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Old November 12th, 2010, 06:42 PM   #1
struband
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Basel | 3Land | Vision

War komischerweise noch gar nicht Thema hier, oder habe ich etwas übersehen ?

http://www.basellandschaftlichezeitu...nzen-101366311

Last edited by struband; November 12th, 2010 at 07:03 PM.
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Old November 13th, 2010, 01:38 PM   #2
musician
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Ich finde die Idee toll und den Standort für einen derartigen Stadtteil ideal. Eine Hochhaussilhouette an diesem Standort würde sich auch aus dem Stadtzentrum, z.B. von der Pfalz aus, sehr gut ins Stadtbild einfügen.

Allerdings sollte es m.E. kein auf dem Reissbrett geplanter Stadtteil werden, zumindest was die Hochbauten betrifft. Ich war neulich in Düsseldorf und hab mir den Medienhafen angeschaut. Das Ganze Ensemble wirkt zwar imposant doch auch sehr steril und wenig phantasievoll. Auch schien der Ort trotz vielfältigem kulinarischen und kulturellen Angebot abends total ausgestorben.

[IMG]http://img.******************/Duesseldorf/Medienhafen/Duesseldorf-Medienhafen-a18168518.jpg[/IMG]







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Old November 14th, 2010, 06:43 PM   #3
curious.sle
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Originally Posted by struband View Post
War komischerweise noch gar nicht Thema hier, oder habe ich etwas übersehen ?

http://www.basellandschaftlichezeitu...nzen-101366311
Hm, Rhein-hatten...

Da muss ja mal wieder der Nordbogen der S-Bahn erwähnt werden... :-)
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Old November 14th, 2010, 07:42 PM   #4
Mind the doors
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Da muss ja mal wieder der Nordbogen der S-Bahn erwähnt werden... :-)
da hast du recht ...das Herzstück ist eine Zwängerei die wahrscheinlich vom Volk verworfen wird.
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Old November 15th, 2010, 12:20 AM   #5
sämelihülz
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Ich begrüsse das Projekt ebenfalls sehr, hoffe jedoch das zumindest ein Teil des ehemaligen Flairs behalten werden kann. In Basel wird viel Gebaut zurzeit und viel abgerissen, wir müssen aufpassen das wir auch alte Gebäude z.b vermehr auch umbauen, oder aufstocken, mit dem heutigen Technischen Fortschritt ist vieles möglich!

Ein schritt in die Richtung ist z.B die Idee von Novartis einen Kran am ehem. St. Johanns Hafen zu restaurieren, damit das Hafen Feeling nicht komplett flöten geht...
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LMAA

***1893***
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Old November 17th, 2010, 05:24 PM   #6
suburbansky
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Originally Posted by Mind the doors View Post
da hast du recht ...das Herzstück ist eine Zwängerei die wahrscheinlich vom Volk verworfen wird.
Wie kommst du eigentlich auf einen derartigen Blödsinn??
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Old November 18th, 2010, 12:15 AM   #7
Don Calo
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Das Manhattan des Klybeck nimmt Gestalt an

Basel. Stadtplaner zeigen zur Eröffnung der Bauausstellung erstmals die Visualisierung einer bebauten Insel


Basel soll wachsen. So stellt sich das Planungsamt eine Überbauung der Klybeckinsel vor. Visualisierung Baudepartement Basel-Stadt


patrick marcolli
Die Verlegung des Hafens lässt die Stadtplaner träumen. Die Vision einer dicht bebauten Klybeckinsel wird als Projektidee für die Internationale Bauausstellung vorgestellt. Dies soll das Projekt vorantreiben.

