lifestyle032
June 12th, 2008, 03:30 PM
Ich beteilige mich auch mit einem Bild aus dem privaten Fundus:
http://img389.imageshack.us/img389/2219/maritimfo2.jpg
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http://img389.imageshack.us/img389/2219/maritimfo2.jpg
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View Full Version : HANNOVER - Stadtgespräch lifestyle032 June 12th, 2008, 03:30 PM Ich beteilige mich auch mit einem Bild aus dem privaten Fundus: http://img389.imageshack.us/img389/2219/maritimfo2.jpg :ohno: dakir2004 June 12th, 2008, 03:33 PM Thanks für die Pic's...das sieht ja wirklich verdammt Scheiße aus, Sorry aber anders kann man das Hotel nicht beschreiben. Komisch, dass das den Maritim-Betreibern nicht peinlich ist. @ Leine Genau, so in der Art oder genau das...kein Plan :nuts:! Schon zu lange her. So Jungs, ich wünsche euch viel Spaß beim Fussball gucken, Papi hat jetzt Feierabend. Ciao. devilsadvocate June 12th, 2008, 04:54 PM Martim kann in Hannover ja auch anders: http://www.tagungshotel.com/bilder/1030704272-homefoto-detail1.jpg http://www.wilo.de/cps/rde/xbcr/de-de/img_wilo_maritim_aussenansicht_07_04_03.jpg Also bei der Flusswasserkunst habe ich den Vorsitzenden von Wir für Hannover ins Boot gezogen, der sich mal mit der Sache eschäftigen wollte. Denke, wenn jemand aus "diesen Kreisen" der Poltiikk mal zum stadtbauamt geht und anfragt hat das mehr Gewicht, als wenn ichd as mache. Hauptsache, dass die Leute rst einmal drauf aufmerkesam werden. Denke, dass die meisten Menschen gar nichts von der Fliusswasserkusnt bisher wussten. Leine1977 June 13th, 2008, 08:23 AM Großes Lob, devil! Das sehe ich genauso. Ein Politiker kann da mehr machen. Also WfH hat ja jetzt ein Stein im Brett bei mir. Allein die Erzeugung von Aufmerksmakeit kann glaub ich auch schon viel bewirken. Ich bin gespannt. dakir2004 June 13th, 2008, 09:39 AM Find ich Geil, jetzt starten solche Ideen schon im Internet, find ich richtig guddi :okay: Na dann viel Glück mit der Aktion. nitri June 13th, 2008, 12:47 PM gesehen auf Hannover-entdecken.de: Eröffnungsfeier für den Blauen Faden http://i32.tinypic.com/11avk9e.jpg Am Sonnabend, 14. Juni, um 12 Uhr wird der "Blaue Faden" der Öffentlichkeit präsentiert. Gedacht als Verlängerung des allseits bekannten "Roten Fadens" durch Hannovers City führt der "Blaue Faden" durch die Calenberger Neustadt. Im Rathaus ist vom 14. bis 27. Juni die Ausstellung mit den schönsten Bildern aus der Broschüre zum "Blauen Faden" zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung durch Oberbürgermeister Stephan Weil. Initiatoren der Ausstellung sowie des gesamt Projekts sind das Wirtschaftsleben Calenberger Neustadt e.V., der Historische Verein für Niedersachsen und der Bezirksrat des Stadtbezirks Mitte. Die umfangreichen und sachkundigen Erläuterungen stammen von der Historikerin Annette von Bötticher, die Bilder vom Fotografen Detlef Spanka. Die Broschüre mit den Bildern und Texten zum Blauen Faden kostet zwei Euro und kann in den Geschäften der Calenberger Neustadt und der Touristen Information am Bahnhof und im Rathaus erworben werden. devilsadvocate June 13th, 2008, 12:54 PM Ist das eine andere Stadt? Also wenn nciht dieMarktkirche drauf wäre, würde ich Hannover gar nicht erkennen. Kenne die ganzen gEbäude gar nicht... lifestyle032 June 13th, 2008, 01:22 PM Also die St. Clemens Kirche solltest du aber schon erkennen ;) Ich finde das eine tolle Sache und werde diesen Blauen Faden dann wahrscheinlich auch mal abgehen; denn in der Calenberger Neustadt bin ich eigentlich noch nie so richtig gewesen! Der Stadtteil bietet glaube ich einige ansehnliche Gebäude! Ich kenne nur den wunderbaren Blick, wenn man die Waterloostraße Richtung Norden entlanggeht/-fährt.. kann ich jedem nur empfehlen! Leider habe ich kein Foto, aber ich habe es in dem Stadtplan mal markiert: http://img45.imageshack.us/img45/5159/unbenanntzn4.jpg Leine1977 June 13th, 2008, 01:39 PM Das zweite ist der Duve-Brunnen auf dem City-Ring. Dann erkennt man noch das Staatsarchiv vor dem Leineschloss, die Waterloo-Säule und ein schönes Gebäude (das letzte), welches sich in der Calenberger Straße befindet. Die Info-Tafel habe ich mir neulich durchgelesen, aber wieder vergessen. Genau diesen Umstand, dass man die C. Neustadt kaum kennt, hat man dem City-Ring zu verdanken. Dieser zweitälteste Stadtteil wird regelrecht von den Straßen eingeschnürt. Wenn man in der Altstadt ist verspürt man nämlich wenig Lust den City-Ring zu überqueren. Eine Leineinsel würde Abhilfe schaffen.:) Viel zu sehen kann man aber glaub ich nicht mehr. Der Stadtteil ist im Krieg sehr zerstört gewesen. Neben vielen häßlich Bauten stehen aber ein paar Schmuckstücke noch drin. Und: Brachte in der "Roten Reihe" nicht eigentlich der Massenmörder Fritz Haarmann seine Opfer um? nitri June 13th, 2008, 02:13 PM "Brachte in der "Roten Reihe" nicht eigentlich der Massenmörder Fritz Haarmann seine Opfer um?" Ja. http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haarmann nitri June 13th, 2008, 05:19 PM gesehen auf FD-RegionHannover.de: Beitrittsbeschluss für 2008: Regionsverwaltung legt Sparliste vor Die Regionsverwaltung hat jetzt ihre Sparliste für den Vermögenshaushalt 2008 vorgelegt. Investitionen in Höhe von 18 Millionen Euro werden demnach gestrichen oder verschoben. „Es ist eine sensible Entscheidung, an welche Projekte man rangeht“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau. Er machte deutlich: Trotz der Sparauflagen will die Region an ihren Investitionsschwerpunkten für 2008 festhalten. So werde die Region weiter in den Klimaschutz, in Familienförderung und den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs - etwa in den Bau von Hochbahnsteigen - investieren. So sieht es der Vorschlag der Verwaltung vor. Hintergrund ist der sogenannte Beitrittsbeschluss zum Haushalt 2008. Die Kommunalaufsicht des Landes hatte die genehmigte Kreditaufnahme für Investitionen von rund 30 Millionen Euro auf nun 12 Millionen beschränkt. Entsprechend hat die Regionsverwaltung vorgeschlagen, zahlreiche Projekte zunächst zu sperren. Das bedeute aber nicht notwendigerweise, dass diese Projekte nicht realisiert würden, betont Jagau. „Einiges von dem, was jetzt rausfällt, werden wir versuchen, mittelfristig umzusetzen“, sagt der Regionspräsident. Als Beispiel nennt er die Zuweisungen von 5 Millionen Euro für den Siloah-Neubau des Klinikums Region Hannover – nach Ansicht von Jagau eine notwendige Ausgabe. Auch die Ausgaben für die Sanierung von Kreisstraßen werden gesperrt. Gleiches gilt für einen Großteil der Finanzierung für die neue Stadtbahnstrecke nach Altwarmbüchen und Misburg. Bei der Gartenregion 2009 wird abgespeckt, am eigentlichen Vorhaben aber nicht gerüttelt. Auch die Entscheidung für den Bau von Yukon Bay, die bereits im vergangenen Jahr gefallen ist, soll nicht revidiert werden. „Dort wird bereits gebaut. Das kann man nicht einfach stoppen“, sagt Jagau. Darüber hinaus sollen die Planungskosten für die Sanierung der Berufsbildenden Schulen um die Hälfte auf 400.000 Euro gekürzt werden. Zum Sparpaket gehört auch die Zuführung zum Risiko-Kapitalfonds für innovative Unternehmen von hannoverimpuls. Statt 4,3 Millionen Euro fließen zunächst 1,7 Millionen Euro in diesen Fördertopf für innovative Unternehmen. Die Kehrseite: Für jeden Euro der Region hätte die EU nochmals denselben Betrag dazugegeben. „Wenn wir Geld streichen, fällt auch die Gegenfinanzierung weg“, erläutert Regionspräsident Hauke Jagau. Sollte der Haushaltsplan für 2009 ausgeglichen sein, erhöht sich die Kreditermächtigung um weitere 8 Millionen Euro. Dann können weitere Projekte realisiert werden. Priorität haben dann vor allem Vorhaben, für die es eine Gegenfinanzierung gebe, sagt Jagau. Die Regionsversammlung muss am 1. Juli 2008 über den Beitrittsbeschluss abstimmen. devilsadvocate June 13th, 2008, 07:03 PM Also den Klimaschtz hätte man ja wohl getrost mal streichen können, wenn es nicht in WAhrheit darum geht Energie und damit Kosten zu sparen Alles ist ja wohl wichtiger, als die von Pseudo-Wissenschaftlern berechnete Gefahr eines Weltuntergangs. Mal ERwärmung, mal Eisziet, mal eine ganze Pause... Mal sind es die Sonennstrahlen und vor langer Zeit war das Wasser am Nordpol 20 Grad warm, ohne dass die Welt untergegangen ist... Deutschland "rettet" die Welt und alle lachen sich kaputt! Allen voran die Unternehmen, die von den Stadt- und LAndregierungen Geld dafür bekommen, wenn Sie CO2 ausstoßen! Einfach Herrlich diese Naivität!:lol: Aber auch traurig, dass der Steuerzahler diesen Unsinn mit finanziert und dabei wirklich wichtige Projekte (Straßensaneirung, Schulsanierung) hinten runter fallen...:ohno: Leine1977 June 13th, 2008, 08:13 PM Für die Zukunft wird dies glaub ich noch schlimmer werden. Hannover ist ja eine linke Stadt - hier können die Grünen zusammen mit der SPD ungestört ihre ökologischen Träume verwirklichen. Das wird sich in 100 Jahren nicht mehr ändern. nitri June 14th, 2008, 01:57 AM gesehen auf Ihmebote.de: Der Wirtschaftsausschuss der LHH berät die Drucksache zum Beitritt der LHH zum Verein 'Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg e.V.'. Im April 2005 wurde die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen von der Ministerkonferenz für Raumordnung anerkannt und war bisher als lose Kooperation kommunaler Beteiligter organisiert. Zurzeit wird an einer Neuorganisation gearbeitet. In einem ersten Schritt sollen Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Land – organisiert in einzelnen Banken bzw. Vereinen – die Basis der Metropolregion bilden. Zum entsprechenden Beitritt der LHH in den Verein der Kommunen berät der heutige Wirtschaftsausschuss. In einem weiteren Schritt wird Hannover voraussichtlich auch Einzelgesellschafter der Metropolregion. nitri June 14th, 2008, 02:01 AM Antragsentwurf der Grünen zum Thema Schlosswiederaufbau * In den Architektenwettbewerb sind im Zuge der in der Info-Ds 1301/2008 beschriebenen Auswahl anteilig 1/3 junge, ggf. unbekannte Planungsbüros einzubeziehen und von der Gesamtzahl der teilnehmenden Architekten sollen mindesten 1/3 ihr Büro in der Region Hannover haben. Auch sind Landschaftsarchitekten mit Erfahrungen im Gartendenkmalbereich zu beteiligen. * Planung und Realisierung des Schlosses müssen gewährleisten, dass - auch an zentraler Stelle von Schloss und Ehrenhof ein öffentlicher Zugang zu den Gartenanlagen nutzbar bleibt, zumindest zu tagungsfreien Zeiten, - das Feuerwerk in den Herrenhäuser Gärten weiterhin stattfinden kann, - der Schlossinnenhof für öffentliche Führungen genutzt werden kann; auch sollten Führungen in die erste Etage des Schlosses zwecks Blick in die zentrale Achse des Großen Gartens und in die Mausoleumsallee ermöglicht werden, - die Dächer der Seitenflügel sollen als Aussichtsplattform öffentlich begehbar sein, auch beispielsweise zur Nutzung bei Feuerwerken. * Die kulturelle Nutzung von Teilen des Gebäudes ist auf Grundlage demokratischer Sichtweise historisch einzuordnen. Dies gilt insbesondere für eine Präsentation zur Geschichte des monarchischen Welfenhauses. Ein entsprechendes Gesamtkonzept ist den Ratsgremien zur Beschlussfassung vorzulegen. * Im Rahmen des Erbbaurechtsvertrages ist bei einem 99 Jahre währenden kostenfreien Erbbaurecht eine mietzinsfreie öffentliche/kulturelle Nutzung durch die Stadt zu vereinbaren (lediglich Übernahme üblicher Betriebskosten durch Stadt). * Die Stadt beteiligt sich nicht an Investitionen zum Wiederaufbau, auch nicht für den Fall, dass der derzeit auf 20 Mio € geschätzte Kostenrahmen nicht eingehalten werden kann. * Das Abstellen von Fahrzeugen im Bereich des Ehrenhofes ist nicht zu gestatten. dakir2004 June 14th, 2008, 09:22 AM Für die Zukunft wird dies glaub ich noch schlimmer werden. Hannover ist ja eine linke Stadt - hier können die Grünen zusammen mit der SPD ungestört ihre ökologischen Träume verwirklichen. Das wird sich in 100 Jahren nicht mehr ändern. Ich find das persönlich auch immer traurig, dass man versucht aus Städten "Grüne Lungen" zu machen. Ich leb ja in einer Stadt und nicht auf'm Dorf, und wenn mich enge Bebauung und der viele Verkehr stört, zieh ich halt auf's Land. Grün muss natürlich auch sein (in Maßen versteht sich), aber im Enddefekt muss es eine schöne Stadt mit schöner enger Bebauung sein. Leine1977 June 14th, 2008, 11:09 AM ... wobei gegen das viele Grün in Hannover nichts einzuwenden ist. Die Kritik bezieht sich vielmehr auf ideologische Projekte wie man mit was zu heizen hat, teure Investitionen der Stadt um ein bisschen CO2 zu sparen u.s.w. Zum Teil wurden hier auch die Bürger regelrecht aufgeschreckt. Das kann man alles gerne tun, wenn man so reich wär wie Hamburg. Auf der anderen Seite liest man aber bei uns täglich in der Zeitung wie klamm die Stadt tatsächlich ist. Leine1977 June 16th, 2008, 06:32 PM Zum städtebaulichen Zustand am HohenUfer/Leibnizufer (das ist der „noch nicht geschliffene Diamant“) und einer möglichen Leineinsel-Renaturierung habe ich nun doch ein Antwortschreiben aus dem Stadtplanungsamgt erhalten. http://img370.imageshack.us/img370/6214/us010829vi1.jpg Zunächst bin ich darüber erfreut, dass ich ausführliche zwei Seiten erhalten habe. Inhaltlich ist es genau das, was ich erwartet hatte – sehr allgemein, nichts konkret und Verweis auf die Initiative „Hannover 2020“. Ich kann es also kurz zusammenfassen: (Sorry, ich habe keinen Scanner at Home) Die mangelnde Präsenz der Leine am Hohen Ufer wird zunächst hauptsächlich mit der Besonderheit Hannovers Stadtstruktur begründet. Wir seien wohl eine der wenigen Städte, wo die Altstadt keine City-Funktion habe. Dies ist mit dem Wirken von Laves begründet (Anlage Bahnhof etc.) Der City-Ring trägt wohl auch eine gewisse Mitschuld, wie das Stadtplanungsamt einräumt. Das dies ein Missstand ist, wird aber eingeräumt. Dann wird auf die Initative Hannover 2020 verwiesen. Hierzu wird es einen Dialog geben, deren Ergebnisse 2010 in städtebauliche Wettbewerbe folgen werden und zwar für verschiedene Interventionspunkte in der Stadt. Erfreulich lese ich, dass man davon ausgeht, dass auch das Hohe Ufer in diesen Prozess mit einbezogen wird „… unter Beachtung von stadtbaugeschichtlichen Aspekten“. Allerdings, ob es zu einer Insellösung („… von Ihnen skizzierten großen Lösung…“) kommen wird, bleibt abzuwarten (also nicht, was?). In 2009 sollen öffentliche Werkstätten mit Fachbeiträgen stattfinden, in denen unterschiedliche Themen diskutiert werden. So, dann erfolgt noch ein Verweis auf die Stadtbaugeschichte. Man solle sich das Rathausmodell anschauen und die Bebauung der Leineinsel war auch damals so, dass man die Leine nicht wahrnehmen konnte. Anm.: diesen Hinweis nehme ich dankbar auf; allerdings kenne ich das Rathausmodell gut und auch die Bebauungstruktur der alten Insel. Eine exakte Rekonstruktion habe ich ja auch nicht skizziert. Als letztes noch der Hinweis, dass Fuss- und Radwegeverbindung in den 90er Jahren am Hohen Ufer errichtet worden sind. Mein Fazit: es wird also demnächst viel passieren in Hannover; aber für eine Insellösung muss eine Begeisterung wohl noch wachsen. Ich hoffe da auf unsere Architekturstudenten… ... und jetzt zum Fussball. Leine1977 June 17th, 2008, 08:13 AM Jaja, das alte Tanzcafe... und heute steht die häßliche Musikhochschule da:bash: http://img146.imageshack.us/img146/9894/imggr3.jpg dakir2004 June 17th, 2008, 09:24 AM @ Leine Nur mal so, aber was bedeutet Hannover 2020 bzw. welche Bauprojekte sollen darin enthalten sein? Weißt du da schon etwas? Nicht bös sein, aber ich halte von solchen Plänen nicht viel. Oder ist der Hochhausrahmenplan in Frankfurt jemals 100%ig umgesetzt wurden? Wir haben / hatten in DD auch so einen schönen Plan, viel ist noch nicht in der City passiert :ohno: Leine1977 June 17th, 2008, 02:29 PM Hannover 2020 ist glaub ich ein Arbeitsttitel, hervorgerufen durch die beiden regierenden Parteien. Man hatte mal eine Studie erstellt, wo im City-Bereich noch Potentiale liegen. In erster Linie handelt es sich hier auch um Brachflächen, die nocherschlossen werden könnten. In jedem Fall sollen nicht nur einzelne Maßnahmen/Bauten geplant werden, sondern auch der städtebauliche Bezug hergestellt werden. Für genaueres kann man hier gucken: http://www2.gruene-hannover.de/uploads/hannover_city_2020_stand_16_07_2007.pdf Persönlich glaube ich auch, dass dort viele Fantasie-Studien herauskommen, die aufgrund des Geldmangels in 20-50 Jahren gebaut werden. Aber: wenn die Bevölkerung mit einbezogen wird, finde ich dass schon sehr sinnig. Das war in der jüngeren Geschichte der Stadt nicht immer der Fall. nitri June 18th, 2008, 12:09 AM gesehen auf HAZ.de: Gastronomen fordern neues Konzept für die Markthalle Es rumort im „Bauch“ der Stadt: Ein seit Langem schwelender Streit in der Markthalle in der hannoverschen Karmarschstraße ist wieder neu entflammt. Nach Ansicht der Gastronomen ist das Angebot in der Halle zu einheitlich. Gastronomen und Händler fordern von der Verwaltungsgesellschaft WSW ein neues Konzept, das mehr Auswahl und Internationalität in den sogenannten „Bauch der Stadt“ bringen soll. Ihrer Ansicht nach ist das Angebot in der Halle zu einheitlich: Mediterrane Spezialitäten sowie Pizza und Cappuccino würden an fast jeder Hallenecke angeboten. Dies hätte zur Folge, dass weniger Kunden kommen, meinen die Händler. Auch das Public Viewing während der Fußball-Europameisterschaft habe sich als Flop entpuppt. „Es fehlen die internationalen Anbieter wie echte türkische, spanische und französische Händler und Gastronomen“, meint Marie Khabazian vom italienischen Spezialitätenstand Da Lina. „Sehr viele Händler bieten mediterrane Kost an.“ Von der Verwaltung erwartet sie, dass bei der Vermietung gegengesteuert wird. Der Chef der Verwaltungsgesellschaft, Gerhard Schacht, winkt jedoch ab: „Die Verträge werden eins zu eins übergeben.“ Wenn beispielsweise ein Käsehändler den Stand aufgebe, hole die Verwaltungsgesellschaft einen neuen Käsehändler wieder herein. Für ein neues Konzept sieht er sich nicht in der Verantwortung. „Das sollen die Mieter unter sich ausmachen“, sagt er. „Sie sind schließlich selbstständige Händler.“ Karlheinz Kabas, Chef der Gastronomieberatung K&R in München, sieht das anders: „Die Vermarktung ist ein generelles Problem von Markthallen“, sagt er. Um langfristig erfolgreich zu sein, dürften die Betreiber nicht nur auf die Mieteinnahmen gucken, sondern auf den richtigen Branchenmix. „Der sollte aus vielen kleinen Spezialisten bestehen und nicht aus vielen Gemischtwarenläden, die alles anbieten.“ Die Stadt wollte das Thema nicht bewerten. Die Markthalle sei eine private Immobilie. nitri June 18th, 2008, 12:13 AM gesehen auf NeuePresse.de: Schwache Geburtenrate lässt Region Hannover schrumpfen Die Region Hannover schrumpft: Nach einer aktuellen Bevölkerungsprognose wird die Zahl der Einwohner 2020 bei 1,112 Millionen Menschen liegen. Das bedeutet einen Rückgang von weniger als einem Prozent oder 8000 Menschen. Schuld ist die geringe Geburtenrate. Helga Gügel vom Team Regionalplanung stellte Dienstag die Prognose im Ausschuss für Regionalplanung der Regionsversammlung vor. Der Rückgang hänge nicht damit zusammen, dass die Region unattraktiv für Neubürger sei. So sei der Wanderungssaldo bis 2020 positiv. Es zögen rund 30000 Menschen mehr in die Region als sie verließen. Doch die demografische Entwicklung (weniger Geburten) würde den positiven Wanderungssaldo aufzehren. In der Stadt Hannover wird die Einwohnerzahl um ein Prozent von 508 000 auf 502 900 sinken. Im Speckgürtel von Hannover wird die Bevölkerungszahl bis 2020 leicht um ein Prozent steigen. Die Kommunen Langenhagen, Laatzen, Barsinghausen, Sehnde, Ronnenberg, Gehrden, Hemmingen, Seelze und Wedemark verzeichnen laut Prognose den Bevölkerungszuwachs. „Das hängt damit zusammen, dass in diesen Kommunen noch Wohnungsbau geplant ist“, so Gügel. In Wunstorf, Springe und Wennigsen werde hingegen die Bevölkerungszahl bis 2020 um rund fünf Prozent sinken. nitri June 18th, 2008, 12:17 AM gesehen auf Ihmebote: Standortvorteil Hannover hannoverimpuls Wer als Unternehmer den Einstieg in den deutsch-sprachigen Markt sucht, dem bieten sich über hannoverimpuls zielgerichtete Möglichkeiten. Die Firma Inline Sales, als international aufgestelltes Unternehmen für Vertriebs–Outsourcing und Partner der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft, bietet ausländischen Firmen im Rahmen dieser Kooperation kostengünstige Konditionen am Standort Hannover. Damit sind die Unternehmen bei ihrem Ansiedlungsvorhaben optimal aufgestellt, denn Marketing & Sales Outsourcing ist ein wichtiger Baustein für die Vorbereitung des Markteintritts in neuen Zielländern. Dieses Angebot war ausschlaggebend für die Standortentscheidung von CIG, einem indischen IT-Unternehmen, das in Hannover ein deutsch-indisches Unternehmen als europäisches Standbein aufbauen wird. CIG bietet SAP Anwendungen und Speziallösungen und hat mit der Ansiedlung in Hannover zum Ziel, den europäischen und speziell deutschen Markt zu erschließen. Hier setzt die Zusammenarbeit mit Inline Sales an: Als Partner für Vertriebs- und Marketingaufgaben bieten sie Serviceleistungen von der reinen Steuerung und Beratung bis hin zur vollständigen operativen Umsetzung. Die Ansiedlungsagentur von hannoverimpuls, das German-Indian Business Center hat im Rahmen der CeBIT den ersten Kontakt zu CIG aufgebaut und konnte als One-Stop-Dienstleister (alles aus einer Hand) den indischen Unternehmer für den Standort begeistern. Im Anschluss wurde der Vertrag mit Inline Sales unterschrieben, so dass sie nun mit den Verkaufsaktivitäten im Auftrag von CIG starten kann. hannoverimpuls GmbH hannoverimpuls ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft der Stadt und Region Hannover. Seit Gründung 2003 unterstützt das Unternehmen in einer einzigartigen Prozesskette Gründung, Ansiedlung und Wachstum von Unternehmen. Der Fokus liegt auf sechs Branchen: Automotive, Energiewirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologie, Life Sciences, Optische Technologien und Produktionstechnik. Wettbewerbe (Plug & Work, WachstumsImpuls), Gründungsseminare (Summer- und WinterSchool) und Kooperationsprojekte (LZH Laser Akademie) sind Instrumente der Wirtschaftsentwicklung. 