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Hannover » ÖPNV & Verkehr



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Old January 15th, 2014, 08:25 PM   #41
mogward
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Es fehlt der rote Faden. Für das Westgrundstück gab es in den vergangenen Jahrzehnten viele Ansätze. Was war nicht alles geplant. Sogar das Schauspielhaus sollte hier gebaut werden.
Interessant war die beim ersten Spatenstich für die VHS getroffene Aussage einer Bildungsachse. Mit etwas mehr Zeit und etwas Geschick hätte man diesen Gedanken weiterspinnen können. Landtag, historisches Museum, VHS, .... , Gisma, Universität.
Vielleicht hätte das historische Museum einen Freibereich hinzugewinnen können. Wer weiß, was es unter dem Parkplatz zu entdecken gibt?

Es hätte also auch weiterhin Freiräum bleiben dürfen. Was bedeutet schon der Schluss der historischen Kante? Interessanter ist doch die Art und Weise, wie der Platz von Anwohnern und Passanten trotz der parkenden Autos genutzt wird. Welche Wegebeziehungen gibt es dort? Ich sehe es jeden Tag. Die Planer im Wettbewerb haben den Platz gar nicht erfasst. In einem Beitrag wurde sogar ein Baum direkt in die Hofzufahrt von Üstra und Machwitz gepflanzt. Wie schön kann der Platz sein, wenn die Abendsonne lange Schatten hineinwirft?

Es ist Schade, dass beide Flächen, die für die Bebauung vorgesehen wurden und in den Wettbewerbsbeiträgen für die Freiraumplanung mehr denn je als Fremdkörper erscheinen, im Vorfeld festgelegt wurden. Im Sinne der Beiträge zu 2020+ hätte es sicher interessantere Beiträge in Kooperation von Freiraumplanern und Architekten gegeben, wenn dieses starre Gerüst nicht vorgegeben gewesen wäre. Der jetzt gelaufene Wettbewerb nimmt sich leider eher wie eine Pflaster- und Baumschulenschau aus. In Politik, Stadtverwaltung und bei Bürgern gibt es zahlreiche Stimmen, die den Sinn dieses Wettbewerbs, wie ich meine zu Recht, anzweifeln.
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Old January 15th, 2014, 11:20 PM   #42
telemaxx
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Meiner Meinung nach ist das Schließen der Kante sehr wichtig, um dem Hohen Ufer seinen Abschluss zu geben. Aus dem gleichen Grund finde ich auch die neue Bebauung an der VHS gut. Am Hohen Ufer wird dadurch die Baulücke geschlossen, zur Roßmühle und zur Altstadt wird durch den zweiten Baukörper der Raum auch wieder eingefasst. Dadurch wird die Ecke m.E. wieder mehr wie eine Altstadt wirken.

Durch die Bebauung am Marstall werden außerdem keine wichtigen Wegebeziehungen verbaut, nur Abkürzungen über das Grundstück sind dann nicht mehr möglich.

Mit der Bebauungsstruktur wurde im übrigen der Entwurf der Wettbewerbssieger von Hannover City 2020 aufgenommen.
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Old January 15th, 2014, 11:30 PM   #43
Leine1977
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Laut morgiger NP stehen die Investoren jetzt fest (Hochtief und Strabag glaub ich).

Freifläche wär ganz nett, wenn gegenüber der Flachbau verschwindet: dann ist der Blick frei zur Clemenskirche!

Also lieber Bebauung. Einzige Befürchtung: die Architektursprache passt so gar nicht zur Altstadt...
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Old January 15th, 2014, 11:46 PM   #44
mogward
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Hochtief für das Westgrundstück
Strabag für das Ostgrundstück
Baum für die ehemalige VHS
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Old January 16th, 2014, 12:00 AM   #45
mogward
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Originally Posted by telemaxx View Post
Mit der Bebauungsstruktur wurde im übrigen der Entwurf der Wettbewerbssieger von Hannover City 2020 aufgenommen.
Nicht ganz richtig, was das Ostgrundstück angeht. Der Bau sollte weiter in östlicher Richtung liegen. Das geht nicht aufgrund des Abwassersammlers unter dem Platz. Jetzt sitzt der Bau aber wirklich wie ein Korken im Flaschenhals. Außerdem müssen die Ergebnisse von 2020 nicht als der Weisheit letzter Schluss angesehen werden.