Form und Bebauung erinnern ein wenig an Manhattan. Im Hochbau- und Planungsamt wird das Projekt einer überbauten Klybeckinsel denn auch mit einem englischen Arbeitstitel versehen: «New Basel». Pünktlich zur gestrigen Eröffnung der Internationalen Bauausstellung Basel 2020 (IBA) präsentierte Kantonsbaumeister Fritz Schumacher die Visualisierung von «New Basel» zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit (Bild oben). Er erhofft sich so neuen Schub für ein Projekt, das die Stadtplaner seit einigen Monaten in den Bann zieht – seit dem Zeitpunkt, als die Hafenwirtschaft ihr grundsätzliches Ja für eine Verschiebung des Klybeckhafens in Richtung «Festland» signalisiert hat. Natürlich, räumt Schumacher gegenüber der BaZ ein, könne er nicht versprechen, dass dieses Projekt im Jahr 2020 Realität geworden sei. Ausserdem skizziere die Visualisierung lediglich eine mögliche Form der Bebauung. Aber es gebe bereits jetzt erste Zeichen dafür, dass die mittelfristige Möglichkeit einer Neunutzung der Halbinsel realistisch sei. Beispielsweise gibt die Migrol im kommenden Jahr ihre Tanklager auf, beispielsweise liegt eine grosse Parzelle neben der Grisard AG brach, beispielsweise lässt der Verkauf des Restaurants Dreiländereck an die Schweizer Rheinhäfen die Planungsoptionen weiter offen.

testplanung. Voraussetzungen sind wie erwähnt die Verlegung des Hafens und damit auch die Verlegung der Hafenbahn, die einen wichtigen Teil der heutigen Halbinsel mit Rangiergeleisen belegt. Der alte Rheinverlauf könnte wieder geöffnet und die Halbinsel zur Insel gemacht werden. Dies jedenfalls sieht die Testplanung der holländischen Architekten MVRDV mit den Lokalplanern Martin Josephy und Philippe Cabane vor. Sie dürfen ihre Vision nun weiterentwickeln.

Grenzüberschreitend. Insgesamt weiten die Behörden den Perimeter für die Hafenplanung aus und ergänzen ihn um die nördlich angrenzenden Gebiete von Weil (D) und Huningue (F) bis hin zur Palmrainbrücke. Laut Schumacher haben auch die deutsche und französische Seite in der Erschliessung der Rheinufer grosses Potenzial – sprich Nachholbedarf. «Auf der Hüninger Seite muss der Entwicklung auf Schweizer Seite Rechnung getragen werden», formuliert Schumacher diplomatisch. Er sieht hier Potenzial für einen Forschungs-und Wissenschaftsplatz, der räumlich an den Novartis Campus anschliesst. Schumacher hofft nun, dass die trinationale Hafenentwicklung mit der bebauten Klybeckinsel in ihrem Zentrum zum IBA-Projekt erkoren wird. Auch in der französischen und deutschen Nachbarschaft setzt man Hoffnungen in die IBA. Klaus Eberhardt, Bürgermeister von Weil am Rhein, präsentierte gestern das grenzüberschreitende Projekt des Tüllinger Kulturbands. Hierbei handelt es sich um die neu benannte, im Kern nicht mehr so neue Idee des Regiobogens. Darunter verstehen die Planer die räumliche Vernetzung der Grün- und Naherholungszonen zwischen der Birsfelder Hard, der Wiese und der Langen Erlen über den Tüllinger Hügel bis zur Petite Camargue. Etienne Heinrich, Directeur Général Adjoint des Services in Saint-Louis, skizzierte die mögliche städtische Entwicklung im Elsass bei einer Verlängerung der Tramlinie 3 der BVB. Fazit: Auch hier liegt grosses Potenzial brach.

BAZ 16.10.10
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Old November 18th, 2010, 12:38 PM   #8
Mind the doors
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Wie kommst du eigentlich auf einen derartigen Blödsinn??
Warum ist eigentlich immer alles Blödsinn, wenn man nicht ins gleiche Horn bläst wie alle anderen...

Das Herzstück ist als Grundidee sicher nicht schlecht.
Bei der Begründung warum es gebraucht wird, liest und hört man allerdings immer die gleichen Schlagwörter ohne wirklichen Inhalt. "Das Kosten-, Nutzenverhältnis sei das beste.", "Man brauche eine Durchmesserlinie ...Zürich hat ja gleiche mehrere.".
Sind wir doch mal ehrlich, Zürich hat nun mal einfach ein wesentlich grösseres Umland bzw. Einzugsgebiet. In Basel fängt ab Aesch und Pratteln die tiefste Provinz an. Dasselbe gilt auch für das ausländische Umland ab Lörrach, Weil am Rhein und Saint-Louis.
Wie in Zürich werden auch in Basel bereits bestehende Trassees für die S-Bahn genutzt, allerdings hat Basel durch die Grenzlage und die bekannten Probleme der Nord-Süd Achse im Güter- und Personenverkehr eine ganz andere Ausgangslage.

