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#61 |
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Als Referenz hier mal die Zahlen zur Neubewertung der Schienenprojekte des Bundesverkehrswegeplans.
"Überprüfung des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege (November 2010)" Jeweils geschätzte Investitionskosten und Nutzen-Kosten-Verhältnis.
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#62 |
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Registered User
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Artikel ist nun auch schon 6 Tage alt:
Bahn prüft Alternativen zur Y-Trasse http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtsc...n-zur-Y-Trasse |
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#63 |
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Als Alternative gilt, bestehende Strecken auszubauen, was im Westen und Osten Hannovers sowie auf der Güterumgehungsbahn im Stadtgebiet zu einem erhöhten Güterzugaufkommen führen würde
Ich erinnere gerne nochmal an meine gepostete Lärmkarte der Güterbahn in Hannover. Ob das so eine schlaue Sache ist? Es ist jetzt in teilen Ricklingens nachts schon sehr laut.
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Grüße aus Wettbergen! |
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#64 |
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Registered User
Join Date: Mar 2009
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Gelten denn für derartige Ausbaumaßnahmen die gleichen Bedingungen wie für Neubauten? Falls ja, dürfte sich das Thema ja erledigt haben, die die Grenzwerte ja heute schon deutlich überschirtten werden.
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#65 | |
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Registered User
Join Date: Oct 2009
Location: Hannover Wettbergen
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Grüße aus Wettbergen! |
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#66 |
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Join Date: Mar 2009
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Ist schon was anderes, denn die Anliegerkommunen werden sich das nicht bieten lassen. Denen geht dadurch nämlich immens Bauland verloren, da aufgrund strengerer Vorgaben noch größere Entfernungen zwischen Bahndamm und Wohnbebauung eingehalten werden müssen. Irgendwann werden ganze Landstriche schlicht unbewohnbar.
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#67 |
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Finanzierung des Mega-Hub gesichert
Der Bau des Mega-Hub in Lehrte soll noch dieses Jahr beginnen.
Investitionssumme: 100 Millionen Euro Mehr Infos hier.
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Immer aktuell: Hannover - Projektliste |
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#68 | |
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Join Date: Jan 2010
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#69 |
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Registered User
Join Date: Dec 2007
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Megahub Lehrte
Hier gibt es eine Präsentation der DB Netz AG zum geplanten Bau des Mega Hubs in Lehrte.
Gibt es eigentlich irgendwo maßstabstreue Gleispläne der Region Hannover?
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Immer aktuell: Hannover - Projektliste |
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#70 | |
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Registered User
Join Date: Mar 2010
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telemaxx hat geschrieben:
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Im Netz habe ich bisher nichts passendes gefunden, außer einer schematischen Darstellung auf einer niederländischen! Website. |
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#71 |
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Bahn prüft Alternativen zur Y-Trasse
