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#1 |
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Hannover | City 2020 (Gesamtkonzept)
![]() „Hannover City 2020“: Dialog startet im Sprengel Museum „Hannover City 2020“ - die Stadt lädt ein zum öffentlichen Dialog über die Zukunft der hannoverschen City. Am 24. September im Sprengel Museum geht es los. Das Projekt „Hannover City 2020“ soll den durch EXPO und Neubau der Ernst-August-Galerie eingeleiteten Entwicklungsimpuls in der hannoverschen City verstetigen. Deshalb plant die Stadt zu diesem Thema im Jahr 2010 einen internationalen Planungswettbewerb. Die Ergebnisse sollen ab 2011 schrittweise bis zum Jahr 2020 umgesetzt werden. Stadtbaurat Uwe Bodemann: „Wir wollen das Projekt mit einem fachübergreifenden Dialog über die künftige Entwicklung der Innenstadt beginnen. Dieser Dialog soll unterschiedliche Blickwinkel auf die City einschließen – zum Beispiel die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft.“ Den Auftakt zum City-Dialog bilden vier große öffentliche Veranstaltungen im Herbst 2008. Am 24. September im Sprengel Museum Hannover geht es los mit der Auseinandersetzung über grundsätzliche Fragestellungen zur allgemeinen Entwicklung von Innenstädten und zur speziellen Situation Hannovers: * Was prägt Hannovers City? * Was macht Identität von Stadt heute eigentlich aus und welche Bedeutung hat sie für den jeweiligen Standort? * Welche Akteure wirken mit welcher Anspruchslage in der City? * An welchen Orten lässt sich wieder das Wohnen ermöglichen? * Welche Erfahrungen machen andere Städte? „Unser grundlegendes Ziel bei ’Hannover City 2020’ ist es, durch spezielle Methoden und Beteiligungsverfahren mit unterschiedlichsten Akteuren die zukünftige Innenstadt-Entwicklung gemeinsam zu gestalten: Das heißt vor allem, synergetische Effekte von privaten und öffentlichen Planungen und Investitionen zu erreichen“, erklärt der Stadtbaurat. Hinter dem Projekt stehen ein hoher baukultureller, städtebaulicher Anspruch und der Wunsch, die Bewohnerschaft für die Stadtstruktur und die Weiterentwicklung ihrer Innenstadt zu sensibilisieren. Im Jahr 2009 wird der Dialog mit Veranstaltungen und Symposien zur Innenstadt fortgesetzt. Dabei sind die Akteure und die Potenziale vor Ort zentrale Themen. Drei bekannte Persönlichkeiten der hannoverschen Stadtgesellschaft unterstützen diesen Prozess und wirken für die Stadt als kritische Begleiter und Moderatoren der Planung: * der ehemalige Stadtsuperintendent Hans Werner Dannowski, * Kultusminister und Landtagspräsident a.D. Prof. Rolf Wernstedt sowie * der ehemaliger städtische Chefplaner der Expo 2000, Jürgen Eppinger. Um zu qualitätvollen städtebaulichen Lösungen zu kommen, wird parallel ein Konzept zur künftigen Entwicklung der Innenstadt entwickelt. Erarbeitet wird es von der Berliner Planungsgemeinschaft Machleidt + Partner/Michael Braum + Partner in Kooperation mit der Bauverwaltung. Es werden dabei sowohl die historische Entwicklung der City, vorhandene Konzepte sowie die Ergebnisse des Stadtdialogs in das Planwerk aufgenommen. Im Jahr 2010 sollen mit örtlichen, nationalen und internationalen Planungsbüros konkurrierende städtebauliche Entwürfe an ausgewählten Interventionsorten entstehen, die dann von einer internationalen