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Metropole-Ruhr » Dortmund | Essen | Duisburg | Bochum



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Old October 17th, 2016, 10:00 PM   #121
Saxonia
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Erschreckend wie winzig die Detroiter Innenstadt eigentlich ist. Die Stadt hatte immerhin mal über 1 Million Einwohner. Zeigt aber im Zusammenspiel mit den exorbitanten Suburbs nur wieder die Absurdität amerikanischen Städtebaus. Die Aufgabe innenstadtnaher Wohnquartiere (die entlegeneren Siedlungen in der Metropolregion expandieren weiter) ist aber eher eine Folge der Segregation die wir hier so noch nicht haben, wo bei Teile von Städten in NRW sicher auf dem Weg dorthin sind. Die Weißen flüchten aus dem Wohnring um die Detroiter Innenstadt, die Schwarzen in ihren Sozialwohnungen bleiben zurück.
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Old October 17th, 2016, 10:31 PM   #122
Chrissib
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Originally Posted by Wernher View Post

Der Niedergang des Ruhrgebiets ist irreparabel.
Der Niedergang ist allein schon deswegen irreparabel, weil allein aufgrund des Sterbeüberschusses die Ruhrbevölkerung jedes Jahr 20.000 Leute verliert. Man sollte realisieren, dass man das Ruhrgebiet in der derzeitigen Form als ein Ballungsraum nicht erhalten kann. Auch wirtschaftlich ist die Talsohle von NRW noch nicht erreicht.

Von der Bevölkerungsstruktur (Wanderungen nach Alter, Bildungsstand) gleicht das Ruhrgebiet eher peripheren ländlichen Regionen anstatt urbanen Regionen.
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Old October 17th, 2016, 10:34 PM   #123
Chrissib
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Originally Posted by Sapere Aude View Post
Eigentlich haben sich die Innenstädte oft nicht belebt. Ist die Abwanderung nämlich zu groß ist es wirtschaftlicher ein Häuschen auf dem Dorf neben der Stadt zu kaufen. Jene die unbedingt mieten wollen tun das lieber in Gründerzeit- und Villenvierteln.
In den Kleinstädten war das der Fall, in größeren Städten gab es teilweise recht deutliche Zuwächse in der Innenstadt.
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Old October 17th, 2016, 10:53 PM   #124
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Originally Posted by Saxonia View Post
Erschreckend wie winzig die Detroiter Innenstadt eigentlich ist. Die Stadt hatte immerhin mal über 1 Million Einwohner. Zeigt aber im Zusammenspiel mit den exorbitanten Suburbs nur wieder die Absurdität amerikanischen Städtebaus.
Logik? Weil Detroit eine jahrzehntelange Wirtschaftskrise hatte, ist das amerikanische Stadtmodell generell absurd? Oder ist "absurd" nur Rednecksprech für "nicht so wie ich's von mir zuhause her gewohnt bin, also schlecht/falsch/dumm usw. usf."?
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Old October 17th, 2016, 11:01 PM   #125
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Naja. In Amerika ist so einiges besser als in Europa, aber der Städtebau gehört definitiv nicht dazu. Lauter suburbane Trabantenstädte mit Einkaufszentren und hochgeklappten Bordsteinen, monofunktionale Innenstädte mit Bürotürmen, drumherum einst prächtige Gürtelviertel als kriminelle Ghettos, Sozialbaughettos, Funktionstrennungen, Gewerbeparks, riesige Verkehrsschneisen als Barrieren und Luftverpester, kaum Ausgehviertel, kaum Dichte, kaum Leben in den Straßen, etc.pp...

