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Old July 17th, 2007, 12:34 PM   #1
railcity
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Luzern : neuer Bahnhof?

20.06.2007 05:55
Bahnhof Emmen bald gross im Kommen?

EMMEN - Der Bahnhof Emmenbrücke soll zu einer Drehscheibe im internationalen Zugsverkehr ausgebaut werden. Dies fordert der Luzerner SVP-Nationalrat Felix Müri in einem Vorstoss.

Seine Idee: Die Züge von Deutschland nach Italien fahren nicht mehr in den Kopfbahnhof Luzern, sondern halten in Emmenbrücke und führen über ein neu zu bauendes Verbindungsstück direkt auf die bestehende Strecke Luzern-Zug. Der Kanton Luzern begrüsst den Vorstoss.

Pirmin Bossart / Neue Luzerner Zeitung

05.07.2007 13:54
Prüfung eines neuen Bahnhofs in Emmenbrücke

EMMENBRÜCKE - Im Norden der Stadt Luzern, in Emmenbrücke, wird es möglicherweise einen neuen Schnellzugsbahnhof geben. Dieser könnte mit einer neuen Schlaufe direkt an die Linie Luzern-Zürich angeschlossen werden

Regierungsrat Max Pfister hat am Donnerstag in Emmenbrücke einen entsprechenden Plan vorgestellt. Der Kanton erhofft sich mit den Neubauten eine Entlastung des Bahnhofs Luzern sowie attraktive, neue Direktverbindungen zwischen den Entwicklungsregionen Sursee und Zug.

Die Kosten werden auf 400 bis 500 Millionen Franken geschätzt. Die Machbarkeit wird nun in den nächsten Monaten mit der SBB geprüft.

sda

05.07.2007 15:12
2. Schnellzugsbahnhof für Gross-Luzern

EMMENBRÜCKE - Der Kanton Luzern möchte im Norden der Stadt einen zweiten Bahnknoten schaffen. Emmenbrücke soll einen neuen Bahnhof mit Schnellzugshalt erhalten und direkt an die Linie Richtung Zug-Zürich angeschlossen werden.

Ganz neu ist diese am Donnerstag vom Regierungsrat vorgestellte Idee nicht. Sie hat aber durch die Diskussionen um die Schaffung einer Grossstadt Luzern und eines neuen Stadtzentrums im Norden der Stadt an Aktualität gewonnen.

Der Plan sieht vor, in Emmenbrücke einen neuen Bahnhof zu bauen, an dem auch Fernverkehrszüge halten. Mit einer neuen Schlaufe über die Reuss soll Emmenbrücke zudem an die Strecke von Luzern Richtung Zug-Zürich respektive Gotthard angebunden werden.

Damit könnte die Luzerner Entwicklungsregion Sursee LU direkt mit Zug und Zürich verbunden werden. Auch die Züge von Basel Richtung Gotthard müssten nicht mehr den zeitaufwendigen Umweg über den stark ausgelasteten Kopfbahnhof Luzern nehmen.

Der Kanton rechnet damit, dass der neue Bahnhof und die neue Schlaufe 400 bis 500 Millionen Franken kosten dürften. Er vergleicht nun zusammen mit der SBB das Projekt mit möglichen anderen Varianten zum Ausbau der Bahninfrastruktur.

Die Gemeinde Emmen bezeichnet die Idee eines Schnellzugsbahnhofes in Emmenbrücke als «einmalige Entwicklungschance». In der Stadt Luzern gibt es auch kritische Stimmen. Der Regierungsrat versprach aber, dass die neue Lösung zu keiner schlechteren Bahnerschliessung der Stadt führen dürfe.

sda

07.07.2007 06:10
Emmenbrücke: Hoteliers gegen Super-Bahnhof

EMMENBRÜCKE - Für 500 Millionen Franken möchte der Kanton in Emmenbrücke einen Grossbahnhof bauen. In Luzern reagiert man skeptisch.

Der Kanton prüft, «den Bahnhof Emmenbrücke zu erweitern» und zwar massiv: Vier Gleise und Anschlüsse ans Regional- und Schnellzugnetz soll der Bahnhof Nord bekommen. Das gab Regierungsrat Max Pfister am Donnerstag bekannt.