Jury beurteilt werden. Die Ergebnisse sowie die strategischen Zielvorgaben aus dem Leitplan werden Bestandteil eines Programms zur baulich-räumlichen Weiterentwicklung der City von Hannover. „Hannover City 2020“ knüpft an die jüngsten Entwicklungen und die Erneuerungsprozesse der Innenstadt an. Mit frischen Ideen soll die City gemäß ihrer Bedeutung für die Stadt, für die Region Hannover und als Sitz der Landesregierung zukunftsweisend entwickelt werden. Da ist der NDR-Parkplatz am Maschsee, der in der Animation bereits bebaut ist – Diskussionen darum flammten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder auf. Das Ordnungsamt Leinstraße ist in der Darstellung bereits abgerissen und durch Neubauten entlang der Straße Köbelinger Markt ersetzt. Am einstigen Standort des Friederikenschlösschens ist die dreidimensionale Kubatur eines Neubaus eingezeichnet, wo lange über die Ansiedlung der Staatskanzlei oder eines Hotels nachgedacht wurde. Auch der große Üstra-Betriebshof Glocksee ist in der Karte neu bebaut: „Dort, am Zusammenfluss von Leine und Ihme, wäre ein hervorragender Ort für Wohnungen“, sagt Stadtbaurätin Uta Boockhoff-Gries. Der Stadt geht es beim Projekt „PlanWerk“ nicht um konkrete Planungen, die aktuell umgesetzt werden sollen, sondern um ein Zusammenfassen all der Ideen und Konzepte, die in den vergangenen zehn Jahren die stadtplanerische Debatte bestimmt haben. Auf der Brachfläche hinterm Hauptgüterbahnhof in der Nordstadt etwa sind schon Neubauten eingezeichnet, obwohl die Fläche noch gar nicht aktiv in der Vermarktung ist. Hinterm Hauptbahnhof, am Busbahnhof und rund um den Pavillon am Raschplatz werden die Planungen hingegen immer konkreter, auch das erhoffte Luxushotel am Hohen Ufer ist zu erkennen – obwohl sich die Investorenideen dafür zunächst zerschlagen haben. In der Ansicht der Gesamtstadt fallen zusätzlich zwei weitere prominente Flächen auf: Das Schloss Herrenhausen ist eingezeichnet (in der klassizistischen Laves-Version), und zwischen MHH und Eilenriede ist eine große Fläche für Neubebauung eingezeichnet – denkbar etwa für weitere Forschungsansiedlungen, sagt Boockhoff-Gries. Folgende Projekte sind hierbei zu beachten: -Bebauung "Köblinger Markt" -Bebauung "Am Marstall" -Bebauung "NDR-Parkplatz" -Erweiterung Sprengel-Museum -Bebauung Areal Hauptgüterbahnhof -Neubebauung ZOB -Bebauung Hohes Ufer -Bebauung am Standort des ehemaligen Frederickenschlösschens -Bebauung HCC-Parkplatz -Bebauung Bruchmeisterallee -Bebauung ehm. Üstra-Betriebshof (...) BITTE ERGÄNZEN!!! Last edited by devilsadvocate; September 14th, 2008 at 11:42 AM. |
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#2 |
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Da rollt ja anscheinend eine Projektwelle auf uns zu...
Werde mir wohl die Termine der Öffentlichen Diskussion des 2020-Projektes nicht entgehen lassen! ![]() Auf geht's! ![]()
Last edited by lifestyle032; September 14th, 2008 at 01:31 AM. |
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#3 |
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Habe mal die Abbildung vergrößert und jene Projekte grün markiert, die hier im Forum noch nicht oder kaum beschrieben sind. Rot sind jene Stellen der Stadt markiert, an denen Projekte immer noch wünschenswert wären.