2.742 Unternehmensgründungen und 9.033 neue Arbeitsplätze seit April 2003 belegen das erfolgreiche Geschäftsmodell und das überdurchschnittliche Wachstums- und Zukunftspotenzial der Branchen. ac303id June 18th, 2008, 10:41 AM irgendwie ist das forum mit seinen inzwischen 13 threads ziemlich unübersichtlich geworden... devil hat ja schon mal versucht neue anzulegen und so etwas struktur reinzubringen, aber ob das so der weisheit letzter schluss ist. wir sollten noch mal überlegen, ob man das etwas optimieren könnte... weil ja schluss endlich vieles / alles zusammen hängt, aber auch differenziert betrachtet werden kann soll muss. die flusswasserkunft sollte definitiv eigenständig bleiben... aber den rest könnte man in zukunft und visionen oder so was in der art zu zusammen packen... und am airport passiert so wenig, das man den auch wieder in den hauptthraed integieren könnte - genau wie die wasserstadt und den südbahnhof -vorerst zumindest. wirtschaft und politik könnte in offtopic mit rein oder beide unter neuem namen und termine/veranstaltungen und städteranking etc könnte man auch zusammen fassen... ggf noch mal eine linkliste mit allem zusammenstellen.. wie unter news infos und mehr schon vorhanden und schon sieht das ganze wieder schön aus... so es darf diskutiert werden. :lurker: Leine1977 June 19th, 2008, 08:00 AM ein schöner Artikel in der HAZ heute, der das ganze Dilemma der hannoverschen Innenstadt beleuchtet. Ich glaube Hannover ist tatsächlich die einzige Stadt, in der nach Ladenschluss in der Innenstadt tote Hose ist. Den Konsumtempeln sei Dank. http://img211.imageshack.us/img211/9070/imgtc8.jpg lifestyle032 June 19th, 2008, 11:56 AM Diese Äußerungen hören sich doch alle ganz schlüssig an. Besonders dier merkantile Ausrichtung der Innenstadt finde ich auch zuweilen beklagenswert. Umso schöner wäre es doch, den Kaufhof an der Marktkirche abzureißen und einen Wohn- und Gastronomiekomplex mit ein paar auflockernden Läden zu erschaffen ;) Mit den selbstheilen Kräften ist es wohl bislang in Hannover nicht gut bestellt.. im Innenstadtgebiet wohnen wohl nur 5000 Leute. Und eine Festivalisierung ist auch nicht besonders nachhaltig. An wenigen Tagen ist dann der Bär los, aber im restlichen Jahr hat man davon nichts. Umso besser ist es wahrscheinlich, dass der Raschplatz jetzt noch einmal einen Aufschwung erlebt, da er ja eh immer schon das Zentrum für Nachtschwärmer war. Gleichwohl muss es auch Gegengewichte geben (Altstadt). devilsadvocate June 19th, 2008, 12:04 PM Hier ein paar interessante Aspekte zum SteinTOR und CleverTOR! Die stadt im Mittelalter... Links das Steintor und rechts davon das Clevertor: http://img522.imageshack.us/img522/6180/190620081443tf4.jpg ac303id June 19th, 2008, 03:07 PM dakir hatte das geschrieben und ich mit lifestyle gestern auch schon überlegt, in wie weit gibt es denn interesse, sich mal mit den forumsmitglieder zu treffen. soll ja nicht ein ganzes we sein aber in einem kaffee oder einer bar zum feierabend? devilsadvocate June 19th, 2008, 11:50 PM Das hatten wir ja bereits schon mal geplant. Wir hatten dann abgemacht, dass wir uns dann in der neu eröffneten Ernst August Galerie mal zum Kaffee treffen wollten. Ab dem 1. Oktober können wir das in Angriff nehmen :-) nitri June 20th, 2008, 12:13 AM gesehen auf HAZ.de: Hannover legt ehrgeiziges Klimaprogramm vor Deutschlandweit will Hannover Vorbild sein mit seinem Klimaschutzprogramm, an dem Stadtverwaltung, Stadtwerke und rund 80 hannoversche Unternehmen und Organisationen seit zehn Monaten gearbeitet hatten. Am Donnerstag präsentierten OB Stephan Weil, Umweltdezernent Hans Mönninghoff und Stadtwerke-Chef Michael Feist im Sprengel Museum, wie die „Klima-Allianz Hannover“ die CO2-Emissionen im Gebiet der Landeshauptstadt bis 2020 um 40 Prozent senken will. Insgesamt seien Investitionen von mehr als einer Milliarde Euro nötig, um dieses Ziel zu erreichen, sagte Weil. Mit diesem „besten Programm, das es in einer deutschen Großstadt gibt“ setze Hannover die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung um, sagte Mönninghoff. Bis 2020 soll der jährliche CO2-Ausstoß in Hannover um 1,8 Millionen Tonnen gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 gesenkt werden. Die Stadtwerke haben sich dafür zu einer Einsparung von 700.000 Tonnen verpflichtet, – ebenso viel wie Industrie, Gewerbe und private Haushalte beisteuern sollen. Durch Ausnutzung „aller Möglichkeiten der Energieeinsparung“ soll die Stadtverwaltung mit 40.000 Tonnen zur CO2-Reduktion beitragen. Der verstärkte Einsatz regenerativer Energie soll den Ausstoß um 400 000 Tonnen verringern. Umweltdezernent Mönninghoff mahnte allerdings an, dass dafür in der Region bis 2020 hundert der heutigen 250 Windkraftanlagen durch größere ersetzt und 60 neue gebaut werden müssten. l Stadtwerke: Vorstandschef Michael Feist will das CO2-Sparziel erreichen und gleichzeitig die Produktivität ausbauen. Insgesamt rechnet Feist dafür mit Investitionskosten von mehr als 500 Millionen Euro bis zum Jahr 2020. Für 110 Millionen Euro wollen die Stadtwerke das Fernwärmenetzes ausbauen und den Bau von Blockheizkraftwerken forcieren. Einsparung: 120 000 Tonnen. Die Modernisierung der Gas- und Dampfanlage im Kraftwerk Linden soll 130 000 Tonnen Einsparung erbringen, der Bau einer weiteren Turbine wird geprüft. Mit der Modernisierung von Kohlekraftwerken soll ein erheblicher Einspareffekt erreicht werden, sagte Feist. Der Anteil der regenerativen Energien bei der Stromeigenerzeugung der Stadtwerke soll um 50 Prozent erhöht werden. Mit 137 Millionen Euro Investitionen könnten so 90 000 Tonnen CO2 eingespart werden. l Stadtverwaltung: Bis zum Jahr 2020 sollen alle städtischen Gebäude und Heizungsanlagen energetisch saniert sein, sagte Umweltdezernent Hans Mönninghoff. Allein bis zum Jahr 2012 seien dafür 60 Millionen Euro vorgesehen. Weitere Maßnahmen seien etwa die kontinuierliche Umstellung der Straßenbeleuchtung und Ampeln auf energiearme Systeme und die Berücksichtigung von Klimaschutzaspekten im Rahmen der Bauleitplanung oder bei Grundstücksverkäufen. 25 000 Tonnen CO2 könnten eingespart werden, wenn es gelänge, den Container-Schiffsumschlag in den Häfen um 15 Prozent zu steigern und so Lkw-Transporte zu vermeiden. l Unternehmen und Haushalte: Wegen der ehrgeizigen Klimaziele hannoverscher Unternehmen zeigte sich OB Weil optimistisch, in diesem Bereich das Einsparziel von 700 000 Tonnen CO2 zu erreichen. Als beispielhaft nannte er die Verlagsgesellschaft Madsack und Continental. Die großen Wohnungsunternehmen hätten zugesagt, den Energieverbrauch um mindestens 25 Prozent zu senken. Zudem lege die Stadt Stromsparkampagnen mit zahlreichen Beratungsangeboten für private Haushalte und einkommensschwache Familien auf. devilsadvocate June 20th, 2008, 10:59 AM Es ist ja sehr vorbildlich Energie zu sparen, aber das ständig unter dem Deckmantel des "Klimaschutzes" zu betreiben, macht die Sache ein wenig lächerlich. Wenn hierbei so viel Geld rausgepumpt wird, dann will ich mal hoffen, dass auch für etwas mehr Sinnvolleres, wie z.B. die Wasserkunst Geld übrig ist... Leine1977 June 20th, 2008, 03:51 PM Das hatten wir ja bereits schon mal geplant. Wir hatten dann abgemacht, dass wir uns dann in der neu eröffneten Ernst August Galerie mal zum Kaffee treffen wollten. Ab dem 1. Oktober können wir das in Angriff nehmen :-) Fände ich gut!^^ === heute in der HAZ: Das jetzt alle so eine Elbphilharmonie haben wollen... Die in HH kostet nun schon fast 300 Mio. Euro; dafür kann man bestimmt 10 Flusswasserkünste bauen. http://img512.imageshack.us/img512/5011/imgqf1.jpg devilsadvocate June 23rd, 2008, 03:22 PM Was haltet ihr davon, wenn wir unsere Wohnorte in die Baustellenkarte reinstellen? So können wir schauen, wie weit wir alle voneinander weg wohnen und bei wichtigen Baustellen sofort die Leute Einteilen zum Fotos machen? ;-) lifestyle032 June 23rd, 2008, 03:45 PM Ich habe mich zwar erstmal eingetragen, aber vlt könnte man überlegen eine nicht-öffentliche Extrakarte einzurichten.. ^^ ac303id June 23rd, 2008, 05:20 PM das sehe ich genauso wie lifestyle... ich möchte auch nicht das jeder glaich sieht wo man wohnt... bei den mitglieder aus dem forum wäre das egal... also nen private karte...geht sowas ? devilsadvocate June 23rd, 2008, 05:23 PM Naja, aber allein durch die Nicknames ist man doch geschützt genug oder meint ihr nicht? Ist ja nicht so,d ass da sonst kein anderer wohnen würde? aber meienwegen eine private KArte. Weiß nur nicht, wie das geht... ac303id June 23rd, 2008, 05:31 PM wer hatte denn die google karte hier umgesetz? ggf weiß der das... nagut dann trage ich mich mal unter vorbehalt ein ;) telemaxx June 23rd, 2008, 06:53 PM Ich hatte die Karte eingerichtet. Also ich wäre auch für eine private Karte^^! Ich gucke mal, ob man etwas einrichten kann, dass das nur für die Mitglieder sichtbar ist. Ich glaube das einfachste wäre es eine neue Karte einzurichten. ac303id June 23rd, 2008, 07:13 PM @telamx : sehr gut danke dir.... b.t.w. sehr coole anzahl an posts !!!!! 303 :banana: telemaxx June 23rd, 2008, 08:04 PM ^^ Jetzt nicht mehr! @Konzerthaus für Hannover: Also ich denke es ist nicht verkehrt ein qualitativ hochwertiges Konzerthaus zu haben. Ansonsten findet Veranstaltungen solcher Art nicht mehr in Hannover statt. Ob da jetzt ein Neubau oder eine Verbesserung des Kuppelsaals sinnvoller ist, kann ich nicht beurteilen. Aber die Idee den historischen Zustand des Kuppelsaals im Inneren wiederherzustellen, finde ich sehr interessant. Im Gespräch als Musical-Standort ist/war die ehemalige U-Boot-Halle der Hanomag. Vielleicht könnte man dort ein "Musik-Areal" oder Ähnliches mit Musical-Halle und Konzerthaus einrichten. gstolze June 23rd, 2008, 09:16 PM Ich finde, wenn es tatsächlich ein neues Konzerthaus geben soll, was ich total geil fände, sollte dieses in hochwertiger Architektur an einem Standort in der Innenstadt geschehen und nicht wieder irgendwo versteckt, wo es keiner sieht. ac303id June 23rd, 2008, 11:23 PM ja ja ja wir bauen die hanomah wieder auf... da wär ich dafür und würde gerne mithelfen , mir würden nen paar zelte im inneren gut gefallen ... und nennen das ganze dann tor3 tor2 etc.. oder musichall und cyberhouse... schnief.... devilsadvocate June 24th, 2008, 10:07 AM An alle von Herrn Böning (WfH): Guten Morgen und Hallo an alle im Forum! Da ich mich - bis jetzt zumindest - noch nicht selbst in dem Forum angemeldet habe, gibt es mal auf diesem Wege ein Dankeschön für die freundlichen Wortbeiträge zum Thema Flusswasserkunst. Ich habe mir die BILD von heute (24.6.) noch nicht gekauft. Nur soviel: Morgen (Mittwoch) soll nochmal etwas zu dem Thema in der BILD Zeitung kommen. Ansonsten hat das ja alles ganz gut geklappt (oder??). Das Thema Wiederaufbau der Flusswasserkunst war und ist natürlich auch ein super-interessantes Thema! Worauf ich aber eigentlich hinaus will: Wir von der WfH sind immer dankbar für solche und ähnliche Vorschläge! Wenn es sich um ein kommunalpolitisches Thema handelt, dann (und nur dann!!) sind wir gerne bereit, einen Vorschlag bzw. Wunsch aufzugreifen um ggf. eine Anfrage oder einen Antrag im Rat zu stellen. Natürlich nur bei halbwegs realistischen Themen (wie eben z.B. dem Wiederaufbau der Flusswasserkunst.). Mit freundlichen Grüssen, Jens Böning (Ratsherr der WfH im Rat der LHH) Orbiter June 24th, 2008, 12:09 PM Es gibt aktuelle ein Spiegel Spezial zum Thema Architektur und Design. Ich konnte selber noch nicht rein schauen, aber vielleicht interessiert es den ein oder andern hier. http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,ausg-4310,00.html lifestyle032 June 24th, 2008, 12:13 PM Hallo Herr Böning (sie werden den Beitrag ja sicherlich lesen)! Herzlichen Dank für ihren Gruß an das Forum und ein noch herzlicheres Dankeschön für ihren Einsatz in Sachen Flusswasserkunst! Ansonsten hat das ja alles ganz gut geklappt (oder??). Davon gehe ich doch einmal aus! Wir haben ja nicht so viel Erfahrung in solchen Dingen; jedenfalls kann ich das von mir behaupten :) Leine1977 June 25th, 2008, 10:24 AM Auch von mir ein herzliches Dankeschön für den Einsatz! Bislang hatte ich immer den Eindruck, dass die Flusswasserkunst die Hannoveraner fasziniert. Es wäre wirklich eine Bereicherung, wenn sie irgendwann wieder ihren Stolz zeigen kann. Orbiter June 25th, 2008, 12:04 PM Katastrophales Ergebnis für Hannover im STERN Zootest: Nur der 16 (!!!) Platz. Besonders die Haltung wird als negativer Punkt heraus gestellt. Hieß es nicht immer er sei einer der besten Europas? http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:%0A%09%09Gro%DFer-Die-Zoos/625044.html Leine1977 June 25th, 2008, 12:28 PM Oh, das wird den Zoo in der Tat zurückwerfen. Der Gesamteindruck geht aber auch nur mit 10% in die Note ein. Haltung zu 80%. Da hat unser Zoo in Tat noch Probleme, die aber auch bald behoben werden müssten. Nach und nach kopieren ja alle das Konzept vom Zoo Hannover. lifestyle032 June 25th, 2008, 03:57 PM Wenn es sich um ein kommunalpolitisches Thema handelt, dann (und nur dann!!) sind wir gerne bereit, einen Vorschlag bzw. Wunsch aufzugreifen um ggf. eine Anfrage oder einen Antrag im Rat zu stellen. Natürlich nur bei halbwegs realistischen Themen (wie eben z.B. dem Wiederaufbau der Flusswasserkunst.). Mal so aus Interesse: Würde darunter auch eine Rekonstruktion der Kuppel auf dem Niedersächsischen Landesmuseum fallen? http://www.anthes.org/hannover/vergleich/neuesrathaus/landesmuseum/landesmuseum_vor1940.jpg Squig June 25th, 2008, 04:01 PM Bzw die Kuppeln auf dem Unischloß? devilsadvocate June 25th, 2008, 05:32 PM Naja, es kommt auch immer darauf an, wer so ein tEst finanziert... Was zählt ist eine unabhöngige Wählerschaft, und hier hat Hannover in den letzten 3 Jahren immer den ersten Platz belegt im gesamten Bundesgebiet!! www.parkscout.de telemaxx June 26th, 2008, 12:45 AM Allein die Sambesi-Rundfahrt im Zoo ist einzigartig!!! Und wenn dann noch Yukon Bay fertig gestellt ist, kann meiner Meinung nach erst Recht kein anderer Zoo mehr mithalten. Squig June 26th, 2008, 06:29 AM Naja, da ja anscheinend die Tierhaltung sehr wichtig war für die Bewertungen, und man da als Besucher kaum eine Übersicht haben kann, kann ich das schon verstehen... Und Parkscout ist auch Manipulierbar denke ich (durch übereifrige Mitarbeiter zB). gstolze June 26th, 2008, 07:17 AM Wieder so ein Ranking bei dem man mit Statistikpunkten richtig das Ergebnis manipulieren kann. Komisch, dass der Zoo in Gelsenkirchen nicht gewertet wurde, da "noch so viel im Bau" ist. Und bei uns.......der gesamte Yukon Bay Bereich zählt da nicht? Hat wohl viel damit zu tun, dass unser Zoochef kein Tierarzt ist. Ihm wurde deshalb schon der Beitritt in die Ränge der Zoochef-Organisation (weiss nicht mehr genau wie der richtige Name ist) verweigert. Ich glaube auch, dass das neue Konzept und der Erfolg hier anderes Zoochefs ein Dorn im Auge ist. devilsadvocate June 26th, 2008, 08:38 PM Ozonlöcher anderer Art Neue Forschungsergebnisse zeigen: Über den Ozeanen werden große Mengen Ozon abgebaut. Wie nebenbei wird auch Methan zersetzt, das eines der wichtigsten Treibhausgase ist. Ozeane und die Luft darüber beeinflussen sich und stehen in ständigem Austausch. Neue Daten des Atmosphärenobservatoriums auf den Kapverden haben nun aber Überraschendes gezeigt: Über dem tropischen Atlantik werden größere Mengen an Ozon abgebaut, als Wissenschaftler bislang angenommen hatten. Während Ozon die Erde ab einer Höhe von etwa 25 Kilometern schützt, ist es nahe der Erdoberfläche für Menschen gesundheitsschädlich und wirkt darüber hinaus als Treibhausgas. Verschiedene Messungen gaben britischen und deutschen Wissenschaftlern Aufschluss über die Mechanismen, die dem Abbau des Ozon zugrunde liegen: Die Gischt setzt Gase frei, die das Ozon angreifen und es zersetzen. Dabei wird auch das Treibhausgas Methan abgebaut. Die Ergebnisse veröffentlicht die Forschergruppe um die Koordinatorin Katie A. Read von der University of York in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Nature“. Erste Beweise „Die in dem Artikel beschriebenen Effekte wurden für andere Regionen schon länger diskutiert, aber die neuen Daten beweisen erstmals den Ozonabbau über dem tropischen Atlantik“, erklärt Professor Hartmut Herrmann, Leiter der Abteilung Chemie des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung. „Von Arktis und Antarktis sind solche Prozesse bekannt, aber für die Tropen gab es bislang nur Hinweise aus vereinzelten Messungen, die von Forschungsschiffen aufgenommen wurden“, ergänzt Douglas Wallace, Professor am IFM-GEOMAR und Koordinator des BMBF-gefördetes Projekt SOPRAN, das auch die neue Messstation auf den Kapverden unterstützt. „Diese längerfristigen Datenreihen schließen eine wichtige Lücke. “Vor allem, weil es bis vor etwa eineinhalb Jahren, als das Atmosphärenobservatorium gegründet wurde, noch keine einzige feste Messstation vor der Westküste Afrikas gab. Klimamodelle überdenken Die Wissenschaftler halten es für möglich, dass die Ergebnisse für das gesamte Klima eine Rolle spielen könnten: „Der Ozonabbau am Äquator könnte das Budget klimawirksamer Gase verändern“, formuliert Herrmann vorsichtig. „Jedenfalls hat er Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Atmosphäre.“ Eine Rolle spielt auch, dass Ozon- und Methanwerte und die relevante Chemie in Klimamodelle einfließen. „Es gibt eine kontinuierliche Rückkopplung zwischen Modellen und Daten. Je besser die Datenbasis, umso präziser können die Berechnungen sein“, sagt Wallace. „Die Messungen von den Kapverden sind auch zur Absicherung nützlich. Wir brauchen so viel Informationen, wie wir nur bekommen können.“ Soviel zum Thema "Klimawandel" und was wir eigentlich darüber wissen... Wir wissen,d ass wir nichts wissen! Ich habe nichts dagegen, gerade angesichts der Enerigiepreise, Energie zu sparen, aber nicht unter dem blödsinnigen Deckmantel des Klimaschutzes! Das Klima wird und hat sich immer verändert. Früher war in England Weinanbaugebiet und Grönland (Greenland) vollständig, wie der Name schon sagt, mit Gras bewachsen. Der Nordpol war damals auch schon mal eisfrei, ohne dass die Welt unterging... Leine1977 June 29th, 2008, 12:20 PM Wie sich die Zeiten ändern... früher http://img167.imageshack.us/img167/2796/vol7mp4.jpg heute vor dem Umbau http://img167.imageshack.us/img167/1806/getdataeg2.png zukünftig nach dem Umbau http://img206.imageshack.us/img206/8566/raschplatz1cx1ml3.jpg Leine1977 June 29th, 2008, 12:27 PM noch ein versteckter Blick auf das Friederikenschlößchen (vom Staatsarchiv aus). Rechts daneben ist heute der Waterloo-Biergarten. http://img383.imageshack.us/img383/6537/zzzzhd6.jpg und ein relativ klares Bild von der kaiserlichen Hauptpost http://img167.imageshack.us/img167/8306/hauptpost1900nx7.jpg Die Hauptpost könnte man doch als würdigen Plenarsaal für den Landtag bauen. Die Landtags-Delegation war ja schließlich auch in München. Dort gibt die Landesregierung Unsummen an Geldern aus, um die Residenzen der Wittelsbacher wieder herzurichten. Und der Landtag (ich glaube das Maximilianeum) ist dort einfach nur wunderschön (und alt). Leine1977 June 29th, 2008, 12:30 PM by the way der bayrische Landtag in München: http://img206.imageshack.us/img206/6720/maximilianeumjg3.jpg devilsadvocate June 29th, 2008, 11:40 PM dieser verdammte Krieg!!:bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash::bash: Ich hoffe zwar, dass der Stil dem ursprünglichen Landtagsgebäude angepasst wird, aber ich glaube, dass die PArteien nicht den Mut dazu haben den Bürgern zu erklären, warum sie ein paar Millionen mehr nur für die Optik ausgaben... Ich würde sofort die PArtei wählen, die sich endlich auch mal weider um die Stadt eslbst kümmert, ums Image, um den Weideraufbau und nicht nur um Sozialpolitik oder blödsinnigen Klimaschutz! Leine1977 June 30th, 2008, 06:18 PM ein vorzüglicher Artikel über die Kritik an der modernen Architektur. Am besten finde ich die Aussage von Münchens Oberbürgermeister Ude: Doch es war ausgerechnet ein Politiker, der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), der der Zunft in der Münchner Residenz, unter den penibel rekonstruierten Stuckdecken des Max-Joseph-Saals, den Spiegel vorhielt. "Fragen Sie sich doch selbst, wo Sie am liebsten wohnen!", forderte er die Bauelite auf. Er wisse sehr gut, mit wie viel Schläue und Raffinesse sich die hypermodernsten Entwerfer für ihre private Existenz die schönsten Jugendstilwohnungen zu sichern wüssten. :lol: Den ganzen Artikel: http://www.welt.de/welt_print/article2081436/Die_neue_Lust_am_Altbau.html devilsadvocate June 30th, 2008, 09:44 PM Oh man wäre das schön! Eine Rekonstrution der kaiserlichen Hauptpost für den Landtag! WAhnsinn wäre das, aber leider völlig unrealsitisch, auch wenn ich wette würde, dass die meisten Menschen sich lieber die Hauptpost wünschten, als wieder einen hässlichen Kubus!:puke: Auch wenn dies meientwegen 30 Millionen extra kosten würde! Die Stadt verkennt einfach, dass eine einmalige große Investition sich Jahrhunderte lang trechnen würde. So ein Gebäude ist ein Blickfang, zieht Torusiten an und spült auch wieder Geld in KAsse. Darüberhinaus würed Hannover anders wahrgenommen, je mehr Prachtbauten es hätte. Dies würde zu einem Imagegewinn führen und wieder mehr Touristen und Geld. Aber so denkt ja leider keiner... Dann baut man lieber wieder einen Kubus und klopft sich auf die Schulter und sagt, dass es typisch niedersäschisches Understatement wäre und man ja nicht protzen müsse... Porsche oder Smart? Mit beiden Autos errreicht man sein ziel. Nur wer zieht mehr Blicke auf sich und vermittelt ein schöneres Fahrgefühl? devilsadvocate June 30th, 2008, 09:48 PM -- lifestyle032 June 30th, 2008, 09:56 PM Oh man wäre das schön! Eine Rekonstrution der kaiserlichen Hauptpost für den Landtag! Was für ein Standort würde dir da vorschweben? Weil, neben das Leineschloss würde dieser Bau nicht passen :) devilsadvocate June 30th, 2008, 09:58 PM Man reißt den jezigen Kubus ab und baut dort die Hauptpost auf und genießt... telemaxx June 30th, 2008, 10:37 PM Ne, da hat lifestyle schon Recht!! Wenn man etwas wieder aufbaut, dann nach Möglichkeit auch da, wo es früher mal stand. Ich könnte mir zum Beispiel auch eine Rekonstruktion von einigen alten Geschäftshäusern rund um die Oper vorstellen. :) gstolze June 30th, 2008, 10:37 PM also...der Wilhelminische Stil der alten Hauptpost passt zum Leineschloss genauso wenig, wie ein moderner Anbau...es sollte meiner Ansicht nach die ursprüngliche Planung von Laves fortgeführt werden. nitri July 1st, 2008, 12:33 AM gesehen auf HAZ.de: Mehr Platz für Bilder: Landesmuseum bald ohne Völkerkunde? http://i31.tinypic.com/30crvq8.jpg Die Pläne des niedersächsischen Kulturministers Lutz Stratmann (CDU) für eine Neuordnung der Landesmuseen haben gravierende Folgen für Hannover. Das Landesmuseum soll offenbar seine völkerkundliche Sammlung abgeben Es müsste sich dann auf seine bei Besuchern wenig geschätzten Bilder der Landesgalerie konzentrieren. Braunschweig bekommt den publikumsnahen Schwerpunkt Archäologie mit den Schöninger Speeren, Göttingen soll mit viel Geld einen Neubau für die Ethnologie erhalten. In Hannover dagegen solle die „sehr wertvolle Landesgalerie“ mit den Gemälden ausgebaut werden, sagte Minister Stratmann am Montag. Auch wenn die Moorleiche „Roter Franz“ wohl bleiben soll – was mit den Besuchermagneten wie Vivarium, Wattenmeerausstellung oder dem Dinosaurier ist, bleibt offen. Klar ist: Ein Ausbau der Landesgalerie ginge auf Kosten anderer Bereiche. Im Herbst soll ein großes Symposium mit Stadt und Land die gemeinsame Museumsplanung voranbringen. Die städtische Kulturdezernentin Marlis Drevermann stellt aber klar: „Eine Hauptstadt braucht ein museales Vollsortiment. Das Landesmuseum muss den Menschen zeigen, wo sie herkommen – auch ethnologisch, archäologisch und naturkundlich.