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Metropole-Ruhr » Dortmund | Essen | Duisburg | Bochum



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Old September 27th, 2015, 11:06 PM   #81
erbse
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Hab grad mal nachgeschaut: Im Lateinischen heißt die Ruhr formschön Rura (oder Rurinna). Wär auch eine Überlegung wert?! Leichter, sexier, kürzer gehts bald kaum. Klingt wie ein Schnurren, wie das Versprechen einer heißblütigen Schönheit. Rrr. Was für ein Metropolenname!


https://la.wikipedia.org/wiki/Fascic...n-kettwig.jpeg


Rura ist eine römisch-germanische Flussgöttin, die in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung verehrt wurde.

„Sextus Opsilius Geminus hat sein Gelübde an Rura gern und aus freiem Willen eingelöst.“


Wunderschön, nicht? Würde sicher umgehend auf die ganze Metropole abfärben, alles würde leichter, beschwingter, hoffnungsvoller, visionärer, leidenschaftlicher.
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Old September 28th, 2015, 10:33 AM   #82
Kaufmann
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Alles Kokolores und zu künstlich, auch wenn mir RURA schon sehr zusagt! Die meisten Kunstprodukte sind leider auch relativ schnell in der Versenkung verschwunden bzw. wurden hinterher geändert. Ich bin in der letzten Zeit auf vielen Konferenzen unterwegs und dort ist der Name für die Region eigentlich schon lange klar und in den Köpfen manifestiert - RUHR.

Für die internationalen Gäste ist das ganze sogar noch viel klarer als für uns Bundesbürger. Während man in Deutschland auf seine Heimat angesprochen natürlich sofort die Stadt (DO,BO,E,DU) nennt, ergibt sich für internationale Gäste mit Ruhr mittlerweile eine feste Marke in den Köpfen der Menschen.
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Old October 20th, 2015, 07:44 PM   #83
konny
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Imagestudie zur Metropole Ruhr

Das Bild des Ruhrgebiets wird außerhalb der Metropole Ruhr noch immer von veralteten Klischees geprägt. Vor allem die deutlich gestiegene Lebensqualität wird noch zu wenig wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschlandweite Imagestudie des Instituts für Marketingberatung im Auftrag der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund. Dazu wurden im Ruhrgebiet und bundesweit mehr als 1.000 Menschen befragt.

Den Teilnehmern wurden Fotos mit Motiven zu Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Industrie und urbanen Herausforderungen vorgelegt und deren Verbindung zur Metropole Ruhr und zu den Ballungsräumen Hamburg, Berlin und München abgefragt. Ergebnis: Dominiert wird das Image der Region noch immer von seiner industrielle Stärke. Gleichzeitig werden für das Ruhrgebiet in hohem Maß urbane Herausforderungen gesehen, z.B. das hohe Verkehrsaufkommen, die Integration von Migranten sowie Wohnraum.
Weniger deutlich mit der Region verbunden werden Aspekte der Lebensqualität wie Freizeitmöglichkeiten und kulturelle Angebote. Bei dieser Kategorie rangiert die Metropole Ruhr in der gesamten Stichprobe hinter den anderen untersuchten Ballungsräumen. Auch die Vielzahl an Hochschulen prägt noch nicht das Image.

Generell, so das Fazit der Studie, ist das Bild der Region bei ihren Bewohnern deutlich besser als bei Menschen von außerhalb. Insbesondere bei der wahrgenommenen Lebensqualität gibt es deutliche Unterschiede: Sie wird von "Ruhris" als sehr hoch eingeschätzt - auf einer Stufe z.B. mit Hamburg."Die vorliegende Imagestudie zeigt einmal mehr, dass der Wandel unserer Region zu einem breit aufgestellten, dynamischen Wirtschaftsraum in den Köpfen vieler Menschen außerhalb des Ruhrgebiets noch nicht vollzogen wurde", kommentiert Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), die Ergebnisse. Um dies zu ändern, gibt der RVR noch in diesem Jahr eine Marktstudie zur Vorbereitung einer Standortmarketingkampagne des Wirtschaftsstandortes Metropole Ruhr in Auftrag. So soll das Ruhrgebiet national und international als bedeutender und dynamischer Wirtschaftsstandort positioniert werden.