Die Qualität des Bildes ist nicht so toll, aber fürs erste sollte es gehen. ![]() Vorweg: Wenn das alles noch binnen der nächsten 10 Jahren ins Rollen kommt bin ich wirklich sehr, sehr glücklich! grün: 1. Der alte Bunker an der Haltenhoffstraße wird saniert und zu Eigentumswohnungen + Bürokomplex umgebaut. Das ganze nennt sich "Medienbunker". Ich bin zuletzt dran vorbeigekommen und habe schon eine Infotafel an der Außenwand gesehen - wird echt spektakulär - leider habe ich kein Fotohandy! 2. + 3. + 4. Das Brachland in der Nordstadt auf dem Areal, das früher glaube ich mal zum Güterbahnhof gehörte, soll endlich bebaut werden. Außerdem werden drumherum Baulücken geschlossen (2. + 4.). Herrlich! 5. Das bislang eher provisorisch bebaute, dreieckige Grundstück zwischen Philipsborn- und Vahrenwalder Straße soll eine massive Blockbebauung erhalten. Genauso herrlich! 6. Auf dem Grundstück gegenüber vom Hauptzollamt am Fuße der Hamburger Allee, wo jetzt noch der Fixpunkt steht, soll wohl ein richtig großer und verhältnismäßig hoher Bürokomplex entstehen. Absolut fett! 7. Eher nebensächlich aber sehr sinnvoll: Baulückenschließung an der Sodenstraße 8. Ähnlich wie 7.: An dieser Stelle in der Großen Pfahlstraße stört im Moment noch ein eingeschossiger und gekachelter (!) Behelfsbau das schöne Stadtbild der Osstadt. 9. Die Uni hat am Schneiderbeg offenbar noch ne Menge mehr vor, als das Nanotechnologie-Institut, das zur Zeit gebaut wird. Wirklich sehr schön, weil da siehts im Moment echt kahl aus. 2 große Baukörper scheinen auch direkt zur Straße hin orientiert zu sein. 10. Nördlich des Welfenschlosses scheint die Uni auch einzelne Projekte anstoßen zu wollen. Auch sehr schön, vor allem wenn es einen vernünftigen Abschluss zur Straße Im Moore geben sollte (Baulückenschließung!). 11. In dem relativ verkommenen Block zwischen Arndstr./Celler Str./Klagesmarkt und Herschelstraße scheint auch was passieren zu sollen! Da gäbs zwar noch mehr Bedarf, aber immerhin scheint die Nordfelder Reihe beiderseits neu bebaut zu werden. 12. Die eingeschössigen Bauten vorm Cinemaxx Nikolaistr. sollen durch einen massiven Block ersetzt werden 1A+++. 13. Auch etwas, was ich mir schon ewig wünsche: Die Baulücke an der Einmündung der Stiftstraße zum Kreisel am Klagesmarkt soll geschlossen werden! 14. Das Steintor: Die hier gelb markierte Variante fände ich besser als die bloße Bebauung des bisher freien Platzes: Die 2 Geschossigen Bauten werden beiderseits der Gorgstraße endlich ersetzt, dazu ein markantes hohes Gebäude an der Ecke Kurt-Schumacher-Str. / Goseriede. Hoffentlich kommts so, wie hier eingezeichnet! 15. Interessantes Detail am Köbelinger Markt: Das unter Denkmalschutz vermutete Sparkassen-Immobilien-Center scheint hier mit weggeplant worden zu sein. Ein Hoffnungsschimmer? 16. Der reinste Wahnsinn! Der ganze Stadtbahnbetriebshof Glocksee kommt weg, zugunsten einer recht dichten, städtischen Wohnbebauung. Galore! Ebenso soll wohl das pottenhäßliche Stadtwerkegebäude gegenüber ersetzt werden. Nur zu! 17. Weiter gehts in der Calenberger-Neustadt: Das Areal an der Leine beherbergt zur Zeit noch irgendeinen gewerblichen Betrieb. Sehr lobenswert hier Wohnungen zu planen. Die quer zur Straße stehenden Gebäude auf der Abbildung gefallen mir allerdings weniger. 18. Super: Die Limmer Straße schließt zum Küchengarten hin sehr trist ab. Da kann's eine Neubebauung gut gebrauchen. 19. Entlang der Ihme, vom schwarzen Bären bis zur Legionsbrücke, scheint ne Menge passieren zu sollen. Evtl. Erweiterungen der Hautklinik Linden oder Neuansiedlungen anderer medizinischer Institutionen. Wer weiß? 20. Irgendein großer Neubau an der Benno-Ohnesorg-Brücke. Da ist im Moment noch überwiegend Parkplatz, daher sehr wünschenswert. 21. Noch ein Neubau an der G. Bratke Str. Gehört evtl. zu den angrenzenden Ministerien. 22. Endlich eine Bebauung der Freifläche Adolfstr./Ecke Mittelstr. Auch ein langehgter Wunsch von mir! 23. In diesem ebenfalls recht vergessenen Winkel der Stadt scheint auch ne Menge passieren zu sollen. Einzelne Sachen davon sind hier glaube ich schon erwähnt worden. Überaus wünschenswert wären hier mal Wohnungen. Dieser Stadtteil ist wie ausgestorben! 24. Bebauung des NDR-Parkplatzes. Sehr wünschenswert und Topwohnlage. Zum Maschsee hin bräuchte es auf ganzer Linie einen würdigeren Abschluss der Südstadt. Die ebenfalls eingezeichnete Erweiterung des Sprengelmuseums ist da auch sehr willkommen. Dann noch die wenigen von mir vermissten Projekte: 1. Das hässliche, braune Hauptzollamt sollte ersetzt werden. 2. Der Kröpke-Center ähnliche Waschbetonbolide der Postbank stört auc ziemlich. 3. Der Marstall soll zwar ein Kopfgebäude zur Leine hin erhalten, der Rest des Platzes bleibt aber hoffentlich kein Parkplatz! 4. Wird wohl jeden hier ärgern: WO IST DIE FLUSSWASSERKUNST? 5. Das Maritimhotel ist nichtmal dunkelrot markiert. D.h. nichtmal eine Sanierung in Aussicht? |
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#4 |
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@Lefthandy: Tolle Liste!!!
