daily menu » rate the banner | guess the city | one on oneforums map | privacy policy | DMCA | news magazine

Go Back   SkyscraperCity > European Forums > Euroscrapers > Local discussions > Switzerland > Basel



Reply

 
Thread Tools Rating: Thread Rating: 5 votes, 5.00 average.
Old November 16th, 2009, 10:30 AM   #1
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

Zoo Basel: Umbauten und Erweiterung

Menschenaffen verlassen den Zolli

Von Nadja Widmer

Vom nächsten Sommer an müssen die Zoobesucher über ein Jahr auf Gorillas, Schimpansen und Orang-Utans verzichten. Während der Arbeiten am Affenhaus werden diese Tiergruppen an anderen Orten untergebracht.


1/5 Die geplante Aussenanlage für Menschenaffen: Dort, wo heute die Javaneraffen und die Brillenbären sind, werden Freianlagen entstehen. Diese erheben sich bei Schimpansen und Gorillas bis elf Meter, bei den Orang-Utans sogar bis 16 Meter über den Boden.
Foto: Zoo Basel



2/5 Fünf Gehege: Die einzelnen Aussenanlagen werden um das Affenhaus gebaut und durch verschiedene Zugänge erreichbar sein. (Grafik: BaZ/reh)


3/5 Die neuen Aussengehege sind mit denjenigen im Haus so verbunden, dass die Affen die Wahl haben, ob sie sich in der Begegnungszone mit den Menschen oder in den dschungelartigen Aussenbereichen aufhalten wollen. Die Netzräume sind mit schattenspendenden Kletterpflanzen überwachsen, welche die Affen beernten. Auch Sonnenstuben, wo im Winter windgeschützt ein Sonnenbad genossen werden kann, sind geplant.
Foto: Zoo Basel


4/5 Der neue Grundriss des Affenhauses: Rundherum werden auf 2000 Quadratmetern fünf mit Stahlnetzen überdeckte Aussenanlagen gebaut. Die teilweise Bepflanzung der Netze grenzt die Anlagen optisch voneinander ab und vermittelt Dschungelatmosphäre.
Foto: Zoo Basel


5/5 Neuer Java-Felsen: Die Javaneraffen ziehen auf heutige Anlage der Tahre. Die Anlage wird neu mit einem Netz gesichert. Im Fels wird zudem ein beheizbarer Stall gebaut. Die Kattas ziehen auf die ehemalige Meerkatzeninsel.
Foto: Zoo Basel


Der Zoo Basel baut ab Januar an einer grosszügigen Aussenanlage für seine Menschenaffen: Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans erhalten neue Gehege. Die Dimensionen der insgesamt fünf neuen Reviere können Zoobesucher bereits heute erahnen: Die Profilstangen sind aufgestellt. Die Baupublikation liegt derzeit auf. Potenzielle Einsprecher wie Pro Natura, WWF und die Anwohner hat der Zolli bereits vorab informiert. Probleme könnten die Baumfällungen machen: 36 grössere Bäume werden gefällt. Im Gegenzug sind auf dem Bauplan etwa fünfzig neue Bäume eingezeichnet.

Bei den Umbauarbeiten, die gut zwei Jahre dauern, wird auch das Affenhaus verändert: Die Räume, in denen die Menschenaffen in sozialen Gruppen leben, werden vergrössert. Dafür muss das Affenhaus geräumt werden – da der Zolli keinen anderen Platz für die Menschenaffen hat, müssen diese den Zoo für etwas länger als ein Jahr verlassen. Die Orang-Utans bleiben zwei Jahre weg, sie kommen in einen anderen Zoo in Europa. Für die Gorillas und Schimpansen ist für die Zeit, in der das Affenhaus umgebaut wird – von Frühsommer 2010 bis Sommer 2011 – eine Unterbringung in der Region Basel vorgesehen, wie Menschenaffen-Kurator Jakob Huber im Gespräch mit der BaZ sagt. Noch könne nichts Genaueres kommuniziert werden, da die Verträge noch nicht unterzeichnet seien.

Machbarkeitsstudie für ein Ozeanium

Huber sagt, er habe schlaflose Nächte wegen der Umplatzierung der Menschenaffen. Einerseits sorge er sich um das Wohl der Tiere – fünf von ihnen sind betagt bis hochbetagt –, andererseits habe er schon Rückmeldungen von Besucherinnen und Besuchern erhalten, dass sie für diese Zeit kein Zolli-Abo mehr lösen würden. Die Umgestaltung im Bereich des Affenhauses hat aber auch Konsequenzen für den Rest des Zoologischen Gartens: Einige Tiere müssen umziehen, andere wie die Brillenbären den Zolli für immer verlassen.

Damit kehrt aber keine Ruhe ein, denn der Zolli hat bereits neue Pläne: Zurzeit wird eine Machbarkeitsstudie für ein Ozeanarium durchgeführt. Bis Februar 2010 werden konkrete Lösungsmodelle erarbeitet. Für einen Neubau an der Heuwaage braucht es aber noch eine zonenplanrechtliche Änderung.

Quelle: bazonline 16.11.09
Don Calo no está en línea   Reply With Quote

Sponsored Links
 
Old November 16th, 2009, 10:32 AM   #2
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

KURZ VOR BAUBEGINN: NEUE ERLEBNISWELTEN FÜR MENSCHENAFFEN

22.09.2009
Baubeginn der „Neuen Erlebniswelten für Menschenaffen“ im Zoo Basel wird im Frühsommer 2010 sein. Während intensiven Vorstudien wurden die bestehenden Anlagen und Gebäude in Bezug auf die in der Menschenaffenhaltung geltenden neuen Massstäbe geprüft und ihre Eignung während der vergangenen rund vierzig Jahre beurteilt. Nun liegt ein Projekt vor, welches für die Haltung dieser faszinierenden und bedrohten Geschöpfe in einem Stadtzoo neue Massstäbe setzen wird.

