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Old April 1st, 2011, 03:40 PM   #1121
Dakir@DD
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Dresdner Forscher bauen Haus der Zukunft

Forscher aus Dresden haben ein Haus entworfen, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Nach den Vorstellungen der Experten könnten Interessenten das Energiesparwunder noch in diesem Jahr kaufen.

„Auf den Dächern und an den Fassaden sind optimal ausgerichtete Photovoltaik-Anlagen“, sagte Projektleiter Professor Clemens Felsmann von der TU Dresden. Die Anlage sei vollständig in das sogenannte Plusenergiehaus eingearbeitet. „Es sieht futuristisch aus“, meinte der Erfinder.

Technik ist sehr teuer

Das Haus produziere mehr als genug Energie für einen Vier-Personen-Haushalt, zwei Elektroautos und einen Elektroller. Nicht sparsam ist jedoch der Preis: Er liegt derzeit bei rund 950.000 Euro.

Sächsische Zeitung vom 29. März 2011

Bilder

Futuristisch: Das Plusenergiehaus. Foto: TU Dresden/Felsmann
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Old April 7th, 2011, 10:47 PM   #1122
Dakir@DD
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Terrassen und Concierge-Service - Im Striesener AOK-Gebäude entstehen ab Juli 170 Wohnungen

Wo vor 100 Jahren noch Fotopapier hergestellt wurde, entstehen bis Sommer 2013 moderne Eigentumswohnungen. Die Pegasus Courtyard Dresden GmbH, die Dresdner Tochter der Wiener Aaron-Gruppe, will den brachliegenden Bürokomplex an der Hepkestraße/ Ecke Bärensteiner Straße komplett auf Vordermann bringen. In dem markanten Altbau hatten bis 2007 etwa 800 Mitarbeiter der AOK-Verwaltung ihre Büros.

Wie Pegasus-Geschäftsführer Rainer Maas gestern bekanntgab, wird sein Unternehmen rund 30 Millionen Euro in die Sanierung des 16 000 Quadratmeter großen Komplexes investieren. Die Baugenehmigung durch die städtischen Ämter steht zwar noch aus, aber Maas gibt sich optimistisch, dass die ersten Bagger im Juli loslegen können.

Bei der Vermarktung setzt er auf einen Mix aus Energieeffizienz, Service und dem attraktiven Umfeld wie der historischen Gartenstadt. Der Innenhof soll sich in einen parkähnlichen Courtyard verwandeln mit Plastiken und Fresken des Künstlers Conny Hoffmann zur griechischen Mythologie.

„Wir freuen uns über die Realisierung dieses ambitionierten Projekts", sagte Baubürgermeister Jörn Marx (CDU). „Die Investition setzt einen wichtigen Entwicklungsimpuls für diesen Teil Striesens und trägt maßgeblich zur weiteren Erhöhung der Attraktivität Dresdens als Wohnstandort bei." Rainer Maas plant mit insgesamt 170 Eigentumswohnungen zwischen 46 und 215 Quadratmetern, die er sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger verkaufen will.

Einige von ihnen kommen in einen Neubau, der direkt neben dem alten AOK-Gebäude entstehen soll. Die Preise pro Quadratmeter beginnen bei 1550 Euro und enden bei etwas mehr als 2000 Euro. Fast alle der Wohnungen werden mindestens einen Balkon oder eine Terrasse haben.

„Uns ist es wichtig, besondere Akzente hinsichtlich Nachhaltigkeit, Innovation und Individualität zu setzen", meint der Pegasus-Chef. Und so lässt er beide Häuser energieeffizient planen. „Der Altbau wird den kfw-100- Standard erfüllen, der Neubau den kfw-55-Standard", so Maas.

I-Tüpfelchen seien verschiedene Zusatzangebote. So sollen sämtliche Stellplätze der neuen Tiefgarage über eine Vorverkabelung verfügen, an der man bequem sein Elektroauto aufladen kann. Außerdem ist ein 24 Stunden am Tag besetzter Concierge-Platz geplant.