Last edited by erbse; September 14th, 2008 at 11:14 PM. |
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#5 |
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Registered User
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@lefthandy: WAHNSINN! Danke für die Karte!
Mitte der Woche gehe ich mal zum Bauamt und fotographiere die KArte, falls die dort ausgestellt ist, damit wir sie etwas größer haben. Bei diesen ganzen Projekten, wie zb. "6. Auf dem Grundstück gegenüber vom Hauptzollamt am Fuße der Hamburger Allee, wo jetzt noch der Fixpunkt steht, soll wohl ein richtig großer und verhältnismäßig hoher Bürokomplex entstehen. Absolut fett!" Gibt es da schon Investoren oder konkrete Pläne? Scheinbar ja schon, oder sind das nur die Wunschvorstellugnen der Stadt? Last edited by devilsadvocate; September 14th, 2008 at 10:45 PM. |
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#6 |
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Registered User
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Meine einzige Informationsquelle ist nur diese Abbildung, die du hier gepostet hast!
Ich weiß über all die Projekte nichts, außer dass sie darauf zu sehen sind. Deshalb habe ich das auch nicht in den Thread Projektliste geschrieben. Ich finde es bereits aufsehenerregend genug, dass die (unbekannten) Urheber dieser Abbildung an diesen ganzen Stellen im Stadtbild auch handlungsbedarf sehen. Nur über den Medienbunker weiß ich mehr, weil ich wie gesagt dran vorbeigekommen bin und bereits eine Infotafel am Gebäude angebracht ist. Glaube wohl das meiste ist Zukunftsmusik und soll bloß Denkanstöße geben und Potentiale aufzeigen. |
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#7 |
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100 Jahre Hille
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Die Initiative finde ich richtungsweisend, allerdings darf man keinen Hehl daraus machen, dass die Stadt pleite ist. Ich glaube, vieles wird zunächst Wunschdenken sein.
