View Full Version : Graz | Reininghaus-Gründe - eine visionäre Stadt in der Stadt | In Planung


elero
May 20th, 2008, 03:54 PM
Ab 2011 werden in Graz die Bauarbeiten für einen neuen Stadtteil beginnen - 12.000 neue Bewohner sollen hier die "Stadt der Zukunft" serviert bekommen

Graz - Langsam wird's konkret, langsam dämmert auch den Grazer Stadtpolitikern, dass sich hier im Westen der Landeshauptstadt die Koordinaten zu verschieben beginnen. Noch sind heimische und internationale Denker am Werk und arbeiten an den städtebaulichen Visionen für dieses 540.000 Quadratmeter große Areal. Erste Ergebnisse einzelner Ideenwettbewerbe für die "Stadt in der Stadt" werden in ein paar Wochen vorliegen, in drei bis fünf Jahren soll mit den Aufbauarbeiten dieses komplett neuen Stadtteiles auf den Reininghausgründen begonnen werden, rechnet Roland Koppensteiner, Vorstandschef der Asset One Immobilienentwicklungs AG.

Die Gesellschaft des Unternehmers Ernst Scholdan, der die historischen Gründe der Reininghausbrauerei aufgekauft hatte, investiert allein in die Vordenkarbeit für die Planung der Stadterweiterung rund zwölf Millionen Euro. Nach und nach werden weitere Investoren einsteigen, die die diversen Teil-Bauprojekte finanzieren, womit dann auch die ökonomische Komponente ins Spiel kommt.

Die Entwicklung des Areals wurde einem schon mehrere Jahre dauernden "organischen Prozess" unterzogen. Internationale und lokale Experten wurden eingeladen, grundsätzlich über städtische Zukunftsfragen nachzudenken: Welche Anforderungen hat die "Stadt der nächsten Generation"? Wie können die Lebensbereiche Wohnen, Arbeiten, Forschen, Einkaufen, Freizeit, Sport, Bildung und Kultur ideal vernetzt werden? Koppensteiner im Gespräch mit dem Standard: "Es geht darum, ein Stadtviertel zu entwickeln, wo das Ein- und Auspendeln de facto unnötig wird."

Interkultureller Ort

Gegenwärtig werden von Expertenteams verschiedene Stadtszenarien, Grünraumkonzepte, Verkehrs- und Wohnideen abgewogen, verworfen oder in einen Pool aufgenommen. In einigen Monaten sollen daraus konkrete Pläne entworfen werden. Einige Parameter stehen bereits außer Streit: Es dürfe keine Satellitenstadt, kein Ghetto auf dem Reißbrett entstehen, sondern ein durchlässiges Viertel in ständiger Veränderung, in dem alle Lebensbereiche abgebildet sind, sagt Koppensteiner.

Energetisch wird der Stadtteil nach ökologischen Prämissen versorgt. Dies gelte auch für den Verkehr, wobei Autos integraler Bestandteil sind, nicht aber Fetisch. Es gehe um eine "durchmischte Urbanität", um einen interkulturellen Lebensort, um einen Gegenpol zur Innenstadt auf dem linken Murufer: Koppensteiner: "Die Stadt muss endlich lernen, auch mit ihrer rechten, unterentwickelten Hirnhälfte zu denken."

Relativ weit sind bereits Gespräche mit Bildungseinrichtungen, etwa dem Joanneum Research. Sollte sich die Forschungsstätte tatsächlich zu einer Ansiedelung entscheiden, könnte dies den Planungsablauf dramatisch beschleunigen, sagt Koppensteiner. Was noch weitgehend fehle, sei ein Engagement der Stadt Graz. Um den neuen Stadtteil auch infrastrukturell einbetten zu können sei dringend Hilfe eines Beamtenstabes notwendig. Zurzeit allerdings liege das Megaprojekt noch auf einer "Unterausschuss-Ebene". (Walter Müller/DER STANDARD-Printausgabe, 20.5.2008)

Na da bin ich mal gespannt was die Grazer hier auf die Beine stellen! :)

Energy2003
May 21st, 2008, 09:01 PM
Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Reininghaus.jpg (leider ist auf dem Bild nicht genau sichtbar welches eigentlich das Brauereigelände darstellen soll, da die Brauerei ja eigentlich noch steht - oder ?!)

Quelle allgemein: http://***************/druck/?id=3342840

How?
February 16th, 2009, 07:17 PM
Sehr gute & Informative Seite mit Videos und allem: http://www.reininghaus017.at/page.php?id=7 :)

thms7
February 16th, 2009, 08:12 PM
also das schaut mir fast nach einem Grazer Aspern aus;) obwohl hier das ganze doch eher in die Stadt integriert wird als in Wien. Bin gespannt:)

Energy2003
February 16th, 2009, 08:58 PM
die ganzen Alten Gesichter wieder da....


ich bin erfreut ... auch über graz

Dreidecker
July 25th, 2011, 11:43 AM
Asset one haben schon vor längerer Zeit das Handtuch geworfen. Inzwischen hat eine irgendwie kirchlich orientierte Gesellschaft das Gelände gekauft und will es verwerten. Wer weiß, was das wieder wird? Visionen vom heiligen Geist statt architektonischer Visionen??

Raaymanx
July 25th, 2011, 06:40 PM
^^

Douglas Fernando - Im Namen der Karmeliten

Zwischen christlicher Nächstenliebe und beinharter Immobilien-Spekulation - die Welt des Douglas Fernando (55), Theologe und Reininghaus-Investor.
Douglas Fernando


Dr. Fernando ist eine Erscheinung. Er kommt nicht zum Termin, er erscheint", erzählen seine Geschäftspartner. Am Montag ist er in Graz erschienen. Aus heiterem Himmel. Gerade als Reininghaus-Chefverhandler Stadtrat Gerhard Rüsch dachte, er hätte den Deal in trockenen Tüchern, schnappte der in Sri Lanka geborene Manager der Stadt das 54,5 Hektar große Areal vor der Nase weg.

Im Rathaus predigte Fernando vor einem Dutzend verdutzter Journalisten salbungsvoll: "Wir sollen nicht streiten, sondern handeln. Wir sind doch alle Christen." VP-Bürgermeister Siegfried Nagl zeigte sich bemüht begeistert. Grazer Politiker googeln seither nervös einen Namen und fragen sich doch ein wenig ratlos: Wer ist Douglas Fernando?

Der 55-jährige Theologe ist vor allem kein Mann, der sich mit Kinkerlitzchen aufhalten will: "Zeit ist Geld." Allein in Österreich hat er 15 Geschäftsführungen inne und ist Vorstand des Petruswerks. Umwege interessieren ihn nicht, Umsetzungen schon eher. Im Namen und als Geschäftspartner des Ordens der Unbeschuhten Karmeliten zielt er auf Profit ab: Dieser geht an die "Karmel Missionsstiftung - Dr. Fernando", die Kinderheime in der Dritten Welt errichtet. Der Name des Immobilien-Konzerns erinnert an die heilige Teresa von Avila, Ordensgründerin der Unbeschuhten Karmelitinnen aus dem 16. Jahrhundert.

Die Missionsstiftung und damit der Teresianische Karmel in Deutschland und Österreich sind zu 40 Prozent an der Avila beteiligt. 60 Prozent hält Vorstand Fernando. Der einstige Jesuit kauft mit seiner Avila-Gruppe seit 2001 Firmen und Immobilien, um sie rasch profitabel zu machen. Das Immobilienvermögen ist beachtlich. In Deutschland steht laut Fernando eine halbe Milliarde Euro zu Buche. In Österreich seien es 90 bis 100 Millionen.

Der Theologe macht seine Geschäfte im kirchlichen Umfeld. 2004 kaufte er dem Erzbistum Berlin das Petruswerk ab. Rechtsstreit über strittige Millionen inklusive. Fernando tat es "leid, dass ich meine Kirche klagen muss". Heute sagt er: Er habe das mit Recht und Erfolg getan.

Artikel in deutschen Zeitungen belegen, das Erzbistum hadert damit, dass Fernandos Petruswerk christliche Werte vor sich herträgt und der Eindruck entsteht, es handle sich um eine kirchliche Firma. Berlins Bischof Georg Kardinal Sterzinsky verurteilte gar Geschäftspraktiken bei einem Konflikt um ein historisches Haus in Greifswald.

Damit konfrontiert, übermittelt Fernando uns einen Brief des Greifswalder Oberbürgermeisters Arthur König vom März 2010: "Dr. Fernando ist ein für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald wichtiger und willkommener Investor."

Seit 2008 hat Fernando Österreich am Speisezettel. Wieder investierte er im kirchlichen Umfeld. Er kaufte unter anderem der bischöflichen Stiftung St. Severin die KOOP AG ab und formte daraus den Österreich-Ableger des Petruswerks. Im Linzer Rathaus weiß man um die Zielstrebigkeit des Unternehmers, der gerade am Areal der alten Schiffswerft das Wohnprojekt "Donaupromenade" realisiert.

Das Vorurteil, das Petruswerk baue billige Mietskasernen, entkräftet dieses Projekt, das das Grazer Architektenbüro Hohensinn schmuck geplant hat. Dieses Team hat auch das Linzer Hotel am Domplatz entworfen, das in Oberösterreich als Bauwerk des Jahres ausgezeichnet worden ist. Sogar Demi Moore und Ashton Kutcher betteten sich hier schon. Der Eigentümer der Nobelherberge ist Wilbirg Tourismus. Geschäftsführer: Douglas Fernando.