«Wäre schlecht für die Gäste»
«Die Luzerner Hotelindustrie ist von dieser Idee gar nicht begeistert», sagt Arno Affolter, stellvertretender Präsident des Luzerner Hotelierverbandes, auf Anfrage. Es sei wichtig, einen Bahnhof in Luzern zu haben, der die Stadt belebe. «Zudem ist die direkte Anbindung an das Schnellzugnetz enorm wichtig für den Luzerner Tourismus», meint er. «Alles andere wäre schlecht für die Gäste.» Schliesslich laute der Slogan doch: «Von Zürich trockenen Fusses ins Luzerner KKL», so Affolter.

Zug ist beliebt
KKL-Direktorin Elisabeth Dalucas gibt sich etwas moderater: «Dieses Projekt bietet Chancen und Risiken für das KKL», glaubt sie. Die direkte Anbindung an die grossen Schweizer Zentren und insbesondere den Flughafen Zürich-Kloten sei für das KKL aber sehr wichtig, betont sie. «Viele Kongress- und Kulturbesucher kommen mit dem Zug nach Luzern.» Zudem sei das Umsteigen für KKL-Kunden problematisch. «Es wäre wichtig, weiterhin Verbindungen nach Luzern zu haben ohne in Emmenbrücke umsteigen zu müssen», so Elisabeth Dalucas.

Stefan Schütz / Neue Luzerner Zeitung


10.07.2007 07:25
Bahnhof Emmenbrücke: Kanton hofft auf Bund

EMMENBRÜCKE - Für rund 400 bis 500 Millionen Franken plant der Kanton Luzern einen neuen Bahnhof für den Fernverkehr in Emmenbrücke. Dieser soll den Bahnhof Luzern entlasten und sowohl für den internationalen Bahn- wie auch den regionalen S-Bahn-Verkehr neue Angebote schaffen. Wer den neuen Bahnhof bezahlen soll, ist hingegen noch offen.

«Sollte das Projekt Form annehmen, muss sich der Kanton finanziell daran beteiligen», sagt der Luzerner Kantonsingenieur Fredy Rey. Nach den Vorstellungen des Kantons sollte sich auch der Bund an den Kosten beteiligen. Doch beim zuständigen Bundesamt für Verkehr hat man vom Luzerner Projekt erst aus den Medien Kenntnis. «Zu den Kosten können wir uns deshalb nicht äussern», sagt Pressesprecher Davide Demicheli.

Christian Bertschi / Neue Luzerner Zeitung

13.07.2007 14:42
Parlamentskommission irritiert von Bahnhofprojekt

LUZERN - Die Idee der Luzerner Regierung, in Emmenbrücke einen neuen Schnellzugsbahnhof zu bauen, hat bei der zuständigen Parlamentskommission neben Zustimmung auch Irritation ausgelöst. Sie stellt dem Regierungsrat deshalb einen Katalog von Fragen.

Die grossrätliche Kommission Verkehr und Bau (VBK) teilte am Freitag mit, dass sie das Projekt «Bahnhof Luzern Nord» begrüsse. Allerdings fehlten ihr zur gründlichen Beurteilung des Vorhabens wesentliche Informationen.

Im letzten November hatte der Grosse Rat dem Agglomerationsprogramm zugestimmt, in dem die zentralen Bauvorhaben für den Schienen- und Strassenverkehr beschrieben sind. Für die Bahn sind diese die Doppelspur am Rotsee, der Ausbau der Bahnhofszufahrt und der Ausbau der Zentralbahn.

Die VBK möchte wissen, wieso der gefundene Konsens verlassen und ein neues Projekt lanciert werde. Erfahren möchte sie auch, mit welchen Ressourcen das Vorhaben Luzern Nord bewältigt und mit welcher Prioriät die anderen Projekte behandelt werden.

Die VBK fragt sich auch, ob das neue Vorhaben andere, bereits fortgeschrittene Projekte nicht gefährden könnte. Weiter sieht sie als mögliches Risiko, dass der Kanton zu viel verlange, zu wenig koordiniere und ausser Planungen nichts erreiche.

sda
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Old July 17th, 2007, 12:42 PM   #2
Lake
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Gesteht sich Luzern damit selber ein für den internationalen Schienenverkehr nicht wichtig genug zu sein, wenn es egal ist ob nun ein Zug in Emmen hält?


