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Old February 7th, 2012, 06:18 PM   #41
Don Calo
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Liestal, Wohnen und Gewerbe «Quartierplan II», Liestal

Liestal, die Hauptstadt des Kantons Basel-Landschaft, Bezirkshauptort und Froburger Stadt mit seiner historischen Altstadt, bunten Märkten und einem engagierten Detailhandel ist ein Städtli mit Charme, Atmosphäre und lebendigen Traditionen.

Direkt am Bahnhof der Stadt Liestal, im Geviert zwischen Bahnhofplatz, Bahnhofstrasse und Oristalstrasse, bestehen zwei rechtskräftige Quartierpläne. Auf dem Quartierplan I realisiert die Basellandschaftliche Kantonalbank ein Geschäftshaus und auf der Parzelle des Quartierplans II entstehen zwei Baukörper mit gemeinsamen Untergeschossen der Migros Pensionskasse. Die direkt auf den Bahnhofplatz führende Strasse wird dabei aufgehoben, sodass die beiden Parzellen ein Ganzes bilden.

Das bestehende Vorprojekt des Quartierplans II ist auf Ladenflächen, Büros und Wohnungen ausgerichtet. Die Flächen in den Obergeschossen können sowohl für Büros, bzw. stilles Gewerbe, als auch für Wohnen genutzt werden. Pro Vollge-schoss sind bis zu sechs unabhängige Parteien erschliess- und machbar. Die Erd- und teilweise auch die ersten Untergeschosse sind für Läden ausgelegt. Derzeit wird mit den Fachplanern das Projekt und das Baugesuch erarbeitet, so dass im ersten Semester 2012 eine TU-Submission durchgeführt werden kann.

Visualisierungen




Quelle: www.mettler2invest.ch
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Old February 8th, 2012, 08:30 PM   #42
Basel_CH
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Wirkt auf der Visualisierung sehr urban. Ich kann mir gar nicht richtig vorstellen, wie das auf diesem Platz den Raum dafür haben soll und wie die Busse, nachher dort durchkommen sollen, der Bahnhofsplatz ist doch ein Drehtor für Post- und AAGL Busse.
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Old February 29th, 2012, 11:31 AM   #43
Don Calo
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Robustes Raster

Bürohaus von Christ und Gantenbein bei Basel


In der Kleinstadt Liestal, 17 Kilometer südöstlich von Basel gelegen, hat das Baseler Büro Christ & Gantenbein kürzlich ein Bürogebäude eröffnet, das es selbst als „robust und stabil“ bezeichnet (siehe BauNetz-Meldung zum Spatenstich vom 16. Oktober 2009).

Der sechsgeschossige Baukörper besetzt eine dreieckige Parzelle am Liestaler Bahnhofvorplatz zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem Stammhaus der Basellandschaftlichen Kantonalbank. Durch die vorgegebene Grundstücksform ergab sich für die Architekten die Gebäudekubatur eines verzogenen, sich nach unten verjüngenden Kubus. Vor allem seine Materialität – dunkler, anthrazitfarbenen Beton – verleiht dem an dem dynamischen Ort gelegenen Gebäude eine Aura der „Robustheit und Stabilität“.

Der Haupteingang in die zentrale Halle und zu den im Erdgeschoss liegenden Gewerbeeinheiten zeigt mit einer breiten, zurückspringenden Schaufensterfront zum Bahnhofplatz. Von hier aus werden sowohl Läden als auch die oberen Etagen erschlossen. Die zurückspringende Fassade an dieser Stelle soll aber auch Passanten und wartenden Busreisenden einen geschützten Wartebereich mit angenehmer Aufenthaltsqualität bieten.

Das Grundmotiv der Fassadengestaltung ist das für Bürogebäude verwendete Raumachsmaß von 2,65 Metern Breite, das sich gleichmäßig um das Gebäudevolumen legt. Jedes Fassadenelement aus dunklem Sichtbeton entspricht einer Büroachse. So lassen sich alle Etagen als Einzel-, Kombi- und Großraumbüros nutzen. Auch die Tiefe der Geschossflächen von 7 bis 10 Metern, die um einen zentralen Versorgungskern angeordnet sind, können flexibel genutzt werden.


Fotos: Roman Keller

Quelle: www.baunetz.de
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Old March 28th, 2012, 04:19 PM   #44
Don Calo
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Liestaler Vision für den Bahnhofplatz nimmt konkrete Formen an

Am Bahnhofplatz in Liestal entstehen in zwei Jahren zwei neue Wohn- und Ladengebäude. «Zentraliestal» nennen die Projektverantwortlichen ihre Vision. Es ist das erste, was Besucher zu Gesicht bekommen werden, wenn sie am Bahnhof ankommen. von Michael Nittnaus


Wenn gestern zwei Begriffe arg strapaziert wurden, dann «Visitenkarte» und «Perlenkette». Sie sollen die Bedeutung des Grossprojektes am Bahnhofplatz Liestal ausdrücken. Nach dem Quartierplan I mit dem Uno-Gebäude folgt nun der Quartierplan II mit zwei daran anschliessenden Wohnhäusern inklusive Ladenflächen im Erdgeschoss.

Anstatt wie ursprünglich vorgesehen «Due» und «Tre» nennen die Projektverantwortlichen die zwei Häuser nun «Zentraliestal». Zusammen mit der Kantonsbibliothek und den neuen Bushaltestellen ergibt sich für die Planer eine eindrückliche Visitenkarte, die Ankommende am Bahnhof vom Kantonshauptort zu Gesicht bekommen. Nimmt man das Ziegelhofquartier, den Manor-Neubau auf dem Bücheli-Areal und den neu gestalteten Wasserturmplatz dazu, ergibt sich dann die oft genannte Perlenkette an städtebaulichen Highlights.

