View Full Version : Hannover - Wirtschaft & Politik
devilsadvocate June 11th, 2008, 05:41 PM Deutsche Messe blickt auf erfolgreiches Jahr zurück
Die Deutsche Messe in Hannover blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Trotz eines schwierigen Branchenumfeldes mit heftigem Wettbewerb habe die Gesellschaft 2007 einen Gewinn unter dem Strich von 2,6 Millionen Euro erzielt. Es war ein intensives und erfolgreiches Jahr für die Deutsche Messe AG, sagte Finanzvorstand Stephan Kühne.
Neben wachsenden Veranstaltungen habe auch interne Konsolidierung zu dem positiven Ergebnis beigetragen. Im Jahr davor hatte die Messe noch einen Verlust von 8,7 Millionen Euro verbucht. Allerdings finden manche Messe nur alle zwei oder drei Jahre statt. Daher sind die Ergebnisse nicht direkt zu vergleichen.
Kühne betonte: „Die Deutsche Messe AG steht nach dem Jahr 2007 sehr gut da.“ Es sei gelungen, die wesentlichen Kennzahlen signifikant zu verbessern. Den Umsatz habe die Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 286 Millionen Euro verbessert. Im Inland erhöhte er sich um 23 Prozent auf 251 Millionen, im Ausland betrug das Plus 14 Prozent auf 35 Millionen Euro. Zugleich seien die Schulden um 26 Millionen auf 129 Millionen Euro reduziert worden. „Damit hat das Unternehmen aus eigener Kraft den Schuldenstand seit 2001 halbiert“, sagte Kühne. Der Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) legte im Vergleich zu 2006 um 20 Prozent auf 43 Millionen Euro zu. Insgesamt richtete die Deutsche Messe 2007 weltweit 111 Messen aus, davon 54 im Ausland.
telemaxx June 11th, 2008, 11:15 PM Bitte nicht zu viele Threads! ^^
Die meisten laufen nicht so gut, da es da nur selten was zu sagen gibt und können meines Erachtens auch in unserem Hauptthread bzw. Offtopic diskutiert werden.
Leine1977 June 12th, 2008, 10:59 AM ^^ Da bin ich deiner Meinung telemaxx!
Viele Threads beschäftigen sich ja "nur" mit Veranstaltungen, Termine, Veröffentlichungen, Umfragen etc. - die könnte man doch in einen Thread packen, oder?
Umgekehrt könnte man doch vielleicht die Flusswasserkunst oder das Schloß extra herausstellen?:)
devilsadvocate June 12th, 2008, 04:57 PM Naja, aber Wirtrschaft und Poltik finde ich nicht schlecht.
Sonst passen Wirtschgaftsnews sonst nirgendwo anders herein.
In unserem Hauptthread geht es nur um Bauprojekte und bei hannover infos news und mehr... nagut, hier vielleicht. also wieder löschen?
Ich bin für weitere Threads: Limmer Wasserstadt, SChloss Herrenhausen und Flusswasserkunst?!
ac303id June 12th, 2008, 05:30 PM sehr gute idee... dann lege doch noch mal ein paar neue threads an... aber wir sollten aufpassen, dass es nicht zu viele werden...
sonst wirkt es wieder so zerstückelt..
aber die wichtige projekte dürfen schon einen eigene thread bekommen..
telemaxx June 12th, 2008, 09:14 PM Ich wüsste nicht was man zur Wasserstadt (oder aber auch zum Südbahnhof) schreiben soll, da passiert im Moment nichts und ich finde den Thread braucht man nicht.
Als wir unseren eigenen Platz hier bekommen haben, haben wir uns überlegt nicht so viele Threads zu machen, weil sonst viele davon ins Stocken geraten würden, und insgesamt das ganze nicht so gut läuft.
Leider passiert gerade genau das, was wir vermeiden wollten.
Man kann zu allen Projekten viel sagen und schreiben aber zu jedem einzelnen nicht, wenn ihr versteht was ich meine^^!!!
devilsadvocate June 12th, 2008, 09:31 PM Naja, dann bleiben die Threads erst mal leer, bis sich was auf dem Conti Gelände tut.
Einen eigenen Threat finde ich schon aber ganz gut, da dort ein ganzer Stadtteil entsteht. Bei der Flusswasserkunst müssen wir gucken.
Also sollten wir das wirtschaftliche und Politsche weider in unserem Hauptthread besrprechen?
Leine1977 June 13th, 2008, 09:16 AM Ein Kompromiss wäre auch:
1.) Wirtschaft & Politik + Städterankings
2.) Termine & Veranstaltungen + News, Infos & mehr
zusammenzufassen. Quasi aus 4 mach 2. Irgendwie sind die nämlich alle gar nicht so verschieden.
devilsadvocate June 13th, 2008, 11:27 PM Hat zwar nichts mit Hannover zu tnu, aber für mich der Aufreger des Jahres überhaupt!
"In Kambarka (Republik Udmurtien) wurde am 01.03.06 die zweite russische Anlage zur Vernichtung chemischer Waffen eröffnet. Deutschland hat den Bau der Anlage mit knapp 150 Millionen Euro unterstützt. Zusätzlich wurden von der Europäischen Union 4 Millionen Euro bereitgestellt. Deutsche Unternehmen waren mit Ingenieurleistungen und der Lieferung hochwertiger technologischer Komponenten entscheidend am Aufbau beteiligt.
Deutschland und Russland haben im März 2007 eine völkerrechtliche Vereinbarung über die Zusammenarbeit beim Bau der Chemiewaffenvernichtungseinrichtung in Potschep (Gebiet Brjansk) geschlossen. Deutschland wird Russland bei der Errichtung einer Anlage zur Vernichtung der dort lagernden ungefähr 7500 t der Nervenkampfstoffe Sarin, Soman und Vx mit bis zu 140 Millionen € unterstützen. Hiermit soll der Bau eines Gebäudes für die Verbrennung der Reaktionsmassen und fester Reststoffe sowie die Abwasseraufbereitung und Raumlufttechnik finanziert werden. Die Inbetriebnahme ist für Frühjahr 2009 vorgesehen. Die Abwicklung des Auftrags erfolgt über einen deutschen Generalauftragnehmer."
150 Millionen für Russland... FÜR RUSSLAND!!!
Das wäre das Gleiche, als ob man Bill Gates Hartz4 geben würde.
Russland, die reich an ERdgas und Erdöl sind, die uns die Preise diktieren...
Einfach unglaublich, wie hier das Geld der Steuerzahler verbrannt wird. was hätte man alles mit 150 Millionen anstellen können.. ZB die Flusswasserkusnt wiederaufbauen zzgl der Markthalle, Rückbau des Cityrings und nch die leineinsel mit schöner Architektur.
Und stattdessen? Eine Chemiefarbik in Russland! Bravo Deutschland!:bash::bash::bash::bash::bash::bash:
erbse June 15th, 2008, 08:39 PM So läuft das nunmal in der Politik. Man muss Würmer werfen, um die großen Fische anzulocken.
Schlau wie wir sind, dient letzendlich alles der teutschen Wohlfahrt. Keine Sorge.
Waxo Khana June 16th, 2008, 09:52 AM 150 Millionen für Russland... FÜR RUSSLAND!!!
Das wäre das Gleiche, als ob man Bill Gates Hartz4 geben würde.
Russland, die reich an ERdgas und Erdöl sind, die uns die Preise diktieren...
Einfach unglaublich, wie hier das Geld der Steuerzahler verbrannt wird. was hätte man alles mit 150 Millionen anstellen können.. ZB die Flusswasserkusnt wiederaufbauen zzgl der Markthalle, Rückbau des Cityrings und nch die leineinsel mit schöner Architektur.
Und stattdessen? Eine Chemiefarbik in Russland! Bravo Deutschland!:bash::bash::bash::bash::bash::bash:
Russland beteiligt sich dafür bei Projekten in Deutschland.
Z.B.
http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/16/894291.html
250 Millionen Euro für den XFEL-Laser (http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=632974). Und was bringt es den Russen? Nix.
devilsadvocate June 16th, 2008, 10:58 AM Naja, scheinbar findet hier doch ein reger austausch statt. Habe das zu einseitig betrachtet. Danke für die Info!
devilsadvocate June 16th, 2008, 06:01 PM Positive Nachrichten. Ich bina ber auch der Meinuing,d ass man das größtmögliche Kapital rausschlagen sollte, auch wenn es sehr wahrcheinlich ist, das dann die Hamburger Zentrale aufgegeben wird, wenn es an NOL geht. Die Hamburger scheren sich schließlich auch nicht um uns und wollten sogar die TUI.
Ich glaube auch nicht,d ass die Hambruger Wirtschaft mal eben 5 Milliarden aufbringen kann. Da scheinen sich wohl ein paar Leute kräftig zu überschätzen...
TUI startet mit Abspaltung von Hapag
Der TUI-Konzern gibt in dieser Woche den Startschuss für die geplante Abspaltung der Schifffahrtssparte Hapag-Lloyd. Ein Sprecher sagte am Montag in Hannover, ab Dienstag werde der Verkaufsprospekt an potenzielle Bieter verschickt. Angaben zur Zahl der Empfänger und zu deren Namen machte er nicht. Aus Branchenkreisen verlautete, das sogenannte Informationsmemorandum zu Hapag-Lloyd werde an mehr als zehn potenzielle Interessenten verschickt.
