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Metropole-Ruhr » Dortmund | Essen | Duisburg | Bochum



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Old May 3rd, 2016, 06:47 PM   #81
konny
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InnovationCity-Konzept wird aufs Ruhrgebiet ausgeweitet

Am 2 Mai 2016 wurden die 20 Quartiere bekannt gegeben, auf die das Bottroper Erfolgskonzept übertragen werden soll. Für den "roll out" wählte eine Jury Stadtteile in Castrop-Rauxel, Dorsten, Dortmund, Gelsenkirchen, Gladbeck (2 Quartiere), Hamm (2), Herne, Herten, Lünen, Moers, Mülheim an der Ruhr (2), Oberhausen, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop, Wesel und Witten aus. In den Kommunen sollen ganzheitliche Quartiersentwicklungen initiiert und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden.

Projektträger ist die Innovation City Management GmbH, sie wird von der RWE Stiftung für Energie&Gesellschaft, der NRW.Bank und dem Initiativkreis Ruhr unterstützt. Projektpartner sind die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr), die WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Das Land NRW fördert das Vorhaben aus EU-Mitteln.
2010 hatte der Initiativkreis Ruhr den Wettbewerb InnoationCity Ruhr initiiert und Bottrop als Sieger ausgewählt.

Quelle: idr
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Old May 28th, 2016, 09:49 AM   #82
konny
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Teile der Metropole Ruhr mit ausgeglichenem Chancen-Risiken-Verhältnis

Das mittlere und östliche Ruhrgebiet hat nach einer Untersuchung des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos überwiegend ausgeglichene Chancen-Risiken-Perspektiven. Das geht aus dem Zukunftsatlas 2016 hervor, in dem Prognos alle drei Jahre die Zukunftsfähigkeit der kreisfreien Städte und Kreise in Deutschland bewertet Ausgeglichene Zukunftsaussichten werden von Mülheim im Westen bis Hamm im Osten vorhergesagt. Für die Emscher-Lippe-Region und Duisburg sieht Prognos hingegen leichte bis mittlere Risiken.

Für den Zukunftsatlas wurden die Bereiche Demografie, Wohlstand und Soziale Lage, Arbeitsmarkt sowie Wettbewerb und Innovation analysiert. Die meisten Regionen in NRW liegen zu großen Teilen im Bereich "ausgeglichene Chancen/Risiken". Deutlich besser schneiden die Rheinschiene - vor allem mit den Städten Düsseldorf, Köln und Bonn - sowie Münster ab. Im deutschlandweiten Vergleich hat der Süden die besten Zukunftsaussichten, im Osten hingegen sind große Teile Deutschlands mit hohen Risiken belegt.

Erstmals wurde zusätzlich ermittelt, wie gut die Städte für den digitalen Wandel aufgestellt sind. Im Digitalisierungskompass erhalten die Regionen einen bis fünf Sterne für ihren Stand in Sachen Digitalisierung. In der Metropole Ruhr werden den Städten Duisburg, Mülheim, Essen, Bochum und Dortmund gute Chancen eingeräumt.

Quelle: idr
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Old June 9th, 2016, 06:40 PM   #83
konny
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RAG-Zukunftsstudie zeigt: Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend für die Region

Die nächsten zehn Jahre entscheiden darüber, ob das Ruhrgebiet zu den Gewinnern oder Verlierern im Wettbewerb der globalen Ballungsräume gehören wird. Das ist ein zentrales Ergebnis der Zukunftsstudie der RAG-Stiftung, die heute im Rahmen des Zukunftsforums der Ruhrkohle AG auf dem Welterbe Zollverein vorgestellt wurde. Knapp 30 Experten aus Themenfeldern wie Globalisierung, Digitalisierung oder Urbanisierung waren zu den Herausforderungen, Chancen und Risiken für die Region in den kommenden Jahren befragt worden.

Im Ergebnis formuliert die Studie sieben Zukunftsthesen. These eins lautet: Die nächsten zehn Jahre entscheiden. These zwei lautet: Nur Kooperation entfaltet Vitalität im Revier. Weitere Eckpunkte sind die Bedeutung von Einwanderung und Integration, die Notwendigkeit, die junge Generation anzusprechen und die Forderung nach einem neuen Leitbild, das Industrie-Vergangenheit und Zukunft vereint. Für die Zukunft sollte die Region außerdem auf eine vitale Bildungslandschaft und ein Vorantreiben der Digitalisierung setzen.

