Energy2003
October 27th, 2008, 06:19 PM
Neues Kurzentrum vor Fertigstellung
Der Rohbau für das neue Kurzentrum mit 180 Betten in Bad St. Leonhard ist fertiggestellt, am Montag findet die Gleichenfeier statt. 23 Mio. Euro werden investiert, Patienten sollen vom Schwefelwasser profitieren.
Fertigstellung im kommenden Sommer
Nach der Gleichenfeier mit Landespolitikern und Vertretern der Baufirma wird der Innenausbau fortgesetzt. Die Eröffnung des Gesundheitsressorts Bad St. Leonhard ist kommenden Sommer geplant, im Juni oder Juli könnten dann schon die ersten Kurgäste kommen.
"Bad St. Leonhard" bekommt ein "Bad"
Für die Gemeinde bedeutet das neue Gesundheitszentrum bis zu 100 neue Arbeitsplätze und Einnahmen aus der Kurtaxe.
Und das Wichtigste: Man wird dem Namen "Bad" nach jahrzehntelangem Ringen wieder gerecht. 35 Jahre lang hat die Gemeinde um ein neues Heilbad gerungen.
180 Betten im Kurhotel
Das neue Kurzentrum bietet neben dem Heilbad ein Hotel mit 120 Zimmern (180 Betten), je zur Hälfte für Kur- und Rehabilitationspatienten.
Schwerpunkt im Kurzentrum Bad St. Leonhard werden Patienten mit Rheuma-, Haut- und Gefäßkrankheiten sein, drei Wochen dauert der Kuraufenthalt im Schnitt. Welche Krankenversicherungen mit einsteigen, wird noch ausverhandelt.
Große Wellness-Zone
Neben dem Therapieangebot mit Schwefelwasser gibt es eine große Wellness-Zone mit Hallenbad, Freischwimmbecken, Saunalandschaft und Fitness- und Entspannungsräumen. Der Kurpark mit Musikpavillon und Brunnen runden das Angebot ab.
Altes Schwefelbad war zu desolat
Investor ist der Spezialist für Kuranstalten, Stephan Wagner. Er betreibt zehn Kuranstalten in Österreich. In Kärnten führt er neben dem Agathenhof in Micheldorf bei Friesach und dem Thermalbad Weißenbach in St. Margarethen im Lavanttal das Kurhotel Weißbriach und das Pflegeheim Mühldorf.
Die meisten der Betriebe hat Stefan Wagner übernommen und sowohl baulich als auch wirtschaftlich saniert. Das altehrwürdige Gebäude des Schwefelbades konnte allerdings nicht mehr genutzt werden, weil es einfach zu desolat war.
http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/200715/kurhotel1_big.jpg
dazu passend:
Die Obdacher Straße (B 78) im Gemeindegebiet von Bad St. Leonhard weist ein hohes Verkehrsaufkommen auf. Vor allem die LKW-Anzahl ist in letzter Zeit stark gestiegen, zum Teil wegen der Expansion der Holzindustrie in Bad St. Leonhard und der steirischen Gemeinde Obdach, zum anderen Teil wegen der Fertigstellung der Umfahrungen von Obdach und Zeltweg. Besonders nachteilig ist, dass in Bad St. Leonhard die B78 mitten über den Hauptplatz führt, und eine bauliche Engstelle zwischen dem Gasthof Geiger und der alten Stadtmauer aufweist. Deshalb wird auch in Bad St. Leonhard seit geraumer Zeit an eine Umfahrung gedacht.
Der vier Jahre lang dauernde Planungsprozess kam am 22. Juni 2006 zu einem Abschluss, als die Trasse im Gemeinderat der Stadt Bad St. Leonhard einstimmig beschlossen wurde. Eine von Josef Kantor geleitete Bürgerinitiative verzichtete bereits im Vorfeld auf die Forderung nach einer Einhausung im Bereich Untere Stadt, weil Verkehrsreferent Landesrat Gerhard Dörfler (BZÖ) versprach, die geplante Lärmschutzwand in diesem Bereich von vier auf fünfeinhalb Meter zu erhöhen und mit hochabsorbierenden Elementen zu versehen. Auch diese Maßnahme wurde im Gemeinderat beschlossen.
Die beschlossene Westumfahrung von Bad St. Leonhard wird nahe der Lavant verlaufen und beinhaltet zwei Unterflurtrassen mit 340 bzw. 475 Metern Länge. Bei der längeren Unterflurtrasse im Bereich der Badsiedlung müssen vier Häuser abgelöst werden. Die Gesamtkosten sollen 27 Millionen Euro betragen. Der Baubeginn soll bereits 2008 erfolgen.