Das aus den 60er Jahren stammende Affenhaus wird einer gründlichen Sanierung und Erweiterung unterzogen. Unter Beibehaltung der bestehenden Kompartimentierung werden die einzelnen Menschenaffen-Räume in der Raumtiefe und teilweise auch in der Höhe vergrössert. Damit wird mindestens eine Verdoppelung der Grundfläche und des Volumens erreicht. Dort, wo heute die Javaneraffen und die Brillenbären sind, werden als Netzräume ausgebildete Freianlagen entstehen. Diese erheben sich bei Schimpansen und Gorillas bis elf Meter, bei den Orang-Utans sogar bis 16 Meter über den Boden. Sie sind mit den Gehegen im Haus so verbunden, dass die Menschenaffen die Wahl haben, ob sie sich eher in der inneren Begegnungszone mit den Menschen oder in den dschungelartig strukturierten Aussenbereichen aufhalten wollen. Die Netzräume sind an besonderen Gerüststrukturen von schattenspendenden Kletterpflanzen überwachsen, die die Affen beernten. Andere Raumabschnitte sollen ausgesprochene Sonnenstuben darstellen, wo auch an trockenen Wintertagen windgeschützt ein Sonnenbad genossen werden kann.

Besucherinnen und Besucher werden auf Wegen an die Begegnung mit den Menschenaffen heran geführt, die im Laufe der Zeit von grossen Bäumen überschattet werden. Sie erhalten gitterfreien Einblick durch grosse Panoramafenster. Einer der Wege führt über das Dach des Affenhauses, wo Totenkopfäffchen, Wollaffen, Krallenäffchen und Klammeraffen im natürlichen Vegetationsraum aus nächster Nähe beobachtet werden können. Entlang der Geländestufe im Bereich der heutigen Bärenanlagen erstreckt sich ein von einem Wasserlauf durchzogener Grüngürtel in Richtung Haupteingang. Darin liegt ein Identifikationsspielplatz, auf dem Kinder Affenverhalten ausprobieren können.

Dürfen wir heute noch Menschenaffen halten, nachdem wir immer wieder ihre stammesgeschichtliche Nähe zu uns Menschen festgestellt haben? Oder müssen wir es vielleicht gerade deswegen? Der Zoo Basel ist klar der Überzeugung, dass wir es tun müssen. Die grosse Nähe kann nur in der unmittelbaren Begegnung mit dem lebenden Geschöpf erfahren werden. Emotionale Berührung ist erwünscht. Denn sie steht am Anfang jeden Engagements für die Erhaltung all unserer von der Ausrottung bedrohten Verwandten.

Quelle: www.zoobasel.ch
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old March 17th, 2010, 05:57 PM   #3
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

Basler Zolli plant Riesen-Aquarium

Der Vollständigkeitshalber auch noch hier:

Mit einem für die Schweiz einzigartigen Ozeanium auf der Heuwaage will der Zoo Basel neue Zuschauer anlocken.


Seit 1961 sei der Zoo Basel räumlich nicht mehr gewachsen, teilte der Zoo am Mittwoch mit. Die Zeit sei deshalb reif für eine Weiterentwicklung, sagte Zoo-Direktor Olivier Pagan. Im Ozeanium sollen Korallenriffe, Haie, Riesenkraken und leuchtende Meeresorganismen die Besucher in eine faszinierende Lebenswelt eintauchen lassen. Die vielfältigen Lebensräume der Ozeane, die fast drei Viertel der Erdoberfläche bedecken, sollen ihnen näher gebracht werden.

Geplant sind auch themenbezogene Ladengeschäfte und eine Erlebnisgastronomie. Mit längeren Öffnungszeiten weit in die Nacht hinein soll das Ozeanium zu einem Begegnungszentrum werden und einen momentan toten Raum der Basler Innenstadt beleben. Es biete Raum für Konferenzen und Anlässe und sei ein idealer Forschungsort für Universitäten und Meeresinstitute.

In der Regel erfolgreich

Das Basler Ozeanium wäre das einzige Grossaquarium der Schweiz. Vergleichbare Aquarien befänden sich über 500 Kilometer entfernt in Arnheim, Genua, Lissabon oder Barcelona. Mit hunderttausenden Gästen pro Jahr seien sie wahre Besuchermagnete. Ein international bekanntes Ozeanium schaffe Arbeitsplätze, locke Touristen an und bringe der Region Basel eine hohe Wertschöpfung. Die meisten Grossaquarien seien sehr erfolgreich und erwirtschafteten ihre Betriebskosten selbst. Das soll auch beim Basler Ozeanium nicht anders sein.

In den kommenden Monaten soll die Vision nun weiter ausgearbeitet werden. Der Zoo Basel will alles daran setzen, dass das Ozeanium bald realisiert werden kann. Dazu braucht es noch die Zustimmung des Grossen Rates zur Zonenplanänderung und eine Baubewilligung für das Ozeanium auf dem Areal der Heuwaage.

