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#121 |
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trauch
Join Date: Feb 2011
Location: Basel/ Rheinfelden
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Die Zukunft der grössten Stadt hat bereits begonnen
In jeder Ecke unseres Gebietes entstehen visionäre Vorhaben – die Zeit der Utopien hingegen ist vorbei. Ein zentraler Punkt für Planer in unserem Gebiet: Nicht mehr so viel grüne Fläche verbrauchen wie bisher. Die Zukunft wird längst gebaut. In verschiedenen Regionen unseres Gebiets sind wegweisende Projekte im Bau oder in Planung: der Neubau des Stadtteils Olten Süd, die Limmattalbahn, die neuen Fachhochschulstandorte in Brugg-Windisch und Olten, der Siedlungsschwerpunkt Salina Raurica im Raum Basel. Oder das neue Fussballstadion für Aarau und der Bau des Badener Thermalbades durch Stararchitekt Mario Botta. Das alles sind Projekte, die das Gesicht des Gebietes prägen werden, die in der Region Impulse auslösen, die Studenten, Einwohner oder Touristen anziehen und neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Projekte, die positiv verändern. Und das ist nötig: «Die Mittellandstadt muss auch in Zukunft für die Menschen Lebensqualität haben», sagt der Raumplaner Christian Bachofner. Ein zentraler Punkt für Planer in unserem Gebiet: Nicht mehr so viel grüne Fläche verbrauchen wie bisher. Sondern den Freiraum als grüne Infrastruktur zur Erholung der Bevölkerung nutzen. Beispiele dafür sind die Agglomerationsparks. Geplant im Limmattal, vom Zürcher Bürkliplatz bis nach Baden. Geplant im Raum Olten-Aarau-Zofingen mit dem Wiggertalpark und dem Schachenpark. Mit diesen Parks wollen die Behörden in den bereits dicht besiedelten Gebieten die Freiflächen schützen und aktiv gestalten, beispielsweise mit neuen Velo- und Wanderwegen. Alternativen zum Einfamilienhaus Doch diese Freiflächen sind bedroht, denn die Bevölkerungszahlen steigen. Besonders in der Nordwestschweiz und im Mittelland, wo günstiger Wohnraum vorhanden ist. Da hilft nur etwas: Verdichtet bauen. Näher zusammenrücken. Die Bereitschaft dafür steigt: «Wir beobachten, dass gerade ältere Menschen sehr gerne in verdichtet gebaute Siedlungen ziehen», sagt Bachofner. Hier sind die Wege kurz und es bestehen Anschlüsse an den öffentlichen Verkehr. «Für eine immer älter werdende Bevölkerung ist das eine riesige Chance», sagt Bachofner. Auch der Zukunftsforscher Peter Keller setzt auf Verdichtung. «Es braucht eine Alternative zu den Einfamilienhäusern, die bei anhaltendem Bevölkerungswachstum zu viel Platz brauchen», sagt der Zukunftsforscher und Raumplaner Peter Keller. «Sonst wird es im Mittelland bald einmal sehr eng.» Keller wünscht sich neue Lösungen, dass man beispielsweise die fensterlosen Logistikzentren im Mittelland künftig unter den Boden verlegt. Die Utopien bleiben Utopien Eine visionäre Idee, wahrscheinlich zu visionär. Denn die Vergangenheit zeigt, dass die ganz grossen Würfe bisher immer in den Schubladen verschwanden. So hatten zukunftsorientierte Stadtplaner schon in den 60er-Jahren erkannt, dass der Siedlungsdruck aus den Zentren Bern, Basel und Zürich auf die Zwischenräume zunimmt. Zu stark zunimmt. Und dass es darauf Antworten braucht. Die Antwort der Chefbeamten-Konferenz hiess: Es braucht einen Gegenpol zu Bern, Basel und Zürich. Ein neues Hauptzentrum. Die Planer sahen dafür das Gebiet Aarau-Olten-Zofingen vor. Daraus entstand die Stadt Aarolfingen. Es war eine Vision der Superlative. Aus 15 Solothurner und 18 Aargauer Gemeinden sollte eine Stadt mit rund 330000 Einwohnern entstehen, inklusive Universität. Der Kanton Aargau verfolgte ernsthafte Planungsarbeiten, doch im Kanton Solothurn stiess die Idee von Anfang an auf Ablehnung. Und in der Bevölkerung beider Kantone hatte die Grossstadt nie eine Chance. Deshalb begrub 1974 auch der Aargauer Regierungsrat die Idee. Noch vor dem Projekt Aarolfingen dachte auch Max Frisch über eine neue Stadt nach. 1955 schlug er vor, anstelle der Landesausstellung von 1964 eine von Grund auf neue Stadt aufbauen. In seiner Streitschrift «Achtung: Die Schweiz» schrieb er: «Es werden Millionen um Millionen (...) Jahr für Jahr verbaut für eine provisorische Schweiz, eine bereits überholte Schweiz, (...) eine lächerliche Schweiz, eine Schweiz mit der blinden Emsigkeit der Schildbürger.» Dieser Emsigkeit wollte der Schriftsteller und Architekt eine Stadt entgegenstellen, die auf die Bedürfnisse des modernen Menschen ausgerichtet sein sollte. Doch die Stadt für 10 000 bis 15 000 Menschen blieb damals noch eine Utopie – im Gegensatz zur Mittellandstadt, die heute bei uns entsteht. Quelle: http://www.aargauerzeitung.ch/aargau...nnen-112070338 *** Die Mittellandstadt... mehr dazu unter http://www.aargauerzeitung.ch/groess...dt-der-schweiz |
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#122 |
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Steve's Photo Gallery
Join Date: Dec 2007
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Unser Gebiet, unser Gebiet... Kann man es nicht beim Namen nennen?