Profit und Professionalität werden beim Reininghaus-Investor großgeschrieben. Das bezeugen Geschäftspartner: "Es muss alles schnell gehen. Man merkt den enormen Druck, unter dem seine Mitarbeiter stehen, und sie geben den Druck an Auftragnehmer voll weiter."

Eine leise Ahnung vom Druck hat Stadtchef Nagl Anfang der Woche bekommen, als ihm Fernando auftrug, er müsse Reininghaus zur Chefsache machen: "Sie sind der Chef, wir nur Diener." Doch dieser Diener fordert auch: In sechs Wochen könne man einen Stadtplan machen, was man in Reininghaus haben will, in sechs bis acht Jahren die 54,5 Hektar verbauen.
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2641635/douglas-fernando-namen-karmeliten.story

inzwischen ist es aber wieder ruhig geworden, die asset one hat auch schon 25.000m² an den öamtc verkauft.
wenns nach dem neuen (aus zürich stammenden) stadtplanungschef geht, soll aber nicht höher als 40m gebaut werden :mad2:

der ist wahrscheinlich eh nur nach graz gekommen, weils ihm in züri mit dem mobimo tower, city west tower und hard turm zu hoch geworden ist

Dreidecker
July 25th, 2011, 06:53 PM
Mein Gott! Kann man da nur sagen!

Raaymanx
August 19th, 2011, 02:01 PM
Reininghausgründe: Möglicherweise steirische Investoren
Bisherige Entwicklungsgesellschaft Asset One soll mit steirischen Investoren über das 54 Hektar große Areal im Westen von Graz verhandeln. Für das Petruswerk könnte dies das Aus bedeuten.

Das bisher als Investor an den Grazer Reininghausgründen gehandelte Petruswerk Katholische Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft mbH des Unternehmers Douglas Fernando könnte nun doch nicht zum Zug kommen, wie am Medien berichteten. Im Gespräch seien nun Investoren aus der Steiermark. SPÖ und KPÖ kritisierten Bürgermeister Siegfried Nagl (V).

Petruswerk
Laut den Informationen soll die bisherige Entwicklungsgesellschaft Asset One mit steirischen Investoren über das 54 Hektar große Areal im Westen von Graz verhandeln und recht weit gekommen sein. Für das Petruswerk, das zur Berliner Avila Management und Consulting AG gehört, könnte dies das Aus bedeuten.
Der Grazer SPÖ-Chef und Gesundheitsstadtrat Edmund Müller nannte die mögliche Entwicklung am Donnerstag zwar "eine neue Chance", jedoch müsste die Stadt Graz sicherstellen, dass sich die neuen Investoren an den vom Gemeinderat beschlossenen Rahmenplan zur künftigen Nutzung des Reininghaus-Areals hielten. Bürgermeister Nagl müsse sich nun "gemeinsam mit Vertretern des Reininghaus-Ausschusses und den Investoren an einen Tisch setzen und das Projekt aktiv vorantreiben". Seit Jänner habe Nagl ja in dieser Hinsicht die "Hände in den Schoß gelegt". Die KPÖ forderte eine "rasche und vollständige Information des Gemeinderates und der Öffentlichkeit über die Zukunft der Reininghausgründe", so Gemeinderat Manfred Eber, der eine Filetierung der Gründe befürchtet, die eigentlich für "dringend notwendige Gemeindewohnungen" benötigt würden.


http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2811658/grazer-reininghausgruende-moeglicherweise-steirische-investoren.story

Reininghaus: Alle Karten auf den Tisch

Manfred Eber fordert Information über anscheinend geplatzten Verkauf

Eine rasche und vollständige Information des Gemeinderates und der Öffentlichkeit über die Zukunft der Reininghausgründe verlangt KPÖ-Gemeinderat Manfred Eber. Alle Karten müssen auf den Tisch.
Einem Bericht der Kronen Zeitung vom 18. August zufolge scheint der Kauf der Reininghausgründe durch Herrn Douglas Fernando vom Petruswerk endgültig gescheitert zu sein. Wer auch immer die angeblichen (steirischen) Investoren sein mögen, die jetzt einspringen wollen, die Gefahr der Filettierung dieses 54 Hektar großen Grundstückes scheint größer denn je.

Manfred Eber hat bereits in der Gemeinderatssitzung am 7. Juli 2011 folgenden Dringlichen Antrag gestellt: "Die Stadt Graz prüft die Möglichkeiten, einzelne Grundstücke aus dem Besitz der asset one in Reininghaus anzukaufen, um in Übereinstimmung mit dem Rahmenplan Reininghaus Gemeindewohnungen darauf zu errichten."

Die Ablehnung dieses Antrags durch die schwarz-grüne Koalition erweist sich nun als Fehler, denn damit könnten auch die Vorgaben des "Rahmenplans Reininghaus" fallen.

Eber: "Das Agieren der schwarz-grünen Koalition in dieser Frage war mehr als kurzsichtig. Parteipolitisches Taktieren im Gemeinderat hat anscheinend privaten Kapitalinteressen in die Hände gespielt. Statt Grundstücke - insbesondere für kommunalen Wohnbau - zu sichern, droht nun der Ausverkauf und die ungezügelte Bebauung."
Die Grazer KPÖ wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Stadt Graz Reininghaus-Grundstücke für dringend notwendige Gemeindewohnungen sichert.


http://www.kpoe-graz.at/reininghaus-alle-karten-auf-den-tisch.phtml


jetzt werden doch nur gemeindewohnungen gebaut, falls überhaupt :bash:

Raaymanx
August 19th, 2011, 02:24 PM
Stadt schielt wieder auf Reininghaus

Der geplante Verkauf der Reininghaus-Gründe ans deutsche Petruswerk scheint so gut wie geplatzt. Stadt und Steiermärkische stehen aber für eine Stadtteilentwicklung Gewehr bei Fuß.

Die Reininghausgründe

Seit Jänner ziehen sich die Verkaufsgespräche zwischen dem deutschen Petruswerk und Reininghaus-Eigentümer Asset One schon hin. Und spätestens seit dem Teilverkauf von 25.000 Quadratmetern an den ÖAMTC für sein neues Headquarter war im Juni klar: Der große Deal, bei dem das Petruswerk die gesamten 54 Hektar übernehmen sollte, wackelte ordentlich. Nun könnte er schon geplatzt sein. Auch wenn Petruswerk-Chef Douglas Fernando zur Kleinen Zeitung sagt: "Nein, das Geschäft ist noch nicht geplatzt. Wir warten nur auf eine Antwort des Bürgermeisters auf unser letztes Schreiben."

Doch Asset-One-Vorstand Ernst Scholdan dürfte von den Verhandlungen mit dem Petruswerk genug haben und rechnet nicht mehr damit, "dass wir mit Fernando zum Abschluss kommen". Es gebe auch keinerlei Kaufoptionen mehr, auf die das Petruswerk pochen könne. Scholdan: "Die Vereinbarungen mit dem Petruswerk waren das Papier nicht wert, auf das sie geschrieben wurden."

"Stillschweigen vereinbart"
Damit steht die Investorengruppe hinter der Asset One, die Reininghaus 2005 gekauft hat, um den "idealen Stadtteil zu entwickeln", wieder bei null, nachdem Scholdan Ende 2010 den Verkauf des Areals an die Stadt in letzter Sekunde platzen hatte lassen. Gerüchteweise laufende Verhandlungen mit steirischen Investoren will der Asset-One-Chef nicht kommentieren. Weil er zu Stillschweigen verpflichtet sei.

Von konkreten Kaufinteressenten weiß man derzeit weder im Rathaus (siehe Interview) noch bei der hauptfinanzierenden Bank der Asset One, der Steiermärkischen Sparkasse. Für deren Vorstandssprecher Gerhard Fabisch ist der neuerliche Verhandlungsflop kein Grund für Unruhe: "Wir sehen hier weiter eine positive Perspektive. Es war klar, dass ein Grundstücksgeschäft und eine Stadtteilentwicklung dieser Dimension etwas mühsam ist." Bei den Kreditverträgen mit der Asset One gebe es keine Probleme, tritt Fabisch Gerüchten entgegen, dass die Bank das Areal schon übernehme.

Die Stadt ist jedenfalls weiter interessiert, die Stadtteilentwicklung auch als Miteigentümer zu realisieren, betont Finanzstadtrat Gerhard Rüsch. Und Fabisch bestätigt: "Gibt es den Wunsch der Stadt, dass die Steiermärkische Sparkasse hier mithilft, könnten wir hier auch als Gesellschafter mit einsteigen." Auch wenn die Bank prinzipiell lieber in der Rolle des Fremdkapitalgebers bleibe.
BERND HECKE


http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2811658/grazer-reininghausgruende-moeglicherweise-steirische-investoren.story

"Wir sind weiterhin an Reininghaus interessiert"

Finanzstadtrat Rüsch (ÖVP) ist für Ankauf.