Quelle: bazonline 17.03.10
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old March 17th, 2010, 06:49 PM   #4
kriminalTANGO
Registered User
 
kriminalTANGO's Avatar
 
Join Date: Jun 2008
Location: Basel (Place of origin: Geneva)
Posts: 311
Likes (Received): 0

Da ist die Seite mit den Fotomontagen und dem vollständigen Video: http://zoobasel.ch/aktuell/detail.ph...9879384c5b8215

Ich muss sagen, obwohl ich seinerzeit gegen sowohl das Multiplexkino als auch das Polarium war, stehe ich jetzt diesem Projekt eher positiv gegenüber. Gegen ein Multiplexkino an diesem Ort war ich nur wegen dem prophezeiten Tod der Steinenvorstadt durch die starke Konkurrenz. Heute haben wir dafür das Pathé Küchlin. Und das Polarium wäre zu weit weg vom Zoo gewesen und hat zudem meiner Meinung nach nichts in einer Markthalle zu suchen. Ein Einkaufszentrum macht an dieser Stelle, gleich neben dem Bahnhof, mehr Sinn.

Was mir schon beim Multiplexkino aufgefallen war, ist, dass das Gebäude an der Stelle der Wendeschlaufe des 10ers zu liegen kommt. Ich bin aber zum Schluss gekommen, dass es diese sowieso nicht mehr brauchen wird, sobald der Margarethenstich gebaut ist. Dies kann aber noch einige Jahre dauern.

Warum nicht gleich den Zoo bis ins Nachtigallenwäldli zur Heuwaage hin vergrössern, und beim Ozeanium gleich den neuen Haupteingang hinstellen? Man könnte auch noch gleich die Gelegenheit nutzen und das Projekt, den Birsig bis zum Barfi zu öffnen, verwirklichen.

Das einzige, was mir zu denken gibt, ist dieses Statement:

Quote:
Hannes Estermann
15:20 Uhr
Kommentar melden
Solche Meeres-Gross-Aquarien gehören an ein Meerestrand. Dort werden sinnigerweise auch keine Gerbirgsmineralien ,Quarze etc. ausgestellt.Um an die Qualität vom monegassischen Museum zu kommen,müssten ja unmengen an Salzwasser hergestellt und später via Kläranlage entsorgt werden. Ein solch ökologischer Unsinn macht die "grüne"Stadt Basel unglaubwürdig.
Würde das heissen, wir müssten wieder Salz aus dem Balkan importieren?
__________________
tango, tangis, tangere, tetigi, tactum
kriminalTANGO no está en línea   Reply With Quote
Old March 18th, 2010, 10:57 AM   #5
rübenzahn
Registered User
 
Join Date: Mar 2008
Location: basel
Posts: 583
Likes (Received): 10

Quote:
Originally Posted by kriminalTANGO View Post
Da ist die Seite mit den Fotomontagen und dem vollständigen Video: http://zoobasel.ch/aktuell/detail.ph...9879384c5b8215

Ich muss sagen, obwohl ich seinerzeit gegen sowohl das Multiplexkino als auch das Polarium war, stehe ich jetzt diesem Projekt eher positiv gegenüber.
Finde ich auch. Ein riesen Aquarium finde ich spannender als ein Polarium und sicher spezieller als ein Multiplexkino. Der Ort ist gut für eine erweiterung des Zoos, rund um das gebäude kann ein öffentlicher Park entstehen.
rübenzahn no está en línea   Reply With Quote
Old May 1st, 2010, 06:24 PM   #6
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

Haie, Kraken und Rochen für Basel

Das offene Meer als Lebensraum

ELIAS KOPF
Der Zolli plant an der Heuwaage ein Ozeanium. Mit Öffnungszeiten bis in die Nacht hinein soll das Grossaquarium das Erlebnisangebot der Steinenvorstadt abrunden.

Haie, Riesenkraken, Rochen: Solche Seemonster könnten sich schon bald in Basel tummeln, falls die jüngsten Pläne des Zollis für eine Erweiterung bis zur Heuwaage bei der Bevölkerung auf Anklang stossen. «Vorderhand sind unsere Pläne für ein Ozeanium allerdings bloss eine Vision, kein ausgearbeitetes Bauprojekt», erklärte Zoo-Direktor Olivier Pagan am Dienstagabend im Zoo-Restaurant. Eingeladen zur Anwohnerinformation hatte die CVP Basel-Stadt. Der älteste Schweizer Zoo ist seit seiner Gründung im Jahr 1872 schrittweise gewachsen, finanziert wurden die Vergrösserungen jeweils durch Spenden von Privaten und Stiftungen. Auch die schätzungsweise 70 Millionen Franken fürs Ozeanium will Pagan auf diese Weise zusammenbringen. Gebaut werden soll erst, wenn die Finanzierung sichergestellt ist.

gröstes ökosystem. Das geplante Grossaquarium ist als Ergänzung zum Vivarium aus dem Jahr 1972 gedacht, das vor allem Lebewesen aus Binnen- und Küstengewässern zeigt. «Das Ozeanium soll dem Publikum nun zusätzlich das offene Meer mit seinen Bewohnern näherbringen. Dieser Lebensraum ist das grösste funktionierende Ökosystem», sagte Vivarium-Kurator Thomas Jermann. «Die Heuwaage hat als Unort ausgedient. An seiner Stelle entsteht ein Scharnier zwischen Innenstadt und Zolli», erklärte Jermann. Mit Öffnungszeiten bis in die Nacht hinein soll sich das Ozeanium nahtlos an die lebhafte Steinenvorstadt anschliessen – «wobei wir nicht einfach ein weiteres Konsumangebot bieten, sondern auch für einen Lebensstil im Einklang mit unseren Ökosystemen werben wollen», so Jermann. Zurzeit liegt ein entsprechender Ratschlag bei der Regierung. In diesem ersten Schritt geht es allerdings noch nicht um das Ozeanium als konkretes Projekt, sondern bloss darum, die zukünftige Nutzung des Areals im Zonenplan festzuschreiben. «Es soll verankert werden, dass die Heuwaage eine öffentliche, publikumsorientierte Nutzung erfahren muss. Anders als beim gescheiterten Multiplexkino soll kein privater Investor Gewinn machen können», erklärte Lukas Stutz, der im Zoo-Verwaltungsrat für Baufragen zuständig ist. Bis zur Realisierung des Grossaquariums sind mehrere Verfahrensschritte nötig, die dem fakultativen Referendum unterliegen. Frühester Eröffnungstermin des Basler Meeres ist das Jahr 2017.

