View Full Version : (Gewerbe-)Steuereinnahmen deutscher Städte
sebastian c August 24th, 2008, 02:11 AM Lasst doch mal hören, wie schaut´s aus mit den aktuellen Steuereinnahmen der euch bekannten Städte? Hab gerade bei www.derwesten.de gesehen dass momentan da einige mehr oder weniger neue Zahlen veröffentlicht wurden und die wollte ich mal als Aufhänger nutzen.
Siegen (trotz Gewerbeflächenmangel) 74 Millionen, 6,6 Mios mehr als erwartet
105.000EW
Neunkirchen/Siegerland 21 Millionen, 9 Mios mehr als erwartet
14.000EW
Hagen 90 Millionen
195.000EW
Lüdenscheid 47 Millionen, 3 mehr als erwartet
77.000EW
Düsseldorf 1110 Millionen (im Vergleich mit ähnlich großen Städten sehr viel)
581.000EW
Weitermachen!
(Steilvorlage für die Region Stuttgart? ;) )
Pølser Hawkins III August 24th, 2008, 09:52 AM Frankfurt am Main, 667.468 Einwohner (31.12.2007), nur Gewerbesteuereinnahmen:
2007: rund 1,6 Milliarden Euro (Stadt (http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=8440&_ffmpar[_id_inhalt]=4699033))
bis Ende Juli 2008: bereits 991 Millionen Euro (FAZ (http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EDF983CB391AD434EB1E5F1A4B6022F9D~ATpl~Ecommon~Scontent.html))
kato2k8 August 24th, 2008, 12:59 PM Hat jemand was aktuelles von Walldorf (Baden) und Wiesloch? Die sind immer spannend.
Walldorf sollte mit seinen 14.500 Einwohnern bei um die 85 Millionen liegen, bei einem der niedrigsten Hebesätze (255) in Deutschland.
friedemann August 26th, 2008, 09:51 PM Klar, die ham ja auch SAP
kato2k8 August 27th, 2008, 09:46 AM Schon, die drehen an ihrem Hebesatz (und damit ihren Einnahmen) aber bald jedes Jahr. 2005 warens noch 204 Millionen Euro Gewerbesteuererlös.
Das Nachbardorf Wiesloch hat das Hauptwerk der Heidelberger Druckmaschinen und eine MLP-Depandance (beide Firmen im DAX), und die haben sich über die Jahre beim Hebesatz und den angestrebten Einnahmen so verkalkuliert, daß se sich mittlerweile von Walldorf Geld leihen.
Ein paar aus der Rhein-Neckar-Region für 2007 (Quelle: IHK):
Mannheim - 224 Millionen Euro (pro EW: 727 Euro)
Größere Firmen: u.a. Daimler-Werk, Alstom-Werk, MVV Energie, Mannheimer Hafen
Heidelberg - 56 Millionen Euro (pro EW: 388 Euro)
Größere Firmen: HDM, Heidelzement, MLP
Sinsheim - 13.5 Millionen Euro (pro EW: 380 Euro)
Größere Firmen: ... wüßt ich jetzt keine
Weinheim - 14 Millionen Euro (pro EW: 322 Euro)
Größere Firmen: Freudenberg (Weleda)
Wiesloch - 14 Millionen Euro (pro EW: 536 Euro)
Größere Firmen: HDM Hauptwerk
Hockenheim - 6 Millionen Euro (pro EW: 289 Euro)
Hockenheimring?
Mosbach - 6 Millionen Euro (pro EW: 243 Euro)
Größere Firmen: Gmeinder, sonst fällt mir da in der Provinz nix ein
Derselbe Bericht gibt etwas Indikation zum Rest von Baden-Württemberg:
Stuttgart - 538 Millionen Euro (pro EW: 900 Euro)
Biberach - 66 Millionen Euro (pro EW: 2064 Euro, höchster Wert in BW)
Die niedrigsten Einnahmen pro Einwohner gabs unter den Großen Kreisstädten in Bad Rappenau mit 125,73 €/EW, Durchschnitt in dieser Kategorie waren 511,33 €/EW.
