Energy2003
August 1st, 2008, 08:55 PM
Frankreich: wird fortgesetzt
n Folge der weltweit erhöhten Terrorgefahr haben die französischen Behörden die Sicherheitsmassnahmen wesentlich verstärkt. Die französischen Alarmpläne (Plan „Vigipirate“) sehen vier Alarmstufen vor:
Gelb – Erhöhte Wachsamkeit; Maßnahmen für eine "reale, aber ungenaue" Bedrohung. Dazu zählen Patrouillen von Sicherheitskräften an Bahnhöfen und Unterführungen und Kontrollen der Wasserqualität.
Orange – Vorbeugende Wachsamkeit gegen terroristische Aktionen. Dies umfasst Einschränkungen für Sportflieger und erhöhte Chlor-Zusätze im Trinkwasser.
Rot – Vorbeugender Schutz gegen schwere Attentate
Scharlach – Vorbeugender Schutz gegen besonders verheerende Attentate
Es gilt generell Warnstufe "Rot" des Alarmplans "Vigipirate". Reisende müssen mit strengen Personen- und Gepäckskontrollen insbesondere auf Bahnhöfen und Flughäfen und auch in den Transportmitteln selbst rechnen. Wegen der Kontrollen sollten Reisende nach Frankreich großzügige Zeitreserven bei ihrer Reiseplanung berücksichtigen und Gepäckstücke nicht - auch nicht für sehr kurze Zeit - unbeaufsichtigt lassen. Es wird dringend empfohlen, sich bei Personenkontrollen so kooperativ wie möglich zu verhalten. Die Gepäcksfächer an den Waggonenden dürfen häufig nicht oder nur unter der Bedingung benützt werden, dass abgestellte Gepäckstücke mit Namens- und Adressschildern versehen sind. Jedes Gepäckstück muss eindeutig seinem Besitzer zugeordnet werden können, die vom Zugspersonal identifiziert werden.Die französischen Sicherheitsbehörden rufen laufend zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht auf.
Reisende sollten nicht zögern, Verdächtiges sofort zu melden und die Sicherheitskräfte zu verständigen. Die ständige Mitnahme eines Personalausweises oder Reisepasses ist vorgeschrieben. Fremde Gepäcksstücke sollten niemals in Aufbewahrung genommen werden.
Paris und die großen französischen Städte sind von Taschendiebstählen besonders stark betroffen. Achten sie auf Taschendiebe insbesondere am Flughafen Paris - Roissy/Charles de Gaulle und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die RER-Linie B vom Flughafen in das Stadtzentrum von Paris ist von Taschendiebstählen und Raubüberfällen überdurchschnittlich oft betroffen und kann deshalb derzeit nicht empfohlen werden. Wenn möglich, sollten nur die Züge (meist jeder zweite) benützt werden, die vom Flughafen bis zum „Gare du Nord“ ohne Halt durchfahren.
Besondere Vorsicht sollte bei Benützung der Métro, insbesondere der von Touristen stark frequentierten Linie 1 (La Defense - Bois de Vincennes), die u.a. die bequeme Besichtigung des Triumphbogens, des Louvres und der großen Kaufhäuser ermöglicht, angebracht sein.
Beim Einkauf lassen Sie niemals Brieftaschen, Geldbörsen, Reisepass und Kreditkarten auf dem Schalter liegen. Delikte mit Kreditkarten sind leider sehr häufig. Achten Sie darauf, dass Sie bei der Eingabe von Pin-Codes bei Zahlautomaten nicht beobachtet werden. Bestehen sie auf der Einhaltung eines Sicherheitsabstandes. Sollten Sie beim Einführen der Kreditkarte Schwierigkeiten haben, brechen Sie den Vorgang sofort ab. Nehmen Sie in diesem Fall von anderen unbekannten Personen keine Ratschläge an. Geben Sie niemals (außer Sie werden vom Automaten dazu aufgefordert) Ihren Geheimcode bekannt.
Besonders an der Cote d'Azur muss eine starke Zunahme von Überfällen auf Autofahrer bei Verkehrsampeln oder Mautstationen festgestellt werden. Meist reißen in diesen Fällen Mopedfahrer die Beifahrertür auf oder schlagen das Beifahrerfenster ein und rauben den völlig überraschten Opfern das auf dem Beifahrersitz befindliche Gepäck. Eine gewisse Abhilfe dagegen stellt das Fahren mit verriegelten Autotüren und das Geschlossenhalten der Autofenster dar. Legen Sie nichts auf die Sitze.
Kraftfahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen oder Mietwagen sind bevorzugtes Ziel von Autoeinbrüchen. Lassen Sie niemals Ihr Gepäck mit Wertgegenständen im Auto zurück. Entfernen Sie alle Hinweise (Servicekarten, Prospekte, etc.) darauf, dass es sich um einen Mietwagen handelt, von ihrem Auto.