Ist ja kein Zufall, dass Bewegungen wie der New Urbanism in den USA aufkamen. Mittlerweile haben alle US-Städte die Entwicklungen des Großteils des 20. Jahrhunderts als fehlerhaft erkannt und steuern gegen. Sie wollen sich urbaner, kleinteiliger, passentenfreundlicher, menschlicher und europäischer entwickeln. Brauchst dich nur mal im City/Metro Compilations Forum umschauen.
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Old October 17th, 2016, 11:05 PM   #126
George W. Bush
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Kaum Leben in den Straßen - kommt mir bekannt vor. In Berlin muß ich auch manchmal 20 Minuten laufen, bis ich den ersten Mensch sehe. Und dann ist es oft nur ein Obdachloser.
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Old October 17th, 2016, 11:12 PM   #127
Saxonia
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Originally Posted by George W. Bush View Post
Logik? Weil Detroit eine jahrzehntelange Wirtschaftskrise hatte, ist das amerikanische Stadtmodell generell absurd? Oder ist "absurd" nur Rednecksprech für "nicht so wie ich's von mir zuhause her gewohnt bin, also schlecht/falsch/dumm usw. usf."?
Detroit ist nicht anders aufgebaut als die meisten anderen US-Städte. Kleiner Innenstadtkern mit par Hochhäusern der Rest ein bis zwei stöckige Gewerbebauten und dann Suburbwüste. ÖPNV ist faktisch inexistent, gigantische Highwaykreuzungen direkt an den Innenstädten. Muss man wohl mögen.
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Old October 17th, 2016, 11:17 PM   #128
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In US-Städten ist man wie gesagt sehr darauf bedacht, dem europäischen Modell zu folgen. Mehr Dichte, mehr Urbanität, Kleinteiligkeit, mehr ÖPNV, mehr Heimeligkeit und Wohlfühlatmosphäre...

In Berlin und vielen anderen kriegszerstörten Städten wurden die gleichen Fehler wie in den USA gemacht. Kahlschlag, Großstrukturen statt Kleinteiligkeit, Funktionstrennung von Wohnen/Gewerbe, riesige Verkehrsschneisen, hässliche glatte Architektur, Beton wohin das Auge blickt,...
In Übersee hat mans allerdings sogar ohne kriegsbedingte Wüsten geschafft, sich die Städte völlig kaputtzumachen. Wie radikal da ganze Innenstädte und umliegende, gewachsene Strukturen plattgemacht wurden, ist in der Welt fast beispiellos.

Muss man mal mit französischen (Lyon, Toulouse), italienischen (Turin, Genua, Mailand), spanischen, holländischen oder weitgehend unzerstörten größeren deutschen Städten (z.B. Regensburg, Heidelberg, Landshut, Marburg, Lübeck, Bamberg, Tübingen usw.) vergleichen.
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Old October 17th, 2016, 11:24 PM   #129
erbse
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Die Dichte der europäischen Vororte ist mit denen in Übersee (oder in den gezeigten Arealen von Sydney) nicht zu vergleichen.

In UK etwa herrschen dort Reihenhäuser vor, die mit Geschäftsbauten durchsetzt sind.
Während du in den USA hektarweise schwach bebaute Einfamilienhausviertel á la McMansion oder Tract Housing ohne einen einzigen Gewerbebau vorfindest. Wie riesige, uniforme Dörfer. Das ist nach allen Erkenntnissen weltweit so ziemlich die unnachhaltigste und idiotischste Wohnform überhaupt.

Selbst wenn's mal dicht wird, ist es oft unfassbar monoton, ressourcenverschwenderisch, anti-urban und alles andere als ansprechend.

Beknackter gehts doch wirklich kaum (da ist jede potenzielle Marssiedlung ansprechender):


http://imgur.com/Dr4Vhip

Aber sowas wird zum Glück -außer in Teilen des Sunbelts- nun doch deutlich seltener.
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Old October 17th, 2016, 11:32 PM   #130
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Und was ist daran jetzt genau verkehrt? Wer dort lebt und in einem Haus wohnen möchte, wird doch bestens bedient. Sollten diese Menschen auf Plattenbauten ausweichen, nur damit sie echt europäisch zur Arbeit radeln können?

Geh mir weg mit dem Kommidreck.
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Old October 17th, 2016, 11:49 PM   #131
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Quackelkopp. Beende erstmal dein Architekturstudium.

Klar können sie so leben. Dann müssen sie aber auch damit leben, dass ihnen wie aktuell das Wasser abgedreht wird, dass die Straßen ständig verstopft sind, die Wege zur Arbeit quälend lang sind, die Smogwerte in die Höhe schnellen, dass es im weiten Umkreis weder Geschäfte noch Ausgehmöglichkeiten gibt, immer mehr Straßen zerbröseln und dass ihr Haus in einigen Jahren -ganz überraschend- nicht mal mehr Schrottwerte auf dem Immobilienmarkt erzielt. Würden wir alle so leben, reichten 100 Erden für die Menschheit nicht.