Medienbunker: das Info-Schild hatte ich auch mal gesehen. Beim googlen ist mir dann aufgefallen, dass dieses tolle Projekt schon sehr lange exisitiert. Offensichtlich scheint es da Probleme zu geben. Viele Projekte sind eigentlich rein privatwirtschaftliche. Der Raschplatz wird wahrscheinlich mit wenig ästethischen - eher kostenorientierten Hochhäusern zugepflastert werden. Auch andere Baulücken werden irgendwie aufgefüllt. Hannover bräuchte aber auch einmal eine ordentliche Stadtentwicklung: Leitbauten wie z.B. eine Flusswasserkunst, stadtbauliche Erneuerungen durch Wegfall des City-Rings (komplette Untertunnelung) und mehr ästetische Bauten. Na ja, ich bin da immer kritisch. Hoffentlich kriege ich ne Wortmeldung... |
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#8 |
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Registered User
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Unser aller OB's Podcast zu Hannover 2020
http://www.hannover.de/podcast/archi...t_ob_weil.html |
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#9 |
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Registered User
Join Date: Apr 2007
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Verschoben von matheking:
Projekt 2020: Herbe Kritik an Hannovers City-Konzept Ob sich Stadtpolitik und -verwaltung das so vorgestellt haben? Am Mittwoch startet das erste öffentliche Diskussionsforum zu Hannovers Stadtentwicklung, das Großprojekt City 2020. Dabei sollen drei Prominente der Stadtgesellschaft als „Moderatoren“ die oft gegensätzlichen Interessenlagen der Innenstadt im Sinne aller Bewohner zusammenführen: der ehemalige Stadtsuperintendent Hans Werner Dannowski, der einstige Expo-Sonderplaner Jürgen Eppinger und der frühere Landtagspräsident Prof. Rolf Wernstedt. Doch statt sich vornehm zurückzuhalten, starten die drei Herren einen schonungslosen Generalangriff auf Hannovers jüngste Entwicklung. Innenstadtplätze wie der Marstall oder die Fläche an der Marktkirche seien „Unorte“, meint das Terzett. Sie prangern die „Festivalisierung“ der City an, die mit ständig wechselnden „Events“ Schwerpunkte vermissen lasse. Die Innenstadt sei „in großen Teilen sehr einseitig auf Einkaufsfunktionen ausgerichtet“, schreiben sie in einem gestern vorgelegten Grundsatzpapier und betonen: Wenn künftig endlich wieder mehr Wohnraum in der City geschaffen werde, dürfe nicht nur an Besserverdiener gedacht werden, sondern müssten auch Familien und Ältere berücksichtigt werden. Ein Jahr lang haben sich die drei Moderatoren auf ihre Aufgabe vorbereitet, haben etliche Stadtspaziergänge absolviert, Gespräche geführt und zuletzt neun interne Anhörungen mit Spezialthemen wie Handel, Verkehr oder Innenstadtkultur veranstaltet. Alle drei sind inzwischen Ruheständler mit langer beruflicher und privater Bindung an die Innenstadt. Ihre neue Rolle macht ihnen sichtbar Spaß. „In meinem Berufsleben hatte ich nie Zeit, mich so intensiv mit einem Thema zu befassen“, sagt etwa Wernstedt. Im Rathaus stößt die unerwartet deutliche Einmischung nicht nur auf Freude. „Die drei sollten eigentlich eine moderierende Funktion einnehmen und nicht eigene Vorstöße machen“, kritisiert ein einflussreicher Ratspolitiker. Auch in der Stadtverwaltung sind die Herren teilweise gefürchtet – insbesondere Eppinger, der selbst 35 Jahre, auch in Führungsposition, bei der Stadt gearbeitet hat. „Der lässt sich nichts vormachen und will aktiv Einfluss nehmen“, heißt es im Baudezernat. Die drei Moderatoren aber nehmen mögliche Kritik gelassen. „Wir begreifen uns als Citoyen, nicht als Bourgeois“, sagt Dannowski schmunzelnd. Will heißen: Die Einmischung geht munter weiter, weil es um das Gemeinwohl geht. von Conrad von Meding Quelle: HAZ.de |
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#10 |
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100 Jahre Hille
Join Date: Apr 2008
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1. Veranstaltung
Ich hatte es leider auch nicht mehr rechtzeitig geschafft, so dass auch oben verweilen musste. Leider konnte ich auch keine Wortmeldung geben. Bis zum Ende bin ich trotzdem geblieben.
Zu meinen Eindrücken: Anfangs war ich sehr begeistert. Viele interessante Punkte wie Wohnbebauung, kleinere Parzellierung, Identität wurden ja angesprochen. Insgesamt war es sehr akademisch, eher für Architekturkenner zugeschnitten, was ich für den Normalo Schade fande. Es wurde insbesondere doch Rudolf Hillebrecht gelobt. Überhaupt das Stadtbaukonzept von Hannover. In seltsamer Weise wurde von fast allen Akteueren das sog. 19. Jahrhundert oft angesprochen und verteufelt. Was ausserdem immer dieses Rumreiten auf dieses Jahrhundert. Und leider hat man die Zeit davor nicht angesprochen, die ebenfalls zur Identität beitragen könnte. Was mir insbesondere zur Identität gefehlt hat. Warum hat man nicht die zahlreichen Abrisse erwähnt? Nun, insgesamt war mein Eindruck, der Stadtbau der 50er wird wohl letztlich weiterverfolgt werden. Das Verständnis von Stadtraum wurde in dieser Zeit als vorbildlich beschrieben. Vergessen hatten allerdings hier einige, dass es auch in dieser Zeit viele Fehlplanungen gab. Schmerzlich fand ich aber die Botschaft, dass es in Hannover keine Rekonstruktionen oder alte Stadtstrukturen mehr geben wird. Einen Hinweis auf so markante und wichtige Punkte wie die Flusswasserkunst und die Leineinsel hatte ich mir erhofft. Aber immerhin wurde angesprochen, wieder den Waterloo-Platz original herzustellen. Alle Achtung! Fazit: Hillebrecht comes back! |
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#11 |
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Registered User
Join Date: Apr 2007
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WElche Botschaft, dass es keine Rekonstruktion mehr geben wird? Wie kam den der Kommentar zustande?
