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Old March 12th, 2012, 01:08 AM   #9701
h.knuth
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Originally Posted by Vahrenheidener View Post
Das wurde nach meinen Informationen aus zwei Gründen abgelehnt:
- Blockade auf dem Bahnhofsvorplatz (meiner Meinung nach doch zurecht, da sollte im Idealfall überhaupt keine Bahn sein...)
- Ein Hochbahnsteig soll in einer Kurve nicht möglich sein - Wobei: Die Station Marienstraße ist auch leicht "Gebogen".

Demnach wäre der HBS nur in der Mitte zwischen Bahnhofstraße und Haupteingang möglich - Zu recht undenkbar!
So rein prinzipiell ohne mich diesbezüglich zu positionieren:
Wieso muß das unbedingt irgendwo entlang des jetztigen Gleisverlaufs sein?
Wieso kann eine solche Haltestelle nicht direkt geradeaus über die Kreuzung an der Stelle des jetzigen Taxistandes sein?
Wie nah unter dem Pflaster beginnt der Bunker?
Ist eine Absenkung möglich, damit der Bahnsteig nicht so viel Bahnhof verdeckt?
Verdeckt er überhaupt historische Teile des Bahnhofes oder nicht viel mehr nur die Glasfassade des Reisezentrum, wenn er an dieser Stelle wäre?
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Old March 12th, 2012, 01:21 AM   #9702
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Der Bahnhofsvorplatzbunker geht bis zu den Regenwasserablafgitter un der Passerelle und ist so breit wie das gesamte Gebäude, gestrichelt in den Plänen für die Haltestelle im Posttunnel! Wie weit unter der Oberfleche keinen Schimmer, das Gebäude ist 170m Lang/Breit. Es passt also ein HBS mit Rampe von der Länge, notfals die Kreuzungsweiche auf der Kreuzung. Der Aegi HBS 74m würde passen!

Last edited by IPimpYourFahrrad; March 12th, 2012 at 01:30 AM.
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Old March 12th, 2012, 01:35 AM   #9703
Vahrenheidener
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Originally Posted by h.knuth View Post
So rein prinzipiell ohne mich diesbezüglich zu positionieren:
Wieso muß das unbedingt irgendwo entlang des jetztigen Gleisverlaufs sein?
Muss es ja nicht, ideal wäre es ind er bereits gebauten U-Station HBF.

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Originally Posted by h.knuth View Post
Wieso kann eine solche Haltestelle nicht direkt geradeaus über die Kreuzung an der Stelle des jetzigen Taxistandes sein?
Auf dem Bahnhofsvorplatz wäre das wohl möglich, aber die Umsteigebeziehungen würden sich von "nicht vorhanden" zu bestenfalls "fast nicht vorhanden" ändern.
Aktionen auf dem Platz wie z.B. den Weihnachtsmarkt könnte man vergessen.

Viel Aufwand, viel Blockade, wenig Nutzen...

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Originally Posted by h.knuth View Post
Wie nah unter dem Pflaster beginnt der Bunker?
Ist eine Absenkung möglich, damit der Bahnsteig nicht so viel Bahnhof verdeckt?
Verdeckt er überhaupt historische Teile des Bahnhofes oder nicht viel mehr nur die Glasfassade des Reisezentrum, wenn er an dieser Stelle wäre?
Das mit dem Verdecken ist eher eine Mär aus der grünen Ecke und ist realistisch betrachtet in einem urbanen Ambiente nicht wirklich wichtig.
Wir reden hier von 80 cm gegenüber einem Gebäude mit mehr als 22 Metern Höhe.
Die Aufbauten auf dem Bahnsteig wie Unterstand etc. stehen ja auch jetzt an dieser Stelle und Verdecken nicht wirklich.
Aber... eine Blockade an dieser Stelle, egal ob als als Trog oder nicht undenkbar.
Bedenke auch: hier Rennen immer noch um die 70.000 Personen pro Tag rum, das ist nicht gerade eine kleine Nebenstraße an dieser Ecke !
__________________
Schneller Umsteigen - Besser ankommen - Chancen für die City - www.Pro-D-Tunnel.de

P.S.:
Eine Bahn auf einer Straße - Egal ob als Hoch- oder Niederflurbahn, ist kein Ersatz für eine Stadtbahn!
Wer darüber nachdenkt, sollte erkennen, dass es an der "Straße" in dem Wort "Straßenbahn" liegt: Klick
Hochbahnsteige und Hochflurbahnen bieten dem Fahrgast Schutz vor den Straßenverkehr.

