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Old September 8th, 2010, 09:56 PM   #1
o0ink
Alpen-Häschen der Zukunft
 
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Salzburg | OBus | Projekte & Meldungen

O-Bus Salzburg


Geschichte:

1940 - Die erste Obuslinie in Salzburg
Am 1. Oktober 1940 fuhr der erste Obus vom heutigen Herbert-von-Karajan-Platz durch das Siegmundstor zum Hans-Schmid-Platz nach Maxglan. Damit löste der Obus die Salzburger Stadtbahn ("rasende Eierspeis") ab. 1942 konnte der „Obusring“ Bahnhof-Zentrum-Lehen-Maxglan (Linie L und M) vollendet werden.

1944 wurde die Obuslinie A nach Obergnigl eröffnet. Bis in die 50er Jahre fuhr der Obus auf den Spuren der ehemaligen Stadtbahn über den Universitätsplatz und den Alten Markt durch die Altstadt. Mit zunehmendem Verkehrsaufkommen wurde eine andere Linienführung gewählt.

Das Liniennetz wächst weiter
Als erste neue Obuslinie nach dem Zweiten Weltkrieg ging 1949 der „D“ vom Hauptbahnhof in die Alpensiedlung in Betrieb. 1951 entstand die Linie B (Liefering – Stadtzentrum). Der Kommunalfriedhof und der Stadtteil Itzling wurden 1956 mit der Linie F an das Obusnetz angeschlossen. Im selben Jahr nahm die Zentralgarage den Betrieb auf. Ab 1978 verlief die Obuslinie 6 von Parsch nach Itzling-West.

Der Salzburger Obus heute - Vorbild für viele europäische Städte
2011 hat die Obus-Flotte 93 Fahrzeuge. Bis 2012 werden insgesamt 23 typengleiche Gelenk-Obusse gekauft, die Niederflurwagen haben dann einen Anteil von 90%. Salzburg hat damit eine der modernsten Flotten Europas.

Mit fast 40 Millionen Fahrgästen jährlich ist der Obus das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Salzburg. Auch bei großen Projekten ist der Obus vorne mit dabei: Projektmanagement, Kommunikation und Verantwortung des EU-Trolley Projektes liegen beim "Lead Partner" Salzburg AG.

Aktuelle Daten & Fakten:

Im Stadtbild von Salzburg ist der Obus längst nicht mehr wegzudenken. Ist er doch beliebtes öffentliches Verkehrsmittel für Jedermann und befördert jährlich 40 Millionen Fahrgäste pro Jahr! Weitere wichtige Informationen rund um den Obus wurden nachstehend für Sie zusammengefasst:

-Obus in Salzburg seit 1940
-11 Linien
-Länge Obusnetz: über 100 km
-100 Gelenk-Obusse (2/3 davon Niederflurwagen), 1 Solo-Obus
-600 Volt Nennspannung (Gleichstrom)
-max. Geschwindigkeit 65 km/h
-106 elektrische Weichen für eine flexible Betriebsführung bei Betriebsbeeinflussungen
-ca. 40 Millionen Fahrgäste pro Jahr
-ca. 5,2 Millionen zurückgelegte Kilometer pro Jahr

Fahrzeugtypen:

Diese können einzeln in sehr sauberen und ordentlichen PDF Dateien hier angesehen werden - inklusive Bild.

Aktuelles Logo:



Aktueller Netzplan der Salzburger Öffis:

Große Version gibt's hier!




Eine weltweit besondere Garantie der O-Bus Linien in Salzburg:

Der Obus fährt in Salzburg mit sauberer Energie aus Wasserkraft und damit ohne CO2-Emissionen. Etwa ein Viertel des benötigten Stroms erzeugen die Obusse selbst, weil die beim Bremsen erzeugte Energie in das Netz zurückgeführt wird.
Quelle: www.wikipedia.de

__________

O-Bus Flotte:


Das älteste Modell aus den Anfangszeiten vor über 60 Jahren:


www.drehscheibe-foren.de

Ein älterer Niederflur-Gelenkwagen von Gräf & Stift:


www.irmscher.cc


www.irmscher.cc


www.irmscher.cc

Van Hool O-Bus auf der Linie 3 in Salzburg:


www.wikipedia.de


www.irmscher.cc


www.irmscher.cc

Solaris Ceglec Trollino 18:


www.google.com


www.irmscher.cc


www.irmscher.cc



Solaris MetroStyle - die neueste Generation:





salzburg.com

Quelle und haufenweise weiterer Infos für Interessierte gibt's hier!