Gegen die Bebauung habe ich im allgemeinen nichts. Nur eines dürfte klar sein. Die jetzt gewählten Begrenzungen der Grundstücke werden von den Investoren bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgelutscht werden. Hier sehe ich auch das eigentliche Problem. Die in den folgenden Wettbewerben beteiligten Büros müssen sich sich sehr anstrengen, wenn die Entwürfe die Maßstäblichkeit nicht sprengen sollen.

Ferner beanstande ich die Enge der entstehenden Gassen. Der ursprüngliche Versprung zwischen dem Westriegel und den nach Osten verlaufenden Trakten musste geglättet werden, damit dort kein dunkler Winkel entsteht (Forderung der Polizei) Dadurch wird der Durchgang aber noch enger.

Mittelalter hin oder her. Durch künstlich enge Gassen entsteht keine mittelalterliche Romantik.

Zum Thema Lückenschluss. Auch ein gewollter Bruch in der Kante kann seinen Reiz entfalten. Eine Raumkante, ein Fluss, eine Straße in Folge werden die Calenberger Neustadt mehr abgrenzen als die Raschplatzhochstraße die List.
Just my two Cents
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Old January 16th, 2014, 12:49 AM   #46
telemaxx
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Investoren für die Marstall-Gebäude und ehemalige VHS

Wie bereits erwähnt wird Hochtief das westliche Grundstück und Strabag das östliche Grundstück bebauen. Am Hohen Ufer sollen große, attraktive Wohnungen entstehen, im Erdgeschoss Gastronomie und eventuell ein Lebensmittelmarkt. Ein Architektenwettbewerb wird sich voraussichtlich noch dieses Jahr anschließen, Baubeginn könnte 2015 sein.

An der Schmiedestraße sollen im Erdgeschoss Handel/Dienstleistungen entstehen, im 1. und 2. Geschoss kleinteilige Büroflächen und darüber Wohnungen verschiedener Größen. Auch hier wird sich voraussichtlich noch dieses Jahr ein Architektenwettbewerb anschließen, Baubeginn ist für 2015 geplant.

Die Überraschung war für mich aber, dass die alte VHS von Baum saniert werden soll. Geplant sind ein Mix von Büros und Wohnungen, in einem Architektenwettbewerb soll der genaue Zuschnitt festgelegt werden. Außerdem soll der Freiraum um das Gebäude umgebaut werden.

Infos hier.
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Old January 16th, 2014, 10:34 AM   #47
gstolze
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So hässlich ich die alte VHS von außen finde, so genial finde ich doch die Eingangshalle. Die sollte auf jeden Fall weiter öffentlich zugänglich sein. Ich mag die Kombination mit den Resten des alten Stadtturms auf der einen Seite und das moderne Fenstermosaik auf der anderen Seite. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass man dort auch weiterhin eine öffentliche Nutzung unterbringen könnte, vielleicht als Museum o.ä.
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Old January 16th, 2014, 10:56 AM   #48
mogward
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Pressemitteilung der Stadt vom 15.01.2014:

HOCHTIEF Hamburg und STRABAG Real Estate wollen Marstall bebauen - Baum plant Sanierung des bisherigen VHS-Gebäudes