Bei der Abspaltung der Schifffahrtstochter, die kritische Aktionäre erzwungen hatten, gibt es weiterhin mehrere Optionen - darunter den Verkauf oder die Fusion mit einer anderen Reederei.
Der TUI-Sprecher dementierte nicht, dass sich Konzernchef Michael Frenzel derzeit in Asien aufhalten könnte. Dort, in Singapur, befindet sich mit der Reederei Neptune Orient Lines (NOL) einer der prominentesten Interessenten für die Hamburger Containerschifffahrtslinie.
Neben NOL werden noch weitere asiatische Reedereien als mögliche Interessenten für Hapag-Lloyd gehandelt. In Europa könnte die französische CMA-CGM ein Gebot abgeben. Innerhalb Deutschlands hat eine Gruppe Hamburger Kaufleute um den früheren Finanzsenator Wolfgang Peiner, den M.M.-Warburg-Gesellschafter Christian Olearius und den Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne eine Offerte für Hapag-Lloyd angekündigt und dafür die Unterstützung der Stadt Hamburg bekommen.
Experten schätzen den Wert von Hapag-Lloyd auf vier bis fünf Milliarden Euro. Die genaue Höhe hängt noch davon ab, welche Vermögenswerte und wie viele Schulden tatsächlich auf die Gesellschaft übertragen werden. Die Abspaltung von Hapag-Lloyd soll bis Ende dieses Jahres unter Dach und Fach sein.
Frenzel hatte die Abspaltung mit dem Druck von Finanzinvestoren begründet. „Man kann ein Unternehmen nicht auf Dauer gegen den Markt führen“, hatte Frenzel im März gesagt. Bei der Trennung von Hapag- Lloyd liege die Priorität auf einem höchstmöglichen Erlös. Nach der Abspaltung von Hapag-Lloyd will die TUI ganz auf das Reisegeschäft setzen und dort kräftig investieren.
Waxo Khana June 23rd, 2008, 01:37 PM Die Welt
Die 500 größten deutschen Unternehmen.
Hannover.
32. TUI AG
37. Continental AG
131. TUI Deutschland
144. Agravis Raiffeisen AG
205. Eon Kraftwerk GmbH
277. Eon Kernkraft GmbH
286. Stadtwerke Hannover
444. Solvay GmbH
devilsadvocate June 26th, 2008, 08:20 PM Logistikbetrieb Fiege zieht von Celle nach Hannover
Der Logistikdienstleister Fiege (Greven/Münsterland) verlegt einen seiner Standorte von Celle nach Hannover. Dort soll künftig ein Großauftrag für einen Modehersteller abgewickelt werden, der bisher an den Standorten Ibbenbüren (Kreis Steinfurt) und Celle bearbeitet wird. Die 250 Mitarbeiter aus Celle erhielten ein Angebot, in Hannover weiterzuarbeiten.
Die rund 60 Beschäftigten des insgesamt mehr als 2000 Mitarbeiter umfassenden Standortes in Ibbenbüren würden anderweitig ausgelastet, sagte ein Fiege-Sprecher. In Hannover wird Fiege 15 000 Quadratmeter in einem 54 000 Quadratmeter großen Logistikkomplex beziehen.
nitri June 28th, 2008, 12:10 PM gesehen auf Ihmebote.de:
Grüne erfreut über wirtschaftsfreundliche Bewertung
http://i27.tinypic.com/1z6xfyc.jpg
Putzke: „Noch mehr freue ich mich, wenn sich weitere Firmen bei uns ansiedeln!“
„Natürlich sind auch wir erfreut über das gute Abschneiden im Ranking zur Wirtschaftsfreundlichkeit!“, sagt Werner Putzke, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion. „An erster Stelle nach München ist doch was!“
Wichtiger als Rankings sind laut den Grünen allerdings Facts: So steht Hannover bezüglich Firmenansiedlungen beispielsweise mit dem aktuell prominenten Projekt der HDI-Gerling mit 900 zusätzlichen Arbeitsplätzen nicht schlecht da. „Wir müssen allerdings unser Engagement um die Ansiedlung von Firmen intensivieren!“, so Putzke. Dies gilt auch für unsere Bemühungen um ´study and stay´, ein Baustein unseres rot-grünen Koalitionsprogramms, damit qualifizierte Fachkräfte bleiben, statt abzuwandern.“
Hintergrund:
Bei einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young hat die Landeshauptstadt Hannover Rang 2 unter den 20 größten deutschen Städten belegt. Nach einer Umfrage bei Unternehmen hat nur München besser abgeschnitten. Befragt wurden 2000 Manager, davon jeweils 100 aus einer Stadt. Ziel der Umfrage war es das Preis-Leistungsverhältnis an den Standorten zu ermitteln.
Besonderes Lob gab es für die Verkehrsinfrastruktur in und um Hannover. Punkten konnte die Landeshauptstadt aber auch bei der Qualität der Forschungseinrichtungen und Hochschulen und mit dem Angebot an Naherholungsmöglichkeiten. Positive Noten haben die Unternehmen außerdem für das kulturelle und sportliche Angebote vergeben und damit den guten Wert für den Aspekt "Lebensqualität" bestätigt. Insgesamt gab es keine auffällig negativ bewerteten Kategorien.
Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil nannte das Resultat gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung "Erfreulich". Die Einschätzung der Unternehmen bilde die posittive Botschaft, dass Hannover eine wirtschaftsfreundliche Stadt sei.
Städtebarometer (http://www.staedtebarometer.de/)
devilsadvocate July 10th, 2008, 08:57 PM Neuer Supercomputer für die Leibniz Universität Hannover
An der Universität Hannover ist ein neuer Höchstleistungsrechner für Wissenschaft und Forschung ans Netz gegangen. Den Supercomputer können Spitzenforscher aus sechs nördlichen Bundesländern nutzen. Ein baugleiches Modell steht in Berlin.
Der neue Rechner mache den Standort Hannover noch attraktiver für Forschende und Studierende, betonte Universitätspräsident Prof. Erich Barke am Donnerstag. Die Kosten von 30 Millionen Euro werden von Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und dem Bund getragen. Der Hauptspeicher des Supercomputers ist mit einer Kapazität von 90 Terabyte ausgestattet.
nitri July 15th, 2008, 11:04 AM gesehen auf Ihmebote.de:
CDU-Fraktion kämpft weiter für die Erweiterung des Sprengel-Museums
Die Entscheidung der Landesregierung, den Zuschuss für die Erweiterung des Sprengel-Museums zu streichen, bedauert die CDU-Ratsfraktion zutiefst. „Allerdings haben wir auch Verständnis dafür, dass die Niedersächsische Landesregierung ihre konsequente Haushaltskonsolidierung fortsetzt. In diesem Fall trifft es die Kulturpolitik Hannovers aber besonders“, führt der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Friedrich-Wilhelm Busse weiter aus. „Wir werden uns weiter mit Nachdruck für das Sprengelmuseum als „Leuchtturm“ der hannoverschen und auch niedersächsischen Kulturlandschaft einsetzen“, so der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Friedrich-Wilhelm Busse. „Wir gehen jedoch davon aus, dass dieser Zuschuss noch innerhalb dieser Legislaturperiode
des Landtags gewährt wird, und werden uns für dieses Ziel mit aller Kraft einsetzen“, betont CDU-Ratsherr Friedrich-Wilhelm Busse abschließend.
Leine1977 July 16th, 2008, 08:22 PM Oha, unserer Stadt geht es ganz schön dreckig. Wo geben die bloß das viele Geld aus?:?
Neue Schulden für Hannovers Schulen
Die Stadt will 2009 neue Kredite aufnehmen, um weitere Investitionen bezahlen zu können. Etwa 34 Millionen Euro Schulden soll das Gebäudemanagement für die Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten aufnehmen, zehn Millionen Euro will man sich für andere Projekte leihen.
Aus eigener Kraft kann die Stadt diese Vorgaben nach derzeitigem Stand nicht finanzieren: Kämmerer Marc Hansmann (SPD) rechnet für das nächste Jahr mit einem Defizit von 37 Millionen Euro. Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) strich für 2009 zahlreiche Wünsche seiner Dezernenten, ließ jedoch auch viele Vorhaben passieren.
Vier Stunden lang saßen Oberbürgermeister, Stadträte, Fachbereichsleiter und Personalvertreter am Mittwochmorgen zusammen, um über den Etat des nächsten Jahres zu beraten. Der muss neue Belastungen verkraften: Um 19 Millionen Euro steigt der Posten für Löhne und Gehälter; eine Folge des jüngsten Tarifabschlusses. Weitere zehn Millionen Euro zahlt die Stadt für den Ausbau der Kinderbetreuung. Für vieles, was Dezernenten erstrebenswert schien, sieht Weil keinen Spielraum. Er habe die angespannte Finanzlage zum Anlass genommen, an die Vernunft aller zu appellieren, hieß es aus der Runde.
