrieben, wichtige Fakten werden übergangen, das Ganze ist masslos übertrieben. An allem sind natürlich die Linken schuld, alle anderen Faktoren werden ausser Acht gelassen, Rot-Grün ist die ausschliessliche Quelle allen Unheils.
Unverständlich, dass es Leute gibt, die für solchen Propaganda-Müll auch noch bezahlen!

Energy2003
September 5th, 2008, 12:48 PM
was mich als NICHT Schweizer aber doch wundert bzw. interessiert: aber irgendwie stimmen muss das Ganze ja wohl ... oder nicht ?!

ich mein, Artikel zu "erfinden", kann sich ja keine Zeitung auf Dauer leisten

U3065
September 5th, 2008, 01:00 PM
was mich als NICHT Schweizer aber doch wundert bzw. interessiert: aber irgendwie stimmen muss das Ganze ja wohl ... oder nicht ?!

ich mein, Artikel zu "erfinden", kann sich ja keine Zeitung auf Dauer leisten

Weltwoche aber schon, das ist die Zeitung von Blochers Gnaden und die Partei Blochers manipuliert ja auch schon das einfache Fussvolk!

hausmeister
September 5th, 2008, 01:48 PM
was mich als NICHT Schweizer aber doch wundert bzw. interessiert: aber irgendwie stimmen muss das Ganze ja wohl ... oder nicht ?!

ich mein, Artikel zu "erfinden", kann sich ja keine Zeitung auf Dauer leisten
erstens kommt es darauf an, welche statistiken man in welchem zusammenhang verwendet (zb vergleich von arbeitslosenzahlen eines stadtkantons mit deren eines landkantons), zweitens kommt es daruf an, wie man eine tastache interpretiert (zb rot-grüne mehrheit im parlament) und drittens welche tatsachen man nicht erwähnt (in diesem fall grundsätzlich alles positive)


@ raggaman.
ich wollte dich nicht angreifen. ich hab wohl irgendwie die pointe verpasst...

railcity
September 5th, 2008, 03:36 PM
was mich als NICHT Schweizer aber doch wundert bzw. interessiert: aber irgendwie stimmen muss das Ganze ja wohl ... oder nicht ?!

ich mein, Artikel zu "erfinden", kann sich ja keine Zeitung auf Dauer leisten

Sie sind ja auch nicht erfunden, sondern einfach aus einem bestimmten Blickwinkel geschrieben. Trotzdem finde ich diese Kantonsreihe interessant, gehaltvoller als viele vergleichbare Publikationen. Man sollte es einfach nicht als bare Münze sehen, sondern als eine Seite der Medaille. Man kann die dunkelgrüne Brille des Autors deutlich erkennen und ihm trotzdem teilweise Recht geben, dass das Verhalten von FDP-Politikern aus Basel manchmal etwas Verkrampftes und Schleimiges an sich hat.

Wie schon erwähnt, kann man statistisch und auch politisch rein städtische nicht wirklich mit rein ländlichen oder gemischten Kantonen vergleichen. Aber es wurden nun mal für diesen Querschnitt durch die Schweiz die Kantone als Aufhänger gewählt, und da wird natürlich die Beschreibung von Basel-Stadt bzw. Basel-Land unausweichlich in erster Linie zu einer allgemeinen Diskussion der Stadt-Land Problematik.

Trotzdem gibt es auch Baslerische Besonderheiten, die im Artikel auch zur Sprache kommen.

Für unser Forum sind da vor allem zwei erwähnte Projekte interessant zu diskutieren: der Novartis Campus und der Roche-Tower (und zudem die Metropolitanraum-Diskussion).

Bezüglich dem "Stadt in der Stadt"-Konzept beim Novartis Campus gehe ich mit der Kritik in diesem Artikel einig.

Den Roche-Tower finde ich zwar grundsätzlich super, bin mir aber nicht sicher, ob er bei dieser Grösse nicht zu nahe an der Altstadt zu stehen kommen würde.

Aber das haben wir ja eigentlich auch alles schon mal diskutiert.