Quelle: idr
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Old October 20th, 2015, 10:12 PM   #84
erbse
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Die fetteste und effizienteste Werbemaßnahme wäre, sich endlich dazu zu bekennen, dass man eine Stadt wird. Das würde in den Köpfen alle Schalter umknipsen und einen ganzen anderen Blick auf Rura (zwinker) freilegen.

So wies ist, bleibts ein Konglomerat von Städten und Städtchen, die sich teils das Butter auf dem Brot nicht gönnen. Als eine Stadt mit weitgehend autonomen Bezirken bliebe die fruchtbare Lokalkonkurrenz erhalten, aber nach außen und zur Planung nach innen würde es in eine echte Metropole transformiert.
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Old November 30th, 2015, 06:06 PM   #85
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Jetzt die einmalige Gelegenheit nutzen:

Olympia in der Metropole Ruhr?!


Olympic rings by Zorro1968, auf Flickr
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Old November 30th, 2015, 08:24 PM   #86
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In der Tat gab es bereits zwei mal Pläne die olympischen Spiele an die Ruhr zu holen. Die eine 1984, die andere 2003. Beide sind gescheitert. 1984 gab man aufgrund der Wiedervereinigung die Bewerbung zugunsten der Hauptstadt Berlin auf. 2003 hatte man dem Ruhrgebiet neben Köln und Düsseldorf nur eine Nebenrolle zugedacht und scheiterte bereits im nationalen Auswahlverfahren.
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Old January 22nd, 2016, 02:17 PM   #87
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Da es ja weder einen Regierungsbezirk Ruhr noch die große "Ruhrstadt" geben wird, wäre es eine Überlegung wert, das Kernruhrgebiet (ohne Hamm, Hagen und die Landkreise Recklinghausen, Ennepe-Ruhrkreis, Unna) zu EINER Stadt zusammen zu legen.

Da die Stadtgrenzen zwischen Duisburg und Dortmund sowieso meist nur durch die Ortsschilder auszumachen sind, wäre dies eine logische Angelegenheit.

Die Stadt hätte knapp 3.000.000 Einwohner und wäre mit einer Fläche von 1200 QKM gut 1/3 größer als z.B. Berlin.

Vermutlich würde das Zusammenwachsen der einzelnen stark vom Kirchturmdenken geprägten Gemeinden ein schwieriger Akt, aber irgendwann muss man anfangen!

Was meint ihr, wäre dem Land NRW (das diese Kommunalreform ja anstreben müsste) zu groß, zu mächtig?
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Old February 19th, 2016, 08:58 PM   #88
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Übernachtungzahlen bescheren Tourismus im Ruhrgebiet ein weiteres Rekordjahr

Neue Bestmarken konnte der Tourismus in der Metropole Ruhr erzielen: Die aktuelle Beherbergungsstatistik zeigt einen Anstieg der Übernachtungzahlen in der Region um 1,5 Prozent und im Bereich der Gästeankünfte um 2,1 Prozent. Das hat die Ruhr Tourismus GmbH auf Basis der Daten des Landesamtes IT-NRW für die Region errechnet.

Insgesamt 3.832.007 Gäste besuchten die Metropole Ruhr im Jahr 2015, die 7.494.950 Übernachtungen buchten und im Durchschnitt zwei Tage in der Region blieben. Die Zahl der ausländischen Gäste ist um 1,9 Prozent auf 654.969 im Vergleich zum Vorjahreswert gesunken und auch die Übernachtungszahlen der Ausländer fielen um 2,0 Prozent auf 1.239.410.

Die meisten Übernachtungen konnte 2015 Essen verzeichnen (1.408.879). Die Stadt hält damit den Vorjahreswert. Auf dem zweiten Platz liegt Dortmund mit 1.134.632 Übernachtungen (+5,9 Prozent), Bochum folgt mit 629.632 Übernachtungen (+0,8 Prozent).

