View Full Version : Revision Richtplan BS
ndugu April 22nd, 2008, 02:37 PM Noch bis zum 30. April dauert die Vernehmlassung zur Revision des kantonalen Richtplans.
Auf http://www.richtplan.bs.ch/ findet man eine hochinteressante interaktive Karte mit allen Projekten.
Neben den bereits bekannten und hier vieldiskutierten Projekten findet man eine Vielzahl von neuen Projekten, Optionen und Ideen in den Bereichen Siedlung, Natur & Landschaft und Mobilität.
Mich würde interessieren, welche in diesem Forum noch nicht diskutierten Ideen ihr für genauer prüfenswert hält, und ob allenfalls wichtige Dinge vergessen worden sind!
sämelihülz April 22nd, 2008, 07:21 PM Was mich am meisten interessiert ist die Arealentwicklung am Dreisspizt, bin aber noch nocht wirklich schlauer geworden. Ich denke da sollte sich aber schon was tun mit dem Neubau von H&Dm. Weiss jemand mehr?
hausmeister April 23rd, 2008, 11:01 AM interessante frage. gerade in basel ist ein guter richtplan enorm wichtig, da es praktisch keine freiflächen gibt. um abwanderungen in der wirtschaft zu verhindern, muss man gewisse reserven haben, das heisst, gebiete, welche nach bedarf relativ rasch bebaut werden können. der richtplan ist der erste schritt dazu.
ein recht interessantes entwicklungsgebiet für die wirtschaft, insbesondere pharma und technologie ist aus meiner sicht das gebiet beim bahnhof st johann (richtung grenze).
-verkehrstechnisch sehr gut gelegen (s-bahn, autobahn, flughafen)
-nähe zur pharmaindustrie, hochschule.
-allgemeine aufwertung von basel nord im gange (wohnungen, geschäfte, parkanlage)
momentan wird das gebiet von (teilweise heruntergekommenen) kleinbetrieben und logistik genutzt.
ein sehr interessantes entwicklungsgebiet für wohnungen ist das gebiet gegenüber der kraftwerkinsel am rhein. der richtplan sieht auch vor, dass der verkehr vor dem rankhof den geleisen entlang richtung grenze geführt werden soll. das halte ich für eine ausserordentlich gute idee.
rübenzahn April 23rd, 2008, 12:10 PM man sollte auch einfach höher bauen, ich meine nicht nur hochhäuser, sondern einfach immer noch ein stockwerk mehr als heute üblich, zumindest in gewissen quartieren. die randbebauung beim warteck hochhaus wird gleich hoch wie die alten gebäude um ein negativ beispiel zu nennen. ich finds irgendwie unpassend neben der neuen messehalle und einem 88m hochhaus einen 5 stöckigen neubau aufzuziehen. das stücki nutzt die fläche auch sehr schwach aus.
ansonsten sind die entwichlungsgebiete die heutigen industriegebiete (kleinhüningen, dreispitz, st.johann) und rangierbahnhöfe. ich hoffe sehr dass die sbb den wolf freigibt, da er von der lage her ideal ist für dienstleistungen und wohnungen. pharma und biotech sehe ich eher im st.johann und kleinhüningen, wobei diese gebiete ja heute auch genutzt werden und daher nicht viel spontanität zulassen. gehobenes wohnen sehe ich entlang dem rhein richtung grenzach.
sämelihülz April 23rd, 2008, 11:34 PM man sollte auch einfach höher bauen, ich meine nicht nur hochhäuser, sondern einfach immer noch ein stockwerk mehr als heute üblich, zumindest in gewissen quartieren. die randbebauung beim warteck hochhaus wird gleich hoch wie die alten gebäude um ein negativ beispiel zu nennen. ich finds irgendwie unpassend neben der neuen messehalle und einem 88m hochhaus einen 5 stöckigen neubau aufzuziehen. das stücki nutzt die fläche auch sehr schwach aus.
Da kann man nicht viel machen, es gibt bestimmte Höhenauflagen, und die kann man nur selten, z. B. bei Hochhausbauten unbeachtet lassen.
ansonsten sind die entwichlungsgebiete die heutigen industriegebiete (kleinhüningen, dreispitz, st.johann) und rangierbahnhöfe. ich hoffe sehr dass die sbb den wolf freigibt, da er von der lage her ideal ist für dienstleistungen und wohnungen. pharma und biotech sehe ich eher im st.johann und kleinhüningen, wobei diese gebiete ja heute auch genutzt werden und daher nicht viel spontanität zulassen. gehobenes wohnen sehe ich entlang dem rhein richtung grenzach.
Wenn Messeneubau, Warteck Hochhaus und Erlenmatt fertig sind, wird sich das Areal um den Messeplatz sicher am stärksten entwickeln. Ich bin überzeugt das dort in 20 Jahren ein richtiger Cluster steht!
rübenzahn April 23rd, 2008, 11:48 PM Wenn Messeneubau, Warteck Hochhaus und Erlenmatt fertig sind, wird sich das Areal um den Messeplatz sicher am stärksten entwickeln. Ich bin überzeugt das dort in 20 Jahren ein richtiger Cluster steht!
sehe ich auch so. zum rosental areal heisst es zum beispiel im richtplan:
Ausgehend von den Entwicklungsabsichten der Syngenta müssen die Möglichkeiten für neue quartier- und firmenverträgliche Bau- und Nutzungsstrukturen geprüft werden ..... Es ist zu prüfen, ob sich bei einer weiteren Konzentration und Verdichtung der Firmennutzung in Teilgebieten Chancen für eine teilweise Öffnung des bisher geschlossenen Areals bieten.
...und auch das klybeck darf man nicht vergessen
http://www.richtplan.bs.ch/objekt-siedlung.jpg
Aufgrund des Wandels der Life Sciences Wirtschaft und der chemischen Industrie wird für diese Areale mit einer Veränderung der Nutzungsstruktur hin zu wertschöpfungsintensiverer Produktion sowie einem höheren Anteil an Forschungs-, Entwicklungs- und Verwaltungsfunktionen gerechnet. Im Rahmen dieser Entwicklungen kann es zu einer baulichen Verdichtung kommen.
sämelihülz April 24th, 2008, 03:53 AM Natürlich wird das Novartis Areal auch bald das Stadtbild ändern. Doch richtig interessant wird es eben in den Arealen wo verschiedene Unternehmen auf kleinster Fläche konzentriert sind, so wie am Dreispitz aber halt alles 80 bis 200 Meter Bauten! ;)
rübenzahn April 24th, 2008, 08:34 AM Natürlich wird das Novartis Areal auch bald das Stadtbild ändern. Doch richtig interessant wird es eben in den Arealen wo verschiedene Unternehmen auf kleinster Fläche konzentriert sind, so wie am Dreispitz aber halt alles 80 bis 200 Meter Bauten! ;)
das klybeck quartier ist auf kleinbasler seite :). da sind auch mehrere firmen anwesend (huntsman, ciba, novartis...)
hausmeister April 24th, 2008, 10:15 AM Ausgehend von den Entwicklungsabsichten der Syngenta...
im projektthread wurde dies schonmal angedeutet. wenns sogar im richtplan erwähnt ist, muss ja was dran sein. syngenta ist enorm gewachsen und hat noch immer grosses potential. es wäre schön, wenn syngenta nach novartis und roche beim standort basel ebenfalls ein zeichen setzt und den sitz ausbaut.
die frage wurde zwar schon mal gestellt: weiss jemand mehr über syngentas entwicklungsabsichten?