“ Unbestritten sei, dass das Museum „eine stärkere Profilierung“ benötige. „Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass eine der Abteilungen vollständig geschlossen wird.“ Das Land dementiert derzeit derartige Pläne, kann aber auch nicht sagen, woher Platz für die vergrößerte Landesgalerie kommen soll. Seit das Forum in der Altstadt geschlossen ist, hat das Museum nicht einmal mehr eine Fläche für Sonderausstellungen – bis zu 1000 Quadratmeter werden in dem 6500 Quadratmeter großen Haus dafür benötigt. Dem Vernehmen nach ist insbesondere die ethnologische Abteilung im Erdgeschoss in Gefahr. Viele ihrer Exponate könnten nach Göttingen abwandern, wenn dort neu gebaut wird. Hubert Geppert von der Ethnologischen Gesellschaft in Hannover warnt vor einer Verlegung und erinnert daran, dass die Völkerkundesammlung einer der Grundsteine des Museums war.In Göttingen befindet sich die berühmte Sammlung des Kapitäns James Cook und seiner deutschen Begleiter Johann Reinhold und Georg Forster. Die im 18. Jahrhundert zusammengetragene Südsee-Sammlung gehört zu den bedeutenden völkerkundlichen Sammlungen der Welt. Doch in Göttingen wird sie nicht angemessen präsentiert. Die Räume sind klein, geöffnet ist nur an Sonntagen von 10 bis 13 Uhr. Dort muss etwas verbessert werden – mit Hilfe aus Hannover könnte man eine attraktive Ausstellung schaffen. Der Wechsel der Völkerkunde nach Göttingen würde aber „eine extreme Schwächung des Museumsstandortes Hannover“ bedeuten, findet Hubert Geppert. Der kaufmännische Direktor Steffen Färber kann sich „kaum vorstellen, dass die gesamte Abteilung mit Personal abwandert“. Er begrüßt eine Neuausrichtung des Landesmuseums. Nach dem Weggang der Direktorin Heide Grape-Albers müsse „die neue künstlerische Leitung das gesamte Haus neu konzipieren und präsentieren“. Die Stelle ist ausgeschrieben, die Frist für Bewerbungen ist in der Nacht zu diesem Dienstag abgelaufen. Kommentar dazu (http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,628281) auf HAZ.de nitri July 1st, 2008, 12:40 AM gesehen auf Hannover-entdecken.de: Der „Rote Faden“ mit neuem Gesicht http://i28.tinypic.com/2h73nyv.jpg Wenn Sie in diesen Tagen sehen, dass Männer mit roter Farbe auf der Straße hantieren, dann wissen Sie: Es ist mal wieder soweit, wie etwa alle zwei Jahre - der "Rote Faden", Hannovers Erlebnislinie durch die Mitte der Stadt, braucht Auffrischung. Am Montag (30. Juni) haben die Markierungsarbeiten begonnen und werden etwa eine Woche dauern. Aber das ist nicht alles. Der Parcours der Sehenswürdigkeiten wird nämlich nicht nur um ein paar Hundert Meter länger, vor allem wird er reicher an wertvollen Informationen, praktischen Tipps und mediterranen Erlebnissen. Oberbürgermeister Stephan Weil: "Der Rote Faden als eines der hannoverschen Markenzeichen wird nicht nur allgemein für Touristen und Gäste noch informativer und unterhaltsamer. Ich freue mich besonders, dass Menschen mit Behinderungen über die neuen Piktogramme einen wichtigen Leitfaden für ihr Stadterlebnis bekommen werden." Geblieben sind jedenfalls die 36 Sehenswürdigkeiten, die sich seit den 1970er Jahren mit dem Roten Faden erkunden lassen - von Station 1 Ernst-August-Platz/Tourist Information erlebnisreiche 4.200 Meter im Rundkurs bis zu Station 36 Ernst-August-Platz/Unterm Schwanz. * Dazwischen aber gibt es nun 22 neue, in den Roten Faden eingearbeitete Piktogramme mit praktischen Hinweisen vor allem für Behinderte zur Barrierefreiheit (Gastronomie, U-Bahn-Stationen, WC etc.) und zu den elektronischen Infoterminals mit ihrem stets aktuellen 24-Stunden-Service. * Es gibt eine zwei Kilometer lange neue "Extra-Tour", die an Station 11/Neues Rathaus beginnt und mediterranes Flair bei einem 45-Minuten-Abstecher zu Maschpark und Maschsee-Nordufer, Landesmuseum und Sprengel Museum, Schützenplatz und AWD-Arena einschließt. Bei Station 12/Museum August Kestner geht es dann weiter. * Und es gibt eine zweite "Extra-Tour", die bei Station 18/Leineschlossbrücke an den kleinen Bruder des Roten Fadens anknüpft, den "Blauen Faden" durch die Calenberger Neustadt. Wer bei dem Zwei-Stunden-Rundgang über 24 Brücken Hannover-Historie atmen und moderne Architektur schnuppern will, kann bei Station 19/Hohes Ufer nahtlos die Farben wechseln und wieder rot unter die Schuhe nehmen. Die Hannover Tourismus Gesellschaft gibt für die attraktive Überarbeitung des "Roten Faden" 16.000 Euro aus. Und weitere 50.000 Euro für eine moderne Version des Broschürenklassikers "Der Rote Faden - Ihr ganz persönlicher Stadtführer" in zehn Sprachversionen. Geschäftsführer Hans Nolte: "Wir wollen, dass sich die Gäste in unserer Stadt wohl fühlen und sich ein wenig Zeit nehmen, um sich vom Charme, der Geschichte und den Attraktionen Hannovers gefangen nehmen zu lassen." lifestyle032 July 1st, 2008, 01:57 AM Gute Nachrichten! Besonders, dass dem Besucher neuerdings ein mediterraner Abstecher offeriert wird halte ich für sehr sinnvoll... der Maschsee muss bei so einer Tour einfach dabei sein! Wie sollte man ihn ohne Stadtplan bzw. ohne den Rathausturm besichtigt zu haben auch entdecken wenn man nicht ortskundig ist? Fazit: gelungen... gstolze July 1st, 2008, 04:41 PM Zum Landesmuseum kann ich nur sagen, dass ich die Idee total schwachsinnig finde. Mal wieder so ein Plan von dem andere profitieren und die Landeshauptstadt erneut benachteiligt wird. Warum ist das in Niedersachsen immer so? Andere Landesregierungen pumpen viel mehr Geld in ihre Hauptstädte, um sie repräsentativ und touristisch weiter auszubauen. Das Landesmuseum sollte um die alte Kuppel erweitert werden und dort mit einem Planetarium ausgestatten werden. Dann sollte die Landesgalerie komplett ausgelagert werden um der Völkerkundebateilung mehr Platz zu geben. Für die Landesgalerie sollte ein architektonisch interessanter Neubau an anderer Stelle entstehen. nitri July 1st, 2008, 11:47 PM Stimme zu. lifestyle032 July 1st, 2008, 11:56 PM 100% Zustimmung gstolze.. guter Beitrag! :) Ich habe mir vorhin übrigens den Film "Hannover 1930" angeschaut. Ist echt eine interessante Sache, auch wenn die 19€ vlt ein bisschen viel sind! Dies begründet sich wahrscheinlich durch eine geringe Auflage. Inhaltlich handelt nicht der ganze Film um 1930, sondern es wird ein guter Überblick über die gesamte Stadtentwicklung gegeben - natürlich mit dem Schwerpunkt der heutigen Innenstadt. Aber ich will nicht zuviel verraten :P nitri July 2nd, 2008, 11:23 AM zum Thema Landesmuseum, gesehen auf HAZ.de: Neues Glanzlicht oder großer Verlust? http://i27.tinypic.com/2eba3pu.jpg Das Landesmuseum soll künftig vor allem Gemälde zeigen: Während Experten dies als überfällige Reform bezeichnen, fürchten Eltern und Lehrer den Wegfall von Völkerkunde und Aquarium. Die Erinnerungen sind allgegenwärtig. Kaum ein erwachsener Besucher an diesem Mittag im Landesmuseum, der nicht von früheren Ausflügen in seiner Kindheit und von späteren Besuchen mit eigenen Kindern erzählen kann. „Zitteraal, Saurier und Moorleiche, das waren damals die Renner“, erzählt Ingrid Rohde-Rademacher, 65-jährige Buchhändlerin aus Barsinghausen. Allerdings scheint der Reiz auch ein wenig verblichen zu sein. Vor kurzem führte sie einen zwölfjährigen Neffen hierher – und musste feststellen: „Der hat sich am Ende doch ziemlich gelangweilt.“ Die Beliebtheit bei Kindern und Familien einerseits, der deutliche Reformbedarf andererseits: Am Tag, nachdem Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) seine Pläne zur Neukonzeption des Landesmuseums skizziert hat, pendelt die Debatte zwischen diesen Polen. Da sind die Grundschüler, die sich auch zu dieser Stunde beim Aquarium begeistert vor den Scheiben drängen; die Eltern, die den Wegfall eines Ausflugsziels fürchten, und schließlich die Schulen, die gerade die bedrohten Bereiche Völkerkunde und Frühgeschichte besonders schätzen: „Die Begegnung mit dem Originalobjekt ist wichtig für die Anschaulichkeit und nicht zu ersetzen“, betonte gestern Johannes Brockmann, Leiter der Bismarckschule. Doch dem stehen jene Experten entgegen, die seit Langem eine Entflechtung dieses Museumskolosses mit seinen vier Abteilungen fordern. Professor Volker Plagemann, früherer Hamburger Senatsdirektor, kritisiert in einem Gutachten, erstellt vor zwei Jahren für eine Anhörung der Stadt, das Landesmuseum massiv. In der derzeitigen Kombination sei es „weder ein Kunst- noch ein populäres Wissenschaftsmuseum“. Den Plan Stratmanns, bei der Reform die Landesgalerie in den Mittelpunkt zu rücken, hält Plagemann für richtig. So überladen und veraltet die derzeitige Präsentation im zweiten Stock sei, so groß sei dank der Mittelalter-Sammlung und dem Schwerpunkt mit Werken von Liebermann, Slevogt und Corinth ihr Potenzial: „Die Landesgalerie wäre eine der umfangreichsten, wertvollsten deutschen historischen Kunstsammlungen, würde man sie anders präsentieren.“ Unterstützung für seine Pläne erhält der Minister auch von Dirk Toepffer, Chef der hannoverschen CDU und Kulturexperte der Landtagsfraktion. Es könne nicht im Interesse der Stadt sein, das Museum in seiner gegenwärtigen Struktur zu erhalten. „Was wir brauchen, ist ein kulturelles Glanzlicht, mit dem Hannover bundesweit wahrgenommen wird.“ Ein möglicher Wegfall des dringend renovierungsbedürftigen Aquariums wie auch der Völkerkunde sei dagegen schmerzlich, aber vertretbar. Zur Not seien Fahrten nach Braunschweig oder Göttingen auch für Familien noch zumutbar. Zunächst jedoch scheint der Minister mit seinen Äußerungen das traditionell schwierige Verhältnis der Kulturpolitiker von Landeshauptstadt und Land erneut belastet zu haben. Für Anfang September haben Stadt und Land ein gemeinsames Symposium zur Zukunft der Museen geplant. „Das Vorpreschen des Landes ist kontraproduktiv“, kritisiert Lothar Schlieckau (Grüne), Vorsitzender des städtischen Kulturausschusses. Eine stärkere Profilbildung des Landesmuseums sei zwar nötig. „Aber das darf nicht allein entschieden werden.“ Unklar ist ohnehin noch, wie umfassend die Ministerpläne umgesetzt werden. Er gehe davon aus, dass auch künftig alle Fachbereiche vertreten sein werden, erklärt der betriebswirtschaftliche Direktor, Steffen Färber. Somit scheint vor allem festzustehen, was die Ingrid Rohde-Rademacher als Fazit ihres Besuchs formulierte: „Hier sollte unbedingt etwas geschehen.“ Squig July 8th, 2008, 08:15 PM Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass wir, wenn man die Anzahl Posts vergleicht, die Nummer 4 der Unterforen in Deutschland sind, nach Berlin, FFM und dem Pott? Nicht schlecht, finde ich :-) telemaxx July 8th, 2008, 08:30 PM Wobei man das "Pott"-Forum nicht mit unserem vergleichen kann, weil da total viele Städte drin sind. Berlin kann man auch nict vergleichen, weil es etwa 6mal soviele Einwohner hat. Und Frankfurt hat einfach zu viele Bauprojekte, ist dafür aber auch längst nicht so schön wie Hannover!!!! ;) devilsadvocate July 8th, 2008, 08:39 PM DAzu muss man aber auch sagen, dass das Forum hier erst noch sehr jung ist. FFM hat z.B. 2005 gestartet, wir aber erst 2007!! Leine1977 July 8th, 2008, 10:12 PM Oh, wir sollten uns aber nicht den Zorn anderer Foren auf uns ziehen. Viele mögen Hochhäuser und dann mag man halt FFM. --- Ah, jetzt weiß ich woher die vielen Luftbilder aus bildindex.de kommen. Dieser schöne Spiegel-Artikel heute gibt Auskunft: Juwelen vor dem Feuersturm Sie wurden 1943 im Auftrag von Rüstungsminister Speer aufgenommen, verschwanden bei Kriegsende auf einem Speicher, wurden Jahrzehnte später wiederentdeckt: Spektakuläre Luftbilder deutscher Altstädte sollten beim Wiederaufbau helfen. Sie zeigen ein Land, das es so nicht mehr gibt. Von Katja Iken http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a1991/l1/l0/F.html#featuredEntry Das ist übrigens FFM früher: http://img267.imageshack.us/img267/8544/ffmla1.jpg Hannover war leider nicht in der Galerie. devilsadvocate July 8th, 2008, 10:21 PM Was für wunderschöne Städte Deutschland einst hatte. Das kann meiner Meinung nach die aktuelle moderne Baukultur niemals aufholen. telemaxx July 8th, 2008, 10:44 PM Ja, wenn man da früher durch die Gassen ging, war das bestimmt schöner als jetzt ein paar Hochhaus-"Cluster" zu haben. erbse July 8th, 2008, 11:42 PM Dort wo die Hochhäuser stehen, gab es aber so gut wie keine Gassen mehr ;) Dort hatte die Gründerzeit schon kräftig gewütet, die Bebauung war sehr großzügig- und städtisch. Das Areal rund um den Römerberg (eine der größten europäischen Altstädte vor dem 2. WK) ist jedoch nahezu vollständig verloren gegangen. Zum Glück stellt man nun zumindest einen kleinen Teil davon wieder her, so dass der heilige Krönungsweg (http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt-Altstadt#Domh.C3.BCgel) von Frankfurt in absehbarer Zeit wieder vollständig sein dürfte. Mehr Informationen dazu: Frankfurter Altstadt (http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt-Altstadt) (Wikipedia) 3D-Modell der historischen Altstadt, von Jörg Ott (http://stadtbild-deutschland.de/rubriken/staedte_und_orte/10/index.html) (Stadtbild Deutschland e.V.) - sehr sehenswert! Vergleichsansichten (http://stadtbild-deutschland.de/rubriken/staedte_und_orte/8/index.html) (Stadtbild Deutschland e.V.) Wiederaufbau eines Teils der Frankfurter Altstadt (http://www.aphforum.de/forum/viewtopic.php?t=1023&postdays=0&postorder=asc&start=0) (Thread im APH-Forum) FFM - Das Goldene Buch (http://altfrankfurt.com/) (altfrankfurt.com) Freunde Frankfurts (http://freunde-frankfurts.de/) (Denkmalpflegeverein) Pro Altstadt Frankfurt e.V. (http://pro-altstadt-frankfurt.de/) Und, gerade frisch hinzugestoßen: Frankfurter Spolien (http://www.frankfurter-spolien.de/) (Hier werden Überbleibsel der untergegangenen Altbauten - sogenannte Spolien - von Bürgern & der Stadt zusammengetragen, um diese Originalteile später zu einem Teil der Rekonstruktionen werden zu lassen. Sehr lobenswert, nicht?) _____________________________ Ich weiß, das alles hat mit Hannover an sich herzlich wenig zu tun - ist vllt. selbst für diesen Fred zu "offtopic". Aber ich wollte (gerade im Hinblick auf eure aktuellen Diskussionen um Flusswasserkunst, Leineinsel und Co.) euch einfach auch mal zeigen, wie so etwas ablaufen kann. Man hat diesen enormen Entwicklungsstand der Planungen innerhalb von gerade mal 2 Jahren durchgeboxt, für das Land der ewiggestrigen Betonköpfe und Bürokraten geradezu sensationell. Nun kann man sich sicher auf viele sehenswerte Resultate freuen, ähnlich wie in Dresden :) Ob so etwas auch in Hannover möglich wäre? nitri July 10th, 2008, 10:17 AM gesehen auf Hannover-City.de: Beitritt der City-Gemeinschaft Die Gesellschafterversammlung beschließt den Beitritt der traditionsreichen City-Gemeinschaft als sechster Gesellschafter. Diese Entscheidung ist gut für Hannovers Innenstadt. Beide Seiten sind sich einig, dass Hannovers City im Wettbewerb der Standorte mit einer starken Stimme sprechen und handeln muss. Die City-Gemeinschaft kommt damit auch einem Auftrag ihrer letzten Mitgliederversammlung nach, der die Zusammenführung beider City-Organisationen vorsah. Ein Arbeitskreis aus GmbH und Gemeinschaft wird nun die Modalitäten des Beitritts klären. Squig July 10th, 2008, 01:30 PM Wieso wird eigentlich das Vivarium im Landesmuseum als Witz bezeichnet? Ist doch ne preiswerte alternatieve zum Zoo. Die werden sich umgucken, wie schnell die Besucherzahlen schwinden werden, wenn Vivarium, Völkerkunde und Archäologie nicht mehr da sind/wären. Ein Anbau für die Gallerie wäre sinnvoller. Leine1977 July 12th, 2008, 01:45 PM Ein Artikel über die Hafen-City in Hamburg. Könnte uns ja auch mal blühen, man weiß ja nie. Ich war neulich da. Ist schon beeindruckend. Aber wenn man genau hinsieht, ist die großartige Wirkung nur durch das viele Wasser bzw. Kanäle zu erklären. Die Neubauten sind alle keine Glanzleistungen, eigentlich sind es nur Klötze, bei einem dachte ich sogar es sei noch der Rohbau, dabei sollte es eine witzige Fassade darstellen. Die alten Speicher dagegen sind architektonisch echt geil. http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,561623,00.html devilsadvocate July 12th, 2008, 08:25 PM Sorry, aber weder der Hafencity noch Hamburg selbst kann ich etwas abgewinnen... Eine Flussstadt ohne Schlösser und große Gärten...:down: nitri July 14th, 2008, 04:22 PM gesehen auf Hannover.de: Gutachten zum Thema „Stand der Kunst im öffentlichen Raum“ liegt vor Im Sommer 2006 wurde das Gutachten zur kritischen Analyse der Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt durch das Kulturdezernatin Auftrag gegeben. Seitdem haben sich die Expertin Barbara Straka, Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK), sowie die Experten Prof. Dr. Peter Rautmann, bis Herbst 2007 Rektor der Hochschule für Künste Bremen, und Thomas Kaestle, hannoverscher Kurator, Kulturwissenschaftler und Straßenkunstexperte mit Bestandsaufnahme, Bewertung und Empfehlungen für mehr als 70 künstlerische Objekte im Innenstadtbereich befasst. Das Gutachten wurde am Montag (14. Juli) vorgelegt. Damit ist der Diskurs eröffnet. In der Folge wird sich der Kulturausschuss, dem das Gutachten zeitgleich zugeleitet wird, nach der Sommerpause befassen. Ein öffentlicher Diskurs zu Fragen des Gutachtens wird zudem vorbereitet. Die Landeshauptstadt hat sich eine gute Position als Stadt mit Kunst im öffentlichen Raum erarbeitet. Aus dieser Status quo-Position heraus, wird die Verwaltung den Umgang mit dem historischen Bestand pflegen. Dazu wird in den kommenden Wochen ein Arbeitsplan erarbeitet, der sich mit Pflege, Präsentation und Vermittlung des Bestandes befasst. Personell ist das Kulturbüro um eine Mitarbeiterin erweitert worden, die koordinierend innerhalb der Verwaltung tätig wird. Mit den Kunstensembles und Einzelpositionen wird sich die Verwaltung inhaltlich intensiv befassen. Insbesondere die Ensembles werden dabei in ihrer Bedeutung als historisches Erbe differenziert bewertet werden müssen. Die Einzelpositionen werden vornehmlich dahingehend betrachtet werden müssen, ob sich Kontexte verändert haben - sowohl inhaltliche als auch räumliche. Dazu wird die Kulturverwaltung eng mit der Stadtplanung zusammen arbeiten. Die Weiterentwicklung der Kunst im öffentlichen Raum wird von einem gelungenen Diskurs abhängen. Der kuratorische Ansatz liegt heute in der temporären Ausrichtung, die keine endgültige Bestimmung des Raumes vorgibt (ähnlich dem musealen Wechselausstellungsprinzip) beziehungsweise der gestalterischen Kooperation von Kunst in der Stadtplanung (Dauerausstellungsprinzip als Gestaltungsaufgabe). Die Expertise kann unter nachfolgendem Link eingesehen werden: http://internet.hannover-stadt.de/kunst/kunst.pdf devilsadvocate July 15th, 2008, 01:49 PM Ich glaube Hillebrecht hatte seine Finger auch in Berlin drin... Vorher http://www.welt.de/multimedia/archive/00610/kirche_mauer_1_DW_P_610673g.jpg nachher http://www.welt.de/multimedia/archive/00610/kirche_faellt_DW_Po_610675g.jpg Hübscher "Wiederaufbau" ;-) http://www.welt.de/multimedia/archive/00610/kirche_heute_DW_Pol_610669g.jpg Squig July 15th, 2008, 02:36 PM Davor heulen doch Menschen, so ne Statue bräuchten wir vor der ehemaligen Flußwasserkunst auch. Ehrlich gesagt, ich hab schon viel häßlichere Kirchneubauten gesehen. Die alte sah auch sehr schön aus, aber an und für sich kann ich dem Neubau auch einiges abgewinnen. nitri July 15th, 2008, 10:07 PM gesehen auf HAZ.de: Diskussion um Hannovers Straßenkust http://i33.tinypic.com/219cr2h.jpg Drum prüfe, wer sich ewig bindet: Nachdem eine unabhängige Kommission am Montag ein Gutachten zur Kunst im öffentlichen Raum vorgelegt hatte, war die Umsetzung der Vorschläge gestern das Thema in der Stadt. Die Jury hatte unter anderem empfohlen, sieben von mehr als 70 Kunstwerken im Stadtgebiet zu entfernen und 13 zu versetzen. Viele der Arbeiten seien nicht mehr zeitgemäß oder falsch platziert, hieß es in dem Papier. „Ich bin froh, dass wir das Thema wieder aufgegriffen haben. Das Gutachten ist ein guter Anstoß für die Diskussion“, sagte Kulturdezernentin Marlis Drevermann gestern. Gespräche über Kunst im öffentlichen Raum seien schon lange geführt worden, konkrete Ergebnisse, wie Hannover die Skulpturendichte der Stadt positiv nutzen könnte, habe es bisher aber nicht gegeben. Das Gutachten der Kommission ist daher bisher lediglich ein Vorschlag. Welche Kunstobjekte tatsächlich entfernt, umgesetzt oder restauriert werden, darüber muss der Rat noch entscheiden. „Die Stadtverwaltung wird dem Kulturausschuss vor dem Hintergrund des Gutachtens Vorschläge zur Umsetzung unterbreiten“, sagte Drevermann. Dies würde aber erst nach der Sommerpause im September geschehen.Das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ werde dann vorraussichtlich in die Haushaltsplanung für 2009 aufgenommen. „Man sollte in diesem Punkt aber nichts übereilen“, sagte der Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses, der Grünen-Fraktionsvorsitzende Lothar Schlieckau. Auch er wertet das Gutachten als Wegweiser: „Ich finde gut, dass die Experten sich nicht vor klaren Worten gescheut haben. Man muss sich auch von Kunstwerken trennen können“, sagte Schlieckau. Der in Hannover lebende Künstler Timm Ulrichs ist ebenfalls einigermaßen zufrieden mit dem Vorschlag, sein „Kopf-Stein-Pflaster“ von seinem derzeitigen Standort neben dem Gebäude der Niedersächsischen Sparkassenstiftung am Schiffgraben an einen stärker frequentierten Platz zu versetzen. „Ich finde, dass meine Arbeit damit ziemlich gut weggekommen ist“, sagte Ulrichs gestern. Allerdings hegt der Künstler Zweifel, ob sich die rund 850 Betonköpfe ohne Weiteres verpflanzen lassen: „Die Arbeit ist fest in einem Zementbett verankert. Es ist fraglich, ob sich die Köpfe lösen lassen, ohne beschädigt zu werden.