Bezüglich Metropolitanraum - gibt es da nicht internationale Gremien, die das aus einer neutralen Warte beurteilen können? Oder ist es besser eine Schweizerische Definition zu haben, mit allen Kompromissen und Lobby-Tätigkeit, die dann jeweils in so einer Arbeit dahintersteckt?

rübenzahn
September 5th, 2008, 05:59 PM
Bezüglich Metropolitanraum - gibt es da nicht internationale Gremien, die das aus einer neutralen Warte beurteilen können? Oder ist es besser eine Schweizerische Definition zu haben, mit allen Kompromissen und Lobby-Tätigkeit, die dann jeweils in so einer Arbeit dahintersteckt?

Der Artikel hebt leider nicht nur die negativen Punkte hervor. gewisse passagen sind einfach nur primitives gelaber aufgrund einer persönlichen antipathie. ich wusste gar nicht das basel eine priorität bei der vergabe an infrastrukturgelder bestitzt. ist ja cool :colgate:. ein eigener metropolitanraum verdankt basel nicht der eigenen stärke und den wirtschaftlichen aussichten... sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?. der autor wünscht sich sehnlichst dass basel zum anhängsel von zürich degradiert wird. ein gemeinsamer metropolitanraum könnte eine partnerschaft sein wie im arc lémanique und grundsätzlich nichts falsches, der begriff "Ableger Zürichs" ist aber einfach nur diffamierung. zu denken gibt mir dass so ein emotionaler wutausbruch noch von den chefredaktoren abgesegnet wird. Gegen konstruktive Kritik ist nichts einzuwenden und dass es in Staatsstrukturen mängel gibt sehr wahrscheinlich, aber ein solch ideologischer SVP-artikel ist sicher nicht dazu geeignet sie aufzudecken :lol:

sämelihülz
September 5th, 2008, 06:20 PM
Tadel ohne Ende...

Wusste ehrlich gesagt nicht das Basel so schlecht ist, und das wir so schwach sind und überhaupt....

Das Beste ist das mit Jean-Henry Dunant :lol:, einfach lächerlich, aber es ist nicht Wert sich darüber aufzuregen, weil genau das will der Autor vermutlich berwirken, eine Empörungswelle, damit es noch mehr zu lachen und kritisieren gibt.

rübenzahn
September 5th, 2008, 06:47 PM
Tadel ohne Ende...

Wusste ehrlich gesagt nicht das Basel so schlecht ist, und das wir so schwach sind und überhaupt....

Das Beste ist das mit Jean-Henry Dunant :lol:, einfach lächerlich, aber es ist nicht Wert sich darüber aufzuregen, weil genau das will der Autor vermutlich berwirken, eine Empörungswelle, damit es noch mehr zu lachen und kritisieren gibt.

Ich denke der Artikel zeigt eben gerade dass Basel doch nicht so schlecht dasteht, sonst würde sich der Typ nicht dermassen nerven vor Neid. Langsam fange ich an diese Antipathie als Kompliment aufzufassen :lol:

Aber es ist schlussendlich einfach nur Kindergarten, solche Typen die ihre Emotionen nicht im Griff haben in einem national ausgerichteten Medium schreiben zu lassen. Was solls, soll er sich doch über Basel nerven bis ihm die Haare ausfallen.

Energy2003
September 5th, 2008, 07:34 PM
im Prinzip habt ihr recht, aber Kritik nach Lust und Laune umzukehren und daraus Neid und Missgunst zu schliesen wäre wohl auch nicht gerade richtig. Den so würdet ihr ja im Umkehrschluss euch ja doch wieder ausschliesslich selber gut dastehen lassen ;)

(bitte dieses Post nich persönlich nehmen, und mit der Tagesordnung weitermachen)

sämelihülz
September 5th, 2008, 07:39 PM
Ich denke auch nicht das der Autor diesen Artikel aus Neid geschrieben hat. Jedoch erkennt man darin einige Elemente, wo man daraus schliessen kann, dass der Autor nur mit Argumenten darauf rumhackt die gar keine sind (FCB, Strom blabla, Novartis, Roche...) weil er es Basel einfach nicht gönnen kann.