Allee-Umgestaltung zurückgestellt

Gestern wurde «Zentraliestal» erst der Presse, am Abend dann der interessierten Bevölkerung erstmals näher vorgestellt. Das Millionenprojekt – 25 Millionen Franken an Baukosten investiert die Pensionskasse der Migros (MPK), eine Million steuert die Stadt Liestal bei – hat es eilig. Noch diese Woche kommt die Baueingabe. Im Frühling sollen die beiden bestehenden Gebäude abgerissen werden. Läuft alles nach Plan, beginnen ab Juli die Arbeiten am Bahnhofplatz und der Bahnhofstrasse. Von September 2012 bis Frühling 2014 folgt der Bau der beiden Hauptgebäude.

«Wir haben andere Investitionen extra zurückgestellt, um den Quartierplan II noch dieses Jahr in Angriff zu nehmen», sagt der Liestaler Stadtrat Ruedi Riesen und unterstreicht damit den straffen Zeitplan. Erst 2013 soll deshalb die Allee zwischen Altstadt und Bahnhof umgestaltet werden. Diese Verschiebung der Investitionen muss erst noch durch den Einwohnerrat. «Die Investoren um die MPK sind jetzt bereit, da können wir nicht einfach ein Jahr lang pausieren», sagt Riesen in Richtung der zuständigen Bau- und Planungskommission.

Kernstück des von Mettler2Invest entwickelten Projekts ist die Kombination von Wohn- und Gewerbefläche. Zielpublikum der grossteils Zwei- und Drei-Zimmer-Mietwohnungen sind einerseits junge Singles, die gemäss Riesen «in cooler Atmosphäre» wohnen wollen, andererseits ältere Menschen, die die Nähe zum Bahnhof schätzen. Familienfreundliche Aussenanlagen fehlen. Stattdessen gibt es mit Bäumen begrünte Plateaus mit Platz für Kaffees, wie Andri Seipel vom Liestaler Architekturbüro Otto + Partner ausführt.

KMU Liestal am Standort interessiert

Ob das Prestigeprojekt Erfolg hat, hängt auch von den Läden im Erdgeschoss ab. Laut Reto Schär von der MPK laufen bereits Gespräche mit potenziellen Mietern, für Namen sei
es aber noch zu früh. Eher unwahrscheinlich seien weitere Lebensmittelgeschäfte am Bahnhofplatz. Für Riesen ist derweil klar, wer ansaugen soll: «Ich habe mit dem Verein KMU Liestal gesprochen. Er zeigt sich sehr interessiert.»

KMU-Liestal-Präsident Andreas Zbinden bestätigt das Interesse gegenüber der bz: «Grundsätzlich begrüssen wir die Belebung des Bahnhofplatzes.» Zbinden sieht aber auch mögliche Probleme. So müsse auf eine hohe Durchlässigkeit zum Stedtli hin geachtet werden. «Das ist extrem wichtig. Bahnhof und Stedtli müssen fast zusammenwachsen», so Zbinden. Diesbezüglich gibt Rolf Bühler von Mettler2Invest Entwarnung: «Neue, extra breite Fusswege und Treppen führen direkt ins Stedtli.»

Dass die Liestaler Innenstadt am Ende gar unter dem Boom des Bahnhofplatzes leiden könnte, glaubt Zbinden nicht. Für ihn sprechen die beiden Standorte andere Kunden an: «Dass sich vor allem Pendler am Bahnhof versorgen, wird sich kaum ändern.»

Quelle: www.basellandschaftliche-zeitung.ch
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Old May 29th, 2012, 10:35 AM   #45
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Ich weiss nicht wo ich ein Artikel über Sissach hinpappen soll, aber da LIestal relativ nahe liegt, mache ich es mal hier rein. Anscheinend solls ähnlich wie in Liestal um den Bahnhof herum in den nächsten Jahren einige Umbauten und Projekte zu realisieren geben. Siehe fettmarkierte Teile, leider jedoch ohne konkrete Projektnamen:

BaZ von letztem Freitag: www.baz.ch
Quote:
Dem Blech den Vortritt lassen und abwarten
Von Christian Horisberger

Sissach. Das hatten sich die Sissacher anders vorgestellt. Zwar hat der Verkehr durchs Dorf mit der Eröffnung des Chienbergtunnels schlagartig abgenommen. In der für viele Millionen Franken neu gestalteten Begegnungszone im Herzen der Gemeinde dominiert aber nach wie vor das Blech: Autos auf den reichlich vorhandenen Parkplätzen, Autos auf der rund 400 Meter langen Prachtstrasse zwischen «Volksstimme» und Sonnenkreuzung. Obwohl in der Begegnungszone von gleichberechtigten Verkehrsteilnehmern die Rede ist, fühlen sich die Fussgänger zwischen Häuserreihen und parkierten Autos offenbar am sichersten.

Das Problem mit dem Blech ist nicht neu. Vor anderthalb Jahren hat die Begleitkommission Begegnungszone der Bevölkerung auf den Zahn gefühlt und sie zu ihrer Befindlichkeit in der Zone befragt. «Besser als früher, aber zu viel Blech» lautete der Tenor. Massnahmen erfolgten aber keine. Der zuständige Gemeinderat und Präsident der Begleitkommission, Martin Hauswirth, verwies auf anstehende Bauvorhaben, die Einfluss auf die Verkehrssituation hätten. Abwarten, bis gebaut ist. Beobachten, wie sich dannzumal der Verkehr in der Zone entwickelt. Dann allenfalls eingreifen, lautete sein Masterplan.
Hoffen auf Umschwung

Ungeduldige könnten nach den Gemeindewahlen Morgenluft wittern. Denn alle drei neu gewählten Gemeinderäte hatten sich vor und nach der Wahl mehr oder weniger deutlich für eine Aufwertung des Langsamverkehrs ausgesprochen. Lars Mazzucchelli (SP) hatte angekündigt, dass er sich für eine Verkehrsreduktion im Zentrum einsetzen wolle, falls er gewählt werden sollte. Andreas Lutz (Stechpalme) erklärte nach der Wahl, dass ihm daran gelegen sei, dass die Begegnungszone ein attraktiver Raum ist und bleibt. Und Beatrice Mahrer (parteilos) würde die Fussgänger- und Veloverbindung zwischenSissach-Nord undSissach-Süd verbessern, wenn sie einen Wunsch frei hätte.

