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Metropole-Ruhr » Dortmund | Essen | Duisburg | Bochum



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Old October 17th, 2016, 07:06 PM   #101
Chrissib
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Originally Posted by Saxonia View Post
Sinnvoll war der Rückbau bei uns lediglich in Plattenbauquartieren, da sich dort innerhalb weniger Jahre flächendeckender Leerstand angehäuft hatte. Zumal man den Abriss von Platten wohl tatsächlich als Stadtbildpflege bezeichnen kann.
An der Bevölkerungsbewegung war das ja auch leicht erkennbar. Die Plattenbauviertel entvölkerten sich rapide in den 90ern, während die Innenstädte sich belebten und am Stadtrand Häuslebauer ihr Glück fanden.
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Old October 17th, 2016, 07:29 PM   #102
Sapere Aude
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Originally Posted by Chrissib View Post
An der Bevölkerungsbewegung war das ja auch leicht erkennbar. Die Plattenbauviertel entvölkerten sich rapide in den 90ern, während die Innenstädte sich belebten und am Stadtrand Häuslebauer ihr Glück fanden.
Eigentlich haben sich die Innenstädte oft nicht belebt. Ist die Abwanderung nämlich zu groß ist es wirtschaftlicher ein Häuschen auf dem Dorf neben der Stadt zu kaufen. Jene die unbedingt mieten wollen tun das lieber in Gründerzeit- und Villenvierteln.
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Old October 17th, 2016, 07:32 PM   #103
Saxonia
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Ganz genau. Das betraf vor allem die ab den 80ern verstärkt hochgezogenen Neubauviertel mit teilweise sehr hoher Bebauungsdichte. Dort wohnten die Menschen zum Zeitpunkt der Wende dementsprechend noch nicht wirklich lange. Außerdem handelte es sich beim mit einer Neubauwohnung begünstigten Klientel überwiegend um unbedingt loyal zu haltende Facharbeiter oder Nomenklatur. Facharbeiter haben nach 1990 meist schnell wieder Anstellung gefunden, sich ein Häuschen geleistet oder sie sind gleich in den Westen gezogen. Wer vom Westen rüberkam ("Aufbauhelfer") zog sicherlich nicht in den Plattenbau.
Allerdings stieg auch in den Altbauvierteln der Leerstand nach 1990 zunächst an, wenngleich nicht so stark wie in den Neubaugebieten. Da diese Viertel aber schon seit Jahrzehnten verfielen und systematisch leergezogen wurden, wirkte sich dass natürlich umso gravierender aus. Die Leute sind ja nach 1990 von den Neubaugebieten am Stadtrand nicht wieder in die erst noch zu sanierenden innenstadtnahen Altbaugebiete gezogen. Das war ein äußerst langwieriger Prozess.
Alles in allem eine äußerst spezifische Situation, sodass man daraus nicht wirklich viel Schlüsse für Stadtumbauprojekte im Ruhrgebiet ziehen kann.
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Old October 17th, 2016, 08:18 PM   #104
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Originally Posted by miau View Post
Das bezweifle ich. Meiner Meinung nach sind die heutigen Probleme NRWs um mehrere Größenordnungen schlimmer als der Zustand der DDR zur Wende.
Katze ... entweder du versuchst gerade eine kleine lustige Mieze zu sein ... oder dein Hirn befindet sich definitiv in einem Auflösungsprozess. NRW braucht sicher keine Billionengeschenke von anderen Bundesländern um wieder auf die Beine zu kommen.
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Old October 17th, 2016, 09:23 PM   #105
erbse
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Originally Posted by GEwinnen View Post
Das IOC vergibt die Spiele eh niemals an so große Regionen. Nicht nur deshalb wäre eine Bewerbung komplette Geldverschwendung!
Naja, würd ich so nun nicht sehen. Da gibts einen Paradigmenwechsel und das Ruhrgebiet wird ja immer mehr als eine eher polyzentrale Metropole wie LA wahrgenommen. LA wird auch meist als Urban Area geführt und hat dort rund 11 Mio. Einwohner auf 4320 km², während das Ruhrgebiet 5,1 Mio. Einwohner auf 4400 km² hat.