Von Saskia Döhner | 30.11.2012 20:29 Uhr Die seit 20 Jahren geplante Y-Trasse ist jetzt nur noch eine von vier möglichen Varianten für eine schnelle Bahnverbindung von Hamburg, Hannover und Bremen. Das hat Bahnchef Rüdiger Grube am Freitag nach einem Treffen mit Bürgerinitiativen und Vertretern des Landes mitgeteilt. Bahnchef Grube traf sich am Freitag mit Bürgerinitiativen und Vertretern des Landes. Walsrode. "20 Jahre lang haben wir dafür gekämpft und sind gegen Betonmauern gelaufen", sagt Bernd Wettern vom Umweltschutzverband Bothel/Brockel (BBU). "Jetzt wird es endlich wahr." Wahr wird die Prüfung weiterer Alternativen zur ursprünglich geplanten Y-Trasse. So alt wie die Idee für eine Hochgeschwindigkeitsbahntrasse zwischen Hamburg, Hannover und Bremen ist, so alt ist auch der Widerstand dagegen. Die Deutsche Bahn hat aus dem Debakel von Stuttgart 21 gelernt. Bahnchef Rüdiger Grube sucht seit Monaten nicht mehr die Konfrontation, sondern den Dialog mit den Kritikern. Eine "vorbildliche Form der Bürgerbeteiligung" soll es bei der Y-Trasse geben, verspricht er. Zweimal war Grube im Juli schon in der Lüneburger Heide und hat sich zeigen lassen, welche Auswirkungen der Bau der ursprünglichen Trasse hätte. Naturschutzgebiete und Orte wie das kleine Dorf Brockel (Kreis Rotenburg/Wümme) würden zerstört, jahrhundertealte Bauerngehöfte von Schienen zerschnitten. Am Freitag war der Bahnchef wieder in Walsrode und hat mit Vertretern von Bürgerinitiativen und des Landes Niedersachsen über mögliche Alternativen diskutiert. "Die Welt hat sich weiterentwickelt", sagte Grube im Anschluss an das Gespräch, "wir können nicht bei der Raumordnung vor 20 Jahren stehenbleiben." Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Bahn für Niedersachsen und Bremen, erläuterte, dass neben der Schnellstrecke, auf der Züge mit Tempo 250 rasen könnten, auch eine reine Güterverkehrstrasse zwischen Hamburg, Bremen und Hannover geprüft werden soll. Dort könnten die Bahnen allerdings maximal 120 Stundenkilomter fahren. Diese Trasse würde vermutlich südlich von Hamburg entlang der Autobahn 7 Richtung Celle verlaufen und sich auch sonst an den bestehenden Autobahnstrecken orientieren. Ursprünglich einmal für den schnellen ICE-Verkehr gedacht, soll die Y-Trasse jetzt auch zunehmend für die Entlastung des Güterverkehrs vor allem aus den Häfen dienen. Laut Bischoping soll auch die Erweiterung der vorhandenen Bahnstrecken (Hamburg-Lüneburg-Uelzen-Celle-Hannover-Lehrte sowie Bremen-Langwedel-Wunstorf-Hannover) auf drei oder sogar vier Gleise geprüft werden. Eine vierte Variante sieht eine Umleitungsstrecke um Lüneburg und Uelzen vor, damit die Züge nicht mitten durch die Stadt fahren müssen. Die Bahn nennt dies eine "Bypass-Lösung". Bei den Planungen spiele auch die alte Amerika-Linie, die von Bremerhaven nach Stendal führte, eine Rolle. Nähere Angaben, wie die Trasse in der Region Hannover verlaufen könnte, machte Bischoping nicht. Grube spricht von einer "völlig ergebnisoffenen Prüfung aller Varianten ohne eine Vorfestlegung". Dirk Eberle, Sprecher des Zusammenschlusses der vier Anti-Y-Trassen, drückt es so aus: "Die alte Y-Trasse steht endlich nicht mehr allein da." Bis Ende März 2013 soll Machbarkeitsstudien zu den vier Varianten vorliegen. Auch die möglichen Investitionskosten sollen dann bekannt sein. "Das ist schon ein Indiz dafür, welche Lösung geeignet sein könnte und welche nicht", sagte Bischoping am Freitag. Anschließend sollen im Bundesverkehrsministerium Kosten-Nutzen-Analysen gemacht werden. Vor Ende nächsten Jahres rechnet Grube nicht mit einer endgültigen Entscheidung. Zwischendurch soll es immer wieder Informationsveranstaltungen und Treffen mit Betroffenen geben. BUND fühlt sich ausgeschlossen Zieht das aufwändige Verfahren die Pläne nicht unnötig in die Länge? "Nein", sagt Grube, "die Zeit, die wir am Anfang investieren, sparen wir am Ende." Wichtig sei, dass es eine konsensfähige Lösung gebe, auf die sich alle einigen könnten. Wenn man Großprojekte im Eilverfahren durchpeitsche, kämen die Probleme am