In Basel gibt es zwar eine sehr starke ZH Antipathie, doch in der Presse hält man zurück, und man vresucht auf einem gewissen Niveau zu argumentieren.

Bin schon etwas enttäuscht von der Weltwoche, hat sonst manchmal interessante Artikel drin sind (halt etwas Rechtslästig)...

Hat Lake nicht mal gesagt, Basel sei viel zu stark, auf die Chemie und die Industrie ,gestützt, und ohne dies wäre Basel quasi nix?

Wegen der Finanzkrise muss ZH jetzt 400 Mio abschreiben, Basel "nur" einen zweistellige Zahl.

Da muss ich einfach schmunzeln :)

chadw_
September 5th, 2008, 08:40 PM
Falsch

von alleine wäre raggaman aber nicht draufgekommen...

rübenzahn
September 5th, 2008, 08:41 PM
im Prinzip habt ihr recht, aber Kritik nach Lust und Laune umzukehren und daraus Neid und Missgunst zu schliesen wäre wohl auch nicht gerade richtig. Den so würdet ihr ja im Umkehrschluss euch ja doch wieder ausschliesslich selber gut dastehen lassen ;)

(bitte dieses Post nich persönlich nehmen, und mit der Tagesordnung weitermachen)

die basler untereinander neigen übrigens dazu sich selbst zu zerfleischen, gegenüber kritik von aussen ist man sensibel (vorallem aus zürich) und fühlt sich in die ecke gedrängt gegen die kulturelle übermacht zürichs. wie im artikel richtig gesagt wird klaffen aussenwahrnehmung (in bezug auf die schweiz) und innenauwahrnehmung ausseinander, fragt sich nur welche wahrnehmung näher an der wahrheit ist, und es ist schwierig darauf einzugehen da 2 welten aufeinander prallen. auch die basler nehmen zürich nicht so wahr wie es die zürcher gerne hätten, nur sind es dann die beleidigten basler, doch eigentlich ist es genau das selbe. zürich stellt sich auch gerne selbst dar aber weil halt zürich das kulturelleurelle zentrum der schweiz ist, bzw. mit abstand das grösste kulturelle hinterland hat ist die akzeptanz in der schweiz grösser. das kulturelle hinterland von basel wäre historisch im elsass und süddeutschland, dort geniesst basel auch heute noch mehr ansehen als einem aus zürich begenet. ich denke es ist schwer basel aus der innerschweiz wahr zu nehemn da es keine rein nationale metropole ist sondern einen stark grenzüberschreitenden charakter. aber vielleicht sind minderheiten ein wenig subtiler, mit der folge dass basel entspannter ist genüber anderen randregionen der schweiz und nicht ständig versucht alles an sich zu reissen und kann besser mit den anderen teilen. aber schlussendlich sind wir leider eine neidgenossenschaft...

Energy2003
September 6th, 2008, 12:47 AM
ich denke ich kann das Problem nachvollziehen ..... als kleiner Trost das es anderenorts genauso ist:

der klassische Vorarlberger und die Wiener sind prinzipiell immer verstritten (in sehr schwacher Form). wieso genau weiß eigentlich denoch niemand

1. haben wir einen sehr starken und regionalbezogenen Landtag + restliche Politik, was uns Wien quasi "unnütz" vorkommen lässt. NICHT aber wenn es darum geht das restliche Ö finanziell zu unterstützen

2. ausserdem ist die sprachliche und vor allem geografische Lage so, dass einem Süddeutschland und die benachbarte Schweiz (samt FL) objektiv und auch subjektiv im Alltag 100 mal näher sind als Wien (in eurem Fall ZH oder BS je nachdem)

des weiteren ist ausser Wien nur Vorarlberg wirtschaftlich so erfolgreich, was sie wiederum doch wieder irgendwie ähnlich erscheinen läßt (auch zumal Vorarlberg die nach Wien gefolgt 2. höchste Bevölkerungsdichte in Ö hat)

irgendwie viele Übereinstimmungen in der Theorie, aber NICHT in der Praxis

railcity
September 6th, 2008, 09:31 AM
Ich denke auch nicht das der Autor diesen Artikel aus Neid geschrieben hat. Jedoch erkennt man darin einige Elemente, wo man daraus schliessen kann, dass der Autor nur mit Argumenten darauf rumhackt die gar keine sind (FCB, Strom blabla, Novartis, Roche...) weil er es Basel einfach nicht gönnen kann.