Jetzt zeigen sich alle drei zurückhaltend. Sollte das Thema im Gemeinderat diskutiert werden, wolle sie engagiert mitdiskutieren, sagt Mahrer. Den Lead würde sie aber dem Departementschef überlassen. Lutz will abwarten, bis Sissachneu gestaltet ist. «Es wäre schade, wenn man überstürzt etwas ändern würde und es hinterher wieder korrigieren müsste.» Er betont, dass sein Interesse auch den Detailhändlern in der Begegnungszone gelte. Diese hätten ohne Verkehr einen schweren Stand.

«Die Situation ist alles andere als ideal, man kann aber auch nicht einfach vorne und hinten eine Verbotstafel hinpflanzen», sagt Mazzucchelli. Der Bereich dürfe nicht isoliert vom restlichen Verkehr betrachtet werden. Dass etwas geschehen muss, sei für ihn klar. In welchem Tempo das möglich ist, sei eine andere Frage.
Verlockende Abkürzung

Wie lange sich die Sissacher noch gedulden müssen, lässt sich nur vage abschätzen. Denn lediglich für zwei der hängigen Grossprojekte gibt es einen mehr oder weniger präzisen Zeitplan. Die Verlegung der Hauptverkehrsachse zwischen Nebiker und «Volksstimme» von der heutigen Hauptstrasse an die Bahnlinie (Güterstrasse) nimmt das Tiefbauamt im Herbst in Angriff, anderthalb Jahre sollen die Arbeiten dauern. Da der Hauptverkehr nicht mehr unmittelbar am Eingang der Begegnungszone vorbeirollen wird, sei die Versuchung geringer, die Abkürzung durchs Zentrum zu nehmen, erklärt Hauswirth.

Die Migros möchte im Herbst am bestehenden Standort den Bau des neuen Centers mit einer deutlich vergrössterten Verkaufsfläche anpacken und im Herbst 2014 eröffnen. Nebst dem Verkaufsladen sind Wohnungen, Büros und weitere Gewerbeflächen vorgesehen.

Am wenigsten weit fortgeschritten ist das Vorhaben, das den grössten Einfluss auf den Verkehr im Zentrum haben dürfte: die Neugestaltung des Areals gegenüber dem Bahnhof. Dort soll ein Gebäudekomplex mit einem Einkaufszentrum samt Restaurant (Coop), weiteren Ladenflächen, Arztpraxen, Büros und Wohnungen entstehen. Im Gegenzug will Coop seinen Standort innerhalb der Begegnungszone aufgeben. An der geplanten Tiefgarage möchte sich die Gemeinde beteiligen und im Gegenzug einen Teil der Parkfelder in der Begegnungszone streichen.

Für den neuen Bahnhofplatz, der im August 2011 vorgestellt wurde, ist ein Quartierplan erforderlich. Der liegt gegenwärtig auf Eis und kann erst vorangetrieben werden, wenn der Entwicklungsplan Zentrum vorliegt, wie Gemeinderat Hauswirth sagt. Der Plan solle aufzeigen, wie die maximale Verkehrsbelastung im Dorfzentrum bewältigt werden kann und welche Massnahmen es dazu brauche. Hauswirth rechnet damit, dass der Entwicklungsplan bis zu den Sommerferien vorliegt. Dann werde auch die Jurykommission für die Gestaltung der Hauptstrasse Ost, das ist die heutige Hauptverkehrsachse zwischen Chrüzmatt und «Volksstimme», ihre Arbeit wieder aufnehmen können.
«Wahnsinnig teurer Parkplatz»

«Unser Vertreter in der Begleitkommission ist langsam frustriert», klagt Ruedi Epple von der Arbeitsgruppe Lebändigi Begegnigszone. Nichts habe sich seit der Eröffnung der Begegnungszone verändert. «Das ist nichts anderes als ein wahnsinnig teurer Parkplatz.» Er sei gespannt, ob die neue Zusammensetzung des Gemeinderats etwas verändert. Er wolle den Neuen Zeit lassen, um sich einzuarbeiten.

Die Hände in den Schoss legen würden er und seine Mitstreiter aber nicht. Im Oktober nächsten Jahres ist die Begegnungszone fünf Jahre alt. «Gut möglich, dass wir das Jubiläum für einen neuerlichen Vorstoss nutzen.» Im Sommer werde die Arbeitsgruppe das weitere Vorgehen besprechen – in der Hoffnung, dass Sissachdie Chance doch noch beim Schopf packt, eine Begegnungszone im Sinne des Wortes zu kreieren.
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Old June 11th, 2012, 03:31 PM   #46
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Zentral Liestal

50 NEUE WOHNUNGEN - RAUM FÜR DIENSTLEISTUNGEN

ZENTRALIESTAL besteht aus zwei Wohn- und Geschäftsgebäuden. Durch die Nähe zum Bahnhof Liestal sind sie perfekt an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Sie werden daher insbesondere für Pendelnde nach Basel und Zürich attraktiv sein. Es entstehen insgesamt 50 kleinere und mittelgrosse Wohnungen (Zwei- bis Vierzimmer). Die Wohnnutzung entspricht mit 70 % (fast 4'000 m2) dem Hauptteil der insgesamt rund 5’700 m2 zur Verfügung stehenden Fläche, ca. 1'700 m2 sind für Geschäftsflächen vorgesehen. Die beiden Gebäude sind durch ein gemeinsames Untergeschoss mit Nebenräumen und einer Autoeinstellhalle mit 79 Parkplätzen verbunden. Die Gebäude werden im Minergiestandard erstellt.