...müssen die Möglichkeiten für neue quartier- und firmenverträgliche Bau- und Nutzungsstrukturen geprüft werden. Dabei sind die Kapazitätsrestriktionen durch die bestehenden Verkehrsnetze und mögliche Synergien mit einer Aufwertung und attraktiveren Cityanbindung des Badischen Bahnhofs zu beachten.
da sollte man tatsächlich dran bleiben, denn durch die neubauten beim messeareal (so gott will...) und der erlenmatt wird das quartier bereits enorm aufgewertet.
rübenzahn April 24th, 2008, 06:20 PM ist zwar nichts konkretes, aber zumindest eine einschätzung zur städtebaulichen entwicklung des syngenta-areals sowie der stadt im allgemeinen. gefunden in einem ratschlag (http://www.grosserrat.bs.ch/dokumente/000000315420.pdf)des regierungsrates zum messezentrum 2012:
Die lichten Hallenhöhen von zweimal 10 Metern und 8 Metern im zweiten Obergeschoss sowie die statisch bedingten Deckenkonstruktionen führen zu einer Gebäudehöhe von rund 36 Metern. Dies erscheint relativ hoch, trotzdem darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass der Kanton Basel Stadt mit seinen beschränkten Baulandressourcen haushälterisch umgehen muss. Dies zeigt sich sehr deutlich am Beispiel des Roche-Areals in unmittelbarer Nähe, wo die bestehenden Bauten zwischen Wettsteinallee und Grenzacherstrasse für Forschung und Produktion neu 40 Meter hoch erstellt werden können. Das gleiche Potential steht auch auf dem angrenzenden Syngenta-Areal zur Verfügung, das sich in absehbarer Zeit ebenfalls baulich verändern wird. Der Schritt, das Mass der baulichen Ausdehnung in die Höhe neu zu definieren, wird sich nicht nur auf den Messestandort beschränken, sondern muss in Zukunft auch an anderen Standorten in der Stadt geprüft werden. Dabei geht es nicht um eine unüberlegte städtebauliche Entwicklung, sondern darum, Lösungen zu finden, die für den Wirtschaftstandort Basel nötig und stadtplanerisch vertretbar sind.
sämelihülz April 25th, 2008, 03:55 AM Klingt interessant! Sieht so aus aus bräuchte Basel bald ein eine Fläche welche für Hochhäuser reserviert sond, so wie man das in Fr. a. M. gemacht hat.
hausmeister April 30th, 2008, 10:35 AM der entwurf des richtplans stösst anscheinend auf einigen wiederstand. kritisiert wird vor allem, dass allgemein den freiräumen zu wenig beachtung geschenkt wird. in riehen wehrt man sich gegen die wohnzonenerweiterung beim bäumlihof sowie gegen den suchraum für wohngebiete (=mögliche wohnzonenerweiterung) bei der grenze zu lörrach. weiter ist man skeptisch gegeneüber wohnüberbauungen im gebiet landauer (grenzacherstrasse).
ebenfalls kritik gab es vom kanton baselland, welcher sich zu wenig berücksichtigt fühlt, resp. der meinung ist, grenzüberschreitende angelegenheiten fänden kaum erwähnung.
ich denke, den wiederstand wird man erwartet haben, gerade was freiräume angeht. es gibt wohl kaum unumstrittene richtpläne. ich hoffe allerdings, dass man sich noch in diesem jahrhundert irgendwie (sinnvoll) einigen kann...
musician May 1st, 2008, 12:13 AM Ich finde die Idee einer besseren Nutzung des Rheinufers als Wohnzone gut und wichtig.
Die Gebiete an der Grenzacherstrasse und nördlich der Dreirosenbrücke bieten sich dafür an und sind m.E. als Wohnraum äusserst attraktiv. Wenn es darum geht, mehr gute Steuerzahler nach Basel zu holen oder hier zu halten, ist eine Erweiterung des Wohnangebots in diese Richtung nötig.
Schade, dass die Planung für eine derartige Wohnnutzung am Klybeck-Rheinufer nicht mit mehr Nachdruck vorangetrieben wird. Ich bin überzeugt, dass solche Wohnungen bei urban orientierten Leuten selbst in einem solch stark industrialisierten Gebiet auf grosses Interesse stossen würden
Don Calo October 21st, 2009, 02:24 PM Bau- und Verkehrsdepartement, Hochbau- und Planungsamt
Medienmitteilung vom 21. Oktober 2009
Zonenplanrevision: Raum für 4'000 Einwohner und 10 Hektaren Grün- und Freiflächen
Heute startet das Bau- und Verkehrsdepartement mit der Information über die anstehende Zonenplanrevision. Mit einem „Basisratschlag“, der in der 2. Jahreshälfte 2010 an den Grossen Rat überwiesen werden soll, wird der im Januar vom Regierungsrat verabschiedete Richtplan so konkretisiert, dass Raum entsteht für 4'000 Einwohner und ca. 10 Hektaren Grün- und Freiflächen.
Der Regierungsrat hat im Januar 2009 einen neuen Richtplan, der die Leitplanken für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung setzt, beschlossen. Die aktuelle Zonenplanrevision schafft nun dazu die bau- und planungsrechtlichen Grundlagen. Ein Leitthema der Zonenplanrevision ist die Verbesserung des Wohnraumangebots – sowohl hinsichtlich der Menge als auch bezüglich der Qualität. Dazu gehört der Schutz wertvoller Stadtstrukturen sowie die Sicherung von Freiräumen, die unsere Stadt als grüne Lunge beleben und ein hochwertiges Wohnumfeld schaffen. Darüber hinaus sollen Grundsteine für neuen Wohnraum sowohl in bestehenden Quartieren als auch an den Stadträndern gelegt werden.
In einem „Basisratschlag“, der Anfang 2010 öffentlich aufgelegt und in der 2. Jahreshälfte 2010 dem Grossen Rat überwiesen werden soll, werden die Themen Siedlungserweiterungen, Ortsbildschutz und Freiraumnutzungen behandelt. Mit dem Thema „Siedlungswachstum an den Stadträndern“ einerseits und der Behandlung neuer Schutzgebiete in den Bereichen Ortsbild sowie Natur- und Landschaft andererseits wird der Rahmen der künftigen Entwicklung zwischen den Polen „Bewahren“ und „Entwickeln“ abgesteckt.
In weiteren Ratschlägen werden einzelne Areale behandelt werden, zum Beispiel im Bereich Universitäts- und Spitalplanung, und mit einem abschliessenden Ratschlag, voraussichtlich im Jahr 2013 oder 2014, werden abschliessend kleinere lokale Anpassungen im bestehenden Zonenplan-Gefüge vorgenommen.
Die öffentliche Information über diese länger dauernde Zonenplanrevision wird heute vom Bau- und Verkehrsdepartement begonnen. Im November werden der interessierten Öffentlichkeit in vier öffentlichen Veranstaltungen die quartierbezogen Veränderungen dargestellt. Dies in Vorbereitung der öffentlichen Planauflage im Frühjahr 2010. Die Behandlung im Grossen Rat ist für den Verlauf des Jahres 2010 vorgesehen.
Ein Schwerpunkt des Basisratschlags liegt in der Stadtrandentwicklung. In drei Stadtrandgebieten (Nordwest, Süd und Ost) haben Testplanungen gezeigt, dass eine qualitätvolle Entwicklung möglich ist, welche Wohnungsbau- und Freiraumansprüche integrieren kann. Es werden jeweils spezifische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen: Mit der Stadtrandentwicklung Ost entsteht ein neuer Stadtpark zwischen Wieseebene und Rhein mit Wohnhochhäusern, die in eine neue Freizeitlandschaft zwischen Rankhof und Hörnli integriert werden. Im Nordwesten der Stadt, an der Stadtgrenze südwestlich der Psychiatrischen Universitätsklinik, wird ein neues Quartier für kostengünstigen, verdichteten und ökologischen Einfamilienhausbau geschaffen. Und im Süden des Bruderholzquartiers entstehen in die Topografie eingepasste Siedlungsergänzungen und neue Naherholungsangebote. Gleichzeitig bleiben die wichtigen Grünvernetzungen frei von Überbauungen und das Angebot an öffentlich nutzbaren Freiräumen wird erweitert.