„Die Mitarbeiter werden nicht nur die Bilder der 36 Überwachungskameras auf dem Gelände im Blick haben, sondern auch Fragen beantworten und Pakete und ähnliches entgegennehmen", erklärt Maas. Die Aaron-Gruppe hat in Dresden schon bei verschiedenen Bauprojekten ihre Handschrift hinterlassen.

So ließ sie zum Beispiel das Studentenwohnheim „Güntz-Palast" sanieren und das Bürogebäude an der Strehlener Straße 10 zu einem Hotel umbauen. Rainer Maas: „Ich glaube an das Potenzial dieser Stadt. Dresden wächst und beim Thema Wohnungen hinkt das Angebot zur Zeit der Nachfrage hinterher."

DNN-Online vom 06. April 2011

Bild

AOK Gebäude in Striesen
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Old April 7th, 2011, 10:59 PM   #1123
Dakir@DD
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Alte Fabrik wird zu riesigem Wohnhaus

Das denkmalgeschützte Gebäude stand seit vier Jahren leer. In der alten Fotopapier-Fabrik sollen nun 170 Wohnungen entstehen.


Neues Großprojekt in Gruna: Das denkmalgeschützte frühere Fabrikgebäude an der Kreuzung Hepkestraße und Bärensteiner Straße hat nach langem Hin und Her für rund 6,3 Millionen Euro den Besitzer gewechselt. Neuer Eigentümer ist die Firma Pegasus Courtyard Dresden. Geschäftsführer Rainer Maas aus Wien stellte gestern die Pläne für die geplante 30-Millionen-Euro-Investition vor.

Aus der alten Fabrik wird jetzt ein riesiges Wohnhaus

Wo früher Fotopapier hergestellt wurde, sollen demnächst 151 Eigentumswohnungen entstehen. Dazu baut Pegasus Courtyard Dresden das alte Fabrikgebäude in fünf Bauabschnitten aus. Insgesamt sind das etwa 14.500 Quadratmeter Wohnfläche. Der Ostflügel des denkmalgeschützten Altbaus wird um einen Neubau ergänzt.

Dort werden weitere 19 Wohnungen gebaut. „Mit den Arbeiten wird dann begonnen, wenn alle Wohnungen im Bauabschnitt verkauft sind“, sagt Courtyard-Chef Rainer Maas. „Spätestens im Sommer soll es losgehen.“ Weil die Fabrik unter Denkmalschutz steht, ist eine Isolierung der Fassade nicht möglich. Dafür sollen spezielle Fenster und Innen-Dämmung eingebaut werden. Auf erneuerbare Energieträger wird verzichtet. Stattdessen setzen die Investoren auf herkömmliche Fernwärme.

Ein Penthouse mit Rundumblick auf Dresden

Die Top-Wohnung in dem sanierten Gebäude wird gleichzeitig das einzige Fünf-Zimmer-Penthouse mit Turmzimmer sein. „Wer das entsprechende Geld locker machen kann, hat dafür einen Rundum-Blick auf Dresden“, verspricht Maas. Im gesamten Gebäude werden Aufzüge installiert. Die Zugänge zu 60Prozent der Wohnungen sollen behindertengerecht sein. Treppenhäuser und Empfangsbereich werden von einem Künstler mit Sandsteinfiguren und Fresken aus der griechischen Mythologie gestaltet. Im Eingangsbereich wird ein Concierge-Service eingerichtet. Dieser überwacht auch die insgesamt 36 Kameras in dem weitläufigen Areal. Neben den Zugängen und Hausfluren ist vor allem der Spielplatz des Anwesens rund um die Uhr unter Kontrolle. Den baut der Investor in den Innenhof.