Herr Stadtrat, angeblich ist der Reininghaus-Deal zwischen Asset One und Petruswerk geplatzt und steirische Investoren wollen einsteigen. Wie ist die Position der Stadt, die ja im Vorjahr als potenzieller Reininghaus-Käufer zum Preis von 80 Millionen Euro abgeblitzt ist?
GERHARD RÜSCH: Ehrlich gesagt, ich weiß nichts von steirischen Investoren. Ich gehe aber davon aus, dass sich Interessenten mit konkreten Absichten bei der Stadt sicher schon einmal gemeldet hätten. Immerhin haben wir mit der Flächenwidmung ja entscheidende Steuerungsinstrumente in der Hand. Investoren brauchen uns ja für die Stadtteilentwicklung.

Sie waren als Chefverhandler heuer im Jänner nach dem Platzen des Deals ja einigermaßen verärgert. Ist ein Reininghaus-Kauf für die Stadt jetzt wieder ein Thema?
RÜSCH: Ja, ich kann mir immer noch vorstellen, dass die Stadt hier auch eine aktivere Rolle als Eigentümer oder Mitgesellschafter übernimmt. Es war ja beim Petruswerk zuletzt spürbar, dass dieser Investor darauf abzielt, Reininghaus in Teilen weiterzuverkaufen. Ich denke aber, eine gesamte Stadtteilentwicklung von Reininghaus ist immer noch eine große Chance für Graz.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2812162/sind-weiterhin-reininghaus-interessiert.story

Raaymanx
September 16th, 2011, 08:15 PM
Architekt Thomas Pucher: "Lassen wir Reininghaus in Ruhe"

Im Idealfall 25 Jahre lang, meint Architekt Thomas Pucher, der 2009 den Rahmenplan erstellte. Zumindest sollte es vorerst ein Bauverbot geben.

Herr Pucher, Sie haben vor zwei Jahren den Rahmenplan für Reininghaus erstellt. Braucht die Stadt überhaupt einen neuen Stadtteil?

THOMAS PUCHER: Das Potenzial, eine so große und zusammenhängende freie Fläche zu haben, ist enorm. Man könnte damit ein echtes Zentrum für Graz-West schaffen, das ist die Chance, die ich sehe. Die Frage ist, ob man jetzt diesen Stadtteil braucht. Was viele übersehen: Die Stadt Graz hat in Sachen Verdichtung noch viel Spielraum. Ich schätze, ein Plus von 25 Prozent der derzeitigen Bruttogeschossflächen im ganzen Stadtgebiet ist da locker drin, wahrscheinlich mehr. Und das ohne Reininghaus.
Das heißt: Reininghaus dem Dornröschenschlaf überlassen?
PUCHER: Lassen wir Reininghaus in Ruhe. 25 Jahre lang, das wäre ideal. Den Rahmenplan gibt es ja, den kann man später adaptieren, falls nötig. Stattdessen könnte man das Gebiet links und rechts der Südbahn von Don Bosco bis zum Bahnhof und dann weiter nach Norden entwickeln. Oder in der Conrad-von-Hötzendorfstraße. Dort wurde ja schon mit einer Verdichtung begonnen, da sieht man erst, was alles möglich ist in Graz. Derzeit ist ja alles außerhalb der Altstadt nicht zum Anschauen: Wenn man mit einem Gast vom Flughafen in die Stadt fährt, muss man sich genieren.
Und Reininghaus wird in der Zwischenzeit filetiert.
PUCHER: Das Schlechteste aus städteplanerischer Sicht wäre es, das Areal zu filetieren; wenn es jetzt Stück für Stück abverkauft und nach der derzeitigen Widmung genutzt würde, hätten wir dort eine Gewerbefläche nach der anderen und die Idee von einem neuen Stadtteil hat sich erledigt. Als Stadtplanung muss man mit Weitblick agieren: Wir werden auch 2111 Bedarf haben. Der Haken: Investoren wollen jetzt verdienen und nicht in 100 Jahren.
Wie kann man das Filetieren verhindern?
PUCHER: Mit einem zweijährigen Bauverbot. Aber in diesen zwei Jahren muss man, aufgesetzt auf dem Rahmenplan, detailliert überlegen, was dort passieren soll - natürlich zusammen mit dem Eigentümer.
Soll der Eigentümer die Stadt sein?
PUCHER: Das ist reizvoll, hängt aber davon ab, ob die Stadt das Geld und den Atem hat, das zu kaufen. Und es ist natürlich ein Risiko damit verbunden, ob man dann immer genügend Investoren findet, die das Schritt für Schritt entwickeln.
Die Stadt denkt statt an ein Bauverbot intensiv über eine Bebauungsplanpflicht nach. Reicht dieses Instrument nicht aus, um Ihre Vorstellungen umzusetzen?
PUCHER: Eine Bebauungsplanpflicht hilft nichts. Ich muss ja wissen, was ich da hineinzeichnen soll. Und dazu wären die zwei Jahre Bauverbot gut, um mir das zu überlegen. Auch generell: Bebauungspläne sagen überhaupt nichts über die Qualität der Umsetzung aus, ich sehe eher die Gefahr einer Behinderung.
Was ist notwendig, um diese Qualität zu sichern?
PUCHER: Es braucht endlich einen Gestaltungsbeirat, der strategisch alle Schritte in der Stadt - und in Reininghaus - eng begleitet. Sonst zerfledert alles. INTERVIEW: GERALD WINTER

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2831219/lassen-reininghaus-ruhe.story

Raaymanx
December 17th, 2011, 12:24 AM
Neue Investoren verfolgen andere Strategie
Grazer Investoren um Immobilien-Multi Alfred Müller kaufen Asset One samt Reininghaus-Areal. Scholdan geht von Bord. Dass die Stadt selbst in das Projekt einsteigt, soll eine Option bleiben.

Seit Tagen verdichteten sich die Gerüchte in der Landeshauptstadt, am Donnerstag entschlossen sich die neuen Eigentümer, den Deal doch noch vor Weihnachten öffentlich zu machen. Die 54,5 Hektar großen Grazer Reininghaus-Gründe, die durch Wiener Investoren der Asset One in einen modernen Stadtteil verwandelt hätten werden sollen, haben den Besitzer gewechselt.

Vier Grazer Investoren, die im Hintergrund bleiben wollen, hat der neue Mehrheitseigentümer Alfred Müller, der ebenfalls aus der steirischen Landeshauptstadt stammt, im Rücken. Der Wiener PR-Profi Ernst Scholdan, der die Brauereigründe als Berater des Brau-Union-Verkaufs an Heineken einst erworben hat, geht von Bord. Als neuer Vorstand fungiert der Grazer Rechtsanwalt Bernhard Astner von der Kanzlei Held, Berdnik, Astner & Partner. Mit im Paket haben die Investoren auch rund 33 Hektar Grund in Puntigam erworben (darunter das einstige Ackern-Areal).
Astner macht im Gespräch mit der Kleinen Zeitung klar, dass die neuen Investoren eine andere Strategie verfolgen. Es ist keine Rede mehr von den hochtrabenden Plänen des "idealen Stadtteils", die Werbeprofi Scholdan als Teil seines Standortmarketings jahrelang mit immensem Aufwand betrieben hat: "Die Investoren sind langfristig orientiert, aber den bisher verfolgten großen Wurf wird es hier nicht geben" (siehe Interview links).
Im Jänner will das Konsortium, das weiterhin die Steiermärkische Sparkasse als hauptfinanzierende Bank an seiner Seite hat, die Verhandlungen mit der Stadt aufnehmen, um die weitere Vorgangsweise, Entwicklungsfragen, aber auch einen möglichen Einstieg der Stadt zu verhandeln.
Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl bekräftigte am Donnerstag noch einmal das Interesse des Rathauses: "Ja, wir wollen auch über eine Beteiligung der Stadt verhandeln."

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2900441/reininghaus-areal-konsortium-verkauft.story

Dreidecker
December 17th, 2011, 12:31 AM
Das heißt dann wohl Wohnhäuschen-Viertel + ÖAMTC-Prüfzentrum- gute Nacht, Graz!

How?
December 17th, 2011, 10:32 AM
Hat die Stadtregierung da ein paar Leichen vergraben oder warum haben sie es so eilig das Gelände zuzubauen. :bash: Ich würde ja nichts sagen wenn sie irgendein Konzept hätten, aber scheinbar ist ihnen völlig egal was da gebaut wird Hauptsache schnell und günstig. Wenn sie da schon jeden schaß bauen lassen und das dann auch noch fördern! sollten sie zumindest die Bevölkerung in Ideenfindung und Planung miteinbeziehen. Und nicht in 10 Jahren aufwachen ganz verwundert das es dann noch mehr soziale Probleme gibt und noch mehr Verkehrs- und Umweltprobleme. Nur zu wissen, dass man keine Hochhäuser auf dem Areal haben will ist a bissl wenig. :ohno:

Raaymanx
December 17th, 2011, 02:05 PM
^^ sehe ich genauso

außerdem gehen sie in die falsche richtung, wenn sie nix hohes bauen wollen. falls wirklich alles nur mit 3 oder 4 stöckigen gebäuden bebaut wird, muss man in 20 oder 30 jahren auf den grüngürtel zurückgreifen, was den einwohnern wahrscheinlich missfallen wird.