Der Rohbau für das neue Kurzentrum mit 180 Betten in Bad St. Leonhard ist fertiggestellt, am Montag findet die Gleichenfeier statt. 23 Mio. Euro werden investiert, Patienten sollen vom Schwefelwasser profitieren.
Fertigstellung im kommenden Sommer
Nach der Gleichenfeier mit Landespolitikern und Vertretern der Baufirma wird der Innenausbau fortgesetzt. Die Eröffnung des Gesundheitsressorts Bad St. Leonhard ist kommenden Sommer geplant, im Juni oder Juli könnten dann schon die ersten Kurgäste kommen.
"Bad St. Leonhard" bekommt ein "Bad"
Für die Gemeinde bedeutet das neue Gesundheitszentrum bis zu 100 neue Arbeitsplätze und Einnahmen aus der Kurtaxe.
Und das Wichtigste: Man wird dem Namen "Bad" nach jahrzehntelangem Ringen wieder gerecht. 35 Jahre lang hat die Gemeinde um ein neues Heilbad gerungen.
180 Betten im Kurhotel
Das neue Kurzentrum bietet neben dem Heilbad ein Hotel mit 120 Zimmern (180 Betten), je zur Hälfte für Kur- und Rehabilitationspatienten.
Schwerpunkt im Kurzentrum Bad St. Leonhard werden Patienten mit Rheuma-, Haut- und Gefäßkrankheiten sein, drei Wochen dauert der Kuraufenthalt im Schnitt. Welche Krankenversicherungen mit einsteigen, wird noch ausverhandelt.
Große Wellness-Zone
Neben dem Therapieangebot mit Schwefelwasser gibt es eine große Wellness-Zone mit Hallenbad, Freischwimmbecken, Saunalandschaft und Fitness- und Entspannungsräumen. Der Kurpark mit Musikpavillon und Brunnen runden das Angebot ab.
Altes Schwefelbad war zu desolat
Investor ist der Spezialist für Kuranstalten, Stephan Wagner. Er betreibt zehn Kuranstalten in Österreich. In Kärnten führt er neben dem Agathenhof in Micheldorf bei Friesach und dem Thermalbad Weißenbach in St. Margarethen im Lavanttal das Kurhotel Weißbriach und das Pflegeheim Mühldorf.
Die meisten der Betriebe hat Stefan Wagner übernommen und sowohl baulich als auch wirtschaftlich saniert. Das altehrwürdige Gebäude des Schwefelbades konnte allerdings nicht mehr genutzt werden, weil es einfach zu desolat war.
http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/200715/kurhotel1_big.jpg
dazu passend:
Die Obdacher Straße (B 78) im Gemeindegebiet von Bad St. Leonhard weist ein hohes Verkehrsaufkommen auf. Vor allem die LKW-Anzahl ist in letzter Zeit stark gestiegen, zum Teil wegen der Expansion der Holzindustrie in Bad St. Leonhard und der steirischen Gemeinde Obdach, zum anderen Teil wegen der Fertigstellung der Umfahrungen von Obdach und Zeltweg. Besonders nachteilig ist, dass in Bad St. Leonhard die B78 mitten über den Hauptplatz führt, und eine bauliche Engstelle zwischen dem Gasthof Geiger und der alten Stadtmauer aufweist. Deshalb wird auch in Bad St. Leonhard seit geraumer Zeit an eine Umfahrung gedacht.
Der vier Jahre lang dauernde Planungsprozess kam am 22. Juni 2006 zu einem Abschluss, als die Trasse im Gemeinderat der Stadt Bad St. Leonhard einstimmig beschlossen wurde. Eine von Josef Kantor geleitete Bürgerinitiative verzichtete bereits im Vorfeld auf die Forderung nach einer Einhausung im Bereich Untere Stadt, weil Verkehrsreferent Landesrat Gerhard Dörfler (BZÖ) versprach, die geplante Lärmschutzwand in diesem Bereich von vier auf fünfeinhalb Meter zu erhöhen und mit hochabsorbierenden Elementen zu versehen. Auch diese Maßnahme wurde im Gemeinderat beschlossen.
Die beschlossene Westumfahrung von Bad St. Leonhard wird nahe der Lavant verlaufen und beinhaltet zwei Unterflurtrassen mit 340 bzw. 475 Metern Länge. Bei der längeren Unterflurtrasse im Bereich der Badsiedlung müssen vier Häuser abgelöst werden. Die Gesamtkosten sollen 27 Millionen Euro betragen. Der Baubeginn soll bereits 2008 erfolgen.