Die HOCHTIEF Hamburg GmbH und die STRABAG Real Estate GmbH (Köln) sind die Favoriten für die Bebauung der zwei angebotenen Flä-chen am Marstall. Für das Grundstück Am Ho-hen Ufer („Marstall-West“) hat HOCHTIEF das beste Angebot gemacht, für das Areal zur Schmiedestraße die STRABAG. Die beiden po-tenziellen Erwerberinnen, die die in der Ausschreibung geforderten Voraussetzungen wie Einhaltung ökologischer Standards oder Stellplatznachweis durch Bau einer Tiefgara-ge erfüllen, haben eine sogenannte Anhandga-be bekommen, um das Grundstück zu überpla-nen. Das Grundstück der bisherigen Volks-hochschule am Ada- und Theodor-Lessing-Platz wird einer Tochterfirma der BAUM Unterneh-mensgruppe (Hannover) anhandgegeben.
Im zweiten Schritt dieser Vergabeverfahren werden die Unternehmen voraussichtlich in diesem Jahr Architektenwettbewerbe durchfüh-ren, aus denen sich die Gebäudeformen und die Zahl der entstehenden Wohneinheiten er-geben sollen. Der Rat der Landeshauptstadt muss die Grundstücksverkäufe letztlich be-schließen. Insgesamt gab es drei Gebote für das Grundstück Am Marstall/Schmiedestraße. Für das Areal Am Hohen Ufer haben vier Un-ternehmen eine Bewerbung abgegeben. Für die bisherige Volkshochschule gab es sieben Ge-bote. Vier davon sahen Abriss und Neubau, drei Erhalt und Sanierung vor.

„Wir freuen uns über sehr gute Angebote für die Bebauung der Grundstücke in der Innen-stadt - und darüber, dass mit HOCHTIEF, STRABAG und Baum drei Unternehmen die posi-tive Entwicklung des Platzes Am Marstall so-wie gegenüber dem Rathaus übernehmen wollen, die uns in Hannover seit Jahren als verläss-liche Partner bekannt sind“, sagt Wirt-schaftsdezernentin und Erste Stadträtin Sa-bine Tegtmeyer-Dette.
Am Hohen Ufer/Marstall-West
Attraktives Wohnen in Wohnungen größeren Zu-schnitts (circa 140 Quadratmeter) direkt an der Leine soll am westlichen Kopfende des Marstalls möglich werden. Neben Wohnungen sind dort, an der Kante zum Hohen Ufer, im Erdgeschoss des 1.450 Quadratmeter großen Grundstücks gastronomische Nutzungen vorge-sehen sowie eventuell ein Lebensmittelge-schäft, das nicht mit dem Angebot anderer Anbieter in diesem Umfeld konkurriert. Bau-beginn könnte im Jahr 2015 sein. „Mit der geplanten Bebauung am Hohen Ufer schließt sich eine Lücke. Die historische Raumkante wird wieder hergestellt und rundet das Ge-bäudeensemble und auch das Nutzungsangebot an der Uferkante ab“, unterstreicht Stadt-baurat Uwe Bodemann. „Die geplanten Erdge-schossnutzungen werden den öffentlichen Raum beleben. Das Wohnungsangebot hebt sich mit der besonderen Lagegunst an der Leine von anderen Standorten ab. Neben dem Klagesmarkt geht jetzt der zweite Baustein aus dem In-nenstadtkonzept Hannover City 2020+ in die konkrete Umsetzungsphase.“

Am Marstall/Schmiedestraße
Ebenfalls citynah und am Rande der Altstadt soll auf einer 1.400 Quadratmeter großen Fläche am östlichen Rand des Marstalls ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen. In den Obergeschossen des neuen vier- bis fünfge-schossigen Gebäudes nahe der Schmiedestraße sind Mietwohnungen unterschiedlichen Zu-schnitts angedacht. Im ersten und zweiten Obergeschoss sollen Büroflächen unterge-bracht werden, im Erdgeschoss in erster Li-nie Handel und Dienstleistungen. Zur Schmie-destraße hin sind fünf Geschosse, im Übrigen eine viergeschossige Bebauung geplant. Mög-licher Baubeginn könnte ebenfalls im Jahr 2015 sein. „Die geplanten kleineren Büroein-heiten in zentraler Lage mit guter Verkehrs-anbindung bereichern das Angebot des hanno-verschen Markts“, betont Wirtschaftsdezer-nentin Sabine Tegtmeyer-Dette.
Beide Bieterinnen planen, die fertiggestell-te Immobilie jeweils in Gänze an einen In-vestor zu veräußern, der sich verpflichtet, die Immobilie über einen Mindestzeitraum von zehn Jahren im Bestand zu halten. Dies soll langfristig die gewünschte Aufwertung des Standorts gewährleisten.