__________

Ein Grund zum Feiern:

1940 begann in der Stadt Salzburg das Zeitalter des Obusverkehrs. 2010 feiern wir stolz „70 Jahre Obus“. 70 Jahre, in denen sich der öffentliche Personennahverkehr etabliert hat. Heute nutzen täglich ca. 140.000 Fahrgäste dieses attraktive Verkehrsmittel und tragen damit deutlich zum Klimaschutz bei.

Die Obusse werden mit Strom aus sauberer Wasserkraft betrieben und sparen pro Jahr rund 51.000 Tonnen CO2. Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel schont nicht nur die Umwelt, sondern verringert auch die täglichen Staus auf den Stadteinfahrten. Auch die lästige Suche nach einem freien Parkplatz entfällt.

Quelle: www.salzburg-ag.at

__________

Zukunft:


Entgegen der weitläufigen Tendenz hat man sich in Salzburg für den O-Bus ausgesprochen und zu einem stetigen Ausbau des O-Busnetzes durchgerungen. Gründe dafür waren die Sauberkeit und die geringe Lärmbelastung im Vergleich zu Autobussen sowie die größere Flexibilität gegenüber einer Straßenbahn. Außerdem lieben die Salzburger ihren O-Bus – die Akzeptanz in der Bevölkerung ist dementsprechend groß.
Quelle: www.wikipedia.de
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Old September 8th, 2010, 10:30 PM   #2
Energy2003
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Heute nutzen täglich ca. 140.000 Fahrgäste dieses attraktive Verkehrsmittel

würde dann nicht rein rechnerisch JEDER Salzburger täglich mit dem Bus fahren ?
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Dresscode: Kleidung nicht zwingend erforderlich!

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Österreich - nur ein kleines Land ... dafür eines der Besten
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Old September 8th, 2010, 11:14 PM   #3
o0ink
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Originally Posted by Energy2003 View Post
würde dann nicht rein rechnerisch JEDER Salzburger täglich mit dem Bus fahren ?
Ned ganz, Salzburg hat ja täglich unzählbar viele Touristen und die Leute die dort arbeiten oder shoppen gehen muss man auch noch dazuzählen, aber es stimmt schon, dass die Salzburger eben ihre O-Busse "lieben" und von daher auch viel lieber mit diesen Bussen als mit den Autos fahren.
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Old September 8th, 2010, 11:39 PM   #4
thun
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Solche Fahrgastzahlen muss man m. E. durch zwei teilen, um annähernd auf die tatsächlichen Nutzer zu kommen, da die meisten den Bus nicht nur einmal am Tag nehmen (schließlich wollen die im Regelfall ja auch wieder heim). Oder sind das tatsächlich physische Nutzer (um es mal so zu sagen)?

Was mir bei einem Salzburgbesuch schon vor Jahren aufgefallen ist sind die diagonalen Liniennr.-LEDs auf dem Busdach. Habe ich noch nirgends sonst gesehen (bzw. wahrgenommen), dabei ist die Idee an sich super.
__________________
Folglich mein TagesTipp => Es genau so hinzunehmen wie ich es sagte. Notorisches Widersprechen wird nichts bringen. Ehrlich! Vertraut mir da voellig!
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Old September 9th, 2010, 12:58 AM   #5
o0ink
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Ob bei dieser Zahl wirklich jede Person nur einmal einberechnet wurde weiß ich leider nicht, es fahren jedenfalls enorm viele Personen mit den O-Bussen.

Noch was auf wikipedia gefunden:

Quote:
In Salzburg wird das 1940 eröffnete traditionsreiche Netz der heutigen Betreibergesellschaft StadtBus Salzburg – es gilt als das größte Obus-Netz Westeuropas – weiterhin stark ausgebaut. Erst im Juni 2009 ging eine Neubaustrecke in die Lankessiedlung und mit ihr die neue Linie 10 in Betrieb, im Juli 2009 wurden die Linien 3 und 5 zur neuen Endhaltestelle Itzling-Pflanzmann verlängert und im September eröffnete man eine weitere Neubaustrecke zum Airportcenter. Auch der Fuhrpark wird laufend erweitert und verjüngt, derzeit verkehren 84 Obusse auf neun Linien.
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Old September 11th, 2010, 12:23 AM   #6
rheintram
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Diese Zahlen sind tatsächlich oft schwindlig. Besonders krass phantasieren oft die Asiaten bei den Angaben über die angeblichen Fahrgäste ihrer U-Bahnen. Da fahren dann pro Jahr dreimal mehr Leute U-Bahn als es überhaupt auf der Erde gibt...

