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Kampflamm
April 28th, 2010, 11:50 PM
Dein Deutsch ist besser als das Englisch unseres Außenministers. :okay:

Ni3lS
April 29th, 2010, 01:44 AM
Haha wirklich? Mein Highschool kriegt schon geld von der Deutsche Regierung. Etwas mit 'Pasch' program? Ein Deutsche minister ist schon hier gekommen, das war zwei wochen zurück.

lewandovski
April 29th, 2010, 11:07 AM
Ich überlege, wann man fließend Deutsch sprechen kann, nach zwei Jahre, drei Jahre? Ich lerne Deutsch intensiv seit September und kann mich nicht spontanisch und dazu fießend äußern. Mit dem Schreiben ist mir viel besser, obwohl ich auch viele Fehler mache.

Bauer-Ewald
April 29th, 2010, 11:38 AM
Es gibt sehr viele Polen die fließend Deutsch sprechen können. Wenn du ein Kaschube bist, geht es wahrscheinlich noch schneller ;)

Ich denke, dass keine Sprache richtig einfach ist. Jede Sprache ist schwierig. Nehmen wir zB die heutige Überschrift der englischen Tageszeitung The SUN:
''UK 'is up the Greek without a paddle!" (http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/)

Hierbei handelt es sich um ein Wortspiel, dass sich auf die Redewendung: "be up the creek without a paddle" = in einer hoffnunglosen Situation sein, bezieht.

xlchris
April 29th, 2010, 12:24 PM
Guten tag ihr allen. Ich habbe diesen thread gar nicht gesehen weil ich for ein jahr das Deutschen forum rondsehen. Mein Deutscher grammatik war nicht super, wie du sieht.

lewandovski
April 29th, 2010, 01:20 PM
Es gibt sehr viele Polen die fließend Deutsch sprechen können. Wenn du ein Kaschube bist, geht es wahrscheinlich noch schneller ;)

:) Nein, ich bin in Schlesien geboren. Also die alten Angehörigen sprachen auch schlesiches Deutsch (manchmal besser als Polnisch) nur sie sind schon alters gestorben :)

Xiongmao
April 29th, 2010, 05:13 PM
Mein Highschool kriegt schon geld von der Deutsche Regierung. Etwas mit 'Pasch' program?

Das altbekannte Pascha (http://en.wikipedia.org/wiki/Pascha_%28brothel%29)-Programm, ja.

thun
April 30th, 2010, 02:21 PM
Polen scheinen generell sehr sprachbegabt zu sein. Ein spanischer Philologieprof. hat in meiner Austauschuni die These aufgestellt, dass das polnische sehr viele in anderen europäischen vertretene Phoneme vereint und die Polen folglich kaum Probleme mit den Akzenten haben.

Patrick
April 30th, 2010, 04:32 PM
(Bereits der halbe SSC-Staff spricht seit meinem Einzug deutsch, langsam sollten wir uns vorsehen :shifty:)

welches ist das erste wort, dass du denen beibringst?

"geil", oder "ja", ja? :D

Was Polen betrifft: Wer solche Geschichten wie W Szczebrzeszynie usw. als Muttersprache hat, für den kann ja auch nichts anderes aussprachemäßig mehr schwerer sein ;)

muahaha
May 2nd, 2010, 12:33 AM
Wie spricht man das Wort denn aus? O_o
Kann das jemand in eine verdeutschte Umschrift verpacken. Da rotiert mir ja die Zunge schon beim Zuschauen.

Kampflamm
May 2nd, 2010, 11:29 AM
Shhhbrshhini. :dunno:

alexbn
May 3rd, 2010, 03:28 PM
Hallo aus Spanien!! :hi: Seit 7 Jahren lerne ich Deutsch. Die Leute sagen mir, dass ich eine sehr gute Aussprache erreicht habe, aber ich sehe, dass mein Wortschatz nicht so gut ist. Vielleicht kann ich es durch SSC verbessern. Let's see. :)

Grüße aus Barcelona!!

alexbn
May 3rd, 2010, 03:30 PM
Wer solche Geschichten wie W Szczebrzeszynie usw. als Muttersprache hat, für den kann ja auch nichts anderes aussprachemäßig mehr schwerer seinIch glaube, man spricht das aus als ,,We schetscheberseschinie" oder so.

erbse
May 3rd, 2010, 05:25 PM
Hallo Alex :) Willkommen im deutschen Forum.


Klasse, dass du so intensiv die Sprache lernst. Hat das einen Hintergrund?
Willst du nach Neubrandenburg ziehen? :)

alexbn
May 3rd, 2010, 06:19 PM
^^Als ich mit dem Englisch Lernen aufgehört habe, habe ich mich entschieden eine neue Sprache auszuwählen. Und die Wahl war das Deutsche.

"Nach Neubrandenburg ziehen" bedeutet "move to Neubrandenburg"? Mein Wortschatz ist nicht so gut... :cry: Was gibt es in Neubrandenburg? Ich bin nie in Deutschland gewesen.

Bauer-Ewald
May 3rd, 2010, 08:03 PM
Herzlich Willkommen in der tollsten Skybar der WELT :) :hi:
Unser Moderator Erbse kommt aus Neubrandenburg

Viel Spass wünsche ich Dir
(Bitte nicht alles so ernst nehmen, wir machen sehr viele Witze hier ;))

Ni3lS
May 3rd, 2010, 09:57 PM
Es dauert so lang! Ein video online uploaden zu youtube. Ich habe das (die?) video nicht auf mein computer so ich kann das selbst nicht machen. Ich muss schon auf einen freund warten, er hat das das Videoproject auf ihnen(?) computer.

alexbn
May 3rd, 2010, 11:06 PM
^^Das Video, der Computer.

Das Genus, wie interessant. :) Und die Deklination liebe ich vor allem. :D

Bauer-Ewald
May 3rd, 2010, 11:36 PM
@Niels ist niederländisch oder englisch deine Muttersprache?
In Hamburg haben wir viele holländische Fussballer gehabt. Spieler wie Mathijsen oder Van der Vaart konnten sehr schnell deutsch reden. Holländer machen immer gerne den Fehler immer "die" zu verwenden. Huub Stevens sprach nicht so gut. Martin Jol und Ruud van Nistelroy sprachen beide sofort sehr gutes Deutsch.
Was Holländer gerne falsch machen:
Die Fans, die Trainer, die Stadion, die Mannschaft
Manchmal ist die nicht richtig. Es heißt zB. der Trainer (1) aber die Trainer (2 oder mehr), das Stadion
Die Fans, die Spieler und die Mannschaft sind aber richtig ;)

Stamensau
May 3rd, 2010, 11:57 PM
Ich muss schon auf einen freund warten, er hat das das Videoproject auf ihnen(?) computer.

auf seinem Computer

Ni3lS
May 4th, 2010, 01:53 AM
@Niels ist niederländisch oder englisch deine Muttersprache?
In Hamburg haben wir viele holländische Fussballer gehabt. Spieler wie Mathijsen oder Van der Vaart konnten sehr schnell deutsch reden. Holländer machen immer gerne den Fehler immer "die" zu verwenden. Huub Stevens sprach nicht so gut. Martin Jol und Ruud van Nistelroy sprachen beide sofort sehr gutes Deutsch.
Was Holländer gerne falsch machen:
Die Fans, die Trainer, die Stadion, die Mannschaft
Manchmal ist die nicht richtig. Es heißt zB. der Trainer (1) aber die Trainer (2 oder mehr), das Stadion
Die Fans, die Spieler und die Mannschaft sind aber richtig ;)

Mein Muttersprache ist Niederländisch. Aber mein Englisch ist auch sehr gut.

auf seinem Computer

Aber natürlich :nuts:

xlchris
May 4th, 2010, 12:12 PM
^^Das Video, der Computer.

Sie wissen schon gut der Deutschen grammatik. Ich habe immer problemen mit der Deutschen grammatik. Ich probiere so viel wie moglich mit meinem Deutschen familien zu reden aber das war nicht jeden tag moglich. Glücklich war mein Deutscher sprache viel besser, studenten sagen dass ich wie ein Deutscher spräche. (spreche?)

alexbn
May 4th, 2010, 05:35 PM
^^Vielen Dank.

Man sagt "ich spreche" aus dem Verb sprechen. Aber das Nomen ist "die Sprache".

Das Problem mit dem Genus für die Spanischen Leute ist, dass wir nur zwei Genera haben (kein Neutrum) und sie entsprechen die Deutschen nicht. Zum Beispiel sind die Sonne und der Mond auf Spanisch der Sonne und die Mond (el sol y la luna).

Konkret in Katalonien, woher ich bin, haben wir eine andere Sprache, das Katalanische, und die Genera sind dieselbe als im Spanischen, außer konkreten Ausnahmen. Also sind wir nicht daran gewöhnt, drei Genera zu haben. :D

erbse
May 5th, 2010, 11:47 AM
Man sagt "ich spreche" aus dem Verb sprechen. Aber das Nomen ist "die Sprache".
Ja, allerdings ist auch die Verwendung von "spräche" möglich. Das ist dann Konjunktiv II und betont eine gewisse Unwahrscheinlichkeit. Wenn ich also "spräche" statt "spreche" verwende, dann kann das zum Ausdruck bringen, dass jemand anderes dies gesagt hat und man selbst sich dessen nicht sicher ist - oder es noch nicht auf Richtigkeit überprüft hat.

Diese Variante von xlchris ist also auch korrekt (mit korrigierter Grammatik):
Glücklicherweise war meine deutscher Sprache (besser: "mein Deutsch") viel besser - Studenten sagten, dass ich wie ein Deutscher spräche. (spreche? -> auch möglich)

Kampflamm
May 5th, 2010, 11:49 AM
Ich tue wie ein Deutscher sprechen tun.

earthJoker
May 5th, 2010, 07:11 PM
(spreche? -> auch möglich)
Stimmt: "in den Fallgruppen, in welchen der Konjunktiv I die richtige Konjunktivform ist, dieser mit dem Präsens Indikativ überein, so kann der Konjunktiv I durch den Konjunktiv II ersetzt werden, um einer Verwechslung mit dem Indikativ Präsens vorzubeugen."

Richtig. Im Standard-deutschen wird ja der Konjunktiv nicht mehr so gepflegt, die "würde"-Form wird immer häufiger benutzt. Auch hier scheinen wir Schweizer wieder einmal hinterher zu hinken. Allerdings nur, wenn wir Schweizerdeutsch sprechen.

Ni3lS
May 5th, 2010, 10:15 PM
Und ich bin wieder in Deutsche Klasse. Ich bin der Lehrer's assistent ja, aber heute ist hier nichts zu tun. Geh ich immer auf SSC :D

goschio
May 6th, 2010, 04:44 AM
Ja, das ist gut.

xlchris
May 6th, 2010, 10:49 AM
Und besser dass er das deutsche Skybar besucht ;)

xlchris
May 6th, 2010, 10:53 AM
Und jetzt soll ich ein E-Mail schreiben und senden zu meiner Deutschen familien...

Stamensau
May 6th, 2010, 04:30 PM
Liebe deutsche Familie, ja
Wie geht es euch? Mir geht es wurstig. Aber es regnet schon seit zwei Tagen und das Wetter wird einfach nicht wurstiger, ja.
Ich hoffe euch geht es allen gut.

Euer Chris, ja

Bauer-Ewald
May 6th, 2010, 06:20 PM
^^
Samenstau auf St.Pauli?

earthJoker
May 6th, 2010, 07:14 PM
Stamensau, nicht schlecht, aber Putzfimmel ist immer noch mein Favorit.

Ni3lS
May 6th, 2010, 10:07 PM
:lol:

Und wieder habe ich hier nichts zu tun... Sehr interessant ja!

Stamensau
May 7th, 2010, 01:34 AM
Was willst du denn zu tun bekommen, ja?
Vielleicht können wir dir helfen.

Donsace
May 7th, 2010, 09:38 AM
Hallo aus Spanien!! :hi: Seit 7 Jahren lerne ich Deutsch. Die Leute sagen mir, dass ich eine sehr gute Aussprache erreicht habe, aber ich sehe, dass mein Wortschatz nicht so gut ist. Vielleicht kann ich es durch SSC verbessern. Let's see. :)

Grüße aus Barcelona!!


Mein Gott, wie kanst du die "SZ" in einer spanischen Tastatur schreiben? ich benutze manchmal eine groBgeschriebene "b" oder einfach "ss". Nur wenn ich Zeit un Lust habe, suche ich eine griechische Beta unter den speziellen Zeichen. Es ist schwer sich an die Ascii-coden zu erinnern und es geschiet dasselbe mit die "ñ" wenn ich im Aussland bin :lol:

Stamensau
May 7th, 2010, 10:51 AM
Also ich hab mir einfach immer ALT+164 gemerkt für das ñ. Schon vor Jahren und seitdem nie vergessen komischerweise :lol:
Für das ß ist es ALT+225.