Ende. "Wir möchten die Bevölkerung mitnehmen." Sein Credo: "Lieber jetzt gute Vorbereitung, damit man nachher keine Zeit verliert." Die Vertreter der Bürgerinitiativen hielten sich am Freitag mit Bewertungen der einzelnen Varianten zurück. "Wir haben unsere Einwände und Vorschläge vorgebracht", sagte Sprecher Eberle. Wichtig sei, dass jetzt der gesamte norddeutsche Raum unter die Lupe genommen. Prof. Ernst-Otto Thiesing, Verkehrsexperte von der Ostfalia-Hochschule in Salzgitter, sagte, bei Großprojekten sei es besser, am Anfang mehr Zeit einzuplanen, um sich am Ende einig zu sein. Wann die seit Anfang der 1990er Jahre geplante Y-Trasse dann jemals Wirklichkeit werden könnte, steht noch in den Sternen. Probleme für die Anbindung des Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven sieht Hans-Peter Wyderka, Referatsleiter im niedersächsischen Wirtschaftsministeriuum, dadurch aber nicht. Die Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven sei jetzt durchgehend zweigleisig ausgebaut, sagte er. Am 10. Dezember werde das zweite Gleis feierlich in Betrieb genommen. Bislang - im Testbetrieb - halte sich das Verkehrsaufkommen auch noch in Grenzen, meinte Bahnmann Bischoping augenzwinkernd: "Wir haben bislang mal gerade zehn Züge zum Jade-Weser-Port geschickt." Der neue Dialog zwischen Y-Trassen-Gegner und der Bahn gefällt nicht allen. Umweltschutzorganisationen wie der BUND, die zu dem Gespräch am Freitag nicht eingeladen waren, fühlen sich ausgeschlossen. Der BUND-Landesverband hat sich in einem offenen Brief bei Grube beschwert. Auch die Umweltverbände müssten bei den Planungen vorzeitig beteiligt werden, kritisiert BUND-Expertin Marita Wudtke. BBU-Vorsitzender Eberle sagte, alle betroffenen Gruppen würden in den nächsten Monaten nach und nach in den Dialog mit eingebunden. Es sei jedoch nicht sinnvoll, wenn von Anfang an zu viele Menschen am Diskussionstisch säßen: "Da kommt nichts bei raus." Die Bürgerinitiativen und Grube sind sich jedenfalls einig, das Gespräch nicht abreißen zu lassen. Mitte Februar will man sich wieder treffen und weiter reden. Vielleicht werden dann auch weitere Mauern auf beiden Seiten eingerissen. Chronologie zur Y-Trasse Anfang der 1990er Jahre: Anlass der ersten Planungen sind Überlegungen zur Effizienzsteigerung im Personenverkehr zwischen Hannover und Hamburg. 1997: Die Planungen sehen vor, die Trasse bereits im Jahr 2008 zu eröffnen. 23. März 2001: Das Raumordnungsverfahren wird abgeschlossen. Zwei Trassierungsvarianten sind noch in der Diskussion. Gegen das auf 4,15 Milliarden Mark geschätzte Vorhaben liegen mehr als 22.000 Einwendungen vor. August 2007: In einem Gespräch mit Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust erklärt Bahn-Vorstandschef Hartmut Mehdorn, die Y-Trasse nach „Stuttgart 21“ als nächstes Großprojekt auf den Weg bringen zu wollen. Oktober 2008: Die Bahn nimmt die Vorbereitung für das Planfeststellungsverfahren auf. Für die Finanzierung zeigen sich Bund und Land verantwortlich. Dezember 2009: Der Bund gibt Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro frei. Juni 2010: Der niedersächsische Verkehrsminister Jörg Bode will trotz Kritik an der Umsetzung festhalten. August 2010: Eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes hält das Bahn-Vorhaben für nicht mehr zeitgemäß. Januar 2012: Die Bundesregierung fordert, nach Alternativen zu suchen. Quelle: http://www.haz.de/Nachrichten/Der-No...n-zur-Y-Trasse |
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#72 |
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Join Date: Jan 2010
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Endlich...
Warum man an der A7 keine Hochgeschwindigkeitsstrecke, sondern nur eine Güterstrecke bauen will ist mir allerdings schleierhaft. HGV an der A7 + Bypässe Celle, Uelzen, Lüneburg + Amerikalinie sollten in Angriff genommen werden. |
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#73 |
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happyhardcore!