Es geht nicht darum. Ich weiss nicht, wieviele der anderen Artikel über die Schweizer Kantone Du in den letzten Wochen in der Weltwoche gelesen hast. Da sind verschiedene Autoren dran beteiligt. Einige schreiben praktisch nur Positives. Engeler hingegen ist eher ein kritischer Geist, egal worüber er schreibt.

Basel-Stadt war nun etwa der 20.Kanton in dieser Serie. Hier sind die anderen bisher erschienenen: http://www.weltwoche.ch/dossier/detail.asp?DossierID=35

Generell scheint mir, versucht er etwas gegen den Strom zu schwimmen, wie das allgemein in den letzten Jahren etwas zur Leitlinie der Weltwoche geworden ist. Was als total uncool gilt, loben sie - was sich selbst hingegen als trendy sieht, da betonen sie eher das Negative. Ausserdem versuchen sie in vielen Artikeln jeweils neben SP und Grünen vor allem die FDP und CVP schlecht dastehen zu lassen, und zu beweisen, dass nur die SVP die einzig wahre verbliebene bürgerliche Partei sei. Und Kantone, wo der Einfluss der SVP relativ gross oder in letzter Zeit gewachsen ist, kommen in der Beurteilung generell eher positiv weg.


In Basel gibt es zwar eine sehr starke ZH Antipathie, doch in der Presse hält man zurück, und man vresucht auf einem gewissen Niveau zu argumentieren.


Naja. Meine Wahrnehmung ist da ganz anders. Die BaZ hat schon manche Zeitung mit Anti-Zürich-Propaganda verkaufen können. ;)

railcity
September 6th, 2008, 09:42 AM
irgendwie viele Übereinstimmungen in der Theorie, aber NICHT in der Praxis

Auch in der Theorie nicht wirklich. Vorarlberg ist in Österreich topographisch und von der Distanz zu Wien wirklich extrem "remote" (aus Wiener Sicht). Etwas vergleichbares gibt es in der Schweiz nicht. Höchstens vielleicht das Puschlav oder Bergell. Zudem gibt's in Vorarlberg keine Grossstadt. In der Schweiz wiederum gibt es keine dermassen gegenüber dem Rest abgehobene Stadt wie Wien. Regionales Lobbying gibt es natürlich auch in der Schweiz, aber andererseits befördern unter anderem die Volksabstimmungen auf Bundesebene das Interesse an der Bundespolitik.

Lake
September 6th, 2008, 08:24 PM
4. bitte ich euch diesen Artikel reinzuziehen, und bitte euch ganz ehrlich zu sagen was ihr davon haltet, und ja, der Artikel kommt aus Zürich:Haha....Stimmt die Weltwoche hat ihre Redaktion in Zürich...Ist nunmal Tatsache dass alle grossen deutschsprachigen Medien der Schweiz in Zürich sind. Der Schreiber ist jedoch Berner...



Hat Lake nicht mal gesagt, Basel sei viel zu stark, auf die Chemie und die Industrie ,gestützt, und ohne dies wäre Basel quasi nix?

Wegen der Finanzkrise muss ZH jetzt 400 Mio abschreiben, Basel "nur" einen zweistellige Zahl.

Da muss ich einfach schmunzeln :)
Man stelle sich vor die Pharmaindustrie würde in einer vergleichbaren Krise stecken....Hast du das Gefühl, dass Basel dann kein Problem hätte?
Zudem würde dann auch die Stadtentwicklung wohl ziemlich stocken (in Basel sind ja viele grosse Bauprojekte von der Pharmabranche...) geraten.

Dass Basel weniger abschreiben muss ist logisch. Ist ja auch kein globales Finanzzentrum.