In allen relevanten Bereichen – von Politik und Gesellschaft bis zu Wissenschaft und Bildung – sehen die befragten Experten für das Ruhrgebiet durchaus Handlungsbedarf. Gleichzeitig benennen sie Chancen für die Zukunftsgestaltung des Reviers. Die höchste Hochschuldichte Deutschlands, umfassende Erfahrung bei industriellem Wandel sowie eine international beachtete und geschätzte Kulturlandschaft seien Aktivposten der Region.
Die Studie zur zukünftigen Entwicklung der ehemaligen Kohlereviere wurde 2015 unter dem Dach des Programms „Glückauf Zukunft!“ (www.glueckauf-zukunft.de) initiiert. Drei zentrale Fragestellungen standen dabei im Fokus: Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus globalen Megatrends in den nächsten zehn Jahren für das Ruhrgebiet? Wie kann die Region auch in Zukunft lebenswert und attraktiv sein? Und schließlich: Mit welchen Initiativen und Projekten muss die Erneuerung des Ruhrgebiets vorangetrieben werden?

Stellvertretend für die Landesregierung nahm NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Studie in Essen entgegen. Sie erklärte, die Landesergierung werde sich genau mit den Ergebnissen beschäftigen. Insgesamt waren rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zum Zukunftsforum auf dem Welterbe Zollverein gekommen.

Infos unter www.rag-stiftung.de

Quelle: idr
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Old September 25th, 2016, 11:09 AM   #84
konny
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HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2016

Wie zuvor vor zwei Jahren wurde das aktuelle HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2016 veröffenlicht. Wie bereits von mir vorausgesagt, hat sich Bochum zum wichtigsten Kulturstandort innerhalb der Metropole Ruhr entwickelt. Die Stadt belegt nun den ersten Platz innerhalb der Region.

Im Städtevergleich der 30 größten Städte Deutschlands belegt die Stadt Bochum den 16 Platz. Sie kletterte von Platz 22 auf 18 im Jahr 2014 und nun von Platz 18 auf 16 im Jahr 2016. Essen verliert vier Plätze und belegt nun den 17 Platz. Dortmund (Platz 26), Gelsenkirchen (Platz 28) und Duisburg (Platz 30) bleiben unverändert.

Hier ein Auszug der Pressemitteilung:

Quote:
Das Image und die Anziehungskraft einer Stadt werden maßgeblich von einer attraktiven und vielfältigen Kulturlandschaft bestimmt. „Die Kulturwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und ein bedeutender Treiber für die dynamische Entwicklung einer Stadt“, sagt Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg. „In Städten wird Kultur geschaffen und erlebt. Sie zieht vor allem hochqualifizierte und kreative Menschen an und ist auch ein wichtiger Entscheidungsparameter bei der Wahl des Wohn- und Arbeitsortes. Sie beeinflusst die Position von Städten im Wettbewerb“, sagt Peters.

Durch die Nachfrage von Einwohnern und Touristen ergeben sich oft über die Kulturwirtschaft hinausgehende ökonomische Entwicklungen. „Investitionen in die Kultur-infrastruktur oder überregional wahrgenommene Kulturstätten können dazu beitragen, bei Städten einen Strukturwandel anzustoßen“, so Peters.

Das HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking greift die vielseitige Bedeutung des kulturellen Klimas für die Stadtentwicklung auf und vergleicht zahlreiche Aspekte der Kulturproduktion und -rezeption. Dabei bezieht sich die Kulturproduktion auf Elemente und Grundlagen, die für die Entstehung von Kunst und Kultur notwendig sind, wie etwa das Angebot bei Opernhäusern, Theatern, Museen und Kinositzplätzen, kulturelle Bildungsangebote an Musik- und Kunsthochschulen oder die Anteile der Beschäftigten in der Kulturwirtschaft. Die Kulturrezeption umfasst die Aufnahme und Nachfrage des kulturellen Angebotes durch die Bewohner und Besucher der Städte. Sie zeigt sich beispielsweise in der Zahl der Theater- und Museumsbesucher oder den Umsätzen der Kulturwirtschaft. Das Ranking misst ausgesuchte Bereiche der Kultur anhand von Indikatoren, die für alle 30 Städte vorliegen. Über die Qualität und die Bedeutung der Angebote und Einrichtungen werden keine Aussagen getroffen. Auszeichnungen von Theatern bleiben ebenso unberücksichtigt wie die Bewertung von Kunstsammlungen einzelner Museen.
Den kompletten Bericht kann man sich hier runterladen
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Old October 16th, 2016, 09:14 AM   #85
Kaufmann
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Olympische Spiele 2028 an Rhein und Ruhr?