Gestrichen sind 300.000 Euro städtischer Anteil für das Projekt „Gartenregion“. Das Kestner-Museum wird auf einige hunderttausend Euro verzichten müssen, ferner fehlt für die Sanierung des Theaters Altes Magazin eine Million Euro. Die Stadtbibliothek muss mit 200.000 Euro weniger auskommen. Im Baubereich entfällt die jeweils 300.000 Euro teure Instandsetzung von Voß- und Sallstraße. Gekürzt wird bei Investitionen in Grünflächen; die Feuerwehr muss auf neue Fahrzeuge verzichten.
Dagegen will die Stadt mehr als eine Million Euro für die Gestaltung des Operndreiecks ausgeben, 1,6 Millionen Euro fließen in den Umbau der Langen Laube. Millionen müssen für Hochwasserschutz in Linden investiert werden, die Stadt kauft zudem Grundstücke, um sie für Wirtschaft und Wohnungsbau zu Bauland zu machen. Mit drei Millionen Euro kann das Congress Centrum rechnen. Weil wünscht sich zudem 100.000 Euro für den autofreien Sonntag.
Das Innenministerium muss die Kredite genehmigen. Die Kommunalaufsicht hatte die Stadt allerdings bereits in der Genehmigung des Haushalts für 2008 gemahnt, sich künftig mit neuen Darlehen zurückzuhalten. Weil wird den Etatentwurf für 2009 im September den Ratspolitikern vorstellen. Bis dahin hofft man im Rathaus auf verbindliche Zahlen, um die Einnahmen kalkulieren zu können. Gestern war von Teilnehmern der Etatkonferenz übereinstimmend zu hören, dass der Kämmerer 513 Millionen Euro aus Gewerbesteuern erwartet – sechs Millionen Euro mehr als noch 2008.
lifestyle032 July 16th, 2008, 09:29 PM Oha, unserer Stadt geht es ganz schön dreckig. Wo geben die bloß das viele Geld aus?:?
Das frage ich mich auch.
Aber eines dürfte auch klar sein: bei geringen Einnahmen ist nicht viel da was ausgegeben werden kann. Besonders im touristischen Bereich hat Hannover denke ich noch etwas Nachholbedarf um auch hier noch an Attraktivität zuzulegen. Ich denke dies dürfte ein nicht zu unterschätzender Anteil sein. Der ein oder andere Anziehungspunkt mehr könnte hier sicherlich nicht schaden. Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
Squig July 17th, 2008, 04:56 AM Da sieht man ja, was ne Zerschlagung Contis alles 'bewirken' könnte... großartig.
devilsadvocate July 17th, 2008, 12:48 PM Da sieht man ja, was ne Zerschlagung Contis alles 'bewirken' könnte... großartig.
Was meinst Du denn? Was wird bewirkt?
gstolze July 17th, 2008, 04:56 PM Das frage ich mich auch.
Aber eines dürfte auch klar sein: bei geringen Einnahmen ist nicht viel da was ausgegeben werden kann. Besonders im touristischen Bereich hat Hannover denke ich noch etwas Nachholbedarf um auch hier noch an Attraktivität zuzulegen. Ich denke dies dürfte ein nicht zu unterschätzender Anteil sein. Der ein oder andere Anziehungspunkt mehr könnte hier sicherlich nicht schaden. Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
Hannover braucht dringend mehr Attraktionen. Die Stadt ist zwar nicht gerade reich, aber wenn man bedenkt, was die Stadt für Maßnahmen am Opernplatz und am PdW ausgibt, die zwar schön aber nicht unbedingt notwendig sind, dafür hätte man schon ein halbes Schloss Herrenhausen oder die Flusswasserkunst wiederaufbauen können.
nitri July 21st, 2008, 03:45 PM gesehen auf lifepr.de:
KBC Bank Deutschland AG weitet Niederlassungsnetz nach Hannover aus
Die KBC Bank Deutschland AG eröffnet heute (09.07.) eine neue Niederlassung in Hannover. Damit ist das Bankhaus aus Bremen, das sich auf das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden spezialisiert hat, jetzt an insgesamt acht Standorten in Deutschland vertreten.
Die Entscheidung, nach Bremen, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und München auch von Hannover aus die Kunden zu betreuen, ergibt sich konsequent aus der Strategie des Unternehmens. "Wir wollen immer möglichst nah bei unseren Kunden sein. Da wir im Großraum Hannover bereits namhafte Unternehmen betreuen, ist die Neugründung eine strategische Ergänzung zu unseren bisherigen Niederlassungen. Außerdem sind wir durch diese Entscheidung jetzt in allen großen Ballungsgebieten Deutschlands präsent", sagt Axel Bartsch, Vorstandsvorsitzender der KBC Bank Deutschland AG.
Rund 800 mittelständische Firmenkunden hat die KBC Bank Deutschland AG als potenzielle Zielgruppe in der Region ausgemacht. "Wir werden von der neuen Niederlassung aus Kunden in den Gebieten Göttingen, Braunschweig, Wolfsburg und Hameln sowie im Harz persönlich betreuen", erläutert Bartsch. Die repräsentativen Räume in der Podbilskistr. 166B teilt sich das Unternehmen mit der Schwestergesellschaft KBC Lease GmbH & Co. KG, die ebenfalls von dort aus agieren wird. "Wir freuen uns schon jetzt darauf, hier unsere Kunden begrüßen zu dürfen", sagt Bartsch.
nitri July 21st, 2008, 10:12 PM gesehen auf NeuePresse.de:
Niedersachsen staubt EU-Geld für Kultur ab
In Niedersachsen sollen Kulturprojekte mit mehr als drei Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert werden. Die Standortqualität und der Kulturtourismus des Landes sollen so nachhaltig verbessert werden, wie das Kulturministerium am Montag in Hannover mitteilte. Deshalb wolle man bewusst Projekte unterstützen, die das Potenzial haben, Kultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Für besonders förderungswürdig halten die Experten des Ministeriums die Neugestaltung des städtischen Museums in Hameln. Für dieses Projekt werden mit einem Betrag von rund zwei Millionen Euro etwa zwei Drittel der Gesamtfördersumme bereitgestellt. Das hannoversche Theater Eisfabrik wird mit 310 000 Euro unterstützt. Weitere Beträge kommen Projekten in Aurich und Meppen zu. Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) sagte, die ausgewählten Projekte machten die Region „noch attraktiver“.
Orbiter October 6th, 2008, 03:49 PM Sinn-Leffers schließt jede zweite Filiale
Die zahlungsunfähige Modekette Sinn-Leffers will mehr als die Hälfte ihrer Filialen schließen.
Von der Schließung der 24 Läden, unter anderem in Frankfurt, Hannover und Köln, seien rund 1 000 der 2 360 Mitarbeiter betroffen, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Horst Piepenburg am Montag in Hagen. Auf Basis von Vollzeitstellen gehe es um rund 900 Beschäftigte in den Warenhäusern sowie rund 100 Mitarbeiter in der Hagener Zentrale. Nur 23 Modegeschäfte seien überlebensfähig. Sinn-Leffers betreibt bisher 47 Filialen.
Quelle / bzw. mehr... (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/sinn-leffers-schliesst-mehr-als-die-haelfte-der-filialen;2056337)
devilsadvocate October 6th, 2008, 04:55 PM Dann bin ich ja mal gespannt, was mit der Immobilie wird...
Hoffe auf Abriss und Neubau:-)
Leine1977 October 6th, 2008, 05:02 PM Zunächst hoffen wir einmal für die Mitarbeiter das Beste. Hoffentlich kommen alle woanders gut unter.
Für die Immobilie natürlich ein Chance. Ein Abriss sollte drin sein. Bitte kein Media-Markt.
Man sieht wie riskant solche Riesenkaufhäuser für Hannover sind. Das Geschäftsmodell scheint am Ende zu sein und jetzt hat man solche Megadinger in der City.
devilsadvocate October 6th, 2008, 05:16 PM Das Gute ist aber, dass nun neu gebaut werden muss! :)
Um Gottes Willen kein Media Markt... Ein bisschen mehr Qualität kanns schon sein...
derberg October 6th, 2008, 05:57 PM es gab da mal eine idee, nach der fusion von karstadt und kaufhof, die häuser von karstadt, kaufhof und sinn leifers zusammenzuschließen und eine neue shopping mall zu bauen. als gegengewicht zu der ernst august galerie. die idee hätte was, würde das ende der innenstadt aufwerten, bzw. die häuser dazwischen, wegen der neuen laufkundschaft.
devilsadvocate October 6th, 2008, 05:59 PM Aber zumindest das KArstadt GEbäude ist doch neu. Das werden sie garantiert stehen lassen...
Also wenn eine Shopping mall, dann bitte mit Qualität, innen und außen!
burndown1977 October 6th, 2008, 07:29 PM ich fände so ein projekt zu gigantisch. die jetzigen gebäude sind doch schon zu groß!
burndown1977 October 6th, 2008, 07:35 PM xxx
Squig October 7th, 2008, 12:55 PM Ne shopping mal könnte man aber auch kleinparzellig planen (nach außen hin für jeden Shop nen anderes aussehen, Innenhof halt überdacht). Ist wohl teurer und ungewöhnlicher, sähe aber sehr gut aus.
Leine1977 October 7th, 2008, 01:28 PM Wenn das so kommen sollte, was ich nicht glaube (wie gesagt, das gibt der Einzelhandel nicht her), dann wird das Projekt City2020 endgültig zum Hohn. Man kann doch nicht Wohnbebauung, kleinere Parzellierung, weniger Shopping-Center, weniger Parkhäuser propagieren und das Gegenteil beschließen.