Last edited by Vahrenheidener; March 12th, 2012 at 01:56 AM.
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Old March 12th, 2012, 10:17 AM   #9704
Linden lebt
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Originally Posted by h.knuth View Post
So rein prinzipiell ohne mich diesbezüglich zu positionieren:
Wieso muß das unbedingt irgendwo entlang des jetztigen Gleisverlaufs sein?
Wieso kann eine solche Haltestelle nicht direkt geradeaus über die Kreuzung an der Stelle des jetzigen Taxistandes sein?
Wie nah unter dem Pflaster beginnt der Bunker?
Ist eine Absenkung möglich, damit der Bahnsteig nicht so viel Bahnhof verdeckt?
Verdeckt er überhaupt historische Teile des Bahnhofes oder nicht viel mehr nur die Glasfassade des Reisezentrum, wenn er an dieser Stelle wäre?
Wenn ich mich an die letzte Vorweihnachtszeit erinnere, war über dem Haupteingang des Bahnhofs ein riesieger Bildschirm angebracht, um für Volkswagen Werbung zu machen.
Die Bedeutung der historischen Fassade des Hauptbahnhofs scheint sehr unterschiedliche Prioritäten zu haben, je nach dem, ob sich Geld verdienen läßt oder ein oberflächliches NF-Spielzeug durchgedrückt werden soll...
Linden lebt no está en línea   Reply With Quote
Old March 12th, 2012, 10:44 AM   #9705
reini
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Gegen die leichte Nordverlegung der StraBa-Gleise spricht auch, daß die jetzigen Treppenabgänge zur Niki-Passage sowie unser Ernst-August-Denkmal im Wege stehen. Leider haben wir nicht soviel Platz wie z.B. in Düsseldorf, dort würden Bahnsteige nicht auffallen.
Niederflur-Bahnsteige wären übrigens auch undenkbar in Kurven, da viele Fahrzeuge in Kurven individuelle Eigenbewegungen ausführen (ausschwänzeln) und man aus Sicherheitsgründen einen ziemlichen Spalt lassen müsste, um allen Fahrzeugen gerecht zu werden. Das wäre aber für Rollifahrer wieder problematisch und im geraden Teil der Strecke würde man wirklich die Wegachse der Fußgänger kreuzen. Das will auch niemand bei der Stadt. Insofern ist das mit der Barrierefreiheit am EAP wirklich ein Dilemma. Bei Niederflur ginge nur ein Mittelbahnsteig mit leicht abgesenkten Gleiströgen genau in Höhe der jetzigen Gleise in der Mitte des Platzes (gerader Bereich).

Last edited by reini; March 12th, 2012 at 10:57 AM.
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Old March 12th, 2012, 11:40 AM   #9706
BNeumann
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Originally Posted by Linie-7 View Post
Ich frage mich ernsthaft, wer die S-Bahnaufgänge nutzen wird? Gibt es so viele Umsteiger aus Richtung Linden-Nord / Limmer / Ahlem, die dann mit der S-Bahn weiterfahren wollen???

Brauchen wir die Posttunnelstrecke wirklich?

Für einen 45m Hochbahnsteig wäre auch auf der Hälfte des EAP Platz vorhanden. Eine Weichenverbindung und dann ist auf den EAP Schluss...