Ich weiß nur wie man in Vorarlberg beim Landbus Unterland zu den Fahrgastzahlen kommt. Einzelne Busse sind mit Zähleinrichtungen ausgestattet, die werden dann auf einer Linie eingesetzt und über eine Formel wird dann von einem Tag auf das Jahr hochgerechnet. Allerdings gibt es hier wieder unterschiedliche Formeln und ich habe schon vernommen, dass sich auch in Vorarlberg die einzelnen Gemeindeverbände uneins sind, welche denn jetzt die wahre sei (natürlich sei die der anderen immer inflationär, eh klar).
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Old September 12th, 2010, 09:43 AM   #7
Shadow
Austria: No Kangaroos!
 
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Haben diese O-Busse eigentlich auch einen eigenständigen Antrieb? Ich meine, falls sie aus irgendeinen Grund die Oberleitungsstrecke verlassen müssen, womit können die dann fahren?

Interessant wäre auch ein genaues Bild der Kontaktstelle Stromabnehmer/Oberleitung. Dürfte doch komplett anders sein als bei Zügen oder Straßenbahnen.
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Old September 12th, 2010, 11:14 AM   #8
Linie29
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Quote:
Originally Posted by Shadow View Post
Haben diese O-Busse eigentlich auch einen eigenständigen Antrieb? Ich meine, falls sie aus irgendeinen Grund die Oberleitungsstrecke verlassen müssen, womit können die dann fahren?
VanHool AG300-T und Solaris Trollino 18AC haben einen Hilfsantrieb der recht häufig bei Umleitungen zum Einsatz kommt. Der Dieselmotor hat zwischen 60 kW und 80 kW.

Passend zum Thema:

70 Jahre Obus Salzburg 1940-2010 - 02.10.2010

Am 2. Oktober erwarten Sie und Ihre Familie von 10.00 bis 16.00 Uhr in den Obusgaragen an der Alpenstraße 91 echte historische und zukunftsweisende Highlights.

* Fahrzeugausstellung
* StadtBus-Infostand
* Oldtimer-Schnupperfahrten
* Präsentation der Einsatzkräftewagen
* Rundgang durch die Werkstatt: Nehmen Sie Motor, Elektronik, Waschanlage, Weichenfunktion und Oberleitung genauer unter die Lupe.

* Alle 30 Minuten: Führungen durch die Leitstelle
* Spannendes Kinderprogramm mit Kindereisenbahn
* Musikalische Begleitung durch "Die Tennengauer" und auch für Speis' und Trank ist gesorgt!

Außerdem bieten wir spannende Vorträge:

* 11.00 Uhr: "Historische Obusse in Salzburg" von Mattis Schindler
* 12.00 Uhr: "Obus International: Das EU-Projekt Trolley" von Johann Kogler
* 14.00 Uhr: "70 Jahre Obus" von Gunter Mackinger
* 15.00 Uhr: "Sicher im Obus unterwegs" von Angelika Gasteiner
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Old September 12th, 2010, 06:41 PM   #9
o0ink
Alpen-Häschen der Zukunft
 
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Quote:
Originally Posted by Shadow View Post
Interessant wäre auch ein genaues Bild der Kontaktstelle Stromabnehmer/Oberleitung. Dürfte doch komplett anders sein als bei Zügen oder Straßenbahnen.
Jap, sieht recht anders aus, aber am meisten faszinieren mich die "schwebenden" Strom-Weichen, denn in Salzburg sind ja an einer Kreuzung oft unzählige Weichen und Oberleitungen, versteh nicht, wie es funktionieren kann, dass so ein Bus nie "entgleist"?!

Detailfotos kann ich leider nur sehr schlecht machen, da meine Kamera einen Sche.ss Zoom hat...