How?
December 17th, 2011, 06:14 PM
^^ Genau, aber das Problem ist so weit denken sie nicht, ich habe leider den Eindruck das sie überhaupt nicht denken. Irgendwie sind sie Geiseln der Banken und Investoren. Egal ob bei Reinighaus oder wo anders. Überall wo Freifläche ist = Bauplatz. Egal ob für Gewerbe oder Industrie, egal ob für Wohnungen. Da spielt Verkehr oder die Lärmbelästigung keine rolle. Der Bauplatz ist für alles und jeden gut genug. Und wenn man schon so eine unnachhaltige Politik betreibt wo man jedem € hinterher rennt, könnte man durchaus in manchen gebieten die Investoren auch richtige Hochhäuser bauen lassen.
Ich weiß nicht was sie in Reininghaus da jetzt konkret vorhaben, aber ich habe gelesen das irgendwie ein mix zwischen Gewerbe und Industrie kommen soll. Was vielleicht gar nicht mal so eine schlechte Idee ist, auch weil man da weniger Falsch machen kann. Trotzdem die Stadt hat kein Interesse an Freiflächen die man später vielleicht in Parks „umbauen“ könnte und auch sonst keine Visionen. Siehe Reinighaus, neuer Investor, neue Strategie = alles Super.

Dreidecker
December 17th, 2011, 07:30 PM
Also die Idee eines 2. Stadtkerns im Westen ist damit gestorben oder wie?

lophophora
December 17th, 2011, 10:11 PM
quo vadis graz? :ohno:

Dreidecker
December 17th, 2011, 10:21 PM
In diesem Licht muss man die Wiener Entschluss- und Baufreudigkeit bei der Seestadt Aspern ja förmlich bewundern!

Raaymanx
January 22nd, 2012, 07:21 PM
bernhard astner (asset one) will ab 2013 mit den entwicklungen für reininghaus beginnen, momentan werden rahmenpläne mit der stadt ausverhandelt.
das ganze zieht sich jetzt schon in die länge, die asset one wollte usprünglich spätestens 2008 mit dem bau des neuen stadtteils beginnen. aber das kennt man ja aus graz...

Raaymanx
February 22nd, 2012, 07:33 PM
Eigentümer wollen Areal an die Stadt verkaufen
Die Investorengruppe will das 54-Hektar-Areal an die Stadt verkaufen - sonst wird zerstückelt. Im Rathaus spricht man von "Erpressung".

Die Stadt Graz und Reininghaus, das wird zur unendlichen Geschichte. Im Rathaus träumt man seit Jahren vom idealen, neuen Stadtteil im Grazer Westen, wo 12.000 Menschen wohnen könnten. Der Haken: Die 54 Hektar gehören nicht der Stadt, sondern wechselnden privaten Investoren.

Die Investorengruppe rund um Alfred Müller richtet nun ein unmoralisches Angebot an die Stadt: Entweder, so der Sprecher der Investorengruppe und Wirtschaftsanwalt Bernhard Astner, die Stadt kauft das Gebiet um 79,5 Millionen Euro oder man setzt den Rahmenplan nur zu 70 bis 80 Prozent durch. Das käme der Zerstückelung des Areals gleich. Das ist eine Horrorvision im Rathaus.
SPÖ-Chefin Martina Schröck sieht darin eine "Drohung", FPÖ-Chef Mario Eustacchio spricht von Erpressung. "Das hat vorher nicht funktioniert, das wird jetzt auch nicht funktionieren."
Bei der ÖVP bekundet man jedenfalls weiter Interesse: "Wir wollten es vor zwei Jahren kaufen, daran hat sich nichts geändert", so VP-Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg. Aber es sei auch eine Option, Reininghaus zusammen mit Investoren zu entwickeln. Im Büro der grünen Vizebürgermeisterin betont man das Interesse, "das Areal gesamtheitlich zu entwickeln". Und: Die Grünen bringen erneut eine Bausperre ins Spiel, um das sicherzustellen.

Das sagen die Parteien
ÖVP-Stadtrat Detlev Eisel-Eiselsberg: Wir haben weiter Interesse an einem Kauf. Aber es ist auch eine Option, etwas gemeinsam mit dem Eigentümer umzusetzen.
SPÖ-Chefin Martina Schröck: Wir sehen im Moment weder die Notwendigkeit noch den Bedarf zum Kauf. Das ist ein zu großes finanzielles Risiko für die Stadt. Über die Raumordnung können wir ohnehin mitgestalten.
Vizebürgermeisterin Lisa Rücker: Wir haben großes Interesse, das Areal gesamtheitlich zu entwickeln. Wir sind bereit, zu verhandeln, aber es ist eine Frage des Preises.
KPÖ-Chefin Elke Kahr: Wir sind gegen den Kauf. Diese vielen Millionen Euro hat die Stadt schlicht nicht.
FPÖ-Chef Mario Eustacchio: Wir lassen uns auf keine Erpressung ein. Ich bin gegen den Kauf, die Stadt war noch nie ein guter Immobilienentwickler.
BZÖ-Chef Gerald Grosz: Die Stadt soll Reininghaus kaufen. Sonst macht ein Privater den Gewinn und die Stadt muss die Aufschließungskosten zahlen.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2953258/reininghaus-ein-unmoralisches-angebot.story

Dreidecker
February 22nd, 2012, 08:24 PM
O jeh! Spricht für eine Bausperre, auch wenn wir dann den neuen Stadtteil nicht mehr erleben werden! Spekulanten-Gfraster, elendige!

Raaymanx
February 23rd, 2012, 06:03 PM
Nagl will Reininghausgründe kaufen
Noch vor dem Sommer soll der Kauf abgewickelt werden, so der ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl. Das Grundstück könnte über einen Bürger-Fonds finanziert werden.

Es sind klare Sätze: "Stadtentwicklung soll die Stadt machen, das ist ihre ureigenste Aufgabe." Und: "Dass die Entwicklung durch Private nicht funktioniert, zeigen Beispiele wie die Triester Straße." Diese Sätze kommen nicht von der KPÖ, sondern von ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl.

Daher sagt Nagl auch: "Die Stadt sollte die Reininghausgründe kaufen. Sonst wird alles zugebaut und die Stadt muss im Nachhinein die Infrastruktur und einen Ortskern schaffen."
Nagl sieht drei Optionen für die 54 Hektar in Eggenberg. Erstens: Die Stadt kauft und entwickelt mit Privaten gemeinsam den neuen Stadtteil - als Eigentümer bestimmt aber die Stadt, wohin die Reise geht. Zweitens: Das Areal wird gestückelt, die Stadt kauft einzelne Grundstücke und versucht trotzdem, den beschlossenen Rahmenplan durchzusetzen - da befürchtet Nagl endlose Verhandlungen. Drittens: Es wird ein Bürger-Fonds gegründet, bei dem die Grazer in ihre eigene Stadt investieren können. "So etwas Ähnliches gibt es bereits, wenn Bürger einer Gemeinde gemeinsam eine Fotovoltaik-Anlage kaufen."
Gegen den Vorwurf, die Stadt erpressen zu wollen, wehrt sich Bernhard Astner, Sprecher der neuen Eigentümer der Reininghausgründe. "Im Gegenteil: Ich bin der Stadt im Wort, keine Maßnahmen zu setzen, die die Vision eines neuen Stadtteiles konterkarieren."

79,5 Millionen Euro
Und der Kaufpreis? "79,5 Millionen Euro, die die Stadt 2010 zahlen wollte, sind ein Richtwert", so Astner. Nagl will den Kauf bis Sommer über die Bühne bringen, die Grünen sind zu Verhandlungen bereit, Astner steht "Gewehr bei Fuß".

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2954240/nagl-will-reininghaus.story

Raaymanx
March 2nd, 2012, 04:42 PM
Reininghausgründe: Im Juni sollen die Grazer abstimmen
Reininghaus: Der Zeitplan zur Bürgerumfrage ist fix. Zuvor müssen aber noch Fragen geklärt werden.

Je früher, desto besser, hieß es in der Vorwoche; jetzt drosselt die ÖVP das Tempo ein wenig. Im Juni, frühestens Ende Mai sollen die Grazer die Frage beantworten: "Soll die Stadt die Reininghausgründe kaufen - ja oder nein?" Dabei kommt erstmals das Modell der Bürgerumfrage zum Einsatz, das ÖVP und SPÖ im Vorjahr beschlossen haben (siehe Infobox).

Diesen Fahrplan haben gestern ÖVP-Chef Siegfried Nagl und SPÖ-Klubchef Karl-Heinz Herper fixiert. Einziger Haken: Damit der Fahrplan hält, müssen erstens noch einige offene Fragen geklärt werden - und zweitens müssen sich Stadt und Eigentümer Alfred Müller über den Kaufpreis einig werden.
Offen ist vor allem, wie sich die neue Steuer auf Umwidmungsgewinne auswirkt, die die Bundesregierung mit 1. April in Kraft setzt. Sollte die auch für die Reininghausgründe gelten, würde das einen Wertverlust des Areals bedeuten. Und: Was kommt bei der städtebaulichen UVP-Vorprüfung des Landes heraus?
Die anderen Parteien, also Grüne, KPÖ, FPÖ und BZÖ, bevorzugen weiter eine Volksbefragung, die laut ÖVP aber rund 700.000 Euro kosten würde. Die Grünen können sich vorstellen, die Bürgerumfrage "als zweitbeste Lösung" zu unterstützen.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2959623/juni-sollen-grazer-abstimmen.story

Raaymanx
March 8th, 2012, 10:30 PM
http://archiv.print-gruppe.com/ausgabe.php?id=17538
recht interessantes interview auf seite 4 und 5

für die faulen kurz zusammengefasst:
reininghaus soll platz für bis zu 12.000 leute bringen, hochhäuser sind geplant, ein zweiter stadtpark, neue straßenbahnlinie, unterführung von der josef-huber-gasse zur alten poststraße, neue autobahnanbindung (wie auch immer das gemeint ist) und ein ekz (weil in graz ein extremer mangel an shopping centern besteht).