Ich bin immernoch für eine schnelle Umsetzung des Scheelhase-Vorschlages und dann lassen wir die Fahrgäste entscheiden.
Der S-Bahn-Zugang vom Posttunnel macht Sinn. Vor allem dann, wenn die Scheelhaase-Option außen vorgelassen würde, die m. E. nicht realistisch und nicht langfristig umsetzbar ist und selbst dann wenn sie vorübergehend umsetzbar wäre nur dazu führen würde, dass die ÖPNV-Fahrgäste aus Ahlem, Limmer und Linden, sich über die unterschiedlichen Ziele Richtung Innenstadt ärgern würden. Wenn ich mit der S-Bahn in Hannover ankomme und weiß, dass im dichten Takt die Linie 10 nur wenige Meter entfernt abfährt, dann gehe ich dahin. ÖPNV ist ja besonders dann attraktiv, wenn ich mich erst gar nicht mit Abfahrtszeiten herumplagen muss.

Last edited by BNeumann; March 12th, 2012 at 12:35 PM. Reason: Korrektur
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Old March 12th, 2012, 12:00 PM   #9707
Squig
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Originally Posted by Linden lebt View Post
Wenn ich mich an die letzte Vorweihnachtszeit erinnere, war über dem Haupteingang des Bahnhofs ein riesieger Bildschirm angebracht, um für Volkswagen Werbung zu machen.
Die Bedeutung der historischen Fassade des Hauptbahnhofs scheint sehr unterschiedliche Prioritäten zu haben, je nach dem, ob sich Geld verdienen läßt oder ein oberflächliches NF-Spielzeug durchgedrückt werden soll...
Ein Bahnsteig ist dann doch nochmal was anderes als eine temporäre Werbeinstallation zur Finanzierung von kurzfristig nötig gewordenen Sanierungsmaßnahmen (so beschissen diese Werbeinstallation dann letztendlich auch was).
__________________
RIP Robert Enke
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Old March 12th, 2012, 12:36 PM   #9708
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Ein 45m HBS mit einer Rampe und einer Treppe ist ca.60m lang. wenn man die Kurve aus der KSS auf den EAP, im selben Radius aber um nicht ganz soviel Grad abwinkelt passt in der Beispiel HBS in grader, er Könnte sogar zu den Prellböcken abgesenkt werden wodurch die länge er Rampe wegfällt. Als Nachteil wäre nur ein Leichter umweg in die Schillerstraße, die man heute auch schon machen muss wenn Bus und Bahn gleichzeitig da halten, was oft genug vor kommt.
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Old March 12th, 2012, 01:00 PM   #9709
BNeumann
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Was 40 Jahre warten konnte, wird so schnell nicht schlecht!

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Originally Posted by Amarok View Post
Ebenso *Daumen hoch*. Es gibt für jedes Thema ein Unterforum, selbst für ganz weltfremde Themen. Vielleicht findet BNeumann ja einen Gesprächspartner im Strang "Niederflur für Hannover". Hier haben wir fast 500 Seiten á 20 Beiträge PRO D-Tunnel abgegeben (bald ist Jubiläum) und haben uns selten so vehement gegen einen Schreiberling stemmen müssen, der dieses Thema einfach nur zum Trollen und Stänkern benutzt.
BNeumann: neues Thema, neues (eigenes) Zuhause. Dann ist auch Troll-Füttern wieder erlaubt (macht dann jemand anderes, gewöhnen Sie sich dran) und die blöden Betonköpfe bleiben unter sich.
Diese 500 Seiten á 20 Beiträge Pro D-Tunnel sind ja nicht umsonst, bloß weil jetzt die Linie 10 oberirdig fahren soll. Seit rund 40 Jahren existieren die unterirdischen Gewölbe für U-Bahn-Haltestellen für die D-Linie, die wird es auch in 40 Jahren noch geben, wenn sich bis dahin vielleicht herausstellt, dass für die ÖPNV-Verkehrsanbindung aus dem Westen die oberirische D-Linie nicht ausreicht. Und vielleicht macht es dann Sinn, den D-Tunnel mangels oberflächiger Alternativen zu bauen. Ursprünglich war die U-Bahn Hannover mal als abgeschlossenes U-Bahn-Netz geplant. Viel mehr Tunnelbauwerke als später ausgeführt wurden, waren mal geplant. Und die Klapptrittstufenwagen fanden einmal bundesweit und weltweit Beachtung. Aber sie passen halt nicht zu barrierefrei!

Warum spielen Sie sich hier als jemand auf, der anderen Diskussionsteilnehmern Empfehlungen gibt, wer mit wem zu diskutieren hat?