Die neun Stadtkreise in BW erzielten im Schnitt 714,91 €/EW.
Energy2003 August 27th, 2008, 10:51 AM gegen Steuerdumping !
sebastian c August 29th, 2008, 07:12 PM Die niedrigsten Einnahmen pro Einwohner gabs unter den Großen Kreisstädten in Bad Rappenau mit 125,73 €/EW, Durchschnitt in dieser Kategorie waren 511,33 €/EW.
Dann sind wir auf bzw. über Ba-Wü-Niveau, kann das sein? (~700€/EW)
Warum sind denn die Werte in Heidelberg so niedrig? Die Stadt macht jedenfalls einen ziemlich wohlhabenden Eindruck...vielleicht doch eher (zu) viel Tourismus/Shopping/Uni als handfestes, gewinnbringendes Gewerbe? Oder niedriger Steuersatz?
kato2k8 August 31st, 2008, 12:26 PM Ersteres. Der Hebesatz in HD lag 2007 mit 400 Punkten nur 15 Punkte unter Mannheim.
Es gibt einfach nur wenige größere Betriebe in Heidelberg, und nur einen einzigen großen Industriebetrieb (Stotz). Dementsprechend liegen in HD bei der Universität und anderen wissenschaftliche Einrichtungen derzeit 31% aller Arbeitsplätze (Uni allein: 17%), sonstiger dienstleistender Bereich nochmal 53%. Und bei dem sonstigen dienstleistenden Bereich dürfte dann etwa ein Fünftel auf obige größere Betriebe entfallen, im Verwaltungsbereich.
Und der Tourismus - naja, 3,5 Millionen Tagesgäste und 1 Million Übernachtungen pro Jahr wollen versorgt sein. Allzuviel Geld bringt das aber natürlich - relativ gesehen - nicht ein, zumal 65% der Tagesgäste beruflich Reisende sind, die nur für kurze Tagungen, Kongresse etc, meist an der Uni bleiben.
Shopping - in Heidelberg eher nicht. Wer aus Heidelberg einkaufen will fährt nach Mannheim, Heidelberg zieht dafür gut mit kleinen Boutiquen und ähnlichem (auch aus dem Umland). Für ein Oberzentrum hat Heidelberg aber teilweise eher wenig... Breite.
Wohlhabend ist Heidelberg nicht "wegen dem Umsatz", sondern weil massiv Geld von außen in die Stadt getragen wird - gerade mit den Studenten. Das Wohlhabend Aussehen beschränkt sich aber auch auf die Stadtviertel, die man so als durchschnittlicher Besucher sieht - das östliche Bergheim, die Altstadt, Neuenheim und Weststadt. Fährt man da in die südlichen Stadtviertel sieht das nochmal ganz anders aus, es gibt ein starkes Einkommensgefälle von Norden nach Süden in Heidelberg.
Südlich schließt sich auch prompt unmittelbar Leimen mit seinen 30.000 Einwohnern an - in BaWü unter den Großen Kreisstädten mit: dem niedrigsten Umsatzsteueraufkommen, dem zweitniedrigsten Gesamtsteueraufkommen, den höchsten Kreiszuschüssen, der dritthöchsten Verschuldung.
sebastian c September 2nd, 2008, 01:20 AM Danke für die ausführliche Erklärung, da lag ich ja mit meiner Vermutung viel Tourismus/Uni aber wenig Industrie etc schon ganz richtig.
Ich muss aber auch zugeben, dass ich nach 3 Besuchen in Heidelberg auch noch nie in den südlichen Stadtteilen gewesen bin, geschweige denn wahrgenommen habe dass südlich des Bahnhofs noch was nennenswertes ist. Die Stadt wirkt auf einen Besucher eben ziemlich "neckarorientiert". Wenn ich das nächste Mal da bin fahr ich dann mal runter in Richtung Leimen, auch wenn man dabei die Gefahr eingeht dass das gute Bild dieser wirklich schönen Stadt dadurch etwas beschädigt wird. ;)
edit: Virtual Earth beruhigt: "Schlimm" sieht´s glaube ich nirgends aus, ein bisschen langweilig vielleicht.
derUlukai September 2nd, 2008, 02:24 AM naja, alles ganz nett bisher, aber nichts gegen die fette krake im frankfurter umland - eschborn:
Rund fünf Kilometer von der Frankfurter City entfernt ist hier auf der grünen Wiese eine autarke Geschäftsstadt entstanden. In insgesamt vier Gewerbezonen bietet Eschborn über 30.000 Arbeitsplätze und hat doch selbst nur 20.000 Einwohner.