PS: Ich find das Geräusch, wenn ein O-Bus über so viele Strom-Weichen auf einmal "drüberfährt" voll cool, bin süchtig danach, auch von den anderen Geräuschen, die diese Busse erzeugen.
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Old February 25th, 2013, 02:24 PM   #10
o0ink
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Salzburg | O Bus | Projekte & Meldungen

Update im ersten Post!
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Last edited by o0ink; February 26th, 2013 at 07:13 PM.
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Old February 25th, 2013, 05:27 PM   #11
Dreidecker
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Du erinnerst dich eh, dass es im Infrastruktur einen O-Bus-Thread gibt!

http://www.skyscrapercity.com/showthread.php?t=1211615
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Old February 25th, 2013, 07:46 PM   #12
o0ink
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Ups. Den hab ich ganz vergessen. Sorry. Lässt sich der irgendwie in diesen Thread einbauen? Fände es jedenfalls besser wenn dieser Thread hier in der Salzburger Welt angesiedelt wäre und nicht im Infra Bereich...

Übrigens:

Salzburg setzt auf den Obus: 26 weitere Solaris Trollino MetroStyle für die Mozartstadt

05.12.2012
Salzburger Lokalbahnen erneuern die Flotte mit 26 neuen Solaris-Obussen. Alle Fahrzeuge werden das attraktive MetroStyle-Design aufweisen. Elektrische Ausrüstung liefert Solaris-Partner Cegelec.
Salzburg setzt weiter auf umweltfreundliche Elektromobilität mit leisen und sauberen Oberleitungsbussen. Im Rahmen des Ausbaus des öffentlichen Stadtverkehrs in der Mozartstadt werden die Salzburger Lokalbahnen 26 neue Obusse von Solaris erhalten, über 14 weitere Fahrzeuge besteht eine Option. Die Lieferung erfolgt bis 2017.
Mit dem schon von der letzten Beschaffung bekannten MetroStyle-Design unterstreichen die neuen Solaris Trollino 18 für Salzburg erneut die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs. Die identifikationsstiftende, dynamische Außengestaltung geht einher mit hochwertigen Detaillösungen im Interieur, die höchsten Fahrkomfort für Passagiere garantieren.
Dazu Gunter Mackinger, Direktor und Betriebsleiter der Salzburger Lokalbahnen: "Wir freuen uns, mit den weiteren Gelenk-Obussen in MetroStyle aus dem Hause Solaris ein bewährtes Produkt zu erhalten, welches den hohen Anforderungen unserer Kunden und Mitarbeiter gerecht wird. Damit wird der konsequente Weg zum Ausbau des elektromobilen ÖPNV in der Festspielstadt Salzburg erfolgreich fortgesetzt."
Solaris-Vorstandsvorsitzende Solange Olszewska freut sich, die Weiterentwicklung des Salzburger Obusses unterstützen zu dürfen: "Salzburg ist mit seinem konsequenten Einsatz für nachhaltigen Nahverkehr ohne Zweifel die Obus-Hauptstadt Europas. Es ist mir eine große Ehre, die neuen Salzburger Oberleitungsbusse liefern zu dürfen. Mit unserem MetroStyle-Design wird der Obus in der Mozartstadt zum echten Hingucker."
Die elektrische Ausrüstung der neuen Salzburger Obusse liefert Solaris-Partner Cegelec. Die tschechische Filiale dieses französischen Konzerns ist spezialisiert auf elektrische Antriebstechnik für Nahverkehrsfahrzeuge.
In Salzburg fahren bereits 25 Solaris Trollino 18, die ab 2009 geliefert wurden. Während die ersten 15 Fahrzeuge noch in klassischer Gestaltung ausgeführt sind, fahren die zehn zuletzt in Dienst gestellten Obusse bereits im attraktiven MetroStyle.
Für Solaris gehört die Elektromobilität seit 2001 zum Alltag. Zwischenzeitlich wurden fast 600 Oberleitungsbusse in 13 Länder geliefert. Das Unternehmen ist Obus-Marktführer in der Europäischen Union und EFTA.

www.old.solarisbus.pl

So sieht das Stück aus: http://www.solarisbus.pl/vehicle/trollino-18-metrostyle

Von aussen sagt mir das Design bis heute noch nicht wirklich zu, aber die Innenausstattung ist wirklich sehr edel und schön. Auch die Innenbeleuchtung ist sehr gelungen...







austria-in-motion.net
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Old February 25th, 2013, 08:11 PM   #13
KingNick
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Was wurde aus dem Projekt?