Vielleicht ist das noch nicht hinreichend deutlich geworden, ich fahre selbst U-Bahn auch wenn's mir schwer fällt, denn im Prinzip wäre oberirdisch genug Platz vorhanden gewesen für den ÖPNV in Hannover, wenn man nicht oberirdisch dem MIV den Vorzug gegeben hätte. Man kann nicht alle Sünden der Vergangenheit rückgängig machen, deshalb werden viele U-Bahn-Strecken in Hannover sicher noch eine lange Zeit Bestand haben.

Vergleichen Sie das doch mal mit den "Toblerone-Hochhäusern" an der Limmerstraße: Alle sind froh, dass nicht noch mehr davon gebaut wurde, aber deshalb reißt man sie doch nicht gleich ab.

Tunnellösungen sind teuer, VCD und BIU rechnen mit Investitionskosten für die oberirische D-Linie im Vergleich zum Tunnel, im Größenvergleich von 1:5. Manche Sachen muss man halt ganz einfach abwarten können, eine Stadtentwicklung, die irgendwann zusätzlich zur oberirdischen D-Linie einen ÖPNV-Tunnel notwendig macht, kann nicht für alle Zukunft ausgeschlossen werden. Deshalb ist es gut, dass hier über den D-Tunnel diskutiert wird. Und zwar von unterschiedlichen Betrachtungsweisen ausgehend.

Last edited by BNeumann; March 12th, 2012 at 01:16 PM.
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Old March 12th, 2012, 01:13 PM   #9710
BNeumann
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Alles bleibt, wie's ist - nur in Niederflur?

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Originally Posted by reini View Post
Gegen die leichte Nordverlegung der StraBa-Gleise spricht auch, daß die jetzigen Treppenabgänge zur Niki-Passage sowie unser Ernst-August-Denkmal im Wege stehen. Leider haben wir nicht soviel Platz wie z.B. in Düsseldorf, dort würden Bahnsteige nicht auffallen.
Niederflur-Bahnsteige wären übrigens auch undenkbar in Kurven, da viele Fahrzeuge in Kurven individuelle Eigenbewegungen ausführen (ausschwänzeln) und man aus Sicherheitsgründen einen ziemlichen Spalt lassen müsste, um allen Fahrzeugen gerecht zu werden. Das wäre aber für Rollifahrer wieder problematisch und im geraden Teil der Strecke würde man wirklich die Wegachse der Fußgänger kreuzen. Das will auch niemand bei der Stadt. Insofern ist das mit der Barrierefreiheit am EAP wirklich ein Dilemma. Bei Niederflur ginge nur ein Mittelbahnsteig mit leicht abgesenkten Gleiströgen genau in Höhe der jetzigen Gleise in der Mitte des Platzes (gerader Bereich).
Ist Ihr Beitrag so zu verstehen, dass Sie dafür plädieren, dass auf der Linie 10 alles bleiben soll wie's ist, nur in Niederflurbauweise? Das hatte ich auch schon mal in diesem Forum vorgeschlagen. Aber bei mir ist während des Studiums der Beiträge in diesem Forum eine gewisse Sympathie entstanden für den Direktzugang zur U-Bahn-Haltestelle Hauptbahnhof über eine zu schaffende Haltestelle Raschplatz.
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Old March 12th, 2012, 01:19 PM   #9711
reini
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Schade, daß es bei Skyscrapercity nicht wie bei heise.de eine "Trollwiese" gibt, wo füttern erlaubt ist.
Mein Beitrag ist so nicht zu verstehen! Die jetzige Führung von 10 und 17 ist nur eine obsolete Notlösung und würde dauerhaft Probleme am EAP schaffen, wenn noch mehr Bahnen fahren. Wer dieses Provisorium will - und so hatte ich Sie verstanden - würde das System durch Aufrechterhaltung des Istzustandes gegen die Wand oder zumindest in die dauerhafte Limitierung fahren, und das bei Schaffung einer städtebaulichen Todsünde direkt vor dem Bahnhof (grüne Wand in der Sichtachse). 25 Mio Mehrkosten in 30 Jahren + 10 Mio für Baukosten für ein neues Provisorium bis zur Verschrottung der NF-Bahnen wären durch rein gar nichts vor dem Steuerzahler zu rechtfertigen. Und im Westen Hannovers spricht der Wunsch nach vernünftigen Umsteigebeziehungen auch gegen die Aufrechterhaltung dieses perspektivlosen Murkses. Weiterhin dagegen sprechen die Umbauwünsche der LHH für Thielenplatz und Joachimstraße sowie die Wünsche des Schauspielhauses, vom Straßenbahnrumpeln verschont zu werden. Die jetzige Strecke ist Stand der frühen 60iger Jahre bei Fahrzeuglängen auf dem heute üblichen Niveau. Und das passt nicht mehr in die heutige Zeit, und schon gar nicht für eine Messe- und Landeshauptstadt wie Hannover