Olympische Spiele in Deutschland wurden in den letzten Jahren immer wieder diskutiert zur Wahl gestellt und abgeschmettert. Nach den glücklosen Versuchen in Leipzig, München, Berlin und Hamburg will nun mit NRW eine ganze Region seinen Hut in den Ring werfen. Zwischen Köln und Dortmund könnten somit im Jahr 2028 die ersten olympischen Spiele in Deutschland seit 1972 stattfinden.

Rudern in Duisburg, Fußball und Basketball im Dortmunder Westfalenstadion oder Westfalenhalle, Rugby in Gelsenkirchen oder Schwimmwettbewerbe in Düsseldorf. Hinzu kommen zudem mehr als 700.000 Quadratmeter Fläche in Messehallen zwischen Köln und Dortmund. Nur ein neues Stadion für die Eröffnungsfeier und die Leichtathletik fehlt noch. Anders als die Bewerbung 2012 will man diesmal keinen "Kopf" wie etwa Düsseldorf angeben, sondern man will die Städteregion "Rhein-Ruhr Olympic City" als Idee einer nachhaltigen städteübergreifenden Bewerbung ins Auge fassen und sich dabei alle auf Augenhöhe begegnen.

Über 70% der Sportstätte bereits vorhanden

Das müsste auch gar nicht mal so teuer werden, da bereits in der Region 70 Prozent der nötigen Sportstätten vorhanden sind. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) stimmte bereits mit großer Mehrheit für eine entsprechende Resolution. Für den Standort NRW mit seiner maroden Infrastruktur könnte dies der langersehnte Startschuss ins 21. Jahrhundert sein. Sollte jedoch 2024 ein europäischer Bewerber den Zuschlag bekommen, wird es mit der Bewerbung 4 Jahre später wohl mehr als schwer. Die Nachricht der Bewerbung schlug medial allerdings ein wie eine Bombe.


Quelle: Ruhrnachrichten

Kurze Auswahl:
N24

WDR

Ruhr Nachrichten

KSTA
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So fast as düörpm!

Projects of DORTMUND

Projects of the Rhine-Ruhr metropolitan region

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Old October 16th, 2016, 09:21 AM   #86
Wernher
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Wer sind die anderen Kandidaten? Detroit?
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Old October 16th, 2016, 10:07 AM   #87
miau
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Ruhrgebiet? Lol
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Old October 16th, 2016, 11:30 AM   #88
Kampflamm
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70% der Sportstätten sind vorhanden, dafür ist 90% der Infrastruktur im Arsch.
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"I think it's a privilege to call yourself a Wunderbarler and it's something that you have to earn."
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Old October 16th, 2016, 11:49 AM   #89
Saxonia
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Kann man der Welt so ein Bild von Deutschland zumuten?
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"Und heute ist die Frage Kommunist oder Sozialdemokrat, die Frage: Russe oder Deutscher und wir sind für Deutsche!"
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Old October 16th, 2016, 11:46 PM   #90
Ludi
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Old October 16th, 2016, 11:56 PM   #91
GEwinnen
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Originally Posted by Saxonia View Post
Kann man der Welt so ein Bild von Deutschland zumuten?
Können ja Olympische Spiele in Saxen veranstalten. Mit Pegida-Schreihälsen an der Radstrecke und Glatzen in Springerstiefeln bedrängen Sportler aus Israel.