PROJEKTDATEN

Grundstücksfläche: 2'336 m2, Gebäudegrundfläche: 900 m2
Umgebungsfläche: 1'500 m2, Geschossfläche: 10'000 m2
Rauminhalt SIA 116: 30'000 m3, Wohnflächen: 3’996 m2
Dienstleistungsflächen: 1’729 m2, Parkplätze: 79 Stück

Baueingabe: Ende März 2012, Baubeginn: Herbst 2012
Bauzeit: 18 Monate, Bezug: 2014

Quelle: www.zentraliestal.ch
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Old June 25th, 2012, 03:28 PM   #47
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Baumeisterarbeiten Manor, Liestal (Teil 4)


Last edited by Don Calo; June 25th, 2012 at 03:57 PM.
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Old July 20th, 2012, 05:10 PM   #48
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Die SBB prüfen einen Neubau des Bahnhofs in Liestal

Die SBB planen, den heutigen Bahnhof in Liestal druch einen Neubau zu ersetzen. Bis Sommer 2013 soll das Ergebnis einer Studie vorliegen, konkrete Pläne gibt es noch keine. So existiert auch noch keine Kostenschätzung für einen eventuellen Neubau. von Boris Burkhardt


«Ich finde, der Bahnhof in Liestal passt nicht recht zur Stadt. Liestal ist Kantonshauptort und hat einen anderen, zeitgemässen Bahnhof verdient.» Der Wunsch des neuen Baselbieter Kantonsarchitekten Thomas Jung, den er gestern im Gespräch mit der bz äusserte, könnte schneller wahr werden, als er vielleicht gedacht hätte.

Denn in der Tat haben die SBB eine Studie in Auftrag gegeben, die laut Pressesprecher Daniele Pallecchi zeigen soll, ob eine Sanierung des altersschwachen Bahnhofsgebäudes genüge, «oder ob ein Neubau nötig sein wird». Mit der Arbeit an der Studie wird diesen Herbst begonnen; die Resultate werden im August 2013 erwartet.

Liestal von nationaler Bedeutung

Kostenschätzungen für einen eventuellen Neubau gibt es noch keine. «Das wird die Auswertung der Studie ergeben», sagt Pallecchi. Kantonsarchitekt Jung hielte ein neues Bahnhofsgebäude zusammen mit dem Staatsarchiv und der Kantonsbibliothek für eine «gute Visitenkarte für die Kantonshauptstadt». Laut Pallecchi werden die SBB auf Fragen des Stadtbildes ebenfalls erst nach Auswertung der Studie eingehen können.

Er gibt Jung aber Rückendeckung, wenn dieser ein repräsentativeres Gebäude für die Kantonshauptstadt fordert: «Jeder Bahnhof, der vom Fernverkehr bedient wird, geniesst nationale Bedeutung.»

In der Kantonshauptstadt selbst zeigt man sich einem neuen Bahnhofsgebäude gegenüber ebenfalls aufgeschlossen. Stadtverwalter Benedikt Minzer findet es «toll, dass der Kantonsarchitekt bereits in einem solch frühen Stadium seine Hilfe anbietet».

Es liegen keine aktuellen Pläne vor

Trotz einer Studie zur Weiterentwicklung des Bahnhofsareals vor einigen Jahren, gibt es auch auf der Stadt noch keine aktuellen Pläne für einen Neubau: «Das liegt noch viel zu weit in der Zukunft.» Ein Neubau wäre laut Minzer in jedem Fall ein gemeinsames Projekt von SBB, Stadt und Kanton.

Allerdings geht Minzer davon aus, dass beim vierspurigen Ausbau mit der geplanten Überwerfung (die bz berichtete) im Bahnhof «kein Stein auf dem anderen» bleiben werde. Pallecchi stellt jedoch klar: «Das Bahnhofgebäude ist von der Überwerfung nicht betroffen.»

«Ein wunderschönes Gebäude»

Zurückhaltend reagiert Michael Bischof, Marketingchef des kommunalen Gewerbeverbands KMU Liestal. Der Bahnhof sei noch nie so zur Geltung gekommen wie jetzt, sagt er, betont aber, dass dies seine persönliche Meinung sei, nicht die offizielle des Verbandes.

Persönlich hält Bischof auch eine Renovation des Palazzo für wichtiger: «Der Palazzo ist im jetzigen Zustand nicht repräsentativ für Liestal. Dabei sind er und die Bahnhofshalle beides wunderschöne Gebäude.»

Palazzo repräsentiert Hauptstadt

Brigitte Frei von der Kantonalen Denkmalpflege bestätigt die historische Bedeutung der Gebäude. Das ehemalige Post- und Telegrafenhaus, der heutige Palazzo, wurde 1891 vom Schweizer Architekt Hans Wilhelm Auer entworfen.

Auer war auch Architekt des Bundeshauses in Bern. Zum Bau des Liestaler Palazzos verwendete er laut Frei unterschiedliche Steinarten aus dem ganzen Land: «Das Gebäude sollte die ganze Schweiz repräsentieren.» Das Bahnhofsgebäude selbst ist nach SBB-Angaben aus dem Jahre 1948. Laut Frei steht es zwar in einer kommunalen Schutzzone, nicht aber unter kantonalem Denkmalschutz.

Quelle: www.basellandschaftlichezeitung.ch
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Old August 23rd, 2012, 04:27 PM   #49
Don Calo
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Die alte Villa ist «Zentraliestal» zum Opfer gefallen

Massive Zangen fressen sich derzeit durch die alten Mauern der Villa an der Bahnhofstrasse in Liestal. Das Gebäude ist eine der Liegenschaften, die dem Grossprojekt «Zentraliestal» zum Opfer fallen.


Die alte Villa wird Opfer der Baggerzähne. Quelle: Martin Töngi


«Zentraliestal» entsteht im Rahmen des Quartierplans II. Neben dem bereits fertig gebauten Uno-Gebäude (Quartierplan I) entstehen zwei Wohnblöcke mit Ladenflächen im Erdgeschoss.

Das Grossprojekt der Migros-Pensionskasse kostet 26 Millionen Franken.