Quelle: BAZ 29.04.2010
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old May 11th, 2010, 02:50 PM   #7
Giovanni Schòvais
Registered User
 
Giovanni Schòvais's Avatar
 
Join Date: Jun 2009
Posts: 105
Likes (Received): 0

Familienstiftung finanziert Menschenaffenanlage im Zoo Basel
Der Zoo Basel freut sich über die grösste Spenden in seiner 136-jährigen Geschichte: Dank einer Zuwendung einer neuen Stiftung in zweistelliger Millionenhöhe ist die Finanzierung der 30 Mio. Fr. teuren neuen Menschenaffenlage gesichert.


Bild: Keystone
Eine junge Ziege im Zoo Basel futtert genüsslich

Die Millionenspende stammt von der Eckenstein-Geigy-Stiftung. Diese Familienstiftung habe er aus Dankbarkeit für das gegründet, was die Vorfahren ihm und seiner verstorbenen Gattin ermöglicht und hinterlassen hatten, sagte der Architekt Matthias Eckenstein im Basler Zoo vor den Medien.

Über die genaue Höhe der Donation wurden keine Angaben gemacht. Das Geld reiche jedoch, um den laufenden Umbau und die Erweiterung der Menschenaffanlage zu finanzieren. Die Arbeiten am Projekt "Neue Erlebniswelt für Menschenaffen" sind bereits im Gang. Sie sollen 2012 abgeschlossen. Für das Vorhaben sind dem Zolli bereits früher Spenden von 4 Mio. Fr. zugesichert worden.

Laut Zoo-Direktor Olivier Pagan können die für die Affenanlage vorgenommenen Rückstellungen nun für andere Projekte eingesetzt werden. Im Vordergrund stehen derzeit ein neues Logistikzentrum und eine neue Elefantenanlage. Nach Angaben Pagans soll diese noch in diesem Jahrzehnt realisiert werden. Die Höhe der Investitionen sei noch offen.

Für den Basler Zoo bedeute die Millionenspende gleich "drei Mal Weihnachten", sagte Verwaltungsratspräsidentin Elisabeth Simonius vor den Medien. Bis auf eine Subvention des Kantons Basel-Stadt in der Höhe von 1,45 Mio. Fr. komme der Zolli für den Betrieb und die Investitionen selbst auf.

Da sei es "sensationell", wie viel Geld der "Zolli" immer wieder erhalte, sagte Simonius. Allein 2009 flossen dem Zoo Basel 13,2 Mio. Fr. in Form von Spenden, Legaten und Zuwendungen zu. Der Verkauf von Eintrittskarten und Abonnements brachte 8,9 Mio. Franken.
(sda)
Giovanni Schòvais no está en línea   Reply With Quote
Old May 26th, 2010, 01:24 PM   #8
Giovanni Schòvais
Registered User
 
Giovanni Schòvais's Avatar
 
Join Date: Jun 2009
Posts: 105
Likes (Received): 0

Umgestaltung zwischen Heuwaage und Zolli ein Schritt weiter

Die Basler Regierung hat zur Neugestaltung des Gebiets Heuwaage und Nachtigallenwäldeli dem Grossen Rat die nötigen Zonenänderungen und Kredite beantragt. Am meisten Debatten auslösen dürfte das Vorhaben, die Heuwaage zu überbauen.



Oben: Das Kuppel-Neubau-Projekt «Friday» von Lost Architekten.
Unten: Situation Neubau Kuppel, Acqua und Annex. Quelle: David&vonArx Landschaftsarchitekten.


Die Vorlage der Regierung soll die Voraussetzungen schaffen für den Neubau des Unterhaltungslokals «Kuppel» (Bild oben), die Neugestaltung des Grünraums im Nachtigallenwäldeli und die Freilegung des Birsigs an der Heuwaage. Zudem soll ein Parking unter dem Erdbeergraben eine Zoo-Erweiterung auf dem heutigen Zolli-Parkplatz ermöglichen.

Den Bau eines Multiplexkinos auf der Heuwaage hatte das Volk 2003 deutlich abgelehnt. In der jetzigen Vorlage ans Parlament wird daher vorerst die Grundsatzfrage gestellt, ob in dem Gebiet überhaupt ein Neubau möglich werden soll, wie Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels am Mittwoch vor den Medien erklärte. Erst wenn diese Frage rechtskräftig bejaht ist, sollen für ein Projekt die weiteren Schritte eingeleitet werden. Insbesondere möchte der Zoo Basel dort ein Ozeanarium errichten.