Dafür wurden die güldenen Bürgersteige, auf denen die Claqueure stehen, mit Westgeld finanziert.
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Old October 17th, 2016, 12:00 AM   #92
GEwinnen
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Originally Posted by Kampflamm View Post
70% der Sportstätten sind vorhanden, dafür ist 90% der Infrastruktur im Arsch.
Die Rheinbrücke der Autobahn 1 in Leverkusen und das AK Leverkusen, vor dem sich der Verkehr in Richtung Köln IMMER auf gefühlten 10km staut, könnten bis 2028 fertig sein! Dann sind nur noch 30% im Arsch.
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Old October 17th, 2016, 08:28 AM   #93
ovaron
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Wäre ich Saxonia, würde ich von Herzen für NRWs Kandidatur plädieren.

Schließlich ist seine Heimat nicht zuletzt durch die Hilfe seiner Brüder und Schwestern aus NRW aus Ruinen wieder auferstanden.

Zeit für ein NRW Investitionsprogramm, um diese Liebe wieder zurückzugeben. Olympia wäre dafür doch ein toller Grund?

Für das Vaterland, für unser aller geliebtes Deutschland, Aufbau NRW jetzt!
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Old October 17th, 2016, 11:34 AM   #94
GEwinnen
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Originally Posted by Wernher View Post
oder glaubst Du, fremde Staatsgäste könnten für die Ruhrpottkanaken Respekt aufbringen?

1. Es gibt sowieso NULL Chancen für einen Zuschlag für die Olympischen Spiele. Aber nicht unbedingt wegen deiner dämlichen Bezeichnung für Bürger des Ruhrgebiets!
Das IOC vergibt die Spiele eh niemals an so große Regionen. Nicht nur deshalb wäre eine Bewerbung komplette Geldverschwendung!
Und was soll dieses Kirchenbild uns hier sagen? Völlig unpassend hier!

2. Habe ich rein gar nichts gegen Ostdeutschland. Aber ich habe was gegen Leute, die auf andere mit nacktem Finger aus einer Region zeigen, die vor 25 Jahren in einem unfassbar abgewrackten Zustand war - städtebaulich wie auch wirtschaftlich! Verglichen mit Sachsen 1990 sind die heutigen Probleme NRW's lächerlich.

3. Wenn die Pegida- und AfD-Ansichten so anerkannt sind, müssten sie doch spielend bei der nächsten Bundestagswahl den Kanzler stellen können.
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Old October 17th, 2016, 11:44 AM   #95
fripaldi
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Das Problem mit NRW ist doch nicht, dass es da gar keine schönen Ecken mehr gibt, es ist nur grausam anzusehen, wie Deutschlands ehemaliges Powerhouse innerhalb weniger Jahrzehnte zerfällt und Leute wie Kraft und Jäger (wie viele schon vor ihnen) so tun, als wäre alles in bester Ordnung und sich die Situation schönreden. Viele Langzeitbewohner in den entsprechenden Regionen resignieren und ziehen sich zurück oder weg, während um sie herum praktisch-faktisch eine neue, kriminelle und anarchische Gesellschaft heranwächst, die auf alles scheisst, was geordnetes und friedliches Zusammenleben betrifft.
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Old October 17th, 2016, 12:10 PM   #96
GEwinnen
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Sieht so aus, dass die Problemregionen nicht aus eigener Kraft (Wortspiel....) wieder auf die Beine kommen.

Es wäre schon ein erster Schritt, wenn die Städte des Ruhrgebiets bei ihrem notwendigen Rückbau Hilfe (rechtlich & finanziell) erhalten würden.
Der überschüssige, heruntergekommene Wohnraum muss als erster Schritt weg!
Und ich meine nicht nur 10 oder 20 Häuser, wie im "Mezzogiorno" meiner Heimatstadt. Hunderte müssen es sein! Die freien Flächen mit neuen Häusern verdichten und nicht vermarktbare Grundstücke eben begrünen.
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Old October 17th, 2016, 12:15 PM   #97
George W. Bush
Look at that parking lot!
 