Quelle: www.basellandschaftlichezeitung.ch
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Old August 23rd, 2012, 06:22 PM   #50
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Ist das dort, wo das Kino Sputnik untergebracht war, dieser Altbau gegenüber vom Gericht?
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Old August 23rd, 2012, 09:35 PM   #51
trauch
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Originally Posted by Basel_CH View Post


Ist das dort, wo das Kino Sputnik untergebracht war, dieser Altbau gegenüber vom Gericht?
Nein, das ist das Palazzo und steht unter Denkmalschutz. Die Baustelle ist gleich neben dem schwarzen Gebäude im Strassendreieck: http://goo.gl/maps/xPykd
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Old August 25th, 2012, 03:36 PM   #52
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http://bazonline.ch/basel/land/Der-H...story/15542992

Quote:
Der H2-Tunnel steht
Aktualisiert am 23.08.2012 6 Kommentare



Die beiden Bauabschnitte des Tunnels der H2 zwischen Pratteln und Liestal sind am Donnerstag zusammengeschlossen worden. Seit 2006 befindet sich die Strasse im Bau.

Die beiden Bauabschnitte des Tunnels der H2 zwischen Pratteln und Liestal sind am Donnerstag zusammengeschlossen worden. Damit sei ein Grossteil der Betonarbeiten an der neuen Hochleistungsstrasse beendet, teilte die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion mit.

Der Tunnel war laut der Baudirektion in den vergangenen Monaten wöchentlich um 28 Meter gewachsen. Weitergeführt werden sollen nun die Überdeckung sowie der Einbau der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen. Zudem werden in den zwei einspurigen Röhren der Untergrund vorbereitet und die Fahrbahnen eingebaut.

Die Eröffnung sei weiterhin im Dezember 2013 vorgesehen. Der offizielle Spatenstich für den Tunnel hatte im Januar 2010 stattgefunden, an der Strasse gebaut wird seit 2006. Von der rund 4,5 Kilometer langen und nach Schätzungen über 554 Millionen Franken teuren Hochleistungsstrasse entfallen 2,2 Kilometer auf den Tunnel.
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Old September 23rd, 2012, 03:40 PM   #53
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Liestal stimmt Ziegelhof-Quartierplan zu

Die Stimmbevölkerung von Liestal hat sich deutlich für die Quartierplanung Ziegelhof ausgesprochen. Bei der Stadtratsersatzwahl ist im «Städtli» noch kein Entscheid gefallen.

Die umstrittene Quartierplanung Ziegelhof in Liestal hat grünes Licht erhalten: Die Stimmberechtigten des Baselbieter Kantonshauptorts stimmten der Planung mit 2696 (67,26%) zu 1312 (32,74%) Stimmen deutlich zu. Damit kann das Gelände der ehemaligen Bierbrauerei neu überbaut werden.

Im Gebiet der früheren Brauerei Ziegelhof, die ihren Betrieb 2006 aufgegeben hatte, soll eine Überbauung mit Einkaufszentrum, Fachgeschäften, Dienstleistern, Gastrobetrieben und Wohnungen entstehen. Vorgesehen sind Verkaufsflächen von bis zu 7000 Quadratmeter. Der Einwohnerrat, Legislative der Gemeinde, hatte der Quartierplanung im April zugestimmt. Die Vorlage wurde gleichzeitig dem Behördenreferendum unterstellt. Dem Urnengang vorausgegangen war ein heftiger Abstimmungskampf. (...)
(BaZ Online)

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Old September 23rd, 2012, 09:07 PM   #54
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Gute Nachrichten, gebe ich dir recht.
Die Positiven Aspekte haben den Ausschlag gegeben, im Gegensatz zu dieser unnötigen Angstmacherei seitens einiger Bewohner.
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Old September 25th, 2012, 09:45 AM   #55
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Coop will Ende 2015 im Ziegelhof einziehen, Manor eröffnet nächsten März

Nach geschlagener Schlacht um den Quartierplan Ziegelhof ist auch bei Coop die Erleichterung gross. Nun geht es an die Planung, denn Coop will bis Mitte 2015 den Rohbau übernehmen und am Ende des selben Jahres einziehen. von Andreas Hirsbrunner



Nach geschlagener Schlacht um den Quartierplan Ziegelhof ist auch bei Coop die Erleichterung gross. Noemi Wannenmacher, Mediensprecherin von Coop Nordwestschweiz, sagte gestern einen Tag nach der denkwürdigen Abstimmung: «Wir waren zuversichtlich, dass die Liestaler Bevölkerung dem Projekt zustimmt. Dass dies nun so deutlich ausgefallen ist, freut uns besonders.»

Vollsortiment plus Restaurant

Für Coop als sogenannter Ankermieter im künftigen Ziegelhof-Einkaufscenter heisst das nun, die Planung voranzutreiben, wobei die Zusammenarbeit mit dem Investor Bovida bereits von andern Coop-Projekten her eingespielt ist. Die wichtigsten Eckpunkte stehen bereits: Coop rechnet «im besten Fall» damit, Mitte des Jahres 2015 den Rohbau zu übernehmen und den Innenausbau in den Folgemonaten fertigzustellen. Seine Türen öffnen soll dann der neue Coop Ende 2015.

Dabei soll das volle Coop-Sortiment mit 35 000 Produkten und ein Restaurant mit 120 Plätzen auf einer Ebene zur Verfügung stehen. Gegenüber dem «Stabhof», dem heutigen Coop in Liestal, sollen insbesondere die Frisch- und die Bio-Produkte erweitert werden. Der neue Coop komme mit seinen 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche ähnlich daher wie der Coop in Bubendorf, sagt Wannenmacher; der «Stabhof» hat eine Verkaufsfläche von 1800 Quadratmetern und ein Restaurant mit 160 Plätzen.