“ Behutsamkeit bei der Umsiedlung der Arbeit sei von größter Wichtigkeit – auch in ästhetischer Hinsicht: „Die Arbeit müsste genau auf den neuen Standort bezogen werden. Für einen weiträumigeren Platz könnte das bedeuten, dass weitere Köpfe gegossen werden müssten.“ Nachgüsse wären wohl auch dann nötig, wenn die Bodenskulptur, wie von der Kommission vorgeschlagen, tatsächlich zur Begehung freigegeben würde. „Mit dem entsprechenden Schuhwerk“, sagt Ulrichs, „sind die Nasen ruckzuck abgetreten.“ Für viele Hannoveraner wiederum gehören viele Skulpturen wie die „Guardians“ von Eberhard Eggers in der Luisenstraße zum Stadtbild. Dass ausgerechnet diese Arbeit auf der Streichliste der Experten gelandet ist, ärgert so manchen. „Die stören doch nicht. Im Gegenteil – die sind doch ein Identifikationswerk für die Straße“, sagt etwa Passant Sascha Bongartz. Der „Diamant“ von Sanford Wurmfeld vor der Markthalle findet hingegen weniger Verständnis: „Was soll der Würfel denn bedeuten?“, wundert sich beispielsweise Andreas Krahl. Der 45-jährige ärgert sich dennoch über die Kosten, die das Gutachten der Expertenrunde möglicherweise nach sich ziehe. Dass die „Zwei Leute im Regen“ in der Georgstraße Gnade in den Augen der Jury fanden, findet auch bei Helga Evermann begrüßenswert. „Die Bronzefiguren kommen gut an, mehrmals täglich machen die Leute Fotos von ihnen“, sagt die stellvertretende Geschäftsführerin des Schuhhauses „Gisy“, vor dessen Ladentür die Figuren seit Jahren ihren Platz haben. VIDEO zum Thema (http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,638788) Leine1977 July 17th, 2008, 08:46 PM Auf bildindex.de habe übrigens noch eine weitere Untat entdeckt, verbrochen am Welfenschloss. Nicht zu fassen, dass hier jetzt der häßliche Audimax steht. http://img148.imageshack.us/img148/4265/mi05564a13bis2.jpg http://img385.imageshack.us/img385/8810/mi05564c08bor0.jpg http://img385.imageshack.us/img385/8248/mi05564a14bla8.jpg http://img385.imageshack.us/img385/535/mi05564b01bxn3.jpg Hier übrigens das ebenfalls von Hillebrecht abgerissene Ratsgymnasium am Georgsplatz. Eigentlich sollte es die Nord/LB mitnutzen - dass wollte Hille allerdings nicht. http://img385.imageshack.us/img385/7669/mi05564g07bie6.jpg http://img385.imageshack.us/img385/8379/mi05564g11brd4.jpg coole Aula http://img172.imageshack.us/img172/9831/mi05564g14blf8.jpg lifestyle032 July 17th, 2008, 09:27 PM Hätte man so ein ekelhaftes Vorlesungsgebäude nicht woanders bauen können? omg... Und dafür so einen Gebäudeteil abreißen! :ohno: devilsadvocate July 17th, 2008, 10:05 PM Oh Gott, bitte so etwas nicht mehr reinstellen. Da fängt man glatt an zu heulen... Ich möchte mal fast sagen, dass Hillebecht an der Zerstörung Hannovers ebenso beteiligt war wie der Krieg. Was hätten wir schöne Städte... Es wird immer trauriger: Abgerissen 1970!! http://www.bildindex.de/bilder/MI05572f08b.jpg Hier ist übrigens der alte Kaufhof: http://www.bildindex.de/bilder/MI05573b04b.jpg Aber nichtsdestotrotz wird es Zeit all die Bausünden auszumerzen, und wenn dies noch 100 Jahre dauert... lifestyle032 July 17th, 2008, 10:49 PM Ich habe vor einigen Wochen übrigens mal eine Mail an das Maritim Grand Hotel geschrieben: Sehr geehrte Damen und Herren, dies ist eine Anfrage die sie sicherlich nicht alle Tage bekommen. Und zwar würde es mich interessieren, wie die Hotelleitung das "Standing" des Maritim Grand Hotels in Hannover einschätzt, und zwar im Besonderen in Hinblick auf das äußere Erscheinungsbild! Gibt es Pläne, die Attraktivität des Standortes gegenüber des Neuen Rathauses zu nutzen und durch eine Aufwertung der Außenfassade eine noch höhere Reputation zu bekommen? Mit freundlichen Grüßen, _____________________________________ Wie erwartet habe ich keine Antwort erhalten :nuts: devilsadvocate July 17th, 2008, 11:11 PM Habs heute auch noch mal probiert: "Sehr geehrte Damen und Herren, ich betreue eine Reisegruppe, die in ganz Deutschland Fahrten mit ca. 30-40 Teilnehmern veranstaltet. Das kommende Jahr steht Hannover auf dem Reiseplan und ich würde die Gäste gerne in Ihrem Hotel unterbringen, da es einen grandiosen Blick auf das Rathaus gewährt. Ich möchte den Gästen jedoch nicht den jetzigen Anblick zumuten, den das Hotel von sich gibt. Gibt es von Ihrer Seite aus Bemühungen eine optische Kur durchzuführen? Die Buchung und auch die gesamte Hannover-Fahrt würde ich von einer Renovierung abhängig machen, wenn Sie mir bestätigen könnten, dass eine Renovierung in diesem oder nächsten Jahr bevorsteht?! Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen" Na mal gucken :-) nitri July 17th, 2008, 11:12 PM :) Leine1977 July 18th, 2008, 09:47 AM ^^ Geilo! Die nächsten Bausünden müssen fallen! Kröpcke-Center Maritim-Hotel Kaufhof I+II C&A Hauptpost (Nikolaifriedhof) ... devilsadvocate July 18th, 2008, 11:12 AM Geht doch, aber muss man zunächst wohl leider abwarten... "Sehr geehrter Herr Hoffmeyer, vielen Dank für Ihre E-Mail. Unser Haus wurde im Gegensatz zu neuen, modernen Hotels in einer anderen Zeit gebaut und kann einem Vergeich mit diesen nicht standhalten. Wenn Sie unser Haus in den letzten Jahren frequentiert haben, dann haben Sie sicherlich auch festgestellt, dass es Bereiche gibt, die bereits einer Renovierung unterzogen wurden. Leider sind davon noch nicht alle Gasträume und alle Hotelzimmer betroffen. Weitere Renovierungsarbeiten sind in der Planung, die sukzessive durchgeführt werden. Hierzu zählt auch die Außenfassade. Leider können wir Ihnen jedoch keine konkrete Zeit angeben, wann mit den Arbeiten begonnen wird. Wir sind uns bewusst, dass die von Ihnen angemerkte Gegebenheit zu Kritik führt, dennoch lieben unsere Hausgäste den besonderen Charme des Hauses und loben die Qualität der Mitarbeiter, insbesondere den guten Service. Sehr geehrter Herr Hoffmeyer, wir würden uns sehr freuen, Sie und Ihre Reisegruppe in unserem Hause begrüßen zu können und versichern Ihnen schon heute, dass wir alle unsere Anstrengungen daran setzen, um Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit freundlichen Grüßen Oliver Risse Direktor " Leine1977 July 18th, 2008, 11:27 AM Dashört sich aber leider nicht nach Abriss an. Anstreichen alleine reicht nicht.:( devilsadvocate July 18th, 2008, 11:30 AM Nee, also ein Abriss ist hier nicht rauszulesen ;) Aber wenns ne schicke fAssade bekommt,d ann finde ich diesen mächtrigen Baukörper auch nicht so schlecht. nitri July 18th, 2008, 11:37 AM Auch wenn besagtes Hotel an dieser exponierten Stelle mehr Schandfleck als alles andere ist, so muss man fairerweise sagen, dass es überall in Deutschland potthässliche Maritim-Hotelbauten zu "bestaunen" gibt. Scheint, als hätte Maritim in einer Zeit expandiert, als man für bauliche Ästhetik nicht viel übrig hatte. Jetzt wäre es ein erheblicher finanzieller Aufwand, wollte man für all diese Bausünden büßen. Bitter nötig wäre es dennoch. Als Gast, der den guten Service und das freundliche Personal noch nicht erlebt hat, fühlt man sich nicht gerade angezogen von dieser Bunkerbauweise und sieht eventuell auch nicht ein, relativ viel Geld für relativ viel Hässlichkeit zu bezahlen. Immerhin lobenswert, dass man so schnell und selbstkritisch geantwortet hat und eine Fassadenrenovierung zumindest in Aussicht stellt, wobei Bauphasen natürlich auch immer Umsatzeinbußen bedeuten können. Es sollte einfach mehr Reiseveranstalter wie Herrn Hoffmeyer geben, die eine Buchung vom äußeren Erscheinungsbild eines Hotels abhängig machen. :) Leine1977 July 18th, 2008, 11:39 AM Na ja, da muss aber sehr viel an dem Baukörper passieren. Man könnte die Mächtigkeit herausstellen, wenn man die Fassade im Zuckerbäckerstil der stalinistischen Zeit konzipiert.:) Das könnteich mir gut vorstellen. Lockt vielleicht ein paar Oligarchen an.:lol: Daneben wünsche ich mir einen Abriss des VHS-Gebäudes und die Freilegung der Stadtmauerreste und des Borgentrickturmes. lifestyle032 July 18th, 2008, 12:14 PM Hmm, was war an meiner Anfrage falsch? Wahrscheinlich haben sie kein Geschäft gewittert :) Jetzt müssen sie sich aber auch ankündigen, Herr Hoffmeyer! :lol: Ne, also, wenn dort Fassadentechnisch etwas passieren sollte wäre ich schon zufrieden. gstolze July 18th, 2008, 06:25 PM Als das Hotel gebaut wurde, war es noch ein Intercontinental. Es wurde erst vor etwa 15 Jahren von Maritim übernommen. Wenn man wenigsten eine Sandsteinfassade anbringen würde wäre schon viel gewonnen. Dennoch finde ich nach wie vor die Idee reizvoll, gegenüber, neben dem Rathaus auf der Grünfläche zur Nord-LB einen Baublock zu erstellen, in dem dann ein neues Maritimhotel und eventuell noch Wohnungen und Geschäfte/Gastronomie unterbringt. Damit würden der Trammplatz und der Friedrichswall städtebaulich besser definiert sein, man hätte ein tolles, neues Hotel und der Block vom alten Hotel könnte zusammen mit der VHS, dem Köbelinger Markt und dem Ordnungsamt komplett zu einem neuen Viertel mit Wohnungen, Kultur usw. entwickelt werden. Leine1977 July 18th, 2008, 06:38 PM @gstolze: aber nur, wenn das auch ein sehr schönes Gebäude wird, ja? gstolze July 18th, 2008, 06:51 PM @gstolze: aber nur, wenn das auch ein sehr schönes Gebäude wird, ja? Na logo. Eine schöne Sandsteinfassade mit Kupferdach und im Erdgeschoss Arkaden. devilsadvocate July 18th, 2008, 06:59 PM "Dennoch finde ich nach wie vor die Idee reizvoll, gegenüber, neben dem Rathaus auf der Grünfläche zur Nord-LB einen Baublock zu erstellen, in dem dann ein neues Maritimhotel und eventuell noch Wohnungen und Geschäfte/Gastronomie unterbringt." War das schon iregdnwie schon Thema gewesen oder eine reine Fantasie? gstolze July 18th, 2008, 08:39 PM "Dennoch finde ich nach wie vor die Idee reizvoll, gegenüber, neben dem Rathaus auf der Grünfläche zur Nord-LB einen Baublock zu erstellen, in dem dann ein neues Maritimhotel und eventuell noch Wohnungen und Geschäfte/Gastronomie unterbringt." War das schon iregdnwie schon Thema gewesen oder eine reine Fantasie? Reine Fantasie. Ich hatte die Idee vor einiger Zeit schonmal eingeworfen. Da kommt der Stadtplaner in mir immer Mal wieder durch. devilsadvocate July 21st, 2008, 11:05 PM Nur mal was zum LAchen: Die LEute haben damals geschmackstechnisch echt einen an der Waffel gehabt: Man beachte den "Aufreißer" ind er Bildmitte :nuts::lol::colgate::rofl::laugh::tongue4::hahaha::weird::clown::scouserd::hammer::crazy2: http://www.lord-manhammer.de/Sturmfest/Spn5.jpg Leine1977 July 22nd, 2008, 08:34 PM So, im DAF gab es ja eine abwertende Haltung zu Hannover (Orbiter berichtete). Das haben wir nun diskutiert - es bezog sich mehr auf die langweiligen Shopping-Center im Hintergrund. Dabei gab es folgendes Vorbildbeispiel eines Architekturbüros, die eine Haltung einnehmen, wie es die wenigsten Architekten haben http://www.weiseundtreuner.de/: http://img206.imageshack.us/img206/6528/startimgtt9.jpg Die Architekten schreiben folgende Philosphie auf ihrer HP: Seit langer Zeit scheint hierzulande festzustehen, wie moderne, zeitgemäße Häuser auszusehen haben. So sollten sie kubische Formen haben, von überflüssigem Schmuck befreit sein und möglichst kein steiles Dach haben. Endlose Glasfassaden sollen die Verschiedenheit von Innen und Außen aufheben. Allein das programmatische Weiß oder Grau sind erwünschte und erlaubte „Farben“. Die menschliche Wahrnehmung läßt sich offensichtlich in fast jedes noch so strenge Korsett pressen? Es ist nicht verwunderlich, dass gerade in unserer von visuellen und medialen Reizen überfluteten Zeit, die Ästhetik auf Reduktion setzt. Doch trotz aller intellektuellen und ästhetischen Denkverbote ist die Sehnsucht nach traditioneller Architektur bei vielen Menschen vorhanden und gegenwärtig. Angesichts der fatalen Entwicklung im Städtebau seit der Moderne, die die gesichtslos monotone Stadt mit all den mittlerweile zu Tage getretenen sozialen Problemen begünstigt hat, ist es schon legitim über Alternativen nachzudenken. Warum sollen eigentlich die Prinzipien, die jahrhundertelang unseren Städten und ihrer Architektur zu Charakter und Vollkommenheit verholfen haben, nicht belebt und weiterentwickelt werden? Zum Beispiel die bewährten Prinzipien der Anpassung der Architektur an topographische und klimatische Gegebenheiten, regionale handwerkliche Überlieferungen, die Verwendung traditioneller guter Baumaterialien des Ortes oder die Kleinteiligkeit eines gewachsenen Katasters. Die überbelastete Biosphäre mit immer knapper werdenden Ressourcen verlangt die Beachtung solch elementarer Grundsätze schon aus ökologischem Blickwinkel. Architektur, früher als Baukunst bezeichnet, war in ihrem Streben nach Harmonie und Vollkommenheit nicht ohne handwerkliches Können und künstlerische Intuitionen möglich. Gute Architektur lebte immer durch die gereiften künstlerischen Formen. Warum sprechen alte Städte noch heute zu uns in verständlicher Sprache? Jede Form trägt etwas. Form ist immer Sprache. Formlos ist sprachlos. Seit nunmehr 15 Jahren bemühen wir uns, gute Bautraditionen wieder aufzugreifen und in einem organischen Sinne weiterzuentwickeln. Neubauten und Wiederaufbau von schönen alten Häusern halten sich die Waage. Die Objekte, insbesondere die modernen, finde ich wirklich mal einzigartig gelungen und doch klassisch. So schön kann doch moderne Architektur sein. Leine1977 July 22nd, 2008, 08:43 PM Es wird immer trauriger: Abgerissen 1970!! http://www.bildindex.de/bilder/MI05572f08b.jpg ^^ Diese Ansicht habe ich schon lange gesucht. Das Gebäude war leicht kriegsbeschädigt und wurde um ein Stockwerk noch aufgestockt. Völlig unverständlich warum es abgerissen worden ist. Mit der AOK war wohl die Art des Bürobaus in den 70ern sehr modern. Ich nehme mal an, dass aber das jetzige VGH-Gebäude, wie auch die AOK, nicht mehr lange überleben wird. Die Energiekosten dürften sehr hoch sein. Das riecht doch nach Baustelle :-) (Man darf froh sein, dass das imposante Ständehaus daneben noch steht). Luoen July 22nd, 2008, 09:33 PM Das Portfolio dieses Büros ist wirklich sehr interessant, manche Sachen gehen aber auch übers Ziel hinaus. Was haltet ihr denn in diesem Zusammenhang von dem neuen Mendini-Bau in der Langen Laube? Hebt sich doch auf jeden Fall von dem zitierten Einheitsbrei ab (zumindest was die Farbwahl angeht). Ich finde ihn ganz gelungen, leider versteckt er sich etwas in der Langen Laube und wird wenig wahrgenommen. Señor Templar July 22nd, 2008, 10:26 PM den medini-bau finde ich ebenfalls sehr gelungen,genauso wie den gehry tower in unmittelbarer Nachbarschaft(gerade im vergleich zu projeckten der ece oder centrum).hoffentlich kommte der bau nach der aufwertung er langen laube besser zur Geltung... apropos bausünden: was auch schnellstens verschwinden müßte, ist der Bürobau der DB in der Joachimsstraße. das könnte eine wirklich schöne,gediegene Straße(ernst august carree,joachimszentrum...) sein,würde nicht dieser betonklotz dort stehen. anstatt richtig zu investieren, hat man vor ein zwei jahren rote streifen angebracht,quasi deutsches bahn rot...sehr geschmackvoll:nuts: devilsadvocate July 22nd, 2008, 10:32 PM Vor eion paar Jahren wäre es ja fast soweit gewesen, dass das DB Gebäude abgebrannt wäre. Leider war der Schaden nur gering. Denke aber auch, dass so langsam aber sicher die ganzen Bausünden verschwinden, weil SAnierungen meist zu teuer wären. Die modenern Neubauten, wie zb. vgh, vhv usw. sind echt super! Leine1977 July 23rd, 2008, 09:10 AM Tut mir leid, dem Medini-Bau kann ich garnichts abgewinnen. Ich hatte schon mal weiter oben geschrieben, dass ich viele kenne, die dachten, das Gebäude befände sich noch im Bau und sei mit einer Plastikplane geschützt - dabei war es schon die fertige Fassade. Ich finde es sieht eher nach einem 70er-Jahre Plastik-billig-Ding aus. Die Lange Laube ist aber sowieso nachhaltig zerstört, der alte Glanz verschwunden. Ein Traum wäre es da, wenn die ersten beiden häßlichen Nachkriegsbauten abgerissen würden und das Haus der Väter rekonstruiert werden würde - das wäre dann das erste Haus, dass 2x neu gebaut werden würde. Das Traditionslokal Max Walloschke würde sich da auch sehr gut drin machen. nitri July 23rd, 2008, 03:34 PM gesehen auf HAZ.de: Nordstadt: Gebührenwelle rollt auf Anwohner zu http://i35.tinypic.com/1znvgqx.jpg 20 Jahre sind eine lange Zeit, und manch ein Wohnungseigentümer in der Nordstadt wird vielleicht vergessen haben, was jetzt auf ihn zukommt. Rund 2500 Gebührenbescheide wird die Stadt in den kommenden Wochen an Eigentümer verschicken, deren Grundstück im ehemaligen Sanierungsgebiet Nordstadt liegt. Sie müssen sogenannte Ausgleichsbeträge zahlen, weil der Wert ihrer Grundstücke durch die Verschönerungen im Stadtteil gesteigert wurde. 65 Millionen Euro aus Mitteln der Stadt, des Landes und des Bundes sind seit 1984 in die Nordstadt geflossen. „Alle Grundstückseigentümer sind damals informiert worden, dass diese einmaligen Beträge nach dem Ende der Sanierung anfallen“, sagt Detlev Schmidt-Lamontain, ehemaliger Leiter der Sanierungskommission. Für jedes Grundstück im Sanierungsgebiet ist vor 20 Jahren im Grundbuch ein sogenannter Sanierungsvermerk eingetragen worden. „Der gegenwärtige Eigentümer muss jetzt zahlen, auch wenn sich die Eigentumsverhältnisse zwischenzeitlich geändert haben“, sagt Michael Tertilt, zu Sanierungszeiten Anwaltsplaner in der Nordstadt. So sei auch in anderen Sanierungsgebieten verfahren worden, etwa in Linden-Süd und in Linden-Nord. Die Höhe der Beträge wird unterschiedlich ausfallen. Je nach Höhe der Aufwertung des Grundstücks schwankt die Gebühr pro Quadratmeter zwischen sechs und zwölf Euro. Die Bewertung, die städtische Gutachter vornehmen, orientiert sich an verschiedenen Kriterien. Zum einen wird geschaut, ob die Straße vor dem jeweiligen Grundstück erneuert oder verschönert wurde. Zum anderen wird darauf geachtet, ob sich das sogenannte Wohnumfeld verbessert hat, beispielsweise neue Spielplätze oder Grünanlagen in der Nachbarschaft angelegt wurden. Jedem Gebührenbescheid legt die Stadt einen Bewertungsbogen bei, der die Höhe der jeweiligen Summe plausibel machen soll. Etwa sieben bis zehn Prozent der gesamten Sanierungsgelder, die in die Nordstadt geflossen sind, will man über die Ausgleichsbeträge zurückbekommen. Davon bleibt der Stadt lediglich ein Drittel; den Rest teilen sich Land und Bund. Dass die Eigentümer ihre Beiträge auf die Mieter umlegen, erwartet Anwaltsplaner Tertilt nicht. „Auf dem Wohnungsmarkt in der Nordstadt ist eine Mieterhöhung aufgrund einer einmaligen Gebührenzahlung derzeit nicht durchsetzbar“, meint Tertilt. Wegen vieler Leerstände seien die Eigentümer zu Mieterfreundlichkeit gezwungen. Viele Nordstädter haben ihren Sanierungs-Obolus bereits entrichtet. Das Gebiet südlich der Linie Kopernikusstraße, Lutherkirche und Hahnenstraße ist bereits vor vier Jahren fertiggestellt worden, sodass die Stadt die Ausgleichsbeträge hier schon Ende 2004 erhoben hat. „Der Durchschnittsbetrag lag bislang bei sieben Euro pro Quadratmeter“, sagt Dieter Sagolla, Pressesprecher der Stadt. Die Gebühren für den nördlichen Teil des Sanierungsgebiets, die jetzt für die rund 2500 Eigentümer anfallen, seien jedoch höher, weil hier umfangreicher saniert wurde. Dass durchaus mehr als ein paar Hundert Euro auf den Besitzer einer Eigentumswohnung zukommen können, hat der ehemalige Leiter der Sanierungskommission am eigenen Leib erfahren. Schmidt-Lamontain wohnt in der Straße Im Moore. Das Haus ist mit einem Ausgleichsbetrag von 10.000 Euro veranschlagt worden. „Das ist sehr hoch und sicher nicht repräsentativ“, sagt Schmidt-Lamontain. Die meisten Mehrfamilienhäuser im Sanierungsgebiet könnten mit Zahlungsbescheiden zwischen 3500 und 4000 Euro rechnen. Die hohe Summe Im Moore komme seiner Ansicht nach deshalb zustande, weil die Straße verkehrsberuhigt wurde und viele Bäume gepflanzt worden sind. Doch gerade in der Straße Im Moore gibt es neuen Sanierungsbedarf. Die Fahrbahn ist rissig, an vielen Stellen ist der Asphalt aufgeplatzt, sodass das Kopfsteinpflaster darunter zum Vorschein kommt. -------------------------- Dass die Eigentümer ihre Beiträge auf die Mieter umlegen, erwartet Anwaltsplaner Tertilt nicht Das hoffe ich... Leine1977 July 23rd, 2008, 06:56 PM ^^ Von oben betrachtet sieht die Nordstadt malerisch schön aus. Wenn man bedenkt, dass vor Jahren einmal dieses Gebiet komplett abgerissen werden sollte... devilsadvocate July 23rd, 2008, 07:20 PM Und was hatten die Herren Stadtplaner hier vor? Eine Autobahn oder einen Parkplatz? Leine1977 July 23rd, 2008, 09:51 PM In dem Aufsatz "Rudolf Hillebrecht und der autogerechte Wiederaufbau Hannovers nach 1945" von P. Zalewski heißt es: "... dass die Stadt am Anfang der 1960er Jahre entsprechendes Gutachten zur Verbesserung der Lage in Auftrag gegeben hat. Glücklicherweise beschränkte sich die Umsetzung dieses Gutachtens (Prof. Wehner, TU Berlin), das einen Massenabriss ganzer Häuserblöcke in der Süd-, Ost- und Nordstadt empfahl, nur auf den Bau der Hochstrassen am Raschplatz und am Aegidientor (mittlerweile abgebaut)." sprich: es sollte nicht nur bei einem City-Ring bleiben. nitri July 24th, 2008, 01:02 PM gesehen auf HAZ.de: Zur Probe: Alle Schilder und Ampel in einem Stadtteil weg Nach Hamburg erwägt jetzt Hannover, alle Ampeln und Verkehrsschilder in einem Stadtteil probeweise abzuschaffen. „Wir müssen allerdings sehr genau überlegen, welche Straßen und Plätze sich als Pilotfeld eignen“, so Stadtsprecher Dieter Sagolla. Ende Juni hatte Bohmte bei Osnabrück als erste deutsche Gemeinde alle Schilder und Ampeln abmontiert. Beim „Shared Space“-Projekt gilt allein die Regel „rechts vor links“, vertraut wird auf die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Der hannoversche CDU-Ratsherr Dieter Küßner hatte in der „Bild“-Zeitung angekündigt, die CDU wolle nach der Sommerpause im Bauausschuss einen entsprechenden Antrag einbringen. „Mit Sicherheit eignen sich die Hauptverkehrsstraßen nicht für das Projekt“, erklärte Sagolla. Im übrigen habe die Verwaltung bereits in der Vergangenheit mehrfach den Schilderwald der Landeshauptstadt gelichtet. Zuletzt wurden 130 Schilder an großen Straßen abgebaut, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Hintergrund: „Zu viele Schilder verwirren die Autofahrer.“ Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (CDU) will von 2009 an auf 22 überflüssige Verkehrszeichen verzichten. Der ADAC geht von etwa 650 Verkehrszeichen und 20 Millionen Verkehrsschildern entlang deutscher Straßen und Autobahnen aus. devilsadvocate July 24th, 2008, 04:10 PM Also wenn das in der Südstadt erprobt wird, gibts massenweise Tote! Soviel kann ich vorhersagen! ;) Leine1977 July 24th, 2008, 08:56 PM Es hat mich ja schon immer mal interessiert: das berüchtigte Klingenthal-Areal, welches 2004 abgerissen worden ist (18-Stockwerke-Bunker). Am rechten Bildrand muss es gestanden haben. Mittlerweile dürften die Einfamilienhäuser fertig sein. Schade, dass man nicht die restlichen Komplexe abgerissen hat. http://img141.imageshack.us/img141/7609/bild4qj0.jpg Hier eine gute Fotogalerie vom Abriss: http://www.vahrenheide.de/infos/info6.htm Vahrenheide-Ost ist ja seit Jahren Sanierungsgebiet - ein Stadtteil, den ich kaum kenne. Dank SearchMaps konnte ich nun mal rüberfliegen. Der Anblick ist erschreckend. Hannover hat hier ein ganz anderes Gesicht. Endlose Zeilenbebauung aus den 60ern, alle gleich ausgerichtet, kein Stadtteilzentrum, keine Strukturen, kilometerlange Straßen (Das Bild ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt). Die Sanierungszeitungen, die die Stadt rausgibt, lesen sich allerdings sehr gut. Hannover tut da ja schon eine Menge. nitri July 25th, 2008, 11:52 AM gesehen auf Hannover.de: Umsatzrekord bei Büroflächen Der regionale Immobilienmarkt boomt Neuer Rekord: In der Region Hannover wurden im ersten Halbjahr 2008 mit 85.000 Quadratmetern rund 9 Prozent mehr Bürofläche umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. „Wir haben damit unseren Spitzenwert vom Vorjahr noch getoppt, während andere Standorte zum Teil erhebliche Einbrüche erlitten haben“, freute sich Dr. Georg Martensen, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover. Durch den hohen Flächenumsatz ist der Leerstand auf 4,9 Prozent gesunken und die Spitzenmiete in der City auf den Quadratmeterpreis von 12,50 Euro gestiegen. Einen entscheidenden Beitrag zu diesem Boom auf dem Büromarkt haben Großnutzer wie die AOK (10.000 qm), HDI Gerling (6.700 qm), DAK (4.200 qm), Gasunie Germany (3.900 qm) oder die Polizeiinspektion West (3.700 qm) geleistet. Für das Gesamtjahr 2008 wird ein Volumen von mindestens 140.000 Quadratmetern erwartet. „Im vergangenen Jahr sprachen wir schon von einem Allzeithoch, was den Büroflächenumsatz anbetrifft, wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Rekordniveau halten werden“, sagte Martensen. Weiterhin viel Bewegung auch bei den Logistikimmobilien : Hier wurde bis Ende Juni 2008 ein Flächenumsatz von 125.000 Quadratmetern erreicht, darunter etwa 100.000 qm Vermietungen. „Wir schließen damit auch in diesem wichtigen Wirtschaftssektor an die sehr positive Entwicklung des Vorjahres an“, bilanzierte Martensen. Der weiterhin hohe Flächenumsatz ist auf den steigenden Anteil großflächiger Projektentwicklungen, etwa im Airport Business Park (Langenhagen) oder im Güterverkehrszentrum Lehrte, mit entsprechenden Vermietungen, zurückzuführen. Da weiterhin eine hohe Nachfrage nach Logistikflächen besteht, dürfte auch in diesem Marktsegment im zweiten Halbjahr 2008 mindestens der Flächenumsatz der ersten Jahreshälfte erreicht werden. Für Martensen ist dies „eine eindrucksvolle Bestätigung der eingeschlagenen Strategie, die Position der Region Hannover im Standortwettbewerb durch eine klare Markt- und Kundenorientierung auszubauen.“ nitri July 27th, 2008, 01:28 PM gesehen auf FD-RegionHannover.de: Tourismusregion Hannover im Aufwind Überdurchschnittlich positive Übernachtungszahlen im Gebiet des Tourismus Region Hannover e.V. Hannover – Weit überdurchschnittliche Zuwächse bei den Übernachtungen im Reisegebiet Hannover-Hildesheim: Ein dickes Plus von 11,8% im ersten Tertial dieses Jahres zählte das Tourismusbarometer Niedersachsen, das der Sparkassenverband Niedersachsen alle vier Monate herausgibt. Damit ist der Raum Hannover-Hildesheim noch erfolgreicher als der Stadtstaat Bremen, der mit einem Zuwachs von 9,3% den Vergleich der Bundesländer anführt. In Niedersachsen stieg die Zahl der Übernachtungen um 2,7%, der Bundesdurchschnitt liegt bei einem Plus von 3,2%. Die positive Entwicklung bewertet Wirtschaftsdezernent Dr. Hans-Georg Martensen von der Region Hannover als Erfolg. „Damit ist es uns gelungen, den Übernachtungstourismus für die Region weit stärker zu steigern, als dies die meisten Urlaubsregionen Niedersachsens geschafft haben“, sagte der Dezernent und Vorsitzende des Vereins Tourismus Region Hannover. Mit einem Zuwachs von rund 120.000 Übernachtungen gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr entfällt über die Hälfte (54%) der Gesamtzunahme in Niedersachsen auf Hannover-Hildesheim. Neueste Zahlen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen bestätigen den positiven Trend: Mit im Schnitt 10% mehr gebuchten Übernachtungen in den ersten fünf Monaten des Jahres liegt das Reisegebiet Hannover-Hildesheim deutlich über dem Landesdurchschnitt (plus 6%). Auch für Mai 2008 weist die Statistik ein Übernachtungsplus von 8,7% für die Region aus. Die Ursache für das gute Ergebnis sieht Dr. Hans-Georg Martensen in der konsequenten Umsetzung der neuen Marketing-Strategie: „Wir setzen auf die richtigen Themen und sind mit unserem Masterplan erfolgreich im regionalen Tourismus aufgestellt.“ Schwerpunkt dieser Strategie ist die Konzentration auf insgesamt sieben Themen – Erlebniswelten, Museumslandschaft, Naturerlebnisse, Wassererlebniswelten, Stadtkultur, Gärten & Parks sowie Burgen, Schlösser & Fachwerk –, die nun Zug um Zug operativ vermarktet werden. Ursprüngliches Ziel der veränderten Strategie war ein jährliches Übernachtungs-Wachstum von 5%. „Ich bin zuversichtlich, dass wir zum Jahresende diese Marke nun deutlich übertreffen werden“, sagte Dr. Martensen. Zurzeit bereitet die Tourismus Region Hannover e.V. ein neues Hotelverzeichnis vor, das neben der Region Hannover auch umliegende touristische Ziele wie Hildesheim, Celle und Teile der Landkreise Hameln-Pyrmont und Nienburg umfasst. [...] devilsadvocate July 27th, 2008, 04:41 PM Das mit den Büros und Logistik-Unternehmen hört sich doch super an! Von einer "Eintagsfliege" kann also nicht die rEde sein! nitri July 30th, 2008, 10:53 AM gesehen auf FD-RegionHannover.de: Neuorganisation der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg kommt voran Die Neuorganisation der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg kommt. Am 23. Juli 2008 fand in der Aula der Georg-*August-*Universität Göttingen die Gründungsversammlung des Vereins ”Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg” statt. Der Verein wird sich als Gesellschafter an der künftigen Metropolregion GmbH beteiligen. Bereits Ende Juni hatten 40 Kommunen den gleichen Schritt wie die zwölf Hochschulen und Fachhochschulen vollzogen. Weiterhin ist eine Beteiligung von Unternehmen und dem Land Niedersachsen an der neuen GmbH vorgesehen. Mit dieser Organisationsform wird der zentralniedersächsische Raum eine der am besten aufgestellten Metropolregionen in Deutschland. Auf der Gründungsversammlung wurden der Vizepräsident der Georg-August-*Universität Göttingen, Dipl.*Kfm. Markus Hoppe, zum Vorsitzenden des Vereins und Prof. Dr.*Ing. Werner Andres (Präsident der FH Hannover) und Prof. Dr.*Ing. Jürgen Hesselbach (Präsident der TU Braunschweig) zu seinen Stellvertretern gewählt. Die Metropolregion soll die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken. Der Vereinsvorsitzende Markus Hoppe wies bei der Gründungsversammlung auf die große Bedeutung der Wissenschaft in diesem Kontext hin. ”An den Hochschulen und Fachhochschulen im Gebiet der Metropolregion studieren derzeit rund 93.000 Menschen”, sagte Hoppe und verband mit der Gründung der GmbH die Hoffnung, dass ”die neu organisierte Metropolregion eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Wissenschaftslandschaft spielen werde. Die Metropolregion bietet außerdem eine wichtige Plattform für die Hochschulen, um den Technologietransfer mit den Unternehmen zu intensivieren”, so Hoppe weiter. Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg ist eine von 11 deutschen Regionen, die als Metropolregion von europäischer Bedeutung im Jahr 2005 vom Bund ausgewiesen wurde. Die Metropolregion umfasst den zentralniedersächsischen Raum mit einer Einwohnerzahl von ca. 3,9 Mio. und einer Fläche von 18.600 Quadratkilometer. Die seit 2005 existierende lose Kooperationsform soll im Laufe des Jahre 2008 durch die Gründung einer GmbH abgelöst werden. An diesem Zusammenschluss sollen sich neben Kommunen und Hochschulen auch Wirtschaftsunternehmen und das Land Niedersachsen beteiligen. Gründungsmitglieder des Vereins ”Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg” sind: Georg-*August-*Universität Göttingen, Universitätsmedizin Göttingen, Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig, Technische Universität Carolo-*Wilhelmina zu Braunschweig, Norddeutsche Fachhochschule für Rechtspflege Hildesheim, Universität Hildesheim, HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen Leibniz Universität Hannover, Fachhochschule Hannover, Medizinische Hochschule Hannover, Tierärztliche Hochschule Hannover. nitri July 30th, 2008, 11:16 AM gesehen auf HAZ.de: Verkehrsministerium lässt Segway-Roller in Niedersachsen zu http://i35.tinypic.com/21d4dus.jpg Bislang war das eigentümliche Gefährt in Hannover nur auf ausgewählten Veranstaltungen zu sehen: Künftig könnte das Fahrzeug, das sich mit Hilfe von Elektromotoren, Sensoren und Computerchips fortbewegt und ausbalanciert, häufiger anzutreffen sein. Auf der IdeenExpo im Oktober 2007 rollte Moderator Ranga Yogeshwar mit einem sogenannten Segway auf die Bühne, beim autofreien Sonntag im Mai schnurrte Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff damit durch die Straßen. Jetzt hat das Verkehrsministerium Segways in Niedersachsen freigegeben – und darauf hat Fabian Sippel nur gewartet. Der 40-Jährige leitet den Hannover-Vertrieb für Segways und hat der Stadt bereits ein Konzept für einen Verleih der Fahrzeuge am Maschsee vorgelegt. Außerdem will seine Agentur Stadtführungen mit dem Segway anbieten – zum Beispiel auf dem Roten Faden. Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff, der mit dem Segway am autofreien Sonntag sichtlich Spaß hatte, begrüßt das Konzept und wünscht viel Erfolg. „In Hamburg und Berlin wird das bereits gemacht“, sagt Sippel. In Berlin übrigens ohne Zulassung, die Hauptstädter sehen so etwas nicht so eng. Der Niedersachse benötigt nun für seinen Segway eine TÜV-Abnahme, eine Betriebserlaubnis der Zulassungsstelle und ein Versicherungskennzeichen. Kosten: rund 250 Euro. Das Verkehrsministerium in Hannover sieht den Segway wie eine Mischung aus Fahrrad und Mofa und hat die Zulassungsbestimmungen für den bis zu 20 km/h schnellen Roller „kreativ zusammengestellt“, sagt Ministeriumssprecher Christian Budde. Beleuchtet müsse er sein, der Segway, aber Helmpflicht bestehe nicht, sagt Budde. „Die ist nur für motorisierte Zweiräder bindend, die schneller fahren als 20 km/h.“ Das Fahren auf Fußwegen ist laut Erlass verboten, einen Segway fährt man auf dem Fahrradweg. Als der US-amerikanische Erfinder Dean Kamen im Dezember 2001 der Öffentlichkeit den ersten Segway präsentierte (er nannte ihn Ginger), verkündete er vollmundig, nun werde sich die Mobilität der Menschheit revolutionieren. Dass die Revolution bislang ausgeblieben ist, dürfte vor allem am Preis der Technologie liegen: Ein Segway kostet rund 7000 Euro. Mit voll geladenem Akku fährt ein Segway rund 40 Kilometer weit. In Deutschland seien bislang rund tausend Exemplare verkauft worden, sagt Sippel, Chef des Hannover-Vertriebs. „Aber als Leasingfahrzeug für Firmen ist der Segway sehr gefragt. Denn erstens macht er einen Riesenspaß und zweitens zieht er sehr viel Aufmerksamkeit auf sich.“ Gefährlich im Straßenverkehr sei daher nicht das Fahren mit dem Segway, sondern eher das Fahren daneben, sagt Sippel: „Ich habe immer Angst, dass mir andere so lange hinterherschauen, bis sie irgendetwas rammen.“ Leine1977 August 1st, 2008, 06:59 PM Also ich habs mal wieder getan - einen Leserbrief an die HAZ bezüglich einer Sache, die ich nicht so recht verstehe: --- Betreff: Ihr Artikel vom 26.07.08: 1,8 Tage Urlaub in Hannover (Lokalteil) Sehr geehrte Damen und Herren, Ihren Artikel vom letzten Wochenende fand ich sehr interessant, insbesondere die Aussage von Herrn Nolte (Hannover Tourismus GmbH), Hannover fehle es an alter Architektur. Nun weiß ich nach mehreren Briefwechseln mit der Stadtverwaltung, dass die Stadt zwar historische Projekte aus ideologischen Gründen ablehnen möchte (Renaturierung der Leineinsel, Rekonstruktionen,...). Dennoch gibt es noch viele Punkte, wo Hannover sich noch besser präsentieren könnte. Zum Beispiel gibt es im VHS-Gebäude doch einen Stadtmauerrest mit dem Borgentrickturm, den kaum einer kennt. Warum legt man diesen nicht jetzt, wo das Gebäude marode ist, einfach frei? Zudem kann man hier doch die schöne Geschichte von dem Bürger Cord Borgentrick erzählen, der einen Braunschweiger Angriff vereitelt hat - sowas hört man doch gerne in Hannover. Aber nein, wie das Kestner-Museum umbaut man einfach historische Schönheiten mit Nachkriegsarchitektur. --- Es handelt sich dabei um dieses Ding: http://img142.imageshack.us/img142/8048/mi05539f05bnr5.jpg In unmittelbarer Nachbarschaft stand übrigens ein weiterer Turm, der den Krieg heil überstanden hatte - er wurde zugunsten des Maritim-Hotels allerdings abgerissen: http://img363.imageshack.us/img363/6577/mi05540a12bwe2.jpg ... das mit dem "ideologischen Gründen" konnte ich mir einfach nicht verkneifen - stimmt ja aber auch. devilsadvocate August 1st, 2008, 07:06 PM Ein tolles Stück hannoversche Geschichte, was dort plattgemacht wurde. Unglaublich, wie damals mit solch tollen SAchen umgegangen wurde. Leine1977 August 1st, 2008, 07:14 PM Ja, ja. Aber im Ernst, der eine Turm ist ja noch. Warum muss der in diesem häßlichen Gebäude stehen? Wer macht denn bloß sowas. An die SPD-Ratsfraktion habe auch mal per E-Mail geschrieben. lifestyle032 August 1st, 2008, 07:17 PM In unmittelbarer Nachbarschaft stand übrigens ein weiterer Turm, der den Krieg heil überstanden hatte - er wurde zugunsten des Maritim-Hotels allerdings abgerissen: O M G!! :ohno: Von dieser Tragödie habe ich ja noch gar nicht gewusst! Das Maritim-Hotel besticht allerdings durch seine architektonische Klasse und rechtfertigt den Abriss zu 100% :| Leine1977 August 1st, 2008, 07:24 PM Also ich vermute mal, dass das Maritim - eigentlich ja das Interconti - der Abrissgrund war. Mir ist jedenfalls keine Vorgängerbau bekannt. Auf anderen Bildern sieht man, dass in der Nachkriegszeit der Turm da ganz alleine rumsteht. lifestyle032 August 1st, 2008, 07:32 PM Ich kann es mir jedenfalls gut vorstellen... Also ich habs mal wieder getan - einen Leserbrief an die HAZ bezüglich einer Sache, die ich nicht so recht verstehe: --- Betreff: Ihr Artikel vom 26.07.08: 1,8 Tage Urlaub in Hannover (Lokalteil) Kannst du noch auf diesen Artikel zugreifen? Leine1977 August 1st, 2008, 07:44 PM Aber ja - er ist sehr groß, aber informativ: http://img141.imageshack.us/img141/231/imgrg7.jpg http://img390.imageshack.us/img390/2651/img3ll9.jpg Hier das Interview: ein Freund der Reko würd ich sagen:) http://img381.imageshack.us/img381/1199/img2hr0.jpg Leine1977 August 1st, 2008, 07:51 PM Ist sehr klein, die entscheidenden Sätze mache ich nochmal extra. http://img227.imageshack.us/img227/8466/imgzm1.jpg Tja, man sieht - nur historische Gebäude locken den Touri so richtig. devilsadvocate August 1st, 2008, 07:53 PM Also versteh ich das jetzt richtig und der komplette Borgentrickturm steht erhalten im VHS Gebäude? Ist doch nicht wahr oder? lifestyle032 August 1st, 2008, 07:54 PM Besten Dank! Ist ein interessanter Artikel; allerdings kann man sich den Inhalt eigentlich auch selber zusammenreimen (was die Highlights angeht!). Und der Herr Nolte scheint ein Top-Mann zu sein :D Also, wenn der sich nicht für die FWK begeistern kann, wer dann? Leine1977 August 1st, 2008, 07:59 PM Ob ganz weiß ich nicht. Das Dach möglicherweise nicht, denn da beginnt im VHS-Gebäude das 1. Stockwerk. Von draußen konnte ich ihn so sehen wie auf dem Foto nur ohne Dach (das Gebäude war leider abgeschlossen). Kleinere Nachbesserungen dürften da aber nicht schwer sein. Weiteres liest man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Cord_Borgentrick hatte ich weiter oben schonmal gepostet Er ist auch Thema bei einem Rundgang "Sagenhaftes Hannover" http://www.hannover.de/de/kultur_freizeit/geschichte/historisches/alternat/sagenh_hannover.html devilsadvocate August 1st, 2008, 08:01 PM Oh man, und da überlegt der Rat noche rsnthaft das Gebäude NICHT aufzugeben sondern lieber zu sanieren, dieses hässliche Gebäude? Was haben wir nur für Politiker! Da wird einem ja schlecht. Hannovers EPrlen eingemauert hinter 70er Jahre Fassaden... Typisch... Oder es war damals die einzige Möglichkeit es vor Hillebrecht zu verstecken;-) lifestyle032 August 2nd, 2008, 12:21 AM gesehen auf linden-entdecken (hannover-entdecken verlinkt): Ich glaube, dass ich dieses Poster schonmal irgendwo hab hängen sehen. Wenn ihr das 3D-Bild erstehen wollt, viel Spass beim Bieten! Aber ich werde mir wohl, wenn überhaupt, die kleine Variante zulegen.. ;) Ich denke dass es auf dem Bild einiges zu entdecken gibt! http://www.hannover-entdecken.de/index.php?option=com_content&task=view&id=8305&Itemid=134 Bild: http://www.natke.info/city-art/hannover.jpg edit: Übrigens; Hans Nolte war glaube ich heute bei der Nacht von Hannover anwesend! youngwoerth August 3rd, 2008, 09:25 PM Ich hatte das schon mal in einem anderen Forum gepostet, aber vielleicht interessiert es hier ja eher: Das große HANNOVER-XTRA für Leine1977 - in Bezugnahme auf unsere Diskussion im Dresden-Thread. KONTRA An vielen Stellen (nicht nur im Zentrum) strahlt sie durchaus eine gewisse Kühle aus - Totalzerstörung in Eintracht mit nordischer Mentalität und Materialität, eingebettet in eine glatte Landschaft ohne Weinberge und Obstbäume, keine lieblichen Flußtäler mit Villen an den Hängen umrahmen das Stadtbild. Stattdessen säumen oft langweilige Backsteinbauten im Wechsel mit schäbigen 60ern ungepflegte Hauptverkehrsstraßen. Zersiedelter Gewerbegebietscharakter an den großen Ausfallstraßen in Richtung Laatzen oder Langenhagen, kühl und heruntergekommen wirkende Arbeitersiedlungen in Richtung Vahrenwald oder Stöcken, große und schäbige Industriegebiete am Mittellandkanal, assozialer Touch mit Müll und Satellitenschüsseln selbst in Teilen des so beliebten Stadtviertels Linden, kilometerlang (dunkel-)grau verputzte Seltsamblöcke in Hainholz oder Mittelfeld inklusive zweifelhafter Atmosphäre, große Hochhaussiedlungen in Vahrenheide, Sahlkamp, Mühlenkamp, (die es wohl in jeder Stadt dieser Größenordnung gibt), hier aber zusätzlich eingerahmt von ganzen Hochhausstädten mit je über 50000 Einwohnern wie Laatzen oder Garbsen in Niedersachsen. In der Mitte dann eine Zweckcity in kühlen Farben, selbst die ehem. Passerelle wurde nun passend grau-schwarz gestaltet. Die Fußgängerbereiche wirken oft zugig und auch die Stadtmöblierung ist kühl und unscheinbar. In Richtung Steintor wird es dann sogar richtig abstoßend, diesen grässlichen Architektur/Asso/Porno-Mix kann ich nicht in adäquate Worte fassen. Insgesamt empfinde ich weite Bereiche von Hannovers Stadtlandschaft als tendenziell kühl, billig und ungepflegt, viel zu viele Stadtviertel unattraktiv und mir völlig unsympatisch. Was mir in Hannover oft fehlte, war Flair, Identität, Gepflegtheit, Geborgenheit, eine freundliche Atmosphäre und Zusammengehörigkeitsgefühl, Liebe zum Detail, Sauberkeit, Wärme. PRO Inmitten dieser Misere findet man allerdings eine kleine, einigermaßen schnuckelige Altstadt, ein sehr schönes Opernhaus mit erstaunlich prächtigen Fassaden in der näheren Umgebung, einen urbanen Bahnhofsvorplatz, durchaus auch interessante 50er und 60er-Objekte, und auch manch elegantes Glaskaufhaus. Die große Packhofstraße (zum Glück recht schmal) wirkte auf mich trotz fehlender Altbauten immer sehr urban. Wirklich schäbige Fassadenensembles wie in NRW sind eher selten (Außnahme Steintor), es gibt auch hochwertigere Ecken um Luisenstraße und Georgstraße Südost. Der Maschsee ist als innerstädtischer Naherholungsberich beinahe göttlich - ich kenne nichts Vergleichbares in den anderen 500tausendern. Schon gar nicht mit einem so prächtigen Rathaus in Sichtweite. Die vielen kleinen Teiche und Seen mit Bademöglichkeit sowie die Leineauen, das in Reichweite liegende Steinhuder Meer, und nicht zuletzt der riesige Stadtwald Eilenriede bedeuten ein großes Plus für Stadt. Das Nahverkehrssystem Üstra mitsamt den identitätsstiftenden (EXpo-)Bahnen und Bussen empfinde ich als eines der besten deutschlandweit. Meine beiden ungeschlagenen Hannover-Favoriten sind allerdings die List und die Gegend