Im übrigen müssten dann noch ein neues Parkhaus gebaut werden. Nein Danke!
matheking October 7th, 2008, 01:40 PM Im übrigen müssten dann noch ein neues Parkhaus gebaut werden. Nein Danke!
Das wohl nicht. Die Parkhäuser in der Schmiedestraße und Osterstraße mussten damals vor rund 30 Jahren errichtet werden als Horten, Quelle und Kaufhof diese Riesenkästen von Kaufhäusern gebaut haben. Die sollten also noch ausreichen um auch für ein neugebautes Einkaufszentrum die Richtlinien der Stadt bezüglich Parkraum zu erfüllen.
Ich finde eine weitere starke Mall diesmal für die südliche City wichtig. Es gibt ja diese Theorie, dass ein Einkaufszentrum nur dann gut funktioniert, wenn es an beiden Enden starke Magneten gibt. Nicht umsonst werden die meisten Malls als Knochen konzipiert (Bei der EAG mussten sie aufgrund des Grundstückes einen dreieckigen Grundriss wählen.) Wenn also Sinn & Leffers schließt und möglicherweise auch der ehemalige Horten dichtmacht, fehlt der südlichen Innenstadt ein solcher Magnet. Ich glaube nicht, dass die kleinen Einzelhändler genug Anziehungskraft haben, um die Massen von sich aus in die Gegend ziehen.
Auch wenn alles rund um dieses Thema noch reine Hypothese ist, würde ich mich natürlich auch für eine kleinteilige attraktive Fassadengestaltung mit Ladenflächen zu den Straße hin stark machen!
Leine1977 October 7th, 2008, 02:09 PM Wenn man eine Mall baut, braucht man ein eigenes Parkhaus. Schiedestraße und Osterstraße können das nicht auffangen.
Wenn diese Gebiete nicht kleinteiliger werden, gibt es faktisch kaum Möglichkeiten für eine Wohnbebauung. Zudem - es wurde ja angesprochen - sind solche Megaflächen sehr riskant. Was ist wenn der Betreiber pleite geht?
Ich finde es schade, dass alles überdacht werden muss. Nichts soll sich mehr draußen abspielen. Da schaden sich die Einzelhändler, die draußen bleiben eigentlich selbst.
Hannover verkommt zur reinen Shopping-Stadt.:ohno:
Orbiter January 14th, 2009, 08:51 PM ECE ist ein Vierteljahr alt - Die Bilanz fällt positiv aus
Am Donnerstag ist das ECE in Hannovers City ein Vierteljahr alt. Heute zog die Geschäftsführung schon einmal Bilanz und zeigte sich begeistert und zufrieden von der Resonanz der ersten Monate.
Weiter bei haz.de (Hier in der neuen, noch "beta" Version):
http://beta.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/ECE-ist-ein-Vierteljahr-alt-Die-Bilanz-faellt-positiv-aus
ac303id April 4th, 2009, 03:56 PM haz vom 04. April 2009
das sieht für hannover gar nicht so gut aus.
ok für andere städte natürlich auch nciht.
somit wird es zunehmend wichtiger private investoren und andere fördergelder zu erhalten.
http://img17.imageshack.us/img17/7945/stadtpleitehannoverhaz.jpg
blackwhitecastle July 21st, 2009, 04:18 PM Zum Thema Investitionen und Zukunftsfähigkeit deutscher Städte... - Also, ich habe Hannover nicht gefunden: http://www.capital.de/politik/100023570.html
CrayZD July 21st, 2009, 04:57 PM Aus der Capital-Tabelle:
10 –7 Düsseldorf 10,4 3,7 1,4 8,9 53
11 2 Karlsruhe 12,1 4,7 2,9 8 52,9
12 –1 Mainz 9,4 0,4 4,5 8,1 52,7
13 3 Dresden 11,2 6,1 5 8,3 52,5
...
15 –10 Köln 7,6 3,6 2,6 6,4 52,3
...
19 –2 Leipzig 11,9 8,7 2,2 8,4 51,2
Vermutlich sind wir auf Platz 14. Das würde zur demonstrativen Ignoranz der bundesweiten Medien gegenüber Hannover passen. ;)
Im Ernst, was soll der Mist? Statt einer Zeile mit Pünktchen kann ich doch wohl auch Platz 14 aufführen.
P.S.: erschreckend finde ich, dass Hildesheim die schlechtestplatzierte westdeutsche Stadt ist!
Leine1977 July 21st, 2009, 05:01 PM 2007 Platz 24. Ich glaub nicht an einen so großen Sprung. Wirtschaftlich ist Hannover doch Ost-Niveau... Also eher unten.
gstolze July 21st, 2009, 05:48 PM 2007 Platz 24. Ich glaub nicht an einen so großen Sprung. Wirtschaftlich ist Hannover doch Ost-Niveau... Also eher unten.
Das sehe ich aber ganz anders. Hannover hat einiges zu bieten und hat gerade in den letzten Jahre eher aufgeholt. Aber ich traue diesen Rankings sowieso nicht, da ja eh immer weider so mit den Kriterien gespielt wird, dass bis auf wenige Ausnahmen fast nur Städte in Süddeutschland un NRW vorn liegen.
Leine1977 July 21st, 2009, 06:23 PM Es ist Platz 30. Also nochmal um 6 Plätze abgerutscht.
@gstolze: Sorry, aber Hannover war noch nie eine ökonomisch-starke Stadt. Zugegeben - das Image wird auch seinen Einfluss haben. Letztlich gebe ich Dir aber recht. Diese Statistiken sind alle Müll.
CrayZD July 21st, 2009, 06:31 PM Statistiken, in denen es um 'nackte Zahlen' geht (wie in diesem Fall), mit denen also reine wirtschaftliche Kenngrößen ermittelt werden, kann ich noch halbwegs akzeptieren. Wobei selbst da jedes Institut zu einem anderen Ergebnis kommt, je nachdem welche Faktoren einfließen. Noch vor ein paar Jahren war Hannover mal bei einem 'Dynamikranking' auf Platz drei.
Untersuchungen à la 'in welcher Stadt lebt es sich am besten' sind allerdings wirklich Kokolores.
Und was die Wirtschaftskraft angeht, schneidet Hannover nunmal regelmäßig erschreckend schlecht ab. Dazu muss man keine millionenteuren Studien zu Rate ziehen, da reicht die simpelste aller Statistiken: die der Bundesagentur für Arbeit.
Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass wir in dem Ranking selbst hinter Berlin zurückfallen. 30 ist ja mal das, für was Hannover eh alle halten: der exakte Durchschnitt.
gstolze July 21st, 2009, 06:45 PM Naja es mag ja sin, dass wir in einigen Punkte schechter abschneiden, aber das wir eine wirtschaftlich schwache Stadt sind finde ich nicht. Natürlich können wir mit Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf, Köln oder Stuttgart in vielen Punkten nicht mithalten. Aber die einzelnen Tatsachen sind dann doch viel komplexer als dass ein Ranking, welches nur wenige Punkte beinhaltet, dieses ausdrücken zu vermag. Auch hier sind wieder willkürlich Punkte ausgewählkt worden. Es hat neben harten Fakten auch wieder viel mit Image, Vorurteilen und dem Standort der jeweiligen Publikation zu tun.
Natürlich sind auch viele Probleme hausgemacht, aber vieles ist halt das Ergebnis einer seit jahrzehnten einseitig ausgerichteten Wirtschafts- und Inmfrastrukturpolitik des Bundes zu tun.
Auch der Imagefaktor bzw. die Verflechtung von Wirtschaft un Politik hat dazu beigetragen wo wir jetzt stehen. Wenn eine Firme z.B. zwei Standort zu einem Zusammenlegen wollte, hat Hannover oft den kürzeren gezogen (NILEG, GE-Moneybank etc.) . Erst in den letzten Jahren hat sich das Blatt gewendet, daher ist man jetzt im Süden auch so erstaunt, wie viel Einfluss unser Ministerpräsident auf einmal hat und Niedersachsen mal etwas nach vorn kommt.
CrayZD July 21st, 2009, 07:03 PM Auch der Imagefaktor bzw. die Verflechtung von Wirtschaft un Politik hat dazu beigetragen wo wir jetzt stehen. Wenn eine Firme z.B. zwei Standort zu einem Zusammenlegen wollte, hat Hannover oft den kürzeren gezogen (NILEG, GE-Moneybank etc.) . Erst in den letzten Jahren hat sich das Blatt gewendet, daher ist man jetzt im Süden auch so erstaunt, wie viel Einfluss unser Ministerpräsident auf einmal hat und Niedersachsen mal etwas nach vorn kommt.
Das hat allerdings selten mit dem Imagefaktor zu tun, sondern meistens mit dem simplen 'Recht des Stärkeren'. Sonst würde z.B. Talanx wohl kaum massiv Mitarbeiter aus der ehemaligen Gerling-Zentrale in Köln nach Hannover abziehen. ;)
GE Money Bank ist de facto von Santander (Sitz MG) übernommen worden, NILEG von GAGFAH (E). So einfach ist das meiner Meinung nach.
