rheintram
September 4th, 2008, 07:16 PM
Ein Thread für neue bzw. umzubauende Bahnhöfe im Rest von Österreich. Wien hat eh schon einen eigenen Thread:
St. Pölten
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/DonauachseWestbahn/Umbau_Hauptbahnhof_St._Poelten/__Teaser/Visualisierung_Hbf_St.Poelten/Visualisierung_Hbf_St.Poelten__524.jpg
Als Bahnhof auf der West-Ost-Achse kommt dem Hauptbahnhof St. Pölten eine entscheidende Bedeutung zu. Nachdem er bereits heute an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt ist, ist eine Modernisierung zwingend notwendig. Der Umbau des Bahnhofs schafft erhebliche Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr. Gleichzeitig realisiert er ein gesamtheitliches, modernes Infrastrukturkonzept für den neuen Bahnhof der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Die Arbeiten werden unter Aufrechterhaltung des regulären Bahnbetriebes erfolgen.
Meilensteine
Planungsauftrag
Februar 2004
Bauauftrag
Februar 2004
Baubeginn der Vorarbeiten Jänner 2006
Beginn der Hauptarbeiten
April 2007
Geplante Fertigstellung 2011
Daten & Fakten
Streckenlänge: 3,9 km
Kunstbauten
2 Personentunnel, 2 Eisenbahnbrücken, 1 Straßenbrücke, 1 Straßenunterführung, Unterflurtrasse (Tunnel) Eisbergbogen, ÖBB Dienstgebäude
Ziel und Zweck
Der geplante Umbau verbindet einen Qualitätssprung für den Personen- und Güterverkehr mit deutlich verbessertem Lärmschutz durch Lärmschutzwände bzw. -wälle und Lärmschutzfenster.
Bestehende Gleisanlagen werden erneuert und auf acht Durchfahrtsgleise erweitert. Die Westbahntrasse führt vom Osten her 4-gleisig, vom Westen 3-gleisig und auf der Strecke Herzogenburg - St. Pölten 2-gleisig in den Bahnhof. Die Unterführung Kremser Straße wird weiter westlich neu gebaut. An ihrer Stelle entsteht mit einer Personenunterführung der Haupteingang und mit ihm der direkte schienenfreie Zugang zu den Bahnsteigen. Östlich davon wird ein zweiter Personendurchgang mit Stiegenaufgängen zu den Bahnsteigen errichtet. Ein zusätzlicher Inselbahnsteig sowie die Überdachung und Erhöhung sämtlicher Bahnsteige sorgen künftig für ein komfortableres und sichereres Ein- und Aussteigen. Die Eisenbahnbrücke über die Praterstraße wird adaptiert, der Eisbergbogen entsprechend den Hochleistungsvorgaben abgeflacht. Im Bereich der Eisbergsiedlung wird die Trasse über eine Länge von 460 Metern als Unterflurtrasse geführt. Die Brücken im Zuge der Eichendorffstraße und jene über einen Wirtschaftsweg westlich der Eisbergsiedlung werden neu errichtet.
Die komplette Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes wird im Zuge des gegenständlichen Projektes von der ÖBB-Bahnhofsoffensive durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Stadt St. Pölten werden die beiden Vorplätze und der Busbahnhof neu gestaltet. Enge Zusammenarbeit aller Beteiligten und detailliert abgestimmte Abläufe sind die Grundvoraussetzung, dass die Arbeiten bei aufrechtem Bahnbetrieb durchgeführt werden können.
Stand: Juni 2008
http://www.bahnhof-stpoelten.at
Salzburg
siehe eigener Thread:
http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=691250
Rheintal
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Arlbergachse/Bregenz_-_Bludenz_Rheintalkonzept/Bilder/Bahnhof_Feldkirch_4/Bahnhof_Feldkirch_4_524.jpg
Bild Feldkirch^^
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Arlbergachse/Bregenz_-_Bludenz_Rheintalkonzept/Bilder/Bahnhof_Dornbirn_1_/Bahnhof_Dornbirn_1__524.jpg
Bild Dornbirn^^
Dornbirn, Dornbirn Schoren, Feldkirch, Bregenz Riedenburg fertiggestellt
Rest in Planung:
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Arlbergachse/Bregenz_-_Bludenz_Rheintalkonzept/Umbau_Bahnhof_Feldkirch/index.jsp
Neumarkt/Kallham
Mit dem Bahnhofsumbau Neumarkt/Kallham auf Hochleistungsstandard werden die Ausbaumaßnahmen zwischen Wels und Taufkirchen an der Pram abgeschlossen. Damit sind rund zwei Drittel des gesamten Ausbaukonzeptes in diesem Bereich umgesetzt. Die Beseitigung von Langsamfahrstellen, mehr Sicherheit durch schienenfreie Bahnzugänge und die Modernisierung des gesamten Bahnhofsgebäudes werden die Attraktivität für Bahnreisende entscheidend steigern. Mit der Errichtung von Park & Ride-Anlagen wird der Umstieg auf die Bahn besonders leicht gemacht.