Übrigens ist "ss" schreiben schon richtig, wenn du grad kein ß schreiben kannst. Ein großes B mag ja so ähnlich aussehen, wirkt aber sehr eigenartig. Ausserdem ist das "ss" auch anerkannt und wird immer als Ersatz benutzt. In der Schweiz gibt es beispielsweise auch nur ss und kein ß mehr

xlchris
May 7th, 2010, 12:23 PM
DkKqihEUmH4&

Stamensau
May 7th, 2010, 12:44 PM
:D

_Rf_c82seHM
http://www.youtube.com/watch?v=_Rf_c82seHM&feature=related

alexbn
May 7th, 2010, 08:03 PM
Mein Gott, wie kanst du die "SZ" in einer spanischen Tastatur schreiben?Mapa de caracteres. :D Das Einfachste, aber nicht das Schnellste. XD

alexbn
May 7th, 2010, 08:40 PM
Übrigens ist "ss" schreiben schon richtig, wenn du grad kein ß schreiben kannst. Ein großes B mag ja so ähnlich aussehen, wirkt aber sehr eigenartig. Ausserdem ist das "ss" auch anerkannt und wird immer als Ersatz benutzt. In der Schweiz gibt es beispielsweise auch nur ss und kein C mehrAber das ss ist nicht dasselbe wie das ß. Wenn man ein ss schreibt, bedeutet das, dass die Vokal, die vorher kommt, geöffnet ist und umgekehrt, das ß macht die Vokal geschlossen. Also vermute ich, in der Schweiz werden diese Vokale anders ausgesprochen.

VelesHomais
May 8th, 2010, 03:29 AM
DkKqihEUmH4&

Geez...

Ni3lS
May 12th, 2010, 10:22 PM
Jetzt anschauen wir Haus Am See in die Klasse lol..

alexbn
May 12th, 2010, 11:34 PM
Meine Lehrerin hat mir gebeten, an der Auslosung eines Stipendiums vom Goethe-Institut teilzunehmen. Es scheint, dass jeder Lehrer kann dem Institut in München eine Person empfehlen und sie hat mich ausgewählt. Das ist mir eine sehr große Überraschung gewesen. Mit diesem Stupendium könnte ich kostenlos nach Deutschland reisen, was würde mein erstes Mal in Deutschland bedeuten.

Bauer-Ewald
May 13th, 2010, 11:22 AM
Super, wenn wir dir irgendwie helfen können, sag bescheid :okay:

Ni3lS
May 14th, 2010, 05:26 AM
Gestern war mein geburtstag! Jetzt bin ich schon 18! Ein erwachsene!

Energy2003
May 14th, 2010, 08:39 AM
eine Erwachsene -> female
ein Erwachsener -> male

:) das ist halt einfacher bei euch, da heisst es einfach: an adult

Stamensau
May 14th, 2010, 10:15 AM
Herzlichen Glückwunsch nachträglich

Ni3lS
May 14th, 2010, 02:54 PM
eine Erwachsene -> female
ein Erwachsener -> male

:) das ist halt einfacher bei euch, da heisst es einfach: an adult

:lol:

Danke!

thun
May 15th, 2010, 12:00 PM
Also ich hab mir einfach immer ALT+164 gemerkt für das ñ. Schon vor Jahren und seitdem nie vergessen komischerweise :lol:
Für das ß ist es ALT+225.

Übrigens ist "ss" schreiben schon richtig, wenn du grad kein ß schreiben kannst. Ein großes B mag ja so ähnlich aussehen, wirkt aber sehr eigenartig. Ausserdem ist das "ss" auch anerkannt und wird immer als Ersatz benutzt. In der Schweiz gibt es beispielsweise auch nur ss und kein ß mehr

"ñ" ist zumindest in MS Office auch "Ctrl"+"Alt"+"+"+"n", das finde ich einfacher als irgendeine Ziffernfolge. Müsste es eigentlich auch irgendwie fürs ß geben.
"SS" ist kein Problem das ist völlig normal (und wie gesagt in der Schweiz sogar Standard). Bei Großschrift wird ß immer verpflichtend durch "ss" ersetzt. Wissen aber auch nicht alle Muttersprachler.


Ansonsten: Zefix, was ist denn hier los, auf einmal so ein Andrang!

earthJoker
May 15th, 2010, 06:40 PM
Ich hab das ß nicht mal auf der Tastatur (Habe jetzt einfach ctrl+c,ctrl+v) benutzt. Dafür haben wir so Sachen wie éàèç und das ñ kann ich einfach machen in dem ich zuerst die ~ Taste und dann die n Taste drücke (um ein ~ alleine zu schreiben mache ich ~ und danach die Leertaste).

Kampflamm
May 15th, 2010, 07:24 PM
Ärger im Paradies?

Nicht der Weg ist das Problem, sondern der Wille
Die Lage der mehrsprachigen Schweiz weckt Besorgnis

Wer in der Romandie lebt, hat zurzeit grosse Mühe, dem Schweizerdeutschen aus dem Weg zu gehen. Seit Wochen diskutieren Romands darüber, ob die Deutschschweizer Dialekte einen Gewinn oder vielmehr eine Gefahr für die mehrsprachige Schweiz darstellten. Die einen fordern die Deutschschweizer im Befehlston auf, nun endlich hochdeutsch zu sprechen; andere finden, die Romands sollten in der Schule Schweizerdeutsch statt Hochdeutsch lernen. Schöner noch: Welsche Leserbriefschreiber debattieren darüber, ob Schweizerdeutsch und Hochdeutsch zwei verschiedene Sprachen seien oder doch nicht. Man sagt, die Italiener seien ein Volk von Fussballtrainern; die Romands aber sind offenbar zu einem Volk von Linguisten geworden.

Pünktlich auf den diesjährigen Genfer Buchsalon publiziert nun auch der bekannte Journalist José Ribeaud unter dem drastischen Titel «La Suisse plurilingue se déglingue» (etwa: Die mehrsprachige Schweiz geht kaputt; Editions Delibreo, Neuenburg) eine Streitschrift. Der jurassische Publizist, der einen guten Teil seines beruflichen Lebens in der deutschen Schweiz verbracht hat, wirft den «compatriotes alémaniques» vor, sich immer mehr mit Schweizerdeutsch und schlechtem Anglo-Amerikanisch zu begnügen.
Sprachenfrage wird aktuell

Die welsche Schweizerdeutsch-Debatte hat etwas Gutes: Sie rückt die Sprachenpolitik, die in der Schweiz ein Mauerblümchendasein fristet, in den Mittelpunkt des Interesses. Ohnehin wird sie im Verlauf dieses Jahrs noch zu reden geben. Denn die Umsetzung des eidgenössischen Sprachengesetzes steht an. Und im Herbst organisiert die Schweiz in Montreux den Frankofonie-Gipfel – eine Grossveranstaltung, die nicht nur als Geschenk an die lateinischen Sprachminderheiten zu verstehen ist, sondern die ganze Schweiz angeht. Denn schliesslich versteht sich unser Land nicht als germanischer Freistaat, sondern als viersprachiges Staatswesen.

Dass die Lage der mehrsprachigen Schweiz Gegenstand der öffentlichen Debatte ist, liegt im Interesse unseres Landes. Denn gerade im Ausland stellt man fest, dass die Mehrsprachigkeit nach wie vor als interessantes und zukunftsweisendes Merkmal der Schweiz wahrgenommen und geschätzt wird. Zu einer Zeit, da andere Säulen der nationalen Identität wanken, sollten wir zu diesem wertvollen Aspekt der schweizerischen politischen Kultur Sorge tragen.
Weniger Zwang, mehr Spass

Die Schweizerdeutsch-Debatte lenkt das Augenmerk aber auch auf einen wunden Punkt: In der Schweiz wird in der Tat viel zu wenig getan, um die Mehrsprachigkeit der Bevölkerung zu fördern. Oder genauer: Nach dem guten, alten Milizprinzip wird diese Aufgabe weitgehend an private Organisationen delegiert. Ohne die Oertli-Stiftung liefe in diesem Bereich wenig.

Dies heisst nicht, dass der Staat überhaupt nichts tue. Gestützt auf die Bundesverfassung und das Sprachengesetz, will der Bund die Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung vermehrt fördern. Vor allem aber wird seit Jahren über die Schulpolitik versucht, Sprachförderung zu betreiben. So haben die Kantone grosse Beträge aufgeworfen, um den Fremdsprachenunterricht auf Primarstufe vorzuverlegen.

Diese Massnahmen aber werden wahrscheinlich nur eine marginale Wirkung auf die individuelle Mehrsprachigkeit haben. Denn sie kranken an einem Grundproblem: Sprachen lernt man eigentlich nur dann, wenn man will – oder wenn man unbedingt muss. Mit anderen Worten: Es gibt zwei grosse Pädagogen, nämlich die Liebe und die Notwendigkeit. Das Grundproblem der Deutschschweizer wie auch der Romands ist aber dieses: Für die meisten ist das Erlernen einer anderen Landessprache kein wirkliches Muss – aber auch kein Spass. Und deshalb gelingt es nur den wenigsten.

Vielleicht müsste man deshalb neue Wege suchen und die Mehrsprachigkeit vor allem über die Kulturpolitik fördern. Konkret: Bund, Kantone und Städte sollten massiv in sprachgrenzenüberschreitende Kulturprojekte investieren, in Projekte, die dank Musik, Theater und Literatur die Lust an anderen Sprachen wecken. Ein französisches Sprichwort sagt: «On ne fait pas boire un âne qui n'a pas soif.» Wie man einen Esel, der keinen Durst hat, nicht zum Trinken zwingen kann, kann man die Menschen nicht zur Mehrsprachigkeit peitschen. Aber man könnte versuchen, den Durst und den Appetit auf andere Kulturen anzuregen.

Der Weg ist eigentlich bekannt. Jetzt brauchte es nur noch den Willen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/nicht_der_weg_ist_das_problem_sondern_der_wille_1.5568552.html

Das merkwürdige Deutsch der Schweizer
Von Elisalex Henckel 11. Mai 2010, 04:00 Uhr

Seit ein Politiker das "Schwyzerdütsch" als Gefahr für den nationalen Zusammenhalt bezeichnet hat, streiten die Eidgenossen über den Dialekt

Es ist jetzt zwei Monate her, seit Antonio Hodgers über den Röstigraben gezogen ist, jenes kulturelle Gefälle, das französisch- und deutschsprachige Schweiz trennt, vom multikulturellen Genf ins homogenere, konservativere Bern. Er wollte ein Jahr lang die Deutschschweiz "entdecken", sagt er. Inzwischen hat nicht nur er die Deutschschweiz mit ihren Eigenheiten kennengelernt, sondern auch die Deutschschweiz ihn.

"Wel(s)che Schnaps-Idee!" titelte vor ein paar Tagen das Züricher Boulevardblatt "Blick" über einem Bild des 34-jährigen Politikers: "Dieser Mann will, dass wir Hochdeutsch sprechen!" Die Schlagzeile ist die jüngste Runde in einem Streit über das richtige Deutsch, den Antonio Hodgers Ende März mit einem Artikel in der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) neu angefacht hat. Das Erstarken des Dialekts in der Deutschschweiz gefährde den nationalen Zusammenhalt, lautet seine These - eine Provokation in einem Land, das regionale Eigenständigkeit als einendes Ideal zelebriert.

Seit Hodgers in Bern wohnt, erlebt er den Dialekt täglich als Barriere. Er hat in der Schule sieben Jahre Deutsch gebüffelt, aber worüber sich die Leute in den Berner Straßenbahnen unterhalten, könnte er nicht sagen. Wenn er mit Kollegen abends ausgeht und einige ins Schweizerdeutsch zurückfallen, kommt er schnell nicht mehr mit. Und wenn die Prominenteren von ihnen in der Polit-Talkshow "Arena" auftreten, schaltet der Genfer Grüne meist weiter, bei "Anne Will" fällt es ihm leichter, dranzubleiben, ihre Gäste versteht er.

Die Bedeutung des Schweizerdeutschen in der Deutschschweiz wächst seit den 60er-Jahren, seit ein paar Jahren sogar besonders stark. Erklärungen gibt es dafür viele: Die einen glauben, der Dialekt diene seit Langem der Differenzierung von Deutschland, andere führen sie auf die Informalität zurück, die mit den 60er-Jahren in den Alltag einzog, Dritte erklären sie mit dem Bedürfnis nach Solidarität, als Mittel zur Stärkung des Wirgefühls.

Antonio Hodgers weiß, dass er seine persönliche Dialektbarriere bald überwinden wird, er nimmt bereits Unterricht in Berndeutsch, sein Bier kann er schon bestellen, die meisten Berner sprechen außerdem sowieso gut Französisch. Für ihn ist es jedoch ein grundsätzliches Problem, dass so viele Schweizer anders sprechen, als sie schreiben, eines, über das vor allem die Romands seit Langem klagen. Diese modale Diglossie, wie es Linguisten nennen, behindere die Mobilität in Beruf und Bildung, argumentiert Hodgers. Sie behindere die Integration, weil Migranten de facto nicht eine, sondern zwei Sprachen lernen müssten - und sie vermittele das Gefühl, dass die Deutschschweizer Kultur für jeden, der nicht hier geboren ist, letztlich unantastbar bleibe. Ein weiteres Erstarken der Mundart würde den nationalen Zusammenhalt ernsthaft gefährden, schreibt er in seinem "NZZ"-Essay. "Ein Blick nach Belgien genügt, um zu sehen, was es heißt, wenn sich zwei Sprachgemeinschaften nicht mehr verstehen." "Schwiizerdütsch? Non merci", fasste die Pendlerzeitung "20 Minuten" Hodgers' Thesen zusammen. Ursprünglich hatte er drei Auswege skizziert: Die Politik könnte den Gebrauch des Dialekts auf den familiären und kulturellen Bereich beschränken, Schweizerdeutsch anstelle von Hochdeutsch zur Landessprache machen - oder den Sprachenpakt ganz neu formulieren und eine neutrale einheitliche Landessprache wählen. Und was die Kandidaten für die neue Landessprache angeht, schreckt Hodgers auch nicht vor Exotik zurück: Romanisch könnte es werden, aber auch Esperanto - am realistischsten wäre wohl Englisch.