Last edited by reini; March 12th, 2012 at 01:55 PM. Reason: erg
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Old March 12th, 2012, 02:37 PM   #9712
Amarok
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Originally Posted by Linden lebt View Post
Eine direkte Gleisquerung am Treppenabgang ist ausgeschlossen bzw. bleibt den Sportlichen, aber Lebensmüden vorbehalten. Wahrscheinlich sind die Fußgängerwege gegenüber der Trogstrecke mit Geländern abzusichern. Somit bleibt nur der Umweg über die vorhandene Fußgängerampel an der Rundestraße...

Nein, der Bürgersteig dort wird wohl wie heute Straßenniveau haben. Schau mal bitte die kleinen Rampen vor den Hochbahnsteigen, ähnliche Erhöhungen nur im Bereich des Hochbahnsteiges sind auch bei den beiden Bürgersteigen mit Radweg eingezeichnet (z. B. links neben dem blauen Fahrrad-Schild).
Außerdem werden ungeduldige und von der täglichen Lauferei genervte Umsteiger nicht zur Ampel an der Rundestraße laufen, sondern wie bei mir eingezeichnet schnurstracks über die Straße rennen. Ich warte – ohne das Ganze heraufbeschwören zu wollen oder Personenunfälle zu beschönigen – nur auf die ersten Kollisionen bei dieser Streckenführung. Wenn Oma Berta an der EAG zu nahe an der Hüllkurve steht, wenn dauerwartende Fußgänger bei Rot entnervt loslaufen und vor eine Bahn rennen, wenn im Posttunnel S-Bahn-Umsteiger ebenfalls Bahnen übersehen – so wird die Linie 10 zum Dauerthema. Zu wünschen allerdings wäre es ihr nicht. Trotzdem: Murks bleibt Murks.
Und wer meint, die Linie 10 bilde den Umsteigenabel der Welt für alle S-Bahn-Ankömmlinge, während alle anderen Fahrgäste sich die ebenso für "ihre" Linie wünschen würden, reiht sich im Egoismus-Kanon der Niederflur-Jünger ein. Egal, was es kostet, was es bringt, Hauptsache "ich".
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Old March 12th, 2012, 03:02 PM   #9713
reini
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Nach Meinung von Insidern macht der Posttunnelhalt nur Sinn, wenn der komplette Tunnel komplett neu gebaut wird und auf beiden Seiten Abgänge vorsieht. Das wäre auch den heutigen Anforderungen an Fahrgastfreundlichkeit geschuldet. Das würde aber den kompletten Neubau der Unterführung bedingen und eine Verlegung von S-Bahngleisen und RE-Gleisen auf der Westseite erfordern. Für eine einzige Halbmesserlinie wie die 10 wäre das aber unangemessen und von der Bahn-AG angesichts der astronomischen Kosten nicht gewollt. Selbst mit einer utopischen Südstadtverlängerung halte ich einen Neubau für weder wirtschaftlich noch umsetzbar. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man den Denkmalschutz einfach per Dekret mit Füßen treten kann. Und bei einer Sparlösung wäre die Fußwegverkürzung nur in einer Richtung erkennbar. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß man in überschaubarer Zeit (man fängt ja jetzt erst an) mit der Bahn-AG zu einer einvernehmlichen Lösung kommt.