Neben diesen Siedlungserweiterungen wird im Basisratschlag grosser Wert auf den Ortsbildschutz gelegt. Mit Erweiterungen der Schutz- und Schonzonen wird der Anteil geschützter Liegenschaften in der Stadt Basel von 13 auf knappp 17 Prozent erhöht. Für die städtischen Erholungsräume und für wichtige ökologische Vernetzungskorridore sieht die Zonenplanrevision eine Stärkung des Landschafts- und Naturschutzes sowie mehr Spielräume für Naherholung und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Bevölkerung vor. Besonders im Zusammenhang mit der Entwicklung an den Stadträndern sind neue öffentliche Naherholungsräume und Vorkehrungen zur Aufwertung der Freiraumverbindungen aus der Stadt in die offene Landschaft geplant.
Ein begrenzter Teil der Basler Familiengärten soll bis 2030 schrittweise in neue öffentliche Grünanlagen und Wohngebiete umgenutzt werden. Im Gegenzug wird der Grossteil der Gärten über den Zonenplan und langfristige Nutzungsverträge dauerhaft abgesichert. Allen von Umnutzungen betroffenen Gartenpächtern wird Ersatz angeboten werden.
In der Summe entstehen mit dem Basisratschlag ein Wohnbaupotenzial für ca. 4’000 Einwohner, mehr als 10 ha neue öffentliche Freiräume, Qualitätssicherung für Ortsbild und Landschaft sowie Sicherung von Ersatzmöglichkeiten für Familiengärtner.
Don Calo October 21st, 2009, 02:44 PM ^^ Der revidierte Zonenplan ist sehr gut gelungen, da Basel-Stadt praktisch keine freien Flächen zur Verfügung hat, ist eine bessere Nutzung und Verdichtung der bestehenden Areal die einzige Lösung. Leider birgt er sehr viel konfliktpotenzial ich kann schon jetzt vorhersehen wie einige Gruppierungen gar nicht damit einverstanden sein werden.
sämelihülz October 21st, 2009, 03:22 PM Vor allem bei den Schrebergärtchen werden die Fetzen fliegen, wenn was gebaut werden soll! Aber die Stadt hat keine Alternativen!
ndugu October 22nd, 2009, 12:31 AM Vor allem bei den Schrebergärtchen werden die Fetzen fliegen, wenn was gebaut werden soll! Aber die Stadt hat keine Alternativen!
Weg mit den Schrebergärten aus der Stadt!
Im Elsass gibts genügend mögliche Ersatzflächen. Und ein etwas längerer Anfahrtsweg sollte bei solch tiefen Pachtzinsen durchaus drinliegen.
Don Calo October 22nd, 2009, 11:09 AM Weg mit den Schrebergärten aus der Stadt!
Im Elsass gibts genügend mögliche Ersatzflächen. Und ein etwas längerer Anfahrtsweg sollte bei solch tiefen Pachtzinsen durchaus drinliegen.
Ich hätte zwar auch nichts dagegen wenn die Schrebergärten nicht mehr in der Stadt wären, doch das ist leider unrealistisch. Ein teil braucht man gar nicht zu ersetzen. Für diejenigen bei der Grenzacherstrasse könnte doch ersatz an der äusseren Baselstrasse gefunden werden. Dort gibt es schon Schrebergärten, oder ist dies dort nicht möglich.
urbanbasel October 22nd, 2009, 12:13 PM http://www.telebasel.tv/archiv.php?show=11181
Don Calo November 6th, 2009, 03:51 PM Bau- und Verkehrsdepartement, Hochbau und Planung
Medienmitteilung vom 2. November 2009
Zonenplanrevision: Informationen aus erster Hand!
Mit der bevorstehenden Zonenplanrevision sollen die Grundlagen für die künftige Stadtentwicklung geschaffen werden. Mit vier Informationsanlässen informiert das Bau- und Verkehrsdepartement die interessierte Öffentlichkeit.
Wesentliche Inhalte der bevorstehenden Zonenplanrevision umfassen die vorgesehenen Siedlungserweiterungen, den Ortsbildschutz und die Grün- und Freiraumplanung. Der Entwurf des Zonenplans wird im Frühjahr 2010 öffentlich aufgelegt werden. Das Bau- und Verkehrsdepartement möchte die interessierte Basler Bevölkerung aber bereits vorher über den Stand der Planungen informieren.
Die vier vorgesehenen Anlässe finden statt am 3. November, Schule für Gestaltung, Spalen¬vorstadt 2; am 10. November, Felix Platter-Spital, Burgfelderstrasse 10; am 24. November, Restaurant Volkshaus, Rebgasse 12-14 sowie am 1. Dezember, Gundeldinger Casino, Güterstrasse 213.
Die Anlässe beginnen jeweils um 19.00 Uhr und dauern ca. 1.5 Stunden. Es referieren der Departementsvorsteher, Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Kantonsbaumeister Fritz Schumacher und der Projektleiter im Hochbau- und Planungsamt, Rainer Volman.
patsch July 9th, 2010, 01:25 PM Vor allem bei den Schrebergärtchen werden die Fetzen fliegen, wenn was gebaut werden soll! Aber die Stadt hat keine Alternativen!
"Keine Alternativen"? Äh, ah ja? Was die Stadt vor allem nicht hat, sind überzeugende Argumente dafür, warum sie in die Grünfläche wachsen soll und ergo die Areale zum Abschuss freizugeben seien. Das verstösst en passant auch gleich gegen RPG Art. 1. Denn "haushälterischer Umgang" mit dem Boden geht anders!
Und übrigens handelt es sich bei den Gärten nicht um ungenutztes Brachland. Wer sie überbauen will, nimmt den sozialen Konflikt bewusst in Kauf: Ein Stück Lebensqualität von mindestens 10'000 Menschen (PächterInnen und Umfeld) vs. von Investoreninteressen getriebene Architekten- und Stadtbaumeisterphantasien. Welche Seite wählst Du?
Umsiedeln? Versetz Dich eine Sekunde lang in jemanden, der / die jahrelang seinen Garten gehegt und drum rum nachbarschaftliche Verbindungen geknüpft hat. Umziehen? Dream on! Auf das "Angebot" wird nur eine Minderheit eingehen. Die Kündigung wird bei vielen das Ende ihrer Gartenarbeit bedeuten.
Der "Gegenvorschlag" der Regierung simuliert Kompromissbereitschaft, ist aber eine versteckte Nötigung (BL- und F-Areale "sichern" nur bei Annahme). Und er behauptet, er könne Dinge garantieren (Areale in BL/F), die ausserhalb seiner Jurisdiktion liegen. Was die Speckgürtelgemeinden schon heute lauthals lachen macht.
Die Abstimmungskampagne zur Initiative der Familiengärten wird jedenfalls interessant werden...
rübenzahn July 21st, 2010, 12:09 AM "Keine Alternativen"? Äh, ah ja? Was die Stadt vor allem nicht hat, sind überzeugende Argumente dafür, warum sie in die Grünfläche wachsen soll und ergo die Areale zum Abschuss freizugeben seien. Das verstösst en passant auch gleich gegen RPG Art. 1. Denn "haushälterischer Umgang" mit dem Boden geht anders!
Und übrigens handelt es sich bei den Gärten nicht um ungenutztes Brachland. Wer sie überbauen will, nimmt den sozialen Konflikt bewusst in Kauf: Ein Stück Lebensqualität von mindestens 10'000 Menschen (PächterInnen und Umfeld) vs. von Investoreninteressen getriebene Architekten- und Stadtbaumeisterphantasien. Welche Seite wählst Du?