Hodgers begreift seine Vorschläge als Gedankenexperiment, als Anstoß für eine Debatte, die geführt werden sollte, "solange wir uns noch verstehen", doch das hat ihn selbst in seiner Heimat nicht vor heftiger Empörung bewahrt. Eine welsche Kritikerin warnte, dass dadurch Worte wie "Sommervogel" (Schmetterling) verloren gehen würden, ein anderer Genfer, der wie Hodgers im Parlament sitzt, verlangte gar auf Schweizerdeutsch, Hodgers müsse aufhören, "dummi Sache z saage und z schriebe". Hodgers plädiert inzwischen für weniger abstrakte Maßnahmen zur Lösung des Sprachenproblems: Der Deutschunterricht in der Romandie solle praktischer werden, weniger an der Literatur als an der Schweizer Version des Hochdeutschen ausgerichtet - und den Schülern in Schweizerdeutsch-Lektionen ein passives Verständnis der Mundart vermitteln.

Bis es so weit ist, können Interessierte sich durch Facebook ein wenig Schweizerdeutsch aneignen. Dort haben Fans der Mundart eine Gruppe namens "Schweizerdeutsche Ausdrücke auf Hochdeutsch benutzen" gegründet, um wenigstens ein paar Wörter zu retten - "laut Moral-Bibel 'Blick' überrollen ja die Deutschen die Schweiz". Innerhalb weniger Wochen haben sich 3658 Nutzer angeschlossen. Zu den beliebtesten Beiträgen zählt: "Letzthin bin ich total verschrocken. Danach pöpperlete mein Herz wie verrückt."

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7574567/Das-merkwuerdige-Deutsch-der-Schweizer.html

miau
May 16th, 2010, 10:36 AM
Ich habe selten so eine xenophobe Stimmung wie in der Schweiz erlebt - jedenfalls war es für mich eine neue Erfahrung dass man eigentlich in fast jedem Laden unfreundlich behandelt wird sowie man den Mund aufmacht. Früher war die Schweiz eben doch internationaler, jetzt scheint man auf so einem Trip der national(istisch)en Selbstfindung zu sein, natürlich wie immer über den Weg der Ausgrenzung. Ich dachte eigentlich immer, dass die Schweizer anders als die Belgier eine verbindene Identität haben.

Bauer-Ewald
May 16th, 2010, 12:39 PM
Das Thema ist aber eher was für den Sprachenthread. Hier sollte man eher konkrete Hilfe anbieten :)

goschio
May 17th, 2010, 12:50 AM
Kann nicht verstehen warum so viele Deutsche in der Schweiz leben wollen. Haette keine Lust auf so eine feindliche Stimmung.

WhiteMagick
May 17th, 2010, 01:15 AM
Meiner Meinung nach ist Deutsch lernen ein Alptraum, weil die Sprache eine unvernuenftige Grammatik hat. Sie bedarf grosser und weitgehender Vereinfachungen in allen Bereichen sobald wie moeglich! :)

earthJoker
May 17th, 2010, 08:11 AM
Das Thema ist aber eher was für den Sprachenthread. Hier sollte man eher konkrete Hilfe anbieten :)

Ich frage mich auch wieso man hier plötzlich Schweiz bashing betreiben muss. Es gibt solche die es nie lassen können. :ohno:

Newropean
May 17th, 2010, 08:19 AM
Meiner Meinung nach ist Deutsch lernen ein Alptraum, weil die Sprache eine unvernuenftige Grammatik hat. Sie bedarf grosser und weitgehender Vereinfachungen in allen Bereichen sobald wie moeglich! :)

Juchu, Neusprech kommt!

Ich wollte gestern was zur Schweiz sagen, aber dann hat die Müdigkeit überwiegt. Und natürlich war alles was ich sagen wollte furchtbar OT.

Stamensau
May 17th, 2010, 11:14 AM
Ich frage mich auch wieso man hier plötzlich Schweiz bashing betreiben muss. Es gibt solche die es nie lassen können. :ohno:

Das dürfte an den schweizer ressentiments gegenüber Deutschen liegen. An 364 Tagen im Jahr hat der durchschnittliche Deutsche nichts von der Schweiz gehört. An einem Tag hört man dann, wie ihr uns als minderwertige Ausländer anseht, die euch die Arbeitsplätze wegnehmen oder wie wir alle noch Nazis sind oder dass ihr die einzige echte Demokratie seid und wir... naja im Grunde genommen ist eh alles in Deutschland scheisse.

Ich persönlich hab damit kein Problem, mache es ja selber über so ziemlich jedes Nachbarland und noch mehr und in 99% der Fälle ist es auch entweder nur Spaß oder kein bös gemeintes Necken. Aber ich bin mir wenigstens darüber im Klaren, dass ich damit Leuten ans Bein pisse. :D

miau
May 17th, 2010, 12:25 PM
Das dürfte an den schweizer ressentiments gegenüber Deutschen liegen. An 364 Tagen im Jahr hat der durchschnittliche Deutsche nichts von der Schweiz gehört. An einem Tag hört man dann, wie ihr uns als minderwertige Ausländer anseht, die euch die Arbeitsplätze wegnehmen oder wie wir alle noch Nazis sind oder dass ihr die einzige echte Demokratie seid und wir... naja im Grunde genommen ist eh alles in Deutschland scheisse.


Ja stimmt wohl... :eek:

scharfe Beobachtungsgabe :okay:

Ich wusste überhaupt nichts von irgendwelchen fremdenfeindlichen Problemen in der Schweiz, bis ich es selber erlebt habe ... egal... dann werden in Zukunft alle schweizer Produkte boykottiert. :mad:

thun
May 17th, 2010, 04:58 PM
^^
Das dürfte nicht ganz einfach werden. Aus der Schweiz kommt mehr als der Lindt-Goldhase. ;)

Im Endeffekt sind gewisse Ressentiments auch völlig verständlich. Wir erwarten in Deutschland von Zuwanderern ja auch ein gewisses Maß an Integration. Und dann gibt es tausende deutsche Trampel, die nur wegen dem Geld in die Schweiz gehen, ohne ihr Vorurteil, dass das Land nichts weiter als ein kleines Deutschland mit ein paar sprachlichen Anhängseln sei, zu revidieren (gilt so ähnlich auch für viele Deutsche in Österreich, btw.) - dass man dann ziemlich aufs Maul fällt und den Unmut der Eingeborenen auf sich zieht ist doch eigentlich wenig überraschend.
Ich habe noch keinen fremdenfeindlichen und nur wenige unfreundliche Schweizer getroffen - und ich kenne einige.

Bauer-Ewald
May 17th, 2010, 06:53 PM
Das einzige Problem ist doch dabei eigentlich, dass die Schweizer gerne mal unterstellen, dass sie einzigartig sind, und alle deutschen normiert sind.
Das stimmt aber überhaupt nicht, der Unterschied zwischen einem norddeutschen Protestanten, einem katholischen Bayern und einem kommunistischen Ossi ist ja wohl größer als der zwischen Badensern und Schweizern.

Newropean
May 18th, 2010, 12:46 AM
Im Endeffekt sind gewisse Ressentiments auch völlig verständlich. Wir erwarten in Deutschland von Zuwanderern ja auch ein gewisses Maß an Integration. Und dann gibt es tausende deutsche Trampel, die nur wegen dem Geld in die Schweiz gehen, ohne ihr Vorurteil, dass das Land nichts weiter als ein kleines Deutschland mit ein paar sprachlichen Anhängseln sei, zu revidieren (gilt so ähnlich auch für viele Deutsche in Österreich, btw.) - dass man dann ziemlich aufs Maul fällt und den Unmut der Eingeborenen auf sich zieht ist doch eigentlich wenig überraschend.
Ich habe noch keinen fremdenfeindlichen und nur wenige unfreundliche Schweizer getroffen - und ich kenne einige.

:cheers:

Findet sich nicht jedes Land irgendwie einzigartig?

Aber stimmt, in der Schweiz bedeutet "Deutsch" oft Preussisch zackzack, und sonst nicht viel mehr. Auch Witze zu Hitler und dem Dritten Reich gibt's recht häufig (aber auch nicht weniger als mit meinen deutschen Freunden), vielleicht ist das für echte Deutsche nicht so einfach drüber zu lachen wie für mich. :dunno:

earthJoker
May 18th, 2010, 07:49 AM
Das dürfte an den schweizer ressentiments gegenüber Deutschen liegen. An 364 Tagen im Jahr hat der durchschnittliche Deutsche nichts von der Schweiz gehört. An einem Tag hört man dann, wie ihr uns als minderwertige Ausländer anseht, die euch die Arbeitsplätze wegnehmen oder wie wir alle noch Nazis sind oder dass ihr die einzige echte Demokratie seid und wir... naja im Grunde genommen ist eh alles in Deutschland scheisse.

Die deutschen auf meiner Arbeit hatten da nicht so Probleme.

Ich denke die Deutschen haben halt einfach mehr Mühe als andere Einwanderer da sie sich doch eher selbst als Einwanderungsland sehen. Dass man dann plötzlich auf der anderen Seite steht, die man bisher selber verschmäht hat, ist dann doppelt schwehr.

Stamensau
May 18th, 2010, 12:03 PM
^^
Das kommt auf jeden Fall dazu, hast du schon recht.
Ich würde auch nie behaupten, dass die Probleme die existieren nur von einer Seite ausgehen.

erbse
May 18th, 2010, 01:09 PM
Das glaube ich wiederum nicht. Die Deutschen sind emigrationsgeprüft und bilden nicht von ungefähr die größte Herkunftsgruppe in den Vereinigten Staaten. Zudem ist die Reiselust tief in unserer nationalen Mentalität verankert.

Newropean
May 18th, 2010, 01:29 PM
Emigrationsgeprüft, durchaus. Integrationsgeprüft, naja.
Es gibt doch an mehreren warmen Orten auf der Welt regelrechte Deutschenghettos (Mallorca, türkische Riviera, Thailand) wo von Integration mit der Lokalbevölkerung nichts zu sehen ist.

Die Auswanderung in die USA war und ist doch ganz anders als in die Schweiz. Wer in die USA geht will meistens alles zurücklassen und neu anfangen, aber wer in die Schweiz zieht will so weiterleben wie bisher, ganz nach dem Motto "Schweiz ist eh wie Deutschland", nur mit höherem Einkommen.

earthJoker
May 18th, 2010, 03:25 PM
Das glaube ich wiederum nicht. Die Deutschen sind emigrationsgeprüft und bilden nicht von ungefähr die größte Herkunftsgruppe in den Vereinigten Staaten. Zudem ist die Reiselust tief in unserer nationalen Mentalität verankert.
Das ist dann wohl aber kumuliert über die letzten 300 Jahre. Ich spreche aber von heute.

Bauer-Ewald
May 18th, 2010, 03:34 PM
das macht euch wohl Spass diesen Thread zu ruinieren?
Dieser Thread ist für die Leute, die die schöne deutsche Sprache lernen wollen. Für alle die von euch angesprechene Problematik gibt es bereits Threads in der Wunderbar. Wo ist hier eigentlich der Moderator?

erbse
May 18th, 2010, 05:05 PM
Mensch Bauer, entspann dich mal. Ich weiß schon wo ich die Diskussion hinschiebe, aber alles zu seiner Zeit.
Wir sind doch hier nicht im DAF.

Stamensau
May 18th, 2010, 08:36 PM
Mensch Bauer, entspann dich mal. Ich weiß schon wo ich die Diskussion hinschiebe, aber alles zu seiner Zeit.
Wir sind doch hier nicht im DAF.

That's why I f*cking love this guy :applause:

JValjean
May 19th, 2010, 11:57 AM
Hoppla, ich habe den Beitrag über die Schweiz gerade erst entdeckt und möchte mich hierzu äußern.

Ich selbst komme aus Bayern (Oberpfalz), habe in Leipzig studiert und lebe nun seit über drei Jahren in einer Kleinstadt in der französischen Schweiz, ca. 30 km südlich vom Rösti-Graben.

Grundsätzlich war ich froh, dass es mich in den französischsprachigen und nicht in den deutschsprachigen Teil verschlagen hatte. Einerseits weil ich mein französisch anwenden und ausbauen wollte – wobei ich hier beruflich hauptsächlich deutsch und englisch spreche – andererseits verband ich mit der Deutschschweiz eher biedere und spießige Eigenschaften, (irgendwie Schwaben hoch 2)

Erstaunlich ist aber wie wenig Deutsche über die Schweiz wissen. Die Deutschschweizer haben eben durchaus eine andere Mentalität, die sich im positiven ausprägt, dass die Menschen höflicher und freundlicher im Umgang sind, weniger hierarchisch geprägt und weniger obrigkeitshörig sind. Aber viele Deutsche, insbesondere ältere Touristen betrachten die Schweiz wie ein deutsches Bundesland.