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Je suis McPom
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Old February 25th, 2013, 08:56 PM   #14
o0ink
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Gute Frage. Auf Youtube gibt's Videos von dem Besuch aus Zürich in Salzburg:



Wäre sicher ganz nett. 212 (!!) Fahrgäste kann das Ding fassen - schon krass! Vermutlich müsste man bei der Salzburg-AG nachfragen wegen dem Testergebnis... Die Idee war solche Doppelgelenkbussen auf der Linie 3 einzusetzen, da diese auch bei einem 90sec. Takt zu Stoßzeiten komplett am Ende ist.
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Old December 29th, 2013, 07:55 PM   #15
Sodom&Gomorra
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Post Taxi Kooperation

Taxis unterstützen künftig Bus und Bahn

Wenn ab Jänner ein Obus oder die Lokalbahn eine Panne hat, müssen die Passagiere nicht lange auf die Weiterfahrt warten. Denn dann kommen Taxis, um die Fahrgäste entlang der Bus- bzw. Bahnlinie zu transportieren. Ein entsprechender Vertrag wurde schon unterzeichnet.


Am 2. Jänner startet die Kooperation zwischen Salzburg AG und der Salzburger Funktaxivereinigung 81-11. Deren Geschäftsführer Peter Tutschku freut sich auf zusätzliches Geschäft. „Wenn der Obus in der Peripherie nicht mehr funktioniert, sprich in Hallwang, Liefering etc., schicken wir den betroffenen Fahrgästen Taxis und befördern diese solange entlang der Linie, bis der Obus wieder funktioniert. Dasselbe passiert auch bei der Lokalbahn“, so Tutschku.

900 Taxilenker umfangreich geschult
Und zwar fahren die Taxis immerhin bis nach Lamprechtshausen. Für den neuen Linienersatzverkehr wurden die knapp 900 Taxilenker von 81-11 extra geschult, sagt Tutschku: „Da muss man auch einiges ausfüllen und einiges wissen, wie etwa die einzelnen Stationen genau zu kennen. Aber da haben sie auch Unterlagen bekommen. Die Schulung war aber sicherlich höchst notwendig.“

Die Taxifahrten werden der Salzburg AG einzeln und nach dem offiziellen Tarif abgerechnet, ergänzt 81-11-Geschäftsführer Tutschku.





Habe ich das richtig verstanden, die Salzburg AG übernimmt die Kosten der Ersatzfahrten?


http://www.salzburg-ag.at/presse/akt...xi-81-11-2649/

http://salzburg.orf.at/news/stories/2621953/
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Old February 10th, 2014, 10:48 PM   #16
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Post Garage neu

Quote:
Neue Basis für Salzburgs Obusse?

Die Stadt Salzburg und die Salzburg AG planen die Obus-Remise von der Alpenstraße zum Autobahnknoten Salzburg-Mitte zu übersiedeln. Die Garage ist sanierungsbedürftig, platzt aus allen Nähten und könnte Wohnungen Platz machen.

Die Straßengesellschaft Asfinag will die Straßenmeisterei beim Autobahnknoten Salzburg-Mitte aufgeben. Sie ist mittlerweile zu groß und müsste teilweise saniert werden. Die Asfinag will ein paar hundert Meter weiter Richtung Freilassing neu bauen.

Für die frei werdende Fläche interessieren sich nun die Stadt Salzburg und die Salzburg AG, sagt Bürgermeister Heinz Schaden: „Dieses Areal böte sich wunderbar an um die Bus-Remise dorthin zu siedeln. In der Alpenstraße - da gibt es mittlerweile einen politischen Konsens in der Stadt - könnte man dann rund 300 geförderte Wohnungen bauen.“


Die Obusse könnten in der Stadt Salzburg eine neue Heimat bekommen


Quote:
Entscheidung über Asfinag-Liegenschaft bis April
Die Salzburg AG interessiere sich für die Asfinag-Gründe in Liefering, sagt Salzburg AG-Vorstandssprecher August Hirschbichler. Das wäre die Möglichkeit, die in die Jahre gekommene Obus-Remise aus den 1950er-Jahren an der Alpenstraße zu verkaufen und in Liefering eine moderne Obus-Zentrale zu errichten. Die Salzburg AG prüfe gerade die Wirtschaftlichkeit, ergänzt Hirschbichler.