um Kirchrode. Die List ist ein Wahnsinnsstadtviertel: Zwischen Moltkeplatz und Emmichplatz findet man großstädtische Prachtbauten in einer Homogenität und Fülle, wie ich es in dieser Art und diesem Stil in bisher keiner anderen Stadt entdeckt habe. Kirchrode hat eine sehr schöne und gepflegte Atmosphäre - Villen, kleine Fachgeschäfte, Mövenpick-Bäcker, freundliche Farben und Formen, Tierpark und viele Altenstifte. Stilvolle Identität eben - das, was ich in den meisten hannoverschen Stadtvierteln leider vermisst habe. Kleefeld-Süd ist architektonisch sehr reizvoll. Und natürlich das Zooviertel - exklusiv und erwähnenswert, wenn auch nicht so ganz mein Fall. Der Zoo selbst ist der Hammer. Linden ist mir zu multikulturell und an vielen Stellen ungepflegt, architektonisch aber oft reizvoll. Und wenn's einem dann doch mal wieder stinkt: Hameln und Celle, Deister und Pferdelandschaft um Isernhagen - viele wundervolle Ausflugsziele lassen sich mit dem Fahrrad erreichen! Nur in Richtung Misburg, Braunschweig, Salzgitter gefällt mir die Landschaft nicht. Hier wechseln sich Braunkohlehalden, flache Äcker, ärmlich wirkende Ortschaften und Industrie. Leine1977 August 4th, 2008, 09:39 AM ^^ Ach ja, ich erinnere mich. Mit deiner Beurteilung bin ich 100%ig bei Dir. Als Südstädter würde ich natürlich noch diesen STadtteil in die Pro-Liste aufführen. Laatzen und Garbsen finde ich ebenfalls seltsam missraten. Plattenbauten pur. Hainholz, Vahrenheide, Sahlkamp sind im Sanierungsprogramm. Ich hoffe, da kommt was anständiges raus. Insgesamt gebe ich aber unserer Stadtplanung daher auch keine gute Note. Gibt es in Dresden und Leipzig, die ja vergleichsweise groß sind, eigentlich keine schlechten Stadtteile? Luoen August 4th, 2008, 10:01 AM Im Großen und Ganzen kann ich dem auch zustimmen. Generell ist mit Steintorviertel wohl nur der Teil um Sansibar und Co gemeint, den Teil kann man nur nachts ertragen. Mit dem Goseriedebad ist am anderen Ende des Platzes eines der schönsten Gebäude der Innenstadt, wie ich finde. Ich finde in Hannover gibt es durchaus ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Man sieht ja an der Beteiligung hier, wie sich die Leute für ihre Stadt interessieren. Alleine die einzigartige Geschichte Hannovers stiftet eine gewisse Identität. Nicht umsonst heißt es immer wieder, Hannover sei die schönste Stadt der Welt. Schade, dass die doch recht bunte und teils auch mit schönen Straßen durchzogene, aber auch "schmuddelige" Nordstadt gar nicht erwähnt wurde. Vielen Dank für den Beitrag, der hoffentlich für Diskussionen sorgen wird. Leine1977 August 4th, 2008, 10:09 AM Am Steintor gibt es noch Potential. Man müßte die Gegend um den Marstall mal aufpolieren, dann ist das dort wieder richtig schön. @Luoen: Da hast Du recht. Die Stadtteilarbeit finde ich in Hannover vorbildlich. Auch, dass die Belande der Bürgerstärker beücksichtigt werden. Zudem könnten aus Ahlem/Limmer und Stöcken schöne Stadtteile entstehen, wie es mit der Nordstadt doch jetzt nach Sanierungsende geschehen ist. Lefthandy August 4th, 2008, 12:52 PM @ youngwoerth: Wirklich eine sehr treffliche Beschreibung von Hannover. Die Südstadt würde ich, wie erwähnt, auch noch positiv erwähnen. In Hannover wurden Wohngebiete zwar wie überall in schmuckloser 50er und 60er Architektur wiederaufgebaut, aber zumindest schien die geschlossene Blockbauweise überwiegend Priorität zu genießen. Das gewährleistet vielerorts, wie etwa in der Südstadt, ein weiterhin urbanes Raumgefühl. Von den vielen charaktervollen roten Backsteinbauten aus der Zwischenkriegszeit in der Südstadt ganz abgesehen. Wer wie ich als Hannoveraner einmal in Frankfurt am Main gelebt hat, weiß den kompakten und schlüssigen Gesamteindruck, den Hannover trotz aller Nachkriegsumstrukturierungswut immer noch macht, zu schätzen. Hannover hat meiner Meinung nach, wegen der raumgreifenden Autostadt-Konzept-Umsetzung, innerstädtisch viel zu wenig urbane Dichte vorzuweisen. Und viele Fassaden, Gebäude und Plätze sind zweifelsohne pottenhäßlich (Raschplatz, Kröpke-Center, Ihme-Zentrum, Steintor, Klagesmarkt, Maritim-Hotel). Trotzdem erscheint mir in H vieles längst nicht so verloren wie im Rhein-Main-Gebiet. Wenigstens nehmen hier die ungeliebten Nachkriegsbauten aufeinander Bezug (die 70er Brutalismus-Epoche selbstredend ausgenommen). Baulücken und springende Giebelhöhen scheinen ausdrücklich vermieden worden zu sein. Am neu entstandenen Cityring gabs hingegen die Doktrin, freistehende Bürohäuser zu errichten, was dessen urbanitätszerstörende Wirkung nochmals vervielfacht. Nimmt man aber die weitgehend wunderbar geschlossen bebauten Wohngebiete um den Cityring herum (Südstadt, Oststadt, Zoo, List, Linden, Nordstadt), dazu den Fakt das Hannovers Innenstadt trotz vieler Bausünden und der städtebaulichen Abkopplung durch den Cityring, noch recht lebendig und beschaulich und nicht zum bloßen Gewerbepark verkommen ist, so hat man ganz unabhängig von einzelnen besonders schönen oder besonders hässlichen Gebäuden, eine nette, funktionierende und gesunde Stadtstruktur. Hinzu kommt, dass Dank Bauboom an vielen Bausünden (Kröpke Center, Ihme-Zentrum, Raschplatz) und an der fehlenden urbanen Dichte (Busbahnhof-Bebauung, VHS-Neubau, Landtag-Erweiterung, Medien-Zentrum, VGH-Erweiterung) enorm viel in die richtige Richtung getan wird. Und auch schon getan wurde. telemaxx August 4th, 2008, 01:34 PM Ich halte es auch für sehr wichtig, dass am Marstall endlich was passiert, damit die Verbindung der Altstadt mit dem Steintorviertel verbessert wird. Im Moment stellt dieser Platz eine Hürde bzw. eine Trennung dar. Als Beispiel für eine momentane Aufwertung der Innenstadt durch den "Bauboom" könnte man mal die Kurt-Schumacher-Straße nehmen. Dort wurde und wird viel umgebaut und ich hoffe bzw. glaube, dass nach Beendigung der entsprechenden Projekte (EAG, Rosenquartier, Umbau des Nordsternhauses, geplante Bebauung des Steintorplatzes) die Straße ihr Gesicht erheblich zum Guten verändert haben wird. Wo ich gerade die geplante Bebauung des Steintorplatzes erwähne, dadurch würde das Areal auch deutlich aufgewertet in Hinblick auf Gestaltung und Urbanität. Leine1977 August 4th, 2008, 01:36 PM Jo, das sind ja wirklich gute Diskussionen hier. Wobei ich aber noch hinzufügen würde, dass in den 60ern - man schaue auf Vahrenheide & Co. auch oft die langwilige Zeilenbauweise angewendet worden ist. Ich hoffe,am City-Ring tut sich bald was. Der Stadtbaurat hat die Punkte ja schon angesprochen (Verdichtung, Abkoppelung der Stadtteile,...) Und ich denke eine Reko (Flusswasserkunst) oder die Leineinsel würde der Attraktivität der Innenstadt etwas unter die Arme greifen. Hannover hat eine große Geschichte - das müßte man mehr herausstellen. devilsadvocate August 4th, 2008, 01:40 PM Alles in allem sind wir auf einem guten Weg. An den ganzen Bausünden wird ja bereits geabreitet und dessen Beseitigung ist ja nun auch absehbar (Kröpcke Center, Raschplatz, Maritim Fassade, Bebauung Steintorplatz, Neubau VHS). Auch am Busbahnhof dürfte es demnöächst bald losgehen, wenne rst mal das Justizzentrum steht und dieser Teil der Stadt dadruch belebt wird und für Investoren itneressanter wird. Ein tolles GEbäude dorthin, welches den Raum verdichtet und schon haben wir ein tolles urbanes GEfühl, wo jetzt noch der Wind durchweht. Wir sind auf dem richtigen Weg, der auch in naher Zukunft beschritten wird! Lefthandy August 4th, 2008, 02:00 PM Wobei ich aber noch hinzufügen würde, dass in den 60ern - man schaue auf Vahrenheide & Co. auch oft die langwilige Zeilenbauweise angewendet worden ist. Sowas ist in Hannover seiner Zeit aber relativ weit draussen und auf der grünen Wiese entstanden. Wie auch die angesprochenen Wohnhochhäuser in Laatzen und Garbsen. In Frankfurt und Offenbach am Main wurden so teilweise die Alt- und Innenstädte wiederaufgebaut! Ich verfolge das Hannover-Forum hier übrigens - seit ich es vor ein Paar Wochen entdeckt hab - mit großer Freude und hab hab auch schon rückwirkend alles durchgelesen. Wirklich schön Gleichgesinnte zu finden, die genauso am Stadtbild interessiert sind wie ich! :) telemaxx August 4th, 2008, 02:00 PM Ich muss echt sagen, ich freue mich darauf wie einige Plätze in 10 Jahren aussehen werden!!!^^ lifestyle032 August 4th, 2008, 02:08 PM Na dann ein Herzliches Willkommen Lefthandy! Ich finde auch, dass ich in der Stadt einiges bewegt; die von euch erwähnten Projekte sprechen Bände! Doch muss ich anmerken, dass sich unsere Stadtpolitiker in manchen Aspekten noch recht stur verhalten. Das ist allerdings meine Empfindung. Eine Ecke in Hannover, die meines Erachtens auch für einen schönen mehrgeschossigen Neubau geeignet wäre ist die Kreuzung Hamburger Allee/Vahrenwalder Straße/Arndtstraße. Das dort befindliche Zollamt (ist es dort noch drin?) ist wirklich pottenhässlich (wurde im Projekte-Thread auch schon angesprochen), und auf der gegenüberliegenden Seite ist der sogenannte "Fixpunkt" und eine verödete Fläche mit anschließendem Gebrauchtwagenhändler. Hier würden meines Erachtens Neubauten einen enormen Schub nach vorne bringen - ich könnte mir eine Büronutzung gut vorstellen. Schließlich ist dieser "Platz" nicht direkt in der Innenstadt, aber dennoch sehr nah an ihr gelegen. Aber vlt. wird über dese Ecke auch nachgedacht, wenn sich am/im Hauptgüterbahnhof etwas tut. Leine1977 August 4th, 2008, 02:17 PM Wirklich schön Gleichgesinnte zu finden, die genauso am Stadtbild interessiert sind wie ich! :) Ja, das find ich auch. Das hat mich seinerzeit auch sehr überrascht, dass auch andere das interessiert.:) Wobei ich Frankfurt loben muss, dass man dort die Altstadt wieder aufbaut. Zudem habe ich mal gelesen, dass in Frankfurt wieder verstärkt mit schönen und teils historisierenden Fassaden gebaut wird. In Hannover habe ich immer den Eindruck, dass da Trends verschlafen werden. Hier werden immernur die gleichen langweiligen modernen Gebäude aus Glas geplant. Deswegen hoffe ich ja so auf eine Reko in der Innenstadt, damit sich das mal andere abgucken können. telemaxx August 4th, 2008, 02:27 PM Bevor ich dieses Forum gefunden habe, dachte ich auch mein ziemlich großes Interesse an der baulichen Entwicklung dieser Stadt sei ein Tick, den nur ich habe!^^ Sehr beruhigend also, dieses Forum. :D Es gefällt mir auch echt gut hier, ich glaube uns entgeht nichts. :) Lefthandy August 4th, 2008, 02:37 PM Für wahr, ein paar Rekonstruktionen wären gerade in Hannover äußerst wünschenswert. Gerade wo hier nach dem Krieg nochmals soviel zerstört wurde. Wenn in FFM tatsächlich ein Teil der Altstadt wieder aufgebaut wird, zumindest von der Straßen-Struktur her und mit nur ein paar Rekonstruktionen, hätte die Stadt tatsächlich sehr gewonnen. Etwas ähnliches könnte dann in Hannover zB mit dem Areal bei der Markthalle passieren, wo im Moment nur das freistehende Immobilien-Center der Sparkasse in Waschbeton, irgendein Flachdach-Verwaltungsbau und ein Parkplatz den städtischen Raum vergeuden. Wäre eine perfekte Ergänzung zur wiederaufgebauten Flusswasserkunst in Sichtweite. ;) Leine1977 August 4th, 2008, 02:47 PM Ja, das sehe ich genauso. Ich vestehe auch nicht, warum das Stadtplanungsamt und die Politiker nicht zur Kenntnis nehmen, dass der kleine Altstadtrest der einzige Glanzpunkt in unserer Innenstadt ist. Da könnte man doch anknüpfen. Der Römer in FFM ist auch nur eine Nachbildung - und trotzdem knipsen da die Japaner was das Zeug hält. Zwar wird der Köbelinger Markt ja bald bebaut, aber leider sehr modern. Trotzdem besser als der jetzige Zustand. Na ja, wenn dann die FWK steht (vielleicht auch mal die alte Markthalle) - daswär schon was! lifestyle032 August 4th, 2008, 02:51 PM Leine, hast du schon Pläne von der baldigen Bebauung ded Köbelinger Marktes gesehen? Oder beziehst du dich auf den Stadtrundgangs-Artikel mit Bodemann? Das Sparkassen-Gebäude neben der Markthalle ist in der Tat hässlich. Es ähnelt von der Fassade her dem Kröpcke Center. Hier würde sich ein Gebäude ähnlich des Alten Rathauses wunderbar einfügen. Somit wäre auch der Anfang für eine Achse hin zur Aegidienkrche geschaffen.. wenn der Köbelinger Markt natürlich modern bebaut wird, fällt dieser Gedanke einer erweiterten Altstadt ohnehin weg. :ohno: Lefthandy August 4th, 2008, 02:57 PM Würde mich auch interessieren, was man da am Köbelinger Markt vor hat, steht nämlich nicht in der Projektliste (zumindest nicht auf der Karte). Umfassen die Pläne denn den ganzen Block zwischen Leinstraße und Markstraße, wie ich es ursprünglich meinte, oder nur die Fläche, die jetzt Parkplatz ist? Genauer gefragt: Was soll mit den 2 häßlichen Gebäuden beiderseits von der Markthalle werden? Leine1977 August 4th, 2008, 03:00 PM Es gibt irgendwo im Internet eine Beschreibung (keine Bilder) des studentischen Architektenwettbewerbes zur Bebauung des Köb.Marktes. Alle sahen moderne Bebauungen vor. Eines sogar den Abriss des letzten historischen Hauses neben der Markthalle (typisch). Ich vermute es wird ein zweites Gilde-Caree werden. Kommen wird die Bebauung zum Glück sowieso. Das Ordnungsamt soll ja dann auch zum Raschplatz in das techniche Rathaus. P.S.: Wenn ich technisches Rathaus höre, kriege ich Gänsehaut. Weiß denn keiner, dass Frankfurt und Braunschweig Probleme mit ihrigen haben? lifestyle032 August 4th, 2008, 03:07 PM Eine Gilde-Carree ähnliche Bebauung? Das würde doch überhaupt nicht passen (ich denke jetzt an die Familienhäuser)!! Ne ne, also das können sie sich gleich mal abschminken ;) Ansonsten weiß ich auch ehrlich gesagt gar nicht, was der Flächennutzungsplan da vorsieht :dunno: devilsadvocate August 4th, 2008, 03:21 PM Was denn für ein technisches Rathaus? Und wann soll der Umzug denn stattfinden? Das jetzige Verwaltungsgebäude geht ja mal gar nicht! Bääh. Ich werde jeden Tag vom Abriss und der Befreiuung Hannovers von dieser Untat berichten :-) Leine1977 August 4th, 2008, 03:21 PM Also definitiv gewünscht - und das finde ich auch gut - ist eine kleinparzellige Wohnbebauung. Im Idealfall entsteht eine Mischnutzung: Wohnen mit kleine Läden. Das ist auch notwendig, da in der City zu wenig Menschen wohnen. @devil: das neue VHS-Gebäude am Raschplatz soll ein technisches Rathaus werden. devilsadvocate August 4th, 2008, 03:29 PM Schade, dann dauert die Geschichte ja noch bis 2010/2011. Hauptsache die Planung besteht und die Verwaltung verkauft auch ihr altes VHS Gebäude! Aber darüber soll ja demnöchst entschieden werden. Es wurde zumindest schon begutachtet, dass eine SAneriung teuer wäre. Und aufgrund der leeren KAssen, kann ein Verkauf doch wünschenswert sein. Hauptsache, die reißen den Turm nicht gleich mit ab, wenn sie das Ding verkaufen. Leine1977 August 4th, 2008, 03:33 PM ^^ Ich hoffe auch, das VHS-Gebäude wird abgerissen. Der Turm steht unter Denkmalschutz. Das allein muss ja in Hannover nichts heißen, aber ich habe nun gesehen, dass der Borgentrickturm ein Haltepunkt im Roten Faden ist.:) Leine1977 August 4th, 2008, 04:20 PM Infos: http://www.gruene-hannover.de/rat/meldungen/766193.html http://www.akaflieg.uni-hannover.de/de/aktuell/veranstaltungen/04554/ Die Ergebnisse habe ich nicht mehr gefunden. gstolze August 4th, 2008, 07:45 PM Ich bin immer wieder erstaunt, wie das Hannover-Forum in so kurzer Zeit zu einem der lebendigsten Foren wurde. Es wäre schön wenn, hierdurch auch mal die eine oder andere Anregung bei wichtigen Leuten bzw. Entscheidungsträgern ankommen würde. In den neuen Stadtbaurat setze ich große Hoffnungen, da er von außerhalb kommt und seine Karriere nicht im immer noch "hillebrecht-geblendeten" Stadtplanungsamt begonnen hat. Aber er wird noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Übrigens: Das Gebäude der Stadtsparkasse neben der Markthalle steht unter ..........na was..............DENKMALSCHUTZ. Ist das nicht einfach unverständlich? Genau wie das hässliche Parkhaus in der Schmiedestraße. Manchmal frage ich mich, was dier Leute im Amt für Denkmalschutz geritten hat. Gerade unter dem Hintergrund, dass nach dem Krieg geschütze Gebäude einfach abgerissen oder total verunstaltet wurden. devilsadvocate August 4th, 2008, 07:47 PM Das beste Gebäude, das unter Denkmalschutz steht ist meienr Meinung nach die Südstadtbibliothek. Kennt die wer? http://www.hannover.de/data/grafiken220/366558.jpg (Freue mich schon auf Google street! Die baulichen Schandtaten, aber auch die Schönen PRachtbauten endlich vernünftig online aufzurufen!) Ein absoluter Klassiker unter den Verrücktheiten, die utner Denkmalschutz stehen...:cheers::nuts::lol: DAs iost doch einfach nur verrückt! Jetzt hat sogar ein Investor den Willen geäußert zu investieren, jedoch nur, wenn das Gebäude abgerissen werden kann... Was macht die Stadt? Logo: "abgelehnt" und es wird weiter gesucht... Bis das Ding von allein zerfällt... Ich finde, dass sollte man auch ein stück weit die Bürger entscheiden lassen, was darunter fällt und was nicht... Lefthandy August 4th, 2008, 09:58 PM Ich habe durchaus Verständnis für den Denkmalschutz, der auch mal unpopuläre Entscheidungen treffen muss. Bis in die 70er Jahre hinein war zB die Gründerzeitarchitektur, also der Historismus, total verpönt. Unser Hillebrecht ist dafür schließlich das beste Beispiel. Viele 50er und 60er Nachkriegsbauten sind wiederum heute total unbeliebt. Weils davon einfach so viele gibt erkennt niemand den Reiz den deren nüchterne Sachlichkeit und schlichte Eleganz versprühen kann. Viel wurde damals natürlich auch einfach nur schnell hochgezogen und hat damit zum schlechten Ruf beigetragen. Bei den 70ern mit ihren Waschbetonorgien, den vielen dunklen Winkeln und ihrer Missachtung der baulichen Umgebung (Brutalismus halt) fällt mir das allerdings noch sehr schwer. Ginge man allein nach bauhistorischer Aussagekraft, hätte man ja gleich das Ihme-Zentrum oder das Kröpke-Center unter Denkmalschutz stellen können. Insofern scheints geradezu beruhigend, das bloß das relativ kleine Sparkassen-Immobilien-Center unter Denkmalschutz steht. Immerhin hat es ein offenes Erdgeschoss mit breiten Fensterfronten. Würde auf dem Rest des Köblinger Marktes Altstadt rekonstuiert werden, böte es einen interassten Kontrast. Die Südstadtbibliothek ist dem Bild nach aber definitiv schwer als Baudenkmal zu interpretieren. Solche Gebäude gehören in Vorstädte neben Einfamilienhäuser (wo es sie auch massenhaft gibt), nicht in die Stadt, inmitten von geschlossen Häuserblocks. Hab mir das Ding bei maps.live.de mal angeschaut, der ganze Block, in dem sie steht (zwischen Krausenstr., Bandelstr., Schlägerstr. u. Hildesheimer Str.) ist ja ein einziger Schandfleck für die ansonsten schöne Südstadt. Den sollte man insgesamt planieren. Bin gespannt welche Gebäude davon noch alle unter Denkmalschutz stehen. :ohno: devilsadvocate August 5th, 2008, 12:07 AM Wisst ihr was ich schade finde? Die ganzen alten Gebäude entlang der Georgsstraße, wenn man vom Aegi Richtung Kröpcke geht augf der linken SEite. Sind leider alle mit einigen Bäumen verdeckt... Kommt leider überhaupt nicht zur Geltung:-S Leine1977 August 5th, 2008, 08:31 AM ^^ Die Südstadtbibliothek gehört m.E. zur Sehbehindertenschule. Die sieht zwar pottenhäßlich aus, wurde aber von dem Architekten Lindau gebaut. Da ich den - als einziger Gegner Hillebrechts - sehr schätze, bin ich da fast schon etwas befangen. Die Sehbehindertenschule ist ja auch denkmalgeschützt. Der Denkmalschutz ist manchmal merkwürdig. Ich muss aber sagen, dass es gerade in Hannover einige schöne 50er Jahre-Bauten gibt. Zu nennen sind da die ehemalige Preussag-Zentrale (am Leibnizufer) und natürlich das Kaufhaus Magis am Kröpcke. Das Kreuzkirchen-Viertel finde ich darüber hinaus auch recht gelungen - da hätte schlimmeres passieren können. Die 70er-Bauten werden aber glaub ich immer als Häßlich gelten. Das Kröpcke-Center war bei der Einweihung schon out... und ist es jetzt immer noch. ac303id August 5th, 2008, 10:06 AM gelesen in der haz... lieber spät als nie... wie schon mal berichtet wurde erstrahlt ja das diesjährige maschseefest ohne die lästige werbung auf dem see, ok deswegen auch ohne den peppermint dome, aber man muss auch mal konsequent sein. ;) wer will schon so einen publikumsmagneten haben , der das fest auch überregional attraktiv machen würde. die herren von der stadt anscheinend wieder...aber 2009 wird wieder an einer ausnahmeregelung gebastelt... mal scheune, ob sie es diesmal in einm jahr auf die füsse bekommen. zu wünschen wäre es schließlich. http://img110.imageshack.us/img110/5254/peppermintdomede2.jpg devilsadvocate August 5th, 2008, 12:23 PM Quizfrage: Was passt nicht zu allem Anderen? ;-) http://www.ansichtskarten-vk.de/crimages.php?imagefile=images/images_big/at1/at000892.jpg Lefthandy August 5th, 2008, 01:16 PM ^^ Die Südstadtbibliothek gehört m.E. zur Sehbehindertenschule. Die sieht zwar pottenhäßlich aus, wurde aber von dem Architekten Lindau gebaut. Da ich den - als einziger Gegner Hillebrechts - sehr schätze, bin ich da fast schon etwas befangen. Die Sehbehindertenschule ist ja auch denkmalgeschützt. Komisch, die Südstadtbibliothek sieht eigentlich ganz nach Hillebrechts Linie aus: Flachdach, freistehend, alte Stadtstruktur umkrempelnd. Worüber haben die denn damals miteinander gestritten? Ich finde übrigens auch die 70er Waschbeton-Architektur kann unter Umständen ganz reizvoll sein. Meistens schottet sie sich halt bloß gegen ihre Umgebung ab und zerstört damit Stadt. Irgendwo außerhalb, wo die Gebäude eh frei herum stehen, können sie damit aber nichts anrichten. Beispielsweise die alte AOK-Zentrale an der Pferdeturmkreuzung. Die könnte da meinetwegen gerne bleiben. Ein ähnliches Gebäude mitten in der Stadt, wie die Postbank in der Innenstadt, wird hingegen herzlichst von mir gehasst. Leine1977 August 5th, 2008, 01:54 PM Ja, die Post find ich auch zu häßlich. D könnte man ja die alte Hauptpost vor dem Krieg wieder hinsetzen.:) Also, Lindau hatnatürlich zeitgemäß geplant. Seine Kritik zu Hillebrecht bezog sich auf seine Abrisswut von historischen Bauwerken, die nach seiner Ansicht alle hätten bleiben können. devilsadvocate August 5th, 2008, 02:38 PM @lefthandy: Was ist denn das für ein "repräsentatives" Bild von Hannover in Deinem Namen? devilsadvocate August 5th, 2008, 05:39 PM Wär aber schon eine klasse Sache, wenn das jetzige