De Snor
April 12th, 2009, 08:44 PM
Das Riehener Gemeindeparlament hat am Donnerstagabend zwei große Projekte auf den Weg gebracht: Die Überbauung des Stettenfeldes zwischen Riehen und Lörrach und eine Tiefgarage mit rund 100 Plätzen unter der Wettsteinanlage im Dorfzentrum.
Der Einwohnerrat folgte einem Antrag des Gemeinderates und beschloss, für einen Planungswettbewerb für ein neues Quartier zwischen Lörrach und Stetten umgerechnet rund 230 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Auf 19 Hektar soll auf dem Stettenfeld nach dem Modell "2000-Watt-Gesellschaft" ein energietechnischer Modellstadtteil entstehen. Das Gebiet dient vorwiegend dem Wohnen. Ein Viertel bis ein Drittel der Fläche soll aber für Grün- und Freiräume sowie Freizeit reserviert werden, machte der Einwohnerrat zur Vorgabe für den Wettbewerb. An dem will sich auch die Stadt Lörrach, auf dessen Gemarkung ein kleiner Teil des Quartiers neben dem Wohngebiet Stetten-Süd befindet, mit 80 000 Euro beteiligen. Ihr Interesse ist hauptsächlich ein neuer S-Bahn-Halt bei der Grenze. Als Teil des Interregprojektes "Nachhaltige Siedlungsentwicklung im Trinationalen Eurodistrict Basel" kommen weitere Fördermittel von der Europäischen Union.
Das Vorhaben stößt allerdings auch auf Widerstand. SVP und Grüne haben bereits angekündigt, das Referendum zu ergreifen. Um den Beschluss zur Volksabstimmung zu bringen, müssen sie bis Ende April mindestens 500 Unterschriften einreichen. Das gilt auch für die Tiefgarage mit rund 100 Plätzen unter der Wettsteinanlage im Riehener Dorfkern. Das Gemeindeparlament hat am Donnerstag den Baurechtsvertrag mit dem Investor zwar genehmigt. Doch auch hier drohen SVP und Grüne mit dem Referendum. Dem Projekt kommt aber eine Schlüsselrolle zu beim Entwicklungsrichtplan für das Dorfzentrum. Sobald das unterirdische Parkhaus steht, sieht der vor, etliche oberirdische Parkplätze aufzuheben, Plätze umzugestalten und den Dorfkern weitgehend zur Fußgängerzone zu machen.
Ebenfalls diese Woche beschlossen wurde im Einwohnerrat die Sanierung des "Landgasthofs". Das Gremium bewilligte knapp 160 000 Euro, um ein entsprechendes Projekt in Auftrag zu geben. Die Vorgabe: Das Restaurant im Dorfzentrum soll auch nach der Renovierung, die rund vier Millionen Euro kosten dürfte, ein e Gaststätte für alle Bevölkerungsschichten bleiben. Die Sanierung bezieht sich nicht auf den Saal, für den die Verwaltung im Entwicklungsrichtplan einen Neubau mit flexibel nutzbaren Räumen vorschlägt.
Der Einwohnerrat folgte einem Antrag des Gemeinderates und beschloss, für einen Planungswettbewerb für ein neues Quartier zwischen Lörrach und Stetten umgerechnet rund 230 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Auf 19 Hektar soll auf dem Stettenfeld nach dem Modell "2000-Watt-Gesellschaft" ein energietechnischer Modellstadtteil entstehen. Das Gebiet dient vorwiegend dem Wohnen. Ein Viertel bis ein Drittel der Fläche soll aber für Grün- und Freiräume sowie Freizeit reserviert werden, machte der Einwohnerrat zur Vorgabe für den Wettbewerb. An dem will sich auch die Stadt Lörrach, auf dessen Gemarkung ein kleiner Teil des Quartiers neben dem Wohngebiet Stetten-Süd befindet, mit 80 000 Euro beteiligen. Ihr Interesse ist hauptsächlich ein neuer S-Bahn-Halt bei der Grenze. Als Teil des Interregprojektes "Nachhaltige Siedlungsentwicklung im Trinationalen Eurodistrict Basel" kommen weitere Fördermittel von der Europäischen Union.
Das Vorhaben stößt allerdings auch auf Widerstand. SVP und Grüne haben bereits angekündigt, das Referendum zu ergreifen. Um den Beschluss zur Volksabstimmung zu bringen, müssen sie bis Ende April mindestens 500 Unterschriften einreichen. Das gilt auch für die Tiefgarage mit rund 100 Plätzen unter der Wettsteinanlage im Riehener Dorfkern. Das Gemeindeparlament hat am Donnerstag den Baurechtsvertrag mit dem Investor zwar genehmigt. Doch auch hier drohen SVP und Grüne mit dem Referendum. Dem Projekt kommt aber eine Schlüsselrolle zu beim Entwicklungsrichtplan für das Dorfzentrum. Sobald das unterirdische Parkhaus steht, sieht der vor, etliche oberirdische Parkplätze aufzuheben, Plätze umzugestalten und den Dorfkern weitgehend zur Fußgängerzone zu machen.
Ebenfalls diese Woche beschlossen wurde im Einwohnerrat die Sanierung des "Landgasthofs". Das Gremium bewilligte knapp 160 000 Euro, um ein entsprechendes Projekt in Auftrag zu geben. Die Vorgabe: Das Restaurant im Dorfzentrum soll auch nach der Renovierung, die rund vier Millionen Euro kosten dürfte, ein e Gaststätte für alle Bevölkerungsschichten bleiben. Die Sanierung bezieht sich nicht auf den Saal, für den die Verwaltung im Entwicklungsrichtplan einen Neubau mit flexibel nutzbaren Räumen vorschlägt.