Finde es immer interessant wie gut die Luzerner im fordern von Bundesgeld für ihre Schienenprojekte sind aber selber jeden Rappen dafür sparen. (Bessere Anbindung an Zürich, ihr Regionalbahn ähh S-Bahn Projekt usw.)

Aber laut den neuesten Artikel wird ja sowieso Uri bald die internationalen Züge wollen, dann muss halt Luzern diese aufgeben
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Old July 18th, 2007, 10:20 AM   #3
railcity
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@Lake - m.E. liegst Du da falsch.

Oder gesteht London ein, nicht wichtig zu sein, weil der Flughafen in Heathrow liegt?

Es ist ganz im Gegenteil ein Zeichen, dass man in Luzern gerade auch durch die Fusionsdiskussion vom ansonsten im Lande weit verbreiteten kleinräumigem Denken, das nicht über die historischen politischen Gemeinde-Grenzen hinwegblickt, langsam wegkommt. Ob diese Lösung dann wirklich lohnenswert wäre, muss man natürlich erst mal abklären, und auch anderen Varianten (u.a. Durchgangsbahnhof, alles beim Alten) gegenüberstellen.

De facto gehört Emmen schon heute zu Luzern, de iure möglicherweise auch schon bald.

Zum Projekt: ich finde die Idee grundsätzlich sehr, sehr interessant. Luzern könnte so viel besser in das Intercity-Netz eingebunden werden. Es gäbe dann zwei grosse Bahnhöfe - einen Hauptbahnhof zentral gelegen im "Quartier" Emmenbrücke und einen City-Bahnhof am See. Diejenigen Intercity-Züge, die in Luzern enden, würden wie bis anhin über den Hauptbahnhof zum City-Bahnhof fahren - die "Transitfernzüge" würden hingegen nur im Hauptbahnhof in Emmenbrücke halten. Für den City-Bahnhof würden sich daher mehr Vorteile, als Nachteile ergeben, denn Transitfernzüge über Luzern gibt es heute nicht viele. Die meisten fahren an Luzern vorbei, vor allem Ost-West, aber auch Nord-Süd. Daher wäre der Bahnhof in Emmenbrücke die grosse Chance, Luzern stärker in das Fernverkehrsnetz einzubinden.

Zum Beispiel ein zukünftiger "Touristen-Intercity", der ohne Wenden folgende Strecke fährt: Deutschland - Basel Bad. - Luzern - Porta Alpina - Lugano - Mailand - Ligurische Küste/Adria.

Oder auch interessante innerschweizerische Schnellzugs-Direktverbindungen wie: St.Gallen - Rapperswil - Arth-Goldau - Luzern - Emmental - Bern - Neuchâtel

Dazu die erwähnten zusätzlichen Varianten im Nahverkehr: (Olten -) Sursee - Luzern - Zug etc.

Last edited by railcity; July 18th, 2007 at 10:30 AM.
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Old July 18th, 2007, 12:47 PM   #4
Lake
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Originally Posted by railcity View Post
@Lake - m.E. liegst Du da falsch.

Oder gesteht London ein, nicht wichtig zu sein, weil der Flughafen in Heathrow liegt?
Die Bemerkung war eher ein bsischen zynisch und nicht so ernst gemeint.

Der Vergleich mit einem Grossflughafen ist aber ein bisschen seich. Die liegen eigentlich nirgends mitten im Stadtzentrum - weder in Zürich, noch in London oder sonst wo. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regeln

Ich habe aus verschiedenen Gründen Mühe mit der Idee:

Der Bahnhof Luzern hat zirka 50'000 - 60'000 Passagiere pro Tag. In Zürich wäre dies vergleichbar mit Oerlikon. Oerlikon ist ein Durchgangsbahnhof und kann daher auf weniger Gleisen mehr Züge abfertigen. Luzern ist ein Kopfbahnhof und verfügt dafür jedoch über mehr Gleise. Das Problem bei Luzern sind im Moment wohl eher die Zufahrten und nicht der Bahnhof an sich.
Generell will man in Luzern ja Spinnen machen wo die S-Bahnen wie auch FV innerhalb einiger Zeit pro Stunde (teilweise halbstunde) abfahren.
Dafür ist ein Kopfbahnhof besser geeignet, da er mehr Gleise hat als ein Durchgangsbahnhof. Diese Spinne möchte man dann aber mit dem Bahnhof Nord-Projekt ab dem Bahnhof Nord einigermassen durchführen. Heisst: Viele (teuer erstellte) Gleise, die für kurze Perioden gefüllt und dann beinahe leer sind. Nicht sehr sinnvoll - ausser man wäre in den Emiraten und muss irgendwie Geld loswerden..