Umsiedeln? Versetz Dich eine Sekunde lang in jemanden, der / die jahrelang seinen Garten gehegt und drum rum nachbarschaftliche Verbindungen geknüpft hat. Umziehen? Dream on! Auf das "Angebot" wird nur eine Minderheit eingehen. Die Kündigung wird bei vielen das Ende ihrer Gartenarbeit bedeuten.
Der "Gegenvorschlag" der Regierung simuliert Kompromissbereitschaft, ist aber eine versteckte Nötigung (BL- und F-Areale "sichern" nur bei Annahme). Und er behauptet, er könne Dinge garantieren (Areale in BL/F), die ausserhalb seiner Jurisdiktion liegen. Was die Speckgürtelgemeinden schon heute lauthals lachen macht.
Die Abstimmungskampagne zur Initiative der Familiengärten wird jedenfalls interessant werden...
Es ist schon ziemlich absurd die Schrebergärten im Zentrum Basel zu beheimaten wo der Boden unglaublich knapp ist anstatt im Umland, Schrebergärten auf Ground Zero zu errichten hätte glaube ich ebenfalls schlechte Karten (wäre zwar noch witzig). Ein Schrebergarten wäre im Umland eigentlich 1:1 ersetzbar. Zugegeben, ob das Umland mitspielt ist wieder eine ander Frage. Wohnen direkt am Rhein und zentrumsnähe ist aber eine einmalige Chance für Stadt und Leute. Altes und neues sollte nebeineinander Platz haben. Auch finde ich von allen sozielen errungenschaften doch den Schrebergarten als eher fragwürdig und sowieso nur eine Minderheit davon profitiert. Ich persönlich wäre nicht nur zu faul den das Gärtchen zu verlegen, sondern überhaupt so ein Ding mir zuzulegen ;)
rübenzahn July 21st, 2010, 12:15 AM ^^ in einer Stadt günstigen Wohnraum zu haben finde ich zB wichtig
hausmeister July 21st, 2010, 02:50 PM Vielleicht verstehe ich etwas nicht richtig: Es geht doch bei der Initiative um den Erhalt der Familiengartenareale in ihrer aktuellen Ausdehnung, und nicht um die Verhinderung vom Bau neuer Wohnungen, oder? Wieso sollte dann ein Nicht-Gartenbetreiber für die Initiative sein, wenn er damit theoretisch auch verhindern würde, dass die Fläche als öffentliche Grünfläche (und somit eigentlich zu seinem Vorteil) genutzt werden könnte?
Es sollte doch um die Sache gehen und da sehe ich nicht so ganz ein, weshalb wegen den Gartenbetreiber die Stadtentwicklung blockiert werden soll, weil ihnen ein Kompromiss nicht zumutbar ist.
Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren.
Don Calo November 17th, 2010, 02:32 PM Von David Weber.
Kanton und Initiativkomitee wollen nochmals nach einer Lösung im Familiengarten-Streit suchen. Ob die Präsidenten der Gartenareale dem zustimmen, zeigt sich am Montagabend.
Die Initiative «Rettet die Familiengärten» will alle basel-städtischen Areale am jetzigen Standort erhalten. Bereits vor einem halben Jahr hat der Regierungsrat einen Gegenvorschlag präsentiert. Dieser würde zwar 80 Prozent aller sich im Besitz von Basel-Stadt befindenden Familiengärten in und um Basel schützen. Auf Stadtgebiet würden aber insgesamt 20 Hektaren Familiengartenfläche wegfallen. Die Regierung will dort Wohnraum für 4500 Personen bauen. Für das Initiativkomitee ist der Gegenvorschlag enttäuschend. Ein Rückzug des Volksbegehrens kommt nicht infrage. So könnte es bereits im Februar zur Volksabstimmung kommen.
Könnte. Denn nach Informationen der BaZ ist in den letzten zwei Tagen Bewegung in die festgefahrene Situation gekommen. Es soll nochmals eine Gesprächsrunde zwischen Familiengärtnern und dem Kanton geben. «Vielleicht kann doch noch ein verbesserter Gegenvorschlag gefunden werden», sagt Christian Schneider, Zentralpräsident der Familiengartenvereine Basel. Marc Keller, der Sprecher des Bau- und Verkehrsdepartements, nennt es vorsichtig «einen Gedankenaustausch, um mögliche Annäherungen auszuloten».
Stadtrand-Entwicklung
Diese Gespräche sollen im Rahmen der Staatlichen Kommission für Familiengärten stattfinden, der auch Schneider und Heinrich Ueberwasser, SVP-Grossrat und Präsident des Initiativkomitees angehören. Den Vorsitz hat Baudirektor Hans-Peter Wessels. Der Teilnehmerkreis soll aber erweitert werden. Der Basler Architekt Jacques Herzog wird an den Gesprächen teilnehmen, wie er der BaZ bestätigt. Er sei angefragt worden und wolle dazu beitragen, dass ein Nebeneinander zwischen Wohnen und Familiengärten möglich sei. «Man darf das eine nicht gegen das andere ausspielen.»
Der Kanton hat ein starkes Interesse daran, das Komitee zum Rückzug der Initiative zu bewegen. Denn würde diese vom Volk angenommen, könnte die Regierung die Pläne für die Stadtrand-Entwicklung mit dem neuen Wohnraum begraben. Ob Wessels für weitere Zugeständnisse bereit ist, wird sich zeigen. Aufgrund der geplanten Gespräche wollen Ueberwasser und Schneider die politische Behandlung der Initiative für wenige Monate sistieren. Dies ist möglich, falls der Grosse Rat und das Initiativkomitee dem zustimmen. «Ein Rückzug der Initiative kommt aber nicht infrage», sagt Schneider dezidiert. «Sie ist unser Faustpfand.» Bleiben die Gespräche ergebnislos, soll spätestens im Sommer über Initiative und Gegenvorschlag abgestimmt werden können, sagt Ueberwasser.
Präsidenten entscheiden
Ob es allerdings tatsächlich zu diesen Gesprächen kommt, entscheiden die Präsidenten der Basler Familiengartenvereine am Montagabend. Dann findet die Präsidentensitzung statt und Christian Schneider weiss, dass es nicht einfach werden wird, die Familiengärtner vom Sinn weiterer Gespräche zu überzeugen. «Ohne das Okay der Präsidenten macht es keinen Sinn», erklärt Ueberwasser. Sagen diese Nein, kommt es hart auf hart, sprich zur Abstimmung. Wann diese sein wird, ist noch offen. Derzeit behandelt die Bau- und Raumplanungskommission des Grossen Rats Initiative und Gegenvorschlag.
Quelle: www.bazonline.ch
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Ich hoffe die Initiative wird zurückgezogen, denn ich befürchte diese hat sehr gute Chancen angeommen zu werden (analog Landhof Initiative). Ich bin hier ganz der Meinung von Hans-Peter Wessels, denn wenn diese Initiative angeommen wird, würden grosse Areal welche für die zukunftige Entwicklung von Basel wichtig wären nicht mehr zur verfügung stehen. Ich kann die Familiengärtner schon verstehen, niemand lässt sich gerne vertreiben. Aber wenn einem die Zukunft Basels am Herzen liegt, dann kann man nicht wirklich für diese Inititative sein.