Meilensteine
Planung 29. April 2002 bis Juli 2006
Baubeginn März 2008
Bauende Mai 2010
Ziel und Zweck
An der Bahnlinie Wels – Passau zweigt vom Bahnhof Neumarkt/Kallham die Strecke nach Braunau/Simbach ab. Am Bahnhof schließt darüber hinaus die Lokalbahn in Richtung Waizenkirchen/Eferding an, weshalb der Umbau dieses Verkehrsknotens zum Hochleistungsstreckenbahnhof unerlässlich ist.
Entsprechend den einschlägigen Standards werden Unterbau-, Gleis- und Oberleitungsanlagen neu gebaut sowie die Sicherungs-, Telekom- und Gleisentwässerungsanlagen erneuert. Die Errichtung von zwei Inselbahnsteigen sowie die Ausgestaltung des Hausbahnsteiges für die Lokalbahn als Zungenbahnsteig mit im Bahnhof endenden Gleisen in verbesserter Lage und das Ersetzen einer Eisenbahnkreuzung durch eine Straßenüberführung erhöhen Sicherheit und Komfort.
Die Modernisierung des Bahnhofs selbst bringt Bahnsteigdächer, Wartekojen, erhöhte Bahnsteigkanten und Aufzüge zu den Bahnsteigen. Mit barrierefreien Zugängen zu den Bahnsteigen können auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität komfortabel reisen. Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes umfasst auch die Errichtung einer Park & Ride-Anlage.
Neben den Verbesserungen in Betriebsqualität, Sicherheitsfragen und Reisekomfort setzt der Umbau zudem im Bereich Lärmschutz Maßstäbe. Im Rahmen der Bestandslärmsanierung werden aktive und passive Schallschutzmaßnahmen die Wohnqualität der Anrainer erheblich zu verbessern.
Stand: Juni 2008
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Pyhrn-Schoberachse/Bahnhof_Neumarkt_-_Kallham/index.jsp
St. Pölten
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/DonauachseWestbahn/Umbau_Hauptbahnhof_St._Poelten/__Teaser/Visualisierung_Hbf_St.Poelten/Visualisierung_Hbf_St.Poelten__524.jpg
Als Bahnhof auf der West-Ost-Achse kommt dem Hauptbahnhof St. Pölten eine entscheidende Bedeutung zu. Nachdem er bereits heute an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt ist, ist eine Modernisierung zwingend notwendig. Der Umbau des Bahnhofs schafft erhebliche Kapazitäten für den Personen- und Güterverkehr. Gleichzeitig realisiert er ein gesamtheitliches, modernes Infrastrukturkonzept für den neuen Bahnhof der niederösterreichischen Landeshauptstadt. Die Arbeiten werden unter Aufrechterhaltung des regulären Bahnbetriebes erfolgen.
Meilensteine
Planungsauftrag
Februar 2004
Bauauftrag
Februar 2004
Baubeginn der Vorarbeiten Jänner 2006
Beginn der Hauptarbeiten
April 2007
Geplante Fertigstellung 2011
Daten & Fakten
Streckenlänge: 3,9 km
Kunstbauten
2 Personentunnel, 2 Eisenbahnbrücken, 1 Straßenbrücke, 1 Straßenunterführung, Unterflurtrasse (Tunnel) Eisbergbogen, ÖBB Dienstgebäude
Ziel und Zweck
Der geplante Umbau verbindet einen Qualitätssprung für den Personen- und Güterverkehr mit deutlich verbessertem Lärmschutz durch Lärmschutzwände bzw. -wälle und Lärmschutzfenster.
Bestehende Gleisanlagen werden erneuert und auf acht Durchfahrtsgleise erweitert. Die Westbahntrasse führt vom Osten her 4-gleisig, vom Westen 3-gleisig und auf der Strecke Herzogenburg - St. Pölten 2-gleisig in den Bahnhof. Die Unterführung Kremser Straße wird weiter westlich neu gebaut. An ihrer Stelle entsteht mit einer Personenunterführung der Haupteingang und mit ihm der direkte schienenfreie Zugang zu den Bahnsteigen. Östlich davon wird ein zweiter Personendurchgang mit Stiegenaufgängen zu den Bahnsteigen errichtet. Ein zusätzlicher Inselbahnsteig sowie die Überdachung und Erhöhung sämtlicher Bahnsteige sorgen künftig für ein komfortableres und sichereres Ein- und Aussteigen. Die Eisenbahnbrücke über die Praterstraße wird adaptiert, der Eisbergbogen entsprechend den Hochleistungsvorgaben abgeflacht. Im Bereich der Eisbergsiedlung wird die Trasse über eine Länge von 460 Metern als Unterflurtrasse geführt. Die Brücken im Zuge der Eichendorffstraße und jene über einen Wirtschaftsweg westlich der Eisbergsiedlung werden neu errichtet.