Preise liegen zwischen 1.550 und mehr als 2.000 Euro

Je nach Etage und Wohnungsausstattung müssen Kaufinteressenten für Wohnungen im denkmalgeschützten Altbau mit Preisen zwischen 1.550 und 2.000 Euro pro Quadratmeter rechnen. Für das Penthouse mit Turmzimmer werden über 2.000 Euro fällig. Eine rund 100 Quadratmeter große Wohnung schlägt also mit 155.000 bis 200.000 Euro zu Buche. In den geplanten Neubau liegt der Preis knapp unterhalb von 2.000 Euro.

In der Tiefgarage können 260 Elektroautos auftanken

Im Innenhof wird eine Tiefgarage für 185 Fahrzeuge gebaut. Jeder Stellplatz erhält einen Stromanschluss, an dem künftig Elektro-Autos geladen werden können. Dies ist möglich, weil sich in dem alten Fabrikgebäude insgesamt drei Trafo-Stationen befinden. Für den Betrieb der Wohnanlage wird nur eine gebraucht. „Die anderen beiden können theoretisch bis zu 260 Autos versorgen“, sagt Maas.

Die Zufahrt wird über eine Verlängerung der Eibenstocker Straße erfolgen, die noch gebaut werden muss. Dort entstehen 35 Stellplätze im öffentlichen Raum, weitere 16 befinden sich direkt vor dem Haus.

Jüdischer Alteigentümer wurde abgefunden

Dass die alte Fabrik jetzt umgebaut werden kann, liegt auch daran, dass die Besitzverhältnisse endlich geklärt sind. Mit der Wende war das Werk abgewickelt und für 17 Millionen Euro saniert worden. Später zog die AOK mit 800 Mitarbeitern in den Komplex. Als die Ende 2007 ihre Zelte abbrach, tauchte plötzlich ein Eigentumsanspruch aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg auf. Das auf Industriebeteiligungen spezialisierte jüdische Bankhaus Gebrüder Arnhold hatte Anteile an der Fotofabrik besessen. 1935 war die Bank arisiert worden. Deren Nachfahren leben in New York und wurden nun entschädigt.

Sächsische Zeitung vom 06. April 2011

Bilder

„Pegasus Courtyard“ soll die Wohnanlage in der früheren Fotopapierfabrik künftig heißen. Visualisierung: PEGASUS/archlab


30 Millionen Euro sollen investiert werden. Visualisierung: PEGASUS/archlab


Pegasus Courtyard Dresden will das alte Fabrikgebäude in fünf Bauabschnitten ausbauen. Visualisierung: PEGASUS/archlab


Insgesamt 170 Wohnungen sollen entstehen. Visualisierung: PEGASUS/archlab


Visualisierung des künftigen Wohnhauses an der Hepkestraße. Im Vordergrund ist der geplante Neubau zu sehen. Visualisierung: Pegasus/archlab
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Old April 7th, 2011, 11:04 PM   #1124
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Ein sehr schönes Projekt. Auch der Neubau fügt sich m.M nach hervorragend in die Umgebung ein. Bin selber 1 Jahr täglich mit dem Bike auf der Hepkestraße lang gefahren und fand es immer sehr schade, dass diese schöne Gebäude so vor sich hin gammelt. Ein Gewinn für die ganze Gegend. Ein paar hundert Meter weiter wird ja von der USD auch ein altes Gebiet hervorragend saniert. Also 2 tolle Projekte in unmittelbarer Nachbarschaft.

PS.: Respekt, der Thread hat jetzt schon über 100.000 Views
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Old April 7th, 2011, 11:16 PM   #1125
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Erlweinhaus an der Löbtauer soll saniert werden

Die Stadt will die Erhaltung des Denkmals mit Zuschüssen unterstützen. Derzeit wird mit dem Eigentümer darüber verhandelt.