Genau so gibt es aber sehr viele junge Deutschschweizer, die sehr wenig über Deutschland wissen. Dass es zum Beispiel verschiedene Dialekte und Mentalitäten gibt, ist wohl nur einer Minderheit unter den Jugendlichen bekannt.

Zur Sprache:
Die Welschen und auch die Tessiner lernen Hochdeutsch/Schriftdeutsch in der Schule und dieses mehr schlecht als recht. Nach meiner Einschätzung hat sich in den letzten Jahren eine Abkehr vom Gesamtdeutschen Kulturraum vollzogen und eine Hinwendung zur Regionalität, mittels Schweizerdeutsch und zur Internationalität über eine gesteigerte Wertschätzung des Englischen!
(es gibt aber auch schon gegeninitiativen hierzu)

Das führt dann zum Paradoxon, dass sich ein junger Zürcher mit einem jungen Genfer auf Englisch unterhält. Dies ist eine bedauerliche Fehlentwicklung, die es zu korrigieren gilt.
Meiner Auffassung nach sollte die Deutschschweiz zum einen den Weg Österreichs oder auch Süddeutschlands einschlagen, d.h. Beibehaltung des regionalen Idioms bei guter Kenntnis und Anwendung des Schriftdeutschen.

Zum anderen sollten die beiden großen Landessprachen deutsch und französisch im jeweils anderen Landesteil früher und besser unterrichtet werden!

Bauer-Ewald
May 19th, 2010, 03:49 PM
Da ich in einem Gebiet wohne, das einst dänisch war ist sowieso alles hinter Hannover für mich Süddeutsch. Bayern, Schweizer, Schwaben, Österreicher, Franken, Allemannen und Pfälzer alles Leute die kein Hochdeutsch können. :lol:

Mentalitätsmäßig passen auch wohl Schwaben und Schweizer besser zusammen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Norddeutschen besser mit den Dänen und Holländern zusammenpassen :hug:

Stamensau
May 19th, 2010, 08:43 PM
weniger hierarchisch geprägt und weniger obrigkeitshörig sind.

Lol.
Ich frag mich gerade mit was für Leuten du so verkehrst. Ich sehe in meinem Freundeskreis keine stocksteifen Teutonen, die vor jeder Respektsperson zum militärischen Gruß samt Hackenschlag ansetzen.
Ich würde dich gerne mal in mein Paradies einladen, wo es solche Leute nicht gibt. :yes:

thun
May 20th, 2010, 12:53 AM
Du siehst es etwas zu militärisch. Das hierarchische stimmt schon, heißt aber was ganz anderes, als dass man vor jedem Beamten kleinlaut werden würde. ;-) Es (im Sinne einer Kulturdimension der Kulturwissenschaften) macht sich aber z. B. schon in der manchmal lächerlichen Gesetzestreue (Fußgänger, die an roten Ampeln warten, obwohl kein Auto kommt, etc.) bemerkbar.
Außerdem dürfte dein (ja wohl recht junger) Freundeskreis kaum repräsentativ für das ganze Land sein...

JValjean
May 20th, 2010, 09:11 AM
Da ich in einem Gebiet wohne, das einst dänisch war ist sowieso alles hinter Hannover für mich Süddeutsch. Bayern, Schweizer, Schwaben, Österreicher, Franken, Allemannen und Pfälzer alles Leute die kein Hochdeutsch können. :lol:
aus deren Dialekten aber die hochdeutsche Schriftsprache entwickelt wurde, zusammen mit sächsisch versteht sich:
Die eigentliche Bedeutung des Begriffs 'Hochdeutsch' verweist auf die Abgrenzung vom Niederdeutschen, das ursprünglich in der norddeutschen Tiefebene beheimatet war. Hochdeutsch waren gegenüber den niederdeutschen die Dialekte der höher gelegenen südlichen Regionen Deutschlands […]
Das aktuelle Hochdeutsch ist historisch betrachtet die süddeutsche Sprache, wie sie seit dreihundert Jahren in Norddeutschland gesprochen wird . http://de.wikipedia.org/wiki/Hochdeutsch (http://de.wikipedia.org/wiki/Hochdeutsch)
Weil die entwickelte deutsche Standardsprache weit von den angestammten Sprachen und Dialekten im Norden Deutschlands entfernt war, wurden diese komplett abgelegt und die neue Sprachen von Grund auf neu gelernt und "richtig" angeeignet.

Wohingegen im südlichen Teil des deutschen Sprachraumes, die ober- und mitteldeutschen Dialekte, aus denen das Hochdeutsche entstanden ist, die alten Dialekte beibehalten wurden, da die Verbindung mit der Standardsprache Hochdeutsch gegeben war und ist!

die norddeutschen, ursprünglich niederdeutschen Gebiete übernahmen die Schriftsprache als künstliche Hochsprache und einigten sich dabei im großen geographischen Rahmen auf deren korrekte Aussprache. http://de.wikipedia.org/wiki/Hochdeutsch (http://de.wikipedia.org/wiki/Hochdeutsch)
Mentalitätsmäßig passen auch wohl Schwaben und Schweizer besser zusammen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Norddeutschen besser mit den Dänen und Holländern zusammenpassen :hug:
Und die Bayern besser mit den Österreichern. In meiner Herkunftsregion sehe ich auch noch Übereinstimmungen der Mentalitäten mit unsren Tschechisch-Böhmischen Nachbarn.

JValjean
May 20th, 2010, 09:31 AM
Ich würde dich gerne mal in mein Paradies einladen, wo es solche Leute nicht gibt. :yes:
Von wann bis wann hast du denn Besuchszeit?

Nun im Ernst, thun hat dir ja schon richtig geantwortet.

Es gibt nicht umsonst kulturelle Ratgeber für deutsche Einwanderer in die Deutschschweiz.
Man ist höflicher im Umgang und weniger direkt.
Kollegen untereinander oder ein Vorgesetzter zu einem Mitarbeiter, sagt nicht, sei es persönlich, am Telefon oder per Email:

"Das ist das Problem und bis zum Zeitpunkt X brauche ich das und das!"

Sondern man beginnt erst mit ein wenig Smalltalk, um danach sein Anliegen vorzustellen und dem Gegenüber schließlich zu bitten etwas zu tun. Die Schweizer Gesellschaft ist traditionell viel mehr auf Konsens und Diskurs ausgelegt, als auf Konfrontation oder bloße Gefolgschaft.

Bauer-Ewald
May 20th, 2010, 06:20 PM
Dafür haben die Norddeutschen den besten Humor und süddeutsche wie Schweizer, Bayern und Schwaben verstehen sehr selten Ironie. Ironie und Zynismus sind bei den Schweizern am wenigsten wohl ausgeprägt.
Muss wohl an der Höhe der Berge liegen.

miau
May 20th, 2010, 09:09 PM
Sondern man beginnt erst mit ein wenig Smalltalk, um danach sein Anliegen vorzustellen und dem Gegenüber schließlich zu bitten etwas zu tun.

Ich hasse sowas! Ich bevorzuge das hanseatisch-angelsächsische System. Wenn man etwas möchte, dann bitte sofort zum Punkt kommen anstatt über das Wetter und dem Herrn Jesus seine Wadenkrämpfe zu schnacken. Wenn ich so jemand am Telefon habe, versuche ich die/den irgendwie kaltzustellen, zum Beispiel mit einer völlig überraschenenden Frage.

xlchris
May 20th, 2010, 09:54 PM
Ich gucke jetz The Dome 54 im Stuttgart, gut für mein Deutsch :-P

erbse
May 20th, 2010, 11:38 PM
Schließe mich Miau an. Gibt nichts nervigeres als ständiges uneffektives, sinnloses und völlig uninteressantes Rumgeschwafel, wenn es bsp.weise um Aufträge geht. Passiert mir hier oben im Norden auch kaum, hier sagt man was man denkt und will und das ist gut so.

Bauer-Ewald
May 21st, 2010, 12:12 AM
löschen

earthJoker
May 21st, 2010, 07:59 AM
Ich hasse sowas! Ich bevorzuge das hanseatisch-angelsächsische System. Wenn man etwas möchte, dann bitte sofort zum Punkt kommen anstatt über das Wetter und dem Herrn Jesus seine Wadenkrämpfe zu schnacken. Wenn ich so jemand am Telefon habe, versuche ich die/den irgendwie kaltzustellen, zum Beispiel mit einer völlig überraschenenden Frage.

Schön für dich. Mit dieser Art darfst du dich aber dann in der Schweiz nicht wundern wenn du nicht auf Gegenliebe stösst.

Geborgenheit
May 21st, 2010, 10:11 AM
Ich bevorzuge das hanseatisch-angelsächsische System.

Meines Erachtens gibt es keine solche "System". Die Angelsachsen sind sehr indirekt resp. diplomatisch. :)

Geborgenheit
May 21st, 2010, 10:18 AM
Gibt nichts nervigeres als ständiges uneffektives, sinnloses und völlig uninteressantes Rumgeschwafel, wenn es bsp.weise um Aufträge geht.
Ein wenig Menschlichkeit würde jedem Geschäft gut tun. Steht so geschrieben in den Managementbüchern. :)

erbse
May 21st, 2010, 01:11 PM
Das kann man beim Kennenlernen und bei persönlichen Gesprächen gern mal machen, bin ich immer für zu haben. Aber nicht uninspiriert zu reinem Selbstzweck in jedem gottverdammten Briefwechsel, wie es in einigen Kulturkreisen üblich ist. Undeutsch und total unnötig. Die Eidgenossen können das ja gern machen, ist mir wumpe.

Geborgenheit
May 21st, 2010, 07:02 PM
Die Eidgenossen können das ja gern machen, ist mir wumpe.

Sprichst du Berlinerisch ?

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080225135906AAE0yUp

Ich kannte den Ausdruck nicht, obwohl es aus dem Kontext heraus verständlich war. Ist mir schnuppe.

earthJoker
May 21st, 2010, 07:43 PM
Mir ist beim Lesen gleich dieser Thread eingefallen:
Zum Glück steht das Laune-Thermometer der arbeitetenden Leser von 20 Minuten Online nicht auf Tiefkühlung, wie das Resultat einer nicht-repräsentativen Umfrage ergab: Drei Viertel aller Teilnehmer bezeichnen das Betriebsklima in ihrem Unternehmen als «gut», beziehungsweise als «sehr gut». Ob es daran liegt, dass sich der Erhebung zufolge das Siezen auf bestimmten Hierarchiestufen der Firma teilweise (49 Prozent) oder sogar komplett (51 Prozent) verabschiedet hat? Satte 92 Prozent aller, die unsere Fragen beantworteten, sehen einen Vorteil in der Ansprache mit dem Vornamen. Ihrer Meinung nach fördert das Duzen einen freundlicheren, geradezu freundschaftlichen Umgang am Arbeitsplatz. Ohne die Höflichkeitsform sei ausserdem eine «direkte Ansprache» ohne um den heissen Brei herumreden zu müssen viel einfacher.
http://www.20min.ch/community/story/17366474

Raaymanx
May 21st, 2010, 08:22 PM
Meiner Auffassung nach sollte die Deutschschweiz zum einen den Weg Österreichs oder auch Süddeutschlands einschlagen, d.h. Beibehaltung des regionalen Idioms bei guter Kenntnis und Anwendung des Schriftdeutschen.


da muss ich dir leider widersprechen.
ich komme aus Graz(260.000EW, südöstliches Österreich) und hier wird immer mehr hochdeutsch gesprochen.
Ich persönlich habe einen sehr ausgeprägten dialekt, ich kann zwar auch verständlich deutsch reden, aber mich verwundert es, wenn ich z.b. "Woaz" sage, was so viel wie Mais bedeutet, und mich nur mehr wenige meiner Generation(90er Jahre) verstehen.
Es ist wirklich traurig, wie sehr man sich anpasst.

Das führt dann zum Paradoxon, dass sich ein junger Zürcher mit einem jungen Genfer auf Englisch unterhält.

So was ähnliches gibt es auch in Österreich.
Zu den Zeiten Österreich-Ungarns gehörte Maribor(heute Slowenien) noch zur Steiermark.
Bis in die 80er konnte man sich dort noch ungestört auf deutsch unterhalten(sagen zumindest meine Eltern), und heute wird man nur noch schief angeschaut, wenn jemand deutsch spricht, obwohl es noch genug "Österreicher" in Maribor gibt.

Geborgenheit
May 21st, 2010, 08:35 PM
wenn ich z.b. "Woaz" sage, was so viel wie Mais bedeutet

Woaz=Kukuruz ?