Die komplette Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes wird im Zuge des gegenständlichen Projektes von der ÖBB-Bahnhofsoffensive durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Stadt St. Pölten werden die beiden Vorplätze und der Busbahnhof neu gestaltet. Enge Zusammenarbeit aller Beteiligten und detailliert abgestimmte Abläufe sind die Grundvoraussetzung, dass die Arbeiten bei aufrechtem Bahnbetrieb durchgeführt werden können.
Stand: Juni 2008
http://www.bahnhof-stpoelten.at
Salzburg
siehe eigener Thread:
http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=691250
Rheintal
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Arlbergachse/Bregenz_-_Bludenz_Rheintalkonzept/Bilder/Bahnhof_Feldkirch_4/Bahnhof_Feldkirch_4_524.jpg
Bild Feldkirch^^
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Arlbergachse/Bregenz_-_Bludenz_Rheintalkonzept/Bilder/Bahnhof_Dornbirn_1_/Bahnhof_Dornbirn_1__524.jpg
Bild Dornbirn^^
Dornbirn, Dornbirn Schoren, Feldkirch, Bregenz Riedenburg fertiggestellt
Rest in Planung:
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Arlbergachse/Bregenz_-_Bludenz_Rheintalkonzept/Umbau_Bahnhof_Feldkirch/index.jsp
Neumarkt/Kallham
Mit dem Bahnhofsumbau Neumarkt/Kallham auf Hochleistungsstandard werden die Ausbaumaßnahmen zwischen Wels und Taufkirchen an der Pram abgeschlossen. Damit sind rund zwei Drittel des gesamten Ausbaukonzeptes in diesem Bereich umgesetzt. Die Beseitigung von Langsamfahrstellen, mehr Sicherheit durch schienenfreie Bahnzugänge und die Modernisierung des gesamten Bahnhofsgebäudes werden die Attraktivität für Bahnreisende entscheidend steigern. Mit der Errichtung von Park & Ride-Anlagen wird der Umstieg auf die Bahn besonders leicht gemacht.
Meilensteine
Planung 29. April 2002 bis Juli 2006
Baubeginn März 2008
Bauende Mai 2010
Ziel und Zweck
An der Bahnlinie Wels – Passau zweigt vom Bahnhof Neumarkt/Kallham die Strecke nach Braunau/Simbach ab. Am Bahnhof schließt darüber hinaus die Lokalbahn in Richtung Waizenkirchen/Eferding an, weshalb der Umbau dieses Verkehrsknotens zum Hochleistungsstreckenbahnhof unerlässlich ist.
Entsprechend den einschlägigen Standards werden Unterbau-, Gleis- und Oberleitungsanlagen neu gebaut sowie die Sicherungs-, Telekom- und Gleisentwässerungsanlagen erneuert. Die Errichtung von zwei Inselbahnsteigen sowie die Ausgestaltung des Hausbahnsteiges für die Lokalbahn als Zungenbahnsteig mit im Bahnhof endenden Gleisen in verbesserter Lage und das Ersetzen einer Eisenbahnkreuzung durch eine Straßenüberführung erhöhen Sicherheit und Komfort.
Die Modernisierung des Bahnhofs selbst bringt Bahnsteigdächer, Wartekojen, erhöhte Bahnsteigkanten und Aufzüge zu den Bahnsteigen. Mit barrierefreien Zugängen zu den Bahnsteigen können auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität komfortabel reisen. Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes umfasst auch die Errichtung einer Park & Ride-Anlage.
Neben den Verbesserungen in Betriebsqualität, Sicherheitsfragen und Reisekomfort setzt der Umbau zudem im Bereich Lärmschutz Maßstäbe. Im Rahmen der Bestandslärmsanierung werden aktive und passive Schallschutzmaßnahmen die Wohnqualität der Anrainer erheblich zu verbessern.
Stand: Juni 2008
http://www.oebb.at/bau/de/Projekte_Planung_und_Bau/Pyhrn-Schoberachse/Bahnhof_Neumarkt_-_Kallham/index.jsp