Dies aus zwei Gründen, zum einten habe ich aus erster Hand erfahren (bei einer Informationsveranstatltung zum neuen Zonenplan, anwesenend war der Präsident der Familiengärten der Milchsuppe, im Nordwesten von Basel), dass die Nachfage nach den Familiengärten rückläufig ist. Dies aus zwei Gründen zum einten interessieren sich weniger junge für die Gärten zum anderen ist der grossteil der Besitzer relativ alt, was bedeutete, dass es in Zukunft schwierig werden wird für die leerstehenden Familiengarten nachfolger zu finden. Es werden anscheinend durchschnittlich 1% weniger Familiengärten pro Jahr benötigt.
Zweitens finde ich es etwas anmassend wenn die Familiengärtner finden sie könnten auf Lebzeiten dort bleiben, denn diese Areale gehören ja nicht Ihnen oder täusche ich mich da? Wenn sich eine Stadt entwickeln will und im speziellen Fall von Basel sich nicht geografisch ausdehnen kann, müssen halt andere alternative Areale gesucht werden. Denn wir alle möchten ja dass sich Basel entwickelt, denn weniger Einwohner bedeutet auch weniger Steuereinnahmen und somit auch mehr Steuern für alle die hier noch wohnen. Dieser Trend wurde zum glück in den letzen Jahren gebrochen, die Steueren sinken und die Einwohnerzahl steigt. Vor allem besitzen die Familiengärten noch sehr attratkive Lagen, welche sich viel besser zum Wohnen eignen würden, wie z.B. die Famliengärten am Bettingerweg, nahe Grenzach. Diese Areal welche schon gut mit dem ÖV erschlossen sind, würden sich zum Wohnen sehr gut eignen, auch oder vor allem für Familien.
Ich finde es berechtigt, das Ersatz gefordert wird, welcher nicht zuweit entfernt ist und auch gut mit dem ÖV erreichbar ist. Aber warum die Famliengärtner auf stur schalten finde ich nicht sehr konstruktiv, und wird Basel schaden. Was nützt es den Famliengärten wenn es in Zukunft weniger Familien in Basel leben, dafür haben wir haben wir jedoch immer noch unsere Famliengärten. Dann wohnen die Familien ausserhalb von Basel und pendeln in Stadt um zu Ihren Familiengarten zu gelangen.
subtile November 17th, 2010, 02:42 PM Ich finde die Schrebergärtler haben ein (ge)wichtiges Argument, welches ich voll unterstütze. Und zwar sollte man lieber mal die vielen ungenützten, teilweise schon jahrelang leerstehenden Büroflächen konsolidieren und zu Wohnraum umfuinktionieren, statt bestehende Freiräume weiter zuzupflastern. Wenn die Roche dann noch ihre in der Stadt verteilten Büros aufgibt, gibt es noch mehr Leerstand.
Und ob der Trend zum Schreber(äxgüsi, Familien-)garten nicht wieder kommt, sei dahingestellt, wenn dann mal alles zugepflastert ist, sehnt man sich wieder nach ein wenig grün, siehe Trend zum "Urban Gardening" in den Staaten
Paul B. November 17th, 2010, 03:06 PM Eine komplette Überbauung ist abzulehnen, aber eine Kombination aus Wohnen und öffentlichen (!) Grünflächen ist sicher eine Verbesserung für die Mehrheit der Bürger.
urbanbasel November 17th, 2010, 05:38 PM Wenn der Feuerteufel von Riehen so weitermacht, braucht es gar keine Abstimmung mehr...:lol:
Nein Spass beiseite. Es kann doch nicht sein, dass die Schrebergärtner die Stadtentwicklung so behindern können. Schade auch, dass sie nicht mit sich reden lassen und alle Kompromisse verwerfen. Diese Sturheit bestätigen leider all meine Vorurteile.
Schrebergärten an bester Wohnlage, so etwas gibt es nur in Basel.
Kommt es zu einer Abstimmung, so müsste die Regierung massiv investieren und grosse Überzeugungsarbeit leisten. Ich denke die Gärtner Lobby ist relativ gross in Basel...
Don Calo November 17th, 2010, 06:07 PM Ich finde die Schrebergärtler haben ein (ge)wichtiges Argument, welches ich voll unterstütze. Und zwar sollte man lieber mal die vielen ungenützten, teilweise schon jahrelang leerstehenden Büroflächen konsolidieren und zu Wohnraum umfuinktionieren, statt bestehende Freiräume weiter zuzupflastern. Wenn die Roche dann noch ihre in der Stadt verteilten Büros aufgibt, gibt es noch mehr Leerstand.
Büro- in Wohnungen umbauen ist sicherlich keine schlechte Idee, nur lässt sich dies sehr schlecht steuern und auch nicht vorschreiben. Tatächlich findet dies relativ selten statt, warum weiss ich auch nicht. Mit dem neuen Roche Turm erhält Basel massiv mehr Büroflächen, was ich jedoch auch als Chance ansehen, bisher hatten Firmen welche sich in der Schweiz niederlassen wollten, in Basel nicht genügend zusammenhängende Büroflächen gefunden, was sich mit den neuen Roche Turm ändern wird.
Umnutzungen und verdichten reicht beim jetzigen Bevölkerungswachstum in Zusammenhang mit dem steigenden Bedarf von Wohnfläche pro Person nicht aus um den zusätzlichen Wohnraumbedarf zu decken. Deshalb lieber in der Stadt oder in der nähe der Stadt zusätzlichen Wohnraum schafen welcher oftmals schon gut mit dem ÖV erschlossen ist.
Und ob der Trend zum Schreber(äxgüsi, Familien-)garten nicht wieder kommt, sei dahingestellt, wenn dann mal alles zugepflastert ist, sehnt man sich wieder nach ein wenig grün, siehe Trend zum "Urban Gardening" in den Staaten
Der Familiengarten ist ja kein Freiraum für alle, sondern nur für eine kleine Gruppe zugänglich, der neue Zonenplan würde jedoch neue Grünflächen für alle geschaffen. Hier wird nicht nur zugepflastert. Ich finde es bedenklich wenn man so auf stur schalten und alles so erhalten will wie es ist. Der Trend nach Familiengärten ist schon seit einiger Zeit rückläufig, das wir den gleichen Trend wie in den USA erleben weiss niemand. Wir leben auch nicht in LA oder Chicago, hier fahren wir 10 Minuten mit dem Tram oder Velo und sind schon im grünen, dies wird sich so schnell nicht ändern.
subtile November 18th, 2010, 09:29 AM Ja aber in einem öffentlichen Pärkli kannst du nicht deine Rüben anpflanzen... ;) Die Familiengärten werden wohl hauptsächlich schon als Ausgleich zum im Wohnblock nicht vorhandenen Garten genutzt. Sozusagen ist es ja auch Wohnraum, einfach im Freien. Und ist ja nicht so, dass es nichts kostet, oder?
Die Wohnungen, die dann gebaut werden sind dann eben nicht günstige Wohnungen, sonder teure Luxuswohnungen, alles andere rentiert ja nicht mehr heutzutage, darum werden auch kaum mehr grossartige Grünflächen angelegt, sonst versaut man ja Bauland für rentable Wohnungen.
Bud Bundy November 18th, 2010, 10:48 AM Wer Rüben pflanzen will braucht dies nicht mitten in einer Stadt zu machen...
Dancing Banana November 20th, 2010, 02:27 PM geil wie man einerseits mit art. 1 rpg kommen kann betreffend häushälterische bodennutzung und gleichzeitig schrebergärten in der stadt verteidigt... so viel zum thema weitsicht der bevökerung.
kriminalTANGO November 26th, 2010, 10:38 PM Kommt es zu einer Abstimmung, so müsste die Regierung massiv investieren und grosse Überzeugungsarbeit leisten. Ich denke die Gärtner Lobby ist relativ gross in Basel...