Bsp. Schon 1921 wurde die Anbindung von Muttenz und Prattlen durch die SBB als ungenügend erachtet, deshalb gründete man die Basellandschaftliche Überlandbahn (BUeB), eine Schmalspurbahn vom Aeschenplatz bis Pratteln (heute BVB Linie 14).
Solche Schmalspurbahnen gab es bekanntlicherweise auch im Birseck und Birsigtal (heute 10er, 11er).
In einer für die Region unglaublichen Weitsicht stellte man mit der Gründung der BLT diese Schmalspurbahnen in Trambetrieb um, integrierte sie vollumfänglich in das Netz.

Entlang dieses Netzes entwickelte sich auch die eigentliche Stadt Basel. Die S-Bahn schneidet allerdings praktisch all diese Bevölkerungsstarken Gebiete vollständig (Ausnahme: Muttenz - Pratteln).

Die grösste Gemeinde im Kanton BL und Vorort von Basel, Reinach --> keinen Bahnhof.

Die zweitgrösste Gemeinde, ja praktisch Stadtquartier, Allschwil --> keinen Bahnhof. Beim Herzstück nützt auch eine Station Morgartenring nur bedingt.

Das ganze Birsigtal (Binningen - Ettingen) --> keinen Bahnhof.

Die Stationen Aesch und Münchenstein befinden sich am Rand der heutigen Siedlungsstruktur, dementsprechend werden sie auch genutzt (hatte mal ca. 10 Personen in Münchenstein Richtung Stadt gezählt, war bis jetzt der Rekord...).

Die Juralinie ist ab Aesch sowieso einspurig, ein zweigleisiger Ausbau bis Laufen wäre meines Erachtens purer Luxus. Der 1/2 Std.-Takt nach Laufen reicht völlig ...ausser man will die Zersiedelung noch weiter fördern.
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Old November 18th, 2010, 01:26 PM   #9
suburbansky
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Ich pick jetzt einfach mal ein paar deiner Argumente raus, die nicht stimmen:

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Originally Posted by Mind the doors View Post
Sind wir doch mal ehrlich, Zürich hat nun mal einfach ein wesentlich grösseres Umland bzw. Einzugsgebiet. In Basel fängt ab Aesch und Pratteln die tiefste Provinz an. Dasselbe gilt auch für das ausländische Umland ab Lörrach, Weil am Rhein und Saint-Louis.
Zürich hat sicher das etwas grössere Umland, aber so massiv, wie du ihn dir wahrscheinlich vorstellst, ist der Unterschied nicht: Gemäss Bundesamt für Statistik zählt die Agglo Basel knapp 750'000 Einwohner, die Agglo Zürich just etwas über 1 Mio. Das Bundesamt für Raumentwicklung gibt der Metropolitanregion Basel 1,3 Mio. Einwohner, der Metropolitanregion Zürich 1,7 Mio. "Wesentlich grösser" sieht anders aus.

Noch haarsträubender ist deine Behauptung, dass ab Aesch und Pratteln die tiefste Provinz anfängt: Im Ergolztal besteht ein quasi durchgehendes, zunehmend städtisch geprägtes Siedlungsband von Basel bis Gelterkinden, die Pendlerströme sind enorm. Richtung Laufen ist das Siedlungsband nicht ganz so dicht, was aber vor allem der Geographie geschuldet ist - auch hier sind die Pendlerströme enorm, wie übrigens auch Richtung Fricktal. Schau dir doch mal an, welche Gemeinden vom Bundesamt für Statistik zur Agglo Basel gerechnet werden: bis nach Tecknau und Laufen liegt alles im Einzugsgebiet der Stadt - und dieses wird nach strikten statistischen Vorgaben ermittelt, nicht Handgelenk mal Pi.