Raaymanx
May 21st, 2010, 11:42 PM
Woaz=Kukuruz ?

genau. Im süden, südosten und osten österreichs sollten zumindest ältere leute wissen was es bedeutet

JValjean
May 22nd, 2010, 10:47 AM
Ich hasse sowas! … Wenn ich so jemand am Telefon habe, versuche ich die/den irgendwie kaltzustellen, zum Beispiel mit einer völlig überraschenenden Frage.
Passiert mir hier oben im Norden auch kaum, hier sagt man was man denkt und will und das ist gut so.
Ich habe auf Mentalitätsunterschiede zwischen Deutschschweizern und (Nord)-Deutschen hinweisen wollen und es lag mir fern euch zu Verhaltensänderungen aufzurufen. Im Gegenteil, zieht euch weiterhin eure imaginäre Pickelhaube auf, schlagt bei der Begrüßung die Hacken zusammen und dann: „Gestatten erbse/miau mein Name und nun zack-zack zum Geschäft! ;)
Es hat gewiss Vorteile und demnach auch seine Berechtigung.

„Jeder nach seiner Façon!“

Undeutsch und total unnötig. Die Eidgenossen können das ja gern machen, ist mir wumpe.
Doch nicht überall in Deutschland ist solch ein Auftreten gerne gesehen. Auf jeden Fall nicht in Bayern und ich glaube auch, dass Sachsen und Thüringer „menschlicher“ (kommunikativer) sind. Deshalb wundert euch nicht, wenn ihr euch evtl. in Süddeutschland, in Österreich und in der Schweiz keine Freu(n)de macht!

JValjean
May 22nd, 2010, 11:05 AM
da muss ich dir leider widersprechen.
ich komme aus Graz(260.000EW, südöstliches Österreich) und hier wird immer mehr hochdeutsch gesprochen.
Ich persönlich habe einen sehr ausgeprägten dialekt, ich kann zwar auch verständlich deutsch reden, aber mich verwundert es, wenn ich z.b. "Woaz" sage, was so viel wie Mais bedeutet, und mich nur mehr wenige meiner Generation(90er Jahre) verstehen.
Es ist wirklich traurig, wie sehr man sich anpasst.
Das ist in Bayern ähnlich. Letztens habe ich einem Zeitungsartikel entnommen, dass gemäß einer Studie nur mehr 20% der Münchner Jugendlichen Dialekt verstehen können, wobei die Tendenz gegen Null gehen wird im nächsten Jahrzehnt. Das ist im Falle Münchens natürlich auf die Einwanderungen zurückzuführen und zwar von außerhalb Deutschlands aber auch und insbesondere von innerhalb Deutschlands. Weiterhin setzt sich in Bayern mehr und mehr ein nivelliertes Fernseh-Bairisch Oberbayerisch-Münchner Prägung durch.

In meiner Oberpfälzer Heimat, wo nordbairisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Nordbairisch#Nordbairisch) gesprochen wird, kennt man noch Erdäpfel und Eierschwammerl sowie weitere Begriffe, die auch in München gebräuchlich waren und nun verschwunden sind!

Mäulchen
May 22nd, 2010, 11:43 AM
Ich habe auf Mentalitätsunterschiede zwischen Deutschschweizern und (Nord)-Deutschen hinweisen wollen und es lag mir fern euch zu Verhaltensänderungen aufzurufen. Im Gegenteil zieht euch weiterhin eure imaginäre Pickelhaube auf, schlagt bei der Begrüßung die Hacken zusammen und dann: „Gestatten erbse/miau mein Name und nun zack-zack zum Geschäft! ;)
Es hat gewiss Vorteile und demnach auch seine Berechtigung.

„Jeder nach seiner Façon!“


Ah ja... jetzt werden also die ganz schweren Sturmgeschütze aufgefahren, um mal bei den militärischen Anspielungen zu bleiben. Das man bei Geschäftsterminen schnell zum wesentlichen Punkt kommt ist keine Unfreundlichkeit sondern Normalität. Es ist sogar eher so, dass man sehr mistrauisch wird wenn das Gegenüber anfängt zu lavieren und völlig unaufgefordert vom Thema abschweift. Man vermutet hier hier implizit einen Betrugsversuch und meidet diese Person. Ich finde die direkte Art - die übrigens eher typisch amerikanisch als typisch preussisch ist - dagegen sehr angenehm, ein klares Formulieren des Geschäftsinteresses steht an erster Stelle. Dass man dennoch Freundlichkeiten austauscht ist normal, aber es ist eben nicht dieses umständliche Zeremnoniell was man besonders mit Kunden aus Nahost hat.


... und ich glaube auch, dass Sachsen und Thüringer

Nein. Die Ostdeutschen haben eine ganz eigene Mentalität.

erbse
May 22nd, 2010, 12:46 PM
^ 100% dito, bis auf die Sache mit den Amis, die schwafeln auch ganz gern mal etwas um den heißen Brei.

Stamensau
May 22nd, 2010, 02:06 PM
Ich gucke jetz The Dome 54 im Stuttgart, gut für mein Deutsch :-P

Und, wie wars?

earthJoker
May 22nd, 2010, 03:07 PM
Ah ja... jetzt werden also die ganz schweren Sturmgeschütze aufgefahren, um mal bei den militärischen Anspielungen zu bleiben. Das man bei Geschäftsterminen schnell zum wesentlichen Punkt kommt ist keine Unfreundlichkeit sondern Normalität.
In der Schweiz ist dies eben unfreundlich. Und dein Gegenüber wird sich denken, was der kann kann ich auch. Man geht halt nicht zum Metzger und sagt: "Ich krieg die Wurst da".

Es ist sogar eher so, dass man sehr mistrauisch wird wenn das Gegenüber anfängt zu lavieren und völlig unaufgefordert vom Thema abschweift. Man vermutet hier hier implizit einen Betrugsversuch und meidet diese Person. Ich finde die direkte Art - die übrigens eher typisch amerikanisch als typisch preussisch ist - dagegen sehr angenehm, ein klares Formulieren des Geschäftsinteresses steht an erster Stelle. Dass man dennoch Freundlichkeiten austauscht ist normal, aber es ist eben nicht dieses umständliche Zeremnoniell was man besonders mit Kunden aus Nahost hat.

Die amerikanische Art ist meiner Meinung nach eher nährer bei der Schweizer art. Man pflegt neben dem rein Geschäftlichen auch noch das Persönliche, man spricht sich auch öfters mit Vornahmen an. Durch die flachen Hierarchien und das wegfallen von Formalitäten wird die Effizienz doch gesteigert gesteigert als durch Nüchternheit im Umgang.

Und wie gesagt das ist alles nicht wertend sondern soll nur die Unterschiede unterstreichen.

Raaymanx
May 22nd, 2010, 03:28 PM
Das ist in Bayern ähnlich. Letztens habe ich einem Zeitungsartikel entnommen, dass gemäß einer Studie nur mehr 20% der Münchner Jugendlichen Dialekt verstehen können, wobei die Tendenz gegen Null gehen wird im nächsten Jahrzehnt. Das ist im Falle Münchens natürlich auf die Einwanderungen zurückzuführen und zwar von außerhalb Deutschlands aber auch und insbesondere von innerhalb Deutschlands. Weiterhin setzt sich in Bayern mehr und mehr ein nivelliertes Fernseh-Bairisch Oberbayerisch-Münchner Prägung durch.

In meiner Oberpfälzer Heimat, wo nordbairisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Nordbairisch#Nordbairisch) gesprochen wird, kennt man noch Erdäpfel und Eierschwammerl sowie weitere Begriffe, die auch in München gebräuchlich waren und nun verschwunden sind!

Eierschwammerl und Erdäpfel verstehen bei mir zwar alle, doch es wird im sprachgebrauch immer öfter Kartoffel und teilweise auch schon Pfifferling verwendet.

Wobei ich das Problem nicht nur bei der inwanderung(macht schon viel aus) sehe, sondern weil vor allem hier in der Steiermark viele leute sehr einwanderungsfreundlich sind, und es ihnen mit hochdeutsch erleichtern wollen.
da frage ich mich nur, wie es dann in Tirol, Vorarlberg oder der Schweiz aussieht.

Energy2003
May 22nd, 2010, 03:53 PM
^^ glücklicherweise kann ich hier IMMER und vor allem zu JEDER Situation Dialekt reden.

was nicht heissen soll, das man hier nicht hochdeutsch kann, im gegenteil.

Jedoch hat es was befremdliches und unnahbares wenn ich zB bei einem Bewerbungsgespräch oder bei Amtsgängen hochdeutsch sprechen würde; somit macht das eigentlich niemand. ausser man telefoniert bzw. spricht mit Deutschen die nicht unsere Nachbarn sind (ausserhalb Bodenseeraums)

das einige Wörter aussterben, ist in der Tat so, zum Teil auch nahvollziehbar weil es einfach komplizierte oder total unaussagekräftige Begriffe sind.

andererseits wiederum gibt es Worte für die es hier gar keine Hochdeutsche Bezeichnung gibt; lustiges Beispiel: Öpflbutzga; obwohl das Wort eigentlich jeden hier zum Schmunzeln bringt, weiss niemand wie man es sonst sagen könnte

gemeint ist der innere Teil des Apfels den man nicht essen kann, der Kern quasi

Raaymanx
May 22nd, 2010, 04:13 PM
^^ glücklicherweise kann ich hier IMMER und vor allem zu JEDER Situation Dialekt reden.

was nicht heissen soll, das man hier nicht hochdeutsch kann, im gegenteil.

Jedoch hat es was befremdliches und unnahbares wenn ich zB bei einem Bewerbungsgespräch oder bei Amtsgängen hochdeutsch sprechen würde; somit macht das eigentlich niemand. ausser man telefoniert bzw. spricht mit Deutschen die nicht unsere Nachbarn sind (ausserhalb Bodenseeraums)

das einige Wörter aussterben, ist in der Tat so, zum Teil auch nahvollziehbar weil es einfach komplizierte oder total unaussagekräftige Begriffe sind.

andererseits wiederum gibt es Worte für die es hier gar keine Hochdeutsche Bezeichnung gibt; lustiges Beispiel: Öpflbutzga; obwohl das Wort eigentlich jeden hier zum Schmunzeln bringt, weiss niemand wie man es sonst sagen könnte

gemeint ist der innere Teil des Apfels den man nicht essen kann, der Kern quasi

schön, dass es nicht überall in österreich so ist, wie bei uns im osten.
der Öpflbutzga heißt bei uns Opflbutzn und ist auch schon im aussterben :cry:
so kommt es, dass man manchmal "Apfelrest" oder ähnliches hört

JValjean
May 22nd, 2010, 04:15 PM
Nein. Die Ostdeutschen haben eine ganz eigene Mentalität.
Nun ich habe in Zittau und Leipzig studiert und bin seit 11 Jahren mit einer Thüringerin liiert, von daher traue ich mir durchaus zu über Sachsen und Thüringen mitreden zu können. Zudem gibt es sicherlich bei vielen Gemeinsamkeiten durch die gemeinsame DDR-Erfahrung, doch deutliche, historisch gewachsene Unterschiede zwischen Brandenburg-Preußen und Sachsen, also keine homogene Ostdeutsche Mentalität!

Und wie gesagt das ist alles nicht wertend sondern soll nur die Unterschiede unterstreichen.
^^Eben, das ist der springende Punkt!

JValjean
May 22nd, 2010, 06:17 PM
der Öpflbutzga heißt bei uns Opflbutzn und ist auch schon im aussterben :cry:
so kommt es, dass man manchmal "Apfelrest" oder ähnliches hört
Bei uns sagt man Apfelbutzen und ich dachte das wäre "hochdeutsch".

P.S.: Sagt dir eigentlich Hianzisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Hianzisch) was?

Raaymanx
May 22nd, 2010, 06:59 PM
Bei uns sagt man Apfelbutzen und ich dachte das wäre "hochdeutsch".

P.S.: Sagt dir eigentlich Hianzisch (http://de.wikipedia.org/wiki/Hianzisch) was?

hianzisch sagt mir schon was
jedoch ist bei mir überwiegend der murtaler dialekt, der dem bairischen und dem des oberösterreichischen zentralraums sehr ähnlich ist.
der größte unterschied zwischen dem murtaler und dem "normalem" bairischen ist das ugs. bellen.
also bei uns wird manchmal das e durch ein ö ersetzt, oder es ist eine mischung aus e und ö.

das ist zwar übertrieben, aber damit man sich darunter etwas vorstellen kann.
beispiel: elfenbein - ölfnbein

Energy2003
May 22nd, 2010, 08:36 PM
schön, dass es nicht überall in österreich so ist, wie bei uns im osten.


Großstädte haben immer ihre eigenen Gesetze !

Animo
May 23rd, 2010, 09:06 PM
Hallo Foreros!

Ich bin neu in den deutschen Foren. Ich versuche über das Internet Deutsch zu lernen. Ich mag es neue Sprachen zu lernen. :D

Grüße aus San Francisco!

thun
May 23rd, 2010, 11:44 PM
Sehr lobenswert! Dann servus hier im DWF!

Stamensau
May 24th, 2010, 12:13 AM
Moin moin
(Norddeutsch für Hallo, falls noch nicht bekannt) ;)

Aber auch nicht vergessen, dass Sprachen gesprochen werden wollen. Sprachen sind nichts theoretisches. Hast du Leute, mit denen du dich auch auf Deutsch unterhalten kannst?