Bisherige Volkshochschule
Die BAUM Unternehmensgruppe plant, die bis-herige Volkshochschule zu erhalten und zu sanieren. In dem Gebäude soll eine Kombina-tion von Büros und Wohnraum verwirklicht werden. Zur Belebung des Bereichs könnten Einzelhandel und Gastronomie beitragen. Durch einen Architektenwettbewerb soll ein dem Standort angemessenes städtebaulich-architektonisches sowie freiraumplanerisches Konzept entwickelt werden. Auch der Anteil von Wohn- und Büronutzung soll sich durch den Wettbewerb ergeben. Baubeginn könnte ebenfalls im kommenden Jahr sein.

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Büro Oberbürgermeister
Rathaus, Trammplatz 2, 30519 Hannover
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Old January 16th, 2014, 11:00 AM   #49
mogward
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Egal, wie die Umsetzung der bisherigen Planungen endgültig aussehen wird.

Dieses Schicksal wird auch den Marstall ereilen.

http://www.neuepresse.de/Hannover/Me...r-statt-Parken
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Old January 16th, 2014, 11:25 AM   #50
mogward
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Es gibt ein schönes altes Foto, auf dem das Machwitzhaus gerade auf das Gesamtmodell der Stadt eingefügt wird. Der Marstall als durchgehender Platz bis ans Leineufer.

Dort wo jetzt das historische Museum steht befindet sich noch ein Modell des alten Gebäudes am Beginenturm. Das alte Schulgebäude entlang des Hohen Ufers war auch länger geplant. Ähnlich dem jetzigen Neubau. Allerdings war kein Bau in Richtung Ballhof vorgesehen. Was den Ballhofplatz auf interessante Weise ergänzt hätte. Der jetzige Bau ist nur den Interessen von Investoren geschuldet. Mehr Fläche, mehr Gewinn.

Genau dieses Motto wird die Chancen, die eine Bebauung am Marstall bietet, zunichte machen.
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Old January 16th, 2014, 11:47 AM   #51
telemaxx
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Es war geplant das alte Schulgebauede abzureissen und dort einen grossen Neubau zu errichten, der beide Grundstuecke (also alte Schule und Schulhof) komplett zubaut. Der jetzige Bau ist also eine deutliche Reduktion der Bauflaeche und daher nicht 'den Interessen von Investoren' geschuldet.

Mir gefaellt das jetzige Konzept sehr gut, weil es einerseits weiterhin Freiraum vorm Eingang der neuen VHS geben wird und andererseits der historische Grundriss wieder betont wird. Wieso der Ballhofplatz noch eine Erweiterung seines historischen Grundrisses haben sollte, verstehe ich nicht. Je mehr der Platz ausufert, desto mehr verliert er von seinem Reiz und seiner definierten Struktur.

Das ist beim Marstall aehnlich. Die beiden Baukoerper koennen die unbebaute Flaeche erst zu einem Platz machen.
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Old January 16th, 2014, 11:55 AM   #52
telemaxx
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Originally Posted by mogward View Post
Zum Thema Lückenschluss. Auch ein gewollter Bruch in der Kante kann seinen Reiz entfalten. Eine Raumkante, ein Fluss, eine Straße in Folge werden die Calenberger Neustadt mehr abgrenzen als die Raschplatzhochstraße die List.
Natuerliche kann auch ein gewollter Bruch in einer Kante einen Reiz entfalten. Dafuer muesste m.E. aber erst einmal eine richtige Stadtkante bestehen. Im Moment ist es ja noch so, dass ab Goethestrasse nach Sueden folgende Situation herrscht:
  • uestra-Gebaeude
  • Marstall-(Park)platz
  • (historisches) Gebaeude
  • alte Schule
  • Hof
  • Historisches Museum

Diese Kante zu 'schliessen' ist m.E. der richtige Ansatz. Das faellt fuer mich in die Kategorie Stadtreparatur bzw. Beseitigen der Folgen des z.T. fehlgeleiteten Wiederaufbaus.