In der US-Stadtentwicklung gibt es eine heftige Kurskorrektur gegen solch absurdes Sprawling und das ist auch verdammt nötig und gut so.
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Old October 17th, 2016, 11:59 PM   #132
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Beknackter gehts doch wirklich kaum (da ist jede potenzielle Marssiedlung ansprechender):


Aber sowas wird zum Glück -außer in Teilen des Sunbelts- nun doch deutlich seltener.
Doch, es geht noch deutlich beknackter, z.B. hier in Atlanta oder in Boston. Diese beiden Ballungsräume haben die ungesunde Angewohnheit, ihre Vororte schneisenförmig in die Wälder zu treiben, wodurch kleine Waldstücke übrigbleiben und die Dichte nochmals deutlich niedriger als im Sunbelt ist. In wirklichkeit gehören Ballungsräume wie Los Angeles oder Las Vegas zu den kompaktesten Räumen der USA. Für die Krönung des Sprawls sind Boston und die Städte in Dixie (Atlanta, Charlotte, Raleigh etc.) zuständig.

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Old October 18th, 2016, 12:02 AM   #133
Wernher
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Ein Problem mit Smogwerten haben eigentlich nur die ultradichten Metropolen Ost-Asiens.

Wasserknappheit ist ein geographisches Problem. Den Umkreis definiert das Automobil. Die Infrastruktur sieht in den europäischen Gegenentwürfen auch nicht besser aus. Und Gerüchten zufolge sollen Menschen auch schon mit Eigentumswohnungen Verluste gemacht haben.

Unsere Städte haben auch mal als Suburbs angefangen. Ihre Ausmaße wurden lediglich vom Verteidigungsbudget der Stadt beschränkt - es gibt keinen Grund, bei gegebenen ökonomischen Kapazitäten das Ausmaß von Grundstücken und Häusersiedlungen künstlich zu beschränken, wo sie doch die natürlichste aller Siedlungsformen darstellt.

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Old October 18th, 2016, 12:04 AM   #134
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Am Ende lebt eine Stadt immer von einer gesunden Mischung. So wie es hochverdichtete Stadtbezirke geben muss, haben auch EFH-Kolonien ihre Daseinsberechtigung.
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Old October 18th, 2016, 12:09 AM   #135
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Die "gesunde" Mischung gibts leider nur in wenigen US-Städten.
Die Innenstädte sind viel zu klein, drumherum zu viel suburbanes Gewürm.
In waldreichen/vegetationsstarken Gebieten finde ich ausufernde lockere Villenbebauung usw. noch akzeptabler als in der Wüste, zumal die Ostküstenstaaten New Englands ohnehin dichter bebaute Zentralstädte aufweisen und sich daher mE auch eher Sprawl "leisten" können.

Das alles ist ja auch keine organische Entwicklung @Wernher, vielmehr hat man die einst deutlich urbaneren Städte durch Abrisse, Verzweigungen und Verkehrsschneisen verzwergt und auseinander getrieben. Diese ungesunde Entwicklung wird peu a peu zurückgenommen.
Dein Bild zeigt eine dichte Villenkolonie die heute meist Mehrfamilienhäuser beherbergt, wie man sie in den USA deutlich seltener findet.

Um mal mehr beim Thema zu bleiben, genauso ging man ja häufig auch in NRW vor, gerade im Ruhrgebiet. Dort ist heute ebenfalls mehr fokussierte Stadtentwicklung geboten. Sonst zerfließt es endgültig im Nirgendwo.
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Old October 18th, 2016, 12:16 AM   #136
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Originally Posted by erbse View Post
Die "gesunde" Mischung gibts leider nur in wenigen US-Städten.
Die Innenstädte sind viel zu klein, drumherum zu viel suburbanes Gewürm.
In waldreichen/vegetationsstarken Gebieten finde ich ausufernde lockere Villenbebauung usw. noch akzeptabler als in der Wüste, zumal die Ostküstenstaaten New Englands ohnehin dichter bebaute Zentralstädte aufweisen und sich daher mE auch eher Sprawl "leisten" können.
Diese lockere Villenbebauung sorgt allerdings erst recht für weite Wege und Autoabhängigkeit. Zwar ist der Kern von Boston dicht bebaut, allewrdings beherbergt er auch nur etwas über 10% der Bevölkerung. Die anderen Millionen leben in diesen Waldvororten, die eben noch dünner besiedelt, noch schlechter mit Öffis erschließbar und noch ausufernder sind als die klassischen Suburbs.
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Old October 18th, 2016, 12:27 AM   #137
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Kam mir bei meinen Besuchen eigentlich nie so vor. So merkwürdig zersiedelt wie bspw. Greater LA wirkt die Boston Area jedenfalls auf mich nicht, weder beim Anflug noch aus der Straßenperspektive.