Und wie sah den früher der WAterlooplatz aus? |
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#12 |
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Registered User
Join Date: Sep 2008
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Hillebrecht comes back würde doch bedeuten, dass die einseitige Vorrangstellung für den Autoverkehr, wie ihn Hillebrecht so vehement durchsetzte, nicht rückgängig gemacht, gar ausgebaut werden würde. Hoffentlich nicht. Oder meinst du damit eher die geförderte Architektur, also das alte NordLB-Gebäude? Ich verbinde mit Hillebrecht immer nur den Abriss alter Gebäude und die komplette Neustrukturierung der Stadt zur Förderung des Autos, was zeichnete seine Zeit als Stadtbaurat denn noch aus?
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#13 | ||||||
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UrbanHero
Join Date: Feb 2008
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Ich muss hier den Eindrücken von Leine ein wenig widersprechen.
Der Ablauf war folgender: am Anfang gab es vier kurze Referate als Einführung, so hat OB Weil hannovers aktuelle Situation umrissen, ein Historiker hat die Entstehung der Stadtplanung Hannovers seit dem zweiten Weltkrieg eingeordnet, es gab einen allgemeinen Exkurs zum Thema Identität und ihrem Verständnis und zuletzt eine knappe Analyse von Prof. Braum, wie und wo man in Zukunft handeln kann. Danach folgte eine Podiumsdiskussion, bei der versucht wurde, die Inhalte der Referate und mögliche Perspektiven für die Innenstadt mit einander zu verknüpfen. An Ende wurde diese Diskussion zu einer offenen Fragerunde mit Wortmeldungen aus dem Publikum erweitert. Konkrete Aussagen zu einzelnen Projekten waren an diesem Abend aber (noch) nicht das Thema. Quote:
Trotzdem wurde auch gelobt, daß wir dank des Hillbrechtschen Verkehrskonzepts heute keinen massiven Autoverkehr quer durch die Innenstadt verkraften müssen. Das hervorheben dieser Leistungen hat aber nichts mit den Entscheidungen Hillebrechts zu tun, bestimmte Gebäude in Hannover abzureißen, deren Fehlen heute als Verlust wahr genommen wird. Quote:
Es wurde also festgestellt, daß das 19. Jahrhundert in seinen Bauten Strukturen erzeugt hat, die von heutigen Menschen als Qualitäten wahr genommen werden und das man (als Planer) überlegen muß, wie es gelingen kann diese Qualitäten in aktuelle Planungsprozesse einzubringen. Über weiter zurück liegende Jahrhunderte wurde heute weder eine Aussage noch eine Wertung getroffen. Quote:
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Dazu gehört auch ein eventueller Rückbau von Verkehrräumen, dazu gehört einen Synthese der Stadtbaustrukturen der Vergangenheit. Es geht nicht darum das hillebrechtsche System wieder aus zu radieren, sondern es als gebaute Basis zu nutzen und mit anderne Systemen und aktuellen Leitbildern zu verknüpfen. Dafür müssen die Qualitäten dieser einzelnen Teile herausgefiltert und in Zusammenhang gebracht werden. Ein gewisses Fazit zu diesem Abend war die Feststellung, daß für die Innenstadt eine Entwicklung gewünscht wird, die die Tendenz zu einem nahezu rein kommerziell genutzten Ort wieder umkehrt, aus einem Einkaufsort einen Lebensort macht. Vorallem Wohnen in der Innenstadt wird ein wichtiges Thema für die weitere Diskussion sein. Leine, es tut mir leid das ich deiner Zusammenfassung hier so vehement widerspreche. Ich habe ein wenig den Eindruck, du bist recht enttäuscht von dieser Veranstaltung, vorallem da wie von dir geschrieben, Leineinsel und Wasserkunst kein Thema waren. Allerdings waren einzelne Projekt insgesamt nicht Thema dieses Abends, weder über aktuelle noch über zukünftige Projekte wurde diskutiert. Auf diese Ebene kommt die Diskussion vermutlich erst in den späten Veranstaltungen dieser Reihe. Ich finde aber trotzdem, daß man bei diesen Veranstaltungen eine ganze Menge mitnehmen kann und hoffe, daß du auch beim nächsten mal wieder versuchst dabei zu sein. |