"Was die nicht wollen, lassen die sich teuer bezahlen", so hatte sich ein beschlipster LNVG-Mann mir gegenüber in einer Diskussion verplappert. Diese Aussage sollte einem zu Denken geben.

Das große Erwachen wird noch kommen: Die Oberflächenlösung wird für die Region teurer als der D-Tunnel! Dafür sorgt auch die nichtförderfähige strassenbündige Führung zwischen Herschelstraße und Rundestraße (Busausfahrt neuer ZOB)

Last edited by reini; March 12th, 2012 at 03:07 PM.
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Old March 12th, 2012, 03:14 PM   #9714
CrayZD
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Originally Posted by reini View Post
Nach Meinung von Insidern macht der Posttunnelhalt nur Sinn, wenn der komplette Tunnel komplett neu gebaut wird und auf beiden Seiten Abgänge vorsieht. Das wäre auch den heutigen Anforderungen an Fahrgastfreundlichkeit geschuldet. Das würde aber den kompletten Neubau der Unterführung bedingen und eine Verlegung von S-Bahngleisen und RE-Gleisen auf der Westseite erfordern. Für eine einzige Halbmesserlinie wie die 10 wäre das aber unangemessen und von der Bahn-AG angesichts der astronomischen Kosten nicht gewollt.
Wir erinnern uns daran, dass im Rahmen des Bahnhofsumbaus vor der Expo der Bahnsteigbereich wieder überbaut werden sollte. Diese Pläne hat die DB dann schnell wegen 'gravierender betrieblicher Probleme' verworfen. Soll heißen: die zeitweise Sperrung großer Gleisbereiche an einem der meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands ist nicht hinzunehmen. Das gleiche würde aber für einen Neubau der Unterführung gelten, nur eben 'von unten'. Die Bahn dürfte der Region/infra was husten, wenn die allen Ernstes wegen einer popeligen Tramlinie so einen Antrag stellt.

Außerdem müsste, wenn ich mich nicht schwer irre, für einen beiderseitigen Zugang wohl der westlich neben der Unterführung gelegene Versorgungstunnel abgerissen und neu angelegt werden. Dessen Rampen würden andernfalls nämlich mit besagten Abgängen auf der Westseite kollidieren.
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Old March 12th, 2012, 03:55 PM   #9715
Linden lebt
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Originally Posted by Amarok View Post
Nein, der Bürgersteig dort wird wohl wie heute Straßenniveau haben. Schau mal bitte die kleinen Rampen vor den Hochbahnsteigen, ähnliche Erhöhungen nur im Bereich des Hochbahnsteiges sind auch bei den beiden Bürgersteigen mit Radweg eingezeichnet (z. B. links neben dem blauen Fahrrad-Schild).
Außerdem werden ungeduldige und von der täglichen Lauferei genervte Umsteiger nicht zur Ampel an der Rundestraße laufen, sondern wie bei mir eingezeichnet schnurstracks über die Straße rennen. Ich warte – ohne das Ganze heraufbeschwören zu wollen oder Personenunfälle zu beschönigen – nur auf die ersten Kollisionen bei dieser Streckenführung. Wenn Oma Berta an der EAG zu nahe an der Hüllkurve steht, wenn dauerwartende Fußgänger bei Rot entnervt loslaufen und vor eine Bahn rennen, wenn im Posttunnel S-Bahn-Umsteiger ebenfalls Bahnen übersehen – so wird die Linie 10 zum Dauerthema. Zu wünschen allerdings wäre es ihr nicht. Trotzdem: Murks bleibt Murks.
Und wer meint, die Linie 10 bilde den Umsteigenabel der Welt für alle S-Bahn-Ankömmlinge, während alle anderen Fahrgäste sich die ebenso für "ihre" Linie wünschen würden, reiht sich im Egoismus-Kanon der Niederflur-Jünger ein. Egal, was es kostet, was es bringt, Hauptsache "ich".
Hmmm... Basis der Betrachtung ist die infra-Planung für eine HF-Haltestelle "Hauptbahnhof". Hieraus können die folgenden Lesarten abgeleitet werden:
  1. Die im Einsatz befindlichen HF-Fahrzeuge passen ohne Ansenkung durch die Postunterführung (und das glauben wir ja beide nicht), dann würde nur im Bereich der Bahnsteige eine Erhöhung nötig sein, wie im Plan dargestellt. Dann hättest Du recht, dass ein Überweg beim Treppenabgang Gleis 13 + 14 auf heutigem Niveau möglich wäre. Eine Absicherung wäre aber wohl vorzusehen.
  2. Wir gehen von einer Absenkung von mindestens 40 cm gegebüber dem heutigen Niveau aus. In diesem Fall sind die Bahnsteige aber nicht auf 82 cm zu erhöhen (würde in Summe ja bereits 1,22 m ergeben). Somit wären die doppelten gelben Rampen zu den Banhsteigen nicht notwendig - es würde jeweils eine Rampe reichen. Ob man den Fuß- und Radweg auch erhöht, mag dahin gestellt sein. Am Treppenabgang hat man auf jedenfall einen "Graben" von mindestens 40 cm Tiefe vor sich. Und diesen an zu überwinden wird nicht Oma Bertas Sache sein... Um das ungewollte Überqueren zu verhindern, wird man wohl entsprechende Geländer zu Absicherung montieren (ähnliche Situation wie an der Bahnunterführung Celler Straße).
  3. Der Gleistrog wird gleich auf 82 cm abgesenkt, womit eine Erhöhung von Bahnsteigen und Wegen nicht mehr notwendig wäre... Um so tiefer wäre aber auch der "Graben" am Treppenabgang...
Die Überlegungen für NF würde analog hierzu aussehen.