How?
March 9th, 2012, 02:55 PM
^^Danke für den Link! Das klingt ja gar nicht mal so schlecht. Auch das man Öffis & Individual Verkehr berücksichtigen will find ich gut. Und gottseidank sind auch Hochhäuser nicht völlig ausgeschlossen. Weil wenn man da 12 000 Leute ansiedeln will…
Die Frage ist allerdings was ist ein Hochhaus, für die meisten Grazer wahrscheinlich alles was über 5 Stockwerke hat. (Wollkenkratzer dann natürlich schon min. doppelt so hoch) :ohno:


neue ekz (weil in graz ein extremer mangel an shopping centern besteht).

Haha ja, aber fairerweise muss man sagen, das bei Großprojekten ohne Shoppingcenter scheinbar fast nichts mehr geht. Sieht man ja bei den ganzen Projekten in Wien.


neue autobahnanbindung (wie auch immer das gemeint ist)

Vielleicht wollens eine direkte Zufahrt zum/in den Plabutsch machen?

Raaymanx
March 9th, 2012, 05:36 PM
Vielleicht wollens eine direkte Zufahrt zum/in den Plabutsch machen?

ich bin mir nicht sicher (war vor meiner zeit), aber hat man nicht damals in den 80ern eine plabutschtunnel-ausfahrt in eggenberg geplant?

How?
March 9th, 2012, 08:42 PM
^^ keine ahnung war dann auch schon vor meiner Zeit. Wäre aber echt interessant was/oder wie sie sich neue Autobahnzubringer vorstellen

Dreidecker
March 9th, 2012, 09:07 PM
Vielleicht will man nur eine Auffahrt von der Kärntner Straße auf den Verteilerkreis Webling oder wie das dort heißt?

How?
March 10th, 2012, 11:24 AM
Gibts doch eh schon oder? Außerdem steht da irgendwo im Artikel das man die Kärnter Straße entlasten will.

P.S. weiß irgendwer wie diese neue Straßenbahnline "8" verläuft?

Dreidecker
March 10th, 2012, 11:34 AM
Ein Plan davon hat sich in Post Nr. 10 vom Murkraftwerk-Thread verirrt!
Siehe hier: http://img27.imageshack.us/img27/4415/bimeb.png

How?
March 10th, 2012, 12:25 PM
Danke. und naja bin mir jetzt noch nicht wirklich sicher was ich davon halten soll.

Raaymanx
April 22nd, 2012, 03:10 PM
bei der realisierung von reininghaus soll platz für ein neues einkaufszentrum sein, damit die einwohner nicht verhungern müssen. da wird das ekz-verbot von 2009 anscheinend aufgehoben.
außerdem soll neben dem cineplexx und center ost auch noch platz für erweiterungen sein. ich verstehe nicht, warum unser bürgermeister so geil auf shopping centers ist. seiersberg, center west, citypark, murpark und shopping nord sollten eigentlich reichen.

Dreidecker
April 22nd, 2012, 03:38 PM
Vor allem, wenn man sieht, wie die Innenstadt langsam vor sich hin stirbt...

Raaymanx
April 22nd, 2012, 03:53 PM
ich finde, dass die innenstadt mehr lokale und gasthäuser braucht. ab 8 ist es dort aus, weil cafes auch zu haben. am hauptplatz und in der herrengasse gibts nur zwei "gastgärten" wenn man es so nennen will. und die machen um 18 und 19 uhr zu :ohno:

Dreidecker
April 22nd, 2012, 05:16 PM
Gibt es denn noch Cafés in Graz? Nordstern, Erzherzog Johann, Kaiserhof: R.I.P.! Mir fällt nur noch das Operncafé ein, vielleicht gibt es das Café Europa noch? Das Glockenspiel ist ja auch was anderes geworden, und in der Herrengasse gabs ein feineres, aber ich glaube, das ist auch weg. Gibt es das in der Hans Sachs-Gasse noch?

Wegen abendlichem Leben: Ist nicht am Franziskaner-Platz ein neuer Hotspot entstanden?

Raaymanx
April 22nd, 2012, 06:13 PM
mit dem operncafe sind die nobleren leute ein bisschen unzufrieden, weil die innengestaltung "zu modern" ist. cafe europa sagt mir nicht wirklich was, aber am mehlplatz ist noch ein bisschen was los. in der hans-sachs-gasse gibt es eine pizzeria und einen eissalon.

am franziskanerplatz, naja, bis 9 sieht man leute, aber die sitzen auch im sommer oft drinnen. genauso in den seitengassen vom franziskanerplatz, nur sitzen die leute dort nicht, sondern liegen eher. vor der kirche gibt es auch noch das schwalbennest, ist aber klein, da passen 25 leute rein, mit terrasse im sommer.

Dreidecker
April 22nd, 2012, 06:25 PM
Das "Europa" war am Anfang der Herrengasse beim Hauptplatz. Das "Operncafé" gefällt mir, wie es jetzt ist, recht gut. Nachweinen tu ich dem "Nordstern"!

Raaymanx
April 22nd, 2012, 06:36 PM
am anfang der herrengasse ist jetzt das muhr, dort stehen lauter rote gino schirme

Dreidecker
April 22nd, 2012, 06:58 PM
Ja, hast Recht, hab ich verwechselt! Das "Europa" muss weiter Richtung Eisernes Tor gewesen sein, im ersten Stock mit einem kleinen Balkon auf die Herrengasse heraus. Und das "Cicero" (Stempfergasse) ist auch verschwunden, ebenso wie das "Thalia" mit den Flamingos... Schade irgendwie!

lophophora
April 27th, 2012, 05:40 PM
projekt "graz-zentrum reininghaus süd" vor baubeginn!

Nachhaltiges Grazer Stadtteilprojekt

In Graz-Wetzelsdorf entsteht ein neues Stadtteilzentrum. Die Wohnanlage in Holz-Lehm-Bauweise soll zeigen, wie Urbanität und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Gesetzt wird auf Passivhausbau, erneuerbare Energieversorgung und E-Mobilität.

„Graz-Zentrum Reininghaus Süd“ heißt das Projekt, das im Stadtteil Wetzelsdorf entlang der Peter-Rosegger-Straße entsteht und von der Lage her an den geplanten neuen Stadtteil Reininghausgründe anschließt. Umgesetzt wird es von der Grazer Gesellschaft für Stadterneuerung und Assanierung (WEGRAZ) und dem Projektentwickler Aktiv Klimahaus.
150 Wohnungen in zwölf Häusern

Kernstück der 27 Hektar umfassenden Anlage sind 150 Wohneinheiten, die auf einer Fläche von rund 17.000 Quadratmetern in zwölf Häusern verteilt werden. Die bis zu fünfgeschoßigen Wohnhäuser werden in Holz-Lehm-Bauweise errichtet.

http://www.abload.de/img/120426_wohnprojekt_35uqu6m.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=120426_wohnprojekt_35uqu6m.jpg)

Die Energieversorgung der Wohnungen erfolgt mittels Erdwärme. Auch das angrenzende Pflegeheim und der Supermarkt sollen durch Erdwärme geheizt werden. Durchschnittlich rechnen die beiden Bauherren mit rund 50 Euro Kosten auf 100 Quadratmetern für Heizung, Warmwasser und Strom. Die Generalplanung liegt beim Grazer Büro Nussmüller Architekten. Die wissenschaftliche Projektbegleitung wird vom Gleisdorfer Institut für nachhaltige Energien durchgeführt.
Elektroautos und E-Bikes stehen zur Verfügung

Den Wohnungseigentümern sollen Elektroautos und -bikes zu einem moderaten Carsharing-Preis zur Verfügung gestellt werden. Tiefgaragen werden mit Elektrotankstellen ausgestattet. „Wenn wir eine hohe Lebensqualität erhalten wollen, müssen wir in allen Bereichen, vom Verkehr bis zum Wohnen, innovative Ansätze fördern. Die Grazer Wohnanlage wird ein Vorzeigeprojekt für viele weitere Wohnanlagen sein“, sagte dazu Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) am Donnerstag bei der Projektpräsentation.

http://www.abload.de/img/120426_bauprojekt.50521uns.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=120426_bauprojekt.50521uns.jpg)

Spatenstich in einem Monat

Der erste Bauabschnitt, der einen Supermarkt, Dienstleistungs- und Büroflächen sowie die ersten Wohneinheiten umfasst, startet bereits Ende Mai. Die zwölf Wohngebäude sollen bis 2014 fertig sein. Das Stadtteilprojekt ist Teil des Grazer Leitprojektes „Energie City Graz-Reininghaus“. Unterstützt wird das Bauvorhaben durch Fördermittel des Infrastrukturministeriums und des Landes Steiermark.

source (http://steiermark.orf.at/news/stories/2530623/)

Dreidecker
April 27th, 2012, 05:55 PM
Die Außenhaut scheint, der Farbe nach, auch aus Lehm zu werden! :lol:

lophophora
April 28th, 2012, 10:53 AM
Die Außenhaut scheint, der Farbe nach, auch aus Lehm zu werden! :lol:
^^
:lol:
ich kann mir unter lehmbau in graz nicht wirklich viel vorstellen! lehmbauten kenne ich aus jemen oder auch aus nigeria (allerdings unter anderen klimatischen bedingungen!)