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Sind diese leerstehenden Häuser nicht Privateigentum?
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"That's all Folks!"
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Old October 17th, 2016, 01:48 PM   #98
Saxonia
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Originally Posted by GEwinnen View Post
Es wäre schon ein erster Schritt, wenn die Städte des Ruhrgebiets bei ihrem notwendigen Rückbau Hilfe (rechtlich & finanziell) erhalten würden.
Der überschüssige, heruntergekommene Wohnraum muss als erster Schritt weg!
Und ich meine nicht nur 10 oder 20 Häuser, wie im "Mezzogiorno" meiner Heimatstadt. Hunderte müssen es sein! Die freien Flächen mit neuen Häusern verdichten und nicht vermarktbare Grundstücke eben begrünen.
Das muss man schon mit Sinn und Verstand angehen. Blinder Kahlschlag wie er bspw. bis vor einigen Jahren im Chemnitzer Altbauquartieren betrieben wurde, bringt gar nichts. Damit beschleunigt man lediglich den Niedergang. Gerade in Gebieten mit kleinteiliger Besitzstruktur können eine handvoll widerspenstiger Eigentümer hochfliegende Pläne schnell zu Fall bringen.
Sinnvoll war der Rückbau bei uns lediglich in Plattenbauquartieren, da sich dort innerhalb weniger Jahre flächendeckender Leerstand angehäuft hatte. Zumal man den Abriss von Platten wohl tatsächlich als Stadtbildpflege bezeichnen kann.
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"Und heute ist die Frage Kommunist oder Sozialdemokrat, die Frage: Russe oder Deutscher und wir sind für Deutsche!"
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Old October 17th, 2016, 05:29 PM   #99
erbse
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Ruhrlympia 2028?

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Originally Posted by FrankDTM View Post
Olympische Spiele 2028 an Rhein und Ruhr?

Die Grundidee war ja damals die Spiele im Ruhrgebiet stattfinden zu lassen.
Dies würde auch aus meiner Sicht Sinn machen, weil hier sicherlich der größte Investitionsbedarf besteht. Aber dann kamen Düsseldorf und Köln hinzu. Konnte ja auch nicht sein, dass diese vom Investitionstopf nichts abbekommen. Und schon war der Traum aus.
Und so würde es wahrscheinlich wieder eine endlose Diskussion darüber geben, wo was gebaut bzw. saniert und investiert wird. Der dickste Brocken fließt dann sicherlich wieder Richtung Rhein.
Sowas müsste sich schon auf das Ruhrgebiet selbst beschränken, sonst sind die Spiele zu zerfleddert. Auch dürfte da die Kandidatur schwer darstell- und vermittelbar sein, das ist einfach einen Tick zu großflächig, Ruhrstadt allerdings machbar. Köln-Düsseldorf wäre natürlich auch eine ulkige Kombi, aber schwer vorstellbar, wie eine solche Bewerbung aussähe...

Jedenfalls sind Großereignisse genau das, was das Ruhrgebiet zur allmählichen "Stadtwerdung" braucht. Die europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 war ein guter Anfang, darauf muss aufgebaut werden. Olympia, Expo, Fußballmeisterschaften, neue Messeformate usw., alles ausprobieren!

Auch eine Internationale Bauausstellung mit Internationaler Gartenschau oder Bundesgartenschau könnte ich mir sehr gut vorstellen, um stadtplanerisch Akzente zu setzen und Verbindungen zu schaffen.
__________________
GET FREE!
D W F


Tradition doesn't mean to look after the ash, but to keep the flame alive!

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Old October 17th, 2016, 07:00 PM   #100
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Originally Posted by GEwinnen View Post
Verglichen mit Sachsen 1990 sind die heutigen Probleme NRW's lächerlich.
Das bezweifle ich. Meiner Meinung nach sind die heutigen Probleme NRWs um mehrere Größenordnungen schlimmer als der Zustand der DDR zur Wende. Man darf hierbei nicht nur auf aktuelle Kenngrößen wie Bruttoszialprodukt schauen sondern auf die heutigen Probleme die langfristig zum Niedergang führen müssen (schlechte Bildung, miserable Situation durch Migranten, eine starke Einmischung des Staates in die Wirtschaft, eine auf Verteilung und Subvention statt Wettbewerb ausgerichtete Politik,...). Ein wichtiger Punkt zuletzt: anders als für die DDR wird für NRW niemand so etwas wie einen Aufbau Ost finanzieren können oder wollen.
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