Trotz leicht rückläufiger ausländischer Übernachtungszahlen ist festzustellen, dass mehr Niederländer und Belgier die Metropole Ruhr besuchen. Die Niederlande liegen auf Platz eins der ausländischen Herkunftsländer mit 182.210 Übernachtungen (+7,3 Prozent). Der belgische Markt verzeichnet ein Übernachtungs-Plus von 19,3 Prozent (50.175). Besonders erfreulich: 67,1 Prozent mehr Spanier bereisten das Ruhrgebiet in 2015.

Quelle: idr
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Old March 8th, 2016, 07:07 PM   #89
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InnovationCity-Konzept wird aufs Ruhrgebiet ausgeweitet

Der "InnovationCity roll out" startet: Das Projekt InnovationCity soll auf das gesamte Ruhrgebiet ausgedehnt werden. In 20 ausgewählten Städten der Metropole Ruhr sollen ganzheitliche Quartiersentwicklungen nach Bottroper Vorbild initiiert und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden. Mindestens acht Quartiere werden in der Emscher-Lippe-Region und zwölf im übrigen Ruhrgebiet liegen.

Interessierte Kommunen müssen die Anmeldeunterlagen bis zum 8. April eingereicht haben. Die teilnehmenden Quartiere wählt eine Jury aus, in der Vertreter mehrerer Landesministerien und der Staatskanzlei sowie Mitglieder unterschiedlicher Verbände und Institutionen aus Industrie und Wissenschaft sitzen. Die Quartiere sollen unter städtebaulichen, nutzungsbezogenen, sozioökonomischen und demografischen Aspekten ausgewählt.
Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 "Investition in Wachstum und Beschäftigung".

Quelle: idr
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Old March 13th, 2016, 11:10 AM   #90
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Metropole Ruhr bewirbt sich um IGA 2027

Die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 2027 soll in die Metropole Ruhr geholt werden. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat in ihrer heutigen Sitzung (11. März) mit großer Mehrheit beschlossen, dass der RVR die Ruhrgebiets-Bewerbung um die IGA 2027 bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft in Berlin einreicht. Eine vom RVR im Vorfeld in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie bescheinigt, dass eine regionalweite Ausrichtung der IGA im Ruhrgebiet durchführbar ist und viele Gäste anlocken wird. Aufgrund der zentralen Lage des Ballungsraums und der kurzen Wege in die Niederlande wird mit rund fünf Millionen Besuchern gerechnet.

Getragen werden soll die Internationale Gartenbauausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW.
Den Zuschussbedarf für die Durchführung der IGA Metropole Ruhr 2027 schätzt die Studie auf etwa 42 Millionen Euro, verteilt auf mehrere Schultern und auf mehrere Jahre. Das Großereignis würde umfangreiche Investitionen in Höhe von geschätzten 300 Millionen Euro auslösen. Diese müssten aus unterschiedlichen Fördertöpfen finanziert werden.

Wenn die Metropole Ruhr den Zuschlag bekommt, wird in einem nächsten Schritt das in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Verbandsmitgliedern des RVR und weiteren Partnern konkretisiert. Dazu werden Wettbewerbe initiiert und Masterpläne entwickelt, die Inhalte sowie Kosten – bezogen auf einzelne Haushaltsjahre und Standorte – detailliert darlegen. Die Kostenschätzung der Machbarkeitsstudie dient dabei als Rahmenplanung. Bis Ende 2017 soll dieser Prozess abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage entscheidet die RVR-Verbandsversammlung abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann.

Pressemitteilung: idr
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Old April 15th, 2016, 07:37 PM   #91
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Bochum und Gelsenkirchen entwickeln gemeinsam ehemalige Bahnflächen

Die Städte Bochum und Gelsenkirchen wollen gemeinsam ehemalige Bahnflächen nutzen und entwickeln. Die Konsensvereinbarung, die die Partner mit der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW am kommenden Mittwoch (20. April) unterzeichnen wollen, ist in NRW bisher einmalig.