Das Ruhrgebiet sollte sich aber allein auf Olympia bewerben, ohne Köln, Düsseldorf, Bonn und Co. - sonst ist der Gemischtwarenladen wirklich viel zu groß und undefiniert. Das Ruhrgebiet braucht endlich den richtigen Durchstarter in eine neue Ära und sollte dafür alles versuchen, um an Großprojekte und -events zu kommen. Eine IBA, IGA/BUGA, Expo, EM-Standorte und dergleichen wären dafür auch sehr geeignet.


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Originally Posted by GEwinnen View Post
Es wäre schon ein erster Schritt, wenn die Städte des Ruhrgebiets bei ihrem notwendigen Rückbau Hilfe (rechtlich & finanziell) erhalten würden.
Der überschüssige, heruntergekommene Wohnraum muss als erster Schritt weg!
Und ich meine nicht nur 10 oder 20 Häuser, wie im "Mezzogiorno" meiner Heimatstadt. Hunderte müssen es sein! Die freien Flächen mit neuen Häusern verdichten und nicht vermarktbare Grundstücke eben begrünen.
Kann nur unterstützen, was Saxonia gesagt hat.
Kahlschlag ist so ziemlich das dämlichste, was man machen kann, eine Stadt städtebaulich zu zerfleddern. Das war in Duisburg schon unheimlich abträglich. Richtig schlimm hat man's etwa in Detroit gemacht.

Wollt ihr sowas wirklich? So eine halbe Geisterstadt mit lauter Brachen?


Mehr davon: http://www.nytimes.com/interactive/2...x-maclean.html


Der Rückbau/Abriss von Sozialbausiedlungen/Plattenbaugebieten und modernistischen Beton-Ungetümen in den Zentren (mit kleinteiliger Neubebauung) ist allerdings unbedingt geboten.
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Old October 17th, 2016, 09:33 PM   #106
Wernher
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Wir sollten uns einfach nicht der Illusion hingeben, dass die desolate Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte durch städtebauliche oder sonstige Maßnahmen korrigiert werden könnte.

Der Niedergang des Ruhrgebiets ist irreparabel.
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Old October 17th, 2016, 09:37 PM   #107
erbse
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Einfach ein paar Millionen Chinesen, Thais, Koreaner, Japaner und Vietnamesen holen.
Die übervölkern die desolaten Viertel und bauen NRW wieder auf. Und wieder, und wieder und wieder.
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Old October 17th, 2016, 09:38 PM   #108
Wernher
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Oder vielleicht doch gleich an Saudi-Arabien überschreiben? So oder so - für den deutschen Kulturraum ist NRW verloren.
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Old October 17th, 2016, 09:49 PM   #109
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Originally Posted by erbse View Post
Kann nur unterstützen, was Saxonia gesagt hat.
Kahlschlag ist so ziemlich das dämlichste, was man machen kann, eine Stadt städtebaulich zu zerfleddern. Das war in Duisburg schon unheimlich abträglich. Richtig schlimm hat man's etwa in Detroit gemacht.

Wollt ihr sowas wirklich? So eine halbe Geisterstadt mit lauter Brachen?


Mehr davon: http://www.nytimes.com/interactive/2...x-maclean.html

Das ist wirklich krass

In der Größenordnung ist das sicher nicht nötig, aber überschüssiger, heruntergekommener Wohnraum muss abgebaut werden!
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Old October 17th, 2016, 10:00 PM   #110
Saxonia
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Erschreckend wie winzig die Detroiter Innenstadt eigentlich ist. Die Stadt hatte immerhin mal über 1 Million Einwohner. Zeigt aber im Zusammenspiel mit den exorbitanten Suburbs nur wieder die Absurdität amerikanischen Städtebaus. Die Aufgabe innenstadtnaher Wohnquartiere (die entlegeneren Siedlungen in der Metropolregion expandieren weiter) ist aber eher eine Folge der Segregation die wir hier so noch nicht haben, wo bei Teile von Städten in NRW sicher auf dem Weg dorthin sind. Die Weißen flüchten aus dem Wohnring um die Detroiter Innenstadt, die Schwarzen in ihren Sozialwohnungen bleiben zurück.
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Old October 17th, 2016, 10:31 PM   #111
Chrissib
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Originally Posted by Wernher View Post