Die Chancen für die Sanierung des Erlweinhauses auf der Löbtauer Straße 2 stehen gut. Derzeit verhandelt die Stadt mit dem Eigentümer, teilt Gudrun Hanzsch vom Stadtplanungsamt mit. Die Arbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude könnten mit Fördermitteln unterstützt werden. Das Geld dafür würde zur Verfügung stehen. Gearbeitet wird daran, dass noch in diesem Jahr der Bauantrag eingereicht werden kann. Der Investor prüft, ob in dem Gebäude Seniorenwohnungen ausgebaut werden oder es als Anlage für Betreutes Wohnen genutzt wird.

Das Haus war 1907 und 1908 nach Plänen von Stadtbaurat Hans Erlwein errichtet worden. Ursprünglich waren dort eine Polizeiwache, die städtische Meldestelle sowie eine Filiale der Stadtsparkasse untergebracht. Beim Bombenangriff im Februar 1945 wurde das Friedrichstädter Stadthaus beschädigt und danach wieder repariert. Zuletzt wurden dort einige Räume von der Kommunalen Wohnungsverwaltung und dem Urania-Bezirksvorstand genutzt. Engagierte Bürger konnten durch Proteste den Anfang der 1990er-Jahre geplanten Abriss verhindern.

Sächsische Zeitung vom 07. April 2011
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Old April 18th, 2011, 09:46 PM   #1126
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Millionen-Kosten durch das Wiener Loch

Eine letzte Verhandlung mit einem Investor für ein Einkaufszentrum und Büros am Wiener Platz läuft. Sonst wird die Grube für zwei Millionen Euro verfüllt.


Operette? Nein. Uni? Nein. Schwimmbad? Ein guter Aprilscherz. Oder doch ein Einkaufszentrum? Für die riesige Baugrube am Wiener Platz, die längst als Wiener Loch bekannt ist, gab und gibt es immer wieder Ideen. Bisher scheiterten alle am Geld.

15 bis 18 Millionen Euro ist die 8.674 Quadratmeter große Baugrube laut einem Gutachten wert. Nur will bisher kein Investor soviel Geld dafür ausgeben. Jetzt startet Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) einen letzten Versuch, doch noch einen Käufer zu finden. „Bis Sommer werden Gespräche mit namhaften Investoren, auch aus Dresden, geführt, die an dem Standort Einzelhandel und Büros errichten wollen“, sagt Vorjohann.

Es sei aber schwierig, das Grundstück zum ermittelten Wert zu verkaufen. Bisherige Bieter hätten allenfalls fünf bis sechs Millionen für das Grundstück geboten. „Ich muss aber schon einen zweistelligen Millionen-Betrag erzielen. Sonst wäre das unlauterer Wettbewerb gegenüber den benachbarten Investoren.“ So könne der Eigentümer eines Einkaufszentrums oder Bürohauses dann seinen Mietern viel günstigere Mieten anbieten.

Monatlich 30.000 Euro Kosten

Scheitern auch die aktuellen Verhandlungen, bleibe nur noch zuschütten übrig. „Das ist aber finanzpolitisch die unklügste Lösung“, sagt der Bürgermeister.

Der Grund: Die Baugrube wird seit 14 Jahren mit enormem Aufwand offengehalten. Die Absicherung und Entwässerung kostet Monat für Monat 30.000 Euro. Das summiert sich auf fünf Millionen Euro, die bisher ausgegeben wurden. „Aber auch das Verfüllen kostet Geld, mindestens zwei Millionen Euro. Geld, das nicht im Haushalt bereitsteht.“ Der Betrag sei daher die Verhandlungsmasse in den Gesprächen mit den Bietern. „Ob wir das Geld für das Zuschütten ausgeben oder beim Kaufpreis nachlassen – da sehe ich Spielräume.“ Die aktuellen Interessenten nannte der Bürgermeister nicht. Sie könnten sich einen Einkaufs- und Bürokomplex vorstellen. Zu den Erfolgsaussichten der Verhandlungen wollte sich Vorjohann nicht äußern. Nur soviel: „Zurzeit ist das Zuschütten die wahrscheinlichste Variante.“

Da im Haushalt kein Geld für das Zuschütten der Baugrube eingestellt sei, müsse es entweder bei anderen Investitionen abgezogen werden oder das Verfüllen könne frühestens 2013 erfolgen. Die Stadt werde an dem Standort nicht bauen. Das Wiener Loch war unter anderem als Standort für ein neues Verwaltungsrathaus im Gespräch. Doch ein Neubau sei für die Stadt nicht finanzierbar. Dies wäre ein Viertel teurer als eine Mietlösung (die SZ berichtete.)