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#14 |
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Registered User
Join Date: Feb 2008
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Ich war, wie bereits im anderen Thread angekündigt, auch dort. Bisher habe ich mich jedoch mit einer Wertung des Abends zurückgehalten, da ich das Gehörte erst einmal gründlich auf mich wirken lassen will. Diesbezüglich erscheint mir der Zwist zwischen Leine und Orbiter als durchaus resultierend... "Im Eifer des Gefächts" lässt sich so manche These formulieren, die nach einigen Gedanken vlt. doch nicht so zentral und richtig war.
Vielleicht werde ich morgen noch einmal etwas schreiben, jedoch möchte ich hier schon einmal die Wortgewandheit des Vortragenden Werner Durth lobend erwähnen. Beeindruckend, mit welchem Wortschatz sich dieser Mann an diesem abend durch die gesamte Veranstaltung hangelte. Und noch ein Aspekt: es wurde versprochen, eine Internetpräsenz für das Projekt 2020 zu erstellen (momentan im Aufbau). Ich hoffe inständig, dass es dort auch ein Forum geben wird, welches auch die handelnden Personen lebhaft mit Wortbeiträgen füllen..
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#15 |
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100 Jahre Hille
Join Date: Apr 2008
Location: Hannovera
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Ja, Du hast recht lifestyle, vielleicht hätte man es etwas auf sich wirken lassen. Und auch Du mein lieber Orbiter hast recht, vielleicht habe ich den Kontext nicht immer verstanden.
Im Grunde kann man schon zufrieden sein. Das Argument mit der kleineren Parzellierung finde ich, ist die schönste Erkenntnis, die Hannover dringend braucht (ich denke da an Kaufhof etc.). Vielleicht habe ich das mit dem 19. Jh. missverstanden. Vielleicht war ich aber enttäuscht; denn ich habe es so verstanden - korrigiert mich bitte - dass man die Nachkriegsstadt weiterentwickelt, ohne auf die Stadtbaugeschichte zuvor zu blicken (mit Ausnahme der Laves-Achsen). So gesehen habe ich gedacht, dass z.B. meine Leineinsel-Skizze nicht erwünscht ist. Dabei hatten mich die Beteiligten zum Mitwirken ermuntert. Wie gesagt, absolut positiv und wirklich überrascht war ich, dass der ursprüngliche Waterloo-Platz angesprochen worden ist. @Orbiter: Danke noch einmal für deinen Bericht. Ich wollte bestimmt nicht alles so negativ sehen. Es sind ja doch sehr positive Entwicklungen zu erkennen (Straßenrückbau). Ich weiß ja auch, dass es Schwachsinn wäre, jetzt alles alt wieder aufzubauen. Ich hätte mir lediglich etwas mehr Kritik gewünscht. Es war mir alles so positiv.Natürlich sehe ich jetzt auch nur die Bauprojekte. Die Wortmeldungen, dass auch Kinder zu berücksichtigen sind, Straßenfeste etc. finde ich auch sehr wichtig. Schön fand ich übrigens, dass in einer Wortmeldung das EAG kritisiert worden ist. Leider ist nicht darauf eingegangen worden. So, bin gespannt auf Eure Eindrücke :-) |
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#16 | |
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Registered User
Join Date: Jul 2008
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Bin übrigens nicht da gewesen, kann also zu euren Eindrücken keine Stellung beziehen. |
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#17 |
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100 Jahre Hille
Join Date: Apr 2008
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Was ich nicht weiß, ist, ob der Waterloo-Platz früher einen Steinboden hatte. Viel ändern würde sich ja nicht, der Unterschied zu heute ist ja sonst nur, dass die ovale Form damals zerstört worden ist.