Join Date: May 2007
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gut das ich den thread hier entdeckt habe (passt der nicht gut zum gesamt-eisenbahnnetz-thread im infrastrukturforum? ist ja kein direkt-hannoveranisches projekt?).
die planung für die y-trasse erschien mir auch nie wirklich durchdacht. klar, man kann richtung hamburg und bremen den verkehr bündeln, aber die trasse nicht ganz bis hamburg zu führen und somit auf den letzten kilometern wieder eine überbelastung der bestehenden strecken zu haben kann doch nur ein schildbürgerstreich sein. wieso man die strecke nicht direkt komplett entlang der A7 (und evtl. bis veddel entlang der A1) führt ist mir auch vollkommen unerklärlich. zu den bypässen celle, uelzen und lüneburg befürchte ich, dass dies eine entweder-oder-option zu einer neubaustrecke darstellt - jedoch dürften diese (insbesondere lüneburg) aufgrund der baulichen gegebenheiten auch nicht wirklich einfach zu erstellen sein und recht groß ausfallen. interessant auch, wie weit verbreitet selbst in hannover die befürchtungen bezüglich eines bypasses sind. es geht doch nicht darum, dass dann alle ICEs an hannover vorbeirauschen, aber wenn man so die güterzüge um die stadt herumleiten, und zusätzliche(!) sprinter-ICEs von hamburg nach frankfurt direkt ohne jedwede zwischenstopps schicken könnte, wären doch alle besser gestellt als vorher. und eine weiterhin ausreichende ICE anbindung wird sowohl manneheim als auch hannover garantiert sein, eben weil beide städte zu bedeutend sind um "abgehängt" zu werden - auch mit existierendem bypass. gibt es denn schon irgendwelche neuigkeiten zu dem thema? |
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#74 |
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Registered User
Join Date: Aug 2008
Location: Linden
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Mein letzter Stand war, dass mittlerweile alle Parteien von der Y-Trasse abrücken. Die von dir genannten Schwächen bezüglich der zu kurzen Trasse teile ich im übrigen mit dir. Es handelt sich wohl um eine Nebenwirkung der gewünschten Anbindung von HB und HH mit einer Strecke.
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#75 |
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Registered User
Join Date: Mar 2010
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Im NDR-Videotext S. 123 konnte man heute, 1.3.13, lesen, daß 107 Mill. aus dem europäischen Geldtopf zum Ausbau der Strecke zwischen Stelle und Lüneburg 'frei geschaltet' worden sind. Von der viel strapazierten Y-Trasse war nichts zu lesen.
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#76 | |
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Registered User
Join Date: Mar 2010
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Was mich an dem ganzen Hin und Her - Y-Trasse ja oder nein - stört, ist die Tatsache, daß man das Pferd einmal wieder von hinten aufzäumt. Die Häfen Bremen/Bremerhafen und Hamburg werden für die Frachtaufkommen des 21. Jahrhunderts permanent ausgebaut, es wird ein Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven realisiert, weil die vorhandenen Seehäfen nicht endlos ausgebaggert werden können, doch um die Hinterlandanbindung wird seit Jahrzehnten gestritten (Stuttgart 21 als Rennomierstück ist ja wichtiger, als vernünftige Güteranbindungen, die allen Bewohnern zugute kommen).
M. E. sollte man z. B. die vorhandenen Strecken Minden-Wunstorf, Wilhelmshaven (Oldenburg/Bremen)-Wunstorf, Harburg-Celle, sowie eine Güteranbindung über Langwedel-Celle, entlang der vorhandenen Strecken vierspurig ausbauen. So ist es bsp-weise zwiscnen Ruhrgebiet und Minden Standard. Es entstünden personenverkehr-unabhängige Trassen nach Seelze-Rgb, Lehrte-Megahub und dem geplanten trimodalen GVZ in Wunstorf-Kolenfeld. Das würde die Hauptstrecken entlasten, den Güterverkehr unabhängig vom Personenverkehr machen und der Streit um die Trassenführung einer fiktiven Y-Trasse wäre beendet. Sieht man sich einmal die Fürhrerstandsmitfahrten der genannten Strecken auf Youtube an oder verfolgt sie auf Google-Earth, stellt man fest, das sie überwiegend durch dünn besiedeltes Gebiet führen. Die Kosten wären vermutlich nicht geringer, als für eine völlig neue Trasse, doch die Probleme der Anlieger, die sich gegen eine Neubaustrecke streuben, würden sich minimieren, denn schon aus rein psychologischen Gründen ließe sich für den Ausbau einer Strecke einfacher argumentieren, als für einen kompletten Neubau. Eine Neubaustrecke parallel zur Autobahn A7 könnte ich mir auch vorstellen, denn auch hier werden keine größeren Siedlungen direkt berührt (vergl. HGS Frankfurt-Köln) Nur, passieren muß endlich etwas, denn z. B. die momentane Flaute des Tiefseewasser-Hafens Wilhelmshaven ist mit Sicherheit kein Dauerzustand und die Frachtaufkommen in den anderen Seehäfen tendieren wieder zum alten Niveau vor der Finanzkrise.