Ni3lS
May 25th, 2010, 06:05 AM
Ich gehe morgen zurück nach Amsterdam. Mein jahr in Colorado war sehr toll :)

Bauer-Ewald
May 27th, 2010, 01:12 AM
Eine Frage an die spanischen Muttersprachler:
Die halbe Regierung von Chile besteht aus deutschstämmigen. Haben diese einen Akzent? Spanisch ist ja anscheinend nicht ihre Muttersprache.

Beispiel 1: Felipe Kast Sommerhoff
eudO3GqB07E
http://www.youtube.com/watch?v=eudO3GqB07E
http://listas.terra.cl/system/items/000/000/751/medium/Felipe_Kast.jpg

Beispiel 2: Ena von Baer
KdJ_Y9mroSA
http://www.youtube.com/watch?v=KdJ_Y9mroSA
http://www.enavonbaer.cl/wp-content/uploads/2009/11/imagen-Ena-Uno-283x300.jpg

Die anderen Minister haben auch alle so interessante Namen: Rodrigo Hinzpeter, Carolina Schmidt etc..

Kampflamm
May 27th, 2010, 11:26 AM
Warum sollte Spanisch nicht deren Muttersprache sein?

Newropean
May 27th, 2010, 11:33 AM
Viele Länder in Südamerika sind voll von deutschen Einwanderern, aber Deutsch kann von denen keiner mehr. Ich hab in einem Dorf in Brasilien eine sehr alte Frau getroffen die sich scheinbar sogar Deutsch (mit Dialekt) bewahrt hatte..dabei war sie nur eine Aussteigerin die seit 15 Jahren dort lebt. :lol:

Bauer-Ewald
May 27th, 2010, 12:00 PM
Außerdem sind bei beiden die Eltern Deutsche, also warum sollen die nicht deutsch können. Diese Regierungsleute haben ja sogar teilweise in Deutschland studiert.
Aber Chile scheint wohl auch ein Sonderfall zu sein. Protestanten mischen sich nicht so sehr mit Katholiken ;)

Ich meine man hört doch sehr gut im Vergleich zum Moderator, dass der Kast anders spanisch spricht. Bei Wiki steht sogar, dass 20.000 bis 35.000 Menschen dort deutsche Muttersprachler sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_in_Chile#Deutsche_Sprache

Stamensau
May 27th, 2010, 12:21 PM
Hab jetzt nur das Video von Sommerhoff gesehen. Wie kommst du darauf, dass er kein Muttersprachler ist? Klingt für mich ziemlich perfekt. Sogar "besser" als das Spanisch, das ich von anderen Chilenen kenne. Die verschlucken so viele Laute, dass ich Probleme habe sie zu verstehen, wenn sie schnell sprechen.

Bauer-Ewald
May 27th, 2010, 12:29 PM
Ok, das was jetzt auch nur meine Frage in Bezug auf die Intonation und die Aussprache.
Man sollte in diesem Zusammenhang auch den Begriff "Muttersprache" nicht zu eng definieren. Natürlich spricht man die jeweilige Landessprache aus dem Land in dem man aufwächst (solange man nicht besonders doof ist). Einigen wir uns darauf, dass diejenigen mehrere Muttersprachen haben.
Also wenn die Eltern von dem Kast Sommerhoff beide Deutsche sind, die auch noch in Deutschland geboren wurden, dann müsste der eigentlich deutsch gut verstehen. Bei der Ministerin von Baer ist die Sache klar, wer in Deutschland promoviert hat, muss gut deutsch können.

Im Übrigen, ich habe hier bewußt diese beiden ausgewählt. Mir ist klar, dass es noch zahlreiche andere deutschstämmige in Südamerika gibt. Mir war jetzt nur der Punkt wichtig, ob man gerade diese beiden ohne jeglichen Akzent sprechen.

Andres_RoCa
May 27th, 2010, 08:32 PM
Eine Frage an die spanischen Muttersprachler:
Die halbe Regierung von Chile besteht aus deutschstämmigen. Haben diese einen Akzent? Spanisch ist ja anscheinend nicht ihre Muttersprache.

Beispiel 1: Felipe Kast Sommerhoff
eudO3GqB07E
http://www.youtube.com/watch?v=eudO3GqB07E
http://listas.terra.cl/system/items/000/000/751/medium/Felipe_Kast.jpg

Beispiel 2: Ena von Baer
KdJ_Y9mroSA
http://www.youtube.com/watch?v=KdJ_Y9mroSA
http://www.enavonbaer.cl/wp-content/uploads/2009/11/imagen-Ena-Uno-283x300.jpg

Die anderen Minister haben auch alle so interessante Namen: Rodrigo Hinzpeter, Carolina Schmidt etc..



Sie klingen für mich nach gewöhnlichen Chilenen. Spanisch ist höchstwahrscheinlich ihre Muttersprache.

Andres_RoCa
May 27th, 2010, 09:21 PM
Mapa de caracteres. :D Das Einfachste, aber nicht das Schnellste. XD

Alt + 225

alexbn
May 30th, 2010, 01:06 AM
Sie klingen für mich nach gewöhnlichen Chilenen. Spanisch ist höchstwahrscheinlich ihre Muttersprache.Ja, der Akzent ist deutlich aus Chile. Das Spanische, das in Chile gesprochen wird, hat mehr oder weniger dieselbe Intonation und Ausprache wie das Spanische von den Kanarischen Inseln, also hat es keinen [Ɵ]-Laut für das z, sondern [s] usw.

alexbn
June 15th, 2010, 11:38 PM
Am Ende habe ich das Stipendium nicht bekommen. Gut, ich vermute, es andere Gelegenheiten geben wird, nach Deutschland zu fahren.

Stamensau
June 16th, 2010, 12:41 PM
Trotzdem schade. Ich wünsche dir viel Glück dabei diese andere Gelegenheit möglichst schnell zu finden.
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine Andere.

alexbn
June 17th, 2010, 12:03 AM
^^Aber andererseits habe ich die Prüfung bestanden mit einer Note von 52,5/70. Im September fange ich mit dem C1 an.

o0ink
June 17th, 2010, 10:15 PM
Was ich sehr heftig finde ist, dass vor allem in der Stadt Salzburg (bin dort in der Nähe aufgewachsen und beheimatet) der typische Salzburger Dialekt (der von Kilometer zu Kilometer anders wird :D) immer mehr verschwindet weil wir hier (sollte keine Beleidigung an unsre guten alten Deutschen Nachbarn sein :D) regelrecht von Deutschen Studenten belagert werden!

Finde das sehr traurig! :(
Ich hasse es nämlich über alles z.b. wie hier Hochdeutsch schreiben zu müssen, weil da muss ich mich dann immer total bemühen, dass ich nicht die Wörter verwechsle!

il fenomeno
June 17th, 2010, 10:43 PM
die deutschen müssen sich halt besser integrieren dort. zur not sollten sie gezwungen werden, sprachkurse zu besuchen.

miau
June 18th, 2010, 09:17 AM
Was ich sehr heftig finde ist, dass vor allem in der Stadt Salzburg (bin dort in der Nähe aufgewachsen und beheimatet) der typische Salzburger Dialekt (der von Kilometer zu Kilometer anders wird :D) immer mehr verschwindet weil wir hier (sollte keine Beleidigung an unsre guten alten Deutschen Nachbarn sein :D) regelrecht von Deutschen Studenten belagert werden!

Finde das sehr traurig! :(
Ich hasse es nämlich über alles z.b. wie hier Hochdeutsch schreiben zu müssen, weil da muss ich mich dann immer total bemühen, dass ich nicht die Wörter verwechsle!

Ich wusste gar nicht, dass man 'nicht Hochdeutsch' schreiben kann. Bist du sicher, dass es nicht einfach nur Rechtschreibfehler sind? Dialekte haben nämlich selten ein niedergeschriebenes orthographisches Regularium. ;)

o0ink
June 18th, 2010, 04:15 PM
Ich wusste gar nicht, dass man 'nicht Hochdeutsch' schreiben kann. Bist du sicher, dass es nicht einfach nur Rechtschreibfehler sind? Dialekte haben nämlich selten ein niedergeschriebenes orthographisches Regularium. ;)

Man schreibt hier die Wörter einfach so wie man sie spricht und das besondere ist, dass es dadurch eigentlich (fast) keine Rechtschreibfehler gibt, wenn man auf Dialekt schreibt, da jeder ein ganz ein bisschen ein anderes Dialekt hat, dass aber jeder (zumindest im jeweiligen Bundesland, aber auch meistens in ganz Österreich) verstehen kann. Ich könnt ja mal so ein paar Sätze in Dialekt schreiben, was wir hier auch ganz normal (von FreundIn zu FreundIn) per SMS, e-mail oder facebook gemacht wird!
Ich kenne niemanden in meinem Umfeld der Hochdeutsch in einer SMS verwendet! :D

Als Beispiel schreibe ich hier den oberen Text in meinem (Pongauer) Dialekt:

Ma schreibt do de wöata oafoch so wia ma's red und des bsundare isch, das daduach eigndlich (fost) koane rechtschreibfehla gib, wenn ma auf dialekt schreibt, wei jeda a gonz a bissal a ondas dialekt hod, des owa jeda (zumindescht im jeweilign bundeslond, oba a meistns in gonz östareich) vasteh ko. I kunnt jo moi so a boa sätz in dialekt schreibn, wos ma do a gonz noamal (vo freindIn zu freindIn) pea sms, e-mail oda facebook gmocht wead!
I kenn gokoan in mein umföd dea hochdeitsch in ana sms vawended! :D

Vielen wird es aufgefallen sein, dass ich kein einziges Wort groß geschrieben habe, weil ich das halt so mache! Andere wiederum schreiben einfach nur die Wörter groß die einem gerade so "gefallen" und wiederum andere schreiben nur Namen (wie im Englischen) groß und manche schreiben fast jedes Wort groß! :nuts:
Im Dialekt macht einfach jeder was er will, bzw. wonach er gerade so Lust hat, denn manchmal (eben nach Lust und Laune) schreibe ich auch ein paar Wörter groß usw.... Ich glaube, wenn Dialekt so ne eigene Sprache wäre (was aber unmöglich ist da die Leute z.b. 50km weiter südlich wieder anders reden), wäre es eigentlich unmöglich die Grammatik zu lernen! :lol:

Energy2003
June 18th, 2010, 04:38 PM
im Dialekt hat man alle Freiheiten

erbse
June 18th, 2010, 04:53 PM
Dialekte sind an sich so undeutsch, da chaotisch, geradezu hedonistisch.
Darum irgendwie auf eigenartige Weise auch wieder geil.

Raaymanx
June 19th, 2010, 10:57 PM
Was ich sehr heftig finde ist, dass vor allem in der Stadt Salzburg (bin dort in der Nähe aufgewachsen und beheimatet) der typische Salzburger Dialekt (der von Kilometer zu Kilometer anders wird :D) immer mehr verschwindet weil wir hier (sollte keine Beleidigung an unsre guten alten Deutschen Nachbarn sein :D) regelrecht von Deutschen Studenten belagert werden!

Finde das sehr traurig! :(
Ich hasse es nämlich über alles z.b. wie hier Hochdeutsch schreiben zu müssen, weil da muss ich mich dann immer total bemühen, dass ich nicht die Wörter verwechsle!

ist in graz nicht anders, außer dass vielleicht ein paar weniger deutsche sind.
und es stört ganz schön, weil man hier immer öfter auf hochdeutsch reden muss, denn die studenten verstehen unseren dialekt schwer, aber wissen genau, dass hier(fast) jeder hochdeutsch sprechen kann, wen man nur möchte

MPOWER
June 19th, 2010, 11:08 PM
Ich verstehe euch echt nicht, wir haben die selbe Dialektgruppe (bayerisch), hier im Dorf wird noch tiefstes oberpfälzisch geredet, aber es ist echt keine Schwierigkeit hochdeutsch zu schreiben bzw. mal kurz ne Wegbeschreibung auf hochdeutsch rauszuhauen. In der Schule wird eben Wert auf hochdeutsche Schrift gelegt, geredet wird trotzdem im Dialekt.. Kann die Einwende echt nicht verstehen:ohno:

Newropean
June 19th, 2010, 11:14 PM
Muesch eyfach witr dialecht rede. :)

o0ink
June 20th, 2010, 02:54 PM
Finde einfach das Österreichisch ne eigene Sprache sein sollte!
Vor allem jetzt, wenn (entlich) die Sommerferien beginnen ist es manchmal schon unglaublich wenn mal wieder ein Deutscher nach dem Weg fragt (derzeit ohne übertreibung ca. 40% Deutsche Autos hier auf den Straßen Salzburgs) und ich dann halt wie immer auf Dialekt antworte und die mich dann immer sehr komisch anschauen weil sie absolut null verstehen!
Klingt zwar komisch, wäre aber fast klüger in Englisch zu sprechen, da diese Sprache wirklich jeder versteht!
Eigendlich hat man als gebürtiger Dialekt redender auch sehr viele Vorteile, wenn man bedenkt, dass wir eben die Leute in Südtirol, der Schweiz, in österreich und auch die Leute aus Deutschland verstehen können! ;D