Warum? Wer keinen Schrebergarten besitzt – und das ist eine absolute Mehrheit – hat doch keinen Vorteil daran, für die Initiative zu sein. Ausser vielleicht ein paar kleinkarierte Verhinderer, welche meinen, damit Hochhäuser verhindern zu können. :bash: Der Vergleich mit der Landhofabstimmung ist ein wenig kurz gegriffen, denn Schrebergärten sind ja keine öffentlichen Grünanlagen und haben z.B. auch keinen historischen Wert wie das alte Landhof-Stadion für viele FCB-Fans! Und Leute, die ein Herz für Schrebergartenbesitzer haben, würden entweder für die Initiative oder auch für den Gegenvorschlag sein. Es kann sein, dass sich beide Vorlagen gegenseitig verhindern. Aber es kann natürlich auch sein, dass sich der Abstimmungskampf nicht nur um die Schrebergärten, sondern um die ganze Stadtrandentwicklung (und damit verbunden eben die Hochhäuser) dreht.
Don Calo May 11th, 2011, 12:21 AM Zur Abstimmung vom 15. Mai über die Familiengarteninitiative und den Gegenvorschlag
Roger Diener*
Der Titel des Artikels «Der Charme der Familiengärtner» vor zwei Wochen in der Basler Zeitung klang zunächst doppeldeutig, erinnerte vage an den surrealistischen Film von Luis Buñuel über ein dekadentes Bürgertum. Aber weit gefehlt: Der Titel war ernst gemeint, ohne eine abgründige Note. Zu Recht, denn zu Ironie oder gar Spott gibt es keinen Grund. So auch vor drei Jahren, als August Künzel, Landschaftsarchitekt, mit uns (Diener & Diener) den Park entworfen hat, welcher der Zonenplanrevision zwischen Basel und Riehen zugrunde liegt. Dieser Park mit Wohngebäuden hat nun die Familiengärtner auf den Plan gerufen. Sowohl dem Hochbauund Planungsamt als auch uns Projektverfassern war in diesem Projekt daran gelegen, die Familiengärten vor Ort zu erhalten. Aber sie sollen in einen dynamischen Prozess der Stadtentwicklung einbezogen werden. Ich spreche nicht etwa von Wohnhäusern, sondern von einem grossen, öffentlichen Park, der, zwischen Basel und Riehen, vom Bäumlihof bis an den Rhein führen soll.
Das Projekt. Der Park soll seine Identität aus dem Bestand schöpfen. Er soll sich nicht nur über eine grosse Fläche ausbreiten können, sondern über eine grosse Vielfalt verfügen. Die Schulen und der Bäumlihof, die neuen Wohnhochhäuser, die Sportfelder und die Familiengärten sind in die grosse Form des Parks eingebettet. Auch die Freizeitgärten und Spielplätze werden zu einem Teil des Parks werden, ihre Nachbarschaft ist erwünscht und wird gepflegt; zwischen den neuen Häusern entsteht nicht bloss Parkdesign, kein anonymes Abstandsgrün. In Parks, die wir aus England kennen, herrscht ein soziales «Miteinander». Der Park soll in Basel neue Räume für soziale und ökologische Netzwerke im Grünen schaffen, wie wir das vor etwa 15 Jahren in der Stadt, im baulichen Kontext für die Brauerei Warteck, entwickeln konnten. An der Stadtgrenze, ganz im Süden Basels, am Rheinufer, könnte heute in sorgfältiger Allianz mit dem Naturschutz ein aussergewöhnliches Freibad entstehen, das dem Ufer des zum See gestauten Rheinbeckens vorgelagert ist und ein geschütztes Schwimmen im Rhein erlaubt. Dieses Bad folgt der Krümmung des Rheins und ist der Sonne zugewandt. Unter der Grenzacherstrasse hindurch soll das Bad direkt mit dem neuen Park verbunden Süden mit dem Seebad, einer neuen Landmark in Basel, seinen Abschluss findet.
Die Kontroverse. Das Projekt soll nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Zehn bis zwanzig Jahre wird es in Anspruch nehmen, denn die Familiengärten sollen nicht ersatzlos suspendiert werden. Das Hochbau- und Planungsamt hat von Anfang an eine prozesshafte, etappierte Art der Realisierung vorgegeben. Dabei sollen die Flächen an Familiengärten, die mittel- und langfristig frei werden, weil ihr Bedarf stetig abnimmt, gebündelt werden, um neue, zusammenhängende Freiräume zu schaffen. Dieses Vorgehen ergibt sich aus einer gezielten Bewirtschaftung der heutigen Fluktuation von jährlich sechs Prozent und der Abnahme von jährlich einem Prozent der vermieteten Gärten. Übrigens wäre dieses Schrumpfen noch viel rasanter, wenn die Stadtgärtnerei nicht Anfang der 90er-Jahre begonnen hätte, die Gärten mangels Interessenten aus Basel-Stadt ebenso an ausserkantonal wohnhafte Familiengärtner zu vermieten, die nun in ihrer Freizeit in diese Gärten in der Stadt pendeln. Es ist zu bedauern, wenn die Familiengärtner nun nicht bereit sind, diese Stadtentwicklung mitzutragen, in der die Gärten in einer angemessenen Form und nach dem tatsächlichen Bedarf gewährleistet sind. Es bestätigte sich damit eine Befürchtung: dass die Familiengärtner die Garantie ihres Besitzstandes auf dem Boden kompromisslos fordern, obwohl er der Stadt gehört, und über ihren tatsächlichen Bedarf hinaus. An diesem Punkt kann ich die Empfindung des «Charmes der Familiengärtner» nicht teilen. Der erwähnte Artikel nährt eine falsche Behauptung. Die Familiengärten des Vereins Bettingerweg, die sukzessive aufgegeben oder an anderer Stelle weiterbetrieben werden sollen, weichen im Projekt nicht der Wohnbebauung, sondern de facto dem Park für die Öffentlichkeit. Trügerisch sind die Wartelisten für die Familiengärten. Sie suggerieren, die Nachfrage sei grösser als das Angebot. Seit 20 Jahren zeigen die Vermietungen der Gärten das Gegenteil. Ich kann mir das Ritual dieser fiktiven Listen so vorstellen wie in einem Restaurant, in dem man am Eingang zu warten hat, bis man zum Tisch geführt wird, obwohl
es nur halb voll ist.
Der Skandal. Der Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements hat die Ziele der Zonenplanrevision ohne zu zögern fallen gelassen, um sich mit den Familiengärtnern gütlich zu einigen. Es ist eine windige Geschichte mit Regierung und Parlament. Inzwischen hat er mit den wichtigsten Vereinen, so auch mit dem Verein Bettingerweg, neue Pachtverträge abgeschlossen. Sie garantieren den ganzen Bestand an Gärten in der heutigen Form, auch wenn es dafür keinen Bedarf mehr gibt. Das scheint nicht nur sinnlos, es lässt die Abstimmung über Initiative und Gegenvorschlag gar zu einer Farce werden. Nicht ganz: Sollte die Initiative oder der Gegenvorschlag des Parlaments angenommen werden, sind die neuen Verträge mit den Vereinen, die in Wahrheit viel weiter gehen, rechtsgültig. Aber, mit einem doppelten Nein kann diese unverantwortliche Entwicklung aufgehalten werden, um die Ziele der Zonenplanrevision wieder ins Auge zu fassen. Das wird auch geschehen. In der Stadt Basel entscheidet eine politisch aufgeklärte Mehrheit von Bürgerlichen, Liberalen, Linken und Grünen. Sie haben letzthin den notwendigen Ausbau der Messe unterstützt und ebenso instinktsicher eine unnütze Überbauung des Landhofs verhindert. Sie werden auch diese Klientelpolitik zurückweisen und die Regierung und das Parlament zu Perspektive und Augenmass verpflichten.