Dreidecker
April 28th, 2012, 12:41 PM
Nein, sie machen da so Platten aus Lehm und Holz im Verbund oder gepresst und stellen die zusammen.

lophophora
April 28th, 2012, 12:47 PM
Nein, sie machen da so Platten aus Lehm und Holz im Verbund oder gepresst und stellen die zusammen.
^^
danke für die info! :)

auch der standard berichtet von "reininghaus süd (http://***************/1334796315618/Reininghaus-Sued-Energy-City-fuer-Graz)"!

Raaymanx
May 15th, 2012, 09:38 PM
bürgerbefragung am 22.6.

http://www.graz.at/cms/beitrag/10193778/4613098/

Raaymanx
June 5th, 2012, 10:15 PM
Reininghaus: "Karten auf den Tisch!"
Im heutigen Sondergemeinderat drängt die Opposition auf die Beantwortung offener Fragen zum geplanten Reininghaus-Kauf durch die Stadt. Ein Überblick über die brisantesten Punkte.

Der Zwist um die Bürgerbefragung zum 75 Millionen schweren Ankauf der Reininghaus-Gründe durch die Stadt hat die schwarz-grüne Koalition gesprengt. Heute tritt der Grazer Gemeinderat auf Antrag der Opposition zur Sondersitzung zusammen, um offene Fragen zu klären. Ein heißer Schlagabtausch ist garantiert. FPÖ-Stadtrat Mario Eustacchio: "Es müssen alle Karten auf den Tisch." Auch Grüne, KPÖ und BZÖ macht stutzig, warum die ÖVP von Bürgermeister Siegfried Nagl den Kauf noch vor dem Sommer durchdrücken will.


Hier die brisantesten Fragen:
Kaufpläne. "Warum soll die Stadt Reininghaus überhaupt kaufen und überlässt die Entwicklung nicht Privaten?", geht Eustacchio in die Offensive. KPÖ-Stadträtin Elke Kahr ergänzt: "Die Stadt kann ja über ihre Planungsinstrumente dafür sorgen, dass ein moderner Stadtteil nach ihren Vorstellungen entsteht."
Profiteure. "Wer außer der Steiermärkischen Sparkasse profitiert von diesem Geschäft, bei dem die Stadt die Asset One mit einem 50- Millionen-Euro-Kredit bei der Steiermärkischen übernimmt und 24 Millionen Euro in die Asset One einbringen soll?", stößt Eustacchio nach. Kahr fragt nach den Investoren hinter dem neuen "Asset-One-Gesicht" Alfred Müller. Und Gerald Grosz (BZÖ) will wissen, ob "Nagl da Treuhandkonstruktionen im Hintergrund kennt?".
Zinsrisiko. "Warum entlässt die Stadt die Bank auf Kosten des Steuerzahlers aus dem Risiko?", wundert sich Eustacchio: "Und wie hoch sind die jährlichen Zinsen für die Stadt?"
Grundverkäufe. Die Opposition will außerdem eine Liste jener städtischen Grundstücke sehen, die nun verkauft werden müssen, um die 24 Millionen Euro Eigenkapital für die vom Rathaus zu übernehmende Asset One hereinzuspielen.
Gesellschaft. FPÖ-Chef Eustacchio fordert auch völlige Transparenz bei der Asset One: "Ich frage mich schon, warum die Stadt durch den Kauf auch diese Gesellschaft retten soll. Da braucht es eine genaue Prüfung, ob dort nicht Leichen im Keller sind."


Der geplante Deal
Das Areal. Die Reininghaus-Gründe im Grazer Westen sind 52 Hektar groß.
Der Preis. Die Stadt übernimmt die "Asset One"-Gesellschaft mit dem Areal und Schulden von 50 Millionen Euro bei der Steiermärkischen Sparkasse, die über die Gründe besichert sind. Als Eigenkapital bringt die Stadt 24 Millionen mittels Verkauf anderer Grundstücke in die Gesellschaft ein, die Steiermärkische schießt eine Million zu, beteiligt sich also an der städtischen Reininghaus-Gesellschaft.
Der Plan. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) schwebt vor, dass die Stadt das Areal um 145 Euro pro Quadratmeter kauft und zum selben Preis an Immobilienentwickler (Genossenschaften) wiederverkauft: "Damit fallen für die Stadt keinerlei Steuern an."
Die Zukunft. Durch notwendige Umwidmungen werde das Areal dann aufgewertet. Die Stadt profitiere, weil sie Investoren verpflichte, Kosten der Infrastrukturentwicklung für den neuen Stadtteil zu tragen. Graz profitiere von neuem, günstigen Wohnraum in einem modernen Stadtviertel, so Nagl.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3034778/reininghaus-karten-den-tisch.story

Raaymanx
June 22nd, 2012, 03:09 PM
Reininghaus: "Eine Chance, die die Stadt nützen sollte"
Hintergrundinformationen zum Ankauf der Reininghaus-Flächen

Soll die Stadt Graz die brachliegenden Reininghaus-Gründe im Grazer Westen kaufen, damit weiterer Lebensraum in der Stadt geschaffen werden kann? Diese Frage stellt die Stadt ihren BürgerInnen in den kommenden Wochen: Zwischen 29. Juni und 15. Juli findet wie angekündigt die BürgerInnenbefragung zum diesem Thema sowie zur Umweltzone statt.
Warum die Stadt diese 52 Hektar großen Liegenschaften erwerben soll, welche Vorteile dies hätte und wie ein ´Plan B´ aussieht, erklärte Bürgermeister Siegfried Nagl heute, 21. Juni 2012, im Rahmen eines Pressegespräches. Gemeinsam mit Finanzstadtrat Dr. Gerhard Rüsch und dem Generaldirektor der Steiermärkischen Bank, Dr. Gerhard Fabisch, legte der Bürgermeister die Details zum geplanten Ankauf offen.

Warum Reininghaus kaufen?
"Graz wächst sehr stark und wir müssen so oder so in der Stadt neuen Wohn- und Lebensraum mitsamt der notwendigen Infrastruktur schaffen", so Bürgermeister Siegfried Nagl, "in den vergangenen zehn Jahren hatten wir einen Bevölkerungszuwachs von 3.000 Menschen pro Jahr und dieser Trend, bestätigen die Experten, wird weiter anhalten." Erwartet wird auch für die kommenden Jahre ein Zuwachs von bis zu 2.000 Personen pro Jahr.
Die rund 516.000 Quadratmeter großen Flächen der ehemaligen Reininghaus-Brauerei liegen seit Jahrzehnten brach und sie sollen nach dem bereits vom Gemeinderat beschlossenen Rahmenplan künftig als Lebensraum für rund 10.000 Menschen dienen. "Dass eine Gemeinde Grundstücke bevorratet, ist auch keine Besonderheit, viele Kommunen wie beispielsweise Wien und Stuttgart kaufen und bevorraten Flächen selbst", betonte Nagl.

Grundstücke in Geld verwandeln
"Wir würden Geld in Grundstücke umwandeln, deren Wert in Zukunft deutlich steigen wird. Das Risiko ist dem entsprechend gering", bestätigte Finanzstadtrat Gerhard Rüsch. Die Reininghaus-Liegenschaften sind zur Zeit überwiegend als Industrieflächen ausgewiesen und könnten von der Stadt Graz zu einem Quadratmeterpreis von 145 Euro vom Eigentümer Asset One erworben werden. Der Gesamtkaufpreis beträgt 75 Millionen Euro, wovon 50 Millionen Euro durch eine hypothekarisch gesicherte Finanzierung der Steiermärkischen Sparkasse und 25 Millionen in bar aufgebracht werden würden. Für die Bar-Aufwendungen würde die Stadt Graz bestehende Liegenschaften verwerten.

Flächen auf- und verwerten
Da die Stadt Graz die Umwidmung der Liegenschaften - von Industrie- und Gewerbeflächen in höherwertiges Bauland - selbst in der Hand hat, würde der Wert der Liegenschaften rasch steigen. Erwartet werden daher Erlöse von bis zu 475 Euro für das Kerngebiet und 270 Euro für Wohngebiete. Den Erlös aus der Verwertung der Liegenschaften könnte die Stadt Graz im Unterschied zu privaten Investoren steuerschonend durchführen, indem den künftigen Eigentümern auch die Übernahme von Infrastrukturkosten vorgeschrieben werden. "Wir würden 24 Millionen für die Grundstücke in cash zahlen und nach zehn Jahren - je nach Prognosen - unterm Strich ein Plus von 30 bis 42 Millionen Euro erzielen", rechnete Finanzstadrat Gerhard Rüsch vor. Aus diesem Plus würden die Stadt Graz Infrastrukturmaßnahmen finanzieren, die in jedem Fall notwendig werden.