Raaymanx
June 20th, 2010, 04:56 PM
Ich verstehe euch echt nicht, wir haben die selbe Dialektgruppe (bayerisch), hier im Dorf wird noch tiefstes oberpfälzisch geredet, aber es ist echt keine Schwierigkeit hochdeutsch zu schreiben bzw. mal kurz ne Wegbeschreibung auf hochdeutsch rauszuhauen. In der Schule wird eben Wert auf hochdeutsche Schrift gelegt, geredet wird trotzdem im Dialekt.. Kann die Einwende echt nicht verstehen:ohno:

wenn ich nur kurz eine wegbeschreibung mache, stört es nicht, aber hier sind etwa 25% der Studenten aus Norddeutschland.
Die meisten sind zwar freundlich, doch es wird etwas nervig, wenn man sich in der Gegend um die Unis hauptsächlich hochdeutsch verständigen muss.
Mir gefällt eben mein Dialekt und ich will dass er in Graz beibehalten wird

MPOWER
June 20th, 2010, 05:37 PM
Hier wird auch gegen den preußischen Einfluss gekämpft, aber hey jetz mal im Ernst, die Dialekte verkommen nicht solange man ihn selber spricht. In meiner Schule werden Lehrer aufgezogen weil sie kein Dialekt können oder weils fränkisch reden :D Wirklich Einfluss hatten sie aber bis jetzt noch nicht, ihr redet wohl auch die meiste Zeit vom Tag noch Dialekt und Touristen werden sich nie anpassen, des kannst vergessen, egal woher sie kommen. Denke auch nicht das Studenten in kurzer Zeit nen ordentlichen Dialekt sprechen könnten.. Im Endeffekt könnt ihr nur die Unis/Grenzen zumachen (wird eh schon praktiziert) gegenüber Deutschen Studenten oder ihr findet euch damit ab, man kanns nich ändern und Leute nur wegen ihres Dialekts wirklich auszugrenzen ist echt oldfashioned.. :ohno:

Bauer-Ewald
June 21st, 2010, 11:52 AM
Eigendlich hat man als gebürtiger Dialekt redender auch sehr viele Vorteile, wenn man bedenkt, dass wir eben die Leute in Südtirol, der Schweiz, in österreich und auch die Leute aus Deutschland verstehen können! ;D

Südtiroler müsste doch mühelos gehen, aber Schweizer? Das klingt doch schon sehr anders :dunno: Und wie verhält es sich mit Wienern? Der Dialekt aus Tirol ist doch auch den bayrischen Dialekten näher als dem Wienerischen oder?

o0ink
June 21st, 2010, 01:47 PM
Südtiroler müsste doch mühelos gehen, aber Schweizer? Das klingt doch schon sehr anders :dunno: Und wie verhält es sich mit Wienern? Der Dialekt aus Tirol ist doch auch den bayrischen Dialekten näher als dem Wienerischen oder?

Also ich hab bei meinen Ausflug in die Schweiz (Osterferien) fast alles verstanden!
Wienerisch ist sowieso ein komplett eigenes Kapitel! ;)
Aber wie schon gesagt, die Dialekte werden von Bundesland zu Bundesland anders!

Sprechen in Bayern eigentlich wirklich noch die meisten Bayrisch?
Weil wenn ich z.b. in Freilassing einkaufen gehe, dann reden da ca. 75% aller Menschen reines Hochdeutsch (wobei die zumindest in den meisten Fällen auch meinen Dialekt verstehen können, Gott sei Dank!)!

MPOWER
June 21st, 2010, 04:17 PM
Ich kann jetzt nicht für Oberbayern sprechen, aber umso tiefer zu in die ländlichen Regionen kommst umso stärker werden die Dialekte, dass ist mein persönlicher Eindruck. Wohne ja quasi in der Grenzregion zu Tschechien am Dorf, hier wird noch richtig gefärbtes bayerisch geredet. Aber nicht nur hier sondern auch in Regensburg hört man ordentlichen Dialekt, weil die Uni und FH meist Studenten aus dem Umkreis anzieht. Hab persönlich noch keinen Norddeutschen Dialektsprecher in meiner Umgebung ausgemacht, naja Weiden ist auch nicht wirklich ein Reiseziel für Nordlichter. Natürlich kann es sein, dass aufgrund der vielen Zuzüge in die Grenzregion zu Österreich viele einfach zugewandert sind und außerdem hält sich der Stereotyp des dummen Bauern vom Lande der kein Hochdeutsch sprechen kann recht behäbig in der Gesellschaft, sodass vielleicht in der Erziehung mehr Wert auf Hochdeutsche Sprache gelegt wird als auf die Erhaltung des regionalen Dialekts.

thun
June 22nd, 2010, 12:03 AM
Oberbayern ist da durch den Magneten München und die vielen Zugezogenen (sei es zum Arbeiten oder als Alterswohnsitz) schon ziemlich "verseucht", auch wenn ich einige junge Oberbayern (auch aus dem Eck Rosenheim - Salzburg) kenne, die selbstverständlich Oberbayerisch reden - mann muss oft nur in die etwas ländlicheren Ecken (Grenzgebiet zu Niederbayern bzw. Pfaffenwinkel oder so) gehen. Niederbayern ist auch sehr sehr dialektlastig, selbst in den Städten; ähnlich wie die Oberpfalz. Auch die Franken pflegen ihre Mundart ziemlich ausgeprägt, selbst in Städten wie Nürnberg, wie ich finde.

MattSid
September 24th, 2010, 09:08 PM
Eine information bitte :)
Ich habe gelesen an Anzeige fur eine Wohnung, und es gibt auch die Provision. Aber ich kann nicht verstand wie funktionier.

Provision: 2,38 NKM incl. MwSt.

Manchmal kann erklaren mir das? Die Kaltmiete ist 200€.
Dank im Voraus :)

il fenomeno
September 24th, 2010, 09:26 PM
you dont get the provision, you pay it to the middleman. in your case 2,38 x 200 €
rip-off practice, isnt it?

MattSid
September 24th, 2010, 09:40 PM
you dont get the provision, you pay it to the middleman. in your case 2,38 x 200 €
rip-off practice, isnt it?

Das ist unglaublich! Ich hatte gedenkt, dass es war 2,38% vom die Kaltmiete :nuts:

il fenomeno
September 24th, 2010, 09:51 PM
leider nein. 2x die monatsmiete ist eine hohe, aber nicht unnormale provision.

MattSid
September 25th, 2010, 12:36 PM
^^ Ok, Vielen Dank für Ihre Erklärung :)


Welche ist der Name in Deutsch vom diese Objekt?

http://www.stilpromo.com/foto/GK0311.jpg

Kampflamm
September 25th, 2010, 12:47 PM
Parkscheibe. Despite the name they're not shaped like a disk in Germany though. Fascinating.

http://www.echt-wahnsinn.de/dokumente/artikel/FotoGross/parkscheibe_gr.jpg

MattSid
November 29th, 2010, 11:31 PM
Wie mann sagen z.B. "You could do everything but x"?

il fenomeno
November 29th, 2010, 11:43 PM
bin nicht sicher, ob ich deinen satz richtig treffe:

du könntest alles tun, außer x.

oder

alles wäre besser als x

kannst du noch ein genaueres beispiel auf englisch geben?

MattSid
January 1st, 2011, 08:29 PM
bin nicht sicher, ob ich deinen satz richtig treffe:

du könntest alles tun, außer x.

oder

alles wäre besser als x

kannst du noch ein genaueres beispiel auf englisch geben?

Die erste Beispiel ist perfekt, kein problem :)

MattSid
January 21st, 2011, 10:23 PM
Eine Frage, wann ich treffe mit Jemand, und ich will erklaren dass ich sprache nicht ein gute Deutsch, am besten was kann ich sagen ?

Hallo, entschuldigung Sie meine Deutsch, blah blah
Hallo, ich sprache nur ein bisschen Deutsch, ich hoffe sie Konnen verstand mir, blah blah

welche pass am besten? es gibt andere moglichkeit?

Newropean
January 21st, 2011, 10:33 PM
Der zweite Satz ist besser:
Hallo, ich spreche nur ein bisschen Deutsch, ich hoffe sie können mich verstehen bla bla. :)

Mein Deutsch ist nicht so gut bla bla. geht auch.

Ni3lS
January 21st, 2011, 11:00 PM
Ich hab gestern ein Prufüng gemacht (Deutsch) aber ich hab es nicht so gut gemacht.. Nächstes woche habe ich ein andere Prufüng Deutsch. Mein wortschatz ist gut aber Grammatik... Ich hasse die Deutsche grammatik!

MattSid
January 21st, 2011, 11:58 PM
Der zweite Satz ist besser:
Hallo, ich spreche nur ein bisschen Deutsch, ich hoffe sie können mich verstehen bla bla. :)

Mein Deutsch ist nicht so gut bla bla. geht auch.

Vielen Dank! aber es gibt keine kurser version?

miau
January 22nd, 2011, 09:43 AM
Ich hab gestern ein Prufüng gemacht (Deutsch) aber ich hab es nicht so gut gemacht.. Nächstes woche habe ich ein andere Prufüng Deutsch. Mein wortschatz ist gut aber Grammatik... Ich hasse die Deutsche grammatik!

Warum? Ist sie dir zu schwierig? ;)

miau
January 22nd, 2011, 09:46 AM
Vielen Dank! aber es gibt keine kurser version?


Wenn du das sagst, weiß jede, dass deine Kenntnisse wirklich nicht gut sind. ;)
Mein Deutsch ist nicht so gut.

Klingt positiver:
Ich spreche/verstehe ein bisschen Deutsch (aber nicht viel).

MattSid
February 18th, 2011, 10:17 PM
http://www.tagesspiegel.de/images/hundehaufen-dapd/1970562/12.jpg?format=format11

http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/top-five-der-berlin-nervereien/1970544.html?p1970544=2

Ehm... :lol:

Warum es gibt kein verb am Ende? Muss nicht "ich will in die tüte gehen" sein? oder das ist einfach implizite?

il fenomeno
February 18th, 2011, 11:23 PM
:dunno: ich habe mir nie gedanken drüber gemacht, aber bei orten braucht es nach dem modalverb "will" kein vollverb ("gehen, springen, laufen, fliegen etc").

du willst nach münchen. du darfst in das bett. du kannst über den rasen.

du kannst ein vollverb verwenden. damit betonst du aber das verb, nicht den ort.
wenn du sagt: "ich will nach münchen fliegen", dann bedeutet das meistens, dass du ebenso über die art, wie du hinkommst, reden möchtest (fliegen, fahren etc). wenn es dir egal ist, wie du nach münchen kommst, lässt du "fliegen" weg.

deswegen wird oben im bild kein vollverb verwendet, um zu betonen, dass die scheiße eigentlich nur in die tüte will. wie sie reinkommt, ist ihr zweitrangig.

erbse
February 22nd, 2011, 11:54 AM
:lol::applause:


Die hohe Kunst der deutschen Linguistik, anschaulich illustriert.
Dieser Strang ist etwas für den Verstand und für das Herz.

Ni3lS
March 4th, 2011, 08:50 PM
Ich habe mit vielen Berliners geredet diese woche. Das problem war, dass die meiste menschen English zurück reden.. Ich habe selbst schon in der USA gewohnt und köntte die meiste menschen nicht verstehen weil ihnen Englisch schlecht war. Deswegen rede ich gern in Deutsch, weil ich viel zu lernen habe und ich weil ich Deutsch besser verstehen kann dann Berliner-Englisch.

Berlin ist sehr cool btw. Das wetter war gut. Ich will gern noch einmal zurück kommen im sommer.

Tschüss :D

miau
March 5th, 2011, 09:37 AM
Haben denn die Leute dein Deutsch verstanden? ;)

Ni3lS
March 5th, 2011, 10:12 PM
Jawohl! Eigentlich haben leute in der u-bahn gegen mir gesagt das es sehr gut war :cool: Lol. Meine sprache ist besser dann mein schriftliche Deutsch. Wie sagt man dass eigentlich?

erbse
March 6th, 2011, 05:01 PM
"Ich spreche besser, als ich schreibe" wäre eine elegante, knackig-kurze Variante. ;)

Kampflamm
March 6th, 2011, 10:24 PM
Sprech besser wie ich schreiben tue. :okay:

becs
April 10th, 2011, 12:19 PM
I am not sure here is the right place, but I will ask ;P

Can some1 of you guys write me one short text on German for Muchen or Bremen?
I need 8-10 sentences on simple German, for beginners

Please PM me, if you can help me.

Thx in advance

Bauer-Ewald
April 10th, 2011, 01:26 PM
worum soll es in dem Text gehen? sowas in der Art?

Ich fahre nach Bremen. Bremen ist eine alte Hansestadt. Aus Bremen kommen die Bremer Stadtmusikanten. Werder Bremen hat diese Saison 4:1 gegen den Hamburger SV verloren. Ich habe mich sehr über die Niederlage von Werder gefreut.

München ist eine Stadt in Bayern. BMW ist ein bekanntes Münchener Unternehmen. Ich freue mich immer wenn Bayern München gegen den Hamburger SV verliert.

Grigorio371
April 10th, 2011, 05:46 PM
Wow :banana: ^^
Looks Amazing!