Last edited by Linden lebt; March 12th, 2012 at 04:34 PM.
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Old March 12th, 2012, 04:03 PM   #9716
hpc
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Es geht ja nicht nur um die Fahrgäste der Linie 10, die die Geschäfte im Bahnhof als Kunden verlieren könnten, sondern generell um alle Fahrgäste der S-Bahn.
Wenn ich mit der S-Bahn ankomme und zur EAG oder zum Saturn möchte, nehme ich doch nicht mehr den Umweg durch den vollen Bahnhof, sondern gehe einfach direkt runter in den Posttunnel.

Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass es hier zu Sicherheitsproblemen kommt. Der Bahnsteig an Gleis 1/2 ist sehr schmal und nicht nur zur Cebit manchmal rappelvoll. Durch zusätzliche Abgänge könnte es sein, dass sich die Menschen an dieser Seite des Bahnsteig zu sehr ballen. Außerdem könnte es zu einem gefährlichen Durchgangsverkehr kommen, sollten viele Leute den Bahnsteig nur als Abkürzung in den Bahnhof nutzen, etwa weil sie es eilig haben oder auch nur weil es regnet.

Ein einfacher Durchgang in der Mitte des Bahnhof ist ja wahrscheinlich nicht möglich?
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Old March 12th, 2012, 04:07 PM   #9717
BNeumann
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Kein MIV - keine Staugefahr!

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Originally Posted by Linden lebt View Post