Der heute unattraktive Grünraum Nachtigallenwäldeli soll neu gestaltet und aufgewertet werden. Dazu wird ein Kredit in der Höhe von rund 7,5 Millionen Franken beantragt. Auch die Unterführung zur Steinen-Vorstadt kann so heller und freundlicher gestaltet werden. Die Umgestaltung der Heuwaage wird mit rund 4 Millionen veranschlagt. Sie kann unabhängig von der Frage der Bebauung realisiert werden. Beide Gestaltungsprojekte – Nachtigallenwäldeli und Heuwaage – werden durch den Mehrwertabgabefonds finanziert, wie es in der Medienmitteilung des Regierungsrats heisst.

www.bazonline.ch
Giovanni Schòvais no está en línea   Reply With Quote
Old May 26th, 2010, 03:29 PM   #9
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

das sind gute Neuigkeiten, es sollte endlich mal vorwärtsgemacht werden mit der Umgestaltung der Heuwaage. Der Entwurf für den Kuppel Neubau ist auch schon einige Jahre alt. Zusammen mit dem Ozeanium würde die Heuwaage stark aufgewertete. Leider geht dies nur wenn die Drogenabgabestelle dort verschwindet.
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old May 27th, 2010, 08:50 AM   #10
hausmeister
Registered User
 
hausmeister's Avatar
 
Join Date: Jan 2008
Location: basel
Posts: 1,075
Likes (Received): 39

Vorteil Zolli auf der Heuwaage

Der Kanton Basel-Stadt hat seine Lehren aus dem Multiplex-Debakel auf der Heuwaage gezogen. Für eine Bebauung wählt er nun ein zweistufiges Verfahren.

Bebauung der Heuwaage, Erweiterung Zolli, Neugestaltung Nachtigallenwäldeli. Nach rund zehnjähriger Planung geht es mit diesen Projekten vorwärts. Gestern stellte die Regierung den Stadtteilrichtplan «Heuwaage – Zoo» vor. Sagt der Grosse Rat Ja zu den Krediten und den Zonenänderungen, kann unter anderem die Kuppel ihren Neubau realisieren und der Zoo Basel sich bis zum Viadukt ausdehnen.

Der Zolli hätte sich gerne noch weiter Richtung Heuwaage ausgedehnt. Trotzdem sind die Verantwortlichen zufrieden mit dem Ratschlag, denn sie spekulieren auf die Heuwaage als Expansionsraum. Auf dem dortigen Baufeld will der Zolli sein Ozeanium bauen. «Wir sind in den Startlöchern», sagt Elisabeth Simonius, Zoo-Verwaltungsratspräsidentin. Interesse am Standort Heuwaage hatte aber auch das Naturhistorische Museum angemeldet, für einen Neubau.

«Ozeanium bestimmt nicht konkurrenzieren»

«Was für ein Gebäude dort gebaut wird, ist offen», betont Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels (SP). Aber der Heuwaage-Traum für das Naturhistorische Museum scheint ausgeträumt. Guy Morin (Grüne), Stadtpräsident und Kulturchef, sagt: «Wenn das Ozeanium mit einem machbaren Projekt kommt, werden wir dieses bestimmt nicht konkurrenzieren.» Und das zweite neue Baufeld zwischen Heuwaage und Zolli ist zu klein für das Naturhistorische Museum, wie Wessels und Morin klarstellen. Morin muss für das Museum voraussichtlich einen anderen Standort suchen.

Mit dem Ratschlag soll nun zuerst grundsätzlich die Möglichkeit für einen Neubau auf der Heuwaage geschaffen werden. Für ein konkretes Bauprojekt braucht es später einen separaten Ratschlag. Damit zieht die Regierung die Lehren aus dem Nein des Volkes zum Multiplexprojekt 2003. Damals hatte man mit der Zonenänderung gleich ein fixfertiges Projekt präsentiert – und scheiterte.

(bazonline)
hausmeister no está en línea   Reply With Quote
Old July 27th, 2010, 11:54 AM   #11
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

Baustellenführung

Seit April 2010 wird um das Affenhaus herum abgebrochen. Die Aussenanlagen der Kattas und der Javaneraffen, ihr gemeinsames Haus und die Bärenanlagen sind teilweise verschwunden. Gegen das Pelikanweglein zu fehlt ein Teil der Zolliaussenmauer, er wurde durch Baugitter ersetzt.

Das Affenhaus blieb vom Abbruch nicht verschont. Damit die Innenanlagen der Tiere nach hinten vergrössert werden können (vgl. Presseapéro vom 22.9.2009), wurden die Rückwände des Hauses eingerissen. Verschont blieben nur die zwei Gorillaanlagen, welche an das Pelikanweglein grenzen, sie bleiben, wie geplant, in ihrer alten Grösse erhalten. Die fehlenden Wände eröffnen völlig neue Perspektiven auf und durch das Haus und die Innenanlagen der Tiere.

Die grossen Scheiben, welche die Besucher von den Menschenaffen trennten, sind ebenfalls dem Abbruchhammer zum Opfer gefallen. Nicht sichtbar, aber für die Tierhaltung genauso wichtig, ist der Rückbau der haustechnischen Anlagen (Lüftung, Wärmeverteilung, Sanitärleitungen, elektrische Installationen, Hydraulikleitungen für die Bedienung der Schieber, etc.). Die haustechnischen Anlagen werden mit dem Umbau ersetzt und erneuert.

Es entsteht aber auch bereits Neues. So ist links von den Bärenanlagen der unterirdische Servicezugang ins Affenhaus wie auch die daran gekoppelte Toilettenanlage für die Besucher erkennbar. In den nächsten Wochen und Monaten wird man beobachten können, wie um das Affenhaus die neuen Separationsgehege entstehen, welche später unter den Aussenanlagen verschwinden werden, und wie man die gut gedämmten Aussenwände des Hauses bis sieben Meter weiter aussen wieder aufbaut.