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Originally Posted by Mind the doors View Post
Entlang dieses Netzes entwickelte sich auch die eigentliche Stadt Basel. Die S-Bahn schneidet allerdings praktisch all diese Bevölkerungsstarken Gebiete vollständig (Ausnahme: Muttenz - Pratteln).
Du sagst es ungewollt richtig: Die STADT Basel - so wie die STADT Zürich flächendeckend per Tram erschlossen ist. Schau dir mal die Flächenverhältnisse an: Zürich hat 88km2 Fläche, die Stadt Basel nur 24. Allschwil, Muttenz, Binningen, Münchenstein, Birsfelden, Riehen etc. wären in Zürich Stadtquartiere - und sind es in Basel ja eigentlich auch. Nur ist die Stadt Basel funktional schon längstens auch über diese Grenzen gewachsen - heute gehören auch Liestal, Laufen, Rheinfelden, Frenkendorf, Kaiseraugst etc. im weiteren Sinn zur Stadtregion Basel. So wie Thalwil, Bülach, Uster, Dietikon, Opfikon-Glattbrugg zur Stadtregion Zürich gehören.

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Originally Posted by Mind the doors View Post
Die grösste Gemeinde im Kanton BL und Vorort von Basel, Reinach --> keinen Bahnhof. Die zweitgrösste Gemeinde, ja praktisch Stadtquartier, Allschwil --> keinen Bahnhof. Beim Herzstück nützt auch eine Station Morgartenring nur bedingt. Das ganze Birsigtal (Binningen - Ettingen) --> keinen Bahnhof.Die Stationen Aesch und Münchenstein befinden sich am Rand der heutigen Siedlungsstruktur, dementsprechend werden sie auch genutzt (hatte mal ca. 10 Personen in Münchenstein Richtung Stadt gezählt, war bis jetzt der Rekord...).
Ist das nun aber ein Grund, nicht die S-Bahn zu fördern? Erstens liegen zurzeit sehr viele Potenziale im Umfeld der Bahnhöfe der Vororte brach (z.B. Münchenstein, Muttenz), die man super nutzen könnte - andererseits haben alle Satellitenstädte wie Liestal, Rheinfelden, Laufen einen Bahnhanschluss, aber eine schlechte S-Bahn-Verbindung. Es geht ja mit dem Herzstück auch darum, Tram und S-Bahn besser zu verknüpfen, und nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen. Und schliesslich ist es müssig darüber zu diskutieren, ob jetzt genügend Passagiere die S-Bahn benützen um eine Investition wie das Herzstück zu rechtfertigen - der Bedarf ist gegeben, wie man jeden Morgen und Abend von Neuem feststellen kann. Man muss jetzt reagieren, damit in 20 Jahren nicht alles zusammenbricht.

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Originally Posted by Mind the doors View Post
Die Juralinie ist ab Aesch sowieso einspurig, ein zweigleisiger Ausbau bis Laufen wäre meines Erachtens purer Luxus. Der 1/2 Std.-Takt nach Laufen reicht völlig ...ausser man will die Zersiedelung noch weiter fördern.
Die Errichtung von Doppelspurinseln ist so gut wie beschlossen - weshalb das Luxus sein soll, ist mir schleierhaft. Ein Viertelstundentakt bis Laufen lohnt sich auf jeden Fall.
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Old November 18th, 2010, 02:33 PM   #10
Charles_Manson
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Originally Posted by suburbansky View Post
Ich pick jetzt einfach mal ein paar deiner Argumente raus, die nicht stimmen:

Zürich hat sicher das etwas grössere Umland, aber so massiv, wie du ihn dir wahrscheinlich vorstellst, ist der Unterschied nicht: Gemäss Bundesamt für Statistik zählt die Agglo Basel knapp 750'000 Einwohner, die Agglo Zürich just etwas über 1 Mio. Das Bundesamt für Raumentwicklung gibt der Metropolitanregion Basel 1,3 Mio. Einwohner, der Metropolitanregion Zürich 1,7 Mio. "Wesentlich grösser" sieht anders aus.
Schau mal: Ich behaupte jetzt mal dass in der Metropolregion Basel die Zentrumsfunktion von Basel wesentlich kleiner ist als jene von Zürich. Dass zur Agglo Zürich Baden und Winterthur nicht dazu gezählt werden sei mal dahin gestellt.