Für die Nutzung der Grube gab es schon zahlreiche Ideen: Einkaufszentrum, Musiktheater und Geschäfts- und Parkhaus. Scherzhaft wurde bereits der Weltkulturerbestatus verlangt und ein künstlicher Badesee angeregt. Es wurden Biergärten, Eisbahnen, Skaterstrecken oder Amphitheater gefordert. Es gab auch ein Modell für einen Stadtpark. Jüngster Vorschlag ist der Bau eines unterirdischen Busbahnhofs. Diese Idee nannte Vorjohann absurd. Es sei keine städtische Aufgabe, Tiefgaragen oder Parkhäuser zu bauen oder zu betreiben.

Ernste Projekte gescheitert

Ernst zu nehmende Ideen für den Standort gab es nur wenige. Einer war der vom damalige OB Ingolf Roßberg angestoßene Plan eines Umzugs der Operette in einen Neubau am Wiener Platz. Doch bei einer Ausschreibung fand sich 2007 kein privater Bauherr dafür. Im vergangenen Jahr brachte OB Helma Orosz die Idee erneut auf den Tisch – für Vorjohann „eine realistische und charmante Lösung“. Doch der Stadtrat entschied sich für das Kraftwerk Mitte als Standort für die Operette.

Zwischendurch hatte es ernsthafte Verhandlungen mit einem Investor für ein Einkaufszentrum gegeben. Die Wirtschaftskrise ließ den Plan eines Projektentwicklers aus Münster im Frühjahr 2009 platzen. Der Investor wollte für rund 100 Millionen Euro ein Einkaufszentrum mit 28.000 Quadratmetern Verkaufsfläche bauen.

Sächsische Zeitung vom 17. April 2011

Bild

Die Dauerbrache Wiener Loch kostet die Stadt Dresden über 30.000 Euro pro Monat. Denn die riesige Baugrube muss mit Pumpen trocken gehalten werden. Ein Investor wird noch immer gesucht. Foto: André Wirsig
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Old April 18th, 2011, 09:50 PM   #1127
Dakir@DD
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Gedenkstätte Busmannkapelle wächst heran

Die zweite Stele der künftigen Gedenkstätte Busmannkapelle am Postplatz ist von der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank gesponsert worden. Das wurde am Sonnabend bei einer Besichtigung der Baustelle durch die Trägergesellschaft für die Gedenkstätte an die ehemalige Sophienkirche bekannt gegeben. Zugleich wies der Verein darauf hin, dass der Stadtrat der Bürgerstiftung Dresden ein Erbbaurecht über 30 Jahre zum Betrieb der Gedenkstätte für den symbolischen Zins von einem Euro pro Jahr genehmigt hat.

Die Anlage zwischen dem Kubus am Postplatz und dem Advanta-Gebäude wird derzeit als ein Schauplatz des Evangelischen Kirchentags Anfang Juni hergerichtet. Bis dahin soll das Sockelbauwerk mit einer Holzbeplankung als provisorische Bühne eingerichtet werden. Vom 2. bis 4. Juni soll dort der Verband Christlicher Pfadfinder jeweils zwischen 12 und 18 Uhr stündliche Andachten mit dem Friedenslicht aus Bethlehem feiern. Dabei sollen Persönlichkeiten aus Kirche und Politik zu Bibeltexten sprechen. Am Eröffnungsabend des Kirchentags organisiert die Trägergesellschaft außerdem ein buntes Unterhaltungsprogramm.