Langfristig, und das ist das traurige, können bei dieser Fusionitis nur die eh schon wirtschaftsstarken Metropolen gewinnen. Nichts anderes sagt ja im Prinzip auch die Studie - mit Ausnahme besonders dynamischer Uni-Standorte, die vielleicht ein paar Startup-Unternehmen ansiedeln können.
Beispiel Finanz-IT (Rechenzentrum der Sparkassen): jahrelang haben sie sich selbst munter kleinere Unternehmen einverleibt und z.B. den gesamten Nordosten kontrolliert. Nun sind sie selber vom großen Bruder aus Frankfurt übernommen worden.
Lefthandy July 21st, 2009, 07:21 PM Ich verstehe weitestgehend nur Bahnhof...
Es hat aber auch sein gutes in einer wirtsachaftlich nicht ganz so prosperierenden Stadt zu leben.
In Frankfurt zB ist der Wohnungsmarkt viel härter, das ganze Umland erbarmungslos zersiedelt, soziale Gegensätze viel deutlicher spürbar u.s.w.
Studenten wohnen entweder noch zu Hause oder in nicht gerade zentralen Stadtteilen. Das studentische Leben ist so grotesk abhängig vom öffentlichen Verkehrssystem, welches konservativer Weise nachts schlafen geht (anders als in Hannover). Nur mal so zum Beispiel.
Und Hannover liegt ja nun auch keinesfalls darnieder. Ich find's gut so, wie es läuft. Es darf natürlich (weiterhin) sachte bergauf gehen.
homann5 July 21st, 2009, 08:01 PM Die Beispiele Finanz-IT und NILEG zeigen aber wieder nur zu deutlich, mit wieviel Kompetenz die Landesregierung, bzw. Stadtverwaltung ausgestattet ist. Beide Unternehmen standen quasi unter der Fuchtel der Politik und trotzdem hat man sie einfach ziehen lassen. Weitere Beispiel gibt es ja zur Genüge, der Flughafen und Gilde zählen da sicherlich auch zu den prominenten Opfern.
Das Beispiel "Frankfurt und Mieten" ist aber nicht so ohne weiteres auf andere Städte, die vor Hannover liegen, übertragbar. Einen Freund hat es beruflich vor ein paar Monaten nach hamburg verschlagen, die Wohnung ist per U-Bahn in fünf Minuten vom Hauptbahnhof zu erreichen, die Lage ist ruhig und gepflegt und trotzdem zahlt er deutlich weniger Mieter als meinereiner. Und die Wohnung ist dort oben kein Einzelfall, trotz wenig Leerstand sind die Unterkünfte dort durchaus bezahlbar. Frankfurt würde ich da eher in einen Topf mit München und Berlin werfen, dort werden die Mieter ausgewürfelt und dann mit 100 multipliziert, sachlich sind die dortigen Mietpreise nicht zu erklären.
Im Grunde hat man mit der Gründung der Region Hannover alles richtig gemacht. Eines der Ziele war ja die Stärkung Hannovers, wovon das Umland profitieren sollte. Die Kommunen sollten nicht mehr miteinander um Ansiedlungen konkurrieren, vielmehr sollte es Ausgleichszahlungen und ähnliche Maßnahmen geben. Bei den Behörden und Ämtern hat das ja recht gut geklappt, letztendlich will aber in Punkto Wirtschaftspolitik jeder sein eigenes Süppchen kochen. Statt den Einwohnern Laatzens bessere Einkaufsmöglichkeiten auf dem Expo-Gelände, welches deutlich leichter als Rethen zu erreichen ist, zu ermöglichen, sperrt sich die Verwaltung dort und verhindert die Ansiedlung von Handel. Auch dafür gibt es genügend andere Beispiele, Laatzen ist aber zumindest mir als beonders negativ aufgefallen, zu nennen wäre da sicherlich noch der Kampf um die Ansiedlung von Wal-Mart in Pattensen.
Ein Patentrezept für eine Verbesserung der Situation hat sicherlich niemand, aber offensichtlich hat ja auch niemand ein wirkliches Interesse daran, etwas an der schlechten Situation zu ändern. Ein Anfang wäre ja vielleicht die Eingemeindung einiger Ortschaften, um Hannover auf dem Papier schon einmal zu vergrößern und innrehalb der Region Geld zu sparen. Und natürlich darf eine offensive und aggressive Wirtschaftspolitik nicht fehlen, zur Not muss man den Unternehmen den Hintern pudern, aber jeder zusätzliche Arbeitsplatz bedeutet zusätzliche Wirtschaftskraft.
gstolze July 21st, 2009, 09:17 PM Das hat allerdings selten mit dem Imagefaktor zu tun, sondern meistens mit dem simplen 'Recht des Stärkeren'. Sonst würde z.B. Talanx wohl kaum massiv Mitarbeiter aus der ehemaligen Gerling-Zentrale in Köln nach Hannover abziehen. ;)
GE Money Bank ist de facto von Santander (Sitz MG) übernommen worden, NILEG von GAGFAH (E). So einfach ist das meiner Meinung nach.
Gerling ist eine Ausnahme. Meist hat Hannover bei solchen Zusammenschlüssen den Nachteil. Die Versicherung, die in den 80er Jahren noch im heutigen AWD-Gebäude saß, wurde nach der Übernahme eines schweizer Konzerns nach Hamburg verlagert.
NILEG war da komplizierter. Sie wurden von einem US-Finanzinvestor übernommen und dann mit der Gagfah zusammengelegt. Es ging denen nur um Immobilien. Der für Hannover sehr wertvolle Teil der NILEG, welcher viele große Projekte angestoßen hat, wurde einfach abgewickelt. Bei der GE-Money Bank hätte man ja nach der Übernahme die neue Einheit in Hannover ansiedeln können, aber das hat mal wieder die Stärke von NRW verhindert.
Sprengel: aufgekauft von Stollwerk und plattgemacht, dabei war es die beste deutsche Schokolade....
Man vergesse nich Spiegel und Stern, die in Hannover gegründet wurden und später nach Hamburg umsiedelten. Man kann sehen, dass viele hannoversche Unternehmen weniger in der Stadt verwurzelt sind, als es in anderen Städten der Fall ist.
Dazu kommt, dass Niedersachsen bei Bundesansiedlungen schon immer benachteiligt war (Bundesämter, Bundesgerichte, Forschhungsinstitute etc.).
Diese ständige Anti-Hannover-Politik muss irgendwie durchbrochen werden.
Leider hat Schmalstieg mit seiner industrie- und investorenfeindlichen Politik
viel Schaden angerichtet und heute ist es in vielen Bereichen zu spät, da die Arbeitsplätze der letzten Innovationswellen schon woanders entstanden sind.
Hannover-Impuls ist ein guter Ansatz aber es bräuchte noch mehr Unterstützung aus der Landes- und Bundesregierung, insbesondere in der Infrastrukturpolitik.
Alles in Allem backen wir hier oft mit kleinere Brötchen, die Stadt muss vieles aus eigener Kraft schaffen, und dafür ist es ihr trotz aller Defizite doch ganz gut gelungen aus Hannover zu machen was es heute ist. Kaum auszudenken wir hätten hier mehr Zuwendungen, wie vergleichbare Großsstädte bekommen. Dann würden wir sicherlich auch ein paar Plätze höher im Ranking sein.
gstolze July 21st, 2009, 09:22 PM Ein Anfang wäre ja vielleicht die Eingemeindung einiger Ortschaften, um Hannover auf dem Papier schon einmal zu vergrößern und innrehalb der Region Geld zu sparen.
Da wird man aber auf riesigen Widerstand treffen. Leipzig hat diese svor ein paar Jahren erfolgreich gemacht, damit die Stadt nicht unter die 500.000 rutscht. Und nun geben sie bei der Infoveranstaltung Hannover 2020 im Sprengemuseum an, einwohnermäßig bald an Hannover vorbeizuziehen..... :doh:
Leine1977 July 22nd, 2009, 08:36 AM Da wird man aber auf riesigen Widerstand treffen. Leipzig hat diese svor ein paar Jahren erfolgreich gemacht, damit die Stadt nicht unter die 500.000 rutscht. Und nun geben sie bei der Infoveranstaltung Hannover 2020 im Sprengemuseum an, einwohnermäßig bald an Hannover vorbeizuziehen..... :doh:
Ich meine Dresden hätte dies getan. Leipzig ist schon historisch eine wesentlich größere und reine Industriestadt gewesen. Dass die uns überholen ist völlig normal. Hannover ist ja eigentlich auf unnatürliche Weise gewachsen, weswegen wir ja heute die Trabanten-Stadtteile beklagen.
CrayZD July 22nd, 2009, 09:41 AM Leipzig hat das auch massiv getan. Das sieht man zum einen bei einem Flächenvergleich deutscher Halbmillionenstädte (bei dem Hannover übrigens mit Stuttgart und Nürnberg zu den kleinsten gehört). Zum anderen muss man sich nur mal eine Aufstellung der größten Agglomerationen Deutschlands z.B. bei Wikipedia anschauen: da fallen einem bei den sächsischen 'Boomtowns' die Augen aus! Da ist definitiv nichts mehr drumherum, alle nennenswerten Randgemeinden wurden dort offensichtlich schon einverleibt. Die Großräume Dresdens und Leipzigs bestehen aus jeweils 100-200K Einwohnern. Hannover hingegen kann einen gesunden 'Speckgürtel' mit etwa ebensovielen Einwohnern wie in der Kernstadt aufweisen. Und dabei hälte ich das hannoversche Umland, gemessen z.B. an Stuttgart oder Nürnberg, eigentlich schon für sehr ländlich.