Wer die weiteren Ladenmieter im neuen Ziegelhof sein werden, ist noch offen. Doch ziehe Coop Unternehmen der eigenen Gruppe wie etwa Vitality Apotheke, Christ Uhren und Schmuck oder Interdiscount vor, sagt Wannenmacher. Und zum «Stabhof», der Coop gehört, ergänzt sie: «Den werden wir jedenfalls behalten. Gegenwärtig werden verschiedene Optionen geprüft, aber es sind noch keine Entscheide gefallen.» Auch hier stünden Coop-eigene Geschäfte im Vordergrund. Wenn das Ziegelhof-Center öffnet, rechnet Coop mit geringfügigen Umsatzeinbussen in den umliegenden Filialen in Bubendorf und Frenkendorf. «Wir gehen davon aus, dass die Filialen gut miteinander leben können», so Wannenmacher.

Manor will überraschen

Bereits in der Endphase ist die Planung bei Manor: Im nächsten März findet die Eröffnung des neuen Geschäfts am ebenfalls neuen Bücheliplatz statt. Manor wird dort neben dem Food-Bereich auch Mode, Accessoires, Haushaltprodukte und anderes anbieten. Kommunikationsleiterin Elle Steinbrecher will aber noch keine Details verraten: «Das wird einkomplett neues Haus mit inspirierendem Einkaufsambiente. Lassen Sie sich überraschen.» Ebenfalls ins neue Gebäude einziehen werden die Modegeschäfte C & A und Tally Weijl, Dosenbach (Schuhe), Visilab (Brillen), Press & Book und Adler Apotheke.

Wenn der neue Manor eröffnet ist, wird der alte Manor an der Rathausstrasse abgerissen. Das Baugesuch für dessen Neubau soll laut Rudolf John, Verwaltungsratspräsident der neuen Eigentümerin Liorba AG, im Oktober eingereicht werden. Dieser Neubau mit Läden, Dienstleistungsunternehmen und Wohnungen soll Ende 2014 fertig sein.

Quelle: www.basellandschaftlichezeitung.ch
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Da geht was in Liestal, obwohl es halt immer die gleichen Geschäfte sind die neu eröffnen, aber der neue Manor ist sicher eine Bereicherung für Liestal.

Last edited by Don Calo; September 25th, 2012 at 09:51 AM.
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Old September 25th, 2012, 02:48 PM   #56
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Ist schön geworden, das Teil!

Bleibt jetzt nur zu hoffen, dass der angekündigte Durchgang von der Rathausstrasse zum Center so attraktiv wie möglich wird, am besten ebenfalls von Geschäften gesäumt.
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Ich pflanze den BaZ-Artikel über eine Teil-Ueberdachung von Liestals Bahn-Tracee hier rein:

http://bazonline.ch/basel/land/Bis-z...story/20897229

Quote:
Bis zum Burgdeckel ist es noch ein weiter Weg
Von Thomas Gubler. Aktualisiert am 07.10.2012

In Liestal ist die Überdachung des Burgeinschnitts fast schon eine Bedingung für dein Geleiseausbau. Das Thema ist beim Kanton Baselland hängig.

Ende Juni haben SBB, Kanton und Stadt einen Ausweg aus dem *Lie*staler Bahn-Malaise präsentiert: Mit *einem Ausbau auf vier Geleise bis ans Südende des gut 600 Meter langen Burgeinschnitts soll der Liestaler Flaschenhals behoben werden. Notwendig dafür sind allerdings erhebliche An*passungsarbeiten vor allem am Burg*einschnitt.

Schon kurz nach der Präsentation kursierte die Idee, den Einschnitt zum Schutz der Anwohner nach der Ver*breiterung des Trassees ähnlich wie bei der H2 zu überdecken. Inzwischen wird der Burgdeckel in Liestal fast schon als Bedingung für die Verwirklichung des Infrastrukturprojektes mit Gleis*erweiterung, Wendegleis für den Viertelstundentakt und neuem Bahnhof *angesehen. So erklärte SVP-Stadtratskandidat Paul Pfaff, dass für Liestal ein Ausbau des Burgeinschnitts nur mit Deckel infrage komme, «sonst verzichten wir lieber auf das vierte Geleise».

Mittlerweile ist das Thema auch beim Kanton hängig. Am 6. September hat SP-Landrat Thomas Bühler ein Postulat eingereicht. Darin bittet er den Regierungsrat, im Rahmen der weiteren Planung dieses Infrastrukturvorhabens «die Machbarkeit und die mögliche *Finanzierung einer künftigen Über*deckung sowie die Nutzung der so gewonnenen Fläche des Burgeinschnitts zu prüfen». Besagten Aktivitäten ist eines gemeinsam: Sie finden auf kommunaler oder kantonaler Ebene statt. Bauherrin und Liegenschaftseignerin aber sind die SBB, zu deren vordringlichen Interessen der Burgdeckel nicht gehört.

Die Hände gebunden

Immerhin weiss man dort um die Bestrebungen. «Ja, wir haben das zur Kenntnis genommen. Die Überdeckung ist aber kein Bahninfrastrukturprojekt», sagt SBB-Pressesprecher Reto Schärli. Und deshalb, so Schärli weiter, brauche es für den Deckel irgendwoher einen Kredit. Will heissen: Die SBB wären nicht abgeneigt, sofern jemand anderes für die Finanzierung eines solchen – zweifellos sehr teuren – Projektes aufkomme. Wie der SBB-Sprecher weiter mitteilt, werden sich im Januar 2013 die Stadt Liestal und der Kanton mit den SBB treffen. «Und dann wird man sehen, ob eine Überdeckung grund*sätzlich machbar ist.»

Dem Kanton sind allerdings aufgrund seiner angespannten finanziellen Situation die Hände beim Geldaus*geben gebunden – auch wenn das so *direkt nicht bestätigt wird. Die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) habe das Postulat erhalten und werde eine Antwort ausarbeiten, erklärte BUD-Sprecher Dieter Leutwyler. Mehr könne er dazu im Moment nicht sagen. Der neue Liestaler Stadtpräsident Lukas Ott sieht die Sache realistisch und warnt vor «Forderungen, die niemand bezahlen kann». Man müsse die Lehren aus der Fundamentalopposition gegen das Auflageprojekt 1988 ziehen und erst einmal positiv zur Kenntnis nehmen, dass Liestal bei der Bahninfrastruktur nach zwei Jahrzehnten wieder zurück im Geschäft ist. Ein erneutes Scheitern liege nicht drin, zumal Liestal dringend auf Erneuerungen und Er*weiterungen angewiesen sei.