Ich verstehe bei der BI Marstall nicht ganz, was sie genau wollen. Denn so wie es jetzt ist, ist es doch auch kein Zustand, oder? Was wuerdet ihr umsetzen?

Btw, gegen die Abgrenzung der Calenberger Neustadt gibt es ja auch ein Konzept aus Hannover City 2020, das der zweite Baustein fuer den Bereich Leibnizufer/Hohes Ufer ist. Der erste Baustein ist das Hohe Ufer selber (westlicher Baukoerper Marstall, Umbau neue VHS, Neubau von zwei Wohngebaueden mit Gastronomie/Handel und Umbau des Hohen Ufers an sich). Der zweite Baustein ist die Umgestaltung des Leibnizufers, der Bau von einzelnen Gebaeuden und der Leinefurt.
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Old January 16th, 2014, 02:23 PM   #53
Leine1977
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Das die alte VHS "nur" saniert wird, läßt Schlimmes erahnen. Es mag ja noch gehen, wenn neue Natursteinplatten rankommen - so wird es wenigstens ein Bau aus der Nachkriegsepoche bleiben.

Aber was ist, wenn es nur Styropor-Dämmmaterial wird oder Metallplatten? In Nähe des Neuen Rathauses sollte m.E. was Schöneres stehen. Das gilt auch für das Maritim-Hotel. Leider kann man ja keinen Abriss beider Häuser fordern.

Und ich muss gstolze widersprechen. Ich würde den Borgentrick-Turm lieber außerhalb eines Gebäudes sehen.
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„...Immer glücklicher lebten wir uns im Laufe der Jahre in Hannover ein, das in glücklichster Weise die Vorteile einer Großstadt nicht mit den Nachteilen einer solchen vereinigt." Paul von Hindenburg
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Old January 20th, 2014, 06:19 PM   #54
mogward
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Originally Posted by Leine1977 View Post
Das die alte VHS "nur" saniert wird, läßt Schlimmes erahnen. Es mag ja noch gehen, wenn neue Natursteinplatten rankommen - so wird es wenigstens ein Bau aus der Nachkriegsepoche bleiben.

Aber was ist, wenn es nur Styropor-Dämmmaterial wird oder Metallplatten? In Nähe des Neuen Rathauses sollte m.E. was Schöneres stehen. Das gilt auch für das Maritim-Hotel. Leider kann man ja keinen Abriss beider Häuser fordern.

Und ich muss gstolze widersprechen. Ich würde den Borgentrick-Turm lieber außerhalb eines Gebäudes sehen.
Fordern kann man den Abriss leider nicht, aber ich hätte es auch gut gefunden, die Schlucht zwischen Interconti und VHS etwas aufzuweiten.
Hätte dem Ausblick auf unser Rathaus gut getan.

Besucher von Außerhalb, die ich in die VHS geführt habe und ausländische Besucher von Veranstaltungen in der VHS waren immer erstaunt, dass echte Überreste der Stadtbefestigung in diesem Gebäude zu finden waren. Eigentlich nicht schlecht gemacht, steht doch zu befürchten, dass diese Überreste und das Glasfenster bei einer anderen, weniger öffentlichen Nutzung nicht mehr so einfach zugänglich sein werden.
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Old January 20th, 2014, 06:29 PM   #55
telemaxx
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Wobei bei der Schlucht das Maritim-Hotel das stoererende Gebaeude ist.
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Old January 20th, 2014, 06:31 PM   #56
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Je nachdem wie umfangreich sich die Sanierung / der Umbau gestaltet, muss das heutige Foyer nicht den Eingang zum 'nichtöffentlichen' Bereich bilden. Den könnte man durchaus z.B. in die Mitte des Gebäudes verlegen und aus der Stadtmauer-Ecke eine Gastronomiefläche machen. Mehr Öffentlichkeit geht ja kaum.

Der Name Gregor Baum lässt mich noch so ein bisschen naiven Optimismus bewahren. Immerhin traue ich ihm ein Mindestmaß an Gespür für regionale Befindlichkeiten zu.