In den Nachtzügen (Schlaf- und Liegewagen) Richtung Südfrankreich besteht eine erhöhte Diebstahlsgefahr.
n Folge der weltweit erhöhten Terrorgefahr haben die französischen Behörden die Sicherheitsmassnahmen wesentlich verstärkt. Die französischen Alarmpläne (Plan „Vigipirate“) sehen vier Alarmstufen vor:
Gelb – Erhöhte Wachsamkeit; Maßnahmen für eine "reale, aber ungenaue" Bedrohung. Dazu zählen Patrouillen von Sicherheitskräften an Bahnhöfen und Unterführungen und Kontrollen der Wasserqualität.
Orange – Vorbeugende Wachsamkeit gegen terroristische Aktionen. Dies umfasst Einschränkungen für Sportflieger und erhöhte Chlor-Zusätze im Trinkwasser.
Rot – Vorbeugender Schutz gegen schwere Attentate
Scharlach – Vorbeugender Schutz gegen besonders verheerende Attentate
Es gilt generell Warnstufe "Rot" des Alarmplans "Vigipirate". Reisende müssen mit strengen Personen- und Gepäckskontrollen insbesondere auf Bahnhöfen und Flughäfen und auch in den Transportmitteln selbst rechnen. Wegen der Kontrollen sollten Reisende nach Frankreich großzügige Zeitreserven bei ihrer Reiseplanung berücksichtigen und Gepäckstücke nicht - auch nicht für sehr kurze Zeit - unbeaufsichtigt lassen. Es wird dringend empfohlen, sich bei Personenkontrollen so kooperativ wie möglich zu verhalten. Die Gepäcksfächer an den Waggonenden dürfen häufig nicht oder nur unter der Bedingung benützt werden, dass abgestellte Gepäckstücke mit Namens- und Adressschildern versehen sind. Jedes Gepäckstück muss eindeutig seinem Besitzer zugeordnet werden können, die vom Zugspersonal identifiziert werden.Die französischen Sicherheitsbehörden rufen laufend zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht auf.
Reisende sollten nicht zögern, Verdächtiges sofort zu melden und die Sicherheitskräfte zu verständigen. Die ständige Mitnahme eines Personalausweises oder Reisepasses ist vorgeschrieben. Fremde Gepäcksstücke sollten niemals in Aufbewahrung genommen werden.
Paris und die großen französischen Städte sind von Taschendiebstählen besonders stark betroffen. Achten sie auf Taschendiebe insbesondere am Flughafen Paris - Roissy/Charles de Gaulle und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die RER-Linie B vom Flughafen in das Stadtzentrum von Paris ist von Taschendiebstählen und Raubüberfällen überdurchschnittlich oft betroffen und kann deshalb derzeit nicht empfohlen werden. Wenn möglich, sollten nur die Züge (meist jeder zweite) benützt werden, die vom Flughafen bis zum „Gare du Nord“ ohne Halt durchfahren.
Besondere Vorsicht sollte bei Benützung der Métro, insbesondere der von Touristen stark frequentierten Linie 1 (La Defense - Bois de Vincennes), die u.a. die bequeme Besichtigung des Triumphbogens, des Louvres und der großen Kaufhäuser ermöglicht, angebracht sein.
Beim Einkauf lassen Sie niemals Brieftaschen, Geldbörsen, Reisepass und Kreditkarten auf dem Schalter liegen. Delikte mit Kreditkarten sind leider sehr häufig. Achten Sie darauf, dass Sie bei der Eingabe von Pin-Codes bei Zahlautomaten nicht beobachtet werden. Bestehen sie auf der Einhaltung eines Sicherheitsabstandes. Sollten Sie beim Einführen der Kreditkarte Schwierigkeiten haben, brechen Sie den Vorgang sofort ab. Nehmen Sie in diesem Fall von anderen unbekannten Personen keine Ratschläge an. Geben Sie niemals (außer Sie werden vom Automaten dazu aufgefordert) Ihren Geheimcode bekannt.
Besonders an der Cote d'Azur muss eine starke Zunahme von Überfällen auf Autofahrer bei Verkehrsampeln oder Mautstationen festgestellt werden. Meist reißen in diesen Fällen Mopedfahrer die Beifahrertür auf oder schlagen das Beifahrerfenster ein und rauben den völlig überraschten Opfern das auf dem Beifahrersitz befindliche Gepäck. Eine gewisse Abhilfe dagegen stellt das Fahren mit verriegelten Autotüren und das Geschlossenhalten der Autofenster dar. Legen Sie nichts auf die Sitze.
Kraftfahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen oder Mietwagen sind bevorzugtes Ziel von Autoeinbrüchen. Lassen Sie niemals Ihr Gepäck mit Wertgegenständen im Auto zurück. Entfernen Sie alle Hinweise (Servicekarten, Prospekte, etc.) darauf, dass es sich um einen Mietwagen handelt, von ihrem Auto.
In den Nachtzügen (Schlaf- und Liegewagen) Richtung Südfrankreich besteht eine erhöhte Diebstahlsgefahr.