Sowas wie Silicon Valley bspw. wäre für mich noch eine in Maßen akzeptable Form des Sprawl, weil es zumindest immer irgendwie noch kleinstädtische Strukturen gibt, und dabei an vielen Orten wie Palo Alto die ganze Bandbreite an denkbaren Wohnformen vorhanden ist. Auch wenn es ein wenig wie Sim City wirkt, mit all den schnurgeraden Straßen und gefühlt immer gleichgroßen Häuserblocks.
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Old October 18th, 2016, 12:39 AM   #138
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PS: Die meisten Leute leben doch in der Boston Area in solch sympathischen, recht urbanen mittel-/kleinstädtischen Ecken, die stark an englische Siedlungsstrukturen erinnern. Wie hier zu sehen, Brookline. Abseits der Hauptstraßen mit lockerer Geschäftsbebauung gibt es dichtstehende Mehrfamilienhäuser/Reihenhäuser, klassische Stadthäuser, Villen und Mehrparteienmiethäuser. Hier und da auch Hochhäuser. Meines Erachtens nicht zu vergleichen mit den Einzelhauswüsten in Atlanta und diversen Sunbelt-Städten, da abwechslungsreicher, dichter und insgesamt deutlich organischer.




meine Fotos


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Old October 18th, 2016, 01:10 AM   #139
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Originally Posted by erbse View Post
Kam mir bei meinen Besuchen eigentlich nie so vor. So merkwürdig zersiedelt wie bspw. Greater LA wirkt die Boston Area jedenfalls auf mich nicht, weder beim Anflug noch aus der Straßenperspektive.

Sowas wie Silicon Valley bspw. wäre für mich noch eine in Maßen akzeptable Form des Sprawl, weil es zumindest immer irgendwie noch kleinstädtische Strukturen gibt, und dabei an vielen Orten wie Palo Alto die ganze Bandbreite an denkbaren Wohnformen vorhanden ist. Auch wenn es ein wenig wie Sim City wirkt, mit all den schnurgeraden Straßen und gefühlt immer gleichgroßen Häuserblocks.
Silicon Valley (und der Rest der San Francisco Bay area) ähnelt eigentlich der Struktur von LA sehr stark. Beide Räume befinden sich in relativ engen Tälern und sind daher in ihrer Ausdehnung limitiert. Daher sind SF und LA die kompaktesten urbanen Räume in den USA.


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Originally Posted by erbse View Post
PS: Die meisten Leute leben doch in der Boston Area in solch sympathischen, recht urbanen mittel-/kleinstädtischen Ecken, die stark an englische Siedlungsstrukturen erinnern. Wie hier zu sehen, Brookline. Abseits der Hauptstraßen mit lockerer Geschäftsbebauung gibt es dichtstehende Mehrfamilienhäuser/Reihenhäuser, klassische Stadthäuser, Villen und Mehrparteienmiethäuser. Hier und da auch Hochhäuser. Meines Erachtens nicht zu vergleichen mit den Einzelhauswüsten in Atlanta und diversen Sunbelt-Städten, da abwechslungsreicher, dichter und insgesamt deutlich organischer.
Ich kann mir schwer vorstellen, dass die meisten der 8 Millionen Einwohner von Greater Boston in diesen urbanen Formen wohnt. Ein bedeutender Teil sicherlich, allerdings wird dieser überschattet vom Atlanta-mäßigen Sprawl, der diese Gebiete umschließt. Als Besucher fällt einem das natürlich nicht auf, weil man sich nur in den dichteren Kernzonen aufhält und sich die Vorortgegenden hinter den Wäldern verstecken.

http://www.newgeography.com/content/...rawling-boston
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Old October 18th, 2016, 01:25 AM   #140
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An deinem Link sieht man jedenfalls, dass selbst eher verdichtete urbane Räume Nordamerikas ziemliche "Landeating Monster" sind. Das klassisch-europäische Modell ist aus Tausenden Gründen dem vorzuziehen.
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