Derzeit führt die Asfinag Verkaufsgespräche mit den Interessenten. Die Entscheidung, wer die Liegenschaft bekommen soll, soll bis Ende April fallen. Der neue Eigentümer soll die Liegenschaft in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres erhalten.



http://salzburg.orf.at/news/stories/2629176/
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Old March 23rd, 2014, 10:53 PM   #17
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Ein Video von der Jungfernfahrt der Linie 12 durch das neue Nelböck Viadukt:


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Old July 7th, 2014, 08:09 PM   #18
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Stand der Dinge 2014

Damit wir hier auch wieder etwas aktuelles haben:

Quote:
366-Euro-Jahresticket „nur ein erster Schritt“

Ab 1. Juli kostet das Jahresticket für Bus und Bahn im Salzburger Stadtgebiet 366 Euro - deutlich billiger als bisher. Doch dieses Ticket sei nur ein erster Schritt, um die öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen. Dichte Fahrpläne seien wichtiger, weiß auch der Verkehrsverbund.


Rund 4.000 Salzburger haben derzeit ein Jahresticket für Bus und Bahn in der Landeshauptstadt. Durch das billigere Ticket sollen das mehr werden, hofft die Politik. Land und Stadt Salzburg stützten ja das neue „Cityticket“, das 366 statt der bisher verlangten 494 Euro kostet.

Für Kritiker eine „Luftblase“
Für die Verantwortlichen ist das Ticket ein Meilenstein, für Kritiker wie Peter Haibach von der Salzburger Verkehrsplattform eine Luftblase: „Es wird eine Binsenweisheit verletzt: Angebot schafft Nachfrage. Wenn das Angebot nicht stimmt, kann man Gratistickets anbieten und die Leute steigen trotzdem nicht um.“

Nicht einmal jeder fünfte Verkehrsteilnehmer in der Stadt nimmt die öffentlichen Verkehrsmittel, die meisten Salzburger sind noch immer mit dem Auto unterwegs: „Das ist ein interessanter Trend, den die TU Berlin festgestellt hat, dass Senioren mehr auf das Auto umsteigen, weil der Öffentliche Nahverkehr für sie nicht attraktiv ist, weil sie sich mit den Automaten nicht auskennen, weil die Anschlüsse nicht passen“, sagt Haibach. Seine Kritikpunkte an den Bussen in der Stadt sind Verspätungen wegen Staus, zu wenig überdachte Haltestellen, nur selten elektronische Fahrtanzeiger und ein unregelmäßiger Taktfahrplan.

ORF


Erster Schritt, „es gehört mehr gemacht“
Verkehrslandesrat Hans Mayr (Team Stronach) gibt zu, dass die Infrastruktur verbessert werden muss. Ein günstigeres Jahresticket gehöre aber auch dazu: „Ich habe in dem Jahr sehr viel gemacht, Wunder kann ich nicht bewirken. Ich gebe dem Herrn Haibach recht, das gehört gemacht. Und wir machen jetzt einen Musterkorridor. Wenn der perfekt ist, abgestimmt mit Fahrgastinformation, der richtigen Positionierung der Haltestellen, kommen dann mehr Menschen zum öffentlichen Verkehr.“

„Wir schauen uns das jetzt an“, ergänzt Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ). „Es ist ja auch zeitlich befristet, um zu sehen, ob’s funktioniert. Und wenn’s funktioniert, sind alle herzlich eingeladen, sich dem Beispiel anzuschließen und dann auch einen etwas größeren Raum mit attraktiven Tarifen anzubieten.“

Und auch Allegra Haslinger, Geschäftsführerin des Salzburger Verkehrsbunds weiß aus Kundenumfragen: „Das Angebot - also der Fahrplan und die Qualität der Fahrzeuge - sind wichtiger als der Preis.“ Deren Attraktivierung „stehen im Vordergrund.“

Unterschiedliche Meinungen bei Kunden
Die Fahrgäste sind zu den Auswirkungen des 366-Euro-Jahrestickets unterschiedlicher Meinung: „Ich weiß nicht, ob sie da die Leute auf den Bus bekommen. Immer diese Verspätungen - es ist einfach ein Wahnsinn“, sagt die Pensionistin Elfriede Schuster. „Ich glaube nicht, dass das soviel ausmacht, weil viele das Auto auf Grund der Flexibilität nehmen“, ergänzt der Schüler Roberto Schindl. „In meinem Bekanntenkreis ist jeder voll begeistert“, sagt dagegen Sieglinde Maschl.