Quelle: www.zoobasel.ch
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old February 18th, 2011, 12:50 PM   #12
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61


Modell der neuen Menschenaffenanlage


Der Neubau wird 2012 fertig gestellt

Last edited by Don Calo; February 18th, 2011 at 01:00 PM.
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old February 18th, 2011, 12:53 PM   #13
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

Ja zur Neugestaltung zwischen Zolli und Heuwaage

17.02.2011

Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt hat grünes Licht für die Umgestaltung des Gebietes zwischen dem Zoo Basel und der Heuwaage gegeben. Der Zolli freut sich über diese Entwicklung, denn nun ist es möglich, dass der Zoo in Richtung Innenstadt erweitert wird. Auf dem Heuwaage-Areal möchte der Zolli mit dem Ozeanium ein Aquarium bauen, das als Bildungs- und Forschungsstätte, Kulturinstitution und lebendiger Treffpunkt das urbane Leben der Basler Innenstadt ideal mit dem Zoo verbindet.

Das geplante Ozeanium soll dem Publikum mit Korallenriffen, Haien, Pinguinen und Riesenkraken deren Geschichten näher bringen. Es soll für den sonst verborgenen Lebensraum „Ozean“ begeistern und damit die Wertschätzung und das Verständnis für eines der wichtigsten Ökosysteme auf unserem Planeten fördern.

Zentrum für Umweltbildung und nachhaltigen Lebensstil
Ozeane bedecken fast drei Viertel der Erdoberfläche und sind bislang nahezu unerforscht. Durch die Nutzung von Wasser, durch Flüsse und Seen ist jeder Mensch - auch im Binnenland Schweiz - mit dem Ozean verbunden. „Das Ozeanium trägt der Bedeutung des Ozeans für uns alle Rechnung und ermöglicht ein hautnahes Erleben dieser beeindruckenden Lebenswelt“, erklärt Olivier Pagan, Direktor des Zoo Basel. „In unserem Ozeanium werden mehr Tierarten leben als im gesamten Zoo Basel. Mit längeren Öffnungszeiten wird das Ozeanium zudem auch nachts geprägt sein von geselligem Treiben. Es wird den Zolli um eine Dimension erweitern.“

Realisierung als Ziel
Eine erste Machbarkeitsstudie zeigt, dass ein solches Aquarium auf dem Heuwaage-Areal realisiert werden kann. In den vergangenen Monaten hat der Zolli an einem Themen- und Aquarienkonzept gearbeitet und mit erfahrenen Aquarienbauern gesprochen. “Mit dem Ozeanium wollen wir neue Wege in der Aquaristik beschreiten. Uns schwebt ein energie*effizientes Gebäude vor, das selbst Vorbild ist für nachhaltiges Bauen“, erläutert Thomas Jermann, Projektleiter Ozeanium. Die Verantwortlichen werden nun das Projekt weiter konkretisieren und die nötigen Schritte unternehmen, um das Projekt Ozeanium auf dem Areal der Heuwaage realisieren zu können.


Montage Ozeanium

Quelle: www.zoobasel.ch
----------------------------------------
Das sind gute Neuigkeiten, so ein Ozeanium wäre in der Schweiz einzigartig. Es wird übrigens mit kosten von ca. 70Mio CHF veranschlagt. Der Zoo ist jedoch in Basel so populär, dass genügend Spenden zusammen kommen sollten.
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old February 20th, 2011, 11:54 AM   #14
Basel_CH
Registered User
 
Basel_CH's Avatar
 
Join Date: Jan 2006
Posts: 2,327
Likes (Received): 19

Sehr gute NAchrichten, der Heuwaagen-Bereich braucht eine Verdichtung. So ein Ozeanium könnte neue Gäste anlocken.

http://bazonline.ch/basel/stadt/Grue...story/10411780
Quote:
Grünes Licht für Ozeanium und Kuppelbau

Der Bereich zwischen Zolli und Heuwaage wird neu gestaltet. Das Parlament bewilligte dafür am Mittwochabend 11,6 Millionen Franken. Dank den Zonenänderungen können auch Neubauprojekte realisiert werden.

Korallenriffe, Haie und Riesenkraken. Der verborgene Lebensraum des Ozeans soll bald auf der Heuwaage bestaunt werden können – im neuen Riesenaquarium des Zolli. «In unserem Ozeanium werden mehr Tierarten leben als im gesamten Zoo Basel», lässt sich der Zolli-Direktor Oliver Pagan gestern in einer Medienmitteilung zitieren.

Dass sich der Zolli Richtung Innenstadt erweitern kann, verdankt er einem Entscheid des Grossen Rats, der in der Nachtsitzung vom Mittwochabend fiel. Das Parlament sagte deutlich Ja zum Zonenplan und zur Neugestaltung des Gebiets zwischen Zolli-Eingang und Heuwaage.

Finanzierung und Zeitplan noch unklar

Der Zolli freut sich über den Entscheid. «Nun kann die Detailplanung des Ozeanium-Projekts vorangetrieben werden», sagt Sprecherin Tanja Dietrich. Die Kosten werden auf rund 70 Millionen Franken geschätzt. Die Finanzierung sei noch offen. Ebenfalls der Zeitplan. Pagans Aussage zeigt aber, dass der Zolli fest an die Realisierung glaubt. Eine Prognose, wann das Riesenaquarium frühestens eröffnet werden könnte, wagt Dietrich nicht. Nur so viel: Theoretisch würde die Bauzeit drei bis vier Jahre betragen.

Die beschlossenen Zonenänderungen erlauben es auch Gastrounternehmer Simon Lutz, im Nachtigallenwäldeli einen Neubau des Tanz- und Konzertlokals Kuppel zu erstellen. Er musste sich lange gedulden. Seit zehn Jahren liegt ein entsprechendes Projekt der Lost Architekten in der Schublade.