Der Niedergang des Ruhrgebiets ist irreparabel.
Der Niedergang ist allein schon deswegen irreparabel, weil allein aufgrund des Sterbeüberschusses die Ruhrbevölkerung jedes Jahr 20.000 Leute verliert. Man sollte realisieren, dass man das Ruhrgebiet in der derzeitigen Form als ein Ballungsraum nicht erhalten kann. Auch wirtschaftlich ist die Talsohle von NRW noch nicht erreicht.

Von der Bevölkerungsstruktur (Wanderungen nach Alter, Bildungsstand) gleicht das Ruhrgebiet eher peripheren ländlichen Regionen anstatt urbanen Regionen.
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Old October 17th, 2016, 10:34 PM   #112
Chrissib
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Originally Posted by Sapere Aude View Post
Eigentlich haben sich die Innenstädte oft nicht belebt. Ist die Abwanderung nämlich zu groß ist es wirtschaftlicher ein Häuschen auf dem Dorf neben der Stadt zu kaufen. Jene die unbedingt mieten wollen tun das lieber in Gründerzeit- und Villenvierteln.
In den Kleinstädten war das der Fall, in größeren Städten gab es teilweise recht deutliche Zuwächse in der Innenstadt.
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Old October 17th, 2016, 10:53 PM   #113
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Originally Posted by Saxonia View Post
Erschreckend wie winzig die Detroiter Innenstadt eigentlich ist. Die Stadt hatte immerhin mal über 1 Million Einwohner. Zeigt aber im Zusammenspiel mit den exorbitanten Suburbs nur wieder die Absurdität amerikanischen Städtebaus.
Logik? Weil Detroit eine jahrzehntelange Wirtschaftskrise hatte, ist das amerikanische Stadtmodell generell absurd? Oder ist "absurd" nur Rednecksprech für "nicht so wie ich's von mir zuhause her gewohnt bin, also schlecht/falsch/dumm usw. usf."?
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Old October 17th, 2016, 11:01 PM   #114
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Naja. In Amerika ist so einiges besser als in Europa, aber der Städtebau gehört definitiv nicht dazu. Lauter suburbane Trabantenstädte mit Einkaufszentren und hochgeklappten Bordsteinen, monofunktionale Innenstädte mit Bürotürmen, drumherum einst prächtige Gürtelviertel als kriminelle Ghettos, Sozialbaughettos, Funktionstrennungen, Gewerbeparks, riesige Verkehrsschneisen als Barrieren und Luftverpester, kaum Ausgehviertel, kaum Dichte, kaum Leben in den Straßen, etc.pp...

Ist ja kein Zufall, dass Bewegungen wie der New Urbanism in den USA aufkamen. Mittlerweile haben alle US-Städte die Entwicklungen des Großteils des 20. Jahrhunderts als fehlerhaft erkannt und steuern gegen. Sie wollen sich urbaner, kleinteiliger, passentenfreundlicher, menschlicher und europäischer entwickeln. Brauchst dich nur mal im City/Metro Compilations Forum umschauen.
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Old October 17th, 2016, 11:05 PM   #115
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Kaum Leben in den Straßen - kommt mir bekannt vor. In Berlin muß ich auch manchmal 20 Minuten laufen, bis ich den ersten Mensch sehe. Und dann ist es oft nur ein Obdachloser.
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Old October 17th, 2016, 11:12 PM   #116
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Originally Posted by George W. Bush View Post
Logik? Weil Detroit eine jahrzehntelange Wirtschaftskrise hatte, ist das amerikanische Stadtmodell generell absurd? Oder ist "absurd" nur Rednecksprech für "nicht so wie ich's von mir zuhause her gewohnt bin, also schlecht/falsch/dumm usw. usf."?
Detroit ist nicht anders aufgebaut als die meisten anderen US-Städte. Kleiner Innenstadtkern mit par Hochhäusern der Rest ein bis zwei stöckige Gewerbebauten und dann Suburbwüste. ÖPNV ist faktisch inexistent, gigantische Highwaykreuzungen direkt an den Innenstädten. Muss man wohl mögen.
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Old October 17th, 2016, 11:17 PM   #117
erbse
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In US-Städten ist man wie gesagt sehr darauf bedacht, dem europäischen Modell zu folgen. Mehr Dichte, mehr Urbanität, Kleinteiligkeit, mehr ÖPNV, mehr Heimeligkeit und Wohlfühlatmosphäre...