MattSid
May 23rd, 2011, 07:02 PM
Ich brauche eine kleine Erklärung, wie heisst diese Stromgeräte in der Strasse? Ich möchte gern auch fragen zu es von Graffiti sauber machen worden, wer kann ich fragen? die Vettenfall? es gibt eine Email Adresse für diesen Problemen?

http://img51.imageshack.us/img51/549/imag0946.th.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/51/imag0946.jpg/)

il fenomeno
May 23rd, 2011, 07:35 PM
verteilerkasten würde ich sagen.

. Auf einer kleinen Plakette steht, wem der Kasten gehört, meistens einem Energieversorger.

auf jeden fall nicht saubermachen ohne vorher genehmigung einzuholen. in deutschland kriegt man schnell mal ne anzeige, besonders auch für gut gemeinte taten. ordnung muss sein.

erbse
May 23rd, 2011, 09:27 PM
Mitunter ist ja auch vom Eigentümer angeordnete Kunst drauf.
Man kann zu den Geräten auch Sicherungskasten sagen, ist aber üblicher, diesen Begriff bei innen (in Häusern) montierten Kästen zu benutzen.

Kampflamm
May 23rd, 2011, 09:30 PM
"Da wo Strom drinne is."

MattSid
May 23rd, 2011, 10:21 PM
^^ Grazie Fenomeno! :)

Ich will nicht selbst sauber machen, statt fragen der Vettenfall zu es machen. In die Plakette es gibt nur eine Telefonisch Nummer, aber ich mochte eher eine Email schicken, jemand kennen eine Adresse, die kann ich benutzen?

Kampflamm
May 23rd, 2011, 11:16 PM
Ob das nicht vergebene Liebesmüh ist?

daumal
August 26th, 2011, 12:37 PM
Hi guys,

I don't speak any German at all and have some questions about the Deutscher Museumsbund (http://www.museumsbund.de/) - I'd appreciate it so much if somebody could take a quick look at the website and see if the answers are easily available on it. I've tried the English language version but the information doesn't seem to match up with the German sections and is a bit unclear.

I just want to know:

1. My friend's moving to the Netherlands soon to do a museum-related degree. Would she be eligible for the 'individual' 55 euro membership even though it's in a different country?

2. If so, does this membership come with a Museumskarte? The English section on this suggests that it only comes with the 'sponsor membership' (which I think is the more expensive one) but from what I can make out of the German-language page this might not be true.

Thanks in advance for any help anyone can give me.

Bob!
August 26th, 2011, 03:35 PM
1. My friend's moving to the Netherlands soon to do a museum-related degree. Would she be eligible for the 'individual' 55 euro membership even though it's in a different country?
I can't find anything suggesting that non-Germans are not eligible for a membership. It also says that students pay only 35€ (instead of 55€) on presentation of a student identity card. I'd just give their office a call or email them to make sure that it's possible to become a member and get the discount as a student at a Dutch university.

2. If so, does this membership come with a Museumskarte?
Yes, the individual membership includes the Museumskarte.

Bauer-Ewald
September 25th, 2011, 01:44 PM
Dieser singende Deutschlehrer unterrichtet einfache Phrasen im melodischen Gewand :D

Wird aber wohl Kindern in den Goethe-Instituten vorgespielt.

C15f_qr_K3o
http://www.youtube.com/watch?v=C15f_qr_K3o&feature=related


gG2iAyEcM_g
http://www.youtube.com/watch?v=gG2iAyEcM_g&feature=related

mariocesare
October 19th, 2011, 10:04 PM
So, lasst euch mich versuchen, mein Deutsch hier zu ueben und zu testen! :)

Ich hatte Deutsch verschiedenen Jahren studiert, ganz allein mit Kassetten Kursen und auch mit Unterrichten von deutschen Lehrerinnen (eine war auch sehr Nett...).

Ich hatte auch im Goethe Institut die Deutsch als Fremdsprache und die Mittelstufe Pruefung bestanden, ohne die kostenlosen Kursen zu folgen.

Ich kann auch die deutschen Fernsehen anschauen: wenn es in unseren Fernsehkanalen die Stupiditaet ein genugendes hohes Niveau erreicht, schalte Ich das Fernbedienung um und sehe mich ZDF oder NWR oder SDR an.

Ich hatte auch in Vergangenheit versucht, in Deutschland zu kommen: drei mal ein Arbeitsgesprach (?richtig?), jeden mal waere ich akzeptiert werden, aber dann verzichte Ich, das ist das Leben.

Und jetzt, halb zufrieden mit der Arbeit, genug zufrieden mit dem Privat Leben, musst Ich irgendwann in Deutsche Welt mich stuerzen.

Gut genug? :)

miau
October 20th, 2011, 08:58 AM
Ja, gut genug :)

eeee.
October 21st, 2011, 07:46 PM
Ich weiss zwar nicht, welches Niveau die "Mittelstufe" verlangt, aber ich behaupte mal, man versteht dich überall.

mariocesare
October 22nd, 2011, 04:01 PM
Vielen Dank!!

Ich glaube, wenn Du die Mittelstufe Pruefung bestehst, kannst Du eine gute Konversation fuehren.

erbse
February 8th, 2012, 01:13 PM
Deutsche Welle helps you to learn German in a very related-to-practice way :cool:

www.dw.de/dw/0,,2469,00.html

rheintram
February 11th, 2012, 10:45 PM
Finde einfach das Österreichisch ne eigene Sprache sein sollte!

Ich als Vorarlberger bin da dagegen, außer dieses "Österreichisch" basiert dann auf alemannischen Dialekten ;)

Aber im Ernst: Ich hab jetzt 6 Jahre lang quasi ständig so ein Umgangshochdeutsch gesprochen und jetzt hab ich die Schnauze voll und red mit jedem wieder in MEINEM Dialekt. Mich kotzt das Hochdeutsche langsam an, scheiß Uni ;-)

Boba Fett22
April 20th, 2012, 01:49 PM
http://www.youtube.com/watch?v=4YLqC3DIgjY

Please can I ask you are those subtitles correct?

Edit: Just to explain, I am not being in anyway vindictive, :) it's just that I find these parodies to be hilarious there's 3 about this the place I live and I love to know what Bruno Granz thinks of ALL the parodies.

MattSid
April 20th, 2012, 04:36 PM
Wie man uebersetzt "Viva la figa"? "Es lebe die Muschi" oder was?

thun
April 20th, 2012, 10:13 PM
They're completely wrong in the first minute. I didn't watch more of it. :)

Boba Fett22
April 20th, 2012, 11:48 PM
Cheers! :) A pity.

il fenomeno
April 20th, 2012, 11:54 PM
he doesnt even talk about the parodies. he just talks about his acting as hitler.

il fenomeno
April 20th, 2012, 11:58 PM
wenn figa das bedeutet, dann ist der satz richtig.

MattSid
April 21st, 2012, 11:26 AM
wenn figa das bedeutet, dann ist der satz richtig.

Figa ist die Vulgaersusdruck fuer Vagina...aber ich habe nie gelesen bevor "Es lebe die Muschi", was man benutzt normalweise?

Himmelwärts
April 21st, 2012, 11:59 AM
Ein Hoch auf die Fotzen!
:lol:

il fenomeno
April 21st, 2012, 04:57 PM
Figa ist die Vulgaersusdruck fuer Vagina...aber ich habe nie gelesen bevor "Es lebe die Muschi", was man benutzt normalweise?

:dunno: so würde man es sagen. ist allerdings kein sonderlich oft benutzter satz im deutschen. vielleicht fehlt uns die wertschätzung.

erbse
April 21st, 2012, 05:20 PM
Als Volksdeutscher schätzt man eben Fäkalien höher. Daher ja auch ein freudig schallendes "Scheiße!" statt "Fuck!".

snicket
July 3rd, 2012, 03:44 AM
hey guys
Do you know any German TV Show that seems to americans ones like Friends, The Office and How I met your mother? One that is easy to download on web and easy to find subtitles in english ?

thun
July 3rd, 2012, 02:56 PM
In order to learn German? My Brazilian flatmate did a lot of learning by watching Youtube clips before he came here. So it can be a good way.

Anyway, there are hardly any 'good' German sitcoms as our industry mainly produces crime series. And a lot of German comedy makes extensive use of dialects which doesn't help you learning either. And most of them will probably come without subtitles as they aren't sold internationally, I'm afraid.
You could just watch the American series in German. We (unlike the Portuguese speaking part of the world) dub everything into standard German, so it'll be much easier to understand it than most of German comedy.

Anyway, I might have one suggestion for you:
What pops into my mind is "Stromberg", the German adaptation of The Office. It uses stanard German and it'll be probably a lot easier to get what's going on if you know the British and American versions. I don't think that there are (English) subtitles anywhere, though.

Another option to start would be to look for lists of German TV series (you'll probably find one on the German wikipedia) and search for clips in Youtube. So you can find out what you understand and what you like yourself.

snicket
July 3rd, 2012, 05:08 PM
Thanks for the tips

fancylive
July 23rd, 2012, 08:56 AM
He is right....... (http://www.fancylive.com)..

DiggerD21
July 26th, 2012, 12:15 AM
He is right....... (http://www.fancylive.com)..

In German: Er hat recht (which would be in a literal translation to english: He has right).

Dedda
August 1st, 2012, 03:32 PM
Servus, oder besser - Hallo Leute,

Ich interessiere mich wo Mann in Deutschland kann Hochdeutsch sprechen? Ich meine, wo die Leute ganz normal Hochdeustch reden - ohne Dialekt. Ich verusche Deutsch zu lernen seit zwei Jahre und ich habe keine große Probleme mit schreiben oder lessen, nur mit reden, weil ich in Österreich lebe und hier Leute sprechen kein Hochdeutsch sondern Österreichische Dialekt. Mänche Worte klingt nicht so wie auf Hochdeutsch, aber ich würde gerne erstens Hochdeutsch lernen und dann Dialekt. Ich persönlich denke das ist die bessere Option.

Mfg

Kampflamm
August 1st, 2012, 04:48 PM
Hannover.

Himmelwärts
August 1st, 2012, 04:53 PM
Stuttgart
:troll:

erbse
August 1st, 2012, 05:41 PM
Mecklenburg-Vorpommern! :okay:

Ohnehin der schönste Fleck.

thun
August 2nd, 2012, 11:09 AM
Hannover. Aber ob's mir das Wert wäre, nur damit ich perfektes Hochdeutsch lerne...? :dunno:

Dedda
August 6th, 2012, 01:46 PM
Vielen Dank Leute :)

erbse
September 24th, 2012, 04:49 PM
Fantastic article / Geiler Artikel:

The Germans have a word for it – and it's a very long one (http://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/21/germans-word-long-language)

http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2012/9/19/1348064663863/snowball-gloves-german-wo-010.jpg
A person who wears gloves to throw snowballs can be described in a single word in German. Handschuhschneeballwerfer!
Photograph: Christopher Furlong/Getty Images

https://pbs.twimg.com/media/A3Iz76ZCcAAhSyH.jpg


More / Mehr: http://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/21/germans-word-long-language

Ni3lS
January 19th, 2013, 11:06 PM
Hmm.. Man interessiert sich nicht mehr für die Deutsche Spräche oder..?

Letzten Post in September 2012.

Himmelwärts
January 19th, 2013, 11:25 PM
Der thread wird nicht mehr gebraucht, es sind alle schon eingedeutscht worden.
:okay:

Ni3lS
January 20th, 2013, 12:10 AM
Glaub ich nicht, mein Deutsch ist schlecht.. Darum gehe ich in Vienna oder Berlin studieren nächstes Studienjahr :)

Ni3lS
January 20th, 2013, 12:12 AM
Mit anderen Wörten, sie haben gescheitert mir Deutsch zu lernen auf dieses Forum lol.

Himmelwärts
January 20th, 2013, 12:44 AM
zu viele möpse, zu wenig deutsch.
:ohno:

Schaps
February 15th, 2013, 12:01 PM
Das mit den Möpsen glaub ich sogar^^

Chadoh25
March 12th, 2013, 07:36 AM
Ich habe eine frage'. Man sagt "Vielen Dank für das tolles Bild" auf Deutsch Stimmt?

erbse
March 12th, 2013, 08:11 AM
"Vielen Dank für das tolle Bild!" wäre korrekt. :) "Das" bezieht sich als Artikel direkt auf "Bild" - "toll" müsste ohne vorangehenden Artikel stehen, um zu "tolles" zu werden.

"Tolles Bild!", wenn du nur das Bild loben willst.


In welchem Zusammenhang willst du das sagen, Chad?

Himmelwärts
March 12th, 2013, 05:39 PM
ich schick ihm ab und zu bilder von mir per pn.

il fenomeno
March 12th, 2013, 09:57 PM
gay

Chadoh25
March 14th, 2013, 12:07 AM
"Vielen Dank für das tolle Bild!" wäre korrekt. :) "Das" bezieht sich als Artikel direkt auf "Bild" - "toll" müsste ohne vorangehenden Artikel stehen, um zu "tolles" zu werden.

"Tolles Bild!", wenn du nur das Bild loben willst.


In welchem Zusammenhang willst du das sagen, Chad?

Ohhh Ok, Ich verstehe. Danke erbse! Ich will nur das Bild loben.