Mit 5629 Euro pro Kopf verfügt die Kleinstadt mit weitem Abstand über das höchste Steueraufkommen in Hessen - Frankfurt als nächstplatzierte Kommune ist mit 3030 Euro je Einwohner weit abgeschlagen.
Allein aus der Gewerbesteuer floss im vergangenen Jahr die stolze Summe von 140 Millionen Euro in den Stadtsäckel von Eschborn. Mit seinem niedrigen Steuerhebesatz von derzeit 280 Punkten hat sich die Gemeinde seit den 1960er Jahren zu einer Dienstleistungsmetropole gemausert.
quelle (http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php/rmn01.c.4989337.de)
:banana:
kato2k8 September 2nd, 2008, 02:23 PM naja, alles ganz nett bisher, aber nichts gegen die fette krake im frankfurter umland - eschborn:
Eschborn hat sich so über die letzten Jahre zum "Alternativstandort" zu Frankfurt entwickelt, wenn man ein bischen sparen will. Und zwar mittlerweile in richtig extremen Ausmaßen.
Ist schon für so ne Kleinstadt beeindruckend, was man da so sieht.
edit: Virtual Earth beruhigt: "Schlimm" sieht´s glaube ich nirgends aus, ein bisschen langweilig vielleicht.
Ja, das kommt hin. In den 5 südlichen Stadtteilen von Heidelberg wohnen halt so übern Daumen gepeilt 60.000 Leute, und ansonsten gibts da nur noch ein großes Gewerbegebiet (nach Leimen raus) und eben zwei Stadtteilzentren mit Geschäften (beides ehemals eigenständige Dörfer). Drei Hochhaussiedlungen und einen Riesenhaufen vom üblichen Wohnmix, EFHs, DHHs, kleine bis mittelgroße Mietshäuser.
In ähnlicher, deutlich kleinerer Form gibts das noch mal vom Neckar weg ganz im Norden, in Handschuhsheim-Nord. Wobei Bergheim-West (direkt nordwestlich vom HBf) auch nicht unbedingt die beste Gegend ist.
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Noch ein paar Zahlen aus Rheinland-Pfalz:
#1 - Ingelheim am Rhein : 159 Millionen Euro (24.000 EW; Boehringer)
#2 - Ludwigshafen : 152 Millionen Euro (167.000 EW; BASF)
#3 - Mainz : 133 Millionen Euro (197.000 EW; Landeshauptstadt)
#4 - Koblenz : 89 Millionen Euro (106.000 EW)
#5 - Worms : 34 Millionen Euro (82.528 EW)
Pro Einwohner:
#1 - Ingelheim am Rhein : 6411 Euro/EW
#2 - Wörth am Rhein : 1055 Euro/EW (17.960 EW)
#3 - Morbach : 1020 Euro/EW (11.020 EW)
#4 - Montabaur : 987 Euro/EW (12.800 EW)
#5 - Ludwigshafen : 961 Euro/EW
Am niedrigsten lag 2007 Mutterstadt mit 37 Euro/EW. Mutterstadt ist eine der vielen Trabantenstädte für Ludwigshafen, fast reine Wohngegend mit 12.000 Einwohnern.
Ich bin mir nicht ganz sicher, würde aber mal vermuten, daß Ingelheim pro Einwohner die höchsten Gewerbesteuer-Einnahmen deutschlandweit hat.