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Last edited by Wishman; May 14th, 2013 at 09:30 AM. |
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#77 |
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Join Date: Mar 2009
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Eine wirkliche Alternative zu einem kompletten Neubau gibt es nicht. Dennegal welche der Bestandsstrecken man sich anschaut: Es gibt immer Engpässe, an denen ein viergleisiger Ausbau so wohl nicht möglich ist. Zudem sollte man anno 2013 eigentlich davon weg sein, Hochgeschwindigkeitsstrecken mitten durch Orte zu bauen oder dort entsprechende Umbauten vorzunehmen.
Die - nach gesundem Menschenverstand - beste Route wäre tatsächlich entlang der Autobahnen: Ab Isernhagen auf die Ostseite der A7, Höhe Westenholz die Verzweigung Richtung Bremen und Hamburg sowie dort ein einziger (!) Bahnhof, der während der HVZ angefahren wird und somit den Raum Walsrode, Bergen etc. anbindet. Nach Bremen dann auf der Nordseite der A27, nach Hamburg weiter östlich der A7. Blieben dann noch die Engpässe Hamburg und Hannover, für die es ja aber keine Patentrezepte gibt. Vorstellbar wäre - zumindest als rudimentäre Entlastung - ein Abzweig nördlich von Vinnhorst mit Anschluss an den Flughafen aus Richtung Süden und dann weiter Richtung Nordost an Krähenwinkel vorbei bis zur Bestandsstrecke. |
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#78 | |
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Join Date: Mar 2009
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Die beiden Strecken über Soltau (Ost-West als auch Nord-Süd) könnten einiges von den Häfen aufnehmen, und auch eine Umleitung via Magdeburg sinnvoll flankieren. Der Jade-Weser Hafen kann auch über diese Strecken laufen, diesen zu nutzen anstatt die Elbe weiter zu vertiefen, ist auch sinnvoll. Last edited by meckel; May 5th, 2013 at 07:09 PM. |
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#79 |
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Join Date: Mar 2009
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Wie es ausschaut, hat sich das Thema Y-Trasse ja nun laut HAZ tatsächlich erledigt:
Kommt das Aus für die alte Y-Trasse? Schaut man sich die Grafik an, ist ja einzig die "dritte Lösung" - Neubaustrecke von Celle über Soltau bis Maschen - für den Personenverkehr vernünftig. Allerdings sollte die neue Trasse bereits südlich von Celle beginnen und nicht in Maschen, sondern südwestlich von Harburg enden. Traurig ist, dass nach wie vor niemand eine Lösung für die eigentlichen Engpässe Hannover und Hamburg präsentiert hat. Es bringt nichts, wenn eine neue Strecke 15 oder 20 Minuten spart, man davon aber die Hälfte wieder vor beiden Bahnhöfen verliert. |
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#80 |
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Join Date: Jan 2010
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Stellt sich überhaupt noch die Frage, ob die Strecke für den Personenverkehr gebaut wird?
Bei Endpunkt Maschen denke ich spontan an den Güterbahnhof. Und Celle ist sicherlich auch direkt gemeint, um Anschluss an die Strecke in Richtung Lehrte zu Gewährleisten. Ich glaube, dass das Thema HGV gegessen ist. Würde ja auch mehr Geld kosten. |
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