Übrigens.. warum es eigentlich geht: Finde dies ein super Projekt! Sieht sehr Urban aus!
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Old November 18th, 2010, 02:39 PM   #11
suburbansky
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Originally Posted by Charles_Manson View Post
Dass zur Agglo Zürich Baden und Winterthur nicht dazu gezählt werden sei mal dahin gestellt.
Mulhouse (280'000 Einwohner), Freiburg i. Br., Olten, Delémont, etc. werden aber auch nicht zur Agglo Basel gezählt... Von ihrer Fläche her sind sich die Agglos ZH und BS glaub ziemlich ähnlich.
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Old November 18th, 2010, 02:50 PM   #12
Charles_Manson
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Originally Posted by suburbansky View Post
Mulhouse (280'000 Einwohner), Freiburg i. Br., Olten, Delémont, etc. werden aber auch nicht zur Agglo Basel gezählt... Von ihrer Fläche her sind sich die Agglos ZH und BS glaub ziemlich ähnlich.
Was hätten die Städte auch in der Agglo Basel zu tun? Winterthur ist Zürich bezogen genauso wie Baden. Mulhouse ist da viel weniger/gar nicht Basel bezogen. Die "agglo" über die Landesgrenzen hinaus sieht sich weniger als ein teil von Basel, mehr als eigenständig. Desshalb ist Basel auch weniger Grossstädtisch. In Zürich ist dies ganz anders. Hier ist Zürich ganz klar das Zentrum der Agglo/region.

btw. Und ich bin KEIN Zürcher.

So und nun lasst uns auf das Projekt anstossen
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Old November 18th, 2010, 02:57 PM   #13
Mind the doors
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Ich behaupte jetzt mal dass in der Metropolregion Basel die Zentrumsfunktion von Basel wesentlich kleiner ist als jene von Zürich
Danke, das sehe ich auch so.

Mulhouse, Freiburg i. Br., Olten, Delémont. Ich bitte dich, sag in Freiburg i. Br. einmal dass sie zur Agglomeration Basel zählen. Die werden ihre Freude an deiner Aussage haben...
Zu Delémont, die S3 bildet von Delémont nach Porrentruy praktisch ein eigenes S-Bahn System Jura (mit den anderen Regionalzügen). Die Fahrgastzahlen ab Laufen in den Jura und umgekehrt sind vernichtend klein.

Quote:
Richtung Laufen ist das Siedlungsband nicht ganz so dicht


...der Bezirk Laufen hat soviel ich weiss gerade mal ca. 19'000 Einwohner (etwa so gross wie Allschwil).
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Old November 18th, 2010, 03:08 PM   #14
rübenzahn
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Originally Posted by Charles_Manson View Post
Was hätten die Städte auch in der Agglo Basel zu tun? Winterthur ist Zürich bezogen genauso wie Baden. Mulhouse ist da viel weniger/gar nicht Basel bezogen. Die "agglo" über die Landesgrenzen hinaus sieht sich weniger als ein teil von Basel, mehr als eigenständig. Desshalb ist Basel auch weniger Grossstädtisch. In Zürich ist dies ganz anders. Hier ist Zürich ganz klar das Zentrum der Agglo/region.

btw. Und ich bin KEIN Zürcher.