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#123 |
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trauch
Join Date: Feb 2011
Location: Basel/ Rheinfelden
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#124 |
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Registered User
Join Date: May 2011
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aarolfingen hört sich sehr provinziell an, die idee dahinter gefällt mir jedoch. es würde dem aargau gut tun eine eigene grossstadt im kanton zu haben.
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#125 |
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Steve's Photo Gallery
Join Date: Dec 2007
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Tages-Anzeiger, 21.10.2011: Plädoyer für zweistöckige Autobahnen
"Was die USA und die Asiaten können, soll auch in der Schweiz möglich werden: Doppelstock-Strassen. Dieser Meinung ist der Direktor der Schweizer Automobil-Importeure. Er stösst eine Debatte an." Finde ich eine super Idee! Auch eine sinnvolle Art von Verdichtung.
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#126 |
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Sekundärimperialist
Join Date: May 2009
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bin auch dafür.
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Du bist der wunderbare Widerstand. |
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#127 |
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Join Date: Dec 2007
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Tages-Anzeiger, 11.11.2011: «Das Hochhaus war stets irrational»
"Der Architekt und Städtebautheoretiker Vittorio Magnago Lampugnani ist ein Verfechter des verdichteten Bauens. Von einsamen Hochhäusern wie dem Zürcher Prime Tower hält er allerdings wenig."
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#128 | |
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Registered User
Join Date: Jan 2010
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Beim Prime-Tower weiss ich nicht so recht, was ich davon halten soll. Einerseits bin ich klar pro neue Hochhäuser in der Schweiz und finde es gut, dass endlich einmal ein grösseres Gebäude gebaut wurde. Anderseits gefällt mir der Prime-Tower überhaupt nicht, aber das ist eine sehr subjektiv Sicht von mir. Mich stört, dass er oben breiter ist als unten. Das wirkt so klobig und wenig elegant. Die Fassade ist sonst sehr gelungen und zeitlos. Das finde ich gut. Der Roche Turm in Basel finde ich noch schlimmer, da er viel zu dominant ist und ich es städtebaulich bedenklich finde, wenn sich eine einzige Firma sowie ein einziges Architekturbüro das Stadtbild von Basel prägt. Hoffentlich schrecken diese zwei Türme die Bevölkerung nicht ab, weitere Hochhäuser zu bauen. |
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#129 | |
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Registered User
Join Date: Aug 2010
Posts: 248
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Übrigens gibt's auch in der Schweiz (mindestens) zwei Beispiele für zweistöckige Strassen, nämlich die Achse Schwarzwaldallee/N2 sowie die Dreirosenbrücke, beide in Basel. |
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#130 |
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Registered User
Join Date: Mar 2008
Location: basel
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![]() Ich habe kurz skizziert wie die Schweiz bezüglich Forschung/Innovation aussehen könnte. Natürlich gibt es gewisse Doppelspurigkeiten bei einem multipolaren Modell, doch es bietet allerlei mögliche Synergien mit der Industrie zu nutzen und bestehende Industriecluster zu stärken. Berücksichtigt wurden hauptsächlich die Metropolitanregionen, oder besser gesagt die offenkundig internationale Schweiz in einer offenkundig globalisierten Welt. Auf regionale Aspekte und Topolgie der Schweiz wurde ebenfalls Rücksicht genommen. Es ergibt sich ein Bild der sinnvollen geographischen Abdeckung der Wirtschaftszentren und Regionen. Die Verteilung der Forschungsaktivitäten nimmt Bezug auf bestehende Institutionen sowie die Nähe zu wichtigen Industrieclustern der Schweiz. Die markierten Orte wären auch sinnvolle Standorte für allfällige Innovationsparks, auch wenn es sie natürlich kaum in dieser Anzahl geben wird, sind sie Glegenheit die Aufwendungen entsprechend einer multipolaren Schweiz auch zu leisten. |
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#131 |
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Registered User
Join Date: Aug 2010
Posts: 248
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Bitte "Economics" (St. Gallen) nachtragen!
Ausserdem die beiden Microtech-Pole im Jura zu einem einzigen verschmelzen, sonst müsstest du nämlich konsequenterweise auch in der Ostschweiz noch weiter ausdifferenzieren (Schaffhausen, Winterthur). |
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#132 | |
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Registered User
Join Date: Mar 2008
Location: basel
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Man könnte auch für die Region Zürch eine Aufteilung machen nur ist dort Zürich klar das dominierende Zentrum, ob wirtschaftlich oder kulturell. In diesem Raum herrscht auch eine gemeinsame Identfikation mit Zürich als Zentrum. Viele qualifizierte Arbeitnehemer würden Zürich als Arbeitsort vorziehen, das kulturelle Angebot gerade für internationale Arbeitnehmer ist dort weitaus am grössten. Ich halte daher ein aufsplitten, um Synergie-effekte zu wahren, nicht unbedingt für notwendig. |
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#133 |
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Ölminator
Join Date: Dec 2004
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St.Gallen ist aber eher für "Business" (=BWL) als für "Economics" (=VWL) bekannt.
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