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Zonenplan_Grenzacherstrasse.jpg
Quelle: BAZ 03.05.2011
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Ich bin voll und ganz der Meinung von Roger Diener, es kann nicht sein, dass eine Minderheit die gesamte Stadtentwicklung blockiert. Ich bin nicht gegen Familiengärten, aber damit die Stadt genügend Wohnraum und Grunflächen zur Verfügung stellen kann, braucht es kompromisse, dass die Familiengärten zu keinem Bereit sind, kann ich nicht gutheissen. Darum:
2x Nein zur Familiengarteninitiative und den Gegenvorschlag
herzog May 11th, 2011, 11:45 AM Wenn man bedenkt, dass die bevorstehende Schrebergarten-Abstimmung eine der entwicklungspolitisch wichtigsten Abstimmungen in BS in den letzten 20 Jahren darstellt, dann gibts wirklich nur ein Votum: 2 x Nein!
subtile May 11th, 2011, 01:10 PM Bin da anderer Meinung. Viele Städter gehen eben nicht aufs Land, weil Sie einen Schrebergarten haben, trägt auch viel zur Lebensqualität in der Stadt bei. Man würde lieber die vorhandenen Flächen besser nutzen, statt die letzten Reserven jetzt schon aufzubrauchen. Beispielsweise war der Büroleerstand in BS noch nie so hoch wie jetzt (Tendenz steigend), man würde besser da Umnutzungen machen. An den urbanen Hotspots der Stadt sind jetzt die Gärten auch wider nicht, dass sie so im Wege stehen würden...
aber ich will das hier gar nicht zur politischen Diskussion mutieren lassen, wollte nur sagen, dass die Schrebergärten nicht zwingend die Stadtentwicklung bremsen, es geht beides nebeneinander! Da ich nicht in BS wohnhaft bin, kann ich eh nicht darüber abstimmen.
Don Calo May 12th, 2011, 11:47 AM Bin da anderer Meinung. Viele Städter gehen eben nicht aufs Land, weil Sie einen Schrebergarten haben, trägt auch viel zur Lebensqualität in der Stadt bei. Man würde lieber die vorhandenen Flächen besser nutzen, statt die letzten Reserven jetzt schon aufzubrauchen. Beispielsweise war der Büroleerstand in BS noch nie so hoch wie jetzt (Tendenz steigend), man würde besser da Umnutzungen machen. An den urbanen Hotspots der Stadt sind jetzt die Gärten auch wider nicht, dass sie so im Wege stehen würden...
Viele Städter haben jedoch auch nichts von den Schrebergärten, welche ja nicht öffentlich zugänglich sind. Und diejenigen welche neu in die Stadt ziehen werden dies wahrscheinlich nicht tun weil sie in der Nähe einen Schrebergarten haben können. Da gibt es glaube ich andere Gründe welche wichtiger sind um in die Stadt zu ziehen. Es geht hier auch nicht darum die letzten Grünflächen zu verbauen, ein Grossteil der Schrebergärten bleibt erhalten und jeder der ein Schrebergarten will soll einen bekommen. Es geht hier darum, ein kleiner Teil der Schrebergärten ca. 20% in den nächsten 10 bis 20 Jahren stück für stück für Wohnungsbau sowie für neue Grünanlagen für alle zu bekommen. Basel-Stadt ist dringend auf neue Steuerzahler angewiesen (immerhin ca. 4000) damit die Steuern auch in Zukunft etwas sinken, wie du sicherlich weisst ist Basel nicht gerade ein Steuerparadies. In den vielen leeren Büroflächen würde ich auch gerne neue Firmen begrüssen. Etwas Wachstum an Arbeitsplätze und Einwohner kann Basel sicherlich nicht schaden, ich nehme beides.
Don Calo November 15th, 2011, 11:36 AM Familiengarten-Initiative: Drei Viertel des Entwicklungspotenzials an den Stadträndern bleiben erhalten.
Am 16. November startet das Bau- und Verkehrsdepartement die zweite öffentliche Planauflage des Basisratschlags der Zonenplanrevision der Stadt Basel. Es geht vor allem um die nutzungsplanerische Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarten-Initiative. Drei Viertel des Entwicklungspotenzials an den Stadträndern bleiben erhalten.
Am 15. Mai 2011 hat die Basler Bevölkerung in der Abstimmung zur Familiengarten-Initiative den Gegenvorschlag des Grossen Rates angenommen. Dieser sieht einen stärkeren Schutz von Freizeitgärten vor, als ihn der im Sommer 2010 öffentlich aufgelegte Zonenplanentwurf beinhaltet hat. Deshalb erfolgt eine zweite öffentliche Planauflage mit entsprechenden Kor-rekturen. Dies betrifft in erster Linie die Perimeter der Stadtrandentwicklungen, in denen nun mehr Flächen für Freizeitgartenareale gesichert werden.
Die Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarten-Initiative sieht die Sicherung von insgesamt über 40 ha Freizeitgartenarealen im Zonenplan durch die Festsetzung der speziellen Nutzungsvorschriften „Freizeitgartenareale“ vor. Mit dieser Festsetzung wird die Anforderung des Gegenvorschlags, mindestens 80% der total ca. 50 ha Freizeitgartenareale in der Stadt zu sichern, erfüllt. Zudem werden Anpassungen an den Stadtrandentwicklungen vorgenommen, die sich aus der Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarteninitiative ergeben. Trotz Einschränkungen der ursprünglich vorgesehenen Flächen für die Stadtrandentwicklungen bieten diese nach wie vor Platz für neue öffentliche Freiräume und Wohnungen für rund 3’400 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit können rund drei Viertel der Stadtrandentwicklungen umgesetzt werden, die in der ursprünglichen Form ein Potenzial für 4'000 bis 4'500 Einwohner umfasst haben. Dies ist ein bedeutender Baustein zur Verbesserung des städtischen Wohnraumangebots. Im Übrigen wird das Bau- und Verkehrsdepartement dem Regierungsrat beantragen, die Strategie des kantonalen Richtplans hinsichtlich der neuen Entwicklungstrends und -perspektiven zu überprüfen und anzupassen, da der Kanton Basel-Stadt am prognostizierten Bevölkerungszuwachs der Agglomeration teilhaben soll.
Die Planauflage wird ebenfalls genutzt, um einige kleinere Korrekturen vorzulegen, mit denen auf Anregungen und Kritik eingegangen wird, die im Rahmen der ersten Planauflage vorgebracht wurden: Bebauungspläne mit Entwicklungsoptionen für historisch wertvolle Siedlungen, kleinere Korrekturen der Stadt- und Dorfbild-Schutz bzw. Schonzonen sowie technische Korrekturen im Bereich der Freiraumzonen.
Der Basisratschlag zur Zonenplanrevision mit den Schwerpunktthemen Stadtrandentwicklungen, Ortsbildschutz und der Einführung der Natur- und Landschaftsschutzzone wurde im Juni 2010 ein erstes Mal öffentlich aufgelegt. Gegenstand der heute angelaufenen Planauflage sind die oben erwähnten Korrekturen zur ersten Planauflage. Das Ergebnis der beiden Auflagen wird in Form eines Ratschlags voraussichtlich im Mai 2012 dem Grossen Rat vorgelegt.
Quelle: www.bs.ch
Don Calo May 23rd, 2012, 06:34 PM Am 15. Mai 2012 hat der Regierungsrat den Basisratschlag zur Zonenplanrevision der Stadt Basel an den Grossen Rat überwiesen. Mit der Zonenplanrevision ensteht neuer Wohnraum für rund 3'400 Einwohner in vier Entwicklungsgebieten am Stadtrand. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass vorhandene Qualitäten von Basel durch die Schaffung neuer öffentlicher Grünräume und Massnahmen zum Ortsbild- und Naturschutz bewahrt bleiben. Ebenso wird der von der Bevölkerung angenommene Gegenvorschlag zur Familiengarteninitiative erfüllt.