Nun soll also ein zweiter grosser Bahnhof mit Kapazitäten für 30'000-40'000 Passagiere gebaut werden, während schon einer für 60'000 steht. Am Ende sind es jedoch nur 60'000 die kommen (jaja natürlich werden es immer mehr Passagiere aber das ist nicht nur in Luzern so ) und man hat diese einfach auf zwei Bahnhöfe verteilt.
Das wäre bei einem grösseren Bahnhof (sagen wir mal grösser 150'000) und einer grösseren Entfernung sinnvoll, aber in Luzern zweifle ich gleich doppelt daran. Denn das sind gerade mal 3! (wenns hoch kommt 4km) Entfernung!
Wenn man in Zürich einige Züge anstatt über den HB über Effretikon oder den Flughafen und dann über eine Bahnlinie direkt Richtung Limmattal o.ä. führen würde, wäre das sinnvoll, aber dort sind die Entfernungen auch andere. Ca. 15km. Aber in Luzern wäre es doch wirklich günstiger und sinnvoller die Zufahrtsstrecken auszubauen und so die Kapazitäten zu schaffen.

Was mich am ganzen noch stört ist, dass schon jetzt bereits wieder nach Geld vom Bund gerufen wird. Vielleicht fällt mir das nur in Luzern auf oder es ist wirklich besonders extrem in Luzern. Wenn ein Bahnprojekt oder eine Idee ist, wird zuallererst Mal Geld vom Bund gefordert - hemmunglos und auch bei Projekten die der Schweiz eigentlich wenig bringen, sondern nur Luzern. (Bessere Anbindung an Zürich für Luzern bringt der Schweiz nichts, sondern lediglich Luzern und ev. noch NW und OW).

Auch das erläuterte Projekt würde der Schweiz wohl nicht allzuviel bringen, denn Luzern gehröt im Gegensatz zu Bern, Basel, Genf, Winterthur und Zürich nicht zu den wichtigsten Drehkreuzen des CH-Bahnverkehrs...
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Old July 18th, 2007, 08:55 PM   #5
earthJoker
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Das Problem ist doch, dass der heutige Bahnhof sehr ungünstig liegt. Kommt man mit einem SBB Zug in Luzern an muss man immer zuerst um die Stadt herum fahren. Ein durchgehender Zug muss dies gleich zweimal machen. Am schlimsmten ist die Anfahrt vom Gotthard (Küssnacht a.R.) da macht man eine 270° Kurfe. Man hätte den Bahnhof lieber am "unteren" Ende der Altstadt an der Reuss gebaut, ähnlich wie in Zürich and der Limmat. Beim grossen Brand wäre eine Prima gelegenheit gewesen den Bahnhof zu verschieben.

Die zufahrtswege Auszubauen löst dieses Problem nur Teilweise. Ausser man würde einen Durchgangsbahnhof bauen. Dann müsste man auf der Nord-Ost Seite aber mindestens einen Tunnel an die Gotthard (Küssnacht) und an die Zürich (Rotsee,Zug) Strecke Bauen.

Die jetzige Lösung erscheint mir auf jeden Fall besser. Am besten wäre es natürlich einen neuen Duchgangsbahnhof in Ost West richtun, unter der Altdstadt, nördlich der Reuss zu bauen.

Was ich mich frage, werden die Schmalspurbahnen zum neuen Bahnhof weitergeführt?