Aber deine Schadenfreude zeigt mal wieder auf welchem Niveau du dich bewegst. :)

U3065
September 25th, 2008, 04:37 PM
Zürich (sda) Zürich und Umgebung als wirtschaftlich potente und urbane
Metropolitanregion: An der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen präsentierte der Dachverband Regionalplanung Zürich und Umgebung (RZU) am Donnerstag ihre raumpolitischen Visionen.

Wohin sollen sich Stadt und Region Zürich in den nächsten Jahren entwickeln?
Was ist raumplanerisch notwendig, damit sich die Region wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter entfalten kann?

Die Zukunftsvorstellungen haben die Raumplaner in einer "Charta 08" formuliert.
Es handle sich um eine "grundsätzliche Erklärung der gemeinsamen Zielsetzung", sagte Stadträtin und RZU-Präsidentin Kathrin Martelli in Zürich vor den Medien.

Grosses Entwicklungspotenzial

Eingeflossen sind mehrjährige Leitbildprozesse sowie ein Gutachten des Gottlieb Duttweiler Institutes (GDI) zu sogenannten "Megatrends". Die Schlussfolgerungen daraus hat der RZU-Vorstand in einem 10-Punkte-Manifest festgehalten, das in den nächsten Jahren die stategische Ausrichtung der Raumplanung bestimmen wird.

Laut Martelli verfügt die Region Zürich als Wissens-, Wirtschafts- und Finanzzentrum über eine einmalige Ausgangslage. Die Globalisierung eröffne enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Diese gelte es in die richtigen Bahnen zu lenken.

Um die Ambitionen des RZU-Gebietes als Kern der führenden Metropole der Schweiz umzusetzen, sei eine neue Raumpolitik und eine neue Qualität der Zusammenarbeit nötig. Dabei gelte es auch ein neues Selbstwertgefühl zu entwickeln, "Teil eines Weltortes zu sein", betonte die RZU-Präsidentin.

Siedlungen verdichten und auf ÖV ausrichten

Zentral für die Entwicklung und den hohen Lebensstandard in der Grossregion ist laut den Raumplanern die gute Vernetzung durch ein leistungsfähiges Verkehrssystem. Die Siedlungsentwicklung sei auf den öffentlichen Verkehr auszurichten.

Die bauliche Dynamik soll künftig in jenen Gebieten konzentriert werden, die bereits heute davon geprägt sind. Grosse und zusammenhängende Landschaftsräume müssten möglichst ungeschmälert erhalten bleiben, heisst es in der "Charta 08".

Umsetzung läuft

Konkretisiert werden sollen Ziele und Prinzipien in verschiedenen Umsetzungsprojekten. So beschäftigen sich etwa die RZU, die Stadt Zürich und die Planungsregionen Limmattal und Glatttal mit der "erwünschten Siedlungsentwicklung im verdichteten Raum".

Der Stellenwert dieses Projektes, das auch vom Bund finanziell unterstützt wird, verdeutlichen die Bevölkerungs- und Arbeitsplatzprognosen. Bis ins Jahr
2025 wird im RZU-Gebiet mit 73 500 zusätzlichen Einwohnern und 147 000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet.

Planungsgruppen koordinieren

Der Dachverband RZU wurde 1958 im Bestreben gegründet, gemeinsame Probleme regional zu lösen. Seine Hauptaufgabe bestehe auch heute noch darin, die Arbeit der Planungsgruppen zu koordinieren und Grundlagen für die Raumplanung zur Verfügung zu stellen, sagte RZU-Direktor Donald A. Keller.

Die RZU deckt ein Gebiet von 695 Quadratkilometern ab. Das sind rund 40 Prozent der Fläche des Kantons Zürich. Dazu gehören die Gebiete der Planungsgruppen Furttal, Glatttal, Knonaueramt, Limmattal, Pfannenstil, Zimmerberg und der Stadt Zürich.