Und die Schlucht zwischen Interconti und VHS kann man ja auch auf andere Weise aufweiten... auf der richtigen Seite.

Leider ist das wohl wirklich etwas zuviel Optimismus... wobei: die Stadt hat den Erbpachtvertrag noch nicht verlängert, oder? Eine Aufgabe des Gebäudes durch Maritim wäre aus städtebaulicher Sicht wohl das Beste, was Hannvoer passieren könnte.

@telemaxx: zwei Dumme, ein Gedanke...
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Old January 20th, 2014, 07:05 PM   #57
mogward
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Diese Kante zu 'schliessen' ist m.E. der richtige Ansatz. Das faellt fuer mich in die Kategorie Stadtreparatur bzw. Beseitigen der Folgen des z.T. fehlgeleiteten Wiederaufbaus.

Ich verstehe bei der BI Marstall nicht ganz, was sie genau wollen. Denn so wie es jetzt ist, ist es doch auch kein Zustand, oder? Was wuerdet ihr umsetzen?
Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. In der BI sind Anwohner vertreten, die seit 20 oder 30 Jahren dort wohnen und die Entwicklung und alle Versuche, hier etwas Neues zu schaffen, mitverfolgt haben. Andere, zu denen ich mich zähle, sind in dem Bewusstsein dorthin gezogen, dass es sich um einen Brennpunkt handelt. Dafür bietet der Standort jede Menge anderer Qualitäten. Neben den Anwohnern, die stellenweise sehr unter den gegenwärtigen Entwicklungen leiden, gibt es natürlich noch die Geschäftsleute, die auf Laufkundschaft und Parkplätze angewiesen. Autofahrer aus der Region, die ihren Großeinkauf bei Pri.... machen und ihre vollen Einkaufstaschen nicht weit tragen wollen. Ärzte und Büros, die ihrerseits auf Parkmöglichkeiten vor dem Haus angewiesen sind. Die Betreiber der Clubs, deren Besucher eben auch nicht nur per U-Bahn anreisen.

Die Wünsche und Anforderungen an diesen "Platz" sind also so vielfältig und unterschiedlich wie an kaum einem anderen Platz in der Stadt.

Selbst die Protagonisten der BI teilen ihre Sympathien mit Anhängern der unterschiedlichsten Interessen. Ich kann mich also hier nicht hinstellen und sagen wir wünschen uns, oder wollen dies und das ...

Im wesentlichen beraten und unterstützen wir ältere Anwohner, die mit der zunehmenden Lautstärke, Verschmutzung und Verrohung nicht mehr zurechtkommen dabei, ihre Interessen bei Stadt und Region (zuständig für die Lärmemissionen) wahrzunehmen.

Die Gruppe von Personen, die davon ausgehen, dass die Neubebauung eine Art Hinterhof des Rotlichtviertels schafft und eine Verschlechterung des Status Quo befürchten, hat immer mehr Befürworter.

Die Bemühungen der Stadt und des Stadtbaurates sind wohlgemeint. Es besteht aber, wie wir meinen zu Recht, die Befürchtung, dass eine kosmetische Behandlung und die Schaffung von neuem Konfliktpotential (Neubauten - die Polizeidirektion teilt diese Auffassung), die Zustände am Marstall nicht bereinigen, sondern eher anfeuern wird.

Noch ein kleines Statement zum Schließen der Lücke:

Ein, wie wir finden, gut gelungenes Beispiel ist der Superkilen Park in Kopenhagen von Topotec.
http://static.dezeen.com/uploads/201...ite_1_1000.jpg
Warum war am Marstall ein so freundliches und vielseitiges Konzept nicht möglich? Weil die Baukörper, die auf der Wettbewerbsfläche gesetzt waren, kaum eine andere Möglichkeit zulassen, etwas anderes zu planen, als den Platz neu zu bepflastern und zu möblieren. Also genau das gleiche Schema wie an der Goseriede. An der Südwestseite hätte man die Baulücke zwischen den beiden Häusern schließen können. Man hat es nicht getan und den Platz als Achse und Fahrradroute bewusst offen gehalten. Das könnte man auch in Hannover schaffen. Mit der Errichtung der Neubauten und kaum neun! Meter breiten Gassen wird dieses nicht gelingen.
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Old January 21st, 2014, 02:42 PM   #58
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Aus städtebaulicher Sicht (und als Hannoveraner) begrüße ich natürlich die Umgestaltung, weil sie eine Verschönerung darstellt. Es muss auf jedenfall mal mehr in der Altstadt investiert werden. Obschon ich der Stadtverwaltung mehr empfehlen würde, auch Architektur und Stadtmöbelierung entsprechend einer Alttadt anzupassen (alte Laternen, höherwertigere Materialen, auch mal alte Architektur zulassen, roter Backstein...)

Ich kann die Anwohner aber auch verstehen: Wird der Marstall einladender gestaltet, wird sich das angrenzende Partyviertel dort breit machen. Warum nicht Alkohol auch draußen auf den Bänken da trinken? Das wird passieren. Planerisch ist das aber sehr schwer lösbar, wenn man ein Partyviertel in der Nachbarschaft hat.
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Old March 15th, 2014, 02:41 AM   #59
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Lagepläne des Wettbewerbssiegers + Protokoll Preisgericht

Wettbewerbsgebiet:


Marstall:


Schmiedestraße:


Marktplatz (Ideenteil):


Querschnitt Marstall:


Quelle aller Pläne: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/140817

Hier findet ihr das Protokoll der Preisgerichtssitzung. Der Siegerentwurf wird folgendermaßen beurteilt:
Quote:
Der konzeptionelle Ansatz, die Altstadt durch eine zusammenhängende Flächenbelegung in ihrer ursprünglichen Ausprägung wahrnehmbar zu machen, wird städtebaulich positiv bewertet. Derweil wird jedoch die Finanzierbarkeit von vollflächigem Natursteinbelag hinterfragt. Die zusätzliche Betonung der Altstadtgassen durch gleichmäßige Baumreihen wird kritisiert, da diese untypisch für diese historischen Stadträume sind.

Die Baumpflanzungen in der Schmiedestraße werden ambivalent diskutiert. Denn die Besonderheit und Spannung des Straßenraums liegt vor allem in der Vielfalt der Baukörper bezogen auf Entstehungszeit, Fassade und Traufhöhe. Die vorgeschlagene doppelte Baumreihe birgt die Gefahr, dass diese Qualität nicht mehr gut sichtbar und damit abmindert wird, auch wenn sie an besonderen Orten schon unterbrochen wird.

Die Gestaltung des Marstalles wird ebenfalls kontrovers diskutiert. Einerseits überzeugen die raumgreifenden skulpturalen Rundbänke als spielerische Setzung auf der ansonsten steinernen Fläche. Auch die östlich angebotene Wasserscheibe fügt sich harmonisch in die bestehenden Baumgruppen ein und wird Anziehungs- und Blickpunkt sein. Dagegen überzeugt die Tanzbühne nicht, da mit Sicherheit durch Bespielung und Verlärmung Konflikte zu erwarten sind. Die Lichterkette wird zwar wohlwollend als konzeptionelle Weiterführung der Hängeleuchten in der Altstadt begriffen, überzeugt aber nicht richtig.

Den verbal formulierten Anspruch, durch eine geschickte Umstrukturierung des Platzes sein „schlafendes Potential“ zu wecken, erfüllen die Verfasser/innen aber nur eingeschränkt. Die Parkplatzpakete besetzen letztendlich doch den ganzen Platzraum und werden die gewünschte intensive Freiraumnutzung – die Idee des Forums – erheblich stören bzw. verhindern.