Wie schaut ´Plan B´ aus?
"Wenn die Grazer ´Nein´ zu Reininghaus sagen, wird die Stadt die Flächen nicht ankaufen, diese werden dann an private Investoren verkauft und diese werden davon auch profitieren", antwortete Bürgermeister auf die Frage nach dem ´Plan B´. Auf den Kosten für die dennoch notwendigen Infrastrukturmaßnahmen - seien es Straßenbahn, Parks oder Schulen - würde die Stadt dann alleine sitzen bleiben. "Es gibt bei allen Projekten natürlich ein Risiko, aber dieses ist in diesem Fall sehr gering", bestätigte auch der Generaldirektor der Steiermärkischen Sparkasse Dr. Gerhard Fabisch. Die Steiermärkische Sparkasse würde in Zukunft vier Prozent der neuen Gesellschaft, die die Gründe besitzt, halten. "Wir sind eine Kundenbank, die Finanzprodukte wie Girokonten, Kredite und dergleichen verkauft und haben natürlich ein Interesse an einer guten Entwicklung in Graz. Deswegen sind wir hier mit an Bord, wenn aber die Stadt irgendwann sagt, wir sollen auf unseren Anteil verzichten, würden wir natürlich aussteigen. Wir sind Investoren, aber sicher keine Spekulanten", so der Chef der Steiermärkischen.

http://www.graz.at/cms/beitrag/10195208/4639440/

Raaymanx
June 25th, 2012, 05:44 PM
heute ist ein brief von der stadt in den postkasten gesegelt, mit beiliegendem stimmzettel für die umweltzone und reininghaus. abgestimmt wird bis 15. juli, die ergebnisse dauern also noch ein bisschen.

Raaymanx
July 17th, 2012, 12:22 PM
reininghaus wird nicht gekauft

http://steiermark.orf.at/news/stories/2541654/

Raaymanx
July 19th, 2012, 09:27 PM
Reininghaus: "Erste Verkäufe vor Abschluss"
Nach dem Nein zum Reininghaus-Kauf: "In zehn Jahren" will Asset-One-Chef Astner die 52 Hektar Grund an Immobilienentwickler verkauft haben. Ziel sei weiter eine qualitätsvolle Quartierentwicklung.


Herr Astner, wie sieht der Plan B der Asset One für Reininghaus aus? Beginnt nun die Zerstückelung des Areals?

BERNHARD ASTNER: Wir wollen jetzt rasch in Verhandlungen mit der Stadt treten, die unser Partner in Fragen der Planung, der Infrastruktur und der nötigen Umwidmungen ist. Ziel ist es, die Entwicklung gewissen Regeln zu unterwerfen. Auch in unserem Plan B wollen wir eine Verhüttelung wie im Grazer Süden verhindern. Es soll ein qualitätsvolles Quartier werden.

Aber Sie werden es filetieren?

ASTNER: Dort, wo wir schon entsprechende Widmungen haben, stehen wir mit Investoren kurz vor Verkaufsabschluss. Im Norden ist das ein 2,7 Hektar großes Areal, das als Kerngebiet für Geschäfts-, Büro- und Wohnnutzung gewidmet ist. Im Süden verkaufen wir vier Hektar Gewerbegebiet, das gegenüber dem dortigen Autohaus als solches genützt werden kann. Für das Gesamtareal wollen wir die Widmungen, aber auch Projekte teils bis zur Baubewilligung vorantreiben, bevor wir verkaufen. So soll die Entwicklung nahe am von der Stadt beschlossenen Rahmenplan gewährleistet sein.

Ist die Vision vom ökologischen, modernen, urbanen Stadtteil ohne Ankauf durch die Stadt in Gefahr?

ASTNER: Aber das sind doch am Ende des Tages nur inhaltsleere Schlagworte . . .

. . . die Sie uns in Ihrer PR-Kampagne aufgetischt haben.

ASTNER: Trotzdem sind sie inhaltsleer. Heute kann keiner mehr bauen, ohne auf Energieeffizienz zu achten. Natürlich müssen für die Qualität des Quartiers verkehrsberuhigte Zonen geschaffen werden. Aber diesen Raum ganz vom Individualverkehr zu befreien, werden wir nicht machen. Die Abstimmung über die Umweltzone hat gezeigt, wie wichtig Bürgern Mobilität ist.

Ist der Central-Park gestorben?

ASTNER: Auch Parkflächen sind für ein qualitätsvolles Quartier notwendig. Ich kenne aber auch kleine attraktive Parks, es muss ja kein Central-Park von mehreren Hektar sein. Ich kann mir auch vorstellen, wenn es sich wirtschaftlich ausgeht, dass wir da der Öffentlichkeit Flächen zur Verfügung stellen.

Bürgermeister Nagl will in Verhandlungen mit Ihnen und Investoren dafür sorgen, dass die Privaten, die von den Aufwertungsgewinnen aus Umwidmungen profitieren, auch Infrastrukturkosten mittragen. Ist das ein Hemmschuh für Ihre Pläne?

ASTNER: Nein, es ist klar, dass Projektentwicklern in einem richtigen Maß Beiträge abverlangt werden können. Der Infrastrukturausbau ist auch in unserem Interesse. Da warten wir auf Vorschläge der Stadt.

Wie rasch soll Reininghaus nun verkauft werden?

ASTNER: In fünf Jahren wollen wir die Hälfte, in zehn das ganze Areal an Entwickler verkauft haben. Wir reden da mit allen hier ansässigen Genossenschaften und Bauträgern.

Droht der Asset One die Pleite?

ASTNER: Nein, die Banken bleiben unsere Partner, auch wenn wir die Darlehen, die mit Ende des Jahres befristet sind, neu verhandeln müssen und das noch viel Überzeugungsarbeit braucht. Aber wir haben Immobilienwerte, die laut Schätzgutachten bei 200 Millionen Euro liegen, und wir treiben die Entwicklung zügig und gut voran.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3070639/reininghaus-erste-verkaeufe-vor-abschluss.story

Dreidecker
July 22nd, 2012, 05:04 PM
"ASTNER: ... Im Süden verkaufen wir vier Hektar Gewerbegebiet, das gegenüber dem dortigen Autohaus als solches genützt werden kann. Für das Gesamtareal wollen wir die Widmungen, aber auch Projekte teils bis zur Baubewilligung vorantreiben, bevor wir verkaufen. So soll die Entwicklung nahe am von der Stadt beschlossenen Rahmenplan gewährleistet sein." - ja, so habe ich mir das genau vorgestellt! Im Hotspot der Auto-Tandler, Graz-West - Kärntnerstraße, kommen noch 4 Hektar Fläche für Autohändler dazu. Das ist Stadtentwicklung! Der Park wird verkleinert, die ganzheitliche Gestaltung ist aufgehoben, jeder baut, was und wie er will. Na, is wurscht, is eh relativ weit draußen, da würde man sich ja auch nichts Besonderes erwarten!

KingNick
July 22nd, 2012, 06:21 PM
Raumplanung made in Austria, deswegen muss sie auch unbedingt weg von den Händen der Gemeinden. Was da in den letzten Jahrzehnten für Schindluder getrieben worden ist, passt auf keine Kuhhaut.

Dreidecker
July 22nd, 2012, 07:49 PM
Ich meine, dass aber eine durch eine qualifizierte Öffentlichkeit bestimmte Körperschaft anders agieren kann als ein Privater, der eben wie in Graz das Gebiet filettiert und Autoabstellplätze herstellt statt eines ordentlichen Parks, öffentlicher Flächen, gemeinnütziger Wohnungen etc.

Dreidecker
August 2nd, 2012, 01:13 PM
Der Grazer Stadtplanungschef ist fristlos entlassen worden, weil er sich einen Kredit geben hat lassen (von privatem Geber offenbar) und damit anfällig für Gefälligkeiten geworden sei. Außerdem wird kritisiert, dass er sehr selten anwesend gewesen sei.
Seine eher antiurbane Planungsdenke scheint kein Kritikgrund gewesen zu sein...

Dreidecker
November 2nd, 2012, 02:00 PM
Reininghaus: Breite Allianz für "Plan B"

Die Zerstückelung ist abgesagt, der neue Stadtteil kommt. Nagl legte Verhandlungsergebnis mit Asset One vor - alle Parteien stimmen zu.

Das Rätselraten ist beendet. Nachdem der geplante Kauf der Reininghausgründe durch die Stadt im Juni per Bürgerentscheid abgesagt worden war, wusste niemand, wie es mit den 52 Hektar im Grazer Westen weitergeht. Kommt die Zerstückelung, wie es viele Stadtplaner befürchtet haben? Ist damit der Traum vom neuen Stadtteil geplatzt?

Seit gestern ist fix: Der Traum lebt, der neue Stadtteil kommt. ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl legte seinen "Plan B" vor, eine verbindliche Absichtserklärung, die er mit Reininghaus-Eigentümer Asset One verhandelt hat. Nagl: "Das ist der große Schritt, der uns seit Jahrzehnten nicht gelungen ist."

Jetzt ist gesichert: Der Stadtteil wird auf Grundlage des schon lange beschlossenen Rahmenplans (siehe Grafik) entwickelt. Das Paket hat drei Hauptpunkte:

Umwidmung: Die Stadt widmet die derzeit hauptsächlich als Gewerbegebiet ausgewiesenen Flächen großteils in Wohngebiet um, wie es im Rahmenplan vorgesehen ist. Die notwendige Zweidrittelmehrheit im Gemeinderat ist gesichert, weil alle Parteien zustimmen. Nagl: "Damit haben Investoren wie Wohnbaugenossenschaften die Sicherheit, zu investieren."