Ott hofft auf private Investitionen

Natürlich gehören auch in den *Augen des Stadtpräsidenten zu einer «Erfolgslogik» flankierende Mass*nahmen, da Ausbauten nur mit der Bevölkerung und nicht gegen sie möglich seien. Für diese Abwägungen sei es aber noch zu früh. «Im Moment sind noch alle Partner, die Stadt, der Kanton und die SBB separat an einer Auslege*ordnung.»

Notwendig sei eine Gesamtoptik der in Liestal anstehenden Bahnprojekte, so Ott. Klar ist für ihn, dass nur ein gemeinsames Vorgehen von Stadt und Kanton unter Einbezug der SBB *Erfolg versprechend sein kann und dass beim Burgeinschnitt die Mög*lichkeit privater Investitionen ins Auge zu fassen ist.

In Zürich Wipkingen hats funktioniert. Dort wurde eine Überdeckung mit privaten Investoren sogar überbaut. Warum sollte es für Liestal keine Lösung geben? (Basler Zeitung

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Old March 8th, 2013, 11:10 AM   #58
Don Calo
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Die neue Manor verleiht dem Gewerbe Liestals Flügel

Dank dem zweitägigen Event «Stedtlibummel» sollen im Stedtli alle Geschäfte von der Manor-Eröffnung profitieren. Am kommenden Dienstagabend wird das Bücheli Center eröffnet.



«Ein wahrer Gentleman», «Liestaler Nationalstolz» oder «Luftige Maschen». Mit solchen Begriffen werben derzeit Liestaler Geschäfte in den Schaufenstern für ihre Aktionen während des «Stedtlibummel». Dieser zweitägige Event vom übernächsten Wochenende, an dem sich 90 von 150 Liestaler Geschäfte beteiligen, ist die Antwort des lokalen Gewerbes auf die Eröffnung der neuen Manor nächste Woche im sogenannten Bücheli Center.

«Der ‹Stedtlibummel› ist ein vitales Lebenszeichen unseres Detailhandels», sagte Stadtpräsident Lukas Ott gestern an einer Medienkonferenz. Und KMU-Präsident Andreas Zbinden meinte: «Die neue Manor ist Chance und Risiko, wobei für uns die Chance klar überwiegt. Liestal ist im Aufbruch.» Die Chance, die Zbinden ansprach: Nach Jahrzehnten der Kundenverluste nicht zuletzt wegen der neu gebauten Einkaufszentren auf den grünen Wiesen rund um Liestal soll das neue Bücheli Center wieder Leute nach Liestal bringen. Die Herausforderung für die Detaillisten ist nun, diese Leute zu animieren, nicht nur in der Manor, sondern auch im Stedtli einzukaufen. Zbindens Rezept: «Wir können das mit einem attraktiven Ergänzungsangebot im Stedtli, sodass Liestal ein gesamthaftes Einkaufszentrum wird.»

Eröffnung mit 3000 Gästen

Diese Offensive eröffnen soll nun der «Stedtlibummel». Das Konzept dahinter sei, dass die beteiligten Geschäfte etwas anböten, das in einem direkten Zusammenhang mit ihrer Kompetenz stehe, sagte Beatrice Rieder, im Organisationskomitee für die Kommunikation verantwortlich. Beispiele gefällig? Das Herrenmodegeschäft Bütler gibt eine «Lektion in Dresscode für den Mann». Das Optikgeschäft Dill zeigt den Prozess von der Augenkontrolle bis zur fertigen Brille. Dazu gibts Stadtführungen, Auftritte von Nubya bis zur Liestaler Stadtmusik und in einem Teil der Geschäfte inklusive neuer Manor auch zehn Prozent Einkaufsrabatt. Auskunft über das ganze Programm vom 16. und 17. März gibt der «Bummelführer».

Derweil befindet sich die Manor im Endspurt: Am kommenden Dienstagabend wird das Bücheli Center mit 3000 geladenen Gästen offiziell eröffnet, ab Mittwoch steht das neue Einkaufszentrum unmittelbar an der Altstadt allen offen. Dabei belegt Manor mit 4 860 Quadratmetern etwas mehr als die Hälfte der Verkaufsfläche. Den Rest teilen sich die Modegeschäfte C&A und Tally Weijl, das Schuhgeschäft Dosenbach sowie eine Apotheke, ein Kiosk, ein Café und ein Coiffeur. Zudem gibt es ein Parkhaus mit 300 Plätzen.

Spezieller Food-Bereich

René Métrailler, seit letzten Oktober Direktor der Manor Liestal, bezeichnet den jüngsten Manor-Spross mit den Schwerpunkten Mode, Accessoires, Parfümerie, Bijouterie, Take-out mit 60 Plätzen und einer grossen Lebensmittelabteilung als «modernstes Haus» innerhalb der Manor-Familie und grössenmässig «im oberen Mittelfeld». Das neue Geschäft bietet 120 Arbeitsplätze, davon 80 neue; 40 Personen werden von der bisherigen Manor an der Rathausstrasse, die nach 83 Jahren morgen schliesst und durch einen Neubau ersetzt wird, ins Bücheli Center wechseln.

Métrailler, der zuvor ein ähnlich grosses Manor-Center in Marin bei Neuenburg leitete, erwartet insbesondere an Samstagen, an denen Liestal bis jetzt fast ein bisschen ausgestorben gewirkt habe, einen grossen Ansturm: «Wir werden ein Supermagnet, von dem ganz Liestal profitiert. Die Leute müssen nicht mehr nach Basel einkaufen gehen.» Speziell ist der Food-Bereich: Die Manor sucht derzeit Produzenten von Gemüse, Früchten, Fleisch und Anderem in einem Umkreis von 30 Kilometern um Liestal. Bis jetzt hätten sich 16 gemeldet, man könne aber 80 bis 100 brauchen, sagt Métrailler.