Quelle: Bund der Steuerzahler RLP.
sebastian c September 2nd, 2008, 03:40 PM Noch ganz nett in unserer Ecke:
Attendorn im Sauerland mit 27Mios, sind 1100€ pro Einwohner. Da hätte ich allerdings noch deutlich mehr erwartet, immerhin ist das die Stadt mit dem höchsten Durchschnittseinkommen in NRW.
(48000€ netto pro Person pro Jahr einschließlich staatlicher Zahlungen)
Da können ein paar andere Orte im Siegerland noch gut mithalten; Neunkirchen mit 1500€/Einwohner zb oder Burbach mit 1560€/EW.
Eschborn und Ingelheim sind natürlich nochmal ganz andere Kaliber. :nuts:
Aber Kleinstädte mit riesen-Gewerbegebieten sind sowieso unfair. ;)
So mittelgroße "normale" Städte würden mich mehr interessieren.
edit: Was hat Montabaur zu bieten? Die profitieren wohl vom ICE-Bahnhof und der A3?
kato2k8 September 2nd, 2008, 04:26 PM Montabaur hat United Internet - denen gehören unter anderem GMX, web.de und 1&1. Ach ja, und ne Munitionsfabrik gibts in dem Kaff auch noch (Metallwerk Elisenhütte).
Morbach, das ja auch noch in der "über-1000-Euro"-Klasse ist, hat als einzige nennenswerte Firma Papier-Mettler, einen größeren mittelständischen Hersteller von Verpackungsmaterial mit 400 Millionen Umsatz.
Wörth hat ein Benz-Werk - das größte LKW-Montagewerk Europas.
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In BaWü hätt ich noch Heilbronn. 98,8 Millionen Gewerbesteuer, bei 121.000 Einwohnern - also stolze 816 Euro pro Einwohner. Unter anderem ein Unilever-Werk, ein Zementwerk, ein paar Firmen die nach Finanzierungsbanken von Autofirmen (Fiat, Iveco) aussehen, und ein Kohlekraftwerk - also ein recht "durchschnittlicher" Mix für eine kleinere Großstadt.
Patrick September 3rd, 2008, 12:56 AM Liegt diese Papierfabrik denn auch wirklich IN Morbach? Weil Morbach ist eine in RLP unübliche Großgemeinde, die im Prinzip nur aus kleinen Käffern besteht, die zu einer Verwaltungseinheit zusammengefasst wurden. Wobei, der Anteil pro Enwohner wäre dann ja noch größer, wenn das Kaff, in welchem das Werk liegt, als eigenständige Gemeinde zählen würde.
Und in Montabaur wäre ohne United Internet wohl auch nicht so viel los. Dessen Gründer wird immer mal wieder als Großsponsor für die TuS Koblenz ins Gespräch gebracht. War bisher aber immer nur heiße Luft. Auch wenn es den ICE-Bahnhof gibt, der sich im Moment zu einem Gewerbestandort entwickelt, fällt mir dort gerade keine weitere ansässige nennenswerte Firma ein.
kato2k8 September 3rd, 2008, 02:01 AM Morbach ist - im Gegensatz zu vielen anderen "Ansammlungen von Dörfern" in Rheinland-Pfalz - rechtlich keine Verbandsgemeinde, sondern eine einzige Gemeinde mit einem guten dutzend Ortsteilen. Bei einer Verbandsgemeinde wärs was anderes, die wird über Umlagen aus den ihr angehörigen sogenannten Ortsgemeinden finanziert.
Und ja, das Hauptwerk und die Verwaltung liegen im Ortsteil Morbach, ein zweites Werk im Ortsteil Gutenthal.
sebastian c September 4th, 2008, 06:09 PM Hab mal noch ein wenig nachgeschaut was die hiesigen "Dörfer mit guten Zahlen" so an größeren Firmen zu bieten haben.
In Neunkirchen ist es wohl nur SSI Schäfer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4fer_Gruppe
In Burbach ist es wohl eine recht große Zahl an verschiedensten Mittelständlern die ein ganz gutes Sümmchen zusammenbringen. Was man von denen vielleicht kennt ist Dynamit Nobel Defence. Jaja, die Raketen dieser Welt kommen auch aus dem friedlichen Siegerland...ich glaub es gibt in Burbach noch 1-2 ähnliche Firmen.