Last edited by earthJoker; July 18th, 2007 at 09:06 PM.
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Old September 29th, 2007, 03:16 PM   #6
railcity
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Luzern könnte bald einen neuen Bahnhof bekommen - diesmal handelt es sich aber um einen unterirdischen Bahnhof Allmend der Zentralbahn mit Doppelspurausbau:
http://www.nzz.ch/nachrichten/schwei..._1.560071.html

Ausserdem hat man sich bezüglich Allmend Arena-Projekt für ein redimensioniertes KOI entschieden:
http://www.zisch.ch/navigation/top_m...tentOID=247193
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Old September 3rd, 2008, 01:45 PM   #7
suburbansky
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Tiefbahnhof wieder auf der Agenda

Letzten Samstag (30.08.2008) hatte es in der "Neuen Luzerner Zeitung" einen Artikel, dass die Option Tiefbahnhof offenbar wieder auf die Agenda kommen soll. Konkret soll statt eines Doppelspurausbaus am Rotsee die Linie aus Zürich bzw. Arth-Goldau südlich des Bahnhofs Ebikon in einen Tunnel einfahren und unterirdisch von Norden her den heutigen Bahnhof Luzern erreichen. Eine Rampe soll dann - später - die Linie im heutigen Vorbahnhofsbereich wieder auftauchen lassen. Die Idee kommt von den Grünen, der Luzerner Baudirektor Kurt Bieder ist sehr dafür. Gerechnet wird mit Kosten von 900 Millionen, die gemäss Bieder der Bund bezahlen muss.

a) Hat jemand Zugriff auf das NLZ-E-Paper oder das Archiv und kann den Artikel hier posten?

b) Was haltet ihr von diesem Projekt?

Persönlich halte ich die Idee prinzipiell für gut, nur ist sie, finde ich, völlig unrealistisch,
  • von den Kostenschätzungen her (ein solches Projekt kostet erfahrungsgemäss doch mindestens doppelt so viel),
  • von den ingenieurtechnischen Seite her (Länge der Rampen um eine genügende Tiefe (Seeunterquerung) zu erreichen, Steigung und Kurvenradien (Fernverkehr)),
  • und auch vom Kosten-Nutzen-Verhältnis her (1 bis 2 Mia. für eine relative unwichtige Agglomeration von nur knapp 200'000 Einwohnern ohne massive Verkehrsprobleme).
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Old September 3rd, 2008, 03:43 PM   #8
Lake
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Die Zisch-Suche spuckt unteranderem diesen Leserbrief aus:
http://www.zisch.ch/navigation/top_m...tentOID=274406

Das sind ja mal Vorstellungen...

Wenn man bedenkt, dass dieses Projekt wohl schnell 2 Milliarden verschlingen würde. Man mit ein paar wenigen Milionen die Kapazität mittels Doppelspurausbau bereits beinahe verdoppeln könnte und sich noch vor Augen führt, dass in den letzten Jahren für den Regionalverkehr rund um Luzern bereits viel investiert wurde....

Man will einen Durchgangsbahnhpf für Nordsüdverbindungen in Luzern oder einen neuen Fernverkehrsbahnhof mit internationalen Verbindungen in Emmen....Da haben ein paar Leute wohl noch nicht realisiert welche Bedeutung Luzern in der Schweiz abgesehen vom Tourismus wirklich hat (bzw. nicht hat)
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Old November 13th, 2008, 01:54 AM   #9
Energy2003
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k.a. obs hier reinpaßt ... hat Luzern nen eigenen Thread sonst ?!

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Old November 13th, 2008, 02:05 AM   #10
steve5
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Originally Posted by Energy2003 View Post
k.a. obs hier reinpaßt ... hat Luzern nen eigenen Thread sonst ?!

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Ebisquare wird nach Sihlcity und Westside das dritte UEC der Schweiz werden, das Projekte wurde aber leider hinausgezögert und überarbeitet und ist jetzt nicht mehr so gross wie ursprünglich.
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Old November 13th, 2008, 03:43 AM   #11
rübenzahn
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Originally Posted by steve5 View Post
Ebisquare wird nach Sihlcity und Westside das dritte UEC der Schweiz werden, das Projekte wurde aber leider hinausgezögert und überarbeitet und ist jetzt nicht mehr so gross wie ursprünglich.
Die gehen aber noch einiges weiter, das ist schon mehr Erlebnis und Unterhaltung als Einkaufen, eine neue Art Vergnügungspark wie mir scheint.
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Old November 14th, 2008, 11:35 PM   #12
suburbansky
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Ja, und typisch Luzern baut man gleich für X Millionen eine neue Autobahnausfahrt mit komplett neuer Zufahrtsstrasse mit Tunnel und allem drum rum, damit möglichst alle mit dem Auto kommen.
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Old November 17th, 2008, 12:02 PM   #13
chbis
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Salü allerseits