Ein weiterer Wermutstropfen: Auch wenn die Jahreskarte billiger wird, steigen mit 1. Juli die Preise für Einzelfahrscheine um zehn Cent. Auch Wochen- und Monatskarten werden teurer. Dass sich Jahreskartenbesitzer auch bisher schon 100 Euro Umweltbonus zurückholen konnten, lässt Allegra Haslinger übrigens nicht gelten: „Der Kunde hat sich vorher die 20 Prozent im Nachhinein beim Ministerium abholen müssen, einen Antrag ausfüllen müssen. Wir bieten die 20 Prozent Ticketvergünstigung im Vorhinein an - somit kann das jeder Bürger bekommen oder komplizierte Vorgehensweise.“


Publiziert am 17.06.2014



http://salzburg.orf.at/news/stories/2653181/
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Neues zu den dreiteiligen O-Bussen!

Es laufen vermehrt Gerüchte in der Stadt herum, dass ab diesem Sommer die Linien 3 & 5 nach und nach durch die dreiteiligen O-Busse ersetzt werden sollen. Ob das stimmt weis keiner. Im Internet findet man einfach gar nichts dazu.
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Old February 10th, 2015, 08:32 PM   #20
Salzi
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Location: Salzburg
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Obus: die harten Fakten 1

Der Obus in Salzburg ist bei vielen Salzburg umstritten und unbeliebt. Dies liegt nicht nur an dem schlechten Verkehrsmanagement der Stadt sondern vor allem an den Nachteilen des Bussystems.
Die neue Landesregierung hat sogar schon mal laut darüber nachgedacht auf Gasbusse umzusteigen. Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Salzburg AG hat 2013 die Abschaffung der Obusse (auch wegen der Kosten) in Salzburg vorgeschlagen, scheiterte jedoch am Bürgermeister.
Der Obusverkehr ist wirtschaftlich und technisch nur auf Hauptlinien mit dichten Taktintervallen und hoher Nachfrage zu rechtfertigen und international auf dem Rückmarsch. Immer mehr Städte verabschieden sich von diesem System, welches am öftesten in Osteuropa und Russland eingesetzt wird. So wurden allein in den 2000er Jahren um die 60 Betriebe eingestellt. Denn der Obus verbindet die Nachteile von normalen Bussen und die von Straßenbahnen. Somit sind sie weder Fisch noch Fleisch:

Quote:

1. Größter Nachteil eines Obussystems ist die unflexibilität und die höheren betriebswirtschaftlichen Kosten gegenüber diesel- oder gasbetriebenen Bussen. Aufgrund der hohen Anschaffungskosten für die Fahrzeuge sowie der Kosten für Oberleitungen und Unterwerke ist er dem normalen Bus betriebswirtschaftlich unterlegen. Folglich sinkt auch die Bereitschaft neu Busse zu kaufen. So hat Salzburg auch aktuell zu wenig Busse und muss immer wieder alte reaktivieren um den Normalbetrieb sicher zu stellen.



2. Mit der Bahnen teilt sich der Oberleitungsbus die Abhängigkeit von einer fest definierten Streckenführung. Dadurch sind Umleitungen und kurzfristige Linienänderungen nicht möglich. Ohne zusätzliche Fahrleitungsinfrastruktur ebenso ausgeschlossen sind abweichende oder verkürzte Linienführungen in Nebenverkehrszeiten, so wie dies beim Omnibus etwa in den Abendstunden, im Nachtverkehr und an Wochenenden in vielen Städten üblich ist.

Diese Spurengebundenheit führt zu weiteren Problemen: O-Busse können einander im laufenden Betrieb nicht überholen, wie dies bei gewöhnlichen Omnibussen üblich ist. Das heißt, sie können zum Beispiel keine Umgehungswege bei Baustellen oder Staus nutzen, sondern müssen der Linienführung folgen. Auch das Umkehren von Obusse um flexibel auf Auslastungen oder Probleme zu reagieren ist nicht möglich. So können weiters auch Umwege entstehen, welche zeit und Geld kosten.