So und nun lasst uns auf das Projekt anstossen
natürlich bist du Zürcher, und jeder Satz von dir. Zürich beginnt am Bodensee und endet bei Olten, das ist eben euer riesiges Hinterland. in diesem kleinen Land führt dies zu unmöglichen zuständen. die Zürcher Meinung wird zur Schweizer Meinung gemacht. Zürich hat sich zu allem einfach selbst ernannt. So tust du!
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Old November 18th, 2010, 03:17 PM   #15
Charles_Manson
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Originally Posted by rübenzahn View Post
natürlich bist du Zürcher, und jeder Satz von dir. Zürich beginnt am Bodensee und endet bei Olten, das ist eben euer riesiges Hinterland. in diesem kleinen Land führt dies zu unmöglichen zuständen. die Zürcher Meinung wird zur Schweizer Meinung gemacht. Zürich hat sich zu allem einfach selbst ernannt. So tust du!
Da sprichst wieder einer aus vollem Komplex. Ich kenne beide Städte als aussenstehende Neutrale Person. Und Zürich wirkt auf mich Grossstädtischer und offener. Obwohl Basel direkt an der Grenze liegt ist doch alles sehr klein klein und die Leute zum teil sehr auf Basel beschränkt.
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Old November 18th, 2010, 03:23 PM   #16
suburbansky
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Originally Posted by Charles_Manson View Post
Was hätten die Städte auch in der Agglo Basel zu tun? Winterthur ist Zürich bezogen genauso wie Baden. Mulhouse ist da viel weniger/gar nicht Basel bezogen. Die "agglo" über die Landesgrenzen hinaus sieht sich weniger als ein teil von Basel, mehr als eigenständig. Desshalb ist Basel auch weniger Grossstädtisch. In Zürich ist dies ganz anders. Hier ist Zürich ganz klar das Zentrum der Agglo/region.
Sorry, aber woher glaubst du das zu wissen?? Natürlich ist die Grenze ein gewisses Hindernis, aber es kommen trotzdem Zehntausende aus D und F zum arbeiten oder einkaufen nach Basel... Die Grenze ist doch keine Mauer.

Und sag mal den Winterthurern, sie seien Zürich-bezogen... Da wirst du auch nicht auf allzu viel Gehör stossen.

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Originally Posted by Mind the doors View Post
Mulhouse, Freiburg i. Br., Olten, Delémont. Ich bitte dich, sag in Freiburg i. Br. einmal dass sie zur Agglomeration Basel zählen. Die werden ihre Freude an deiner Aussage haben...
Ich hab nie gesagt, dass sie zur Agglo zählen - aber zum Metropolitanraum gehören sie schon. Und da stösst du in Freiburg auf offene Ohren! Die sind mehr Basel-orientiert als du dir denkst. Allein in der Abteilung, in der ich arbeite kann ich dir auf Anhieb sieben Leute nennen, die in Freiburg wohnen und hier arbeiten. Und für Ausgang etc. strömen auch immer sehr viele nach Basel.

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Originally Posted by Mind the doors View Post
Zu Delémont, die S3 bildet von Delémont nach Porrentruy praktisch ein eigenes S-Bahn System Jura (mit den anderen Regionalzügen). Die Fahrgastzahlen ab Laufen in den Jura und umgekehrt sind vernichtend klein.
Der Kanton Jura würde es als allererster begrüssen, wenn Delémont statistisch an Basel angedockt werden könnte. Und dieses S-Bahn-System Jura hat seinen Ursprung darin, dass der Kanton JU einen direkten Anschluss aller Bahnhöfe an Basel wünscht.