Kaufhof Gebäude abgerissen werden würde. Gott sei Dank sind Sanierungen zu teuer und die Gebäude energetisch schlecht gebaut! Leine1977 August 5th, 2008, 05:39 PM Sinn Leffers meldet nun auch Insolvenz an. Könnte dies nicht der Neuanfang in diesem Bereich der Innenstadt sein? Das Sinn Leffers Haus ist ebenfalls ein Schandfleck in der Innenstadt. Squig August 5th, 2008, 06:16 PM So positiv die Rückkehr des Peppermint Domes auch zu sehen ist: der hätte das dieses Jahr auch sein müssen! Das kann man gar nicht genug kritisieren. Lefthandy August 5th, 2008, 06:57 PM @lefthandy: Was ist denn das für ein "repräsentatives" Bild von Hannover in Deinem Namen? Mein Avatar repräsentiert nicht Hannover, sondern zeigt den Karl-Marx-Hof in Wien. Weil ich das Gebäude im Speziellen und Wien allgemein toll finde. Verstößt das hier etwa gegen ein ehernes Gesetz? gstolze August 5th, 2008, 07:10 PM Um nochmal auf den Denkmalschutz zurück zu kommen. Natürlich finde ich es wichtig, dass Gebäude aus allen Epochen bewahrt werden. Allerdings finde ich die Auswahl manchmal doch unverständlich und lässt eine gewisse Objektivität vermissen. Es gibt wirklich tolle Nachkriegsarchitketur, insbesondere das Magishaus, auch SportScheck finde ich gelungen, oder die alte NOrd-LB, und das Contihaus. Selbst Bauten der 70er Jahre können okay aussehen>>>Das AOK-Gebäude oder die AWD-Verwaltung finde ich schon gelungen. Auch habe ich nichts gegen das Bredero-Hochhaus oder die Stadtsparkasse. Bauten, die unter Denklmaschutz gestellt werden, sollten meiner Meinung nach ihre Umgebung nicht zerstören. Bei Gebäude wie dem Parkaus Schmiedestraße oder auch der Sparkasse neben der Markthalle fehlt mir allerdings jegliches Verständnis für einen Schutz. Wenn man es genau nimmt, sollten ja Gebäude, die signifikant für Ihre Zeit stehen, unter Schutz gestellt werden. Das wären dann ja wohl das Ihme-Zentrum und das Kröpcke-Center. Komisch, dass die BAuten dann doch nicht dabei sind (natürlich auch Gott sei Dank). Das Viertel um die Kreuzkirche finde ich übrigens gar nicht gelungen. Was haben denn dörflich anmutende Reihenhäsuchen im Herzen einer Großstadt zu suchen. Die kleine Kapelle an der Nordseite der Kreuzkirche war übrigens früher mal ein wesentlich größerer Bau, fast genauso groß wie das Kirchenhauptschiff. Auch die Wohnbauten in der Calenberger Neustadt finde ich total schrecklich, da hier die Blockrandbebauung aufgegeben wurde. Der Architekt Friedrich Lindenau hat natürlich moderne Gebäude erstellt. Den schlichten Stil der 60er Jahre, den er meist verwendet hat, finde ich nicht schlecht und eher zeitlos im Vergleich zu den meisten Hässlichkeiten der 70er Jahre. Er hat neben der Abrisswut von historischen Gebäude durch Hillebrecht auch die Zerstörung der historisch gewachsenen Stadtstrukturen als Preis für die autogerechte Stadt kritisiert. gstolze August 5th, 2008, 07:12 PM Was haltet ihr denn von der Wahl der Materialien bei der Umgestaltung des PdW/Karmarschstr/Osterstr usw? Ich finde dieses helle Pflaster einfach nur hässlich. Diese hellgrauen, schmutzanfälligen Flächen wirken kalt, ungemütlich und uneinladend. Bei Sonne blenden sie teilweise, bei Regen sind sie rutschig. Auch gibt es kaum irgendwelche Gliederungen der Pflasters, die es auflockern würden. Wenn man inder Bahnhofstr. langgeht, finde ich es jedes mal schlimm, wie dieses helle Pflaster durch Millionen von Kaugummis verunstaltet werden. Hätte man da nicht ein Pflaster nehmen können, das weniger anfällig ist, wo man den Dreck nicht so schnell sieht? Lefthandy August 5th, 2008, 07:26 PM Das Viertel um die Kreuzkirche finde ich auch doof. Da könnte man dann alsbald auch neugestalten, indem man Altstadt rekonstruiert! Steht aber bestimmt schon alles unter Denkmalschutz... Das Bredero-Hochhaus finde ich aber auch schrecklich. In erster Linie deshalb, weil es zur Friesenstraße hin eine maßlos triste Gebäuderückseite entfaltet. Meinetwegen könnte der Turm dableiben (evtl. mit neuer Verkleidung) wenn die ganzen flacheren Nebengebäude zur Ecke Hamburger Allee/Friesenstr. wegkommen würden. Am liebsten hätt ichs allerdings wenn der Turm gleich mit wegkäme. Platz der Weltaustellung fand ich bislang, dass er wohl ganz hübsch zu werden scheint. Deine Argumente klingen aber recht stichhaltig. Bleibt alles abzuwarten... Leine1977 August 6th, 2008, 08:43 AM Was haltet ihr denn von der Wahl der Materialien bei der Umgestaltung des PdW/Karmarschstr/Osterstr usw? Ich finde dieses helle Pflaster einfach nur hässlich. Diese hellgrauen, schmutzanfälligen Flächen wirken kalt, ungemütlich und uneinladend. Bei Sonne blenden sie teilweise, bei Regen sind sie rutschig. Auch gibt es kaum irgendwelche Gliederungen der Pflasters, die es auflockern würden. Wenn man inder Bahnhofstr. langgeht, finde ich es jedes mal schlimm, wie dieses helle Pflaster durch Millionen von Kaugummis verunstaltet werden. Hätte man da nicht ein Pflaster nehmen können, das weniger anfällig ist, wo man den Dreck nicht so schnell sieht? Finde ich genauso!:) Was ich besonders schlimm finde: die Karmarschstraße ist ja als 50er Jahre Ensemble denkmalgeschützt. Warum nimmt man dann nicht die im Stile der 50er klassischen Straßenlaternen (stehen am Maschseebad)? Stattdessen nimmt man so komische Lüsterklemmen, wie Erbse es hier sagte. Die Wirkung ist total zerstört. - Das Pflaster finde ich auch zu empfindlich. Ich glaube, dass schreit gerade zu nach einem Brief an die Verwaltung. Leine1977 August 6th, 2008, 08:44 AM Das Kreuzkirchenviertel wirkt auf mich eher lauschig. Auch ist es kleinparzelliert und wirkt wie kleine Fugger-Häuschen. Natürlich wäre eine Altstadt-Reko mir lieber gewesen. Aber das macht ja keiner in Hannover. Wäre das nicht Ende der 40er bebaut worden, sähe die Ecke m.M. nach so aus wie an der Schmiedestraße. Ich glaube es wäre in jedem Fall schlimmer geworden. Viel mehr Handlungsbedarf sehe ich mehr um das Kreuzkirchenviertel herum: Marstall, Schmiedestraße und ja... auch in der C. Neustadt. Wie wäre es mit der Leineinsel?:) ac303id August 6th, 2008, 01:27 PM in hannover fangen anscheinend doch einige herren und damen an, auf leute mit ideen zu hören. ggf macht dieses beispiel ja schule, denn selbst wenn andere entscheiden, haben sie nicht immer nur gute ideen. http://img390.imageshack.us/img390/2715/frischerwindfuerdieinneta2.jpg gstolze August 6th, 2008, 06:22 PM Das Kreuzkirchenviertel wirkt auf mich eher lauschig. Auch ist es kleinparzelliert und wirkt wie kleine Fugger-Häuschen. Natürlich wäre eine Altstadt-Reko mir lieber gewesen. Aber das macht ja keiner in Hannover. Wäre das nicht Ende der 40er bebaut worden, sähe die Ecke m.M. nach so aus wie an der Schmiedestraße. Ich glaube es wäre in jedem Fall schlimmer geworden. Viel mehr Handlungsbedarf sehe ich mehr um das Kreuzkirchenviertel herum: Marstall, Schmiedestraße und ja... auch in der C. Neustadt. Wie wäre es mit der Leineinsel?:) Ich stimme dir zu. Die Schmiedestraße ist die reinste Schande. Wie schön wäre es, wenn die Leineinsel historisch wieder aufgebaut werden würde und von dort ausgehend weitere Projekte in Richtung Marktplatz und Calenberger Markt entstünden. Ich könnte mir gut vortstellen, die Häuserzeile, in die das Leibnizhaus früher integriert war, wieder aufzubauen, mit dem Leibnizhaus im Original als Leibniz-Museum. Auch die Gebäude am MArktplatz müssen wieder her, sowie das königliche Palais gegenüber dem Leineschloss. Dort könnte man ebventuell ein neues Hotel unterbringen. Dann müsste an der Stelle wo die jetzige Fassade des Leibnizhauses steht, was anderes hinkommen und zusätzlich müsste auch das historische Museum mit alten Gebäuden umbaut werden...... Ich weiss, alles Fantasie, aber man darf ja mal träumen. Dresden hat sich dazu entschlossen, hässliche Nachkriegsbauten abzureißen und die Gegend um den Neumarkt und weitere Gebäude wieder aufzubauen. Das bringt Investoren, Geld, Arbeitsplätze, Touristen in die Stadt und auch die Leute idenifizieren sich besser mit Ihrer Heimat. Warum können die Stadtväter in Hannover nicht so weise sein? Leine1977 August 6th, 2008, 08:23 PM ^^ ach ja, das wäre wirklich ein Traum. Und wie man im Osten sieht, ist er ja eigentlich auch machbar. Das Leibnizhaus steht ja aber schon. Ein zweites wird wohl nicht mehr gebaut. Ich würde da das Haus der Väter vorschlagen als Ersatz. Und die Häuser am Marktplatz wären auch ein Traum. Meinst du mit dem Palais in der Leinstraße eigentlich dieses Schmuckstück hier? http://img152.imageshack.us/img152/8881/mi05576e06blt7.jpg lifestyle032 August 6th, 2008, 10:59 PM Mal kurz was anderes: In der HAZ wurde in letzter Zeit zunehmend über die Beschädigung der Üstra-Automaten berichtet. Was sind das denn eigentlich für Idioten, die so etwas machen? Bei monatlichen Reparaturkosten von 100.00€ würde es mich nicht wundern, wenn dies letztendlich eine Erhöhung der Ticketpreise nach sich ziehen würde! Und wir müssen dann dafür bezahlen! Außerdem verbinde ich damit auch eine Art Imageschaden für die "Öffis" Hannovers. Touristen, die nicht davon wissen, werden sich schon wundern, warum man sich nicht mal ordnungsgemäß einen Fahrschein besorgen kann (und später vlt. noch dabei erwischt wird)! gstolze August 7th, 2008, 07:01 AM ^^ ach ja, das wäre wirklich ein Traum. Und wie man im Osten sieht, ist er ja eigentlich auch machbar. Das Leibnizhaus steht ja aber schon. Ein zweites wird wohl nicht mehr gebaut. Ich würde da das Haus der Väter vorschlagen als Ersatz. Und die Häuser am Marktplatz wären auch ein Traum. Meinst du mit dem Palais in der Leinstraße eigentlich dieses Schmuckstück hier? http://img152.imageshack.us/img152/8881/mi05576e06blt7.jpg Du hast es erfasst. Danke für das tolle Foto! Das Gebäude brauchen wir unbedingt zurück! devilsadvocate August 7th, 2008, 09:59 AM Mal kurz was anderes: In der HAZ wurde in letzter Zeit zunehmend über die Beschädigung der Üstra-Automaten berichtet. Was sind das denn eigentlich für Idioten, die so etwas machen? Bei monatlichen Reparaturkosten von 100.00€ würde es mich nicht wundern, wenn dies letztendlich eine Erhöhung der Ticketpreise nach sich ziehen würde! Und wir müssen dann dafür bezahlen! Außerdem verbinde ich damit auch eine Art Imageschaden für die "Öffis" Hannovers. Touristen, die nicht davon wissen, werden sich schon wundern, warum man sich nicht mal ordnungsgemäß einen Fahrschein besorgen kann (und später vlt. noch dabei erwischt wird)! Ich war ja schon immer für Kamera Überwachung an allen Stationen. Kurzfristig teurer, aber längerfristig beugt es schon vor! devilsadvocate August 8th, 2008, 06:50 PM So muss das sein! "Nordstadt: Altbau wird für 1,6 Millionen Euro saniert Karsten Lessmann hat ein klares Ziel vor Augen. „Menschen, die in der Nordstadt wohnen wollen, sollten ihre Träume verwirklichen können“, so formuliert er den Zweck der Umbaumaßnahmen des Mehrfamilienhauses in der Asternstraße 30. Lessmann ist nicht nur Makler, sondern auch Sprecher der Eigentümergemeinschaft, in deren Auftrag „Hannover Bau“ das Gebäude vom Kern bis zu den Außenwänden umgestaltet. Rund 1,6 Millionen Euro beträgt das Gesamtvolumen des Projekts, darin enthalten sind der Kaufpreis und sämtliche Planungen und Arbeiten, die die Firma seit Beginn des Jahres durchführen lässt. Am vergangenen Freitag war Richtfest, genug zu tun gibt es jetzt noch im Gebäudeinnern. „Die Idee war es, große Altbauwohnungen zu schaffen“, erklärt Lessmann das Vorhaben. Dieser Gedanke kam Lessmann bereits vor fast drei Jahren, als seine Frau das stark renovierungsbedürftige Haus aus dem Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte. Nach der Planungsphase folgte die Vermarktung, die sich wegen der großen Nachfrage fast als Selbstläufer entpuppte. Acht Eigentümer lassen dort neun Wohnungen entstehen, mit Flächen von 80 bis 180 Quadratmetern. Sie werden die Wohnungen fast alle selbst beziehen und leben zum größten Teil bereits in der Nordstadt. „Viele Menschen wohnen gerne im Stadtteil, haben aber noch nicht die gewünschten Wohnbedingungen gefunden“, sagt Lessmann. Deshalb sucht er nun nach weiteren Objekten, die er ganz nach Wunsch umgestalten kann. Großzügig angelegte, familienfreundliche Wohnungen mit typischem Altbauflair, hohen Decken und großen Fenstern entstehen nun in der Asternstraße. Und jede davon ist individuell, ganz nach den Wünschen der Eigentümer gestaltet. Anfang des Jahres war Baubeginn. Wenn alles klappt, können die Familien Weihnachten schon in ihren neuen vier Wänden feiern. Dafür reißen die Bauarbeiter Wände ein, setzen neue Fenster und Türen, bauen Balkons und Dachterrassen in Richtung Innenhof, ergänzen den Flur um einen Aufzug und verlegen sämtliche Leitungen neu. Gauben auf dem Dach und ein neuer Giebel lassen das Haus später wieder wie zu seiner Ursprungszeit aussehen, und bei allen Arbeiten achten die Bauherren auf die Auflagen des Denkmalschutzes. Zum Abschluss der Arbeiten wird die Gemeinschaft den Innenhof, den sie sich mit den Nachbarn teilt, erneuern. Dort befindet sich ein kleiner privater Spielplatz, dessen Qualität zurzeit unter den Arbeiten leidet. " telemaxx August 10th, 2008, 06:14 PM Ja, das hat mich auch sehr gefreut, als ich das gelesen habe. Das ist genau der richtige Ansatz!!! Stattdessen nehmen die Verschandelungen von Altbauten im Rahmen einer "energetischen" Sanierung zu. Habe letztens auch in der List ein Gebäude gesehen, dass so saniert wurde. Leine1977 August 10th, 2008, 06:40 PM Die Sanierung des Stadtteils Nordstadt scheint erste Früchte zu tragen. Wenn das Schule machen sollte...:) Habe übrigens neulich an einem verotteten Bunker in der Nordstadt das Projekt "Medienbunker" entdeckt. Es muss schon sehr lange bestehen. Irgendwie geht es da wohl nicht voran. Weiß da jemand was genaueres? hedi1920 August 21st, 2008, 02:00 PM :cheers: http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=691244 Leine1977 August 21st, 2008, 02:18 PM Hallo hedi! Hast Du die Fotos gemacht? Sehen echt schön aus.:) Luoen August 21st, 2008, 03:17 PM Ja, die sehen echt klasse aus! Habe ich auch noch nie gesehen (mit Ausnahme des ersten). Mal sehen wie die internationalen Leute hier Hannover bewerten. Bisher sieht es ja gut aus ;-) matheking August 22nd, 2008, 11:50 AM :cheer:Hannover ist die schönste Stadt der Welt!:cheer: :cheer:Hannover ist die schönste Stadt der Welt!:cheer: :cheer:Hannover ist die schönste Stadt der Welt!:cheer: erbse August 22nd, 2008, 01:54 PM Habt ihr euch schon von dieser Hamburger Krankheit anstecken lassen? :crazy: Leine1977 August 22nd, 2008, 02:10 PM Habt ihr euch schon von dieser Hamburger Krankheit anstecken lassen? :crazy: Wenn Du den Liedspruch "Hannover ist die schönste Stadt der Welt" meinst, sieht es wohl so aus. Als Neubrandenburger kannst Du das nicht wissen, es ist eher lokal bekannt und öfters mal im Niedersachsenstadion zu hören. Bei den vielen städtebaulichen Problemen muss man sich ab und zu aber auch mal selbst gut zureden.;) nitri August 25th, 2008, 10:45 PM gesehen auf HAZ.de: Förster entsetzt: Eilenriede nur 14 Millionen Euro wert http://i34.tinypic.com/a3m3oz.jpg Europas größter Stadtwald, die Eilenriede, soll mit Boden, Bäumen und Tierwelt nur 14 Millionen Euro wert sein. Das entspricht in etwa nur dem Preis eines Geschäftshauses in guter Lage, ist aber von einem amtlichen Gutachter so bestätigt. Bei Hannovers Förstern hat die Summe am Montag „Enttäuschung und Entsetzen“ ausgelöst. Auch die Kämmerer wollen das Ergebnis nicht akzeptieren – immerhin schmälert es ihre Bilanz erheblich. Hannover muss, wie alle Städte in Niedersachsen, bis zum Jahr 2012 die unübersichtliche kameralistische Buchführung auf die in der Wirtschaft längst übliche doppelte Buchführung umstellen. Für die Eröffnungsbilanz, die Finanzdezernent Marc Hansmann 2011 vorlegen will, wird seit Monaten gezählt, gerechnet und begutachtet. Jeder Büroschreibtisch in der Verwaltung, jeder Schulstuhl, jedes Museumsstück und jeder Meter Straße müssen im Preis bestimmt werden – so auch der Stadtwald. Forstoberrat Winkelmann von der Landwirtschaftskammer hat also ein Gutachten geschrieben. Gut 12,5 Millionen Quadratmeter groß ist der städtische Wald. Der Bodenwert beträgt trotz teilweise bester Citylage abzüglich üblicher Abschläge nur 48 Cent pro Quadratmeter, macht rund sechs Millionen Euro Grundstückspreis. Die Bäume im bewirtschafteten Teil des Stadtwalds sind mit 7,9 Millionen Euro veranschlagt, das Jagdrecht in Tiergarten, Altwarmbüchener Moor und Mecklenheider Forst mit 185 000 Euro – macht alles zusammen 14,099 Millionen Euro. Revierförster Gerd Garnatz betonte im Eilenriedebeirat, dass das Verfahren die „einzig anerkannte Methode der Wertermittlung nach Handelsgesetz“ sei. Trotzdem seien die Förster „enttäuscht und entsetzt, dass wichtige Aspekte wie die Erholungs- und Umweltfunktion nicht zu Buche schlagen“. Beiratsmitglied Gerhard Dirscherl verlangte, dass derartige Daten und auch der Nutzen für den Wasserhaushalt Hannovers aufgelistet werden: „So etwas lässt sich beziffern. Sonst führt die Kostenermittlung dazu, dass man die Eilenriede nicht so schätzt, wie sie es verdient.“ Reinhild Muschter dagegen findet es gut, dass die Summe eher niedrig ist: „Das weckt keine Begehrlichkeiten – die Kämmerei könnte sonst Dollar-Zeichen in den Augen bekommen.“ Ein Verkauf auf Grundlage des Gutachten sei jedoch ausgeschlossen, stellte Förster Garnatz klar: „Die Zahlen dienen nur der Bilanzeröffnung.“ In der Kämmerei will man trotzdem nicht einsehen, warum ein wertvoller Stadtwald genauso veranschlagt wird wie ein Waldstück in ländlichem Gebiet. Die Hüter von Hannovers Finanzen haben aber auch ein substanzielles Interesse an einer höheren Summe: Trüge die Eilenriede mehr zur Habenseite der Bilanz bei, stünde die hoch verschuldete Stadt ein wenig besser da. erbse August 25th, 2008, 10:51 PM ^ Bürokratische Bullenscheiße, mehr fällt einem dazu nicht ein :| sebastian c August 26th, 2008, 12:09 AM Ich würds eher positiv sehen, dann kommt auch in Zukunft eher niemand auf die Idee den Wald zu verscherbeln...wenn das Gebiet mit 150 Millionen in der Bilanz steht könnte da so mancher Kämmerer auf Dumme Ideen kommen. Noch schwieriger ist das Ganze bei den erwähnten Kunstgegenständen,schätz die mal realistisch.. Waxo Khana August 27th, 2008, 11:45 AM Das kommt schon hin mit den 14 Millionen. Als Hamburg im Jahr 2006 mit der doppelten Buchführung angefangen hat wurde die 164 ha große Außenalster und 18 ha Binnenalster(Der große aufgestaute See in der Hamburger Innenstadt) mit gerade mal 4,4 mio €, also einem m² Preis von ~ 2,5 € bewertet. Als Naherholungsfläche darf er ja nicht zugeschüttet und bebaut werden. Also ist er auch nur das Wert was man mit ihm machen kann. Trettbootverleih und ähnliches. Naherholungsflächen sind leider nichts wert, wenn keine Aussicht darauf besteht dort jemals irgendetwas bauen zu dürfen. Und das Holz im Wald darf man ja auch nicht einfach fällen und verkaufen. Also ist er nur das Wert was man im Wald machen kann. Kioske und Pferdeverleih od. was es auch immer dort gibt. Wurde man die Schleuse aufmachen und die 3 Wochen warten bis die Alster trockengelaufen ist, und dann das Gebiet als Bauland verkaufen, wurde der Wert sich bestimmt verhundertfachen. Wird aber nie geschehen. Also ist es nichts wert. Leine1977 August 27th, 2008, 01:55 PM ^^ Das wäre doch ein günstiger Einstiegspreis für die Schaeffler-Gruppe, oder? Zusammen mit Conti doch echt ein Schnapper!:lol: --- Zum Borgentrick-Turm (im VHS-Gebäude) habe ich eine nette Mail von der SPD-Ratsfraktion erhalten. Ein Herauslösen des Turmes empfindet man aber nicht als großen Gewinn. Auch die anderen beiden Stadtmauerreste seien ja den Hannoveranern kaum bekannt. Erfreulicherweise schrieb man mir aber, dass die vielen Abrisse in den 50ern und 60ern verantwortungslos waren. Zitat: "In einigen Fällen - z.B. Wasserkunst - gibt es in meinen Augen kaum einen sachlichen Grund für den Abriss." ...na immerhin (und ein großer Widerspruch zur Kommentierung des Stadtplanungsamtes) devilsadvocate August 27th, 2008, 05:59 PM "Ein Herauslösen des Turmes empfindet man aber nicht als großen Gewinn. Auch die anderen beiden Stadtmauerreste seien ja den Hannoveranern kaum bekannt." Wo stehen die beiden Stadtmauerreste denn? Vermutlich in einer Brücke einbetoniert? Ich glaube schon, dass solch ein Turm eine ganz andere Wirkung hat als leduiglich Reste eine Mauer. Und dass der Borgentickturm kaum bekannt ist... Woran könnte das wohl liegen?? Bestimmt aber nicht daran, dass man ihn eingemauert hat in ein hässliches 70er Jahre Gebäude... *Achtung Ironie*!! Ich glaube schon, dass der auch Beuscher lcken würde, wenn er frei wäre und außerdem die Geschichte zu dem Turm gelesen werden könnte. "Der Hannoveraner Cord Borgentrick vereitelte am 24. November 1490 einen Überfall Herzog Heinrichs des Älteren zu Braunschweig und Lüneburg auf Hannover. Cord Borgentrick wollte, nachdem er abends aus Hannovers süd-östlichem Stadttor, dem Aegidientor, hinaus gegangen war und etwas Bier getrunken hatte, wieder zurück in die Stadt gehen. Da das Tor verschlossen war, wartete er vor dem Tor. Dabei entdeckte er die unter Planwagen und in Gärten verborgenen bewaffneten Feinde, die Hannover überfallen wollten. Er alarmierte sofort an einem anderen Turm die Wachen und der Überfall misslang. Zur Erinnerung an diese Heldentat wird der Turm der Stadtmauer am Aegidientor, den man am Eingang der Volkshochschule Hannover findet, auch „Borgentrickturm“ genannt. Borgentrick wurde 1448 Bürger Hannovers; sein Beruf wird als Ölschläger angegeben." 