In naher Zukunft sicher unrealistisch... aber rein auf dem Papier würde sich eine Eingemeindung Laatzens und Langenhagens gut machen. Dann wären wir flächenmäßig geringfügig größer als Leipzig und Dortmund, immer noch deutlich kleiner als Dresden und Bremen, hätten beeindruckende 610.000 Einwohner (das hieße Platz 6 in Deutschland hinter Frankfurt/Main!) und ein ordentliches Plus an Wirtschaftskraft.
@Leine: inwiefern findest Du, dass Hannover 'auf unnatürliche Weise gewachsen' sei? Eingemeindungen gab es überall. Im direkten Vergleich mit Dresden und Leipzig würde ich eher sagen, diese beiden Städte sind auf unnatürliche Weise geschrumpft.
Man vergesse nich Spiegel und Stern, die in Hannover gegründet wurden und später nach Hamburg umsiedelten. Man kann sehen, dass viele hannoversche Unternehmen weniger in der Stadt verwurzelt sind, als es in anderen Städten der Fall ist.
Das allerdings halte ich wirklich für fast schon skandalös. Hier weiß ich aber nicht, ob man der Stadtpolitik wirklich einen Vorwurf machen kann. Es ist zum Erbrechen wenn man sieht, wieviele Unternehmen der Medien- und Unterhaltungsbranche (z.B. auch CinemaxX) in Hannover groß geworden sind und dann an den ach-so-hippen Medienstandort Hamburg ziehen. :ohno:
Leine1977 July 22nd, 2009, 09:58 AM Ich blicke dabei auf einen langen Zeitstrahl. Hannover war nie eine Halbmillionenmetropole. Nach dem Krieg wuchs Hannover "unnatürlich" durch zahlreiche Flüchtlinge heran. Eingemeindungen kamen dann später hinzu. Gleichzeitig schrumpfte z.B. Leipzig - die zweitgrößte und reichste Stadt Deutschland im damaligen Reich - auf unter 500.000. Auch unnatürlich.
Irgendwie sträube ich mich dagegen, Laatzen hineinzuholen. Damit würden wir größer... und noch häßlicher werden. Zudem ist Laatzen faktisch bankrott, wie neulich berichtet worden ist.
homann5 July 22nd, 2009, 10:12 AM Ich würde gar nicht ganze Städte eingemeinden, sondern nur die direkt an Hannover angrenzenden Stadtteile. Das wären dann Empelde, Letter, Garbsen, Langenhagen, Godshorn, Schulenburg, Altwarmbüchen, Laatzen, Hemmingen und Westerfeld. Damit würde Hannover die Marke von 600.000 auch knacken und man hätte trotzdem keine wieteren Dörfer wie Wülfelrode im Stadtgebiet, die in Punkto Infrastruktur deutlich teurer sind.
Lefthandy July 22nd, 2009, 10:29 AM Eingemeindungen wären hier in Hannover wirklich gar nicht so abwegig.
Was im Osten gegen den Einwohnerschwund eingemeindet wurde toppt sicher alles, aber auch meine Referenzstadt Frankfurt und das gesamte Rhein-Main Gebiet zeigt sich da nicht so zimperlich. Dort ist es völlig normal, dass baulich überhaupt nicht ans Stadtgebiet anschließende Ortschaften teils schon längst eingemeindet wurden. Auffällig ist dies vor allem im Frankfurter Norden.
Hier in Hannover gibt es allein das Zwergdorf Wülferode, welches recht apart sein Dasein fristet. Richtung Norden, Süden und Westen gibt es überall das Phänomen, das die Stadtgrenze teilweise mitten durchs geschlossen bebaute Gebiet verläuft.
Eine konsequent Metropolen-orientierte Politik müsste folgende Gemeinden und Ortsteile auf ihrer Eingemeindungsliste haben:
Altwarmbüchen
Alt-Laatzen (mindestens), Laatzen-Mitte, Grasdorf
Hemmingen-Westerfeld + Devese
Empelde
Letter, Letter-Süd, Velber
sowie eigentlich ganz Langenhagen (allein schon wegen des Flughafens) mindestens aber die paar Straßenzüge Langenhagen-Wiesenaus
Richtung Garbsen wäre auch noch was drin, wobei man sich da eher wundert warum Marienwerder schon zu Hannover gehört.
CrayZD July 22nd, 2009, 11:36 AM Eine solche 'metropolenfreundliche' Eingemeidungspolitik wäre sicher das Beste... allerdings wohl auch am schwersten durchzusetzen. Denn aus den ländlichen Bereichen Ronnenbergs, Seelzes etc. kann man ja noch viel schwerer überlebensfähige Einheiten schaffen. Und letztendlich würde das dann per Regionsumlage alles auf Hannover zurückfallen.
Ich blicke dabei auf einen langen Zeitstrahl. Hannover war nie eine Halbmillionenmetropole. Nach dem Krieg wuchs Hannover "unnatürlich" durch zahlreiche Flüchtlinge heran. Eingemeindungen kamen dann später hinzu. Gleichzeitig schrumpfte z.B. Leipzig - die zweitgrößte und reichste Stadt Deutschland im damaligen Reich - auf unter 500.000. Auch unnatürlich.
Moment mal... Hannover hat auch schon vor dem Krieg an der 500.000er Marke gekratzt. Und das auf vielleicht knapp zwei Dritteln des heutigen Stadtgebietes. Andere Städte sind in der Nachkriegszeit viel mehr 'explodiert', z.B. Stuttgart oder allen voran Bremen.
Mit Leipzig sehe ich es grundsätzlich genauso. Wobei: welches 'Reich' meinst Du? Leipzig war in den letzten 250 Jahren nie größer als München oder Hamburg. Und wenn Du Preußen meinst, da hat es nie dazugehört.
Ein klassisches Beispiel von Holzhammer-Eingemeindungspolitik ist übrigens auch Köln.
Irgendwie sträube ich mich dagegen, Laatzen hineinzuholen. Damit würden wir größer... und noch häßlicher werden. Zudem ist Laatzen faktisch bankrott, wie neulich berichtet worden ist.
Die Bedenken kann ich verstehen. Wirtschaftlich interessante Ecken wie Rethen oder das Messeumland werden mit der Hartz-IV-Hochburg Laatzen-Zentrum erkauft.
Ich hatte Laatzen und Langenhagen auch hauptsächlich ausgewählt, weil die Städte als ganzes noch am urbansten und am ehesten mit Hannover 'verwachsen' sind. Garbsen hat zwar auf dem Papier die meisten Einwohner. Wenn man da allerdings mal durch die entlegeneren Ortsteile fährt, hat das mit Stadt nicht mehr viel zu tun. Wenn man allerdings nur Teile eingemeindet, wären Berenbostel, Havelse und Alt-Garbsen interessant. Dummerweise winkt als Teil von letzterem noch eine Hartz-IV-Hochburg in Form der Großsiedlung Auf der Horst.
Über Langenhagen brauchen wir wohl aber nicht zu diskutieren: kompakt, halbwegs städtisch, dürfte mit Wolfsburg zu den wirtschaftlich gesündesten Städten Niedersachsens gehören, verfügt außerdem mit dem Weiherfeld über eines der am stärksten wachsenden Wohngebiete der Region. Und der Flughafen wäre endlich wieder im Stadtgebiet. Naturgemäß dürfte von dort aber auch genau wegen dieser Faktoren der größte Widerstand kommen.
weyoun. July 22nd, 2009, 01:42 PM Also, wenn Garbsen, dann doch bitte MIT Osterwald. Dann könnte ich mich ja in diesem Leben doch noch Hannoveraner nennen :-) !
gstolze July 22nd, 2009, 06:00 PM Ich wäre schon mit Letter, Empelde, Velber, Wiesenau und Teilen von Alt-Laatzen zufrieden. Das wären dann circa 25.000 Einwohner. Bei der Gebietsreform wurden ja viele Bereiche im Osten eingemeindet, im Westen komischwerweise nicht.
CrayZD July 22nd, 2009, 10:23 PM Bei der Gebietsreform wurden ja viele Bereiche im Osten eingemeindet, im Westen komischwerweise nicht.
Stimmt. Im Osten ist auch definitiv kein Bedarf mehr. Burgdorf, Lehrte, Sehnde... alles viel zu weit weg und mit viel zuviel ländlichen Ausläufern. Da ist ja, wie gesagt, Wülferode im urbanen Sinne jetzt schon ein Negativbeispiel (obwohl es natürlich für sich genommen ein süßes Dörfchen ist).
Das Problem ist: damals waren die Gemeinden viel kleinteiliger und konnten einfach ganz einverleibt werden. Heute muss man über 30 Jahre halbwegs zusammengewachsene Strukturen wieder auseinanderreißen.
Seelze ohne Letter und Ronnenberg ohne Empelde? Da kann man diese Städte ja gleich aufgeben. Auch wenn die von Dir vorgeschlagenen Eingemeindungen aus hannoverscher Sicht sicher sinnvoll wären. Laut Wikipedia wären das zusammen übrigens fast 35.000 Einwohner!