Um zurück zum Tiefenbahnhof Luzern zu kommen hier ein Link:


Zisch


Meiner Ansicht nach ist dies zwar ein teuers aber sehr lohnendes Projekt. Die ganze Stadt ist im Moment von Geleisen umgeben. Selbst von Goldau her kommend muss man enien Bogen durch die ganze Stadt fahren um zum Bahnhof zu gelangen. Der Regionalverkehr Richtung Ob- und Nidwalden wird bald unterirdisch die Allmend durchqueren und dort mit einem unterirdischen Bahnhof die Allmendhallen und das Stadion bedienen. Ein Tiefenbahnhof war auch mal im Gespräch mit einer anderen NEAT Tunnelführung (nach Stans mit einem Tunnel und dann via Hergiswil mit einem weiteren.)

Weshalb bauen wir eigentlich nicht die swissmetro... Problem solved (vielleicht nicht die finanziellen aber immerhin währen die Resultate von Milliardeninvestitionen ins SBB-Schienennetz dann nicht nur Frequenzsteigerungen im eine Minute...)

cheers
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Old November 17th, 2008, 01:04 PM   #14
suburbansky
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Das Projekt an sich wäre sicher nicht schlecht, aber es ist doch verfehlt, Milliarden dorthin zu pumpen, wo sie nicht unbedingt gebraucht werden. So schade es ist, Luzern hat als Eisenbahnknoten einfach keine Bedeutung mehr - hauptsächlich aus eigenem Verschulden, weil man nach dem Bahnhofsbrand von 1971 ums Verrecken einen neuen, repräsentativen Kopfbahnhof am alten Standort wollte, und nicht ernsthaft den Tunnelbahnhof auf der anderen Seeseite untersucht hat. Und nur, um zwei Minuten schneller nach Zürich zu kommen und die grandiose S-Bahn Luzern etwas besser zu machen, lohnen sich diese Investitionen bestimmt nicht, dafür ist Luzern einfach zu klein.
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Old November 17th, 2008, 01:05 PM   #15
U3065
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Originally Posted by chbis View Post
Weshalb bauen wir eigentlich nicht die swissmetro... Problem solved (vielleicht nicht die finanziellen aber immerhin währen die Resultate von Milliardeninvestitionen ins SBB-Schienennetz dann nicht nur Frequenzsteigerungen im eine Minute...)

cheers
Wäre wohl die beste Lösung für den Fernverkehr, so können auch die bestehenden, oberirdischen Geleise besser bzw. mehr frequentiert werden duch S-Bahn, Cargo und der andere Nahverkehr...ist wohl ein finanzielles Problem - Sieh doch nur die NEAT an!

Ich nehme an, dass die Technologie irgendwann mal von den Chinesen oder Japanern genutzt wird, ähnlich wie beim Transrapid, dort haben die Deutschen die Technologie entwickelt, aber im eigenen Land fährt bis anhin noch kein einziger Transrapid, während in China die erste Strecke dafür gebaut wurde.

Hier noch einige Bilder zur Swissmetro:




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Old November 17th, 2008, 01:11 PM   #16
steve5
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Originally Posted by U3065 View Post
Das würde in einen James Bond Film passen, in einem kleinen Einfamilienhaus auf dem Land der versteckte Eingang zu einer geheimen Bahn.
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Old November 17th, 2008, 02:22 PM   #17
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Ja...wo die Zersiedelung und der grenzlose Übergang von Agglo zu Agglo schon ein Problem ist, ist ein solches "Fernverkehrssystem" sicherlich nicht die beste Idee. Für eine "Fernverkehrsmetro" ist die Schweiz zu klein.
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Old November 17th, 2008, 03:26 PM   #18
Energy2003
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agglos sind doch perfekt für eine (fernverkehrs-)Metro ... ?!

in Finnland würde die wohl keinen Sinn machen, da braucht es doch dicht bebaute Flächen
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Old November 17th, 2008, 04:24 PM   #19
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Naja dafür gibt es bereits einen Thread. Hier gehts ja um den ÖV in Luzern
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Old November 17th, 2008, 04:34 PM   #20
U3065
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Naja dafür gibt es bereits einen Thread. Hier gehts ja um den ÖV in Luzern
gute Ausrede
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