In Berlin und vielen anderen kriegszerstörten Städten wurden die gleichen Fehler wie in den USA gemacht. Kahlschlag, Großstrukturen statt Kleinteiligkeit, Funktionstrennung von Wohnen/Gewerbe, riesige Verkehrsschneisen, hässliche glatte Architektur, Beton wohin das Auge blickt,...
In Übersee hat mans allerdings sogar ohne kriegsbedingte Wüsten geschafft, sich die Städte völlig kaputtzumachen. Wie radikal da ganze Innenstädte und umliegende, gewachsene Strukturen plattgemacht wurden, ist in der Welt fast beispiellos.

Muss man mal mit französischen (Lyon, Toulouse), italienischen (Turin, Genua, Mailand), spanischen, holländischen oder weitgehend unzerstörten größeren deutschen Städten (z.B. Regensburg, Heidelberg, Landshut, Marburg, Lübeck, Bamberg, Tübingen usw.) vergleichen.
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Old October 17th, 2016, 11:24 PM   #118
erbse
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Die Dichte der europäischen Vororte ist mit denen in Übersee (oder in den gezeigten Arealen von Sydney) nicht zu vergleichen.

In UK etwa herrschen dort Reihenhäuser vor, die mit Geschäftsbauten durchsetzt sind.
Während du in den USA hektarweise schwach bebaute Einfamilienhausviertel á la McMansion oder Tract Housing ohne einen einzigen Gewerbebau vorfindest. Wie riesige, uniforme Dörfer. Das ist nach allen Erkenntnissen weltweit so ziemlich die unnachhaltigste und idiotischste Wohnform überhaupt.

Selbst wenn's mal dicht wird, ist es oft unfassbar monoton, ressourcenverschwenderisch, anti-urban und alles andere als ansprechend.

Beknackter gehts doch wirklich kaum (da ist jede potenzielle Marssiedlung ansprechender):


http://imgur.com/Dr4Vhip

Aber sowas wird zum Glück -außer in Teilen des Sunbelts- nun doch deutlich seltener.
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Old October 17th, 2016, 11:32 PM   #119
Wernher
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Und was ist daran jetzt genau verkehrt? Wer dort lebt und in einem Haus wohnen möchte, wird doch bestens bedient. Sollten diese Menschen auf Plattenbauten ausweichen, nur damit sie echt europäisch zur Arbeit radeln können?

Geh mir weg mit dem Kommidreck.
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Old October 17th, 2016, 11:49 PM   #120
erbse
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Quackelkopp. Beende erstmal dein Architekturstudium.

Klar können sie so leben. Dann müssen sie aber auch damit leben, dass ihnen wie aktuell das Wasser abgedreht wird, dass die Straßen ständig verstopft sind, die Wege zur Arbeit quälend lang sind, die Smogwerte in die Höhe schnellen, dass es im weiten Umkreis weder Geschäfte noch Ausgehmöglichkeiten gibt, immer mehr Straßen zerbröseln und dass ihr Haus in einigen Jahren -ganz überraschend- nicht mal mehr Schrottwerte auf dem Immobilienmarkt erzielt. Würden wir alle so leben, reichten 100 Erden für die Menschheit nicht.

In der US-Stadtentwicklung gibt es eine heftige Kurskorrektur gegen solch absurdes Sprawling und das ist auch verdammt nötig und gut so.
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