Erste Entwicklungsschwerpunkte sind der ehemalige Güterbahnhof Gelsenkirchen-Wattenscheid an der Stadtgrenze zwischen Bochum und Gelsenkirchen und der Bereich entlang der ehemaligen Bahnstrecke in Bochum-Günnigfeld. Die alten Bahnflächen böten wichtige Möglichkeiten, um neues Wohnbauland zu schaffen, so die Partner. Die Unterzeichnung findet am 20. April, 12.30 Uhr, im Rahmen der Messe Polis Convention, am NRW-Partner-Stand, in Düsseldorf statt.

Quelle: idr
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Old May 3rd, 2016, 06:47 PM   #92
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InnovationCity-Konzept wird aufs Ruhrgebiet ausgeweitet

Am 2 Mai 2016 wurden die 20 Quartiere bekannt gegeben, auf die das Bottroper Erfolgskonzept übertragen werden soll. Für den "roll out" wählte eine Jury Stadtteile in Castrop-Rauxel, Dorsten, Dortmund, Gelsenkirchen, Gladbeck (2 Quartiere), Hamm (2), Herne, Herten, Lünen, Moers, Mülheim an der Ruhr (2), Oberhausen, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop, Wesel und Witten aus. In den Kommunen sollen ganzheitliche Quartiersentwicklungen initiiert und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert werden.

Projektträger ist die Innovation City Management GmbH, sie wird von der RWE Stiftung für Energie&Gesellschaft, der NRW.Bank und dem Initiativkreis Ruhr unterstützt. Projektpartner sind die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr), die WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH. Das Land NRW fördert das Vorhaben aus EU-Mitteln.
2010 hatte der Initiativkreis Ruhr den Wettbewerb InnoationCity Ruhr initiiert und Bottrop als Sieger ausgewählt.

Quelle: idr
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Old May 28th, 2016, 09:49 AM   #93
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Teile der Metropole Ruhr mit ausgeglichenem Chancen-Risiken-Verhältnis

Das mittlere und östliche Ruhrgebiet hat nach einer Untersuchung des Wirtschaftsforschungsunternehmens Prognos überwiegend ausgeglichene Chancen-Risiken-Perspektiven. Das geht aus dem Zukunftsatlas 2016 hervor, in dem Prognos alle drei Jahre die Zukunftsfähigkeit der kreisfreien Städte und Kreise in Deutschland bewertet Ausgeglichene Zukunftsaussichten werden von Mülheim im Westen bis Hamm im Osten vorhergesagt. Für die Emscher-Lippe-Region und Duisburg sieht Prognos hingegen leichte bis mittlere Risiken.

Für den Zukunftsatlas wurden die Bereiche Demografie, Wohlstand und Soziale Lage, Arbeitsmarkt sowie Wettbewerb und Innovation analysiert. Die meisten Regionen in NRW liegen zu großen Teilen im Bereich "ausgeglichene Chancen/Risiken". Deutlich besser schneiden die Rheinschiene - vor allem mit den Städten Düsseldorf, Köln und Bonn - sowie Münster ab. Im deutschlandweiten Vergleich hat der Süden die besten Zukunftsaussichten, im Osten hingegen sind große Teile Deutschlands mit hohen Risiken belegt.

Erstmals wurde zusätzlich ermittelt, wie gut die Städte für den digitalen Wandel aufgestellt sind. Im Digitalisierungskompass erhalten die Regionen einen bis fünf Sterne für ihren Stand in Sachen Digitalisierung. In der Metropole Ruhr werden den Städten Duisburg, Mülheim, Essen, Bochum und Dortmund gute Chancen eingeräumt.

Quelle: idr
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Old June 9th, 2016, 06:40 PM   #94
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RAG-Zukunftsstudie zeigt: Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend für die Region

Die nächsten zehn Jahre entscheiden darüber, ob das Ruhrgebiet zu den Gewinnern oder Verlierern im Wettbewerb der globalen Ballungsräume gehören wird. Das ist ein zentrales Ergebnis der Zukunftsstudie der RAG-Stiftung, die heute im Rahmen des Zukunftsforums der Ruhrkohle AG auf dem Welterbe Zollverein vorgestellt wurde. Knapp 30 Experten aus Themenfeldern wie Globalisierung, Digitalisierung oder Urbanisierung waren zu den Herausforderungen, Chancen und Risiken für die Region in den kommenden Jahren befragt worden.