Man müsste also nur die Straße neu versetzen und vielleicht etwas grün spendieren. Aber das würde ich schon echt toll finden!
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#18 |
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Join Date: Aug 2008
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Da Orbiter den Abend so ausführlich beschrieben hat, habe ich wenig zu ergänzen. Ich muss Leine zustimmen, dass die Vorträge sehr akademisch waren. Persönlich beeindruckt war ich von dem Vortrag von Herrn Durth(?) über die Vorgeschichte der Hillebrechtschen Stadtplanung. Wenn man sich vorstellt, dass grade mal 65 Jahre seit diesem Inferno durch das unsere Großelterngeneration musste vergangen sind...
Mehrmals wurde an diesem Abend angesprochen, dass die städtebaulichen Aufgaben der Gegenwart im Vergleich zu den 50er Jahren klein sind. Meiner Meinung nach ist das nicht immer ein Vorteil. Neu anzufangen eröffnet doch sehr viel mehr Möglichkeiten, insofern verstehe ich den Wunsch von Herrn Braum der sich in der Stadtplanung mehr Radikalität wünscht. Von unserem OB kam die Replik, dass er dem zustimmt, die Stadtkasse aber leer ist. Deshalb müssen alle Wünsche seitens der Stadt so an kommerzielle Belange angepasst sein müssen, dass private Investoren dieses dann verwirklichen. Und so fürchte ich, dass wir mit grossen Städtebaulichen Veränderungen nicht zu rechnen brauchen. An diesem Abend ging es ja aber auch nicht um konkrete Projekte, sondern erst einmal um den Rahmen. Deshalb ja auch die Herleitung warum Hannover so geworden ist wie es ist und darüber was die Identität einer Stadt ausmacht. |
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#19 |
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100 Jahre Hille
Join Date: Apr 2008
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Hey mathe,
da muss ich Dir auch zustimmen. Ich glaube auch nicht, dass sooo viel passieren wird. Wegen der Finanzen halt. Vielleicht kann ich auch kurz meine Kritik etwas präzisieren: ich fand es etwas unglücklich den doch bemerkenswerten Wiederaufbau als einzige Möglichkeit rechtzufertigen. Ein Vergleich mit anderen Großstädten hätte hier Aufklärung gegeben. Es gibt viele Beispiele, dass man auch einen anderen Weg hätte gehen können und zwar sowohl in einen noch radikaleren Umbau (Frankfurt, Kassel?) als auch den traditionellen Weg (Nürnberg, Münster, München,). Die Städte waren ebenso zerstört. - Trotzdem gab es auch für mich wieder neue Erkenntnisse in dem doch sehr interessanten Vortrag. Für den Nicht-Architekten und Neu-Hannoveranern hätte man m.M. das Vokabular etwas vereinfachen müssen. Zu einem Modell von Elkart einfach zu sagen "das kennen sie ja sicher alle" fand ich ein bisschen frech... Zur Identität hätte ich gerne gehört: Was waren denn die Identifikationsmekmale der hannoverschen Innenstadt vor und nach dem Krieg. Dennoch finde ich die ganze Aktion sehr gut. |
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#20 | |
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UrbanHero
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Ja, das ist richtig. Obwohl grade OB Weil am Anfang der Veranstaltung Kritik durchaus begrüßt hat (man sei dann kein "Nestbeschmutzer"), ist sehr wenig Kritik geübt worden. Die Wortmeldung zum EAG fand ich auch gut, aber wie schon gesagt war die Auseinandersetzung mit einzelnen Objekten nicht Thema des Abends. Eigentlich Schade. Die lokale Presse wird sicherlich über gestern Abend Bericht erstatten. Vielleicht wäre es ein guter Weg, hierauf mit Leserbriefen zu reagieren und so Kritiken und Anmerkungen in die Öffentlichkeit zu tragen, da sie sonst evtl. in diesem Prozess ein wenig verloren gehen. |
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