(SDA/ATS - bk hr/rdz013/POL/3/080925 1354)

U3065
October 7th, 2008, 12:13 PM
Standortwettbewerb / Zürich und Genf legen in Ranking zu

Genf (sda) Zürich und Genf haben in einer Rangliste der attraktivsten Wirtschaftszentren Europas Boden gut gemacht. Die beiden Schweizer Städte verbesserten sich um je einen Rang auf die Plätze 10 und 11. An der Spitze stehen London, Paris und Frankfurt.

Ebenfalls an der Spitze mitmischen können Zürich und Genf in der von der Beratungsfirma für Geschäftsimmobilien SPG Intercity am Montag veröffentlichten Studie bei den Kriterien "Steuergunst" und "Lebensqualität".

In Steuerfragen liegt Zürich hinter Dublin und Warschau auf Rang 3; Genf erreichte Rang 5. Bei der Lebensqualität liegt Genf hinter Barcelona, München und Stockholm auf Rang 4 vor dem fünftplatzierten Zürich.

Mässige Rangierung bei Hauptkriterien

Beide Kriterien spielten in der Studie jedoch nur eine untergeordnete Rolle.
Die Hauptkriterien betreffen das Ausbildungsniveau der Arbeitskräfte, den Marktzugang, die Qualität der Telekommunikations-Dienstleistungen, die Qualität des Verkehrswesens und das Lohnniveau der Arbeitskräfte.

Abgesehen von der hohen beruflichen Qualifikation der hiesigen Arbeitskräfte, schnitten Zürich und Genf bei diesen Kriterien mässig ab. Bei der Qualität des Verkehrswesens gab es für beide Städte den 12. Rang. Beim Telekommunikationsangebot lag Zürich mit dem 8. Rang deutlich vor Genf (16.).

Auch beim Marktzugang schnitten beide Städte nur mittelmässig ab (Zürich 16., Genf 19.). Stark negativ ins Gewicht fiel das Lohnniveau. Hier lag Zürich auf dem 33. Rang und Genf auf Platz 32.

SPG Intercity ist der Schweizer Partner der internationalen Beratungsfirma Cushman & Wakefield, die diese Rangliste aufstellt. Die zum 19. Mal erstellte Studie stützt sich auf 500 Gespräche mit Managern der grössten europäischen Firmen.

(SDA/ATS - fu zt bm/bsd236/ECO/4/081006 1455)

Energy2003
October 7th, 2008, 12:17 PM
die hohe Platzierung Barcelonas wundert mich

chadw_
October 7th, 2008, 07:38 PM
dann warst du wohl noch nie dort.

Kolja@ZH
November 13th, 2008, 04:40 PM
Zürich zur Top-Ten-Reisedestination gekürt

Einmal mehr steht Zürich auf einer Bestenliste: Der Reiseführer «Lonely Planet» lobt die Limmatstadt als eine der heissesten Reisedestinationen weltweit.

Zürich gehört laut «Lonely Planet» zu den Top-Ten-Reisedestinationen der Welt – Kopf an Kopf mit Städten wie Shanghai und São Paulo. Zu dieser Ansicht kommt mindestens der Reiseführer «Lonely Planet» in der Ausgabe «Lonely Planet’s Best in Travel 2009». Die Autorin lobt die zwei Seiten der Stadt: 800-jährige, anmutige Kirchen auf der einen Seite und auf der anderen das angesagte Nachtleben, das mit jenem von Berlin oder England mithalten könne. Ebenso empfiehlt die Autorin einen Ausflung in die Letten-Badi oder eine Shoppingtour an der Bahnhofstrasse.

Zürich Tourismus äussert sich in einer Medienmitteilung erfreut über die positive Bewertung, weil «kein anderer Reiseführer bei jungen Individualtouristen so beliebt ist wie jene aus der Reihe ‹Lonely Planet›». Das Buch «Lonely Planet's Best in Travel» führt insgesamt 850 Reisedestiantionen auf. Ausser Zürich wurden noch Antwerpen, Beirut, Chicago, Glasgow, Mexico City, São Paulo, Shanghai und Warschau in die Top Ten gewählt. (fsc)

Quelle: TagesAnzeiger
Erstellt: 13.11.2008, 14:37 Uhr