Im Ergebnis formuliert die Studie sieben Zukunftsthesen. These eins lautet: Die nächsten zehn Jahre entscheiden. These zwei lautet: Nur Kooperation entfaltet Vitalität im Revier. Weitere Eckpunkte sind die Bedeutung von Einwanderung und Integration, die Notwendigkeit, die junge Generation anzusprechen und die Forderung nach einem neuen Leitbild, das Industrie-Vergangenheit und Zukunft vereint. Für die Zukunft sollte die Region außerdem auf eine vitale Bildungslandschaft und ein Vorantreiben der Digitalisierung setzen.

In allen relevanten Bereichen – von Politik und Gesellschaft bis zu Wissenschaft und Bildung – sehen die befragten Experten für das Ruhrgebiet durchaus Handlungsbedarf. Gleichzeitig benennen sie Chancen für die Zukunftsgestaltung des Reviers. Die höchste Hochschuldichte Deutschlands, umfassende Erfahrung bei industriellem Wandel sowie eine international beachtete und geschätzte Kulturlandschaft seien Aktivposten der Region.
Die Studie zur zukünftigen Entwicklung der ehemaligen Kohlereviere wurde 2015 unter dem Dach des Programms „Glückauf Zukunft!“ (www.glueckauf-zukunft.de) initiiert. Drei zentrale Fragestellungen standen dabei im Fokus: Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus globalen Megatrends in den nächsten zehn Jahren für das Ruhrgebiet? Wie kann die Region auch in Zukunft lebenswert und attraktiv sein? Und schließlich: Mit welchen Initiativen und Projekten muss die Erneuerung des Ruhrgebiets vorangetrieben werden?

Stellvertretend für die Landesregierung nahm NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Studie in Essen entgegen. Sie erklärte, die Landesergierung werde sich genau mit den Ergebnissen beschäftigen. Insgesamt waren rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien zum Zukunftsforum auf dem Welterbe Zollverein gekommen.

Infos unter www.rag-stiftung.de

Quelle: idr
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Old September 25th, 2016, 11:09 AM   #95
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HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2016

Wie zuvor vor zwei Jahren wurde das aktuelle HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking 2016 veröffenlicht. Wie bereits von mir vorausgesagt, hat sich Bochum zum wichtigsten Kulturstandort innerhalb der Metropole Ruhr entwickelt. Die Stadt belegt nun den ersten Platz innerhalb der Region.

Im Städtevergleich der 30 größten Städte Deutschlands belegt die Stadt Bochum den 16 Platz. Sie kletterte von Platz 22 auf 18 im Jahr 2014 und nun von Platz 18 auf 16 im Jahr 2016. Essen verliert vier Plätze und belegt nun den 17 Platz. Dortmund (Platz 26), Gelsenkirchen (Platz 28) und Duisburg (Platz 30) bleiben unverändert.

Hier ein Auszug der Pressemitteilung:

Quote:
Das Image und die Anziehungskraft einer Stadt werden maßgeblich von einer attraktiven und vielfältigen Kulturlandschaft bestimmt. „Die Kulturwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und ein bedeutender Treiber für die dynamische Entwicklung einer Stadt“, sagt Dr. Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter von Berenberg. „In Städten wird Kultur geschaffen und erlebt. Sie zieht vor allem hochqualifizierte und kreative Menschen an und ist auch ein wichtiger Entscheidungsparameter bei der Wahl des Wohn- und Arbeitsortes. Sie beeinflusst die Position von Städten im Wettbewerb“, sagt Peters.

Durch die Nachfrage von Einwohnern und Touristen ergeben sich oft über die Kulturwirtschaft hinausgehende ökonomische Entwicklungen. „Investitionen in die Kultur-infrastruktur oder überregional wahrgenommene Kulturstätten können dazu beitragen, bei Städten einen Strukturwandel anzustoßen“, so Peters.