Bei Langenhagen und Laatzen wäre nur geringe Kosmetik nötig. Ingeln-Oesselse an Sehnde; Maspe, Twenge & Co. sowie die Waldflächen nördlich des Flughafens an die Wedemark.
blackwhitecastle July 25th, 2009, 10:25 AM Dennoch: Langehagen gehört eingemeindet! Wenn man mit dem Flugzeug Hannover Langehagen anfliegt und mal aus dem Fenster schaut, dann sieht man, dass beide Städte förmlich schon zusammen gewachsen sind. Man würde durch eine Eingemeindung nur das nachholen, was faktisch schon stattgefunden hat...
Waxo Khana July 28th, 2009, 07:43 PM Aus der Capital-Tabelle:
10 –7 Düsseldorf 10,4 3,7 1,4 8,9 53
11 2 Karlsruhe 12,1 4,7 2,9 8 52,9
12 –1 Mainz 9,4 0,4 4,5 8,1 52,7
13 3 Dresden 11,2 6,1 5 8,3 52,5
...
15 –10 Köln 7,6 3,6 2,6 6,4 52,3
...
19 –2 Leipzig 11,9 8,7 2,2 8,4 51,2
Vermutlich sind wir auf Platz 14. Das würde zur demonstrativen Ignoranz der bundesweiten Medien gegenüber Hannover passen. ;)
Im Ernst, was soll der Mist? Statt einer Zeile mit Pünktchen kann ich doch wohl auch Platz 14 aufführen.
P.S.: erschreckend finde ich, dass Hildesheim die schlechtestplatzierte westdeutsche Stadt ist!
30 Hannover 22,4/8,6 | 392/3,4 | 518/0,3 | 1421/6,0 |45,5
Ist Stand 2008 / Erwartete Verbesserung bis 2015
Wirtschaftsleistung, Arbeitsplätze, Bevölkerung, Kaufkraft pro Kopf, Gesamtergebnis
devilsadvocate July 29th, 2009, 10:43 AM Gibt es eigenltich Tendenzen hin zu Eingemeindungen? Ich meine, dass das doch zumiundest im sinne einer Sparpolitik nicht schlecht wäre oder?
Also das komplette Umland (vor allem Laatzen, LAngenhagen, LEtter, Isernhagen) müssten dabei sein.
Am Besten die ganze Region und Hannover wäre eine Millionenmetropole :)
CrayZD July 29th, 2009, 11:36 AM Ich denke mal, das wird erst angegangen wenn es wirklich not tut. Momentan sieht es so aus, als würde Hannover zum Jahresende 2008 (Zahlen müssten bald vorliegen) wieder die 520.000er-Marke kassiert haben. Vorläufige Zahl per November 2008: 519.953 Einwohner, bei deutlich positivem Wanderungssaldo. Damit halten wir nicht nur Leipzig noch ein paar Jahre in Schach, sondern bleiben auch auf absehbare Zeit über der magischen Halbmillionenmarke. Eingemeindungen werden m.E. erst dann ein Thema, wenn diese Größe in Gefahr sein sollte.
Mal sehen, bald steht ja wieder eine Volkszählung an. bei der letzten gab's für Hannover eine böse Überraschung (ein Minus von über 10.000 EW im Vergleich zu den laufenden Zahlen, kurzfristig unter 500.000). Aber ich gehe mal davon aus, dass die laufenden Zahlen in Zeiten moderner EDV heute genauer sein sollten.
Einzige Ausnahme wäre eine landesweite Gebietsreform wie in den 70ern. Da in Niedersachsen die Einwohnerzahl doch eher nach unten geht, ist das gar nicht so unrealistisch. Ich denke und hoffe, dass unsere Landeshauptstadt dann davon nicht gänzlich ausgenommen wäre.
Die komplette Region wäre dann aber doch etwas zuviel des Guten. ;) Auch würde ich nicht alles halbwegs städtische an Umland eingemeinden. Eine Großstadt zeichnet sich auch durch den 'Speckgürtel' aus, ich fände es übel wenn sofort hinter der Stadtgrenze das platte Land anfängt.
Da mit einer Eingemeindung Laatzens die Ausläufer der Stadt auch schon extrem nah an die Regionsgrenze heranreichen würden, könnte man mittelfristig auch über die Schaffung einer Region Hannover-Hildesheim nachdenken.
Squig July 29th, 2009, 12:51 PM Aus lange Sicht könnten so Hildesheim, Hameln, Celle, ... Teil des Speckgürtels werden... zur Zeit denke ich aber, dass es für so einen Schritt zu viel Widerstand aus Hildesheim geben würde... Und die Interressen Laatzens und Langenhagens unter einen Hut zu bringen ist ja sicher möglich, aber ob das so auch für Hildesheim und Neustadt, Burgdorf oder Ehlershausen gilt?
CrayZD July 29th, 2009, 01:02 PM Stimmt schon. Gerade Hildesheim versucht sich ja massiv gegen Hannover zu profilieren. Wenn die aber erstmal den Großstadtstatus verloren haben, merken sie auch dass sie als Eigenbrötler nicht weiterkommen.
So oder so... bis Hildesheim und Hannover zu ein und derselben Region gehören, wird wohl noch viel Wasser die Leine (bzw. Innerste) runterfließen.
SternHAJ July 29th, 2009, 05:39 PM Gibt es eigenltich Tendenzen hin zu Eingemeindungen? Ich meine, dass das doch zumiundest im sinne einer Sparpolitik nicht schlecht wäre oder?
Also das komplette Umland (vor allem Laatzen, LAngenhagen, LEtter, Isernhagen) müssten dabei sein.
Am Besten die ganze Region und Hannover wäre eine Millionenmetropole :)
Wozu Eingemeindung? Die geschaffene Region reicht doch. Da fehlt bloß eine offensive Vermarktung und konsequente Umsetzung.
t.e.sti August 28th, 2009, 01:16 AM Wenn ich mich recht erinnere, hatte die Weber-Kommission tatsächlich in ihrem Gutachten zur Gebietsreform vorgeschlagen, dass Hannover (wie Braunschweig) alle seine damaligen Umlandgemeinden eingemeindet.
Letztendlich wurde das aber auch abgelehnt, weil dann der Kommunalverband Hannover aus einer Riesenstadt mit 700 000-800 000 Einwohnern und dem aus kleineren Landkreis (vielleicht um 300 000 Einwohner) bestehen würde, was ein Ungleichgewicht zur Folge gehabt hätte. Tatsächlich war das Verhältnis zwischen Stadt und Landkreis ja immer recht ausgeglichen. Außerdem scheinen Städte wie Langenhagen und Garbsen daraufhin erst richtig als Entlastungsstädte entwickelt worden zu sein, dem System der Zentralen Orte entsprechend.
Squig August 30th, 2009, 03:36 PM Das könnte man aber dahingehen ändern, indem man das Umland dementsprechend vergrößert. Wenn dort Städte wie Celle, Hildesheim oder gar Hameln dazukommen wäre das wieder ausgeglichen.
devilsadvocate August 30th, 2009, 11:36 PM Celle eingliedern?
Glaube dafür müsste die erste Panzerdivision aus Hannover da schon kräftig mithelfen ;)
Finde das (in Niedersachsen mal iweder ein einzelfall) unglaublich, dass in Celle das Oberlandesgericht sitzt. Alle größeren Städte haben ihre OLG's, nur in Hannover muss es natürlich ausgegliedert sein. Mag zwar dem Otto-Npormal-Verbraucher egal sein, aber das stößt mir jedes Mal bitter auf...
Wenn Celle wenigstens in der Region Hannover liegen würde... Aber selbst das nicht...
Typisch Niedersachsen... Wenn die Bayern gekonnt hätten, hätten sie vermutlich all ihre drei OLG's nach München verlegt...
Wir haben Braunschweig, Celle und Oldenburg... Herzlichen Glückwunsch!
Squig August 31st, 2009, 03:31 AM ^
Wo gehobelt wird, fallen Späne... Damals haben sich die Lindener auch gewehrt, eingemeindet zu werden, scheint aber jetzt kein Ding zu sein.
Dirk_Hartwig August 31st, 2009, 04:54 PM Afaik war Linden damals pleite, oberpleite sozusagen und dessen Stadtväter froh über die Entscheidung derEingemeiindung - Hannovers Elite nämlich weniger. Die wollten mit dem arbeitenden Volk nichts zu tun haben.
Doch Langenhagen mit seinen Einnahmen alleine durch den Flughafen und die davon abhangigen Betriebe (Paketdienste etc.) wäre eher schlechter gestellt nach so einem "Angebot".
gstolze August 31st, 2009, 07:52 PM Man könnte ja eine völlig neue Region kreieren. Laatzen, Hemmingen, Ronnenberg, Seelze, Garbsen und Langenhagen werden zur Stadt Hannover eingemeindet, welche wieder kreisfrei wäre und circa. 770.000 Einwohner hätte. Die äußeren Gemeinden werden dann den jeweils benachbarten Landkreisen zugeordnet, was deren Überlebensfähigkeit ernorm verbessern würde. Der alte Landkreis Hannover hört auf zu existieren. Dann könnte der Ring der Kreise und das vergrößerte Hannover nach Vorbild des alten Zweckverbandes in vielen Teilbereichen zusammenarbeiten. Damit wären wir eine richtige Großregion. Heute wird die Region Hannover von außen als viel zu klein wahrgenommen, denn die Stadt hat eine Zentralität die weit über die Kreisgrenzen hinaus geht.
jp80 August 31st, 2009, 11:08 PM Nur eine klitzekleine Anmerkung: Meines Wissens hat die Stadt Hannover nach wie vor den Status einer kreisfreien Stadt! Daran hat sich durch die Gründung der Region nichts geändert. Die Region ist ja eine (nach wie vor einzigartige) Sonderkonstruktion, die mit den klassischen Landkreisen nur zum Teil Gemeinsamkeiten aufweist.