Der Beschluss des Grossen Rates ermöglicht unter dem Erdbeergraben auch den Bau eines neuen Parkhauses. Auf Initiative der SP beschloss das Parlament aber, dass 60 Prozent der unterirdisch neu geschaffenen Parkplätze oberirdisch auf der Allmend aufzuheben seien. Unter anderem bewilligte der Grosse Rat 7,2 Millionen Franken für die Umgestaltung des Nachtigallenwäldeli sowie knapp vier Millionen für die Revitalisierung des Birsigs. (Basler Zeitung
Basel_CH no está en línea   Reply With Quote
Old March 9th, 2011, 04:12 PM   #15
Turm zu Basel
Registered User
 
Join Date: Feb 2011
Posts: 20
Likes (Received): 0

http://bazonline.ch/basel/stadt/Bald...story/30187108
Turm zu Basel no está en línea   Reply With Quote
Old October 21st, 2011, 02:12 PM   #16
Giovanni Schòvais
Registered User
 
Giovanni Schòvais's Avatar
 
Join Date: Jun 2009
Posts: 105
Likes (Received): 0

War Heute bei den Menschenaffen, die Aussenanlage kommt gut voran...

image hosted on flickr


image hosted on flickr


image hosted on flickr


image hosted on flickr


image hosted on flickr
Giovanni Schòvais no está en línea   Reply With Quote
Old December 13th, 2011, 04:41 PM   #17
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

Das Zoorestaurant wird umgebaut

Für den Umbau des Zolli-Restaurants wird das Projekt des Büros Nyfeler + Partner Architekten weiterverfolgt. Bei der Neueröffnung im Jahr 2014 erwartet das Publikum ein grosszügiges Selbstbedienungsrestaurant mit Ausblick auf die Elefantenanlage und ein Angebot von möglichst vielen regionalen und biologischen Produkten. Der Betrieb des Restaurants im ersten Stock wird zu Gunsten eines Eventsaals aufgegeben.

Das Restaurant des Zoo Basel soll umgebaut werden. Das 1935 eingeweihte Gebäude des Architekten Heinrich Flügel wird umfassend aufgewertet. Es soll in einen an die heutigen Bedürfnisse angepassten Restaurationsbetrieb überführt werden. Das in einem Studienauftrag ermittelte Siegerprojekt von Flubacher-Nyfeler+Partner Architekten wurde heute den Medien vorgestellt. Eine Ausstellung im Zoorestaurant zeigt die Projekte des Studienauftrages. Vom 16. bis 22. Dezember können sie im Selbstbedienungsrestaurant des Zoo Basel eingesehen werden.

Überzeugt durch Behutsamkeit

Zum Studienauftrag wurden die Basler Architekturbüros Blaser Architekten AG, Flubacher-Nyfeler + Partner Architekten AG, Harry Gugger Studio, Luca Selva Architekten ETH BSA SIA AG und Zwimpfer Partner Architekten eingeladen. Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch die behutsame, zurückhaltende Art, wie es mit dem bestehenden Gebäude umgeht. Es behält den architektonischen Ausdruck des Hauses bei und vereinigt räumliche, technische und funktionale Anforderungen. Auf der Ebene des bisherigen Restaurants wird der heutige Sockelbereich zu einer grosszügigen Terrasse, unter der auch neue Nutzungen wie Take-Away, Schulungsraum und Besucher-WC angeboten werden. Die heutige Bühne im Selbstbedienungsrestaurant wird zu Gunsten eines grosszügigen Ausblickes auf die Elefantenanlage aufgegeben. Ein Teil des Erdgeschosses soll in Zukunft bedient geführt werden.

Eventsaal im Obergeschoss

Das heutige Restaurant im ersten Stock lässt sich, wie die Vergangenheit gezeigt hat, nur schwer rentabel betreiben und wird zu einem Eventsaal umgebaut. Die bestehende Treppenanlage im Osten des Gebäudes bleibt zentrale Verbindung zum Obergeschoss und wird somit als Zugang zum neu geschaffenen Eventbereich aktiviert. Die bestehenden Höfe im oberen Stockwerk werden zu Gunsten eines zentralen Lichthofes aufgelöst. Dadurch entsteht eine ruhige und klar organisierte Gebäudeebene mit einer eher zurückhaltenden architektonischen Formensprache. Im rückwärtigen Bereich und im Obergeschoss sollen die Gebäudestruktur vereinfacht und die Niveaus angeglichen werden, was dem Haus eine wohltuende Übersichtlichkeit verschaffen wird.

Neueröffnung 2014

Der Umbau beginnt im Herbst 2013. Vor Ostern 2014 soll der Betrieb mindestens teilweise wieder aufgenommen werden können. Während der Bauzeit ist ein reduzierter Betrieb mit Zelten vorgesehen. Auch in Zukunft wird das Restaurant nicht in Pacht, sondern durch den Zoo Basel als Profitcenter geführt werden. Das Gastronomiekonzept wird das Thema Nachhaltigkeit vermehrt berücksichtigen und beinhaltet den Einkauf lokaler, regionaler und nationaler, und soweit möglich biologischer Produkte. Auch der Bildungsauftrag des Zolli soll verstärkt Eingang finden: Sämtliche Events und Anlässe sollen nur im Zusammenhang mit einem Bildungsangebot, sei es eine Führung oder eine Präsentation durchgeführt werden. Auf diese Weise möchte der Zoo Basel seinem Bestreben, das Publikum für Tiere und ihre Lebensräume zu sensibilisieren, Nachdruck verleihen.