Das HWWI/Berenberg Kultur-Städteranking greift die vielseitige Bedeutung des kulturellen Klimas für die Stadtentwicklung auf und vergleicht zahlreiche Aspekte der Kulturproduktion und -rezeption. Dabei bezieht sich die Kulturproduktion auf Elemente und Grundlagen, die für die Entstehung von Kunst und Kultur notwendig sind, wie etwa das Angebot bei Opernhäusern, Theatern, Museen und Kinositzplätzen, kulturelle Bildungsangebote an Musik- und Kunsthochschulen oder die Anteile der Beschäftigten in der Kulturwirtschaft. Die Kulturrezeption umfasst die Aufnahme und Nachfrage des kulturellen Angebotes durch die Bewohner und Besucher der Städte. Sie zeigt sich beispielsweise in der Zahl der Theater- und Museumsbesucher oder den Umsätzen der Kulturwirtschaft. Das Ranking misst ausgesuchte Bereiche der Kultur anhand von Indikatoren, die für alle 30 Städte vorliegen. Über die Qualität und die Bedeutung der Angebote und Einrichtungen werden keine Aussagen getroffen. Auszeichnungen von Theatern bleiben ebenso unberücksichtigt wie die Bewertung von Kunstsammlungen einzelner Museen.
Den kompletten Bericht kann man sich hier runterladen
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Old October 16th, 2016, 09:14 AM   #96
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Olympische Spiele 2028 an Rhein und Ruhr?

Olympische Spiele in Deutschland wurden in den letzten Jahren immer wieder diskutiert zur Wahl gestellt und abgeschmettert. Nach den glücklosen Versuchen in Leipzig, München, Berlin und Hamburg will nun mit NRW eine ganze Region seinen Hut in den Ring werfen. Zwischen Köln und Dortmund könnten somit im Jahr 2028 die ersten olympischen Spiele in Deutschland seit 1972 stattfinden.

Rudern in Duisburg, Fußball und Basketball im Dortmunder Westfalenstadion oder Westfalenhalle, Rugby in Gelsenkirchen oder Schwimmwettbewerbe in Düsseldorf. Hinzu kommen zudem mehr als 700.000 Quadratmeter Fläche in Messehallen zwischen Köln und Dortmund. Nur ein neues Stadion für die Eröffnungsfeier und die Leichtathletik fehlt noch. Anders als die Bewerbung 2012 will man diesmal keinen "Kopf" wie etwa Düsseldorf angeben, sondern man will die Städteregion "Rhein-Ruhr Olympic City" als Idee einer nachhaltigen städteübergreifenden Bewerbung ins Auge fassen und sich dabei alle auf Augenhöhe begegnen.

Über 70% der Sportstätte bereits vorhanden

Das müsste auch gar nicht mal so teuer werden, da bereits in der Region 70 Prozent der nötigen Sportstätten vorhanden sind. Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) stimmte bereits mit großer Mehrheit für eine entsprechende Resolution. Für den Standort NRW mit seiner maroden Infrastruktur könnte dies der langersehnte Startschuss ins 21. Jahrhundert sein. Sollte jedoch 2024 ein europäischer Bewerber den Zuschlag bekommen, wird es mit der Bewerbung 4 Jahre später wohl mehr als schwer. Die Nachricht der Bewerbung schlug medial allerdings ein wie eine Bombe.


Quelle: Ruhrnachrichten

Kurze Auswahl:
N24

WDR

Ruhr Nachrichten

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Old October 16th, 2016, 09:21 AM   #97
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Wer sind die anderen Kandidaten? Detroit?
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Old October 16th, 2016, 10:07 AM   #98
miau
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Old October 16th, 2016, 11:30 AM   #99
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70% der Sportstätten sind vorhanden, dafür ist 90% der Infrastruktur im Arsch.
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Old October 16th, 2016, 11:49 AM   #100
Saxonia
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Kann man der Welt so ein Bild von Deutschland zumuten?
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