Sächsische Zeitung vom 18. April 2011
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Old May 11th, 2011, 09:35 PM   #1128
Dakir@DD
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Pläne für Kunsthalle auf SZ-Gelände gegenüber Landtag

berraschende Pläne für eine moderne Kunsthalle in Dresden: Eine Gruppe von Projektentwicklern um den Münsteraner Stadtplaner Hanno Höyng will auf der Brache hinter dem „Haus der Presse“ eine Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst, 30 bis 40 Wohnungen, ein Hotel sowie kleinflächiges Gewerbe errichten.

Das bestätigte Höyng gestern im Namen der hinter dem Projekt stehenden „Arge Ostra-Development“. Ziel sei ein „Stadtquartier“, das „höchsten architektonischen Ansprüchen“ genüge. Die geplante Investitionssumme für das insgesamt 28.000 Quadratmeter große Gelände, das auch den SZ-Mitarbeiterparkplatz umfassen würde, bewegt sich laut Höyng im dreistelligen Millionenbereich. Sicher ist das Projekt aber noch nicht. Noch werden Investoren gesucht. Die Nachfrage sei aber „hoch“, so Höyng. Der Bau soll spätestens 2016 fertiggestellt sein.

Am Montag will Höyng das Projekt erstmals im Ortsbeirat Altstadt vorstellen.

Sächsische Zeitung vom 11. Mai 2011

Bild

Blick vom Haus der Presse zum historischen Stadtzentrum, links im Bild die Brache, auf der eine moderne Kunsthalle entstehen könnte. Foto: SZ/Thomas Lehmann
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Old May 14th, 2011, 08:35 AM   #1129
Dresdner84
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Die Kunsthalle wäre eine schöne Ergänzung für die Wilsdruffer Vorstadt (WV).

Mit dem Kraftwerk Mitte als Theaterstandort kann sich die WV zu einem schönem Ausgehviertel entwickln.

Damit aber noch etwas mehr Leben in die WV einzieht muss bei den nächsten Wohngsneubauten mehr darauf geachtet werden, dass sich dort auch Gastronomie ansiedeln kann.

Die meisten neuen bauten welche in der Gegend entstanden sind gefallen mir bzw. ich kann mir die WV gut vorstellen wenn noch Brachen bebaut werden und daraus eine modernes aber kleinteiliges Viertel entsteht.

Somit hätten wir auch einen Übergang zur Friedrichstadt (Gründerzeit und Barockarchitektur[nicht mehr sehr häufig um die Altstadt herum]) und zum Ostragehege (Messe,Sport).

Aber damit dieser Traum wirklich wird, muss die Kunsthalle erst mal da sein und das Kulturkraftwerk übrigens auch. Aber leider wird um das Kulturkraftwerk schon solange diskutiert, dass man kaum sagen kann ob es jemals kommt und bei der Kunsthalle hoffe ich nicht das es ein "Micheangelo Musical" wird.

Gruß
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Old December 24th, 2011, 12:26 AM   #1130
erbse
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Das Denkmal für die Sophienkirche, genannt Busmannkapelle, nähert sich seiner Fertigstellung.
Gar nicht so unansprechend wie zunächst erwartet.








Quelle: wrba / http://www.bausituation-dresden.com/
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MARSONE Making a Mars Settlement a Reality! (FAQSSC ThreadMars One Fans Forum)
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Old April 25th, 2012, 05:21 PM   #1131
Kampflamm
Tonight...
 
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Postplatz...sieht eigentlich gar nicht mal so schlecht aus.











Quelle: http://www.bausituation-dresden.com/

Könnte man das Fernsprechamt nicht irgendwo wieder aufbauen?



Quelle
__________________
First Chairman of the Friends of Shahbaz Sharif Society for the Advancement of Elevated Public Transportation

now presenting: ANTWERP

Last edited by Kampflamm; April 25th, 2012 at 05:32 PM.
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