Umbau, ein lang gehegter Wunsch

Die aktuellen Umbaupläne haben eine lange Vorgeschichte. 1934 wurde das alte Restaurant abgebrochen und 1935 das heute noch bestehende Gebäude eingeweiht. In den 70er Jahren wurden erste Pläne für einen Neubau gehegt. Es folgten Wettbewerbe, Architekten wurden beauftragt und immer scheiterte man entweder an den projektierten Kosten oder aber an Uneinigkeiten bezüglich Erhaltung oder Erneuerung des Gebäudes. Schlussendlich wurde das Restaurant durch das Architekturbüro Diener + Diener in gut fünfmonatiger Bauzeit umfassend saniert und im April 1993 neu eröffnet.



Visualisierung Nyfeler & Partner


Heutige Ansicht

Quelle: www.zoobasel.ch
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old December 19th, 2011, 11:14 AM   #18
trauch
trauch
 
trauch's Avatar
 
Join Date: Feb 2011
Location: Basel/ Rheinfelden
Posts: 1,019
Likes (Received): 28

Wettbewerb für Ozeanium ausgeschrieben
Auf der Heuwaage sollen dereinst Kraken, Pinguine und Haie für den Schutz und den nachhaltigen Umgang mit dem Ozean werben. Nun hat der Zolli einen Projektwettbewerb ausgeschrieben.

Auf dem Areal der Heuwaage möchte der Zolli ein Grossaquarium bauen. Für das «Ozeanium» genannte Projekt, wurde ein anonymer Projektwettbewerb ausgeschrieben, wie der Zolli heute mitteilte. Aus den Bewerbern der Präqualifikation, die jetzt startet, sollen rund fünfzehn Teams für den Projektwettbewerb ausgewählt werden. Ende 2012 soll der Entscheid veröffentlicht und die Beiträge ausgestellt werden.

Im Ozeanium sollen Meerestiere für den nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum Ozean werben: Besucherinnen und Besucher erleben entlang den Aquarien eine Reise vom Rhein, via Nordsee, Atlantik, Antarktis und Pazifik einmal um die Erde. Mehrere tausend Tiere aus allen Klimazonen werden in rund 30 Aquarien mit Wasserständen bis acht Meter die Grösse des Ozeans und die Vielfalt der Lebensformen vermitteln. Insgesamt sollen auf 10‘000-12‘000 Quadratmetern Gesamtfläche rund 4000 Kubikmeter Wasser als Lebensraum für Haie, Rochen, Pinguine, Korallen, Gezeitenzonen- und Mangrovenbewohner zur Verfügung stehen.

Aufwertung der Heuwaage
Thematisch werde sich das Grossaquarium der Nachhaltigkeit und den Ressourcen der Ozeane widmen. Das Gebäude soll durch Solar- und andere erneuerbare Energien sparsam, effizient und nachhaltig betrieben werden. Der Zolli rechnet mit Baukosten von 60-80 Millionen Franken. Mit dem Ozeanium erhofft sich der Zolli auch eine Aufwertung der Heuwaage. So soll das Projekt neben dem Themenhaus selber auch Lösungen für eine optimale Verbindung zwischen Steinen-Vorstadt, Heuwaage, Nachtigallenwäldeli und Zoo aufzeigen.

Mit längeren Öffnungszeiten als der restliche Zoo entstehe an einem heute unattraktiven Ort in der Innenstadt Basels ein Begegnungszentrum, heisst es in der Mitteilung des Basler Zoos. Das Ozeanium biete ausserdem Raum für Veranstaltungen und sei ein idealer Forschungsort für Universitäten und Meeresinstitute. Geplant seien im Gebäude zudem themenbezogenen Ladengeschäften und ein Angebot mit Erlebnisgastronomie.

Quelle: http://bazonline.ch/basel/stadt/Wett...story/10829522
trauch no está en línea   Reply With Quote
Old December 19th, 2011, 05:38 PM   #19
Don Calo
Registered User
 
Don Calo's Avatar
 
Join Date: Jun 2007
Location: Basel
Posts: 2,736
Likes (Received): 61

Tolle Neuigkeiten, hätte nicht gedacht, dass dieser Wettbewerb schon nächstes Jahr stattfindet!
Die Lage ist jedoch schon ziemlich herausfordernd, da ist auch nicht soviel Platz übrig. Bin auf die Lösungsvorschläge gespannt.
Don Calo no está en línea   Reply With Quote
Old December 19th, 2011, 06:06 PM   #20
Basel_CH
Registered User
 
Basel_CH's Avatar
 
Join Date: Jan 2006
Posts: 2,327
Likes (Received): 19

Dazu auch noch der Artikel der Tageswoche:
http://www.tageswoche.ch/de/2011_50/...bewerb-aus.htm

Ich finde, die Heuwaage braucht eine Aufwertung, und so ein Projekt wäre eine gute Schnittstelle zwischen Steinen-Vorstadt und dem Zoli. Sowas würde auch Touristen aus dem In- und Ausland anziehen. Absolut für das Projekt. Den Einwand der Tierschützer kann ich nicht nachvollziehen, ansonsten müsste man direkt den ganzen Zolli schliessen.
Basel_CH no está en línea   Reply With Quote


Reply

Thread Tools
Rate This Thread
Rate This Thread:

Posting Rules
You may not post new threads
You may not post replies
You may not post attachments
You may not edit your posts

BB code is On
Smilies are On
[IMG] code is On
HTML code is Off



All times are GMT +2. The time now is 06:11 PM.


Powered by vBulletin® Version 3.8.8 Beta 1
Copyright ©2000 - 2014, vBulletin Solutions, Inc.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like v3.2.5 (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2014 DragonByte Technologies Ltd.

vBulletin Optimisation provided by vB Optimise (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2014 DragonByte Technologies Ltd.

SkyscraperCity ☆ In Urbanity We trust ☆ about us | privacy policy | DMCA policy

Hosted by Blacksun, dedicated to this site too!
Forum server management by DaiTengu