Rittal (http://www.rittal.de/) ist noch ziemlich groß..ein bisschen Logistik (zb Hermes Logistik) noch mit dabei, ein bisschen High-Tech (zb http://www.ipgphotonics.com/), dann passt das.
In Attendorn haben sich unter anderem einige Automobilzulieferer versammelt, zb Kirchhoff Automotive. (http://www.kirchhoff-gruppe.de/)
Viega (http://www.viega.de/) kennt man vielleicht noch, obwohl bestimmt keiner weiß was die eigentlich machen. ;)
Siegen hat eine große Anzahl an verschiedenen Mittelständlern zu bieten...zb Mannesmann Fuchsrohr (http://www.smlp.eu), die deutschen Edellstahlwerke (http://www.dew-stahl.com/), ThyssenKrupp, Vetter Krane (http://www.vetter-krane.de), Dometic (www.dometic.com) Maschinenfabrik Herkules (http://www.herkules-group.com/), Gontermann-Peipers (http://www.gontermann-peipers.de/) und auch sonst viel Metall-Zeugs. Ein bisschen Dienstleistungs-Zeugs natürlich auch. Problem im Moment: Gewerbeflächen fehlen.
sebastian c November 22nd, 2008, 12:52 AM Neue Zahlen aus Siegen:
85 Mios in 2008. Geplant hatte man mit 69, auch fürs nächste Jahr ist man mit eingeplanten 70 Millionen wieder etwas vorsichtiger.
Die (kurzfristigen) Schulden konnten dieses Jahr um 12 Millionen gesenkt werden.
http://www.siegener-zeitung.de/nachrichten/aktuell/region/siegen/1/article/95/siegen-ist-1-mrd-euro-wert.html
Max BGF December 13th, 2008, 05:47 PM Blutrote Updates bitte!
kato2k8 February 2nd, 2009, 01:01 PM Walldorf (Baden):
2007 - 111 Millionen
2008 - 100 Millionen
2009 - 88 Millionen
(erwartet, inkl. 70 Millionen von SAP)
Rücklagen liegen noch bei 170 Millionen. Um die nicht anzutasten, ist die Haushaltssperre für Teilbereiche ist bereits verhängt, eventuell soll der Hebesatz angehoben werden (SAP ist natürlich nicht begeistert).
Skyline_FFM February 4th, 2009, 05:10 PM Bielefeld (leider nur 2007) 178 Mio., waren damals 33 Mio. mehr als erwartet...
kato2k8 April 1st, 2009, 01:17 PM Zahlen für 2008, Quelle wieder IHK Rhein-Neckar:
Mannheim: 240 M€ (+16,0) -> 777,51 €/Ew (+49,7)
Heidelberg: 58 M€ (+2,0) -> 401,29 €/Ew (+12,46)
Kreisfreie Städte BW:
Alle Städte über 100.000 Ew außer Reutlingen, plus Baden-Baden (54.800)
höchste/Ew - Stuttgart 993,74 €/Ew (absolut: 556 Millionen €)
niedrigste/Ew - Heidelberg 401,29 €/Ew
Durchschnitt: 649,06 €/Ew
In Rhein-Neckar liegt MA über Durchschnitt.
Große Kreisstädte BW:
91 Städte über 20.000 Ew, außer Waghäusel und Eislingen/N (beide noch nicht erhoben), plus Giengen a.d.Br. (19.800)
höchste/Ew - Neckarsulm 2385,50 €/Ew (absolut: 65 Millionen €) (war 2007: Biberach)
niedrigste/Ew - Bad Rappenau 125,04 €/Ew (absolut: 2,6 Millionen €)
Durchschnitt: 517,48 €/Ew
In Rhein-Neckar liegt nur Wiesloch (559,18 €/Ew) über Durchschnitt. Walldorf (Baden) mit SAP ist keine Große Kreisstadt.
Die Platzierungen bei den Gesamtsteuereinnahmen sind übrigens identisch.
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