Staugefahr
Warum sprechen Sie von Staugefahr? Sie haben 7000 Fußgänger pro Stunde, die den Weg von 36 Stadtbahnen pro Stunde vor der Ernst-August-Galerie kreuzen. Diese Zahlen haben Sie in Ihrem Plan so angegeben.
36 Stadtbahnen x 150 m (50 m Stadtbahn + 100 m Sicherheitsabstand) = 5400 m. Fährt die Stadtbahn mit einer Geschwindigkeit von knapp über 10 km/h dann blockiert die Stadtbahn diese Stelle für ca. eine halbe Stunde pro Stunde. (Vorbeifahrzeit für 36 Stadtbahnen im 100m-Abstand, dabei sind 100 m Sicherheitsabstand eingerechnet!) Bei rund hundert Fahrgästen je Stadtbahn (nur Sitzplätze besetzt), sind das ca. 3600 Menschen.
Freilich kommen noch einige Busse obendrauf, dafür ist mit 100m Sicherheitsabstand recht großzügig gerechnet. Die verbleibende halbe Stunde sollte doch genügen, dass 7000 Fußgänger den Weg der Stadtbahn kreuzen können?
Rechnet man so, dass die Fußgänger in ein Meter Abstand hintereinander hergehen, dann ergibt sich eine Vorbeilaufzeit von einer Stunde bei einer Geschwindigkeit von 7 km/h. Das ist eine zu hohe Fußgängergeschwindigkeit, gehen die Fußgänger jedoch paarweise nebeneinander, dann reduziert sich die Fußgängergeschwindigkeit auf 3,5 km/h. Und gehen die Fußgänger zu viert nebeneinander, dann haben in einer halben Stunde alle die Stadtbahngleise gequert. An der Ernst-August Galerie gehen die Fußgänger nach meiner Beobachtung noch sehr viel dichter als hier angenommen über die Straße.
36 Stadtbahnen je Stunde und 7000 Fußgänger je Stunde, da gibt's weder bei den Stadtbahnen noch bei den Fußgängern einen Stau.
Freilich würde es kompliziert werden, wenn jetzt noch Autos dazu kämen. Aber die SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Kastning hat vergangene Woche in Aussicht gestellt, den Posttunnel vom Autoverkehr zu entlasten:
"„Unabhängig vom Ergebnis der Systementscheidung – ob Hoch- oder Niederflur – sind jedoch bei der Umsetzung der Linienführung wichtige städtebauliche Aspekte zu gestalten“, sagt die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Christine Kastning.
Die SPD-Ratsfraktion spricht sich unter anderem für folgende städtebauliche Rahmenbedingungen aus: (...)

  • Zu klären ist im weiteren Verfahren, inwieweit der Posttunnel vom Individualverkehr entlastet werden kann ..."
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Old March 12th, 2012, 04:16 PM   #9718
CrayZD
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Originally Posted by hpc View Post
Ein einfacher Durchgang in der Mitte des Bahnhof ist ja wahrscheinlich nicht möglich?
Ich weiß nicht ob Du das damit meintest... aber auch ich habe schonmal rumgesponnen, dass die betrieblich 'beste' Lösung (immer den Worst Case Posttunnel vorausgesetzt) mit Vorteilen für alle Beteiligten wohl ein 'Seiteneingang' in den Bahnhof aus Richtung Posttunnel wäre. Idealerweise läge der dann zwischen Gleis 4 und 7 und wäre mit kleinen Geschäften bestückt. Dürfte aber baulich extrem schwer zu realisieren sein, vor allem im laufenden Betrieb.

Da man dann über den Bahnhof einen wettergeschützten Zugang zur Tunnelstation hätte, könnten sogar die dämlichen Raschplatz-Spielereien entfallen. Aber gerade das wäre vermutlich nicht im Sinne der Stadt, die ja unbedingt die Hochstraße weg haben will.
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Old March 12th, 2012, 04:16 PM   #9719
reini
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Originally Posted by CrayZD View Post
Außerdem müsste, wenn ich mich nicht schwer irre, für einen beiderseitigen Zugang wohl der westlich neben der Unterführung gelegene Versorgungstunnel abgerissen und neu angelegt werden. Dessen Rampen würden andernfalls nämlich mit besagten Abgängen auf der Westseite kollidieren.
Ich bezweifle, dass da noch Platz für eine Wendeltreppe auf der Westseite ist, der Versorgungstunnel ist wichtig und dient als Fluchtweg für alle Bahnsteige der Bahn-AG.
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Old March 12th, 2012, 04:17 PM   #9720
Amarok
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Originally Posted by CrayZD View Post
Dessen Rampen würden andernfalls nämlich mit besagten Abgängen auf der Westseite kollidieren.
Die Rampen der Postwagen in den Verteilertunnel zur alten Post sind auch noch heute Fluchtwege und dementsprechend freizuhalten. Hier kann man nicht einfach auf zwei DB-Bahnsteigen dafür einen Treppenabgang hinbasteln.
Und ich beiße mir in die Lippe, das Geschwafel von unserem Troll nicht zu kommentieren. Manche rechnen sich einfach Fakten so schön, bis der Himmel rot ist.
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