Womit wir bei den Risiken für die Liestaler Detaillisten sind. Dazu Zbinden: «Die Qualität von Manor im Food-Bereich ist sehr gut. Das kann einen Verdrängungswettbewerb für Detaillisten geben, und es ist möglich, dass gewisse Läden eine neue Nische suchen müssen.»

Quelle: www.basellandschaftlichezeitung.ch
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Old March 22nd, 2013, 01:47 PM   #59
Basel_CH
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Ein paar Bilder zum fertigen EInkaufszentrum gibt es auf

http://www.tageswoche.ch/de/2013_10/...hauptstadt.htm

Sieht visuell aus meiner Sicht gelungen aus. Mal gespannt ob es genug LAufkundschaft geben wird.



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Old July 3rd, 2013, 10:05 AM   #60
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Baselbieter Verwaltung zieht an den Bahnhof
Am Bahnhof Liestal ist ein gewaltiger Neubau geplant, in dem künftig ein grosser Teil der Kantonsverwaltung untergebracht werden soll. Die Stadt erhofft sich eine Schubwirkung.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Monatelang haben die Baselbieter Behörden und die SBB Gespräche geführt, gefeilscht, verhandelt. Und sie haben sich geeinigt. Noch ist nichts öffentlich, doch die BaZ weiss: Die Partner planen gemeinsam einen Neubau anstelle des Liestaler Bahnhofgebäudes. Dieses soll nun dem Erdboden gleichgemacht werden. Die Dimensionen des geplanten Neubaus sind beeindruckend und werden das Geviert dominieren: fünf Stockwerke hoch und 140 Meter lang. Der Bau wird relativ schmal und sich einpassen zwischen den Geleisen und den Neubauten von Kantonalbank und Migros-Pensionskasse.

Im Erdgeschoss werden die SBB untergebracht sein und von dort aus den Bahnhof Liestal betreiben. Die oberen Etagen werden vom Kanton bezogen, von der Bau- und Umweltschutzdirek*tion, von der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion sowie von der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion. Morgen Donnerstag wollen die Partner die Katze aus dem Sack lassen.

Dann werden SBB-Chef Andreas Meyer und Baudirektorin Sabine Pegoraro eine Absichtserklärung unterzeichnen, wie sie in ihrer gemeinsamen Medienmitteilung ankünden. Für die SBB ist der neue Liestaler Bahnhof «ein wichtiger Puzzlestein im Rahmen der Infrastrukturvorhaben der SBB zwischen Basel und Gelterkinden». Im Jahr 2020 soll der Neubau bezogen werden.

Sparen durch Synergien
Und für die Baselbieter Kantonsverwaltung ist der Neubau ein Befreiungsschlag. Schon seit Jahren plant der Kanton an einem zentralen Verwaltungsbau herum. Heute sind über ganz Liestal verstreut an rund 50 Standorten kantonale Dienststellen untergebracht, teils im Eigentum, teils in Einmietung. Diese Verteilung ist nicht nur unwirtschaftlich, ein Teil der Liegenschaften erfüllt auch nicht mehr die heutigen Anforderungen. Schon 2007 hatte die Regierung das Hochbauamt daher mit einem Flächenmanagement beauftragt.

Lange war die Rede von einem zentralen Verwaltungsneubau. Die Regierung erhoffte sich dadurch Synergien, die Einsparungen von geschätzten 1,6 Millionen Franken im Jahr ermöglichen. Zahlreiche Liegenschaften könnten abgestossen, Einmietungen gekündigt werden. Der Kanton hat bereits eine Immobilienstrategie entwickelt, ob er Liegenschaften veräussern, behalten oder vermieten will. Als Standort für den Verwaltungsneubau vorgesehen war lange Zeit das Gebiet Kreuzboden, auf dem ehemaligen Areal des Martin-Birmann-Spitals. Von diesem Standort aber ist die Regierung schon länger abgekommen.

Bereits im März kursierte verwaltungsintern ein Mail zum Flächenmanagement des Kantons. Schon damals war die Rede von einem Alternativ*standort auf dem Bahnhofsareal: Demnach beantworteten die SBB bereits im vergangenen November eine entsprechende Anfrage des Baselbieter Hochbauamts. Das Bahnunternehmen hatte damals bestätigt, dass grundsätzlich die Bereitschaft bestehe, das Areal gemeinsam mit der Stadt Liestal und dem Kanton zu entwickeln. Laut der internen Mitteilung soll beim Landrat noch in diesem Jahr Planungs- und Projektierungskredit beantragt werden; 2017 werde die Vorlage für den Baukredit folgen. Schon heute bewirbt Regierungsrätin Pegoraro das Projekt gar als Teil der Wirtschaftsoffensive, von der zahlreiche Politiker nun endlich konkrete Ergebnisse erwarten.

Wichtiges Aufbruchsignal
Erfreut zeigt sich Lukas Ott. Der Liestaler Stadtpräsident spricht von einer Win-win-win-Situation, bei welcher der Kanton, die SBB und auch die Stadt profitieren würden. So kommt die Verwaltung näher zum Stedtli, was neue Frequenzen fürs Gewerbe schaffe. Und das ist längst nicht alles: «Das ist auch ein wichtiges Aufbruchsignal für das Areal. Der Bahnhof sollte die Visitenkarte Liestals sein.» Darauf drängt die Stadt schon länger. Nun gebe der Kanton als Ankermieter den SBB die nötige Investitionssicherheit.

Für Liestal sei der Neubau auch als Impuls zu werten, um weitere Investoren und damit steuerzahlende Firmen anlocken zu können. «Und da sind wir sehr zuversichtlich», sagt Ott. Mit dem Projekt werde das Schwungrad in Bewegung gesetzt. «Wir haben rund um den Bahnhof ein wirklich grosses Potenzial.»

Quelle: http://bazonline.ch/basel/land/Basel...story/23615506
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Die sollen doch erst mal die Fusionsinitiative abwarten

Nein im Ernst: Super!!!
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