Parkflächen: Asset One schenkt der Stadt Graz 15,4 Hektar. Auf 6,5 davon entstehen Parks und Sportanlagen, 8,9 Hektar werden für Straßen, Geh- und Radwege und Plätze genutzt.

Kosten: Die Stadt Graz erhält von Asset One 30 Euro pro Quadratmeter je bewilligter Bruttogeschoßfläche. Das macht unterm Strich rund 20 Millionen Euro - Geld, das in Infrastruktur, sozialen Wohnbau und Ähnliches fließt. Grundsätzlich plant die Stadt für Investitionen sieben Millionen Euro jährlich für die nächsten 20 Jahre - das sind 140 Millionen.
Schulterschluss vor Wahl

Bemerkenswert: 24 Tage vor der Wahl stellten die grüne Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, KP-Stadträtin Elke Kahr und BZÖ-Chef Gerald Grosz gemeinsam mit Nagl das Projekt vor. Und auch SPÖ und FPÖ werden im Gemeinderat zustimmen, wenn auch zähneknirschend. "Dass so etwas im Wahlkampf möglich ist, ist erstaunlich", sagte Bernhard Astner, Vorstand der Asset One.

Dieser Harmonie ging ein heftiges Tauziehen voraus. Nagl hatte den Deal im Alleingang verhandelt und erst im Nachhinein nach einer politischen Mehrheit gesucht. SPÖ und FPÖ werfen ihm daher mangelndes Demokratieverständnis vor.

Quelle:http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3155222/reininghaus-breite-allianz-fuer-plan-b.story

Raaymanx
February 27th, 2013, 06:40 PM
Schon halb Reininghaus ist verkauft
Das 20.000 m2 große Filetstück mit dem Altbestand ging an einen Grazer Entwickler. Bis Juni ist die Hälfte des gesamten Baulands verkauft. Der Gemeinderat soll am Donnerstag die Umwidmung beschließen.

Seit Jahren sind die 52 Hektar großen einstigen Brauerei-Gründe im Grazer Westen - vor allem von den Investoren, die sie von der Brau-Union einst übernommen haben -, zu dem Hoffnungsgebiet für eine visionäre Stadtteilentwicklung hochstilisiert worden. Jetzt wird man sehen, welche Visionen Realität werden. Denn die im Vorjahr vom Grazer Immobilienprofi Alfred Müller übernommene Asset One geht nun voll in die Verwertung. Schon am Donnerstag könnte der Gemeinderat die Umwidmung des Areals auf Basis des mit der Baudirektion entwickelten Rahmenplans beschließen.

Genossenschaften am Zug
Asset-One-Geschäftsführer Bernhard Astner will laufende Verhandlungen "nicht öffentlich kommentieren". Hinter den Kulissen hört man aber, dass die Verkaufspläne schon weit gereift seien. Gerade soll das 20.000-Quadratmeter-Filetstück mit dem teils denkmalgeschützten Altbestand an einen Grazer Entwickler verkauft worden sein, bis Juni dürfte die Hälfte (in etwa 20 Hektar) des künftigen Baulandes veräußert sein. Der Großteil davon liegt an der Wetzelsdorfer Straße, wo von namhaften steirischen Wohnbaugenossenschaften Siedlungen errichtet werden.

Zuvor braucht es freilich die Umwidmung, die nur mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit im Gemeinderat möglich ist. Doch der von Bürgermeister Siegfried Nagl vor der Grazer Wahl mit der Asset One ausgehandelte Deal fand ja einstimmige politische Unterstützung.

Das sind die Eckdaten des Vertrags, der parallel zur Umwidmung beschlossen werden soll: Die Asset One überträgt der Stadt Grundstücke für Park-, Sport- und Grünanlagen sowie Straßen zur Erschließung im Ausmaß von 15,4 Hektar. Die Stadt erhält von der Asset One darüber hinaus 30 Euro pro bewilligtem Quadratmeter Bruttogeschoßfläche in Reininghaus, hochgerechnet macht das rund 20 Millionen Euro an Infrastrukturkostenbeitrag aus. Die Stadt rechnet übrigens mit 25 Millionen Euro an Kosten für die unmittelbare Erschließung des Areals. Inklusive möglicher Bahn-Unterführungen und der politisch nun eher umstrittenen Straßenbahn-Anbindung (Linie Südwest) betragen die Kosten aber bis zu 140 Millionen Euro.

Die Grundstücksübertragung und der Infrastrukturkostenbeitrag werden nun über Einträge ins Grundbuch sichergestellt, damit diese mit der Asset One vereinbarten Pflichten auch auf Liegenschaftskäufer übergehen. Im Rathaus rechnet man damit, dass noch heuer die ersten Baumaschinen in Reininghaus auffahren werden.
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3255339/schon-halb-reininghaus-verkauft.story

jetzt werden erst wieder normale siedlungen von genossenschaften errichtet :wallbash: chance vertan

Dreidecker
February 27th, 2013, 06:45 PM
Also Vorstadt statt Stadtvision...

Und die Straßenbahn in den Südwesten ist politisch wieder umstritten?

Raaymanx
February 27th, 2013, 07:26 PM
die abbildung habe ich vorher übersehen
http://www.kleinezeitung.at/system/galleries/upload/0/5/3/3255339/2013-02-27-Reininghaus.jpg
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3255339/schon-halb-reininghaus-verkauft.story

die südwestlinie war eigentlich immer umstritten, weil sie vermutlich hunderte millionen verschlingen würde. zusätzlich sind momentan auf der gleichen strecke drei buslinien unterwegs.
ein weiteres problem wäre die trassenführung rund um die kreuzung eggenberger gürtel/lazarett gürtel - kärntner straße. ohnehin verkehrstechnisch schwierig, wenn dort dann auch noch bauarbeiten kommen und in der lazarettgasse eine spur für die bim wegfallen würde...
auch die trasse von der fh kommend ist ein bisschen kompliziert. dort würden die straßenbahnen von der eggenberger straße aus in drei richtungen abzweigen und müsste anschließend die gkb-trasse überqueren. die unterführung für autos ist erst ein paar jahre alt und auch erst seit ein paar monaten halbwegs ausgereift. wie es dort ausschauen würde, soll mir erst wer erklären.

Dreidecker
February 27th, 2013, 08:30 PM
Ah, danke! Sehr interessante Grafik! Die Kerngebiete wären dann praktisch die Rest-Vision?

Raaymanx
March 8th, 2013, 07:32 PM
Ein Einser für Grazer Bauprojekt
Noch ist das Projekt Reininghaus Süd im Stadium des Rohbaus. Trotzdem heimste das "Haus der Zukunft" die erste Auszeichnung ein. Der Bürgermeister sieht es als Leitprojekt für Reininghaus.

Na gut! Der Rohbau hat ja schon Formen angenommen. Aber es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Bauprojekt nur in höchsten Tönen gelobt wird, lange bevor der erste Nutzer eingezogen ist. Bei der Geschäfts-, Büro- und Wohnanlage Zentrum Reininghaus Süd ist das der Fall. So wurde das Projekt gestern mit der TQB-Zertifizierung ausgezeichnet.

TQB steht für "Total Quality Building", was so viel wie Bauwerk mit höchster Qualität bedeutet. Claudia Dankl von der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) sprach bei der Überreichung der Urkunde an den Bauherrn Martin Partoll von der Aktiv Klimahaus GmbH von der "Königsdisziplin". Da gebe es ganz strenge Kriterien und nur wenige Projekte würden sich als "würdig" erweisen.
Geplant wurde dieses Projekt in Passiv-Holzbauweise und zukunftsweisenden Energiekonzepten vom Architekturbüro Werner Nussmüller. "Aber dabei waren wir auf viele Partner angewiesen, von verschiedenen Abteilungen der Stadt Graz bis hin zu mehreren Instituten der TU Graz", betont Nussmüller.
Für Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und Baudirektor Bertram Werle ist dieses "Haus der Zukunft" das "Leitprojekt und die Initialzündung für die nachhaltige Entwicklung des Stadtteils Reininghaus". Man sei auf einem guten Weg zu einem energieautarken und emissionsarmen Stadtteil. Nagl verweist darauf, dass ja auch nördlich davon, auf dem Areal der Hummelkaserne, ein Pflegeheim und Gemeindewohnungen mit ähnlicher Ausrichtung entstehen.

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3262200/ein-einser-fuer-grazer-bauprojekt.story

einen dämlicheren namen als total quality building hättens nicht nehmen können. und natürlich ist er rein österreichisch :|

Dreidecker
April 13th, 2013, 01:49 PM
Soll im Herbst 2015 fertiggestellt sein.
(Standard-Artikel, der im Wesentlichen dasselbe sagt, wie oben zitiert.) (http://***************/1362108143786/Nachhaltig-Wohnen-In-Graz-waechst-energieoptimierter-Stadttei)

Raaymanx
April 25th, 2013, 05:36 PM
das "drumbl-haus" ist übrigens seit einigen tagen weg, der acker daneben ist schon umgegraben worden.
dauert nicht mehr lang, bis die öamtc zentrale gebaut wird.