Insgesamt ist es eine Arbeit mit sehr guten, spannenden und starken Konzeptideen, die aber nicht an allen Stellen gleichermaßen gut gestalterisch umgesetzt sind.
Für die Weiterbearbeitung des Entwurfs werden folgende Empfehlungen ausgesprochen:
Quote:
  • Der Straßenraum der Schmiedestraße soll insbesondere im Bereich der Parkhauszu- und abfahrt weniger verkehrstechnisch wirkend gestaltet werden, ohne die Funktionalität einzuschränken. In dem Zuge ist auch die Setzung der Baumreihen zu präzisieren, denn die Schmiedestraße ist mit ihrem leicht geschwungenen Verlauf, mit der Vielfalt ihrer Randbebauung und den besonderen Blickbeziehungen kein Stadtraum, der eine schematische Gestaltung verträgt.
  • Es muss mit geeigneten Maßnahmen an der Südseite des Marstallplatzes gewährleistet werden, dass jegliche Form von Fremdparken außerhalb der angebotenen Längsparkplätze vor den Geschäften und Ladeneinheiten unterbunden wird. Die entsprechende gestalterische Umsetzung muss ohne den vermehrten Einsatz von Pollern gelingen.
  • Der östliche Platz am Marstall bzw. das „Gelenk“ zur Schmiedestraße ist hinsichtlich des Wasserbeckens mit seinem zu erwartenden Pflegeaufwand zu überarbeiten.
  • Für die Oberflächengestaltung im Planungsraum soll ein Alternativvorschlag ohne die flächendeckende Verwendung des angebotenen Natursteins erarbeitet werden.
  • Das Lichtkonzept soll in der Verwendung der Beleuchtungselemente Anpassungen (flachere Lampions) erfahren.
Meiner Meinung nach sollte man bei den Parkplätzen mehr mit Bordsteinen arbeiten. Sonst gibt es da in Zukunft ein riesiges Chaos, weil jeder parkt, wie es ihm gefällt und dabei auf die Straße oder auf den Fußweg ragt. Die Bordsteine können in das Gestaltungskonzept integriert werden und richtig gut aussehen. Ich habe z.B. in einigen Städten schon überbreite Bordsteine aus dunklem Naturstein gesehen. Das sieht richtig gut aus.
An einzelnen Stellen mag das Konzept ohne Bordsteine aufgehen. Aber nicht in Bereichen, wo geparkt wird. Ich hoffe, dass das noch geändert wird. Bei den D-Linien-Plänen hatte ich z.T. auch das Gefühl, dass dort dir Parkplätze auf einem Niveau mit dem Fußweg geplant wurden. Die Stadt wird ihr blaues Wunder erleben, wenn sie das umsetzen. Als (Negativ)beispiel kann hier die Lange Laube dienen, wo es auch immer wieder Probleme mir parkenden Autos gibt. Hier hat man es versäumt Parkbuchten anzulegen.

Zweitens sollte man die Radverkehrsanlagen durchgängig planen und besser hervorheben bzw. abtrennen.
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Last edited by telemaxx; May 3rd, 2014 at 07:33 PM.
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mogward
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Originally Posted by telemaxx View Post
Meiner Meinung nach sollte man bei den Parkplätzen mehr mit Bordsteinen arbeiten. Sonst gibt es da in Zukunft ein riesiges Chaos, weil jeder parkt, wie es ihm gefällt und dabei auf die Straße oder auf den Fußweg ragt. Die Bordsteine können in das Gestaltungskonzept integriert werden und richtig gut aussehen. Ich habe z.B. in einigen Städten schon überbreite Bordsteine aus dunklem Naturstein gesehen. Das sieht richtig gut aus.
An einzelnen Stellen mag das Konzept ohne Bordsteine aufgehen. Aber nicht in Bereichen, wo geparkt wird. Ich hoffe, dass das noch geändert wird. Bei den D-Linien-Plänen hatte ich z.T. auch das Gefühl, dass dort dir Parkplätze auf einem Niveau mit dem Fußweg geplant wurden. Die Stadt wird ihr blaues Wunder erleben, wenn sie das umsetzen. Als (Negativ)beispiel kann hier die Lange Laube dienen, wo es auch immer wieder Probleme mir parkenden Autos gibt. Hier hat man es versäumt Parkbuchten anzulegen.

Zweitens sollte man die Radverkehrsanlagen durchgängig planen und besser hervorheben bzw. abtrennen.
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