Die vier Stadtrandentwicklungen in den Gebieten Rheinäcker, Burgfelderstrasse, Bruderholz und am Walkeweg bieten Platz für Wohnungen für rund 3’400 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit können rund 4/5 des ursprünglich vorgesehenen Wohnraums realisiert werden. In den Entwicklungsgebieten entsteht ein vielfältiges Wohnangebot vom Reihenhaus mit eigenem Garten bis zum Hochhaus mit Rheinblick. Damit wird ein wesentlicher Beitrag geleistet, um in Basel angesichts der Wachstumsprognosen ein ausreichendes Wohnraumangebot anzubieten und die Zersiedelung des Umlands einzudämmen. Das Hochhauskonzept des Bau- und Verkehrdepartements erläutert ergänzend dazu die städtebaulichen Prinzipien für Hochhausgebiete und Hochhäuser und dient somit ebenfalls der künftigen Planung und Entwicklung.
Stadt- und Dorfbild-Schutz- sowie Schonzonen werden gezielt erweitert, sodass bei aller Entwicklungsdynamik der vielfältige Charakter der Stadtteile gewahrt bleibt. Die drei schutzwürdigen Siedlungen Landauer, Im langen Loh und Belforterstrasse verfügen über grössere Entwicklungsreserven. Für sie werden Bebauungspläne vorgelegt, die eine sorgfältige Weiterentwicklung unterstützen.
Nicht zuletzt sieht die Zonenplanrevision 114 ha neue Zonen des Natur- und Landschaftsschutzes vor, die unter anderem die Landschaftsräume Wiese und Bruderholz sowie wertvolle Uferbereiche dauerhaft schützen. Auch bei der Entwicklung an den Stadträndern gilt neuen öffentlichen Naherholungsräumen sowie der Verbindung von städtischen Freiräumen in die offene Landschaft ein besonderes Augenmerk.
Zudem sieht die Zonenplanrevision vor, zur Umsetzung des Gegenvorschlags zur Familiengarten-Initiative über 40 ha Freizeitgartenareale durch die Festsetzung von speziellen Nutzungsvorschriften zu sichern. Damit wird die Anforderung erfüllt, mindestens 80% der insgesamt 50 ha Freizeitgartenareale in der Stadt zu bewahren.
Der Planungshorizont der Zonenplanrevision beträgt rund 20 Jahre. Die vorliegenden Zonenänderungen, Bebauungspläne und speziellen Nutzungsvorschriften geben die Rahmenbedingungen für anschliessende Bau- und Freiraumprojekte vor, die etappenweise entwickelt werden.
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Statistics/BasisratschlagZonenplanrevision.jpg
http://i181.photobucket.com/albums/x251/face_photo_2007/Statistics/ZonenplanrevisionBasel-Ost.jpg
Stadtrandentwicklung Ost
Quelle: www.bs.ch (http://www.bs.ch/mm/showmm.htm?url=2012-05-23-rrbs-001.htm)
Basel_CH May 23rd, 2012, 10:51 PM ^^
Dieser Ostteil ist schon relativ unverbaut, da könnts noch ein paar Einwohner mehr vertragen.
4057 May 24th, 2012, 01:02 PM Wollen die beim Bäumlihof einen Park machen? Fänd ich gut. Diesen dann mit Häuser säumen. Wenn dann noch die Lange Erlen etwas aufgemotzt würden (Wiese renaturaliesieren, das Ganze grill- und chillfreundlich machen) hätten wir ein grosses, schönes Naherholungsgebiet direkt an der Stadt.
curious.sle May 25th, 2012, 07:31 PM Wollen die beim Bäumlihof einen Park machen? Fänd ich gut. Diesen dann mit Häuser säumen. Wenn dann noch die Lange Erlen etwas aufgemotzt würden (Wiese renaturaliesieren, das Ganze grill- und chillfreundlich machen) hätten wir ein grosses, schönes Naherholungsgebiet direkt an der Stadt.
Der Plan war sogar einen ausgesprochen grossen Park zu machen noch mehr als jetzt umgesetzt werden kann "wegen" der Familiengärten...
Ich hab den Link grad nicht zur Hand aber in dem Entsprechenden Dokument mit der Testplanung sah das ziemlich cool aus :-)
trauch November 27th, 2012, 06:31 PM Basler Hochhaus-Konzept wird verbindlicher
Das Hochhauskonzept der baselstädtischen Regierung ist neu Teil des Richtplans. Dank einiger Neubauten soll Basel in wenigen Jahren deutlich mehr Einwohner haben.
Der revidierte Richtplan wird bis am 25. Januar öffentlich aufgelegt. Die Grundzüge der an geeigneten Orten beabsichtigten «vertikalen Verdichtung» werden damit behördenverbindlich.
Der kantonale Richtplan war Anfang 2009 letztmals revidiert worden. Damals hatte sich die Regierung einen etwa dreijährigen Aktualisierungszyklus vorgenommen. Zudem sind seither relevante politische Entscheide gefallen, etwa das Ja zu den Gegenvorschlägen zur Städteinitiative oder zur Familiengärteninitiative.
Der am Dienstag den Medien präsentierte Richtplanentwurf enthält unter anderem vier neue Objektblätter: zum künftigen Hafenquartier, zum «Schwerpunktgebiet Gundeldingen», zu einem innerstädtischen Linienschiff und eben zur «vertikalen Verdichtung». Überdies wird ein detaillierterer Teilrichtplan Velo mit neu aufgelegt.
Höher wo verträglich möglich
Der Blick in die Höhe ist nicht neu: Schon 2009 ging es um eine «Stadtentwicklung nach innen», und auch jetzt sollen kaum mehr neue Flächen einbezogen werden. Geprüft wird, wo Aufstockungen und neue Hochhäuser sinnvoll möglich sind. Gesucht sind dabei nicht ganze Hochhausgebiete, sondern gezielte Erweiterungen nach oben.
Im Gundeli sollen die diversen Planungen auch in der Umgebung zusammengefasst werden. Ob der umstrittene Autobahntunnel kommt, werde dabei nicht präjudiziert, sagte Projektleiter Franz Schmidli. Hingegen fehlt im Richtplanentwurf die vieldiskutierte Tramlinie über die Johanniterbrücke; diese werde später eingetragen.
Anders als konkretere Zonen- und andere Nutzungspläne, die das Parlament beschliesst, ist Richtplanung reine Regierungskompetenz. Das nun gestartete Mitwirkungsverfahren gibt also keine Möglichkeit für Einsprachen, sondern nur für Anregungen. Alle Behörden müssen sich jedoch an die Richtplanvorgaben halten, sobald dieser gilt.
Bevölkerungswachstumsziel
Nach der öffentlichen Auflage werden die Eingaben - beim letzten Mal waren es über hundert gewesen - gesichtet. Der Bund macht dann eine Vorprüfung, und gegebenenfalls wird der Plan nachgebessert. Die Regierung will ihn bis im kommenden Sommer erlassen. Danach folgt das definitive Genehmigungsverfahren beim Bund.
Der letzte Richtplan von 2009 ist übrigens für Planungsamts- Leiter Martin Sandtner ein Erfolg: Wunschgemäss steige seither die Bevölkerungszahl sachte, und die Zunahme des Wohnflächenverbrauchs - derzeit im Schnitt bei 42 Quadratmeter pro Kopf - flache ab. Bis im Jahr 2030 strebe man nun im Stadtkanton 6000 Einwohner mehr an.
Quelle: http://bazonline.ch/basel/stadt/Basler-HochhausKonzept-wird-verbindlicher/story/28334444
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Siehe auch die Projekte in der Diashow.
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