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Originally Posted by Mind the doors View Post
...der Bezirk Laufen hat soviel ich weiss gerade mal ca. 19'000 Einwohner (etwa so gross wie Allschwil).
Dann zähl mal noch den Bezirk Thierstein, der ebenfalls durch die Bahnlinie bedient wird, dazu - und dann hast du 33'000 Einwohner, so viel wie Schaffhausen oder Fribourg. Meine Güte, ich bilde mir doch nicht einfach ein, dass ich jedes Mal stehen muss, wenn ich mit der S-Bahn auf dieser Linie unterwegs bin...
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Old November 18th, 2010, 03:37 PM   #17
Charles_Manson
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Originally Posted by suburbansky View Post
Und sag mal den Winterthurern, sie seien Zürich-bezogen... Da wirst du auch nicht auf allzu viel Gehör stossen.
Zürich - Winterthur ist nun halt mal eine der meist (oder gar meist?) befahrene strecke der Schweiz. Zur stosszeit fahren alle 6min (Angebot wird ausgebaut) Züge nach Winterthur und trotzdem sind alle überfüllt. Erzähl mir nichts davon wie sehr Zürich und Winterthur zusammengehören.
btw. Von Stadt- zu Stadtgrenze sind es nicht einmal 12km Luftlinie.
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Old November 18th, 2010, 07:27 PM   #18
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Originally Posted by Mind the doors View Post
In Basel fängt ab Aesch und Pratteln die tiefste Provinz an. Dasselbe gilt auch für das ausländische Umland ab Lörrach, Weil am Rhein und Saint-Louis.
Sorry, diese Aussage stimmt sowas von nicht. Betrachte mal die Region Basel, im Kern wie sie du beschreibst leben knapp 500`000 Leute, wobei selbst dort solche wie in Pratteln mit dem Zug nach Basel reisen und auch gerne direkt ins Zentrum kommen würden, wies mit nem Herzstück möglich wäre.
Was du ausser acht lässt sind gut 300`000 restliche Umlandbewohner, sei es vom Oberbaselbiet, LIestal und Umgebung, sei es vom Fricktal oder Laufental, sei es von Deutscher Seite von Lörrach bis nach SChopfheim und Rheinfelden. Wenn du dieses Drittel an Leuten nicht berücksichtigst, dann läuft schon was falsch. Ausserdem boomen genau solche Orte wie das Fricktal insbesondere, und dieser Agglo ist Rechnung zu tragen, wenn sie in die Stadt will, das derzeitige Umsteigen am Bahnhof SBB auf Tram ist eine Zumutung und man verliert eine gute Viertelstunde bis in die Stadt. Daher klar pro Herzstück. Und ich würde nicht mal Zürich als Vergleich ranziehen sondern Städte wie Malmö und Leipzig, die nicht wesentlich grösser als Basel sind, aber einen solchen City-Tunnel bald befahren können.
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Old November 18th, 2010, 08:08 PM   #19
rübenzahn
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Dass rund um Basel kaum wichtige Subzentren sind mag ja stimmen und das Hinterland ist relativ bescheiden, aber ich finde es muss bei dieser Diskussion gar nicht um Grösse gehen. Das wichtigste Argument ist doch: Basel kann es sich leisten. Man kann das Herzstück daher als Standortpflege sehen, als Investition in die Zukunft. Denn ich bin davon überzeugt das Herzstück wird die Stadt attraktiver machen, wenn man auch mitten in der Stadt Zugang zur S-Bahn hat. Auch bei relativ kurzen Strecken, ständig mit dem Tram herumtuckern ist einfach zu mühsam und kostet zu viel Zeit. Basel muss da auch ähnliches bieten können wie andere Wirtschaftszentren und wirtschaftlich ist Basel nicht unbedeutend. Eine funktionierende S-Bahn ist heute quasi Standard.
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Old November 18th, 2010, 11:01 PM   #20
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Ich frage mich ob Basel so ein Herzstück mit mindestens ner Milliarde Kosten einfach so hinblättern kann. Das Problem ist ja, dass BS und BL dafür fast zu klein sind um solch ein Projekt hinzublättern.
Diejenigen Orte, die fast am meisten vom Projekt profitieren AG, SO, De und evt. auch Fr werden sehr schwer zu überzeugen sein, sich am Projekt zu beteiligen. Und da macht sich wieder mal eine eklatante Schwäche unserer REgion auf, zuviele politische Ebenen und Hürden aus einem Konstrukt von 4 KAntonen und 3 Ländern, die Kernstadt ist zu schwach um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, das Umland will profitieren und schmarotzt.
Und noch ein grosser Nachteil, wenn ich die Projekte in Malmö und Leipzig vergleiche, dort hat die EU recht Geld in die Projekte fliessen lassen. In der Schweiz verpulvert man das Geld lieber in eine unnütze NEAT, die Milliarden frisst und uns kaum was bringt, ausser wieder mal den Alpenkantonen, die die hohle Hand, wie immer machen können.
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