Liegengebliebener Oberleitungsbus blockiert weiters den gesamten Verkehr (Autos und weitere Busse). Auch ist dieser Verkehr auf bestimmte Rahmenbedingungen angewiesen. So konnte in Salzburg jahrelang das Nelböckviadukt nicht befahren werden weil es zu niedrig war. Die Stadt muss bei jedem Straßenbau auf die Bedürfnisse von Obussen eingehen.





3. Da die Salzburg AG sowohl O-Busse als auch Omnibusse parallel einsetzt, ist das Personalmanagement entsprechend aufwändiger. Es müssen getrennte Dienstpläne für Fahrer mit und ohne Obusfahrberechtigung aufgestellt werden. Dies macht den Einsatz unflexibel. Möchten die Salzburg AG ihre Mitarbeiter dennoch flexibel einsetzen, so muss trotz der damit verbundenen Zusatzkosten das gesamte Fahrpersonal auf Obusse geschult werden.





4.Ebenso ist es schwer möglich, Vororten – wo sich die teure Fahrleitungsinfrastruktur nicht lohnt – in den Stadtverkehr zu einem Korridor zu bündeln. Deswegen ist dies auch in Salzburg noch nicht geschehen. Keiner will z.B. die hohen Kosten und Auslastungsprobleme nach Eugendorf / Anif / Grödig tragen. Aber dieser Mischbetrieb mit anderen Verkehrsmitteln führt zu einem Attraktivitätsverlust des Obusses.





5. Der Verkehrsbetrieb Winterthur bestätigten in einer Studie, das die Ökobilanz eines Oberleitungsbusses bei nicht eindeutig besser (schmutziger Strom) als bei einem Dieselbus, was die um 24 Prozent höheren Betriebskosten nicht rechtfertige würde. Als zusätzlicher Nachteil gilt die Umweltschädlichkeit der bei der Fahrleitungsenteisung verwendeten Chemikalien.
Unabhängig davon sind zudem Dieselbusse im Laufe der Jahrzehnte umweltfreundlicher geworden, Auch für die Zukunft ist infolge der weiteren Verschärfung der Normen auch beim Dieselbus ein markanter Rückgang der motorischen Schadstoffemissionen zu erwarten. Zudem ist der Beitrag des Verkehrsmittels Oberleitungsbus zum globalen Klimaschutz verschwindend gering. So kommen weltweit auf circa 600 Millionen Kraftfahrzeuge nur etwa 40.000 Oberleitungsbusse.





6. Die Oberleitungen werden mitunter als unästhetisch empfunden, was gerade in der historischen Stadt Salzburg ein negativer Aspekt ist.
Diese visuellen Umweltverschmutzung erschwert auch den Flug von Vögeln und erschwert das Aufstellung von Kränen. Außerdem müssen bei Straßenumbauten die Fahrleitungen stets an die neue Verkehrslage angepasst werden. Selbst wenn nur Fahrstreifen ummarkiert werden, ist dies oft mit hohen Kosten verbunden.




7. Aufgrund der höheren Lebensdauer von Oberleitungsbussen können Innovationen im Fahrzeugbau nicht so schnell umgesetzt werden wie bei Dieselbussen. Deshalb und wegen der extrem Hohen Anschaffungskosten verkehren in Salzburg noch Hochflur-Oberleitungsbusse, während die Albus Flotte längst auf Niederflurwagen umgestellt wurde. Die lange Lebensdauer kann dabei der Akzeptanz der Fahrgäste abträglich sein. Zudem liegen die Unterhalts- und Betriebskosten bei einem älteren Fahrzeug höher als bei einem neueren. Um den veränderten Anforderungen von Fahrgästen und Verkehrsbetrieben gerecht zu werden, müssen O-Busse daher häufig für ihre letzten Einsatzjahre modernisiert werden wie es auch in Salzburg aktuell der Fall ist.





8. Des Weiteren wirkt sich das höhere Leergewicht eines Oberleitungsbusses auf die maximal zugelassene Stehplatzanzahl aus sowie führt zu erhöhten Straßenabnützungen. Die Stadt Salzburg muss so z. B. den Hanuschplatz bis zu zehn Jahre früher erneuern als bei normalen Busbetrieb. Dies führt zu hohen externe Kosten für die gesamte Stadt. Im Gegensatz zur Straßenbahn braucht der Obus auch mehr Platz und hat eine geringere Beförderungskapazität auf gleicher Fläche.


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