1448.. Ich meine DAS ist Geschichte! Zm Anfassen nahe und es würde sicherlich sehr viele Touristen reizen. lifestyle032 August 27th, 2008, 06:13 PM Eine tolle Aussage, wie ich finde! Sie sind kaum bekannt..warum wohl? Da muss ich devil absolut Recht geben. Anstatt sich mit so etwas zu schmücken (Reste der Alten Stadtmauer) legt man den Mantel des Schweigens darüber .. tolle Wurst :ohno: Zum hier nicht veröffentlichten HAZ-Artikel über den nicht stattfindenden Umbau der Voßstraße: Eine Frechheit! Diese Straße hätte es definitiv verdient etwas begrünt zu werden! Und das vor allem nach dem Einsatz der dort ansässigen Ladeninhaber und Anwohner! gstolze August 27th, 2008, 07:39 PM Einen Rest der Stadtmauer kann man im Durchgang von der Osterstraße zur Georgstraße/Georgsplatz hinter dem Parkhaus and der Bundesbank sehen. Leine1977 August 27th, 2008, 10:47 PM ...anscheinend will man lieber Tiefstapeln und seine (wenigen) Schätze nicht zeigen. --- Übrigens heute in der HAZ: Man beachte die Aussage des Herrn rechts. Er spricht mir aus der Seele!:banana: http://img139.imageshack.us/img139/4149/imgom1.jpg Luoen August 28th, 2008, 12:36 AM Hmm, ich finde den Platz der Göttinger Sieben nicht schlecht, zumal er ja einen wichtigen Punkt in Hannovers Geschichte darstellt. Im Stadtbild gibt es ja sonst nicht so viele Bezüge mehr auf die Geschichte des Königreiches. Allerdings sollte das Denkmal der Neugestaltung des Landtages und des Wiederaufbaus der Flusswasserkunst nicht im Wege stehen. Bei dem Schrott der entlang der Skulpturenmeile rumsteht nun gerade die Göttinger Sieben negativ zu erwähnen, finde ich nicht gerecht. lifestyle032 August 28th, 2008, 12:54 AM Wenn der Herr Ulrichs das Denkmal an sich als Verbrechen darstellt, würde ich gerne einmal die Gründe dafür hören. Ansonsten ist das Zitat arg aus dem Zusammenhang gegriffen und ich würde das Denkmal nicht so negativ betrachten. Leine1977 August 28th, 2008, 01:21 PM ^^ ich meinte eher den ersten Aspekt: Hillebrechts Konzept der autogerechten Stadt. Die Göttinger Sieben sind aus den Augen der Künstler natürlich total misslungen, da nicht abstrakt. Wir als Laien sehen dies natürlich anders - ich u.a. auch. lifestyle032 August 28th, 2008, 10:55 PM gesehen auf HAZ.de Ärger um schäbigen ZOB Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVH) hat die Stadt in klaren Worten aufgefordert, ihn über das weitere Vorgehen am stark sanierungsbedürftigen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zu unterrichten. In seiner jetzigen Form sei er der „schäbigste ZOB Deutschlands“, heißt es in einem Schreiben von Reiseveranstalter Jürgen Beckmann an die Stadt. „Es spricht nicht unbedingt für die Gastfreundschaft der Stadt Hannover, wenn Behördenvertreter billigend in Kauf nehmen, dass die Busreisegäste aus allen Ländern der Welt auf dem ZOB oftmals im Regen stehen“, schreibt Beckmann. Die Stadt unterlasse es seit Längerem, den GVH über ihre Pläne zu informieren. Dies möge sie nun schriftlich nachholen, fordert Beckmann – und zwar bis zum 30. September. ------------------------------------- Dieser Artikel spricht mir aus der Seele! Gerade heute bin ich dort mal wieder vobeigekommen als ich noch 2-3 Sachen im Kaufland einkaufte. Als ich mich dann Richtung U-Bahn bewegte, ist mir mal wieder aufgefallen welch ein Gestank und potthässliches Aussehen dort vorherrscht. Dort waren auch einige Reisebusse geparkt - teilweise standen die Gruppen dort zur Abfahrt bereit. Da habe ich mir auch gedacht: Wie kann die Stadt es hinnehmen, den Besuchern eine so schäbigen ersten Eindruck zu vermitteln, wenn sie unsere Stadt besuchen wollen? Vor allem auch Gäste aus dem Ausland kommen sicherlich relativ vorurteilsfrei in die Stadt... da kann man von Seiten der Stadt wirklich nur hoffen, wenn sich die Touristen aus eigenem Antrieb heraus Richtung Altstadt, Neuem Rathaus und Maschsee bewegen.. devilsadvocate August 29th, 2008, 10:55 PM DAs mit dem ZOB ist echt ärgerlich. Denke, dass sich da aber bald was tun wird, wen erst mal das Umfeld aufgewertet ist (Raschplatz, Bredero) "Datenschützer in Sorge: Google fotografiert Hannover durch Seit gut einer Woche lässt der US-amerikanische Internetriese Google nach Städten in den USA, Japan und Australien nun auch die niedersächsische Landeshauptstadt Straße für Straße abfotografieren. Der Internetkonzern will die Bilder für seinen elektronischen Atlas verwenden. Dabei interessieren sich die Amerikaner nicht für hannoversche Besonderheiten oder Sehenswürdigkeiten, sondern vielmehr für die Straßenzüge an sich. Sie sollen demnächst in der Funktion „Streetview“ des Internetatlanten „Maps“ zu sehen sein. Dann kann sich jedermann im Internet per 360-Grad-Rundumblick davon überzeugen, wie es in der Lindener Fössestraße oder der Südstädter Geibelstraße aussieht. In Deutschland hat das Unternehmen bisher München, Frankfurt und Berlin durchfotografieren lassen. Derzeit kurven die Google-Mobile außer in Hannover unter anderem noch durch Hamburg, Bremen, Dortmund, Stuttgart und Karlsruhe. Datenschützer betrachten die fotografische Sisyphusarbeit mit Argwohn. Zwar sei nach aktueller Rechtsauffassung nichts dagegen einzuwenden, dass unbedarfte Häuserfronten im Internet zu sehen seien. „Aber als Bürger darf man schon Besorgnis haben, dass etwa mithilfe diesesAngebots Grundstücke für Einbrüche ausgespäht werden können“, sagt Hannovers städtischer Datenschutzbeauftragter Jürgen Kollecker. Ähnlich hatte sich zuletzt auch der Datenschutzbeauftragte der Bundesregierung, Peter Schaar, geäußert. Bei Google wiegelt man unterdessen ab. Sämtliche Bilder würden automatisch so bearbeitet, dass Gesichter oder Autokennzeichen nicht zu erkennen seien. Überdies nehme das Unternehmen umgehend Bilder aus dem Netz, wenn Betroffene dies wünschten. „Es geht bei Streetview nicht darum, Menschen zu zeigen“, sagt Google-Deutschland-Sprecher Stefan Keuchel. „Allerdings lässt sich das in Metropolen nicht vermeiden.“ Andersherum nimmt es Google beim Schutz der eigenen Daten sehr genau. Sicher ist nur, dass die Arbeiten in Hannover „einige Wochen dauern“ werden. Wie viele der kamerabewehrten Fahrzeuge jedoch zurzeit durch Hannover fahren, will Keuchel ebensowenig verraten wie die Routen, die die Autos nehmen. Nicht nur, dass Menschen die Gelegenheit nutzen könnten, sich mit Schmähplakaten oder politischen Botschaften vor Googles Linsen zu postieren. Nein, man wolle auch der Konkurrenz keinen Aufschluss darüber geben, wie die „sehr aufwendige Technik“ funktioniere. Schließlich, sagt Keuchel, planten die Deutsche Post und Microsoft ähnliche Projekte. Hätten die nicht noch ein Jar warten können, bis das Kröpcke CEnter im Umbau ist und der Raschplatz fertig ist? :( Hoffe, dass es dann aber zumidnest Updates gibt! lifestyle032 September 1st, 2008, 10:03 PM neuepresse.de: China dreht Dokusoap in Hannover Das chinesische Fernsehen dreht im kommenden Jahr eine TV-Serie in Hannover. Wie die Stadt am Montag mitteilte, wird der größte chinesische Staatssender CCTV in 20 Folgen über das Leben von vier jungen Austauschstudenten aus China berichten. Die Dreharbeiten für die Serie „Der Drachen fliegt nach Hannover“ sind von April bis Juni 2009 geplant. „Die außergewöhnliche Filmserie wird zu einem hohen Bekanntheitsgrad Hannovers in China führen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Chinesischen Zentrums, Heinz-Dieter Goedeke. Die Kosten betragen nach Angaben der Stadt rund eine Million Euro. Das ist doch mal eine Chance - besonders wenn man bedenkt, welche Massen in China vor den Fernsehapparaten sitzen :cheers: Also, wer auch immer die Austauschstudenten sein sollen: Erzählt keinen Mist! :lol: devilsadvocate September 6th, 2008, 07:43 PM Endlich mal eine vernünftige Beflaggung an der Oper, statt dieser komischen Opernflaggen :) http://img142.imageshack.us/img142/189/060920082099ea0.jpg telemaxx September 6th, 2008, 07:57 PM Davon halte ich aber auch nicht viel! devilsadvocate September 6th, 2008, 08:49 PM Gar keine Fahnen? telemaxx September 7th, 2008, 12:02 AM Vielleicht die Hannover- oder Niedersachsenfahne. Gar keine Beflaggung fänd ich auch nicht schlimm. telemaxx September 7th, 2008, 12:39 PM Achso, sah wie eine normale Deutschlandfahne aus. devilsadvocate September 7th, 2008, 12:39 PM Ist die Niedersachsenflagge! sieht man nur nicht so gut! ac303id September 11th, 2008, 08:45 AM aha macht die luft in hannover noch sauberer und gewinnt gleichzeitig energie. aber warum eigentlich erst jetzt? http://img293.imageshack.us/img293/4849/haubemuellkippenc7.jpg lifestyle032 September 17th, 2008, 02:59 AM Hiermit will ich euch einmal einen kleinen Einblick in die Preispolitik von Aspria geben: Wenn man dort keine Mitgliedschaft abschließt und trotzdem einmal in den genuss der Anlage kommen möchte, muss man wohl nach jetzigem Stand mit einem Tageskartenpreis von bis zu 40 € rechnen, auch wenn man nur den Saunabereich nutze möchte. Der Preis kann wohl auch geringfügig niedriger ausfallen, aber unter 30 € müssen wir wohl nicht diskutieren. Da ist dann auch die Begrenzung der Häuigkeit (5 - 8 mal) des Erwerbes einer Tageskarte nicht mehr sinnvoll. Allerdings überschreiten die Bewerbungen für eine Mitgliedschaft wohl bereits jetzt die geplanten Kapazitäten. :gossip: Somit werde ich für meine Teil wohl kaum das Angebot des Strandbads nutzen können. Was müsste man diesbezüglich an einem Tag alles für Aktivitäten in Anspruch nehmen um den Preis zu rechtfertigen? Einmal Sauna reicht da nicht aus.. und joggen um den Maschsee bekomme ich auch für 0€. Ich weiß noch nicht was ich davon halten soll. Klar, dieses Forum kümmert sich hauptsächlich um das Projekt selbst, allerdings werde ich mit dem Endprodukt wohl nie richtig zu tun haben - außer ich verdiene später mal richtig Schotter :down: devilsadvocate September 17th, 2008, 10:27 AM Entschuldigung, ich habs erst gherde entdeckt... 28 MILLIONEN??? WOFÜR?? Gegen den Kampf eines angeblichen Klimawandels, der noch angeblicher vom Menschen verursacht wurde? Früher gab es schon immer Warm- und Kaltperioden... Und selbst wenn es jetzt etwas wärmer werden würde? Na und? Hier sind weder die Ureachsen noch die Folgen richtig erforscht, dass man überhaupt schon von gefstigten ERkenntnissen reden könnte... Andere Wissenschaftler sagen sogar eine Eiszeit voraus... Also investiert man 28 Millionen gegen etwas, was nicht wissenschaftlich gesichert ist und auch die Folgen völlig unklar sind und desweiteren auch wenn die Minimalbrechnungen stimmten und alles andere auch, so ein Müllberg nicht unbedingt der "Klimakiller" ist, so viel Geld für was bitte? Total unverhältnismäßig...Um Gottes Willen... Was köntne man mit diesen 28 Millionen alles machen? Wundeschöne Gebäude errichten, aber doch nicht einen verdammten Müllberg überdachen... So langsam treibt der Wahnsinn wirklich eine große Runde... Ich hoffe, dass die nächste REgierung damit endlich Schluss amcht und das Geld der Bürger wieder in die stadtentwicklung steckt und nicht zum KAmpf gegen Geister verwendet... 28 Millionen... Das wäre die Flusswasserkunst zzgl. einer großangelegten SAneriung der Altstadt gewesen... Unverantwirlich, wie hier mit dem Geld der Bürger umgegangen wird... ac303id September 17th, 2008, 05:09 PM aha hat diese summe bereits zurückgelegt!!! außerdem sollen die ausgasungen zur stromgewinnung genutzt werden... trotzdem nen menge kohle... ac303id September 17th, 2008, 06:05 PM http://img142.imageshack.us/img142/8110/profilhannoverdw6.jpg ac303id September 18th, 2008, 09:55 AM und heute der zweite teil aus der haz .... http://img329.imageshack.us/img329/2157/hannoverleitbildyu9.jpg matheking September 18th, 2008, 10:44 AM Das ist eine sehr sinnvolle Aufgabe! Sicher hat Hannover mehr als nur einen Titel verdient, aber wie im ersten Artikel schon erwähnt führt die Werbung mit "Stadt im Grünen", "Sportstadt", "Stadt der Herrenhäuser Gärten", "Junges Hannover", etc. nur dazu, dass sich nichts einprägt. Mal schauen, wann die ersten Proteste von Interessengruppen kommen, weil nicht mehr für alles geworben wird. SternHAJ September 18th, 2008, 09:35 PM Hey, nachdem ich dieses interessante Forum schon länger mit großem Interesse / Vergnügen lese, habe ich mich heute mal angemeldet :) Ein Leitbild ist eine gute Idee. Für mich gehört dazu aber auch eine Architektur-Vision. Die ECE-Galerie ist ja ein Negativbeispiel: keine schlechte Architektur, aber eine beliebige Allerwelts-Architektur, ohne konkreten Hannover-Bezug. Ich wünsche mir eine Architektur-Vision, die die Vergangenheit der Stadt mit der Zukunft verknüpft. Ich wünsche mir eine Architektur, die die Ideen der hannoverschen Architekturschule (Backstein-Historismus), die Ideen des Backstein-Expressionismus (Anzeiger-Hochhaus), die Ideen der 50er-Jahre-Architektur (NordLB-Altbau) aufnimmt und in die Zukunft entwickelt. Aber ich glaube, den heutigen Architekten fehlt da der Mut. Es ist offenbar einfacher, einem globalen Mainstream zu folgen und überall die gleichen langweiligen und beliebigen Bauten des 21. Jahrhunderts zu erstellen. matheking September 18th, 2008, 09:54 PM Auch Dir ein herzliches Willkommen SternHAJ! Innerhalb von zwei Tagen zwei Neue, da fühl ich mich ja gleich wie ein alter Hase ;) HAJ als alter Flughafenpatriot? Übrigens stimme ich Deinen Anmerkungen bzgl. einer Architekturvision voll und ganz zu. Beliebigkeit schadet nur dem Image und ist über dies langweilig! Leine1977 September 19th, 2008, 09:14 AM Hey, nachdem ich dieses interessante Forum schon länger mit großem Interesse / Vergnügen lese, habe ich mich heute mal angemeldet :) Ein Leitbild ist eine gute Idee. Für mich gehört dazu aber auch eine Architektur-Vision. Die ECE-Galerie ist ja ein Negativbeispiel: keine schlechte Architektur, aber eine beliebige Allerwelts-Architektur, ohne konkreten Hannover-Bezug. Ich wünsche mir eine Architektur-Vision, die die Vergangenheit der Stadt mit der Zukunft verknüpft. Ich wünsche mir eine Architektur, die die Ideen der hannoverschen Architekturschule (Backstein-Historismus), die Ideen des Backstein-Expressionismus (Anzeiger-Hochhaus), die Ideen der 50er-Jahre-Architektur (NordLB-Altbau) aufnimmt und in die Zukunft entwickelt. Aber ich glaube, den heutigen Architekten fehlt da der Mut. Es ist offenbar einfacher, einem globalen Mainstream zu folgen und überall die gleichen langweiligen und beliebigen Bauten des 21. Jahrhunderts zu erstellen. Herzlich Willkommen! Du sprichst mir aus der Seele. Wenn sich doch nur mal Architekten finden lassen würden, die einen typischen hannoverschen Stil entwickeln würden (es müssen dann auch keine Rekonstruktionen sein). Zum EAG: siehe mal den Artikel aus der HAZ heute im Projekt-Thread. SternHAJ September 19th, 2008, 10:51 AM Du sprichst mir aus der Seele. Wenn sich doch nur mal Architekten finden lassen würden, die einen typischen hannoverschen Stil entwickeln würden (es müssen dann auch keine Rekonstruktionen sein). Vielleicht sollte man mal Architekturbeispiele aus Hannover sammeln (mit Bildern), die Ansatzpunkte für eine "Neue Hannoversche Schule" sein könnten. Möglicherweise schauen sich ja innovative Architekten mal in diesem Forum um. :lol: Leine1977 September 19th, 2008, 11:28 AM @SternHAJ: Eine gute Idee! Persönlich würde ich vorschlagen: dass man die norddeutsche Backstein Gotik weiterentwicklen sollte. Hannover war berühmt dafür. Wie schon öfters von mir angesprochen, finde ich die unzähligen Bauten von Conrad Wilhelm Hase beispielhaft für typisch hannoversche Architektur - man nannte sie auch Hasik (statt Gotik). aber auch die Architektur von Ludwig Droste finde ich sehr gut. Leider sind kaum noch Bauwerke von ihm vorhanden. http://de.wikipedia.org/wiki/Conrad_Hase http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Droste Das könnten doch Ausgangspunkte für eine hannoversche Schule sein? Zudem wird es glaub ich mehr Zustimmung in der Bevölkerung geben. matheking September 19th, 2008, 12:00 PM Hase und seine Kirchen sehe ich auch als sehr prägend. Droste sagt mir dagegen nichts. Kannst Du mir ein Beispiel nennen? matheking September 23rd, 2008, 10:39 AM ist das hier auf skyscrapercity.com eigentlich öfter so dass der server ausfällt. Ich habe fast 'ne Macke gekriegt! :bash: Leine1977 September 23rd, 2008, 11:09 AM Hase und seine Kirchen sehe ich auch als sehr prägend. Droste sagt mir dagegen nichts. Kannst Du mir ein Beispiel nennen? Der Server spinnt hier echt sehr häufig. Hier übrigens ein Beispiel von der Seite 17 dieses Threads: Hier übrigens das ebenfalls von Hillebrecht abgerissene Ratsgymnasium am Georgsplatz. Eigentlich sollte es die Nord/LB mitnutzen - dass wollte Hille allerdings nicht. http://img385.imageshack.us/img385/7669/mi05564g07bie6.jpg http://img385.imageshack.us/img385/8379/mi05564g11brd4.jpg matheking September 23rd, 2008, 11:54 AM Danke! Davon hatte ich schon gehört. War Droste auch ein Vertreter der "Putz lügt!" - Fraktion wie Hase? Ich wüsste gerne, ob die beiden für die gleiche Architekurrichtung gestanden haben. Leine1977 September 23rd, 2008, 12:11 PM Oh, soviel Architekturgeschichte weiß ich nun doch nicht. Hase hatte ja anscheindend sehr viele Schüler. Also die "Putz lügt"-Aussage sollte sich m.M. Hannover mehr auf die Fahnen schreiben. Der gemeine norddeutsche Backstein hat doch sehr viele Vorteile - erst recht gegenüber den Dämmplatten-Boom. lifestyle032 September 23rd, 2008, 01:44 PM matheking: Die beiden waren Verfechter der Hannoverschen Architekturschule, wie es dieser (http://de.wikipedia.org/wiki/Hannoversche_Architekturschule) Artikel verdeutlicht. Ich weiß zwar nicht genau, wer das Marstallgebäude am Welfenschloss (heute Teil der Uni-Bibliothek) entworfen hat, aber dessen Stil lässt sich meines Erachtens nahezu 1:1 in dem abgerissenen Ratsgymnasium wiedererkennen. Vielleicht hat sich Droste seinerzeit in der Stadt umgeschaut um eine einheitliche Architektur voranzutreiben! Ach, gäbe es doch mehr von diesen Gebäuden in der Stadt.. (Leider lassen sich Bilder des Marstallgebäudes nur sehr schwer im Netz finden.) Leine1977 September 23rd, 2008, 04:26 PM matheking: Die beiden waren Verfechter der Hannoverschen Architekturschule, wie es dieser (http://de.wikipedia.org/wiki/Hannoversche_Architekturschule) Artikel verdeutlicht. Ich weiß zwar nicht genau, wer das Marstallgebäude am Welfenschloss (heute Teil der Uni-Bibliothek) entworfen hat, aber dessen Stil lässt sich meines Erachtens nahezu 1:1 in dem abgerissenen Ratsgymnasium wiedererkennen. Vielleicht hat sich Droste seinerzeit in der Stadt umgeschaut um eine einheitliche Architektur voranzutreiben! Ach, gäbe es doch mehr von diesen Gebäuden in der Stadt.. (Leider lassen sich Bilder des Marstallgebäudes nur sehr schwer im Netz finden.) Wow, wir hatten also tatsächlich eine eigene Architekturschule! Tatsächlich, und der Droste gehört auch dazu. Also könnte man da doch anknüpfen. matheking September 23rd, 2008, 07:41 PM Seht, seht. Warum baut dann keiner mehr im Sinne dieser Schule? Eine Wiederbelebung und Transferierung in die Gegenwart müsste doch im Sinne der Stadtpolitik sein! Das Marstallgebäude kenne ich als Ex-Studi, ein hübscher Bau. devilsadvocate September 25th, 2008, 08:35 PM Ich verstehe es auch nicht, warum die aRhcitekten sich nicht mal wieder besinnen und etwas Ästhetisches bauen wollen ... Anders Thema: Ich finde es eine verlorene Chance, dass damals der Telemaxx so weit weg vom Stadtzentrum gebaut worden ist. Warum hatte man ihn nciht mitten in die Innenstadt posiert, oder zumindest am Rande, wo er von der Innenstadt sichtbar gewesen wäre? Finde der ist dort in Misburg echt verloren und wäre sicherlich ein Highlight geworden, auch für Touristen (Hochfahrten)... telemaxx September 25th, 2008, 09:23 PM In dem Zusammenhang möchte ich mal die Reaktivierung des VW-Towers ansprechen. Ich fände es toll, wenn dort oben ein Panorama-Restaurant mit "Event-Gastronomie" oder Ähnliches einziehen würde. derberg September 25th, 2008, 09:37 PM wer weiß, vielleicht klappt das ja mit der reaktivierung. mit dem casino am raschplatz wird bestimmt auch das hotel am busbahnhof besser ausgelastet sein. wenn dann noch der busbahnhof selbst bebaut wird, vielleicht besteht dann irgendwann eine ausreichende nachfrage: von wegen, ins casino, danach auf den fernsehturm zum essen und danach ins hotel. ich glaube, dass das casino den raschplatz richtig beleben wird. derberg September 26th, 2008, 10:51 AM auf der seite der centrum gmbh, das sind die, die das kröpcke center umbauen wollen, ist ein link zur immobilienzeitung.dort steht etwas zum einzelhandelsmarkt hannover. http://www.centrum-gmbh.com/userfiles/file/2_08.pdf devilsadvocate September 29th, 2008, 02:16 PM Man kommt ja gerade kaum noch mit dem Schreiben hinterher! Scheinen ja fast alle online zu sein ;) lifestyle032 September 29th, 2008, 02:59 PM Ich möchte nochmal die Zusammenlegung/Löschung von Themen ansprechen. Z.B.: Wirtschaft & Politik / Städterankings bieten nur bedingt Potential, in diesem Forum heiß diskutiert zu werden. Entweder sollten beide gelöscht oder zusammengelegt werden. telemaxx September 29th, 2008, 03:03 PM Ich wär dafür beide zu löschen! Da gibt es ja nicht groß was zu diskutieren. Einzelne Meldungen könnten m. E. auch Offtopic diskutiert werden. Leine1977 September 29th, 2008, 03:05 PM Ich möchte nochmal die Zusammenlegung/Löschung von Themen ansprechen. Z.B.: Wirtschaft & Politik / Städterankings bieten nur bedingt Potential, in diesem Forum heiß diskutiert zu werden. Entweder sollten beide gelöscht oder zusammengelegt werden. Ich bin auch dafür! Aber wie geht das? Wir fordern das schon lange, aber keiner weiß wie es geht! lifestyle032 September 29th, 2008, 03:14 PM Also sollen sie weg? Okay.. dann müssen wir glaube ich Erbse kontaktieren. devilsadvocate September 29th, 2008, 03:18 PM ach gott, lassen wir sie doch da unten versiffen... Stört doch keinen. Irgendwie wäre es auch schade, wenn sie wegkämen... Finde das sollte alles erhalten bleiben, wenn auch nciht weiter diskutiert werden. telemaxx September 29th, 2008, 03:21 PM Ich bin eigentlich dagegen einen neuen Thread zum Thema "Allgemeines zum Wiederaufbau..." zu errichten, weil dadurch meines Erachtens die Diskussionen entzerrt werden und dadurch ins Stocken geraten. Ich hab kein Problem damit Dinge die den Wiederaufbau betreffen z.B. Offtopic zu diskutieren oder im Flusswasserkunst-Thread, wie es aktuell grad der Fall ist mit der Markthalle. Leine1977 September 29th, 2008, 03:22 PM Langsam wird es aber unübersichtlich. Z.T. gibt es so große Schnittmengen. Insbesondere die Diskussion vorhin zeigt, dss man sich schnell auf verschiedenen Plattformen bewegt. @devil: ich begrüße zwar einen Reko-Thread. Der könnte aber sehr gefährlich für das Forum werden. Hier gibt es (in anderen Foren) heftigste Auseinandersetzungen. Ich hoffe nicht bei uns. Sei mir bitte auch nicht böse, aber das könnte keinen guten Ausgang für das Forum haben. Das ist ein zu ideologisches Thema (schau alleine mal ins DAF rein). |