Ansonsten: Ihr investiert ja mal wieder eine Menge Energie in die Diskussion von Themen, an die die Politik in den nächsten 50 Jahren nicht mal im Traum denken wird. Eingemeindung der Trabantenstädte? Das werden die nie mit sich machen lassen. Und warum auch? Dafür hat man doch die Region gegründet um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen ohne die jeweilige Eigenständigkeit aufzugeben. Und alles andere sind Zahlenspiele für die Statistik - also vollkommen ohne Belang.
devilsadvocate September 20th, 2009, 09:20 PM Heute, HAZ:
Attraktivitätssteigerung
Hannover wird zum Einkaufsmagneten
Die Attraktivität Hannovers als Einkaufsstadt wächst: Einer neuen Studie zufolge, die die Nord/LB-Tochter Deutsche Hypo heute vorlegen will, zieht bundesweit keine Großstadt so viel Kaufkraft aus dem Umland an wie Hannover.
Der sogenannte Zentralitätsindex ist in den vergangenen Jahren gestiegen und liegt jetzt gut 35 Prozent über dem Bundesdurchschnitt –dreimal so hoch wie in Berlin, doppelt so hoch wie in Hamburg oder Frankfurt und deutlich über München, Köln oder Düsseldorf. Die Zahlen wurden bis Ende 2008 erhoben. Nach Einschätzung der Studienautoren dürften sie sich seit der Eröffnung der großen Ernst-August-Galerie am Hauptbahnhof sogar noch verbessert haben.
Glaubt man den Daten, dann finden Hannoveraner ein regelrechtes Einkaufspardies vor ihrer Haustür. Bundesweit gibt es nirgendwo derart viel Quadratmeter Verkaufsfläche pro Einwohner. Für die Immobilienbesitzer ist das nicht ganz so gut: Das große Angebot drückt auf die Mietpreise, die Rendite ist daher in Hannover nicht ganz so groß.
Trotzdem wird kräftig investiert. Ob Kröpcke-Center, einstiges Heutelbeck-Haus, Erdmann-Immobilie oder SinnLeffers-Gebäude: Investoren stecken hohe Millionenbeträge in den City-Standort. Nicht ohne Grund: „Kennziffern wie der Zentralitätsindex sind entscheidend, wenn Banken Kredite für Einzelhandelsimmobilien vergeben“, sagt Günter Vornholz, Leiter der Immobilienanalyse bei der Deutschen Hypo.
[Conrad von Meding]
VenEm September 21st, 2009, 04:31 PM Mal was positives aus der Süddeutschen - auch wenn sie es nicht geschafft haben, das ohne einen etwas bissigen Kommentar zu präsentieren:
Wo der Fortschritt wohnt
Deutschland - das Land der Tüftler und Denker. Doch welche Regionen der Bundesrepublik sind besonders gut für die Zukunft gerüstet? Das Forschungsinstitut Prognos hat im Auftrag des Handelsblatts 413 Landkreise und kreisfreien Städte auf ihre Wettbewerbskraft untersucht. Sieben zukunftsträchtige Wirtschaftsfelder haben die Forscher dazu herausgefiltert - Gesundheitswirtschaft, Informations- und Kommunikationstechnologie, Fahrzeugbau, Logistik, hochwertige Unternehmens- und Forschungsdienstleistungen, Maschinenbau sowie Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Das Ergebnis: Der Südwesten ist das wirtschaftliche Kraftzentrum Deutschlands. Von den 15 zukunftsträchtigsten Regionen befinden sich sechs in Baden-Württemberg.
7. Hannover
"Nichts ist doofer als Hannover" - der Satz von ARD-Lästermaul Harald Schmidt hat mit der Realität wenig zu tun. Zumindest wegen der Gesundheitswirtschaft hat die niedersächische Landeshauptstadt (Foto: Welfenschloss Hannover) gute Zukunftschancen.
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/wirtschaft/988/488385/bilder/?img=8.0
StoneRose September 21st, 2009, 07:29 PM Der Spiegel kontert mit (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650354,00.html):
Die "Schaffe, schaffe"-Metropole Stuttgart schafft es in der Untersuchung nur auf Rang sechs - dicht gefolgt von der Region Hannover, die bislang ein ziemliches Langweiler-Image hatte, das in dem Spruch gipfelte: "Wer aus Hannover kommt, der findet's überall schön."
VenEm September 21st, 2009, 08:07 PM Auch gerade gesehen. Die Zeiten als man Spiegel online als ernsthaften Journalismus bezeichnen konnte sind aber auch schon lang vergangen. Wie war das noch? "Spiegel - die Bildzeitung für Zahnärzte und Apotheker".
CrayZD September 22nd, 2009, 09:15 AM Wobei mich mal interessieren würde, wie das (wenn überhaupt) in der Printausgabe steht. Die Onlineredaktionen vieler eigentlich seriöser Zeitungen und Zeitschriften bekleckern sich generell nicht gerade mit Ruhm.
Leider sehen viele Verlage die Zielgruppe ihres Internet-Angebots immer noch in einer Horde Prollkiddies, die sich zwischen 10 Stunden täglich WoW zocken irgendwann auch noch mal schnell informieren wollen, was in der Welt so passiert ist. Dem entspricht dann auch die Qualität der journalistischen Beiträge.
CrayZD September 25th, 2009, 10:32 AM Beim Lesen des von telemaxx (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=43525764&postcount=3928) freundlicherweise geposteten Immobilienmarktberichtes (http://www.unternehmerbuero-hannover.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dokumente/Immobilienmarktbericht_2009.pdf) ist mir mal wieder etwas aus der Kategorie 'traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast' aufgefallen:
http://i36.tinypic.com/65029s.jpg
Man achte mal auf die Zeilen 'Einwohner', 'Gesamtbeschäftigte' und 'Arbeitslosenquote'.
Demnach hat Bremen im Vergleich zu Hannover
mehr Einwohner (unbestritten)
weniger Erwerbstätige und
weniger Arbeitslose!
Wie geht das? Ist Bremen eine Rentner- und/oder Kinderhochburg? Oder gibt es in Bremen derart viele 'umgekehrte Pendler', d.h. Stadteinwohner, die einen Arbeitsplatz im niedersächsischen Umland haben? Wenn ja, dann möchte ich gar nicht wissen, wie es um Bremen ohne die freundliche Hilfe der niedersächsischen Wirtschaft stünde.
VenEm September 25th, 2009, 11:35 AM ^^
Würde es dafür nicht ausreichen, wenn Hannover einfach selber mehr Umland -> Stadtpendler hätte? Man könnte doch auch die entgegegngesetzte Frage stellen, wie das hannöversche Umland aussähe, wenn es Hannover nicht gäbe.
Leine1977 October 2nd, 2009, 07:52 PM Hannover hat mal was geschafft. Jeden Freitag berichtet das Handelsblatt über sog. Perlen des Westens, Südens, Ostens und Nordens aus Sicht der Immobilienwirtschaft. Vorgestellt werden 3-5 zukunftsreiche Städte je Himmelsrichtung. Nach Nürnberg, Freiburg, Potsdam & Co. kommt jetzt der Norden dran. Und den Anfang macht...? Hannover.
Da das Handelsblatt überregionale Aufmerksamkeit genießt ist das doch schon mal was.
blackwhitecastle October 3rd, 2009, 09:37 AM Auch im Spiegel war neulich ein neues Städte-Ranking, da kam die Region Hannover auch ganz gut weg. Immerhin Platz 7, in den Top Ten!!! - Und die Nobel-Schröders aus Düsseldorf hinter sich gelassen...! :nuts:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650354,00.html
jp80 October 3rd, 2009, 10:12 AM Den Spiegel hatten wir hier schon. Vgl. Beitrag #77
blackwhitecastle October 3rd, 2009, 10:18 AM sorry, war ne Weile abwesend!
blackwhitecastle October 9th, 2009, 10:24 AM Aus diesem Paket kommt laut aktuellem online-Bericht der Neuen Presse teilweise das Geld für den Umbau der MHH, die sich Richtung Karl Wiechert Allee erweitern soll.
http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Millionen-OP-fuer-betagte-MHH
Hat schon jemand Entwürfe gesehen?
my_kill October 10th, 2009, 01:19 PM bksp hat im maerz was dazu gemacht :
www.bksp.de - aktuell - maerz09
CrayZD October 10th, 2009, 03:54 PM Ich denke, das hier (http://www.skyscrapercity.com/showpost.php?p=44399648&postcount=42) gehört auch in diese Rubrik.
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